1831 / 233 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

e seit einige Zeit

rachte. Belgien seh! derung seî-

cs fing an, sich mit , utid die Regierung c admintsivrari lt die Regk

sende Verpflichtung bet Rüstungen nicht fort ; ner Streitkräfte zu beschäftigen die Gesinnuageu Hollands, sorgte Am 2. Auguft erhie Schreiben des Generals Chaffe un Fachricht von dem Wiederbeginn d zen Linie, ohne daß von den die Mächte so dringen nahme von zwei Gränzen des 9Piderstandsmittel. ta Verwaltunge nisîrt, was zu dem Aktiv wendig ift. Das erste Au och nicht voliständig be tir olchen Elementen de canisirte und mit M gewanet hat, als i werden. Belgien und der anderen mit 2 V nichts darin erbli>én, al Angri, dem man sich augen Üceberlcgung entge Gesichtöpuankte aus nach 2 oder 3 Tag Am 5ten bedrohte war er schon sch allen Dingen ge Dies. Die ODtvif Lier auf diese Linte zu begeben. am sten die bestimmtesten J1 nach Diest gufzubrechen, werksielligen. Streitkräften auf cinen wicht über die Holländer gegeben haben, de- damals noch getrennt manödvrirten. den General Daine veranlaßt haben, #0 <t nachzukommen, werden General blieb daher bis wo die Holländische Armce ihn auf Lüttich so wie die in der Gegend von i0ten d. Morgens auf elleicht Diest's nschte Verbin- Augenbli des achricht von der Nîe= wurde es nun um fich dieses de>en und sich Am liten daß das Haager

ve Organisation 1 Lüttich das lie darauf die ligkeiten auf der gan- fiillstand die Rede war, hatten. Mit Aus- den entgegengescßten y beinahe fein Generalstab, noch mi- etwas von iner Armce unumgänglich noth- Bürgergarde war bei weitem Feld zu rü>en.

des Landes.

d empfohlen Divisionen,

Landes - aufgestellt waren/

a pp eS L E E A C A E E E A D

itätszustand c

ret oder im Stande, ins heidigung sollte eine zahlreiche, or- ? Armee, an welche Holland mehr ? ln scht, bekämpft sagen, daß der Kampf zwischen Seite mit 4 Millionen und von Menschen geführt worden iff; mgn muß all, einen unvorhergesehenen bli>klich ohne Vorbereitungen und ohne Wenn man die Sachen von diesem t, so ist es zu bewundern, daß das Land en noch das thun konnte, was es gethan hat. der Feind Antwerpen, und am der Hauptstadt. Dic Linie, gede>t werden mußte, war die v sion des Generals Tieken erhielt Der General Daine er l isiructionen , von seinem Lager bet um seine Verbindung mit der Di- Diese Operation würde eine an- ;

irniß mit seinen Mitte zun daher nicht Holland von dex einen t 2 Millionen s cinen Ucbecr

9ten und 10ten welche vor cheln nach Befehl, sich über hielt {hon

x nahe bei

E ———_—

vifson Ticken zu be sehnliche Masse von der Armee cin Ueberge ren verschiedene Divisionen Die Beweggründe, welche

en und oft wiederholten der Zeit ermittel | vereinzelt, | Die Division Tieken, waren am / ieses Postens und vi durch die so jehnlih| gewÜ zu erleichtern. ese Division die traurige N Anstatt Montaigu zu nehmen /

nbli>lih auf Lôwen zu marschiren / die Hauptstadt n Armee zu nähern. Hauptquartier die Nachricht, die Holländische Armee gegen dite erhielten die Belgi- zu fonzentriren, um F feinen Zwe>k mehr hatten. chen Truppen sich von riffen sahen.

Puuft versammelt und :

Befehlen ni t werden. zum 9. Augu zurUd>warf.

Fer\chot versammelten Truppen / u marschirt , u <tigen und da

it dem General Daine

Angrifs erhielt di E A nothwen

unktes zu versch Weise der F hielt man im Absicht habe, Am 12ten Morgens sich in Lôwen welche fortan kein als die Belgis fräften lebhaft ange Seiten des Königs als Parlamen- abgesandt, um ihn v enntniß zu seßen

Abends erh / Labinet nicht dic Französische schen Truppe i seligkeiten zu verhindern, Diese Bewegung | überlegenen Holländ W. Russell wur Holländischen General Wilhelm in K elche kein Resultat mehr ha W. Russell kehrte ba dem Major Ceva, zurü ) Oranien selbs auf diesem : welcher sich bei den Belgischen Vorposten rt Klafter von dem feindlichen Ober -Be- Das Resultat dieser ersten Unterhandlung fhbren, die Bewegun=- halten und Parlamen-=-

n Befehl,

begann aber, a schen Streit

tair an den 08 {luß des Königs Feindseligkeiten, w zu machen. Barlamentair, de erst, daß der Prinz von dirte, und daß der Kdnig, befand, nur einige hunde fehlshaber entfernt war. war, daß das F gen des Herzog tairs an die

ihrem Abgange das Feuer ou reit , sich zum

und um den ben konnten, ein Ende t cinem Holländischen >. Durch ihn erfuhr man unkt fomman=

f der ganzen Linie au Sachsen - Weimar aufge e Armee abgeschi>t werden sollten. N igkeiten unerwartet wieder a, und Sir Robert Adair erklärte sich be- Er seßte sich den sih der edlen Aufgabe unterz9g- Er s{<lug von Seiten vermbge dessel- vens gesezt würde. Angriffe auf diese die Artillerie zeich- urh die Anstrengungen so leidet 2s doch fet dt hätten vertheidigen können. die Einwohner einex #0 bedeutenden Stadt, ines Bomdbardements aussehen, Zaffenstilland nicht zu Stande en der Nähe der Französischen eyn konnte, und da man kein Augen haben konnte, so wurde der ecndigen und x Unterhandlun=

fingen die Feindsel rde sehr lebhaft.

