1831 / 349 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

AETIE - M R E PN V C R S P A 7:

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E R E Sa E L

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Berlin, 15. Dez. Aus Koblenz vom 8ten d. wird ge- meldet, daß Jhre Königl. Hoheiteu der Prinz und die Prinzes: sin Wilhelm, nachdem sie Jhre Kaiserl. Hoheit die Großfürstin Helena von Rußland bei deren am 7ten d. M. erfolgten An- funft begrüßt hatten, am folgenden Tage die Rückreise nach Köln angetreten haben. FJhre Kaiserl. Hoheit die Frau Groß- fürftin ist nach Biberih zurückgekehrt.

M etr 0109

Am 10. Dezember starb zu Berlin Dr. Thomas Johann Seebeck, Mitglied der Königl. Akademie der Wissenschaften, geboren den 9. April 1770 zu Reval, als Sohn eines angesehe- nen Kaufmanns. Frühe Neigung zu den Naturwissenschaften bestimmten ihn, Medizin zu studiren; er besuchte deshalb Berlin und Göttingen, Mach seiner Promotion beschäftigten ihn zu- nächst phystologische Untersuchungen; später war es die Entdecuug der Voltaischen Sáule, die ihn zur eigentlihen Physik zurü- führte und von nun an seinen Beruf zum Experimentator ent- wickeite. Ein hohes Talent, Beobachtungsgeist, ein scharfer, sicherer Blick, Ruhe, Klarheit und Besonnenheit gaben ihm das Vermögen, daß er die Thatsache in ihre wejentlichen Bedingun- gen einzugränzen, innerhalb derselben slch ihrer zu vemeiftern und das Verborgene, was ferner an sie geknüpft war, hervorzurufen wußte. Jn Baireuth, Jena und Nürnberg, wo er als Privat- mann in edler Einfachheit ganz sich und seiner Familie lebte, lenkten sich seine experimentirenden Untersuchungen auf den Gal- vañismus, das Licht und die Farben und auf die chemische Wirkung dieser aller. Seine Theilnahme an der Entdeckung der Metalloïde, scine s{chóönen Versuche über die Wirkung des farbi- gen Lichtes auf die künstlih bereiteten Leuchtsteine und auf das salzsaure Silber, einige andere Arbeiten über die Farben und seine ruhmvolle Entdeckung der entoptishen Erscheinungen gelangten in jener Zeit zur öffentlichen Bekanntmachung ; für die leßtere wurde ihm vom Pariser Jnstitut ein Preis zuerkaunt, und sle drang auch außerdem bis in den weitesten Kreis der ge- bieten Welt durch die Mittheilungen über sle, wozu Göthe den sin15er. andten Freund für seine Hefte „zur Naturwissenschaft““ aufforderte, dessen vorhin genannte Untersuchungen über die Leubtäeine u. \- f. er schon in sein Werk: „zur Farbenlehre““ eiugerüct batte.

Fm Fahre 1818 wählte Seebeck Berlin zu seinem Wohn- orte und ward alsbald zuni ordentlichen Mitglied der Königl. NAftademie ber Wissenschaften gewählt. Die Entdeckung des Thermomagnetiómus, welche er hier machte, hat seinem Namen wuoter den großen Namen der Physik für immer seine Stelle gegeben.

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S V0 l 2.0.4, Sn der Residenzfiadt Berlin waren erér. genes. geslorb. Beftand

bis ¡um 14. Dez. Mittags 2234 819 1408 jl Hinzngef. bis zum 15. Dez, Mittags Z j - 6 Bis zum 15. Dez. Mittags Summa 2234 820 1408 6 Hierunter sind vom Militair 35 18 17 -

Fn ihrer Wohnung wird 1 Person behandelt, in den Hospi- tälern befiuden sich 5.

———R L T Ä E D ——— nd ereignen sich noch täglich Cholerafälle. zählte man - daselbst 361 Erkrankungs- und

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Kiigemeiner Befanntmachung.

Bean n nt a On 0 Das imi Spremberg - Hoyeröwerdas.hen Kreise der Oberlausty bel gene, den Gutsbesiker Beyerschen Erben gehörige Allodial- Rit-ergut Bernsdorf, nebst dew dazu gehöriacn Eisenhürcrenwerke uud dem Forstbezirke, die -große Otterschis grinannt, welchbes nach der ge richtlkch aufgeno nmenen Taxe auf 67,021 Thl. 6 sgr. 8 Pf. abgeschäßt worden is auf den Antrag der Beyer-f_ schen Erben theilungshalber sub hasta gestellt, und er L sind die Bietungétermine vor dem Assessor v. Rohr 11. N o als Deputirten auf den 23 März 1832 den 23. Juni 12] Borinittegs 10 Uhr uud den 26. Sept. 1832 anaese8r worden -

Ez werden daher diejenigen Kauflustigen, welche an- nehmliche Zahlung zu leisten vermögen, aufaefordert, sih spätestens in dem lezten Termine zu melden und ihr Gebot abzugeben, demnächst aber zu gewärtigen, dag dem Meistbietenden der Zuschlag nach der Verei- nigung der Interessenten ertheilt werden wird. Die Verkaufs - Taxe fann in der hiesigen Registratur ein- gesehen werden.

Frankfurt a. d. O., den 25. November 1831.

Königl. Preuß. Ober-Landes-Gericht.

Fn Sunderland Bis zum 5. Dez.

scheinen.

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Literarische Anzeigen.

Bei G. Eichler, hinter der Uniyversität, Bauhof No, 4. ist s80 eben erschienen :

Max von Schenkendorl’s poetischer Nachlass, Qvo

Die warme Theilnahme, welche dieser Samm-#7y,; lung schon während des Drucks beczeigt wurde, lässt den Herausgeber und Verleger glauben, sie werde den vielen Freunden des früh entschlafeuen frommen Dichters, 350 wie allen Verehrern einer ernsten und wahren Poesie eine willkommene Weihnachtsgabe seyn.

