1831 / 344 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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“drien 200 et eret Gai tau Wi OU E T r U n Ea Gn GT E ari:

Entwaffnung mit Erfolg von statten. Der Einzug des Prin- d am 2ten ftattfinden und Alles war ir eigen würdigen Empfang vorbereitet; der Kriegs - Minister veldet indeß in seinem Schreiben an den Präsidenten des Mi- ‘ster: Raths, daß die Hinderuisse, welche die Truppen-Corps durch den ¡ich gefallenen Schnee in ihrem Marsche erfahren hätten und die Sc5wierigkeit, Über einehinreihende Anzahl von Gebäuden zu dispo- nircn, um ohne weitere Vocbereitung 20,000 Mann uud 6000 Pferde unterzttbringen, ihn nöthigten, den Einzug no< ui einen Tag zu verschieben; er wird also erft gestern am Zten ftattgefunden haben. Man darf hiernach die Pacification diescr shonen Stadt, welche mit so großer Ungeduld die Gegenwart des Prinzen und die Rückkehr der geseulichen Sicherheit wünscht, jest als beendigt anschen. Eine bei dem Herzoge v. Orleans angefommene De- putation von Saint: Etienne zeigt an, daß die Besorgnisse ,, dle man über die Ruhe dieser Stadt zu verbreiten gesucht hat, vollig grund!os gewesen sind.’ Dem Messager des Chambres zufolge, wird der Aufenthalt des Prinzen und des Kciegs-Mini- sters in Lyon nur einige Tage dauern,

Der Precurseur de Lhou vom 1. Dez, berichtet : „Das Hauptquartier des Herzogs v. Orleans is noch ia Limonéèst, zwe?! Stunden von hier. Der Präfekt begab sich gestern uud heute zum Prinzen, bei dem er eine falte Aufnahme gesunden ‘haben soll. Bei der gestrigen Revue slud mehrere Offiziere, die mit der Vollziehung der ihnen ertheilten Befehle gezögert hatten, ver ihren Regimentern fassirt worden. Das ganze Fngenienr-Corps bat ebenfalls eine militairishe Strafe erhalten. Die Rückgabe der Gewehre geht langsam von Statten, gestern waren erst 400 (

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¡ein und der Truppen sollte

400 find aus dem Zeughauje entwandt oder den Truppen und ex National-Garde abgenommen worden. Die Truppen-Betwe- ungen in den angränzenden Departements daueru fort,“

In Aix hat am 26fsten v. M. die Nachricht von den Lho- nec Ereignissen ? laß gegeben. Ein Volkshaufe bemächtigte si< des Posthofes, wo die Lyoner Poft erst um 11 Uhr Abends anfam; sogleich wurde eine Lyoner Zeitung aufgemacht und öffentlich vorgelesen. Hierauf zog ein Haufe von etwa 50 Personen durch die Stra- ßen, fang RNevolutions : Lieder und rief: An die Laterne mit den Karlisten! Dann wurde um den Freiheitsbaum getanzt, an wel- <em einer aus der Meage hinauffletterte und die auf demsclben aufgestellte Büste des Königs zertrümmerte.

Großbritanien und Ycland.

Loudon, 3, Dez. Die gestern Abend erschienene Ho f- Zeitung enthält die gewöhnliche Bekanntmachung des Lord- Kammerherrn:Amts in Bezug auf die (am 6ten d, M. stattfin- dende) Eröffnung des Parlamentes. i x :

Gestern hielten die Bevollmächtigten der fünf Höfe eine Konferenz im auswärtigen Amte, welche mehrere Stunden dauerte.

Der Globe sagt: „Wir hören, daß mau mit den Neform- bills fertig ist, und daß wahrscheinlich vor den Weihnachts-Ferien die zweite Lesung derselben ftattgefunden haben wird. Wir glau- ben, daß die Zählung von 1831 bei der Bevölkerung zur Richt- \{<uur genommen werden wird. Schottland wird acht, und Ir- land fünf neue Mitglieder erhalten; die jezige Anzahl der Mit- clieder des Unterhauses soll beibeha!ten, und daher noch einigen Engiischen Städten Vertreter zugetheilt werden, Einige Burg- fleŒen vom Schema B. sollen auf Schema A. übertragen, und oie 10 Pfund Berechtigung soll auf eine einfachere Weise als früs her in Anwendung gebracht werden. Wahrscheinlich wird nicht allein Miethe, sondern anch eine Zahlung von/Abgaben 1nd der Nachweis cines gewissen Eigenthums zur Ausübung des Wahlrechtes ver- langt werden. Dies sind alle die Details, welche uns zugekom- men sind, und uns erscheinen sie sämmtlich als Berbesserungen der früheren Bill, Hauptsächlich ist es jeßt nothwendig, daß alle reformistis<hen Mitglieder si púnftli< auf ihren Pläyen einfinden, wenn es au< für Einige von ihnen mit Unbequem- lichkeit verbunden sehn mag. Die Majorität muß wo möglich größer, darf aber auf feinen Fall geringer seyn, als bei der zwei- ten und dritten Lesung der vorigen Bill. Alle Parteien sehnen si< danach, daß diese große und wichtige Frage sobald als mog- lich entschieden werde. ‘“ 5

