1896 / 131 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ewisse Einschränkung der Stüzahl die Folge. Die Ziffer der Rinder } Oesterreich, Sal i ä ; ; et A h reine d d, zburg, Steiermark, Kärnten, Krai ; x A Ref D al so E ieeniger tel Feilen de it a Böhmen, Mähren und Schlesien find zu jntersGeidén ron Abn Met Bogen. ( aats DIE ae entral-_ ‘ra könnte man meinen a, t Ki driehb if ende en ie „Landtafeln“, die „Bergbücher* und die „Grund- | Jahr 1885 alljährlich in s “eit "l id Ope arkredit seit dem Yepürtalf genfige. Das t Bés ver aweRE He Fal E t bücher“. Diese legteren zerfallen wieder in „Grund- | genommen; dena die Vifferenl A ca e e S “ámlich die Fortschritte, welche zumal Sas n L a üt DUMer Jur Das Gemeindegebiet einer Stadt, | 2 tinimum dieser Snansbrucnahme Vetta t i Me he n nämlih Missenschait oe N E e ltonmmuitire Mass ügt | wo ein Gerichtshof erster Instanz seinen Siv | 5 Prillionen Gulden oder 109% des di lidittlihen Jahres: nd Geräthe Reitsbeiweile Aba Bt mi Hauer Abt ael Se aschinen | hat,“ und in „Grundbücher für die einzelnen, im | bedarfs. Bemerkenswerth und Y A ici Md Pet Dieselben gestaiten, ungeachtet der Verkleinerun E ie Sprengel eines jeden, Dept dger es gelegenen Ge- | wickelung des Hypothekarkredits ist he A 6 ha 24 ¿Mi weitere Ausdehnung in der Erzeugung fowie bem V rk uf de “Milch, meinden, Weni nas B ategorien von Grundbüchern | dem Jahre 1888 die Zabl der Fälle, in j t d A eterceelt N iaverem au dadurch, d q g O Aa il, | auch vier Kategorien des Grundbesiyes unterschieden werden, d. h. | in Anspruch genommen wird, von Fahr D be D N geben, unverweilt dur frishmelkende erseßt werden und ai Väter C Besiß“, „Montanbestg“, „städtischer | maß diefer nansprunahme dagegen 14 Sah S dfer übrt werden. Dazu kommt daß die in der Rübe de chläâhter | Besiß? und „sonstiger BeliL so ist do zu beahten, daß ein | wird. Die UÚrsache dieser leßteren Erscheinun lie f Ei l 6d me des Mchpirtbdal blasiepney Saidlesidet Palte betrkdiliber Ébeil der in den Bandaeln eingetragenen uter u: | Eralgemelnden ur Bestritung -grsen die älle fh mehren, wo und theilweise selbst die Bauern ih gewöhnli kaum no ch mit der | wirth chafllichen Bo 2 i ren [and- tadtgemeinden zur L estreitung größerer &ommunaler Auslagen ; T EZeTtDe ) u „mi irth es angehört. Ferner sind viele „Realitäten | gröyere Anleihen ge i S

MeIeE Id Gnretende Lien durch Anka es vorziehen, in threm | M Ursprungs und Charafers, wie à B. “industrielle | ) ias den s La der gröfte heil der bypa-

i t E UndeSs f , RKurortgebäude u. \. w.*, mit dem efenshulden, mit denen ja jahrei ü 1 din fa nt Jin E u e Ge | memte elung alo t alh gNUIGE Bes, Li me pat SRa en N Beute! Ee der Arbeitstheilung G auh auf dem Gebiete der Vieh- | in obi i E endlich besi M Liallsciati E S ¡nagen 7024/0), vex intaputerien Schulden

