1937 / 179 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 06 Aug 1937 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs: und Staatsanzeiger Nr, 179 vom 6. August 1937. S. 2

Bekanntmachung KP 375

der Ueberwachungsstelle sür unedle Metalle-vóm-: 5. August] -

1937, betr. Kurspreise für unedle Metalle,

1. Auf Grund des § 3 der Anordnung 34 der Ueber- wachungsstelle für unedle Metalle vom 24? Juki 1935, “betr. Richtpreise für unedle Metalle (Deutscher Reichsanzeiger Nr: 171 vom 25. Juli 1935) werden die folgenden Kurspreise ‘festgeseßt: {1 N Aluminium (Klassengruppe 1): i : Aluminium, nicht legiert (Klasse TA) « « « RM 133,— bis 137,— Aluminiumlegierungen (Klasse TB) 61,—

Vlei (Klassengruppe 1IlI1): V Q | Blei, nicht legiert (Klasse TITA). . „e « « RM 27,50 bis 29,50 Hartblei (Antimonblei) (Klasse ITB). «p: 30,— 32,—

Kupfer (Klassengxuppe VIII): : : Kupfer, nicht legiert (Klasse VILIT A) «» «« RM 81,50 bis 84,—

Kupferlegierungen (Klassengruppe [IX): Messinglegierungen (Klasse TX A) « « + « « RM 60,— bis ‘62,50 Rotgußlegierungen (Klasse IXB) «o ooo ny 81,— ‘83,50 Bronzelegierungen (Klasse TX: C) 111,— , 114,— Neusilberlegierungen (Klasse TX D) 70,— y 72,50

Nidckel (Klassengruppe XII1): ; Nickel, nicht legiert (Klasse XIII A) RM 236,— bis 246,—

Zink (Klassengruppe XI1X) :

Feinzink (Klasse XIXA) « «e . o. - « « RM 32,50 bis 34,50 Rohzink (Klasse XIR C). „« «e o o. e. y 28,950. y 30,50

Zinn (Klassengruppe XX):

Zinn, nicht legiert (Klasse XXR A) « + . RM 331 ,— bis 341,— Banka-Zinn in- Blöcken. „+ + - o 5 . n 343,— y 393, Mischzinn (Klasse XXB) « « - - o e B01 S4 je 100 kg Sn-Jnhalt

RM 27,50. bis 29,50 je 100 kg Rest-Fnhalt RM 331,— bis 341,— je 100 kg Sn-Fnhalt RM 27,50 bis 29,50 je 100 kg Rest-Jnhalt.

9. Diese Bekanntmachung tritt am Tage nach ihrer Ver- öffentlihung im Deutschen Reichsanzeiger in Kraft. Gleich- zeitig treten die Bekanntmahungen KP 8369 bis KP 874 außer Kraft. 4

Berlin, den 5. August 1937.

Der Reichsbeauftragte für unedle Metalle. Stinner,

® §: 0 S 7) 1 N

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Lötzinn (Klasse XRD). « «o 5

Bekanntmachung.

Das Reichsaufsichtsamt für Privatversiherung hat:

'A. gemäß § 5 des Geseßes über die Beaufsichtigung der Privaten Versicherungsunternehmungen und Bauspar assen vom 6. Juni 1931 (Reichsgeseßbl. I S. 315) zum Geschästs- betrieb zugelassen: * a c 1CADINnN

=+; dirch Vérfügung ‘vom f: April 1987 dn „Signal“ Unfallversicherungsverein auf Gegen- seitigkeit in Dortmund, - 9, durch Verfügung vom 18. Juni 1937: H die Haftpflicht-Unterstüzungs-Kasse kraftfahrender Be- amter Deutschlands auf Gegenseitigkeit in Erfurt, . durch Verfügung vom 19. Juni 1937: H die Krankenkasse bayerischer Erzieher, Versicherungs- verein auf Gegenseitigkeit in Nürnberg.

B. folgenden Unternehmungen unter Anerkennung als kleinerer Verein die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb erteilt:

1. durch Senatsentscheidung vom 2. Februar 1937 und Verfügung vom 23. März 1937: E : dem Kleintier-Versicherungsverein „Kleintierschuß“ im DSB. (Deutscher Siedler-Bund), Gaugruppe West- falen-Nord in Münster i. W,,

. durch Senatsentscheidung vom 10. November 1936 und Verfügung vom 30. März 1937: a j der Fürsorgekasse für die fatholischen weiblichen An- estellten in geistlichen Häusern und Klöstern, Ver- En auf Gegenseitigkeit in Regensburg, . dur Senatsentscheidung vom 10, November 1936 und Verfügung vom 15. Mai 1937: j der Sterbekasse der „Vereinigung von Reichgottes- arbeitern in Deutschland e. V.“ in Breslau, ;

4. durch Senatsentscheidung vom, 10, November 1936 und Verfügung vom 19. Mai 1937: der Beerdigungskasse für die Angestellten der Dresdner Bank in Berlin, / :

. durch Verfügung vom 10. Funi 1937: a) der Bruderhilfe der Pfarrer Kraftfahrervereini- gung auf Gegenseitigkeit in Allstedt,

2A LMEI A A C A Ta Meran L dai:

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b) der Ruhegeldkasse der Bremer Straßenbahn in

Bremen,

c) der Versorgungskasse für die Gefolgschaftsmit-

glieder der Betriebe und Betriebsgesellschaften des Elektrizitätsverbandes Stade. (Zweckverband) in Bremen, 6. durch Verfügung vom 24, Funi 1937: der Hamburger Sterbekasse von 1905 (V, V, a. G.) in - Hamburg.

