1875 / 105 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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[3297]

Deuische Rückverxicherunox-Bank in Frankfurt a, M,

Dritter Rechnungs-Abschluss,

tbnen 1874.

A. Einnahme:

. Prämien-Reservo aus 1873 . Schaden-Reserve B N . Prämien-Einnahme in 1874

1) Freuerbranohe :

. Prämien-Reserve aus 1873 . Schaden-Reserve , L . Prämien-Einnabme în 1874

2) Tranusportbranohe;

« Zinsen und diverse Einnahmen b. Coursgewinn guf Effekten und Agio . Uebertrag aus 1873 ; ¡

3) Andere Einnahmen :

B. Ausgabe:

a. Retrocessionsprämien und Ristorni . C b, Bezahlte Schäden abz. Retrocessionsantheile c. Provisionen, abz. Rückerstattungen . A d. Schaden-Reserve, abz, Retrocessionsantheile , e, Prämien-Reserve, abz. Retrocessionsantheile .

1) Feuerbranohe:

2) Transportbranoho: a9, Retrocessionsprämien und Ristorni S s e 4 - . b. Bezahlte Schäden, abz. Retrocessionsantheile, c. Provisionen, abz. Rückgrstattungen i; N d Schaden-Reserve, abz. Retrocessionsantheile .

C

. Prämien-Reserve, abz. Retroeessionsantheile .

Gehälter, ®Gratificationen , Miethe, Pozti, I

Sämmtliche Verwaltungskosten, s0wie Neuansçhaffungen auf Inventar

3) Andere Ansgaben;: Steuern, Heizung, Beleuchtung etc.,

4) Reingewinn aus 1874

Gewinn-Vertheilung:

. Abschreibung auf Inventar

. Dotirung der Capital-Reserve

. 6% Dividende E

. Reserve für unvorhergesehene Fälle N

. Statutarische und vertragsmässige Tantièmen . Uebertrag auf neue Rechnung .

Bilanz am

P assiva:

1) Actien-Capital E 2) Schaden-Reserve a, der Feuerbranche b. der Transportbranche 3) Prämien-Reserve a, der Feuerbranche, b, der Transportbranche 4) Capital-Reserve, Vortrag aus 1873

Dotirung in 1574

9) Reserve für unvorhergesehene Fälle 6) Dividende pro 1874.

O O

8) Uebertrag auf 1875

Activa:

1) Solawechsel der Actionäre

2) Effecten-Besitz und zwar: Thlr. 15,000 4% Rheinische Eisonbahn-Stamm-Prioritäten Lit. B.

10,000 44 % Oberschlesische Eisenbahn-Prioritäten Lit, H. 9,000 3} % Magdeburg-Halberstädter Stamm-Prioritäten. 4,200 4% Hessische Ludwigsbahn-Prioritäten.

Á 2,000 344 Cöln-Mindener Bisenbahn-Prämienscheine. s 2,000 41-4 Prenss. Central-Bodencredit-Pfandbriefe,

S, W. fl, 6,000 5% Frankfarter Hypothekenbank-Pfandbriefe.

» 93,000 Ludwigshafen-Bexbacher Stamm-Actien (v, Staat gar.)

2,000 37% Frankfarter Staats-Obligationen.

» 1,000 4% Pfälzisehe Ludwigsbahn-Prioritäten.

OVe, Silb, fl, 10,000 5% Franz-Josefsbahn-Prioritäten.

9,900 5% Kaiser Ferdinand-Nordbahn-Prioritäten

6 Oesterreichische Staatsbahn-Prioritäten. Russische Prämien-Anleihe von 1864. 7,000 6% Vereinigte Staaten-Bonds, 1881er. 9,000 5% : 4 consolidirtse.

zu den Geldkursen vom 31, December 1874 3) Darlehen auf Hypotheken 4) Immobiliar-Besitz, Hausgrundstück neue 9) Baarer Cassenbestand L e E, 6) Aussenstände, Saldo der Creditoren und Debitoren 7) Inventar ÿ j ° 8) Stückzinsen ,

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Taubenstrasse No, 11

Frankfurt a, M, äen 15. April 1875.

Für den Aufsichtsrath: de Neufville-de Fary. Hobreckt,

Frau kfurt a. NM., den 24, April 1875.

Uebersendung ihrer Zeugnisse und einer kurzen An- gabe über ihre bisherige Laufbahn, zu melden. «e Königsberg i. Pr., den 25. April 1875. Evangelisch-deutsh-rcformirtes Burgkirchen- Kollegium. :

[3110] Bekanntmachung.

