1896 / 131 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Bi e “e

'

rathea worden; wir haben vollkommen Zeit, die Vorlage zu prüfen; ] gestatten. Die Gesellshaft muß für Eisenbahnen und öffentliche Wege | gattungen veröffentlidt, dann für den Verkehr aufden tcutscken Wasser- es müssen die Besiyverhältuisse der Geselischaft “geprüft werden. | den Grund und Boden abtreten und herrenlofes Land, welches sie in } straßen (1872—1894), den Seeverkehr în den teutschen Hafen- 1895 if die Frage im Reichstag besprochen worden, und alle Redner | Besiß genommen hat, meistbietend zum Verkauf und zur Verpachtung | pläßea und dle Seereisen deutsher Schiffe im Jahre 1894, die An- mit Einschluß des Direktors der Kolonialabtheilung Kayser äußerten | stellen, wenn sie es nicht für ihre eigenen Unternehmungen prtrauchr. mustecungen von Vollmatrosea und un Sthiffsjungen Ei si dahin, daß, wenn das Reich die Verwaltung an si nehmen | Diese Bestimmungen sollen niht bloß für die Ansiedler, sondern auch | Jahre 1895. Dann folgt eine vcrläufige Mitiheilung über Pr o- würde, die Neu-Guinea-Gesellschaft dem Reiche eine Entschädigung | auf die Missionen für ihre Bedürfnisse an Grund und Boden An- duktion der Bergwerke, Salinen undHütten im Jahre 1895, zahlen müßte. Der Stille Ozean wird in Zukunft ein Feld des | wendung finden. Wenn das Reich nicht eintritt, so sind alle auf- | Als Beiträge. zur Statistik der Preise werden Fleisch- Wettstreites für die Naticnen werden. Es gehört keine Phantasie | gewendeten Mühen vergeblich gewesen. Wenn die Neu-Guinca- | preise im Kleinhandel für Berlin (1891—18H nah Monaten), dazu, um eine grahe Entwicklung dieser Gebiete in den nächsten | Kompa nie aus dem Lande scheidet, welcher deutse Unternehmer | ebenso Viehpreise in Paris, berehnet in Re unter Be- 30 bis 40 Jabren vorauszusehen. In der Budgetkommission | wird fih dann finden, um die Ansiedlung zu wagen? Man sollte | rücksichtigung des Wechselkurses auf Paris, und Großbandels. Preise kann die Sache ¡jeßt nit so s{nell entshieden werden, wie die Neu- | denen die Anerkennung niht versagen, welche im Dienste der Kom- | von- 28 Waaren in London für die 50 Jahre 186—18, berechnet Guinea-Kompagnie es wünscht ; deshalb sollte man die Sache ruhig | pagnie bemüht gewesen sind, das Land zu halten für die Gesellschaft | für Kilogrammgewicht in deutsher Währung. Alsdann folgt die bis zum Herbst r : und für das Deutsche Reih. _ Statistik der Pranntwein-Brennerei und -Besteuerun

Abg. Richter (fr. Volksp.): - Dunkle Prophezeiungen sind von Aba. Graf zu Limburg-Stirum (d. kons.): Ich habe selten Ie das Betriebsjahr 1894/95; die weiteren Mittheilungen e unserer Seite allerdings immer E worden, aber wir sind | in den Nahtrags-Etats Dinge gefunden, die wirkli sehr eilig waren; auf die überseeische Auswanderung im ersten Vierteljahr es auh gewohnt, daß die dunkelsten Prophezeiungen von der Wirklich- | so steht es auch bezügli der Position für eu-Guinea. Das | 1896; die Volkszählung vom 2. Dezember 1895 (Beovölkerungs- keit koQ Abertrgfen werden. Wer hätte gedaht, daß die Sand- | Debet der Kolonialpolitik ift allerdings größer als das Kredit vom zahlen der Staaten und Landestheile, sowie der Städte mit mehr als büchse Südwest. Afrika so viel Geld vers{chlingen würde! Wir haben | pekuniären Standpunkt aus; indessen, die Kolonialpolitik ist populär, | 20 000 Einwohnern); Lehrlings haltung im Handwerk (aus bessere Gelegenheit, im Inlande Geld zu verwenden als für foloniale | da kann man nit rechnen wie der Kaufmann. Allein die Sache | der im Sommer 1895 veranstalteten Erhebung über Verbältnisse im Zwecke. Die Aufgabe Samoas war sehr dankenswerth, denn es | ist nicht aufgeklärt genug, daß sie jet hon entshieden werden Oer die Krankenversiherung im Jahre 1894 und die würde sonst nur viel Geld ausgegeben werden, um einigen | könnte. Was wir geben sollen ohne sichere Eee tung, ist sehr onfursstatistik für das erste Vierteljahr 1896. Plantagengesellshaften ein kläglihes Dasein zu fristen. Hätte bedeutend. Eine ausgiebige Prüfung der Sache sollte erst im nächsten

