1899 / 297 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ar im. eiligen Lande im

he Kaiserpaar st 1898, Mit Allerhöchster . Ermächtigung Seiner Majestät ers und Königs bearbeitet na< authentischen Berichten und Akten. 438 Dru>seiten gr. 8%, Mit Zeichnungen im Tut, 77 Ab- bildungstafeln und drei Karten. E der Königlichen Hof- buthhandlung von E. S. Mittler u. Sohn in lin SW. Astrahe 68—71). reis geh. 7,50 #, in Original - Ein- d 9 M, in Prachtausgabe größeren Formats 16 #4 Dieses vor ae Zeit bereits angekündigte Werk, welches nun als ein prähtiges und denno< wohlfeiles Gedenkbuh für das deutsche Haus vorliegt, läßt ersehen, wie rei<h an Erlebnifsen, wie werthvoll an Erfolg für Deutshland und für das Christenthum die vorjährige Reise der Kaiserlichen Majestäten nah Palästina ge- en ist. Die Darstellung is aus den authentishen Be- en und Akten geshöp#t und von den Theilnehmern an den (Ereignissen verfaßt. Als Mitarbeiter sind zu nennen: der Kabinetshef Jhrer Majestät der Kaiserin, F von Mirbach, der Vize-Ober- Zeremonienmeister von dem Knesebe>, der Regierungêrath Mühlmann, Graf Mülinen, General-Superintendent D. Nebe, Pfarrer Niemöller, Pastor Schliht, Superintendeat Tillih, Dr. Th. Toeche- Mittler, Pastor Lic. Weser und Graf Zieten. Schwerin, Das Werk gewährt ein getreues, dur zahlreihe Illustrationen erläutertes Bild der Gen Reise. Das Ziel und der Verlauf derselben erheben fie, wie der Jnhalt des Buches bezeugt, zu einem Ereigniß von nationaler, ja von weltgeshihtli<her Bedeutung, niht bloß deshalb, weil seit mehr als se<s Jahrhunderten kein Deut scher Kaiser den Boden des Heiligen Landes betreten hatte, sondern weil dieser Aufenthalt Jhrer Kaijer- Tichen Majestäten dem deutshen Namen im Orient zum höchsten Ansehen gereiht hat, und vollends, weil Seine Majestät der Kaiser Wilhelm II. die <ristlihe Kirche beider Bekenntnisse, die evangelische sowohl wie die Tatholishe, dur< Wort und That mächtig gefördert und ihr Wirken im bei- Ligen Lande gefestigt hat. Das Werk darf somit au< als ein christliches uungsbu< bezeichnet werden, denn es berichtet von edlen, erheben- den Thaten für unseren Glauben, als ein Gedenkbuh für Alle, die das heilige Land aus eigenem Augenschein kennen, als ein Lesebuh für diejenigen, die cs in christlihem Geiste kennen lernen wollen, und als ein Vorbereitungsbuch für solhe, die selbs dahin zu pilgern trachten. Die Ausstattung des Werks entspricht dieser Bestimmung. Nicht weniger als 102, zumeist vollseitige Abbildungen, von denen mehrere den eigenen photographishen Aufnahmen Jhrer Majestät der Kaiserin entnommen werden durften, veranschaulichen die wichtigsten Stätten des Peiigen Landes und die hervorragendsten Begebenheiten der Reise. er Reinertrag aus dem Verkauf des Werks wird der evangelischen Arbeit im Heiligen Lande zu statten kommen, da er der Evangelischen Jerusalem-Stiftung zufließt.

Lebende Bilder aus dem Reiche der Thiere. Augen- bli>8aufnahmen na< dem lebenden Thierbestande des Berliner ero Fen Gartens. Herausgegeben und mit erläuternden Unter- <hriftssäßen versehen von Dr. L. He>, Direktor des Berliner Zoo- logishen Gartens. Querfolio, mit 196 Illustrationen. Werner- Verlag, G. m. b. H., Berlin W., Equitable - Gebäude (Leipziger- ftraße 101/102). Preis, in Prahhtband 10 A Dieses erst vor kurzem, nah dem Erscheinen der beiden ersten Lieferungen, angekündigte

k liegt jeßt bereits vollständig vor und wird als Weihnachts- festgabe in dem gefälligen, harakteristishen Einbande allen Freunden der Thierwelt eine angenehme Ueberra\shung bereiten. Die Bestimmung und den Werth des Werks richtig und ers<höpfend darzulegen, is wohl niemand mehr berufen als der Herausgeber felbst, der dasselbe mit dem warmen Eifer und der Liebe des Fahmanns für setne Wissenshaft ins Leben gerufen hat. Er kennzeihnet dasselbe in einem Geleitwort gendermaßen: «Was wir wollten, hatte ih hon im Vorwort dargelegt. Dürfen wic heute sagen, daß wir es erreiht haben? Ich glaube ja, wenn man nur das Werk so auffaßt, wie es gedaht und gemeint ift. Es kann und soll keine systematishe Naturgeschichte, kein , Thierreih“ sein, sondern nur Bilder aus diesem Reiche bieten, diese aber \o groß und lebendig, daß sie au den fesseln, der sih sons wenig oder gar- niht um Thiere kümmert. Ich habe mir mit unserem Werke keine geringere Aufgabe geseßt, als der Thierwelt, der mein eigenes Leben und Streben gehört, neue Freunde zu gewinnen und so eine Quelle idealer Interessen und reiner Freuden allen denen zu er- öffnen, die das \tädtishe Kulturleben mit seinem Hasten und Treiben der Natur entfremdet hat. Ih s\<meihle mir: wem unsere ni<ht nur ausnebmend großen, sondern au< wirkli „lebenden“, von lebenden Thieren genommenen Bilder vor Augen kommen, der wird sie niht ahtlos weglegen, sondern unwill- fürlih näher ansehen. Und ift er erst so weit, dann wird er au Tesen, was unter dem Bilde steht, und dann haben wir gewonnen. Deshalb ist wohlbedaht der Text, so kurz, daß man nicht einmal umzublättern brauht, und im leihtesten Plauderton gehalten. Damit soll aber nit gesagt sein, daß „nichts drin steht“, im Gegen- tbeil: in dieser Beziehung glaube i< wit ruhigem Gewissen der öffentlichen Kritik entgegensehen zu dürfen. Habe ih mi doch redlich bemüht, niht nur das Bild beshreibend zu ergänzen, wo dies nöthig ershien, sondern au< Unterhaltsames und Belehrendes aus meiner thiergärtnerisen Erfahrung mitzutheilen, a sogar allerlei Fragen zu streifen, die einen anregenden Ginbli> gewähren in die Lü>en und das Vorrwärts\hreiten unserer Kenntniß der dargestellten Thierformen. So bieten wir, glaube ih, au< demjenigen etwas, der hon zur Gemeinde der Thierfreunde gehört, Brehm?s Thierleben oder das Naumann'she Thierreih“ wirklih im Geiste, nit bloß im Büchershrarke besißt. Dementsprechend habe i< von vornherein die Auswahl der Bilder ge- troffen: neben den „berühmten Größen“ der Thiexwelt, die nicht fehlen durften, sind mit Absicht solche Arten bevorzugt, die man nicht überall abgebildet findet, und fo bieten unsere zusamm engestellten „Lebenden Bilder“ eine hoffentli< re<t vollkommene Ergänzung zu den verbreiteten syftematishen Werken über Thierkunde. Gerade in diefer Beziehung hilft der reiche Thierbestand des Berliner Gartens wie kein anderer, etwas

