1899 / 194 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

I Dr. Rintelen (Zentr.) empfiehlt die Annahme seines An- es komme. ) beantragt, neben den oberschlesischen

Îrages, damit wenigstens etwas in die dritte Lesung Abg. Dr. Por sch (Zentr. au die niederschlesishen Reviere zu berücksihtigen. g. Freiherr von Zedliß O Grund für der Billigkeit und erklärt sih für seine Person für den des Grafen Strachw

allerdings für eine

lagen bestehe. Abg. Im Walle (Zentr.) weist darauf hin,

gezeigt abe, wie falsch es gewesen

ehnen ; besonders die

welche sih der Provinzial-Landta

gesprochen hätten, könne man nicht

Die Debatte wird sodann geschlossen.

Jn der Abstimmung wird § 6 mit 217 gegen 180 Stimmen raf von Strachwiß und Porsch ; dagegen wird der Antrag Rintelen wegen der S 7 wird ebenfalls abgelehnt, angenommen, ebenso die Einleitung und die | " " Ueberschrift, sodaß ein Rest der Vorlage für die Vornahme

angenommen, ebenso die Anträge der Abgg.

Lippe: Kanalisation abgelehnt. dagegen 8 8

der dritten Lesung übrig bleibt.

Schluß gegen 5 Uhr. Nächste Sißung Freitag 11 Uhr.

und Neukirch (fr. kons.) hält der Gerechtigkeit entsprehend und Antrag Porsch

iß. Abg. Graf zu Et ita Stirn hôlt den Antrag Ders Verbesserung des Antrages des Grafen Strachw

aber für eine Unmöglichkeit, wenn er allein ohne die übrigen Vor- Barcelona, den 7, A 4 dent Dresen - dés Sebreikes

Wenn auch aus manchen Orten und Distrikten über einen \{lechten Ernteertrag, den späte Fröste oder grofie Hibe verursaht ha berichtet wird, so halten Sachkundige doh die Bezeichnung der Ernte im Großen und Ganzen als Mittelernte aufrecht.

iffermäßtge Schäßungen liegen bis jeßt nicht vor. te B sind etwas gestiegen. etreideeinfuhr betrug in ganz Spanien nah amtlichen

set, den Vertagungsantrag abzu- wichtige Frage der Lippe-Kanalisation, für und der Provinzial-Aus\chuß aus- so ohne weiteres erledigen. Redner wiederholt den Antrag auf Vertagung, der wiederum abgelehnt wird.

28 000 20 500 19 500

4 500

eihweizen At teen

a Hafer und den Antrag

beendet und die Landwirthe

daß die Debatte | beschäftigt.

Die Angaben a, Weizen:

é 1897

b, Weizenmehl: in den ersten ses Monaten 1899 1898 1897

L . uy L

Laud- und Forstwirthschaft.

. Weizeneinfuhr Marseilles.

Nach den Wochenübersichten des „Sémaphore“ betrug die Weizen-

einfuhr Marseilles auf dem Seewege :

in der Zeit vom 2. bis zum 7. Juli . davon aus Rußland . . . ,,

in der Zeit vom 9. bis zum 14. Juli dabon aus Rußland ...,,,

in der Zeit vom 16. bis zum 21. Zuli . V R E Ra

in der Zeit vom 23. bis zum 28. Zuli . dabon aus Nußland . .

in der Zeit vom 30. Juli bis davon aus Rußland . ,

In den Docks und Entrepofks von Marseille 2. August 25 520 dz.

zum 4. ‘August i

Getreidemarkt Genuas im Monat Juli 1899,

ersten Hälfte Monats Juli verlief der Markt ruhig bei fester Stimmung ohne

Genua, den 9. August 1899. In der

nennenêwerthe Umsäße; gegen Mitte Juli machte

bessere Kauflust geltend, sowohl hier auf dem Platze als im Süden, Posten namentli in Hartweizen per Sep-

und es wurden größere tember/November- Lieferung abgeschlossen.

Die Preise variierten von 19,25 bis 18,50 Fr. für Dur Taganrog

P 10,06 und von 18,75 bis 18,00 für P 9,38.

Gegen Ende des Monats verlangte man für P 9,38 prompt 18,25 Fr., November 18,50 Fr., zu finden.

circa 17,75 bis 18,50 Fr. je nah Qualität.

Ghirko (Ulko Odessa) Nikolaief P 9,30 16,75 Fr. verlangt,

Käufer 16} bis 162 Fr. Geschäftsgang {chleppend und ohne Animo. Die italienische Ernte ausfallen. Ueber die russishe Ernte kann man bis

gebendes Urtheil fällen, da die Berichte widersprehend

jedo, daß das Resultat im großen Ganzen weit dürfte, als man erwartet hatte.

