1937 / 150 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 Jul 1937 18:00:00 GMT) scan diff

Neihs- und Staatsanzeiger Nr. 150 vom 3. Juli 1937. S. S

Eröffnung der Achema VIII.

Am Freitag wurde die unter der Schirmherrschaft des Be- auftragten des Führers für den Vierjahresplan, Ministerpräsident Generaloberst Göring, stehende Ausstellung für <hemi- \<hes Apparatewesen, die Ahema VIlI, auf dem Fest- hallengelände zu Frankfurt a. M. eröffnet. Gauleiter und Reichs- statthalter Sprenger und Oberst L öb vom Amt für Deutsche Roh- und Werkstoffe, als Vertreter des Ministerpräsidenten Bene- ralobersten Göring, nahmen nebst zahlreichen Ehrengästen aus dem Ju- und Ausland an der Feier teil.

Der Vorsizende der die Achema VIII veranstaltenden „Deut- sche Gesellshaft für hemishes Apparatewesen (Dechema)“, Prof. Dr. Paul Du den, brachte zunächst nachstehendes Geleitwwort des Ministerpräsideuten Generalobersten r i n g zur Achema VIII zur Verlesung: „Jm Kampf um die Erringung der wirt- schaftlichen Freiheit unseres Vaterlandes stehen der deutsche Che- mikex und der deutsche Jugenieux in vorderster Frout. Mit ihrem erprobten Können, ihrem Erfindergeist und ihrer oft bewie-

senen Ausdauer werden sie in festgefügter Arbeitsgemeinschaft mit dem ganzen deutschen Volk den Sieg“ davontragen. Hermann Göring.“ :

In der anschließenden Eröffnungsansprache dankte sodann Prof. Dr. Duden dem dur<h Oberst Löb, vom Amt für Deutsche Roh- und Werkstoffe, vertretenen Ministerpräsidenten Göring für die hohe Ehre, die ex den Veranstaltern der Achema durch die Uebernahme der Schirmherrschaft über diese Ausstellung erwiesen habe und begrüßte Gauleiter Sprenger, Oberbürgermeister Krebs und die Vertreter der Partei, der Behörden sowie der Wirtschaft, des Handels, der Wehrmacht und die übrigen in großer Zahl er- schienenen Gäste aus dem Jn- und Auslande. Seinen Gruß richtete er insbesondere au<h an die Angehörigen Max Buchners, dessen Juitiative die Ausstellungen für <hemis<hes Apparatewesen

. in ihrem wissenschaftlih-tehnishen Typ und in ihrem Ursprung zu danken sind und dessen Büste zur Ehrung des Gründers der Achema und der sie veranstaltenden Dehema in der Ausstellung Aufstellung gefunden hat. Der Redner wies weiter darauf hin, daß man in der Ausstellung eine Gemeinschaftsarbeit des Jn- genieurs und des Chemikers zu erbli>en habe und daß eine solche ih immer mehr vertiefende Gemeinschaftsarbeit der beiden Be- rufsgruppen ein besonderes Kennzeichen unsexer neuzeitlichen Technik sei. Drei Zielpuukte seien gegenwärtig für die Entiwick- lung des chemischen Apparatebaues carafkteriftish: 1. Die Ver-

„wendung von neuen Bau- und Werkstoffen einerlei, ob es sih um veredelte Metalle, Hölzer, um keramische

_ Stoffe, um neue tehnishe Gewebe oder anderes handelt; 2. Die Vervollkommnung und restlose Anwendung physikalisher Meß- und Prüfmethoden sowohl im Apparatebau selbst als auch in der Regelung des Ablaufes chemischer Prozesse. Ein drittes Moment, das den <hemishen Apparatebau kennzeichnete, sei die Verwirf- lihung der Forderung „Spare Energie“, baue deine Apparate so und führe deine <hemishen Prozesse so, daß mit geringstem Ener- gieverbrauh ein hoher Nußeffekt erzielt wird. Dex Redner ging dann im einzelnen auf die Ausstellung ein, die die größte sei, die bisher veranstaltet wurde. Er dankte allen Beteilgten, die am Zustandekommen der Ausstellung mitgewirkt haben. Soviel auf- gewandte Mühe und Sorgfalt müsse sih aber weit über die elf Tage hinans die die Ausstellung aus te<hnishen Gründen leider

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\hulen aus die Ausstellung aufsuhèn und studieren werde. ‘Dann übermittelte Oberst L ö b die besten Wünsche des Mini- sterpräsidenten Generalobersten Göring für ein qutes Gelingen der Ausstellung. Wenn der Ministerpräsident die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen habe, so sei das nicht eine Tiebenswürdige Geste, sondern er habe es mit reiflicher Ueber- legung getan. Der Vierjahresplan sei eine Angelegenheit, von der Generaloberst Göring einmal sagte, daß er die größte, shwierigste und wichtigste Aufgabe sei, die ihm je in seinem Leben gestellt wurde. Der Vierjahresplan sei an si< fur<htbar klar und einfäch. - Wenn man si<h überlege, welh riesige Aufgabe der Führer na< der Machtergreifung dem deutshen Volke und insbesondere der deutshen Wirtschaft gestellt habe und die dahin gehe, das deutshe Volk nah außen hin stark und sein Leben im Fnnern s<öner zu gestalten, sche man, wie diese Aufgabe absolut zielsicher abrolle. So könne es niht Wunder nehmen, daß bei dieser großen Beanspruchung der Wirtschaft die bisherigen Grundlagen zu eng werden. Sei Deutschland hinsichtlih der Rohstoffe auh arm, so sei das Volk auf der anderen Seite ungeheuer reih: es habe cine fleißige Arbeiterschaft, eine Fülle von Chemikern, Fngenieuren und Wissenschaftlern aller Art, es habe eine Regierungsform, die es gestatte, Dinge, die notwendig seien, durhzuseben, gegebenen- falls au< gegen Widerstände, und an der Spiye dieser Regierung stehe der Führer, der mehr als einmal in seinem Leben bewiesen habe, daß das Wort „es geht niht“ für ihn nicht existiere, und der es gewohnt sei, durhzuseßen, daß Aufgaben, die er gestellt habe, auch erfüllt würden. Wenn der Führer mehrfach in der Oeffent- lihkeit zum Ausdru> brachte, der Vierjahresplan müsse durch- acführt werden, so sei das ganz gleich, wie der einzelne zu diesen Dingen stehe sür uns ein absolut bindender Befehl, an

1m Apparatebau,

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dessen Ausführung wir zu arbeiten hätten: Natürlich sei es bei einem solchen Vorhaben, das auch den leßten Volksgenossen be- treffe, notwendig, die Gedanken und die Jnstrumente zur Durch- führung des Vierjahresplanes immer mehr jedem einzelnen ver- trauter zu machen. In dieser Hinsicht spielten Ausstellungen wie die Achema eine hervorragende Rolle. In diesem Sinne und im Auftrag des Generalobersten Göring, rief der Redner der Aus- stellung ein herzliches Glückauf zu.