„Feder wahre Freund seines Vaterlandes, ‘/ äußert der Mor- ning-Herald, „muß mehr als jemals wünschen, daß die große Frage, welche seit einem Fahre alle Stände der Gesellschast in Anfregung erhält, und welche durch ihre aus\chließende und über- wiegende Wichtigfeit alle andere wichtige Juteressen des Lan- des vergessen läßt, zu Ende geführt werde; und sollte dies durch ein gegenseitiges Nachgeben der Anhänger und der Gegner ge- \chehen können , . so würden wir dies Ereigniß als ein für das ganze Volk höchfl wüinschenswerthes Resultat segnen. Daß ein Versuch dieser Art gemacht worden is , wird nicht mehr bezweifelt, und wic sind auf den Erfolg dessel- ben höchst gespannt. Wir gesellten uns niemals denje- nigen zu, welche sich in dem abges<hma>ten Ruf: „„„Die Bill, die ganze Bill, und nichts als die Bill, ‘/‘/ begegneten. m Gegentheil haben wir, obglei wir dem Grundsaße und dem aróößten Theil der Detsils von Herzen beistimmen, von Zeit zu Reit Gelegenheit genommen, Mängel und Widersprüche zu be- reichneu, welche wir verbessert zu sehen wünschten, und denen hoffenili<h in der neuen Ausgabe der Maaßregel begegnet wor- den ist, Möge dies nun aber der Fall feyn, oder nicht, so neh- mnen wir keinen Anstand, es auszuspre<hen, daß wir die Maaßre- auc selbst in einem unvollkommenen Rustande, lieber dur Vergieih angenommen, als dur<h Streit no< lan: ger verschoben sehen. Was in dem einen Fall bis jet noch wzvollfemmen erscheinen mag, würde dur<h ein reformir- tes Parlament von selb} verbessert werden; wogegen in dem anderen Fall, Zustande bliebe, es sich vielleicht bald fragen würde, ob noch ein Parlament zu reformiren und no< irgend ein Juteresse zu ver- ¡heidigen seyn wird. Wir halten es daher für unsere Pflicht, beide Parteien aufzufordern, den jeßigen Stand der Frage und vor Allem die wirkliche Lage ihres gemeinschaftlichen Vaterlandes

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wehre bei den Polizei - Kommissarien abgeliefert ; ungesähr ! )

zu einigen Störungen der öffentlichen Rhe An- |

wenn das Land länger in dem jeßigen aufgeregten

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Deu neuesien Nachrichten aus Dublin zufolge, ist der Zu- j

ftand in der sogenaunteu Grafschaft der Königiu und den an- gränzenden Theilen vou nh so \{ af die Regierung sich endlich entschlossen hat, eine Spezial-Kommis- flon hinzusenden. Die Entlassung des Herrn Fibsimon aus dem Friedenérichter-:Amte, die seiu Schwiegervater, Herr O?’Con- nell, als eine gegen ihn persönlich gerichtete Beleidigung betrach- tet, hat ganz einfach darin ihren Grund, daß der Lord - Kanzler an alle neue Lord - Lieutenants der Grafschasteu ein Cirkular er- lassen hat, worin praftizirende Lid vokaten von des Fricdensrichter-Amtes ausgeschlo}sen werden.

Die Nachrichten aus Glasgow lauten in Zustand der dortigen Fabrif - Bevblkerting sehr traurig.

ganz hülflose Arbeiter befänden. wz das Doppelte vermehrt haben.

erivarten. | ; Der Courier enthält Folg

de Aenderungen im hiesigen :

hebung einer Parlamentsafte in Antrag zu bringen, durch welche

einige Personen im Postamte berechtigt sind, auêwärtige Zetnun-

gen, ohne Porto dafür zu bezahlen, fommen zu lassen und solze i Der da: | Wenn nach |

dana dem Publifkfumi zu hohen Preisen zu verkaufen. dur< erlangte Vortheil dient ihnen statt Gehalts, | dem jeßt beftehenden Geseye Jemand ein einziges Zeitungsblatt aus Frankreich auf dem gewöhnlichen Positwege erhäit, fo ter die Entfernung, je höher steigt auch natiirlicy diese Adgabe, so daß z. B. ein Lissaboner Zeitungsblatt 7 9 Rthlr. 18 Sgr.) kostet. Jn Foige des oven erwähnten, einigen Poft:

beamten ertheiten Borrechtes, erhält man nun zwar die Zeitungei j zu einem unverhältuißmaäßig } Mir kennen zwei Post:Beamten, die nur 60 oder }

etivas billiger, aber doch immer no<< hohen Preise. l i 70 Pfd. St. Sehalt beziehen, aber dur< den Handel mit den ausländischen Zeitungen jährlich eine Einnahme von 3000 Pfd. Sterling haben. Für die vielen Tausend Fremden, welche unter uns leben, und für die vielen gern Französische, Deutsche oder h ten, ift es sehr hart, daß, da sie dieselben bülig haben fonnten, sie solche so theuer bezahlen müssen. Fn Ländern, wo es im Vnteresse der Regierungen liegt, eine men, für dieses Land is es eine Schande, Geistes - Produkte so hoch zu bestettern, daß man die Zulassung derselben beinahe gänz- lih hindert. ““

Herr Osbaldeston hat einen Mitbewerber gefunden, der, wenn er Wort hált, ihn beshämen würde; Herr Forth, ein 75jähriger Greis, wettete nämli<h am vergangenen Montage 5000 gegen 1000 Pfd. St., daß er 200 Meilen in 8 Stunden reiten würde.

Nach einem Schreiben vou der Jusfel St, Louis vom 4. Okt, war eine Expedition nach den Britischen Niede:lassungen am Gambia abgegangen, wo die Eingeboruen gegen die Kolonisten aufgesianden sind. Der Gouverneur hatte si< selbst an der Spibe von 15 Artilleristen, 40 Europäischen Soldaten und 209 Laptos (Negertruppen) eingeschi}t. diese Unterstüßung zu spät konaumen wird. z

Nredsrilan de.

Ats dem Haag, 6. Dez. Prinz Friedrich ist mit dem Prinzen von Oranien hier angelangt, dessen Geburtstag heute im Kreise der Königl. Familie, so wie von der ganzen Hauptstadt gefeiert toird. Der Prii:z - Feldmar- hall wird, wie es heißt, hon morgen wieder zum Heere zurüc- kehren. Die Sectionen unserer zweiten Kammer sind fortwährend

auf das Tháâtigste beschäftigt, und habeu gestern namentli den | ihnen vor furzem vorgelegten Gesey- Entwurf in Bezug auf die |

neue Anleihe in Erwägung gezogei,

Dem Vernehmen nach is bei unserer Regierung wieder ein |

nettes diplomatisches Aktenstúck eingegangen. Vorgestern Abend, wiewohl an einem Sountage, ist do in einigen Minifterien viel

gearbeitet worden, und bei Sr.

heißt auch, daß den Generalstaaten sehr bald roleder eige neuere Mittheilungen über unsere auswärtigen Angelegenheiten gemacht werden würden.

Bei dem neuen Jäger:Corps, welches der aus den Feldzügen auf Fava vortheilhaft bekannte Oberst Cleereus errichtet, treten auch viele Individuen ein, die si< seit kurzem dem Belgischen Militair - Dienste entzogen haben.