Prinzen von Oran ahren aus, indem er ßen Gefechte Ein Oranien einen deren Morgen ih den Besitz Lbr sen in der Zwischenzeit di the zurü;

leih sie d schr ermüdet

ien zu begeben. größten Gef cinem unnú des Prinzen von ben dieser am and Die Lruppen wkc Stadt mit dem größten Mu nete sich besonders der vorigen T

halt zu thun. n Waffenstillstand vor,

Aber dexr Kdnig wollte wie Ldwen, nicht den S roelches ihr bevorstand, wenn der fam, Da die Beschung Lôwens, we Armee, nur von schr kurzer anderes Ziel als General Goblet die Bestimmungen 1 das Corps des Herzogs v \o versuchte dieser Mecheln zu bemächtigen. einen Weg, bemächtigte sch der Campenhouter Tieken , welcher {ch nach d ht hatte, in Verbindung. Der Herzo obgleich er s< dur< das der Tirlemonter Sei existire, auf die Truppen \<{ lagen hatten, und es abgeschlossenen Arrangements, hes beunruhigt werden sollten. dt Löwen bis zum 13ten um 1+ e Bewegung der Holländischen Truppen ohne Zögerung dic Stadt vor dem Unheil des Bombardements be- deshalb den Quälereien und den Repressalien der ewesen zu seyn, welche, obgleich ske die Stadt Quartiere in derselben bezichen durften. Uebersicht des kurzen Feldzuges, wo nur ein einziges * 1d, wo die Holländische Armee, so überlegen an hrt dur<h Söldlinge, uns keine einzige Riederlage olland wird die Folgen feines Lreubrüches er- wie es vielleicht gehofft hat, den Verlegenheiten e Blindheit derer , die es beherrschen, hervor- die leßten Ansprüche auf den Beistand der f die Sympathic der Völker verlieren. Derje- ler Laune si{< der Gefahr ausseßt, cinen allge- ntzünden , verdient, daß scine politischen Freunde

<red>nissen e

den Frieden vor beauftragt, festzuschen. Obgleich kraft diese on Sachsen-Weimar gehalten war, still General doch, sih des Weges von Lö- Der König bahute sich indessen Brücke und \ emselben Punkt

die Unterhandlungen zu b

ich mit dem General hia in Bewegung gese Sachsen-Weimar lief, des Feuers auf afenstillstand nach Mecheln eingesch

nzliche Aufhdre fonnte, daß ein ießen, welche den Weg | lche, nach den Besiim- auf keine Weise während Die Belgiichen Truppen Uhr beseßt gchaltetr.

te überzeugen

mungen d ihres Mar haben dic Stad Da dierückgängige * attsinden muß, o if {<Ußt worden, ohne Holländer ausgeschßt g bescpt hielten Dieses i die Gefecht stattfat Zahl, so verme beigebracht hat. lten, und anslatt, w1 zu entgehen, welche di gebracht haven, wtr Regicrungen und au nige, welcher aus meinen Kricg zu e ihn verlas

S E Bi

König ist gestern Abend um 75 Uhr in Brüssel einge- Schon mehrere Stunden vor feiner Ankunft drängte , ihn wiederzusehen, vor dem Palaste; ein s brach bei seinem Anblicé aus. Der Ruf: König! ließ si< no< lange, na<hdem der König in feinen Zimmern war, vernehmen,

Hr. v. Brouctère und der General Belliard sind ebenfalls en hier angefomnien.

Die hiesigen Zeitungen enthalten folgende Nachrichten rtier in Wavre vom 14ten d.: welches gestern Morgen zu dem Aufbruch des Prinzen und des Generalstabes Anlaß

iz das Volk, begierig lebhafter Ent Es lede der

aus dein Französischen Hauptqua Borposten - Gefecht ,

„Ueber das schleunigen

134.2

gab, erfährt man folgende nähere Umstände. bis der Französtsche Soldat noch einige

Die Schi!dwache wartete, i: no< uind fenecte danu ihr Gewehr

Schritte näher gekommen war, i ew auf ihu ab, ohne ihn zu treffen. Die Patrouille, welche den Soldaten begleitete, gab nun ihrerseits Feuer; ein Holländischer Offizier wurde getödtet und mehrere Soldaten gefangen genommen. Dicses Gefecht hatte übrigens feine weiteren Folgen, und der Gene- ralsiab fehrte bald wieder ins Hauptquartier zurü. Heute Mittag,

während die Prinzen beim Marschal speisien, fam ein Holländischer j Es verbreitete sich das Gerücht, daß cs

Obver- Offizier hier an. t der Herzog von Sachsen-Weimar wäre. Man erfuhr aber bald, daß es Herr Constant von Rebecque, Chef des Holländischen Generalstabes, sey. Er seßte den Marschall Gérard von dem Wege in FKenntuiß, den die Folländeræinschlagen würden, um ihre Granzen wieder zu gewinien, Ungeachtet einer fehr langen

