1937 / 128 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 08 Jun 1937 18:00:00 GMT) scan diff

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Neichs- uind Staatsanzeiger Nr. 128 vom 8. Juki 1937. S. 2

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 128 vom 8. Juni 1937. S. 3

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Æ 5 s p 4 é ¡ L i Er A T M (1) Vor Beginn eines jeden Genehmigungszeitraumes wird besonders bekanntgemacht, welchen Prozentsav des Normalbedarfs diejenigen Verarbeiter, die einen \hriftlihen - Bescheid gemäß $ 5 noch nicht erhalten haben, bis zum Erhalt dieses Bescheides in jedem Kalendermonat einkaufen oder zur Lohnveredlung in Auftrag nehmen dürfen. Diese Abschlüsse werden auf die Einkaufsgenehmigung angerechnet,

(2) Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Ver-

Meißen is} erloï” 4 E 29 f 7 | ¿L n G l eoled8betrages erhöht. Die ih hiernah jeweils er- Meißevende Menge wird dur< zwei geteilt und ergibt den halb- “jährlichen Normalbedarf. j (3) Als - verarbeitet im Sinne des e. 2 gelten nur diejenigen Mengen, die im eigenen Betriebe soweit be- oder verarbeitet worden sind, daß ihre Zugehörigkeit zu Nr. 153 des deutshen Zolltarifs aufgehoben war. Die Herstellung von sog. Beizblößen, die ohne Konservierung- (Pi>eln) an Burichter äbgegeben werden, gilt jedo< als Verarbeitung. Soweit Häute vorher geteilt und Teile von ihnen wieder ‘aus dem Betriebe entfernt worden sind, sind leßtere bei der Feststellung der Vevrarbeitungsmenge nicht zu berüdsichtigen (3. B. Abfälle, Kalkspälte usw.). i (4) Der Normalbedarf wird gesondert festgestellt für folgende Gruppen: A1 Kalbfelle (einshl. Mastkalbfelle), Rindhäute (übrige Zahmhäute- und Felle, einshl. Fresser), B Wildhäute, C Kipse, D Sonstige Felle und Häute (Shweinshäute, Hunde- felle, Büffelhäute und andere in A bis C und E bis G nit enthaltene. Felle und Häute), E Roßhäute, zu A bis. E: ausgedrü>t in kg Salzgewicht. F Shaf-, Ziegenfelle (einshl. Lamm-, Zi>el-, Hirsch-, Reh- und Renntierfelle), G "daa (einschl. Fishhäute und Seehunde- elle), 5 zu F und 6G: ausgedrü>t in Stü. Für die Eingliederung in die vorgenannten Gruppen ist die Einteilung des den Verarbeitern übersandten „Frage- bogens für die ledererzeugende Fndustrie/ vom Mai 1934 maßgebend. :

Für die Umrehnung in Salzgewicht gilt folgender Schlüssel;

1 kg Grün- (Frish-) Gewicht (A: und A-) = 0,9 kg

Salzgewicht,

1 kg Kalbfelle (A) tro>en = 2,5 kg Salzgewicht,

1 kg Haut und Kips (A», B und C) tro>den = 2,25 kg

| Salzgewicht,

1 kg Roßhaut (E) troden = 2,4 kg Salzgewit,

1 kg Haut und Kips (B und C) tro>engejalzen = 1,7 kg

Salzgewicht.

Die Umrechnung der nah Stü>zahl gekauften Roß- Glas: (E) erfolgt, wenn das Gewicht nicht feststeht, nach olgendem Schlüssel:

1 Roßhaut 1 Hals 13 kg f Ee) 1 Schild 9 kg.

(5) Für Schaffelle, die lediglih entwollt worden sind, wird der Normalbedarf gesondert festgestellt. Die Vorschrift des Abs. 3 findet insoweit keine Anwendung. Die auf Grund eines solchen Normalbedarfs erteilte Einkaufs- aenehmiqung berechtigt nur zum“ Entwollen -=

: E “8392 - T E j

(1) Die Anordnung tritt am 1. Fuli 1937 in Kraft, mit

Ausnahme der Bestimmungen der Z$ 13. und 24 Abs. 1 Say 1, die am 1. September 1937 in Kraft treten.

(2) Lieferungen auf Grund von Abschlüssen, die na den in Absay 1 genannten Bestimmungen nicht mehr zy lässig sind, dürfen nah dem 31. August 1937 nur ausgeführt werden, wenn der Abschluß bereits vor der Veröffentlichung diesex Anordnung nachweislich getätigt worden ist.

pre Ausrede, wegen ungenügender Bezüge nicht frühzeitig hei- ten zu können, genommen werden. Die Praktikantenzeit eginnt nah bestandener Jnspektorprüfung und dauert in der pogel mindestens drei Jahre, die Assessorenzeit beginnt nach der (sjessorenprüfung und dauert in der Regel mindestens vier Es Mittwoch, den 9. Juni: gahrend dieser Zeit steigen die Bezuge stufenartig an: er | Staatsoper: Rembrandt van Rijn. Musikal. Leitung: | zweiten Hand für den berufsmäßigen Börsenhandel ein aus- Interschied zwischen der medi sten er N Stufe be- Heger. Beginn: 20 Uhx. reichender Rückhalt nicht gegeben war. Dieser beschränkte si<h da- ágt bel Praktikanten der ‘Orts E g E und bei | Schauspielhaus: Zum 1. Male: Was ihr wollt. Lustspiel von her auf kleinste Tauschoperationen und den Ausgleih von Spißen. (jjejjoren der Ortsklajse À a rit d » B) demnächst Shakespeare. Beginn: 20 Uhr. In verstärktem Maße zogen daher einige Sonderbewegungen die estimmt werden, daß _ohne üsicht s as É MENIRtER die Staatstheater Kleines Haus: Der Raub der Sabine- | Aufmerïsamkeit auf sich, obwohl auch hier die umgeseßten Beträge ezüge der höchsten Stuse GeoSgTt Wer, oes [bard Sen solcher rinnen. Schwank von F. und P. v. Schönthan. Beginn: | bei weitem unter dem Durchschnitt lagen. So gingen in den eamter heiratet. Vas bedeutet für jeden Prafktikanten, der 20 Uhr erneut lebhaft gefragten Schultheiß zum ersten, um 74 % höheren