An der hiesigen Realschule erster Ordnung auf der Burg foll, wo möglich {on zum 1 Ul d, J,

die sechste ordentliche Lehrerstelle mit einem Ge-

halte von 1800 Mark Und einem zur Zeit aus Staatsmitteln angewiesenen Wohnungsgeldzus{huß von 432 Mark wieder beseßt werden. Geeignete Bewerber, welche die facultas docendi in den be- schreibenden Naturwissenshaften für alle Klassen und im Deutschen und Rehnen wenigstens für die mittlern Klassen einer höhern Realschule T, Ord- nung besißen, werden ersucht, fi bis zum 1. Juni c. bei dem unterzeichneten Burgkirchen-Kollegium, unter

(180) Offene Bürgermeisterstelle.

Mit dem 1. Juli d. J. kommt in Folge ander- weiter Wahl des Unterzeichneten die Stelle eines Vürgermeisters hiesiger Großherzoglicher Re- sidenzstadt zur Erledigung und es \oll daher zu deren Wiederbeseßung thunlichst bald eine Neuwahl vorgenommen werden.

Leßtere erfolgt auf die Zeit vom 1, Sul d, S

I V

91 Dezember 1874,

| |

S M | l |

109,477 | 45 14,240 | 10 676,840 | 80

45,213 | 35 61,078 | 32 508,079 | 49 21,277 | 20 2,416 | 39

943 | 19

| T T P

| |

800,558 | 35 614,371 | 16

24,636 | 78 1,439,566 | 29

18

239,807 190,062 104,839 | 4: 23,000 |. 168,190 | 20 | 122,882 | 92 359,313 | 65 o 950,858 | 78 47,584 | 85 J DAOL

726,448 | 84

617,791 | 50

44,965 | 3 91,060 | 92

1,439,566 | 29

eisekosten,

1,500 18,000 | 18,000 | 9,000

| |

Oi G 243 | 29 91,060 | 92

M.

A N 1,500,000 23,990. —, 47,584. 85.

168,190, 20, 37,451. 30.

21,000. —, 18,000, —.

205,641

39,000 | 9,000 | 18,000 4,317 |67 243 | 25 LSOCAST (00

{ 1 j

1,200,000 |

| |

|

232,607 | 79 109,714 | 32 78,516 | 62 5,449 | 77 214,770 | 42 3,000 | 3,278 | 35

1,847,337 | 27

Deutsche Rückversicherungs-Bank,

Der Direktor A Hellwig. Vorstehenden Rechnungs-Abschluss nebst Bilanz haben wir geprüft und mit den Büchern übereinstimmend gefunden,

Die Revisions-Commission S. G. C. Lindheimer. Dr. J. Feist. J. KRoeliger,

bis zu Ende des Jahres 1881 und die Bedingungen der Anstellung bleiben der Vereinbarung des Ge wählten mit dem Gemeinderathe vorbehalten.

Der dermalige Stellinhaber bezicht eine vom 1. Januar d. J. ab auf 5000 4 erhöhte Jahres- besoldung.

Geeignete Bewerber werden ersucht, ihre Aumesl- dungen bis zur Mitte des Monats Mai d. I. bei uns einzureichen und dabei zugleih anzugeben, unter welchen Bedingungen sie geneigt sind, eine etwa auf sie fallende Wahl anzunehmen.

Weimar, den 30. April 1875.

Der Gemeindevorstand Großh, Nesidenzstadt. L. Fürbringer.

Oberbürgermeister.

[3262] Das

Bekanntmachung. Rectorat an den hiesigen städtis{en

Schulen soll mit einem pro facultate docendi ge- prüften Lehrer, der bereits an öffentlichen höhern Schulen mit gutem Erfolge fungirt hat, beseßt wer- den. Gehalt 2400 A mit Ausficht auf Erhöhung, falls eine höhere Bürgerschule hier eingerihtet wird. Bewerbungen werden bis zum 20. d, M, ent- gegen gesehen.

Iastrow, den 3. Mai 1875.

Der Magistrat.

