1831 / 167 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Es verdient hier der öffentlichen und größten Anerkennung, daß der Herr Amtsrath Meyer. au hier wieder, wie_im ersten Fahre bei Stiftung der Rennen, gleich den ausgesprochenen Wünschen und Aufsorderungen entgegen gefommen ist und ‘ein dreijahriges Pferd gestellt hat; nur is es sehr zu bedauern, daß fein anderes dreijähriges Pferd dagegen m Confkur- renz gebraht worden ist. Für das nächste Jahr ist je- doch gewisse Hoffnung, um diesen Preis mehrere Pferde auftreten zu sehen.

IV. Rennen auf der freien Bahn.

(Einfacher Sieg.) : Pferde jedes Alters und Landes, welche in den Frlih- jahrs-Uebungen 1831 beim Exercieren und Manöver vor! der Front der Kavallerie geritten siad. OÖffizicre reiten, Cine haibe Preußische Moile. Der Sieger

; erhált atis den Einsägen als Preis einen Degen oder

Säbel. Es erscienen:

Hr. Oberst v. Barner, Fuchs-Henas Seganus vom Amber und

der Dorillis. “Geritten vom Besißer.

Se. Durchlaucht Prinz Karl zu Solms-VBramnfels, Fuchs-Stute

Cora, Englisches Pferd. Geritten vom Besiter.

Hr. Lieutenant v. Zißewib, Schimmel- Hengst Fupiter vom Ama-

ranthus und einer Englischen Stute. Geritten vom Beslger, Hr. Licurenant v, Rauchhaupt, Kellbrauner Wallach Ontario von einem Neustädter Hengst und einer Englishen Stute. Geritien vom Besißer.

Hr. Rittmeister v. Plehwe, Fuchs:-Stute Clarissa, Jvenacker. Geritien vom Besiver.

Das Abreiten war regelmäßig. Clarissa lief voran, Sega-: nus blieb Anfangs zurück, doch lief er bald den übrigen bis auf Clarissa vorbei; am Ende der zweiten Seite fam Jupiter her- anf und am Ziel langten sie an: Elorissa, Jupiter, Seganus. Clarissa in 5 Minuten un?! 1 Sckunde. Zu bemeiken ist, daß diescs Rennen mit großer Gewichts: Differenz geritten winde, da nah einem Uebereinkommen der Theilnehmer an diesem Rennen, welches auf dem Plage no% vor dem Anfang des Nen- nens getroffen wurde, feine Auszleicbung des Gewichts stattfin:

0 den sollte. Es tcugen nänmlich Clarissa 150 Pf. , Jupiter 185, L Seganus 189. / L Franz v. Cckardstein, v. Willisen.

Sonnabend den 18ten d. M. Nacdmittags 3 Uhr findet in der Bahn des Herrn Stallmeister Seeger die gewöhnliche Ge-

1 R E. 1A 4e tun nIT-E

gr e g 7 G A A MN e A 4B p u vaA Md d.

ligemetur

P E Az

2 L

Name des jetzigen

BVenenmna des Besißers.

Grundftücks.

Sn L A Provinz. )

Wiage.

tizets

Lizthauen. | Domai-en- Gut Fiéfus.

-

Bekanntmachungen. Bekanntmachung.

Zum Wiederverkaufe der im Schweßzer Kreise, Marienwerder- schen Regierungs - Departements beleaenen, der Wesipreußischen Landschafc adjudizirten Gürer Lubochin und Rowienica nebst Werry haben wir einen Termin auf «

den 15. September d. I., Vormittags um 9 Uhr, in unserm Geschäfcs - Lokale anberaumt, zu welchem wir Kauflieb- haber mit dem Bemerken einladen, daß vor der Zulassung zum Bieren a) auf Lubochin A 2000 Thl., b) auf Rowienica und Werry 1500 Thl., baar oder in Preußischen Staatépapieren oder Pfandbriefen nebst Coupons deponirt werden müssen. Die Tare von Lubochin beträat 45,757 ThL 27 far. 11 ps Die Taxe von Rowienica und Werry 20,014 Thl. 28 sgr. 4 pf. Bromberg, den 1. Juni 1831.

Königl. Westpreuß. Landschafts-Direftion.

Aufforderung an Papier- Fabrikanten.

Das Königl. Haupt-Stempel-Magazin zu- Berlin bedarf jähr- lich 6 bis 7000 Nieß Schreib - Papier zur Stempelung, welches, außer allen guten Eigenschaften des Papiers, die Höhe von 137 | bis 132 Zoll, und die Breite von 162 bis 162 Zoll Reinländiscy | Maaß yaben muß, und zwar 24 Bogen auf das Buch, ohne Binde- | buch? , Ausëschuß noch Retire i Diejenigen Herren Fabrikanten, welche soiches Papier spesen- frei in das Haupr-Stempel-Maaazin zu Berlin zu liefern gewilligt sind, werden hierdurch aufgefordert, ihre Submission nebs| Proben ihres Fabrikars mir Angabe des Preises, vershlossen mit der Auf- schrift: „„Papierproben““, bis zum 16. Avgust d. I., an das Haupt- Srempel-Magazin aelangen zu lassen. E

Die Vercrags-Bedingungen sind täglich Vormittags im Haupt- Stempel-Magazin einzusehen. s

Berlin, den 14 Juni 1531.

Königl. Haupt-Stempel- Magazin.

