1899 / 295 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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vergang_ von Verdun 843 Deuts

taa Von gelegt war, blieben ‘die bis ein ischen dem Westen und Often “des ehe E Sf O M raf Berbrauhs an den Osten, dieser hingegen Produkte der ast, der Jagd und des Fischfangs an den Westen. „ugleich “ent- wi>elte sih ein Zwishenhandel Deutshlands in den westlichen Er- jeugnifsen nah den von ihm nördliÞ und öftlih gelegenen Ländern, der naturgemäß von den Städten an den Fluß- mündungen "oder am \<iffbaren Lauf der großen Ströme ‘ausging und bald zu einem Nene au in der anderen'Richtung wurde. Darin liegen die Anfänge der Hansa, welhe im ‘11., 12, . 13. Jahrhundert langsam wuchs, im 14. und 15. zum Gipfel ihrer Größe und Macht gelangte und vom 16. Jahrhundert ab schnell bergab ging, Vom. 14. Jahrhundert an hatte die deutsche Hansa, “im wesentlichen dargestellt dur< Bremen, Hamburg, Lübe>, Danzig und ‘Thorn, den Handel-Nord-Europas A in der Hand. Ste erstre>te hre Verbindungen ebenso bis in das Innere von Rußland, wie sie “Gi Skandinavien umfaßte und eine beherrshende Stellung fn den ‘Niederlanden und England, Komtore in Brügge, Antwerpen und in der Londoner City besaß. Die Dänen trieben damals den bedeutendsten ish-, im besoaderen Hertingéfang, die Hansa aber war der aus- teßlihe Vermittler des Absa es über ganz Europa ; in der gleichen eise beherrshten die Hanseaten den Handel mit Produkten aus der See und von der Westküste Norwegens durh ihre M niSerlafsung in Bergen. JZhre Schiffe gingen an die West- üste Frankreihs, wo sie das dort in großen Mengen aus der See gewonnene Salz holten, um es nah dem Norden des Erdtheils und nach der Ostsee zu verfrachten, während Getreide und Holz äls Rück. ladung von dort dienten. Was heute in der , Verkehrswelt England, das war im 14. Jahrhundert die Hansa; der wischenhandel von Nation zu Nation war zum größten

wis etwa wie folgt: A [d

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niht direkt na< England, sondern dur< Vermittelung der hanseatis<hen Komtore. Zweifellos beruhte diese Blüthe auf der See- beherrs<ung. Woher aber kam es, daß die anderen Völker dieses Uebergewiht der deutshen Hansg ertrugen ? Hierauf antwoëttet der Redner: Die Politik hat die. deutschen Städte groß gemacht, ihre Fluge Benuyzung der gegebenen Weltlage zu einer Zeit, da die skan- es Reihe no< klein, wahtlos und hâufiz miteinander n ge de waren, da in Rußland eben erft die Staäatenbildung „begann, da England und Frankreich fast in beständigem, nur immer auf kurze Zeit unterbrohenem Kriege begriffen oder dur< innere Zwistigkeiten es<wä<ht waren. Das Jahrhundert, in dem der s{warze Prinz seine érsthaaren nah Frankreich führte, war das Jahrhundert des Aufs{<wungs der Hansa. Andererseits hat der nie gans ausgeglihene Gegensaß ¿wischen Kaiser und Papst im Mittelalkèr wohl die nationale Ginigung diesseits und jenseits der Alpen und damit die Entwi>kelung eines Elements der Kraft verhindert, das später, als andere Völker Curopas ‘dazu gelangt waren, der: Mächt der deutshen Hansa aefährlih wurde ; aDein in jener Zeit entsprangen diesen Merenisen sowohl für Déeftshland wie für Jtalien wesentli ortbeile, nämlih größere Bewegungsfreiheit der einzelnen Tercitorien, jreiere Gntwideluzg der Handelt die beider Länder. Es i} fein Zufall, daß: \ nur {in Deutschland und Italien sich eine Reihe von Städten“ zu Beherrscherinnen der Meere M liaraen, daß in ihrem Nath der Köntgliche Kaufmann die hervorragend )