Da in leßterer Zeit wieder häufig Fälle vorkom- men, daß Autoreu und Künstler, sowie Buch- und Kunsthändler sich mit ihren Gesuchen um Allerhöchste Annahme oder um Ankauf von literarischen und Kunstwerken direkt ait ver- schiedene K, K. Ministerien in Wien, oder an die K. K. Hofämter wenden, so bringt die Oester- reichisch-Ungarische Botschaft in Folge Anordnung des K. K. Oberstkämmerer-Amtes zur öffentlichen Kenntnis, daß cs für Ausländer, welche Seiner Kaiserlichen und Königlichen Apostolishen Majestät Kunst- oder literarische Werke zu unterbreiten wün- schen, unerläßlich ist, zuerst die Allerhöchste Geneh- migung hierfür einzuholen. Dieses kann nur dur die Vermittelung der Oesterreiisch - Ungarischen Missionen, und zwar ohne gleichzeitige Zusendung des Werkes geschehen.

Berlin, 1. Mai 1875. [3099]

132901 Rheinische Bergbau- und Hükteuweseu- Actien-Gesellschaft.

Unter Bezugnahme auf den §8. 15 unseres Sta- tuts machen wir hiermit bekannt, daß in der am 3. cr. stattgehabten ordentlichen Generalversammlung unserer Actionäre der statutgemäß aus unserer Mitte sheidende Herr Justiz-Rath Kramer wiedergewählt wurde. Der Vorstand unserer Gesellschaft besteht da- her nach wie vor aus folgenden Mitgliedern: Justiz Nath Dr, Kramer in Düsseldorf, Vor- fißender, Kaufmann Inlius Wülffiag in Düsseldorf, Stellvertreter, Kaufmann Theod. vom Rath in Duisburg, Kaufmann August Stein in Düsseldorf, Kaufmann Iulius Ulenberg in Opladen, Nentner Ludwig von Oven in Düsseldorf, Kaufmann Nob. Martin in Düsseldorf. Niederrheinische Hütte bei Duisburg, den 4, Mai 1875.

Der Vorstand.

891 Rheinische Bergbau- und Hüttenwesen- Actien-Gesellschaft.

In der am 3. cr. stattgehabten Generalversamms- lung unserer Actionäre sind folgende Nummern un- serer Prioritäts-Obligationen ausgelooft worden :

Mr. G 11 1987 118 40 188, 84] 345.

301, 0390. 487, 499. 598 Dal Dic, G15: 621. 647. (655, 728. 927 1029. 1048. 1049. 1069. 1099 L100, 1131 1140, 1214. 1219. 1223, 1275, 1306. 1380. 1442. 1513, 1575. 1584. 1605. 1619. 1643. 1657, 1674. 1676. LCOO,. 1797.

Wir machen dieses mit dem Bemerken bekannt,

daß die betreffenden Obligationen

vom 1. Ianuar künftigen Jahres ab an unserer Kasse eingelöst werden. Die Verzinsung der gezogenen Nummern hört an diesem Tage auf.

Den Obligationen sind die Talons und díe noch uiht verfallenen Coupons beizufügen, oder cs wird der Betrag der fehlenden Coupons am Kapital- betrage gekürzt.

Niederrheinische Hütte bei

den 4, Mai 1875.

Der Vorstand.

Magdeburger und Wasch-Anusftalt.

An Stelle des » Magdeburger Corre|pondenten“, welcher am Schlusse des Jahres 1874 eingegangen ist, hat der Verwaltungsrath unserer Gesellschaft mit Genehmigung der Königlichen Regierung auf Grund des 8§. 4 des Statuts vom Jahre 1857 den „Magdeburger Anzeiger“, „Amtliches Organ für die Stadt und den Kreis Magdeburg“, zum Publi- k'ations-Organ bestimmt.

Es werden daher von jeßt ab die durch das Statut vorgeschriebenen Bekanntmachungen durch den „Magdeburger Anzeiger“, die „Magdeburgische Zeitung“, den „Deutschen Neichs- und aiglich Preußischen Staats-Anzeiger“ und die „Berliner Börsenzeitung“ exfolgen.

Magdeburg, den 1. Mai 1875.

Der Berwaltungsrath der Magdeburger Bade- und Wasch-Anstalt, v. Gerhardt, (H. 51702)

Duisburg,

[3305]

WBadDe-

Borsitzender.

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4 Asphalt=Gieachütt, È i Dachpa PPen-Halbrifki E 2112) J. P. Schmenger i

in Offenbach a. Main,

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E , (8190) Frankfurt-Bebraer Eiscubahn.

Es soll die Lieferun; und Aufstellung von circa 43,000 Kilgr. Schmiedeeisen und Gufß- eisen zur Herstellung der eisernen Dachkonstruktion zu einem neuen Lokomotiv-Schuppen auf Bahnhof Fulda in öffentlicher Submission vergeben werden. Bedingungen, Kostenanschlag und Zeichnungen können im Bureau des Unterzeichneten eingesehen, au gegen Erstattung der Kopialien vou da bezogen werden. Offerten find bis zum Submissiens-Termin Don- nerstag, den 20. Mai cr,, Bormittags 11 Uhr, anher einzureichen.