Es wird hierdurch dffentlih befannt gemachr, daß in den resp. am: 6., 7., 8. uud 9. d M. zum Zweck des Verkaufs der gräflich von Schlitzschen Concursgucter vorgewesenen Terminen:

{iy Bura-Schlik e. p. Kaarétorf und Görzharsen 69,000 T! fir Hoben- Dèmzin E S 69.000 Dol. fir Thúrtow c. p. Hohen-Sch! 8. 88,000 Thl. N. Zcel, {ir Großen - und Kleinen - Köthel 69,000 Cbl. N. 3rel, i7 Srundlage der in den verscdiedenen Terminen reaulirten Be- dingungen, offerirt, für diese oblata die obaedadron Güter, uncer alleinigem Vorbehalt des, den gräfich von Scblißschen Gläubigern oder derén Cesstonarien zuständigen Gleichgebotsrechtz und der aller- hbchsten Landesherrlichen Genehmigung, den resp. Pluëélicitanten zu- geschlagen und zux Ausubung des kreditorischen Gleichgebotsrechts, so viel Burg- Schlitz c. p. Kaarstorff und Görzhausen, imgleichen

"l. N. 3rel, O Thl. N. 3rel, r

1.

t-èt

S

L3I4vVS OYDIW ICNA

| Rettich, vom Churfürstlichen Hoftheater zu Fassei :

(9 S {1 Tarmerth des Grundstücks.

25010 Thl 19 sgr. 6 pf Kaufgel- Königl, Negieruag zu der - Min'mum, , jährliche Grundsteuer im Fali des rein Verfaufs: und

14939 Thl. 19 sgr. 6 pf Kaufgel- der-Minimumn, 226 Thl. jähr- liche Grundsteuer und 504Thl. jährlicher Domainen - zins beim Verkaufe mir Vorbe- halt eines Domainen- Zinses.

——— r ———RRC E E N R D D e r

[uzeiger

a

1064

neral-Versammlung statt, wozu sämmtliche Mitglieder des Ver- eins- hiermit ergebenst eingeladen werden. t j

Nach der General - Versammlung beginnen ‘die Verloosung und die Auction. Die zur Auction gestellten Pferde werden vor- her von einer Kommission untersucht und die daran etwa vor- idi Fehler vor dem Aufgebot genannt, weshalb also diese

elegenheit Käufern gewiß zu empfehlen ist. Berlin, ben 16. Juni 1831. Fz. v. Ecfard stein.

Königliche Schauspiele.

Freitag, 17. Juni. Jm Opernhanse: Der Gott und die Bajadere, Over mit Ballet nund Paiton:irie-in 2 Abtheüuagen ; Musik Lon Auber. Borhec: Jch ire mich nie! Lustspiel in 1 Aft.

Sounabea*, 18. Zuni, Fm Schauspielhanuje: Isidor und Trauerjpiel in 5 Abiheilungen, von E, Raupach. (Herr

Ola (S den Fursten,

Ja,

als Gastrolle,)

Königstädtisches Theater.

Freitag, 17. Juni. Fra Diavolo, oder: Das Wirthshaus Terracina, fomische Oper in 3 Akten.

Sonnabend, 18. Juni. Das JIrrenhaus zu Dijon, oder: Der Wahnsinuige, Meloòrama in 3 Akten. (Mad. Matte: Ec- nestine, als leßte Gastrolle.) bs

Sonntag, 19. Juni. Lindane, oder: Der Pantoffe!macher im Feenreiche.

zu

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 11. Juni.

Niederl.- wirkl. Schuld 39. Keanz-vill 14% Russ. (Hope) 895.

Hamburg, 14 Jani

Oeaterr. 5proc. Veiall 35. pri 27

inss. Engl, Anl 835 Russ, Anl Hamb. Cer. Poln. S7

Bank - Actien 10575. C

S857. Dün. 633.

Wien. 11. Tuni

5proc. Metall, 814. 4proc, T1 Bank-Ai lien 1052.

Vreu

M

ß

Blaxt, worin daé Weiter? zu ersehen

“a , b 10 §9 co i 59: U L d C inne n. Cid G : Pei em. Licitirende Brhorde. Vierungs

Tecmin Amté-Bla!t der Ne-

aterung zu Gumbin- nen.

| 25. Juli31.

226 Thl. Gumbinnen.

Hohen-Demzin anlangt, ein Termin auf den 27. dieses Monaté, so viel aber Tourtow c. p. Hohen-Scbliß so wie Großen - und Kleinen-Köthel betriffc, ein Termin auf den 28. dieses Monats, anberaumt is.

Gegeben Güstrow, am 10. Juni 1831.

Großherzogl. Mecklenburgische, zur Justiz-Kanzlei allerhöchst verordnete Direktor, Vice-Direktor und Räthe. G. Brandt.

S. 4v.a:d Mor d.e r ne y.

Die scnellsegelnden und gut eingerichteten Paker -Ever der Schiffer Reckmann und Mewes fahren, während der Badezeit vom 25. Juni bis 15. Seprember, jeden Mittwoch und Sonnabend von Hamburg nach Wangeroog und Norderney. Die Person à 6 Thl. Cour. Kinder uud Domestiken die Hälfte. Das Nähere bei Joh. von Bergen, Sreinhöfr Nr. 62, und bei Herrn H. G. W. Meyer, Steinhdfc Nr. 49 in Hamburg.

