1831 / 358 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

um mich ‘auf die Seite der Volksfreiheiten zu stellen. Gesebt den Fall, mir wäre der Ehrgeiz gekommen, eine Stelle im Exil zu er-

bitren, ic intriguirte selbs, um zu den Größen des Unglücks zu gelangen, so sehe ich darin nichts, was cinen Vorwutf verdiente. Fch wúrde im Schlosse von Holyrood nicht so viele Nebenbuhler haben, als im Palaste der Tuilerieen. Aber bel alledem ist es nicht wahr, daß ih darum nachgesucht habe, nach Holyrood fommen zu dúrfen. Es ist nicht wahr, daß die Herzogin, von Berry durch Genf gekommen ist, daher hat se sich weder wekgern können, mich zu sehen, noch cinen Brief zurückschicken können, den ich ihr nicht geschrieben habe. Wenn Karl X. oder die erlauchte Wittwe des Herzogs von Berry mich ricfen, so wúrde ih nicht zdgern, thren Befehlen zu gehorchen; aber ich bin nicht eitel genug gewesen, nach einer solchen Ehre zu streben. Selbst in den Tagen der Wis- derwärtigkeiten muß die Treue nicht lästig werden; auch úbe t die meinige nur in dem engen Kreise meiner Existenz aus und trage auch allein die Verantwortlichkeit für dieselbe. Wenn der Herzog von Bordeaux morgen den Thron bestiege, glaubt man, daß ich mich dem Traum hingäbe, neben thm eine wichtige Rolle zu spielen? Nein, ich würde entfernt stehen, und das Ruder des Staats roûrde mit Recht geschickteren Steuermännern anvertraut werden. Wenn das Kind des heiligen Ludwig bestimmt wäre, erst in cinigen Jahren die Krone wieder zu erlangen, welche Hoffnung hâtte ih alsdann, se auf seinem Haupte zu schen? Noch wenige Augenblicke, und der Tod wirft meinc wae Kugel in die Urne, aus welcher die BYorsehung eine weiße Kugel für Heinrich V. ziehen läßt. Er mag daher bald, er mag später oder gar nicht regieren, so fordere ih meinen heftigsten Feind auf, in meinem jeßigen Betragen einen selbsislchtigen Beweggrund aufzufinden; man müßte denn hei mir einen entschiedenen Geschmack vorausseßen , meine Tage, deren Ueberrest die Quast - Legitimität vielleicht nicht ver- achtet hâtte, in der Einsamkeit und in Armuth zu ver- leben. Jh frage mich, warum meine Broschüre - die nichts bedeutet, die so erbärmlich, so lächerlich , so unverschämt, #0 sfandalds is , das juste-milieu in so große Aufregung verseßt hat? warum diese Eskadron E und lebhafter Lanciers zum Angriff blást, losstiirmt und einen alten Schildknappen, der nicht im Stande ift, ihren Stdßen Widerstand zu leisten, so zu durchbohren sucht ? Wer bin ih, um einen solchen Zorn erregt zu haben? Einer von jenen Leuten etwa, die, ohne die Juli - Revolution gemacht zu ha- ben, aus ihr Nußen ziehend, einen unglücklichen Feind die Schmä- hungen ihres Sieges empfinden lassen? Ach nein! Jch bin kein länzeuder Sieger, sondern ein verächtlicher Ueberwundener. Was binvevt Euch der Schmerzensschrei eines Soldaten, den die Kugel getrofen hat? Euch, zahlreichen Gefährten des Glückes Ehren und Reichthümer: mir, dem einsamen Verfechter des Unglückes Ungnade und Elend! Habe denn ich den Bliß der neuen Göôtter heraus- gefordert? Nein; wenn man nicht darauf angetragen hâtte, die Ueber- reste der meinigen aus dem Tempel zu werfen , so würde ih in meinem Schweigen verharrt haben. Jch bin selten in meinem Leben mâch- tig gewesen; wenn ich es aber war, so bin ich niemals in Zorn ge- gen diejenigen entbrannt, welche sih beklagten; dagegen habe i meine Stimme oft in den Reihen der Schwachen und der Unter- drúdten erhoben. Warum findet sh die Wahl - Monarchie durch eine Opposition beleidigt, die ih der erblichen Monarchie nicht er- svart habe? Wer hat sich dem Gebäck der Pairs widerseßt? Wer hat die dentlichen Freiheiten unter der Regierung der Charte ver- theidigt? Wer hat diesen Freiheiten alle Arten von Opfer gebracht ? Was war ich in dem Augenblick, als die Juli--Tage ausbrachen ? Ein Gesandter, der scine Dimission eingereiht und die schönste Gesandtschaft aufgegeben hatte, die cin Mann von meinen Neigungen sich nur wúÜnschen konnte: 200,000 Fr. Rente, eine Art von Königthum in Rom, das Patronat der Künste ich hatte Alles aufgegeben, um mich von einem Ministerium zu trennen, das mich beschwor/ bei ihm zu bleiben, dessen Stütze ich aber nicht seyn wollte weil sein Gelan- gen zur Gewalt mir verderblich für mein Vaterland erschien. Sez- zen wir den Fall, daß die Verordnungen geglückt wären; wer worde das Wort ergriffen haben? Fch! Fch wage dies auszusprechen, ohne zu fürchten, daß Frankreich mich Lügen strafen wird. Jch würde geschrieben, würde die verleßten Rechte des Volkes zurückgefordert,

hahen.

ih angegr Die Verordnungen mo immer von jenen Helden nach der che jeßt ihren Triumph ift es: ich will weder c in ihrer Schänke!‘/

Dr. Brandt, früher Professor Mitglied der Kaiserlichen Akade1 Petersburg und Direktor am zoo mie, hat die interessante Beobacht Elephanten der Vorwelt, d Mammuth als Ei Arten gäbe. als zwei Sfelette und außerder eine große Menge Zähne phanten, die in den ver aber Sibiriens, gefunden wurden. eigenen, auf Kosten der gelegt werden.

lungen, den S

überlassen haben.