Gauleitex und Reichsstatthalter Sprenger begrüßte im Namen der NSDAP. des Gaues Hessen-Nassau die Teilnehmer. Dabei bat er die ausländischen Gäste, àus eigenem Erleben Deutsch- land fennenzulernen. Der Gauleiter führte dann weiter aus, daß das rhein-mainishe Wirtschaftsgebiet durch seine vielen chemi- hen und tehnishen Werke mit dieser Ausstellung außerordentlich stark verbunden sei. Die Mithilfe der Partei sei eine Selbst- verständlichkeit, da der Führer die Partei nicht als Selbstzioe> ge- gründet habe, sondern vön dex Partei verlange, daß sie dem Willen des Führers vorlebt. Dieser Wille ist im Vierjahresplan am sihtbarsten. Die Partei. will keine Patente erfinden, aber sie will mit ihrer dynamischèn Kraft ausgleihend und fördernd wirken. Schon kaum nach dem Anlaufen des Vierjahresplanes haben sich gewaltige Erfolge gezeigt. Jn der Ehrenhalle dieser Aus- stellung finden wir die Namen Woehler und Liebig. J<h glaube aber, daß ‘in den folgenden Jahren no< mancher ‘andere deutsche Name bekannt werden wird. Die Notzeit“ wird in die Geschichte als die Zeit des Schaffens und der unbändigen Kraftentfaltung eingehen. Die Ausstellung hier ist ein Ausdru> unserer Arbeit und ein Bild nationalsozialistishen Geistes, sie wird deshalb auch als höchste Anerkennung die Anerkennung des Volkes finden, da ihr Werk nicht den Jnteressen des einzelnen, sondern dem ganzen Volke dient.

Oberbürgermeister Staatsrat Begrüßungsansprache, daß es für die Stadt Frankfurt eine hervor- ragende Auszeihnung sei, zum zweiten Male die große Weltschau des chemischen Apparatewesens in ihren Mauern zu sehen und die hervorragenden Vertreter des Jn-. und “Auslandes bei den zahl- reichen Veranstaltungen in den näbstea Tagen zu begrüßen. Die Achema sei keine Messe, sondern ein auf wissenschaftliher Er- kenntnis aufgebautes Unternehmen, das durch den Austausch seiner Erfahrungen befruchtend -auf die ganze deutsche Volkswirtschaft sih auswirken solle. Sie füge sih in den Rahmen der wissen- shaftlihen Anstalten und Einrichtungen ein, die in Frankfurt seit Jahren gepflegt würden. Der Oberbürgermeister erinnerte ‘an die großen Chemiker, die in Frankfurt gelebt und gewirkt haben, u. a. an Liebig und Woehler, und erklärte, die Stadt beabsichtige, demnächst weitere Jnstitute auf hemis<h-physikalishem Gebiet in Verbindung mit anderen Anstalten zu errichten. Dipl.-Fng. Fr. Jaehne (Frankfurt/M.-Höchst) überbrachte die Grüße des Vereins deutscher Jungenienre. „Diese Ausstellung sei eine Grund- schule der Jugenieurtehnik in der <hemishen Jndustrie. Sie sei feine vollständige hohe Schule dieser Technik, das liege in der be- sonderen Natur dieses Gebietes,- aber das hindere nicht, daß auch sehr viele Spißenleistungen dieser Technik gezeigt würden. Ein vielgebrauhtes Wort sage: „Di7 Wissenschaft von heute ist die Technik von morgen." Fire aa Fir aen unter. kleiner Ablvazjaliiaa Blelee Bortés, Jagen: “_Dfs PuteE spe Abvazialiiata Zjele& Bi S jagen:

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Goes T D I ETE 2261, D „U 2 Ct Ger pianes die <emnq<e Technik zu gänz vejonderen jei. Die Grüße dex Deutschen Arbeitsfront überbrachte Gau- obmann Willy Be>ker. Die DAF. habe na< dem Willen des Führers die Menschen zu formen. Der deutsche Chemiker und der deutsche Jungenieur seien in der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen des Vierjahresplanes ñniht nux Denker, sondern auch Gestalter, und der deutshe Arbeiter sei, wenn er die Geistesarbeit des Chemifkers und Jugenieurs tief innerlich erfasse, der beste Be- rater für die großen Aufgaben unseres Volkes. Darum begrüße die DAF. diese Ausstellung und werde nichts unversucht lassen, auch den leßten deutshen Menschen, der shaffend im Werk und im

Betrieb stehe, in diese Ausstellung zu füÿren.

Jm Namen aller ausländishen Abordnungen, die anläßlich der Ahema V1UIl in Frankfurt zusammengekommen sind, spra M. Jean Gerard (Paris). Er sühle sih verpflichtet, im Namen aller ausländishen Besucher und Techniker der ganzen Welt, deren Vlike heute auf die Ausstellung gerichtet seien, den namhaften Anteil zu kennzeichnen, den die Achema, eine’ nah der anderen, am te<hnishen und industriellen Fortschritt hätten. Er dankte dem Gauleiter, der die deutshe Nation vertrete, sowie allen Rednern, die die Elite der Fndustrie und des arbeitenden Volkes repräsen- tieren, für die sympathishen Worte, die sie an die ausländischen Abordnungen gerichtet haben. Mit dem Sieg-Heil auf den Führer und den Liedern der Nation shloß die Eröffnungsfeier.

An Ministerpräsident Generaloberst Göring wurde folgendes Telegramm gesandt: „Dem Schirmherrn der Achema übersenden die bei der Eröffnung vereinigten deutshen Chemiker und Fn- genieure ehrerbietigen Gruß .und Dank. Sie“ erneuern das Ge- lübde, ihre ganze Kraft zur Durchführung des Vierjahresplanes als Aufbauwerk unseres Führers einzusegen.“ |

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Wirtschaft des Auslandes.

