1875 / 148 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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tettiner Maschineubau-Nktien- E Gesellschaft „Wulcan““.

i serer Aktien pro 1874 und zwar mi 2 Di E Tylr, 18 Sgr. pro BE ie “porte Ie . pro Stück Prioritäts-Stamm-Aktie s i | ist am 1.,, 2, und S Inli dibses Iahres im Comtoir des Herrn I, F-+ Bräunulich hierselbst, Dampf {iffbollwerk Nr. 2, gegen Auslieferung des Dividendenscheins Nr. 18 der Stamm-Aktien und Nr. 9 der Prioritäts-Stamm-Aktien in Empfang zu nehmen. i A Ci Seutden i p der Nummern nach ihrer Reihenfolge ist beizufi gen. | Die i S E nicht ‘abgehobenén Dividenden werden später nur in un

Bredow ausgezahlt. A : Stettin, den 1, Juni 1875.

Der Verwaltungsrath. Ferd. Brumm. Nahm. Megzenthin, its

serem Comtoir in

[4823

Nest - Dividende - Zahlung.

I A 27 Sgr. = 38 M. |

r R) A T

Die Dividende für das Betriebsjahr 1874 ist auf 6°/29 % oder 12 Thlr,

ro Aktie à 200 Thlr. festgeseßt. i; d S2 S 0E vovbeibende end Die nah Abzug der bereits bezogenen Abschlags-Dividende von 15 O | (E.

t-Dividende von 31%, % oder R Ad 6 A 7 Thlr. 27 Sgr. 23 Af. 70 H. der Diskouto-Gesellschaft,

fann vom 1. Juli d. Is. ab in Hamburg bei der Norddeutschen Bauk, sait 2 G Uk va Va

in Berlin bei dem Herrn S. Bleichröder und der Direktion in urt a./M. bei den Herren M. A. von Rot N Fran liale der Vank für E und Ah A i ohnli châftsftunden bis zum 15, Juli cr. inl, in T La in L Lui cr. im Bureau des Bahnhof - Inspektors Vormittags 9 bis 12 Uhr, und ; in Köln bei unserer Hauptkasse (Frankenplaß) Vormittags

Abli Rest-Dividendescheins Nr. 4 erhoben werden. I O iraidesGeine find den Zahlstellen mit nummerish geordnet

Die Direktion.

daselbst, |

gegen

| | en Verzeichnissen zu | l 1

1 ben. ; 5 übergebe Köln, den 21. Juni 1875.

Kölu - Mindener Eisenbahn - Gesellschast. Zinsen - Zahlung. |

Einlösung der am” 1, Juli d. Js. verfallenen halbjährigen Zinskoupons der Prioritäts» |

A x M. ‘er Gesellschaft erfolgt : | Ede Vai À Berlin vei R Bleichröder und der Direktion der Diskonto-Gesellschaft, |

i i d orddeutshen Bank, L F L n Ra E M, Po den E M. A. von Rothschild & Söhne und bei der j / Filiale der Bauk für Haudel und Industrie, l in den gewöhnlichen Geschäftsstunden vom 1. bis incl. 15, Zuli cr, (of: Ddr» in Düsseldorf am 1., 2. und 3. Juli cr. im Bureau des Bahnhof-Jnspektors daselbst, Bo

mittags von 9 bis 12 Uhr und E in Köln bei iter Hauptkasse (Frankenplaß) Vormiltags.

[4824

Quittung des

[3153]

in Chur).

(M-1362-Z.)

[4816]

] , ' ". - z 3 ; selbe bemüht sein, dur a Köln-Mindener Eisenbahn Gesell\hafl R R Vis allbansiten Ruf des Gasthauses wieder herzustellen,

61593.)

Grand Hôtel

[4438] L L uw Kn * Ufer des Sees, M M Neu erbaut und mit allem Comfort ausgestattet, mäßige Preise, herrliche Lage, am Ufer des F

« Hannover-Al

4000" f n. ENGADIN. eere En. Saison vom 7. Juni bis 25. September.

Adressen: Direction des Kurhauses. Badearzt: Dr. Ed. Killias (bis Anfangs Juni

Wegen Wasserbestellungen slob zu wenden: : amn erd der Tarasp-Sehulser-Gesellschast in Landquartí (hei Chur).

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Friedrich Rau.

langjähriger Geschäftsführer im Zähringer Hof in Baden - Baden-

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LOcarno,

Schweiz, Lago FVilaggioere.