Konferenz ist man doch uo nit zum Sc<6luß gekominien, Las ; daß ? Longueville oder nach Tirlemont | <6 t h wi, c

| Königl. Defkre: wegen Zurücknahme der dem dortigen Hafen dy Verordnung vom 21. Febr. 1329 bewilligten Haudelsfreiheit * Schon vor dieser Bekanutmachung hatten der Englische Kor

Herc von VWiebecque \cláft in das Hauptquartier niorgen uach 1 1 veclegt werden wird. Bestimmiteren Angaven zufolge, würden die Bewegungen der Holländischen und Französischen Armee, derx Convention gemäß, auf folgende Art stattfinden: Das Haupyt- quartier der Französischen Armee würde ant 15ten in Jo doigne, am 1i6ten und 17ten in Tirlemout, am i8ten und 19ten u St. Trond, am 20ften in Hasselt sehn. Die Holländische Armee würde sl< am 15ten in Tirlemont, am 16ten uud 17ten in St. Troud, in am 20sien auf ihr Territorium zurütehren.““ j |

Auf mehreren Punkten er Stadt haben zwischen den Frei- willigen, den Bürgergarden und den Soldaten der verschiedenen

MWavre, Wan sagt,

Corps Streitigkeiten stattgesunden ; die leßten riegs- Ereignisse | Heute fand wieder ein solcher Streit ;

* gaben den Anlaß dazu. ] der beinahe die ernstesteu Folgen

Die Anklage - Kammer des Brüsseler Gerichtshofes hat die Herren Lehardy von Beaulieu, von Ärmagnac, de Souter U. }. w. vor die Súüd-Brabanter Assisen, als des Versuchs, die beste- hende Regierung umzustürzeu, angeklagt, verwiesen, hardy Sohu is freigelassen. Das vöffeutliche Ministerium hatte auf die Lossprechung aller Angeklagten angetragen.

Lüttich, 17. August. Jm Courrier de la Meuse liest

man Folgendes: „Wir sagten gesteru, indem wir denen antwor- Bosheit behaupteteu,

: auf dem Sablon - Plat ftatt, gehabt hätte.

teten, die entiveder aus Furcht oder aus ohe daß die Franzosen die Absicht hätten, sih in Belgien festzuseßen,

daß Franfreih gar nicht zu einer Eroberung Belgiens vorberei- tet seh. Wir erfahren von einer Person, die so eben aus Paris anlangt und im Stande gewesen ist, sich über die militairischen Kräfte unserer Nachbarn genatite Auskunft zu verschaffen, daß die regulairen Truppen nicht mehr als 300,000 Mann betragen ; man erinnert si<, daß das Ministerium dieselben auf 500,000 Mann angab. Es ist wahr, daß Franfreih außerdem große Hülfsmittel in seiner zahlreichen Büúürger-Garde besißt; aber der Bürger-Soldat, der seinen eigenen Heerd vertheidigt, is ein an- derer, als der, welcher zu fremden und ungewissen Eroberungen, de- reu Vortheile ihm nicht klar vor Augen liegen, berufen wird. ‘“

Durch die Taubenpost ist nachstehendes Schreiben aus St, Trond vom heutigen Tage hier eingegangen: „Der Prinz von Oranien hat gestern beim Marschall Gérard ein Frühstück eingenommen. ‘Die Holländischen Truppen haben um 7 Uhr des Morgens St. Trond verlassen und ihre Richtung nach Hasselt genommen. Die beiden Prinzen waren zu Pferde. Der Prinz vou Oranien ritt um einige Schritte seinem Stabe voraus. Er begrüßte die Vorübergehenden mit der Hand, während er ihnen zurief: „Adieu, auf MWiederschen !‘“/ Die Franzosen werden von einem Augenblick zun anderen erwartet; es ist 9 Uhr Abends.“

Es soll bei Tirlemont ein Handgemenge zwischen den Fran- zosen und der Nachhut der Holländischen Armee stattgefunden haben, die sich nicht sehr beeilte, die Stadt zu verlassen. Auf beiden Seiten wurden einige Soldaten getödtet, und die Fran- zosen haben, sagt mau, 8 Holländische Kürassiere zu Gefangenen gemacht, die sle so lange als Geiseln behalten wollen, bis man sich gegenseitig verständigt haben würde.

Polen.

Von der Polnischen Gränze, 20. Aug. Aus dem Russischen Hauptquartier zu Lowicz hat man unterm {Zten d, M. folgende zuverlässige seine Stellung hinter der Ratvka verlassen und zieht sich gegen | Warschau zurü; die Russische Armce ist bereits im Marsch, ihm | zu folgen. Das Hauptquartier bricht in eiuer Stunde von bier auf und wird wahrscheinli<h na< dem Orte Szymanow fon1- | men, General Geismar, welcher die Avant-Garde des Rüdi- gerschen Corps fommandirt, hat am 9ten d, bei Graniza ein glänzendes Gefecht gehabt, in welchem er 19 Offiziere, worunter i 0 Stabs- Offiziere, und etwa 500 Mann zu Gefangenen gemacht und 9 Kanonen crobert hat. General Rosen rückt über Siedlce ge- gen Praga an. Das Corps des Generals von Creuß muß den ! 17ten d. die Weichsel erreichen. General Sfkrzhnezki hat das KFommendo der Polnischen Armee niedergelegt und General Dembinskfi dasselbe übernommen.