Bekanntmachung.

Auf die von Seiten der Gebrüder Bolzano ausgegebenen neuen Adreß - Karten, vermöge welcher Diese nur als einzige Unternch- mer der dâhiesigen Bade - Anstalt erscheinen fönnten; und auf den desfallsigen Antrag der Häuser-Besiter dahier, beehrt sich die Ge- meinde - Verwaltung von Kissingen allen denjenigen, welche unsre in jeder Hinsicht als vortrefflich anerkannte und durch ihre Heil- frafc berähmte Quellen zu besuchen gedenken, hiemit bekannt zu machen, daß sich im erwähnten BadecOrte 4— 500 disponible Zim- mer zu 2 bis 7 Fl. pr. Woche vorfinden, und daher zur Bequem- lichfeit und Auéwahl der verehrten Bade-Gäste ein eigenes Logis- Bureau errichtet worden is, bei welchem jedermann über Logié, Lage desselben, Bequemlichkeit und Preis, so wie über Bäder und Kost 2c. die genaueste Aufklärung erhalten kann.

Zugleich erlaubt sih die Gemeinde-Vetwaltung noch ergebenst zu bemerfen, daß in der neuesten Zeir die Quartiere der Bür- ger nicht allein bequemer, sondern meistens sogar elcaant einge- richtet worden sind, und daß ferner jene, ohne Brdienung hier an- fommende Bade-Gäste, solche in jedem Quartier erhalten können ; auch is Vorsorge getroffen, daß in mehreren Häusern für Familien, welche ibre eigene Menage führen wollen, aehöria eingerichrete KÚ- chen zu finden sind, und alles nebstdem Erfoderliche von dem Logis- Geber abgeliefert werden fann. Mehrere Hôuser sind gleichfalls auch

zur Aufnahme von Hohen und Höchsten Herrschaften durch Auë- wahl’ vou 10, 20, 30 und 40 Bimmer bestens gceiunet. | Das Hochverehrliche Bad bésuchende Publikum wird daher ae- | beten, die elicnf«llsijen Bestellungen“ oder Anfragen unter Adresse: ,„An das Loaie - Bureau im Bade Orte Kissingen a. d. Saale in | Baiern‘' einzusenden, welches sich, durch {nelle Antwort und prompte Besorguno, der gegebenen Aufrrägze zur vollkommensien Zufriedenheit

entledigen wird. y Kissingen-an der Fränkischen Saäle, im Juni 1831.

Die Städtishe Gemeinde-Verwaltung.

A E

Berliner Börse, Den 16. Juni 1831.

Amt]. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufs. Cour E 27 ürie] (Ge d. G

¡| Zf.| Brie

Allgemeine

Preußishe Staats-Zeitung,

Neumann zu Rofittfen, im Regierungs - Bezirk Danzig, das Allgemteine Ehrenzeichen zu verleihen gecuht,

Der Justiz- Kommissarius von Dewib zu Stettin ist zum Notarius „im Departement des Ober: Laudesgecichts zu Stettin

: Se. Exc. der General - Lieutenant und ldjutant Sr. Majestät des Kaisers von Rußland, Graf

V O. y Feldjäger Wali ch, als Couriere von

Der Kaiserl. Russische Titular-Rath von Trentovius,

Se. Excellenz. der General - Lieutenant und

8t. - Schuld - Sch.| 4 | 892 | 892 JUstpr- Piandbrf. | 4 | 9 8 Pr. Zug). Ant. 18/5 | Pomm. Pfandbrf. | 4 | 108 i Pr. Engl. Anl. 22| 5 | 954 | fKur- u. Neum. do.| 4 [1047 | = . Pre. Engl. Obl. 30| 4 | 81 | 803 [Schlesische do.| 4 | 14 Kurm. Obl.m.1.C.| 4 | £88 | [ütat.C.d.K-n.N|[—| 54 | ——— Neum. int. S: h do.| 4 | 88 1..-Sch.d K-o N M Berl. Stadt-Qblig.i 4 | | 95 7 Könizahg do. “|4| |87 # Elltinzer do, 141) | Soll, voll, Dak. 187 Danz do. in Th— 35 | ; Neve dito |—| VVentue, Plenudbr| 4 | 37 | 228 Friedrichsó'or . {34 | tirolhe Pos, lo! 4 195 | 942 TMiacnonto hle A B C.» R: E F E. D Dro u fs Uo | Wechsel-Uours Lite Brief | Gel Ae U o ea O L Sly 250 Fl kurz 14:5 | # Qt. L E A E L A 62 250 Fl 2 Mi. 13 F 139 iein Hamburg. due N «s « «iets D005 MK. ars _= 1.144 O e d is 2e Q S I E 2 r 1462 | d O E 1 LSU. [3 Mt. 6 24] S ; G O a O S E N AGIE Ie S SER di ernannt wörden. Wien h ZO A C O 150. Pl 2 ME 1055 | Aligabire C R 150 Fl. [2 dl. 1:28: l genom nen: Biele, R V 190 Fh, [2 Mi. 9: +4 | —[RGeneral- Beip i S, T Ua 100 Thl. [a lage \12Bvon Orlo f, und Franklu t » M. A l adi trt 1 hs 2 fe ; 101 _ der Kai secl. Russische Peteralumce: DN o end «ls el» 004i 00 Mi 3 och 297 «F ura. V Oba R S 600 Fl [hnez | St. Petersburg I R ACGIAATN U TRMAL U Mals Courier von Königsberg in Pr. E E E T H L) Abgereist: Tis 8 ¿F à Ls Ra cet f N » d C ¿CGIZT Hail e

Zproc, Metall. gh!

| Fraufksurt a. M., 13. Juni, Oefterr. | Br. Banf: Neti

| NOZ, 4vroc. 692 695. 2zproc. 4 +4, Îproc, 18.