arbeiter, denen dur< besonderen e der Einkauf von (3) Gleichzeitig treten außer Kraft: a) die Anordnung 13 (Einkaufsgenehmigungen) in ofort nah der Jnspektorprüfung heiratet, ein Mehr von Kurs rund 45 000 RM um, Braubank stiegen bei einem Mindest- ( fsgenehmigungen) der? 50 Reichsmark monatlih- und für jeden Assessor, der sofort nach Dozenten werden zum Gemeinschaftsgeist erzogen <hluß um X %- Harburger Gummi, für die bekanntlih schon Der Reichserziehungsminister hat die Bestimmungen über

Fellen und Häuten oder die Uebernahme zur Lohnveredlung ‘untersagt worden ist. N Uge : 99 Fassung vom 30. Juni 1936 (Deutscher Reich8anzeigeM“ Assessorenprüfung heiratet, ein Mehr von 85 Reichsmark ; : E E E ia t y Die Ueberwachungss\t F die allgemeine Einkaufs- und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 76 vom 30. MärMionatlich. Die Neuregelung wird sih. au< auf die Anwärter für ) E P cen Abih Ee Es ee 20 Un Die Ueberwachungsstelle kann die augemeine A 1935 und Nr. 150 vom 1. JFuli 1936), ben einfachen mittleren Dienst (auf die sogenannten Diätare) Gemeinschaftslager und Dogenente rgan, also nichtwi}senschaft- reichendes Angebot Ls ie Ea ai S RPlus- rstre>ten. Hier beträgt der Unterschied 36,99 Reichsmark. Diese liche Leistungen zur Erlangung der Dozentur, neu gefaßt. - Jm 9 gege ; : e uS- steuregelung gegenüber bisher wixd wahrscheinlih bereits mit D 10 auf die den E Teilnehmern zur Verfügung stehende

genehmigung oder eine Sondergenehmigung ‘unter Au lagen ; ; d p IDCT , ErjQI : binsichtlich e Vexátheitung S cingetaufteil’ bgiv: un Line b) g Ee (CroupPonieren) vom 1. August 1935 Plus-Vorzeichen auf der Tafel; die Shäßungen lagen bei 194 veredlung übernommenen Felle und Häute sowie hinsichtlich anzeiger Nr. 179 Von A Rug es Staats: puúcwirktuug ab 1. April 1937 gelten. - Diese Verbesse- | Zeit sollen Gemeinschastslager und. Dozentenlehrgang ein tweilen

i ¡ ;

der Verwertung der aus ihnen hergestellten Waren erteilen. ; g 9 Jes JEgE : c) die Anordnung 22 (Scheren von Scaffellen) . vom g 23 13. März 1936 (Deutscher Reichsanzeiger und Preuß (1) Einkaufsgenehmigungen sind nicht übertragbar. scher Staatsanzeiger Nr. 62 vom 13. März 1936),

(2) Eine Eiukaufsgenehmigung kann widerrufen werden, _d) die Anordnung 32 (Abhäutung von Kadavern) vom os S0eNE GRnA ! 30. April 1937 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußi-

a) sie auf Grund unrichtiger Angaben oder dur< un- scher Staatsanzeiger Nr. 99 vom 3. Mai 1937). lautere Mittel erlangt ist; / 4) Fn der Anordnung 20 (Deutscher Reichsanzeiger und

b) ein öffentliches Jnteresse die Aufhebung erfordert; Preußisher Staatsanzeiger Nr. 8 vom 10. Fanuar 1936,

, h : „c: | Nr. 62 vom 13. März 1936, Nr. 150 vom 1. Juli 1936 e) die vorgeschriebenen Meldungen nicht ordnungsmäßig / S ) erstattet werden. - Nr. 219 vom 19. September 1936 und Nr. 303 vom 30. De-

zember 1936) fallen die $8 2 Abs. 3, 5, 16 und 17 fort. Berlin, den 7. Funi 1937. Der Reichsbeauftragte für Lederwirtschaft. Steinbed>.

Kunst und Wissenschaft. Spielplan der Berliner Staatstheater

Berliner Börse am 8. Zuni.

Aktien uneinheitlih, später befestigt, Renten kaum verändert.

Auch heute vermochte sih an der Börse keine lebhaftere Um- sautätigkeit zu entwi>deln, da infolge Fehlens der -sögenannten

gégen zuleßt 187 %.

Die Kursfestsebung mußte bis zur Kassanotierung- aufge- hoben werden. Von Montanwerten zogen Mansjeld bei 6000 RM Umjay um 1%, Klö>ner um 4% an, während Stolberger Zink weiter um 14 und Hoes<h um 4 % zurü>- gingen. Ls rgiwnh gaben von ihrem Vortagégewinn ebenfalls 56 % her. i den Kaliaktien seßten Salzdetfurth ihren Anstieg weiter um 4 % fort. Von <hemishen Werten erhöhten Farben einen Anfangsverlust von 1 % sogleih auf 14 (16474), nährend Goldschmidt um ?/s % anzogen. Von Linoleumwerten konnten Dtsch. Linoleum mit einer Steigerung um 2% die Hälfte des an den beiden leßten Tagen erlittenen Verlustes wieder einholen. Von Elektrowerten waren Siemenë' um 4 % erholt, Accumulatoren 2% fester. Dagegen konnten die umgestellten AEG den Vor- tagêgewinn nicht voll behaupten (— 6 %).