Deutschland,

Doberan, 12. Aug. Rückkehc Sr. Königl. Hod. unseres allerdurchlauchtigsien Groß- herzogs, nah Doberan, begann die Feier Morgens 65 Uhr durch Harmoniemusik im Vorzinmer Sr. Königl. Hoheit, und vom Musiftempel herab erschallten die Xöue des Hautboiften - Corps. Um 92 Uhr ward Se. Königl. Hoheit am Bade von allen ver- fammeiten Gästen feierli<h empfangen. Bei der Mittagstafel, aus 374 Couverts besteheud, brachten Se, Königl. Hoh. der Erb- großherzog das Wohlergehen Seines erhabenen Großvaters aus. Die Erwiederung Sr. Königl. Hoheit brachte allgemeine Rüh- rung hervoc. Adends im Theater ward bei Anwesenheit Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs ein Festspiel und ein Tag aus dem Leben Heinrichs IV, gegeben, Am Abende daranf gaben Se, Königl. Hoheit der Erbgroßherzog der Badegesellschaft einen Thee - dansant.

Am 11ten d. M. begannen hier die Pferderennen. Zum Richter war Se. Königl, Hoheit der Prinz Wilhelm von Preu- ßen (Höchstwelcher einstweilen dur< den Herrn Gesandten Gra- fen Maltahn vertreten wurde) und zu Assistenten Se. Königliche Hoheit der Erbgroßherzog und Se, Hoh. der Herzog Gustav er- wählt. Am 12ten d. fand das Nennen der Landleute, später Bauerntanz und Abends allgemeine Fllumination statt.

Dresden, den 17, August, Se, Königliche Majeftät und des Prinzen Mitregenten Königl. Hoheit haben den zeitherigen Geschäftsträger zu Madrid ammerherrn Rudolph von Gers- dorf, zu Allerhöchst: und Höchst- Fhrem Minister : Residenten am Königl. Großbritanishen Hofe zu ernennen geruht.

Auf dén Anruf | einer Holländischeu Schildwache erfvlgte die Antwort: Franzose.

<e M D E P E e M-M RE As

am {18ten in Hasselt aufhalten und ?

Herr Le- |

Nachrichten erhalten: Der Feind hat j

Am 10ten d., dem Jahrestage der }

Karlsrube, 16. Aug. In der 39. öffentlichen Siy der ersteu Kammer erstattete der Geh. Rath Freih. von Kj den Kommissions: Bericht uber den Gese - Entwurf, die Yj fassung mund Verwaltung der Gemeinden betreffend; die K mer bes<!oß deu Dru dieses Berichts, um in einer der n sten Sibungen die Berathung vorzunehmen. Die Disfus über den Antrag auf Einführung vollkommener Preßfreiheit yj nächsten Freitag stattfinden.

Erscheinung,

Spanien. harel eils in den

Madrid, 4 Aug. Jhre Majestät die Königin Mj Christina befindet sich in gesegneten Leibesuniständen ; diefes gli lihe Sreigniß wird den 2, Sept, öffentlich bekannt gemacht h deu, Der Franzbslsche Botschafter hierselbff|, Graf v. Harcoy wird in einigen Tagen eine Urlaubsreise nach Frankreich any ten; der erst? Botschasts-Scecretair, Baron BVilling, ist ber

verden fann.

u die preußische Staats - Zeitun Nummer 79, wo die Zahl der zu

Diario mercantil von Cadix vom 28sten v. M. enthält

und die zahlreichen Englischen Handlungshäuser in Cadix ge jedes Verfahren, das in Bezug auf ihre Effeften, Waaren u. \, vor Ablauf eines Jahres etwa eintreten föonnte, protestirt y die Spanische Regierung für

ute. l ind namentlich anch am

d

die ihnen während eines Jahres daraus erwachsen m ten, verautwortlich gema<zt; in dem Gründungs - Desnchtlich darzustellen. des Freihafens war nämlich festgeseßt, daß in dem F

einer späteren Wiederaufhebung der Freihafen noch ein ga\MNachrichten erweitert werden. Fahr in seinen Rechten und Privilegien verbleiben Es scheint nunmehr, daß man die Art, wie die Zurücknahme| Hafen-Freiheit vom Finanz - Minister in Kraft geseßt worden | für unzulässig erfaunt und manche andere Verhältnisse in ÿ tracht gezogen hat, da unmittelbar von Könige aus der Bef nach Cadix ergangei is, das die Aufhebung des Freihafens treffende Dekret bis auf Weiteres zu suspendiren. Zu den | len Nachtheilen, welche jene Maaßregel für Cadix zur Folge | ben würde, gehört unter Anderem dieser, daß 8000 Mens( brodtlos werden würden, die früher Schleichhändler waren y fih scit zwei Fahren vom Tabackshandel nährten, mit dem bóren des Freihasens aber sich leicht versucht fühlen dürften, ren alten Erwerb wieder zu ergreisen. Der Seconde : Lie nant Don Thomas de la Chica ist, als der Theilnahme au ner Verschwörung gegen die Souverainetäts - Rechte des überwiesen, gehenkr worden; an seiner Brust wurde eine U mit den Worten: „Als Verräther‘/ befestigt. Den neu Nachrichten ans Li \sabou zufolge, ist derContre-Admiral Hugon der atis 5 Linienschiffen und einigen anderen Fahrzeugen bestehen Touloner Flotte in den leßten Tagen des Juli von Lissabon abgest das Brester Geschwader, das 1 Linienschiff, 3 Fregatten u Brigg zählt, bleibt unter dem Befehl des Vice - Admi Roussin bis auf weiteres im Tajo; es wird durch die ber aus Brest angelaugte Fregatte „Clemence‘/ von 60 Kanonen 1 dur<h 2 Fregatten und 1 Korvette, die no< zu erwarten st| verstärkt. Der genannte Admiral hatte aufs neue Kontrakt] Lieferungen von Lebensmitteln an sein Geschwader bis zum| August abgeschlossen. Die von der Französischen Flotte in Schlachtlinie genommenen Portugiesishen Kriegsschiffe h

vorgängiger ist jedo von einem

Bildung berechtigen.