1. Untersuhungs-Sachen.

2. Aufgebote, ustellungen U. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2. VeifiWérünt. 4. Verlaufe Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloo

ung x. von Werthpapieren.

befandei sich am

für Dur Taganrog P 9,38 September/ für P 10,06 50 bis 75 Cent mehr, obne Käufer

Neue Azyma Odessa (Krim) Azoff P 10,00 bis P 10,10 werthen

soll im allgemeinen ziemlih befriedigend

e, andere Getreidearten : in den ersten sechs3 Monaten E

x w x k 1897 Die Getreideausfu

Menge

1899 1898 K

kg g 10559 2655307

91991 dz, 45041 , 242 352 ; 155 368 ; 157921 ; 119827 ; 921351 ;

Weizen Weizen- mehl Noggen 1155178 9254413 Gerste 8736941 4463867 Mais 7340 Neis die

übrigen 2097262 18609138

8 238 129 066 83 189

Ernteaussihten in

aus der Provinz Zeeland Weizen wurde in dieser und Wind benatbtheiligt. mäßige Ernte erwartet.

des

ih jedoch eine Auch im

ihr Stand befriedigt jedo sih bisher nit gezeigt.

Dur Taganrog | Schnitt geliefert.

Der Stand der Kohlsaat wird Aus der Provinz Utrecht

jeßt kein mafß- sind; es scheint besser ausfallen

1) Untersuhungs-Sachen,

Keine, B U E R G0 R e E Af N S R E D E E R U S

2) Ausgebote, Zustellungen und dergl.

[35261] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstrekung foll das im Grundbuche von den Umgebungen im Kreise Nieder- barnim Band 82 Nr. 3426 auf den Namen des ins rat L pa Eugen Jung hier eingetragene, zu

erlin, Plantadenflraß? 39/40 und Pasfewalker- straße § belegene Grundstück am D, Oktober 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Eingang C., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstü ist 7 a 55 qm groß und mit 12 000 M Up unghwerts zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am 12, Oktober 1899, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K, 33, 99 liegen in der Gerihts\chreiberei, Zimmer 42, zur Einsicht aus.

Berlin, den 9. August 1899.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 87.

35401) [ In Sachen des Kaufmanns Karl Swhulze in POORSE, als Inhabers der Firma J. H. Rühland

af. daselbst, Klägers, wider

1) den Kothfassen aHeinrich Brandes in Lesse,

2) den Kothsfassen Wilhelm Brandes daselbst, Beklagte,

wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des den Beklagten ge- örigen, unter Versiherungsnummer 28 zu Lesse ge- egenen Kothhofs zum Zwede der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 4. August d. J. verfügt, au die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche an demselben Tage erfolgt is, Termin zur Zwangs- versteigerung auf den 28. Dezember 1899,

Ctr G 4 Uhr, vor Herzoglihem Amts- gerihte Salder in der Fischer’shen Gastwirthschaft

zu Lesse angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Salder, den 10. August 1899. Herzogliches Amtsgericht. egener.

[35400]

In Sachen der Héèrzoglihen Kreiskasse hier, Klägerin, wider die Wittwe des Direktors Joseph Reischer, Anna, geb. Herz, hier, Beklagte, wegen Veränderungssteuern, wird, nahdem auf Antrag der Klägerin die Beschlagnahme des der Beklagten ge- hörigen, zu Braunshweig Nr. 221 h. Bl. T des Feldrisses Hagen an der Humboldtstraße belegenen Grunditüds zu 8 a 12 qm fammt Wohnhause Nr. 6529 zum Zwecke der Zwangsversteigerung dur Beschluß vom 1. August d. Is. verfügt, au die Eintragung dieses *Beschlusses im Grundbuße am 3. desselben Monats erfolgt ist, Termin zur Zwangs- versteigerung auf den 15, Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, . vor Herzoglichem Amtsgerichte Braunschweig, Auguststraße 6, Zimmer 37, angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypotheken- briefe zu überreihen haben, Y

Braunschweig, den 5. August 1899.

GEERREE T TEUME: X j olte.

[35259] Zur Zwangsversteigerung des dem Bälker Emil Jochens zu- Wittenburg gehörigen Wohnhauses Nr. 204 in Wittenburg teht nah dem vom Groß- herzoglichen Amtsgerichte am 15. Mai 1899 erlassenen Verkaufsproklame der Ueberbotstermin auf Mon- tag, den 18. September 1899, Vormittags 1L Uhr, an. Derselbe wird vorschriftsmäßig hie- dur öffentli in Erinnerung gebraht mit dem Bemerken, daß in dem heute M G aefaMeken ersten Verkaufstermine für das beregte Grundstück ein Bot nit abgegeben worden ist.

Wittenburg, den 14. August 1899.

Großherzoglih Meckl.-Schwerinshes Amtsgericht.

[35260]

In der SLeK Gl treTangssade des Kaufmanns Se Löwenstein in Banteln, Klägers, wider den uhrwerksbesißer Heinrich Knoke in Kaierde, Be- Tagten, wegen Forderung, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Koften und Neben- forderungen binnen zwei Wochen bei Vermeidung des Ausschlusses hier anzumelden. Zur Erklärung

Am 31. Juli d. J. stellten fi in Genua die Getreidevorräthe und die "Preise für den D wie folgt:

Ernteersgebniß und Getreidehandel in Spanien.

in den ersten sechs Monaten 1899 5 1898

hr war in den erften sechs Monaten folacude:

1897 kg 60723 845065 13295880 26077602 173678 179%

452623 8332045 2873876 14347080 12365087

57975

Amsterdam, den 10. August 1899. Weizen, Roggen, Hafer und Gerste stehen in den Provinzen Friesland und Utrecht gut, nur lauten die Berichte weniger günstig. Der Provinz zur Zeit der Blüthe dur Regen

Die Kartoffeln sind in ihrer Entwickelung zwar zurückgeblieben, im allgemeinen. Kartoffelkrankheit hat

Heu, Gras und Klee haben befriedigenden, Auch die Qualität dieser Gewächse war gut. Von den Hülsenfrühhten erwartet man reihliche Ernte.

i lauten die Berichte über die zu erwartende Obsternte ziemli günstig.