Außerordentlihes zu leisten, und so kann ih wahrheitsgemäß fest- stellen, daß dieses Werk von Duyenden hochinteressanter Thiere die erste authentische, weil nah dem Leben photographierte Darstellung bringt, ‘ja: von ciner ganzen Anzahl Seltenheiten überhaupt die erste zuverlässige Abbildung. Und deshalb glauben wir s{ließli<h- das macht unseren größten Stolz aus selbst bei den offiziellen Ver- tretern der ftrengen Wissenschaft auf Beachtung und Anerkennung renen zu dürfen. Blätter wie der pe1sishe und der Mantschuren- Leopard S 82 und 83), der deuts<-osta1rikanishe und der vorderindische opard (S, 180 und 181) möhte i< aus voller Ueberzeugung nit uur für vollendet {öône Thierbilder halten, die an Schärfe und Lebenswahrheit nihts zu wünschen übrig lassen, sondern au für zu- Ane e, wissenshaftlihe Urkunden, die dem Systematiker für sein vergle endes Studium und seine wissenshaftliczen Forshungen über- haupt eine sichere Unterlage bieten. Gleiches gilt für den deutsch- ostafrikanishen Löwen (S. 143), den ostsibirishen und persischen Tiger (S. 49 und 157), die drei prächtigen Wildrinder Süd-Asiens, Banteng, Gaur und Gayal (S. 60, 81 und 172), den Elbe-Biber E 79), der bald von der Erde ganz vers<wunden sein wird, den füdarabishen Wolfsshakal und den mexikanishen Prärtewolf E 165 und 164), die Fossa oder Marderkaße von Madagaskar (S. 177), den isländischen Jagdfalken (S. 35), den Branicki’s{h-n und den Riesen- - Seeadler (S. 22 und 34), den Einlappkasuar aus Deutsch Neu-Guinea (S. 41), den Massaistrauß aus Deutsh-Ostafrita (S. 175), den Weißna>-nkranih (S. 13), den Baßtölpel (S, 112), den Nashern- elifan (S. 64), das Gabels<wanzhuhn (S. 145) und viele andere eltene und merkwürdige Thiere mehr Mannîtgfache anerkennende Zuschriften solchen Inhalts sind beceits in meinen Händen, und so Meine ih, ohne unbescheiden zu sein, dürfen wir hoffen, daß unsere Lebenden Bilder“ niht nur auf dem Weihnachtstish thierfreundlicher amilien liegen, sondern au< in Museums- und andere Fach- ibliotheken Ein Y finden werden. Daß dem so geschehe, dazu ein Fröhlihes Glüdauf.“

C. E. van Koetsve VE geb. Pr. 4 Wahrheit und Träume von Jonathan. Beide aus dem Holländischen übersetzt von Dr O. Kobls<hmidt, Pfarrer in Mönchenholzhausen. Eleg. geb. Pr. 2 Stabsarzt und Feldprediaer. Erinnerungen aus dem Kriege. Autorisierte Ueberseßung von Mathilde Mann. Eleg. geb. Pr. 2,50 M Die beiden erstgenannten Bücher gehören zu den beliebtesten und gelesenflen der modernen hosllän- dischen Literatur. Das Buch von van Koetsyeld bietet eine Reihe höchst anziehender und lebensvoller kleiner Stimmungs- bilder aus einem Dorfpfarrhause. Der germanishe Charakter- zug der An, der seine Freude am Kleinleben hat, weil er darin das Größte, die Seele sich spiegeln sieht, zeigt \< au< in dem Buche von Jonathan. <lidten Titel „Der Harlemer Bote“, „Das Album“, „Die W nduhr“, ,St Nikolaus“ birgt es kleine Meisterwerke intimer Erzählungskunst. Das an dritter Stelle genannte Buch behandelt mit psy<hologis<her Feinheit und G dankenreihtham den Gegensaß des Stabsarcztes zum Feld- prediger in ihrer Thätigkeit im Kriege und darf Lesern, die an der Erörterung ethisher Fragen Gefallen finden, empfohlen werden.

