1937 / 173 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 30 Jul 1937 18:00:00 GMT) scan diff

Erste Beilage zum Reih8s- und Stäatsanzeiger Nr. 173 vom 30. Juli 1937. S. 2

Miiwaans us

Vorlegung des von dem Einnehmer. dur teil- weise Abtrennung seiner Namensunterschrift zu entwertenden Loses und Entrichtung des Minsages ein Neulos zu beziehen. Der jeweilige leßte Erneuerungstag ist auf den Losen und auf dem amtlihen Gewinnplan vermerkt. Versäumt der Spieler die Frist oder erfüllt er eines der bezeichneten Erfordernisse nit, so verliert er seinen Anspruch auf das Neulos. Nicht planmäßig erneuerte Klassenlose können als Kauflose ($8 8) sofort anderweit verkauft werden. I1. Erhält ein Spieler infolge Verwebslung der Nummern durch den Einnehmer für die neue Klasse irrtümlih ein Los mit einer anderen Nummer als der der Vorklasse, so wird ihm seine ursprünglih gespielte Los- nummer wieder zugeteilt werden, sobald der Umtausch möglih ist. Solange der Umtausch nicht stattgefunden hat, haben die Inhaber der verwe)elten Nummern nur Anspru auf den Gewinn, der auf die tatsächlich in ibrem Besitz befindlichen Lose entfällt. Die Spieler sind verpflichtet, die verwe<selten Loësnummern zum Umtausch an den Einnehmer zurüczureichen. Spätestens in der folgenden Klasse wird der Einnehmer bei Erneuerung der Lose den Umtaush von {ih aus vornehmen. Ist eine von den verwehselten Losnummern bereits ezogen, jo erhält der ursprünglihe Jnhaber dieses Lofes ein neues Los zum Klassenpreis ($ 2). ILII. Die Verpflichtung des Einnehmers zur Verabfolgung von Neulosen sowie zur Aufbewahrung von Losen hört auf, wenn der Spieler in einen Staat verzogen ist, in dem der Vertrieb von Losen der Preußish-Süddeutschen Klassenlotterie mit Strafe bedroht ist. Auf Verlangen des Einnehmers hat der Spieler das Gegenteil nabzuweisen.

$ 7. Ausscheiden gezogener Lose: Jedes in der 1. bis 4 Klasse gezogene Los scheidet für diese Lotterie aus dem Spiel aus. Wünscht der Spieler an der Ziehung der neuen Klasse teilzunehmen, so muß er dazu ein Kauflos ($ 8) erwerben, soweit solhe bei den Einnebhmern no< verfügbar find.

&$ 8. Kauflose: Für Lose, die erst zur 2. bis 5. Klasse er- worben werden, muß der amtliche Lospreis für die früheren Klassen nagezahlt werden (siehe $ 2). Auch Ersatlose, die an Stelle ge- zogener Lose vom Spieler erworben werden, um sih am Spiel weiter zu beteiligen, gelten als Kauflose im Sinne dieser Bestimmung. Der Lotterieeinnehmer ist nit verpflichtet, die Vorklassen des Ersaþ- loses dem Spieler auszuhändigen.

S 9, Hauptgewinn: Die beiden Hauptgewinne der Schluß- Tasse zu je 1 000000 Reichsmark fallen auf die Nummer des Vi der Abteilungen T und I], die am leßten Ziehungstage der Sclußklasse mit dem ersten Gewinn von 300 Reichsmark gezogen wird. Es erhält demna das Los, das am leßten Ziehungstage der Schlußklasse mit dem ersten Gewinn von 300 Reichsmark gezogen wird, in jeder der Abteilungen T und Il anstatt des Gewinns von 300 Reichsmark einen der 2 Hauptgewinne von 1 000 000 Neichsmark (8 5 1).

__$ 10. Amtliche Gewinnliften: Nah jeder Ziehung gibt die Staatslotterie mit ihrem Stempel und mit der gebr ten Namensunterschrift des Präsidenten der Preußisch - Süddeutschen Staatslotterie versehene Gewinnlisten aus. Die Gewinnlisten der 1. bis 4. Klasse ers<heinen etwa 7 Tage nah Beendigung der Ziehung jeder dieser Klassen, und die Gewinnliste der 5. Klasse erscheint etwa 10 Tage nah Beendigung der Ziehung dieser Klasse. Die Gewinnlisten können nach dieser Zeit bei den Lotterieeinnehmern unentgeltlich eingesehen werden. Bei Bezahlung des Bezugspreises und der Auslagen (siehe & 16) können fie auh von den Lotterieeinnehmern bezogen werden, solange deren Vorrat reiht. Für die Richtigkeit der amtlihen Ge- S T A i A T E Gewinnlisten, Zeitungs- ieldungen und sonstigen itteilungen über das Ziehungsergebni

übernimmt die Staatslotterie die Gewähr. B

__& 11. Gewiunzahlung: I. Nur der re<tmäßige Besiß des vor Siebhung bezahlten Loses sichert den GéwininarsbriB, Der Siber eines Gewinnloses hat erst nah Ablauf von 2 Wochen nah Beendigung der Ziehung derjenigen Klasse, auf die das Los lautet, Anspruch au} die Gewinnzahlung, der die amtlide Gewinnliste ($ 10) zugrunde zu legen ist. Die Staatslotterie ist nur gegen Vebergabe des Gewinn- Iofes zur Leistung verpflihtet. Das Gewinnlos muß daher innerhalb der im $ 14 bestimmten Frist dem zuständigen Einnehmer (S 1) zur Einlösung vorgelegt und übergeben werden. Ein anderer Ein- nehmer ist nicht bere<tigt, den Gewinn auszuzahlen. II. Zu einer Prüfung der Berechtigung des Inhabers des Loses ist die Staatslotterie nit verpflichtet. Sie ist aber befugt, die Gewinnzahlung einstweilen aus- zujetzen, wenn erhebliche Bedenken dagegen bestehen, daß der Inhaber zur Verfügung über das Los berechtigt ist. Der Gewinnforderung gegenüber kann sie alle Rechte geltend machen, die dem Einnehmer aus dem Verkauf es Lofes gegen den Inhaber zustehen. IIL. Hat ein deutsches Gericht oder eine deutshe Verwaltungsbehörde die Auëzahlung an den Inhaber dur< eine vorschriftêémäßig zugestellte einstweilige Verfügung, Zahlungésperre oder sonstige Entscheidung verboten, 0 ist der Ein- nehmer verpflichtet, die Zahlung fo lange auszuseßen, bis die Ver- fügung, Zahlungssperre oder Entscheidung von dem Gericht oder der Verwaltungsbehörde wieder aufgehoben oder sonst hinfällig geworden oder bis dem Einnehmer von den Beteiligten oder von dem Gericht dur