Amsterdam, 6. Dez. „„Der Geburtstag des Prinzen von Oranien““, heißt es in hiesigen Blättern, „wird in unserer Hauptstadt heute mit einer Begeisterung und einer Herzlichkeit gefeiert, wie der Held von Waterloo und des zehntägigen Feid- zuges ihrer würdig ist. So wie es beim Geburtsfeste unserer

verehrten Königin der Fall war, wird diesec Freudentag auch ; heute Abend in unserem Stadt - Theater durch eine außerordent: }

liche Vorstellung gefeiert, ““

An unserer Börse sind heute die Fonds-Course etwas gestie:

gen; es hatte sih das Gericht verbreitet, daß die fünf Mächte | | bes<lo}en hätten, Hollaud und Belgien sich selbst zu überlassen, | jedo dabei die Unabhängigkcit des leßtgenaunten Staates auf- | | re<t zu erhaiten.

Brüssel, 5. Dez. Der Baron Stockmar ist heute Mor- gen von hier nah Loudoa, und Hr. Lehon in der vergaugenen Nacht nach Paris abgereist.

Dic hiesigen Zeitungen melden nach einem auswärti: gen öfentliczen Blatte, daß nun ernstlich von einer Vermählung des Konigs Leopolo mit der ältesten Tochter Ludwig Philipps die Rede seh. Der Tod der verwittweten Herzogin von S ach- sen-Koburg seh allein an einem diesfälligen Aufschube Schuld.

Carlow und Kilkennyh so schre>lih, daß

der Bekleidung

Bezug auf den | N Dey 1 vorigen Woche schon ging beï' dem Minifterium des JInnern der | Bericht cin , daß si< in jener Stadt 3000 unbeschäftiate und | Diese Zahl soll si seitdent | Man hat si< an das allge- | meine Unterstüßungs - Comité in London gewandt; von diefer |

| Seite steht mdeß eine wirksame Abhülfe jener Leiden uicht zu |

lber einige zu gewärtigen: | Dedit ausländischer Zeitungen : ; „Wir vernehmen mit Vergnügen, daß man beabsichtigr, die Auf- |

muß |

er dafür 2 Sh. 4 D. (circa 24 Sgr.) Porto bezahlen. Je weiz nte i iv

Sh. 6 D. (circa |

c/ ai reiche Meiveatutngen MDiälheationent er Linientruvpe Tausend Engländer, welche sh | Bewegungen und Diélocationen der Linmientruppen

' T ï Dito ard audere Zeitungen halten möch- | SUrgergar fen

freie Mittheilung zu hen: | wáre ein sol<hes Prohibitiv- System zu begreifen; aber |

Man fürchtet indessen, daß !

Auch Se. Königl. Hoheit der j

] Majefiát dem Könige wurde ein | Minister-Rath gehalten, der bis spät in die Nacht danerte. Es j

ihm als Mitglied der provisorijcheu Negiecung zusteht, Verzicht geleistet und darüber zu Gunsten der Armen iu Biügge und Brüssel und der Polnischen Flüchtlinge verfügt habe.“

Man hat das Publikum benachrichtigt, daß falsche Necipi}e von der Anleihe der 12 Millioneu im Umlauf slnd. Jm Bu- reau von Audenarde find einige jener Scheine mit nah gemach: teu Unterschriften eingegangen.

. Brússel, 5. Dez. Von unseren nach London ge: sandten Konimissarien , deu Herren Osy und Rittweger, ist die nit unerwartete Nachricht eingegangen, daß es unter den jeßi: gen Umständen {wer halten iolirde, eine Unleihe für Belgische Nechnung zu uegociiren, denn abgesehen vavou, daß die noch im: mex nit beigelegten Unruhen im Jnnuern Frankceihs zu man: cherlei Besorgnissen in Bezug auf Beigien Anlaß geben, hegen au< die Londoner Kapitalisten, die sci: eincin Jahre sehr bedeu: tende Summen in der Holländischen Staatsschuld ange: legt haben, eine aus dies Grunde leiht erktlärliche Vor: liebe für Holland. So sich daher der Köntg der Niederlande in einer feindjelig s geacu Welgien b¿findet, wird auc der Londoner- Geldmarkt nicht sonderlich ge: neigt sehn, unseren Fiuanzeu zu $ ilfe zu fommen. Wie twvenig aber hier daran geglaubt wird, dex König der Niederlande Friedens-WVertrag chzef inen werde, bezeugen die wnzähligen Gerüchte, die über erneuerte Feindselig- feiten verbreiten, welche ( entweder s{<hon begon: nen haben sollen, oder wieder beginnen Boxgeftern tvolltre man selbst 11 Kriegs - Ministerium wissen, daß, bevor zehn Tage veiflossen seyen, der Prinz von Oranien fich tit: der auf Belgischem Gebiete befinden würde. feit bli>ét man auf alle Bewegungen der Franzöfischen Mord- Ar: die man nur mit Betrübniß als Verstärkung des General Noauet nach der Gegend von Lyon würde aufbrechen fehen, Nicht ohne bedcukliche Miene erzählt man si, t Nachricht ebenfalls noch der Bestätigung bedarf, da? die In un: serem Heere befindlihen Französischen Offiziere nach) ihrem Vater- lande zurückberufen worden seyen. Juzwischen verabsäaumt auch Herr von Brouckère. nichts, um unjere Bertheidigungsliuie au

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ftattgesunden; bei den Lebteren thut es sle in beständiger Wewegung zu halten, It, e G S. O mit

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einen bedeutenden Mangel an Disciplin und die alte Neigung zu Unruhen an den Tag legen. Unjere Kriegsmacht zu W aus den bekannten 6 Brigantinen bestehend, liegt für jegt noch müßig in unserem Hafen uad giebt nur z1z lichen

ohne Bewaffnung 20,000 Gulden gekofiet hätte verwandt werden können. Sachverständige haben dem Bau der Fahrzeuge mancherlei aus diejenigen, die schon von einer Belgischen mit den alten Axiom, daß aller Der hiesige Courrier, etwas ärgerlich uer früheren Briefe enthaitene Redacteur, Hrn. Jottrand, erklärt der Staats - Zeitung für einen hier in künmerlicher Obffkurität lebenden Holländer; unsireitig würde er mit dieser Erilärung nicht so voreilig gewesen seyn, w er sich die Mühe gencnmmega bátte, den Fnhalt der beregten Korrespondenz auf andere Weise kennen zu lernen, als durch è

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über die in einem mei

1 die zúge, wel<he das Journal de la

Deuts München, 6. Dez.

in Haye mittheiit

des Landgerichtes Berchtesgaden befindet : „Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster

ster König und Herx!

der Posaunenschall jener sogenaunten öffentlichen Meinung

drungen, weicher in den Deutschen und vorzliglich 5 / E S3 i

u N König !