_ Aus Friy Reuter's jungen und alten Tagen. Neues über des Ditters Leben und Werden, auf Grund ungedru>ter Briefe und Dichtungen mitgetheilt von Karl Theodor Gaederßg. Mit Reuter's Selkbstporträt als Burschenschafter aus den Berliner Untersuhungsakten sowie zahlreihen Bildnissen und Ansichten, zum theil nah Originalzeihnungen von Ludwig Pietsh, Theodor Schloepke und Friß Reuter. Erster Band. Dritte vermehrte Auflage. Wisniar, Hinsto1ff'she Hofbuchhandlung. Pr. geb. 4 M Dieser erste Band des W.rks, welher des Dichters Leben und sein erst nah s{wersten Erfabrungen allmählich aufgehendes Glü>k schildert, war bald nah dem Erscheinen des zweiten Bandes vergriffen. Er ift no< besonders anziehend und werthvoll dur< den reihen Bilder- {mu>: 48 Ansichten, Porträts, Skizzen 2c. aus Reuter's Leben, zum theil von des Dichters eigener Hand. Nunmehr sind beide, \. Zt. an dieser Stelle gewürdigte Bände wieder zusammen erhältli< und wérden in jedem Hause, das Reuter’'s Werke besißt, willkommen sein

.— „Kleine Ursachen, große Wirkungen!“ und andere Erzählungen für Jung und Alt. Von Luise Anklam. Mit dem Bildniß der Prinzessin Tochter Jhrer Kaiserlihen und Königlichen Majestäten, Prinzessin Viktoria Luise von Preußen, fünf Tondru>- bildern von H. Susemihl und etnem Vorwort von Victor Blüthgen. Leipzig-Nsch,, Verlag von Richard Wöpke. Preis in Leinenband 3 46 Dieses Buch enthält zehn Erzählungen, die für ihren Zwe> ret wohl geeignet sind. In allen diesen Geschichten läßt die Berfasserin sich angelegen fein, die jungen Leser und Leserinnen auf den Weg der Tugend und Frömmigkeit zu führen. Mit \{<li{<ter, gemüthvoller Erzählerkunst zeigt sie einerseits, was Lieblosigkeit, Neid, Hochmuth, Leichtsinn und Ungehorsam für Folgen haben können; andererseits stellt sie folhen Kindern, die ihren Eltern Sorge machen, diejenigen eee, die thnen Freude bereiten, und \{ildert, wie Bray- eit dur inneres Glü> belohnt wird, wie Freundlichkeit, rechte Demuth, Gehorsam und Gewissenhaftigkeit und andere Tugenden au zu äußerem Glü> den Weg bahnen. Diese sittlih- religiöse Tendenz soll das lesende Kind veranlassen, das Erzählte, dessen Stoff wesentlich aus der Welt des Kinderdaseins entnommen ist, stets auf si{< und das Se Verhalten zu Eltern, Geschwistern, Vorgeseßten und allen Mitmenschen, wie auh zu den göttlihen Geboten zu beziehen. Das äußerli<h hübs< ausgestattete Buh hat somit einen pädagogischen Werth und zeihnet si< dadur vor anderen Jugendschriften aus.

A. Haa>'s Damenkalender für das Jahr 1900. XXPVI1. Jahrgang. Auf <chamoisfarbigem Papter mit rother Rand- einfassung gedru>t, mit einem in photographishem Lichtdru> aus- geführten Titelbilde von Alfred Seifert. Verlag von A. Haad in Berlin. Pr. 2 A In dem bekannten feinen Gewande hat sich dieser beliebte kleine Damenkalender au< für das kommende Jahr wieder eingestellt. Die literaris<he Beigabe besteht diesmal in einer anziehenden Novelle , Vroni“ von H. Herold; das Titelbild „Paula“ von Alfred Seifert zeigt einen lieblihen Mäd&enkopf. Die praktische Einrichtung als Notizbu< mit Faberstift und Visitenkartentasche, Tagebuch, Hauéthaltungsbuch 2c., verbunden mit der vornehmen Aus- stattung, macht den Kalender zu einer Zierde jedes Damenschreib- tishes und empfiehlt ihn als hübshes Geschenk zum Weihnachts- oder Neujahrsfest.

Trowißs<'s Volkskalender (Verlag von Trowiksch u. Sohn, Berlin SW.; Pr. geb. 1 4) bietet au< in seinem 73 Zabr- gang für 1900 einen abwehfelungsreihen Unterhaltungstheil und sorg- fältig ausgeführten Bilders<hmu>. Neben Gedichten von Victor Blüthgen, Johannes Trojan und Anderen findet man größere Er- ¿ählungen und humoriftishe Beiträze von Karl Tanera, Bernhard von Brandenburg und Hugo Böttger, ferner belehrende Aufsätze von Gerha:d von Amyntor und Dr. jur. Brandis. Dem praktishen Be- dürfniß wird durch eine Fülle nüßlicher Notizen für Haus und Garten, statistishe und andere Tabellen und ein Messen- und Märkteverzeihniß Rechnung getragen. Als feit vielen Jahczehnten geshäßtes Bolksbudh mit passend gewähltem, sich stets reicher gestaltendem Inhalt bedarf dieser Kalender keiner neuen Empfehlung.

Land- und Forstwirthschaft.

Antwerpener Getreidemarkt im Monat November 1899.

Aut werpen, den 8. Dezember 1899. Die Einkäufe für den Verbrauch beschränkten sid auf das Nothwendige. Infolgedessen bielten die Weizenvorräthe \sih auf verhältnißmäßig bedeutender Höhe. Die Preise, die bereits im Vormonat gefallen waren, erfuhren einen weiteren, wenn au niht bedeutenden Rü>zang.

Am Monats\chluß stellten sie fi ungefähr, wie folgt :

Weizen : nordamerikanis<er ....,. , , Fr. 154 E e B A

Walla Walla . c ADE

Kurrachee, weißer A LDE

Ï rother ¿ 107

Calcutta Club . G6 Plata, E E 7

Unter dem

D S L 15 —164{ russischer, , 14}—1614 E E, 143 15} Donau und nordamerikanischer . 14 —14t{ A S 134 Gerste: für Brauer E 14—17} zu Futterzwe>en. . .. ,, 134— 134 ger: russisher und nordamerikanischer 16—16} ais: Odessa und Donau. . .. 10}—11} Plata und nordamerikanischer 10—10} Weizenmehl: inländishs 21F—212.