Getreideernte und Getreidehandel in Rumänien.

Galaß, den 6. August 1899. Monats ift endli überall in Rumänien reihlich Regen gefallen und damit vor allem die äußerst bedrohte Maisernte hinreichend gesichert, um auf einen mäßigen Durhschnittsertrag ist für das Land von um fo größerer Bedeutung, neben der Hauptnabhrung des Volkes auch eines der wihtigasten Futter-

| Deffentlicher An

mittel liefert.

dz zu 16,00 bis 25,50 Lire, vin 10/79 v 27/00 R

1 000 gelitten hat.

Die Ernte is nun allerseits | Resultat.

en, | Ca. 15 M

äntert.

sticken.

kg 145 993 835 8 688 227 104 295 652

im Werthe von Pes. 35 657 886 2172158 25 030 855

nah

7 977 552 405 607 140 856

2 814 366 132 907 47 888

39 092 772 28 011 420 110 794 237

5472987 3921597 ; 15 511 182

Werth in Peseten 1899 1898 1897

3484 8762561 18824

346476 5451271 10431040 2194344 48338 39999 5972638(?) 803496 3226 1321 81473 1499767 1149559 5738831 5069686

377507 3393761 11595

zu sein pflegt.

den Niederlanden.

übrigen wird dort nur eine mittel-

theilweise reihlihen

als ziemli gut bezeichnet.

Niamy, Jassy, Im Laufe des vergangenen

rechnen zu können, Dies als die Maispflanze

zeiger

über den Vertheilungsplan, sowie zur Vertheilung der Kaufgelder wird Termin auf den 4, Oktober 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- ¡eihneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Be- theiligten und der Ersteher hiermit vorgeladen werden. Greene, den 5. August 1899. Herzogliches Amtsgecicht. G. Müller.

[29820] Aufgebot.

Der Ingenieur Ernst Schmidt zu Chicago, Wellington Ave 1466, hat das Aufgebot von 5 Kur- scheinen beantragt, nämlich je eines Kuxscheines, aus- gefertigt am 16. Januar 1872 für Friedr. Schmidt in Haspe, über je 15 Kuxe über die in der Kataster- gemeinde Friesenhagen bezw. das Bergwerk Rothfeld theilweise auch in der Katastergemeinde Steeg be- legenen, in je 100 Kure eingetheilten Eisen-, Blei- und Kupfer-Bergwerke Mühleneichen, Waldhäuschen, Columbus, Rothfeld und das Eisenstein-Bergwerk Hoffnung. Der Inhaber der Urkunden wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 31, Januar 1900, Vormittags 411 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunden erfolgen wird.

Waldbröl, den 17. Juli 1899.

Königliches Amtsgericht, T. (gez.) Fli ck. Beglaubigt : (L. 8.) Thoenies, "Gerichtsschreiber,

[35235] Aufgebot.

Der Fabrikarbeiter August Gatte zu Düsseldorf hat das Aufgebot des angebli verloren gegangenen Sparkassenbuhes der Städtischen Sparkasse zu Düsseldorf Nr. 46 945 über 30 M. 55 S, ausgestellt für den Fabrikarbeiter August Gatte, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15, März 1900, Vormittags 1LA Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Kaiser-Wilhelinstraße 12, Zimmer 27, anberaumten Aufgebotstermine seine Mechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widri enfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen with.

Düsseldorf, den 15. August 1899.

Königliches Amtsgericht.

Auf Ant

Bekanntmachung. n Di s

a, der Dienstmagd Christine Lampe Nr. 99 Wehe,

[22178]

pflanzen erholt.

eiwa 40 9%/% geschä au der später

Die von den Behörden angestellten Ermittelungen über die

im Lande befindlichen Abschluß geangi zu sein. [lionen Hektoliter, also 14 Millionen Tons

statiert und damit das Gerücht über ein beabsichtigtes Ausfuhrverböt— zum Schweigen gebracht. j tg Am internationalen Getreidemarkt hat Das Bewußtsein, daß der Ertrag bindung mit den noch vorhandenen Vorräthen mehr wie allen Bedarf zu decken, muß jeden Hausse-Gedanken i

Das Exportgeschäft ruht ganz. Frachten Rotterdam und Antwerpen bis auf Dampfer in England nicht unter 11/— zu haben waren, Unternehmungen von selbst.

Hafer und Flachs sind dieses Jahr fast ganz mißrathen, verspricht in den von der Dürre weniger heimgesuhten Anpflanzungen eine gute Mittelernte.

Gerste ist gleichfalls gänzlich mißrathen und nur zu Futter ver wendbar. Von Braugerste, die sonst in vorzüglicher Qualität in der oberen Moldau angebaut wird, wird demzufolge möglicherweise aus dem Auslande eingeführt werden müssen.

Wein und Obst stehen vorzüglich.