rehtsfräftige Entscheidung diejenige Person bezeihnet worden ist, an Þ

die Zahlung geleistet werden foll. IV. Vermag der Einnehmer nah Ablauf von zwei Wochen (Abs. T) einen Gewinn von ‘1000 Reichs- mark und darüber nicht foglei< zu zahlen, so kann sih der In- haber des Loses darüber eine Bescheinigung erteilen lassen und sie zusammen mit dem Gewinnlos selbst an die Staatslotterie einreichen. Die planmäßigen Gewinne zu 100 000 Reichêmark und darüber zahlt die Staatslotteriekasse aus. Wenn gegen die Auszahlung keine Bedenken bestehen, wird die Staatslotterie dem Losinhaber den Gewinn auszahlen oder auf seine Gefahr und Kosten dur< die Post übermitteln lassen.

8 12, Abzug von den Gewinnen: Die Gewinne sind unter Abzug von 20 vH bar zahlbar. Der Einnehmer ist verpflichtet, dem Spieler auf Verlangen über den ihm hiernah gemäß der gestempelten Gewinntabelle der Staatslotterie vom 15. Juli 1937 zustehenden Gewinnbetrag bei der Auszahlung eine Berechnung zuzustellen und die Gewinntabelle zur Einsicht vorzulegen.

$ 13, Abhanden gekommene Lose: I. Das Abhanden- kommen eines Loses hat der Spieler, wenn er niht das gerichtliche Aufgebotsverfahren herbeiführen will, dem zuständigen Einnéblner ($ 1) unge|äumt unter genauer Bezeichnung des Loses s{<ri}tli< in deutscher Sprache anzuzeigen. I1. Jst beim Eingang der Anzeige das Neulos oder der auf das vermißte Los gefallene Gewinn bereits verfallen odre dem Inhaber des Loses ausgehändigt, so behält es dabei sein Bewenden.

IIL. Andernfalls kommt es darauf an, ob das als vermißt angezeigte Los .

zur Erneuerung oder zur Gewinnzahlung bis zum Ablauf der hierfür vorgesehenen Fristen ($$ 6 und 14) vorgelegt und übergeben wird. Ist dies nit geschehen, so wird dem Verlustanmelder vorausgeseßt, daß gegen seine Berehtigung keine Bedenken bestchen das Neulos ausgehändigt, wenn er spätestens eine Kalenderwohe vor Beginn der nächsten Ziehung bis 18 Uhr den planmäßigen Betrag ent- rihtet hat. Für die Gewinnzahlung gelten die Bestimmungen des Des IL. ITV. Wird dagegen das vermißte Los vorgelegt und gegen

esheinigung übergeben, so hat der Einnehmer dem Verlustanmelder den Tag der Vorlegung und Uebergabe sowie, wenn mögli, au< Vor- namen, Zunamen, Stand und Wohnort des Cigenbesißers des Loses zu deren Angabe dieser ebenso wie zur Uebergabe des Loses zur Vermets- dung des Verlustes seines Anspruchs verpflichtet ist— unter Einschreibung unverzüglih anzuzeigen. Das Neulos ist dem Vorleger sofort aus- zuhändigen, falls dieser die Fm aes Bedingungen ($ 6) erfüllt und niht der Nahweis gesnpr: ist ($ 11 I1I), daß er zur Verfügung über das Los nit bere<tigt ist. Die Staatslotterie ist in einem sol<hen Fall au< zur MaL ing des Gewinns an ihn berechtigt und wird dadurh von jeder Verbindlihkeit aus dem Los und dem Spielvertrag völl 9 befreit, jedo ist sie nicht verpflichtet, vor Ablauf eines Monats nah der Vorlegung und Uebergabe des Loses zu zahlen. Der Einnehmer wird daher in der Regel bis dahin den Gewinn

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einbehalten, so daß der Verlustanmelder während dieser get gegen den Eigenbesißzer im Aufgebotsverfahren die einstweilige

erfügung oder die endgültige Entscheidung eines deutshen Gerichts Michtamtliches. Duldungspreise.

über die Zahlung erwirken und zustellen lassen kann. V. Haben l zin neues System der Preisanklindigung. mehrere Personen ein Los als vermißt angezeigt und, bevor es von Deutsches Reich. "ti wird auf allen Märklen zur besseren Ueber- n