Die Vorräthe wurden Ende November 1899 ge\{ätt auf: Weizen: 1 300 000 dz E: 00) Gerste : 50000 ,

Mais: 50 000 , Buen] niht nennenswerth in erfter Hand.

Im Laufe dés Monats November 1899 wurden eingeführt in

Antwerpen :

Roggen: aus Ruland den Vereinigten Staaten von Amerika der Türkei A ; den Niederlanden Deutschland

Noggen :

16 320 dz 10630 ,„ 4909 ,„ 2209 L L 34 600 dz. 389 940 dz 173720 , 145 780 80510 43 740

Weizen: aus den Vereinigten Staaten von Amerika R Argentinien

Brasilien .

Aus dem Verlage von Friebrih Jansa in Leipzig liegen vor: Skizzen aus dem Pfacrvanse in Mastland. Ernstes und -Heiteres aus dem Leben eines niederländishen Dorfpfarrers von

Britisch-Indien . .

Deutschland 32 680

Canada. . den Niederlanden Rußland . ..

Gerste: aus 164 170 a,

156 240

41 030

20 300

14 450

8 770

6 300

6100

3 890

1 920

1260

390

, 100

424 920 dz. 9420 dz 3610 ,

13 v30 dz,

218 330 dz

83 080

65 980

50 440

32710

8 050

1290

100

den Vereinigten Staaten von Amerika DIUBTAND S t ¡ Rumänien . Canada. . ., den Niederlanden Deutschland Spanien .. Dânemark . dex Türkei . Ranis / rgentinien Oesterreich . England

T T.

Hafer: aus den Vereinigten Staaten von Amerika

Rußland .

Mais: aus Argentinien den Vereinigten Staaten von Amerika R Brasilien .

Rußland . Deutschland . den Niederlanden

Frankreich .

Kartoffeln: nichts.

Ausgeführt aus Antwerpen :

Roggen: nah Deutschland . . . , orwegen . N

8670 dz 630 ,

9300 dz.

234 910 dz 49560 ,

Weizen: nah Deutschland

den Niederlanden

Schweden . 2000 ,„

G s s N N 480 ,„ P e S 10.

286 960 dz.

52 400 dz 24750 ,

540 ,

77 690 dz.

na< Deutschland den Niederlanden Frankreich

nichts.

na< Deutschland Norwegen . . , den Niederlanden

145730 dz 7460 , 6820

160010 dz.

15390 dz 12 940 850 650 490

nah Deutschland . Norwegen Brasilien Gibraltar Marocco Cuba. . 130 O 120 i E 10 den Vereinigten Staaten von Amerika . C S

Kartoffeln :

i; 10 30590 dz.

Rotterdamer Getreidemarkt im November 1899.

, Rotterdam, den 10. Dezember 1899. Abgesehen von einer kleinen Auffrishung in der leßten Woche, hatte der hiesige Getreide- markt wiederum eine i. a. sinkende Tendenz. Das ungewöhnlich milde W?tter, aber au<h das reihli<he Angebot der Erxportmärkte N P ale a E Die ELLNE sind î. a. groß,

as u. a. daraus erhellt, daß wenig Speicherraum zur Verfügu steht und die Leichtermiethe hoch ist. us : igung

__ Weizen. Steigendes Angebot, sowohl von Amerika als von Süd-Rußland und Donau, hatte ein erheblihes Sinken der Preise zur Folge. Infolge dessen vergrößerte si< zwar die Kauflust, aber diese hôrte fogleih auf, als man die Preise zu erhöhen versuchte. Ein irgend beträchhtliher Vorrath ift z. Zt. hier nit vorhanden, da- gegen is umsomehr \{<wimmende Waare unterwegs. Besonders von billigeren amerikanis<hen Sorten wurde viel umgeseßt; Süd-Nußland aber beginnt in letzter Zeit dagegen starke Konkurrenz zu mähen. Von La Plata kam ni<t viel vor und au nur in wenig erwünschter Qualität.

Roggen. Infolge gesteigerten Angebots von allen Seiten konnte sih der Preis troß des re<t befriedigenden Absatzes nicht halten. Vauptfähli< wurden Petersburger und Taganrog gehandelt; die Qualität blieb durhaus befriedigend. Bei Odessa war dies weniger der Fall, Der Verkauf von Helena geht noh nicht flott; den wirklich gien muß man zu theuer bezahlen und der geringere findet keinen

nklang.

Gerste. Die Preise der gewöhnlichen Futtersorten gingen anfangs erheblich zurü, erreihten aber in der zweiten Hülste tes Prang beinahe wieder ihren früheren hohen Stand, Der Absatz ist bei der gegenwärtigen Preislage indessen niht mehr so stark wie früher und scheint der Bedarf zurü>zugehen.,

Hafer war ziemli fest. Besonders gilt dies von dem ameri- kanischen, von dem angebli sehr viel weniger als erwartet angebracht werden wird, da u. a. no<h niht ausgeführte November-Kontrakte dur<h die Ablader zurü>gekauft wurden. Inzwischen nabm das Angebot von nord- sowohl als südrussishem niht unerbeblih zu; do< war namentlich der leßtere niht eben von guter Qualität.

Mais. Der Preis des American mixed ging erst etwas zurüd, erholte sih abr \pâter und {loß ziemlih fest. Der Umsay war wieder enorm. Die direkten Offerten von Amerika ließen gewöhnlih keinen au<h nur mäßigen Gewinn zu. Auch die runden Sorten hielten sih gut im Preis. La Plata fand guten Absatz, der hohe Preis von Dvessa war u. a. die Ursache davon. Cinquantin kam wenig zum Vorschein, wird aber jebt {on wieder etwas mehr angeboten.

Die nachstehende Tabelle zeigt die Preise und Vorräthe während des vergangenen Monats.

Vorräthe am

1 b Li Novbr.| Dezbr.

Getreidepreise im Monat November 1899.

Gerste

Snoggen Mais

Last zu | Last zu | Last zu 2400 kg | 2100 kg |2000 kg

Fl. Fl. Fl.