Schiffen die Söhne der Bürger sich zugleih als kühne Seefahrer und

‘häfer aus Heidelberg | Ausbeutung “Pessidte überdie

Gegenwart?" Wie

rten war, behandelte E E - und die Ursachen E |

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land in seinen Grenzen fest- | Unter Christian 11. war die dänische, unter Gustay Wasa d bestehenden Verkehrsbeziehungen

malen großen Frankénreihs

die feineren geiave des galdwirth-

; ju ‘nationalèn Staaten entwi>elt. “Die auf ihre Ma

beil in ihren Händen. Beispielsweise ging Flandrishes Tuch

te Relle splelte und auf ihren:

ernt. Ste kamen auf nich! als’ auf Un drü>un der Ginheimischen heraus, sie bec] {tim Gegentheil meist nur a der vollständigen Ale Gneie Fs mit den Gin- heimischen; das übrige that die vollendete Organisation der Hansa. Wie kam es nun, daß eine so bedeutende tstellung verloren ging? Der Redner erklärt dies aus der vollständigen Aenderung der Politischen Vérhältnisse in der ersten Hälfte des 16. M ei e s<wedische Königsmacht bedeutend erstarkt, / England und A hatten h und Selh- tändigkeit eifersüchtiger gewordenen Staaten duldeten. niht mehr die deutshen Kolonien, als we die En der Hansa auf fremdem Boden lange bestanden hatten; sie verlangten, daß die auf ihren Gebieten ansässigen deutshen Kaufleute in ihren Unterthanenverband einträten Viele thaten dies und gingen in wenigen Generationen dem Vaterlande verloren. Wo die Us Rechte und Privilegien besessen hatte, wurden sie ihr entzogen. In diejer Bedrängniß hâtte die p an Kaiser und Reih einen Rückhalt finden - sollen; aber diese E versagte gänzlih. Das Haus Haböburg nahm wenig oder gar kein Interesse an der Hansa, die größeren Territorialhérren in Deutschland sahen seit langem \{heel auf sie, und im alten Hansa- Bund selbst herrshte Spaltung und Uneinigkeit. So ging es mit Riesenschritten abwärts Unter der Negetun * der Königin Elisabeth wurden der Hansa in England sämmtliche Privilegien entzogen, die Dänen errichteten den Sundzoll, und die Schweden legten den Oftsee- handel Lübe>s lahm. Daß es die Hanseaten an nachhaltiger Gnergie bâtten fehlen lassen, ist niht begründet. Im Gegentheil , Fe wehrten ih ihrer Haut nah Kräften, Lübe> gegen das übermächtige Schweden in fiebenjährigem Seekrieg von ‘1563 bis 1570, Haw burg, indem es sich einen kurzen Weg nah der Ostsee dur< einen dreißig Sahre lang erhaltenen Elbe-Trave-Kanal eröffnete, um den Chikanen der Dänen weniger ausgeseßt zu sein indessen vergeblih, Im Stettiner Frieden, der jenen Seekrieg bes<loß, wurden Lübe> ausdrüdli Entschädigungen zugesprochen für vor Marva und Reval von den Schweden weggenommene Schiffe, au< wurde ihm Freihandel im früheren Umfang gewährt; beide Zusagen wurden nicht gehalten. Neben den Engländern, die im 16. Jahrhundert ihre Hand auf den bisher hanseatis<hen Handel legten, traten zu dieser Zeit die Holländer als Konkurrenten auf, gefördert dur<h Karl V., der als Ter- ritorialberr der Niederlande seine Unterthanen gegen die ihm gleih- doll en Hanseaten begünstigte. In immer stärkerer Z1hl kamen die