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gegenüber dem Gotthard-Bahnhofe und den Dampfbooten.

Wird am 5. Juli 1855 eröffnet,

y. Wagner.

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Fahrplan der Strecke Lohune-Vieneubuxg.

Gültig vom 30. Juni cr. ab. A Von Vienenburg nach Löhne. | Von Löhne nach Vienenburg.

Bei der Einlösung ist den Zahlstellen ein nah den Nummern geordnetes, mit der Eigenthümers über den Geldbetrag versehenes Verzeichniß vorzulegen.

R M Nr, V | M BL, Nr. Nr. | Nr. Mer, [N e 57 61. 59, | 63.

50, [02 94. 96.

SFuni 1875. ° . AMEINE, Me f A AO Die Direktion.

Saturn, Rheinischer Bergwerks-Aktien-Verein.

Die dritte Coupon-Serie fann gegen Einlieferung der Talons der abgelaufenen Serie i llschafts-Kasse in Bensberg, oder bei wri S ‘de Lhoneux & Cie. in Huy, und Herren A. & L. Camphausen in Cöln

¿n Emvfang ge werden. ° A O Der General-Direktor. August Schoru,

Gotthardbahn-Gefsellschaft.

: 1875 fälligen Zinsc 4 -, einbezahlten Aktien und der voll i í 875 fälligen Zinscoupons der mit 300 Fr. einbeza |

inb E E L Zu H Serie der Gotthardbahn-Gesellshaft werden vom E, L Sedit& Cégen Einlieferung der betreffenden Coupons an A I L Ri E Ce O Lat : bei der Direkti Discontogesellshaft in Berlin, bei S. Oppenl . & Cie, und dem L E S iHen Bankverein in Cölu, bei T A. v. Rothschild & Söhne und bei der Filiale der j f el u! ie in Frankfurt a, M. A ata E bas. müssen, Se etainteten Bordereaux begleitet sein, zu deneu die For

mulare bei obigen Zahlstellen bezogen werden könuen. (M. 2099. Z)

16. Juni 1879. E S Die Direction der Gotthardbahn.

[4938]

Cto, 211/6.)

[4841]

Verschiedene Bekanntmachungen.

[4291]

T n U 1. I: E R E A C E E O N R S E T S A

\humerhols E (C R S E B S E N 3 R E S U A E SUON DRNE A S E L S E: 1 S Ra E S R E E E E C E S E T:

d D G R Eröffnung am 15, Juni 1579,

Ilôtel ersten Ranges, auf das Comfortabelste eingerichtet, in schönster Lage um- eben von Anlagen mit prachtvoller Aussicht auf See und Alpen, Der Direktor:

Bieneuburg, Hildesheim,

Hameln, Abf. Oeynhausen, Ank. Löhne, Ank.

V Vi. | Nm. | Abds. || : | -\ Bm. 9010‘ | 303! | } Löhne, Abf. | 6051| 1201 4926! | 8551! | Oeynhausen, , e S A | Ank. || Hameln, 5 L LON E 032' | 904' | | Hildesheim, , G S 2038' | 6059‘ 2049' | Vin. | Nm.

O lea : Abf. | 6055 11°16/ i 8029' | 9036 8050, 12050 | 505

burg, Ank. | Dienet urg B. Mitt. Nm.

Abds. |

: R L Ze T ) Juli ab sämmtliche Züge befördert. Am 30 Juni werden die Züge Nr. 52 und 63 und vom 1, Juli ab ) E 0637a.)

: h ; A h Das Weitere besagen die auf den Stationen ausgehängten Fahrpläne,

Directorium S der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschast.

Leipziger Zeitung.

‘uli bis 30, er 1875 ne alle Postanstalten des Jn- Auf das Quartal vom 1, Juli bis 30, September 1875 nehmen ( J

S s Bestellungen an. L Aa L E T aai E Die Gia Spit wird täglih des Abends mit Ausnahme T Ra E R politishem Text und mehreren Bbgen Inseraten-Beilagen ausgegeben. E R Sn A Liebe, Zeitungen Mitteldeutshlands, enthält die offiziellen Erlasse e Ne n A Ga at in ihrer Meinungsäußerung unabhängig gestellt, theils in leitenden Artike n the O Ela ttGe ingen, der Feder tüchtiger Korrespondenten und publizistisher Kapazitäten L D Olten besonnene Berichte und Besprehungen über alle Tagesereignisse, enthält über Tia l O Borgänge telegraphische Depeschen, bringt auf gleichem Wege die M S Vetuñeie af V e berichte von den Hauptpläßzen Europas, sowie außerdem in der dem Hande R O R inen, wirthschaft gewidmeten besonderen Abtheilung eine reiche Sammlung von cke p pes Stand von Wich- welche für die Verkehrsverhältnisse und den Handels-, Gewerbs- und Ackerbau treibende (