Fulda, am 1. Mai 1875.

Der Vaumeister Lünzner,

Dritte Beilage.

zum Deulschen Reichs-Anzeiger und Köni

2 105,

“AGEC C D E C E A Er A V ; Der Inhalt dieser Beilage, in einen besonderen Blatt unter dem Titel

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L D entral- H and elé - D

Das

und Auslandes, sowie durch Carl Heymanns

thum Anhalt werden Dienstags unter der wöchentlich, die leßteren monatlich,

Zur Ausführung des Markenschugt- | Civilrets\treit entwickeln,

gesetzes vom 30. November 1872.

F XILX, Zeichen, welche bis zum Beginn des Jahres 1875 im Verkehr allgemein als Kennzeihen der Waaren eines be- stimmten Gewerbtreibenden gegolten haben,

Das Markenschußgesetz unterscheidet bei den bereits vorhandenen Zeichen rüdcksihtlich der Form zwischen

1) den handel3geseßlich

2) den nit handelsgesezlih Zeichen.

Bei den ersteren erfolgt die Eintragung ohne Rücksiht auf die Form unbedingt, wenn die An- meldung vor dem 1. Oktober 1875 geschieht.

Die anderen (ad 2) müssen in der Form den Erfordernissen des S3 Al 2 genügen, fie dürfen also nit ausschließlich in Zahlen, Buch- staben oder Worten bestehen oder offentliche Wappen oder Aergerniß erregende Darstellungen enthalten.

Hierhin gehören au diejenigen Zeichen, welche bisher im freien Gebrauh aller oder ge- wisser Klassen von Gewerbtreibenden befunden haben. Auf dieselben kann jedoh nah S. 10 dur Anmeldung Niemand ein Recht et- werben und ein derartiges eingetragenes Zeichen muß nah §. 11 auf Antrag eines Betheiligten wieder gelös{cht werden.

Von diesen Zeichen sind diejenigen, welche bis zum Jahre 1875 im Verkehr allaemein als Kennzeihen der Waaren eines bestimmten Gewerbtreibenden gegolten haben, wohl zu unterscheiden. Sie find den landesgeseßlih ge- \{hüßten (ad 1) gleihgestellt. durh die Anmeldung außer dem im Verkehr anerkannten Inhaber Niemand ein Recht erwer- ben, sofern dieser vor dem 1. Oktober 1875 die Anmeldung bewirkt (S. 9), und es finden auf diese Zeichen auch die oben angeführten Beschrän- fungen des 8. 3 Al. 2 keine Anwendung. Die Gleichstellung \folher Zeichen mit der landes- geseßlich geshüßten, in Bezug auf den Schugz,

geshüßten Zeichen und ges{hüßten

geseßes (8. 9) ausgesprochen, die ftellung in der Form hat erst der tag auf ein Amendement des beshlossen. Der Legttere hob in der Begründung seines Antrages hervor, daß unter den im ehr- lihen Handel anerkannten (niht landesgeseßlih geshüßten) und fernerhin unter den Schutz des Geseßes zu stellenden Waarenzeichen fich viele befinden, welhe den ftrikten Formen desselben niht entsprehen, alfo z. B. aus bloßen Buch- staben bestehen. Der Abg. Dr. Harnier produ-

Reichs-

girte zur Unterstüßung des Grimmschen Antras-

ges eine Jahrhundert alte, anerkannte, aber nit landesgeseßlih ges{chüßzte Marke, die jeßt leiht als öffentlihes Aergerniß erregend angesehen, daher von der Eintragung ausgeschlossen werden könnte, falls die für neue Marken vorgeschriebe- nen Formen auÿ auf die alten, anerkannten An- wendung finden s\ollten. In Berücksichtigung diejer Gründe hat der Reichstag diese Marken dur ihre Einfügung in 8. 3 Al. 1 den landes- geseßlih geshüßten ganz gleich gestellt,

Das unterscheidende Kriterium zwischen den im §. 9 und den im §. 10 erwähnten, bisher gebräuchlichen, aber nit landesgeseßlih ge=- schüßten Waarenzeichen ift mithin das, ob ein Zeichen bisher das Kennzeihen der Waare eines bestimmten Gewerbtreiben- den gewesen ist oder ob es sich im freien Gebrauche aller oder gewisser Klassen von Gewerbtreibenden befunden hat (wie die Biele: felder Flahsblume). Im ersteren Falle steht das Zeichen den landesgeseßzlich geshüßten gleich, muß also ohne Rücksicht auf seine Form einge- tragen werden, wenn es vor dem Oktober 1875 angemeldet wird, im leßteren Fall muß es den Erfordernissen des Al. 2 S. 3 genügen, und es kann Niemand durch Anmeldung ein Recht auf das Zeichen erwerben.