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der Unzufriedenheit zwischen Regierung und Bolk zu verdre

bemüht ist, So wie slch {hon viele unserer braveu Mitbür ger losgesagt haben von jener uns aufgedrungenen offentliche! Meinung, o sagen auch wir feierli<h davon los un sprechen unsere imuere Ueberzeugung dahm aus, daß in den Oppossitionsbläitern nur die verkehrten Meinungel einzelner übelwollender Journalisten kund geben.

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benund achten aber auz unseren König, dessen hohe 2

K. Maj, in irgend einer Beziehung nahe treten zu wollen Miene macht, den müssen wir als unseren Feind betraczten, Genehmigen Eure

| Königl. Majestät den schlichten Ausdru unserer Gesinnungen treuen Gebirgs-Bewohner es ihm gefallen, no<s allertiefftec Ehr: iucchi und Treue, Etter Königl, Majesiät, allerunterthänigst treu: des Land:-Gerichts-Wezirkes Berch: Ul

Mneigt sehn sollte, seine Aeußerungen in öffentlicher Sivung zu n der 136ften Siyung Präsident, nach Ecledi-s gung mehrerer Petitions- Berichte, den Herren von Rotteck auser selbst beobachtete bei der ganzen Berhandlung eine sichere, die Rednerbühne, um den Gescz-Entwurf über die Ablösung det

wnd den heißen Wunsch aller nserer Heil unserem König Ludwig! Dochte recht oft in unserer Mitte zu verweilen. Ju gehorsamste Eiuwohnerfschaft tesgaden.““ (Folgen die Unterschriften.) Karlsruhe, der Kammer der Abgeordneten berief der

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R vorfen habe. „Dieses Gejeb,“/ fuhr er mit N welches den LBillen der Regierung und den 2 E der s{höusten Eintracht zeigte, ist gescheitert, nicht an dem Hlrtheil der Standesherren, nein, an dem Veto einer Handvoll zunker! (Bei diesen Worten verlicß der Gehcime Nxth von úüdt in voller Entrüftung den Saal.) Regi elbst so großmütßig und in so edlem Eifer zu gewähren beab- Mihtiote, soll vernichtet werden dur die starce Meinung der er-

N Staats-Regierung,“ fuhr der Redner fort, „das unsere Versamn- lung so eben bef 1ht , hat in der ersten Kammer mit Geist und Init Wäcme für die Zehntfreiheit gesprochea; allein verzebens var sein Eifer, verhallt sind scine Worte !‘“/ Zu gleicher Zeit

ranenévoll sih ihr ansc<lo}?, um Maaßregeln das Beio dec criten Kammer ve llen Dinzen folle die Regierung gebeten werden, die

N ehntre<te angehörten, zu ju das Fina igedblet der Miirglieder urdeu, ließe fich, wie Herr von Nottet hoffte, die Majorität

G N Di Ner ecivarteii. Mit Nengltlich- s

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nit lautem Zuruf ihren WBeifall zu erkennen.

Fer unterbrach jedoch die stürmis<en Acclamationen, indem er er- 2 S 1 j L y : Mnerte, daß man, ergriffen vom Augenblick, nicht zut voreili

den Holländischen Gränzen in wachsamer Thätigkeit zu erhalten, f N / prgrisan 9 genbli>, nicht zu voreilig und

Fn Flandern und namentli in der Nähe von Gent haden zahl}

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n zu weiter Ausdehnung seine Beistimmung gebeu möchte. herwahzrte i S 4 Mlnschieldigungen des Herrn von Rotte um 0 Worten die speziellen Ausdrucksweisen desselben. legnete hierauf, MR (1 o ia mad S A Genter Bürger-Garde in Nieuport der Fall war, immer noh i ibst wenn Alles, was er gesprochen,

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aer, Wren, v. Rotteck beizutreten (während die Kammer von neuem Ses ftaatewirthschaft: hren Beifall laut äußerte), theils um den Vorschlag zu machen, Betrachtung Anlaß, daß das Geld E A T Fetreffenden Kommissionen zur Berathung anheimstellen möchte, auch an M seßen und vertröslel Monaten vereitelt werden sollten. Marine geträumt haben, F

oh cinmal auf das Gutachteu

P, Fcanzösische überseßten Aus: Frisch , t Mritif getibt werde. Gnmal ; Me r!‘ zun vertreten und jede beleidigende Denitunz davon Die hiesige Politische Zeitungß j publizirt neuerdings mehrere an Se, Maj. den König gerichtete elche, perfoönlich Adressen, unter denen sich die nachstebende der Einwohnerschaft das Geseg

Mnbach beendigte Allerguädig: d Auch in unsere engen Gebirgs - Thäler iM<t verftanden habe. in Baiersctensthung des Ausgabebudgets. Die Dotatiouen der Oppositionsblättern ertönt und den Geift des Mißtraucus und Mihe, ur welche die Regierung 20,090 Fl. beatr

fich d Die in tin: ersten Kammer sämmtliche Gallerieen serem Herzen lebeude {lichte Meinung ift, daß Eure Königliche Majestät die s<æeren Regentenpflichten mit aufopfernder Selbst: verläugnung und Gewissenhastigkeit erfüllen, und daß wir uné unter dem Scepter eines eben so milden als gerechten Königs nheit, den beflagenswerthen Vorfail in glücklicher fühlen, als wir uns jemals in dem von den Oppost- tions-Blättern vorgespiegelten Zustande einer vollkommenen Frei:f heit, welche si< nichr mit der gesetzlichen Ordnung verträgt, füh: len könnten. Wir lieben und achten unsere Verfassung, wir lief XNegenten:-Tugen- B

den wir näher kennen zu lernen das hohe Glücé hatten. Wer daher Ewr Wit einer Nüge über