man Bamberger's Warnungen ganz befolgt, dann würden uns viele Herbste stattfinden. Für die Kolonien haben wir ein großes Be- L s E 10

Millionen erspart geblieben fein. Man glaubt, daß man | amtenperfonal, aber wir bewirthshaften sie niht richtig; man müßte Die Viehhaltung im Königreich Preußen.

vom Reichstag Alles bewilligt erhält. Was hat \ih geändert | etwas intensiver und konzentrierter und weniger bureaufratisch wirth- IL*)

seit 1892/93, daß plöglih. das Reich die Landesverwaltung | haften. Den bautechnishen Hilfsarbeiter für die Kolonien z. B, Noch WIYNEEN als die Vertheilung der verschiedenen Vieh- wieder übernehmen soll, die es erst 1892 an die Kom- brauhen wir nicht. Bezüglich der elektrischen Beleuhtung im pattnnaee auf die Fläche, ist das Verhältniß derselben zur

pagnie zurüdckgegeben hat, weil sonst der oberste Beamte der | Auswärtigen Amt sollte si die Reichsregierung mit den preußischen | inwohnerzahl, aus welchem zu ersehen ift, ob die Viehhaltung Kolonie nit genügend zu thun gehabt hätte? Die ganze Sache ist | Verwaltungen in der Wilhelmsiräge in Verbindung seßen. Auch | insbesondere den Bedürfnissen der Ernährung und Bekleidung des ja afut geworden durch die beweglichen Klagen des Abg. Bachem über | die Repräsentationskosten für die Moskauer eierlifeiten sind sehr | Menschen sowie des Verkehrs genügt. Die bezüglichen Berechnungen dic Haltung der Beamten der Gesellschaft gegenüber den Missionen | hoh; solche Kosten wurden früher niht vom Reiche allein bezahlt. find auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember

im Bismarck-Archipel. Aber die Streitigkeiten entstanden daraus, daß die Staatssekretär des Auswärtigen Amts Staats-Minister | 1899 erfolgt, weshalb die Zahlen in Anbetracht des weiteren An- Missionen konfessionell gegen einander abgegrenzt wurden. Was ; ; Lea wasens der Bevölkerung während der bis zur en Vieh- Freiherr Marschall von Bieberstein: zählung verflossenen zwei Jabre allerdings etwas zu hobe sind, e

bat ein Reichsbeamter eigentlich für eine Bedeutung? Er ift in der d L Z Ausführung seiner Anordnungen und der Geseße auf die Organe Jch mölhte dem Herrn Vorredner nur erwidern, daß die Forderung | gegenüber den Viebziffern für das Areal stets im Auge bebalten

der Gesellschaft angewiesen; er bleibt von der Gesellschaft in | für die Moskauer Krönung deshalb nicht in den Haupt-Etat auf- | werden muß. Es zeigen die größten Verbältnißzahlen an Pferden Bezug auf seine Versorgung abhängig. Für die Gesundung der | genommen wurde, weil damals no jede Unterlage für den Betrag überhaupt die Provinzen Ost- und Westpreußen, die kleinsten das Rheinland und Hessen-Nassau, unter den Regierungébezirken Gum-

Landlchaliee E Bi Cp on N i Bee: dieser Forderung feblte. Es war erst in neuester Zeit mögli, | binnen, Königéberg, Marienwerder und Stralsund, bezw. Wiesbaden,