anderer Seite reMtzeitig vorgelegt ist, das Neulos oder den Gewinn ; ; Vot ; ili i planmäßig abgefordert, so werden s diese von der Staatslotterie hat Beet oie L Freistags exr Be wli Per S Un E nen E E S e LaE fo lange einbehalten, bis thr von den Verlustanmeldern oder vom Ge- | feil assen. Während seiner Abwesenheit sind gm der Preisantundigtng Ln esühr L Me N Cbroeuien® ruht dur@) GntiGeidung diejenige Person bezeihnet worden ist, an ibi an die Gesandtschaft in Form dex Verbalnot Beröffe ins Aa Ren la aen Gn: i i î . 7 zur : ( Mf wen eine Bebenfen Hagegen eisen da eret des Vat /‘ baimover fatfindenden, Gemäse-Qrobmarties weaien anmelder tatsähli< empfangsbere<tigt ist. VI. Uebrigens haftet iner vom Gartenbau-Wirtshaftsverband zusammengeseßten die Preußish-Süddeutsche Staatslotterie den Anmeldern vermißter j sfion, der Angehörige aller Wirtschaftsstufen Erzeuger, Lose nicht für Nachteile, die ihnen bei Außerahtlassung vorstehender WVerkeh 8w händler, Kleinhändler —, Vertreter des Gartenbau-Wirt- Bestimmungen dur< die Einnehmer entstehen. r efen. pwerba L O Gemüse festgefegt n E ; Ótispolizet 8 14. Verfallzeit der Gewinne: I. Der Gewinnanspruch Ir E 2 Mar —Steontliht { ; : s : o. e vor Beginn des Marktes auf großen Tafeln veröffentlicht. S E Au 40 unen Von agi Sid Ziehungs, Selbstwählferndienst für das Land Preise sind obere Duldungspreise. Bei ihrer Ee, 6 : : s g : ‘ne ordnungsgemäße Preiserrechnung niht mehr anerkann n er Mng h L elen s U A h Ge; wird ausgebaut. r Sie i S n F n s EersGrttten werden, | ¿ rstt dann, wenn er Cs - ; L M. R T of ; A Lift dex Ansprud) des Verlustanmelders erft dann, wenn er den Ge- | Reich8postminister über die Leistungen der P'!?/prsiehujen werden entsprechend au n0H Duldungs- Berfallzett batingi, Bli mélbteb Qétlullarimeiden m6 inir- (00 NAS D A "2 festgelegt, aus denen fich der höchstzulässige Verkauss- , : meldern muß inner- : S : n S E e Klein- halb des weiteren Monats bei Meidung des Verlustes jedes Anspruchs a Reichspostminister Dr.-Jng. 6. h. Ohnesorge gibt in e: O E Eco C FDOE Or. audh O der zum Empfang des Gewinns ermächtigten NS.-Landpost einen Ueberbli> über die Leistungen der Reih ‘eingekauft hat, so darf er höchstens die zugelassene Handels- O E E Di für das Land. Gerade bei diesen Leistungen zeigt sih, daß Fie aufshlagen, nicht aber den für seine Stufe bekannt- bestimm ta am ern- Fur 1 Klass Ln T Tterie Reichspost kein Wirtschaftsunternehmen ist, denn fast alle enen Höchstpreis fordern. 2A besteht nicht. E e einer Lotterie | Einrichtungen auf dem Lande könnten si aus eigener Kraft Mir den Erzeuger e A T Me : « s ; Wit. W s (C ndler tätig, jo gi Ux thn Die Staatslotterie behält si vor, zur Anpassung des Losever- | 218 dem Lande heraus nicht erhalten, Dur das Stre handelpreis, O L ais Mlesahidler. so gilt der kaufs an den Bedarf einzelne Losabschnitte aller Losnummern, so- der Landkraftposten wird heute die Post- und PersonenbeförderMhandelspreis. Für die Kleinhändler in der Stadt, die höhere weit sie nit als ganze oder Doppellose aufgelegt sind, vom Verkauf | über die Poststellen selbst am Sonn- und Feiertag dem Landffiten haben als der Markthändler, gilt eine Sonderregelung. auszuschließen. nugbar gemaht. Das Stre>kenney der Landkraftposten um Fl!f den Wochenmärkten wird ein entsprehendes Verfahren 8$ 16, Postgebühren: Im Geschäftsverkehr mit dem Ein- | über 101854 km. Auf den 1788 Landkraftpostlini \Wiihrt, wobei nur Kleinhandelspreise veröffentliht werden, nehmer hat der Spieler alle Postgebühren zu tragen. Ebenso trägt | 1; 4 ;; 58 andkraftpostlinien werden jd auf den Großmärkten nur die Großhandelspreise be- der Spieler alle Postgebühren, die bei Auszahlung der Gewinne dur lich über 70 Millionen km gefahren. Täglich werden 21 000 \Wgegeben werden. die Staatélotterie Zaiiteben. stellen bedient und bei jeder einzelnen Landkraftpostfahrt mehr Wird die Zusendung der Lose und Gewinnlisten ($ 10) dur die | 6000, täglich also insgesamt etwa 12 Millionen Landbewohner A betrag von 0,25 NM im Ortsverkehr und 0,30 RM im Fernverkehr PEMIENE VaINaiden, e Ae, NRUAN HULrs, morgen Une TA B O dur E Ey für die Gewinnlisten und die ea bei a E schon getroffe ostgebühren im gewöhnlichen Geschättösverkehr mit dem Spieler ab- inrihtungen für den sogenannten Selbstwählferndienst bring S O gegolten werden. - Der Betrag wird zu jeder Klasse angefordert. Er | Bei dieser Fernsprehart erreihen die Teilnehmer Sprechstel Ausweise ausländischer Iotenbanken.

kann auch für alle Klassen im voraus gezahlt werden. in anderen Ortsneben in gewissem Umkrei itwi ; Juli

y x e E 1 eis ohne Mitwirk Nondon, 28. Juli. (D. N. B.) Wochenausweis der

f S Fosigenbeen für Cinschreib- und Nachnahmesendungen, die | Geamtin des N ines E ats Wählen f von England vom 28. Juli 1937 (in Klammern Zu-

A rü>lihen Wunsch der Spieler erfolgen, haben diese besonders dex Nunimerns<eibe, Von den rb. 16800 K Wobnahme im Verglei<h zur Vorwoche) in 1000 Pfund

du ragene D NEIIG: On En T T9) raftfahrzeugen, dieMing: Jm Umlauf befindlihe Noten 498 340 (Zun. 5210), Berlin W 35, Viktoriastr. 29, den 15. Juli 1937. eutsche Reichspost zum größten KraftfahrzeughaliFrlegte Noten 28 070 (Abn. 5200), andere Regierungssicher-

Ua, i Europas, wenn nicht sogar der ganzen Welt machen, sind Fn der Emissionsabteilung 185 130 (Zun. 1080), andere Sicher- Der Präsident der Preußish-Süddeutschen Staatslotterie. den Kraftpostlinien rd. 4000 Ae A A A der Emissionsabteilung 3840 (Abn. 1080), Silbermünzen- v. Dazur. 6

