1899 / 226 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

von Martha Dornach, dem Mädchen, i Theater des Westens eröffnet Fräulein Prevosti morgen

j x sieben Jahren ewige Liebe geshworen gs ihr Smit in Verdi's Deer La Decpiata S ia cinsiubicct,

feine Freiheit wieder, um sich mit Clara Spohr, einer | mit den Herren Braun und Porten in den Partien des Alfred und i

"Jungen Geigenkünstlerin, die inzwishen sein Herz erobert hat, | Georg Germont unter Kapellmeister Sängers Leitung zur Aufführung | Theil des tropischen Aethiopiens verbreitet is, hat fast die Größ Oben zu verloben. Von der leßteren aber fordert er wiederum, daß sie E Unmittelbar nach dem Gaftspiel des Fräuleins Prevosti | aus Süd-Amerika bekannten Sumpfbibers, desen Peliwerk unte.» hre Kunst der Liebe zum Opfer bringe, ihm nur als Gattin ange- | soll als nähste Novität der Saison Offenbach's Operette „Hoffmann's | Namen eNutria“, in den Handel kommt und Pete ebenfalls K

thier‘aus Kfrita fn mebreren Gremplaren eingetroffen elte MevaL F | Erste Beilage

Sn Aulacodus swinderianus. Dieses Thier, welches

Erzählungen“ in Scene gehen.

hôre und den Lorbeeren der Konzertlaufbahn ase Dieses Opfer

o {ließt das Stück mit der Autsicht auf die Rückkehr Schubart?s zu dem Mädchen, das ihm Hâtte man allein nah dieser romanhaft behandelten, in der Psyhologie nicht einwandfreien und etwas phrafenhaft aufgebaushten Handlung das Stück beurtheilen sollen, man hâtte an der Gestaltungskraft des Verfassers zweifeln Reiz verlieh und was ihm in der Darstellung sogar einen lebhaften Erfolg eintrug, war das neben der Handlung und fast unabhängig von ihr bestehende Cpisodische. lara Spohr's Lehrer, dem der Erfolg seiner S@ülerin die lange unverdient entbehrte Anerkennung bringt, dann ein Ebemann aus einer kleinen Provinzialftadt, welcher seiner Gattin setne De Gng für großstädtishe Vergnügungen sorgfältig verbirgt,

vermag Clara Spohr indessen niht zu bringen, und sieben Jahre lang die Treue bewahrte.

können. Was dem Schauspiel aber denno

Da ift ein alter Geiger,

während sie hau zu lafsen, ferner cin gutmüthiger t Frau, bei denen der genannte alte Geiger eine Stube gemiethet hat, u. A w. Diese Typen hat der Verfasser mit liebevoller Vertiefung in die Einzelheiten und mit behaglihem Humor geschildert, sodaß man zu der Ansicht gelängt, seine Stärke liege auf dem Gebiete der heiteren Kunst. Ob dem so ist, wird vielleicht die nähste Novität des Deutschen Theaters erweisen, welhes ein Lustspiel von Her- mann Faber zur Aufführung bringt. Die Darstellung verdiente un- einge)chränkte Anerkennung. Die Damen von Hochenburger (Martha Dornach) und Hausner (Clara Spohr) fowie Herr Christians (Schubart) gaben mit voller Hingebung an ihre Aufgaben die Personen der Haupte handlung wieder. Eine lebensvolle Charakterfigur von tragikomischer Wirkung machte Herr Vollmer aus dem alten Geiger, und in den anderen Rollen zeichneten sich die Damen Schramm und Abih, die Herren Keßler, Hartmann, Herter und Eichholz aus. Der anwesende Verfasser wurde nah jedem Akt hervorgerufen.