Weizen

Getreideart Last

eben oggen Gerste

175—167 153—137

134-128

u<ungs-Sahen, E a ote, Zuftellun en u. de 3, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung, 4. Verkäufe, Ae Verdingungen 2. 5. Verloosung 2c. von hpapieren.

{) Untersu<hungs-Sahen.

[65102] Steckbriefs: Erledigung.

Der gegen den Vorschnitter Franz Korzieuiewski aus Sprindt unter dem 25. September 1899 in Nr. 232 pro 1899 dieses Blattes erlassene Ste>brief M E a B 0 den 12, Dezember 1899

eueuburg, W.-Pr., den 12. r j

Y Königlives Amtsgericht.

101 A der Reservist Friedri Schattschneider

aus Elsendorf, Kreis Bromberg, zuleßt in Glentorf, dur< rehtékräftiges Urtheil Herzoglichen Schöffen- gerihts hierselbst vom 6 November 1899 wegen Üebertretung des $ 360 Nr. 3 R.-St.-G.-B. zu ciner Geldstrafe von 30 A eventl. 14 Tagen Haft sowie zu den Kosten von 11 46 60 4 ver- urtheilt worden ist, so werden die kompetenten Be- hörden ergebenft ersucht, diese Geldstrafe und Kosten im Betretungsfalle von demselben einzuziehen, eventl. die substituierende Haftstrafe zu vollstreken und uns mit Nachricht zu versehen. Königslutter, den ». Dezember 1899. Herzoglihes Amtsgericht. Brin>meier.

[65104] Bekanntmachung. i Die durh Beschluß der Strafkammer des Kaiser- lien Landgerichts zu Saargemünd vom 19, Juni 1899 wegen Verleßung der Wehrpfliht aus- gesprohene Vermögensbes<hlagnahme gegen den am 20. Juni 1875 zu Saaralben geborenen Johann Reich ist dur Beschluß des\eldben Gerichts vom 4. Dezember 1899 wieder aufgehoben worden. Der Erste Staatsanwalt: Machenschein.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[65056] Aufgebot. j i

Gebhard Schneider, Bauer in Wielandsweiler, Gde. Langnau, hat das Aufgebot wegen des am 30, März 1886 von der Unterpfandsbehörde Langnau [t. Upfdb<3. T[. V Bl. 119/120 über eine Pfand- bestelung der } Maria S{neider, geb. Bosch, Wwe. des gew. Bauern Dionys Schneider in Wielandsweiler,

für an Josef Schneider geshuldete. . 1643 A,

für an Theresia Sneider geschuldete 2359 ,

für an Genovefa Schneider geshuldete 1 643 ,

zusammen 5 645 M ausgestellten, lt. [21 des Akt. Bds, Nr. 73 dem Dekan, jeßigen Prälat Schneider, ausgehändigten Pfandscheins beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Moutag, deu 9. Juli 1900, Vormittags 9F Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Tettuaug, den 8. Dezember 1899,

Königliches Amtsgericht. Dörtenbach, H.-R. [64380] Aufgebot. :

Der A>ergehilfe Heinrih Schottel in Ahlshausen, vertreten dur<h Rechtsanwalt Lungershausen hier, hat das Aufgebot des von der hiesigen Herzoglichen Spar- fassenstelle am 7. Oitober 1896 ausgestellten Spar- kassenbuhs Ser. IT Litt. Q. Nr. 2536 über 200 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 5, Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls bie Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Gandersheim, den 8. Dezember 1899,

Herzogliches Amtsgericht. Gelpke.

[55499] Aufgebot.

Es werden folgende Sparkassenbücher aufgeboten : 1. auf Antrag der Frau Hauptmann Gertrud Licht, früher in Glogau, jeßt in Fraustadt, das auf ibren Namen ausgestellte Sparkassenbuch Nr. 55 988 der \tädtishen Sparkasse zu Glogau über 49,25 M,

11, auf Antrag der legitimierten Erben der am 13. Januar 1896 zu Jätshau verstorbenen ver- A A gewesenen Gutsbesißer Juliane Sander, nämlich:

1) des Auszüglers Wilhelm Sander,

2) des Landwirths Gustav Sander, A

3) des minderjährigen Bruno Albert Alwin Linke, gstireten durch seinen Vater, den Gutsbesißer Bruno

nke,

sämmtli<h in Jätsau wohnhaft und vertreten dur<h den Rechtsanwalt Wawersig in Glogau, das auf den Namen der Erblasserin Juliane Sander ausgestellte Sparkassenbuh Littera A. Nr. 7773 der Kreissparkasse zu Glogau über 111,88 M,

IIL. auf Antrag der Gärtnertohter Anna Bogedain in Kuttlau, im Beistande ihres Vaters, des Gärtners Nobert Bogedain ebenda, das auf ihren Namen ausgestellte Sparkaffenbuh Nr. 56 147 der städtischen Sparkasse zu Glogau über 585,38 4,

IV. auf Antrag des Maurers Carl Friedrih

errmann Wela> in Kuttlau,

A. das auf seinen Namen Herrmann Welac>> aus- gestellte Sparkassenbuh Nr. 26 022 der städtischen Sparkasse zu Glogau übec 1522,50 k,

B. das auf scinen Namen Carl Welacek aus- sefellte Sparkassenbu<h Nr. 50 057 derselben Spar- ase über 1522,50 MÆ,

V. auf Antrag des fcüheren Maschinenpuyers, jeßigen Lokomotivheizers Paul Wela>, früher ia Kuttlau, jeyt ia Königszelt, vertreten dur< den

taurer Herrmann Wela>k in Kuttlau, das auf seinen Namen Ange tee Sparkassenbuch Nr. 44 985 der städtischen Sparkasse zu Glogau über 1047,11 4,

I. auf Antrag der Aus¡üglerwittwe Henriette Wela>, geb. Schwarz, in Kuttlau, vertrete dur den Maurer Herrmann Wela> ebenda, das auf ihren Namen aus estellte Sparkassenbuch Nr. 46 047 der

Deffentlicher Anzeiger.