j N hz G , gem Sinne gezählt ; endlich besißen manche Montangesellschaften überhaupt aus. Sie hab ; ; ris pt, auf welches -man ihn früher nicht für anwendbar hielt, | neben ihrem „ber bücherlichen“ Besi Realitä ie theils i ? 4 R N wie die „Statistische reuerlih mit gutem Erfola Geltung verschafft, bedingt dur ie: |\ Aanviktali a8 g ( en“ Besiy au Realitäten, die theils in den | Zentral ommission“ mit Recht bemerkt, außerdem eine hohe : ; Q ' ) c) D l j in den Grundbüchern eingetragen sind. Daraus Bedeutung, weil sie den größten ü ag lehr empfes des Rußens dur@b immer welche ibn nöthigt, | ergiebt si, und darauf sei besonders aufmerksam gemacht, daß der \{chulden“ und Uubliünète „fast le en er ¿Tetutien dem ft tel entgegenzuwirken. Bei de E N C Ntetulanb sogenann oe is e E S Ee Me E S lieuei Schulden des kleinen und

Ti L 1 D nit „landwirthshastlichem eiz" oder gar mit „bäuer- | mitlleren rundbesizes“ in fi ießen. „Die jeweili - den gen N iben auf jwet Mens hen! Ir aufzuweisen: er be- lichem Besiß“. Die ganze Gruppierung der Realitäten in die vier Abnahme dieser E der 1A I eesthulben- Es ent Un il die R breitung L Rie I ra Inwieweit der beregte obengenannten Besi fategorien hat deshalb für den Fernerstehenden ver- „sei es nun im Ganzen oder nur in dem einen oder anderen der vers A fem Interesse zu Sich e ansen gefördert hat, wäre PE a gg Dee nteresse, ein Bild von dem verschiedenen Zustande in | schiedenen Reichstheile, ist daher mehr wie jede andere Rubrik in den N e Megenden Angaben bee Mit i jedo vermittels der zur Stadt und and, im Großgrundbesiß und im bäuerlihen Besiß ver- Aus3weisen der Tabularbehörden bezeichnend für die Wandlungen LN ited wis bei der Vertheilu E S Annähernd_ ebenso | mögen sie ihm nicht zu geben. In Nachitehendem ist davon ganz abgesehen. in den sozial- und finanziell -wirthscchaftlichen Ver- des Shweinebestandes ge R EH ai ie Fläche, war die Vergrößerung Veräuderungen im Besitstande durch Kaufverträge. hältnissen des kleinen und mittleren Realitäten- Pommern obenan A8 S hl s A e nerzabl, in welcher Hinsicht | Nach den Angaben der Grundbuchämter belief sich die Zahl der Liegen- besiges*. „Vergleicht man nun die diesbezüglichen Ergebnisse rigen vier wichtigsten Vieh e e zuleßt steht. Dieser von keiner der schaften aller Art, welche auf Grund von Kaufverträgen zu welhen | aus den Sahren 1888 bis Gnde 1892, so stellt ih die gewiß sehr ‘irna dingk obne S Z ga tungen au nur entfernt erreihte Auf- nach der gerichtlichen Praxis gewöhnli au die unter der bäuerlichen erfreulihe Erscheinung heraus, daß die Zahl der kleinen Hypothektar- ge mit der während des leßten Jahrzehnts sehr Bevölkerung üblichen Gutsübergaben gegen Bestellung eines „Aus- | s{hulden (bis zu 500 Fl.) seit dem Jahre 1888 ununterbrochen

verbesserten Leken8haltung der kleinen Leute zvsammen, welche Ï inge8* i ; zu A jet | gedinges* gerechnet werden ihren Besiger gewechselt haben: abgenommen hat, und zwar von 189 819 auf 157 015 i

S e d t B L adi Se E I E E | eis M A Et rat i vir t 1 tert, STORIOE d u L ü F rochenen und zugleich erhe ichen Abnahme der klei far- N in den meisten Städten dieses „Alles fressende“ 1890 130144 , 2629953319 \{ulden liegt unstreitig in einer Bes serung E ir Ee t n vermögen. Aehnlich, wie bei den Rindern 1891 ¿133431 y 256 600 261 wirthscha\t lien Verhältnisse des kleinen Grunde L i 2a S s ay Vergleich zur Bevölkerung noch nicht 1892 & 136 2207 G L 966 121 DIOR besißes und in der damit zusammenhängenden Thatsache, daß die , wie zum Areal; am beträctlihsten stieg fie in Posen 1893 134582 984 288 3592 jy exefutiv intabulierten Forderungen: von 80 850 im Jahre 1888 all-