Die katastrophalen Preissteigerungen in Frankreich. Verbote und Strafen sollen helfen.

Püris, 2. Juli, Fut Amtsgeseßblatt vom Freitag ist die Ver-

ordnung erschienen, die unberehtigte Preissteigerungen verbietet. Nach dem Text dieser Verordnung ist jede Erhöhung der Preise im Großhandel, Zwischenhandel und Einzelhandel für Waren und Lebensmittel und jede Erhöhung der in den Jndustrie- und Han- deléunternehmen am 28. 6. 1937 gültig gewesenen Preistarifê verboten. Zuwiderhandlungen werden bei den Größhändlern mit Gefängnis von ein bis se<hs Monaten und einer Geldstrafe von 500 bis 10000 Franken, bei den Zwischenhändleri und Einzel- händlern mit ciner Geldstrafe von 50. bis 500 Franken geahndet. Jm _Viederholungsfalle innerhalb eines JFahres können die Strafen verdoppelt werden. Außerdem kann der Wortlaut der Verurteilung in den Zeitungen veröffentlicht oder im Geschäft oder im Haus des Verurteilten angeshlagen werden. __ Die Durchführung des Preiserhöhungsverbots lieat in den Händen der Preisüberwahungsausschüsse in den einzelnen Depar- tements. Bei Feststellung von Preisüberschreitungen sind beson- dere Maßnahmen zur beschleunigten Einleitung eines Verfahrens vorgesehen.

Englische Eisen- und Stahlzölle auf 12 herabgesetzt.

London, 2. Juli, Jn Anbetracht der Knappheit an Eisen und Stahl auf dem Weltmarkt und des infolge der englischen Aufrüstung steigenden Bedarfs der englischen Jndustrie an Stahl

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wird, entschlossen, den Zollsaß für eine große Anzahl ausländischer Eisen- und Stahlprodufkte auf 1224 % ad valorem herabzusetzen, und zwar vom 2. Juli bis einshließli< 31. März 1938.

Wirtschaftlihe Ausnahmebeschlüfse des polnischen - Ministerrats. Einkauf und Preise von ESisen staatlich kontrolliert

_ Warschau, 3. Juli. Der Ministerrat faßte auf seiner gestrigen Sißung unter dem Vorsiß des Ministervräsidenten General Skad- fowsfi eine Reihe von Entschließungen über die Neuorganisation der Hüttenindustrie. Demzufolge wird der Jndustrie- und Han- delsminister eine besondere Organisation der Hüttenindustrie ins Leben rufen, deren Leitung ein Vertrauensmann der Regierung übernehmen soll. Die neue Organisation foll dafür Sorge tragen, daß in der Eisenerzeugung künftighin weniger ausländische Erze und Schrott als bisher verarbeitet werden. Für die gesamte Hüttenindustrie sollen die ausländischen Rohstoffe gemeinsam ge- fauft werden. Jm Eisenverkauf soll der Zwishenhandel zwischen Produzenten und Konsumenten weitgehend ausgeschaltet werden, Ein rationeller Preis soll unter dem Gesichtspunkt der Verringe- rung der Einfuhr von ausländischen Rohstoffen und der Senkung der Eisenpreftje' ausgearbeitet werden. Angesichts der Erhöhung der Preise für ausländische Rohstoffe erweise si<h eine Revision der Preise für Hüttenerzeugnisse als notwendig. Das neue Preisver- zeihnis soll demnächst bekanntgegeben werden. Fm Notfall hat der JFndustrie- ‘und Handelsminister das Recht, die Kartelle der Me- tallveredelungsindustrie aufzulösen, wenn deren Preispolitik zu

und Eisen hat [ich die englishe Regierung, wie amtlih mitgeteilt

| Rücksicht auf die Rüstungspolitik des Staates gesaßt wurden,

Entschlüsse werden als Ausnahmeentshlüsse L die mit.

Leistungen verufen

einer unbegründeten Erhöhung der Metallwarenpretise führt. Diese .|

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Dr. Krebs betonte in seiner

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Berliner Börse. am 3. Zuli.

Aktien und Renten fester. x

Obwohl man in Börsenkreisen selbst für den heutigen

Wochenshluß nux mit kleinen Umsäten ' und etwa gehaltenen

* Kursen gerechnet hatté, kamen zux ersten Notierung überraschen) fast durhweg Steigerung zustande. Man führt das auf ein ruhigere Auffassung der außenpolitischen Lage, namentlih im Zu sammenhang mit der Beilegung des Konflikts im Fernen Osten, zurü, daneben mag aber auch die weitere Erleichterung am Geld, markt tehnish günstigere Voraussezungen geschaffen haben als qy den Vortagen. Allerdings kamen nur kleinste Umsäße zustande, und z. T. wird wohl au<h Materialmangel kräftigere Steigerungen bedingt haben. Das gilt z. B. am Montanmarkt für Harpener, die bei kleinstem Bedarf um 3!4 % anstiegen.

Klö>ner waren um K, Verein. Stahlwerke und Manne8maty um je % % fester. Jn Braunkohlenwerten wurde vielfach eine Kursfeststellung mangels Umsaßes unmöglich. Rheine Braun gewannen 1 %. Kaliwerte kamen fast durhweg 1 bis 14 % höht an; das galt au<h für <hemishe Papiere, von den Farben z. 7,

- auf Sperrmark-Käufe um 1% auf 1664 % stiegen. Sehr fe lagen bei den Elektrowerten Siemens mit + 24 %; dadur wurden au<h Lahmeyer (114), AEG (+ 134) und. Gesfürel (+ h ‘mitgezogen. Bei den Vexrsorgungswerten hielten si< die Ver änderungen unter der Grenze von 1 %.

Mit erheblichen Befestigungen fielen im übrigen nur noÿ Rheinmetall-Borsig (+ 22), Reichsbankanteile (+ 14), Stöhr und Dt. Waffen (je + 1) auf. Von Schiffährtswerten waren Hansadampf na< den vorangegangenen Steigerungen 14

shwächer. Feldmühle gaben gegen leyte Notiz um 14, Enge}

hardt gegen den leßten Kassakurs um 1% nah.

Jm Verlauf wurde es an den Aktienmärkten uneinheitlig, da bei den anfangs gestiegenen Papieren Gewinnsicherungen er folgten. So gaben Farben gegen den ersten Kurs um 4% und im gleihen Ausmaß au< Rütgers nah. AEG und Havpentt verloren , Siemens 14 %. Andererseits“ zeigte si<h weiter Kausfneigung für Conti Gummi (+ 1), Bembérs (T 4), Deuts Erdöl und Nordd. Lloyd (je + !4).