., my: ù nd der Emissionsabteilung 10 (unverändert), Goldmünzen- leßten Jahre über 75 Millionen Personen befördert haben, FBarrenbestand der Emisfionsabteilung 326 410 (unverändert),

bsiten der Regierung 10 530 (Abn. 6970), andere Depositen: en 104260 (Zun. 7080), Private 37320 (Avn. 830), Regierungs-

heiten 114 410 (Zun. 6960), andere Sicherheiten: Wechsel und üsse 5810 (Abn. 20), Wertpapiere 20 820 (Abn. 2550),

eo a n D ci , und Silberbestand der Bankabteilung 1110 (Zun. 140). 0 ältnis der Reserven zu den Passiven 19,18 gegen 22,40 9/o. inghouseumsay 785 Millionen, gegen die entsprehende Woche Vorjahrs 28 Millionen mehr. Paris, 29. Juli. (D. N. B.) Ausweis der Vank von

4 wo jede neue Röhre au einen neuen Fortschritt in der Qualskrei< vom 22% Juli 1937 (in Klammern Hu- und Zur Eröffnung der Berliner des Enpfan es d gus Reichweite Lidttete hatte das seine POMme im Vergleih zur Vorwoche) in Millionen Franken. Nundfunk a sft C rehtigung. SuzwisGen war aber die te<nishe Entwi>lung lf! v a. Goldbestand 48 860 (Zun. 1) Auslandsguthaben USJILE ung. de nische! geei Ao gekommen. Die Gefahr n n o Tae Uu : „te<hnis<hen UÜeberalterung“ bestand keinéswe mehr. ' WF E e , ZeE ; Durch Rationalisierung zur-Preissenkung. Ce in jedem Sabro citinet ‘wieder neue Röhren heraf Handelswechsel 8870, -Schagscheine und Wechsel öffentlicher Es ist mit dem Rundfunk so wie mit dem Auto. Wer ein | gebraht wurden, so hatte das einmal seinen Grund in den Eerscaften —, diskontierte ausl. „Handelswechsel, 16, zu- Empfangsgerät besigt, kann si< gar nit mehr vorstellen, daß er wohnheiten der Vergangenheit und zum anderen in einem vol en 8886 (Zun. 374), in Frankreih gekaufte börsenfähige einmal ohne dieses Înstrument gewesen ist, das ihm nicht nur Q absolut unstnnigen Wettbewerb dex einzelnen Firm pl S ps A gg ag kes die Teilnahme an Uunterhaltenden Veranstaltungen vermittelt, | Die Folge davon war nämlich, daß immer häufiger Röhren, en 1261 (Abn. 8), Lom arddarlehen 4026 (Abn. ats Bonds sondern n au das große politishe Geschehen unserer Zeit mit | Mit großen Kosten bis zur Fabrikationsreife entwi>elt waren, t Autonomen Amortisationskasse 5641 (unverändert), Vorschüsse einer Ursprünglichkeit erleben läßt, wie ste vor den Zeiten des | weder nur in ganz kleinen Serien fabriziert werden konnten F" Ee 1, Ge, Abb L qud: y hes Geseyes vou tee LEE Rundfunks niemals denkbar gewesen wäre. Sein Bestreben geht überhaupt {hon überholt waren, wenn sie herauskamen. RIM 12 127, 2. gem. Art. 3 des Geseßes vom 28. Zuni 1936 Le danach, sih sobald wie möglih einen no< besseren und Serien bedeuten aber hohe Kosten. Ein weiterer Uebelstand | 60, zusammen 23 887 (unverändert). Passiva. Notenumlauf leistungsfähigeren Empfangsapparat zu verschaffen. er aber | der, daß man immer erst abwarten mußte, bis nah der Rundfu f: (An: 509), Mo fällige Verbindlichkeiten 12 250 (Zun. keinen besißt, der ahnt vielfah no< nicht, was er sih eigentli ausstellung die Händler bei den Gerätebauern ihre Bestellun davon: Tresorguthaben 877 (Zun. 42), Guthaben der entgehen läßt. Zhn zu gewinnen, ist die Aufgabe der jährlihen | mahten und diese dann wiederum die R N RöhrenPnomen Amortisationskasse 2154 (Zun. 27), Privatguthaben großen Rundfunkausstellung. Den Einwand-,zu teuer“ kann seit | Auftrag gaben. Dann erst konnte die Röhrenindustrie ihrer (Zun. 38), Verschiedene 114 (Abn. 25), Devisen a Se E der Einführung des Volksempfängers im Ernst kein Mensch mehr ihr Fabrikationsprogramm E Nun aber drängten se; Und Zun. —), De>ung des Banknotenum laufs und Ee E En E ind damit Wudienst hat Und tropdem gibt | verständlich die Vesteller, und so kam es zu einem stoßweisen Y? ligen Verbindlichkeiten dur Gold 48,78 %/ (48,58 %/o). es immer noch eine in die Millionen gehende Zahl von Menschen chäft, das sih in einer nur wenige Monate dauernden Saison in Deutschland, die niht Rundfunkhörer sind. Zwar hat si die | sammendrängte, während man in den übrigen Monaten des Ja! A Zahl der Rundfunkhörer von 1933 bis 1937 (1. April) von 4,3 Mil- ungenügend beschäftigt war und infolgedessen geübte Arbeitskr Senkung der Benzinpreise in England. ionen auf 8,5 Millionen erhöht, d. b. sie hat si fast verdoppelt, | entlassen mußte, um bei der nähsten Saison erst wieder "F ndon, 29. Juli. Mit Wirk Juli 19 1 aber damit sind immer erst 48 5s aller deutschen Haushaltungen | Arbeiter anzulernen, Jn Erkenntnis dieses unhaltbaren Ÿ De nzinoroie Bull Mit Miptung Lom = Aut 2987 S Jo dur den Rundfunk erfaßt worden. Jn den Vereinigten Staaten Ee hat man sih in engster Ra eaen zwischen {zin E ne N um 25 A e Puane O h es dagegen 78 % und in England 65 %. Nun ist Deutsch- En E Röhrenindustrie, eräteindustrie und Rundf n A so Gi Enno ae L A a une and gewiß niht weniger Es mus und -au< niht weniger | hande arauf geeinigt, im kommenden Rundfunkjahr nur | öhung um 1 d je Gallone im April d. Va wobei der Benzin- te.