egi Q of i nteresse r{Bßnen l als der tigkeit een wird wöcentlich zweimal der Zeitung eine Den r r ilage iat ger ; if f i kunst gewidmete L beigefugt, | Wissenschaften, der Literatur und Kun} gewid „Wiss C 1 Y hi e S aae bekanntesten Ce A O naue Q Sp eatheile id ; ' eträgt 6 Mark. Inserate werde au jer Spaltz2il | E E A Uen ber Anu i latte und in den, dem redaktionellen f e Verlangen der Aufgeber, im Hauptblatte un nt, ! 25 Pf, oder wenn solhe, auf Verlanç „im l Theile vorbehaltenen Beilagen zum Abdruck gelangen, mit 30 Pf. berechnet. K A o N véts Die Wissenschaftliche Beilage ist auch, E Ln dee B en "in Blteblid A bund [be ir Leipzi T 9 Pf., für auswärts mit 1 Mark 90 Pf. (ein]ch! ) zband Gat S He m ih solhe vorzugsweiïe zur Anschaffung für ( ( L ¿fs Sournalzirkel. 5 i i: Leipzig, im Juni 1875.

haben und empfiehit

Zeitung.

F. Weinmann. (M. 1892 Z.) i

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Königliche Expedition der Leipziger

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,v. 24, Oft. 1874

zum Deutschen Reichs-

T2 TAS,

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im §. 6 des Gesetzes über den

einem besonderen Blatt uuter dein Titel

Central-Handels-Re

Dritte Beilage

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich kann durch alle Post-Anstalten des Jn-

und Auslandes, sowie durch Carl Heymanns Verlag, Berlin, 8W.,, Königgräßerstraße 109,

und alle

Buchhandlungen, für Berlin auch dur die Expedition: 8W., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreihch Sachsen und aus dem Herzog- thum Anhalt werden Dienstags unter der Rubrik Leipzig resp. Dessau veröffentlicht, die ersteren

wöchentlich, die leßteren monatlich, Die Veröffentlichung der branche

ist nah Ausweis des nachstehend abgedruckten | Art. 216—218 H. G.

Schreibens au von dem Königlichen Kreis- geriht zu Posen beshlossen worden : Posen, den 22. Zuni 1875. In der Sache, betreffend das Handelregister, erwiedern wir auf das geehrte Schreiben vom 28. Mai d. Is. St.-A. 930 ergebenst, daß der getroffenen Anordnung gemäß, hier bei An- meldung von Firmen die betreffenden In- teressenten darüber mitbefragt werden, ob sie die Publikation branche beantragen wollen. i Cleiner. An das Curatorium des Deutschen Reichs- und Königlih Preußischen Staats-Anzeigers zu Berlin. : Wir hoffen im Interesse des Handelsstandes, daß auch die übrigen Gerichte, wenigstens in den größeren Städten, si recht bald zu der gleichen Einrichtung entschließen werden.

Entscheidungen deutscher Gerichte aus den neusten Zeitschriften und Sammlungen. L. Sandelsrecht.

_ 4A. Handelsgesellschaften. Statuten einer Gesell\chaft. Abänderungsvorsch{läge, welche das Wesen der

ihrer angegebenen Geschäfts- |

Geschäfts-

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Juni

Anzeiger und Königlich Preußischen Slaals-Anzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 26,

Markeuschuß, vom 30: November

gister für das

1875,

1874, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werden, erscheint auch in

Deutsche Reich. (Nr. 150.)

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel lich. Abonnement beträgt 1 (4 50 § für das Vierteljahr. 9 s s ;

Daus Einzelne Nummern kosten 20 4.

Insertionspreis für den Raum einer Drudckzeile 30 s,

Die Dienstagsnummer enthält außerdem eine Uebersicht über die in der leßtvergangenen Woche in diesem Blatt veröffentlichten Konkursbekanntmahungen.

