1899 / 226 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

igliche Hoheit der Herzog Albrecht von Württemberg ge- :

Heute empfingen Jhre Majestät den Ober-Präside

Freiherrn von der Re>e und Bente g Vin achmittags trafen R E in Berlin ein

und begaben Sih zum Besu<h der Kaiserin Augusta-

Stiftung na< Charlottenburg. Hierauf kehrten Jhre

Majestät nah dem Neuen Palais zurü> und empfingen so-

dann den Besuch Jhrer Majestät der Königin von Württemberg.

Der Königliche Gesandte in Karlsruhe, Wirkliche Ge- heime Rath von Eisendecher hat ci ihm O - willigten Urlaub R E E N

Der Königliche Gesandte in Darmstadt Graf von der Golß ist von dem ihm Allerhöchst bewilligten rlaug auf enen Posten zurü>kgekehrt und hat die Geschäfte der Gesandt: haft wieder übernommen.

In der Ecsten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ Pa Ma bridten übe ï den Stand der Kartoffeln, des Klees, der Luzerne en n R en Reich um die Mitte des ats September , zusammengestellt im Kaiserli Statistischen Amt, veröffentlicht. gef dds

; Hefsen. Jhre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von Rußland trafen am Sonnabend Nachmittag um 11/5 Uhr in Egelsbach cin und wurden daselbst von Jhren Königlichen oheiten dem Großherzog und der Großherzogin, den piten der Behörden, sowie von dem russis<hen Gesandten Ra E G N e “h E sich die Aller- ind Höchsten Herrschaften zu I Wolfsgarten. Î E

Oesterreich-Ungarn. i

Der Fürst Ferdinand von Bulgarien trifft, wie „W. T. B.“ meldet, regen in Wien a M,

Der ungarische Minister-Präsident von Szell ist gestern Abend von Budapest in Wien angekommen.

Am Sonnabend Vormittag traten in Wien die Ver- treter der deutshen Parteien der Linken zusammen, um über ihre Stellung zur Einladung des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Dr. von Fuchs zu berathen. Dieselben einigten sih zu folgendem Beschlusse:

Die Vertreter der deutschen Linken stimmen mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses überein, daß die Gesundung der inneren politis<en Verhältnisse dringend geboten erscheine, umsomehr, als das deutsche Volk in erster Reibe von ten politishen und wirth- schaftliGen Folgen dex im Vaterlande hber:s{henden nationalen Wirren betroffen werde. Wenn daher die Vertreter der deutschen Linken au< gern auerkennten, daß es Pflicht des Präsidenten des Abgeordnetenhaufes sei, alles zu versuchen, um die Arbeitsfähigkeit des aas woiederberzustellen, fo seten sie do< nicht in der Lage, der Einladung na<zukommen, aus folgenden Gründen: Mit allem Nachdru> und Ernst n.üsse hervorceboben werden, daß die vielen Enttäuschungen, welße die Deutschen Oesterreihs bei dem Bestreben, den nationalen Besißstand zu wahren und dem Staat die nothwendige Einheit und Kraft zu erhalten, erfahren hätten, den Vertretern der deutshen Linken zur Pfliht machten, vor allem auf eine klare politisbe Lage hinzuarbeiten. Heute jedoch seien die politishen Verhältnisse vollständig ungeklärt, und es bestehe nicht die geringste Bürgschaft weder für eine durchgreifende Aenderung der leitenden Grundsäße der Staatsfübrung, noh sür eine Grfüllung der gere<ten nattionalpolitishen Ansprüche der Deutschen und insbesondere für die von den Deutschen nah wie vor als Bedingung jeder Ver- handlung verlangte Aufhebung der Sprachenverordnungen sammt deren Wirkungen. Jm Gegentheil, die Vertreter der deutschen Linken wüßten auf die in der leßten Zeit gefaßte Resolution der czechis<hen Abgeordneten, sowie auf andere Aeußerungen hervorragender Mitglieder der heutigen Majorität verweisen, welhe derartig \hroffe und den gerechten deuts<hen Standpunkt vollkommen verkennende An- sihten verriethen, daß unter diesen Verbältnissen eine Béesprehung ohnehin gänzli aussihtslos ersheinen müsse. Die Obmänner müßten ferner gegen den Ausgleich mit Ungarn auf Grund des $ 14 protestieren zumal in einem Zeitpunkt, in dem man bestrebt scheine, die Wieder- herstellung verfassungsmäßiger Zustände anzubahnen.

Vor der Uebermittelung dieses Beschlusses an den Präsi

rant- denten Dr. von Fuchs traf dessen Zuschrift ein, in ift die Konferenz avgesagt wurde.

Mehrere itglieder verschiedener Parteien der Rechten traten vorgestern auf Einladung des Abg. von Jaworski zu einer Besprehung zusammen, beschlossen jedoch, die Berathungen zu sistieren, nachdem sie die Mittheilung von der Demission des Kabinets und von der Absage der für gestern bei dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses geplanten Konferenz der Obmänner erhalten hatten.

Großbritannien und JFrland,

Zu gestern Nachmittag war, wie „W. T. B.“ beri nah dem Trafalgar-Square in London eine große Bolts: e A berufen worden, in welcher gegen die kriegerische Politik der Regierung gegenüber Trans- vaal- -Protest erhoben werden ollte, da diese Politik bei den Buren den Eindru> hervorrufe, daß ihnen der Krieg in der Absicht aufgedrungen werde, ihnen ihr Land zu nehmen. Von sechs Tribünen aus wurde zu der Menge gesprochen, aber die Tausende, welche sih eingefunden hatten, Thie intees britische Fahnen, sangen die Nationalhymne und „Rule Britannia“ und machten es unm eg daß die Redner verstanden wurden Die ersten Redner wurden mit B und Geschrei empfangen und mit Aepfeln beworfen. Auf den Staatssekretär für die Kolonien Chamberlain wurden Hochrufe aus3gebraht und der Präsident Krüger ausgepfiffen. Die Menge drang wieder- E stürmisch auf die Redner ein, welche jedo<h von der erittenen Polizei umringt und beshüßt wurden, troß- dem wurde einer der Redner mißhandelt. Die anwesen- den Soldaten wurden von der Menge unter jubelnden Zu- rufen auf die Schulter gehoben. Erst grolen Verstärkungen der Polizei gelang es, den Play und die Umgebung zu säubern. Viele Manifestanten wurden verhaftet, verschiedene Pérsonen kamen unter die Hufe der Pferde. Gestern Abend Ln diejenigen Personen, welhe die Versammlung ein- erufen hatten, eine Sißung ab, in welcher beson wurde,