Jm übrigen sind no< Aschaffenburger Zellstoff mit + 15, Berliner Maschinen mit + 1, Schubert & Salzer sowie Berger mit je + %, andererseits Holzmann und Bemberg mit je 1/4 und Waldhof mit 1% % hervorzuheben. Eine Steigerung bei Dtsch. Telefon & Kabel von 314 % stellt im wesentlichen eine tech- nishe Kurskorrektur dar.

Jm Verlauf vermochten Sonderbewegungen in einigen Pa- pieren die Gesamttendenz freundlicher zu beeinflussen und Kurs- besserungen auszulösen. Bei Harburger Gummi kam auch per Kasse eine Notiz nicht zustande, so daß der Kurs bis zum Schluß ausgeseßt wurde; die Taxe lag bei 196 %. Sehr fest waren Thür. Gas mit einer Steigerung um 5 %, wobei man auf die H.-V.- Lid eda: verweist. Um 3!4 % gebessert waren ferner

arpener. Bemberg erholten si<h um 1% %, nachdem die in der V. gemachten zuversihtlihen Ausführungen Rückkaufsneigung ausgelost hatten. i

Gegen Börsenshluß wurde es an den Aktienmärkten sehr ruhig, die Kurse blieben aber meist gut gehalten. Für Harburger ae fam bei nux £200 RM Umjat ein Kurs von 1965s (187) zustande.

Am Einheitsmarkt der Bankaktien waren Berliner Handels- gesellschaft angeboten und 14 % s{hwächer. Dtsch. Ueberseebank

ung genügt, um den jungen Männern die Ausredè, ihre Bezüge künftig miteinander verbunden werden und als „Dozentenlehr- cjen no< nicht hoh genug, um heiraten zu können, zu nehmen. gang“ vier Wochen in Anspru<h nehmen. Der Minister betont, «eder, der nach bestandener Prüfung als außerplanmäßiger Beamter | ‘der Dozentenlehrgang habe den Zwet, die angehenden Dozenten hernommen wird, befindet sih in einem festen Verhältnis zur | mit den gegenseitigen zentralen Fragestellungen der Wissenschaft Verwaltung mit der Ausficht auf dauernde Beibehaltung und mit | und Forschung vertraut zu machen. Es erscheine weiterhin not- Bezügen, die nah der neuen Regelung von Anfang an hoch genug wendig, daß die künftigen Dozenten sih schon frühzeitig kennen- ind, um bei einigermaßen gutem Willen möglichst bald Ras lernen, wodur<- der Gemeinschaftsgeist aller Dozenten über die estandener Prüfung zu heiraten. Die Bezüge sind, sobald der | Grenzen der Fakultäten und der einzelnen Hochschule hinweg Reamte heiratet, sofort so hoh wie bisher in der Regel erst ab | gewe>t und gefördert werde. Die Dozentenlehrgänge finden in em fünften Jahr nah bestandener Prüfung. diesem Jahre zwischen dem 1. Juli und 29. September statt.

j $8 24 (1) Verarbeiter dürfen inländische Felle und Häute nux von einer Häuteverwertung oder von einem E kaufen. Diejenigen Verarbeiter, deren halbjährlicher ormal- bedarf nicht mehr als 6000 kg in den Gruppen Az bis E | A und 1000 Stü> der Gruppen F und G zusammen

Handelsteil.

en in Erfurt, Hamburg und Frankfurt am Main nun na< München kamen, fanden in den Objekten der Ausstellung selbît, aber auch in zahlreihen Ehrenpreisen, Auszeihnungen und An- erkennungen ihre Leistungen bestätigt. Wobei sich me in ehrlihem. Selbstbekenntnis wohl daran erinnerte, wié häufi vox vier Jahren, aber au<h später noch, als erstes Echo N M Forderung des NUMI Le, ein “R n L 2 L x : t als zweites zumeist dann ein Vo ur änderung, der nöhrstands-Ausstellung die Berechtigung threr Le besteufalls aus i be N Ne lie Neuorimu nah weisen, wenn es dazu überhaupt eines Beweises bedürfte. Sinn | einem Fahrhundert tiberalistiséer irtschaftsauffasjung begreif- und Bedeutung der Schau, die der Reichsbauernführer mit gutem | [ih war. Die neue Agrarpolitik, aus der nationalsozialistishen Recht als die größte landwirtschaftlihe Ausstellung bezeichnet, er- | Weltanshauung aufgebaut und von Ketionalsoziatiten dUrch- VerkehrSwesen. gab sih aus weit einprägsameren Auswirkungen, als sie durh | geführt, ging auf kein „Unmöglih“ und auf keinen der BVor- Zahlen dargestellt werden können. Sie zeigte zunächst einmal | shläge ein. Kompromißlos führte sie Q Aufgaben dur, um überzeugend die wirtshaftlihe Gesundung des deutschen Bauern- | den landwirtschaftlihen Anteil an der Gesamtwirtschaft mit den d l Z z tums -an. Selbst wer noch: ni<t ganz vom Geist der national- | Lebensinteressen des deutshen Volkes in Einklang zu bringen. ermäßigten si<h um 4 %. Dagegen wurden Hyp.-Banken über- sozialistischen Wirtschaftsführung durchdrungen sein sollte und | Das aber ist gelungen äre der nationalso ialisti] en Agrar- wiegend höher notiert, wobei Vtsch. Hyp. mit +1 die Führung dazu ne ge nah U T E O zu | politik der Erfolg ihres Wirkens versagt geblieben der Reichs- carierage O pi a ags an fers E s R ge es rufen und zu wägen, wird -zugeben müssen, daß si ndustrie N A : ; s annon! eßte Notiz 10 % her, Kromschroder ermaßpigten n< mnsotge de E 5 s E l A nährstand hätte nicht die Münhener Ausstellung aufbauen können. Divideudencus als erneut um 7%, wobei Zuteilung erfolgte.