‘Holländer und vor dem Abfall der Niederlande von Spanien auch die

panier nah der Ostsee. 1503 hatten den Sund nur 700 Schiffe passiert, bis zum Schluß des Jahrhunderts wu<hs ihre Zahl auf 4000. Es ift cine landläufize Ansicht, die Mng des Seewegs nah Ostindien und die Entde>kung Amerikas hätten die Hansa vernichtet. Diese Meinung is unri<htig. Jrreführend ist das zufällige Zusammen- treffen des Rüd>kgangs mit den Nachwirkungen jener großen Ereignisse, niht einmal mit den Ereignissea selbs. Aber aus dem post hoc ein propter hoc zu folgern, if unzutreffend. Was die Hanseaten an indischen Va bis dahin aus den italienischen Seehandeléstädten geholt, hatten fie jetzt, für sie bequemer, aus Lissabon zu holen, und sie haben in der That diese Aenderung \{nell ergriffen und während des 16. Jahrhunderts in lebhaftem Schiffs- verkehr mit Portugal gestanden. Ebensoroenig hat der amerikani1che Handel in den“ ersten beiden Jahrhunderten nah der Ent- de>ung _ den - Engländern, - Franzosen und“ Spaniern einen roßen Vortheil vor den Hanseäten gegeben; denn der Aus- uhrbandel war naturgemäß no< s{<wa<, so lange jenseits des Ozeans nur eine geringe europäis<he Bevölkerung lebte; die Einfuhr aber bestand zu F in Edelmetallen und brachte den Hanseaten den Vortheil eines lebhaften Handelsverkehrs mit Spanien, das gewerblihe Produkie. namentli<h in Zeiten des Seekrieges gegen England und die Niederlande, vorzugsweise aus Deutschland bezog. Jene Meinung von dem verderblichen Einfluß der beiden genannten Ereignisse am Ende des 15. Jahrhunderts auf den hanseatischen

r tigteit bis (4 die Lefies Dezenn “des

Hansa [Saaten versucht - habe.

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nach, wie Holländer, Frank

lde Handelsverbote der Spanier zu K und Matt angten, und wie in E troß freundlicher Disposition manchèr

e Hern er allezeit étn Deutschland feindseitger Volksgeist bestanden der <on zu Ende des 15. Jahrhunderts Eduacd 1V. zum Krieg gegen die

ndustr

and als ein - è Vorsicht gebiete,“ daß wi blühenden Handel durch eine ftarke Seemacht {üßen!

Aus dem Seemannshause in Hamburg ergeht folgende Weihnachtsbitte: „Die deutsche Secinannsmission, erwartet auf ihren Stationen im In- und Auslande an 3000 Weihnachtsgäste, um ihren Seeleuten bei der unruhigen Hast thres Wanderlebens eine herzlihe Weihnachtöfreude zu bereiten, in welcher Leib und Seele Erqui>ung finden. Wer unseren braven Seeleuten hierzu verhelfen will, sende seine Weihvachtsgabe baldigst an: Seemannspaftor Jung - claußen, Altona, Wohlers-Allee 42.“

Herr Dr. P. Spies wird morgen, Freitag, Abends 8 Uhr, im örsaal der „Urania“ (Taubenstraße) einen Experimentalvortrag Über „Licht und Farbe“ halten und dabei im besonderen über P bogeaphie in natürlihen Farben s\prehen. Am kommenden ontag steht eine nahezu totale Mondfinfterniß bevor, welche um 12 Uhr 44 Minuten Nachts beginnt und um 4 Uhr 8 Minuten Morgéèns endet. Die „Uranta“*-Sternwarte in der Invaliden- straße wird daher in dieser Naht von 115 Uhr ab ununterbrochen ge-

óôffnet sein; um 12 Uhr beginnt ein etwa halbstündiger Vortrag

des Herrn G. Witt über „Wesen und Verlauf von Sonnen- und Mondfinsternissen“.