Beamte nichts thun können. Es sind für keine Kolonie soviel Ver- k L R Z ordnungen und Steuerreglements erlassen, wie gerade für Neu- | etwas genauer die Rechnung aufzustellen. Richtig ist, daß früher der- | Düsseldorf, Koblenz, Arnsberg, Köln und Aachen. Läßt man die Gn M bit teren Stena dringen zur ZoO t. die | artige Forderungen im Etat nicht gestellt wurden; das rührt daher, Ee weg, {o E n I Ns gesammten ZMe Ci, (1 eute. ZCOEINA illen Ozeans | weil beispielsweise bei der lezten Krönung die betreffenden Forde- | Stabt in den Provinzen Oftpreußen 210,60, Selpreuyen ; dem ist hon früher dieselbe gewesen, aber niemals hat jemand daran rungen auf das Extraordinarium, d. b: ‘außeretatömäßig 6 Barlin 24,56, Brandenburg C U SIIRE ise

g Neu-Guinea zu nehmen; am allerwenigsten haben die Eng- f 5 h

änder früher daran gedaht, troßdem Australien so nahe liegt. Ich verre{net wurden. Es ist arch in diesem Jahre die | 138,82, Hannover 95,51, Westfalen 53,82, Pee 43,26, Rhein-

ail Sie, e etwas Mitleid mit der Budgetkommi jon Aa Frage an mich berangetreten , ob in gleiher Weise Hany Ee Denen e A n ) egierung Königs-

aben, zumal die Frage gar ni o eilig ift. erhandeln Sie werde \ be di : r t 5 erg ä umbinnen 227,31, Danzig ,18, Macienwerder verfahren werden soll Ih habe diese Frage verneint, weil ih es für 158,71, dem Stadtkreise Berlin 24,56, Potsdam 107,42, Frankfurt

die Sache im Plenum und lehnen Sie die Vorlage ab! 2E i i

Direktor der Kolonial-Abtheilung im Auswärtigen Amt Dr. Kayser: rihtiger erahtete, nahdem do einmal ein Nathtragê-Glat dem | 91,74, Stettin 116,87, Köëlin 133,14, Stralsund 159,98, Posen Es wird leicht sein, die Bedenken des Vorredners zu widerlegen. Der Reichstag vorgelegt war, die Position in diesen Nahtrags-Etat auf- | 123,05, ‘Bromberg 141,57, Breélau 70,03, Liegniy 65,62, Oppeln Vorredner hat Unrecht, daß er es als naiv bezeichnet, mit dieser | zunehmen, statt wie dies früher geschah, den Reichstag später vor das | 67,93, Magdeburg 86,12, Merseburg 73,47, Erfurt 49,10, Schleëwig Vorlage heute an das Haus zu kommen. Bereits feit dem Herbst | fait accompli hon geschehener außeretatêmäßiger Ausgaben zu stellen. Es ven DEO O Mur 6 1717 A Ei

vorigen Jahres wird zwishen dem Reichs-Schazamt und der Neu- (Bravo!) Guinea-Fompagnie über diese Frage verhandelt. Es ist bei früherer Favo. : s E Minden 709,83, Arnsberg 34,47, Cassel 59,52, Wiesbaden 27,43, Gelegenheit anerkannt worden, daß es niht möglih fei, dur Direktor der Kolonial-Abtbeilung im Auswärtigen Amt Dr. | Koblenz 31,08, Düfseldorf 29,51, Kölu 33,74, Trier 38,89, Aachen

eine souveräne Gesellschaft, wie die Engländer fagen, durch eine | Kayser: Die Kolonialverwaltung kann nit alle ihre Bauten selbst | 37,69, Sigmaringen 79,32 Pferde. Auch hier wiederholt si die royal chartered company, die Verwaltung zu führen. Die Klagen ausführen, fie müssen in den Kolonien hergestellt werden. Aber für | Wahrnehmung, daß fich obne die Militärpferde keine wesentlich einzelne Bauten besteht die Nothwendigkeit , sie bier- prüfen zu | höheren dern ergeben als mit denselben, wenngleich besonders

des Abg. Dr. Bachem bewiesen das. Erst nah mehrjährigen Erfahrungen | l : 1

fam man zu einer Entshließung. Die Königlichen Kompagnien waren | lassen, und dazu leistet der bautechnishe Hilfsarbeiter dem Aus- | für die Bezirke Gumbinnen, Potsdam, Bromberg und Stettin,

