1875 / 273 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Über cinen Kostenzuscbuß zur Ünterhaltung der Vis zu&t-Änstalten zu Hüningen von 21,400 F Ferner übe: ‘ois Kosten der Expedilion zur Erforschung des Venuedurb“ anges, über den Etat des Gesundheitéamices und über die Weltausstellung ir Philadelphia. /

2) Die für den Bundesrath und V us\{<üsse des Bun- desraths erforderlichen Auêgaben werdey. für jeßt aus den Fonds des Reichskanzler-Amts bestritten.

3) Jn dem Entwurfe des Etats fb.x das Aus wärtige Amt sind die Einnahmen veransclagt auf 312,575 M gegen 393,060 4 im Vorjahre, also um 80,485 M weniger- Die fortdauernden Aus- gaben betragen 5,566,255 QDaranter künftig wegfallend 41,280 M, der vorige Etat seßte aus 5,362,240 ÁÆ., mithin für 1876 mehr 204,015 Æ& Dazu kommen an einmaligen Ausgaben 1,365,500 M Im vorigen Etat waren ausgescht 1,865,250 , mithin weniger 499,750 M Unter den foxtdaucrnden Ausgaben it Kap. 11 (Aus- wärtiges Amt), 926 770 4, nur um 8490 M erhoht worden. Kap. 12 {Gesandtschaften und Konsulate), 4,289,800 4, ist gegen 1875 um 181,500 Æ erhöht. Davon fallen 40,800 ( auf die Gesandtschaften Und 127,700 Æ auf die 68 Konsulate des Deutschen Neichs, wobei für Central-Amerika und für Moskau neue Stellen für Berufskonfuln in Ansaß gebracht find.

Die eirmaligeu Ausgaben werden durch verschiedene Neubauten verurisa<t und zwar: Neubau eines dentscen Krankenhauses in Kon- ftantinopel (dritte Rate) 111,500 4, Bau des Botschaftshotels in Wien 300,000 M, als erste Rate, Neubau des Botschaftêhotels in Konftantinop?l (vierte Rat?) 700,000 6, Neubauten und Auëstattung des Palastes Caffarelli in Rom 173,000 A Zur inuercn Einrichtung der Geschäftêräume und Dienstwobnung des Staats-Sekretärs in dem Neubau für das Auswärtige Amt, Wilhelmstr. 61, iu Balin 81,000 A

Hierzu ist im Etat bemerkt: Der Bau des Dienfstigebkäudes des Auswärtigen Amts, Wilhelmftraßz 61, ift soweit vorgescritten, daß die Geschäftälekale am 1. April 1876 dahin verlegt werden können. Zur inneren Einrichtung der Geschäftslokale und der im críten Sto> belegenen Dienstwohnung des Staats-Sekretärs sind nah dem auf- géflellten Kostenanschlage 21,000 4 erforderli. Bei der Veran- s>lagung der Kesten für die innere Einrichtung der Geschästslokalien ist davon ausgegangen, daß die vorhand-neu Mobilien und Utensilien nit verwendet werden und das vorhandene Mobiliar nur ergänzt wird ; die innere Einrichtung der Dienstwohnung des Staats-Sekretärs be- schränkt fich auf die für die größeren Räume erforderlichen und von vorüber- gehend dort wohnenden Reichsbeamten ni<ht füglih anzuschaffenden Gardinen, Rouleaux, Portièren und einige Spiegel, Kosten für Möbel 2. oder Luxuêgegenstände sind vollständig vermieden. Es find deshalb die veranshlagten 81,000 M als eitmalige Nusgabe in den Ctat aufgenommen worden.