eine öffentlihe Versammlung in einem der größten Säle der

Der Kriegs-Mi e Wal cal de Galli e egs-Minister, General de Gälliffet hat, dem ep T. B.“ zufolge, ein Rundschreiben eclasen in wel en nah Deutschland, Oesterreih-Ungarn und Ztalien reisenden Offizieren verboten wird, ohne die Erlaubniß der Behörden den dortigen Manövern beizuwohnen oder das Gelände von Truppenübungen zu betreten. Andererseits darf kein Offizier der drei E Mächte den französischen Manövern ohne schriftlihe Erlaubniß beiwohnen.

Der Marine - Minister de Lanessan wird im nächsten Monat einen Theil des Mittelmeer - Geschwaders nah der Levante senden, um die dortigen wichtigsten Häfen besuchen zu lassen, was seit vielen Jahren nicht geschehen ist.

Spanien.

Am Sonnabend Abend fanden, wie „W. T. B.“ bericht

in Ferrol Unruhen statt, an denen sih gegen 3000 Persel betheiligten. Die Fensterscheiben des katholischen Vereinshauses und des Stadthaujes wurden dur< Steinwürfe zertrümmert. Die Munizipal arde ging gegen die Ruhestörer vor, wurde aber zum Rückzuge genöthigt. Elf Schußleute und einige M pertduen eo verleßt. Pra Bat zerstreute berittene

me ie Menge. er Präfekt hat seine den Militärbehörden ean, E O

Griechenland.

__ Während eines Feuerwerks, welches anläßlich der - feier der Thronbesteigung des L vor aE Ai ga Kommandanten des zur gei im Piräus liegenden türkischen Geschwaders, Hassan Rani Pascha, abgebrannt wurde explodierte, wie die „Agence Havas“ meldet, eine Bombe. Eine Person wurde getödtet, siebzehn {hwer verlegt. Mehrere R E ly uuldigt, die Bombe gelegt zu haben ic Urheber der oston waren i / tücribts Ges wad Eg. ndessen Feuerwerker des

Serbien.

Aus Belgrad meldet das Wiener „Telegr.-Korresp.- Bureau“, Knezewitsh habe in Betreff seiner neulichen Ee klärung, daß er das Attentat auf den König Milan verübt habe, ohne dazu argen zu sein, neuerdings ge- äußert, er habe diese Erklärung auf Drängen des mit der Ueberwachung des Gefängnisses beauftragten Gendarmerie-Hauptmanns Georgewits< abgegeben. Dieser habe ihm einen Dolch übergeben und ihn aufgefordert, den Obersten fter ti Vater von vier Kindern, sowie die anderen An- stifter für unschuldig zu erklären und sih selbst den Tod zu geben, da er ja do<h zum Tode werde verurtheilt werden. Goeaieit R Lat R den Behörden übergeben, worauf Ï ( erhaftet worden sci. ; i peftell werden \ Derselbe werde vor Gericht

n. dem Hochverrathsprozesse erklärte vorge aps Berddla nach e E Ang mehrerer E l ngen für geschlossen. a il ivird - nächst gefällt werden. h N E

Schweden und Norwegen.

Der Kommandant der Yacht ohenzollern“, Kapitä zur See Graf von Ba E any ie „W: T Bo meldet, gelernt an Bord zu Ehren des deutschen Konsuls L oa E E E Kommandeure der dort enden Regimenter, der Obersten

Gyllenram, A MEUNeE, aa r

Yyeute fand bei dem Offizierkorps des in. Malmö gornfonierenten Keonprinzen-Husaren-Regiments zu Ehret bes ; ‘e der 2)acht „Hohenzollern“ und des Kr g ein Frühstü statt. / E rue an

Amerika.

Der „New York Herald“ und die „World“ melden, di Regierung der Vereinigten Staaten habe den General Otis angewiesen, die Chinesen auf den Philippinen zuzulassen. Sie habe ihm gleichzeitig zu verstehen gegeben, daß er durch seinen Befehl, dur welchen die Chinesen von den Philippinen aus- geschlossen würden, seine Befugnisse überschritten habe.

Dem „Reuterschen Bureau“ wird aus Carácas berichtet daß der britishe Kreuzer „Proserpine“ zum Schutze der britischen Jnteressen vor La Guayra eingetroffen sei. Die politische Lage sei ynverändert. Ein großer Theil der Regierungspartei neige zum Frieden und sei bestrebt, vor dem Eintreten einer entscheidenden Schlacht zu einer freundschaft- lihen Einigung mit den Aufständischen zu gelangen.

Afrika.

2 Wie der „Daily Telegraph“ aus Kairo vom gestri Tage meldet, werden Vorbereitungen zu einer iSeR S peEes gegen den Khalifen getroffen. Der Sirdar Lord Kitchener und eine Anzahl von Offizieren sind nah Omdurman abgegangen, woselbst die Einzelheiten bezüglich der Expedition geordnet werden sollen. Der Khalif hat sich in der Nähe von Dschehel Gedir festgeseßt und cine große Gefolgschaft um si<h. -Die Expedition wird voraussichtlich nur aus eingeborenen Truppen bestehen.