vor 300 oder 400 Jahren am Plaß. Aber wenn man vor 12 Jahren | wärtigen Amt sehr gute Dienste: i: s in welchen ziemli viel Militär steht, die Unterschiede eiwas mehr

an die Gründung folcher Kompagnien gedacht hat und ihnen die Abg. Beckh (fr. Volksp.) meint , daß die Verhältnisse in | hervortreten als beim Verhältniß zur Fläche. In der Rindviebzucht Neu-Guinea einigermaßen geordnet seien, troßdem er die Zustände als | zeichneten sich vorzüglih die Provinzen Schleswig-Holstein und Ost-

Aué€übung der Hoheitsrechte übertragen wollte, so bat man dabei | ea 3 i 3 d nit die Lehren der Geschichte zu Rathe gezogen. Man hat jeden- | nit befriedigend bezeihnen müsse. Es werde als glaubhaft bezeichnet, | preußen aus, wogegen fie im Rheinlande und in Westfalen am ent- falis nur daran gedacht, diese Form als ein Uebergangs- | daß den Einzelnen das Gefühl der Rechtsficherheit beeinträchtigt | schiedensten ¡urückgeblieben war. Unter den Regierungsbezirken batten ftadium zu betrahten. Die Erfahrungen sprehen dafür, daß die werde; thatfählihe Beweise seien dafür aber nit vorhanden. | Aurich, Schleswig, Stade und Gumbinnen die größten, Düsseldorf, Hoheitsrehte vom Reih ausgeübt werden. Fn Ost-Afrika wird | Das Gefühl der Rechtsunsicherheit bestehe zum theil au in | Arnsberg, Köln und Erfurt die kleinften Zaÿlen aufzuweisen. Bei den Fiemand mehr Neigung finden, die Hoheitsrehte der Gefellshaft | Deutschland und in den anderen Kolonien ebenfalls. Redner tadelt | Schafen nahmen die Provinzen Pommern und Weftpreußen sowie die Be- zu übertragen. Der Südwestafrikanischen Gesellschaft ift die E die Auswahl der Beamten und bemängelt ferner, daß die Süddeutschen, | zirke Stralsund, Stettin, Köslin und Marienwerder die ersten, hingegen rung von Hobeitsrehten abges{lagen worden, und sie hat es wohl | welhé sih für die Kolonialverwaltung melden, nicht genügend berückd- | Rheinland, Westfalen und S(lesien fowie die Bezirke Düsseldorf, Köln, niemals bereut. In England giebt es nur zwei royal chartered | sihtigt würden. Redner behauptet endli, daß ein Gouverneur das | Aachen, Oppeln, Arnsberg und Trier die lezten Stellen ein. Die höchste companies, die Niger-Geielsaît und die Südafrikanishe Gesellschaft. Zimmer eines beurlaubten Beamten dursucht, sh Gegenstände an: | Verhältnißzabl der Schweine traf auf die Provinzen Hannover und Aber die Verhältnisse dieser Kompagnien bringen man@e Mißstände | geeignet und diese erst nah energis@en Vorhaltungen wieder heraus- | Pommern, die niedrigste auf Rheinland und Swlesien, unter den mit \ich, ich will nur an den Fall Hônigsberg erinnern. Im englischen gegeben babe. : z Z L Regierungsbezirken auf Wneburg, Köslin, Osnabrückt, Stade, Minden sament ist oft genug der Antrag gestellt worden, der Niger- Direktor der Kolonial - Abtheilung im Auswärtigen Amt | und Hannover, bezw. auf Köln, Düßeldorf, Aahen, Wiesbaden und mpagnie ihren Freibrief zu entziehen. Von der Südafrikanischen | Dr. Kayser : Ih habe die Ausführungen des Vorredners, die #ch | Oppeln. Bei den Ziegen stehen die Provinzen Sahsen und Branden- Gesellschaft brauche ich wobl nicht erst zu reden. Nicht bloß tie augen]einlN auf den Gouverneur vou Puttkamer bezogen, nit | bura, fowie die Bezirke Hildesheim, Grfurt, Lüneburg, Merseburg, Ansiedler in Süd-Afrika beshweren si über diese Gesellschaft, sondern | vollständig verstanden; ih kann daher niht darauf eingehen. Da- | Caffel und Minden obenan, in- unterster Reibe die Provinzen Ostpreußen, cu an anderer Stelle ist man wohl der Meinung geworden, daß | gegen muß ih aber protestieren, daß die Süddeutschen in der Kolonial- | Schleswig-Holstein und Sglesien, bezw. die Bezirke Gumbinnen, Königs- verwaltung zurückgeseßt würden. Sie finden si gerade jebt in sehr | berg, Stralsund, Aurich, Schleswig und Breslau. Bienenstôte kommen