C. folgende Änderungen des Geschäftsplans und Be-

standsveränderungen gemäß §8 13, 14 des Geseßes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen und Bausparkassen vom 6. Juni 1931 (Reichsgeseßbl. T S. 315), zum Teil in der Fassung des Geseyes vom 5. März 1937 (Reichsgeseßbl. 1 S. 269), genehmigt: 1. Surch Verfügung vom 25. Data 1937: der Leipziger Feuer-Versicherungs-Anstalt in Leipzig die Aufnahme des Betriebs E a) der Einheits-Versicherung, b) der Wäschereischuß - Versiherung für Waschan- stalten und oder Färbereien, 2. durch s vom 13. März 1937: ; der Guardian Affsurance Company Limited in London den Betrieh der verbundenen (kombinierten) Feuer-,

Einbruchdiebstahl- und Wasserleitungsschädèn-Versiche-

1

rung im Gebiete des Deutschen! Reichs,

è S. dur Verfügung“ vöin-19. März

1937: dex - Deutsthew : Sachversicherung - Hamburg die Aufnahme des Betriebs

a) der Unfallversicherung,

b) der Hastpflichtversicherung, : i R c) der Run unkempfangsgeräteversicherung und d) der Kraftfahrzeugversicherung,

. durch Verfügung vont 25. März/2. April 1937: y der Gerling-Konzern Lebensversicherungs-Aktiengesell- schaft in Köln. die Uebernahme des Versicherungs-

‘-bestandes-der Pensions-, Witwen- und Waisenkässe fue die kaufmännischen Angestellten der Firma Rudolph _Herßog in Berlin, l

: durch Bergung vom 27. April 1937: :

? der Brand- und Einbruchsdiebstahlschuß a. G. des Nationalsozialistischen Lehrèrbundes, Abteilung Wirt- \chaft-und Recht, Gau Thüringen in Weimar,

a) die Ausdehnung des Geschäftsgebietes auf die îm Gau Thüringen gelegenen preußischen Landes- teils E :

b) die Aufnahme des Betriebs der Einbruchdieb- stahl-Versicherung, l

. durch Verfügung vom 28. April 1937: : der Mannheimer Versicherungsgesellschaft in Mann- heim ‘die Aufnahme des Betriebs der Filmausfall- Versicherung, : i

. durch Verfügung vom 5. Mai 1937: : der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft in Magdeburg den Betrieb der Einbruchdiebstahl-Ver- siherung 1n Holland,

. durch Verfügung vom 21. Mai 1937:

a) der Leipziger Feuer-Versicherungs-Anstalt

Leipzig, i

b) der Allgemeinen Feuerassekuranz Aktiengesellschaft in Hamburg, |

c) der Deutschen Sachversicherung Aktiengesellschaft, Berlin in Hamburg, ; die Aufnahme des Betriebs der Filmausfall-Ver-

; sicherung,

. durch Verfügung vom 11. Juni 1937! der Württembergischen Transport-Versicherungs-Ge- sellschaft in Heilbronn die Aufnahme des Betriebs der Rauhwaren-Einheitsvexsicherung,

. ‘durxh Verfügung vom 17. Juni 1987: :

a) der Nord-Deutschen Versicherungs-Gesellschaft in Hamburg, :

b) der Oldenburger Versicherungs-Gesellschaft in Oldenburg, : : c) der Württembergischen Feuerversicherungs-Aktien- gesellschaft in Stuttgart, : d) der Gothaer Allgemeinen Versicherungsbank Aktiengesellschaft in Gotha, | e) der Neuen Frankfurter Allgemeinen Versiche- rungs-Aktien-Gesellschaft in Frankfurt a. M., f) der Badischen Assekuranz Gesellschaft Aktien-Ge- sellschaft in Mannheim, : die Aufnahme des Betriebs der Filmausfall-Versiche-

rung, : U E E

: durch Vérfügüng hom: 19, Juni 1937: E

a) dér ‘Phonix Assuränée Company Limited in London den Betrieb der verbundenen (kom- binierten) Feuer-, Einbruchdiebstahl- und Wasser- - Leitungss{chäden-Vetsichetung im Gebiete des Deutschen Reichs,

b) ‘die Uebextragung- des Versicherungsbestandes der

- Deutschen Versicherungsbank Aktiengesellschaft in

Berlin auf die Victoria Feuer-Versicherungs- Actien-Gesellschaft in Berlin,

._durch Verfügung vom 22. Juni 1937:

a) -der Gothaer Kraftfahrzeug- und Transportkver- sicherungsbank A.-G. in Köln a. Rh.,

b) der Bayerischen Versicherungsbank Aktiengesell- schaft in München i die Aufnahme des Betriebs der Filmausfall-Versiche-

rung,

. durch Verfügung vom 3. Juli 1937: der Colonia, Kölnische Feuer- und Kölnische Unfall- Versicherungs-Aktien-Gesellschaft in Köln die Auf- nahme des Betriebs der Automaten-Versicherung,

. durch Verfügung vom 22. Fuli 1937: der Magdeburger Feuerversiherungs-Gesellschaft în Magdeburg die Aufnahme des Betriebs der Glasver- sicherung.

