1899 / 289 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Für Küchen, Hotels, Restaurants;,. Konditoreienm empfehle ich folgende

9 fiervorragende

Blitzrührschüssel

„mit dem Bären“

Teigrührapparat aus Email mit Zahnradgetriebe.

Dis Blitzrührschüssel hat den Zweck, das ungemein zeitraubende und anstrengende Rühren der Teige, wie sie zur Herstellung von Mehlspeisen, wie Puddings, Auflaufen, feinen Bäckereien etc. nötig sind, s0wie ferner das Rühren von Crêmes, kalten schaumigen Saucen, als Mayonnaisen etc. ab- zukürzen und zu erleichtern. Das Zubereiten solcher Teigsorten ist künftig gegenüber dem seitherigen Verfahren oin wahres Vergnügen; denn die Arbeit geht infolge des vorteilhaft übersetzten Triebwerkes spielend leietht ‘und kann von jedem Kinde besorgt werden, dabei erfordert sic nicht den fünften Teil der Zeit, und der Teig wird infolge der gleichmässigen rationellen Durcharbeitung ungleich -schöner als mit dem Rührlöffel. Ein weiterer grosser Vorteil dieser Schüssel ist der, dass man die angerührte Masse, z. B. Eier und Zucker, nachdem der Toig glatt gerührt ist, nieht umzufüllen braucht, um die übrigen Zugaben beizugeben, woboi fürs Ersto viel verloren geht und ausserdem zwei Geschirre zu reinigen sind; der Teig bleibt vielmehr in der Emailschüssel und es wird nur die Rührspindel abgehoben, worauf die noch nötigen Ingtedienzien bineingegeben werden und der Teig in derselben Schüssel zum Backen fertig gemacht wird. Zum Rühren von Mayonnaisen bängt man dem Apparat den beigegebenen OVeltrichter an, welcher tropfenweise das Oel den Eiern in der Schüssel zusetzt.

Die „Blitzrübrschüssel“ bosteht aus extra starkem, bestem Email; die Rühbrflügel sind gut verzinnt und der ganze Apparat ist äusserst solid gearbeitet. Er wird vermöge seiner grossen Vorzüge bald in Keiner besseren Küche mehr fehlen, zumal auch der Preis trotz der vorzüglichsten Ausführung möglichst nieder bemessen ist und die Emailschüssel nach Áb- heben des Rührwerks in der Küche für allo möglichen Zwecke täglich Verwendung findet.

Vielfach geäussertem Wunsche entsprechend wird die Schüssel auch mit Vorrichtung zum Bofestigen (siehe Abbildung) geliefert.

EGlitzrührschüssel E, S

rmit dem Bären“

(Frauen- Erfindungen)

_A merikaner Quirltopf“

icñe- fTeuñeiten

Amerikaner Quirltopf

»mit dem Bären“ aus Email, bester Schneeschläger der Welt,

Dieser neue Quirltops ist unentbehrlich zur Hoerstellung aller Speison, welche heiss auf dem Fener gequirlt werden müssen, wie z. B. Schokolade, Warmbier, Weinchaudeau, holländische Saucen, Crêmes für Go- frorenes etc. Zugleich ist er der einzig wirklich praktische ApParat zur Bereitung von steifem Schnee, Schlagsahne, kalten Saucen, Mayonnaisen, überhaupt von allem, was gequirlt werden muss; denn der sinnreiche Mechanismus und die vorteilhafte Anordnung der Sechläger (nach améèérikanischem System) bewirken eine absolut gleichmüässige und dabei s0 gründliche Durcharbeitung des gesamten Topfinhbalts, dass z. B. die Herstellung von festem Schnee nicht mehr als '/, Winute beanspruceht. Dabei kann mit einem einzigen Griff der Aussatz samt Triebwerk abgehoben werden, s0 dass der Emailtopf für beliebige andere Zwecke in der Kücho Verwendung finden kann.