hal L Fie in Westfalen. Obwohl das Vorurtheil gegen dieses bisher | In den fünf Jahren 1889 bis 1893 wechselten i ähli i 3 zurü j 1 S l da i en a im Ganzen 665 149 mählich auf 57 177 im Jahre 1893 zurückgegangen sind, zum thetl e n h Da taiee sh in jüngster Zeit zu legen begonnen Realitäten dur Kaufvertrag den Besißer. Von dieser Anzahl ent- | vielleicht auch in der segensreichen Wirtfamkeir dr E Jahr zu Zähr E A E en die ortheile, welche es bietet, doch no fkeineêwegs fielen auf Realitäten mit einem Verkaufswerth bis 1000 Fl. ganze sih mehr ausbreitenden PDarlehnskafsen . . . .“ in äng Da Es muß das Verständniß, namentli der Unver- 75,8 9/0; auf Realitäten mit einem Verkaufswerth von 1001 bis Þ. Die Entlastung. Die that)ächlihe Entlastung des Real- gn En afür erweckt werden, daß die Ziege weniger Geld zur 10 000 F. 21,79/0; auf Realitäten mit cinem Verkaufêswerth von besißes von Hypothekenshulden ist aus den befannten Gründen au in I ja E nicht so viel Raum und Futter beansprucht, mithin | 10 001 bis 100 000 Fl. 2,49% und auf Realitäten mit höherem Ver- | Oesterreich größer als die von den Tabularbehörden ausgewiesene „bücher- o er M illiger zu unterhalten ist, dabei aber verhältnißmäßig | faufswerth nur 0,1 9/o. Von dem gerichtlich deklarierten Kaufpreise liche Entlastung“. Im allgemeinen hat der Prozeß der Entlastung in den mehr An effsere Milch als die Kuh liefert, sowie daß der Verlust blieben die Käufer in dem Jahrzehnt 1883 bis 1893 im niedrigsten | leßten Sahren einen ziemli regelmäßigen und befriedigenden Verlauf O er zwei oder mehreren Ziegen leiter als der einer Kuß | Jahresdurhschnitt 15,3 9/0 und im höd/sten Jahresdurhscnitt 17,8 °/o geaommen. Die nachstehenden Zahlen geben darüber Aufschluß. Die gar der einzigen vershmerzt und erseßt werden kann, von zabl- \hulvig, ein Verhältniß, weles wie die „Statistische Zentral- buchmäßig ausgewiesene Gatlastung betrug: reihen anderen Vorzügen nit zu reden. In Betreff der Bienenstöcke | kommission“ bemerlt nicht als an und für sich ungünstig bezeichnet Posten osten wiederholen f die son bei Betrachtung der Veränderungen in der werden kann, vorausgeseßt, daß die betreffenden Objekte nicht {on | 1885 in 190 094 208 977 634 F. | 1890 in 205 122 220 952 233 F1. Fläthendichtigkeit emachten Wahrnehmungen, in dem Oft- und West- | vor dem Verkauf stark belastet waren. Das ist aber in weitem Maße | 1886 » 199 012 209 161 002 , | 1891 198 165 202 938 400 „, preußen einer und Shleswig-Holstein andererseits die entshiedenstenGegen- der Fall, namentlich in Tirol, wo zuglei die Kaufschillingsreste im 1887 , 193610 209 202325 | 1822 - 198 212 198 670723 säße varstellen, Die ungeachtet der beträchtlichen Vermehrung der Stöcke | Durchschnitt der fünf Jahre 1889 bis 1893 sogar 28,7 °/o vom Kauf- | 1888 190 370 205 473772 » | 1893 , 193946 208799209 mit beweglichen Waben eingetretene Abnahme der Durhscnittsziffer preise betrugen. 1889 , 223701 214718583 « für den Staat ist jedenfalls dur den Niedergang des Preises de | i Die Besibveränderungen durch Zwan sverkäufe. Während Die effeftive Zunahme des Sypothekenftauves ergiebt sich Zuckers hervorgerufen, von welchem beute 3 bis 5 Pfund nur noch | wir die verhältnißmäßig unwitigeren Besi veränderungen dur | aus der Differenz zwischen der neuen Belastung und der Entlastung. soviel kosten wie 1 Pfund Honig; mit beigetragen haben wobl hierzu | „andere Vertr äge“ (Taush-, Ehe-, Schen ungsverträge u. dgl.) Danach ist die im Jahre 1893 eingetretene efffektive Zunahme des die neuerdings leider \o s@wunghaft betriebene Honigverfälfwung und | hier außer Betrachtung lassen fönnen, nehmen die Veränderungen, Lastenstandes die höchste seit den Fahren 1873 bis 1876. An dieser auch die lebbaftere Einfuhr von ausländishem Honig. Nimmt man | welche im Besibstande der Realitäten dur „Exekutionsführungen“ Zunahme von etwas über 81 000 000 Gulden haben alle hier behan- alle Viehgattungen zusammen, fo hat im Verhältniß zur Einwohner- (Zwangsverkäufe) herbeigeführt worden sind, ein besonderes Interesse delten Reichstheile theilgenommen, aber freilich in sebr ungleicheam ¿ahl Pommern die günstigste, Westfalen die ungünstigste Entwickelung in Anspru. Die Zahl der Zwangsverkäufe war im Sabre 1880 | Maße. Nach den Aufzeihaungen der Tabularbehörden hat der aufzuweisen. untec den Nahhwirkungen der wirthschaftlichen Krisis bis auf 13 309 “pücherliche“ Lastenstand im Laufe des Jahres 1893 für das Die Ergebnisse der Untersuchungen über das Verhältniß der ber- | mit einem Lizitationserlös bon 39 909 048 FI. gestiegen; von da ab Quadratkilometer zugenommen schiedenen Viehgattungen zur Einwohnerzahl und über die im leßten hatte sich die Zahl allmäslich auf 9114 verringert, um von in Steiermark um . - 122 Fl. Salzburg um . . - 276 Fl.