Berlin, dèn 4. August 1937.

Das Reichsaufsichtsamt für Privatversicherung. Dr. Widmann, E

p

in

: Verordnung über Aenderung der Binnenlinie im Bezirk des Oberfinanzpräsidenten Ostpreußen.

Auf Grund der Verordnung des Reichsministers der Finanzen vom 6. Oktober 1928 S: 578) wird gemäß § 16 Abs. 3 des Vereinszollgeseßes vom 1. Juli 1869. hiermit verordnet:

Die in den Bekanntmachungen des Präsidenten des Landesfinanzamts in Königsberg vom 9. Juni 1921 (Amts- blatt ‘dex Regierung zu Königsberg für 1921 Stück 31 S. 270 und zu Marienwerder für 1921 Nr. 27 S. 156) sowie vom 4. Juli 1921. (Amtsblatt der Regierung zu Marienwerder 1921 Nr. 32 S. 180) festgeseßte Binnenlinie wird in dem Raum zwischen Dargen (bei Fischhausen) und Elbing wie folgt geändert:: i |

“Die neue Binnenlinie {ließt sich bei Dargen (nordwest- lih S iee A dex alten Binnenlinie an Und folgt den Land- straßen über Fischhausen, Caspershöfen, Forken, über die Wegegabel östlih Oberförsterei Kobbelbude nah Elenskrug, über Widitten, Gr. Heydekrug, Gut Kaporn, Margen, Nauy- winkel, Vorwerk Kl. Holstein, Holstein nach Königsberg. *)

*) Jn den Städten Königsbetg und Elbing gehören nur die von der Binnenlinie umgrenzten Teile zum Ct Die Straßen, . deren Verlauf die Binnenlinie bezeichnet,

nachstehend- mit dém

usag (a G). versehen sind,. liegen. sie außer- halb des Grenzbezirks, 49 AIEE M TEE ß

Aktiengesellschaft ¿in

¿S

(Reichsministerialblatt

inie iegen im allgemèinen im .Grenzbezirk; „soweit sie im Junnern. der Stadt |

|

ngebiieti A enn

1 Die von Holstein nach Königsberg führende Straße. ist dey

Holsteiner Damm, der hier die Binnenlinie bildet. Hieran schließt sih als solche der den Holsteiner Damm - mit dey Holländerbaumstraße verbindende Straßenzug (a G) unter dey Eisenbahnüberführung.. an,.. weiter - die Holländerbaumstraße

4 (a G), die Lizeutstraße (a G) und die Lastadiestraße (a G). Von

der Ecke des. «Hauses _ Lastadie-Reifschlägerstraße führt die Vinnenlinie vor dex Krämexbrücke in gerader Linie quer über

den Pregel auf die Nordtoestecke des Hauses Kai Nr. 2, folgt

dann weiter auf der andern Seite des Pregels zurück dem Kai, überquert vor der grünen Brüke den Pregel, folgt weiter der Großen Kranstraße (einbezogen in den Grenzbezirk ist au

die an dex Großen Kranstraße liegende Werfthalle), ‘dy

5. Kranquergasse, der Friedrichsburger Straße (a (6), dem dit

Straße mit der Hafenstraße verbindenden Straßenzug (a (0 unter dexr Eisenbahnüberführung, der Hafenstraße bis zun Contiener Weg, dem Contiener Weg bis zur Berliner Straß, Weiterhin folgt die Binnenlinie der (in die Kunststraße nag Elbing übergehenden) Berliner Straße, der Kunststraße nag

Elbing bis Ludwigsort und von hier der Eisenbahn König berg—Elbing bis etwa 6 km vor Braunsberg. Hier \chlic;

sie sih an die bereits festgeseßte Binnenlinie (Amtsblatt der Regierung Königsberg 1921 Nr. 31 S, 271 (Ziff. 4) und voy Marienwerder 1921 Nv. 27 S. 157 (Ziff. 4) und Nv. 9} S. 180) an bis zum Elbingfluß. Diesem folgt sie flußaufwärtt in einer Entfernung von 5 m vom Ufer (Ufer = jeweilig Scheide zwischen Wasser und Land) durch das Hafengebiet de Stadt Elbing bis zur Reichsbahnbrüke, hierbei die dem Elbing: fluß unmittelbar anliegenden Gebäude Hermann-Balk-Ufey Nr. 53 (Kling) und Fischervorberg Nr. 8 (Ruderklub Vor: wärts) in den Grenzbezirk einbeziehend. Unmittelbar vor der Reichsbahnbrücke \{chneidet die Binnenlinie, an der Reichs bahnbrüdcke. entlang gehend, diese aber außerhalb des Grenz bezirks lassend, den Elbingfluß, verläuft zurück in einer Ent fernung von 5 m vom Ufer den Elbingfluß abwärts durch da Hafengebiet der Stadt Elbing bis zur Ausmündung des da Anfang des Kraffohlsdorfer Weges schneidenden Entwässu rungsfanals, hierbei die dem Elbingfluß unmittelbar anliegen den Gebäude auf den Grundstücken Berliner Straße Nr. 14] (Holzhandlung Wohlert), Börsenstraße 1 (Alte Börse) Schleusendamm 9 und 9a (Arbeitersiedlung der Firm F. Schichau) und Schleusendamm Nr. 11 (Creußmann) in den Grenzbezirk einbeziehend. Sie geht dan in westlicher Richtung den Entwässerungskanal entlang, \cchneidet den Kraffohls: dorfer Weg an dessen Anfang und verläuft auf einem Feldweg, der den Anschluß an die alte Binnenlinie bildet (vgl. Regf

Amtsblatt von Marienwerdex 1921, Nr. 32 S. 180). /

Diese Verordnung tritt am 1. September 1937 in Kraft, Königsberg, Pr., den 4. August 1937. Der Oberfinanzpräsident Ostpreußen.