Militair - Kommissarius bei der Bundes - Versammlung, Freiherr von -Wolzogen,„ nah Fraufkffurt a. M.

1216. 1213, Pariial:Oblia, 115. 1145. Loose zu 100 Fl, 1 1562, Poln. Loose 435. 433,

Nedacteur Fohn. Mitredacteur Cottel. meer IIOA L E N pen -—-

Re i A. W. H é Gedruckt bei A. W. Hayn St. Peters bi

F nahmen am 19ten'* d.

(O t P T E As P A Ur R T ar am A) ——.

R

Sw 4 d / ÿ L F 4 Ven O0 Le.

E n'ae Herrsckäfien in Sctlisien, mit keinen Hypothe- fonscivldeinr belalie, wbvon n (Co plexus «Irc S tebense mal Hundert Taasend Thaler liuudtaufilich tax:irr is, 1cozu gutes Nekerland, ctn!ige und zw nzia Tausend Masde- burger Mvraen bestandener Forst, bedeurende Hurtenwerfe, feine Scha.fyeerden und alle nur möalichin Regalien ge- hren, wo die Schylsser, Wohn und Wirthscwaftege- baude im besen Bceustande find, wönscht der Bisiner wen seines herannahenden Alitrs sehr wohlfeil ¡u verkaufen, und da dem j°ßiaen Eiuner der Gücer nur daran lieat, etne Rente ¡u f haben, so würde derselbe entweder Warschauer Pfandbriefe f al pari in Zahlung aunehmen, oder eine namhafre Summe à 4 pCr. j¿hrl. Zinsen auf den Gütern ingros- siren lassckn vnd sich verpflichien, das Kapital unter einer Reihe vou Jahren nicht zu kündigen.

Auch sind mehrere kleine Güter von 20—30,000 Thl. in der angenehmsten Geaend Schlesiens mit s{chdnen Wohnhäusern sehr billig nachzuweisen vom Anfrage: und Adreß-Büreau zu Breslau im alten Rathhause.

den Kriegsschiffe.

Garde-Corps. :—

Lirterarishe Anzeigen.

Kredit-Ordnung und Tax-Grundsäße für den lanowirthschaftlichen Kredit - Verein im Großherzoathum Posen. Zweite, mir alien bisher ergangenen Zusäuen vermehrte Auéqab.. Preis ge) 25 sar. :

Posen, F. I. Heine & Comp. Berlin, A. Asher, neue

Friedrichsstraße Nr. 49.

tanten Susfa und Lawa zog

sion mit dem

Am Verlage von Dúnker und Humblot, Französische straße Nr. 20 a, is -so eben erschienen: Geschichte der teutshen Reformation. Von Dr. Phitipp Marheineke. 1r und 2r Theil. | Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. Der Subscriptions: Preis von 3 Thl. 10 sgr. für 3 Theile hört Ende Auni auf und tritt dann der Laden - Prei von 4 Thl. 15 sgr unwiderruflich ein.

A schwert- wird.

zu vertheidigen. Das

S t der im Aufstande begriffenen

Nu: (1.4) ch6: Par:060:i 0:3 21m Curland, Schamairen, Litthauen, Podlesien und Wol- hynien, neb| einem Theile von Preußen und dem größern Theile

von Polen. Folio. ÎIllum. Preis 724 sar. /

33 umfaßt diese húbsche Karte den ganzen Schauplaß des gegenwärtigen Revolutions-Krieges in Polen, Litthauen und Wolhynien, so wie die angrenzenden Russischen Provinzen. Sie is für Zeitungseleser unentbehrlich.

(Zu haben in allen Preußischen Buchhandlungen, in Berlin E in der Enslinschen Buchhandlung, Breite Straße er. 23)

ehe noch die Rebellen

Majors Martynow

Ge nex zum Troß, a erri elan I gen. Truppen der Die Neue Aachner Zeitung e A N wird auch im nächsten Quartale unausgesezt erscheinen. Diese neue Zeitung, beaonnen im Januar d. Ï., erfreut sich einer sets wachsenden Theilnahme, und kann mit Recht ein unpartheüsches und mit Umsichr rediairtes Blatt genannte werden.

Sie schopft alle Nachrichten aus Enaland, Frankreich und den Niederlanden aus den Orftginalquellen, unnd enthält aus leßrerm Lande dfters Privat Nachrichten.

“Die Nene Achener Zeitung wird auf s{önes Druck- Velin- papicr gedruckt, e's.heint täglich, und Sonntaaë mit einem Uater- haltunaéblarr. Der grwiß sehr billiae Pie!s ist bei auen Königl. Preuß. Pos - Aemtern vierteljährlich 1 Thl. 123 sar.

Die Erpedition der Neuen Aachener Zeituna.

Corps allmälig tete man dicht vor

zu nichte gemacht

Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

Nufßland.