in den Regierungsbezirken

rc L nämlih 2 zu Königsberg, dann zu Braunsberg und Rastenburg. Gumbinnen .

bei Gelegenheit der vom Admiral Noussin veranstalteten F 1; Mea T aru der drei Fuli-Tage in Gemeinschaft mit den Französischen ui de zu Gumbinnen, Tilsit A der dreifarbigen Flagge Salven geben Se Danzig

99, Fuli wurde am Bord des Admiralschiffes „Suffren“ t C A Q LON Ball gegeben. Fn Lissabon stehen 12,000 M e O Elbing. Nortugiesischer Truppen; alle in der Hauptstadt lebende V nliG'zu Marienwerder f Thorn canen haben si< unter die Fahnen geftellt, Der General Y und Konib f ,

bacena hat den Oberbefehl über diese Truppen. Willkür Verhaftungen dauern fort. Der Chef der Gendarmerie hat Liste von 6000 Personen in Lissabon eingesandt, die wegen litisher Meinungeu denuncirt siud. Die Art, wie die ju Königin Donna Maria da Gloria in Brest empfangen wo ist, hat in Lissabon großes Aufsehen gemacht.

L nämlich zu Posen und Lissa. Bromberg zu Bromberg « . Dora, a e nämlich 5 zu Berlin, dann zu Pots- dam, Brandenburg, Neu-Ruppin Ï und Prenzlau, überdies die Nitter- afademie zu Brandendurg. Franfsurt., nämlich zu Frankfurt, Züllichau, Kotbus, Guben, Luk: fau und Soran. Stettin zu Stettin BUraard , 1 Köslin zu Köslin und Neu- Stettin E. Stralsund zu Stralsund und Greifswald ..... Wreéslau. S nämlih 4 zu Breslau, dann zu Dels, Brieg, Schweidniß und Glas. Del ¿»e nämlih zu Oppeln , Neisse, Leob- {üv, Ratibor und Gleiwiß.

An

Berlin, 22. August. Das Königl. medizinisch - <i gishe Friedrich - Wilhelms -Justitut feierte heute seinen 37 Stiftungstag. Die bei dieser Gelegenheit gehaltenen öffeutli Vorträge und Prüfungen sprachen eben so sehr für das f dauernd rege iunere Leben dieser so zwe>máßigen Anstalt, als zahlreiche Besuch von Militagir- und Civilperfonen eine allgen wohlwollende Theilnahme für diese Stiftung nicht | fennen ließ. Zur besoudern Ehre gereichte ihr an dil Tage die Gegenwart Jhrer Excellenzen des Wirklichen Gehei Staats-Ministers Herrn von Behme, der Herren General-! tenants von Schöler Il, und Köhn von Jaski, des Herrn Qi ral:-Majors von Rohde und mehrerer hohen Stabsofficiere, ! ler ausgezei<hneter Staatsbeamten und Gelehrten. Die ÿ eröffnete eine furze Anrede des Direïtors, Hrn, General:Sl arzt 2c. Doftor von Wiebel, an die Versammlung, w derselbe eine summarische Uebersicht der Aerzte gab, welche Gründung des Jnstituts demselben ihre Bildung verdanken, die Veränderungen mittheilte, die während des ‘lebten res in demselben stattgefunden haben. Zwei Studirende his hierauf Vortráge über interessante Gegenstände aus der opt ven Chirurgie uud Experimental-Physik. Der Herr Stabs Dry, Berger veranstaltete eine Prúufung über Pathologie, |

und

0: 001 S $70 Sd: L E O T S 0 G

Bani epo o L nämlich 2 zu Glogau, dann zu Liegniz, Hirschberg, Görliß und Lauban, überdies die Ritteraka- demie zu Liegni.

Magdeburg

in er besonders die Natur anfte>fender und mia iámlih 2? in Magdebura, dann scher Krankheiten hervorhob. Zum Schluß hielt der Kün zu S) L 1 ‘agdeburg, dann Major und Professor Herr Dr. Turte eine Rede ! alzwedel, Stendal, Halber:

ladt Quedlinburg und Aschers- en. Ut la Reibe d nämlich 2 in Halle, dann zu Schul- pforte, Roßleben, Naumburg, Zeiz, Merseburg, Eisleben, Wittenberg und Torgau. e E nâamli<h 2 zu Erfurt, dann zu Heiligenstadt, Nordhausen, Mühl: hausen und Schleusingen. ünster zu Münster, Koes- feld und Relingshausen E 4e Viel s o Lime nämlich zu Minden, Herford, Bie- , lefeld und Paderborn.

den gegenwärtigen wissenschaftlichen Standpunkt der Heilfu und über den wichtigen Einfluß einer gründlichen Borbildun) den Studirenden, worin er besondere Rücksicht auf diese Bildw Anstalt nahm. Es war sehr erfrenlich zu sehen, wie der so tete Redner nicht allein den angegebenen Gegenftand mit Grün! feitund Feuer behandelte, sondern anch in dem echt patriotischen V! die Ausmerksamkeit der Versammlung auf den erhabenen # {über dieser Anstalt, Se. Majestät den König, lenfte, } zeigte, wie sehr es das Bestreben des jeßt schon so gemein gen Instituts seyn muß, sich der hohen Gnade desselben mehr würdig zu machen. ? |