fultiviert als diese Länder. Es muß daher mögli sein, zum | Röhren neu herauszubringen. Diese e<te Rationa 5 ; < ; ; s P Is Bat rgl der“ M E d H | [erun g, e ten Unten rbe Sea ard gleibmäßige P, Yael Ler enjaliiden Soigenans der Balimartirel nismäßig kurzer Zeit zu erreihen. Das bedeutet praktisch, daß häftigung sichert, hat die obenerwähnte Preissenkung mögli} ¿x Erhöhung der Frachten zu Ten, Die jevige Senkung 3 Millionen Rundfunkhörer zu der bisher vorhandenen Zahl | mat. Die Nu e hat darüber hinaus wei Benzinpreises ist insofern dis eine Ueberraschung anzusehen hinzukommen müssen. Preissenkungsmöglichkeiten dur<h eine Lo>erung des bisheriA dis ohölpreise und Frachten weiter auf dem hohen Stand „Daß die Aussichten zur Erreichung dieses Zieles absolut e R uno Reil dl A Rae i 105 E eiben, Man hatte erwartet, daß der Benzinpreis während ünstig liegen, zeigt die Absaßstatistik des Rundfun einzelhan els. halt va en Uu t "Dies Richtsä l ind j i ay od Sommersaison, wenn der Verbrau am größten ist, auf der i Widisag vor 9 Mtlonen Cerdten im Jose 1084 | Gen mt Un Beet, dl tete L utmetevas Lee Fromm Lobe derblelten in

als Folge der Einführung des Volksempfängers folgte, wie vor“ | ¿elnen Firmen größerer Spielraum geboten ist. Das Ergel

auszusehen war, ein leihter Rü>kshlag. Der Absay sank auf ; : 7, e 1,4 Millionen Apparate im ahre 1936. Jm Rundfunkiahr ist eine dur<suittlihe Senkung der Preise für Empfang®0Feitere leichte Erhöhung des franzöfischen llen s E D E 8 dea rf 7 % s Nun könnte vielleicht jemand auf den Gedanken kommen Großhandelsindex.

en r rkenempfän i: fl nd a Î ' Pierin als im ete Fahre (rund 21 % med. die Beschränkung auf nur zwei Röhren zu einer Minderung | Paris, 29. Juli. Jn der Woche vom 17. zum 24. Juli hat

ierin drü>t si die gestiegene Kauskraft der Bevölkerung aus. | Qualität führen müsse. Das ist aber keineswegs der Fall, F} Großhandelsindex mit 576 gegen 570 nur noch eine relativ Daraus ergeben s aber au< für die Rundfunkindustrie gewisse | wie gesagt, die tehnische Entwi>klung der Röhren ist bereitsMe Aufwärtsbewegung erfahren. ; Folgerungen. Es eit jeßt der wachsenden Ge feait sozusagen | einem gewissen Abshluß gekommen. ntgegenzufommen““, . h. man uus die d R: gleicher L Sn Kukunft die Fabrikati f ted ualität mögli<hst zu einem bi igeren Preise anbieten, um | man au< 1n HYulun ie Fabrilation aufnehmen; le<nß ; 113 : dadurch einen verstärkten Anreiz zum Kauf zu schaffen. Spielereien dagegen werden abgelehnt. Das bedeutet nun kei L , h Juli, PEOE E Lagen für Nahrungs=- Und in der Tat steht denn auch die heute eröffnete große wegs, daß es eiwa auf der Rundfunkausstellung nichts „Ne d i Br 1 G fa e Gr e N Babe Rundfunkausstellung 1937 ausgesprochen im Zeichen dl er Preis- äbe. Jm Gegenteil, man wird mangerlei neue „Schikanen“e f [s 200 e s 00 Ua eb “A Pan senkungsmaßnahmen. Am 15 Puli bereits gab dio undfunk- sehen bekommen. Vor allem ist da das sogenannte magishe Fei T fis 4 10 tai Linse flei ein Le 00 bis nbi Alien A dis im Durchschnitt u nennen, das wie eine Pupille gelorn, mit der Verenge pes 89,00 is 49,0 u e N, thig A is 19 %, bei den hauptsählihsten Bestü>kungsröhren so 8 95 | bzw. Erweiterung seines „Sehschlives“ eine optishe Fei ß p Linsen, mittel, katertrer gra orb a es, bis 30 % betrugen. Der Verbraucher hat én Recht, zu fragen stellung ins R wie sie bisher nur mit dem Gehör nic! e Gia Sas Ms N t E E Man wie denn diese re<t beträchtlichen Preissenkungen zustande | ielt werden konnte. Weitere Fortschritte sind in der Bes 100 Ds N E e E i fl a8 ois ekommen sind, wenn er ni<t annehmen soll, daß die bisherigen sachung der Bedienung erzielt worden. Das Einknopfgerät F V: 49,00 „t, GUNL Pas ge n ie Speise i tattet beispielsweise alle erforderlichen Einstellungen durh Dr? #, do. II1I 58,00 bis 59,00 #4, Reis, nur für Speise-

reise stark erhöht waren. Das war 199 der, Rdhn dex sri eines einzelnen Knopfes und ein weiteres Gerät bringt das 2 de notiert, und zwar: Ftaliener, unglasiert —,— bis

S Bei en D Ploicbonds Uebel n en E Ks oe A kommenste auf diesem Gebiet durch vollautomatishe Einstell} #- Mulm., unglasiert —— bis —,— H, Mexiko itt, war die Vielzahl der in jedem Jahre neu auf den Markt so daß L E N auf den n, “u enders L A E R 00 bis 2 00 4 L E uuB u kommenden Röhrentypen. Fn der Entwiklungszeit des Rundfunks, feinsimögliche Einstellung Cat E h von si auth „200 4, Gerstengraupen, Kälberzähne 33,00 bis 34,00 4,

Daß im übvigen auch auf dem Gebiete des Volksempfän! [stengrüße 34,00 bis 35,00 M, Haferflo>ken 40,75 bis 41,75 M, ase Neuerungen herauskommen werden, darf man Pras geionens E s ¿dbl U 40 bis Bestimmtheit erwarten. Es wird jedenfalls alles getan, um D L Weizenmeh L, M e S0 bio A0 4 Weizen- nur der deutshen Rundfunkwirtschaft einen neuen uftri bl, Tope 502 38,40 bis 39,40, Weizengrieß, Type 502 39,70

Dein Opfer für das hilfswerk gehen, sondern um auch das wirtschaftlich, kulturell und politi} 10/70 .4, Kartoffelmehl —,— bis —— #, Zu>er (Grund-

„Mutter und fiind” ; wird lebendig in der Jukunft des deutschen Volkes

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Verdoppelung unserer Fischerzeugung.