Nr. 75 des „Centralblatts der Bauverwaltung“ gegeven im Ministerium der öffentlihen Arbeiten, vom 33 Etats at folgendey Inhalt: Amtliches: Dienst-Nachrichhten. Nicht- amtli@es: Die neue St. Michaels.Kirhe in Bremen. U-zber die Ursache der Zerstörungen am Maligakanda-Wasserbehälter bei Colombo (Geylov). Heimsucung gewisser Geländestellen dur< Blißschläge. Berechnung der Betriebskraft für das Schöpfwerk einer ein- gedeichten Niederung bei we<selnder Höhe des Außenwasserstandes. Vermischtes : Hunderijahrfeier der Königlichen Technischen Hochschule in Berlin. Internationale Preisbewerbung für die Neubauten der Universität von Kalifornien. Vorträge im Berliner Kunstgewerbe- Sen Va Slupetheite in Ge iRe Sammlungen des Freiherrn e in Berlin. Dr Re leich ea Patente. Nachtheile ges{lossener großer

Statistik und Volkswirthschaft.

Heimathsprovinzen der studierend Cut dics A und 1895/96. FN Paengen tat. Korr. ie Thatsache, daß nicht alle Landesthet verhältnimäßig gleih hohe Zahl von Studierenden liefen f nie unbekannt, wenn es auh ni<t gelivat, die Gründe für diese Er- shcinung zuc ‘Ziffer zu bringen. Die Erscheinung selbst ist aber auh an si von erheblihem Interesse, zumal wenn sie nah ihrer zeitlihen

Stadt zu veranstalten.

em j

22 Universitäten des- N R, l DetsFen Reds fubierenden Preußen f |

im W..S. 1886/87

947 677 1452 959 880 738 1 904 1510 427 1406

im W.-S. 1895/96

765 491 1 650 1017 733 563 1733 1 303 442 1232

aus : gegen 1886/87 182 186 198 58 147 175 171 207 15 174 44 110

Ostpreußen Westpreußen Berlin

i e estfalen 1 333 1 289 Hesseu-Nassau 1 005 1115 NMNheinland 1818 2244 Hohenzollern 38 32 “d dem Auslande 202 264 -+ as Preußen zusammen 15 296 14673 423

Die Zahl der Studierenden ift seit 1886/87 für Berli burg, Schleswig-Holstein, Hessen-Nafsau, Lie Rbeinveabi ndent den Preußen aus dem Auslande gewachsen, hat aber im Ganzen vi 423 oder 2,77 v. H. abgenommen. Nach dem Bevölkerungtanthei[ find die Ziffern von 1886/87 bis 1891/92 in allen Provinzen gefallen, im leyten hingegen bei Berlin, Hessen-Nassau, Rbenlat und Hohen- zollern wieder gestiegen. Im Ganzen aber seinen sie, die heimath, liche Seßhaftigkeit ebenso wie den Ausgleih der Nachbargebiete vor ausgeseßt, nur no< an wenigen Punkten mit den voraussicht lichen Bedürfnifsen der Et niht im Einklange zu stehen. Mit Seh D es A Beri n A Immatrikuliecten ent

ur{<fs<n er betreffe i 10 600 männlihe Gjnwohner Stat iere N au

Lane

qus s Ostpreußen F SCIT Westpreußen 851 Berlin 9000 7,34

9,83

8'61 S s 10,58 Hannover ; 1068 Westfalen 9,67 Hefsen-Nafsau 11,95 Rheinland 8,31 Hohenzollern 6,04

Bei Unterscheidung der Fakultäten \tudierten die Preußen

im evang. kathol. Juris- Me- Philo- Mathe- W..S. Theol. Theol. prudenz dizin L AEE 1886/87 199 17 165 924 14 138 Ostpreußen . . - {1896/96 77 - 99. dio S4 n T Westpreußen 1886/87 94 39 114 29 85 86 E 2 9 A R O Berlin ‘» -.- ] 1806/06 J18 Brandenburg 1886/87

TF1 1 EEI

- -> do D

1895/96 8,13 6,92

20,42 7,21 9,58 6,74 8,45

10,00 6,95

10,36 9,63

13,14 8,96

10/55,

aus

Hannover Westfalen

Hefsen-Nafsau . Rheinland .

281: 170 206

280 134 ; 243 1136 109 Posen. 642 1895/36 113 237 457 1s 258 123 ( 1886/87 330 4 175 29 49 "1896/96 132. 20. l: 330 180 209

1: 406 335 9261 139 7 460 449 265 330 263 L T ; N 147 38: «B01 1a 1B8 295 ; Pommern . - 11888/96 136 2 204 211 69 111 S Leer 710 W226 5 986 1806/90 90 «7186-470. ‘78 99 Stlesien O 200 145 335 ) 516 152 2 Ba [E 404 2 228 423 928 206 1896/96 28 8 328 839 195 205 Saleiri-Goltin [1 10 7 18 R 2 6 4118 376 229 (1895/96 191 54 2522 368 176 191 1886/87 181 168 198 447 154 185 1895/96 79 177 332 387 145 169 1886/87 174 28 147 1886/87 152 122 356 615 256 317 ' [1890/96 140 260 597 62% 383603 318 | / - 19 : Hohenzollern : |1595/06 e Ed g B Z 2 erti 3/87 26-1 ‘42 : dem Auslande . {1898/96 0) 00 00 80:00

Preußen über- 1886/87 2637 643 2513 4875 82278 VAUVE 4 ' {1895/96 1 600 6844 3906 4291 1 907 2 325

Die Provinzen Westpreußen, Posen und Sachsen lieferten 1895/96 mehr Studierende als ein She nt zuvor nur A der erten “fa, kfultät, Schlefien, Fagioner und Westfalen zu der katholish-theols- gischen und der juristishen, Ostprenßen und Pommern zu der katho- lish-tbeologischen, der juristishen und der mathematis<-naturwissen- schaftlihen. In Brandenburg und Hessen - Nassau nahmen nur die C Ra und die katholischen Theologen ab, während letztere [ich in obenzollern bei Abnahme der Studierenden in den übeigen Sal lten vermebrten, Berlin lieferte weniger Studenten der philo- ophisd-philologishen Fächer, Rkeinland weniger \cl<he der evangelischen Theologie. Die Schleswig-Holsteiner erfuhren eine Verminderung in dec medizinishen und der philosophis@-philologishen Fakultät, die Preußen von auswärts nur in der mathematis<-naturwissen schaftlichen.