R Thi Ds

1856

ewiß würdet sehr viele von den angebli en bekleidet haben und noch bekleiden, Sie würden sich vor eingeschlossen und die Kühnsten kaum schlossenen Thüre Andere t tig, schr unvorsichtig sey un clamationen die ganze Angel ner Schlacht aber würden fte die Vortheile in omm fahrung. Wie oft hat man mich ni Kammer und vor dem Publifum ver allein auf der Bresche stehen müssen in meinen grauen Bart, efahrlosen Freiheiten erblicke. Charte Ludwig's XVIII. sind mißlungen gestürzt; ih vertheidige die T iffen haben würde chten sicgen oder untergehen, Schlacht getrennt gewesen, ! dahinrollen lassen. Wahr in Bett in ihrem Hospital, noch einen Plaß

n meinem i würden gefunden haben, d durh meine heit verdürbe.

egen folz dic Ehr Anspruch genommen haben. ccht auf der

wenn ich

Muthe

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-Karren über mich

chen Siegern, welche Stel- mir die Gefahr der Sache n. ihre Häuser leise bei ver- obsprúche ertheilt ih schr unzeitigen Nach gewonne- e und vor allen Dingen Fch spreche aus Er- Tribune der Pairs- lassen? Wie oft habe ich nicht ? Auch lache ih ein wentg heute so viele Verfechter der Die Unternehmungen gegen dîe ; der Thron is zusammen- ieses Thrones, dessen Sieg das ist mein ganzes Verbrechen. so wäre ich

sichtigerweise i wúrden cinige

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Wissen schaftlihe Nachrichten.

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Demselben thätigen

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ne Art bezeichnete ,

teln. Prof. Dr. Raßeburg.

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in Berlin, gegenwärtig

Wissenschaften zu St. logishen Museum dieser Afade- ung gemacht, daß es unter den Namen

ie man zeither unter dem \sechs sehr verschiedene Museum der Akademie besißt nicht weniger n sech s einzelne Schädel, so wie Knochen der Glieder fossiler Ele- schiedensten Gegenden Rußlands, meist Die Details werden in einer Akademie erscheinenden Abhandlung dar- Naturforscher ift es auch ge- tand der beiden Hörner des großen vortweltlichen Sibirishen Nashorns auszumit

hef-

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42 Mill. 861, do. (von 1831) 837.

Hamburg 3 Mon. 9#.

Auswärtig Amsterdam, 19. Dezember.

Niederl. wirkl. Schuld 3912, Kanz-Billets 155.

Vesterr. 5proc. Metall. 8274. Russ. (von 1834

e Börsen.

St. Petersburg, 14. Dezember.

Bear Den 24. Dezember 1821. Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preuss. Cour.)

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St.-Schuld-Sch. Pr. Engl. Anl. 18 Pr. Engl. Anl. 22 Pr. Engl. Obl. 30 Kurm. Obl. m.1.C. Neum. Int.Sch. do. Berl. Stadt-Obl. Königsbg. do. Elbinger Danz. do. in Th. E, Pfandbr.

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von Auber.

867. Actien 1400. 1397. 1785 G.

würde mich geweigert haben, die Abgaben zu bezahlen. Und ganz

Redacteur Fohn.

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Mitredacteur Cottel. err S Metern e

: Gedruckt bei A. W. Hayn.

vollmächtigten in Vorschlag gebracht. 810 | 1448 |2044 a Torgau, den 28. Oktober 1831. : 821 | 1150 2044 h Königl. Landgericht. 826 | 1151 |2045 a

Die unterzeichnete Direktion findet sih veranlaßt, hierdurch bekannt zu machen, daß 427 aanze und 507 halbe Afrien des deutsch-amerikanischen Bergwerk-Ver- eins den Rest der durch die 10. General-Versammluna vom 11. Februar 1829 dekretirten und ftatutgemäß ein-

den Nachtheilen ausgeseßt haben, welche für einen sol- chen Fall in den Statuten liegen. i Die Nummern dieser, so wie der früher schon be-

kannt gemachten, in ähnlicher Lage sich befindenden 2e On | Aktien, zusammen 466 ganze und 544 halbe, lassen wir} 35 | E | am Fuße dieses, zur Erleichterung der Uebersicht, nah} g 3, era der Reihenfolge abdrucken. d | 2 Elberfeld, am 2. Dezember 1831. A 222, D ie Direktion des deutsch - amerikanishen] 936 | 1526 Bergwerk-Vereins. 987. |-4557 938 | 1558

