1875 / 132 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

—fol&her im Jahre der Belagerung voa

S

SE e Ger S Toryiftiichrmn- MiniftereeinS-die %, Ditirterls“- (1809) “Witt dtr Leitung *

chGarfe Kritiken hervorgerufen, bie ebe mit der Zeit versiummt sind 4 ward Villot General-Sekxctär der Minen h hint d als

l ire der Be oa Paris und der Kommune wirren große Verdienste, indem ex die beteatendsten Kunstwerke *

Muteen in Stcerheit brate. ag des

, Eine nene arktische Erxved ition zur Erfor” King-William-Landes und einiger Theile der nordweftlion A fahrt, fowie zur Aufsuchung weiterer Ueberreste von Sin Be 4 line Erpedition wird, Londoner Blättern zufolge, unver: lich Englan

In der Sigung der historischen Gesell ns Ayril las zunächst Herr Direktor Dr. Introsinaki eine- sür die v Deutsche Rundschau“ von Julius Rodenberg bestimmte Studie über die Ge- ite, die Bedeukuna und Eigenthämlich\t der in England er- Icheinenden fritisben Bierteljahrs\cchristep oder der in jüngiter Zeit in parlamentarischen Versammlungen u6d öffentlichen “Blättern }o oft angezogenen Reviews. Epohemachend (t unter diesen englischen Rund» schauen die Edinburgh Review gew sen, welche seit dem Jahre 1802 in der Hauptstadt Scoitlands veröffentlicht wird. Ein Kreis befreundeter bobegabter und bochstrebender funger Männer zog- fn dieser Zeit- schrift ohne Anschen der Person und des Stand-s mil übermüthiger Rücfsichtölosigkeit alle Publikationen von Bedeckung vor ihr Forum. Durch Geist, Wiß und beredte Spragcs- oershafften si die Neviewer Leser und einen Einfluß auf. ch Stimmung der Gemüther und drängten alle früheren frich@en Journale in den Hintergrund. Die Kritiker dec Edivbargh Review waren sachgemäßer, eiogehender und gausfühßxlägèr; auch bildeten sie dadurh einen Fortschritt gegen die fcüheren, ganz willkürlihen Stimmungskritiken, daß ihnen meistens ein allgemeiner Gedark?: zu lag,

das Einzelprodufkt gemessen wurde. Der langjährige ] geber dieser Zrilschrift, Francis Jeffrey, verstand cs, fich einen tüchtigen Kreis von Mitarbeitern heranzubilden, der durch die

Gemeinsamkeit der Ideen in Politik und Religion zusammenge- halten wurde. Um dieser Zeitschrift entgegenzuwirken, gründeten, aur Ler gderes Kriti ars Maeiafon

verleßt worden War, bie Anhäuger des von Wiliiam Gifford. Es entstand nun eine hefiüige Fehde zwischen den ripxalifirenden Organen der Whigs und Torys. Wenn die Politik auch immer die Hauptsache blieb, so wor 1m ersten Viertel unseres Jahrhunderis doch die Aufmerksamkeit dieser literarischen Zeitschriften ganz besonders auf die hervorragenden voctischen Erzeugnisse Eng- lauds und auc Deutschlands gerichtet. Neben der Politik und Poeste waren es dann die nationalsfononmishen Fragen, die Katholiken- emancipation und die Verfassungsreferm, welche in den Vordergrund der Besprechung traten. Zu diesen beiden Reviews gesellte sih 1824 die „Westminster-Neview*, welhe von Anhängern und Jüngern Jeres- mias Benthams gegründet wurde, um dessen Jdeen über Gesetz- gebung, Verwaltung und Gesellschaftsrechte zu popularisiren. Sie ist das Organ der gesammten philosophischen Radikalen. Oie Review- Artikcl, die Mitte haltend zwishen Buch und Zeitung, zwischen Wisser. schaft und dem Streben, praktisch zu wirken, übermitteln dem gebildeten Lesepublikum eine Fülle {ähßbaren Wissens in ane giehender Form und geshmackvoller Darstellung. Sie find meist selbständige Arbeiten, mit abgerundele Essays, denen der Titel cines Buces oft bloß als Vorwand oder Thema dient, Die hervotrrageudsten Schriftsteller und Staatsmänner Englands (Brougham, Canning, Wilberforce, Sir William Hanmil- ton, Macaulay, Sir George Lewis, James und John Stuart Will, Hallain, Grote, Gladstone, Bulwer, Carlyle) haben sich in den Reviews ihre literarkschen Sporen verdient. - Der Gewohnheit ihxer Schriftsteller, nicht blos Fahmänner, fondern ein großes gebildetes- Pablikum vor Augen zu haben, verdanken die Eng- länder, daß cuch ihre gelehrten Bücher in einem klaren Styl und in anschaulichezr Faßlichkeit geshricben sind. Diesen Eigenschaften ist auch der Erfolg zuzuschreiben, daß eine kritische Zeinshrift, wie die „Edinburgh Review“ und die „Quarterly", sich, so lange lebenskräftig erwiesen haben, tahcim geschäßt und beachtet im Auslande.

Die deutsche geologische Gesellschaft hielt am 2. Juni eine Sißung ab. Nachdem der Vorsitzende, Hr. Rommelsberg, die für die Bibliothek eingegang-nen Bücher und Karten besprochen hatte, legte Hr. Remelé aus Neustadt-Eberöwalde eine Tibia eines jungen Elepbas primigenius aus dem Löß des Annaberges in Olzerschlesien vor und sodann einen sehr großen OberschenkelknoGen eines Elephas primigenius, wel #ch zusammen mit vielen und sehr mannigfaltigen Geschieten, worunter sich als Sel- tenheit namentlich MBasalte mit Olivin auszeichnen, bei Hegermöhle unweit des Finowkanals in einer Kiesgrute befunden hatte. Sodann legte Hr. Dames ein Geweihßtück des Riesenhirsches (Cervus euryceros) vor, welches von Hrn. Superintendent Taucher bei Rixdorf gefunden ist. Es ist dies wohl der erste bei Rirdorf ge- fundene Rest dieses Thieres; dieser Fund beweist von Neuem, daß Cervas curyceros ein echtes Diluvialthier ift, da es sich mit Elephas Pprimigenius und Bos priscus vergescllschaftet in tyvishen Diluvial- ablagerungen gefunden hat. Ferner legte Hr. Rosmann {bne Grap- tholithen-führende Geschiebe und siurische Enkrinitenkalke ven Greifen- hagen in Pommern vor, Hr. Halfar sprach unter Vorlegung der be- treffenden Stücke über die äußeren E: sceinungen der Kontaktgesteine der devonischen und Kulmablagerungen bei Rohmkerhall im Oferthal, fowie über die sehr komplizirten LagerungEverbäitnisse derselben. Schließlich legte Hr. Lossen mehrere große Profile durch die Stadt Berlin vor, welche den geognostischen Bau des Grundes unserer Stadt zur Darstellung bringen und mit feinem Werke then Verhältnisse der Stadt Berlin“ demnächst veröffentlicht werden sollen. Im Verlage der photographis{en Kunstanstait von W. Berndt in Dresden ift kürzli in vier verschiedenen Formaten ein

zu Grunde lag, an welcec | Heraus» j

N eweiben,npn Waltex Scott, der di. eine schagfog.! a

„über die geognofti- |

photographishes Blatt erschienen, das si sowohl dur seinen Jn-

halt wie durch seine treffliche technische Ausführung bestens empfiehlt. | | y ¡Der 6 | die kleine Rolle des Prinzen von Marocco darin übernehmen wird.