"M.

die

rüdten auch die Übrigen Truppen der Avant-Garde vor. i Trosjyn auf halbem Wege nach Zrzekun in einem waldigen Defilé stieß mat auf die ersten Vorposten der Empdrer. Das entschlossene Y Vordringen unserer Avant-Garde und die Mitwirkun

findlichen 2 Kanonen der! reitenden Garde-Batterie t die Rebéllen, nach“ hartnäckigem Widerstande, nach Ostrolenka zu wei- Achen und mit ‘allen Kräften: den Weg dahin zu vertheidigen, der ohnehin durch: einen morastigen mit Gesträuch bewachsenen Boden Fund durch die um die Stadt verstreuten Grabhügel «Fungane) ers

Dessenungeachtet erreichten die tapferen die Stadt, woselb eine starke shiedenen Verschanzungen und

8. Funi. Se. Majestät der Kaiser die Schiffe auf der Kronstädter Nhede

in Augenschein und bezeugten durch einen Tagesbefehl den Aller- höchsten Beifall über den vortresslihen Zustand der dort liegezn-

Jn unseren Zeitungen liest man: „Der Ober-Befehls- haber der aftiven Armee, General-Feldmarschall Graf Diebitsch- Sabalkanski, erstattete unter dent 15ten (27.) d. M. Sr. Maje- stät dem Kaiser folgenden Bericht über das ‘bei Ostrolenka . vor- gefallene Gefecht mit den Rebellen:

Rach dem Rückzuge der ‘Rebellen in der Nacht vom 10ten auf den 1lten (22.—23,) Mai aus ihrer gegen das Garde-Corps inne ehabten Position, béeilte: sich der Ober-Befehlshaber mit forcixten ärschen, sich mit der Garde ju vereinigen.

hatte die Armee 70 Werst zurü

F Avant-Garde der Armee auf welche, in geringem Abstande, auch F die Hauptmacht folgte, nach dem Dorfe Pysfi. Unweit des Dor- fes Gostera stieß unser Vordertrefen auf die in Schlachtordnung aufgestellte Arriere-Garde der Empdrer und “erblickte zugleich die aus dem Dorfe: Fafaz ch: nähernden “Spißen ‘der Kolonnen des Dîe Vorposten der Gegner waren im Augenblick ewdrfen , und:-thre “Haguptmacht „von. zwei Seiten gedrängt, sah ih zum eilfertigsten Rückzuge gezwun verhinderte fernere Operationen, und die Empdrer benußten dies, indem sie schleunigst zuer in der Richtung nah Tscherwina retirirten und sich dann nach Troszyn und Oftrolenka wandten. Demnach hielten unsere Truppen, nach Vereinigung der Haupt-Armee mit dem Garde-Corps, eine kurze Rast in Pyski Am laten (26sen) mit Tagesanbruch sehte die gemeinschaftliche Avant-Garde, unter Befehl des General-Adju- Bysirdm, die Bewegung: nach Ostrolenfa fort. Rechts Über

Fn dreißig Stunden m 13ten (25.) zog sich die

gelegt.

en. Die einbrechende Nacht

eichte Garde-Kavallerie, links aber Über

Troszyn und Zrzekun gingen: 2-Regimenter der 2ten Garde- Divi- General-Major Berg: - Auf dieser leßten Hauptstraße

Fenseits

der dabei be- r. 1. ndthigte

renadiere üFnfanterie der Empörer sich in ver- cbäuden festgeseßt hatte, um sich

strachansche Grenadier-Regiment und das

selbi

Grenadiere, welche s

5te Karabinier-Regiment schritten zum Sturm und nahmen, unter- stüßt von der ausgezeihneten Tapferkeit der reitenden Garde-Batte- kie Nr 2.,die Stadt, welche von den Empdrernselb| an mehreren Stellen in Brand gesteckt war, bemecisterten sich beider Brücken Úber die Narew,

ge vernichten. konnten , und schnitten auf

diese Weise einen bedeutenden Haufen derselben von dem Uebergange über den Fluß ab, hierunter guch ein Bataillon des bekannten ten Linien-Regiments, das nicht so ‘viel’ Zeit hatte, mung der Stadt zu cntwcichen, sondert guf dem Wege durch Division des Leibgarde-Uhlanen- Regiments vernichtet und aufgeho- ben würde? Hierauf drangen die tapferen Grenadiere des General- (das Astrachansche und das Regiment des Für- ‘sien Suworow) Über die Brücken, warfen die Empdrer , nahmen ihnen zwei;Kanonen und uf dem. rechten Ufer des Flusses, b

vor unserer Erstür- eine

behaupteten sich, allen Mul vengungen der s auch die ch in der Avant - Garde

* Wegen der Ueberzahl der Rebellen - Truppen

terieen, von welchen besonders die linke; ] der Arinee- General-Adjutant Graf Toll, aufgestellt hatte, grobe Dienste leisiete, indem, ihx heftiges h } der Brücke, hin säuberte, auf „dem die Lage des Ortes das Vor- rücken sehr erschwerte.— Hierdurch é Emvòdrer, uns auf das linke Ufer der Narew zu verdrängen, völlig * Vortheilend von macht ihrer Fnfanterie, besonders zu! Anfange, ‘bevor unsere Avant- Galde versiärkt wurde; ‘versuchten die Rebellen zu* sechs' wiederholten mit’ starken Kolonnen unsere, -Grenadtere und die tapferen

j i Ludwia Kohnen, Buchhändler. Maren Gleichfalls nimmt hierauf Beñellungen an : See-Regimenter je Wei dem Baysttet- zurückgetrè