Jahrzehnt eingetretenen Verschiebungen machen also im allgemeinen zu- | 1885 an wieder bis auf 11 985 im Jahre 1889 zu steigen. Nieder-Oesterreih ohne Ober-Oesterreih um. . 348 » nächst einen weniger befriedigenden Eindruck. Aber wenn | Seit diesem &ahre is sie dann wiederum gefallen, und 1893 Me Ut ne 0E, e Böhmen um . . . 619 fi auch während der letzten Zäblperiode für die meisten der Hauvt- | belief sie n auf 9505. Wie bei den Verkäufen aus freier Hand, S L Schlesien um . . . 637 » viehgattungen bei der Flächendiébtigkeit eine ungleih größere Zu- | 9 überwiegen au bei den Zwangéverkäufen jahraus jahrein A Ra a tRg 196 , Nieder-Desterreich mit

nahme als bei den Viehstandsziffern im Verbältni zur Einwohner- | Dejekie fleinster Kategorie. Bon den in den Jahren 1889 bis ein- Kärntea um - - - - 1 Wien um: L LIUZE S zahl herausgestellt hat, so darf man do nicht vergessen, daß K in | {ließli 1898 exefutiv vertausten 9% 216 Realitäten überstieg bei Mühe un i 209 Oen U as 91238 e neuerer Zeit die Beschaffenheit des Vicehes ungemein gehoben hat. 95 9/0 der Kaufshilling nicht den Betrag von 200 Fl., bei 86,8 9/0 Die Ursachen der Belastung. Direkte und ershöpfende Aufs-