Zur Arbeiterbewegung.

Zum Ausftand der Berliner Steinarbeiter (vergl 219 d. Bl.) berichiet die „D. Warte", daß sich beide Dactelee s eine Einigung troy der Vermittelung des Gewerbegerihts nit haben verständigen können. Die leßte Versammlung der Steinarbeiter faßte folgende Refolution: „Die Versammlung erklärt sh mit dem von den Unternehmern gemahten Zuschlag von 5 9/9 auf den jeßigen Tarif nit einverstanden, weil die einzelnen Positionen, wie sie bestehen, zu dehnbar sind und in der Zubilligung von 59/9 keine Lohnerhöhung erbli>t werden kann." Die Ausständigen beschlossen weiter, an einem Minimal- lehn von 30 bezw. 33,60 4G festzuhalten, Falls die Arbeitgeber binnen 48 Stunden auf diese Bedingungen nit eingehen, soll das Gewerbe- gericht N werden, einen Schiedsspruch zu fällen.

Aus Krefeld theilt die „Nhein -Westf. Ztg.“ zum dortigen Fär der Audlient (vergl. Nr. 226 d. Bl.) mit, daß die Krefelder

eidenfärberei-Aktien- Gesel s<haft und die Seiden sirbecei - Aktien! Gesellschaft G. Q Gens u. Sohn gewillt sind, ihren Färbern fortan ohne Unterschied des Alters durhweg 21 4 Wochenlohn zu zahlen. Die Couleurfärber sollen je nach der Leistung mehr und die Nachtarbeiter eine besondere Zulage von 1 G pro Woche erhalten; für Ueberstunden follen 50 bezw. 60 H gezahlt werden, während die Ausständigen 60 bezw. 70 „S verlangen.

Der allgemeine Ausstand der Bergarbeiter im Plauenschen Kohlenrevier (vergl. Nr. 224 d. Bl) ist, wie dasselbe Blatt weiter meldet, beendet. Sämmtliche Ausständige haben, ohne eine einzige ihrer Forderungen durchgeseßt zu haben, bedingungslos die Arbeit wieder aufgenommen.

Die Leipziger Nahmenkröpfer, Bilderrahmen - tis<hler 2c., soweit sie der Zahlstelle Leipztg vom Deutschen Holz- arbeiterverbande angehören, beabsihtigen, der „Leipz. Ztg.“ zufolge, in einê Lohnbewegung einzutreten. Sie fordern eine wöhent- lihe Arbeitszeit von 54 Stunden und eine- 10 prozentige Erhöhung

Avwandelung hin betrachtet wird. Bezüglich der auf sämmtlichen

der jeßigen Lohnsäße. Die Lit hograp hen und Steindru>er

| liche Versamm öffentlich der atstündigen Arbeitszeit für Lithographen und

Leipzigs hielten am ¿auf Einführung

eunstündigen für ( der Neun Die Versammelten beschlossen, an der früheren Refo

unehmen.

estzuhalten, und

Pinzipalen dies mit dem Grsuchen zu unterbreiten, bis zum 28. Sep- tember endgültige Antwort zu geben. Ferner erhielt das Agitations-

comitó den Auftrag,

aßregeln zu ergrei

Gebilfenver sammlung über den Stand der Se lengeD in8besondere über die Anwort der Prinzipale, weiter zu berichten.

Kunst und Wissenschaft.

Fm Hôörsaale des Königlichen Kunstgewerbe-Museums, Prinz Albreht-Straße 7, werden in den Monaten Oktober bis De- er d. I. folgende Vorträge stattfiaden: Montags, Abends 84 bis 94 Uhr, beginnend am Montag, den 9. Oktober, hält Professor Dr. Alfred Gotthold Meyer zehn Vorträge über Hinblick auf plastishe und malerische | falls Abends 8$ bis 94 Ubr, beginnend am Dienstag, den 10. Dktober, Dr. Osfar Fischel zehn Vorträge über „Theater- und Fest-Dekoration, ihre Bedeutung für das Kulturleben und für die Kunst“, Donnerstags, Abends 8F bis 9F Uhr, beginnend am Lea den 12. Oktober, Professor Richard Borrmann zehn Vorträge über es töpferei vom Mittelalter bis zur Neuzeit“.

zemb

Zutritt unentgeltlich dungen sowie läutert. gegeben.

Theilnehmer am 7, internationalen Geographen-Kongreß, welcher vom 28. September bis_4. Oktober in Berlin tagen wird, be- suchten gestern das Besißthum Seiner Majestät des Kaisers und Königs Kadinen. Bei dem Mittagsmahl in Panklau theilte, wie „W.T meldet, Professor Dr. Jens (Berlin Gelehrten den Wunsch ausgesprochen Deutschen Kaiser Dank und Gruß

um so freudiger au

einem begeistert aufgenommenen wurde folgendes Telegramm abgesandt: i „Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser und König von Preußen.

Berlin, Kabinets-Postamt. Schweden und Deutschland versammelten Theilnebmer an der oft-

und wefipreußischen kongrefses bitten Eure

herrlihen Cadinen nehmen zu wollen. Gafllouis (Paris),

Annuschin (Moskau), Professor Dr. Arvid Kempe (Sto>kbholm), Axel la Grelius (Sto>holm), Professor Dr. Jenys< (Berlin), Professor Dr. Conwenß (Danzig), Ober-Bürgermeister Elditt (Elbing).“

Darauf ging

der

graphishe Antwort Seiner M Ce s des Kaisers ein: „Internationaler Geographen-!