Da in derx lezten halben Stunde keine weiteren Realisationen erfolgten, blieben die Kurse am Aktienmarkt im allgemeinen gut behauptet. ;

Am Markt der Einheitswérte lagen Banken uneinheitli, Während Handelsgesellschaft und Adca je 4 % einbüßten, zogén Commerzbank um 4 und Ueberseebank um 4 % an. Bei den Hyp.-Banken, die etwas leihtere Tendenz zeigten, fielen als Aus nahmen Deutsche Hyp. und Meininger Hyp. mit + ca. 74 % auf, Von JFndustriepapieren zogen Verein. Bauyener Papier um 44, Heidenauer Papier um 5 % an, wobei in beiden Fällen Zuteilung vorgenommen werden mußte, Sonst sind no< Hochofen Lübe> mit +— 314 % zu erwähnen. i

Für Renten zeigte si<h weiter anhaltendes Kaufinteresse. Jm

* deutend.

variablen Verkehr stieg die Umschuldungsanleihe erneut um 10 Pfg, auf 9420 Roichsalthosih waren darm n einen Ver en a1

ering hiebei Die Riniage Vila aus. Wcuteriulniangei unve Hyp. Und Liquidationspfandbriefe waren "meist" wenig verändert, desgleichen Kommunalobligationen, Stadt anleihen blieben gut gehalten. Lebhaftere Bewegungen hatten Dekosama aufzuweisen, von denen I. um 4 und 1II, (Saarau gabe) um % anstiegen, während Il. um 4 und Neubesiß um 14 9 zurü>gingen. erwähnen sind ferner 86er Bahnschäßt und 40er Postshäße mit je + 0,10. Anhaltend gefragt bleiben Reichsanleihen, von denen 34er erneut um 14 auf 99 stiegen und die 36er Folgen 99 Geld galten. Von Fndustrieobligationetn stiegen Aschinger um 1, Farben Bonds um 4 und neue Har pener um % %.

Am Geldmarkt ermäßigten si< die weiter auf 234 bis 3 %.

Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung wurde dai engl. Pfund mit 12,3514 (12,3414), der Dollar mit 2,499 (2,49), der Gulden mit 137,34 (137,32), der Franc mit 9,61 (9,60) un? der Franken mit 57,07 (57,14) festgeseßt.

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Vesprechung über den weiblihen Arbeitseinsaz.

Hauptaufgabe: Gewinnung des Nachwuchses für die Landwirtschaft.

Bei der Hauptstelle der Reichsanstalt für Arbeitsvermittluns und Arbeitslosenversicherung hat eine Besprehung über Frage des weiblichen Arbeitseinsaßzes stattgefunden, an der die Saw bearbeiterinnen . sämtlicher Landesarbeitsämter teilnahmen. E ergab sich, daß in den Landesarbeitsamtsbezirken überall Mang an weiblihen Arbeitskräften für die Land- und Hauswirtschaf und für das Gaststätten- und Beherbungsgewerbe herrscht, teil weise au< für die Jndustrie, besonders an jüngeren Kräften. Es wurde festgestellt, daß das Schwergewicht der Arbeit weiter hin auf die Gewinnung des ländlichen Nachwuchses und der städti“ hen Jugend für die Landwirtschaft gelegt werden muß, Mit der Umschulungslagern sinò worden. Diese Lager sollen nah Möglichkeit ausgebaut und ve Be werden. Berufe wird unter den Jugendlichen und ihren Eltern fort eses! Bezüglich des Einsaves der langjährig S jou darauf hingewiesen, daß die langfristig Arbeitslosen jeyt oder nit mals untergebraht werden können. Auch Schwervermittelbar? können bei günstiger Arbeitslage eingesegt werden. Der zwischer bezirklihe Ausgleich hat im Zusammenhang mit dem Vierjahrt#® plan auch bei den Frauen staxk an Bedeutung gewonnen, obwo# die Ausgleihsmöglichkeit an si infolge der stärkeren Bindungek der weiblichen Arbeitskräfte geringer ist als bei den männlichen Dagegen spielt der zwischenberufliche Ausgleich in der weiblichen Vermittlung eine weit größere. Rolle als in der männlichen. Tft durchschnittli<h veranlagte. Frau kann für die verschiedensten Arbeiten in kurzer Zeit angelernt werden, Die Vermittlung Krankenpflegepersonals wird dur<h den Neuaufbau der Schwester schaften und dur den Einsaß der Schwestern in der Volksgesun® heitspflege künftig maßgebend. beeinflußt werden, Abschließe? wurde betont, daß Arbeitsvermittlung und Berufsberatung in bezug auf die weiblihen Arbeitskräfte mithin ein weites Aufgabe feld haben mit dem Ziele, dur< planmäßige Lenkung des Arbeit einsaßes dex Frauen die Anforderungen zu erfüllen, die Staat u Wirtschäft für die Aufbauarbeit des Dritten Reiches stellen,

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Blankotagesgeldsäßl

überall günstige Erfahrungen gema

Auch die Werbung für die hauswirtschaftlihe

- Neich8- unb Staatsanzeiger Nr. 150 vom 3. Juli 1937. &. 5

Her Zehnjahresplan für die Land- gewinnung an der Nordsee,

¡ele Naturkräfte hat sich der Mensch dienstbax zu machen

f M au steht er zumeist im Kampf.