C. L Jonas in Berlin, chloßfreiheit Nr. 9.

luste. Das Gefecht wàä

m Punkte wurde unsere Avant - Garde nahher noch durch die Zfe Grenadier-Division nnd einen Theil der Jnfanterie des 1sten

verstärkt. : t der Stadt, zu beiden Seiten derselben, zwei Bat-

Auf dém linken Ufer des Flusses errich- die der Chef des Generalstabes Feuer den Weg Úber die Chaussee nach wurden die Bemühungen der

ihrer Kavallerie und der Ueber-

chen zubringen, wurden „aber immer mit

eben und: erlitten jedesmal bedeutende Ver- hrte mit außerordentlicher Hartnäckigkcit vom

D S Bde me Fr Bw B B B R R B B B K n

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Seine Majestät der König haben dem Haupt-Steuer:Amts- Diener Schäfer zu Wohlau und dem Schulzen Johann

Berlin, Sonnabend den 18ten J un i.

Mittage bis zur Nacht, während welcher die Empörer auf Seiten- pfaden nach der Chaussce entwichen und eilferrig jenseits des Flek- kens Rozana retirirten, das jeyt {hon von unseren Kosaken beseht ist. Fn dieser hartnäckigen und anhaltenden Affaire erlitten die Re- bellen einen sehr bedeutenden Verlusi; das Schlachtfeld war mit ihren Leichnamen bedeckt, eine Menge von ihnen ertrank im Flusse/ 14 (0 Mann wurden gefangen genommen und drei Batterie-Kanonen durch das Asirachansche Grenadier-Regiment und das 5te Karabinier- Regiment erbeutet. Unter den Gefängenen befinden sich: der Bri- S I UBSR Krasizki, 5 Stabs-Offiziere und 14 Oderoffiziere.

ach ihrer Aussage sind, unter ihren Anührern, Kaminski getödtet und Paz und Kizki schwer verwundet. Dieser Sieg fontite leider nicht auch ohne empfindliche Verluste auf unserer Seite erkauft woer- den. Der General - Lieutenant Manderstern und die General =Ma- jore Schilder und Nassagkin sind von Kugeln verwundet, - Leßterer \{chwer. - Der General-Adjutant Bysirôm hat eine Kontusion erhal- ten Unser ganzer Verlust an Getddteten und Verwundeten erstreckt sih auf 4000 Mann. Jm Verlaüfe des Gefechts zeichneten sh besonders aus: die General-Majore Berg und Martynow, der Chef der 3ten Grenadier-Division, General-Lieutenant Nabokow, der Kom- mandirende derx ersten Fnfanterte-Diviston, General-Lieutenant Man- derstern , der nach dessen Verwundung an seine Stelle beorderte Ge neral-Major Lüders und der Artillerie-General-Major Suchosanet, der unsere Hauptbatterie befchligte. Nach Aussage der Gefange- nen befanden sich in. diesem Gefechte fünf Divisionen, aus welchen der größte Theil der Hauptmacht der Empörer bestcht, und außer- dem waren gegen 4000 Mann in den Befesiigungen von Lomzag ver- blieben, die aber, sobald sie, gerade bei Abfertigung dieses Berichtes, die Niederlage ihrer Haupt-Armee erfuhren, sogleich Lomza verließen und sih rash nach dem Fleckecn Myszeniez/ in der Richtung nach der Preußischen Gränze hin, zurückgezogen haben.//

Ferner heißt es in den hiesigen Zeitungen: „Se. Maj. der Kaiser haden von dem Oberbefehlshaber der ersten Armee einen Bericht vom 18. (30.) Mai über" die ferneren Operaätio- nen des Commandeurs des 5ten Fnfanterie-Corps, Generals von der Vnfanterie, Roth, gegen die im Gouvernement Podolien stattgehabten Zusammenröttungen von Rebellen , erhalten. Aus diesem Berichte geht hervor, däß Lebtere, nachdem sie zu wieder- holten Malen geschlagen wordén, \sih zusammengezogen und den Weg nah dem Dorfe Sainza genommen haben. Der General- Major Scherémetjèw mit zwei Uhlanen - Regimentern und 200 Kosaken hat sie unablássig gedrängt“ und lebhaft- verfolgt. Der General Roth selbst ist mit 2 Uhlanen-Regimentern und 4 Ka- nonen ‘reitender Artillerie auf das Dorf Karpowza marschirt, um ihnen den Weg nach Wolhynien abzuschneiden; die Rebellen aber, solchergestalt von beiden Seiten in dié Enge ‘getrieben , er-

riffen mit unglaublicher Geschwindigkeit die Flucht, zerstörten binter sich alle Brücken und- enteilten über den Flecken Sata- now nach Galizien, da sie fein anderes Mittel vor Augen \à- hen, der völligen «Vernichtung zu entgehen. Nachdem auf diese Weise die Hauptrotte der Empörer zerstört worden, beorderte der General Roth den Géneral - Major Scheremetjew mit den Do- nischèn Kosaken-Regimentern von Utkin und Dolotin, ‘die von jener Notte noch übrig gebliebenen in den Wäldern zerstreuten kleinen Streifparteien zu verfolgen, die, aller Wahrscheinlichkeit nah, bald aufgegriffen seyn- werden, da sie keine Anführer nohch Auswege zu weiteren Unternehmungen haben.“

Der Hofmarschall Graf Potozki hat den St. Annen-Orden

1ster Klasse erhalten.