Bürgermeisters Glditt-Elbing.

Den Theilnehmern der oft- und westpreu ischen Exkursfion des inter-

nationalen Geographen-Kongresses sende Ih aufrichtigiten Dank für

die freundliche Be

besonderen Freude und Genugthuun westpyreußisYer Landbesitz so gut gefallen bat.

Von dem Werke „Der Stil in den bilbvenden Künsten und Gewer ben“, herausgegeben von Georg Hirth (München und

Leipzig, G. Hir

Mensch in der Kunst aller ; „Der \{öne Mensh im Alterthum“ (bearbeitet von Dr. Heinrich in München), 19 eröffnet

Bulle Die und

Lieferung NRenaissa

Me ouien für Kuni 1 er Verfasser bat, seiner Aufgabe entsprehend, jene Kunftepochen, für

welche die mens{<li<he Gestalt

wie die altchriftli Periode gänili< u

da die Kunst wieder den plastishen und malerischen Werth des mens<h-

lihen Körpers zu

Kunst zum Menschen tritt im 12. Jahrhundert ein, nimmt zunächst die Plastik die Führung, der si erst später die Malerei Non da an wird das Material so reih, daß von der Re-

zugesellt. naissance nur das

dritten Abtheilung soll alsdann die Das vorliegende 1. Heft J folgende Bildertafeln nebst Erläuterung. man die Figuren eines alttestamentlichen Köntgspaares vom der Kathedrale Notre-Dame in Corbeil, jegt in der Basilika von

Saint-Denis, der Zet na< aus der Pit Die Figuren erinnern an die Form von Säulen, deren Funktionen sie

in dem Portal,

folgen au

graphis<hen Aufnahmen: Chorschranken Johannes und Marta aus der Klosterkirhe zu Wechselburg, Holzskulpturen aus dem ersten Drittel des 13, Jahrhunderts; ferner

Gruppe der Heimsuhung am Vf die Büsten des Gugels der Verkündigung, der Hanna und des Josep

und die sogenannte Königin von Saba von demselben Portal, der Kopf der allegorishen Figur der Synagoge von einer Fiale der Kathe- drale zu Reims und endl die Figuren des Adam und der Eva und der Kopf Adam's bon der sogenannten Adamspforte des Bamberger Domes.

der

Die Hirth’{

<er SÄönheit Me, Aus

is auf unsere Tage, follen darin diejenigen wustergültigen Schöpfungen vereinigt und wiedergegeben werden, welche etnen Beitrag zu obigem Thema darstellen. Wenn das Werk beendigt ist, wird dasfelbe fonach ein Lexikon

mens<liher Sch

werken selbst, sondern au und Auschauungen des e ¡amisreunde reihes Material bieten dürfte. eine gelehrte oder Fachpublikation,

ist

alle Gebildeten. männis< Ls a D

regend gestaltet.

12 Abbildungstafeln und außerdem einen erklärenden und verbindenden kunstgeschihtlihen Text enthalten. wie im einzelnen Heft ift cine kunstgeschichtliche, Entwi>kelung von Lieferung

des Ganzen ift auf ca. 50 re<net. Der oben erwähnte erfte Theil des Werks, „Der [Vene Mens

im Alterthum“, kann in 18 Lieferungen zu je 1 4 oder band zum Preise von 25 „4 au jeßt _no< dur< alle Buchhandlungen

bezogen werden.

Getreideanbau Großbritanniens. : _ Nat der von dem Board of Agriculture in London unter dem 29. v. M. veröffentlichten ‘vorläufigen Uebersicht stellen sih die Anbau?

flähen Großbri!

durch Lichtbildec mittels des Projektions-Apparats er- SInhaltsangaben über die Vorträge werden im Museum cius-

den weiteren Blättern in vorzüglih gelungenen photo-

g, des ersten Theils arge wurde, der Darstellung mens<h-

21. d. M. eine von über 600 Personen besuchte lung ab, um den Bericht über den Stand ihrer

Steindru>ker abzielende Bewegung Rene, ution

beauftragten das Agitationscomitó, den

die zur Durchfeßung der Forderungen egn ees fen und in einer am 29. September abzuhaltenden

lorentiner Frührenaifsanc+ im

m2

eloration*, Dienstags, gleiche

chi<te der Kunst- Die Vorträge, zu denen der ist, werden durch ausgestellte Gegenstände und Abbil-

mit, daß die ausländischen ätten, Seiner Majestät dem zu senden. Die Anregung wurde fgenommen, als sie von den Ausländern kam, Nach dreifachea Hoh auf Seine Majestät

Die aus Belaien, Frankreih, Nußland,

Gxfursion des internationalen Geographen- Majestät ehrfur<htsvollst, bei dem Besuch des Dank und ehrerbietigen Gruß entgegen- Professor de Ceullener (Gent), Professor Dr.

ihren Im Aufirage: Vidal de la Blache (Paris),

Glbinger Zeitung" zufolge nachstehende tele- ongreß, zu Händen des ODber- Sfkabersjô, den 25. September 1899.

grüßung und verbinde damit den usdru> Meiner darüber, daß denselben Mein

Wilbelm, I R“

Serié: „Der \<höne

th's Kunstverlag), erfte liegt der erste Theil

Zelte,

früher mitgetheilt, / vollständig vor. den zweiten Theil „Mittelalter bearbeitet von Dr. Arthur Weese, {hihie an der Universität in München.

wie

nce“,

nur den Werth etnes Symbols hatte, <e Sepulcraikunst und die byzantinis{<-romanische nberüdsihtigt gelassen und erst mit der Zeit begonnen,

Wandlung im Verhältniß der

schätzen begann. Diese und zwar über-

Herrlichste berücksichtigt werden kann. In einer Neuzeit behandelt werden.