Da man zum Quirlen - nur eine Hand nötig hat, s0 ist die andere Hand frei zum Wegheben des Topfeos odor zum Nachgiessen je nach Bedarf, wobei das Quirlen keine Unterbrechung erloidet und infolgedessen im Topf nichts anhängen kann.

Der Topf ist ohne Deckel, damit man sich jederzeit überzeugen kann, 0h der Inhalt bis zum Siedegrad, wie dies z. B. bei Warmbier nötig, erhitzt ist oder nicht, und damit ferner, wie bei manchen Saucen notwendig, fort- während beim Quirlen nacbgegossen werden kann.

Der Quirltopf ist ebenfalls aus bestem, extra starkem Email ber- gostellt; die Schläger sind stark verzinnt und der ganze Apparat äusserst solid gearbeitet. Er wird in den unten angegebenen zwei Grössen und Preisen geliefert.

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mit dem Bären“

Preis der Blitzrührschüssel incl. Giesshähnchen ohne Befestigung M. 14.—

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des Giesshä

Ó 1 E mit’ hnchens allein.

» »y Amerikaner Quiriltopf, 2 Lit. Inhalt

J , 5

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gesetzlich geschützt D. R.-G.-M. 75823

Auszüge aus

1 4 » ‘3

warme Saucen, 6 sûüsse Saucen.

einigen der in letzter Zeit eingegangenen Zeugnisse:

1,

Jedem Apparat wird gratis cin Rezeptbüchlein erprobter Rezepte für die feinere Küche beigelegt, sowie genaue Gebrauchsanweisung. Inbalt des Rezeptbüchleins: 12 Rezepte für Gefrorenes, 20 Kuchen und ‘orten, 6 Puddings, 7 Crèêmes,

15 Backwerke,

3 warme Getränke, 4 pikante kalte Saucen, 6 pikante

geogetzlich gesechützt D. R.-G.-M. 74 262,

nzeiger. -

Der Bezugspreis beträgt vierteljährlih 4% 50

Alle Post-Anstalten nehmen Bestellung anz

für Berlin außer den Post-Anstallen auch die Expedition

8W., Wilhelmstraße Nr. 32.

Einzelne Nummern kosten 25 g.

Insertionspreis für den Raum einér Drudzeile'30 3. Juserate nimmt an:

die / Königliche Expedition des: Deutschen Reichs-Anzeigers

und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers

Berlin $W., Wilhelmstraße Nr. 32.

M 289.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

Seiner Durchlaucht dein Erbprinzen zu Wied den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit der Königlichen Krone, dem Hauptmann von Strempel im 3. Garde-Feld- Artillerie-Regiment, dem Fabrikbesißer von Grabski zu Pee rana, dem Justizrath Kleine ebendaselbst und dem ekonomie- und Landschaftsrath, Gutsbesißer Kun>ell zu Mol, im Kreise Jnowrazlaw den Rothen Adler-Orden vierter Klasse, i dem ordentlichen Professor an der Universität GÄtingen, Geheimen Regierungsrath Dr. Klein den Königlichen Kronen- Orden zweiter Klasse, | dem Haupt-Steueramts-Rendanten, Rehnungsrath Bein zu Hannover den Königlichen Kronen-Orden dritter Klasse, dem Bauunternehmer, Stadtrath Wilhelm Ewald zu owrazlaw den Königlichen Kronen-Orden vierter Klasse, owie l den Gemeinde-Vorstehern Kosnikowski zu Slabencinek im Kreise Jnowrazlaw, Conrad zu Dombken desselben Kreises und Bartölke zu Gustedt im Kreise Marienburg i. L dem früheren Gemeinde-Vorsteher Greve zu Bark im Kreise Segeberg, dem Gerichtsvollzieher a. D. Gerth zu Belgard a. P., dem Privat - Revierförster aeger zu Forsthaus Leppen im Kreise Belgard, dem Guts- Netten Adolf Plümer zu Klein-Kordshagen im Kreise Franzburg, dem Schäfer Andreas Blech zu Browina ‘im Kreise Thorn, dem Ober-Feldshüß Michael Pfannenku chen und dem früheren städtischen Nahtwächter Friedri < Fechter, beide zu Kreuznach, das Allgerneine Ehrenzeichen zu verleihen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den nachbenannten Offizieren und Beamten des Militär-

kTabinets die Erlaubniß zur Anlegung der ihnen verliehenen fremdherrlihen Orden zu ertheilen, nämlich :

des Kaiserlich russishen St. Stanislaus - Ordens erster Klasse:

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Berlin, Donnerstag, den 7. Dezember, Abends.