4) Der EtatfürdasKöniglich preußische Neihsmilitär- Kontingent und die in die preußische Verwaltung auf- genommenen Kontingente auderer Bundesstaaten auf das Jahr 1876 weist in Einnahmen 1,073,309 #4 auf; im vorigen Etat waren auêgeseßt 842,307 Æ, also für 1876 mehr 231,002 M Die Ausgaben zerfallen in fortdauernde Ausgaben mit 244,835,892 A, darunter künftig wegfallend 242973 A Der vorige Etat seßte aus 239,724831 4, mithin für 1876 unter Abzug der Ersparnisse 5,1:1021 6 mehr. Ferner in einmalige Ausgaben mit 5,149,323 gegen 3,623,146 e im Borjahre, also 1,526,177 ( mehr in diesem Jahre. Die Gesammt- auêgaben betragen demna 249,985,175 M, darunter fünftig weg- fallend 242,973 „Æ(. Der vorige Etat seßte aus 243,347,977 M, alf beträgt das Mehr für das nächste Jahr 6,637,198 A Die Aus- gaben entsteben dur< folgende Posten: Fortdau-rnde Ausgaben: Kriegs-Miviste: ium 1,594,920 46, Kassenwesen 221,528 M, Inten- dantur 1,394,139 4. Geistlichkeit 460,467 4, Justiz 506,112 , hShere Trupvenbefehlshaber 2,258,4/0 M, Gouverneure, Kcmman- danten und Piaßmajore £22,848 #, Adjutantur-Offiziere und Offi- ziere in befonderen Stellungen 850,116 M, Generalitab und Landes- vermefsung8wesen 1,321,822 4, Ingenieur-Corps 1,413,132 A, Geld- verpflegung der Truppen 79,998,588 A, Naturalverpflegung 65,843,457 M, Bekleidung der Truppen 18,795,229 4, Garnison- verwaltungs- und Serviêwesen 27,193 962 M, Wohnungsgeldzuschüsse 6,264,210 4, Militär-Medizinalwesen 6,011,518 M, Verwaltung der Traindepots und Instandhaltung der Feldgerätbe 414,120 (A, Ver- pflegung der Ersaß- und Reserve-Mannschaften 2,311,926 4, Ankauf der Remontepferde 3,683,356 F, Verwaltung der Remonte- depots 1,424,600 Æ, Reisekosten und Tagegelder, Vor- spann- undTransportkosten 3,893,521 M, Militär-Erziehungs- und Bildungéwesen 3,591,617 ., Militär-Gefängnißwesen 1,006,710 M, Artillerie und Waffenwesen 9,216,472 M, technische Institute der Artillerie 535,286 #, Bau und Unterhaltung der Festungen 2,497,470 M, Unterstüßungen für aftive Militärs und Beamie, für welche keine besonderen Unterstüzungs6fonds besteben, 70,800 A, Sn- validen-Justitute 523,146 &, Zuicbuß zur Militär-Wittwenkasse 808 000 G, verschiedene Ausgaben 107,550 A Einmalige Aus- gaben u. A.: Zur Gewäh1uung von Zulagen an die Unteroffiziere bei den Truppen in Elsaß-Lothring:n 114,768 M, behufs Eiprübung von Mannichaften der Landwehr mit dem Gewehr M /71 918,597 M Zum Bau einer Kaserne für zwei Bataillone des 3. Garde-Negiments Königin Elisabeth 800,000 , dgl. in Wesel 312,125 ÁÁ, dal. in Aacben 450,000 4, Einrichtung eincs Remontedepcts in der Provinz Preußen 300,000 Æ, Kaserncment für eine 6. Unteroffiziershule in Marienwerder 400,000 A, Bau eines Wagenhauscs zu Coktlenz 2e. 445,000 M

Eine Vergleichung der einzelnen Etatstitel mit denen des diea- jährigen Reichshaushalts-Etats ergiebt, daß die bauptsäclihsten Mehrausgaben im Ordinarium ange1ekßt sind: für Naturalverpflezung der Truppen 2,491,924 4, für Verpflegung der Er satz- Und Reserve- mannsaften 910,296 1, Reisekosten, Vorspany, Transportkosten 2. 303,451 M, Erziehunge- und Biltungéwesen 1,167,008 M, Artillerie und Waffenwesen 554,143 ÆÆ Dagegen tritt eine „Verringerung des Bedarfs ein bei dem Titel Geldverpflegung der Truppen um 634,045 M und bei Wohnungsgeldzushüjjen um 594,763 A Die Zahl der Bataillens-Commandeure foll um 46 vermehrt werden, nämli 2 bei dem neu zu bilder. den Eisenbahn-Regiment, 4 bei den- Landwehr-Bezirkskommandos Nr. 35, je 2 kei deégl. Nr. 38 und 40, 1 deëgl. Dortmund, außerdem 39 für die übrigen Landwehr-Bezirks- fommandoë, zusammen 50, Davon gehen 4 Commandeure der Untercoffiziershulen, die auf Kap. 35 übertragen sind, ab. Dagegen fallen Tit. 5 44 pensionirte Stavs-Offiziere bei den Landwehzr-Bezirks- fommardos weg.

Der Etat für das Königlich \ä&chsis<Ge Militär-Kon- tingent auf das Jahr 1876 weist 18,390 M4 (-+ 10,005 A) eigene Einnahmen auf, 18,522,504 M (+ 575,960 M) fortdauernde und 679,475 (+ 340,591 M) einmalige Unusgaben auf.

Der Etat für das Königlich württembergische Rei s- Militär-Kontingent auf das Jahr 1876 schließt mit 9272 M (+ 6872 Æ) eigeve Einnahmen, 13,462,138 A (—- 250,567 M) fortdauernde und 474,421 M (+ 424,715 M) cinmatige Ausgaben.

(Sthluß folgt.)

Statistische Nachrichten.