Fester waren dagegen Shwabenbräu um 4 und Norddeutsche Eis um 34 %. Von Kolonialpapieren gaben Otavi um 4 % nah, Doag und: Schantung notierten je 1 % Höher.

Am Rentenmarkt gaben Reichsaltbesiß na< der Ziehung erneut um 5 Pfg. auf 12654 nah, während die UmichuldungSs- anleihe 24 fi . höher mit 944 zur Notiz kam.

m Kaßsarentenmarkt zeigten Stadtanleïhen etwas feïtere Verfassung; wobei wiederum kleinere Kommunen bevorzugt wurden. Emden und Elberfeld- gewannen je % %. Dekofama Neubesiz wurde um 4 auf 59!4 heraufgesest. Neue Samzurzer waren um 54 % erholt. Jm übrigen find no< Oldenburger Lig- Pfandbriefe mit + % % zu erwähnen. Von Fudustriesóii- gationen befestigten si<h Farbenbonds ebenfalls um 5.

Blanko-Tagesgeld ermäßigte sich auf 24 bis 24 %.

Bei der amtlihen Berliner Devisennotierung wur Pfund mit 12,38 (12,3214), der Dollar mit unv. 2,50, der mit 137,40 (137,2), der Franc mit unv. 11,13 und mit 57,06 (57,00) festaejeßt.

..

eträgt, dürfen im Rahmen ihrer Einkaufsgenehmigung in- ländische Felle und Häute unmittelbar vom Erzeuger (Ab- \hlachter) kaufen, Verarbeiter mit höherem Normalbedarf nur mit Genehmigung der Ueberwachungsstelle.

(2) Die Vorschrift des Abs. 4 Say 1 gilt au<h für Per- sonen oder Vie A die weder Händler od Verarbeiter sind und gémäß $ 15 Abs. 1 zu c von der Ueberwachungsstelle die Zustimmung zum Einkauf von Fellen und Häuten erhalten

haben. | 8 25

(1) Jeder Verarbeiter hat bis zum 5. eines jeden Monats für den vorhergehenden Kalendermonat die Betriebsmeldung unter Benußung des von der Ueberwachungsstelle vorge- \hriebenen Vordru>s ordnungsgemäß zu erstatten.

Die 4. Reich3nährstands8- Ausstellung in München.

Ein Rückblick. Allein mit den Rekordzahlen des Besuches könnte die 4. Reichs-

YNichtamtliches.

Deutsches Reich.

Der Chinesishe Botschafter Dr. Tien-Fong Cheng is nah Berlin zurückgekehrt E hat die Leitung der Botschaft wieder übernommen.

E E i 4 E E C SERS I A O 2dr S V E A N A A R R A i Fa

250 Posítflüge über den Südatlantik. ; l | ler Säutever- | Am 9. Zuni führt "die Deutsche Lufthänsa den 20. Pöstflug ves U O Sd O S e vere über den Südatlantik durh. Die Bedeutung, die diesem Ereignis arbeiten, umsehen oder sonstwie verwenden oder verwerten mla Einzelflüne E M mte A llen P i langten Angaben unter Benußung der vorgeschriebenen ‘Vor- Als am 3. Februar 1934 das exste planmäßige, Poltsluggena

22 kg

und Handel mit Erfolg nur an den in Sicherheit shaffenden Bauern und Landwirt als Abnehmer wenden können. Da sagt die Zahl der Aussteller in München genug, da überzeugt noch stärker die Tatsache, daß selbst auf dem mehr als 40 Hektar großen - Gelände der Theresienwiese zehn Prozent der angemeldeten Be-- | .dèr deutshen Landwirtschaft. Darüber naczusinnen ist aller- V Triebe aus Gewerbe, Handel- und Fudustrie wegen Plabmangels | dings angesichts der überzeugenden Erfolge müßig. Erfolge aber Burüdgewiesen werden mußten. Die Firmen aber, die sich ihre atte sie, weil s rug war: Mün en bradie in der Zu- —_“FStônde sichern konnten, bauen, sie nun na Abschluß der Aus- sammensiellung aller bereits erreihten Leistungssteigerungen die stellung außerordentli befriedigt ab. | Das will um so. mehr weise. für den gemeinschaftlichen Einsaß, r dem Reichs- heißen, als ja bekanntermaßen no< immer unter uns ein Men- | bauernführer Veranka:ng gab, inm Beisein des Führers der shenshlag lebt, der zu den „umgekehrten Kaiser Friedrihs“ ge- | Dank der nationalsozialistishen Führung an das Landvolk aus- hört: Lerue klagen ohne zu. Leideul! A Se 4 zusprehen. f S “Selbstverständlih war es nicht die Aufgabe der Reichsnähr- Es. ist. nit nationalsozialistishe Art, na< dem ersten Er-

stands-Ausstellung 1937, die bereits mit hohen Touren laufende

folge E Die Erzeugungss{<la<ht geht weiter, Ia sie E len Aéboit 10 GoG n erbiier Eitiglei! Wage? (! QIIINE 10901 Ko Verstirtten GOOG n aen oiwoht treiben; aber daß fie so wirkte, gilt uns als wünschenswerte