Dur Verbesserung des Nachwuhses sowie des Bestandes ver- | betrug er niht mehr als 1000 Fl. Ganz besonders betheiligt an \ s{lüße hierüber fönnen die von den Grundbuhämtern in dieser Be-

möge umsichligerer Auswahl der Zuchtthiere , Einführung edlerer der Zahl der Zwangsverkäufe ist Tirol, in dessen italienischen Be- ziehung gelieferten Daten allerdings niht aewähren, zumal wie Schläge, sorgfältigerer Pflege, rei{liheren und geeigneteren Futters zirken eine unglaublihe Zersplitterung des Grundbesitzes besteht und, nch sogleich zeigen wird mehr als die Hälfte aller Hypotheïen- wird gegenwärtig Vieh einerseits von einer bisher nicht gefannten | wie es in dem erwähnten S heißt, „selbst der Aermste einen Fleck \culden aus Darlehen herrührt, Darlehen aber bekanntli zu den Leistungssähigkeit und andererseits von einer erheblih größeren Früh- | Grde oder einen Hausantheil best“. Spezielle Erhebungen über unterschiedlichsten Zwecken gebrauhi und mißbraucht werden reife hervorgebracht, welche wiederum zur Steigerung der ersteren bei- die Ursachen der vorgekommenen Zwangsverkäusfe | können. je erste Stelle unter den verschiedenen Ursachen der trägt. So fönnen nicht nur bei derselben, sondern fogar bei einer haben bisher in Oesterreich nicht stattgefunden. Die „Oesterreichische Realitätenbelastung nehmen , wle gesagt, auch 1893 die Dar- gegen früher verringerten Stücfzahl des Vétehs viel bedeutendere | Statistik“ bemerkt darüber: „Es ist aber mehr als wahrscheinlich, } [ehen ein. Der prozentuale Antheil, mit welchem die Darlehen Mengen an Mil, Butter, Käse, Fleis, Fett, Schmalz, Fellen, | daß eine solche Erhebung au hier zu Lande nichts Anderes fonstatiert | zur „neuen Belastung“ beitragen, ist in fast ununterbrowener Zunahme Wolle, Haaren, Borsten, Hörnern, Knochen u. |. w. für die Er- | hätte, als ‘daß die Mehrzahl der jahraus jahrein vorkommenden begriffen und im Laufe der leßten zwölf Jahre von 51,6 ?/o auf näßrung des Menschen und andere Zwecke hervorgebraht werden. Zwangéverkäufe in lepter Linie durch das persönliche Verschulden der 62,9 ?% gestiegen. Darauf folgen die Kaufschillingsreste im Dazu kommt die mittelbare Vermehrung der ebengenannten davon Betroffenen selbst herbeigeführt worden ist, und daß die allge- Fahre 1893 mit 16,0 9%; dann die „Schulden aus anderen thierishen Erzeugnisse durch deren gründliere Ausnußung in- mein wirthichaftlihen Verhältnisse zum mehr oder minder häufigen Verträgen“ mtt 10,4/0. Die Erbtheilungs- und, Ver- folge der Vervollkommnung der Verkehrsmtitel. Der Landmann gebt Vorkommen derartiger Katastrophen nur insofern beitragen, als sie den mächtnißschulden machen 7,19% aus und die exefutiv in- ¿. B. heute weit sparsamer mit Milch und Butter in seinem eigenen Auflösungéprozeß finanziell herabgekommener Wirthschaften be- | tabulierten Forderungen 3,3 °/o. Nachstehende Vebersicht giebt Haushalt und in seiner Wirthschaft um, seit er sie niht mehr in der \leunigen, beziehungsweise verzögern.