Preußen. „_ Vetanntmachung.

28 Auf Gründ i

gesezbl. I S. 479 in Verbindung mit § 1 des Geseßes über

die Einziehung kommunistishen Vermögens vom - 26. Mai

1933 (Reichsgeseßbl. S. 293) ‘vird ‘hiermit das Motorrad}

Marke Standard, Kennzeihen I1T 52342, 500 cem, des flüchtigen Bezirksleiters der - illegalen YJ. B. V.,.. Schlossers Albert Wandres, zuleßt wohnhaft in Wiesbaden, Röder- straße 6, mit Zubehörteilen, zugunsten des Preuß. Staates eingezogen.

Dies wird an Stelle einer Zustellung amtlich bekannt gemacht.

Wiesbaden, den 26. Fuli 1937. Der Regierungspräsidenk. J. A.: Dr. Altmann.

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Der Columbianische Gesandte Herr Obregón Arjona hal Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit führt Attaché Llach die Geschäfte der Gesandtschaft.

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Nummer 22 des Reichsarbeitsblatts vom 5. August 1937 Teill Amtlicher Teil hat folgenden F nhalt : 11. Arbeitsvermittlung, Arbeitsbeschaffung, Arbeitsdienst, Arbeitslosenhilfe, Geseße, Ver ordnungen, Erlasse: Anordnung zur ‘Aenderung der Vierten Anordnung zur Duxchführung. des Vierjahresplans über dit Sicherstellung der Arbeitskräfte und des Bedarfs an Rohstoffen für staats- und wirtshaftspolitisch bedeutsame Bauvorhaben voin 7. November 1936. Vom 23. Juli 1937. Vierte Anordnung zur Durchführung des Vierjahresplans über die Sicherstellung der Arbeitskräfte und des Bedarfs an Baustoffen für staats- und wirtschaftspolitish bedeutsame Bauvorhaben vom 7. November 1936. Berichtigung. V. Siedlungswesen, Wohnungsweset und Städtebau, Geseye, Verordnungen, Erlasse: Reihsbürgschafter für den Kleinwohnungsbau (Auslauf der 1. Hypothek). Bereit stellung von Domänenland und Forstland für die ena N Betrifft: Verordnung über baupolizeilihe Maßnahmen zur Eir \spaxung von Baustoffen vom 30. Juni 1937 (Reichsgeseßbl, l S. 728). VI. Versorgung und Fürsorge. Geseye, Verordnungen, Erlasse: Mitwirkung der Arbeitsämter bei Durchführung der Luftshubß-Familienunterstüßung: Personalnachrichten.

Aus der Verwaltung. Wucherpreise beim Verkauf von Obstbaumbehängen. Eine Feststellung _; Preisbildung. Mehrere Fälle, tn denen ele Vetkaufspreise beim

Vexkauf von Obstbaumbehängen, insbesondere an den ! straßen, berichtet wird, g dem Reichskommissar für die Preis

- bildung zu folgender Feststellung Anlaß:

. Es. wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Gartenbau-

Wirtschaftsverbände: Kurhessen, Kurmark, Ostpreußen, Pommern, P

Sat{en, Sahsen-Anhalt und Thüringen im Einvernehmen mit

“Auf Gründ dès Gesehes ¡iber die Einziehung volks- und ó . sfáatsfeindlihen Vermögens vom 14. Juli 1933 —.: Reichs-

m. M )6

des Reichskommissars für dies)

Land-Y

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den zuständigen Preisbildungsstellen ein Verbot des bisher üb- lichen ersteigerungéverfahrens von Obstbaumbehängen erlassen und - Höchstpreise E derartige Obstverkäufe festgelegt haben. Diese Höchstpreise sind owohl für die Straßenbäuverwaltungen als auch ir die Ankäufer verbindlih. Verstöße' gegén die Anordnungen der Preisbildungsstellen und Gartenbauwirtshaftsverbände werden unnachsihtlih- geahndet. *- E N

Reichs- und Staatsatzeiger Nr. 179 vom 6. Aügust 1937. S. #5 -

Kunst und Wissenschaft.

_ Die: Plakatausstellung der Staatlichen Kunstbibliothek im Lichthof des Museums - in der Prinz-Albreht-Straße 7, die sich eines außerst regen Besuches erfreut, ist werktäglich bei freiem Eintritt geöffnet von 9—5 Uhr. Sonntags von 9—3 Uhr, Eintritt 10 Reichspfennig.

Handelsteil.

„Deutscher “Walfang“. _Erste deutsche Walfangausstellung eröffnet.