827 | 1152 |2045b N } 8341 |-1215 |2046 a Deutsch - amerikanisher Bergwerks-Verein.f 858 | 1295 |2046b 864 ' 1309 12047 a 865 | 1404 |2047h 866 | 1408 | 2048 a 867 | 1414 |2048b Bee 1415 | 2049 a A A A : 4 . 869 | 1416 |2049 b geforderten Schluß-Zubuße nicht bezahlt und sich dadurch 870 | 1417 12050 a 912 1.1472 | 2050 b 913 | 1504 |2051 a 2051 b 2052.a 2052 h 2085 h 2086 a 3 12086 h 2087 a 2091 a 9091 b 10 160 268 341 479 625 T02 947 | 1559 | 2092 a 44 159 270 342 480 626 T03 948 | 41560 |2092b 99 | 170 | 294 | 357_| 481 [627 | 704 1 949 | 1561 |2093 a 109 180 | 295 358 482 628 705 950 | 1562 |2093 b 122 | 182 |.296 | 367 | 542 | 629 | 706 f 951 | 1563 |2123 a 123 183 | 298 368 543 630 T07 952 | 1564 |2123hb 124 | 184 | 306 369 591 631 708 991 | 1565 |2124 a 125 185 |- 314 370 592 632 709 992 | 1566 |2124b 140 186 | 312 371 593 633 740 993 | 1575 (2125 a 4141 | 194 | 349- | 423 | 597. [6384| 11 19947 1585/2466 à 142 | 197 4 323 | 424 | 598 | 635 | 712 F 995 | 1586 |2166b 145 | 204 ‘| 327 | 430 | 619 | 636 | 736 } 996 | 1628 |2167 a 4146 205 330 431 620 637 737 997 | 1629 |2167b 150 210 337 432 621 638 T46 998 | 1630 |2168 a 154 211 338 433 622 639 T47 999 | 1631 [2168 b 152 212 |-:939 471 623 640 758 1000 | 1632 | 2469 a 453 | 245 | 340 478 } 624 704 773 Tonne 1636 | 2169 b

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2497 b 2517 a 2517 b 2518 a 2548 b 25149 a 2549 b 2520 a 2520 b 2521 a 2521 h 2522 a 2522b

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Allgemeiner Anzeiger für

Bekanntmachungen. 774 | 1001 [1651

Ueber daá Bermögen des Kaufmanns Friedrich Gustav} 776 | 1021 2006 a Echten zu Prettin, ist dato der Concurs eröffnet, und} 777 | 1022 |2007 h der ofene Arrest verfügt worden; es haben daher} 778 | 1923 2008 a sämmtliche Gläubiger ihre Ansprüche an die Concurs-4 779 | 1024 |2008 þ Masse innerhalb 3-Monatren, spätestens aber in dem auf} 780 | 1025 |2009 a

den 5. Mart. 1832, Vormittags um 10 Uhr, T7841 | 1026 |2009 b vor dem Deputirren, Herrn Landgerichts - Assessor von} 782 | 1027 |2010 a Bdmelburg, an Gerichtsstelle anberaumten Termine ge-} 783 | 1028 |2010 h búhrend anzumelden, und deren Richtigkeit nachzuwei-} 784 | 1081 |2011 à sen, widrigenfalls sie sofort nah Abhaltung des Ter-4 785 | 41082 12011 b mins mit allen ihren Ansprüchen an die Masse prá-f 800 | 1083 |2012 a cludirt, und ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen} 306 1084 |2012 b gegen die Gläubiger auferlegt werden wird. 807 | 1085 |2013 a

Den hier Unbekannten werden die Justiz-Kommissa-} 808 | 1138 |2043 a rien, Leyser, Heinze und Büchner hierselbst, zu Be-} 209 | 1133 2043 h

35 3007 308 3009 3910 3011 3012 3013 3014 3015 3017 3918 3919 3020 3021 3022 3023 3924 3025 3026 3027 3028 3029 3030

2643 a! 3031 2467 al

3032 30933 3034

3044

2697 a 2697 h 2698 a 2598 h 2699 a 2699 h 2700 à 2700 h 2701 a 2701 h 2702 a 2702 b 2703 a 2703 h

3077 | 3673 4205 | 4350 5074 al 5156 b 3078 | 3674 | 4206 | 4352 5074 b| 5L5T a 3103 | 3675 |/ 4207 | 41353. | 5075 a | 5157 b 3104 | 3724 | 4208 | 4354 5096 b | 5158 a 3105-4 825 | 4209 *|- 4355 5097 a| 5158 b 3109 | 3726 | 4210 | 4356 5097 b | 5159 a 3440: 1 372T C A42lLl«-/ 4357 5098 a| 5159 b S123 B25 da | 43583 5098 h | 5169 a 3124: 43729 |- 4213 | 4359 | 5099.a 5160) b 3139 | 3730 | 4214 | 4369 | 5999b| 5161 a S A 420 4301 5100 a| 5161 b S I Oa | AZLG | 4302 5100b| 5176 a 3153 | 3738 | 4217 | 4363 5101 a| 5176 b 3154| 3775 | 4218| 4364 5101 b| 5221 a 3249 | 3776 | 4219 | 43565 | 5102 a 5221 b 3250 | 3777 | 4220 m | 5102 b| 5222 a 3253-1 3778 | 4221 .| 5003 a |:5103 a 5222 b 3254 | 3779 | 4222 | 5004 a| 5103 b| 5223 a 3284 | 3780 | 4223 | 5004 b] 5104 a 5223 b 3285 | 3781 | 4224 | 5005 a| 5104 b| 5231 a 3383 | 3782 | 4225 | 5005 b| 5105 a| 5231 b 3324 | 3783 | 4226 | 5006 a} 5137 a 52332 a 3335 | 3784 | 4230 | 5006b| 5137 b| 5232 b 3386| 3785 44231 | 500T-a 5139 a 5233 a 3387 | 3786 | 4233 | 5007 b| 5139b]| 5233 b 3488 118187 | 4287 5008 b | 5140 a] 5234 a 3390 | 3788 | 4238 | 5009 a 5140 b| 5234 b 3405 | 3789 | 4297 5009 b| 5 141 a| 5235 a 3406 | 3790 | 4298 | 5010 a 5141 b 5235 b 3407 | 3791 | 4299 | 5010b| 5142 a| 5236 a 3408 | 3792 | 4300 | 5011 a| 5142b| 5236 b 3409 | 3793 | 4301 | 5014b] 5143 a| 5237 a| 3410 | 3794 | 4302 | 59012 a| 5143b| 5237 b 3411 | 3337 | 4303 | 5012b| 5144 a | 5238 a 3412 | 3338 | 4304 | 5013 a| 5144b| 5233 b 3413 | 3339 | 4305 |5013b| 5145 a| 5239 a 3414 3340 4306 | 5014 a| 5145b| 5239 b 3415 | 3841 | 4307 | 5018b| 5146 a| 5240 a 34416 | 3842 | 4308 | 5019 a| 5146 b| 5240 b 3417 | 3903 | 4309 | 5019b | 5147 a| 5266 b 3418 | 3904 | 4310 | 5020 a | 5147b| 5289 a 3419 | 3905 | 4311 | 5020 b | 5448 a | 5293 b 3420 | 3962 | 4327 | 5021 a 5148 | 5300 a 3421 | 3967 | 4328 |5021b| 5149 a| 5300 b 3422. | 3968 | 4329 |5039b| 5149 b| 5303 a 3423 | 3969 | 4330 | 5031 al 5150 a| 5323 a 3424 | 3970 | 4331 |5031b| 5150b| 5328 b 3478 | 3971 | 4332 | 5032 al 5451 al 5329 a 3492 | 3972 | 4333 | 5032b| 5451b] 5329 b 3494 | 3973 | 4334 | 5033 a| 5152 a} 5330 a 3564 | 3974 | 4335 | 5033b| 54152b| 5342 a 3604 | 3975 | 4336 | 5034 a| 5153 a| 5342 b 3605 | 3976 | 4337 | 5946b]| 54153b| 5343 a 3629 | 3977 | 4338 | 5047 al 5154 a| 5343b 3630 [m | 4339 | 5047b| 5154b | 5344 a 3631 | 4202 | 4340 | 5048 a| 5155 a| 5344 b 3632 | 4203 | 4344 | 5048b| 5155b | 5345 a 3633 | 4204 | 4342 | 5073b| 5156 a | 5345 b