Der Aachener Verein zur Beförderung der Spar- samkeit hat kürzli seinen Rechenschaf{sberiht tür das Jahr 1874 vero, entlicht. Nach demífelbeu betrugen -die Kkiiva 15,675 466 Thlr, die Pafiva 14,686,605 Thlr., letztere mithin mehr 988,861 Thlr. wovon 8. 8,91! Thlr. zum Kapitalfonds und 159,350 Thlr. zum Re- servefonds gehêcen. Die Gesammteinnabmen im abgelaufenen Jahre beziffern fi (Zuf 744,455 Thlr, die Gefammtauégaben auf 734,314 Thlr., fo daß 1:< ein Uebershuß von 10,14! Tblr. ergiebt, welcher mit Zuziehung der früheren Reserve von 140,209 Thlr. die vor- erwähnte jeßige Yiese."ve von 199,350 Thlr. bildet. Die Wükjamkeit des Vereins dur) seine versáiedenen Jnstiiuie im Jahre 1874 läßt sich aus folgenden Zahlen usher ersehen: Prämienkassen heftan-

den än 22 Orken, ünd belief si der Gesammtbetrag der eingeleg- ten Ersparnisse auf 1,372,597 Thb°r. (1873 auf 1,437,992 Tblr.), die Zahl der neu aufgenommenen Sparer auf 5614 (1873: 6415) und der Gesammtbetrag der vorgekommenen Rüezahlungen auf 1,235,209 Thlr. (1873 auf 1,106,765 Tblr.). Am Schlusse des Jahres 1874 waren überbaupt 46,517 Sparer (27,444 männliche und 1907 weibliche) vorhanden, deren Gesammtguthaben si auf 5,591,006 Tblr. stellt. Es hatten nämli ein Guthaben: bis zu 2 Thlrn. 2761 Sparer, über 2 Thlr bis 5 Thlr. 2327, über 5 Thlr. bis 10 Thlr. 2208, über 10 Tblr. bis 20 Thlr. 3112, über 20 Thlr. bis 90 Thlr. 8080, über 50 Thlr.-bis 100 Thlr. 7550, über 100 Thlr. bis 150 Thlr. 5368, über 150 Tblr. 15,111. Das durcscnittliche Guthabez eines jeden Sparers betrug Ende 1874: 120 Thlr. 5 Sgr. 9 Pf. ; wie schr dasselbe gestiegen, ergiebt ih daraus, daß dafselre si< Ende 1834 auf 7 Thlr. 4 Sgr. 4 Pf., 1844 auf 63 Thlr. 23 Sgr. 6 Pf., 1854 auf 79 Thlr. 11 Sgr. 8 Pf., 1864 auf 99 Thlr. 21 Sgr. 8 Pf., 1873 auf 117 Thlr. 22 Sgr. 3 Pf. beziffert. Dem Stande uxd Gewerbe nah vertheilen si< die am Schlusse 1874 vorhandenen Sparer folgendermaßen: Arbeiter in Wollenfabriken 4155, Arbeiter in anderen Fabriken 3898, Bergwerksarbeiter 2024, Dieyvst- boten einshlißli<h der A>erskne<te 14,290, Handwerker obne Gesellen 3472, ni<ht selbstäzadige Handwerksarbeiter 9261, Näkberinnen 3969, Tagelöhner 6218, jonftige Arbeiter 3230. Sparkassen bestanden an 16 Orten, und beziffert sich der Bctrag der im Jahre 1874 gemachten Einlagen auf 4,749,976 Tblr. (1873: 4,499,892 Thlr.), die Zahl der neu aufgenommenen Ein- leger auf 2666 (1873: 2686), wäßrend der Betrag der vorgekommenen Rückzahlungen sich auf 4,348,688 Thlr. (1873 auf 4,053,594 Thlr.) stellt. Am Schlusse des Jahres 1874 waren 22,763 Einleger mit einem Gesanimtguthaben von 9,022,682 Thir. vorhanden; es hatten nämlich ein Guthabcn: bis zu 20 Thlr. 4782, über 20 Thlr. bis zu 50 Thlr. 2546, über 50 Thlr. bis zu 100 Thlr. 2363, über 100 Thlr. bis zu 200 Thlr. 3099, über 200 Thlr. 9973. Die Ar:

beiter-Pensionskasse hatte Ende 1874 einen Pensionsfonds im Betrage von 22,616 Thlr. Die Zahl der Ende 1874 noch lebenden Einzahler war 87. Seit Bestehen der Kasse (Juli 1852) beliefen fi die Einzahlungen auf 20,804 Thlr., die erworbenen Pensionen auf 4460 Thir., die gezahlten Pensionen auf 15,3937 Thlr. Die vom Verein untechaltenen Kinder-Verwahranstalten, welche einen Aufwand von 9580 Thlr. erforderten, waren Ende 1874 von 2137 Kindern (1873: 2253) frequentirt.

Die leßte Veröffentlihung des Herzogl.-Aphaltischen ftatistis<hen Bureaus entbält interessante Thatsachen in Bezug auf die Geburten und Sterbefälle, welche in den leßten Jahren im Herzogthum und in den einzelnen Städten vorgefommen sind. Die Zahl der jährlihen Geburten if in der Residenzstadt Dessau, deren Einwohnerzahl die der Stadt Bernburg um 1750 übersteigt, in mehb- reren Jahren nur um ein Geringes größer, in einzelnen Jahren, wie 1873 und 1874, sogar kleiner, als in Bernburg. Im Durcscnitt der 4 Jahre 1871—1874 wurden in Dessau jährli geboren 603,5, in Bernburg 989,5, in Köthen 528 und in Zerbst 473,5, und unter Zugrundlegung der Einwohnerzahl vom 1. Dec. 1871 kamen im Dur6schnitt obiger Jabre auf 1000 Einwohner Geburten in Dessau 34,6 (darunter un- cheliche 12,4 %), in Bernburg 37,5 (darunter unehelice 7,6 %) ín Köthen 39,1 (darunter unechelihe 7,1 % ), in Zerbst 39,7 (darunter un- eheliche 11,3 %). Im ganzen Herzogihum kamen in diesem Zeit- raum auf 1000 Einwohner dur-hschnittlic) 38,5 Geburten darunter 9,22 % uneheliche. Die Geburtenzahl erreicht also in Dessau nicht, in Bernbarg kaum die Durchschnittszebl vom ganzen Lande, währead die Städte Köthen und Zerbst darüber binaus kommen.