des zweiten Theils (Lieferung 19) enthält Auf der ersten Tafel sieht Portal

Mitte des 12. Jahrhunderts.

dem sie entnommen sind, au< erfüllten. Dann zwei Prophetenköpfe von den Reliefs des Georgenhors im Bamberger Dom;

ruppe des Triumphkreuzes in der der \{óne Kopf der Maria aus der Meittelportal der Kathedrale zu Sens

e Publikation ist, wie {on bei Fee der Be-

in ‘den bildenden Künsten aller Zeiten und Völker aller Kunst, von den alten Egyptern und Griehen an

önheit bilden, das nit nur in den einzelnen Kunst- in dex Uebersäjau ves Wandels der Ideale

ensGen über sein eigenes Geshle<t dem Die Publikation

sondern wendet sih an Darum ist au< die Darftellung zwar fach-

aber allgemein faßli< und vielseitig an- as Grscheinen erfolgt in Lieferungen, welche je

Die Anordnung im Ganzen sowohl sodaß dex Faden der

zu Lieferung weiterführt. Der Umfang et en zum Preise von je 1 #6 be-

n Halbfranz-

Land- und Forftwirthschaft.

Wein - Produktion in den australischen Kolonien im Erntejahre 1897/98 und Ausfuhr australisher Weine

Biktotiä Süd- Australien Neusüdwales . MWest- Australien Queensland . Zusammen . Das find ha Die Menge der in den drei erstgenannten Kolonien geernteten

Weinbeeren war folgende :

nah gefü Ber

und

der

Po ift,

wi

po

tanniens, wie fölgt:

f

Christiania, den 16, September 1899. überall beendet und hat je nah der Beschaffenbeit des Bodens einen vershtedenen Ertag ergeben, welcher im Durchschnitt jedoh no< nit

denjenigen eines Mitteljahres erreicht. , Der Ertrag der Heuernte wird als f<le<t bezeichnet.

Sydney, den 14. August 1899. Ueber die mit Reben bepflanzten Fläden in den vershiedenen Kolonien Australiens sind für das Berichts- jahr die folcenden Angaben veröffentlicht worden :

Vitoria Süd- Aufiraliea Neufüdwales

geerntet :

öffentli<ht worden:

Gesundheitswesen, Mr OAE und Absperrungs-

Kaiserlichen Gesundheitsamt gemeldet worden vom dem Zentral-Viehhofe zu Berlin am 23. d. M,, der A usbru <

Großvieh des Schlacht-Viehhofes zn Nürnberg

und Dur<fuhr s ü>en und ungereinigter Letb-

Bombay, boten.

ebenfalls anzuwenden, enthält.

find, daß sie nit mit infizterten Gegenftänden in Berührung haben kommen können;

Bearbeitung oder Behandlung erfahren haben.

Häfen kommenden i ijuhung bei ihrem Einlaufen in einen griehis<hen Hafen angeordnet.

einer epidemischen Krank angeordneten Quarantänemaßnahme wieder aufgehoben. Infolge dessen

sind alle Grenzübergangsftellen für Reisende und Waaren aus Rußland

suchung zu unterziehen. Was die Reisenden und Waaren, welche avs dem Gouvernetnent Astrachan kommen, anlangt, so können b nur überschreiten, wenn

sud unterworfen worden

dem Meeres angeordnete

(Vergl. „R.-Anz,“ Nr. 211 vom 7., Nr. 215 vom 12. und Nr. 218

vom 15. d. M.)

shlepvung r Pest aus Beirut sorgen Maßnahmen getroffen: ie

Küste bis nah Ggypten für verdächti

Gemüsen aus diesen Gegenden wird verboten.

Rumänien nur zugelassen, wenn vergangen“ find

\chriebe&.1. hüt ung der E

Qu tänebestimmungen erla S? ie, auf wd en während der Reise destkéqute Personen gewesen n

1899 gegen 1898 in A>

; n A>er Weizen. , . , 2000981 2102206 Gerste... . 1982108 1 903 666 Pater 9 959 755 2917 760

artoffel .... 547 682 524 591 51 843 49 735

Norwe

findet, es zuleßt einen pestverseuhten Ort verlassen od

einem von der Pest befallenen Fahrzeug hatte, abgesondert ge

werden.

Ernteergebniß in Norwegen. Die Getreideernte i}

im Jahre 1898.

x Areal der zur Abernte Gefammtankaufläche gekommenen Fläche

A>er Acker 27 701 DATTT 18 761 15 317 8 133 7139 92 294 nit bekannt 3 020 desgl. 58 909 47 233 923 240 19 115

Kolonie

: zur Herstellung ris von Nosinen und Korinthen Zentner Zentner 295 290 41 088 197 400 15 105 133 000 ——- zusammen . 625 690 66 193 382 609 in 1000 kg . 31 785 3 363 19 436 An Wein, Rosinen und Korinthen wurden die folgenden Mengen

Mein Rosinen Korinthen Gallonen engl. Pfund engl. Pfund 1919389 1482236 51 746 1 283 094 466 816 97 104 Neusüdwales 864 514 e do

zujammen 4066997 1949 052 148 5850 das sind 1, 184 804 kg 872920 Kkg 67 429

Ueber die Weinausfuhr im Jahre 1898 ist folgende Uebersicht ver-

in Fässern Gallonen 312 530 477 263 23 042

zum Tafel- gebrau<h

Zentner 121 069 176 950

84 600

Kolonie

Kolonie:

NiPloriä Süd-Australien

Kolonie in Flas<hen Gallonen Mia s 8 306 Süd-Australien 32 982 Neusüdwales „,

zusammen , 41 288 812 835 das sind 11. . 1 874 36 935

Von der Gesammtausfuhrmenge von 854 123 Gallonen gingen

Großbritannien 736 376 Gallonen. Ein Theil des so aus- hrten Weins geht {ließli< nah Frankreih und wird dort zum schneiden französisher Weine verwendet.

aßregeln.