Bei C. F. Plahn in Berlin (Jägerstraße No. 37), sind zu haben : 5 j Jahrbücher der Geschichte und Staatskunst. Fn Verbindung mit mehrern gelehrten Männern herausgegeben von K H. L. Pölitz áter Jahrgang 1831. 12 Hefte. Leivzig. Hin-

richs\che Buchhandlung. 6 Thl.

Abermals if ein Jahrgang dieser im Jn- und Auslande bd geshäßten und immer weiter sich verbreitenden Manatsschrift vollendet. So wie die Zeit selbsi, so erregt auch dieser Jgg. ganz besonders die Aufmerksamkeit aller gebildeten Leser und Staatsbeamten. 35 gehaltreihe Aufsäße von Emmermann, Loh, Mittermaier, Múnch, Pdliß/,v: Rotte, Schacht, Schneller, Titt- mann, Voigt, v. Weber, Weitel, Zschokke und mehrern andern berühmten Gelehrten umfaß sen die hdchsien Jnteressen der Gegenwart und Ver-

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113 Todesfälle; Bestand 35, Jn Newcastle hatte sich kein neuer Fall ereignet, und die früher vorgekommenen werden jeßt amtlich für andere Kranfheiten, als die Asiatische Cholera, erklärt.

Fn Hamburg erkrankte vom 12.—13. Dez. Einer, es genasen 6 und starb Einer.

Cholera Lit Era t h :

Der Herr Direktor August in Berlin hat \o eben seine wäh- rend der ganzen Zeit der hiesigen Cholera - Epidemie gemachten Wetter-Beobachfungen in einer tleinen Schrift: ¡¿Lust-Feuchtigkeit und Cholera, bei Trautwein// bekannt gemacht. Das sehr ent- schiedene Resultat derselben ist, daß diesc Krankheit fortwährend mit der Feuchtigkeit der Luft stieg und fiel, außerdem aber, daß die Richtung des Windes einen Einfluß auf dieselbe ausübte, indem

den Oft- und Nord- Oftwind cine Vermehrung der Krankheit be- gleitete, während die entgegengeseßten Winde auch das umgekehrte Verhältniß herbeiführten. Besonders dankbar mússen wir dem geistreichen und genauen Beobachter für die ersteren Beobachtun- gen seyn, die er uns noch, auf etner beigefügten Kupferta- fel graphish dargestellt , zur außerordentlich leichten Uebersicht des Faktums liefert. Die Beobachtungen des Feuchtigfeits- grades der Atmosphäre wurden mtt dem anerkannt vollkom- mensten Junstrument zu diesem Zweck, mit dem von demsel- ben Verfasser erfundenen Psychrometer, gemacht, was demselben einen doppelten Werth giebt, da dasselbe nicht bloß dient, die abso- lute Masse des in der Luft vorhandenen Wesens zu finden, sondern ganz besonders den relativen Sättigungsgrad derselben mit Feuch- tigkeit zu ermitteln. Wie aber gerade sener relative Säâttigungs- grad von großem Einfiuß auf das Leben des menschlichen Körpers seyn muß, i sehr in die Augen fallend, da die mehr gesättigte Luft schr viel schwerer die Ausdünstungsmaterie des Körpers auf- nehmen wird. Möchten doch diese Untersuchungen, bei der wahrscheinlichen weiteren Verbreitung unserer Krankheit , in ande- ren großen Städten fortgeseßt werden!! Auf ieden Fall aber hat die Arbeit des Verf. einen bleibend wissenschaftlichen Werth, indem sie uns auf die Beobachtung etnes atmosphärischen Einflusses auf die menschliche Gesundheit leitet, der bisher mehr geahndet als erfannt worden war, der aber troß dem, daß er gewiß bedeutender als die Angabe des Thermometers und Barometevs einwirft, noch nirgend auf ähnliche Weise in Zahlen dargestellt werden konnte. Nur der Augusische P\ychrometer kann aber bet dergleichen Beob- achtungen gebraucht werden, da sonst keine Ucbereinstimmung siatt- finden würde. E

BekfanntmaGun 6

Auf Antrag des Kunsthändler Jacoby, die zum Besteu der Armen öffentlich angekündigte Ausstellung seiner zu verloosenden Gemälde und Kunstsachen ausgeseßt und nah dem Schlusse der Weihnachts-Ausfstellungen ieder angefangen zu sehen, wird dem Publikum hierdurch befannt gemaÿt, daß diese Ansftellung jest aufhört und in der bereits angekündigten Art am Sonntag nach dem neuen Fahre, also am 8. Januar k. J. von 12 b1s 2 Uhr wiederun1 eroffnet wird.

Berlin, den 14. Dezember 1831.

Die Axrnmen-Dirtdct1on,

Auswärtige Bürs en Amsterdam, 10. Dezember. Nieder!. wirkl. Schuld 405. Kanz-Dillets 154. Gpr@=. 42 Till, S871. Oesterr. 5proc. Metail. «34. Russ. (von do. (von 1831) 844. Neap. Fale. T3.

Anl. van 1822) 935,

Hamburg, 13 Dezember.

Oesterr. 5proc- Metall. &6 Aproc- T2 Bank-Actien 1141.

Ri D 3 l gangenheit. Diesen Aufsäßen {chließen sich die An- zeigen von 113 neuen Werken an, vorzüglich aus der geschichtlichen , biographischen und politischen Literatur. Sie gaben dem Referenten die passendfte Yeranlassung belehrende und ansyrechende Bemer- fungen Úber dic großen Zeitercignisse auf;usielen. {C Der fünfte Fahrgang wird ferner regelaäßig er-

So eben is bei Unterzeichnetem erschienen und bei F. Plahn in Berlin (Jägerstraße No. 37) zu haben: E C S de la littérature francaise Livr, Marion de Lorme, par Victor Hugo.