“ | Aufschluß über die t Verhältnisse des Jahrzehnts nächsten Umgegend für einen seine Arbeit kaum lohnenden gering- Bezüglich der Veräuderungen im Befitstande infolge vou 1884/93. Von der neuen Belastung entfielen auf fügigen Betrag zu veräußern gezwungen ist, sondern dieselben mit der Todesfällen begnügen wir uns mit der Wiedergabe folgender Zahlen: s S rbthei- (Fxefutiv- Cifenbahn na sehr entfernten Otten hin versenden kann, wo er sie Die Erbtheiluugs- und Vermächtnißschulden absorbierten Kaufschilligs- andere lungs- u. Sátabuta- Sonsti mit hôherem Gewinn verwerthet. Der Viehzüchter verzehrt gegen- von dem Werthe der Verlassenschaftsrealitäten in Darlehen reste Verträge Vermäht- tionen Sa s wärtig mit feiner Familie und seinem Gesinde manches früher halb [ 1891| 1892 | 1893 | 1891 | 1892 | 1893 nißschulden 2 vergeudete Kalb, Schaf und S&wein jährlih weniger, weil Nieder- Steiermark |13,8/0 1069/0] 16,6% | 1884 52,9" 17,7 15,9 9,0 4,3 0,6 j ihm schon die Schlächter benahbarter kleiner Landstädte, von Oesterrei | 7,0), 6,790] 8,59/o | Salzburg ‘| 8/30/0| 1089/0 18,1% | 1889 55,3 16,1 14,1 9,0 4,8 0,7 j welchen die Hausfrauen der Großstädte und selbst viel- | Kärnten . 14,6% 9,79/0/12,00/0 Krain . . |25,39/o| 20,9°%/o 18,6% | 1836 99,2 14,7 12,9 8,6 4,9 0,7 | leiht der Residenz der Wohlfeilheit wegen einen beträchtlichen | Tirol. . . - 16.20/0! 22,0%/0/13,3%/o | Böhmen . . 123,990] 17,79/o| 19,29/0 1887 59,6 14,6 12,8 8,0 4,7 0,9 Theil ihres Sleihbedarfs in Postpacketen unter 10: Prund | Lees | Shlesien . 21,4%/0| 20,8/0 20,990 | 1888 59,1 14,3 12,7 8,0 5,4 0,9 Gewicht beziehen, bessere Preise als ehedem bezahlen. Durch diese | Oesterreich 15,99/0] 15,79/0/15,69/o | Mähren . ‘124/50/0| 22,39/0| 21,69/0 | 1889 60,8 15,2 11,6 7,9 4,3 0,6 allmählihe vollständige Umwandlung auf dem Gebiet der Erzeugung Relative Stärke des Besitzwechsels in Realitäten. Faßt man | 1890 63,2 15,2 9,9 7,8 4,0 0,4 wie auch des Verbrauchs unseres Nolks an Hausthieren erklärt es die Zatblen aller Besitzveränderungen in den einzelnen, vorstehend ge- 1891 61,6 19,9 10,9 7,2 4,2 0,6 fi, bay R ein mäßiges Fallen der auf die Bevölkerung be- | nannten Arten derselben zusammen, und ver leiht man die Fläche des 1892 62,3 16,1 10,6 6,4 3,7 0,4 zogenen Viehziffern keinen wirklichen Rückgang zu bedeuten pflegt, und davon betroffenen Grun E mit dem Gesammtareal der hier in | 1893 620100 E G2 3,3. 0,3 daher die beregten Zahlen, welche ¿bnebin bereits für mehrere | Betracht fommenden Reichstheile, so erhält man folgendes Ergebniß. Die „Statistische Zentralkommission“ bemerkt zu diesen Zahlen Viehgattungen einen Fortschritt ausweisen, für den preußischen Staat | Die Besitveränderungen in Realitäten beliefen j: Folgendes: „Diese Relativzahlen lassen ersehen, taß die Hauptursachen thatsächlich viel ünstiger find, als sie es zu sein scheinen. Nie darf 1838 auf 857 593 ha oder 4,57 9/9 des Gesammtareals der Verschuldung des Realitätenbesiß28 in Vergältnissen wurzelt, also bei solchen ergleihungen vergessen werden, daß der Verkaufs- 1889 , 983594. , - 5,2490 N welche sih ohne Beeinträchtigung der vermögensrechtlihen Diss | werth und das Lebendgewicht des jeßigen Viehes durchs{nittlih 1890 „, 879789 « - 4,66 9% » G positionsbefugniß der Staatsbürger durch feine wie immer | ganz wesentli größer sind als vormals. : 1891 , 868305 4,63% , / gearteten ge]eglichen Maßnahmen beZitigen oder au nur bessern ¿n 2 - 1892 , 837548 4,4690 « / lassen.” i Besizwechsel und Versu ldungsverhältnifse im 1803 863283 ¿ y 4002/0 Ï Was den Sietug der Hypothekfenschulden anbelangt, so \ : österreihischen Grundbesiß, Der Besitwechsel war sona, wie die „Statistische Zentralkommission" lagen der „Statistischen éntraltemm e Angaben für die Zeit nah : ; olgte Entwickelung hat natürli