Die „Nachrichten aue dem statistischen Departe- ment des K. K. Handelsminifteriums“ enthalten folgende Daten über den Stand der österreihis<hen Telegraphen im Jahre 1874: Es wurden im genannten Jahre die Staatsleitun- gen um zwei internationale Linien (Wien - Köln und Nixdorf- Löbau), um vier Reichslinien (Brünn - Budweis, Prag - Pardubitz, Graz - Klagenfurth und Wien - Klagenfucth) und um 22 Lokal- linien vermehrt, so daß die im Neichsrathe vertretenen Läader am Beginne des FJahrcs 1875 an 30 verschiedenen Grenz- punkten dur< 57 Drähte mit den Telegraphenleitungen der Nachbarstaaten in direkter Verbindung waren und außerdem 60 Reichslinien sowie 244 - Lokallinien den Staatstelegraphen- stationen für die Depeschenbeförderung zu Gebote standen. Die Ge- jammtlin’enlänge der österreihis{en Linien hat daher 1874 um 1352,80 Kilometer und die Gefammtdrabtlänge um 4480,70 Kilometer zugenommen. Mit Schluß des Jahres 1874 zählte der österreichische Staatstelegraph £99 Stationen (1874 wurden 103 eröffnet). Zur B. förderung der telegrapbhis<hen Staat3« und Privatforréfbondenz waren 1074 Eisenbahnstationen ermächtigt. Es erhöhte si< iür Jahre 1874 die Zahl aller Telegraphenstationen mit den 94 Stationen der Privattelegraphen in Wien und Umgebung auf 2067 gegenüber 1874 des Borjah1es. Die Zahl der bezahlten Depeschen bezifferte si< in folgender Weise: Aufgegeben wurden 3,025,038 Depeschen; nämlid 2,969,122 Privat- und 55,916 Staatsdepeshen. Von den 994,885 angekommenen internationalen Depeschen waren 991,877 Privat- und 3,008 Staatsdepeschen. Die Zahl der inter- nationalen Transitdepeschen war 205,114, daher zufammen 3,785,037 Depeschen. Die Gesammteinvahme des Staatstelegraphen im Fahre 15874 belief si< auf 2,617,494 Fl, um 17,2 % wcniger, als im Jahre 1873, Die Betriebseinnahme der Eisenbahntelegraphen be- trug 107,848 Fl, um 19,3 % weniger, als im Vorjahre. Die Ge- jammteinnahme bei der Privattelegraphengesellshaft betrug 156,026 um 24,7 % weniger, als im Vocjahre. Die Gefammtauslagen des Staatstelegraphen beliefen fi< auf 3,670,957 Fl. ordentliche und 1,111,640 fl. außerordentlihe Ausgaben, gegen 1873 um 168,833 Fl. e um 4, %, beziehungsweise um 229,358 Fl. oder um 25,9 % mehr.

__ Kunst, Wissenschaft und Literatur.

, Die in der philosophishen Fakultät dec Universität Tü- bingen erledigte ordentlihe Professur für semitisce Philologie ift dem außerordentlichen Professor Dr. Socin an der Universität Basel Übertragen worden.

„— Au6 Kopenhagen, 16. November, wird geschrieben: Etats- Nath Meldahl hat während seines Aufenthalts in Florenz zwei sehr shône Zeichnungen von Thorwaldsen (fee. 1813) für das Thorwaidscns<e Museum erworben. Es find Entwürfe zu 2 Frisen und einigen Figuren, bestimmt füc die Villa, welche der Großberzog von Toscana damals bei Livorno bauen wollte, welche aber wegen veränderter Bestimmung nicht zur Ausführung kam.

Die - soeben erschienene Nr. 1690 der „Illustrirten Zeitung“ enthält u. A. folgende Jllustrationen: Bilder von der deutschen Vennuéexpedition nach den Kerguelen. 3 Abbildungen nach Naturaufnahmen von Astronom Weinek, Mitglied der Expedition: 1) Königs-Pinguine in Noth, auf Kerguelen-Eiland, 2) Die Pinguiti- Znfelu der Crozet-Gruppe, 3) fi sonnende Seeelephanten. Der Besu des Deutschen Kaiscrs in Mailand: Skizzen aus Mailand und Monza. Nach Zeicnukaen von H. Effenberger. Die deutsche Panzei flotte, gefcctsflcr. Originalzeihnung von Hermann Penner. (Zweiseitig.) Das Steindenkmal in Berlin. Auszgeführt von den Professoren Scbievelbein und Hagen.