Schwererx noch wären die- Folgen--gewesen. Ein Aufruf zur Erzeugungss<hlacht, zu Leistun ssteigerungen, zur JFntensivierung der. Betriebsmittel hätte bestenialls_ hei einer Gruppe Gutivilliger Gehöx finden können, nie und nimmer aber bei der Gesamtheit

R RMERZS C E U S E E O E

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dru>e zu machen utid- innerhalb der gefeßten Fristen einzu- | der Deutschen Lufthansa von Stuttgart seine Reise na< LEILUIEU i E | äam¿rila antrai, beirug die. Flugdaner aut dex O Km V) tp Stille nach Buenos Aipes 5 Tage. N ¿i em Hie

L AEO tr L t 1D L E L 1 "A h E R E { ; j f C î A HLDEeT, %»art Rit 90er sein, i G T dieer

158 1a) des stat. Warenverz.) art dei 31 Hefrteblichen AufzeiGnitrgën fins 9 Jorgsällig |: St yraftilshe

üla.er “aas LEEE A I P ven Fah 4 b (j U l , bak ans ihnen jpberzeit die in deu | sahrlngen jolweit fort au d erdem: höjteu. ahresbuccjchnili ausden Fahréu 1929| Melduigen gemachten. Augæbei wage c. Wuer>en können. gstre>e ununterbrocen Zag und Kact gejbogeu werden oute

bis: 1936-entspricht. E Ls L: gen gemachten. Sugave Ta 0E: E B y “wax es im April 1935 O eine Beschleunigung des Dienstes

(7) Die Üeberwachungsstelle kann den Normalbedarf ab- S 26 Fe SA n Ee, Se cunn e U a u

: : : A : a a ' ( gelungen, di ugdaue

weichend von der vorstehenden Berehnungsweise festsegen. | (1) Die $8 16 bis 23, 25 finden keine Anwendung auf | nunmehr auf 254 Tage bis Rio de Janeiro, 3/4 Tage bis Buenos

; Verarbeiter, welche im ‘Jahre 1933 höchstèns 5000 kg Salz=" | Aires bzumtndern: d j Lnbetrie

¿ S 18 s gewicht der Gruppen A bis E zusammen und außerdem S O hat der Dienst dur< Fnbetrieb-

(1) Für jeden Genehmigungszeitraum ($ 16 Abs. 2) | höchstens 1000 Stü der Gruppen F und G zusammen ver- e cGoTen Va ubri D I Le TAtD, Sufiposb vis. vom Verbraucher, um den Sieg“ zu „erveicen, Len Bie

e ame Eg t Prognisäue des arbeitet haben, solange sie -in- einem Genehmigungszeitraum sendungen nach Santiago de Chile in 44 -Tagen zu befördern. F Nebenerscheinung. Sie erklärt fi< vom agrarpolitishen Sektor Cn bie San Der anan tial Be ieb:

Normalbedarfs der einzelnen Gruppen der Berechnung der | niht mehr als die Hälfte der vorgenannten Mengen ein- Bei Einrichtung der deutschen Luftpost konnte der Dienst uur beraus durch die erwiesene wirtschaftliche Gesnndung der Land- |" [j hen Waffen für die Erzeugungsschlacht, die mit ihnen weiter-

allgemeinen Einkaufsgenehmigung zugrunde zu. legen. sind. | kaufen. j 14täglih durchgeführt werden, e Juli 1934 war es jedo<h F volfes nur zu ‘einem Teile. Wichtiger' no<h if der andere Teil etrieben wird. Darüber hinaus zeichnete die s o bereits

Von der sich dana ergebenden- Menge werden Vorgriffe. (2) Diese Verarbeiter haben jedo< jeweils ine Woche | ih, einen wöchentlihen Verkehr einzurichten, wobei zeitiveise der Erklärung, der nämlich, daß das deutsche Bauerntum damit 9 t

me L A der Einkaufsgenehmigung, die | nah Shluß eines Kalendervierteljahres die in diesern | aud Luftschiffe eingesegt wurden. Cine weitere Berkehröver P L.) im neuen Geist und mit n l Ania 45s usguben

ohne Zustimmung der Ueberwachungsstelle erfolgt sind, ab=-|- Vierteljahr getäti 1

j eljahr getätigten Abschlüsse der Ueberwachungsstelle zu

geseßt.

5 Vor Da U mmaccit, Cal

L E 4 vlitoitrede :

Tagung des Ausschuffes für Wohnungs- und Siedlungswesen bei der ReichSgruppe Zuduftrie.

ea Ie

in der R ung der zur Prüfung dur<h den Reichs- dihtung brachte im Juli 1935 die Verlegung des Abflugtages in Kraft, im neuen Geist und“ mit neuem Willen an die Aufgaben : : melden. Das gleiche gilt in Abweihung von $ 25 Absaß 1 (2) Die Ueberwachungsstelle kann für einzelne Ver- gee B Gung Pon 9 saß

nährstand eingereihten Maschinen und Geräte die verbesserten Stuttgart von Sonntag auf Donnerstag mit sich, indem die am heranzugehen, die wir im Begriff der Erzeugungsshlacht zu- arbeiter die allgemeine Einkaufsgenehmigung abweichend von

Waffen ab, die den Landarbeitermangel überwinden helfen. \sammenfassen. Zuglei stellen sie die Verdeutlihung des Bekenntnisses der der sih aus Absay 1 ergebenden Höhe festsezen. 8 19

Wirtschaft an den Reichsbauernführer dar, dur Einstellung

(1) Ueber die Einkaufsgenehmigung erhält jeder Ver=: arbeiter einen schriftlichen Bescheid.