n längst durchshaut hat, ohne es thn fühlen

Der erste B ortragsabend des „,Eichelberg’\chen Konser- vatoriums“ fand am 20. d. M. hierselbst im Saal des Hôtel de Rome ftatt. Das aus fünfzehn Nummern bestehende Programm war abwechselungsreih und mit Geshmack zusammengestellt. Es ver- anshaulihte in geshickter Weife den sahgemäßen Ausbildungs8gang und die sorgfältige künstlerische Leitung, und die befriedigenden Leistungen

der einzelnen Schüler des Instituts bewiesen, daß daselbst niht er-

folglos gelehrt und gelernt wird. Insbesondere ragten hervor Frau Klara Urban, aus der Gesangsklasse des Herrn Adolf Schulze, durch ihre umfangreihe und klangvolle Stimme, Fräulein Louise Angerer, aus der Opernklasse der Königlichen Kammersängerin Frau Mallinger, durch ihre Koloraturfertigkeit, Fräulein Erna Sabin, aus der Gefangsklafse des Fräuleins Lüdeke, dur ihre sichere Intonation und Fräulein Emmy Prager, aus der Schauspielklasse des König- lichen T rer Herrn Albert Heine, durch ihre mit großer Sicherheit und wohllautendem Organ vorgetragenen Deklamationen.

Im Königlihen Opernhause geht morgen als zweiter Abend der Gesammtaufführung von Richard Wagner's Bühnen- festspiel „Der Ring des Nibelungen“ „Die Walküre“ in Scene. Die Besezung lautet: Siegmund: Herr Kraus; Sang! Herr Mödlinger; Wotan: Herr Bahmann; Sieglinde: Fräulein Hiedler; Brünnhilde: Fräulein Reinl; Fricka: Frau Goeße; Ortlinde: Frau Herzog; Waltraute: Frau Schuwann- Heink; Helmwige: Fräulein Weiß; Gerhilde: Fräulein Destinn; Roßweiße: Fräulein Krainz; Grimgerde: Fräulein Pohl; Shwertleite : Fräulein Jänicke; Siegrune: Fräulein Rothauser. Kapellmeister Dr. Mudck dirigiert.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Hermann Faber’'s Schauspiel „Ewige Liebe“ zum dritten Male unter Mit- wirklung der Damen Hausner, von Hochenburger, Schramm, Abih, Wienrich und der Herren Vollmer, Christians, Keßler, Hartmann, Herter und Eichholz gegeben. Am Sonnabend geht zum leßten Male Rudolf von Gottshall’'s Drama „Nahab“ mit Fräulein Poppe in der Titelrolle in Scene. Der Dichter wird den Proben und der Aufführung beiwohnen.

m Schiller-Theater wird, um vielfachß eingegangenen Wünschen nachzukommen, die Ausgabe der Abonnements für das erste Quartal des jeßt begonnenen Spieljahres noch bis Mittwoch Abend verlängert.