Es zeigt den „Fürsten Bismark Seiner Majestät dem Kaiser Vortrag haltend.“ Beide Figuren sind stehend dar- gestellt, die des Kaisers aufrecchten Hauptes, die Linke leicht auf den mit Vüchern und Papieren vedeckten Arbeitstisch stiüßend, ernst und aufmerksam den Woiten des gend, welcher, die Kürassieruniform tragend, ein Papier in den Händen hält, dessen Inhalt seine Blicke während Vortrags verfolgen. Beiden Gestalten läßt \sich weder eine genaue Porträtähnlichkeit, noch auch eine in Auédruck und Haltung zutreffende Charaktaziftif absprechen, und vor Al’'em hat dex Autor der Kompo- sition, die in der Photographie wicdergeg:ben ist, ein in Dresden le- bender ehemaliger Offizier, Emil von Hartißsch, der sich jeßt gänzlich der Kunst gewidmet hat, mit vielem Geschi das Gezwun-

beis

gene und Gemachte zu vermeiden gewußt, das in der Regel derarti- | gen Darstellungen anhaftet und ihren Eindruck auf den Beschauer |

empfindlih beecinträ®ßtigt. Außer dieser glücklichen Vernieidung einer sehr naheliegenden Gefahr trägt aber auch die gelungene Behandlung der Photographie, vor allem die ruhige Geschlossenheit ihres Tons wesentlih dazu bei, die bildmäßige Wirkung des Blattes zu steigern. Rein als Photographie betrachtet, darf es als ein neuer Beweis für die bereits mehrfach anerkannte Tüchtigkeit der genannten Kunstanstalt gelten, deren gegenwärtiger Inhaber mit offenkundigem Erfolg die ge- diegene Hanfstaenglsche Schule genossen hat.

Gladenbedckshen Kunstgießerei ron Friedrich Drake modellirte von Humboldts3 der Ausëführung in Broúuze entgegen. Die kolossale Figur, durch deren— Aufstellung \ich die Stadt Philadelphia die Ehre erwerben wird, dem berühmten deutschen Forscher das erste größere Denkmal errictet zu haven, läßt von Neuem die noch immer frishe Erfindungs- und Gestaltungékraft des greisen Meisters bewundern, dem es hier gelang, ein Bild Humboldts zu ershaffen, das in seiner unmittclbar übers- geugenden Wirkung, in der feinen und lebensvellen Erfassung

sicht gegen-

n. Des L i Statue

wärtig eine Alerauder

Reichskanzlers fol- |

Des | | hat Hr.«Direktor Wolf vom Freitag | Grenadier-Regiments (Königin Elisabeth) unter Leitung ihrcs Di- | reftors E. Nuscheweyh engagirt. | wos Doppel-Concert der Kapelle des | unter Leitung des Musikdirektors Selchow statt.

E:

A 6 , / f; A U A „jen. Das Dampfschiff „Pandora", das zu dem Zwecke privatim veiethet wurde, machte am Freitag in Southampton seine Probe- ¡ährt. Kapitän Allen Young, der mit M'Clintock auf dem „For“ diente, wird die Expedition befehligen und Lieuteuant Billington, von der Königlichen Marine, wird der zweite im Kommando sein.

In Thüringen sowie über Paris haben fich am 4. d, M. fehr heftige Gewitter entladen; am 5. d. M. Nachts haben in Böhmen, am 6. d. M. Morgens in Vorarlberg, Nordtirol und Salzburg

Wolkenbrüche erheblichen Schaden verursacht. fich

des individuclleu Wesens des. Dargestellten den besten Schöpfungen der modernen Mornmentalplastik durchaus ebenbürtig anreiht und mit Drake's bekanuten Standbildern Rauchs und Schin- kels auf gleiche Hôhe_ zu stellen ist. Ohne jeden Prunk giebt vie Statue das Bild des in ihr Gefeierten in echt monumentaler und großer Auffassung. Jn einen Mantel mit breit niederfallenden Kra- gen gekleidet, die gesenkte Linke auf den zur Seite stehenden Globus stüßend, mii der zur Brust erhobenen Rechten eine Rolle üúmfassend, das Haupt leise vorgebeugt, steht die Gestalt wie in sinnender Be- trahtung dem Beschauer gegenüber. Jn dieser zwanglos natür- lichen, dabei aber doch in hohem Grade bezeichnenden Hal- tung, mehr aber noch in dem . lebendig durchgeistigten Aus- druck des mächtigen, in seinen Formen meisterlicch durchgebildeten Kopfes prägt sich die geistige Eigenart des dargestellten Mannes nach jeder Seite hin unverkennbar aus. Nicht nur dec denkende, weite Ge- biete überschauende Forscher, sondern ebenso der liebenswürdig geistreiche Mensch ist hier in glücklihster Weise verkörpert, - und vor Allem ge- langte auch der Zug jener echten, das ganze Wesen verklärendea Hu- manität, in deren Besiß Alexander von M und sein nicht minder großer Bruder Wilhelm sich in so jeltenem Maße gleichen, zu unbehindetter, voller und freier Geltung. Die s{lichte Behandlung der äußeren Erscheinung der Gestalt hebt diese ruhige Größe des in» neren Wesens nur noch nachhaltiger hervor. Jn breiten, einfachen Massen fällt der bis über das Us N DenDs Mantel Mr Dari Vin R U S E L jeall l a2 Ui E Dur E inte belebt, Tus die linke Seite des Mantels, ein wenig %eitporgeZzogef “und Ven" dkr fuiflitgëltden Rêchten* festgehalten, in den fo entstehenden Linien einen wirkungévollen Kontrast gegen die geraden Falten der anderen Hälfte bildet. Fm Uebrigen erscheint die Gestalt von jeder Seite in trefflih geschlossenen Umrissen, die dem Denkmal die ihm gebührende würdige monumentale Haltung sichern und ihm zugleich die wünschenswerthe reiche Fülle der Formen verleihen.