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lebeudigem Eser fort,

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sten Kammer! (In diesem Augenblicke trat der Finanz-Minister Bocckh in deu Saal.) Ein hochverehrtes Mitglied der

A6 m 5p O u 0A 7 daß mehrere von den verfassungsmäßig

d eflagte Herr v, Notte>,

dur die Kegiernug ernaynten 8 Mitgliedern der erfien Kammer egen das Geseß gesmmt hätten, unterließ jedo

0 | h | och auc< ni<t, zu bemerken, daß mcdrere Sitze in der Versammlung leer geivesen jvaren. Der Redner {loß endli<h mit dem Vor e Kammer mochte der Regierung erklären, daß sie fest uud ver-

( zu erareifen, welche rgebiich machen könnten. Vor pllen t LAnfhebung des Nova!zednien vou den Gründen, welche dem ine: beautragen; für diesen Entwurf, der welchem die Stimmen

zusammengezählt

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A 22 Ferner gig Iec11 Antrag dahin, dte Regierung it bitten, für die no< in den Freijahren befindlichen Gründe

fue Verlängerung der Zehntfreißeit auf 30 Fahre zu beftimmen. ver {loß As (1 Di

¡ mit dem Wunsche, die Regierung möchte in ¡he Mitglieder zur ersten Kammer ernennen egen die Wünsche des Ministeriums ein Beto zu befürchten stände, Die Kammer erhob fich jcßt in Mage und gab fast allgemein Staatsrath W

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B Er der ersten Kammer gegen die und tadelte mit ernften 1 l Dieser ent- daß: er sh keines Ausdrucks bewußt wäre, der, gedruckt vorläge, nach den eseben der Badischen Censur verweiflich ‘erscheinen würde.

rx, Duttlinger trat vermittelnd auf, um theils den Ansichten des

sodaun die Nechtlichkeit

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man die von dem Redner beantragten P:copositionen den

er Abgeordnete v, Jbstein beklagte es schmerzlicz, daß durch das eto der ersten Kammer die Anstrengung und vie Mühen von neun Die erste Kammer \<{<eine»

enn man ihr Benehmen beim Wildmandat und beim Neubruch-

Fhnten in Vergleichung zöge, das Wild höher als die Menschen GUR B: U B A 1 achten; das s<loß er, während tleußerungen über jenen HYanupl: {o!! -—— das seh das Unhbeil d E _— < ' j

Sn : ues co! as Unheil des Zweikammer-Ststem - den Brüsseler Korrespondenten f / | : r:Szstems in klei

von vielen Seiten Beifall —— Dagegen berief sich der

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en Staaten! der Staatsrath Winter ganzen Versammlung tiber

ingleichen Ausfälle, wie sie si< Hr. von Rotteck gegen die erste

ammer erlaubt habe, und Hr, von Bocrd äußerte beipflichtend,

halte es weder für angemessen, no< überhaupt für parlamen- daß von der einen Kammer über die andere irgend eiue Hr. von Rotte>k nahm schließli< no< das Wort, um seinen Ausdru „Handvoll Jun- habe die Grundherran darunter verstanden, dabei betheiligt, ihr unseliges Voto gegen

hätten, Der Hr. Prasident Fo: der Bemertiung, daß ae unterworfen schen, so eben

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ishließen; er

ausgesprochen die Diskufsion mit die bezúuglichen Worte, die einer R Der Geh, Rath von Rudt kehrte den Saal zurück, und die Tagesordnung führte auf die L J \Mittels{ulen 1d zunächst die Erweiterung der polyte<hnis<hen Anstait in Karls- agt hatte, wa- n die Gegenstäade der Verhandlung am S<hlus}e der Sipung. lit 29 gegen 22 Stimmen wurden sür die polytechnische Schule 000 Fl. auf das erste Jahr, 20,000 F!. jedoch auf die folgen- n Jahre bewilligt. : Um 19. November sah mau in dexr óffentliczen Sizung und die Logen des Ho- , der Diplomaten und Abgeordneten siark beser, Der Herr rásident, Se. Durchlaucht der Markgraf Wiiheim, nahm in m Vortrage, womit ér die Sißzung zu eröffnen geruhte, Gelez der 137sten Sizung der eiten Kammer zu erwähuen, welche die erte Kammer veran- ßt habe, eine Kommission zu ernenuen, welche darüber den Be- cht erstatten solle. Der gewählte Berichterstatter, Hr. Geh. Rath von udt, eröffnete nuumehr, daß die Komnmiisslon beschlossen habe, n Schreiben des hohen Präsidiums an die zweite Kammer die Ausdrucksweisen des Abgeordneten von

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otte> zu erlassen, deren sl< derselbe in seinem Bortrage itber |

n Beschluß der ersten Kammer in Betreff des Neubruchzehn- n bedient habe. Wären auch diese seine Leußerungen, die der htung, welche die erste Kammer zu fordern berechtigt seh, wwi- rspráchen, weder in der Versammlung der Abgeordneten, noch 1 Publikum mit Beifall aufgenomnen, so müsse gleichwohl die Kammer von der zweiten den förmlichen Ausspruch ihrer tißbilligung darüber verlangen, wo nicht Hr. v. Rotteck selbst

iderrufen, Die Diskussion über diefen Antrag der Kommis n, der unverändert angenommen wurde, war kurz; die Kam-

ürdevolle Ruhe,

Zunsch des Velkes |

hlaze, die zweite |

aus: î

{ haft bringen ließ, mißglückte; das Boot {lug um, die See

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Spanien.