Der Ausbru< der Maul- und Klauenseuche isff dem Viehmarkte auf

on der Abtheilung für

demnächst das Erlöschen der Seuche an dcmselben Tage.

* Niederlande. Dur Versüigung der niederländischen Minister des Innern und Finanzen vom 18. d. M. wird vom 20- d. M. ab die Ein- von Lumpen, gebrau<hten Kleidungs- und Bettwäsche aus Kalkutta, Alexandrien und Portugal ver- Auf das von Reisenden mitgeführte Gepä>k ist diese Vorschrift wenn es ungereinigte Leib- und Bettwäsche

Das Verbot findet keine Anwendung : I. bei der Ein- und Durchfuhr :

auf Waaren, die wohl von Bombay, Kalkutta, Alexandrien und

rtugal aus eingeführt sind, von denen aber genügend nachgewiesen daß sie anderen Ursprungs und derartig verpa>t und transporticxt

IT. bei der Durchfuhr: auf Waaren, die derartig verpa>t sind, daß sie unterwegs keinerlei

he R da dis vir: A0 fl den \yris< Die grie<his<he Regierung hat für alle von den ]yrt}@en s SHhiffe eine ftrenge sanitätspolizeilicze Unter-

Rumänien. bat die aus Anlaß des Auftretens

Di mänis<he Regierun e ie rumänis< ß g an der rusfishen Grenze

eit in Rußlaud

eder ofen und die Reisenden haben sti< nur einer ärztliben Unter-

iese die Grenze e beweisen, daß sle dieses Gouvernement

und nachdem sie der ärztlichen Unter- sind. Die in Sulina für Schiffe von

ows<hen Meere und der Ren Küste des Schwarzen Quarantäne is e enfalrd aufgehoben worden.

r 12 Tagen verlassen haben,

Die rumänis<e Gesundheitsbehörde hat zur Verhütung der Ein-

E und die ganze levantinische erklärt. Die Ginfnhr von Leibwäsche, gebrauchten Sä>en, Früchten und

tadt Beirut wird für pestver

isende, welche aus den genannten Orten kommen, werden in ie gnt 12 Tage seit ihrer Abfahrt von dort

Ein: gesundheitspolizeiliche Untersuchung wird in Sulina vorge-

j Norwegen. Durch Könlglide Verordnung vom 12. d. M. sind zur Ver-

leppung der Pest in Norwegen besondere E es flen worden Danach werden

deginfiziert werden foll,

storben ift. Keywest, 24. September. Erkrankungen am gelben drei zum Tode gesührt haben. breitung der Krankheit. New Orleans,

Loosen. 97. September, 1 Uhr.

stände (Eisen, Stahl, Abfälle, Kupfer, Stahldraht), 59 Loose.

29.

stoffe für die städti wähter u. \. w.) für 1960: wolton, 600 m Hosendrell, 100 Kragen, 100 Paar 175 Paar Baumwöllhandschuhe. : 3. Oktober, 12 Ubr. Bahnhof Chorleroi u 125 Loose von je 5200 t Kohle für Eisenhütten, 3 Loose von 1700 t Würfelkohlen, 1600 t Koks.

6 Oktober, 12 Uhr. Provinzialregierung {ür Chamborgneaux. 7909,86 Fr. Kaution: 250 Fr. Angebote bis zum 4. Oktober. 6. Oktober, 1 Ubr. stoßenes Salz zum Schneeshmelzen. zum 6. Oktober, 12 Uhr. 7, Oktober, 11 Uhr. Wasserleitung. Nächstens. Wegeunterbauten, in 90 Loosen. Nächstens. Stahl, Kupfer 2c. (Achsen, Nieten,

Griffe,

Karren, Meißel,

Lloyd.

angek.

Linie.

' 1d oder fh na< der Ankunft no< befinden, na< der Quarantäne« ¡ition auf Odderden bei Kristiansand gewiesen.

nih

ahrzeug gehabt haben, welches von einem pestverseubten Orte kommt,

Als Gegenst sein können, gelten Ee: a. Gebraudite brauchtes Bettzeug.

b. Lumpen. i: c Gebrauhte Sä>e, De>ken, gesti>te Arbeiten,

d. Felle und ungegerbte Häute. e. Frische Theile von Thieren, Knochen, Horn, Klaun,

Haare, Borsten, rohe Seide und Wolle. f. Menschenhaare. Falls ein Schiff aus ei

Kurbeln, Kurbelistangen, Rollen, Nächstens. Stri>e, S<h!ö}

Handtücher, Hosenträger, Körbe, Lampen, Winkelmaße, Bürsten, Federn u. |. w., 44 Loofe.

Laut Telegramm aus Köln (Rhein englische den Anschlu

Wien, 23. September. und Ostende. Exprebuige über die H &aisbach, Wartberg und

Bremen,

Shanghai angek. ,

Brasilien kommend, 23. Sept. a, d. Weser angek. Sept in Shanghai angek. „Darmstadt“, v. Sevt. Reise v. Neapel n. Senua fortges. „Wittenberg“, v. Oft-Asien kommend, 22. Sept. in Suez angekommen.

Hamburg, 23. September.

Ost-Asien best., 22. S Brasilien kommend, 22.

a. d. Elbe bei:Brunshausen angek. n. New York, 22. in Ciudad Bolivar angek.

burg, 22. Sept. Gibraltar ert. Be g (W. L U Dampfer „Patria“ 23. Sept.

„Pennsylvania“, v. Hamburg 24. Sept.

v. New Vork n. Hamburg abgeg. über Boulogne - sur - Mer n. New vas. „Valdivia*, v. St, Thomas 94. Sept. Lizard passiert. cruz angek. Port News n. Hambur n. Hamburg abgeg. Cuxhaven passiert. „Sicilia*, v. Buenos Aires n. Genua, ¿Sayoia* 23. Sept. in Yokohama angekommen. A Tung a E September. e Arab“

Rotterdam, 23. Septem Linie. Dampfer „Amsterdam“, v. Rotterdam n.