Jm Deutschen Kolonial-" und Ueberseémuseum, Breméèn, wurde am Donnerstag in Anwesenheit des Reg.-Bürgermeisters, des Senates und zahlreiher Vertreter von Partei und Wirtschaft die erste deutshe Walfangausstellung „Deutscher . Walfang“ er- öffnet. Ju dex Eröffnungsredé betonte Wirtschaftssenator Bern- ardt-Bremen, daß durch die Ausstellung zum Ausdruck gebracht werden soll, daß Bremen und der mit ihm eng verknüpfte Wirt- shaftsraum an der Unterweser nicht ‘nux. in der Geschichte des Valfangs in der Vergangenheit, sondern auch heute beim Neuauf- hau desjelben N Stellung einnimmt und zu behaupten entschlossen ist. em lange vernachlässigten Wirtschaftszweig „Valfang“ ist im neuen Reih und besonders im Rahmen des e SPUG wieder dië “gebührende Stellung zuerkannt worden. / :

Das Deutsche Réich ist der größte Waltranverbraucher der Welt. Noch im Fahre 1930 wurde für 90 Mill, RM Tran vom Ausland bezogen. Diese Tatsache allein dürfte zur Genüge die ungeheure Wichtigkeit des neu ins Leben gerufenen deutschen WValfangs vor Augen führen. Wir- haben- in Deutschland leider noch nicht die Möglichkeit, so führte, Senatox Bernhardt weiter aus, den für unsere Ernährung und für unsere Fndustrie erfor- derlichen Fettbedarf aus Pflanzenfetten in eigenen Kolonien zu decken, Als einzige „Kolonie“ bleibt uns nur das noch nicht auf- eteilte Weltmeer und damit auch dex Walfang. Mit dieser neuen ntwicklung ist der Wirtschaftsraum an der Ünterweser eng ver- knüpft. Man A das nicht nur an dem. Bau. der Walfangflotte und an der Beteiligung der vielen damit im Zusammenhang stehenden Jndustrien, sondern auch an der weiteren industriellen Verarbeitung des in Zukunft von diesen deutlshen Schiffen an- ebrahten Walöls. Ein großer Teil der zu Beginn des kommen- en Winters ausfahrenden Flotte ist auf bremishen Werften er- baut, Eine der bedeutendsten Tranreeodereien hat an der Unter-

weser in Brake ihren Sit, wo das herangebrachte und von deut- schen Kochereien gewonnene Walöl weiterverarbeitet wird.

Die Ausstellung, die eine shône. Gemeinschaftsarbeit von Wissenschaftlern und Technikern ist, kann als Muster einer neu- zeitlichen, volksnahen und im besten Sinne volkstümlich-wissen- \chaftlihen Darstéllung gelten.

Die erste Abteilung behandelt die Naturgeschihte der Wale. Ein riesiges Modell des fast ausgerotteten Grönlandwales weist auf die Notwendigkeit vernünftiger Schußgeseße hin, wenn diese ungeheuer wichtige Rohstoffquelle nicht vorzeitig zum Versiegen gebracht werden joll. Die Abteilung „Fang der Wale in alter Zeit“ zeigt die Arten der alten Jagd und die drei Fahrhundert alte, stolze und verpflichtende Tradition Bremens auf dem Ge- biete des Walfanges. Zahlreiche Modelle alter Walfangschiffe und ihrer Fangboote, Handharpunen und Speckmesser geben ein Bild. davon, wie man früher dem Wal nachstellte.

Jm krassen Gegensaß hierzu steht die Darstellung des Wal- fanges in der Neuzeit. Fn zum Teil - mehrere Meter großen Bildern wird die neue Jagdmethode vom Richten der Kanone bis zur restlosen Verwertung der Wale an Bord der riesigen Walfang- mutterschiffe gezeigt. Auch hier ist es wieder der Wirtschaftsraum an der Unterioeser, der beherrshenden Anteil am neuen deutschen Walfang hat. Einzigartige Modelle neuer Fangdampfer und Motorschiffe geben ein umfassendes Bild dieser volkswirtschaftlich so. wichtigen 7Fndustrie.

Die Abteilung „Die wirtschaftlihe Bedeutung des Walfanges“ zeigt Proben der Rohstoffe (Tran, Spermöl usw.) und die wih- tigsten Vorstufen der Verarbeitung. Eine große Darstellung gibt an, was aus den Rohstoffen gewonnen wird, wie erstaunlih viel seitig die Verwertung der Produkte ist. Ju erster Linie kommt hierfür bekanntlih die Margarineindustrie in Frage.

So gibt die Ausstellung nicht nux einen vollkommenen Uéber- blick “über alle Fragen des deutshen Walfanges, sondern zeigt auch die überragende Notwendigkeit desselben für Deutschland und die Bedeutung Bremens und des Unterwesergebietes für diese notwendige und lebenswichtige JFundustrie,

. j 7 . .

Weiter äußerst starke Nachfrage am Eisenmarkt.