__ Köln, 14. Dezember. (W. T. B.) In der vergangenen Nacht nabm hier die Kälte bei schneefreiem Wetter bedeutend zu. Der Rhein geht stark mit Treibeis, welches ih stellenweise festießt. Die Köln-Deugter und die Koblenzer Schiffbrü>ke sind abgefahren.

Veilsdorf (Sachsen-Meiningen), 13. Dezember. (W: T. B.) Amtlich wird gemeldet: Der Schnellzug 192 ist bei der Ausfahrt aus Station WVetlsdorf entgl eist. Der Materialschaden ist ziemli<h bedeutend. Verleyungen von Perfonen sind nicht vorgekommen. Die Entgleisungsursahe ist vorläufig unbekannt. Die Störung dauert voraus\sichtlih 24 Stunden. Der Personenverkehr wird dur<h Um- steigen an der Unfallstelle aufre<terhalten.

Odessa, 13. Dezember. (W. T. B.) Der seit fünf Tagen im

Schwarzen Meere herrschende hestige Stutm hat viel Unheil .

angerichtet. Die hier ankommenden Dampfer find hart mitgenommen worden und die Passagiere völlig ers<öpft.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

London, 14. Dezember. (W. T. B.) Das Kriegsamt theilt mit, daß die Hochländer-Brigade in- dem Gefeht am Montag allein einen Verlust von Mann an Todten und Verwundeten, Unteroffizieren und Mannschaften hatte. Von den Offizieren wurden 10 getödtet, 838 verwundet, vier werden vermißt. Gleichzeitig wird bestätigt, daß der Marquis of Winchester gefallen ist.

Gegenwärtig, -nahdem unsere e und unser Handel, dank der Einigung des Vaterlandes * und eien L riedea, e pa erstarkt sind, gelte Deutsh-

géfährlicher Konkurrent, Die natürliche | r, aus der “Vergangenheit lernend, ‘unseren

unseren Gegenden die De U lk: “rate Qitcan fel? Mir " dauert die kalté, runa fort; ven

f u 17 Grad unter Null.

_ Seebelden wie als klug berehnende Unternehmer bewährten, indeß die Bemannung der Schiffe aus gut bezahlten Söldnern bestand. Indem diese groß gewordenen Städte in der: Lage waren, threr Handels- 1 t politik erforderlihen Falles au<h dur< militärishe Macht- | hundert zu einer fast vollständigen wurde, lag in der Machtlosigkeit

entfaltung Nachdru>k zu geben, behaupteten sie dur< .Jahr- | Deutschlands, die sih dur den dreißigjährigen Krieg zur politischen

Wetterbericht v

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Stationen.

Bar. auf 0 Gr u. d. Meerésf\p. red. in Millim

om 14. Dezember 1899,

8 Uhr Morgens.

Wetter.

Temperatur ! in 0 Celsius 59G. =40°R.]

Bladfsod. Aberdeen Christiansund

“Kopenhagen. . Stodtholn j aranda .

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1) Na<hts Schree. 2) Reif. 9) Rauhfrost.

4) Nachts Schnee.

Üebersicht der Witterung.

E;nem Hochèru>zebiét über 770 mm über Nord- rußland liegt auf dem westlihèn Mittelmeere

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741 mnx genenüber, fodaß in östliche Luftsttömung fortdauert.

meldet 194 Grad, Bresla

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eefälle wahrscheinli. | Deutsche Seewarte.

Heiue-Lieder, (Frau Sucher.)

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Theater.

Königliche Schauspiele. Freitag: Opern- haus. 261. Vorstellung. Siegfried in 3 Akten von Richard Wagner. (Alberih: Herr Friy

A als legte Gastrolle.) Preise der Pläye :

remden-Loge 1246, Orchester-Loge 10 4, 1. Rang 8 #4, Parquet 8 4, 2. Rang 6 , 3. Nang 4 M, 4. Rang Sißplay 250 #4, Stehplay 1,50 M Anfang 7 Ubr.