Ueber die Frage, ob sich ein Zeichen

wie konftatirt werden oll, im rechtmäßigen Gebrauch eines bestimmten Gewerbtreibenden befunden habe, äußerte der Abgeordnete Dr. Grimm bei Begründung feines Antrags: „So lange die Sache nit kontradiktorisch ist, wird der Anmel- dende vollständig damit ausreichen, wenn er ö. B, ein Zeugniß einer Gewerbekammer vorlegt, worin ihm bestätigt wird, daß dieses Zeichen von ihm geführt worden, oder wenn er dieses in son- stiger Weise glaubhaft macht. Wird die Sache kTontradiktorish, kommt ein Anderer und macht dasselbe Zeichen geltend, \o wird sih eben ein

Auf sie kann alfo |

weler au die im 8. 6 des Gesetzes

Central - Handels - Register für dae Dane Reich kann dur alle Verlag, i Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Exveditien:

Rubrik Leipzig resp. Dessau veröffentlicht,

|

¡als sein eigenthümliches.

| denjenigen gehört, welche den landesgeseßlih ge-

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| |

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|

| |

G2, s i | ) | Zeichens zu prüfen und in | zeichen | treibenden, oder um das Zeichen einer gewissen | Klasse von Gewerbtreibenden handle, auf welches

i gehört, werden die Handels- war bereits in dem Entwurf des Markenschug- | etn verpflichtet sein, sih hierüber ein Urtheil ! Gleich- | reihen leit , | hältnisse aus H - | / Abg. Dr. Grimm beider Klassen von

jan si statthaft ift,

1 | l

| Deutschland | Sortbildungs-

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am 12. und

Dritte Beilage

E E E S G S:

D D Iy Eger e N Post-Anstalten des In- Berlin, SW., Kéêniggräßerstraße 109, und alle SW. Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

die ersteren

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich Sachsen und aus dem e erfteta

aer: Ae Ter:

ausgetragen werden muß.“ Ob die Schwierigkeiten in allen Fällen leicht | zu lösen find, muß dahingestellt bleiben. Wie | uns mitgetheilt wird, führen verschiedene, und | zwar mitunter nicht wenige Gewerbtreibende von j Alters her ein und dasselbe Zeichen, ein jeder | Hier kann es aller- l

dings zweifelhaft sein, ob ein solhes Zeichen zu

j shüßten gleichstet,n (8. 9) oder zu denjenigen, } auf welche üb.rhaupt Niemand durch Eintragung ein Recht erwerben kann (§. 10). Jedoch haben diese Zweifel nur ee fur, Den erkennenden j Richter Interesse; für die Eintragung sind fie | unerheblich, da bei dieser, die geseßentsprehende Form des Zeichens vorausgeseßt, überhaupt nicht j in Betracht kommt, zu welcher Klasse (§. 9, §. 10) | das Zeichen gehört. Dieser Klassenunterschied | tritt bei der Anmeldung nur hervor, wenn ! Jemand ein der geseglihen Form nicht ent- | sprehendes Zeichen als sein bisher im Verkehre anerkanntes meldet, Zum Nachweis hierüber be- darf er allerdings einer Bescheinigung, behufs | deren Ertheilung Handels- und Gewerbekammern in die Lage kommen könnten, die Qualität eines Zweifel zu gelangen, ob es \ich im vorliegenden Falle um das Kenn- der Waaren eines bestimmten Gewerhb-

durch Anmeldung Niemand ein Recht erwerben kann. Allein diese Zweifel dürfen die Handels- und Gewerbekammern nicht zurückhalten, dem An- suchenden, falls dies der Wahrheit entspricht, die Bescheinigung, daß das Zeichen im Verkehr all- gemein. als das Kennzeichen (auch) seiner Waaren | gegolten Habe, zu ertheilen, weil sie ja sonst der richterlichen Entscheidur g, die nah dem Geseg nur auf Antrag eines Betheiligten erfolgt, vor- greifen würden. Erst wenn eine Handels- oder Gewerbekammer vom Prozeßrichter ersucht wird, | sh darüber zu äußern, ob ein Waarenzeichen zur Klasse des §. 9 oder derjenigen des S. 10 und Gewerbekam- ! Jür die Anmeldungsbescheinigungen | zu ermittelnde thatsählihe Ver- da, wie bemerkt, die Eintragung | Zeichen (S8. 9 und 8. 10) wenn sich mögliher Weise | auh der Anmeldende nur unnüge Kosten ver- | ursacht. j