Am 8. Juni, Vormittags um 10 Uhr, fand in Csln die Ton- probe der Kai sferglocke statt, Außer dem Regierungs-Rath Dom- baumeister Voigtel, dem Königlichen Musik-Direktor Weber und dem Pfarrer Stein, welche zu der Prüfungs-Kommission gehören, hatten fich Ober-Bürgermeister a. D. Bachem und mehrere andere Vorstands- mitglieder des Central - Dombauvereins, ebenso der Gloengießer Meifter Hamm eingefundea, um hier an Ort und Stelle über die Bualität und die Höhe des Tones zu entscheiden, resp. das Urtheil ent- gegenzunehmen. Jm füdlichen Thucme war die Glocke etwa 20 Fuß boch vom Boden über einem massiven Podiua an ein {weres Bal- kengerüst aufgezogen und befestigt worden. Eiwa drei Fuß s{chwebte fie Über dieser Unterlage, jedoh so, daß an zwei Seiten kräftige Balken bis auf eine Nähe von 2 bis 3 Zoll unter ihren Schlagring ge)chobeu waren. Einen imposanten Anblick gewährte das Innere der Glocke. Der {were Klöppel, an einem Flaschenzuge befestigt, wurde von vier Männern gegen die Glockenwand angezogen und es erbrauste zum ersten Male der gewaltige Ton, im Anfang summend und andere Klänge mit verlautbarend, dann aber mehr und mehr rein und rund und mächtig fich ausdehnend und verchallend. Nach wieder- holtem Anschlagen erklärten die Herren der Prüfungskommission den Ton als D und sprachen gleichzeitig die Ausicht aus, daß ein {öne- rer uzd reinerer Klang bei fo gewaltigen Metallquantitäten, wie sie hier verwandt worden, wohl nit zu erzielen sei. Die Töne, welche

jeßt mitflängen, würden, wenn die Glocke oben im Thurme geläutet werde, fast gar nicht mehr zu hören sein. Hierauf zog man, während die Kaiserglocke wiederum angeschlagen wurde, mehrere Glockten des Dompgeläutes, und die Mitglieder der Prüfungskommifsiön gaben die fernere Erklärung ab, daß der Ton der ersteren mit dem vorhandenen Geläute so gut harmonire, daß ein Abdrehen des Schlagringes uicht nöthig sei, daß gar nichts an der Glocke zu geschehen brauche.

Das 53. Stiftungsfest) des Vereins zur Beför- derung des Gartenbaues in den preußischen Staaten, an welchem zugleih die Neuwahl des Vorstandes stattfindet, wird am Sonntag, den 20. Juni, Mittags 1 Uhr, in der Flora zu Char- lottenburg begangen, Mit demselben ist eine kleinere Ausstellung und um 3 Uhc ein Festmahl mit Damen (das Couvert zu 4 M 90 S) verbunden. Die Mitgliedskarte, sowie die Karte zum Fest- mahl berehiigeu zum freien Eintritt in die Flora, Meldungen zum Diner werden bis Freitag, deu 18. Juni, bei dem stellvertretenden General-Sekretär Dr. Wittmack, Berlin, W., Schöaeberger Ufer 26, durch Postkarte erbeten.

S Laie.

Die Aufführungen „Julius Cäsars“ dur die Mei- ninger Gesellschaft im Friedrich -Wilhelmfstädtischen Theater werden am Donnerstag ihr Ende erreicen;, da die Gäste für die noch kurze Dauer ihres hiesigen Aufenthalts noch andere Nepertoirstäcke zur - Darstellung bringen wollen, Somit wird die Donnerstags-Aufführung des „Julius Cäsar“ nicht nur in dieser Saison, sondern überhaupt wohl die letzte sein; felbst für den Fall, daß die interessanten Gastvorstellungen der Meininger im nächsten Jahre wieder aufgenommen werden sollten. Am Freitag geht zu- näch)ft noch Shakespear’'es „Kaufmann von Venedig“ in glän- zender dekorativer Ausstattung in Scene, eine Vorstellung, welche dadurch ein besoneres Interesse erhält, daß Hr. Ludwig Barnay, im „Julius Cäsar“ auch jet wieder den Antonius spielt,

Der Schluß des Meininger Gastspiels ist nunmehr auf den 15. d. M. festgeseßt.

Der neu eingerichtete Sommergarten des Belle-Alliance- Theaters bietct den Besuchern desselben den angenchmsften Auf- enthalt, Um auch in den Doppel-Concerten Abwechselung zu schaffen, ab die Kapelle des 3, Garde-

Außerdem findet nun au Mitt- Garde-Kürassier-Regiments Als nächste No- vität des Theaters geht noch im Laufe dieser Woche ein vieraktiger Schwank von Schmidt: „Der König hats gesagt!“ in“ Scene, wel- chem schon in nächster Woche Nudolph Kneisels neuestes Lustspiel „Blinde Kuh“ folgen soll. j

Frl. Grossi gastirt auf dem deutschen Landestheater zu Prag.

Maëstro Verdi hat am 7. d. M. die erste Gesammtprobe seiner Manzoni-Messe im Hof-Operntheater zu Wien per- sönlich dirigirt und wurde, wie die „Wien. Z." mittheilt, bei seinem Erscheinen mit stürmishem Applaus und Hochrufen der Mitwirkenden empfangen. Der Beifall wiederholte sich während der Aufführung oft und enthusiastisc. Einer der begabtesten jüngeren französis@en Komponisten, Georges Bizet, ist am 3. Juni in Bougival bei Paris im Alter von 36 Jahren einem Schlaganfalle erlegen. Ein Zögling und später der Schwiegersohn Halévy's, hatte Bizet im Pariser Konser- vatorium seine Ausbildung erhalten und war dann auf Staatskosten nah Rom geschickt worden. Vor die Oeffentlichkeit trat er zuerst im Théâtre Lyrique mit einer dreiaktigen Oper, „Die Perlenfischer“, auf, welcher mit geringerer Wirkung „Das \{chöne Mädchen von Perth“ folgte. Seine Mufik war gelehrt und geistreih, aber ohne große

_ Gewerbe und Handel.

Breslau, 8. Juni. (W. T. B.) Wollmarkt. Jn Folge der eingetretenen Preisreduktion wurde das Geschäft im Laufe des Nachmittags reger; es sind gut 2 verkauft, der Rest dürfte bis zum Abend ebenfalls geräumt werden, Gute ordinäre Kreuzungswolle

spricht gute Entwickelung.

vor einigen Wochen in der komischen Oper mit „Carmen“ den ersten

durchs{chlagenden Erfolg.

Der Königliche Musik-Direktor Gustav Reichardt, Kom- ponist des Arndtschen Liedes: „Was ift des Deutschen Vaterland 2“ feiert am 3. August d. J. das fünfzigjährige Jubiläum des Liedes, welches er an demselben Tage im Jahre 1825 auf der Riesenkopye vollendete und von vier auf dieser Gebirgshöhe mit anwesenden

esangskundigen Freunden sofort aufführen ließ. Im Jahre 1871 Kv nivte er als Antwort auf fene Frage eine „Deutsche National- bymne*. Die Freunde des 78jährigen Künstlers richten au alle deutschen Gesangvereine des Jn- und Auslandes die Bitte, beide Lieder an dem Jubeltage, oder doch in der betreffenden Woche öffent: li vorzutragen, um dadurch dem Komponisten eine Ovation dars- zubringen.