Madrid, 24. Nov. Zur Feier der völli i ; 24. Í er der völligen Wiederher- stellung des Königs fand am 19ten d. Handknß bei Hofe vit 3 Am 13ten d. M. wurde in Barcelona die bronzene Statue R. Königs ausfgede>>t , welche der General-Capitain von Kata- Le A E B Erinnerung an die Reise hat er- 1 lassen, welche Se. Majesiät im Fahre 182 ies Provinz machten. D E O

S uin E el, D Die Schlefische Zeitung meldet aus Belgrad vom 26, Nov. „„Wir wissen no< immer ni<hts Genaueres úber die else der Unterwerfung des Pascha?s von Skutari; außer Zwei-

| fel scheint jedo<, daß er si< ganz auf Discretion ‘des Sultans |

ergeben hat. *) Den neuesten Nachrichten aus Skutari vom 13ten d. M. zufolge, hat der Groß-Wesic eine Besaßung von 3000 regulairen Truppen in die Citadelle gelegt, in welcher Mu-

| stapha:Pascha bis dahin seine Wohnung hatte; er geht frei hecum und laßt si< nur von seinen eigenen Soldaten begleiten, man

glaubte, er werde die Reise nah Konstautinopel no<h nicht \o-

| gleich antreten, sondern hierüber erst den Wunsh des Sultans

Womauceii:- i

vernehmen. Die Cholera hat mit Eintritt der kälteren Tem:

| peratur aller Orten an Hestigkeit verloren, namentli<h in Adria- | nopel hat sle beinahe ganz aufgehört; in Smyrna hat diese

Seuche ua glaubwürdigen Angaben gegen 6000 Mens z hingerafft.‘‘ 2 ti N

S Nachrichten aus MKoustantinovpel vom 10. November zufolge, war, wie dasselbe Blatt berichtet, der Pforte ans

| Trapezunt die M y sil t r pez die Meldung zugekommen, daß si< der Pascha von , vou denen sogar |

Wan gegen sle empört habe. Diese Nachricht hatte um so me Aufsehen gemacht, als nach der L O Daud A von Bagdad ein solches Ereigniß um so weniger zu vermuthen war; lediglich aus diesem Grunde war deshalb au<h wohl das Gerücht entstanden, daß der fragliche Aufruhr einem auswärtigen Einflusse zuzuschreiben seh.

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In Triest eingegangene Nachrichten aus Korfu vom Aufange Novembers melden im Widerspruch mit einer früher von daher geschehenen Angabe, als ob die Hydrioten und Sh- rioten sih der neuen Griechischen Regierung untertvorfen hätten, daß dies feinesweges der Fall, dagegen aber man in Napoli di Romania mit Ausrüstung einer Expedition zur Unterwerfung je- ner Fnseln ernstlih beschäftigt sey.

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Berlin, 11. Dez. Nach einer Bekanntmachung der Königl. Oft- preußischen Land-Feuer-Societäts-Direction vom 26ften v. M. hat die genannte Societät im verflossenen Jahre 375 Brände ‘erlit- ten, wobei 577 associirten Gcundbefizern nachbenannte Gebäude abgebrannt sind: 483 Wohnhäuser incl. 10 Krüge, 291 Scheu- nen, 393 Ställe und Schuppen, 32 Speicher, 5 Brau- und Malzhäuser, 6 Brandhäuser, 3 Wasser-, 11 Wind- und 1 Noß- Getreide-Mühlen, 1 Oehlmühle, 1 Washhaus und 1 Schmiede, Summa 1228 Gebäude. Die Brände sind entstanden: 28 durch Buß-Eutzitndung, 14 dur< Unvorsichtigkeit, $ dur<h muthmaaß- liche und 3 durch vorsäßliche Brandftiftungen, 6 dur< schlechte Bautart der Feuerung und 298 durch nicht ermittelte Ursachen. Die- Ausgabe für 1830 betrug: 1) Fur Brandschäden 148,334 Ntblr. 9 Sgr. 8 Pf. ; 2) für Lösch- Geräthe 515 Rthlr. 23 Sgr. 2 Pf. ; 3) an Prämien für Auszeichnung beim Löschen und für Enmdeckung von Brandftiftern 112 Rthlr.; 4) An Ad-

| minislrations- Kosten, Ausfällen, Vorschüssen 1c. 9129 Rthlr.

2 Sgr. 2 Pf.; überhaupt aiso 158,091 Rthlr. 5 Sgr. Zur Deckung dieser Ausgabe ist von den Affsecucations:Betrage von 24,052,050 Rthlr. ein Beitrag von ? pCt. unterm 1. Februar d. N. ausgeschrieben worden.

Die in Stralsund erscheinende Wochenschrift Sundine berichtet Folgendes: „Jn der Nacbt zum 14, November schei- terte oder kenterte auf der Westküste des Darßes (Reg. Bez. Stralsund) ein Dänisches Schiff im {weren Sturme und trieb bei Arenshop als Wrack ans Land, Das Schiff, eine Brigg, den aufgefundenen Papieren nach, gesührt vom Capitain F. F. Doris, von Eckernförde nah London mit Gerste und Buchwe1- zen bestimmt und zehn Mann Besaßung am Bord habend, ward, wie es Leute geschen haden wollen, auf die Mecklenburgische Küste en, seßte, um si frei zu segeln, alle Segel bei, schlug

votvio GELLICA

| aber bei dem heftigen Sturme um und wurde nun längs der

Küste bis zu dem genannten Orte getrieben. Der Schiffer und sämmtlihe Mannschaft ertrankeu. Die Briefschaften des Ersteren ergeben einen rührenden Beweis von der glüctlichen Ehe, in welcher derselbe gelebt haben muß. Es fand sih nämiich ein Neujahrs-Wunsch seiner Familie vor, der höc{ft sinnvoll mir einer Guirloande von künst: li geflohtenen Haaren von verschiedener Farbe umgeben war, die ohne Zweife! der Frau und seinen Kindern angehört hatten. Eben so strandete in der Nacht zum 24sten v. M. cine

| Russische, vom Capitain Willerding geftihrte, von Reval nach

Lübeck bestimmte und mit Roggen und Wachs deladene Galeasse an der äußersten Spiye des Darßer Orts, Ein Rettungsversuch des Schiffers und der Mannschaft mit dem Boote, in welches der Erstere seine Chatoulle ned Seeinfirumenten, seinen uúver- \{<lo}enen Koffer nebst Betten und die Schiffskiften der Mann-

verschlang Alles, was im Boote bcfindlih war, und nur mit ge- nauer Noth retteten si<h die Menschen auf das Schiff zurück, Zufállig erblickte sle ein Einwoßner aus Prerow, der gleih dem Dorfschulzen Peters davon Anzeige machte. Die- ser traf die nöthigen Rettungs - Anstalten, es gelang dem

Fährmann Looßow mit seinem Segelboot und dem Schiffer Chr. l

Kräft und se<s anderen Seemännern, im Kampf mit Sturm und Wellen das Schiff zu erreichen und die Mannschaft glücklich |

Cholera.