R 04 L as SAEUr Serterbictlel ait. anes d he WIQEA B L N Ia E A Veungiies in S M und Yomimern, am seltensten lin 5 i S ô . Dr. Bachem (Zentr.)- alte es n ür zweCmaäßta, einlande und in Hefsen-Nafsau, serner in den egierungébezirken ihre Beamten auêwählen. Diese Beamten knner lege. ais Neu - Guinea - Angelegenheit Fei im Plenum zu erledigen, | Lüneburg, Stade, Schleswig, Köslin, Stralsund, Marienwerder und

j beamte. ( erledige Sthles h ad, Marienwerder un! uuf S s 4 Ry slete Berwa tungs E: wenn man: nicht von vornherein eine Ablehnung beabsichtigt. Eine | Königétberg, bezw. in Düsseldorf, Wiesbaden, Köln, Hildesheim, Arns- ‘tag selbst mitgewirkt hat, s ‘eine geordnete Verwaltung und rüfung ist besser in derKommission zu erzielez. Der Neu-Guinea-Gesell- | berg, Magdeburg und Oppeln vor. Vergleicht man die Viehziffern Rechtspflege geschaffen werden. Eine Privat; esellhaft fann | shaft kann man unmögli fo weitgehende Rechte lassen, während | für die Einwohnerzahl mit denen für die Fläche, so fallen bei beiden ein Peetonat dafür nicht beschaffen, sie feht den anderen | das Reich die Lasten übernimmt. ‘Aendern kann der Reichstag den Vertrag | die Höchstbeträge in der Regel auf die nämlichen Provinzen und Pnedlern «als Mitbewerberin gegenüber und es begegnet ihr des- niht; er kann nur die Position ablehnen, und wenn das geschieht, | Regierungsbezirke, während bei den Mindeftbeträgen dies nur dreimal halb cin Mißtrauen, welches die Erscblicßung des Landes erschwert. so wird das für die Herren von der Neu-Guinea-Kompagnie | vorkommt und sie au im übrigen eine wenig übereinstimmende Auf-

* Die Klogen gegen die Neu-Guinea-Gesfellschaft sind sehr vielfa: die | lehr gut. fein. Die Kommissionsberathung wird fa einanderfolge ibrer Zahlen zeigen. Ÿ Stevern find zu ho, der Rechtsschuy is zu man elbaft. Aus | müssen, wo die Aenderungen zu treffen sind. Die Theilung Für die Beurtheilung unserer einheimis{en Viehzucht und haltung Anlaß des Falles Stokcs wurde festgestellt, daß im Congostaat ein | -des Geschäfts dahin, daß das Reih die Gefahr des | ist noch von Wichtigkeit die Kenntniß der 18 leßten Jahrzehnt lauterer Wettbewerb niht möglich sei, weil die Beamten an Verlustes übernimmt, an dem Gewinn aber nit be- | eingetretenen Verf chiebungen in der Vertheilung des Bich- demselben mit erhebliGen Prozenten betheiligt sind. Die Klagen der theiligt wird, ist niht durzuführen. Das Zentrum unterstüßt die | bestandes auf die Einwohnerzahl. Im ganzen preußishen Staat Missionen sind in dem Schußzgebiet der Neu-Guinea- Gesellschaft Kolonialpolitik, bei allem Bestreben fie zu mäßigen, aus idealen | entfielen auf je 1000 Einwohner 1892 gegen 1883 mehr (+) bezw. lebhafter gewesen, als in allen anderen Schubgebieten, weil die Gründen, namentli wegen der Reg Mission. Von diesem | weniger (—): Pferde 0,04, Rinder + 9,21, Schafe 203,32, j i Hâtte die Gesell- | Schweine + 44,57, Ziegen + 3,95, Bienenstöcke 3,93. Gine Be-