Auf dieses neueste, hohst geisireiche Product des b? ruhmten Verfassers folgt: diable von Victor Hugo, thelemy, Béranger, jo wie úberhaupr von deu genal- Jen Köpfen Frankreichs, welche si sämmtlich dazi ver- einigt haben, herauêgegeben ganz au :gezeichnetes vou diesem Wecke erwarten.

In unserm Verlage is so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu haben, in Berlin bet L. Oeh- migke, Burgstraße Ne. 8, an der langen Brücke:

Wie Luther in uncuhigen Zeiten und bei

ansieckenden Krankheiten beruhiget und trôfster; eine Schrifr für das christliche Bolf und ein Spieael für unsere Zeit, von Dr. Ernst Bern hard r Mit A Zugabe aus Zwingli's Schriften. j : n : : Broch. 19 sar. Preis brochirt 1 Thl, fein Papier 1 Thl. 10 Sgr. Wir übergeben in diesem Büchlein jedem cvangeli hen Christen in unsrer beweaten Zeit ein wahres Lehr und Trofbüuchlein ; es, daß Unterthanen in trauriger Verblendung wider ihre Odrigfeic aufstanden und sich emvörten, daß ein furchtbare Krankheit und Seuche, Verderben und Un- rergairg drohete, und auf Erd?èn den Leuten banze wurdé vor Warten der Dinge, die da fommen follren. Die hierauf bezüalichen zeitaemäßen Auésprüche, wel- che in den zahlreichen Schriften Luthers finden, hat furz vor seinem Ende, der, während de Druckes der Schrifr, verewigte Regierung?- und Schul F rath Dre. E. Bernhardt in Stettin, mit Fleiß und Soraf ist gesammelt, in der beibehaltenen herzlichen und fräfcizen Luthersprache zu einem Ganzen trefflich ver- bunden, und seinen z1hlreichen danfbaren Verehrern ein Vermächtn!ß treue: Lieve hinterlassen. einer förnigen Nahruag für Geist und Herz und Allen welche in der jeßigen ernsten Zeit nach Rath und Trost sich sehnen, dürfte nit leicht etwas Besseres empfoh len werden fönnen.

Halle, im November 1831.

Buchhandlung des Waisenhausesê

Auswahl vorzüglicher Werke, welche sich durch ihren belehrenden Fnhalt, geschmak-

Russ. Engl. Anl. 936, Poln. Part. 1155. Dän. 637.

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für die Jugend und z

Mit Titel, u Vignette. Geh.

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Bolkenux à Faris,

8 i d. Engl. d. Maria Edgewort Lamartine, Delavigne, Iouy, Bar- d. Engl. d. Maria Edgeworth

2 läßt f: o e é Á A0 M D ale E Verhaltnisse, 8.

Geh. 222 Sgr.

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Carl Hoffmann.

1 U. 15 Sg.

Denfkmáälevr dem täglichen Leben. d u Luthers Zeiten aescha 4; «2 denn auch zu Luthers Zeiten geschah und Vignette. Geh.

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1D, 0. Ggr. Sonotra, oder Seelen -

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lungen für die weibl Fugend. und Vignette. Geh.

der Liebe. vollen des weibl. Geschlechts.

Den Freund?u Kuyfern. Geh. 1 Thlr S & t 1 j

1 U. 75 Sar. Hersiltens Lebensmorgen ,

u. Vignette. Geh. 1 Thlr.

T Is D D (i E I RSTiCiAè » Ls I Qk “V M M SLSTS ELUSE G BA 02M. - Lz WGUMidre -ZiO P O N Ot S M RCIMSE U U T P E A E ER M a

volles Aeußere und die billigsten Preise zu Wei h- nachts-, Neujahrs- und Geburtstags-Ge schenken ganz besonders eignen, und in allen Buchhandlungen des JFn- und Auslandes zu haben (Câmmtlich Verlag der Buchhandlung von F, Amelang in Berlin, Brüderstraße Nr. 11.) Ewald, r S., Der dreißigiährige Krieg neb dent westphälischen Frieden. Nach Schiller, Ga letti und anderen Geschtchtschreibern dargestellt / Selbstunterrichte. Mit Titelkupfer u. Vignette. Geh. 1 Thlr. 20 Sgr Röômerstnn und Köômerthat. für die Fugend aus der alten Geschichte. gr. 8.

Langbein, A. F E, Vacuna. Erzählungen für Freistunden , vorzüglich der Fugend. 58. 4 Kupfern v. Ramberg. Geh. 1 Thlr 15 Sgr

Munemosyne. Erzählungen für die Fugend. Nach

8. (Geh

Petiscus, A. H. (Prof.), Das Brautpaar, oder Anfstandslehre für Fünglinge und Jungfrauen bei ihrem Eintritte in die höheren gesellschaftl

Mit Titelkupfer und Vignette

Câcilie/, oder der Muttersegen gebild Stände gewidmet. 3. (Geh. 1 Thlr. 15 Sgr. Johannes, oder der Vatersegen. lingen gebildeter Stände gewidmet. 8. Geheftet.

Menschenwerth in Beispielen aus der Ge- schichte und dem täglichen Leben. zur lehrreichen Unterhaltung dargeitellt. gr. 8.

Z Mit Titel. u. Vignette. Geh. 1 Thlr. 20 Sgr.

: menschlicher Tugend und

Größe, in Darstellungen aus dex Geschichte und

Der Fugend zur lehrrei

chen Unterhaltung gewidniet gr. 8. Mit Titelk.

l Thlr. 20 Sgr.

Schopve, A, Asffrâa, oder heilige Lehren im Ge- wande der Dichtung. 8. Mit Titelk. u. Vignette

| und Sitten - Ge mälde für die reifere, gebildete weibl. Fugend. S. Mit Titelk.-u. Vignerte. Geh. 1 Thlr. 10 Sgr. Wilmsen, F. P, Constantia. Moralische Erzäh-

1 Q, 19 GAr

Engenia , oder das Leben des Glaubens und

Ein Seelengemälde für die Gefühl-

Ill. Aufl. 8.