Das Sommermeeting auf der Rennbahn zu Hoppegarten nimmt am Sonntag seinen Anfang und wird am 13,, 14, und 16. Juni ab- gehalten werden. Das Meeting verspricht nach jeder Richtung hin ein glän- zendes zu werden, da uicht allein bedeutende Rennen zu laufen, soudern au die Anmeldungen zu denselben schr zahlrei eingegangen find und die edelsten Pferde Deutschlands und Oesterreichs, von denen viele bereits hier eingetroffen, in diefen Rennen concurriren werden. Am Sonntag werden sechs Rennen „abgehalter, zu denen 108 Pferde angemeldet sind. É L Cer B-G A E B Gei M Dre D G Ce O U

Außerdem®werden nochFeläufen: VftsuchTreïnfi der Stuten, Klud- preis 1500 A; Rennen um das Silberne Pferd Sr. Majestät des hoch- seligen Königs und den Klubpreis von 2400 #; Sonntagsrenuen um den Staatspreis von 1200 #4, in dem nur in Deutschland ge- borene Jockeys, die deutshe Unterthanen find, reiten dürfen; Staats- preis I1. Kl. von 4500 /( und Kaufpreis-Jagdrennen um den Staagats- preis von 1500 M Der zweite Taz enthält ebenfalls 6 Konkurrenzen, zu denen jedoch 122 Pferde genaunt sind; dec Glanzpunkt dieses Lages ist das große Armee-Jagdrennen, zu dem bis jeßt 24 Nennungen eingegangen sind und das bekanntlich das bedeutendste Steeple-Chase des Kontinents ist. Außerdem werden an diesem Tage geriltent Bersuchsrennen der Hengste, Klubpreis 15C0 #, Stutenrennen, Staats8preis 3000 (4, Offizier Rennen um den ven Sr. Majcstät dem Kaiser und König Allergnädigst bewilligten Preis ven 825 4, Sil- berner Schild Sr. Majestät des Königs und Staatäpreis 5000 ( und Staatspreis IV. Kl. von 1500 4 Auch der dritte Tag enthält 6 Kons- kurrenzen und bildet hier das Sommer-Jagdrennen den Glanzpunkt, Außerdem werden an diesem Tage gelaufen: das 1. Kriterium, Klubs preis 3400 4, Entschädigungs-Rennen, Staatspreis 15004, Staats- preis IIT. Kl. von 3000 Æ, Verkaufs-Nennen, Herreureiten, Staats- preis 1200 Æ, und Tribünen-Rennen, Staatspreis 1500 A Wie stets, so werden auch bei diesem Meeting täglich drei (Extrazüge vom Ostbahnhofe abgelassen werden, von denen der erste um 2 Uhr 25 Mis nuten, der zweite 2 Uhr 45 Minuten und der dritte um 3 Uhr 15 Minuten abfahren wird. Dem entsprehend erfolgt auch nah Beendigung des Rennens die Rückfahrt dieser Züge.

Aus dem Regierungsbezirk Merseburg, 6. Juni, wird ge- schrieben: Das Saale- und Unstrutthal ist gestern früh 5 Uhr und vorgestern in der 10. Abendstunde abermals von einem argen Unwetter heimgesuht worden. Nach einer erdrückenden Schwüle (24 Grad Reamur im Schatten) zogen Abends etwa gegen § Uhr dide Eewitterwolken auf, die in der 10. Stunde sich mächtig ent- luden. Ju Folge dessen ergossen sich in die Stadt Naumburg fuß- hohe, von den Höhen kommende Fluthen, alles, was beweglich war, im tosenden Durcbeinander vor sich hintreibend. Mehrere Häuser sind stark beschädigt. Mehrere Menschen, man spriht von 5 Personen, sollen vom Wasser mit fortgerissen und in demselben ertrunken fein. Zwei Leichen sind bereits aufgefunden worden. Eine Scheune, die dem erften Anprall der Fluthen ausgeseßt war, is weggerissen. Zwei Leute, angebli sogenante Klammerleute vom Eichéfelde, die dort nächtigten, s\cllen unter den Trümmern begraben sein. Die Weinberge und Feldfluren, welche unter dem Wetterstrihe lagen, find durch Hagelschlag und ÜUebershwemmung fast gänzlih unkultuxbar gemacht. Die Gegend oberhalb der Saale, von Naumburg nach Kösen, Kamburg, Jena zu, ist von dem Unwetter vershont geblieben. Dagegen joll das Unstrutgebiet, das untere Saalthal und der Distrikt der s{warzen Elster gleich verheerend getroffen worden sein. In Leiólau, welches in der Meininger Enklave Kamburg liegt, wurden zwei Gebäude durch Vlißschlag eingeäschert. Am 5. früh fand heftiges Hagelwetter in den Kreisen Weißenfels, Querfurt, Kölleda statt. Die Hagel- {äden find to:t von großer Ausdehnung.

Nach über Melbourne, 7. Juni, eingelangten Nachrichten des „W. T. B.* richtet eine Masernepidemie unter den Bewchnern der Fidschi-Jnseln große Verheerungen an; die Zahl der der Krankheit zum Opfer gefallenen Eingreborcnen wird anf 50,000 an- gegeben. Der „Melbourne Argus* vom 19. April meldet: „Den neuesten Berichten aus Fidschi via Neuseeland zufolge hält die Epidemie mit furchtbarer Sterblichkeit unter den Eingeborenen an. Sie sind paralysirt und weigern si, sich gegenseitig Beistand zu leist-n. Alle ersten Häuptlinge find todt. Auf der Insel Ovalau allein sind 300 Eingeborene gestorben und auf den anderen Infela ist eine noch größere Anzahl unterlegen. Die Krankheit, der stets die rothe Ruhr folgt, hat die Form ciner Pest angenommen. Mehrere Eingebornen-Städte sind entvölkfert. Jn einer Stadt lagen die Leichen Tage lang unbedeckt und wurden von Schweinen verstümmelt. Die Eingeborenen begraben die Todten nur einige Zoll tief unter dem Erdboden, und die jüngsten Negengüsse haben den Boden weggewaschen. Die demselben entstei- genden Miaëmen find unerträglih und man befürchtet die {limmsten Folgen. Die Eingeborenen sind zu sehr vom Schrecken ergriffen, um den Anweisungen, welche die Regierung für die Unterdrückung der Krankheit erläßt, zu gehorhen. Der Handel stockt gäuzlich.“ Bäderstatistik.

L N r 6,486 613 3,138

83

1,032

495 76 177 529 6,376 1,398 1,228 662 147 265 9,805 637 17,66 200

Baden bis 3. Juni C L (Ems bis 5, Juni Flinsberg bis 1, Juni Franzensbad bis 4, Juni Gleichenberg bis 1. Juni D S L E g Herrmannöbad-Liegau bis 4, Juni Ol Die L U A Karlsbad bis 1, Juni Kissingen bis 27, Mai Marienbad bis 27, Mai Oeynhausen bis 4. Juni . Reinerz bis 28, Mai . Salzbrunn bis 1. Juni . . L epliß-Schönau bis 4 Juni . Warasdin-Tsöplitz bis 3. Juni . Wiesbaden bis 5. Juni . Wildungen bis 30 Mai R Ld Redacteur: §. Prehm. Berlint Verlag der Expedition (Kejse l). Vier Beilagen

Dru W, Elsner.