Nach dem in der Seile „Stahl und Eisen“ erschienenen Bericht über den deutschen Eisenmarkt weist das Gesamtbild des Marktes im Juli gegen die voraufgegangene Zeit keine nennens- werte Aenderung a0, Auf den Auslandsmärkten ist die Stim- mung etwas freundlicher geworden und führte zu „einer. leichten Neubelebung: des. Geschäfts. Eine Besgndere „Anregung .boten“die on der- Jreg mit der-englischen Eisenindustrie vereinbarten Zu- ae in Höhe von 225 000 t, die in erheblihem Um- ange die durch zeitweiligé Abshwächung der Ausfuhrmärkte ent- standenen - Lücken in der Nachfrage es “géëignet sind. England hat die Eisenzölle für die Freg-Länder auf 2/4 %, für die übrigen Länder auf- 12/4 % herabgeseßt. Da» auh für die zusäßlich von den Freg-Gruppen / hereingenommenen Tonnen- mengen bessere Preise durchgeseßt werden konnten, ergibt sich insgesamt eine beträchtliche Erlösbesserung. Aus vexkaufstak- tishen Erwägungen haben die Verkaufsverbände der. Freg ihren Ausfuhrmengenplan für Juli erxheblih herabgeseßt. Die bis- herigen vorgeschriebenen Aufpreise auf die Verbandsäße sind auf die Grundpreise einbezogen worden. \

Auf dem Ersaßmarkt wurden die Lieferungen den Verein- barungen- entsprehend durchgeführt. Auf dem Manganerz- markt scheint in den leßten Wochen eine gewisse Beruhigung eingetreten zu sein. Die Aufwärtsbewegung der Preise ist zum Stillstand gekommen, und die verhältnismäßig gute Versorgung erlaubt es den Werken, zunächst eine abwartende Haltung ein- zunehmen. Neue Abschlüsse werden daher zur Zeit nicht oder nur über kleine Mengen getätigt. Auf dem inklärtdischen

Schrottmaxkt Hat sich nichts geänderk. Auf dem ausländischen Schrottmarkt haben die Preise einen weiteren RenR erfahren. Jn Halbzeug, Form- und Stabstahl ist die Marktlage nah wie vor recht angespannt. Auf den Auslandsmärkten ‘ist “die Abschwächung der leßten Monate einev leihten Belebung des Geschäfts gewichen, Fnsbesondere nah Uebersee wurden - wieder rößere Verkäufe getätigt. Halbzeug wird von den deutschen

erken nah Möglichkeit niht mehr ausgeführt. Eisenbahn- Obexbauzeug wurde von | der Reihhsbahtt, dem Hauptabnehmer,

in dem vorgesehenen NOmen gerufen. Rillênschienen warêa--

E gefragt auch vom Ausland kamén eittige Aufträge herein. eihtes Oberbauzeug wurde im Zusammenhang mit den fort- \hreitenden Erschließungsarbeiten in Zechen und Erzgruben stärker angefordert. Jn Grob- und Mittelblehen hat dev ungewöhn- lih starke Bestellungseingang aus allen Kreisen der inländischen Weiterverarbeitung angehalten. Die für die Ausfuhr verfüg- baren Mengen sind begrenzt. Am Feinblechmarkt behauptete die heimishe Nachfrage ihren bisherigen zufriedenstellenden Um- fang. Das H E hatte verschiedentlich unter Preis- aen des belgishen Wettbewerbs zu leiden. Der Röhrenmarkt bot das gleiche Bild angespanntester Nachfrage wie die meisten übrigen E Von den Auslandsmärkten kamen in dém gewohnten Rahmen größere Bestellungen herein. Das Geschäft in warm- und kaltgewalztem Bandstahl behielt das seit Monaten gewohnte Aussehen; das Ausfuhrgeschäft ist hleppender geworden. Die Verkaufstätigkeit in Walzdraht und Drahtverfeinerungserzeugnissen zeigt keine Aenderung. Der Auf- tragseingang in Gießereierzeugnissen hielt sih auf der Höhe des Vormonats. Die Beschäftigung in rollendem Eisenbahnzeug be- wegte sih in dem bisherigen Rahmen,

Neichs8postminister Ohnesorge vor den deutschen Elektrotechnikern in Königsberg.

“Jn der Haupt- und Geschäftssißung der großen Mitglieder-

versammlung des Verbandes Deutscher Elektrotehniker E. V. ergriff Reichspostminister Dr.-Jng. e. h. Ohnesorge das Wort.

achdem er namens des Verbandes die in- und ausländischen

Gäste begrüßt und das Andenken der verstorbenen Mitglieder des Verbandes, unter denen sih bahnbrehende Männer der deutschen Elektrotechnik befinden, geehrt hatte, umriß der Minister die Auf- en, die der große Impuls des Führers auch der deutschen lektrotehnik gestellt habe. Niemand habe besser verspürt als der Techniker, daß ein einzelner Ständ nichts sei ohne alle. Die Um- vertung der Massen zum Volk habe auch die Technik aus ihrer Starre erlöst und es ihr ermögliht, an die Lösung großer AÄuf- es heranzutreten. - Diese Chance sei niht eigenes Verdienst, öndern“ man habe auch in der Elektrotehnik nur die Aufgaben, die der Führer stellte, erfüllt und werde sie weiter erfüllen. Als Beispiel erwähnte der Minister in diesem Zusammenhang die ge- waltigen Fortschritte, die in den léßten Jahren auf dem Gebiete des Fernsehens erzielt worden sind. Auh für die Technik“ müsse die alte Devise Moltkes und seines Generalstabes gelten: Mehr sein als scheinen.