221 Sgr

Heldengemäldë aus Roms, Deutschlands und Schwedens Vorzeit, der Fugend zur Erweckung dargestellt. Zte Aufl. 8. Mit Kpfen. Gebunden.

schichte eines geprüften und frommen Mädchens Ein Buch für Fungfrauen. 111. Aufl. Mit Titelk.

Pantheon Deutscher Helden. sches Lesebuch für die Fugend zur Belebung der

W arschan, 11. Dezember. Pfandbriese 864 Fl. Russ. Assign. 179{—181 Fl.

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Perl er BOuUS e Den 15. Dezember 1831.

4 rief Cal Vstpr. Pfandbrf. | 4 ; Pomm. Pfandbrf. kur- u. Neum. do. Schlesische do. 1053 Rkst. C. d. K.- u. N. 0 D Sh d K U N :

|Z/. Bruef.| Geld.4

[194 [7934 11002 [100 101 [100 882 | 887 931 93 99 94

St.-Schuld-Sch. Pr. Engl. Anl. 18 Pr. Engl, Anl. 22 Pr. Engl. Obl. 30 Kurm. Obl. m.1. C. Neum. Int.Sch. do. Berl, Stadt-Obl. Königsbg. do. Elbinger do. Danz. do. in Th. Westpr. Pfandbr. Grosshz. Pos. do.

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4 4 4

Sum

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| 358 | 965 987

{Toll, vollw. Duk. 18 Neue dito. |—| 191 Friedrichsd’or 4132 Disconto 3 4 Preuss.Cour Í

Brief.

Geld Ámsterdam 146i dilo 250:-EL 2. Mt: 1454 Habu a 300 Mk Kurz De 153 dito 300 Mk. Mt. 528 M London 1 S. Pa. 300 Pn Wien in 20. Xr. Aucsburg Breslau Lei ZIS Franktart a. Petersburg I

Warschau

Mit. L Mt. [1044 Mt. 41 | B Mt.

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400 R 100 Thl 150 F1 100 RbI. 600 Fl

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in Z Abtheiuiungen ; Fanny Elster werden im dritten Afte tanzen.)

Oper „Die Vestalin‘/ heute nicht gegeben werden.

n Schauspielhause. Pour la seconde représentalion de Mr. Closel: 1) Michel et Christine, vaudeville en 1 ac 2) Molière chez Ninon, comédie en 1 aecte. métamorphosée en lemme, folic vandeville en 1 acte.

Königstädti\sGes Jhealter. Freitag, 16. Dez. Das Donauweidchen (Erster Theil).

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NEUFSTE LRHSEN -NASCHRICIITER, , : Frankfurt a. M., 12. Dez. Oefterr. 5proc, Metall. 874, i 87. “Aproc: 77-5, Tf: | 24pror, 457 : Actien 1378. 1375. 178. G. Poln. Loose 572

571.

Nedacteur Fohn. Mitredacteur Cottel.

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Gedruckt het A. W. Haun.

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S8 L, g Nt L 4 24 É- 164+ Vat, al. 5 1 Thlr. 20 Sgr.

lungen für die weibliche Fugend.

Bei Schaarschmidt und Volcckmar in Leipi? i so eben erschienen und in dec Enslin schen Budss hanolung in Berlin, Breitestraße Nr. 23 zu haben:

Hermanni, L, über das Princip der Legitimität

Preis 5. sgr. i

gr: 8. E-czahlungen tert —— und Postämter ist zu beziehen : Leipziger allgemeine Modenzeitung. Eine Zeitschrift für die gebildete Welt, herausgegeben von ar Di Del D Gg 4 __93r Jahrgang für 1832 Preis des Jahrganges zl 65 Quartbogen, mit 52 Kupfern in 40, oder cir 200 Abbildungen der neuesten Moden 6 Thl} mit 104 Kupfern in 4to 8 Thaler. | _“ Fndustrte-Comtoir in Leipzi E. S. Mittler in Berlin Stechbahn Nr. | dessen Handlungen zu Posen, Bromberg und Gnes neymen Bestellungen darauf an. Ì J

————_———

1 Thlr. 20 Sgr.

Mit

29 Sar.

E 3 A Tôdchtern )) un)

Jüng- G _ Die Aerzte Stettins, mit dem Verfasser des Au saßes „Cholera - Literatur‘ in Nr. 335 der Preuß Staatszeitung von der nehmlichen Ansicht geleitet, das der Wissenschaft wie der bürgerlichen Gefellschaft diß über die Cholera zu edirenden Schriften nur dann wah ren Nußen zu leisten im Stande seien, wenn sie sid darauf beschranken, durch ein vereintes Streben ge sau! melte und nach ihrer Bedeutung geordnete Thatsache! nach strengster Wahrheit zu liefern, faßten bald nad dem Ausbruche der Epidemie in Stettin Ende Auguß den Entschluß, mit möglichster Vermeidung aller Polt mif, und bloß auf selbst gemachte Erfahrungen fußend, gemeinschaftlich sich einer Bearbeitung dessen zu unter ziehen, was ihnen die Cholera in ihrem Kreise darbit ten würde, so daß sie die Abfassung der verschiedene! Kapitel unter sich vertheilten, die Arbeit der einzelne aber der gemeinschaftlichen Berathung und Beurtheilunz aller unterivürfen. Die bis zum heutigen Tage noch andal- ernde Krankheit, und die übermäßig gehäuften Geschäfte vieler unter uns, ließen bis dahin jedoch die endliche Vollendung dieser Arbeit noch nicht zu Stande kommen, und es möchte vielleicht selbst noch ein Monat vergehen, | bevor mit dem Drucke wird der Anfang-gemacht werden f können. Jedoch ist gegenwärtig wenigstens die von dem Unterzeichneten übernommene Bearbeitung der Contagio- \ sitäts-Frage beendigt, und es liegt in unserm Plaue, | diese, auch für sich ein Ganzes bildende Abhandlung vor: | erst dem Drucke zu übergeben, und sie als den auf das Juteresse der bürgerlichen Gesellschaft einen vorzugswei-| sen Einfluß ausübenden und aus diesem Grunde meb- zu beeilenden Theil der Gesammt-Arbeit dieser als Vorr läufer des nächsten voranzuschicken.