Mit lebhafter Theilnahme wird das musikalische qu fum vernehmen, daß den ausgezeichneten Verdiensten des Ko! General - Musik - Direktors, Ritters Spontini, um die Kun nene ehrenvolle Anerfennung von zwei verschiedenen Seite! zu Theil geworden ist , indem nicht nur die Königliche Afadt

der {bnen Künste zu Paris, sondern auch die ónigli<h B rnsberg.......-.--- bonische Akademie zu Neapel ihn zum Mitgliede gewählt Þ uui zu Arnsberg, Soest, Hamm

ortmund,

_—_———_——_

En L

1343

Die Entwickelung geistiger Kräfte, welche der preußische > taat der Sorgfalt seiner Regierung und der thätigen Anerken- img verdankt, womit alle Stande, besonders au< Stadt- und and- Genieinen, sie hierin unterstüßen, ist eine zu folgenreiche

als daß auch beschränkte Versuche, zu richtiger Wür- digung derselben beizutragen, nicht einer freundlichen Aufnahme ‘ewärtig schn dürsten. Groß und Klein bleiben unbestimmte Begriffe, so lauge fein Maaß besteht, worauf sie bezogen werden ; nud wenn auch für die Bildung der Geister kein silunlich erkenn- Maaßstab erfindlih if, wie für Raum und Zeit; so liegt Mitteln, sie zu erzeugen, theiis in den Würkungen, elche daraus hervorgehn, doch Einiges, das in Zahlen dargestellt Versuche , solhes Zählbare zur Würdigung der jeistigen Fortschritte des preußischen Staats anzuwenden, enthält vom Jahre 1828 in ihrer L Ende des Jahres 1825 über- aupt vorhandneu Kinder unter vierzehn Jahren mit der Zahl als intecimistisber Geschäftsträger dem Hofe vorgeftellt. erer verglichen wird, welche zu derselben Zeit die Elementar- nd Mittel - Schulen besuchten, und in ihrer Nummer 319, wo- in Betrachtungen über die Anzahl der Studirenden vorkommen, die den Unterricht in den einzelnen Fakultäten der preußischen niversitäten wärend der Jahre 1820 bis 1827 einschließlich be- Die Schultabellen, welche von drei zu drei Jahren, am Ende des gegeuwärtigen 1831sten auf- enommen werden, dürften zu ihrer Zeit Gelegenheit geben, die alle Verluste und Nachth(Mortschritte in der Anzahl und dem Besuche der Eleinentar- und

E Q L == =

Z

1 in allen an: Z

189 aus den königlih hanövers<hen Landen £39 Me>lenburger, h < Ml

in deu Negierungsbezirken

den obern Klassen

82 Anhaltiner,

81 Braunschweiger,

73 aus den oldenburgischen , lippishen und wal: de>s<hen Landen,

86 aus den königlichen, großherzogli<h und herzog: lih sä<slshen, auch den reußischen und {warz- burgishen Landen,

74 aus Baiern, Würtemberg und Baden,

73 aus Hessen, Nassau und Frankfurt am Main,

51 Schweizer, |

67 Niederländer,

91 aus Holstein, und den außerdeutschen königlich Dánischen Staaten,

25 aus den faiserlih öftreihschen Staaten,

66 aus den faiserli<h rußis<hen Staaten und aus

in den bei- dernKlassen überhaupt

-

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Transport 92

námli<h 2 zu Köln, d und Münstereifel

Ddo a u i :

nämlih<h zu Düsseldorf, Elberfeld,

Wesel und

Koblenz zu Koblenz, Kreuznach und Weglar i Trier zu Trier und Saarbrück Achen zu Achen und Düren im ganzen Staate . . Hiernach hatten also die Provinzen Preußen und Posen... L Brandenburg und Pon1mern .

Schlesien Und San A p Westfalen und die Rheinprovinz

Zusammen wie vorhin . .

ann zu Bonn

S [ads Gr E

Duisburg,

6,289 17,478 23,767 20 aus anderen, als den vorstehend genannten

—— -—-

MCSERE B C HUEAGE P: 2: UOE BEAE T P E Zusammen 1,211 Ausländer.

Wahrscheinlich ist die Anzahl der Eingebornen des preußi- \<en Staats, welche auf auswärtigen Universitäten studiren, sehr viel geringer, als die Anzahl der Ausländer, welche preußische Universitäten besuhen. Die Neigung, berühmte Lehrer auf aus- wärtigen Universitäten zu hören, und die mannigfaltigen persön- lihen Verbindungen, welche die Wahl des Studirenden leiten, wirken zwar überall gleihsörmig, wo gleiche Bildung und volle Studienfreiheit besteht. Aner diesen allgemeinen Gründen, die gleichmäßig Inländer dem Auslande und Ausländer dem Ju- lande zuführeu, veranlaßen aber noch besondere Verhältnisse, wo- bei feine Gegenseitigkeit ftattfindet, auswärts Geborene die preu- Fischen Universitäten zu besuchen. Viele dentshe Bundesstaaten haben theils gar feine eigne Landesuniversität , theils wenigstens feine solhe, deren Ausstattung eine Besezung mit einem zahl- reichen Lehrpersonal, und einen reihen Aufwand auf wissenschaft- he l Die Studirenden aus diesen Staaten müssen daher theils ihre ganze afademishe Bildung, theils we- nigstens eine besonders gewünschte Erweiterung derselben auf aus- wärtigen Universitäten zu erlangen suchen, und auch den preu- Fischen wird hierdur<h ein beträchtliher Besuch von Emgebor- nen solcher deutschen Bundesstaaten zugewandt. im nördlichen und mitlern Deutschlande nur die preußischen Universitäten Münster, Bonn und Breslau theologische Fakul- táten fatholishen Glaubensbekenntuisses: es studirten daher im Winterhalbenjahre 1822 auf den beiden erstern 156 katholische Theologen aus den benachbarten Staaten. Endlich veranlassen auch wohl die manuigfaltigen Hülfsquellen einer großen Residenz- fiadt in Berlin, und die Unterstüßungen, welche die Fraukeschen Stiftungen in Halle darbieten, einen größern Andrang von Frem- den zu diesen beiden Universitäten. Hälfte aller im preußischen Staate studirenden Ausländer , und Halle über ein Viertel derselben.