Reichspo!tminister Ohnesorge erstattete dann als Vorsißender 8 Verbandes Bericht über die im verflossenen Jahre auf den verschiedensten Gebieten vom Verband Deutscher Elektrotechniker geleistete Aufbauarbeit. Er erwähnte dabei ‘im einzelnen die Echulu:g des Nachwuchses, die Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des Schrifttums sowie die erfolgreihe Tätigkeit des Verbandes auf dem Gebiete der Normung und Prüfun elektrotehnisher Geräte. Der Minister hob ferner hervor, daß er Vervand zu dem neugegründeten Nationaljozialistishen Bund Deutscher Technik seinen Anteil beigetragen habe und daß er in enger und fruhtbarer Zusammenarbeit mit dem Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe stehe. Die Aktivität des Verbandes und seiner Arbeit komme auch darin zum Ausdruck, daß der Mitglieder- bestand sich von rund 8000 auf ‘annähernd 11 000 erhöht habe. Der ac tio mit seinem Dank für die Mitarbeit der- Partei Verbande, hörden sowie für die Tätigkeit seiner Mitarbeiter im.

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Das Filmangebot im Zuni und im ersten Halbjahr 1937.

Mit dem Monat Juni hat die Filmsaison 1936/37 “thr Ende erreiht. Das Angebot war nah den Erhebungen des Fnstituts für Konjunkturforshung, die im Wochenbericht Nr. 31 veröffent- liht werden; in diesem Monat mit 95 Normal- und 36 Schmal- filmen der Stüczahl nah geringer als im Vormonat, doch wurden im Juni etwa 40 000 Meter Film .mehr zensiert. Dieses An- wachsen der Meterzahl unter gleihzeitigem Absinken der Zahl der Filme ist in erster Linie auf das starke Angebot an langen Spiel- filmen im Juni zurückzuführen. Während im Mai nur insgesamt 3 lange und 6 kurze Spielfilme zensiert wurden (darunter fein einziger ausländischer), sind im Juni 20 lange Spielfilme, davon 14 ausländische, und 3 kurze, davon 1 ausländischer, durch die Zensur gegangen. Das“ starke Angebot an ausländischen langen Spielfilmen um die Wende der Filmsáäison ist eine jährlih wieder- kehrende Erscheinung. Wenn in - den deutshen Ateliers noch Hochbetrieb herrscht, beeilen sih die ausländishen Verleiher, ihre Filme der Zensur vorzulegen und herauszubringen,

Jm ersten Halbjahr 1937 kamen insgesamt 1019 in- und aus- ländishe Filme aller Art mit 466 515 Metern auf den Markt. Davon waren 939 Filme mit 356 827 Metern deutscher Herstellung und 80 Filme mit 109 688 Metern ausländischen Ursprungs. Unter den deutshen Filmen waren 653 mit 294624 Metern Normal- filme und 286 mit 62203 Metern Shmalfilme, unter den aus- ländishen Filmen 71 mit 107917 Metern Normalfilme und 9 mit 1771 Metern Shmalfilme. Das Angebot an Spielfilmen betrug: insgesamt 123 in- und ausländische lange und kurze Filme mit 207 841 Metern (davon 76 mit 112 409 Metern deutschen und 47 Filme mit 95432 Metern ausländishen Ursprungs). Der Anteil des Auslands am Angebot langer Spielfilme betrug im ersten Halbjahr 1937 insgesamt 37 Filme mit 90 475 Metern und stellte sih damit auf 50,7 %. An Filmen ohne Spielhandlurtg (langen und kurzen in- und ausländischen) wurden insgesamt 601 Filme mit 194 700 Metern (davon 577 mit 182215 Metern deutscher Herkunft und 24. mit 12485 Metern ausländischer Her-

kunft) herausgebracht, Ht

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Berliner Börse am 6. August. Aktien schwäcer. Reichsaltbesiß + 24 %. i

Abgesehen von einigen Sonderbewegungen blieb es heute af den Aktienmärkten ziemlich ruhig. Die Auftragserteilung des Publikums hat den Vortagen gegenüber eine erhebliche Ein- shränkung erfahren, was auch den berufsmäßigen Börsenhandel zur Zurückhaltung veranlaßte. Besondere Grunde Jur diese Ge=- [chäftsstille liegen kaum vor, es sei denn, daß man angesihts des Wochenendes keine größeren Engagements einzugehen beabsichtigt. Jn einigen ‘der in den leßten Tagen festeren Papieren warew Gewinnsicherungen zu beobachten, jo“ z. B. am Montanmarkt in Klöcfner, die bei kleinem Angebot um 14 % zurückgingen. Au Laurahütte waren % % schwäher. Bemerkenswerte Festigkeit bewahren dagegen. Stolberger. Zink, die heute erneut um 2% anstiegen; man ist offenbar über die Entwicklung des Unter= nehmens zuvoersihtlich gestimmt und berücsihtigt kaum noch dem scinerzeit erfolgten Hinweis auf den immer noch vedeutenden Ver= lustialdo. Sehr still lagen Braunkohlen- und Kaliaktien. _Kurs= shmanfungen von Prozentbruchteilen beruhten dabei meist aus Mindestshtüssen,

Jn der hem. Gruppe fielen Kokswerke mit einer Steigerung um 1 % auf. Farben gaben um 14 auf 167 nah. Eher ange- bóten waren auch’ Elektro- und Versorgungswerte, namentlich AEG und Rheag lje 1) und Licht Kraft (— 14 %). Am Autoaktienmarkt ermäßigten sich BMW, um 1/4 %. Jm gleichen Ausmaß gingen bei den Papier- und Zellstoffwerten Ashaffenburger zurü, während am leßtgenannten Macfktgebiet Feldmühle und Waldhof unter Hinweis auf die weiter gute Beschäftigung der Papierindustrie um etwa !4 % anzogen, Von Maschinenbauwerten wurden Dt. Waffen in kleinen Posten gesucht und 14 %_ höher bezahlt, während Orenstein um 14 und Rgeinmetall Borsig um 1-95 - zurügingéèn. Recht lebhaft “ging es im Freiv2rkehr bet Schwerdtfeger zu, da etwa nom. eine halbe Million gebraucht wurden, Angebot aber koum vorhanden war, wurde der Kurs Cs “strichen, nahdem man vorher eiwa 64 nah 574 geschä8ßt hatte. Sehr ruhig lagen im Gegensaß zu den Vortagen Bankaktien. Das Interesse für Commerzbank hat stark nachgelassen, nachdem der Kurs in den lezten Tagen eine mehrprozentige Steigerung era fahren hat.