1899,

Dr. Wehrenpfennig zum Mitgliede der Königlihen Kom- mission zur Beaufsichtigung der tehnishen Versuchsanstalten ernannt worden.

Ministerium der geistlihen, Unterrihts- und Medizinal-An gelegen heiten.

Der Brant der Physikalish-Technishen Reichsanstalt, Professor Dr. Friedrih Kohlrausch zu Charlottenburg. ist auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner bilclooni des Königs zum ordentlichen Honorar-Professor in der philojophischen Fakultät der Friedrih-Wilhelms- Universität zu Berlin er- nannt worden.

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußem Berlin, den 7. Dezember.

Seine Majestät der Kaiser und König hörten heute Vormittag von 9 Uhr ab im Neuen Pálais die R des Kriegs-Ministers, Generals von Goßler und des Chefs des Militärkabinets, Generals von Hahnke. Um 12 Ühr 55 Minuten reisten Seine Majestät vom Bahnhof Wildpark nah Bückeburg ab. .

Der Bundesrath versammelte si< heute zu einer lenarsißung. Vorher beriethen die vereinigten Ausschüsse für andel und Verkehr und für Justizwesén, die vèreinigten Aus-

hüsse für Justizwesen und für die Verfassung sowie die ver- einigten Ausschüsse für Eisenbahnen, Post und Telegraphen und für JZustizwesen. Nach der Plenarsizung fand eine Sißung der vereinigten für u für das Seewesen, für Handel und Verkehr und für Justizwesen statt.

wurfs hervorzurufen oder gar den Schein einer demonsirativen Kundgebung zu erwe>en. Die Kammer trat dann in eine Besprechung der Jnterpellation ein, wel<he aber bald ab- gebrehen wurde.

Oesterreich-Ungarn.

Der Budgetaus\huß der“ österreihischen Dele- gation begann gestern die Spezialberathung des Budgets des Ministeriums des Aeußern. Der Delegirte Kramarc kam auf die Ercklärung des Grafen Goluchowski, betreffend Serbien, zurü> Und bemerkte, er (Redner) habe den Minister aufgefordert, si<h für die Amnestierung der unschuldig Verurtheilten zu ver- wenden, niht un eine Partei zu unterstüßen, sondern aus- shließli< im Juteresse der Humanität und der Zivilisation. Der Redner besprach sodann den Preßzwischenfall mit Montenegro und erklärte, die ganze damalige Preßkampagne gegen dên Fürsten von Montenegro hätte . nicht so scharf geführt werden sollen, weil man völlig im Unrecht ge- wesen sei. Die offizióse Presse des: Ministeriums des Aeupern solle au<h in den innerösterreichishen Fragen Objektivität bewahren. Der Delegirte ‘Dr: Geßmann beklagte si< darüber, daß die Bestrebungen errei Gex Unterthanen durh die Vertretungen Oesterreihs im Auslande nur in mangel- hafter Weise gefördert würden, und hob hervor, daß öfter- reihishe Unternehmer gezwungen gewesen seien, die Unter- stügung von Vertretern des Deutschen Neichs anzu- E Der Ministcr des Aeußern Graf Goluchowsk i wies die Behauptung des Delegirten Kramarc zurü>, daß der „Pester Lloyd“ ein Organ des Ministeriums des Aeußern sei. Es komme allerdings zuweilen® vor, daß dieses Blatt gewisse Auslassungen des Ministeriums des Aeußern erhalte, wie dies auh bei dem „Wiener Fremdenblatt“ der Fall sei. Für Leitartikel und Korrespondenzen des „Pester Lloyd“ übernehme - das Ministerium aber keinerlei Verantwortung. Bezüglih des Zwischenfalls mit Montenegro wiederhole