die Preußischen Staaten.

9846 â 5346 h 93h53 a 53h3 h 9364 a 9324 a

5384 bJ : 3335 al! 5385 bj : 9356 af :

5336 h 9387 a 5387 b 5388 a 5338 N 5339 a 5389 h 5390 a 5390 b 5391 a 5391 h 5392 a 5392 h 5413 b 5414 a 5414 b 5415 a 5415 b 5416 a 5416 b 54417 a 54417 b 5418 a 5418 h 5419 a 5419 b 5420 a 5420 b 5424 a 5421 b 5422 a 5422 b 5423 a 5440 a 5440 b 5441 a 5441 b 5442 a 5442 h 5466 h 5467 a 5467 b 5500 h 5501 a 5501 h 5502 a 5502 h 3903 a

worden,

Literarische Anzeigen.

Bei Gerhard in Danzig und in allen Buchhandlungen zu haben, (in-Berlin, namentlich in der Enslinschen Buchhandlung, Brei restraße Nr. 23):

Dr. Sinogowitz, tractatus pathologico the rapeuticus de choleraDantisci etBero

Gr. 8vo. broch. Preis 29 sgr

ist so eben erschienen # sten Quellivasser. # und in 9 Jahren mit einem Kostenaufwande von 1,000,000 Ru- P bel bis zu dem Dorfe Alexejewskoje fortgeseßt. Der Haupttheil

lini observata.

Jn allen Buchhandlungen (in Berlin, namentlich in i der Ens lin schen Buchhandlung, Breitestraße Nr. 23)} ist zu haben : i

T 4:60

Taschenbuch für gesellige Unterhaltuna Jahrgang 1 1) 4 Erzählungen von Dr. Pustku che! F Glanzow. 2) Ein Lustspiel von E. Karoli. 3) Der F franfke Mai, Mâhrchen von C. Holterhoff. 4) 20 Ge dichte von W. Jemand). Geb. mit Goldschnitt und Langewiesche. 1 Thl. 10 sgr. |

m i ch!

Neue hiftorish-politishe Zeitschrift.

Im Verlage des Unterzeichneten witd vom Jahre F 1832 an erscheinen: : Historish-politishe Zeitschrift, heraué- f

gegeben vom Professor Leopold Ranke f

n Der / N

Dieselbe is bestimmt, factishe Erläuterungen der | Geschichte sowohl der neueren Zeit überhaupt, als ins F besondere der leßtverflossenen Jahrzehende mitzutheilen. #

T Verordnungen vom 24. Oktober und 8. November bekannt ge-

Sie wird in zweimonatlichen Heften von 10 bis 12 f mat :

Bogen gr. 8vo. ausgegeben werden, und der Preis deé È Alle gute Buchhandlunget f des Jn- und Auslandes (in Berlin, Duncker und Humblot, Französischestraße Nr. 20 a), so wie sämmt- | liche Postämter (welche sich mit ihren Aufträgen an f das Königl. Zeitungs-Comtoir in Berlin wenden wol- | len) nehmen B |

Jahrganges 5 Thl. sein.

estellungen an. Friedrich Perthes in Hamburg:

ez

46 8 A L d, V8 , e, N f: He G era

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B are e ear M ——————ck U ge È

Amtliche Nachrichten.