ewußt; mit dev Natuxgewalten 0 C tamp as Meer. stürmt gegen die Küste an, überfällt und E sie, wemmt Land hinweg, um an anderer Stelle Sand und Schli> eu anzuspülen, vielleicht gerade dort, wo die Schiffahrt Wert aus ne tiefe Fahrtrinne legt. Deswegen liegt der M en < mit ¿m Meere in ewigem Streit, der Verteidigung und, An-

iff zugleich

sein muß. Die deutschen E der Nordseeküste aben au in früheren Zeiten versucht,

die Zerstörungsarbeit der ¿e aufzuhalten und dem Meere neues Land abzugewinnen. Wenn nen ein großCrer Erfolg dabei versagt. blieb, jo -lagen die Ur- “hen dafür zunächst einmal in dem Mangel jedes gemein- gftlihen Einsaßes, zum anderen aber auch in der Aus- irkung der Wesltkriegszeit, die für mehr als 15 Jahre die Er- ¿[lung derartiger Ausgaben ruhen ließen. ¡ Ein völliger Umschwung trat exr]t nach der Machtübernahme als dex Nationalsozialismus die verfügbaren Arbeitskräfte zu meinsamem Wirken zusammenfaßte, um 1m Jnteresse der weiterung der deutschen Anbaufläche die i ndgewinnungsarbeiten großzügig durhzu- ihren. Der JoTge E Mae Aufbau und die Durchführung eines „eitihauenden Planes, der an Schleswig-Holsteins Westküste ein phiet von über 700 000 Hektar Land und Watt erfaßt, war jedoch erst higlih, nachdem die Aussichten für die Erhaltung des bestehenden [d die Gewinnung neuen Landes im Wattenmeéêr begründet, be- hiesen und abgegrenzt wurden. Fehlschläge mußten vermieden

berden, und das bedeutete, erst einmal durch eine wissenschaftliche zu berüsichtigen und zu

jstandaufnahme alle Gesichtspunkte ? [ Maßnahmen der Landgewinnung not- Forschungsergebnisse

„.

rfjorschen, die für große. endige Vorausseßung sind. Jrgendwelche hur agen dafür nicht vor. Die deutschen Jungenieure, die in den leßten \unitagen auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung von ihrem inteil an den Landeskulturarbeiten zu E A gingen im hre 194 an einé völlig neuartige Wattenmeer- rs<hung. Nach den dabei erzielten Ergebnissen konnte erst der weneralplan für die Lösung der wichtigen Aufgabe aufgestellt erden, Allerdings, das Meer führt immer wieder neue Ver- derungen herbei, und so ‘bleibt die Wattenmeerforshung eîtt ¿ndig durhzuführendes Teilgebiet der Gesamtaufgabe, im Angriff „n Meere Neuland abzugewinnen. Vielleicht die wichtigste Er- tonntnis dieser Forshungsarbeit ist der jevt gültige Grundsaß: Mit atürlichen Mitteln die Willkür der natürlichen Kräfte zu \enfen und nußbax zu machên. : y E Die wissenschaftlichen und technischen Vorausseßungen für diese

rbeit auf weite Sicht waren nunmehr gegeben, Da Neuland-

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Kurs der Reichsbank. für die Abre<hnung von Wechseln, Sche>s und Auszahlungen auf / British-Jndien: 100 Rupien = 7,54 Pfund Sterling, Niederländish-Jndien (niederl.-indishe Gulden): .Ber-

“liner Mittelkurs für telegraphishe Auszahlung Amster-

dam-Notterdam zuzüglich "/s 9/9 Agio, / __ Palästina (Palästina-Pfunde): Berliner Mittelkurs für

telegraphische Auszahlung London qualigtie 1/4°/ Agio, Südafrikanishe Union und west-Afrika (süd-. afrikanische Pfunde): ‘Berliner Mittelkurs für telegra-

phishe Auszahlung“. London: . Ankaufskurs:;. abzüglich:

gäbefürïs; abzüglich, 2/8.) Disagio,

cu 7/90/0 Disagio; ali e Pfunde): Berliner Mittelkurs für:

Australien (australif

telegraphishe Auszählüng * London. abzinglich20%j6 %/o]

Disagio, E L E Neuseeland (neuseeländische Pfunde): Berliner Mittelkürs für telegraphische

Auszahlung London abzüglih 19®/s °/o Disagio.

Kurse verstehen sih für telegraphische Auszahlung und sind für Umsätze bis RM 5000,— verbindlich. |

Ankaufspreise der Neihsbank für ‘ausländische e _Gilbers und Scheidemünzen:

für Posten im Gegen- wert über RM 300,—

100 Belgas « 1 .Dollar « 100 Kronen « 100 Gulden « 1 Pfund 100 Eesti - Krone 100 Markfa . 100 Francs 100 Gulden 100 Ure « 100 Litas . 100 Francs 100 Kronen « 100 Schillinge « 100 Zloty . « 6 100 Kronen « « 100 Franken 100 Peseten « « 100 Tschechen-

| Kronen « “1 Dollar - «

für Posten im Gegen- wert bis NM 300,—

1 Belga - « « 0,40 1 Dollar « « « 2,38} 1-Krone « é « « 0,50 1 Gulden . « « 0,45 “1 Scilling + 0,58 1 Eesti - Krone . 0,69 1 Markka 05 1 Franc . .1 Gulden 1 Lira « 1 Litas 1 Franc . 1 Krone . 1 Schilling 1 Zlotÿ 1 Krone . « 1 Franken 1 Peseta « 1 ia

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Ln. Staaten. ; m Amerika. 1 Dollar

Berichte von auswärtigen Devisen- LWertpapiermärkten.

Devisen. 9, Juli. (D. N. B.) Auszahlung London 2,09 G, 26,19 B., Nuszahlung Berlin (verkehrsfrei) 211,67 G, 212,51 B, Auszahlung Warschau (verkehrsfrei) 99,80 G., 100,20 B.. S uglun en: Amsterdam 290,146G., 291,26 B., Zürich 120,76 G., „_ New York 5,2770 G, 5,2980 B., Paris —,— G., —,— B," Brüssel 88,92 G., 89,28 B, Sto>holm 1834,48 G,, 135,02 B, Kopenhagen 116,47 G., 116,93 B, Oslo 131,09 G,,' 131,61 B., Mailand 27,75 G., 27,85 B. N . Wien, 2, Juli, m Privatclearing. Briefl. Aus ahl.] £14,84, Brüssel. 90,28, Budapest —,; j yagen 118,29, London 26,50, Madrid —,—, Mailand 28,09 e urs), New- York 536,44, Oslo 133,13, Paris 20,61 (Mittelkurs), Prag 18,824, Sofia —,—, Stockholm 136,59, Warschau 100,81, Züri 122,60, Briefl. Zahlung oder Sche> New York 532,28. Prag, 2. Zuli, (D. N. B.) Amsterdam 15,82, Berlin 11,52, Zürich 668;00, Oslo 714,50, Kopenhagèn 635,50, London 42,30, Madrid —,—, Mailand 151,10, New As 98,80, Paris 119,25, Sto>holm 733,50, Wien 530,00, Polnische Noten 546,00, Belgrad 65,80, Danzig 545,25, Warschau 544,25. a L Budoapest, 2. Juli. (D. N. B,) [Alles in Pengö.] Wien