Im Verlage vou Heinrich Grabow in Altona erschien eine Gedichtsammlung betitelt: „Hoch un Platt, for Jeden wat* von Heinrich Jürs, über welche Professor Klaus Groth folgendermaßen an den Verfasser {reibt : Hochgeehrtec Herr! Jch habe mit vielem Vergnügen in Jhren Gedichten: „Hoch un Platt, for Jeden wat“ gelesen, über manchen Einfall und treffenden Witz gelazt und mich gefreut über die s{<öne Harmlosigkeit, die den eten Humoc auszeichnet! Die Verse fl:eßen Jhnen leiht, Sie vecfehlen die Pointe nie, die fomishe Moral, mit der Sie si< zuweilen am Schlufse glü>lich zurü>ziehen, wirkt, wie z. B. glei< im ersten Ge- dichte, wahrhaft poetis<! Die parodistis<en Elemente in der Bes handlung de: fla1sishen Mythologie und Geschichte macen ic im

Hamburger Platt neu und fris, find aber de< zuleßt mehr für die Gebildcien, die dabei wicder auf die Plattdeutschen und ihr Idiom

herabsehen. Sie werden selbft sazen, daß z. B. Jhr «Sriß Neuters Iantog in’n Himmel“ seine Wirkung de-m ect volkêthümlihen Snhalt verdankt. Ohne diesen Hintergrund könute Jhre Behandlungsweise ein religiöses Gefühl niht meines leiht verleßzn. Jch s{reib- Ihnen soglei< und sage Ibnen meinen herzlichen Dank, da Kran*- heit im Hause und eigenes Unwohlsein mich bindern und in ein fal- hes Licht ftellen könnten man wittert allenthalben Neid, wäh- rend in der Pocsie der „Konkurrent“ der Mitläufer ift gegen den Urfeind aller Poesie: die Gleichgültigkeit! Mir werden der wirk. lichen plattdeutschen Dichter gewiß nicht zu viele! u. j. w. Kiel, den 29. pi O E Groth.

Der frühere Gesandschafts Sekretär der amerikanis<ea Ge- sandtschaft in St. Petersburg, Scuyler, beendet deanitetia Ia S ADoN den Dru> einer umfaässeuden neuen Arbeit über .Tur- eítan. russischen Turkeftan, in Buchara und Kokand, sondern au eine sehr auefübrliæe Beschreibung dieser Länder in historischer, ethuographischer

und sezialer Beziehung, i _Land- und Forftwirthschaft. Me Königlich \<wedis<e landwirthschaftliche Akademie hat in ihrer Sißung am 15. d. M. den Direktor des landwirthschaftlichen Inftituts in Halle, Professor Dr. Louis Kühn, zu ihrem au2wäz-tizen Mitgliede erwählt. i

Gewerbe und Handel.

In det Generalversammlung der Berlin-Anhaltischen Maschinenbau-Aktien-Gesellschaft wurden Geschäftisbericit und Bilanz vorgetragen und genehmigt. Troß der für die Eisen- industrie ungünstigen Zeitverhältnisse kommen 69,500 #4 5% pro in Gde Vex D Ee O He lieag, MgGbent Abschreibungen in Hobe von 59,452 MÆ. gema Und der Reserve it 74% = 5955 f bébatt, waren - ; O

München, 18. November. (W. T. B.) Von dem für Ucber- nahme der neuen hayecrischen Eisenbahn-Unleihe gebildeten Ko ufo rtium werden 15 Millionen dieser Anleihe zum Course von 924 in nähster Woche hier zur öffentlichen Subsfrivtion aufgelegt.

London, 18. November. (W. T. B.) Die Bank voi England hat heute den Diskont von 4 auf 3% herabgeseßt.

__ Verkehrs-Anstalten.

Jn der Sißung des Oder-Spree-Kanal-Vereins von: 13. d. Mts, legte der Jugenieur F. Thiel aus Breslau cine größere Anzahl von bearbeiteten Linien für diesen Kanal vor. Der Kanal Verein bés{loß einitimmig sih für die Linie Köpeni>, Müggelsee, Dâmeriß-Sce, Rüderbdo:f, Stienißz-See, Rebfelde, Rothes Luch, Schlagentin-See, Dahmsdorf, Wulkow, Kieniß a. O. zu erkläre Nach diesem Projekt wird der Kanal 77,4 Km. lang und ift auf 12,070,000 veranschlagt. Ec erhält keine Schleuse, sondern 2 g neigt? Ebenen, die eine am Stieniß-See, die zweite bei Wulkow

,— Ans Isbehoe wird unter dem 16. November geschrieben : Mit der in der außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre de: Glü>stadt-Elmshorn-Jtehoer Eisenbahn erfolgten Ge nehmigung des auf Fortführung der Glü>sftadt-Elmshorner Bahn von Itzehoe nah Heide gerichteten Anirags der Dircktion und des Aus schusses hat das Projekt der Holsteinis<hea Marshbahn eine reell- Basis erhalten. Die Zeichnung der Prioritäts-Aktien nimmt, verläß lichen Nachrichten zufolge, in Süderdithmarschen- einen ganz erxwüns<- ten Verlauf.