Neuer Weizen in guter Qualität i braht, ohne indessen bisher Absatz zu

Mais wird, je nach Qualität, und Bord des Schlepp bezahlt;

Jassy, den 5. August 1899. Der fallene, ziemlih ausgiebige Regen Gerste und Hafer zu spät, da

Bombay, den 26. Juli 1899. falles seit Beginn des diesjährigen Ernteaussichten in ganz Indien bis Mittheilung erfahrener Leute niht besonders günstig.

Wie der Mais haben sich auch Heu und Futter

Der Ertrag der diesjährigen Weizenernte wird nah wie vor

Die Qualität ist im allgeméinen qut, wos

e ie Roggenernte is unbedeutend und diejenige e

Gerste und Hafer, deren Anbau vornehmlih in di beimgesuhten südöstlihen Distrikte fällt, Braugerste ergab in der nördlihen Moldau fein befriedigendes.

Ernte scheinen noch nit A

Vorrath von! Mais kon

t. Freien Weizen hier und da dur R

e von

Vorräthe alter Indessen wurde doch ein

7/— zurüd. verboten

zur Verfügung zu haben,

Braila 15 000 t 45 000 ,

Galahß 4 200 & 30 000 ,„

Napsanbau

noch zum theil auf dem Felde

Hektoliter Mais

finden.

Vaslui, Faltschi und Tutowa ist die

der Menge als auch der Beschaffenheit nah {lecht.

Ernteaussichten in Indien.

Infolge des geringen Regen Monsoons (9. Juni) sind die auf die Provinz Bengalen nah

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch, 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften.

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. 9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

b. des Dienstknehtes Heinrih Sander von Nr. b Oppendorf, jeßt in Amerika, vertreten dur den Kolon Wilhelm Sander Nr. 6 Oppendorf,

wird der Inhaber der angebli verloren gegangenen Sparkassenbücher der Kreissparkasse Lübbecke:

a. ausgestellt für die Antragstellerin zu a. unter lfdr. Nr. 6886 mit Einlage von 45 M4 70 s,

b. ausgestellt für Heinrih Sander unter lfdr, Nr. 22043 mit Einlagen von 450 und 109 t,

aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 16, März 1900, Vormittags 10 Uhr, auf dem Gerichtstage zu Levern seine Rechte anzumelden und das betreffende Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt wird.

Lübbecke, den 12. Juni 1899.

Königliches Amtsgericht.

[20692] Aufgebot.

Der Schlosser Heinrich Meyer in Harburg a. d. Elbe, 1. Wilstorferstraße 51, hat das Aufgebot des Sparkassenbuhs Nr. 2227 (alte Nr. 30 929) der Spar- und Leihkasse der Stadt Harburg über 1684,88 M4, lautend auf den Namen des Antrag- stellers, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 15, Januar 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots termine seine Rehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Harburg, den 10. Juni 1899.

Königliches Amtsgericht. VT.

[35289] Berichtigung. , Das in Nr. 184 des „Deutschen Reichs-Anzeigers vom 7. August cr. bekannt gegebene Ausshlußurthe des Kgl. Amtsgerichts München 1, Abtheilung A für Zivilsachen, vom 15. Juli 1899 wird dahin S richtigt, daß die dem Bauern Sebastian Gräß i Lindah gehörige, für krastlos erklärte 4°/o i bayerische Eisenbahn - Anlehens - Obligation Ser Nr. 305 nicht Kat. Nr. 30044, sondern Kal Nr. 38 044 hat. München, am 12. August 1899. Der Kal. Gerichtsschreiber : v. n: (L. S8.) Uhl, g. Rpr.

[29219] Aufgebot.

1) Aus der Sculdurkuäde vom 25, Dezember 5 steht für den Partikulier Köhler in Langelsheim lde dem in Langelsheimer Feldmark im Lehmfuhlenfe, Sommerfeld 4, Wanne Reuterwinkel belegenen

der D ist mißrathen. Selbst

sich die Lage wenig ver-. der Welternte in Bal genügt, um m Keime er

gingen für Theilladungen Da ganze

Verschiedene Dampfer, die in der Donau keine Beschäftigung fanden, wurden nah Rußland dirigiert. Die bevorstehende Einführung des neuen Kanal-Gebü am Eisernen Thor wird die Donau-Schiffahrt nah Oesterrei und Süddeutschland ohne Ae nachtheilig beeinflussen, Rumänien in der glücklichen den freien Seeweg 125—130 M, Mais 83—85 M cif. wie folgt, angegeben: in Tons à 1090 kg:

Weizen Mais .

Bukarest, den 7. Au boden, besonders aber dem sehr zu statten gekommen, während die liegende, an und für si |{chon quantitativ {lechte Weizenernte dadur noch mehr gelitten hat.

Leytere wird auf nur etwa 10 Millionen Hektoliter veransdlagt, während das Durchschnittserträgniß sonst ca. 20 Millionen

hrentarifs ch-Ungarn 1 indessen if age, für die Auéfuhr seiner Produkte eizen notiat Die Getreidevorräthe werden,

gust 1899. Dem Mais und dem Brag sind die Niedershläge im Zuli

st bereits auf den Markt ge- mit 6,90 bis 10 Lei per Hektoliter

im vergangenen Monat ge- kam zwar für Weizen, Roggen, gegen haben Mais und Bohnen ih soweit erholt, daß man bei diesen beiden Fruhtarten im allgemeinen eine Mittelernte erwarten kann. und Haferernte ist nahezu beendet. Botuschhan Dorohoi, Mittelernte, doch hat gefallenea Regen vielfa gelitten.