Konf 0 Laden Des Königs Majestät haben den Geheimen Regierungsrath

| Delbrück zum Regierungs-Bevollmächtigten an der Universität Die Múndel, Schauspiel in 5 Ab: F Hierauf, zum erstenmale wie: Lokal: Gelegenheits-Posse in F

Fm Opernhause: Die Lichtenfteinet, dramatishes Gemälde in 5 Abtheilungen, nebst einem Fm Schauspielhause: 1) Les trois quartiers, comédie en F

3 actes. 2) Monsieur Cagnard, folie du jour en 1 acte. : Fn Potsdam: Die Weihnachtsbescherung, Lokal: Gelegen: heis-Posse in 1 Aft. Hierauf: Der Liebestrank, Oper in 2 Ab: ; theilungen; Musk von Auber. : . Dienstag, 27. Dez. gemeister, Posse in 1 Aft. pantomimisches Ballet in. ler: Giuletta; Dlle. Fanny Elsler: Amalie.) / Fm Schauspielhause: La première représentalion de lf reprise de: Avant, pendant et après, esquisses historiques F en 3 époques.

Königstädtisches Theater

Sonntag, 25. Dez. Fra Diavolo, oder: Das Wirthshaus } zu Terracina, komische Oper in 3 Akten, von Scribe; Musi (Lord Koofkburn: Hr. Fischer;

Halle Allergnädigst zu ernennen und das diesfällige Patent Al:

| jerhöchstjelbst zu vollziehen geruht.

———————————-ch

Der bisherige Privat- Dozent De. Haas in Bonn if zum

| außerordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der dorti- | gen Königlichen Universität ernannt worden.

Weftfanntmaoun q. Das Publikum wird hierdurch benachrichtigt, daß für das Jahr 1832 ein neuer Zeitungs -Preis-Courant ium Drucke er-

| schienen ift, dessen Vorlegung jeder Zeitungs - Fnteressent sowohl | bei dem Zeitungs - Comtoir in Berlin , als auch bei sämnulihen | Post- Anstalten in der Monarchie zu verlangen berechtigt ift.

Berlin, den 20. Dezember 1831. General-Post-Amt.

: _ Befanntmachunug, Sämmtliche Herren Lieferanten und Handwerker, welche im

i laufenden Jahre für Rechnung der unterzeichneten General - În- " tendantur Lieferungen gemacht oder Arbeiten gefertigt haben, wer:

den hiermit aufgefordert, die betreffenden Liquidationen , sofern

| dies nicht bereits geschehen ift, unmittelbar nah dem 1. Januar | k, J. einzureichen,

Berlin, den 16. Dezember 1831. General-Intendantur der Königlihen Museen.

Augekommen: Se, Excellenz der Wirkliche Geheime Rath, Durch gereist: Der Kaiserl. Russische Feldjäger, Lieutenant

s Paris.

Zeitungs-Nachrichten.

Ausland. Rußland. St. Petersburg, 17. Dezember. Se. Kaiserl. Hoheit

; der Großfürst Michael Pawlowitsch sind am 14ten d. Abends [N von Riga in erwotinschtem Wohlseyn hier f s M

Se, Majestät der Kaiser haben dem General - Lieutenant

F Olschewski l, und den General-Majors Tiemann Il. und Rich- ter IT. den St. Annen-Orden erster Klasse, dem wirklihen Staats- Ï rath Fürsten Galißyn den St. Wiadimir-Orden erfter Klasse und F dem Fürsten S, Gagarin, s wie den Senatoren Oseroff und E Tutschkof das Großkreuz desselben Ordens zweiter Klasse ver- S liehen,

Der Kollegien-Rath Deminkoff ist an die Stelle des Staats-

H raths Brussiloff, der an Stelle des Ersteren Vice- Gouverneur

Während Jhres Aufenthalts zu Moskau nahmen Se. Kai-

E serl, Hoheit der Cesarewitsh Thronfolger unter Anderem auch das i Bassin der Mytischtschinschen Wasser auf dem Sucharewschen D Thurm und die Pumpen - Einrichtung bei dem Dorfe Alexejews- Ftoje in Augenschein und ließen sich von dem Jngenieur-General- A Major Jánisch alle Details derselben erklären. Diese Wasserlei- # tung is ein Denkmal der Regierung Jhrer Majestät der Kaise- rin Katharina Il, Sie versorgt die Stadt Moskau mit dem be-

Das Werf wurde im Fahre 1779 begonnen

desselben besteht in einem 16 Werst langen, mit Erde überdeck- ten, aus Ziegeln gemauerten Kanal von 3 Fuß Breite und 5 Fuß Höhe, Die zuströmenden Quellen liefern in 24 Stunden 10,000 Oxhoft Wasser. Fm Jahre 1826 wurde diese Wasserleitung ver- mittelst gußeiserner Röhren und einer Wasserpumpe bei dem

M Dorfe Alexejewsfkoje noch erweitert und verbessert. Schon seit

länger als einem Jahre ist diese Maschine in vollem Gange, und

jaus 4 Springbrunnen im Xunern der Stadt Moskau sprudelt I das reinste Quellwasser hervor. Die genannte Pumpe und die E dazu gehörigen Maschinen haben cine Ausgabe von 680,000 Ru-

bel verursacht. Die General - Adjutanten Demidoff, Krassowsfi und Fürst

S Sthtscherbatosf und der Oberkammerherr Graf Golowkin sind

aus Moskau und der Jägermeister beim Kaiserlichen Hofe, Fürst

Ï Golizyn, ift aus Starodub hier angelangt,

Bom dirigirenden Senat wird bekannt gemacht, daß gericht-

F lihe Verhandlungen, nach welchen Gutébesißer für frei gelassene F Bauern von der Krone Geldentshädigungen zu erhalten haben, Ï nicht eher als beendigt angesehen werden sollen, als bis sie dem Senat zur Durchsicht vorgelegt worden.