Markt- und Preisordnung für Fische in Vorbereitung.

Nachdem sich die Jahresfangmenge an Frischfishen von 1932 bis 1936 bereits nahezu verdoppelt hat, soll jeßt no< eine weitere ungefähre Verdoppelung unserer Erzeugung für die direkte Er- nährung erfolgen. Diese Aufgabe verkündet Robert Ahlf im „Vierjahresplan“ als nähstliegendes Ziel der deutschen Hochsee- fisherei. Das Schiffbauprogramm für 1937 und 1938 beläuft sih auf rund 80 neue Fischereifahrzeuge, deren Einzelkapazität wesent- lih größer ist als die früherer Neubauten. Ueber die Frischfisch- anlandungen hinaus soll die für die Bauern so wichtige Fisch- mehlproduktion dur< besondere Maßnahmen no< eine weitere Steigerung erfahren. Gleiches wird für die Lebertranproduktion erwartet. Auch für den Absay der Fishe und Fischwaren sind grundsäßli<h neue Maßnahmen in Vorbereitung, insbesondere auch für die Ausbildung der Absaßwege und Absaborganisation im ganzen Binnenland. Fm Fnteresse der Verbraucherschaft und gleichzeitig als Grundlinie für alle mit Aussicht auf Erfolg anzu- seßenden Propagandamaßnahmen soll weiterhin im Wege der Markt- und Preisordnung erstmalig eine Regelung der Preise erfolgen, die die immer wieder auftretenden überseßten Spißen- preise ein für allemal beseitigt und dadur die Gewähr gibt, daß für jeden deutshen Volksgenossen zu jeder Jahreszeit der Fisch ein ershwinglihes Nahrungsmittel ist. Der Referent behandelt \hließli<h au< das Problem der Vorratswirtschaft und kündigt die Jnbetriebnahme einer Versuchsanlage an, um mit Hilfe eines Tiefkühlverfahrens Seefische lagerfähig zu machen.

Wirtschaft des Auslandes.

Belgiens Außenhandel im Zuni.

Brüssel, 30. Juli. Die belgishe Einfuhr betrug im Juni 3 300 000 t im Werte von 2280 Mill. bfrcs. und die Ausfuhr 9 348 000 t im Werte von 2263 Mill. brfcs., d. h. 99,3 % der Ein- fuhr. Jm gleihen Monat des Vorjahres betrug die Ee 9 363 000 t im Werte von 1463 Mill. bfrcs. und die Ausfuhr 1 263 000 t im Werte von 1134 Mill. bfres. Bei einem Vergleich ist aber zu berü>sihtigen, daß die Zahlen des Vorjahres wegen der damaligen Streikbewegung kein normales Bild vermitteln können.

Flaute in der niederländischen Textilindustrie.

Amsterdam, 29. Juli. Nach einem Fahr kräftigen Auf- E die Konjunktur in der niederländischen Textilindustrie

eßte bereits vor der Guldenentwertung ein machen sich jeßt Anzeichen bemerkbar, die darauf hinweisen, daß der Höhepunkt der Konjunktur vorerst erreicht und in A Betrieben be- reits überschritten ist. Diejenigen Fabriken, die für den Julands- markt arbeiten, berichten seit einiger Zeit über Absaßsto>ungen. Vor allem kommen aus Enschede derartige Meldungen, wo man teilweise shon zur Stillegung von Maschinen und Verkürzung der Arbeitszeit Thveiten mußte. Man Le h diesen Konjunktur- rüd>shlag darauf zurü>, daß na<h der uldenentwertung der Handel aus Furt vor einer weiteren Wertminderung des

: Guldens und in der Anitahme erhöhter Absaßmöglichkeiten seine

Läger weitgehend aufgefüllt hat. Dabei entsprach aber der Absaß im Kleinhandel nicht den Uen U und soweit Käufer wirkli<h auftraten, wurden damals die Bedürfnisse für none Zeit hinaus reihlih befriedigt. Zur Zeit stagniert des- halb der Kleinhandel in Textilien fast vollständig, so daß auch die Au trage gange bei den Fabriken sto>en. Die für den Export arbeitenden Zweige der niederländischen Textilindustrie melden dagegen nah wie vor eine günstige Lage. Die Nachfrage aus dem Ausland ist unverändert gut, wobei besonders Nieder- ländish-{Fndien 2A als aufnahmefähiger Markt erweist. Fn niederländischen Textilkreisen selbst betrahtet man die augenbli>- lihe Flaute als vorübergehende Erscheinung.

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Passive Handelsbilanz in Estland im ersten Halbjahr 1937.

Reval, 29. Juli. Seit dem Oktober 1936 weist die Handel3- bilanz Estlands in jedem Monat einen Einfuhrübershuß aus. Erst im Juni 1937 ist ein Umschwung eingetreten, als ih bei einer Einfuhr von 86 Mill. Kr. und einer Ausfuhr von 9,6 Mill. Kr. ein Exportsaldo in Höhe von rund 1 Mill. Kr. ergab. Im ersten Halbjahr 1937 stellte sih die Ausfuhr Estlands auf 43 Mill. Kr. gegen 37,3 Mill. Kr. in der gleihen Beit des Vor- jahres, während \sih die Einfuhr auf 51,7 Mill. Kr. gegen 39,0 Mill. Kr. belief. Es ergibt si< somit ein Passivsaldo von 8,7 Mill. Kr. gegen 1,7 Mill. Kr. im ersten Halbjahr 1936. Die Zunahme des Einfuhrüberschusses ‘wird einmal auf die ungünstige Ernte 1936 zurü>gesührt und weiter auf die Beschleunigung des Jndustrialisierungsprozesses.