Die Weizen-, Roggen-, Gerste- Das Ergebniß is in den Bezirken Roman und Bacau der Menge nah fast eine die Beschaffenheit durch den während der Ernte In den Bezirken Sutschawa, Ernte \sowo}/

Separation in den Zubehörungen des Kleinkoth-

L Nr. 119 zu Langelsheim aufgegangenen) Aker- I

zu 1 Morgen eine Hypothek von 170 Thalern “ingetragen. 9) Aus der Schuldurkunde vom 22. Juli 1819 geht für den Blankschmiedemeister Johann Edwin Kieseckde zu Goëlar auf dem Brinksizerwesen No. ass. 5 ju Langelsheim eine Hypothek von 350 Thalern ein-

en.

0 Mus der Schuldurkunde vom 4. März 1802 eht für die Kinder 2. Ehe des weiland Mühlen- meisters Johann Knackstedt bei Bornum auf dem albspännerhofe No. ass. 70 zu Langelsheim eine fpothek von 175 Thalern eingetragen.

4) Aus der Obligation vom 4. Juli 1806 steht fir den Gastwirth Friedrih Bodenburg zu Seesen uf dem Anbauerwesen No ass. 183 zu Langels- heim eine Hypothek von 100 Thalern eingetragen Hie Eigenthümer der belasteten Grundstücke, nämlich: ad 1 die Wittwe des Kleinkothfsassen Heinri Bothe, Wilbelmine, geb. Busse,

ad 2 die Erben des Brinksißers Heinrich Pfannen-

idt, n 3 der Halbspänner Andreas Bosse,

ad 4 der Holzhändler und Anbauer Wilhelm eine Lu Langels8heim haben glaubhaft gemacht, daß die den obenbezeihneten Hypotheken unterliegenden faiberungen vor dem 1. Oktobec 1878 getilgt sind, und daß thnen die Inhaber der Shuld- und Pfand- urkunden unbekannt find; sie haben dana das Auf- gebotsverfahren rücksichtlich der genannten Hypo- theken beantragt. Es werden nun die unbekannten Fnhaber der bezeihneten Urkunden und alle, welche auf die Hypotheken Anspruh machen, aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf den 6, Februar 1900, Morgens 10 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermine bei unterzeichneter Be- hôrde anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Hypothekenurkunden den Eigen- thimern der belasteten Grundstücke gegenübez für fraftlos erklärt und die Hypotheken im Grundbuche gelöiht werden sollen,

Lutter a. Bbg., den 7. Juli 1899.

Herzoglihes Amtsgericht. y. Förster.

(88858) Aufgebot.

Der Erbpächter-Altentheiler Franz MRieckhoff zu Ganzow hat das Aufgebot der unter dem 21. Df- tober 1869 ausgestellten Hypothekenscheine über die Fol. 2, 3, 4 und 5 des Grund- und Hypotheken- bus der Erbpachthufe Nr. T zu Ganzow für ihn eingetragenen Pöste von 500 Thlr., 500 Thlr., 500 Thlr. und 400 Thlr. beantragt, nachdem er glaubhaft gemacht hat, daß die Scheine bei dem auf der Erbpachthufe stattgehabten Brande mitverbrannt sind. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9, Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- e die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird, '

Gadebusch, den 12. Juli 1899.

Großherzoglihes Amtsgericht.

§399]

| In Grundbuchanlegungssahen der Gemeinde Daleiden werden die Erben Mathias Hardt, früher zu Burgberg, Gemeinde Daleiden, jet ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort, die im Kätaster unter Artikel 762 als Eigenthümer der Parzellen :

1) Flur 4 Nr. 148, Auf’m Sattel, Ader, groß 6250 a, Reinertrag 0,98 Thlr., L

2) Flur 4 Nr. 177, Am Burgberg, Weide, groß 30,23 a, Reinertrag 0,12 Thlr.,

3) Flur 4 Nr. 183, Am Burgberg, Aer, groß 29,85 a, Reinertrag 0,35 Thlr.,

4) Flur 4 Nr. 184, Am Burgberg, Acker, groß 3640 a, Reinertrag 0,42 Thlr.,

eingetragen stehen, auf den 2. Oktober 1899, Vormittags 10 Uhr, auf das Geschäftszimmer der Abtheilung T1 des unterzeichneten Gerichts geladen. Falls im Termin keiner der Erben erscheinen sollte, so werden die fraglihen Parzellen als berrenlos an- gesehen werden.

Waxweiler, den 15. August 1899.

Königliches Amtsgericht. IT.