VII. auf Antrag des Gärtners Eduard Wiesner aus Andersdorf das auf den Namen seines Sohnes Richard Wiesner in Wiesau ausgestellte Spar- kafsenbu< Nr. 49112 der städtishen Sparkasse zu Glogau über 17,31 M

Die Inhaber der vorstehend bezeihneten Spar- kassenbücher werden aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstermine am 26. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, ihre Rechte und Ansprüche auf diese Spar- kassenbücher anzumelden und leßtere auh vorzulegen, M gensaus die Kraftloserklärung derselben erfolgen Glogau, den 30. Oktober 1899.

Königliches Amt3gericht.

[40498] Aufgebot.

Der Kaufmann Philipp Hir\<, in Firma M. Gimpel zu Rosto>, hat das Aufgebot des von dem Vorschuß- Verein zu Rostc>, e. G. m. b. H., ausgestellten Spareinlagebuchs Nr. 14 078, lautend auf die Summe von 60,71 4 und auf den Namen: Marie Görß, beantragt. Der Jahaber des Buches wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 30. März 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- richte anberaumten Aufgebotstermine seine Rebte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Rofto>, den 11. September 1899, Großherzogl. Me>lenburg-Schwerinshes Amtsgericht.

[65060] Aufgebot. Der Lehrer Wilhelm Reimann aus Arnsdorf hat das ‘Aufgebot des angeblich verloren gezangenen Sparkassenbu<s der Oberlausiger Provinzial- Nebensparkasse Ruhland Litt. J. Nr. 9556 über 339,67 A, au3geftellt für die minderjährige Lehrers- tohter Clara Reimaun zu Arnsdorf, beantragt. Der Inhaber des Bus wird aufgefordert, späte- stens în dem auf den 7, Juli 1900, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht an- beraumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und das Sparkassenbu<h vorzulegen widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird. Ruhland, den 11. Dezember 1899. Königliches Amtsgericht.

[65059] Aufgebot.

Das Sparkassenbuh der Ständischen Neben-Spar- kasse zu Sorau Litk. F. Nr. 29913 über 245 M4 80 S, auf Gottfried Vogt zu Ruppendorf lautend, ist angebli<h ausgangs Vèâärz 1899 verloren gegangen. Auf Antrag des Auszügla:s Gottfried Vogt zu Ruppendorf wird ein Ieder, der an diesem Spar- kassenbuche irgend ein Anre<t zu haben vermeint, ausgefocdert, seine Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebo!stermine den 3. Juli 1900, Vor- mittags L117 Uhr, bei dem unterzeihneten Ge- richte, Terminszimmer Nr. IIT, anzumelden, widrigen- falls die Kraftloserklärung des Sparkassenbuchs er- folgen wird,

Sorau, den 7. Dezember 1899.

Königliches Amtsgeriht. Abtheilung 3.

[64379] Aufgebot.

Das folgende, angeblih verlorene Sparkaffenbuch der Kreissparkasse Wiedenbrü>, Nr. 19 704 über 759,59 A6 (siebenhundert neunundfünfzig Mark 59 4), ausgefertigt für Margaretha Bombec> in St. Bit, soll auf den Antrag der Verliererin, Anna Margaretha Bombe>k zu St. Vit, behufs neuer Ausfertigung auf- geboten werden. Der Inhaber des bezeichneten Sparkassenbu<s wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den #7, Juni 1900, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Wiedenbrü>, 3. Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

65055

; D Aufgebotsverfahren, betreffend die Urkunde über die im Grundbuh der Stadt Barby Band 17 Blatt 560 Abtheilung 111 Nr. 2 eingetragene Hypothek von 196 Thlr. 20 Sgr. Termin am 5, Januar 1900 wird, da der Antrag zurü>- genommen ist, eingestellt.

Barby a. E., den 9. Dezember 1899. Königliches Amtsgericht.

[65057] Aufgebot.

Das in der Grundsteuermutterrolle des Gemeinde- bezirks Füchtorf unter Artikel 218 Ie Grundstü> Flur 1 Nr. 401/121 Katastralgemeinde Füchtorf, groß 10 a 3 qm, mit 2/100 Thalern Rein- ertrag, ist zum Grundbuh niht übernommen. Die Eheleute Kötter Joseph Niehues und Maria Gertrud, geb. Kettel, zu Kspl. Füchtorf, leßtere vertreten dur ihren Ehemann, haben unter der Behauptung, Eigen- thümer dieses Grundstücks zu sein, das Aufgebot des Grundftü>s ¿we>s Uebernahme zum Grundbuch und das Aufgebot der dinglih Berechtigten beantragt. Alle unbekannten Eigenthumsprätendenten und 0 lih Berechtigten werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 21, Februar 1900, 10 Uhr Vormittags, vor dem unterzeihneten Gerichte an- beraumten Aufgebotstermine ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstü>k anzumelden, widrigen- falls sie mit diesen ausgeschlossen werden.

Warendorf, den 12. Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

[65051] Bekanutmahung.

Das K. Amtsgeriht Augsburg hat mit Beschluß vom 24. November 1. Is. auf den von der Tag- Ilöhnersfrau Rosina We>kerle in Augsburg unterm 16. Juni l. Js. gestellten Antrag das Aufgebot zum Zwe>e der Todeserklärung des Laglöhners Isidor We>erle, geboren am 4. April 1838 zu Bittel- bronn, OsA. Haigerlo<h (Hohenzollern), beheimathet in Eppishausen, A -G. Türkheim, erlassen und Termin auf Montag, den A. Oktober 1900, Vor- mittags 9 Uhr, im diesgerichtlihen Amtszimmer Nr. 11, links, parterre, anberaumt. Demzufolge ergeht Aufforderung: 2

1) an den Verschollenen, spätestens am Auf-

Undbleciin persöali<h oder \<riftli< bei dem

A an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im

Aufgebotstermin wahrzunehmen,

3) an alle diejenigen, wel<he über das Leben des

Verschollenen Kunde geben können, hierüber bei dem

Kgl. Amtsgerihte Augsburg Mittheilung zu machen.

Ceres: 13. Dezember 1899.

Gerichtsschreiberei m Laien Amtsgerichts ugsburg.