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aber durch Aufstellung von Beschcänkungen bezüglich j lih" in derselben Verpackung, unbestellt ein weit des Bezuges der Dividende gerade verhindern | größeres Quantum zugesendet wird, vielmehr ist

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(Erk. d. Pr. |

dressat berechtigt, die Annahme der ganzen Sen-

Kammerger. v. 14. De, 1874. Busch, Archiv N. F. | dung abzulehxen und dem Absender die Ausscheidung

Bd. VI, S. 247 T) B. Handelsgeschäfte,

1) Verpflichtung des Handlungsbevoll- mächtigten bei selbständiger Begründung eines Handelsgeschäfts durch Die Verpflichtung der Prinzipals drei Jahre lang in kein gleihartiges Ge- \chäft einzutreten, {ließt die selbständige Begrün- dung eines derartigen Geschäftes nit aus. Art. 278 H. G. B. Urth. d. H. App. G. zu München v. 29, April 1874. Handelsreht. Bd. 11. S. s 2) Folgen der Fahrlässigkeit desLehrlings

„bezügli ch der Haftpflicht des Prinzipals. | | Nachlässigkeit des Prinzipals in Beziehung auf |

| einen durch Fahrlässigkeit des Lehrlings entstandenen | Verlust {ließt den Ersaßanspruch aus (Urth. d.

¡ zu Nürnberg v. 15, April 1874.

Gefellschaft alteriren, den Gegenstand und Zweck der | Anstalt beeinträchtigen, das planmäßige Interesse |

der Aktionäre und deren wohlerworbene shädigen, können überall nicht dur Majoritäts- beshluß der Generalversammlung rechtégültig be-

Nechte |

| Hand. App. G.

zu Nürnberg v. 26. Jan. 1874.

Daj. Bd. I1. S.1201 ff.).

denselben, | i Handlungsbevollmäch- j tigten, nah dem Austritte aus dem Geschäft des |

| des bestellten Theiles zu überlassen. (Urth. d. IL ! Sen. d. Ob.-App.-G. zu Vresden v. 6. Juni 1872, ¡ Dr. Pöschmann und Otto, Annalen, zweite F. Do. S, 162 f)

11) Mandat-Beweisführung Seitens des S __ Mandanteén.

Ein Kommissionär oder Mandatar, welcchem ein | mehr oder weniger ausgedehntes Ermessen für Aus- | führung des übertragenen Geschäfts eingeräumt wurde | und ebenso ein in entlegene Gegenden entsendeter | Schiffer, ist im Zweifel berechtigt, die Nichtigkeit der von ihm ahbgelegten Rechnung, soweit Beläge

(Hauser, D4 f. Reichs» u. | p für den Umständen nah niht wohl beizubringen

| sind, durch eigene Becidigung festzustellen. Dieser

j Jogenannte Justifikationseid ist niht als ein Erfül- lungseid aufzufafsen, sondern auf ein stillshweigendes

| Einverständniß der Kontrahenten zurückzuführen.

| Fordert der Mandant Ersaß eines aus der Ge-

| chäftsführung des Mandalars entstandenen Schadens,

| so hat er nur diejenigen thatsählichen Momente

j darzuthun, aus denen fi ergiebt, was der Manda-

3) Börsengeschäf i d j 2) Börsengeshäfte des Ehemannes gegen tar nach Maßgabe des Auftrags zu thun verpflichtet

überdem Reklamationsrecte der Ehefrau. Börsengeschäfte des Ehemannes, mögen sie in Differenzgeschäften oder in wirklichen Lieferungs- geschäften bestehen, unterliegen niht dem Refkla- mationsrechte der Ehefrau 8. 2 Thl: I. Tit. 102 Fränfishe Landger. Ordn. (Urth. d. Hand. App. G. Da), Bd. EL S.

203 ff.).

4) Zahnarzt kein Kaufmann.

Die Eigen)chaft des Zahnarztes als Kaufmann |

[ und damit die handelsgerichtlie Zuständigkeit ift zu

{lossen werden (Entsh. d. Ob. App. Ger. zu Lübeck v. 30. Dez. 1872 Dr. Kierulff, Samml! d. ; : j | Und die Abgabe von einzelnen Zähnen oder ganzen

Entscheid. Bd. VII. S. 321 ff.).

Nothwendigkeit der Bestellung von Liqui-|( ; threr Kunst fi darstellt, Bayr. V. v. 31. Jan.

datoren bei der Auflösung einer offenen Handelsgesellschaft.

Nach Auflösung einer offenenen Handelsgesellschaft

muß, außer dem Falle des Konkurses derselben, die

Liquidation,

| 18593 (Reg. Bl. : Ger. zu Nürnberg v. 26

sofern diese niht durch einstimmigen !