Stettin, den 4. Dezember. 1831.

Dr. F. Rhade s.

Der Fugend

8. „Mit Titelk

Mit

oder Fugendge-

Ein historé-

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Amil. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufss. Cour}

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eur von Kleir -Reußen, tragen Se, Majestät demselben auf, dem Adel und der Kosaken- Kurz Corporation Jhr Wohlwollen sür den Eifer zu beweisen, womit

Freitag, 16. Dez, Im Opernhanse: Fra Diavolo, OpSe. Majestät Musik von Auber. (Dlle. Therese und Dllesauf dessen Gesuch wegen zerrütteten Gesundheitszustandes die Entlaffung, jedoch mit dem Auftrage, die Verwaltung der dem- Wegen fortdauernder Heiserkeit der Mad. Fischer kann di elben auferlegten Aemter noch Maj.

3) La chatteRg

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Militair - General-Gouverneur mit JFhrer Gegenwoart.

; 1proc. 201. B. BaunksWauberpalask erinnerte Partial - Obl. 1297, 1283, Loose zu 100 Fsdem Borplaße geruhten arauf init mehreren. anderen Damen während

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Keniserin den «angesehensten Kavalieren dieselbe Ehre erwiesen | (

Men aufgetrageil. Prinzen von Wesonderen Tafelzimmer, Fullten shônen Pavillon eingerichtet war. Vaterlandsliebe und des Eifers fúr die Wissenssffel nahmen ) Mit Titelk. und Vignette. Genie den Ball nach 2 Uhr. j Mitatr Wilmsen, F P/ Theodora. Moralische Erzäh{Warsiellung lebender Bilder verknüpft war für di 11. Aufl, «iner Mit Titelf. und Vignette. Geh. 1 Thlr. 5 Sgsgroßer Rahmen.

: “K ostu m 140 Mut

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as Durch alle Buchhandlungen, Zeitungs-Expeditione! A Gräfin K. Subow ) ; : ; Wund in tiefes Nachdenken versunken B inelli. Eine schôune Frau (S Man erblickt den

Wuitarre (die Herren Rosenheim,

D ollendete den Zauber. 4) Terburg. Etiti iu When (A. Aljabjew) spielt die Laute, gekletdet in etnen blauen Q

S ybille (Fürstin N. Dadian

Mußt, einen durchdringenden Jen Blätter geheftet

Inung im Königreich Polen, haben Se. Maj.,

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s-Nachrichhten. U Cy d,

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Dez. Am 2ten d. M. wurde

, 4 p «9 E St, Petersburg, 7.

glänzende Jllumination statt. Durch ein Allerhöchstes Neskript an den Militair- Gouver- Seneral-: Adjutauten Fürsten NRepnin,

beide an der Bildung der aftiven, jeßt zum Dienft abgefertigten,

ht Esfadronen Kleinreußischer Kosafen Theil genommen haben.

Bermittelst eines anderen Allerhöchsten MReskripts ertheilen

Fhrem General - Adjutanten Grafen Safrewski

fo lange beizubehalten, bis Se. ihm einen würdigen Nachfolger erwählt haben werden. Majestät haben den Geueral - Majors Prinzen Alexan er und Ernst von Würtemberg den St. Annen - Orden erste asse mit den Insignien der Kaiserlichen îrone verliehen. Der Wirkliche Geheime Nath Herr von Ribeaupierre ift am Gten d. nah Moskau von hier abgereist. Die Molwa, eine Moskauer Zeitschrift, enthält die Schil: derung einiger Festlichkeiten während des Aufenthaltes Fhrer Kai-

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Terlichen Majestäten in Moskau, aus der die Sb, Perersour- c L E E A E L? P i {ch e

Zeitung Folaendes entiehnt: 700m 26 O6 C Nov) hecorten 5

Ff. MM. den Ball bei dem Ein zahl- reiches Publikum war um 5 Uhr Abends în den prachtvoll erleucb=- eten Sälen versammelt, deren geschmackvoller Luxus an Armida's Ein lautes Hurrah der Volkömenge auf des Hauses begrüßte die hohen Gäste. Den Tanz Se. Majestät mit der Hausfrau zu eröffnen und tanzten Fhre Majestät die Alle waren entzúckt Uber die Freundlichkeit und das Wohlwollen der urchlauchtigsen Herrschaften Um 1 Uhr wurde das Nacht- Die Kaiserin speifte mit Sr. Hoheit, dem und einigen anderen Gâsten in einem das zu einem von duftenden Blumen er- Nach aufgehobener Ta- Fhre Maj. noch an einigen Polonaisen Theil und ver- Am 4. (16.) Nov. gab der Hr. Mlt- (Gouverneur cin Musikfest, mit welchem guch dle Diefe zeigten sich auf mit Kunst und Geschmack dekortrten Scene innerhalb dretex {) Zwei junae Mädchen in altspanischem (Fräulein A. Subkow) liebkost etnen Paya- de Od Mb, die andte (S Pau) sich auf ihre Schulter und lächelt sie an. Das achdenften: zwei reizende Mädchen Gestalten Die eme Fessipow) mit aufgerollten Locken ht an etnem Tiiche, Haupt in die Hand gelehnt, neben ihr die Freundin mit den Ellenbogen auf einen Sessel gestüßt, D O Seeade/ von Laptew) dfnet die Thür des Balkons. am nächtlichen Himmel. Draußen seht er Verehrer threr Schönheit (Fürst M. Golißyn), der die Serenade um Besten giebt, zur Seite hat er drei Musiker mit Fldôten und Kalaidoroitsch und Masfin): cr anderen Seite erscheint der Nebenbuhler (Hr. N. Pawlow) mit einem Banditen (P. Arapow), dem er das Opfer bezeichnet. Hrn. de Witte?s langrolle Harfe, von Flôten begleitet, ertônte hinter der S7ene und 2 1ges idealisch schönes Mad-