[35236] Bei dem unterzeihneten Geriht i} beantragt worden, nachstehend genannte Person: den Sattler Karl Friedrih Teichfusßs, geboren am 10. Juni 1866 in Frießnitz, im Jahre 1884 nach Amerika ausgewandert, seitdem versholl-n, für todt zu er- klären, Nahdem nunmehr Aufgebotstermin auf Mittwoch, den 18, Oktober 1899, Vor- mittags 11 Uhr, anberaumt worden ift, wird der enannte Verschollene aufgefordert, zu diesem Termin Ÿ persönli oder dur einen gehörig legitimierten Bevollmächtigten oder sonst auf unzweifelhafte Weise s{hriftiih zu melden, widrigenfalls er auf Antrag für todt wird erkiärt werden und die Ausantwortung e Nachlasses an die Erbberechtigten oder an die onstt dazu befugten Personen erfolgen wird. Ebenso werden alle diejenigen, welhe an den Nachlaß des erstorbenen Erbansprühe machen wollen, geladen, [pätestens im Aufgebotstermin si gehörig zu legiti- inieren und ihre Ecbansprüche auf den Nachlaß des Verschollenen anzugeben, widrigenfalls ohne Rücksicht auf die Entbliebenen der Nachlaß in Gemäßheit des zu erlassenden Aus\{lußurtheils denen, welche ein Erbrecht oder fonft einen rechtlich begründeten An- [pru angemeldet und bescheinigt haben, ausgeant- wortet werden wird. Das Ausschlußurtheil wird auf Antrag in demselben Termin verkündet werden. Weida, den 14. August 1899. Großherzoglih Sächs. Amtsgeciht. Abth. 11.

[35380] Aufgebot. h Die Wittwe Lauckner, Henriette, geb. Wendt, hier I das Aufgebot der Nachlaßgläubiger ihres am fo Mai cr. zu Liebenwerdo bne Testament ver- orbenen Ehemannes, Glasermeisters Eduard Lauck- gun, beantragt. E4 werden daher die Nawhlaß- \ ¿ager des 2c. Lauckner aufgefordert, ihre An- tüche und Rechte gegen den Nachlaß spätestens im magebotêtermine den 14, Oktober 1899, Vor- ttags 10 Uhr, hier anzumelden, widrigenfalls ns gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch Ausschlu tend machen können, als der Nachlaß mit

aller seit dem Tode des Erblassers auf-

S

gekommenen Nußungen durch Befriedigung der an- gemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.

Lieheuwerda, den 6. August 1899.

Königliches Amtsgericht. [35381]

Das Aufgebot der Gläubiger des Nachlasses des am 26. März 1899 zu Scheiba verstorbenen Haus- besigecs Johann August Holz ist nah Erlassung des Aus\chlußurtheils beendet.

POIERAER den 14. August 1899.

öniglihes Amtsgericht.

[35397]

Im Namen Seiner Königlichen Hoheit des allerdurcchlauchtigsten Großherzogs Friedrich Franz von Mecklenburg-Schwerin ! Verkündet am 15. August 1899,

Nef. Rose, als Gerichtsschreiber.

In der Aufgebotssache des Erbpächteraltentheilers Wilhelm Baade zu Maalk hat das Großherzogliche Amtsgericht in Grabow i. M. dur den Gerichts- Assessor Raspe für Recht erkannt : Der zu Folio 10 der Erbpacbthufe Nr. 6 zu Maalk für den Erb- pächter-Altentheiler Wilhelm Baade zu Maalk aus- gefertigte Hypothekenshein über 400 A mit Zinsen zu 4 9/0 p. a. wird hierdurch für kraftlos und erloschen

erklärt. Von Nechts

[35396] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil vom heutigen Tage ist der Hypothekenbrief über das auf dem Grundstück Pase- walk Band T Nr, 3 in Abtheilung 111 unter Nr. 7 für die 4 Geschwister Wagemaun eingetragene rene von 41 Thlr. 29 Sgr. für kraftlos er-

ärt.

Pasewalk, den 11. August 1899.

Königliches Amtsgericht.

[35395] Oeffentliche Zustellung.

In der anhängigen Chesache der Marie Mathilde Anna verehel. Fischer, geb. Baumert, in Leipzig- Reudnitz, Klägerin, gegen den Kellner August Rein- hold Fischer aus Wettin, zuleßt in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Che- scheidung ev. Herstellung des ehelihen Lebens, ladet die Klägerin den Beklagten anderweit zur münd- lichen Verhandlung des Chestreits vor die Erste Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den L7, November 1899, Vormittags 11 O mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsshreiber beim Königlichen Landgericht i Leipzig, den 11. August 1899: Braun, Exped.

[35392] Oeffentliche Zustellung.

Der Dienstknecht Albert Knabner in Lauscha, ver- treten durch Rechtsanwalt Dr. Simon in Meiningen, klagt gegen seine Ehefrau Alma Kuabner, geb. Müller, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen bö8williger Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien seit 22. Februar 1890 bestehende Ghe dem Bande nah zu trennen und der Beklagten die Kosten des Rechtéstreits aufzuerlegen. Er ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Erste Zivilkammer des Landgerichts zu Meiningen auf den 28, November 1899, Vor- mittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Meiningen, den 16. August 1899.

Staub, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[35394] Oeffentliche Zustellung. |

Der Taalöhner Johann Kaspar Jenny zu Mül- hausen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Chormann, klagt gegen seine Ehefrau Marie, geb. Boucheseche, z. Zt. ohne bekannten Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: Die zwischen den Parteien beste)ende Ehe für auf- gelöst zu erklären und der Beklagten die Prozeßkosten zur Last za legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 5. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. U Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mülhauseu i. E., den 14. August 1899.