__ (2) Die Uebernahme zur Lohnveredlung (Lohngerbung) * wird wie ein Kaúf behandelt. Di& diesbezüglichen Abschlüsse werden daher bei dem Austragnehmer auf die genehmigten Mengen angerechnet. 7 |

_ (3) Die Abschlüsse, die im Rahmen der Genehmigung getätigt werden, sind soweit es. mit den Erfordexnissen.- einer geordneten Betriebsführung vereinbar ist gleich- mäßig über den Genehmigungszeitraum zu verteilen. -

(4) Werden auf Grund der -Einkaifsgenehmigung ge- faufte oder zur Lohnveredlung übernommene" Fell“ und? Häute wieder verkauft oder gurtgegee ohne daß ihre Eigenschaft als Waren der Zolltarif-Nr. 153 (mit Ausnahme von Leimleder) geändert worden ist, so können diese Mengen... in den gemäß $ 25 zu erstattenden -Betriebsmeldungen wieder 4 abgeseßt und in dem gleichen Genehmigungszeitraum, in dem-- die Abseßung erfolgt ist, nohmals-eingekanft oder zur-Lohn- veredlung übernommen werden. Das gleiche gilt für: Teile - von Fellen und Häuten (z. B. Abfälle voiî, gesalzenen Rinds-- Matten nah der Crouponierung), jedo< ‘nur bei denjenigen Verarbeitern, bei denen eine Absehung gemäß $ 17 Abs. 3 Say 3 bei der Feststellung des Normalbedarfs erfolgt ist.

(5) Die Vorschrift des Absayh 4 findet keine Anwendung.

- auf Schaffelle, die in einem Betriebe entwollt ‘worden sind. Zur Weiterverarbeitung der Blößen ist eine Einkaufs-> genehmigung erforderli<h mit Ausnahme der Beiz-Blößen ($ 17 Abs. 3 Say 2). Y ; S 20

__({). Jeder Verarbeiter ist berechtigt, na< voller Fnan- spruhnahme der für den laufenden Genehmigungszeitraum erteilten allgemeinen Einkaufsgenehmigung bis zu 10 % der für. den vorhergehenden Genehmigungszeitraum erteilten allgemeinen Einkaufsgenehmigung, soweit dieselbe niht aus- genußt war, in Anspru< zu nehmen (Rückgriff). Ferner ist es gestattet, die für den laufenden Genehmigungszeitraum éxtellte ' állgemeïne Einkaufsgenehmigung ‘bis "zu 10 % zu} überschreiten; die überzogene Menge wird auf den nächsten Genehmigungszeitraum, angerechnet (Vorgriff).

(2) Rü>k- und Vorgrifse in größerem Ausmaße sind nur

für Verarbeiter, deren allgemeine Einkaufsgenehmigung die Hälfte der in Absay 1. genannten Mengen nicht übersteigt.

G. Sonstiges. 8 27

(1) Alle Tierkörper von Rindern, Einhufern, Schweinen, Schafen, Ziegen und Hunden, die in Tierkörperbeseitigungs- anstalten, Abde>ereien oder in Wasenmeistereien unschädlih beseitigt werden, sind abzuhäuten. Die Häute oder Felle sind der Verarbeitung zuzuführen. (2) Die Abhäutung hat zu unterbleiben bei Tieren, deren Abhäutung veterinärpolizeili<h verboten is (na< Fest- stellung von Milzbrand, Rauschbrand, Tollwut, Roy, Schaf- po>en). Die Abhäutung kann unterbleiben, wenn die Häute wegen s{hwerer krankhafter Veränderungen vorauss\ichtlih zu Leder nicht verarbeitet werden können. Häute und Felle seuchenkranker und verdächtiger Tiere, deren Abhäutung nicht verboten i}, dürfen nur na< vorschristsmäßiger Ent- seuhung zur Lederverarbeitung abgegeben werden. Bei den Häuten und Fellen räudekranker und -verdächtiger Tiere kann die vorschristsmäßige Entseuhun unterbleiben, wenn die unmittelbare Anlieferung an eine Gerberei erfolgt.

n 8 28 j _- (1) Das Berteilen von rohen inländischen Großvieh- häuten (Crouponieren) ist verboten. (2) Die Bestimmung des Absaÿ 1 findet keine An- wendung auf Häute, die sih im Eigentum eines Verarbeiters befinden, der den Mittelteil der Haut (Kern, Croupon) selbst veraxbeitet.

8 29‘

(1). Das Scheren von Schaffellen is verboten.

(2) Scheren is jedes Abschneiden oder mechanishe Abtrennen der Wolle vom Fell,

8 30 Die . UVeberwachungsstelle kann Ausnahmen von den Vorschriften dieser Anordnung, zulassen. H. Straf- und Schlußbestimmungen. 4 t Siu ah 8 31 ny Straus t

_ Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung fallen unter die Strafvorschriften der $8 10, 12 bis 15 der Verordnung

sonstiges

mit Zustimmung der Ueberwachungsstelle zulässig.