6,289 17,478 Mittel -Schulen wärend der leuten sechs Jahre seit 1825 über- Dex Ueberbli> über die Anstalten

j } Vou deu drei schlesischen Megiernngsbezirkeu i fl pissenschaftlichen Bildung kann aber schon jeßt durch folgende R i A ilden M

die Schülerzahl zu Anfange des Somnmiers 1830 angegeben, weil spätere Nachrichten nicht eingegangen siud. |

Sollten Vergleichungen der Schülerzahl auf den Gymna- sien mit der Einwohnerzahl überhaupt angestellt werden: so dürfte nicht unbeachtet bleiben, daß sehr viele Kinder, die nit zum Studiren bestimmt sind, denno die untern Klassen dieser Lehr- Ueberall, wo dex Elementarunterricht nicht ausreichend erscheint, die Mittelschule aber fehlt, werden die un- tern Gymnasialklassen benußt, um diesen Mangel zu ersetzen. Die Fortschritte der Bildung haben bereits die Nachtheile dieser Benubung erkenuen lassen: allein die Kosten einer Vermehrung der Mittelschulen könuen uur in dem Maaße aufgebracht wer- den, worin der Mittelstand selbst an Bildung und Wohlftand zunimmt.

Dagegen besuchen a

Die Vorbereitung fr den Universltätsunterricht ist im preu- gischen Staate in soweit auf die Gymnasien beschränkt, daß nur diese, besonders dazu mit Lehrern und Lehrmitteln ausgerüsteten, Vlnstalten befugt sind, Schüler unmittelbar zur Prüfung ihrer Reife für dieselbe, zu entlassen, hierdur< Niemand benommen, auch ohne Eutlassuug

Ghmnasio an dem Unterrichte auf den inländischen Universitäten Theil zu nehmen: nur muß er alsdann, wenn er in Fnländer ist, einer bei jeder dieser Universitäten bestehenden M)rüfungsfommission die Schulkenntnisse nach1veisen, die er, sei 3 dur< Unterricht in öffentlichen Lehransialten, sei es durch \rivatlehrer, sei es auch blos durch eignen Fleiß, erworben hat. Die Gymnasien haben also kein Monopol für die Vorbereitung ¿ur Universität, sondern sle genie fen nur des durch ihre Verfassung ohl begründeten Vertrauens, daß die Entlassungszeugnisse, velche sie ihren Zöglingen ausstellen, zur Ausnahme auf preußi- hen Universitäten ohne andern Beweis der dazu erforderten Solcher Ghmnasien besas der preußische Staat zu Anfang des Winterhalbenjahrs 183?

Universität, nach anstalten besuchen.

lihe Anftalten erlaubt.

i uch Viele, die von früher Kindheit an zur wissenschastlihen Ausbildung bestimmt sind, die untern Gym: uasialklassen dennoch nicht; sondern werdeu durch Privatunterricht oder in anderu Lehranstalten soweit vorbereitet, daß sle sogleich bei ihrem Eintritte in das Ghmnaslum in dessen obre Klassen übergehen können. :

l der Schüler in den untern Klassen der Gymna- sien wird daher keinesweges durch das Bedürfniß der Vorberei: tung zur wissenschaftlichen Ausbildung, sondern durch den grö: ßern oder geringern Mangel an Mittelschulen, den öftern oder seltnern Gebrau< von Privatunterricht, das Dasein von Pro- ghmnasien oder andern Vorbereitungsanstalten, tiberhaupt also von Umständen bestimmt, welche örtlich sehr verschieden, und von dem eigentlichen Zwecke der Gymnasien selbst ganz umab- Im ganzen Staate durchschnittlich sind von tausend

Ferner haben

mit Schülern

Klassen

Berlin allein hatte fast die

in den be den obern in alien an dernKlasse! uberhaupt

D

háängig sind. Gymnasiasten 265 auf Prima und Sekunda 735 in den sämmtlichen andern untern Klassen.

Allein in den einzelnen Laudestheilen ist dieses Verhältuiß Die se<s Gynmasien der Regierungsbezirke Danzig, Marienwerder und Bromberg haben unter 1,478 Gyn1: naslasten uur 213 Primaner und Sekfundaner:; dagegen sind in den zehn Gyhmnaslen des einzelnen Regierungsbezirks Merseburg von 1,448 Schülern 565 in den beiden obern Klassen: unter 1,090 Schülern gehören also im erften Falle 144, im leßten 390 : Es giebt daher: nur eine würklich brauchbare Uebersicht des Bedarfs an Vorbereitung zum höhern wissenschaftlichen Unterrichte, wenn die Zahl der Schüler in den beiden obern Klassen mit der Gesammtzahl der Einwohner ver- , Auch sind hierbei nicht sowohl einzelne Regierungs- bezirke, als vielmehr dur<h Kulturverhältnisse und Provinzialver- fassung mit einander verbundne Landestheile zu vergleichen ; da die Würkungskreise der höhern Bildungsanstalten selbst haupt säch- lih dur< solche Verbindungen bestimmt werden.