—— Nr. 91 der „Zeitung des Vereins deuts><er Eiser babhn-Verwaltungen“ hat folaenden Inhalt : Verein deutscher Eisenbahn-Verwaltungen: Kaiseri4 Elisabeth-Baha, Station Attnau x Kaiser Gverdinands-Nordbahn, Station Lushißzz Wüzttembergi1che Eisenbahn, Niederstoßingen - Langengu eröffne, Verein deutscher Gisenbazhu-Verwaltungen Aufnahme der Münster-Enscheder (Fisen babn in den Verein. Pullman-Wagen auf der London-Brighton Linie. Berliner Briefe 2c. i

Nom, 18. Novzmber. (W T. B.) Wie die „Opinticne“ mei- det, ift in Basel eine Konvention zwischen der italienis<hen Re- gterung, vertreten dur) den ehemaligen Finanz-Minister Sella, und der Gesellschaft der oberitalienisheu Eisenbahnen, vertreten dur< das Haus Rothschild, über den Rü>kauf der oberitalienis<en S TLSDREN dur< die italienis<e Regierung unterzeichnet vorden.

Der Zusammenstoß auf der östli<6en Stammbahn wurde, wie man den „H. N.“ aus Stockholm schreibt, dadurch ver anl1ßt, daß der von Malmoe Sonntag Mittag um 2 Uhr abgegan- uene Zug auf dem ganzen Wege dur< Smäland mit einem heftigen Scbneesturme zu kämpfen hatte, wodur< er si verspätete und des- halb ein neuer Ponkt für das Zusammentreffen des bezeihneten Zuges mit dem aus Norden kommenden festgestellt werden mußte, Hierzu wurde die Station Bankeberg ausersehen, deren Inspektor auch * ribtig das Anuhaitesignal gegeben haben soll. Der Zug- führer beantwortete dasselke und ließ den Zug bei Hitre anhalten, fuhr aber gleih darauf weiter. Der Lokomotivführer des von der entgegengeseßten Seite kommenden Zuges rettete sih dur Herabfpringen von der Lokomotive. Eine strenge Untersuchung ist angeordnet. Außer den se<s getödteten Personen, Assistent Aurep mit Frau, zwei Hcizern, einem Lokomotivführer und einem Wagen- \{mierer, sind zwei andere Angestellte, wel<he {wer verwundet waren, gestorben. Verwundet sind: ein Poftillon und ein Gepâ>- meister, leiht verwundet: Graf und Gräfia Wachtmeistec, Baron Koskull, der belgis<e Minister am s{wedishen Hofe, Konsul Leijon, Lokomotivführer Sundqvist und zwei Postexpedienten.

Theater.

_ Königliches Schauspielhaus. Da Hr. Liedt>è augen- bli>lich durh ein Zußleiden in feiner Bühnenthätigkeit gehindert ist und daher die Aufführung von „Bürgerlich und Romantisch* nicht statthaben kann, so wird Hr. Link aus Leipzig bei seinem hiesigen Gastspiel statt als „Bade-Kommissar Sittig“ heute als „Schüler“ im „Faust* auftreten, wie aus demselben Grunde morgen auch die Auffübrung des Schauspiels: „Die Frau für die Weit" ven E. Wichert no< aufgeschoben werden muß.

Im Wallner-Theater wird am nächsten Sonntag „Mein Leopold“ neu einstudirt in Scene gehen, und wird bei dieser Gelegenheit Frl, Carlsen zum ersten Male seit ihrer Krank- heit wieder auftreten. Auch die übrige Bejeßung des beliebten Volksstü>es ist unverändert dieselbe gebliebez, und werden somit Frl. Ernestine Wegner und die Hrn. Helmerding, Formes und En gels sih von Neuen: in ihren bewährten Rollen zeigen.

. Ernst Possart, Regissenr des Königlichen Hoftheaters in Müncen und einer der bedeutendsien Charafterspieler der Gegenwart, beginnt heute sein Gastspiel am National-Theater in „Näthan der Weise“. Diesem folgt Sonntag der Franz Moor. Jn der nächsten Sonntags-Nachmittags-Vorstellung zu halben Preisen fommt Georg Horns patriotisches Schauspiel „Eine Tochter Branden- burgs“ zur Aufführung.

Die erste Aufführung von Richard Wagners neu scenirtem „Tannhäuser“ findet im Wiener Hofoperntheater am Mon- tag, 22. d. M., statt.

,_ Hr. Direktor Renz, welcher s<on Mitte dieses Monats scinen Ctrfus bier für die diesjährige Saison eröffzen wollte, hat auf Dringendes Ersuchen des Paublikams den Aufenthalt in Brüsfse verlängern müssen. Die Renzsche Gesellschaft, aus den hervorragend- sten Vertretern der circensishen Kunst zusammengeseßt, trifft erft am 3, Dezember hier ein, und findet die erfte Vorstellung im Circus Renz am Sonnabend, den 4. Dezember, statt.