zwölfte \chlesische Gewerbetag soll | 13, Juli d. J. abgehalten werden , der | Ort der Zusammenkunft Wird binnen Kurzem defi- ! nifiv bestimmt werden. Für die Tagesordnung sind | vorläufig folgende Anträge angemeldet worden: | 1} Die Einführung von Arbeits Kontraktbüchern; ! 2) die Bewegung für Erhöhung der Einfuhrzölle in s und Oesterreih; 3) die gewerblichen !? und Zeichenshulen; 4) die Dampyf- kessel - Erplosfionen in Veziehung zum Haftpflicht- !

gese. |

zn bilden.

|

Der

Ein Banquier u. #. w., bei welchem Werth- | papiere als Pfand deponirt werden, mit der ; auédrücklihen Erklärung des Pfandgebers, daß Li auf Rückgabe derselben Papiere nicht rene, macht ! fih, nah einem Erkenntniß des Ober-Tribunals vom 9. April cr., durch eine eigenmächtige Verfüs- ! gung über die deponirten Effekten nur dann der ! Unterschlagung \{huldig, wénn er dadurch den Zahlen- | bestand derselben verändert. |

Die Nr. 18 des „Gewerbeblatts aus Wü-t- j temberg“, herausgegeben von der Königlichen | Centralstelle für Gewerbe und Handel, hat folgenden | Inhalt; Bekanntmachung, betreffend das Ergebniß / der Wahlen der beiden Bo: stände der Handels- und | Gewerbekammern. Das Gremdwort in der deutschen j Sprache. Die Frauenarbeits\chule in Reutlingen. | Stand des Eisen-Marktes in England. Li- teratur. Nächste Monats-Börfe.

Die Nr. 1229 des „Bremer M deldbtate | tes“ Wochenschrift für Handel, Volkswirthschaft | und Statistik, hat folgenden Inhalt: Wochenschau. Deseßung der Handelsgerichte zweiter Instanz. Zur- Ausführung des Markenschußt- geseßes. Norddeutscher Lloyd. Der Bremer Cassirtag. Deutsche Banken. Vermischte Mit- theilungen. Marktberichte. Anzeigen.

Handels - Register.

Allatedt. Bekauntmachung. Laut Beschlusses vom 1. d, M. heutigen Datum die Firma : Robert Seidlers Wittwe und Sohn in Allstedt gelöscht, dagegen Fol. 50 des hiesigen Handelsregisters

die Firma: : Nobert Seidler in Allstedt,

ist unter dem

über den Markenschuß, vom 30. November

für das De

der im Wege Rechtens | und als deren Inhaber der Lohgerbereibesiger und

| Zufolge Verfügung vom

| Moriß Hofer

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glih Preußischen Staats-Anzeiger.

Derlin, Freitag, den 7. Mai

E E N

1874, vorgesriebenen Bekannimachungen veröffentli werden, erscheint au in

utsche Reich.

104.)

Da Central - Handels-Regifter für das Deutsche Reich erscheint in der Regel tägli. Daz

Abonnement beträgt 1A 50 S für das Vierteljahr. Insertionspreis für den Raum einer Drugzeile 80 “M

Einzelne Numurern fosten 20 4

Die Dienstag8nuramer enthält OODY g Never! iht üer ursbekanntmachungen.

Woche in diesem Blatt veröffentlichten Kon

Lederhändler Willmar Robert Seidler hierselbst ein- getragen worden. Allstedt, den 3. Mai 1875. Großherzoglih Sä. Justizamt.

Ascheraleben. Die in unserem Gesellshafts- register unter Nr. 49 eingetragene Handelsgesellschaft „Kruschwiß & Krenkel“ hierselbst ist aufgelöst, und der Kaufmann Albert Krushwiß hierselbst als Fuhaber der Firma „Albert Kruschwigßz“ einge- ragen. Aschersleben, den 1. Mai 1875, Königliche Kreisgerichts-Deputation.