Frakische Staatsanleihe in London liberzeichnet.

London, 28. Juli. Die 44 %ige irakishe Staatsanleihe in Höhe von einer Million Pfund konnte am Mittwochmorgen be- reits nah 50 Minuten Dauer wegen Ueberzeihnung abge|chlossen werden.

Nur da, wo wirkli j tehnisher Fortschritt dur< eine neue Röhre erzielt wird, T S I I T I I E E S I E I l

amerikaner aller Art 330,00 bis 462,00 M, Nöstkaffee, Brasil Superior bis Extra Prime 407,00 bis 436,09 4, Röstkaffee, Zentral-=- amerikaner aller Art 432,00 bis 558,00 4, Kakao, îtark entölt 138,00 bis —,— M und 178,00 bis —,— H, Kakao, leiht entölt —,— bis —,— M, Tee, chines. 810,00 bis 880,00 #4, Tee, indis< 960,00 bis 1400,00 , Ringäpfel amerikan. extra <hoice —,— bis —,— M Pfaumen 40/50 in Kisten —,— bis —— A, Sultaninen Kiup Caraburnu Auslese { Kisten 72,00 bis 74,00 , Korinthen <hoice Amalias 55,00 bis 57,00 4, Mandeln, „süße, handgewählte, ausgew. —— bis —— &, Mandeln, bittere, handgewählte, ausgew. —,— bis —,— M, Kunsthonig in F kg- Pa>ungen 70,00 bis 71,00 Æ, Bratenshmalz in Tierces —,— bis —,— M, Bratenshmalz in Kübeln —,— bis —,— M, Berliner Rohshmalz —,— bis —— #, Spe>, inl., ger, —— bis —,— #, Markenbutter in Tonnen 290,00 bis 292,00 M. Markenbutter gepa>t 294,00 bis 296,00 (46, feine Molkereibutter in Tonnen 284,00 bis 286,00 4, feine Molkereibutter gepa>t 288,00 bis 290,00 4 Molkereibutter -in Tonnen 276,00 bis 278,00 4, Molkereibutter gepa>t 280,00 bis 282,00 #4, Land- butter in Tonnen 262,00 bis 264,00 4, Landbutter gepad>t 266,00 bis 268,00 4, Allgäuer Stangen 20/9, 96,00 bis 100,00 S, e<ter Gouda 40 °% 172,00 bis 184,00 #Æ, e<ter Edamer 40 %%o 172,00 bis 184,00 4, bayer. Emmentaler (vollfett) 220,00 bis 4, Allgäuer Romatour 20 9/9 120,00 bis —,— &, Harzer

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Käse 68,00 bis 74,00 „4. (Preise in Reichsmark.)

Ersie Beilage zum Reihs3- und Staatsanzeiger Nr. 173 vom 30. Juli 1937. S. 3

Berliner Börse am 30. Zuli.

Aktien still, aber niht unfreundlih, Renten gesragt.

Bei Börsenbeginn konnte man auf Teilgebieten des Aktiens marktes Realisationen des berufsmäßigen Börsenhandels beobs achten, der sih gestern anscheinend etwas übernommen hatte, Da aber die Kundschaft der Depositenbanken wieder mit kleinen Anschaffungen vertreten war, erfolgte ein Ausgleih bei wenig veränderten Kursen. Jn der Grundlinie blieb die Tendenz freundlich, zumal man si< von den weltpolitishen Vorgängen ziemlih unabhängig gemaht hat. Der Pessimismus, der in englishen Blätterstimmen Hinsichtlih der heutigen Sißzung des Nichteinmischungsausschusses Ausdru> findet, konnte daher faum Einfluß gewinnen. Etwas lebhaftece Umsäße als an den Vors tagen hatten Montanwerte aufzuweisen, von denen Mannesmann 4, Rheinstahl 4, Verein. Stahlwerke und Klö>ner je 4 % ge wannen. Sehr ruhig lagen wieder Braunkohlenaktien, nuv Rheinebraun konnten in Nachwirkung der zuversichtlichen Aus=- führungen in der HV. erneut um 1 % anziehen. Dadurh wurde auch etwas Kaufneigung für Niederlausizer ausgelöst, die einen Anfangsgewinn von 4 auf 14 % verbesserten.

Kaliaktien konnten sih knapp behaupten. Fn der chemischen Gruppe stiegen Rütgers um 1, Kokswerke um 4 %. Farben lagen mit 169% um 4 % unter Vortagss<hluß. Gummi- und Linoleums aktien blieben meist gestrichen; das galt au<h für einen Teil der Elektrowerte, bei denen Siemens in kleineren Beträgen angeboten und 14 % s<hwächer waren. Fn Versorgungswerten fandew kleine Anlageläufe statt; EW. Schlesien und Charl. Wasser zogen um je % % an. Bei den Autoaktien gaben BMW. vom Vortag$ gewinn 1% wieder her, auch Daimler begegneten nur noch ge=- ringem JFuteresse. Am Maschinenbaumarkt wurde die gestrige Bewegung in Verliner Maschinen, die 4 % verloren, abgelöst dur< Käufe in Orenstein (+ 1%). Von gZellstoffaktien behaup=- teten nur noch Aschaffenburger ihre ansteigende Tendenz (+ 1 %), während Waldhof unter Glattstellungen um 34 % zurü>gingen. Charafkteristish für die oft Zufälligkoiten unterworfene Kursbil4 dung war eine Steigerung von Vogel Draht um 3% %, die bet einem Umsaß von nux 2000 RM eintrat.

Fm Verlauf führte die anhaltende Geschäftsstille an ver- schiedenen Marktgebieten zu unbedeutenden Kurxseinbußen. S9 ermäßigten si<h Farben um 4 auf 169%4%, im aleihen Ausmaß gaben au< Daimler, Dtsch. Erdöl und Verein. Stahlwerke nah. Schu>ert und Kokêwerke verloren je 4 %. Andererseits wurden Mannesmann, Rheinebraun und AEG je 4 % höher bewertet.