Der General-Lietitenant von der Artillerie, von Staden, ift zum Kriegs-Gouverneur von Tula ernannt worden.

Vn diesen Tagen starb hier im 70sten Jahre seines Alters der Wirkliche Geheime Rath, Kammerherr und Ritter mehrerer hohen Orden, Fürst Paul Schtscherbatoff.

Y olen,

Warschau, 13. Juni. Die Sizuüng der Senatoren- Kammer am 8ten d. eröffnete der präsidirende Senator Wo- jewöòde Mionczynski mit der Erklärung, daß der Prásident der Krakauer Wojewodschafts- Kommission, Senator - Kastellan Wieloglowsfi, ihm die Beitritts - Akte zu den Reichstagsbeschlüs- sen vom 18, Dezember vorigen und 25. Januar d. J. übersandt habe. Hierauf wurde däs von der Landboten-Kammer angenom- mene Projeft über die innere Ordnung der Kammern, vorzüglich seiner unvollstándigen Abfassung wegen, verworfen. Dann ver- wandelte der Senat das ebenfalls von der anderen Kammer an- genommene Projekt wegen eines zu eröffnenden Kredits in ein Gesey folgenden- Fuhalts: „Die Senatoren- und Landboten- Kammer haben, auf Vorstellung der National - Regierung, daß der durch die Beschlüsse vom 1. Februar und 9. März d. J. für das Kriegs-Ministerium und den General-Jntendanten eröffnete Kredit bald erschöpft ist, und nah Anhörung der Kommissionen, beschlossen und beschließen, wie folgt: Art. 1. Die National- Regierung wird ermächtigt, auf Rechnung des Zten Ouartals laufenden Jahres einen provisorishen Kredit von 1) 12,000,000 Fl. für das Kriegs - Ministerium und 2) 2,000,000 Fl. “für den General - Intendanten der Armee zu eröffnen, Art, 2. Die Vérfügung jiber den gegenwärtig eröffneten Kredit, so wie auch die Versügung über die Einziehung der schon bestehenden oder zuc Befriedigung dieses Kredits neu beschlossenen und zu beschlie- ßenden Abgaben, endlich die Verwendung von baaren oder durch eine Anleihe zu beziehenden der Nation gehörigen Kapitalien zu diesem Zweck, sollen nach den Vorschriften der Art. 2. und 3. des Neichstagsbeschlu}es vom 3. Februar d. J. statthaben, Art. Z. Die Nätional- Regierung wird mit Vollziehung dieses Be- \chlu}es beauftragt.‘ “Am Schluß der Sißuug entschied der Senat noch, daß der Graf Olizar als Kandidat zur Wtirde eines Senator: Kastellans vorgeschlagen werden solle.

Die Warschauer Zeitung sagt in Beziehung auf die leßten Reichstags-Verhandlungen : „Die Veriverfung des Antra: ges der Kommissionen in der Landboten: Kammer, der eine Ver- änderitna der bestehenden Regierung zum Zweck hatte, ist gewiß der gläuzendste Tr:umph fär diese Regiecnug und der beste Ve- wéis vou dem Vertrauten, welches die ganze Nation in dieselbe seßt, so w'e von der óffentlicden Meimmg, welche unx verderb- liche Folgen für unsere Sache in dem erwzhnten Projeft sah. Aber das Uebel ist einmal geschehen, und allen Felgen desselben

lau

| | |

1831.

vorzubeugen, stand nicht in der Mábt der Kammer. Man \ah vorher, daß die bloße Ahnung des Mißtrauens gegen die Mit- glieder der jegigen Regierung, wenn es auch von der Majorität der Kammer verworfen wurde, dieselben gewiß bewegen würde, sich von ihren wichtigen und s{wierigen Pflichten zurückzuziehen ; Und dieses Vorgefühl ist in Erfüllung gegangen. Wir erfahren, daß noch am 10ten d, der Regierungsprásident Fürst Adam Czar- torhsfi die Absicht hatte, seine Entlassung zu nehmen, aber, den Wün- schen der übrigen Mitglieder nachgebend, noch so lange mit der Einreichung seines Gesuchs an den Reichstag zurückhalten wollte, bis eine entscheidende Bestimmung über den Antrag der Kom- missionen von der Kammer erlassen seyn würde; wenn dieser Augenbli eintráte, haben alle Regierungs-Mitglieder beschlossen, ihr Amt zun gleicher Zeit in die Funde der Nation zurückzustel- len, ohne Rücksicht darauf, was die Kammer für eine Entschei- dung treffen würde, Sollte dies der Fall seyn, o is es die Pflicht des Reichstages, das Uebel wieder gut zu machen, wel- hes aus Entzweiung der Meinungen für die Kammer und für die Nation entstehen könnte, und dazu giebt es kein anderes Mittel , als dieselben Mitglieder von neuem zu wählen und da- durch der eung Ls Majorität, welche die gegenwärtige Regierung für ihren Wünschen und den Bedürfnissen der Ma- tion entsprechend anerkannt hat, eine feierliche Sanction zu

geben.“

Der Generalissimus Sfrzhnezki war noch gestern in War- schau und bei einem festlichen Gastmahl zugegen, welches das 1ste Regiment der National - Garde der Armee im Sächsis Garten gab, und dem auch die Mitglieder der National: Nébiès rig beiwohnten.