Schauspielhaus. 282. Vorstellung. Sonder- Abonnement B. 40. Vorstellung. Die Jour- nalisten. Lustspiel in 4 Aufzügen von Güstav Freytag. Anfang 74 Uhr. Ñ

Sonnabend: Opernhaus. 262. - Borstellung. Beethoven?s Geburtstag. Fidelio. Oper in 2 Akten von Ludwig van- Beethoven? Text nah dem Fran- ¡öfishen von Ferdinand Treitshke. Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 283. Vorstellung. ulius Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Ueberseßt von August Wilhelm von Shlegel. Anfang 7# Uhr.

Deutsches Theater. Freitag: Der Probe- fandidat. Anfang 75 Uhr.

Sonnabend: Der Probekaudidat.

Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: Cyrano vou Bergerac. Abends 7} Uhr: Der Probe- kandidat.

Berliner Theater. Freitag (14. Abonnements-

Vorstellung): Bergidyll. . Almausor.

Heine-Lieder. e Suter.) Sonpabend, Nachmittags 3 Uhr: Frau Holle. Abends 74 Uhr: Vergidyll. lmausor.

Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: D Holle. Abends 7} Uhr: Das vérlorene Paradies.

Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Frei- tag, Abends 3 Uhr: Das Käthchen vou Heil- broun. . Großes historishes Rittershauspiel in 5 Akien von Heinrich vón Kleist. Ne, Akends 8 Uhr: Jphigenie auf

j 8, ; ; Sonntag, uta 3 Ubr (dritte Vorstellung 8 Uhr: Cyprieune. | | __Thedter des Westens. (Opernhaus.) #Frel- tag: Vorlettes Auftreten von Signorina Prevosti.

Sonnabend 3 Uhr: Zaeite Kinder-

Handel muß also als eine Ms bekämpft werden. Der wahre Grund der Vernichtung der Hansa, die în

dem unglü>lichhen 17. JFahr-

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten

Beilage.) :

ou Carlos. _ Abends |

L } hr : ung: Schueeweisichen und Nosfeuroth,

Atends 74 Uhr: Volksthürilihe Borstellung zu halben Preisen: Fra Diavolo. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Mas Abends 7F Uhr: Der Zigeuner- aron.

Lessing - Theater. Freitag: Die Ehre. Sonnabend: Als ih wiederkani Sonntag: Als. ich wiederkam

Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a. Frei- tag: Gegen den Strom. Schausptel in 3 Akten von Paul Langenshheidt. Anfang 7$ Uhr.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen : E Ste Hänsel und Gretel. Vierauf: Zembomirofololibidibirutzinugischlum- pinowikowsky. Eine lustige Pantomime in | Aufzug.

Sonnabeñd und“ Sonntag Abend: Ein un- beschriebenes Blatt.

Soumgg, Mittags 12 Uhr: Matinse der Sezessionsbühne. Der Befiegte. Hierauf: Der Kammersänger.

Belle - Alliance - Theater. Gastspiel des „Schlierseer Bauern- Theaters“. Freitag, Abends 8 Uhr: 's Liserl vou Schliersee, Volksfiü>k mit Gesang und Tanz in 4 Akten.

Sonnabend : 's Liserl vou Schliersee.

Residenz-Theater. Direktivn : Sigmund Lauten- burg. Freitaa: Bus und Reichenbach. ‘Schwank in 3 Akten von Heinrih Lee und Wilhelm Meyer-Förster. Regie: Hermann Werner. Vorher : Die Richtige. Komödie tin 1 Akt von Thilo von Trotha. Regie: Gustav Rickelt. Anfang 74 Uhr.

Sonnabend und folgende Lage: Busch und Reichenba<. Vorher: Die R chlige, 3 Uhr: Zu halben

Sonnabend, Nachmittags Preisen : Jugend,

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Zu halben Preisen : Der Schlafwagen-Coutroleur. Thalia-Theater. Dresdenerstraße 72/73. Freis ‘tag: Zum Besten der Stiftung .„Nationaldank für Veteränen“. AULNN Aufführung von: Der Milliouenbauer. (Köpke: Emil. Thomas.) _ Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Bei kleinen

reisen: Jm Zauberbann der Weihnacht.