Beyer lein, Königl. Sekretär.

[64963] Der maun:

Der zu Raszyce am 24. Dezember 1845 geborene Auszügler Thomas Furmanek aus Zembcow, welcher seit dem Jahre 1887 verschollen is, wird auf Antrag seines Vormundes, des Häuslers Johann Poprawa aus Zemkbcow, aufgefordert, sh spätestens im Auf- gebotstermin am 9, November 1900, 12 Uhr Mittags, zu melden, widrigenfalls er für todt er- klärt werden wird,

Ostrowo, den 4. Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

(65052) Aufgebot.

Auf Antrag des Carl Ksias Christian Boysen in Liverpool, vertreten dur< den Hauptlehrer Claus Raabe hier, wird dessen Bruder, der am 2. Sep- tember 1829 zu Glüfitadt geborene Otto Heinrich Theodor Boysen, welcher im Jahre 1860 oder 1861 nah Amerika ausgewandert is und seitdem nichts mehr von sh hat bören lassen, und für welchen hier eine Abwesenheitspflegshaft geführt wird, auf- aefordert, spätestens im Aufgebotetermin, den 7. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, Natricht von seinem Leben zu geben, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen seinen Erben über- wiesen werden wird. Ebenso werden seine un- bekannten Eiben und alle diejenigen, wel<he von dem Leben und dem Aufenthaltsort des Verschollenen Kunde haben, aufgefordert, hierher spätestens bis zum genannten Aufgebotstermin Anzeige zu machen.

Pinneberg, den 13. Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

[65054] Aufgebot. i

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Häuslers Johann Postrah zu Neue-Welt, vertreten dur< den Rechtsanwalt Woas zu Brieg, werden die unbekannten Erben des am 15. Januar 1881 zu Neu?e-Welt, Kreis Brieg, geborenen, am 27. Juni 1898 im Schwarzwafsser zu Schwoitsh bei Breslau todt auf- gefundenen Dienstmädh-ns Anna Rosina Woiwode aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine, den 24, Oktober 1900, Vormittags 11A Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß der Anna Rosina Woiwode im Werthe von etwa 130 4 bei dem uaterzeihneten Gerihte, Zimmer Nr. 8, an- zumelden, widrigenfalls ter Nachlaß dem {sh mel- denden und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, und der si<h später meldende Erbe alle Verfügungen des Erb\chaftsbesiters anzuerkennen s{huldig ift und weder Rechnungslegung no< Ersaß der Nußungen, sondern nur Herausgabe des no< Worhandenen fordern darf.

Brieg, den 9, Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

[65058] Aufgebot.

Auf Antrag der Testamentsvollstre>er der ver- storbenen Frau Johanna Margaretha Elisabeth, geb. Blen>ner, des verstorbenen Kaufmannes Christian Wilhelm Göring Wittwe, nämlih des Gustav Holst und des August Friedri Hugo Hartung, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Gustav Hertz, A. N. Zachartas, Nudolf Herz und E. Framhein, wird ein Aufgebot dahin erlassen :

Es werden

1) falle, wele an den Nachlaß der in Hamburg geborenen und am 1. November 1899 hierselbst verstorbenen Frau Johanna Margaretha Elisa- beth, geb. Blen>ner, des in Hamburg ver- storbenen Kaufmannes Christian Wilhelm Göring Wittwe, Erb- oder sonstige Ansprüche irgend welcher Art zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welhe den Bestimmungen des von der genannten Erblasserin am 4. Mai 1897 bierselbst errihteten, mit einem Additament vom 31, Mai 1899 versehenen und am 16. November 1899 hierselb publizierten Testaments, ins- besondere der im Testament erfolgten Ernennung bezw. dur< Beschluß der hiesigen Vormund- \haftsbehörde vom 23. November 1899 erfolgten Bestätigung der Antragsteller zu Testamentsvyoll- \tre>ern und den denselben ertheilten Befugnissen, namentli<h der Befugniß, das Testament außszu- führen, auf ihren alleinigen Konsens Immobilien, belegte Kapitalien und Werthpapiere um- und zushreiben, Klauseln anlegen und een zu lassen, widersprehen wollen, hiermit aufgefordert, olhe An- und Widersp üche bei der Gerihhts- reiberei des unterzeihneten Amtsgerichts, Post- straße 19, 2. Sto>, Zimmer Nr. 46, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 31. Januar 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, dajelbst, Parterre links, Zimmer Nx 1, anzumelden und zwar Auswärtige thunlihft unter Bestellung eines hiesigen Zu- ftellung8bevollmächtigten bei Strafe des Aus- \<lu}ses.

Hamburg, den 8, Dezember 1899.

Das Amtsgeriht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: U de, Gerichtsschreiber.

[65053) Aufgebot.

Auf Antrag des Rechtsanwalts Kuhn in Görlitz, in seiner Eigenschaft als NaG a Neger werden die Erben der am 22. Januar 1898 in Görliy ver- storbenen no< nit halbkjährigen Pauline Charlotte Kramm, einer unehelichen Tochter der vorverstorbenen Dienstmagd Paula Kramm, aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine am 26. September 1900, Vormittags A1 Uhr, vor dem unter- eichneten Gericht, Zimmer 2, sich zu melden, andern- {ls der Nahlaß an den Fiskus herausgegeben wird und der sich später meldende Erbe alle Ver-

e Kal, Amtsgerichte ANeOra ih zu melden, widrigen-

städtischen parkafse zu Glogau über 352,43 M,

falls er für todt erklärt wird,

fügungen des Erbschaftsbesißers wird anerkennen

6, Kommandit-G ésdaiten A esells.

7. Erwerbs- und 3. Niederlassung 2c. von 9, Bank-Ausw I

10, Verschiedene

elanntmahungen. Im

müssen und nur Herausgabe des no< Vorhandenen wird fordern dürfen. Görlitz, den 13. Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

[65046] a Ming

Durch Aus\<{lußurtheil des hiesigen Amtsgerichts vom 13. Dezember 1899 is der Schiffer ann Johann de Bloom, geboren am 3. Oktober 1867 in Westeraccumersiel, für todt erklärt, und die etwaigen unbekannten Erben und Gläubiger des- selben sind mit ihren Ansprüchen und Forderungen ausgeschlossen worden. Bremerhaven, den 14. Dezember 1899.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts : Trumpf.