Beschluß der Gesellschafter oder durch den Gefell- |

{aftsvertrag einzelnen Gesellschaftern oder anderen Personen übertragen ift, durch die sämmtlichen bisherigen Gesell]hafter oder deren Vertreter als Liquidatoren erfolgen; die Liquidatoren sollen von den Gesellschaftern beim Handelsgerichte zur Eintragung in das Handelsregister angemeldet und die Gesell- \chaster dazu von Amtswegen durch Orcdnungs- strafen angehalten werden. Die Liquidation einer aufgelôöften Gesellshaft muß also ausnahmslos und also auch dann eintreten, wenn eine Liquidation deshalb nicht mehr erforderlich seia sollte, weil die Gesellschafter sich bereits unter einander auseinander geseßt hätten. Art. 133, 135, 137 H. G. B.: S. 97 Pr. Instruktion v. 12, Dez. 1901, bein, d: Ausführ. d. Ges. v. 24. Juni 1861: Nürnberg. Berath. Protokolle S. 1013 u. 1050. (Entsch. d, K. Admiral. Koll. zu Königsberg v. 26. Sept, 1874; Bescheid d. Ostpr. Tribunals zu Königsberg Busch, Archiv. N. F. Bd. VT, S 244 fff.).

Begriff der Zweigniederlassung

Aktiengesellchaft.

Wenn ein Zweiggeschäft wenigstens theilweise den- selben Zweck wie das Hauptgeschäft hat, so kann es im Sinne des Handelsgeseßbuchs nur als eine Zweig- niederlassung eines kaufmännischen Hauptgeshäfts angesehen werden und muß als solches zur Ein- tragung in das Handelsregister angemeldet werden. Art. 4, 15, 18, 272 H. G. B. Nr. 2 Thl. L. Einf. Ges. v. 12. Dez. 1861. (Erk. d. Admiral-Koll. zu Königsberg v. 3. Nov. 1874, Das. N. F, Bd. VI. S. 246 ff.)

Liquidation der Dividende zur Konkurs- masse der Aktiengesell\chaft.

Durch die Eröffnung des Konkurses wird die Aktiengesellschaft aufgelöst und das gesammte Ver- mögen derselben für deren Gläubiger in Beschlag genommen, Den Gläubigern gegenüber und außer- halb des Kreises derselben stehen die Aktionäre. Diese haben nach Art. 216 einen verhältnißmäßigen Antheil an dem Vermögen der Gefellschafl und fo lange dieselbe besteht, einen Anspruch auf einen Ge- winn nah Maßgabe des Gesellschaftsvertrages. Sie können aber nah Art. 217 bis zur Wiederergänzung des durch Verlust verminderten Gesammtbetrages der Einlagen Dividenden nicht beziehen. Hiernach sind die Aktionäre im Falle der Eröffnung des Konkurses mit ihren Ansprüchen, mögen dieselben sich auf die Aktien gründen oder nur Dividende betreffen, an dasjenige gewiesen, was nach der Vertheilung des Vermögens unter die Konkursgläubiger und nach deren Befriedigung übrig bleibt, Sie gehören in beiden Beziehungen niht zu den Konkursgläubigern. Dem steht au Art. 218 H. G. B. nicht entgegen, dur welchen die Rückforderung der Dividende nur für den Fall ausgeschlossen ist, daß der Aktionär dieselbe in gutem Glauben empfangen hat, denn aus der Konkursmasse würde ein Aktionär die Di- vidende nicht mehr in gutem Glauben in Empfang nehmen können, weil dur eine solche Ver- minderung des Gesellshaftsvermögens die Rechte der Gläubiger, deren Forderungen die Masse übersteigen beeinträchtigt werden würden. Dies will das Gefeß

einer

verneinen, weil mit Ausübung der Zahnarzneikunde in den verschiedenen Zweigen derselben an und für sih nur ein wissenschaftlicher Beruf verfolgt wird

Gebissen blos als ein Hülfsmiltel zur Ausführung S. 89 ff.)" Urth.. d. H. App.

wicht. Entsh. Bd. IlI1, S. 217.) 9) Begriff des Firge\chäfts.