Redacteur: F. Prehm. Verlag der Expedition (Kessel). Dru> W. Elsner.

Berlin:

Vier Beilagen (einshliezli<G Börsen-Beilage).

Dieses Buch entbält nit nur versönliche Reisecindrücke im .

Erfte Beilage S | zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger. *

v DUD

Deffentlicher

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. 9. 2, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl, 0 6. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc, | 7. 4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung j} 8. u, s. w. von öffentlichen Papieren, 9.

5 Banf erate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das Postblatt nimmt an: die Inseraten-Expedition des Deutshen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußishen Staats-Anzeigers: Berlin, 8. W, Wilhelm-Straße Nr. 32.

Berlin, Freitag den 19. November

1879.

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Theater-Anzeigen. In der Börsen-

Famuilien-Nachrichten. beilage.

Paula nehmen an: die autorisirte Annoncen-Expedi- tion von Rudolf Mosse in Berlin, Breslou, Chemnißt, Cöln, Dresden, Dortmuad, Frankfurt a. M., Halle a.S., Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Straße burg i. E., Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agenten, sowie alle übrigen größeren Annoucen-Bureaus,

t.)

5 Subhastationen, Aufgebote, Vsr- ladungen u. dergl.

Subhastations-Patent.

Nothwendiger Becrkauf.

Das dem Grafen Hans Gottfried Georg von Büiow gehörige, in dem Regenwalder Kreise belegene Morgeus 10 Uhr, und im Grundbuche von Lowin Band 1. Blatt 1) pi Gericht anberaumten Texmine anzumelden, verzeichnete , i unter dem Rechtsnactheil, daß für den fih nicht

Allodialgut Lowin, Meldenden das Recht im DOA Bifreit | veranlagt zur Gcundfteuer bei éinem Flächeninhalt | Erwerber des Wohnhauses verloren geht. Be

i i der Anmeldungspflicht sind die Seniorin Boe- un E Ta O dae | Med geb. Mithoff, zu Hannover wegen eines in-

okjekte Eigenthums-, Näher-, lehnre<tlihe, fidei- ; Eeneaiterilihe, Pfand- und andere dingliche Rechte, | insbesondere au<h Servituten und Realbere<tigungen | zu haben vermeinen, hierdur< aufgefordert, I

te in dem auf S aaaceiinn: den 30. Dezember d. I.,

[9057]

D bfubesteue L6E “eiti Buben Bas | grossirten Kapitals nebst Zinsen von 2600 Thlr, | und die Firma D. Meyersfeld in Braunschweig wegen eines ingrossirten Kapitals nebst Zinsen von .

2000 Tblr. j Einbe>, den 11. November 1875. i Königliches Amtsgericht I1.

Gebäudefteuer einem Nußungswerthe

N Rach 468 M. îo

am 29. Möôrz 1876, Vormittags 10 Uhr, | in dem Polizeibureau zu Regenwalde im Wege der nothwendigen Os Pa N das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlage

e 11. #prii 1876, Mittags 12 Uhr, M ehliß. im Sißungsfaale des Königlichen Kreisgericötes zu Md R | Greifenterg in Pommern verkündet werden. Aus- | "4 zug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grund- | [8874]

r Paas find in unserm zweiten Bureau ein- | Ol Teciealins Augus Ldaoh. 2a BisGbausen

Alle dicjenigen, welche Eigenthum oder anderweite | aus dessen Ehe Q Fie H tige pi j zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in | hat fich etwa im S ) Gwi Ana AUVER brief: das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene | beg:ben, dann nah S S selidem vere. Realrechte geltend zu machen haben, werden aufge- : U Ande von sih geu

fordert, dieselben bei Vermeidung der Ausschließung ; D D ve wirb -nunmebe - auf Antrag abei -Gée-

ge

$ 5. ; - . . - E R Ove N * Bisbbhausen und der Ehefrau Mina Hizterthür, ge-

Der Subhastations-Richter. | borne Ludolph, zu Lichtenhagen, nachdem von den- ;

| selben der im Geseße vom 23. Mai 1848 vorge- : \chriebene Eid gea A S B: | i ätestens „in dem au cdh, 27. Subhastations-Patent. j ela ges 1876, Morgens 10 Uhr, an gewöhns- | Nothwendiger Berkauf. | licher Gerichtsstätte austehenden Termine zu melden, } Das dem Grafen Hans Gottfried Georg von | widrigenfalis er für todt erklärt und sein Vermözen ; Bülow gehörige, in dem Kreise Regenwalde be- " zen nächsten bekannten Erben überwiesen werden sell. | lezene und im Grundbuche von Paßgig Band I, |

Blatt 1 verzeichnete

Allodialgut Patzig,

[9058]

Verscholl-nen Kunde geben können, wollen darüber :