Berin, Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin, Î 9, Mai 1875 sind am jelbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: _In uuser Geftellschaftsregister, woselbst unter Nr. 4313 die hiesige aufgelöste Aktiengesellschaft in Firma: Vau- Gesellschaft Woltersdorf bei Erkuer vermerkt steht, ift eingetragen: Der Civilingenieur Iohann Christian Friedrich Scheer zu Berlin ist als Liquidator ausgeschie- den und an seine Stelle der Kaufmann Leopold Goldschmidt zu Berlin mit der besonderen Be- fugniß erwählt worden, Grundstücke mit Geneh- migung des Aufsichtsraths freihändig zu ver- äußern. In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 9245 die hicsige Handelsgesellschaft in Firma: Gebr. Zaske vermerkt steht, ist eingetragen : Die Firma is umgeändert in: Dr. Petri'she Fücalstein-Fabrik? Gebr. Zasfe _In unser Gesellschaftsregister woselb unter Nr. 2847 die biesige Handelsgesells{chaft in Firma : Denuhardt & Schulze vermerkt fteht, ift eingetragen : Die Gesellschaft ist durch gegenseitige Ueber- einkunft aufgelöst. Der Kaufmann Anton Mo- riß Hofer zu Berlin seßt das Handelsgeschäft unter unveränderter Firma fort. Vergleiche Nr. 8723 des Firmenregisters. Demnächst ift in unfer Firmenregister unter Nr. 8723 die Firma: Dennhardt «L Schulte und als deren Inhaber der Kaufmann Anton fer hier eingetragen worden.

In unser Firmenregister, wosclbst unter Nr. 8308 die hiesige Handlung in Firma: I. H, G. Ließmann Nachf. Fraustaedter «&© Limbourg vermerkt steht, ist eingetragen : Das Handelsgeschäft ist durch Vertrag auf den Kaufmann Carl Eduard Rudolph Gerlt zu Berlin übergegangen, welcher dasselbe unter unveränderter Firma fortseßt, Vergleiche Nr. 8724 des Firmenregisters.

Demnächst ist in unser Firmenregister unter

! Nr, 8724 die Firma:

H. G. Lichmann Nachf., Fraustaedter & Limbourg und als deren Inhaber der Kaufmann Carl Eduard Rudolph Gerlt hier eingetragen worden.

Die dem Kaufmann Robert Fraustardter für diese Firma ertheilte Prokura ist erloschen und ist deren Löschung in unserem Prokurenregister Nr. 2905 erfolgt.

Der Kaufmann Julius Christian Gotthilf Tiede zu Berlin hat für sein hierselbst unter der Firma: Inlius Tiede (Firmenregister Nr. 4986) bestehendes Handelsgeschäft dem Julius Hennefuß zu Berlin Prokura ertheilt und ift dieselbe in unser Prokurenregister unter Nr. 3063 eingetragen worden.

Die hiesige Handelsgesellschaft in Firma:

j Wittkopf & Schulze S (Gesellschaftsregister Nr. 5256) hat für ihr Handels- geschäft dem Kaufmann Otto Eduard August Müller zu Berlin Prokura ertheilt und ist dieselbe

| in unser Prokurenregister unter Nr. 3064 eingetragen

worden.

Gelöscht sind: Gesellschaftsregister Nr. 2927 die Firma: Gebr. Bellert, Prokurenregister Nr. 2792 B die Prokura des Carl Meischner für die Ak- tiengesellshaft in Firma: Bau-Gesellschaft Cottage, Berlin, den 5. Mai 1875. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen,

Brandenburg. Bekanntmachung. Die in unser Firmenregister Nrck541 eingetragene Firma Christian Spitta ist gel8\{t worden. Braudenburg, den 1. Mai 1875. Königliches Kreisgericht. Abtheilung I. Braunsechweig. Nachdem laut Anmeldung in das unter der Firma:

die in der leßtvergangenen

A Günther & Co, zu Schöningen betriebene Handelsgeschäft dessen In- haberin, die Ehefrau des Ingenieurs Carl NÑNie- lhulßze daselbst, Sophie, geb. Günther, den Inge- nieur Friedrich Conrad Spamann zu Schöningen als offenen Handel8gesellschafter aufgenommen hat, mit welchem sie das Handelsgeschäft na Aufgabe der bisherigen Firma unter der neuen Firma : E Günther & Spamann in offener Handelsgesellschaft, zu deren Vertretung der 2. Spamann allein beretigt ist, fortseßt, und nachdem die genannten Gefellshafter dem Ehemanne der 2c. Nieschulte, Ingenieur Carl Nieschulte zu Schöningen für ihre gedachte Firma Prokura ertheilt haben, tit im Handelsregister für den Amts8gerichts= bezirk Schöningen Fol. 52 die Firma;