Zu dem geseßlichen Beweis des Sixgeschäfts ift es nothwendig, daß die Vertragschließenden ähnlich wie bei der ausdrücklichen Verabredung der Rechtsverwir- fung die bestimmte Erfüllungszeit als etwas derge- stalt Wesentliches angesehen haben, daß eine spätere Leistung auf mehr als Vertragserfüllung angesehen werden solle. Auf diesen Willen der Parteien ist aber nur dann zu schließen, wenn dieselben der Zeitbestimmung einen der in solchen Fällen üblichen Ausdrücke wie genau”, Pra! fs testens 2c. beigefügt, oder wenn aus anderen un- zweideutigen Festseßungen eine solche Absicht be- stimmt erhellt. Art. 354, 357 H. G. B. (Urih. d. Appell. G. in Zwickau v. 4. Okt. 1872. Das. Bd. 11. S. 183 f.)

6) Schadensersaß wegen verspäteter Lie- ferung.

Die Grundsätze des bürgerlichen Rechts über die Borausseßungen des Schadensersatzes wegen verspä- teter Lieferung bestehen neben den Vorschriften des H. G. B. fort, Vorbehaltliche Annahme der ver- \späteten Lieferung begründet den Verlust des Ersaßtz- anspruches. Art. 355. 1, H. G. 20:88.) (00, 740, 754, 146. S. Bürgerl. Geseßb. (Urth. d.

' Appell. zu Zwickau v. 28.¡Mai 1872. Das. Bd. Il.

S. 187; f.)

7) Nihtvorausseßung der faufmännischen Eigenschaft beider Kontrahenten bei der Ausschließung der übermäßigen Ver- leßung.

Die den Einwand der laesio enormis aus\cließende Vo1schrift des Art 286 seßt nicht die kaufmänni- \scheEigenschaft beider streitenden Kontrahenten voraus. —. Art, 286 H. G... B. (Erk. “d, IV. Sen. d. Pr. Ob. Trib. v. 19. Juni 1873. Entscheid. Bd. 70 S. 93.)

8) Regreßrechte des cedirenden Cessionars an seinen Autor wegen Gewährsleistung.

Die Regreßrechte des weiter cedirenden Cessionars an seinen Autor wegen Ge- währsleistung, seien es geseßliche oder kontrakt- liche, werden nicht zu den Eigenschaften, Vorzügen Neben- und Vorrechten gezählt, welche als annexa der Forderung auch ohne ausdrüdckliche Abtretung auf jeden Erwerber übergehen. (88, 402 big 4204 QRM. 1.11) Art. 299 H-G. B. Erk. d. 1V. Sen. d. Pr. Ob. Trib, v. 27. Nov. 1873, Entscheid. Bd. 71 S. 31; Striethorst, Archiv Bd. 90 S. 306.)

9) Cession ohne Cessionsvertrag.

Bei der Cession geschieht der Uebergang des Eigenthums lediglich dur die Erklärung des Ce- denten, daß das abgetretene Recht von nun an der Andere als sein Eigenthum auszuüben befugt fein foll und durch die Annahme dieser Erklärung Sei- tens des Anderen. Eines besonderen, für si bestehenden Cessionsvertrages bedarf es niht., Art. 299 H. G. B. (Erk. d. Il. Sev. d.-Pr. Ob. Trib. v. 28. Febr. 1873, Striet- horst, Archiv Bd. 88 S, 222.)

11) Annahme einer Waaren sendung Scei- tens des Bestellers.

Der Besteller is nicht gehalten, eine Waaren- sendung anzunehmen, wenn ihm statt deren, nament-

Aug. 1869, Samml.

war und welchen Erfolg der Mandant darnach er- warten durfte, während dann der Mandatar nachzu - weisen hat, daß er den Auftrag pflichtmäßig voll- | zogen oder durch unabwendliche Umstände daran verhindert worden sei. (Urth. d. Ob. App. G. zu Lübeck v. 19. Juli 1872, Dr. Kierulff, Samml d. Entscheid. Bd. VII. S. 255 fff.)

In Nr. 125 des „Deutschen Reichs-Anzeigers *

resp. Nr. 126 des Central-Handelsregisters haben |

wir den Beschluß der Handelskammer zu Leipzig rücksihtlih der Veröffentlichung der Geschäftsbranchen vom 26. v. M. veröffent- liht. Aus dem vom Sekretär Hrn. Pr. Gensel uns gütigst mitgetheilten Protokollauszng theilen wir folgendes Weitere über diesen Beschluß mit. Bereits im Jahre 1871 hatte die Handelskammer beim hie- figen Königlichen Handelsgerithte beantragt, daß bei Bekanntmachung neuer Firnien das Geschäftslokal und der Geschäftszweig mit erwähnt werden möchten, In Bezug auf das Geschäftslokal war der Antrag auch von Erfolg gewesen, während, was den Ge- \häftszweig anlangt, die Kammer fih bei der Ab- lehnung „zur Zeit“ beruhigt hatte. Neuerdings hat nun auf Antrag des Kuratoriums des „Reichs-Ans-