Allerhöchstihrem General à la suite, Generalmajcr und Abtheilungs-Chef von Villaume;

Ich bezeuge hiemit, dass die beiden neuen Apparate, die Blitzrühr- schüssel und desgl. der Amerikaner Quirltopf, vorzügliche Erfindungen und etwas ganz Aussergewöhnliches für das gastronomische Fach sind. Habe dieselben probiert und kann s0olche nur bestens empfehlen,

geleistot hat. Ich habe sio auch boi Anfertigung meines vorjähr. Weihnachtsgebücks benützt und möchte sie nimmer missen. Die Er- sparnis an Zeit und Kraft ist gross. Ich gestatte Ihnen gern, Vor- stehendes zum Nutzen der Hausfrauen zu veröffentlichen.

Habe mit beutigem Datum meine Bestellung erhalten, bin sehr zu- frieden damit ..,

er jeine am Montag abgegebenen Erklärungen. Der Innsbruck, den 25. Dezbr. 1898}

des Pressebureaus des Ministeriums des Aeußern be-

Martin Hencker, Küchenmeister, z. Z. Hotel Kronprinz, Würzburg, vorher bei Sr. Excell. Graf y. Fürstenberg, Schloss Stammheim, Rheinl.

- « « Teh kann Schüssel und Topf nur ompfehlen, beide Gegenstände eignen sich sehr für jede Küche. Sehloss Callenborg b. Coburg, 4. Nov. 1898. A. Oursin, Herzogl, Oberkoch.

Den Empfang der bekannten Blitzrührschüssel und des Quirltopfes bestätigend, möchte ich Ihnen hierdurch mitteilen, dass dieselbon in unserer Küche probiert und für gut befunden worden sind.

Stuttgart, den 28. Nov. 1898,

Frau M, Holl, Verwalterin des schwäüb. Frauen- Vereins (Kochsehule).

Qu

Teile Ihnen mit Vergnügen mit, dass mir die von Ihnen in den Handel gebrachte Blitzrührscbüssel in meinem Haushalt gute Dienste

befriedigt . ..

garant. prima

Würzburg, den 17. 0kt. 1898. Frau Profes8or Hedda Lengauer.

Teils Ihnen hierdurch mit, dass ich mit der Blitzrübrschüssel s8ehr zufrieden bin.

Köln, den 14. Mai 1898, W. Kiaes, Traiteur.

Habe Ihre Sendung richtig und mit bestem Dank erhalten, bin s6hr Bitte mir umgehend noch einen solchen Amerikaner

irltops zu senden.

Horn-Hamburg, den 16, Duz. 1898, Frl, Caroline Wichern.

Indem ich für die zu meiner Zufriedenheit cingetroffene Blitzrühr- schüssel bestens danke, ersuche ich mir möglichst umgehend ferner zu senden ...

Pelonken o. Oliva, den 20. Dez. 1898. (Westpr.) H. Collins, Oberinspektor der Armen-Anstalt.

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Fleischhackmaschine

amerikanischen Systems, emailliert oder blank verzinnt

emaillierte

ausdrücklich Maschinen verlangt werden.

zinnte Maschinen geliefert, wenn

NB. Es werden stets blank ver- nicht

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Franz Steden, Deutsches Café.

Bestätige den Fmpfang der Blitzrübrschüssel und des Amerikaner Quirltopss. Die Einrichtung ist ganz vorzüglich und ebonso dis Wirk- samkeit der Maschinerie, was ich Ihnen sehr gern in Form eines Attestes bezeugen kann. Wir haben beides in der Hofküche und Hofkonditon ei in Gebrauch gehabt und sind überrasecht, wie schnell und schön beides arbeitet . ..

Weimar, Hofküche, den 28. Nov. 1898.