Zaubermä Ubr: Deo Plagmajor.

Konzerte, A

4 Sing-Akademie. “Freitag, Anfang 8 Uhr: Konzert von Joseph Malkine (Violoncello).

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mit Gesang in 5 Akten. Abends }

Saal Bechstein. Freitag, Anfang 74 Uhr: Konzert von Fräulein Helene Obroúska (Klavier) und Fräulein Ella Gerhardt (Gesang).

Beethoven-Saal. Freitag, Anfang 8 Uhr: Ux. Soirée des Böhmisheu Streich-Quartetts.

Pirkns Alb. Schumann. Im eleganten, renovierten Zirkus NRenz- Karlstraße. Freitag, Abends präzise Uhr: Woßhlthätigkeits- Vorftellung zum Besten dés 5, Lokal-Kommifsartats des National-Dank für Veteranen. Ganz exquisites Programm. Auftreten der besten sowie der neu engagierten Kunftkräfte. Damen und Herren in ibren Glanzleistungen. Die neuesten Original-Dressuren des Direktors Albert Schumann. Nur no<h 3 Tage; Auftreten der Original : Transvaal - Buren. Zum Sw{hluß: Großes MRitterschaustü> aus dem 14. Jahr- hundert: Der schwarze und der weisßie Ritter mit sämmtlichen Einlagen.

Sonntag: Zwei Vorstellungen: Nachmittags 4 Uhr und Abends 7F Uhr. Nachmittags ein Kind frei.

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Alexandrine von Elbe mit Hrn. Meru anne und Hauptmann d. R. Arwed von Bonin (Carniß—Wefelow). Ruth Kom- tesse von Schlieffen mit Hrn. Leut. Friedrih von Bauer (Potsdam).

Verehelicht: Herr Rittergutsbesißer und Ritt- meister d. R. Hermann von Rohr-Wulkow mit Frl. Hulda von Bredow (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Oberleut. von Ziehl- berg (Königsberg in Pr.) Hrn. Oberlehrer Dr. ede (Bres au) Eine Tochter: Hrn. Oberleut. Curt von Dewiy (Stettin). Hru. Landrath: Engelhard (Johannisburg i. Ostpr.). Hin. Hauptmann Ottow (Breslau). Hrn. Hauptmann Hans Scholy (Chemnitz).

Gestorben: Hr. Oberst z. D: Eduard von Gers- ‘dot (Dresden). Hr. Fustizrath- Gustav Adolf Magnus (Bonn). Hr. Direktor Dr. Wilhelm Meyer (Berliu) |

Verantwortlicher Redakteur:

Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz). in Berlin. ru> der Norddeutsi <drud>erei und Verlags, *

Dritt Berlin Ui, W e Ne,

W elmftraße Nr. 32, / \ Acht Beilagen 4e itz , leinshließliŸ Börsen-Beilage).

1899 Dezember Tag

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gering

mittel

gut

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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Berlin, Donnerstag, den 14. Dezember

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Doppelzentner (Preis unbekannt)

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14,20 13 80 13,29 13,40 13,30 13 60 13,60 13,26 13,80 14,90 13,75 14,20 14,30 15,00 14,20 14,60 14,00 14,00 1440 14,93 14,50 15,20 15,50 1449 13,20 14,70 15,70 13,90 14,50

erste. 14,00 14,00 13,70 12,80 12 80

12,60 13,20 14,50 149) 13,95 13,20 * 15,30 15,50 13,50 15,10 16,25 14,00 14,92 17,50 16,00 15,80 15,20 13,50

afer. 12,00

12.60 14,30

13,60 12,00 12,60 ' 12,00 12,40 11,50 11,80 11,50 1240 11,40 11,85 11,30 14 09 14,50

12/90

S8: - Gas

E E