über den Warenverkehx vom 4. September 1934 (Reichs- geseßbl. I S. 816). :

| laufbahn actes worden ist, verlangt werden, daß also

E G A

R en ‘auch in der

Sonntag in Paris abgehenden Flüge der französischen Lustver- Fete esellschast Air France von diesem Zeitpunkt ab zur Posta beförderung benußt wurdeu. Den- Postverjendern stehen in jeder Woche nunmehr 2 E A von Euxopa nah Süd« amerika und zurü> zur Verfügung. É Troy dieser in verhältnismäßig kurzer Zeit durchgeführte Verkehrsverdichtungen ist die Postladung für jeden Flug nicht etwa Srnger geworden, sondern seit Beginn des Dienstes um das iebenfache gestiegen. Die vermehrten Verbindungen haben sih somit als verkehrsfördernd erwiesen. Zum andern veranschaulicht diese Entwi>klung, in welhem Maße die Postversender die Pünkt- lihkeit und Zuverlässigkeit der deutshen Lüuftpost zu \{<häten wissen.

Aus der Verwaltung.

Frühehe der Beamten.

Zu den Ausführungen des Staatssekretärs Reinhardt in Frankfurt am Main.

Die Ausführungen des Staatssekretärs Reinhardt vorx dem Reichsbund: der Kinderreichen in Frankfurt a. Main am Sonn- abend, dem 5. d. M, sind in der Presse vielfah nicht R richtig wiedergegeben. Unter dem Abschnitt „Steigerung der Anfangs- gehälter und neue Besoldungsordnung“ 1st ausgeführt, ‘daß „demnächst bestimmt werden wird, daß ohne Rücksicht auf das Dienistalterc die Bezüge der Diese 9 Stufe gewährt werden, P der Beamte detratet“, Diese Ausführungen sind irxtüut- iherweise dahin verstanden, daß jeder Beamte bei seinex Ver- Mohn die d t Stufe séiner Besoldungsgruppe erhalten önne: Tatsächlih hat Staatssekretär Reinhardt darauf ‘hin- E daß die jungen Assessoren, Praktikanten und Diätare finanziell so gestellt werden sollen, rof thiten die Eheschließung ermögliht wird. Zu diesem Zwe> soll bè- timmt werden, U diese jungen Beamten bei ihrer‘ Ver- eiratung sogleich die höchste Stufe der Diätensäße et alten können. '

Wir veröffentlihen nachstehend ‘den Wortlaut des ‘diese Frage betreffenden Abschnitts der Rede von Staatssekretar einhardt:

Es muúß von einem Volksgenossen, der für die Beamten

gets heiratet. Jeder Beamtenanwärter ist nah nationa ozia-

Auffassung verpflichtet, allen anderen olfs- i ; rage der: frühzeitigen Familiengründung Vorbild zu sein." Die: jungen Praktikanten und ‘die jungen R weisen oft darauf hin, daß. die Bezuge während threr -Praktikantenzgeit und während ihrer

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Peebelcotuna Ui, so niedrig seien, daß ihnen die frühzeitig Verheiratung nicht möglich fet, Diesen Mas Männern wir

Es wäre fals< und undankbar, allein von Aufgaben zu fprehen, um darüber zu vergessen, daß Deutschlands Landwwirt- haft in vier Jahren nationalsozialijtisher Agrarpolitik au< bereits Leistungen erzielte. Sie abzuzeihnen und anzuerfennen eehörte mit zum Jnhalt der Reichsnährstands-Ausjstellung in München. Die bäuerlichen E im besonderen, die in der organisatoris<hen L ung dur<h ihre Landesbauern- schaften stärker no<h àls zu den drei vorangehenden Ausstellun-

auf die Betriebsgrößenverhältnisse und die Produktionsbedin- gungen seine Forderungen zu verwirklichen, die deutschen mittel- und kleinbäuerlichen Betriebe. zu den tehnis< modernsten zu eniwideln. Zwar wird das Hiel niht bereits in Jahresfrist erreicht jein. Aber in einem Jahre können wir eine beactliche Strede des Weges zu ihm zurü>legen und neue Erfolge der Erzeuaungsshlaht nahweisen in Leipzig auf der s. Reichs- nährstands-Ausstellung!

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_ FIreuregelung der Arbeitslosenunterftügzung.

__ Durch die Verordnung über die Höhe der Arbeitslosenunter- fügung vom 3. Juni 1937 hat der Reichs-- und Preußische Arbeitsminister die Säße der Arbeitsklosenunterstüßung neu geregelt. Die bisherigen Unterstüßungssäße stammten aus dem Jahre 1932. Sie beruhten auf zwei Verordnungen, einer vom 1s. Juni und einer vom 19. Oktober 1932. Jn der ersten Ver- ordnung hatte man die Säge außerordentlich stark gesenkt. Dabei waren versicherungsmäßige Gesichtspunkte weitgehend verlassen worden und an ihre Stelle fürsorgemäßige Erwägungen getreten; Lohnklassen wurden zusammengelegt, Spißenunterstüßzungen be- sonders stark gesenkt. Diefe Kürzungen erwiesen sih jedo< bald als so unerträgli<h, daß im gleihen Jahre wieder eine gewisse Seraufsezung der Unterstügungen dur< Zuschläge angeordnet werden muß.

Unmittelbar nah der Machtübernahme konnte die Reichs- regierung die notwendigen Verbesserungen no nicht vornehmen, da erst die furhtbare große Arbeitslosigkeit beseitigt werden mußte. Erst nachdem dies Ziel erreiht war, war der Zeitpunkt ser eine Neuordnung der Arbeitslosenunterstüßung gekommen. Zie neue Verordnung berüdsichtigt wieder stärker den wirtschaft- lie ri<htigen- Grundsaß, daß die Ürbeitslosenunterstüpung Ersaß ur ausfallendes Arbeitsentgelt ist und daher îin einem ange- mejjenen Verhältnis zum Lohn stehen muß. Deshalb sind die dur die Verordnung vom 16. Juni 1932 zusammengelegten Lohnflassen weitgehend wieder auSeinandergezogen worden.