(L. S.) Koeßler, i Gerichtsschreiber des Kaiserlihen Landgerichts.

[35393] Oeffentliche Zustellung. : Der Ofenarbeiter Adolf Hoffmann zu Mül- haufen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Diet, klagt gegen feine Ehefrau Magdalena, geb. Schlosser, ¿. Zt. ohne bekannten Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu er- klären und der Beklagten die Prozeßkosten zur Last zu legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Grste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mül- hausen i. E. auf den 5, Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mülhausen i. E,, den 14, August 1899,

(L:8)) Koeßler, Gerichts\hreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[35247] Oeffentliche Zustelluug.

In Ebeprezeßsahen der Emilie Ida verehel. Seiferth, geb. Löffler, in Chemniß, vertreten dur Rechtsanwalt Preller daselbst, Barn, gegen ihren Ehemann, den Schlosser Max Albin Seiferth, zuleßt in Ge, Beklagten, wegen Ehescheidung, ist, nahdem die Verhandlung im ersten Termine bei dem Nichterscheinen des Beklagten antragsgemäß vertagt worden war, auf Antrag der Klägerin ander- weit als Verhandlungstermin der 7. November 1899, Vormittags 9 Uhr, bestimmt worden. Klägerin ladet den Beklagten, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt if, zu diesem Termine behufs mündlicher Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Landgericht Chemniy, Zivilkammer 1V, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten

Wegen.

Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum

wecke der vom Prozeßgeriht bewilligten öffentlichen e der pold wird dies biermit bekannt gemacht. Chemnitz, den 14. August 1899. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, Ferien- Zivilkammer 1. : : Sekr. Fischer.

[35391] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Landwirth Gestrid Elise Char- lotte Adelheid, geb. Nebling, zu Berlin, vertreten durh den Rechtsanwalt Dr. Kloeckner in Frank- furt a. O., klagt gegen ibren Ehemann, den Land- wirth Friedrih Wilhelm Gestrich in Amerika, un- bekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung, mit dem Antrage, die zwishen den Parteien be- stehende Ehe zu trennen und den Beklagten für den s{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. O. auf den 16, De- zember 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Vansbotter, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[35244] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Tischler Vèarie Ibs, geb. Kuhle, zu Breslau, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Wiener zu Breslau, klagt gegen ihren Ehemann. den Tischler Wilhelm Jbsch, früher zu Breslau, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- lassung und Versagung des Unterhalts, mit dem An- trage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären.

Die Dn ladet den Beklagten zur mündlichen

Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidniterstadtgraben 2/3, Saal 81 im I1. Stock, auf den 20. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 14. August 1899.

Brosemann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerickts.

[35248] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Ernst Pieper, Selma, geb. Voos, in Solingen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Julius Kray in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehe- mann Ernst Pieper, Schreiber, früher zu Solingen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Beleidigung, Mißhandlung und Bedrohung, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Dieselbe ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I1I. Zivilkammer des Königlichen Landgerihts zu Elberfeld auf den 3, November 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwoecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Priem, Aktuar,

als Gerihts\chréiber des Königlichen Landgerichts. [35249] Oeffeutliche Zustellung.

Die Ehefrau Fuhrknecht Peter Kajfel, Anna, geb. Dickerscheidt, zu Gelsenkirhen, Vereinestraße, ver- treten dur Rechtsanwalt Heitmann zu Bochum, klagt gegen den Fuhtkneht Peter Kasel, zuleßt in Bochum, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böôs- willigen Verlassens mit dem Antrage: das unter den Parteien bestehende Band der Ghe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IL. Zivil- kammer, Zimmer Nr. 39, des Königlichen Land- gerichts zu Bochum auf den 27, November 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bergmann, Aktuar, als Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

{35246]

Nr, 11 012, In Sachen der Ehefrau des Fabrik- arbeiters Gmil Greiner, Barbara Magdalena, geb. Frei, in Grenzah, vertreten durch Rechtsanwalt Fuchs in Karisruhe, Klägerin, Berufungsklägerin , gegen ihren genannten Ehemann, zur Zeit an unbekannten Orten abwesend, Beklagten, Berufungsbeklagten, wegen Ehescheidung, hat die Klägerin gegen das Uctheil des Gr. Landgerichts Freiburg, 11. Zivil- kammer, Nr. 7438, vom 5. Juni 1899 die Berufung eingelegt, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung in die am Montag, den 27. November 1899, Vormittags 9 Uhr, beginnende öffentliche Gerichtësißung des 111. Zivil- senats des Gr. Oberlandesgerihts zu Karlsruhe mit der Aufforderung, in dem Termine sich dur cinen bei diesem Gerichte Ba Rechtsanwalt ver- treten zu lassen. Dieser Auszug wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht.

Karlsruhe, 11. August 1899.

Der Gerichtsschreiber Gr. Oberlandesgerichts:

Kragzer.

[35245] Oeffentliche Zuftellung.

Die verehelichte Arbeiter Magdalene Wick, geb. Scharf, zu Katernberg, Kreis Essen, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt, Justizrath Wentzel zu Hirschberg, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Josef Wick aus Hermsdorf grüß., jegt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien p trennen, den Beklagten für den allein huldigen

heil zu erklären und ihm die Kosten des Nechts- streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be- U zur mündliGen Verhandlung des NRechts- streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hirschberg i. Schl. auf den 20. No- vember 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelaltnen nwalt zu bestellen. Zum Zwede der ffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hirschberg i. Schl, n 12. August 1899.