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Oldenburg

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Die eine Vet TOU aur

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Mnit Hermelin verbrämt. Jhr Gesicht srahlt vor Entzücken. 5) Guerins

„auf die Bücher des Schicksals ge- Wahrsagerblick auf die gcheimntißvol 6) Eine Scene aus Walter Scott s, Fvan- 0e, gemalt von Decken: Lady Rowen (S. Chwoschtschinski) em- fängt die Geschenke von der kniéenden NRebeïka ( Fürstin A. Aba- nelech ), die erste eine majestätische Gestalt , gekleidet in etne rothe Zammtrobe mit weiß atlaßnem Unterfuttexr und Hermelineinfassung, ine Krone auf dem Haupte, mic einem blißenden Schleier, die Leß- in Silbersto}f mit schwarzem Zobel und mit ortentalt- Kopfvuße. Die Zwischen - Scenen füllten Mustkstücke aus Mercadantes und Roffini’s Opern, Variationen von Hum- u. A, und den Schluß bildete das Russische National- „Rachtigall, o Nachtigall!/ in welcher die Damen E. und D. Ofulow, A. Rachmanow, Bergmann, Oserow,- Barten- ew und Fürstin Urussow und die Herren De Witte, Markus, Be- nicht, Herkolani und Fürst G. Wolkonskt ihre Talente geltend machten. Am 6. (18.) Nov. waren JF. KK. MM. und Se. Kal- serl. Hoheit dex Großfürst Cesarewitsch auf cinem glänzenden Ball bei der Fürstin Maria Barjatinoki. Treppe und Vorsaal waren! zu beiden Seiten mit Blumen, Pomeranzen- und Citronen- Bäumen, und über denselben mit Lorbeeren und Myrthen geschmückt , die Erleuchtung dexr Abendtafel zwischen einem Haine von Blumen ge- währte einen herrlichen Anblick. Auch von außen war das Gebäude vortrefflich erleuchtet, und das jubelnde Volk drängte sich lange auf dem Twerschen Boulevard.“ Bei Gelegenheit des am 6. lihen Dankgebetes für die Miederherstellung der

hem

(18.) Oftober gehaltenen feier- Ruhe und Ord- iu der Absicht, diesen Tag durch eine Kaiserliche Gnade zu bezeihnen, von neun

IPersonen, welche wegen früherer Bergehen degradirt worden ta-

ren, sich seitdem aber in den Reihen der Truppen als gemeine Soldaten durch ihren Dienft und ihre Führung den Beifall ih-

Îrer Oberen erworben haben, Einigen ihren vorigen Rang, Anderen Fauch den Adel wieder zu ertheilen geruht, jedoch mit dem Be- Îding, daß sie des Dienstes angestellt und auch zu den

entlassen, in Zukunft aber nicht mehr Adelswahlen nicht zugelassen werden Gedachte Individuen sind: der Unter - Zeugwärter NRh-

tow, die Feldproviant - Commisslonaire Alexandrow, Lafontaine,

Dembinsfki und Nacbekow und die Magazin - Berwalter Lappa, Nosratschow, Jaroschewmski und Bellingshausen-

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«a j das Mt, - West der Lhrondesteigung Seiner Kaiserl, Majestät in sämmtli: j wen Kirchen hießger Residenz durch Gottesdienst und Absingung des: „Herr Gott, Dich loben wir! ‘/ gefeiert, Abends fand eine

| welche die Regierung ihren Beamtenu

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Sonnabend

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Wilna, 7 D. der Thronbesteigung Sr. Majefiät des Kais den in der Schloßkapelle und in allen Kirchen der hiesigen Stadt feierlihe Dankgebete dargebracht und das Le Deum abgestungen, Am Abend war die ganze Stadt erleuchtet. |

Am 2ten

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O S 4 Deputirten: Kammer De Sipung vom 9 De- zember eröffnete Herr von Montozon mit einem Berichte ilber den Geseß-Entwurf, wodurch der Megicrting die proviso- rische Forterhebung der Steuern dis zum 1. April k. J. bewil- selbe an, „das Budget

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für 1832 wenige Tage nah der Eröffnung der gegenwärtigen Session vorgelegt wurde, {chmeichelten wir uns mit der Hoff- nung, daß wir niht nöthig haben würden, auss neue zu provi: \forischen Maaßregeln, dereu o oft {hon von diejer Rednerbühne herab erwiesen worden find, unsere Zuflucht zu ueh- men. Diese Hoffnung hat slch jeèoch nicht verwirklicht, und wir múüssen dies um so mehr bedauera, als die Eisparnisse, èie sich auf das Budget für 1832 machen lassen möchten, und die es uns hoffentlich möglich nmiachen werden, den ärmeren Klassen einige Er- leihterung zu verschaffen, dadurch wieder auf einige Monate hinausgeseßt werden. Gewiß hat die Budgets - Konimission si dem ihr anfgetcagenen Geschäst mit eben so viel Eifer als Em- sigkeit gewidmet, und weun souach das Nesultat ihrer Arbeit der Kammer noch nit mitgetheiut worden i, so müssen wir dies lediglich dem großen Umfange derselben beimessen. Judessen ift es doch nothwendig, daß die Kammer schon jetzt auf das feierlichste die Absicht verkündige, sich in der Folge mcht wieder den Unan- nehmlichfeiten des Provisoriums auszuseßen, Die Kon1imisslon, die mich zu ihrem Berichterfiatier gewghit hat, glaudt, daß das sicherste Mittel zux Erreichung dieses Zweckes darin bestehe, daß das Budget für 1833 gleih na Eröffnung der nächsten Session vorgelegt und geprüft werde; deni zögert man damit wieder dis zum Monat August oder September, so dürfte es auch ut 1890 abermals unmöglich schn, dem Provisorium zu entgehen, Wir zweifeln nicht, daß die Regierung geneigt seyn werde, den Wün: schen der Kammer in dieser Hinsiczt nach Kräften zu entsprechen.“ Der Berichterstatter durchlief hierauf die verschiedenen Weslim- mungen des Geseß-Entwurfes. Veber den ersten Artikel, wonach die direften Stenern pro Rannax bis März 1832 nách den Steuer- Mollen fr 1894, Ul edoch der für das laufende Fahr ausnahmsweise bewilligten 30 pCt. auf die Grundsteuer, erhoben werden sollen, äußerte er sich folgendermaßen: 7„Jhre Kommission, m. H., dex die von mehreren Seiteu erhobenen Reclamationen gegen die jeßige Art und Weise der Erhebung der Personal - und Mobiliar-, fo wie der Thür- und Fenster-:Steuer uicht undekannt sind, und die sich der Hoffnung hingiebt, daß die Budgets- Kommisslou Ihnen ein Mittel an die Hand geben werde, diejen MReciamationen zu genugen, ätte wohl Dar es fhIlli- lich gewesen wäre, schon jeßt jene A süc das steuerpflichtige Publikum zu Unumoöglichfeit, eine provisorisch zu ergreisen, überzeugt. A