: Günther & Co. heute gelßscht, daselbst aber Fol. 72 die Firma:

: Günther & Spanranu als deren Inhater :

1) die Chefrau des Ingenieurs Carl Nieschultze ¿zu Schöningen, Sophie, geb, Günther,

2) der Ingenieur Sriedrich Conrad Spamann zu

chöningen,

als Ort der Niederlassung :

Schöningen, unter der Rubrik Rechtsverhältuiffe bei Handels3ge= lellschaften :

„Offene Handelsgesell\ch{aft, begonnen am 1. April 1675, Zur Vertretung derselben ist allein der Ge- sellshafter Ingenieur Griedrich Conrad Spamann berechtigt ;* heute eingetragen, und ferner vermerkt, daß dem Ingenieur Carl Nieschulße zu Schöningen für die obgedahte Firma Prokura ertheilt ist.

Vraunschweig, den 28. April 1875.

Herzogliches Handelsgericht. V. Bode.

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Broleh. Die auf die Sührung des Händels- und Genossenschaftsregisters sih beziehenden Geschäfte werden vom 1. Mai d. F. ab von Herrn Kreisrich- ter Fechner bearbeitet. Vroich, den 30. April 1875. Königliche Kreisgerichts-Deputation.

Crefeld. Kaufmann Carl Claesges, ‘zu Crefeld wohnend, hat für das von ihm daselbft erx- richtete Handelsgeschäft die Firma : Carl Claesges augezommen, als deren Inhaber derselbe auf An- meldung am heutigen Tâge sub Nr. 2298 des Handels- (Firmen-) Registers des hiesigen König- lichen Handelsgerichtes eingetragen worden ist.

Crefeld, den 5. Mai 1875.

Der Handelsgerichts-Sekretär. Enshoff.

Crefeld. In das Handels- (Firmen-) Register des hiesigen Königlichen Handelsgerichts wurde auf vorschriftêmäßige Anmeldung am heutigen Tage sub Nr. 2299 eingetragen, daß die zu Crefeld wohnende Manufakturwaarenbändlerin Catharina Schmaldt unter der Firma: Cath. Schmaldt ein Handelsge- {äft hierselbst errichtet hat.

Crefeld, den 5. Mai 1875.

Der Handelsgerichtê-Sekretär. Enshoff.

N 5 Cr

Crefeld. Die Handelsfrau Angelina Hermanns hat das von ihr hierselbst geführte Handelsgeschäft sub Firma: „Ios, Hermanns scel, Wwe,“ unterm 1, d. Mts. mit allen Aktiven und Passiven, sowie mit der Berechtigung zur Fortführung der Firma auf den dahier wohnenden Kaufmann Carl Wilde übertragen, welcher Letztere dieses Geschäft unter der gedachten Firma hierselbst fortseßt. Vorstehendzs wurde auf vorschriftsmäßige Anmeldung der Be- theiligten am heutigen Tage bei Nr. 176 und resp. sub Nr. 2300 des Handels- (Firmen-) Registers des hiesigen Königlichen Handelsgerichtes eingetragen. Crefeld, den 5. Mai 1875. Der Handelsgerich1s-Sekretär. Enshoff.

das bei dem hiefigen Königlichen Handelsgerihte geführte Handels- (Firmen-) Re- gister wurde am - beutigen Tage sub Nr. 2301 auf Grund seiner Anmeldung eingetragen: der zu Crefeld wohnende Apotheker Moriß Fikeisen, als Inhaber der Firma: M. Fickeisen dahier.

Crefeld, den 5. Mai 1875. |

Der Handelsgeri{chts-Sekretär.

Enshoff.

Crefeld. Sn

Dortmund. Handelsregister

des Königlichen Kreisgerichts zu Dortmund. In unser Firmenregister ist unter Nr. 619 die Firma Carl Overmanu zu Brecten und als deren Inhaber der Bäckermeister und Spezereihändler Carl Overmann zu Brechten am 27, April 1875 einge- tragen,

Dortmund. Haudelsregister

des Königlichen Kreisgerichts zu Dortmund. In unser Firmenregister ift unter Nr. 620 die Firma C. Le Claire j». zu Dortmund und als deren Inhaber der Kaufmann Carl Le Claire Ie zu Dortmund am 30. April 1875 eingetragen,

Dortmund. - Hovdelsregister des Königlichen Kreisgerichts zu Dortmund,

Die unter Nr. 207 des Gesell\chaftsregisters einge- zragene Firma Le Claire et Mennuony zu Dort-