Siebert, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[35240] Oeffentliche Zustellung.

Der Spar- und Creditverein, eingetragene Ge- nofsershaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Crone a. Br., vertreten durch die Vorstandsmitglieder a. Rentier Klebs, þ, Kaufmann M. Grabowski, beide zu Crone a. Br., weiter vertreten durch den Rechtsanwalt Moczynski in Bromberg, N gegen den Gutsbesißer Adolf Winter, früher zu Wiskitno, jept unbekannten Aufenthalts, wegen 350 4 und Zinsen und Kosten, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 350 4 nebst 69% Zinsen seit dem 7. Januar 1899, sowie 5,30 M Wechselunkosten und F 9/0 Provision zu zahlen, die - Kosten des Rechts\treits zu tragen und das Urtheil für vorläufig vollftreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsf\treits vor die Dritte Zivilkammer des König- lihen Landgerichts zu Bromberg auf den 29. No- vember 1899, Vormittag? 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahtzn Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bromberg, den 15. August 1899.

(Unterschrift), Assistent, als Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts. F.-Z.-K.

[35243] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma H. Hallermann in Altena i. W, ver- treten durch den Rechtsanwalt Heitmann zu Bochum, klagt gegen den früheren Poliz¿eisergeanten Wilhelm Schnettker, früher zu Annen bei Witten, jeßt un- bekannten Aufenthalts, aus dew vom Beklagten aus- gestellten Wechsel, do dato Annen, den 9. März 1899, über Eintausendsehshundert Mark, mit dem Antrage auf koftenfällige und vollstreckbare Verurtheilung zur Zahlung von 1600 M nebst 69/6 Zinsen seit dem 9. Juni 1899 und von 20,00 «6 Wehselunkosten, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer, Zimmer Nr. 39, des Köntalihen Landgerichts zu Bochum auf den 28, Oktober 1899, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bergmann, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[35241] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Heinrih Bash & Co. in Dresden Prozefibevollmächtigte: Rechtsanwälte Koppel und

Nudolf daselbst klagt gegen den Direktor eines Varists6- Theaters Alfred Motzen, früher in Dresden, jeßt unbek. Aufenthalts, auf Zahlung des Kaufpreises für etnen am 24. Dezember 1898 gelieferten Damen- hut, mit dem Antrage, den Beklagten nebft Zinsen

streckbar zur Zahlung von 17 4 50 9 nebst Zinsen zu 6 v. H. seit 24. Dezember 1898 zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsitreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstr. 1 T1, Zimmer 155, auf den 30. Oktober 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dresden, den 16. August 1899.

Sekr. Oestreich, Gerihts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[35323] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 10507. Der Heinri Döttinger, Häute- und Fellhandlung zu Durlach, vertreten durch Rechts- agent J. Weinheimer in Durlach, klagt gegen den Meßtgermeister Franz Scherrer von Berg bet Landau (Pfalz), zuleßt wohnhaft in Größingen, ¿. Zt. an unbekannten Orten, aus Darlehen vom 9. Juni 1899, mit dem Antrage auf kostenfällige, vorläufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 134 44 4 nebst 50/9 Zins vom Klagezustellungstage an an den Kläger zu Händen seines zum Geldeinzug ermächtigten Vertreters, und ladet den Beklagten zur mündlichen Js des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgerih zu Durlach auf Freitag, den 20, Oktober 1899, Vormittags 9 Uhr, 1. Stock, Zimmer Nr. 1. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht.

Rittelmann, Gerichtsschreiber des Großherzoglihen Amtsgerichts.

[35242] Oeffentliche Zustellung.

Die Berliner Credit- & Lombard-Bank e. G. m. b. H. in Berlin, vertreten durh Rechtsanwalt Max Löwenthal in Berlin, klagt gegen Ernst Huschke, Inhaber der Saalfelder T Ernst Huschke, früher hier, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel vom 25. März 1899 über 253 4 590 S, zablbar am 25. Juni 1899, mit dem An- trage auf Zahlung von 253 4 50 S Wechselsumme, 2 #4 950 S Protestkosten, 3 A 25 4 Rikambio- spesen nebst 69/0 Zinsen aus 259 M 35 Z seit 3, Juli 1899 und & 85 Z Wechselunkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen n des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgerich zu Saalfeld ‘auf den 4, Oktober 1899, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwette der öffentlichen ZusteLung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saalfeld, den 15. August 1899.

(Unterschrift),

Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

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[35238] Ae Zustellung.

Der Kaufmann . Gust. Feldmann zu Berlin SW. 68, Lindenstraße 3, vertreten durch den Justizrath ohl hier, klagt gegen den Maler Paul Ernft von hier, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 67,65 A Waarenlieferung vom 5. August 1898 nebst Zinsen, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 67,65 „« nebft 60/6 Zinsen jeit dem 9, Februar 1899 E, zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar E erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlun des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeri zu Landsberg a. W. auf den 10, November 1 99, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Dane Lung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Landsberg a. W., den 9. Auauft 1899,

Buchholz, als Gerichtsshreibèr des Königlichen Amtsgerichts,