Schußmann und seine

Des des Anzengruber'sWen Schausp Kirchfeld* nicht stattfinden. Dafür wird das Lustspiel „Im weißen Röß!l* gegeben werden. Im Neuen Theater gelangt „Colinette*“, Lustspiel von G. Lenôtre und Gabriel Martin, überseßt und bearbeitet von Alfred Halm, am kommenden Freitag mit Frau Nuscha Bute. in der Titel- rolle zur Erstaufführung. Im Osten d- (Karl Weiß-) Theater findet am Donnerstag die Eröffnungsvorstellung des Vereins „Deutsche Volksbühne“ ftatt, ur Aufführung gelangt Ibsen's Schauspiel „Das Fest auf Solhaug“. estellungen auf Einzelbillets oder Abonnements sind an das Bureau des Vereins (Helmstraße 5) zu richten. Das erste Philharmonishe Konzert findet am 9. Oktober unter Kapellmeister Arthur Nikis\ch'3 Leitung und folistisGer Mit- wirkung von Mau Teresa Carreßio statt. Zur Aufführung ge- langen die große „Leonoren“-Ouvertüre von Beethoven, ferner als Novität eine Symphonie in D-mo11 von dem Belgier Cósar Franck, Tschaikowsky’s berühmmtes Klavierkonzert in B-mo1l und N. Wagners Vorspiel zu den „Meistersingern“. Der Einzelkarten-Verkauf für dieses Konzert beginnt am nächsten Donnerstag bei Bote u. Bock (Leipzigerstraße 37), wo auch neue Abonnements-Anmeldungen ent- egengenommen werden. Es wird gebeten, die bereits bestellten bonnementskarten bis Mittwoch daselbst in Empfang zu nehmen. Um die zum Besten der Unterstüßungskassen des Ver- eins e Berliner Presse“ am 27. d. M. stattfindende hundertste Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ in erhöhter Weise festlich gestalten zu können, hat die General - Intendantur der König- lien Schauspiele mit Allerhöchster Genehmigung beschlofsen, diese Vorstellung nit, wie es ursprünglih bestimmt war, im Neuen Königlichen Opern-Theater, sondern im Königlichen Opernhause zu crhöhten Preisen zu veranstalten. Unter den mannig- fahen künstlerishen Einlagen, welhe an diesem Abend dar- geboten werden , find besonders ein Gesangsvortrag der Frau Schumann-Heink, ein neuer Solotanz des Fräuleins Dell’Era, sowie verschiedene von dem Königlichen Orchester unter des Kapellmeisters Richard Strauß Leitung zum Vortrag gelangende Kompositionen des Schöpfers der „Fledermaus“, u. a. scines „Perpetuum mobile“, hervorzuheben. __ Bei dem nächsten, am Mittwoch, den 27. September, Mittags 12 Ubr, in der Marienkirche stattfindenden Orgelvortrage des Musikdirektors Otto Dienel werden Frau Marie Kornatis, Fräu- lein Wilma Enequist, der Cellist Paul Treff und Rob. Schwiessel- mann mitwirken. Duette, Psalmen, Arien mit Cellobegleitung, Orgelkompositionen von Bach, Rheinberger und Dienel u. A. kommen zur Aufführung. Der Eintritt ift frei.

Mannigfaltiges.

Berlin, den 25. September 1899.

Die aus der Einigung der Systeme Stolze, Schrey und Velten hervorgegangene Stenographieshule Stolze-Schrey ver- anstaltet in der Zeit vom 28, September bis 3. Oktober ihren ersten Stenographentag zu Berlin im Gebäude des Deutschen Reichs- tages. Mit dem Stenographentag if eine \tenographische Aus- stellung verbunden. Am 1. Oktober wird früh 9} Uhr am Grabe Wilhelm Stolze’s auf dem Friedhofe der Domgemeinde in der Liesen- straße ein Weiheakt stattfinden. An dem gleihen Tage um 11 Ubr wird im Festsaale des Rathhauses eine öffentlihe Sigung mit folgender Tagesordnung abgebalten werden: Geheimer Ober-Regierungs- rath Blenck, Direktor des Königlich preußischen Statistishen Bureaus : Zum Gedächtnisse Wilhelm Stolze’'s; Dr. Has, Dirigent der Real- schule zu Kattowiß: Kurzschrift und Schule; Generalleutnant z. D. von Bumke: Die Stenographie im Heere; Justizrath Munckel, Reichstags» und Landtagsabgeordneter : Die Kurzschrift in der Nechts- pflege. Für die geshlossenen Sißungen des Stenographentages sind 15 Vorträge angemeldet worden.

Morgen Abend wird der Oberstleutnant a. D. Adolf Ott im Saale des Hôtel de Nome (Unter den Linden 39) einen Vortrag über „Typen und Typisches aus dem bayerishen Hochgebirge" halten.

Wetterbericht vom 2. September 1899, 8 Uhr Morgens.