Die Börse schloß till bei knapp gehaltenen Kursen. Farben gingen mit 1694 aus dem Verkehr, Verein. Stahlwerke büßten

egen den Anfangskurs 24 % ein. Die heute getätigten Umsäße ajgen weit unter dem Durchschnitt der Vortage. Trothem war die Grundtendenz als re<ht widerstandsfähig zu bezeichnen.

Am sogenannten Einheitsmarkt standen wiederum Bankaktien im Mittelpunkt des Jnteresses, insbesondere DD-Bank, die um 1% anzogen. Berliner Handelsgesellshaft gewannen erneut: 14, Adca % %. Auch Hyp. Banken wurden gesucht, wobei Bayerische Hyp. um 74 und Meininger Hyp. um 4 % anstiegen. Von heimishen Jndustriewerten wurden Bremer Allgem. Gas 474, Gebr. Krüger 4, Christoph & Unma> 34 % höher bewertet, während Dortmunder Aktienbrauerei 4 und Schönbe> 354 % her- gaben. Von Kolonialwerten zogen Kamerunex um 24 % an.

Am Rentenmarkt erhielt si<h Nachfrage für Reichsaltbesit, die mit 127,10 (+ 0,10) einen neuen Höchstkurs erreichten. Die Um- huldungsanleihe gab dagegen nah den vorangegangenen Steiges rungen um 5 Pf. auf 94,70 nah. Weiter gefragt wurden Wieder- aufbauzuschläge (+ s %). i

Am Kassarentenmarkt wurden Rhein. Hyp.-Pf.-Br. gestrichen Geld notiert. Komm.-Obl. gewannen zum Teil #—4 %, \o Rhein. Boden, Me>lenburger_ Hypotheken- und Wechselbank sowie Deutsche Hyp.-Bk. je 4 %. Stadtanleihen waren bei kleinen Um- säßen unverändert. Fm wesentlichen galt das au<h für Länder- und Provinzanleihen sowie Landschaftl. Goldpf.-Br. Von Neu- besibanleihen notierten Dekosama unv. 5276, Hamburger ge- wannen 0,35. Bei Jndustrie-Obl. zogen Mix & Genest um % an, dagegen waren Farben und Aschinger um je %, Gelsen-Benzin und Mont Cenis je 4, Ha>ethal % % s<hwächer.

Am Geldmarkt verteuerte sich Bl.-Tagesgeld auf 24—3 %.

Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung wurde das engl. Pfund mit 12,40 (12,39), der Dollar mit unv. 2,491, der Gulden mit 137,39 (137,28), der Franc mit 9,33 (9,324) und der Franken mit 57,20 (57,14) festgeseßt.

E O O Om

Gemeinschaftsarbeit gegen den Unfall.

Richtlinien des Reichsarbeitsminifters.

Um den volksgesundheitlihen und den materiellen Schäden aus Unfällen an der Arbeitsstelle no< entshiedener als bisher entgegentreten zu können, hat der Reichsarbeitsminister neue Richtlinien für die Gemeinschaftsarbeit bei der Durchführung der Unfallverhütungsvorschriften aufgestellt. Er stüzt sih dabei auf Berichte über die Zusammenarbeit zwischen Gewerbeaufsiht und Berufsgenossenshaften im Jahre 1936, die ein starkes Bedürfnis nach einer Vertiefung der Gemeinschaftsarbeit erkennen lassen. Sie ist um so mehr geboten, als die Gründe, die 1932 zu einer Lo>kerung der Gemeinschaftsarbeit führten, in den leßten Fahren durch die grundlegende Besserung der Wirtschaftslage mehr und mehr hinfällig geworden sind. Fn den neuen Richtlinien wird u. a. auch der kleine Betrieb stärker erfaßt. Die Beschränkung der Gemeinschaftsarbeit für die Betriebe mit weniger als zehn Be- shäftigten ist nur für die gemeinsamen Betriebsbesihtigungen aufs re<terhalten. Im übrigen wird die Einheitlichkeit der Unfallver- hütung weiter gefördert. So muß der te<hnishe Aufsihtsbeamte der Berufsgenosjenschaft sich mit dem Gewerbeaufsihtsbeamten in Verbindung seben, um seine Beteiligung an den Betriebsbesichti- gungen zu ermöglichen Und umgekehrt. Werden bei einer nit gemeinsamen Besichtigung bemerkenswerte Mängel festgestellt, so teilen sich das Gewerbeaufsihtsamt und die Berufsgenossenschaft gegenseitig die Feststellungen mit und überwachen gelegentlich weiterer Besichtigungen thre Abstellung. Ueberhaupt 1st die Erfüllung der in Verfügungen und Anordnungen gemachten Auf- lagen von beiden Seiten nahzuprüfen. Die neuen Richtlinien aelten nur für die gewerblichen Berufsgenossenschaften, für deren Anlagen aber fast ausnahmslos.

Vom Fnternationalen Kokskartell.

Gründung der Ueberwachungsgefellschaft.

Brüssel, 29. Juli. Nachdem bereits anläßli<h der Unter- zeihnung der Jnternationalen Kokskonvention mitgeteilt worden war, daß eine neu zu gründende Jnternationale Koksvereintgung in Brüssel das ausführende Organ des neuen Kartells darstellen oll, ist nunmehr die Gründung dieser Ueberwachungsgesellschaft in Brüssel unter dem Namen „Association Jnternationale de Cokes“ erfolgt. Diese Gesellschaft hat na< den Anordnungen und Richtlinien, die der geshaftsführende Ausschuß des Koks- kartells aufstellt, die Ausfuhrpreise und Ausfuhrmengen zu übers wachen. Das Nominalkapital der Jnternationalen Koksvereints- gung tas 100 000 frcs und ist in 1000 Aëtien zu 1e 100 fres eingeteilt. Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat hat hier» von 453 Aktien gezeichnet, das Oberschlesische Steinkohlen-Syndikat 19 Aktien, das Niederschlesi he Steinkohlen-Syndikat 13, die British Coke Export Sales Corporation Ltd. 209, das Nieder« ländijhe Kohlenvertause-Lontor 156, das Seeländische Kohlen« Syndikat 23, das eile: Belge des Cokes 95 Aktien. Auf die g polnishen Ko len-Organisationen entfallen zusammen

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