P 01e 1

Warschau, 21. Dez. Die provisorische Regierung hat im Namen Sr. Majestát des Kaisers und Königs folgende zwei

1) „Um mittelst Vorschrift der Haupt - Prinzipien des Finanz-

Ï Dienstes demselben dle gehdrige Ordnung zu verleihen, wird hier-

mit guf Vorstellung des Finanz-Ministeriums Folgendes beschlos-

sen: A. Einkúnfte Art. 1. Die vor dem 29. November v. 2s

geseßlich bestchenden Abgaben sollen bis zu Ende d. F. erhoben wer-

Î den. Art. 2. Die Vorschrift des vorhergehenden Ärtikels hat kei- Ï nen Einfluß auf die hinsichtlich der indirekten Einkünfte erlassene

Verordnung des Präsidenten der provisorischen Regierung vom 30.

| Sept. d. F. 6. Ausgaben. Biszur Ausmittelung der Vermögens-

reußische Staats

Allgemeine

S M H L E A E D a L M s E

a H E

Umstände des Schaßes wird die Zahlung der für den Zeitraum bis zum

29. Nov. 1830 rüständigen Ausgaben eingestellt; alle Ausgaben aber und Anforderungen an den Schaß, welche aus der Revolu-

, tionszeit herrühren, werden bis zu späterer Entscheidung aufgeh0=

ben. Art. 4. Von exklusive dem 16. Sept. bis zum Schluß d. J. soll der für das Fahr 1830 vorgeschriebene Zahlungs-Etat in Aus- úbung gebracht werden : doch sollen die laut diesem Etat von dem erwähnten Termin an zu zahlenden Gehalte und Ausgaben nur zu Gunßften derjenigen Behörden und Personen stattfinden, welche ge- genwärtig im Amte stehen, und welche kraft ciner Entscheidung der provisorischen Regierung in ihrem Amt verbleiben. C. Stagats- papiere. Art. 5. Das Finanz - Ministerium soll die Aus- stellung von Obligationen für das von den Kirchen ck darge- brachte Silber und die während der Revolution requirirten Pro- dukte und Pferde einstellen, auch bis zur ferneren Entscheidung der Regierung weder Schaß - Assignationen ausgeben, noch die bereits ausgegebenen hei Zahlung der Abgaben oder beim Kauf von Forst - und Bergwerks-Erzeugnissen, annehmen. Art. 6 Die Vollziehung dieser in das Geseßbuch einzurückenden Verordnung wird dem Fi- nanz- Ministerium Übertragen.

2) Auf Antrag des Dirigirenden der Justiz - Abtheilung in der provisorischen Regierung des Kbnigreichs Polen wird hierdurch verordnet: Art. 4. Von dem Tage an, wo diese Verordnung im Gesehbuch bekannt gemacht wird, hôrt das Justitium auf. Art. 2 Jn denjenigen Prozessen, deren Entscheidung bisher eingestellt ge- wesen, soll in der Hauptstadt die Zeit vom 30 Nov. 1530 und tim ganzen Königreich Polen die Zeit vom 5. Dez. desselben Jahres bis zur Kundmachung dieser Verordnung bei Verjährungeu, Perem-= tionen und bei den geseßlich vorgeschriebenen Präklufiv- Terminen nicht gerechnet werden. Art. 3) Diese Verordnung erstreckt sich nicht auf die bei dem Gericht hdchster Änstanz und bei der admini- firativen Gerichtsbarkeit anhängig gemachten Prozesse, in Betreff deren besondere Verordnungen erlassen werden sollen. Mit Vollzie- Lan gegenwärtiger Verordnung wird das Justiz - Ministerium eauftragt.

Die hiesige Weichselbrücke wurde vorgestern zum drittenmale während dieses Winters zertrümmert. Die ersten beiden Male wurde der Schaden durch den Eisgang angerichtet ; diesmal ging ein Weich selschif durch das hohe Wasser zur Grunde.

Das Ukrainische Uhlanen-Regiment, dessen Chef der Gene- ral Witt ift, rückte gestern in hiesige Hauptftadt ein,

Von der Polnischen Gränze, 19. Dez. Seit einiger Zeit beginnen bereits die Nückmärsche der durch die Kai- serlich Russishen Amnesftie- Dekrete begnadigten Mannschaften derjenigen ehemaligen Polnischen Truppen - Corps, welche Schuß suchend in Preußen die Waffen mczegelgt baben. Sie werden in verschiedenen Abtheilungen ihrer heinmathlichen Gränze zuge- führt und dort den Kaiserlichen Kommissarien übergeben.

theilung an der Polnischen Gränze unweit Strasburg, wo fie

der Russische Oberst v. Seddeler als Kaiserlicher Kommissarius | machte Proposition wegen des Kauss und Verkaufs von Effek:

übernahm. Die beiden Abtheilungen bestanden aus 736 und }

849 Mann. Mit Ordnung nund Ruhe hatten sle ihren Marsch bis dahin gemacht, und mit Ordnung und Rue erfolgte au die Uebergabe. Sie wurden in Linie aufgestellt, von dem Ober- ften v. Seddeler mit einem Gruß angeredet, den sie laut dan- fend erwiederten, hiernächst in eintm Kreise um ihn versammelt und ihnen diejenigen Kategorieen nochmals deutlich bezeichnet, welche durch das Amnestie- Defret von der Begnadigung ausge- {losen sind, wobei es denjenigen von ihnen, welche sich in \ol- hem Falle fühlten, freigestellt wurde, von der Rückkehr abzu-

stehen. Es fand sich indeß fein solher unter ihnen, vielmehr)

erscholl dem Kaiser ein lautes Lebehob, und freudig ivard die Gránze überschritten, worauf eine nochmalize Aufstellung und hiernächst die Absendung der Mannschaften in ihre Wojewod- chaften erfolgte. Von Russischen Truppen waren nur 10 Ko-

\safen gegenwärtig, und die heimfehrenden Polen sahen sich mit

lich priesen, der ihnen gegebenen Versicherung einer fceien und unbesorgten Rückkehr zu den Jhrigen volles Vertrauen geschenkt zu haben. Sie haben auch alle Ursache dazu, deun sle werden gut behandelt, mit Verpflegung in ihre Heimath entlassen und die alten Soldaten, welche sich nicht selbst erhalten können, sol- len zum größeren Theile den Veteranen- Compagnieen einverleibt werden. Fn den folgenden Tagen werden die weiteren Ueber- gaben auf den dazu bestimmten Gränzpunkten erfolgen.