Auch im Verlauf blieb es sehr still. Bremer Wolle famert verspätet, und zwar 2% niedriger zur Notiz. Jm allgemeinen war aber eine gute Widerstandsfahigkeit nicht zu verkennen. Lediglih Schiffahrtswerte bröcelten weiter ab, so Hapag um 1A und Nordd. Lloyd um 2 % gegen den Anfäanosfurs. Beachtun fanden die günstigen Ausführungen im- Waldhof-Prospekt, vol blieb die Kursbewegung der Aftie davon unberührt.

Die Börse {loß in lustloser Haltung. Umsäße kamen kaum noch zustande. Verstimmend wirkte der kräftige Rücgang der Schiffahrtswerte, von denen Hapag den Anfängsfkurs um 3 Und Nordd. Lloyd um 2% untershhritten. Fester lagen ledigli Reichsbankanteile, die um 2 auf 218 % ‘anzogén und zum Schluß=a kurs nur einen geringen Rückgang verzeîhneten.

. Am Kassamarkt seßten von Bankaktien Commerzbank ihrer Anstieg bei weit geringeren Umsäven als am Vortag um % fort. DD-Bank waren angeboten und % % [chwäher. Deutsche Üeberseebank waren weiter gefragt und um 3%, Dt. Asiatishe um 11 RM befestigt. Hypothekenbanken wiesen geringe Shwan= kungen nah beiden Seiten auf. U

Von Jndustriepapieren gewannen Müller Gummt. 4 uns Magdeburger Mühlen 3%. Adlerhütte Glas gaben erneut um 354, Didier um 24 % nach. Kolonialwerte waren meist nur wenig verändert, ] R -

¿Am Penbeanarlk lagen Aktbesiß mit einer Steigerung um aúf 128 % reht fest. Die Umihuldungsanleihe wurde "15 Rpf, höher mit 94,95 bewertet.

Am Kassarentenmarkt war es bei freundkiher Grundtendenz sehr ruhig. Zu erw&ühnen sind von Altbesizan!rihen Anhalter und Hambarger, die unter Hinweis auf die kräftige Steigerung der Reichsaltbesiß um 24 bzw. 34 % anzogen. Von * Provinzanleihen waren Lübecker sowie Thürinoer Auëlosnng um 4 bzw. fester. Länderanleihen konnten fast durchweg kleine Kursgewinn aufweisen. Von JFndustrieoblicationen ermäßigten sich Aschin um K und Farbenbonds um 4 %.

Am Geldmarkt nannte man unv.

Bei- der amtlichen Berliner Devisennotierung stellt eng. Pfund auf 12,41 (12,40), der Dollar auf 2,491 (2 Gulden auf. 187,34. (137,38), der Franc auf unv. 9,34 Franken auf 57,21 (57,18).

Sätze von 21

Der Stickftoffmarkt im Zuli.

Die Nachfrage nach Stickstoffdüngemitteln sezte zu INT des neuen Düngejahres lebhaft ein; der Abrufserngang bracht im Monat Juli 1937 gegenüber dem gléihen Monat des jahres eine bveachtliche Steigerung, an deé die Ammoniakdünger, die Salpetersorten und besonders Kalkstickstoff béteiligt waren.

Die Preise in den Monaten Juli/Audust 1937 sind folgende:

Juli

0,41 0,41

August

Schwefelsaures Ammoniak , . RM Kalkammoniak (gekörnt) . . . RM Ammonsulfatsalpeter (Leuna- a) P « RM Kalkammonfsalpeter « RM Kaliammonsalyeter e. RM Kalksalpeter IG . s « RM Naotronjsalpeter . 4 «U Kalksticstoff lgeölt und ungeölt) RM 0,62 Pelilallltieloif «e ¿: .RM 067

Nitrophoska IG A, Richtpreis RM 14,33. i Stikstofikalkphosphat IG, j Richtpreis . «o - o o o «RM - 12,46 12,61

Die Preise verstehen sich für ungesackte Wäre (mi von Kalksalpeter JG und Kalkstikstoff) bei - Bezug Wagenladungen von mindestens 15 t frahtfrei jed Eisenbähnstation.

0,44 0,47 O7. 0,61 0,63

oos 1CDET

Notierungen der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes

vom 6. August 1937.

(Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für

Lieferung und Bezablung):

Originalhüttenaluminium, 98 bis 99 % in Blöten 33

desgl. in. Walz- oder Drahtbarren D A A A 137 Reinnickel, 98 99 9% Ä. Antimon-Regulus « ooo. Feinsilber. «a» e. e 40 :38,80-41,80

P% prompte

RNM für 100 kg