6. König, grossh Küechenmeister Sr. K. H. des Grosshoerzogs v. Sachsen.

Die Erfindung der Blitzrübrschüssel darf in allen Küchen, besonders von Hotels und Restaurants s80wie auch Konditoreien mit Freuden be- grüsst werden. Sie zeichnet sich aus durch kolossale Zeitersparnis bei denkbar einfachster Handhabung. Dieselben Vorzüge sind an dem Quirl- topf wahrzunehmen.

Würzburg, den 20. Okt. 1898,

Hugo Vetter, Küchenchef, Privatklinik Prof. Dr. Hofsa.

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/ gt Het} invedtheime Ober-Regierungörath Dr. Naumann, yor--

R gts 2A im Mini erium der geistlichen, Unterrichts-

A 4 ae u ei lei if an Stelle des e 4 n

S iten, ist an Stel Q f “Giheiten oba ; Regierungoraths

des Kaiserlich russishen St. Annen-Ordens zweiter Klasse:

dem Obersten und Abtheilungs-Chef Freiherrn von und zu Egloffstein, à la suite des Königin Elisabeth Garde-

Grenadier-Regiments Nr. 3;

des Kaiserlich russishen. St. Stanislaus-Ordens zweiter Klasse:

dem Geheimen expedierenden Sekretär, Hofrath Tin ney; der dritten Klasse desselben Ordens:

dem Geheimen expedierenden Sekretär Schüß und

dem Geheimen Kanzlei-Sekretär Zippel; sowie

der Kaiserlih russishen silbernen Medaille am Bande des.St. Stanislaus-Ordens:

dem Geheimen Kanzleidiener Sten ger.

Deutsches Reich.

Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst R! dem Professor der Landwirthshaft und Dirigenten des Versudgfeldes der Königlichen Läandwirthschaftlihen Akademie zu Poppelsdorf bei Bonn, Dr. Wohltmann, den Charakter als“ Kaiserlicher Geheimer: Regierungsrath zu verleihen.

Beim Reichs-Eisenbahnamt ist der bisherige Eisenbahn- Betriebs-Sekretär Drescher“ zum Geheimen expedierenden Sekretär und Kalkulator ernannt worden.

: der Ersten Beilage zur heutigen Nummer des Reis- ‘Und En is s eigers“ wird eine Uebersicht über ie Ein- und Ausfuhr von Getreide und Mehl im deutshen Zollgebiet in der zweiten Hälfte des Monats November und in der Zeit vom 1. Januar bis zum 30. November d. J. veröffentlicht.

Königreich Preußen. Ministerium der öffentlihen Arbeiten.

(ne/lt die zusammenge escifache Betriebseinheite / 231 Hauptbetriebe, \o

P der übrigen

Der hiesige Kaiserlich chinesishe Gesandte Lü-Hai-Huan hat sih auf fur e Zeit nah dem Haag begeben, wo derselbe gleichfalls beglaubigt ist. Während seiner Abwesenheit fungiert der Legations - Sekretär King Junthai als interimistischer

Geschäftsträger. Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Fürstlich lippische Staats - Minister Dr. Miesitsche> von Wischtau ist in

Berlin eingetroffen.

Jn der Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ wird“ eine Nen erung der Berichte von deutshen Fruchtmärkten für den Monat November 1899 veröffentlicht.