Ursprünglichkeit. tahdem er mehrere Symphonien und andere Orchesterstücke hervorgebracht, kehrte er zum Theater zurück und erzielte

(einschließlichz Börsen-Beilage).

stellt fi voraus\ih!lich noch etwas höher, auch das Lagergeschäft ver- -

den Staatspreis von 9000 46, zu welchem 51 Pferde gemeldet find.

Pr - + [Si ror Ci T ScoMe

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Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

JZ 132.

Deutsches Neiq.

Die Postv diadiniles U Ri a e falt sich wäl, „le Postverbindungen nah Norderney gestalten während der Zeit vom 15. bis einscchl. 30. Juni wie folgt: |

A. Von Norden nah Norderney.

_ Auf dem Wege über Norddeich: Von Norden nah Nord- deich mittelst Personenpost bez. Privat-Personenfuhrwerks, von Nord- deih nah Norderney mittelst Dampfschiffes. Die Abfahrt von Norden erfolgt 1 am 15. Juni 8 Uhr Vorm., am 16. Juni 87 Uhr Vorm., am 17. Juni 9% Uhr Vorm., am 18. Juni 10 Uhr Vorm., am 19. Juni 104 Uhr Vorm., am 20. Juni 114 Uhr Vorm., am 21. Juni 117 Uhr Vorm., am 22. Juni 13 Uhr Mittags, am 23. Juni 123 Uhr Nachm., am 24. Juni 14 Uhr Nachm., am 25. Juni 24 Uhr Nachm. , am 26. Juni 3 Uhr Nachm. , am 27. Juni 45 Ubr Vorm. und 44 Uhr Nachm., am 28. Juni 52 Uhr Vorm. und 52 Uhr Nachm., am 29. Juni 63 Uhr Vorm. und 6? Uhr Nachm., am 30, Juni 8 Uhr Vorm. und 7 Uhr Nahm. Diese Verbindung wird ur Beförderung von Brief- und Fahrpostgegenständen benußt. Die

ahrzeit betxägt von en. nah Ne, ale 2 Suden

ey ungefahr 40 Minuten. E. Bn Omn N orene S

Mittelst der Dampfschiffe der Ems - Dampfschiffahrts - Gesell- schaften, deren Abfahrt stattfindet: am 15. Juni 6# Uhr Morgens, am 18. Juni 27 Uhr Nachm., am 19. Juni 9 Uhr Vorm., am 20. Juni 8 Uhr Vorm. , am 23. Juni 111 Uhr Vorm., am 24, Juni 10 Uhr Vorm., am 26. Juni 1 Uhr Nachm. , am 27. Juni 2 Uhr Nachm., am 28. Juni 115 Uhr Vorm., am 29. Juni 3 Uhr Nachm., am 30. Juni 124 Uhr Nachm. Diese Verbindung wird zur Brief- postbeförderung benußt, Die Fahrzeit beträgt ca. 33 bis 4 Stunden.

__ C. Von Geestemünde nach Norderney.

Mittelst eines Dampfschiffes des Norddeutschen Lloyd, welches aus Geestemünde abfährt: am 22, Juni 6 Uhr Morgens, am 24, Juni 7,30 Uhr Vorm., am 26. Juni 9,30 Uhr Vorm., am 29, Juni 12,30 Uhr Nachm. Diese Verbindung wird zur Briefpostbeförderung benußt. Die Fahrzeit beträgt 47 bis 6 Stunden. Wie sich die Ver- bindungen vom 1. Juli d. J. ab gestalten, darüber bleibt weitere Bekanntmachung vorbehalten.

Oldenburg, den 3. Juni 1875,

Kaiserlihe Ohber-Post-Direktion.

Königreich Preufien,

B ekanuit:ma-ch. 4nd.

Nach Vorschrift des Geseßes vom 10. April 1872 (Gesetz- Samml. S. 357) sind bekannt gemacht :

1) der Allerhöchste Erlaß vom 8. März 1875, betreffend die Verleihung des Gnteignungsrechts und der fiskalischen Vorrechte an die Gemeinde St. Mauriß im Kreise Münster für den chaussemäßi- gen Ausbau und „die Unterhaltung des von Station 0,28/0,29 der Nünster-Wiedenbrücker Chaussee nach der Sciffahrtsbrücke über die Ems führenden Weges, der Schiffahrter Damm genannt, dur ckas Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Münster, Nr. 16, S. 95, auêgegeben den 17. April 1875;

2) der Allerhöchste Erlaß vom 12. März 1875, betxeffend die Verleihung des Enteignungsrechts bezüglih der zum Bau einer von der Fuchéberg-Pillauer Kreishaussee zwishen dem Forkenflusse und Kumehnen fich abzweigenden Chaussee nach Medenau zum Ansch{chluß an die von Medenau nach dem Bahnhofe der Königsberg -Pillauer Eisenbahn zu Powayen führenden Kreischaussee erforderlichen Grund- stüde, fowie des Rechts zur Erhebung des Chausseegeldes gegen Uebernahme der künftigen chausseemäßigen Unterhaltung dieser Straße an ‘den Kreis Fischhausen, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Königsberg Nr. 18, S. 102, ausgegeben den 6. Mai 1875;

__3) der Allerhöchste Erlaß vom 31. März 1875, wodur) genel- migt wird, daß die in dem Schlußsaße des Alinea 2, S. 16 des Statuts der Hülfskasse für den fommunalständischen Verband der Kurmark de couf. 4, Oktober 1852 vorgeschriebene Genehmigung der über Darlehne aus der Hülfskasse an Gemeinden auszustellenden Schuldurkunden, insofern leßtere niht von einer Stadt, sondern von einer Landgemeinde ausgestellt werden, fortan von dem Kreisaus\c{usse des betreffenden Kreises ertheilt werde, durch das Amtsblatt der Königlichen Negierung zu Potsdam Nr. 19, S. 141, ausgegeben den 7. Mai 1875;

, 4) das am 5. April 1875 Allerhöchs# vollzogene Statut für den Deichverband auf der Insel Aaroe durch das Amtsblatt der König- enen R zu Schleswig Nr. 22, S. 173/174, ausgegeben den

Í ail [95

Bekanntmachung.

Die neuen Coupons zu dem vormals Herzogli nafsauischen 4% igen Staatéë-Anlehen von 1,0C0,000 Fl. d. d. 1. Oktober 1851 Serie II, Nr. 1—8 nebst Talons, werden vom 1. Juli l. F. ab bei dem Bankhause der Herren M. A. von Rothschild & Söhne in Frank- furt a M. ausgereicht werden.

Es können diese Coupons auch dur die Königlichen Regierungs- Hauptkafsen und die Königlichen Bezirks-Hauptkassen zu Hannover, Lüneburg und Osnabrück bezogen werden. Wer die Coupons durch eine dieser Kassen beziehen will, hat derselben die alten Talons mit einem doppelten Verzeichnisse einzureichen,

Das eine Verzeichniß wird, mit einer Empfangsbes{einigung versehen, sogleih zurückgegeben und ist bei Ausreichung der neuen Coupons wieder abzuliefern.