Fi der Residenzftadt Ver!lin waren . erkr. geues.

j bis zum 10, Dez. Mittags 2229 816 Hinzugek. bis zum 14. Dez. Mittags 1. 2

Bis zum 11, Dez. Mittags Summa 2230 818 Hierunter flud vom Militair Z5 148 Die Kranken befinden si< in den Hospitälern. Fn Magdeburg waren erfranft genesen gestorben / bis zum 7. Dez, 580. 27 8 hinzugef. vom 7. bis 10. Dez. 2 D Summa 582 239 Darunter Militair 52 29 Regierungs-Bezirk Stettin, In Stettin waren erkr. genes. gesiorb, Bsstand, bis zum 7. Dezember 367 113 251 3 Hinzugef. vom 7. dis 10. Dez. (1 J j 4 > s T T A D S Summa 368 115 i 4 Darunter Militair 42 12 30 : Nach den bis zum 26. Nov. reiheuden Berichten fandeu sih au jenem Tage im ganzen Regierungs : Bezirk nar 8 Cho- lera - Kranfe vor, und zwar in Stettin, Löctenik, Mönfebude, Medewibß und in Stargardt,

In Hamburg sind vom 8. bis 9. Dezember 2 Personen erkrankt und 3 genesen. Vom Taae des Ausbruchs der Cholera bis zum 9. Dezember sind im Ganzen 894 erfcankt, 366 genesen und 467 Personen gestorben. Sit

‘Durch ein Königl, Dän isches Reskript vom 2tcn d. reird der Militair-Cordon an der Eider aufgehoben, doc scllen nah dem selben die übrigen Vorsichts-Maaßregeln noch beibehalten werden. Der Uebergang von Schleswig nah Holstein wird auf allen Punkten, der von Holstein nah Swthleswig aber nur auf fieben Punkten freigegeben. Die Kontumaz in Rendsvurg ist für Rei: sende ans angeste>ten Orten von 20 auf, 10 Tage, für alle, die si< 10 Tage an reinen Orten aufgehalten haden, auf 3 Tag herabgeseßt. Die Desinfection des Geldes bleibt, cben so die Verfügungen hinsichtlih der Kanal - und Eiderfahrt,

In Wien sind vom Civil

erfcankt genesen gefiorben.

vom 2. zum 3. Dezember 6 15 3

D 2 - 5 4 /

| 42 O - 2 1 4 Einer in der neuesten Wiener Zeitung enthaltenen tabel- larischen Uebersicht zufolge, sind in sämmtlichen (19) von der Cholera befallenen Kreisen von Gallizien nach den dis zum 19, Nov. eingelaufenen Nachrichten, überhaupt in 46 Ortschaften, mit Inbegriff der Hauptstadt Lemberg, 259,805 Personen erkr. und davon 162,083 genesen, 97,654 aber gestorben; 68 verblieben

noch in ärztliher Pflege.

Die vereinigte Ofner und Pesther Zeitung vom 1. Dez. meldet: „Seit dem 13. Juni sind in Ungarn, laut eingeaange- nen amtlichen Berichten bis zum 29sten v. M., in 89 Juüris®dic- tionen 3885 Ortschaften und in diesen 439,545 Personen von der epidemishen Kraukheit befallen worden, wovon genes 218,760, gestorben 189,525, in ärztlicher Pflege verblieben 31,260. Aufgehört hatte die Krankheit, laut bigen Berichten in 1795 Ortschasten. Neu ausgebrochen war sie in 12 Ortschafs ten. Wiederausgebrohen war sie in 64 Ortschasten.- Mit ein- begriffen ist in obigen Zahlen au< das Militair, Von demse!- ben waren (vom 20, Juni an, in 39 Ortschaften) erkrankt 2598 : davon genesen 1485, gestorben 1061, in der Kur verblieben 152.“

Ä L S

__ Wenn bet betrofenem Unglü>k die Theilnahme unserer Ange- hörigen wohlthut und mit Dankbarkeit unsere Sli, Lie Ber wîe viel mehr muß thätige und helfende Sorge derjelben erfreuen die schon, ehe die Gefahr und das Unglück uns erreicht hat, dar- auf dentt, die zu fürchtenden Wunden zu heilen und den HÜlfsbe- : dürftigen Trost zu gewähren. Eine solche Sorgfalt hegt unsere liebe alte Garnison für unsere Stadt und ihre Bewohner, wie un- sere verehrten Mitbürger aus dem nachstehenden Schreibett, welches cin Feder derselben als an si gerichtet zu betrachten hat, entnceh- men wollen. Noch is die gefürchtete Krankheit nicht in unseren Mauern ausgebrochen, und schon sud unsere Angehörigen am Rhei darauf bedacht, die in dem Gefolge derselben fich befindlichen Lei den zu lindern. Erfreulich, hoch. erfrculih is es, wenn so, nach unseres theuren Landesvaters, unseres erhabenen Königs, Wunsch und Willen, Garnison und Bürgerschaft Eine Familie ausmacht, die gegenseitig Qs ut Unglück mit einander trägt!

Zott segne und {Übe fernerhin unsere Lieben am Nhei ive Sie bret shüße fernerhin unserc Lieben am Rhein und Aschersleben, den 3. Dezember 1831. Der Maid C. W. Kdrte. An Achen, den 9. November 1831

Einen Wohlldblichen Magistrat zu Aschersleben.

__ Ein Wohllöblicher Magisirat wird aus der umstehenden ab schriftlichen Aufforderung ersehen, in welcher Art i< das meinem Kommando Allergnädigst anvertraute Regiment zu einem Beitrg Je zur Unterstüßung derjenigen, welche dur die Cholera in Aschers leben und Schônebe>k in augenblicklichen Nothstand gerathen bun: ten, aufgefordert habe. Die Summe des Gesammt-Betrages wird Ein Wohllöblicher Magistrat aus der aufgestellten Berechnung ev

| | | so: | | 1 |

schen. Jndem ich nun anliegend die Summe von 1i6 Nthlrn 22 Sgr. 1 Pf. Einem Wohllöblichen Magistrate überscude und die Verwendung gänzlich anheimstelle, kann ich nicht umhin, im Na- men aller meiner Untergebenen die Versicherung ciner dankbaren Anerkennung des uns zu Theil gewordènen Wohlwollens und freund licher Theilnahme zu wiederholen, indem ih mit der Ueberzeugung E as Ein E Magistrat auch ferner sh derx von dem Regimente zurü y Familic )igenfalls hülfrei e ¡urücégelassenen Familien nbthigenfalls hülfreich 5 Roth von Schre>k enstein, Oberst-Lieutenant und Regiments-Commandeur.