Durch zwei Tagesbefehle vom 4ten und 5ten d, hat der Generalissimus wieder mehrere Beförderungen in der ee vor- genommen; unter Anderem wird. darin die von dex National: Regierung vorgeschlagene Ernennung der Brigade-Generale Lu: biensfi, Malachowski, Gielgud und Jankowski É, ivisions:Ge- neralen und des Obersten Blendowski zum igade : General

bestätigt, und die Brigade-Generale Julian Sierawski und Va-

lentin Andrychiewicz werden, der erstece zum Commandeur déx 5ten Fnfanterie-Division, der zweite zum Commandeur der sten Brigade der 5ten Jnfanterie-Division, ernannt.

In hiesigen Blättern befindet sich folgender eingesand- ter Artikel: „Der General“ der Jnfanterie, Krukowiezki, da er sich und seine Würde, die er durch eine höhere Behörde besaß, beleidigt fühlte, reichte dem Generalissimus das Gesu um Ent- lassung ein, unter Beibehaltung der mit dem Rang eines Ge- nerals der J fanterie verknüpften Attribute. Die National: res theilte ihm die gewünschte Entlassung mit der Er-

niß, seine Uniform und Ehrenzeichen auch ferner zu tragen und den Sold zu beziehen. Géneral Krukowiezki sieht sich zu seinem Leidwesen genöthigt, die Reihen sejner Brüder in einem Augenblicke zu verlassen, wo ‘das Vaterland eines Jeden seiner Söhne bedarf ; aber wenn er. auch aufgehört hat, zur aftiven Armee zu gehören, so wird er doch nie aufhören , ein Pole und jedem Aufruf der Negierung gehorsam zt seyn.“

Bei einem Treffen, welches zwischen einer Abtheilung der Kaiserlichen Garden und dem Corps. des Generals Gielgud im Augustowoschen ftättfand, soll, dem Warschauer Kurier zu- folge, Se. Kaiserl. Hoheit der Großfürst Michael selbst zugegeu ert Pee C C

en’ Abzug des Creubschen Corps aus der Wojewodschaft Lublin“ hielt man in Warschau anfangs für ein Auf der Russen; jeßt aber sieht man, daß es nur ein Wechseln der Stellungen war, indem General Nüdiger von Uscilug aus so: gleich nachrüte und Lublin beseßte ; wahrend fich General Eren in- der Wojewodschaft Podlachien befindet und angebli gegen die Brzescer Jnsurgenten operiren will, heißt es in hiesigen Blättern doch, daß die noch in Siedlce befindlichen Russischen Lazarethe allmälig. fortgeschaf}t würden. Von Siedlce aus ná- herten -sih- aber die Kosaken noch dieser Tage auf der Straße nach Warschau bis zur Stadt Kaluszyn.

Die hiesige Staats-Zeitung meldet aus Tarnopol vom 24. Mai: „Es scheint, daß die Insurrection des benachbarten Wolhyniens noch nicht völlig erstickt ist. Denn man hört noch immerfort von Streif-Corps, welche die Russischen Truppen be- unruhigen; sle verschwinden in einem Augenblick und fommen zu einer bestimmten Zeit an anderen Orten wieder vereint zum Vorschein. Eben so soll es in Podolien und in der Ufraine der Fall seyn. Die Cholera ist seit einigen Tagen in unserer Stadt sehr A O. à

m Warschauer Kurier heißt es, daß, außer dem {on vorgeschlagenen Wolhynischen Grafen Olizar, auch noch die n der Wolhhuischen Jnsurrection, Czazki und Stezki, unter die Se- Rats sManP daten des Königreichs Polen aufgenommen werden würden.

Die National - Regierung hat dem Gesuch des Finauz- Ministers, Herrn A. Biernazki, nachgegeben, ihm M Ent- lassung bewilligt und an seine Stelle interimistisch den Staats: Rath Brozfi zum Finanz-Minister ernannt.

Jn dem jet von der Warschauer Zeitung mitgetheilten, Schluß der Bekanntmachung über die von der Polnischen Ne- gierung zu eröffuende Anleihe von 60 Mill, Fl. heißt es fer: ner, daß es den Gläubigern freistehen solls, die für gewonnene Prämien, Coupons und verloste Obligationen auf sie fallenden Summen, ohue Abrechnung, außer Landes, selbst nah den mit Polen im Kriege begriffenen Ländern, zu führen, und daß die Bank die Auszahlung derselben auf allen größeren Pläßen des Auslandes erleichtern werde. Das Finanz- Ministerium soll, zur Erfüllunz der eingegangenen Verpflichtungen, in halbjährigen Raten, vom 1sten April und {sten Oktober 183? an, die nöthi-

gen Summen an die Bank liefern. Die Obligationen der Po\- nischen Subsidien sollen auf den Namen des ersten Subskriben- ten ausgestellt werden," jedoch alle Eigenschaften der auf den Wor zeiger ausgestellten Papiere haben, es sey denn, daß der Jnha- ber. sie außer Cours seßen wollte. Das Namens - Verzeichniß der ersten Subsfkribenten soll in den Landes-Archiven niedergelegt:

î F ß t l n f