Franx e! G

Pairs-Kammer. Jn der Sivung vom 17. Dezem- | ten aus | / men daber, indemckwir cine Pflicht erfüllen , gleichsam eine Schuld

ber, bei deren Eröffnung der Präsident des Minister-Raths, fo

wie die Minister der auswärtigen Angelegenheiten, des Handels, | der Marine und des öffentlichen Unterrichts zugegen waren, er: |

foigte zuvörderst die Aufnahme und Vereidigung des neuen Pairs Grafen Roguet, Sodann bestieg der H andels-Minister

Gleich nah Beendigung derselben verließen die vier anderen

Minister den Saal, um sh in diese Kammer zu verfügen. | Der Handels-Minister ergriff sodann zum zweiten Male |

3 Deyputirten-Kam- | % n j | i ; i das Wort, um der Bersammlung den von der Deput i liche Ordnung in Lyon wiederhergestellt is, die Gerichtshöfe

mer bereits angenommenen Geseß-Entwurf üder den Transit vor- zulegen, Am Schlusse der Sizung kündigte der Präfsldent

noch an, daß am náchsten Montag der Bericht (iber das Pairs- |

Gesey abgestattet werden würde.

Fn der Sipßung vom 19ten ftattete der Herzog Deca- zes diesen Bericht ab. Nach einigen allgemeinen Betrahtun- gen berührte er die Frage der Erblichkeit, bei welcher Gelegeu- heit er sih darüber beflagte , daß der Journalismus der ösfentli- hen Meinung dadurch Zivdna angethan, daß er den Kandida- ten für die Wahl - Kammer die Bedingung aufgelegt habe, ge- gen die Erblichkeit zu ftimmen. Hierauf entwickelte er die bei- den entgegengeseyzten Meinungen, die sich über die Frage der Erblichkeit gebildet haben, und wonach es hierüber im Schoße der Kommission zu keinem Beschlusse gekommen ift, Dex eine

(A Mo) ne M Ur MER A E E A R Lt 1 - 7 Q T Cn R E C B A D D O4 SOUOT O C OOE DE Ä D, ne T R T N n ia

eitung.

1832,

E S R E e T S R R L R E B R 3 A I a E L S U D E A A A - L G2 A M L G ÆAVEA è R T ERE I E I A

Theil, bemerkte er, hade zu Guuflen der Erblichkeit ge-

| flimmt, weil er geglaubt, daß ohne “die Erblichkeit die

Pairs: Kammer alle izre Unabhängigkeit einbüßen. würde; der andere dagegen sey der Meinung gewesen, daß, sobald die Ab- schaffung der Erblichkeit von dem Lande verlangt werde, die Pairs-Kammer si auch in diesen Wunsch fügen müsse, indem dies das beste Mittel sch, dem-Voike zu beweisen, daß sein Bestes allein ihr zur Richtschnur diene; die Majorität, die \fich hierüber in der Deputirten-Kammer geäußert habe, beroeise aber auf das unläugbarste, daß die Nicht-Erblictkeit heutiges Tages ein Bedärfniß sey. Fn Betreff -der Art und Weise der Ernen: nung der Pairs erklärte der Berichterfiatter, die Kommission halte einstimmig dafür, daß felbige der Krone gebühren müsse. Hinsichtlich der aufgestellten Kategorieen bemerfte er, daß die Majorität der Kommission sich für die Beibehaltung derseiben ausge- \sprochen habe, wobei sle jedoch zuzleic den Wunsch geäußert, daß man den érforderlihen Steuerfaß von 3000 auf 5000 Fr. erhöhe. Nach- dem noh der Herzog Decazes die Ansicht der Kommission dahin ausgesprochen hatte, daß die Zahl der Pairs unbeschränkt sehn miisse, {loß ec mit der Versicherung, daß die Mitglieder dieser Kommission kein Mittel verabsäumt hätten, um sich über die ihnen vorgelegte Frage das benöthigte Licht zu verschaffen; zu- gleich ersuchte er die Kammer, bei ihren Berathungen über das Geseß jedem Partei - Geiste zu entsagen. (Eine ausführlichere Mittheilung über diesen wichtigen Bericht behalten wir uns vor,) Kaum hatte Hr. Decazes seinen Vortrag beendigt, als auch die Pairs dem Bureau des Präsidenten zueilten, um si für die be- vorstehende Debatte, die am nächsten Donnerftag (22sieu) begin- nen sollte, einschreiben zu lassen. Folgendes ist eine Liste der be- reits eingetragenen Pairs: für das Geseß: v. Broglie, v. Choi- seul , St. Priest, Clément- de-Plis und Coroudet. Wider: v. Coignyh, Molé, Dreux -Brezé, Noailles, Siméon, Portalis, Montebello, Mounier, Croy, Ségurc, Lamoignon, Tournon, Cril- lon, Boissy d’Anglas, Rougé, Lagarde und Courtarvel.* U eiber: Fiß-Fames, v. Plaisance, Sesmaisons, Moctemart, Roy, Wé- renger, v. Tascher und v. Raigecourt. i