zeigers“ das Handelsgeriht im Stadtgericht Berlin

angeordnet, daß jeder eine Firma neu Anmeldende befragt werde, ob er auch die Publikation der Geschäfts- branche wünsche,

und hat Ersteres darauf im Central- Handelsregister | eine Anregung an die Handelsgerichte und Han- |

delskammern ergehen lassen, an Erstere, daß sie die Interessenten bei der Anmeldung fragen, ob fie \die Bekanntmachung ihres Geschäftszweigs be- antragen wolle, an die Handelskammern, daß sie die Kaufleute und Gewerbtreibenden ihres Bezirkes auf diese Einrichtung aufmerksam machen und ihnen die Förderung derselben empfehlen.

Herr Lorenz als Einzelreferent beantragt, nah- dem er die Vortheile einer solchen Einrichtung dar- gelegt, die Kammer wolle

1) in einer offentlichen Bekanntmachung erklären, es sei für das Allgemein-Interesse nüßlich, daß bei Anmeldungen neuer Firmen die Änmelden- den den Geschäftszweig mit benennen, den sie ergreifen wollen, damit derselbe mit zur Ver- öffentlihung gelange;

2) beim Königlichen Ministerium der Justiz bean- tragen, daß es die betreffenden Gericht3behörden anweise, einer solchen Veröffentlichung förderlich zu sein,

Auch diese Anträge werden ohne Debatte ein- stimmig angenommen. Wie uns weiter mitgetheilt wird, hat die Handelskammer die beschlossene Eingabe an das Königliche Ministerium der Justiz unterm 4. d. eingereiht. Jn derselben ist hervorgehoben, daß, abgesehen von den ftatistischen Zwecken, für Jeden, welcher an der Errichtung einer neuen Firma überhaupt ein Interesse nehme, die Kenntniß des Geschäftszweigs von Werth sei; ja für die meisten Leser gewinne sie überhaupt erst dadurch Bedeutung eil fie nur daraus ersehen können, ob fie an eine Geschäftsverbindung mit der neuen Firma zu denken haben oder nicht. Aus demselben Grunde habe au der eine Firma Aumeldende felbst das größte Interesse, daß bei der Bekanntmachung die Branche mit angegeben werde. Es wird anch dann noch darauf aufmerksam gemacht, daß ein Wechsel der Branche, der jedem Kaufmann unbenommen fei, \ch{chwerlich in der Beit vorkommen werde, für welche die Bekanntmachung bereebnet sei: so lange die

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Firma in Adreßbüchern und dergl. noch nit zu finden sei.

Die Nr._25 der „Deutschen JIndustrie-

Zeitung“, Organ der Handels- und Gewerbekam- mern zu Chemniß, Dresden, Plauen und® Ziftau hat folgenden Inhalt: Zur Lage der Kleingewerbe. Handelsverkehr der Verein. Staaten im Jahr 1874. Handels- und Gewerbekammern: Oeffent- liche Plenarsitzung der Handelskammer zu Leipzig vom 26. Mai 1875. Technik: Selbftihätig re-

gulirender Gasbrenner. (Mit Abbildung.) Vrleansgelb auf Baumwolle. de Haëns Verfahren zur Reinigung von Kesselspeisewasser. Extinkteur. Judustrielle Briefe: Chemniß: Jahreëberiht der Handelskammer zu Cotibus für 1874. Chemniß : Sine öôsfterreihishe Ansicht über den Veredelungs- verkehr. Manchester: Wochenschau über den eng- lischen Maschinen- und Metallmarkt. Literarisches : Die gesammten Naturwissenschaften. _ Trzeschtik: Populâres Handbuch der Civilbautechnik. Albrecht : Die Wasserversorgung auf dem Lande. Dr. Hübner: Statistische Tafel aller Länder der Erde. Tech- nishe Notizen. Fragen. Beantwortungen. JIn- dustrielle Notizen. Vermischte Notizen. Personal- nachrichten. Patentertheilungen. Korrespondenz.