Beamten der Privatgesellschaft kein Verftändniß für diese Dinge Standpunkt aus ist der Vertrag nicht zu [ligen. k à L haben. Es is auf die Werthlosigkeit des Gebietes E G {aft die Mission besser behandelt, dann würden wir eher geneigt | trahtung dieser Zahlen für den ganzen Staat wie namentli auch

worden, welches bis jeßt noch feinen Nußen aufzuweisen habe. sein, ihr entgegen zu kommen. der bier nit mitgetheilten Ziffern für die einzelnen Provinzen Läßt Aber es handelt sid um ein Gebiet, Nen Beg A A Ae Freie (fr. Vag.) behauptet, daß der Abg. Barth nur das | erkennen, daß dieselben viel ungünstiger als die, über die Verände- B groß wie Deutschland ist; es ist daher begreiflich, daß die | Kaiser- ilhelmsland als werthlos bezeichnet habe, niht aber den | rungen in der Flächendichtigkeit sind. Nicht allein für die Schafe, ußungen der Taback- und Baumwollenplantagen noch nit Bismarck-Arcipel. Die Gesellschaft, fährt Redner fort, hat eine | sondern auch für die Bienenstöcke sowie felbst für die Pferde wird auêgereit haben, die öffentlichen Ausgaben zu decken. “Es sind ver- Station aufgeben müssen, troßdem fie den besten Taba lieferte, weil | eine Abnahme der Viehhaltung im Verhältniß zur Bevölkerung schiedene Aufwendungen gemacht worden, welche jeßt Dividenden aus- | die Kulis nit gehalten werden konnten; bei i Neurodung | während der leßten _Zählperiode nachgewiesen, und ebenso sind schließen. Die Komvagnie hat 25 Millionen aufgewendet für die | brachen heftige Fieber aus. Die Neu - Guinea - Gesellshaft hat ibre | für die übrigen drei Vichgattungen die Ziffern dex Zunahme erheb- Herstellung einer Schiffsverbindung, sie hat & Million aufgewendet für Baumwolle nah Livetpool und nit nah Bremen verkauft. Den | lich niedrigere. Das darf indeß garnicht befremden, weil in die Erforschung des Gebiets. Daraus wird die Gesells{aft niemals | Taback hat sie zuerst in Bremen abgeseßt, aber_im nächsten Jahre, | dichter bevölkerten Ländern mit einem niht zu langsamen selbst einen Nußen baben; diese Ausgabe kommt nur der Allgemeinheit | nachdem ein hoher Preis erzielt worden, hat sie sich damit nah | Anwachsen der Bewohner dasjenige des Viehstandes mit zu gute. Besonders s{merzlih hat cs mich berührt, daß Herr Barth | Holland gewendet und nah Deutschland nur eine \{lechte Ladung | jenem nit leicht gleihen Schritt zu halten vermag. auf die Werthlosigkeit des Gebiets hingewiesen hat. Es liegen | geshickt, die auch in Holland {{lechte Preise erzielt hâtte, um | Ferner tritt hervor, daß ich lediglich die Zahl der Schweine fie berechtigt war, nah Holland zu gehen. Das | überall vergrößerte, und daß die der Schafe sh durhgängig und

obiektive Berihte vor von den Herren Finck, von Sthleiniß, Dr. | beweisen, daß t ; ) Zoller, ed a un G Wenn man sehen will, | Urtheil über die Vorlage ist wohl deutlich genug gesprochen, daß | zwar stärker als gegenüber dem Areale verminderte, während bei