__ Formulare zu diesen Verzeichnissen sind bei den genannten Pro- vinzialkassen unentgeltlich zu haben. Der Einreichung der Schuld- verschreibungen bedarf es zur Erlangung der neuen Coupons nur dann, wenn die alten Coupons-Anweisungen abhanden gekommea sind ; in diesem Falle sind die betreffenden Dokumente an das Königliche Negierungs-Präfidium zu Wiesbaden mittelst besonderer Eingabe éin- zureichen.

Die entstehenden Portokosten haben die Empfänger der neuen Coupons zu ersetzen.

Wiesbaden, den 1. Juni 1875,

Der Regierungs-Präsident. v, Wurmb.

Personal-Verändernugen. Königlich Preußishe Armee. Offiziere, Portepee-Fähnriche xe. Ernennungen, Beförderungen und Versezungen. Am stehenden Heere.

Neues Palais, 30, Mai. v. Caprivi, Oberst und Abtheil. Chef im Kriegs-Ministerium, v. Leszczynsky, Oberst und Chef des Gen. Stabes XIV. Armee-Corps, der Rang 2c. eines Brigade- Commandeurs verliehen.

Berlin, 1. Juni. v, d, Osten, Oberst und Commandeur des Gren. Regt. Nr. 89, unter Beförderung zum General-Major, zum Commandeur der 56. Inf. Brig., v. Henning, Oberst, beauftragt mit der Fen her 1. Inf. Brig., v. Steinfeld, [Oberst, beauf- tragt mit „der ührung der 20, Sf. Brig., unter Beförderung zu

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Berlin, Mittwoch, den 9, Juni

General-Majors, zu Commandeuren der betreffenden Brigaden, Bronsart- von Scellendorff IL, Oberst à la suits des Generalstabes der Armee, unter Entbindung von seinem Kommdo. nach Württemberg, zum Commdr. des Gren. Regts. Nr. 89 ernannt. v. Sobbe, Oberst - Lt. vom Großen General\tabe, unter E tellung à la suite des Generalstabes der Armee, nach Württemberg, behufs Verwendung als Chef des Generalstabes des XIII. Armee - Corps, kommdrt. Graf v. Arnim, Hauptm. à la suite des Generalstabes der Armee und vom Neben - Etat des Großen Generalstabes, unter Belassung beim Großen Generalstabe, in den Generalstab verseßt. Srhr. v. Bissing, Pr. Lt. vom Drag. Regt. Nr. 22, unter Beför- derung zum Hauptmann und Stellung à la suite des General- stabes der Armee, in den Neben - Etat des Großen General- stabes verseßt. v. Boddien, Premier - Lieutenant, aggre- girt dem Generalstabe der Armee, zum Hauptmann befördert. v. Hagenow, Pr. Lt. vom Hus. Regt. Nr. 13, unter Belassung in seinem Komindo. als Adjut. der 25. Kav. Brig, als ältester Prem. Lt, in das Drag. Regt. Prinz Carl Nr. 22 verseßt. Longchamp mit S ed CeC: Quas: dem Hus, Negt, Ny, 13, iy dag, Regt.

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auf ein Jahr zur Dienstleist. bei dem Pion. Bat. Nr. 8 kommand. v. Frobel, Pr. Lt. vom 4. Garde-Gren. Regt., unter Entbindung von seinem Kommdo. als Bureau-Chef und Bibliothekar bei der Kriegsschule in Cassel, als Adjut. zur General-Juspektion des Mili- tär-Grziehungs- und Bildungswesens kommand. v. Schott, Königl, Württemberg. Major und Escadr. Chef im Ulanen - Regiment Nr. 197 Sebr. v. Entreß-Fürsteneck, Königl. Württem- berg. Rittm. und Escadr. Chef in demselben Regt. , deren Kommdo. zur Dienstleist. auf ein Jahr vom 1. Oktober 1874 ab resp. bei dem Hus. Regt. Nr. 16 und bei dem Ulan. Regt. Nr. 16, um ein Jahr vom 1. Oktober 1875 ab verlängert. v. Melchior, Oberst-Lt. und Commdr. des Jäger-Bats. Nr. 4, mit der Führung des Inf. Regts. Nr. 114, unter Stellung à 1a suite desselben, v. Feldmann, Oberst-Lt. vom Garde-Füs. Regt., mit der Führung des Inf. Regts. Nr. 21, unter Stellung à la suits desselben, beauf- tragt. Unger, Major vom Inf. Regt. Nr. 111, in das Garde-Füs. Regt. verseßi. v. Wißleben, Major, aggreg. dem Garde-Füs. Regt., in das Inf. Regt. Nr. 111 einrangirt. v. Rauch haupt, Maj. u. Commde. des Jäg. Bats. Nr. 6, in gleicher Eigenschaft zum Jäg, Bat. Nr. 4 ver- seßt. v. Oidtman, Major vom Inf. Regt. Nr. 22, von seinem Kommdo. als Adjut. bei dem Gen. Kommdo. IV. Armee-Corps ent- bunden und in die yakant gewordene Stabsoffiz. Stelle des Regts. eingerückt. Metler, Hauptm. vom Inf. Regt. Nr. 72, in seinem Kommdo. als Adjut. von der 7. Division zum Gen. Kommdo. IV. Armee-Corps verseßt. v. Wedell, Rittm. und Escadr. Chef im Ulan. Regt. Nr. 4, als Adjut. zur-7. Div. kommdrt. v. Gries- heim, Pr. Lt. vom Ulan. Regt. Nr. 4, zum Rittm. und Escadr. Chef befördert. v. Masseubach, Sec. Lt. vom Drag. Regt. Nr. 1, unter Beförderung zum Pr. Lt., in das Ulan. Regt. Nr. 4 verseßt. v. Treskow, Masfor vom Hus. Regt. Nr. 7 und kommdrt. als Adjut. bei dem Gen. Kommdo, XIV. Armee-Corps, unter Eùt- bindung vou diesem Kommando, als etatêmäß. Stabsoffiz. in das Ulan. Regt. Nr. 4 verseßt. v. Goßler, Rittm., aggreg. dem Huf. Regt. Nr. 13, unter Einrangirung in das Regt., als Adjut. zum Gen, Kommdo. des XIV. Armee-Corps kommandirt. v. Dunfkér, Rittm. und Escadr. Chef im Drag. Regt. Nr. 1, zum Major mit Beibehalt der Escadron befördert. Burckhardt, Pr. Lt. vom Jäg. Bat. Nr. 7, zum Hauptm. und Comp. Chef, vorläufig olne Patent, v. Bers wordt, Sec. Lt. von demselben Bat. zum Pr. Lt., befördert, Wachol t, Sec. Lt. vom Hus. Regt. Nr. 1, von dem Kommdo. als Inspekt. Offiz. und Lehrer bei der Kriegss{hule in Anclam entbunden. v. Oerßen, Sec. Lt. vom Ulan. Regt. Nr. 4, als Jnspekt. Offiz. und Lehrer zur Kriegs\{ule in Anclam kommdrt. Kohlhoff,_ Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 54, von dem Kommdo. zur Dienstleistung bei dem Großen Gen. Stabe entbunden. Graf v. Ranßau, Sec. Lt. vom 3. Garde-Ulan. Regt., dessen mit dem 15. Juni cr. ablaufendes Kommando zur Dieustleistung bei dem Aus- wärtigen Amte, bis ult. Dezember d. J. verlängert.