Im Lessing-Theater kann die In nee angazeigte un els „Der Pfarrer von

in dem Fischotter-Becken ausgestellt is. Die Nohrratte

Behaarung von ftaceligen Borsten, ihr Shwanz ift üter lg eine Körper und dünn behaart; der Kopf ist rund, und die breiten Na A ¡ähne haben vorn drei tiefe Gruben. Sie lebt namentlih in Bar bus- und Zuerrohrfeldern, in denen sie zuweilen großen Swaden anrihtet. Auh für die in Grdgruben aufbewahrten Lager yo Elefantenzähnen wird sie dadurch s{chädlih, daß sie das Elfenbeiy benagt. Ein von der Rohrratte angegriffener Zahn ist u Musfeum für Naturkunde ausgestellt. Die sonderbaren Nager, deren Fleisch übrigens von den Negern als [leckeres Wildpret betrachtet wird, sind im alten Vogelhause am Konzertplaß unter, gebraht. Heute beginnen im Zoologishen Garten wieder die täglichen Militärkonzerte. Noch einmal set darauf hingewiesen, daß im Garten, und zwar an der Kasse am Kurfürstendamm fortan Abonnements zum halben Preise zur Ausgabe gelangen, die vom Tage der Meta bis zum Ende des Monats März 1900 Gültig, keit haben. Der Preis für die erste Person eines Hausstandes beträgt 9 M, für jede weitere Person desselben Haushalts nur 6 M4

Essen a. d. Ruhr, 24. September. (W. T. B.) In Ay, wesenheit des Ober-Bürgermeisters Zweigert, des Gebeime a merzienraths Krupp und unter Betheiligung zahlreiher Vereine und Deputationen der höheren Lehranstalten wurde heute Vormittag bier ein Denkmal für den Fürsten Bismarck feierlich enthüllt, Nach der Enthüllung brachte der Ober-Bürgermeister ein Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und König aus. Abends wurden das Denkmal und der Bismarckplaß festlich illuminiert. Das Denkmal ist ein Werk des Bildhauers Feldhofer in Charlottenburg.

_ Müntehen, 24. September. (W. T. B.) Die dur daz Hochwasser verursachten Verkehrsstörungen sind jevt fo weit wieder gehoben, baß die Orient- und die übrigen Exrprf züge wieder verkehren können und der volle internationale Schnell- und Erxpreßzugverkehr zwishen Bayern und Desterreidh wiederhergestellt werden konnte. ;

Bremen, 23. September. (W. T. B.). Die Rettungs, station Amrum telegraphiert: Am 23. September wurden von dem auf Kaptainsand gestrandeten österreihishen Dreimast shuner „J str o", Kapitän Kreeglih, neun Personen gerettet dur das Rettungsboot „Elberfeld“ der Südstation. Es herrscht: heftiger Weststurm mit Regen und Hagelböen, Das Rettungsboet war vier Stunden unterwegs.

Madrid, 23. September. (W. T. B.) Aus Granada, Sevilla und Cartagena wird heftiger Sturm gemeldet, Mehrere Personen sind verunglückt. : Enschede (Holland), 24. September. (W. T. B.) Ja einem Konzertsaale ereignete ih gestern Abend während des Konzerts eine Gasexplosion, bei der 12 Personen, unter ihnen mehrere \{chwer, verleßt wurden. *“

Ringkiöbing (Jütland), 24. September. (W, T. B.) Das deutsche Barkschiff „Aeolus* aus Hamburg, welches \ch auf der Fahrt von Drammen nach Itzehoe befand, ist bei Klegod gestern Abend gestrandet. Der Kapitän Krentien und ein Matrose sind ertrunken, die übrige Besaßung, aht Mann, wurde gerettet. Daz Schif if vollständig verloren.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Washington, 25. September. (W. T. B.) Die Res gierung der Vereinigten Staaten von Amerika hat sich bereit erklärt, nöthigenfalls den Schuß der Deutschen in Venezuela während der dortigen Revolution bis zu dem Eintreffen eines deutshen Kriegs\chiffes wahrzunehmen.