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Maaßregel in dieser Beziehung ebrigen hat E auch m Erwagung gezogen, daß nah dem Artifel des Eutwurss diejeuizen Steuer - Quoten, die schon jeßt von den ckPrapetturecn ermaßigt oder gänzlich abgeschzt worden sind, auch nicht beigetrieben werden follen. Diese Bestimmung, jo wie die Grunndsabe der Willigfeit,

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Deren ohne Zweifel den uabegüterten Massen die Entrichtuug © dachten Steuern minder lästig maczen, bis WUuUdge 1832 einen anderen und definitiven Erhebuiugs-Podus ) haben wird. M alaubt die Rommission Z WBorschlag drüctlich zu April zu und na der solle.‘ Nachdem Hr. von : ( fentliche Berbesserungen des Cuttourss Borichiag fliimmte er \chließlich sür die Aunahme desselben. Es hiernächst die Frage, wann die Kammier sich mit diefen Gejebe beschäftigen wolle. Der Werichtersia ter hielt es für driugend 10: thig, solhes baldmöglichst zu uu, Pr. ] den nächsten Sonuabend °aztt ui Borschlag, da ohnehin nicht lang seyn wurde. jerade im | eine Stimme aus den Reihen de ,„„die Berathung wird sehr lang sehn!“ Ein Griud mehr““, erscholl es aus den Cenutris , ‘7, die Dedatte vre meinte, man könne der Kegiernng doc) nmogzie) Lit langten Steuern vorenthailt ¡ders n nicht daß ant L Ja „Hiervon ist auch sitions - Stimme, „wir e Erklärungen zu verlangen!‘ Stimme ben ten Sie etwa aufs neue dle KFtaliänischen Angelegenheiteit, die Lage der Beudée und der | Lyon zur Sprache briugen t“ Antwort: ¡Wohl mögli!“ „Dem sey, wie ihm wolle“, bemertte Hr. I. Leföbvr ¿; Ie thung muß immer je cher je il gesehen." 1 licß hierauf unter großem Geräusch übe die Frage abflimuen, ob die Diskussion am nächsien Sonnabend stattfinden solle. Während noch Herr Demarçah rief: fein Mensch wisse, wor- iber abgestimmt werde, und der Herr Präsident habe es fi zur Gewohnheit gemacht, die Abstimmung zut erzwingen, bemerkte Leßterer {hon, daß der Antrag auf den Sonnabend angenont- men sey. Diese Erklärung erregle gewaltiges Murren in den Reihen der Opposition; Herr Mauguin verlangte das Wort. „Worüber?“ fragte der Präsident. „Gegen Sie felbst‘, erwie derte Hr. Mauguin, „„und um an unser Néglement zu mahuen . Der Berichterstatter, fuhr er sodann fort, habe, damit die Tagesordnung nicht allzu oft geändert werde, selbst verlangen wollen, daß die Berathung erst am nächsien Montage beginne, als der Prásident schon den Antrag des Hrn, Lefêbvre zur Abstimmung gebracht hobe, Leßterer entsuldigte si Hierauf, Wis ln frihez

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Autrag auf Sonnabend habe abstimmen klassen.

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| ston geschlossen wurde und | nen Artikeln beschäftigte.

| Antcag des Hercn Rimbert:-Sevin, Taback in Blättern

| trausitiren | anderen Vegetabilien zum Transit zugelassen werden. Herk &

: mehr anshalten konne. | CLiCcq | Baumwollen - Waaren, meinte er, könne Frankreich alierdings

| sh um das allgemeine Jnteresse

| nähmen. Herr Mercier bemerkte, daß, | des Herrn Dugas-Montbel (zu dessen

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ren Fällen, damit, daß er nicht gehört, daß der Berichterstatter das Wort verlangt habe. Herr von Montozon bemerkte ader von seinem Piate, er habe gleih nach Herrn Lefêbvre die Ked- nerbúhne besteigen wollen, um die Eröffunng der Diskussion am 1áchsten Montage zut verlangen, als der Präsident {hon über den Mehrere ‘Dez putirte verlangten jeßt, daß die Abstimmung um so mehr wieder- ho!t werde, als des großen Geräusches wegen nicht alle Deput- tirte daran Theil genommen hátten; und als der Präsident sh diesem auf das bestimmtefte widerseßte, erscholl es von beiden „Gut, gut; man wird bei“ dieser Ueberrumpelung nichts gewinnen; wir werden am Sonnabende fo gut wie am Mon- tage frei heraus reden!‘ Eine sehr lebhafte Bewegung folgte auf diese Debatte. Mehrere Deputirte ließen sich sofort zum näch- fien Sonnabende einschreiben. Alles verspricht für diesea Tag eine ánßerst ftiirmisze Sizung, Anu der Tagesordnung war jezt die Berathung uber den Gesey- Entwurf wegen des Tran: \its. Vier Redner, die Herren Coulmann, Saglio, Du- pouy und Cunin- Gridaine ließen sich theils für, theils wider den Entwurf vernehmen, worauf die allgemeine Diskus: die Versammlung sich mit den einzel- Der 1fte Artikel, der das Prinzip des ganzen Gesebes in slch \chließt, war von der Konmission also modifizirt worden: „Alle einem Einfuhrzolle unterworfene Waa-