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Danzig,

Amsterdam 294,79, Berlin —, Bukarest —,—, Kopen-

B . (D. N. B.) [Ermittelte Durchschnittskurse -

(Mittel-

gewaunng und Küstenshuß untereinander und dazu au< mit den

Marschbodens in en

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Jahre 1934 aufgestellte

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lionen Mark angeseßt, Die Dur

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laufende Landgew | lang der ganzen undErddammege

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' Wattfläche von 8000 Hektarneu

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Sturm-- und Springf war auch

Bauern- neu errithtet,

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Hektar den Anfang.

den re<ten Pionieren an der h "fl l der Jnsel Sylt, wobei 1700 Hektar gesichert werden. Diese Arbeit stellt Deutschlands dar. Aufgaben für den Bau von dienen sollen, die shwierigeren. dem Festlande und führen du i ie We eer zu d Jnseln und Halligen vor der shleswig-holsteinischen Nordseeküste. Doch konnten auch diese S

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Halbinsel Friedrichskoog in Richtun exste Ziel des Zehnjahresplanes zur nux erreihht, sondern U begrüßenswert, steigerung au zu erreichen

besondere im die jedo stehen werden.

—,—, Berlin 1836,20, Zürich 78,02}, Belgrad 7,85,

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dur< einen se<s Kilometer langen Damm zu erwähnen, da ist weiter des Baues: eines drei Kilometer langen Verkehrsdammes vom A fommt der vier d

hagen 22,40, Wien 26,28, Jstanbul 616,00, Buenos

sand —,—, London 128,84, New York 26,062, Belgien 439,25, Spanien —,—, 7 577,00, Holland 1433,25, Oslo 648,50, —,—, Warschau —,—

-verkehr.]

‘158,00,

Warschau 75,00.

- 262,00,

Entwässerung und Verbesserung des vorhandenen ster Verbindung stehen, ist der für die an der Nordseeküste im Zehnjahresplan von einer Der Gesamtumfang der Kosten für ie Arbeiten, die dex Arbeitsbeschaffung, der Ertragssteigexung und er Neusiedlung auf wertvollsten Böden dienen, wurde mit 150 Mil- i | <führbarfkeitdes Zehn- ahresplanes ist bereits erwiesen.

Eine besonders mühevolle Kleinarbeit bedeutet dabet die innung, für die in den legten vier Jahren ent- Küste rund 500 Kilometer Buschwerke baut sowie 16000 Kilometer Grâä- Damit gelang es bereits, eine ubearbeiten., Vom Vorland der Marschen konnten 5000 Hek - <ung- vor der Zerstörung dur luten gesichert werden; damit die Möglichkeit zur Siedlung gegeben. Etwa 500

und Landarbeitersiedlungen wurden und dabei machte der Adolf-Hitler-Koog, von en bisherigen Landgewinnungsarxbeiten die bekannteste, mit 1330

aßnahmen zur andeskulturalfgaben

L ra) Vielfältigkeit.

en gezogen wurden. esonders gesährdeten ax durch ÉEindeli

Gegenwärtig arbeitet Deutschland mit seinen Jngenieuren als Eindeichung einer Marschfläche auf

Bedeihungsmaßnahme Jn technischer Hinsicht waren jedoch die Dämmen, die der Landgewinnung Derartige Deiche beginnen auf das freie Wattenmeer zu “den

die bisher größte

dur

<wierigkeiten gemei\tert werden. Da st die Verbindung der Hallig Nordstraudishmoor mit der Küste. sturmflutfreien Festland zur Fnsel Nordstrand zu gedenken. ilodfeter lange Damm durch die Meldorfer g Helmsand und s{hließli< der Damm von der g auf die Jnsel Trischen. Das Landgewinnung ist damit nicht berschritten worden. Das ist um so mehr als der deutsche Vierjahresplan eine Ertrags- den neugewonnenen Böden in möglichst a Zeit u<ht. Die noch zu verbessernde Gesamtflà e, ins-

Marschgebiet, umfaßt R immerhin 110 000 Hektar,‘ in absehbarer Zeit dem'2 eubauerntum zur Verfügung

u<ht zur Halli

uli, (D. N. B.) New York 494,47, Paris 99/4, Brüssel. 29,37, Ftalien 94,00, Berlin Spanien 87,50 nom., Lissabon 110,13, Kopen Warschau 26,09,

London, 3. 128,68, Amsterdam 12,324, Shweiz 21,634,

Aires Jmport 16,00, Rio de FJaneiro 412,00. ; “Paris, 2. Juli. (D. N. B.) [Schlußkurse, amtlih.] Deutsh- 596,25, Kopenhagen to>holm —,—, Prag Wien —,—, Belgrad —,—, Argentinien

Ftalien 137,15, Schwei. 91,30, Rumänien —,—e

Paris, ?2 Wi D V) TAnfangsnotierungen, D - Deutschland —,—,. Bukarest ——, Prag -91,30, Wien ¡ÉLi gland 128,88, Belgien 439,00, Holland

1435,00, Ftalien —,— Sin T Spanien, —,——, Kopén&# Ol

E 595, R hagen ——, Oslo —, holm Beigrad

Argentinien —,—, Warshau —,—. : i N

Amsterdam, ‘2. Juli. (D. N. B.) „[Amtlich.] Berlin 72,974, London 8,99, New York 18115/14, Paris 698,00, Brüssel 30,634, Schweiz 41,62, Jtalien —,—, Madrid —,—, Oslo 45, 17F, Kopenhagen 40,15, Sto>holm 46,35, Prag 634,50.

Zürich, 3, Juli, (D. N. B.) [11,45 Uhr.] Paris 16,80, London 21,644, New York 437,50, Brüssel 73,674, Mailand 23,00, Madrid —,—,.- Berlin - 175,40, Wien: Noten 81,50, Auszahlung 82,00, Jstanbul 350,00. :

ROP En agen, 9, Juli. : York 454,25, Berlin 182,00, Paris 17,50, Antwerpen 76,40, Zürih 103,95, Rom 24,10, Amsterdam 249,80, Sto>holm 115,65, Oslo 112,70, Helsingfors 9,97, Prag 15,95, Wien 86,55,

Warschau 86,40. E :

Sto holm, 2. Juli. (D. N. B.) London 19,40, Berlin Paris 15,25, Brüssel 66,50, Schweiz. Pläge 90,25, Kopenhagen 86,85, Oslo 97,65, Washington 1,00, Prag 13,90, Wien 74,50,

London 19,90, Berlin 162,75, Paris 16,00, New York 404,50, msterdam 222,75, Zürich 98,00, Helsingfors 8,90, ntwerpen 68,50, Stockholm 102,85, Kopen- bagen 89,25, Rom 21,60, Prag 14,30, Wien 77,00, Warschau TT,T5.