Scilly passiert.

„Ewige Liebe“, der Tite

E :

S iffe, auf denen Fein i voran M Que R euhten O t g ‘Ber einem

rte kommen oder unterwegs

an einem

Pest vorgekommen. Im

Verdingungen im Auslande, Belgien.

Lieferfrist 10 Tage.

September, 1 Uhr.

34 748,32 Fr. Börse in Brüssel:

Börse in Brüssel: 63 Loofe.

Sraubenkuppelungen, Winkel, Ketten, Rahmen, Kissen, Hebel).

Börse in Brüfsel:

Leitern,

Scheren, Ha>ken, Gießkannen, Kannen, Tücher

Verkehrs-Anftalten.

TUR über Ostende vom 283. an Zug

(W. T. B.)

23. September. Sept., v. Bremen

Dampfer „Sa@sen“ 22.

„Pfalz“, n.

94. Scptember. (W. T. B.)

(W. T. B.)

Dampfer „Columbia*, v. New Yo „Auguste Victoria“

Sept. y. Cherbourg aba.

95. Septembcr.

Yark, über Havre „Sardinia“

„Venetia“ 23. Sept. v. abgeg. „Brisgavia®

„Helene Ri>mers" 23. Sept. in

, September. (W.

Theater und Musik.

iglihes Schauspielhaus. K dnigl e B S

ernst, sondérn ironish aufzufassen; denn

Fteber vorgekommen, von denen Das Wetter begünstigt die Aus-

24. September. (W. T. B.) Todesfälle in- folge gelben Fiebers sind hier seit Freitag niht mehr vorge- kommen, eine Person is indessen neu erkrankt,

Bombay, 25. September. (W. T. B.) Die P eft unter den Europäern in Poona immer mehr aus, Kairo, 24. September.

94. Sept. in New Orleans über New 93. Sept. v. Baltimore

„Adria“, v. Hamburg n. Baltimore,

ing mit Pesikranke an Bord hat oder tollen bei der Ankunft in Orte, wo sich eine Quarantänekemmission be-

en

bis na< Ablauf von 10 Tagen von dem Z-itpunkt, an welchem

er D mit a

Iten

ände, wel<e Träger des Anste>ungsstoffes der Pest äsche, andere gebrauchte Kleidungsstücke und ges

Hufe,

nem pestverseuhten Lande, aus wel<em die Einfuhr nicht verboten f folhe Gegenstände mitbringt, sollen diese desinfiziert werden, es sei denn, dd und eine von der übrigen Ladung vollst machen, in welhem Falle Ob und gegebenen F

wel<es die genannten Gegenstände mitbringt, mit Bezug au wird von der betreffenden Quarantänekom-

mission bestimmt. Diese Bestimmungen treten sofort in Kraft.

Oporto, 24. September. (W. T. B.) Gestern sind hier zwei

neue Erkrankungen an der ganzen Woche sind sieben Personen erkrankt, von denen eine ge-

(W. T. B.) Hier sind vierzig neue.

sie nit ausgeladen werden ndig getrenute Partie aus-- die Desinfektion unterlassen werden kann. alles in wel<her Ausdehnung das Schiff,

auf diese

Laufe der

bisher

breitet fi<

(W,. T. B.) In Alexandrien ist die Pest wieder aufgetreten; gestern sind zwei Perscnen erkrankt, von denen cine bereits gestorben ist.

Bis zum 27. September, 1 Uhr. Bürgerhospital in Drt

Boulevard du jardin botanique: 90000 kg Weizen, in dre

Börse in Brüssel : Verkauf alter Gegen- Röhren, Gummi, Blei, Glas, Zink, Speziallastenbeft Nr. 553.

Natkhaus in Brüssel : Bekleidungs- hen Beamten (Polizeibeamten, Boten, Nacht- 1590 m blaues Tuch, 400 m Wollen- Wollhandschuhe,

nd Lüttich- nkleie, 3 Loose von je 3800 & je 2000 t Kohlen für Schweißöfen,

in Mons: Wasserleitung Eingeschriebene

Rathhaus in Brüssel: 200 000 kg zer- Eingeschriebene Angebote bis

Guillemins: Kohlen

Rathhaus in Morville (Provinz Namur) :

16 380 Stü>k Eichenhelz für Kaution : 250 Fr. für jedes Loos.

Artikel aus Eisen, Schraubenbolzen, Draht, Ringe, Latten,

Leisten,

Verschiedene Gebrauchsartikel : er, Koffer, Handwagen, Handklöpfel, Maße, Böte, Trittbretter, Drushen, Waagen, Gewichte, Ketten,

, Betttücher,

Laternen, Hämmer, Kompafse,

) hat die zweite September in Köln

31 nah Berlin über Hildesheim nicht erreiht wegen Zugverspätung in England.

(W. T. B.) Der Verkehr der Orient- ilfêroute St. Valentin,

inz ist vollständig hergestellt. Norddeutscher

kommend, in

Gm“ 22, Sept., v. New York kommend, in Genua d. La Plata beft., 22. Sept. Ouefsant passiert.

Dampfer „Schönburg“, v. „Sachsen“, n.

amburg-Amerika- kommend, 22. Sept.

, v. Hamburg

„Borkum“ 20. Sept, „Silesia“ v. Ost-Asien über Havre n.

Cuxhaven n. Hamburg, Vera-

24. Sept. mburg angek.

93. Sept. Gibraltar passiert.

E E T t Futoa Sis Dampfer 8 . Canarishen Inseln abgegangen. i “September, (W T. B.) Union-Linie. Dampfer

„Nörman“ sreise Sonnabend von Southampton abg it L témber. (W.T.B.) Holland-Amerika-

New Yark,

ages ten dreiaktigen Se von H une

L E M

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S T E C N E R R C R A S E B Ss E E Inde