Diese -Maßnahmè kommt insbesondere den gualisfizierten Arbeitskräften unter den Arbeitslosen zugute. Z. B. bekam ein Arbeiter mit zwei Angehörigen, der einen Wochenlohn von 45 RM atte (Lohnklasse VlIN), im Falle der Arbeitsiosigkeit in Orten der Klasse A na< den bisherigen Unterstüßungssäagen eue wöchentliche Unterstüßung von 14,70 RM, derketde Arbeiter erhält na< den neuen Säyen 15,30 RM. E i : _ Die Zulage, die seit der Verordnung“ vom 19. Oktobex 193A einem Teil dex Unterstüßungs8empfänger gewährt wurde, ist zet

in die Stammuntérstüßung eingebaut. Dadur< wurde eine wesentliche Vereinfahung und Uebersichtlihkeit erzielt.

Weiter erhöht die neue Verordnung den Familienzushlag für den ersten E En Angehörigen. Denn mit dem ersten Familienzushlag werden in der Regel die höheren Auf- wendungen für Wohnung und Haushaltsführung abgegolten werden müssen. Außerdem tritt eine Begünstigung der kinder- reichen Familien dadur< ein, daß der Zuschlag für den dritten und folgenden Familienangehörigen überall etwas höher angeseßt ist als der für den zweiten.

Ferner \<{ließi die Verordnung eine Lü>e in den bisher bestehenden Vorschriften. Das Fehlen einer Vorschrift über einen bejiimmten Abjiand der Unterstüßung vom Arbeitslohn hat sich sehr oft störend bei der Arbeitsvermittlung bemerkbar gemacht. Deshalb wird nunmehr vorgeschrieben, daß die Arbeitslofenunter- stüzung nicht höher als 8 % des Arbeitsentgelts sein darf, das der Ardeitslose in den lezien W Wochen vor der Arbeitslosigkeit bezogen hat. Um die wirtjhastlih shwächeren ele ¡edo vor Härten zu schüßen, ift für die untersten drei Lohnklasjen diese Grenze auf den Betrag des Arbeitsentgelts erhöht. Anderer- seits ermöglicht es die Grenze von 80% in den höheren Lohn-

assen, das Vorhandensein von mehr als se<s Angehörigen bei der Unterstüßung zu berüdsih&ägen. Bisher „wurden Familien- zushläge für mebr als ses Angehörige in keinem Falle gezahlt.

Die neuen Unterstüzungssäge für Arbeitslose treten am 2. Juni 1987 in Kraft. Für laufende Fälle ist eine Uebergangs- frist bis zum B. September 1987 vorgesehen.

Rinderlahen kinder- freude in Dein haus!

Nimm ein Ferienkhind!

der Leer DEL î , teransaFt ge- as einen Ausfchuß für Wohnung#- um dimmgiwefemt fet er Reichsgruppe ÎJndustrie einzuberufen. Unter dem Lerits 3am Generaldirektor Dr. Eugen Vogler, Esser, træt \<huß zu seiner konstituiererden Sit Ifamme. Generaldireftor Dr. Vögler er retten de Wf aben des Ausschuffes. Er erinnerte daran, das diz ArterEaqrmen- chaft zu Förderung des Arbeiterwohnstättentaues fennrezzztt zuf eranlassung industrieller Kreise gegründet worden e. Trfgqrôe des jevt gebildeten Ausschusses feï es, ir Arlehmmmge ar Hie anr allen in der Arbeitësgemein|haft zusammengeäurfenm Hemmer und Verbänden aufgestellten Grundsätze die Meter pr 7E, mit denen der Arbeiterwohnstätterbar inm rze der muer Betriebsführer weiter propagiert und de Turin m striell geförderter Wohnumgëdauter erleitert werder Simm. Der Leiter der Abteilrwms für Sizèiunrgs- u Wim wesen im Reichs- und Preußischer Artertzmrmiifteium, Tinte direktor Dr. Knoll, berichtete über die tejoctiden FocDecmgS maßnahmen für den Arbeïtzrmoßnstätezhar, moe: ax 2e Gruppen von staatlichen ©Lilf T el ziht auf öffentlih-re<tlie 2 ¡haftsübernahme oder Daærleßensæmährurg effektiven Zuschußleiftemgem. ¿Me rialdirektor Dr. Ær 1 tene Steuervergünftiqunrg Fn Vertretung des L nungsbau in der Z Deutschen Arbeitäfromt, die besonderen Aufggater, N plan, Ministerpräsdemnt Arbeitsfront im Däni werdenden Arbeitermoßmemgs Direktor Dre. Kmütte gemeinschaft zur Förderung I arbeitete Dentschuift üter Maßmadnne und anderen deviferbelaftetem W von Direktor Kmüttel ging 1 E Wohnungsbaues wesemtlice Eirfparetgen 2 Eisen und Holz erzielt werden enen. Jm Anschluß hieran entworkeid hafte Aussprache, in der die induftrteTen heit nahmen, ihre Erfahrunoen dez dun Dil T gen: u sonstigen Axrdeiterweod ten far ae Gef igArtanttalieDer Aus zt ene Seer eten wum © : Tin dretrngen. Vögler hes n t deux V 25shuß das-nähste Mal im Düsseldorf pusaunmerntret allen Herren . dem Bein Raben der ?

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