/ In der Neserve und Landwehr.

Berlin, 31. Mai. Lange, Sec. Lt. von der Res. des Train- Bals. Nr. 2, früher Sec. Lt, in diesem Bat., im stehenden Heere, und zwar als Sec. Lt. im Train-Bat. Nr. 6 wieder angestellt.

_ Berlin, 2. Juni. v, Hülsen, Pr. Lt. a. D, zuleßt Sec. Lt. im Gren. Regt. Nr. 11, in der Landwehr, und zwar als char. Pr. Lt. mit einem Sec. Lts. Patent vom 8. Oktoker 1868 bei der JInfant. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 23 angestellt.

Abschiedsbewilligungen, Im stehenden Heere.

Neues Palais, 30, Mai. v. Münchhausen, Rittm. a. D, zuleßt Pr. Lt. à la suite des Dragoner-Regiments Nr. 13, anstatt der ihm bei seiner Verabschiedung bewilligten Armee-Unif., a S zum Tragen der Uniform des Drag. Regts. Nr. 13 ertheilt.

Berlin, 1. Juni. Gericke, Gen. Maj. und Commdr. der 56. Inf. Brig., mit Genehmigung seines Abschiedsgesuchs mit Pension in den Ruhestand versetzt.

Berlin, 2. Juni. Kraus, Oberst und Commdr. des Inf. Regts, Nr. 114, v. Kalinowsky, Oberst und Commdr. des Inf. Regts, Nr. 21, in Genehmigung ihrer Abschiedsgesuche, als Gen. Majs. mit Penfion zur Disp. gestellt, v. Blessingh, Major vom Inf. Regt. Nr. 22, mit Pension zur Disp. gestellt. v. Lieres u. Wilkau, Hauptm. u. Comp. Chef im Jäg. Bat. Nr. 7, mit Pension ausgeschieden. Im Zanikäts-Corps.

Berlin, 31, Mai, Dr. Schwartz, }Stabs- und Bats. Arzt vom 3, Bat. Füs. Regts. Nr. 39, zum Ober-Stabsarzt 2. Kl. und Regts. Arzt des Feld-Art. Regts. Nr. 2, Dr. Wasserfuhr, Ober- Stabsarzt 2. Kl. der Landw. vom Landw. Bat. Straßburg i./E., zum Ober-Stabsarzt 1. Kl. der Landw., Dr, Raabe, Assitt. Arzt 2. Kl. der Landw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 34, Dr. Schwalbe, Assift. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 94, Dr, Stratmann, Assist, Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 57, Dr, Ha che, Assist. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 56, Dr. S cholz, Ussist. Arzt 2. Kl. der Landw, vom 1, Bat. Landw. Regts. Nr. 46, Dr. Metz, Assist. Arzt. 2. Kl. der Landw. vom 1, Bat. Landw. Regts. Nr, 69, Dr. Marcuse, Assistents-Arzt 2. Klasse der Landwehr vom Reserve- Landw, Bat. Nr. 35, Dr. Wallis, Assist. Arzt 2, Kl. der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 45, Dr, Pilgram, Asfist. Arzt 2. Kl. der Landw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 40, Dr, Leonhardt, Assist. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 1, Bat. Landw. Regts. Nr. 2. Dr, Freymuth, Afffist, Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2. Bat. Land- t: iyi Nr. 1, Dr. Neugebauer, Assist. Arzt 2, Kl. der Land- wehr vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 22, Dr. Fu ch®, Assist, Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 63, Dr. Bauer, Assist. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 13, Dr. Brockmüller, A. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 57, Dr. Sen Assist. Arzt 2. Kl. der Land- wehr vom Res. Landw. Bat, Nr. 38, Dr. Fasbender, Assist, Arzt 2, Kl. der Landw. vom 2, Bataillon Landwehr-Regts. Nr, 65,

1875.

Dr.- Ebner, Assist, Arzt 2. Kl. der Landw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 37, Dr. Wiedemann, Assist, Arzt 2, Kl. der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 8, Dr. Nouprez, Asfist. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2, Bat. Landw. Regts. Nr. 25, Dr. Schadewald, Assist. Arzt 2. Kl. der Landw, vom Ref. Landw. Bat. Nr. 35, Dr. Rügenberg, Assist, Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 29 zu Assist. Aerzten 1. Kl. der Landw., Dr, Schwanßter, Assist, Arzt der 2. Kl. der Res. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 12, znm Assist. Arzt 1. Kl. der Le Dr. Prümers, Assist. Arzt 2. Kl. vom Fuß-Art. Regt. Nr. 7, Dr. Kellner, Assist. Arzt 2. Kl. vom Inf. Regt. Nr. 94, Dr. 70 Ait Assist. Arzt 2, Ks. vom Gardes Kür. Regt., Dr. Fla ch, Assist. Arzt 2 Kl. vom 3. Garde-Regt. zu Fuß, Dr. Wolff, Assist. E 2. Kl. vom Infaut. Regt. Nr. 58, Dr, Westphal, A Arzt 2. Kl. vom Gren. Regt. Nr. 2, Dr. Gal09zowski, Assist. Arzt 2. Kl. vom Inf. Regt. Nr. 75, Dr. Neu - mann, Assist. Arzt 2. Kl. vom Gren. Regt. Nr. 5, zu Assist. Aerzten 1. Kl., Dr. Hôring, Marine-Assist. Arzt 2. Kl., zum Marine-Affsist. Arzt 1, Kl, Dr, Kloz, Unterarzt vom Kür. Regt. Nx. 6, unter Ver- seßung zum“ „Inf. Regt „Nr. 6% „Dr. Lehr, Unterarzt vom Feld- Artill. Regt. Nr. 27, r, Rudeloff, Unterarzt vom Feld- Artill.