Die Nr. 1236 des „Bremer Handelsblat- tes“ Wochenschrift für Handel, zolfswirthschaft und Statistik, hat folgenden Inhalt: Wochenjchau. Die Ruhrkohle in den deutschen Nordsfeehäfen. Ausprägung von Reichsgoldmünzen auf den deut- shen Münzstätten für Rechnung von Privatpersonen. Weltausstellung in Chili. Rechtsfall. Ent- scheidungen aus der Shipping Gazette. Ver- mischte Mittheilungen. Marktberihte. An- zeigen.

Handels-Register.

Aachen. Der zu Aachen wohnende Kaufmann X aver Goblet hat das Geschäft, welches er in Aachen sub Firma Geschtv. Goblet führte, dem daselbst wohnevrden Kaufmann Adam Geulen über- tragen; gedachte Firma wurde daher heute unter Nr. 3028 des Firmenregisters gelöscht.

Ebenso wurde unter Nr. 562 des Prokurenregisters die Prokura gelöscht, welhe der zu Aachen wohnen- den Theresia Goblet für vorgedachte Firma ertheilt worden war.

Aachen, den 19. Inni 1875.

Königliches Handelsgerichts-Sekretariat. Aachen. Unter Nr. 3407 des Firmenregisters wurde heute eingetragen die Firma A. Geulen- Daniels, welche in Aachen ihre Niederlassung hat und deren Inhaber der daselbst wohnende Kaufmann Adam Geulen ift.

Sodann wurde unter Nr. 769 des Prokurenregisters

| eingetragen die Prokura, welche der in Aachen woh-

nenden Anna Maria, geb. Daniels, Ehefrau Adam Geulen, für vorgedachte Firma ertheilt worden ist. Aachen, èen 19 Juni 1875.

Königliches Handelsgerichts-Sekretariat. Aachen. Unter Nr. 1251 des Gesellschaftsregi- sters wurde heute eingetragen die Handelsgesellschaft sub Firma M. Schloemer & Cie,, welche in Esch- weiler ihren Siß, am 15. Juni c. begonnen hat und von jedem ihrer beiden Theilhaber, den daselbst wohnenden Kaufleuten Martin S{loemer und Friedrich Große vertreten werden kann.

Aachen, den 21. Juni 1875. Königliches Handelsgerihts-Sekretgriat.

Aachen. Die Handelsgesellshaft zub Firma Gebrüder Janßen, mit dem Siße in Aachen, ist durch den am 14. September 1874 erfolgten Tod des einen der drei Theilhaber, des Kaufmanns Mar Janßen, zeitlebens in Aachen wohnhaft, aufgelöft worden und ist das G-chäft auf die beiden anderen Theilhaber, Joseph Janßen und Adolph Janßen, Beide Kaufleute zu Aachen, Übergegangen; gedachte Firma wurde daher heute unter Nr. 533 des Gefell- \chaftsregisters gelöscht. /

Sodann . wurde unter Nr. 1252 des Gesellschafts- registers eingetragen die Handelsgesellshaft sub Firma Gebrüder Iaußen, welche in Aachen ihren Siß, am 5. Juni 1875 begonnen hat urd von jedem ihrer beiden Theilhaber, den vorgenannten Kaufleuten Joseph Janßen und Adolph Jansten, vertreten wer- den kann.

Aachen, den 21, Juni 1875.

Königliches Handels8aerichts-Sekretariat.

Aachen. Unter Nr. 1253 des Gesellschafts- registers wurde heute eingetragen die Handelsgesell- schaft unter der Firma Gebrüder Theves. welche in Scherpenseel ihren Siß, am 17, Juni 1875 be- gonnen hat, und von jedem ihrer beiden Theilhaber, den zu Scherpenseel wohnenden Handelsleuten Peter Joseph Theves und Heinrich Joseph Theves, ver- treten werden kaun.

Aachen, den 21. Juni 1875.

Königliches Handelsgerihts-Sekretariat.

Aachem. Zu Nr. 1021 des Gesellschaftsregisters,

woselb eingetragen ist die zu Aachen domnizilirte

Aktiengesells haft unter der Fixma: Aachener

Diskonto - Gesellschaft, wurde heute Folgendes

vermerkt:

1) In der außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre vom 9. Juni c. sind verschiedene Aenderungen des Statuts, insbesoudere die des Art. 7 dahin beschlossen worden, daß das Grundkapital der Gesellschaft auf 2,500,000 A reduzirt und dafür 5000 Stück Aktien zu 900 jede, auf den Inhaber lautend, aus- gegeben werden sollen.

2) Die Befugniß der Vorstandsmitglieder, Geh.