Moskau, 28. Juni. (D. N. B.) 1 Dollar 5,28, 1 engl. Pfund 26,07, 100 Reichsmark 211,46.

London, 2. Juli. (D. N. B.) Silber Barren 197/,, Silber fein prompt 21/16, Silber auf Lieferung 1915/4, Silber auf Lieferung fein. 21,50, Gold 140/6.

Amerifa 26,07,

E T

Amsterdam 216,25, 393,00, Helsingfors 8,60, Rom 2

Oslo, 2. Juli, (D. N. B.

rompt arren

Wertpapiere.

Frankfurt a. M, 2. Zuli. (D. N. B.) Reichs - Altbesihz- anleihe 126,30, Aschaffenburger Ss 85,00, Buderus Eisen 127,50, Cement Heidelberg 155,50, eutshe Gold u. Silber Deutsche Linoleum 165,00, Eßlinger - Maschinen —,— Felten u. Guill. 137,00, Ph. Holzmann 147,75, Gebr. Junghans 135,50, Lahmeyer 124,00, Mainkraftwerkle 95,50 ex, Rütgerswerke 147,50, Voigt u. Häffner —,—e Westeregeln —,—, HKellstoff Wald-

158,50. n 2, Juli, (D. N: B) [Schlußkurse.} Dresdner

Hamburg, L 1 k 105,00, Vereinsbant 126,00, Lübe>-Büchen 90,00, Hamburg- Am ; Südamerika 47,00, Nordd. Lloyd

Amerika Paketf. 191/ amburg- 20,00, Ahn V L000 Dynamit Nobel 84,25, Guano 118,50, Harburger S H Holsten - Braueret Neu Guinea —,—, Otavi 32,00. j Es : Wien, 2. Juli. (D. N. B.) Amtlich. [Jn Scillingen.] 5 0/) Konversionsanleihe 1934/59 100,40, 3 %/o taatseisenb. Ges. Prior. 1-X 63,25, Donau-Save-Adria Obl. 61,15, Türkenlose —,—, 44 9/6 Jnvest.-Anleihe 1937 90,00, Oesterr. Kreditanstalt-Wiener Bankverein —,—, Ungar. Creditbank —,— Staatseisenbahnges. 28,90, Dynamit Nobel —,—, Scheidemandel A.-G. —,—, A. E. G. Union —,—, Brown - Boveri - Werke —,—, Oesterr. Kraftwerke A.-G. ‘84,00, Siemens-Schu>kert —,—, Brüxer Kohlen —,—, Alpine Montan 44,45, Felten u. Guilleaume N A.-G.,, Berndorf 120,00, Prager Eisen —,—, Rima - Murany 94,25, Skodawerke —,—, Steyr -Daimler -Puch A. G. 214,00, Leykam Josefsthal 76,25, Steyrermühl 99,90. Jn den Monaten Zuli und August bleibt die Börse an den Sonnabenden geschlossen. Amsterdam, 2. Juli. (D. N. B.) 7 9/9 Deutsche Reich8-

anlcihe 1949 (Dawes) 21,60, 5F 9/0

D. N. B.) London 22,40, New.

109,50,

amp a ——

Deutsche Reichsanleihe 1965 '

Obl. 1945 —,—, / 7 9/9 Deutsche Hyp.-Bank Bln. Pfdbr Pfdbr. 1960" —,—, 7°/o —,—, 54 9/9 Arbed Obl. 121,00," Obl. 1948 —,—, T°/o R. Bosch Caoutsch. Obl. 1950 —,—, 7 °/o 62,50; 79/9 ‘Cont. Gummiw. A. G. firhen Goldnt. 1934 52,50G., Stahlwerke Obl. m. Op. 1951 —,—, Bank Vfdbr. 1953 —,—, 7 %/o 1946 22,00, 7 Siemens-Halske Obl. 1935 —,— 6F 9/0 Zert. 6% Obl. —,—,

1949 225/g. 6% J. G. Farben Obl.

70% Deutsche Rentenban . 195

Sparkassen- und Giroverband 1947 17,50, 75 /o Pr. Sächs. Bodenkr.-Pfdbr. 1953

6 2/9 Harp. Bergb.

1945

3 —,—

Ele

,

—_—

ftr. "Obl.

O 1980

Bradford, 2. Juli. (D. N. per 1b, 64 er Durchschnitt - Durcbscnitt-Croßbredtammzüge, Manchester, 2. Juli. stetiger Haltung. Die Nachsrage die Gebote größtenteils zu niedrig. Mater Twist Bundles notierten per Stü.

Auszahlung,

Aegypten(Alexandrien| _ und Kairo . « - « « | 1 ägypt. Pfd. Argentinien (Buenos Aires) . .… . « « « | 1 Pap.-Pes. Belgien (Brüssel u. | Antwerpen) . - « « | 100 Belga Brasilien (Nio de s Zaneiro) « . « « « « | 1 Milreis Bulgarien (Sofia) . | 100 Leva Dänemark (Kopenhg.) | 190 Kronen Danzig (Danzig) « | 100 Gulden England (London). - | 1 engl. Pfund Estland (Neval/Talinn) . . | 100 estn. Kr. Finnland (Helsingf.) | 100 finnl. M. Frankrei (Paris). . | 100 Fres. Griechenland (Athen) | 100 Drachm. Holland (Amsterdam | 100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr. 100 Lire

Fn Berlin festgestellte Notierungen ausländische Geldsorte

Telegraphische Auszahlung.

nas E S0 Norwegen (Oslo)- « - Oesterreih (Wien) . Polen (Warschau, Kattowitz, Posen) . Portugal (Lissabon). Numänien (Bukareit) S<{weden, Stokholm und Göteborg) « Schweiz (Zürich, Basel und Bern). Spanien (Madrid u. Barcelona) - « « « - Tschechoslow. (Prag) Türkei (Istanbul) . . Ungarn (Budapest) « Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von

Mailand) . « « « + Japan (Tokio u. Kobe) (‘100 Litas 100 Kronen 100 Franken 100 Peseten

und Notterdam). « Fran (Teheran) . « « Fsland (Neykjavik) . 1 Yen Iugoslawien (Bel- ; - *% grad und Zagreb). | 100 Dinar Canada (Montreal) ¿j 1fanad. Doll. |5 Lettland: (Vg). «i 100 Schilling 100 Zloty 100 Escudo 100 Lei 100 Kronen 1 türk. Pfund 100 Pengöò 1 Goldpelo

Blei 1. 89%

f Obl. 19590 —,—, , 79/9 Deutscher '@ Vr. Zentr.-Bod.-Krd. —,—, Amster- danishe Bank 150,50, Deutsche Reichsbank —,—, 5 °/o Arbed 1951 7 9/0 A.-G. f. Bergbau, Doll.-Obl. 1951 —,—, Dtsch. Kalisynd. Obl. S. A 1950 Obl. 1956 35,00 G., 6 9/9 Gelsen- -Obl, m. Opt,

Zink

Cont.