“Reut-Nr. 24,“ zu Affift. Aerzieit 2.-Ki5- ‘Dr: LeFinrcnn, Unterarzt

vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 45, Dr. Weise, Unterarzt der Reserve vom 1, Bataill. Landwehr - Regiments Nr. 60, Dr, Hesse, Dr. Bernheim, "Dr. Borgmann, Dr. Thayssen, Unterärzte der Res. vom Res. Landw. Bat. Nr. 35. Dr. Stumpf, Unterarzt der Ref. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 72, Dr. Bus.\e, Unterarzt der Res. vom Res. Landw. Bat. Nr. 36, Hennings, Unterarzt der Ref. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 85, Dr. Stromeyer, Unterarzt der Rei. vom 2. Bat. Landw. Regts: Nr. 79, zu Assisr. Aerzten 2. Kl, der Res., befördert. Dr. S chotte, Assist. Arzt 1. Kl. vom Füs. Regt. Nr. 40, als Marine-Assist. Arzt 1, Kl, zur Marine verseßt. Dr. Funcke, N Arzt 2. Kl. vom Gren. Regt. Nr. 3, zum Kür. Regt. Nr. 6 verjeßt. Dr. Fröhlich, Asfist. Arzt. 1. Kl. vom 2. Feld-Art. Regt. Nr. 30, ein Patent seiner Charge verlichen. Dr. Ja cob, Assist. Arzt 2. Kl. der Res. vom Res. Landw. Bat. Nr. 38, im aktiven Sanitäts-Corps, und zwar - als Assist. Arzt 2. Kl. mit einem Fe vom 30. Oktober 1874 J. 2, beim Inf. Regt. Nr. 62 angestellt. Dr. Wachter, Königl. Bayeri= {her Assist. Arzt 2. Kl. a. D., in den Verband der preußischen Armee aufgenommen und gleichzeitig im Sanitäts-Corps, und zwar bei der Marine als Assist. Arzt 2. Kl. mit einem Patent vom 2s. Oktober 1872, angestellt. Dr. Faupel, Assist. Arzt 1. Kl. der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regt. Nr. 22, mit Pension und der Uniform des Sanitäts-Corps, Dr. Dittrich, Stabsarzt der Landwehr vom Res. Landw. Bat. Nr. 38, als Ober-Stabsarzt 2. Kl., Dr. Scholl, Stabsarzt der Landw. vom 2, Bat. Landw. Regts. Nr. 25, als Ober-Startsarzt 2, Kl. und der Uniform des Sanitäts-Corps, Dr. Kunß, Stabtarzt der Landwehr vom Reserve- Landwehr Bat. Nr, 35, Dr. Brieger, Stabsarzt der Landw. vom 2, Bat. Landw. Regts. Nr. 62, Dr. Weber, Stabsarzt der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 53, Dr. Hanstein, Stabsarzt der Landw. vom 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 25, Dr. Fde, Assist. Arzt 1, Kl. der Landwehr vom Res. Landw. Bat. Nr. 34, Dr. Pel- mann, Assist. Arzt 1. Kl. der Landw. vom Landw. Bat. Straß- burg i. E. der Abschied bewilligt. Dr. Dunckel, Assist. Arzt 1. Kl. vom Inf. Regt. Nr. 20, ausgeschieden und zu den Aerzten der Landw. des 2. Vat. Landw. Regts. Nr. 59, Dr, Besser, Assist. Arzt 2. Kl. vom Inf. Regt. Nr. 27, Dr. Gellner, Assist. Arzt 2. Kl. vom Fcld-Art. Regt. Nr. 5 und Dr. Lübben, Assist. Arzt 2. Kl. vom Inf. Regt. Nr. 17, ausgeshieden und zu den Aerzten der Reserve resp. des 1, Bataillons Landwehr-Regiments Nr. 27, des 1, Bataillons Landw. Regts. Nr. 46 und des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 27, übergetreten. Dr, Fütterer, Stabsarzt der Landw. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 31 und Dr. Urfey, Assist. Arzt 2. Kl. der Landw. vom 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 17, aus allen Militär-Ver- hältnissen entlassen. Neidholdt, Asfist. Arzt a. D. aus dem Be- zirÈ des 2. Bat. Landw. Regts. Nr. 27, zu der ihm mittelst Aller- hôchst. Kabinets-Ordre vom 19. November 1861 bewilligten Pension, die Anstellungs-Berechtigung für deri Civildienst verliehen.

Beamie der Militär-Verwaltung. Durch Verfügung des Kriegs-Ministeriums. Den 25. April. Wichmann, Roßarzt beim Remonte-Depot in Ferdinandshof, Dienemann, Roßarzt beim Remonte-Depot in Bärenklau, zu Ober-Roßärzten ernannt. Den 11. Mai, Hoffmann, interimist. Kasernen-Inspektor in Coblenz, zum Kasernen-Inspektor ernannt. : Den 22. Mai. Ran, interimist. Kasernen-Inspektor in Meß, zum Kasernen-Inspektor ernannt. __ Den 26. Mai. Tobies, de Groote, Proviantamts-Assistenten resp. in Meß und Hannover, nah resp. Hannover und Meß verseßt. Den 27, Mai. ichel, Proviantamts-Assistent in Breslau, nach Karlsruhe verseßt. Hunger, Militär-Anwärter, als Proviant- amts-Assistent in Breslau angestellt. : Den 31. Mai. Boettcher, Zahlm. Aspirant zum Zahlmeister bei der 2. Abtheil. Feld-Art. Regts. Nr. 10 ernannt.

Königlich Bayerische Armee, ffiziere, Portepee-Fähnriche 2c. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. Im stehenden Heere. Durch Allerhöchste Verfügung. Den 30. Mai. Wimmer, Pr. Lt. vom 8. Inf. Regt. zum 11. Inf. Regt., Hohenberger, Sec. Lt. vom 11, Inf. Regt., zum 8. Inf Regt. verseßt.

Abschiedsbewilligungen. Sn steheuden Heere. Durch Allerhöchs\te Verfügung.

Den 26. Mai. Wich, Sec. Lt. vom 2. Train-Bat., mit Penfion und der Erlaubniß zum Tragen der Uniform verabschiedet.

Den 30. Mai. chüß, Pr. Lt. vom 10. Jnf. Regt, Obele, Pr. Lt. vom 13. Inf. Regt, Federle, Sec. Lt. vom 15. Inf. Regt., mit Pension und der Erlaubniß zum Tragen der Uni- form, Herold, char. Major zur Disp., mit Pension unter Be- lassung der Erlaubniß zum Tragen der Uniform, P Sec. Lt. vom 8. Inf. Regt, mit Pension verabschiedet. v. Bachtenkirch en. Stachelhausen, Sec. Lt. vom 6. Inf. Regt, Gitschger,

ec. Lt. vom 8. Jäg. Bat, mit Pension zur Disp. gestellt.

Den 31. Mai. Frhr. v. Reichlin-Meldegg, Pr. Lt. vom 2. Inf. Reg. mit Pension und der Erlaubniß zum Tragen der Uni- form verabschiedet. Trabert, Horn, Hauptl. zur Disp., Frhr. v. Thüngen, Pr. Lt. zur Disp.,, Clericus, Sec. Lt. zur Disp., mit Penfion unter Belassung der Erlaubniß zum Tragen der Uniform verabschiedet. Waldhauser, Sec. Lt. vom 11, Inf. Regt., mit Pension verabschiedet,

In der Neserve uud Fandweßr. Den 31, Maî. Braun, Landw. Sec, Lt. des 1, Feld-Art, Regts., mit Pension verabschiedet.

Beamte der Militär-Verwaltung. Durch Allerhöchste Verfügung. Den 26. Mai. Feldbauer, Res. Sec. ti. des 2. Inf. Regts,, um Res, Veterinär 2, Kl. (Landwehr-Bezirk Altötting) ernannt,

der Res.