V5 von Neu-Guinea zu erwarten ist, dann sollte man einmal die ih mi des Weiteren enthalten kann. \ j den anderen vier Viehgattungen Steigen und Fallen im einzelnen mit Sißzung der Budgetkommission in die Kolonialausstellung verlegen. | „Abg. Graf von Arnim meint, daß die Vorlage einer Kom- | einander abwechselten, da bei den Pferden, Rindern und Ziegen jenes Der Reichstag würde dort den Dank finden für die Bewilligung der | mission überwiesen werden müsse, da die Mehrheit des Reichstags | in 8, dieses in 4, bei den Bienenstöcken in 3 bezw. 9 Provinzen yer- Mittel für die Kolonialausstellung. Ih weise auf eine Srift | sie niht a limine zurückzuweisen, sondern Modifikationen des Ver- | treten war. Die Säge für sämmtliche Pferde, bei welden fich Oft- hin, welche auf Veranlassung der Kolonialabtheilung verfaßt ist, | trages herbeizuführen wünsche. Wenn die Sache bis zum Herbst ver- | preußen an erster und Westsalen an leßter Stelle befindet, zeige P, ¿4 | schoben würde, so könnten sih Dinge ereignen, die vom nationalen | insofern einen Zusammenhang mit der Bolfksvermehrung, als sie, bon

und darstellt, wie die rodukte der Kolonien, namentlich L 1 J a Neu-Guineas, von der deutschen Industrie verwendet werden: Taback, | Standpunkt aus nicht zu wünschen wären. kleineren Abweichungen abgesehen, in der Regel dort am höchsten find,

Baumwolle, Arzneipflanzen 2c. (Redner verliest die betreffenden Damit schließt die Debatte. Die Vorlage wird der Budget- |-wo diese am niedrigsten ist, und umgekehrt. Wenn man An ¿blung Stellen aus der angegebenen Schrift.) Das Prinzip des Vertrags | kommission überwiesen. pferde aus\cheidet, so kamen 1892 auf 1000 Menschen na derBe ; cis e v Ba e a Le game Viana | "Eh 9s Uhr, Mle Sihung Minas 2, Ur | Bala 0.40, Pana 15) an 10 Sg 18 Ha zufällt, während der Gesellshaft das no wenig ers{lossene Kaiser ite S Ä i ih8- in8- erlin 0,49, Pommern 9,98, Polen {tr Ee ;

d it ls it im Reichôtag audgesprohen worden, | (eie Berathung der Anträge wegen eines Reichs-Vereins- | Holstein 2,10, Hannover 3,90, Hessen-Nassau 0,91 und e,

daß die Gesellschaft eine Entschädigung gewähren müsse für die gesezes auf Grund des Berichts der betreffenden Kommission). | 5/12, jedoch weniger im Staat 0,17, in Brandenburg 1,56, Sa ssen Uebernahme ter Hobeitstehte seitens des Reichs. Diese Ent- 1,66, Westfalen 4,24 und Hohenzollern e ae Bewegung Rheinlande und dem Stadtkreise Berlin is die, Ï

[Beraug va s alts A 2H e E i r a d Pferdebestand sentlich verschiedene, 1e na em es Bismarck-Arcipels, welcher viel mehr dem Verkehre es erdebestandes eine wesent@ id i erschossen ist als Neu - Guinea selbst. An diesem Objekt kann Statistik und Volkswirthschaft. man die Militärpferde mit berüdtsichtigt 00e E itel gegen das Reich fih für seine Unkosten erholen. Das Reich hat voll- Das Ende Mai d. I. vom Kaiserlichen Statistischen Amt heraus- der Einwohnerzahl vergliwen, die Pferdeziffer si day inzwischen ein- kommene Steuer- und Zollfretbeit und thatsächlich wird die Kompagnie | gegebene zweite Vierteljahrsheft zur Statistik des | den 10. Januar 1883 verringerte, rührt N en man bie vielfachen

als die vornehmste Unternehmerin auch die meisten Lasten zu eutshen Reihs des Jahr ä i x i gangs 1898 enthält Nachweisungen etretenen Verbesserung der R es ee s Die großen Kolonialgesellschaften baben fih |} über eine große Anzahl vou Gegenständen. Zunächst werden Bortheile erkannt hat, welch: E E E aa d As | Ven Me Cu Quo me Ducbsed (o But I | e 130 des ¡o L tea-C . e ollgebie i i s i a usnahmen von dem Vèonopol, welche eine ungehinderte Entwickelung | in der Ln, S e Mai ua rit e E ca *) Siehe Nr. 130 des „R.- U. St.-A,*, Erste Beilage.

e sel de Landwirthschast die Ver-

Arten bringt, war zugleich eine