[64011] Jm Namen des Königs! Verkündet am 1. Dezember 1899.

Corallis, Assistent, als Gerichtsschreiber. In Sachen, betreffend die Todeserklärung des Schiffers Hein Mählmann aus Estebrüg1e, Bevoll - mächtigter: Mandatar Kloß aus Jork, hat das Königliche Amtsgericht 11 in Jork dur den Amts- rihter Wiegrebe für Ret erkannt: Der Schiffer Hein Mählmann, geboren am 31, Juli 1824 zu Grünendeich, wird damit für todt erklärt. Die dur das Verfahren entstandenen Kosten hat Antragstellerin zu tragen.

(65041] Bekanutmachung,

Das Königliche Amtsgericht zu Eisleben hat am

17. November 1899 für Recht erkannt :

Folgende Sparkassenbücher:

1) d1s Sparkassenbu< Nr. 3678 der städtischen

Sparkasse in Eisleben über 48 A 16 $ (Bestand

vom 1. April 1898), ausgefertigt für Karl Stein, 2) das Sparkassenbuh Nr. 10 663 der Fa

kasse des Mansfelder Seekreises zu Eisleben über

1996 A 24 $ (Bestand vom 28. Oltober 1898)

und Zinsen, ausgefertigt für Christoph Krüger-

Ja>kschüh, zur Zeit Hettstedt,

werden für kraftlos ertlärt.

Eisleben, den 19. November 1899.

Z Kamvpe, Gerihts\{<reiber des Königlichen Amtsgerichts.

[65043] Bekanutmachuug. In der David’schen Aufgebotssache 8 F. 5/99 ift das Sparkassenbu<h der hiesigen ftädtishen Spar- kasse 1 Nr. 51 235 ausgefertigt für August David E 2058 A am 11. Dezember 1899 für kraftlos erklärt. Königêberg, den 11. Dezember 1899.

Königl. Amtsgericht. Abth. 8.

[64015] Bekauntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königl. Amtsgerichts in Ruhland vom 7. Dezember 1899 it das Hypothekendokument vom 14. Oktober 1841 über die auf Nr. 5 Nuhland Abth. 111 Nt. 1 für den fs, und Aalhändler Johann Gottlieb Jank zu Ruhland eingetragene, zu 49/6 verzinslihe Darlehnsforderung von 106 Tblr. für kraftlos erklärt worden.

Ruhland, den 7. Dezember 1899.

Königliches Amtsgericht.

{64017} Bekanutmachung.

Durch Auss{lußurtheil des unterzeihneten Ge- ri<ts vom 17. November 1899 sind nahbenannte Hypothekenurkunden :

1) der Hypothekenschein vom 2. März 1850 über die für die Strumpfwirkerfrau Juliane Friederike Miesche, geb. Neumann, zu Greiffenberg einge- tragene Post von 700 Thlr. auf Blatt Nr. 146 Langenöls Landung Abth. I[I‘Nr. 1,

2) das theilweis verloren gegangene Hypotheken» instrument vom 24. April 1862 über die auf Blatt Nr. 326 Geibsdorf Abth. II1 Nr. 4 für den Haus- besißer Carl August Merz in Löbensluft einge- tragene Post von 190 Thlr.,

3) die Hypothekenurkunde vom 20. April 1894 über die auf Blatt Nr. 1107 Lauban, Abth. ITT Nr. 2 für die verehel. Hausbesitzer Auguste Bachmann, geb. Lindner, zu Lauban haftende Post von 3000 4

für kraftlos erklärt worden.

Durch dasfelbe Urtheil find ferner die unbekannten Berechtigten, bezw. deren R-<tsnachfolger an nah- stehenden Hypothekenposten :

a. auf Blatt Nr. 50b. Geibsdorf, haftend

Abth. II1l Nr. 6 über 25 Thlx. für den Krämer Johann Gotthelf Förster zu Geibsdorf,

Abth. IIT Nr. 7 über 13 Thlr. 17 Sgr. 6 Pfg. und 2 Tblr. 2 Sgr. Kosten für den Krämer Trau- gott Tarts<h zu Geibsdorf,

i b rg Blatt Nr. 20 bezw. 29 Nieder-Langenöls8, aften

Abth. 111 Nr. 1 über 11 Thlr. 6 Sgr. 9 Pf. für Christiane Sophie und Maria Elisabeth Streit aus Langenöls,

Abth. 111 Nr. 2 über 16 Thlr. 9 Sgzr. für Johanne Rosine, Johann Gottlob und Johann Gottfried Streit,

c. auf Blatt Nr. 25 Ober-Hetidersdorf, haften Abth. 111 Nr. 1 in Höhe von no< 20 Thlr. = 60 4 für Johann Gottfried und Johann Traugott Thomas zu Heidersdorf,

a auf Blatt Nr. 3 Neu - Schweiniß, haskend th. 11TI,

Nr. 4 über 16 Thlr. für Johanne Christiane Frommelt zu Swe

Nr. 6 über 15 Thlr. für den Grafen von Breßler

auf Alt-Kemnit, fürdieSportel. Nr. 8 über 6 Thlr. 13 Fs : Pfg. kasse des he Î

Nr. 9 , 10 „, 14 M Nr. 13 2 x E

Nr. 14 über 5 Thlr. 16 Sgr 1 Pfg. Geh. Justizrath Blumenthal zu Friedersdorf, - mit ihren Ansprüchen auf die vorgenannten Posten ausgeschloffen worden. Königliches Amtsgeriht zu Lauban.

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(64763] Oeffentliche Z Ó +

Die Arbeiterfrau Auguste Will, geb. Handel, Dorf Bönkeim, Prozeßbevollm ter: Rechtsanwalt von l Sia eel in Bartenstein, agt gegen