Herrenfrohndea mitzutheilen. Der Antrag des Berichterstatters| ging auf völlige Annahme des Gesches, und der Redner prics die Bereitwilligkeit der Regierung, welche den Bitten der Stände mit dem Geschenke der Frohnde- Fceiheit fo eifrig entgegenkan. F Herr von Notte>k sah in diesem Lifte des conftitutiounellen Le: bens den vollendeten Sieg des Lichts über die Finsterniß und fnúpfte an die Aufhebung der Herreufrohuden die Hoffnung auf

Die Vermählung solle nun erst im Januar künftigen Jahres voll: zogen werden; General Belliaròd und der Herzog von Aremberg hätten mehrere Konferenzen mit einander gehabt, um die Haupi- Bestimmungen in Bezug auf jeue Verbindung festzustelleu. Das Echo de la Fronutière meldet unter Valenciennes vom 3. Dez. : „Der General - Lieutenant Tefte hat sein Haupt- quartier in Valenciennes aufgeschlagen. Es war der Befehl ein-

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ernüli< ins Auge zu fassen und durch einen Geist gegênseitiger Nachgiebigkeit das ins Werk zu seßen, was dur längeres Zögern ganz werthlos werden dürfte. Die Anti - Reformi- sten können fügli<h in zwei Klassen getheilt werden: die in- teressirten und die rechtlichen, Von den Ersteren ift nichts zu hoffen; aber in Bezug auf die Letteren kann man jeder ver-

zu retten. Retter und Gerettete wurden, da das Schif Russi: | ——————————

\he Flagge führte, mithin leiht von der Cholera infizirt seyn G | :

fonnte, in die Quarantaine- Anftalt gevracht, wo sich jedoch bis- Literarische Nachrichten.

her ihr guter Gesundheits - Zustand bewährt hat. Die Ladung Unter dem Titel: : i

, ; u ¡2 2 i : S reiben des

ift geborgeu und zum höchstmöglichen Preise verkauft. Während | über die Ae GL Cte in E R L A ea EM tirt aus Memel vom 25. August 1831“/ i in der ersten Hâlfte

=———————— ZAAE

Deter e! G.

Wien, 4. Dez. Am 28sten v, M. ist hier nach langen iden der Fürst - Erzbischof von Wien, von Firmian, zur allge- einen Trauer mit Tode ‘abgegangen,

Aus Preßburg wird gemeldet: Am 30. Nov. fand hier

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der Kontumaz-Zeit winden die sämmtlichen, von der Mannschaft

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núnftigen Aussicht Raum geben. Sie halten die Maaßregel ih- rer Tendenz nah für zu durchgreifend; aber die Einwendungen der Meisten unter ihnen beschränken si< auf Fragen über ein Mehr oder Weniger, und wenn es gelingt, die rechtlichen Be- sorguisse solcher Personen zu beseitigen, so würde man eine hin- reichende Anzahl von den Bánken der Opposition fir die Maaße cegel gewinnen, uni bieselbr slegreich dur<zubriygen, und das um einen Breeis, den fein rechtlizer Neformer zu bedauern UrsaGe hahen mwrde, f

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gegangen, die Nordarmee vom 1. Dez. an auf den Fricdensfuß zu seen. Da aber seit einiger Zeit kein Befehl bei dieser Ar- mee eintrifft, der nit glei darauf wiederrufen wird, so hat auch bei dieser Gelegenheit der Gegenbefehl nicht auf si warten lassen, und die Armee befindet sch no< immer auf dem Kriegss uße,“

Das Agurnal des Flandres sagti „Wix vernehmen aus

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auter Quelle, daß Herr de Potter auf die Sntschäpdignng, wels

die lang ersehnte Zehutsreiheit, während die Versammiung dem triumphirenden Redger den freudigsten Beifall spendete. Ju der 137sten Sibung, am 17. Nov., verlangte Herr von Rotte, vor dem Beginn der Tagesordnung, in einer dringenden Ange- legenheit das Wort, Eine tiefe Stille herrschte im Saale, und der Redner begann seinen bitteren Schmerz darüber aiußzulassen; daß die erfte Kammer in dex legten Sivuug am Lage zuvso! den Antrag wegen dex Unfhebung des Nenibruchzehnten vs?!

s Leichenbegänguiß zweier Männer statt, au deren beklagens- erthem Tode die ganze Stadt den innigsten Antheil nimmlt,- mlich des Pater: Provinzials des um die hülfsbedürftige lei- ude Menschheit so viel verdienten Ordens der barmherzigen ’rüder, Feremias Schober, und des Ordens-Secretairs, Adals rt Gra, welche beide, zu Wagen von Wien nah Preßburg rüdfebrend, bei nächtliher Weile in die gusgetretene Dona rothen waren und in den Wellen ihren Vod fanden,

ins Boot gebracht gewesenen Effekten von der See ans Land getrieben, und wenn au die Sc<{lösser der Kiften und Kasten ofen waren, so hat sl< doch der ganze Inhalt bis auf wenige Silber:Rubel ehrlich angefunden.““

*) Vergl, den Artikel Odessa untex Rußland,

des November zu Paris eine Broschüre im Druck erschie R,

Hauptzwe>, dem Anscheine nach, darin besteht, die G L Miß= lingens der Chlapowsfischen Expedition nach Litthauen aus der Lage der Dinge herzuleiten und jene Begebenheit von dem hinsichtlich derselben hier und dort laut gewordenen Argwohn des pecrsbnlichen Verraths zu befreten. Bei dieser Darstellung allein hat es icdoch Ge= neral Chlapowski nicht bewenden lassen, sondern daneben noch eino Beleuchtung dexr ganzen Polnischen Revolution , hauptsächlich irt Bezug auf die Kriegführung, von seinem Standyutikte aus versuchx,

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- v É T PE S E; DIRT y * Dr L e S7 Pt S

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