Württemberg. Die Kammer der Abgeordneten beschäftigte si, wie der „St.-A. f. W.“ meldet, Féfteri mit einer Fnterpellation des Abg. Kloß darüber, welche Stellung die württembergische Re- ierung im Bundesrath zu dem Reichs: (Besezentwurf zum Schuß bea gewerblihenArbeitsverhältnisses eingenommen habe. Nachdem der Abg. Kloß die Anfrage in längeren Agra be- gründet hatte, gab der Staats-Minister des Jnnern von Pischek namens der En die Erklärung ab, daßzener Geseßent- wurf im Bundesrath einstimmig, also au<h unter Zustimmung Württembergs, beschlossen worden sei. Der Minister ging dann, um ein vollständiges Bild von der Haltung der Re- ierung zu der in Rede egenen Vege ju geben, auf die bis zum Jahre 1890 zurü>reihenden Bestrebungen, nach einer Aenderung des $ 1583 der Gewerbeordnung ein, gab die (ab- lehnende) Antwort bekannt, welche die Regierung im Mai 1898 auf eine ‘einshlägige Umfrage des Reichsamts des Jnnern ertheilt hatte, und erklärte, daß auch bei dem jegigen Ent- wurf die. Regierung: im Bundesrath. eine: Réihe von Bedenken und Einwendungen erhoben habe. Wenn fe eiche shließ- lih dem Entwurf im Ganzen zugestimmt habe, so sei es ge- “schehen in der Erwägung, daß die Regierung schon -anläßlih m Entwurfs von 1890. einer Erweiterung der EYa : bestände: des Z 1563 der Gewerbeordnung zugestimmt habe, - ferner für die weitergehenden Bestimmungen des Entwurfs seite erungen unier: Vezugiiahme auf die in Ländern: gemachten Srfáhruigem ie n“ entschièdenes Bedü eltend gemacht worden sei, welhes au< die württemberg egieru nal habe ignorieren dürfen, -uttd daß eine 'Entwürf im Ganzen ablehnende Abstimm Me d

*bérgischèn Vertreter nah Lage der“ Verhd ) Bebeutang gehabt ie: uno abe Je mißverstä Dolche: An

“Regierung zu der csammiheit der Bestimmu

t- } rathen. 1 Antrages bée t d t

U | den ticifel sprachen \ ‘Adamek. Der Abg.

we d e darin, den Redakteuren und Korrespondenten, soweit es ulässig sei, über Fragen der U EER Politik authentische usfünfte zu ertheilen. Ueber Fragen der inneren Politik sih auszusprechen, sei den Beamten des emann 1 Ne. en

Was den von dem Delegirten Dr. Geßmann vorgebracht Fall in Cetinje betreffe, so werde er (der Minister) Erhebungen anstellen. Es. sei aber niht wahrscheinlih, daß der dortige österreichishe Minister-Resident, der zu eis, das Deuts

Reich vertrete, si< gegen einen deutschen erein entgegen- kommender verhalten habe, als gegen einen österreichischen Verein. Der Etat des Ministeriums des Aeußern wurde hierauf mit den dazu gehörigen Nachtragskrediten unverändert angenommen und. sodann au<h die Schlußrehnung für das Zahr 1897 unverändert genehmigt. *“ > ire

Das österreihishe Abgeordnetenhaus seßte gestern die erste Lesung des Budgetprovisoriums und Budgets für 1900 fort. Nachdem zuerst der Abg. Pfliegl kurz gesprochen hatte, wurde der Antrag des Abg. Sa (Pole) auf Schluß -der Debatte an- genommen. Der Abg. Groß beantragte, den Budget- ausshuß zu beauftragen, über das. Budgetprovisorium binnen fünf Tagen zu berichte . Der Antrag wurde genügend unterstügt. Der“ Generalredner tegen den Anirag, Abg. Schwarz (u in : czechischer rahe aus, die Czechen würden gegen das Budgetprovi eum stimmen. Dec General- redner für den Antrag, Abg. Groß erklärte, er ziehe seinen Antrag bezüglih der fünftägigen Frist zur Bericht- erstattung über das Budgetprovisorium zl >, da der : Ae diefen Antrag als einen selbständigen dringlichen

ntrag behandeln wolle, was eine neue Obstruktionsdebatte E Folge haben würde. räsident Lupul reht- .

Der Vize-P

‘fertigte sein Vorgehen durch den Hinweis auf die mungen: dér Geschäftsordnung. Meran wurde die Vorlage dem Budgetauss{husse überwiesen. Das Haus rat open indie Berathung der Vorlage über G OS erungen bei E E Tn ein und nahm’ dieselbe in ( ea Lesungen 2 Ada H on wurde ein

liher Antrag dés Abg. Horica thei: "Kaden der Abg, Horten ründet hatte, praen_ è gen die Dringlich

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