Deputirten-Kammer. Sipung vom 17. Dez. Zu Anfang dieser Sißzung trat Hr. Roger mit einer neuen Proposi-

| tion des Fnhalts vor, daß man der Regierung die Befugniß ein-

ráume, in wichtigen Fällen die Ehe zwischen Schwägern und Sch{wägerinuen zu gefiatten. Ju -der Sizung vom 2Mfien sollte

| dieser Antcag näher entwickelt werden. Es famen hierauf ver- | shiedene, größtentheils unerdebliche Bittschriften zum Boctrage, | nah deren Beseitigung Hr. Vatout über zwei Geseu-Entwürfe j | | von örtlichem Funteresse berichtete. Eine große Menge anderer ähnli: Eine solche Uebergabe ecfolgte heute mit der 1sten und 2ten Ak- ; h 4: Age NUDeeE O

cher Geseße wurde darauf mit 266 gegen 2 Stimmen angenommen. YFebt entwickelte Hr. Alby seine in der Sißkung vom 13ten ge-

ten auf Zeit, so wie wegen der Stempelung der darüber zu ma- henden Abschlüsse, Nachdem slch eivige Redner theils sür, theils wider den Antrag hatten vernehnmeu lassen, beschloß die Ver- fammlung, dense!ben i# Erwägung zu ziehen. Mittlerweile waren aus der Pairs-Kammer die Minister eingetroffen; doch vermißte man den Marschall Souit, Jett bestieg Hr. C. Pé- rier wegen einer amtlihen Mittheilung die Rednerbühne und äußerte sich folgendermaßen:

,, Meine Herren! Fn der Sißung vom 25sten v. M. hatte ih die Ehre, diese Kammer auf Befehl des Königs und nach dem Gutachten seines Staats-Rathes von den schmerzlichen Ereignissen in Kenntniß zu seßen, deren Schauplaß so eben die Stadt Lyon gewesen war. Etne getreue Mittheilung der vorgefallenen That- sachen, wie diese uns, in Ermangelung direkter Berichte des Prä- feften und des Militair = Kommandanten, von einem Verivaltungs- Chef gemeldet worden waren, die Darlegung der getroffenen Maaß-

so vieler Schonung und Milde behandelt, daß sie sich jet glück- | regeln und die Ueberzeugung, daß es dem Ministerium möglich feyn E / Add - E

werde, allen Erfordernissen mittelst der bestehenden Geseße zu ge-

| nügen, riefen von Seiten - dieser Kammer einen Beweis des Ver-

trauens und der Zustimmung hervor, der uns neue Kraft gab, zu- gleich aber auh uns neue Verpflichtungen auflegte, nament- lich diejenige, späterhin noch unseren Bericht, den se mit so vielem Wohlwollen aufgenommen, zu vervollständigen. Fndem wir dies zu thun im Begriffe sichen, legen wir großentheils nur über Jhr cigenes Werk Rechnung ab: denn die glückli- che Uebereinstimmung der Gewalten, die sih so ofen in der Adresse der Kammer an den König ausspricht, hat mächtig dazu beigetragen, die hochherzigen Ansirengungen der Armee und aller guten Bürger zur Wiederherstellung der Ordnung zu beleben, und die Leidenschaften , die gar leicht diese Elemente der Unruhe zu ih- rem Vortheile hätten ausbeuten können, einzushüchtern. Wir kom-

abzutragen, und unserer Revolution, die keiten besseren Erfolg, feine dauerhaftere Bürgschaft gewähren konnte, als die Ueberein- stimmung der verfassungsmäßigen Gewalten, in der allein die Kraft der Jnstitutionen und der Regierung beruht, einen ihrer würdigen

; , ; Inter | Pribut zu tollen. Die erste, der Kammer gemachte Mitthei die Rednerbühne, um der Versammlung dieselbe amtliche Mit- | T zu s G gemachte Mittheilung

theilung zu machen, deren sich einige Stunden später Hr. C. Pé- | rier in der Deputirten-Kammer entledigte. (Siehe weiter unten.)

ging bis zur Abreise des. Kronprinzen und des Kriegs-Ministers. Von hier ab werde ih meinen neuen Bericht beginnen. Nicht, daß uns seit jener Zeit nicht speztellere Meldungen "über die Auftritte des 21. und 22. Nov. zugegangen wären Uund- daß wir nicht uber den Fnhalt derselben in lange und traurige Details eingehen tönt- ten. Sie werden aber vielleicht, wie wir, der Meinung seyn, m. H, daß bei der gegenwärtigen Lage der Dinge, wo die geseß-

instruiren, vor Allem gber die Reue den zur Beruhigung der Stadt verfügten Maaßregeln auf halbem Wege entgegen fömmt, es mindestens unzeitig seyn würde, sh nachträglich noch in eine umständlihe Erzählung der beklagenswerthen Excesse einzulassen, die jene Stadt mit Blut befleckt und alle Gutgestnnte in Bestürzung verseßt haben. (Stimme zur Linken: „Doch hat Hr. Dumolard sich Über Fhren ersien Bericht beschwert!) Bei solchen Krisen bewirkt ein alizu vollsiändiger Bericht eine Art von Reaction, und Sie werden keine andere Reaction als die der Gesehe verlan= gen. Wir wollen Allen eine traurige RÜckerinnerung ersparen und- uns, worauf es vorzüglich ankömmt damit beschäftigen, den wahren Ursachen iener Unordnungen nachzuspüren und die Wir- kungen der von der Regierung verfügten Maaßregeln in Betracht zu ziehen. Alles Uebrige s{chlägt în das Gebiet der Gerechtigkeit und Gnade, und nicht Sie, m. H, werden uns wegen unserer Zu= rúckhaltung über diesen zarten Punkt tadela. Unter die unmittel«

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