| ren, rohe und fabrizirte Stoffe, mit Ausnahme der in der

angehángten Liste Nr. 1. aufgeführten, fonnen unter den in dem gegenwärtigen Gesetze, wie in denen vom 1/7. De 1814, 21, April 1818, 27. Juli 1822 und 17, Mai 1826," vors geschriebenen Bedingungen, aus allen Häfen, wo si ein wirckliz ches Entrepot befindet, frei transitiren, um über die in der Liste

Nr. 2 bezeichneten Gränz: Zollämter wieder ausgeführt zu rverden.“

| Hr, Coulmann verlangte, daß man die gesperrten Worte streiche, | mithin gar feine Ausnahme stattfinden lasse;

fein Antrag wurde inzwischen, nachdem Hr. Voyer d’Argenson ihn unterfittßt,

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fünf andere Redner aber, worunter auch der Ha ndels-Mini- ster, ibn bekämpft hatten, verworfen. Dagegen wurde, auf den VOTE dem Ausnahme - Tableau gestrichen, so daß dieser gleichfalls fol dürsen. Eben so sollen Flehtwerfe" von Stro) U!

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gas-Montbel, Deputirter des Rhone- Departements, trug, der Stadt Lyon, darauf an, daß man alle glatte Sti: Herr Fulchirou, Wepu-

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denwaaren vom Transit ausschließe.

| tirter von Lyon, unterstüßte den Vorschlag und schilderte den | traurigen Zustand der Lyoner Fabriken, mit denen die Schweizer

und Englischen rivalisirten, so daß Lyon die Konkurrenz nicht Der Berichterstatter Graf von Sain t- befiritt diese Ansicht; hinslchtlich der Wollen- nd die Konkurrenz mit Englaud und der Schweiz niht aushal- ten, weshalb diese Waaren auch vom Transit ausgesciof- feu woáren; nit so hinslhtlih der Seiden - Waaren. Der Handels-Minister erklärte, daß die Regierung den in Lhon hecrschenden Nothstand tief beklage, daß sie indessen, wo es | des Landes handle, nit das besondere Juteresse Lyons berücksichtigen könne. Jm Uebri- gen, fügte er hinzu, würde die vorgeschlagene Maaßregel auch

| nit den Erfolg haben, den man sich davon für Lyon verspree. | Auch Herr Karl Dupin hielt den Antrag des Herrn Dua4as- | Montdel für unzulässig. | nung, daß der Transit fremder Seidenwaaren den Lyoner Fabri-

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Der Graf Delaborde war der Mei- man davon dez annchmen, fo

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nicht den Schaden zufügen würde, den dergleichen NReftrictionen

einzigen Handeis - Artikel mehr geben,

nic fte mot nau

pürde es bald teinen E ai 1 V4 loo N A do A G 7 d Tolk 27 fich nicht behaupten ließe, daß das TFransitiren desselde

j Departements mehr oder weniger Schaden

dem vorliegenden Falle gar nic!

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ano ceu Wranz - lige: es handle sl n

Beeinträcht ung irgend eines Jud ir1e- , fondern um die Belebung d er Schifffahrt und des H dels im Allgemeineu; es handle sich darum, daß, Ans{änder gegenwärtig Frankrei umgingen, um Waaren einem Lande in das andere zu schaffen, die Franzosen an diefen Tranfithandel und dem daraus entspringendeu Gewinne T | wenn das Amendeme Gunsten noch einmal Hr.

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| Fulchiron auftrat, während Hr. Delaroche es defámpfte)

gleiche Vergünstigung b

wollenen tund baumwollenen Stoffe verlangen müßte. Der vou Saint-Cricq bestieg hierauf noch einmal NRed1

bühne, um die Ansicht zu widerlegen, als ob der Tranfit frem-

Seidenwaaren eine Frage um Leben oder Tdd für die

¿non wáre: cine solche Behauptung würde sich höchslens

(assen, wenn davon die Nede wäre, dén Eingangs- Zoll

* eiden-:Waaren herabzuseßen, woran jedo Niemand

Trankccich fönne es nicht verhindern, daß das Ausland

seine seidenen Stoffe da kaufe, wo cs folhe am wohlfeilsten er:

halte: und um sonach nicht Alles einzitbüßen, müsse man Franf-

genommen werden sollte, er eine r Graf die

| reich wenigstens an dem Gewinn des Transits Theil nehmen

| laßen.

Es sey um so wunderbarer, daß man im Namen der Stadt Lhon gegen den Transit austrete, als diese Stadt selbst \chon seit 13 Jahren den Transit der nach Turin bestimmten Tuche unablássig verlange, Das Amendemeut des Hrn. Dugas- Montbel wurde, als es endlih darüber zur Abstimmiing kam, verworfen. Der Präsident des Minister-NRathes unterbrach hier auf kurze Zeit die Berathung, um der Kammer einen Geseß-Entwurf vorzulegen, wonach denjenigen Unteroffizie- ren und Gemeinen des stehenden Heeres, die'in den hundert Tagen den Orden der Ehrenlegion erhalten hatten und jeßt durch die Kö- nigliche Verordnung vom 28sten v. M. in ihren Grad wieder eingeseßt worden sind, das geseßliche Gehalt von 250 Fr. vom 1. Fanuar 1832 ab bewilligt werden soll, , Der Minister be- merkte, daß durch diése Bestimmung dem Lande feine neue Last aufgebürdet werden würde, indem die daraus entspringendè Aus gabe füglich aus den am 1, Fanuasr in Folge von Sterbefälle Ss

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