70/6 Mitteld.

0/9 Rhein.-Westf. E.-Obl. 5 jähr. Noten 18,50, , 69/9 Siemens-Halske Zert. ge- winuber. Obl. 1930 —,—, 79/9 Verein. Stahlwerke Obl. 1951 —,—, Bu Stahlwerke U O Le v. Aktien —,—, 79/9 Rhein.-Welt}. : Eschweiler Bergw. Obl. 1952 26/z, Kreuger u. Toll Windst. 6 9/0 Siemens u. Halske Banken Zert. —,—, Ford Akt. (Kölner Emission) —,—

70/9 Rhein.-Westf. Bod.-Crd.s Rhein-Elbe Union Obl. m. Op.

T7 9%

F. G. Farben 1950 —,—,

Deutsche

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

B.) 50er Kammzüge 26 d

12d per 1b, P

Geld 12,64 0,755 42,01

0,165 3,047 95,09 47,10 12,34

67,93 5,4959 9,60 2,393

157,20 137,48

15,33 59,17

13,09 0,716

5,694 2,492

1 48,96

41,94 62,02 48,95 47,10 11,205

63,62

57,01

16,98 8,671 1,978

1,459

Stalien (Rom und 100 Lats Litauen(Köwno/Käus--|? 100 Kronen 1 Dollar

Amerika (New York)

2,497

Ul

Brief 12,67 0,759 42,09 0,167 3,053 59,21 47,20 12,37

68,07 5/465 9/62 2,357

15,37 59,29

13,11

0,718

5,706 2,496

49, 42,02 62,14 49,05

47,20

11,225

63,74 57,13 17,02

8,689 1,982

1,461

Geld 12,63 0,754 42,03

0,165 3,047 59,05 47,10 12,33

67,93 5,455 9,59 2,393

137,18 15,3L 55,13

13,09 0,716

5,694 2,491 48,90

41,94 61,97 48/95 47,10 11/195 63,57 57,08 16,98 8671 1,978 1,459

2,901

A

E

| Notiz für | 1 Stüd>

1 Dollar

1 Dollar

1 Pap.-Peso

S Belga Milreis

100 Leva

100 Kronen

100 Gulden

1 engl. Pfund

1 engl. Pfund

100 eftn. Kr.

100 finnl. M.

100 Frs.

100 Gulden

100 Lire

100 Lire

100 Dinar

1 fanad. Doll.

100 Lats

100 Litas

100 Kronen

100 Schilling

100 Schilling

100 Zloty

100 Lei

100 Lei

100 Kronen 100 Frs.

100 Frs. 100 Pejeten ! 100 Kronen

100 Kronen 1 türk. Pfund

Sovereigns. « « . «° 90 Francs-Stüe « « Gold-Dollars « « « « Amerikanische: 1000—ÿ Dollar. « 9 und 1 Dollar. . Argentinische « « o » ° Bel ische . eee. Bra/ilianische « e « « Bulgarische « « o «- Dänische « -- eo. . Danziger. - «se. ° Englische: große « « - 1 £ u, darunter Estnishe - o «« A 0.0 9 0 90.0 ranzösische oa. e. Holländische « « «e « Ftalienische: große 100 Lire u. darunt. Fugoslawische » « « « anadische -.aa.. Lettländische eee. Litauishe. oa. Norwegische « « » « « Oesterreich. : große. « 100 Schill. u. dar. Polnische. . « -.<« Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei « - - Schwedische . « « « + Schweizer: große « « 100 Frs. u. darunt. Spanishe ... T\checho|lowakische: 5000, 1000 u. 500 Kr. 100 Kr. u. darunter Türkische (¿ad os.

(Nouna) 25%/,6, 6F.% Bayer. Staats - Obl. 1945 —,—, 7 9/0 Man 1935 gr 6 0/0 Preuß. Obl. 1952 17,25, T °/a Dresden

Geld

20,38

16,16 4,185

9,459 2/459 0,727 41,88

0,146

54,94 47,11 12,915 12,315

5,40 9,56 136,87 13,07 5,68 9,454

41,70 61/86

48,90 47,11

63,45 56 86 56/86

Ungarische a2. 100 Pengó

3, Juli

Brief 20,46 16,22

4,205

2,479 2,479 0,747

42,04

0,166

55,16 4729

12,399 12,395

5,44 9 60 137/41

13,13 572

2,474

41,86 62/10

49,10 4729

63,71

57,08 57,08

8,85 1,86 -

gu

2,496

Ausländische Geldsorten und Banknoten. ; 2. Juli

Geld 20,38 16,16 4,185

2,458 2,458 0,726 41,88

0,146

54,90 47,11 12,305 12,305

5,40 9/55 136/85

13,07 568 2/453

| 41,70 61/81

48,90 4711

63,40 56/93 56,93

Merinotammzüge 374 d per 1b, 90 er colonial prepared, 26 d per 1b. (D. N. B.) Gewebe verkehrten in hat sich gebessert, jedo lauteten Garne hatten begrenzten Handel. rinters Cloth 29/6 sh

und telegraphische n und Banknoten.

2% Sulî

Brief

12,66 0,758

42,11

0,167

3,053 55,17 47,20 12,36

68,07 5,465 961 2,357

137,46 15,39 99,25

13,11 0,718

5,706 2,495

42,02 62,09 49,05

47,20 11,215

63,69 57,20

17,02 8,689 1,982

1,461 2,500

Brief

90,46

16,22 4,205

9,478 2,478 0,746 42,04 0,166

55,12 47,29 12,345 12,345

5,44 9,99 137,39 13,13 5,72 2,473

41,86 62.05

49,10 47,29