Theater,

(Fortsezung des Nichtamilichen in der Ersten Beilage.)

Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Diens- | Souper. Schwank in 1 Akt von Benno Jacobson,

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität

gering

mittel

Gezahlte

r Preis für 1 Doppelzentner

niedrigster M

hodster M.

niedrigster M.

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niedrigster M

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Menge

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für 1 Doppel- zentner

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Am vorigen Markttage

Durch- schnitts- preis

M.

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 25. September

Außerdem wurden am Markttage (ibrcschläglicher nah übershläg Shäun verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

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red. in Millim

Stationen. Wetter.

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Nebersiht der Witterung.

Barometrishe Minima unter 750 mm Ia über Neordskandinavien, Südshweden, der s\üdöftlichen Nordsee und westlich von Schottland, während der Luftdruck über Süd-Europa am höchsten ift. Bei Tebhafter südliher bis westliher Luftftrömung ift das Wetter in Deutschland kühl, trübe und regnerish ; allenthalben ist seit gestern Regen gefallen, 22 mm zu Wilhelmshaven. Jn Westdeutshland fanden au stellenweise Gewitter statt. Eine wesentliche Aenderung der gegenwärtigen Witterung -isstt noch

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Königliche Schauspiele. Dienstag : Opern- haus. 191. Vorstellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Zweiter Abend: Die Walküre in 3 Akten. Anfang 74 Uhr. _ Schauspielhaus. 206. Vorstellung. Ewige Liebe. Schauspiel in 3 Aufzügen von Hermann Faber. In Scene geseßt vom Öber-Regisseur Max Grube. Anfang 7F Uhr.

Mitiwoch: Opernhaus. 192, Vorstellung. Mit Allerhöchster Genehmigung. Zum Besten der Unter- \tüßungskassen des Vereins Berliner Presse. Zum 100, Male: Die Fledermaus. Komische Operette mit Tanz in 3 Akten nah Meilhac und Halévy. Bearbeitet von C. Haffner und Richard Genée. Musik von Johann Strauß. Tanz von Emil Graeb. Anfang 8 Uhr.

Schauspielhaus. 207. Vorstellung. Faust, von Wolfgang von Goethe. Der Tragödie erster Theil. Die zur Handlung gehöreade Musik von Anton Fürsten Radziwill und von Peter Joseph von Lind- paintner. Na T Uhr.

Neues Opern-Theater. Hänsel und Gretel. Märchenspiel in 3 Bildern von Engelbert Humper- dinck. Text von Adelheid Wette. |— Die Puppen- fee. Pantomimishes Ballet-Divertissement von der und Gaul. Musik von Joseph Bayer.

nfang 7# Uhr. Der ARON zu dieser Vor- stellung findet täglich im Königlichen Opernhause statt. Preise der Pläge: G Loge 10 M, Mittel.Balkon und Loge 6 4, Seiken-Balkon 3 4, Tribüne 2 4, Mittel-Parquet 1.—12. Reihe 6 M, Miitel-Parquet 13.—18. Reihe 5 4, Mittel-Parquet 19,—22. Reihe 4 4M, Seiten-Parquet 4 4, Steh-

vlas 1 M

er Verkauf der Abonnements-Billets für den Monat Oktober cr. findet am Donnerstag, den 28. d. M. von 10—1 Uhr in der Theater-Hauptkasse statt. Es werden Billets zu 30 Opern- und 30 Schauspiel-Vorstellungen ausgegeben.

Deutsches Theater. Dienstag: Nosmers- holm. Anfang 7} Uhr.

Mittwoch: Kollege Crampton. Donnerstag: Rosmersholm,

Berliner Theater. Dienstag: Dolly.

nicht zu erwarten. Deutsche Seewarte.

tag, Abends 8 Uhr: Viel Lärmen um Nichts.

Lustspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die Ehre. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male:

Nora. Schauspiel in 3 Akten von Henrik Ibsen.

Theater des Westeus. (Opernhaus.) Diens- tag: 1. Gastspiel von Signorina Prevosti. La Traviats.

Mittwoch: Die Reise nach China.

Donnerstag: 2. Gastspiel von Signorina Prevosti. La Traviata.

Freitag (2. Freitag - Abonnements - Vorstellung) : Die Reise nach China.

Sonnabend: Volksthümlihe Borstellung zu halben Preisen: Martha, oder: Der Markt zu Richmond,

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Zu halben Preisen : Der Waffenschmied. Abends 7} Uhr: 3..Gast-

spiel von Signorina Prevosti. Der Barbier von Sevilla.

Cessing-Theater. Dienstag: Antonio e Cleopatra. (Eleonora Duse, als Gaft.) Mittwoch: Antonio e Cleopatra. (Elconora Duse, als Gast.)

Donnerstag: Jm weißen Rößl.

Neues Theater. Shiffbauerdamm4a. Diens-

tag: Drittleßtes Gastspiel von Ferdinand Bonn. Kiwito. Komödie in 4 Akten von Ferdinand Bonn, Anfang 7F Uhr.

Mittwoch und Donnerstag: Kiwito.

Freitag: Zum erften Male: Colinette. Lustsptel in 4 Akten von G. Lenôtre u. Martin. Ueberseßt und bearbeitet von Alfrèd Halm.

Residenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten-

burg. Dienstag: Zum erften Male: Jagdfreuden. Monsieur (Abs. Schwank in 3 Akten von éorges Feydeau. Ueberseßt und bearbeitet von

Mittwoch : i Donnerstag MEEe cvftee E Anfang 7 Uhr

Regie: Gustav Rickelt. Anfang 7 Uhr. Mittwoch und folgende Tage: Jagdfreuden, Vorher: Familieu-Souper. Nächsten Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Zu halba Preisen: Die Logenbrüder.

Thalia-Theater. Dresdenerstraße 72/73. Diens tag: Der Platzmajor. Gesangsposse in 3 Alten von Jean Kren und Alfred Schönfeld. Musik von Gustav Wanda. Anfang 7} Uhr.

Mittwoch und folgende Lage: Der Platzmajor.

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Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Margarethe Hirt mit Hrn. Land- rath Dr. jur. Robert Grafen von Keyserlingk (Kammerau—Breeélau). Frl. Catharina Inge- borg JIörgensen mit Hrn. Bankbeamten Max Wagner (Danzig—Zoppot).

Verehelicht: Hr. Oberleut. Scholten mit Fil.

Hedwig Beckhaus (Bielefeld). Hr. Leut. Hans

von Glisczinski mit Frl. Agnes Röblich (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Rittmeister a. D.

von Herßber Ra) ‘Hrn. Amtsgerichtsrath: irshberg ( ittenberge). Eine Tochter rn. Regierungs -Baumeister Wilhelm Eisner

Berlin). Hrn. Finanz-Assessor Schlechauf

Stuttgart).

Gestorben: Hr. Rittergutsbesißer und Rittmeister a. D. Georg Nette Beesenstedt). Verw. r

RODaL Emilie Steinkopff, geb. Fretin von almuth (Dessau). Hrn. Pastor Heyse Sohn

Werner (Paschkerwihz).

Verantwortlicher Redakteur: %, V.: von Bojanowski in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Oruck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags“ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen

aul Block. n Scene geseßt von Sigmund autenburg. Vorher: Zum erften Male: Familieu-

(einshließlich Börsen-Beilage). (47644)

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14,40 15,50 14,75 15,09 14,00 13,50 14/25 14,00 15,47 16,00 16,40 15,14 15,71 14,90 15,20

14,60 18/00

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eizen.

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