Fusbesondere studirten Ausländer zu Berlin evangelische Theologie Rechtsgelehrsamkeit . Arzneiwissenschaft Philologie, Geschichte und Philo- Naturwissenschaften , Mathema

und Kameralien

Zusammen . ..

T. O <0 .0.. C

schr verschieden.

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D

den beiden obern Klassen an,

Schon aus den vorstehend eutwi>elten Verhältuissen geht der Schüler aus den niht zu den afade- Primaner

ein beträchtlicher Theil der Ghmnasien indem gegen 6,289 und Sekundaner, worunter verhältnißmaßig nur sehr wenig Ausländer sind, auf den preußischen Universitäten nur 4,949 Besuch ausländischer Universitäten Bedürfniß vielseitigerer Bildung Ueberdies

hervor, daß obern Klassen Studien übergeht ;

glichen wird.

YJnländer studirten, und der sich fast nur auf das besondre bei reihlihen áußern Húülfsmitteln beschränken dürfte. aber sind nicht einmal ganz zwei Drittel der Jnländer auf preu- ßischen Universitäten unmittelbar von den Ghmnasien dahin ent- lassen worden, indem mehr als ein Drittel, das entweder gar keine oder nur eine unvollständige Ghmnasial-Bildung empfan- aus Privatunterricht zu den aka- Es haben nämli<h in den neun bis 1828 eins<ließlih zur Universität entlassen

iso sol-

herGymnasial-

Die Regierungs-Bezirke

katten am Ende des Jahres 1826 überhaupt Etiu- wohner jeden Standes. Davon waren Schüler in den beiden obern Gymnasialklas: sen. Untex 196,006 Einwohnern schüler

D waren a

Magdeburg, Merseburg und Erfurt Breslau und Liegniß . Potsdam mitBerlin und Frankfurt

1,409,388 1,702,500 1,539,592

gen hat, mehrentheils zunächst demishen Stu Fahren 1820

Schüler die Gymnasien

mit Zeugnissen der unbediugten Reife 1,623 der bedingten Reife 6,709 der no<h mangelnden Reife

Zusammen ..

Auferdem famen aber auf die Universitäten mit Zeugnissen der bei denselben angesie:lten Prü- fungs- Kommissionen,

=

dien úberging.

bs pi P R

D S

Müúnster, Minden und Arnsberg Stettin und Stralsund . ...- Düsseldorf, Köln und Achen .. Königsberg und Gumbinnen .

Koblenz und Trier... .. : Danzig, Marienwerder und Köslin Posen und Bromberg

Fm ganzen Staate . .

Es hat hier die Einwohnerzahl zu Ende des Jahres 1828 statt der zu Ende des Jahres 1830 gebraucht werden müssen, weil nur von drei zu drei Jahren polizeiliche Zählungen der Ein- und daher zu Ende der Jahre 1829 und 1830

Indessen ist die Zunahme der Bevölkerung daß die Folgerun-

E06 E E

I => D >= N N D

i 2 À

1,228,548

1,423,654 1,216,154

[p

X C s R

1,103,827 1,064,506

12,726,110

born D) C S |5nesn

und zwar der unbedingten Reife : der bedingten Reife 1,499 der no< mangelnden Reife 3,011 HSUSR R D G s O Von Mh

Zusammen Ueberhaupt .

=> S

wohner stattfinden, nicht gezählt wurde. in diesen zwei Jahren jedenfalls nicht so groß, gen aus der vorstehenden Berechnung dadurch erheblich verändert werden könnten,

Die Schüler, welche von deu Gyninasilen zur Universität entlassen worden, waren selten mehr, drei Jahre in den beiden obern Klassen derfelben. Studirenden auf den Universitäten darf im Gegentheile ange- nommen werden, daß sle selten weniger, öfter mehr als drei Jahre den afademischen Unterricht benugen. Tod in diesem Blüthenalter des L ist: so wäre hiernach zu ve den die Zahl der Schüler i sen eher noch übertre wovon dem statistisch

Wie si diese Verhältnisse in den einzelnen Fahren gestellt lgende Uebersicht :

zur Universität mit Zeugnissen

aben, ergiebt fo ebt Die Gymnasien entließen

in den Jahren überhaupt

öfter aber wohl weniger als

Da der Abgang durch deu ebens nur sehr unbedeutend daß die Zahl der Studiren- n den beiden oberen Gymnasialklas: ffen, als btos erreichen sollte. Das neueste en Büreau vollständige Uni- ist das Winterhalbejahr 1855. sleben preußischen Universitäten zwar über- , also wenn auch nicht ganz, do< beinahe iler in den beiden oberen Ghynmaslalklas- sen Studirenden waren nur wenig über F

Es ftudirten nämlich auf preußischen Univ

Semester, versitätslisten vorliegen befanden sih auf den haupt 6160 Studirende eben so viele, Allein! von die

Fn diesen 9 Jahren 1,628

N

Auf die Universitäten kamen ferner Jnländer, welche von den Prüfungskommissionen bei denselben

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