ÿ O Im fünften Heft des fünfundvierzigsten Bandes der „Oester- | sagt, im großen Ganzen in jedem der leßtverflossenen sechs Jahre ein | 1890 nicht vor. Die bis dahin ersol reihishen eiti, welches soeben erschienen ist, werden unter maß er, ofe er hielt fch innerhalb der Grenzen, deren Innehaltung | au in Oesterrei eine erheblihe Hecabminderung des Zinsfußes

anderem die Veränderungen im Besitz- und Lastenstande der Realitäten | sowohl aus betriebswirthschaftlihen wie aus sozialpolitishen Rück- herbeigeführt, wenn au die Verhältnisse 10 immer in dieser Be- im Jahre 1893 eingehend behandelt. Die Arbeit, die zum theil | sihten wünschenswerth erscheint“. ziehung wesentlich anders und zwar ungünstiger liegen als in die Verhältnisse der weiter zurüliegenden Vergangenheit mit Veräuderungen im Lastenstande. ‘a. Die neue Belastung. | Deutschland.

Î Der Stand der Hypothekarverschuldung am Schluß des

berüdsihtigt, bietet eine Reihe von Feststellungen und Beob- | Was an fremdem Kapital jahraus jahrein dem Realitätenbesipe zu- i 1

ahtungen, welche au für Deutschland Interesse haben. Wenn in fließt, das wird, insoweit dafür hypothekarische Sicherstellung gefordert Jahres 18983 tin allen im Reichsrath vertretenen Ländern

Nachstehendem Einiges daraus dem deutschen Leserkreise näher gebracht | und geleistet wird, von den Tabularbehörden in eigens zu diesem .| (ausschließlich Dalmatien), also mit Einschluß von Vorarlberg, der \ Küstenlande, Galizien und der Bukowina, wird von der „Statistischen

werden soll, so ist natürlich auf die Mittheilung des an si sehr wee geführte „Vormerkbüchec“ eingetragen und ausgewiesen. Au s l g sehr | Z ges Ausweise ea ih vie S lrnten E Dle e Zentralkommission“ auf 3 931 313 529 Fl. berechnet, wobei eine auf

lehrreihen und für ein tieferes Studium der Sache unentbehrlichen Grund t i ,

ORE in weitem Maße zu verzichten, und es muß in dieser Be- thekenshulden, mit welchen der Grundbesitz belastet worden ist: dem Staatsgüterbesiß lastende Spezialbypothek von 102 032 694 Fl. ehung von vornherein auf die Quelle felbst verwiesen werden. 1885 auf 264 848 898 Fl. in 247 161 Posten, und die im Eisenbahngrundbuh eingetragenen Prioritätenshulden Gs giebt in Oesterrei verschiedene Arten von Grundbüchern, aus 1896/9261 869 239 4 251626 (1881 in Höhe von 1 837 782 082 Fl.) nir eingerechnet sind. Auf denen die Statistik in dieser Frage zu schöpfen hat. Zunächst sind in Vor- 1887 , 265532948 « - 261 823» das Quadratkilometer berechnet, stellte 19 die Belastungsziffer arlberg, im Küstenlande, in Galizien und in der Bukowina 1888 „, 262428022 » - 966619 e 1890 auf 12 670 F1.

die Grundbuchverhältnisse abweichend von den übrigen Ländern, be- 1889 , 267457332 « » 255257 1891. @ 12 925 x

pehungemee überhaupt noch nicht hinreichend geordnet, um vergleih- 1890 „, 278622118 » » 244932 y 1892, 13298 »

bare statistishe Daten zu ergeben. Es sind deshalb diese Länder in 1891 „, 266309182 » “» 942828 y A iz 18983 13690 i / Nachstehendem, soweit sie nicht ausdrücklich als einbezogen genannt 1892 , 279196689 » - 238170 y Natürlich stellte si die Belastungsziffer in den verschiedenen Reichs- werden, außer Betracht gelaffen. In Nieder-ODesterreih, Dber- 1893 ._ 289831439 - 233394 , theilen sehr verschieden, am niedrigsten mit 3200 Fl. in der Buko-