í

Fall demnächstiger Todeserklärung etwaige Erb-

vou 522 Hektar 4 Ar 40 Qu.-Meter na< einem i Reinertrage von 12275/1090 Thlr. = 2681,15 Æ, zur | aufgefordert, daß bei der Ueberweisung des Vermö- SOLRE nah einem Nußzungöwerthe voa ; gens auf sie keine S R En soll, 394 M, 10 j i . November z

ain 29. März 1876, Nachmittags 3 Uhr, | Reinhausen, den 9 in dem Polizeibureau zu Regenwalde im Wege der ' othwendigen Subhastation versteigert und das Ur- | theil über die Ertheilung des Zuschlags |

am 11. April 1876, Mittags 12 Uhr, j

in unserm Sißungésaale verkündet werden. Auszug : aus der Steuerrolle und Abschrift des Grund- buchblattes fiud in uns:rm zweiten Bureau einzu- eben. i | Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wiiksamfk-it gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber niht eingetragene Real- re<hte geltend zu machen haben, werden auf- gefordert, dieselben bei Vermeidung der Ausschließung spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Greifenberg in Pommern, den 19. Oftober 1875.

Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

Verkäufe, Verpachtungen, Submisfionen 2c.

9027 Auktions-Anzeige,

; S Moutag, den 29, November 1875. Bor- mittags vou 9 Uhr ab, sollen in dea Räumen * * des unterzeichneten l aße ; Nr. 4 Ee verschiedene für dén Dienstzebrauch nicht ! mehr greignete Gegenstände, sowie 38,90 Meter in der Farbe verfehltes dunkelgrün-s Tuch und ang 20 dem 500 Paar neue langscâftige Stiefeln für n- fanterie, 376 P zar neue furzschäftige Stiefeln für Jn- fanterie, 42 Paar neue Kavallerie-Stiefeln ix öffent- liher Auftion an den Meistbietenden gegen glei | baare Bezahlung in deutsher Neichsmünze verstei- gert werden, wozu wir Kaufluftige hierdur< ein- laden. Berlin, den 16. November 1875, König- liches Haupt-Montirungs-Depot.

49 . , , t L Beftänden des unterzeichneten Artillerie-

epots befinden si< circa 5000 Kilo Lunute, | e im ees der öffentlichen Submisfion ver- | fauft werden sollen und wozu ein Termin auf den 3. Dezember cr., früh 10 Uhr, im diefseitigen Bureau anberaumt wird. Kaufliebhaber wollen ihre \riftli<hen Offerten versiegelt und mit der Auf- schrift: „Submission auf Luute“, bis zum genannten | Tage früh 9 Uhr hierh-r einreichen. Die Verkaufs- | Bedingungen können im diesseitigen Bureau an den Wochentagen täglih eingesehen werden, au< werden Es beträgt der Nußzungêwerth, na< welchem das Abschriften von denselben gegen Zahlung der Ko- Grundsiü> zur Gebäudesteuer v-ranlazt worden ist, | pizlien auf Verlangen gefertigt. Sonderburg, den 372. Srundsteuerpflichtige Liegenschaften gehören | 16, Norember 1875. Königlithes Artillerie-Depot, Ee 2s Grundstü betreffende Auszug aus der | L Rede: er das Grundftü> betreffende Auszug 0 : v. o G beglaubigte Abschrift des Grundbuch- [2083] Berlin-Coblenzer Eisenbahn. blattes und andere dasselbe angehende Nachweisungen ! Stre>e No: dhausen-Weyzlar. können im Bureau 111. eingesehen werden. | Die Lieferung von Alle Diejenigen, wel<he Eigenthum- oder ander- } 4000 Tonnen Portland-Cement und weite, zur Wirksamkeit gegen Vritte der Eintragung 6500 Kubikmeter hydraalishen l” O | in das Hypothekenbuch bedürferde, aber nicht einge- | füx Bauaueführungen auf èer Stre>e Eschwege- ; tragene Realrechte geltend zu machen haben, werden |* Källstedt soll im Wege der Submission vergeben bierdur< aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der * werden, und ist hierzu Termin auf Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzu- | Donuerstas, den 9. De ember cr. Morgeus melden, j r, : ; Marienburg, den 15. Nov-mber 1875. in unserem Central-Bureau, Heddericbstraß: Nr. 59 Königliches Kreisgericht. | hierselbst anveraumt worden.

Der Subhastations-Richter. | : | Lieferung vou .…, Tonnen Cement resp. hy- LOOII Ediktalladung. * draulisheu Kalk“ s zur festgeseßten Termins- eis Frankenberg hierselbst | stunde an uns einzureichen. i ; / ann V ivie Kauffkontrakts vom | Später eingehende Offerten bleiben unberücksichtigt. 30, August d. J. vom Kaufmann Louis Fürstenthal | Bedinauagshefte können von uns-rer Betriebs- zu Berlin das in hiesiger Stadt, Marktstraße Nr. 2, Kanzlei hier oder von unseren Bauabtheilungen zu

[%73] Nothwendige Subhastation.

Das dem im Konkurse befindlichen Kaufmann Johannes Ler<h (in Firma Herrmann Hoppe Nach- folger J Lerch) gehörige in der Stadt Marien- burg in der vorstädtis<hen Fleischergasse be- legene, im Grundbuche! mit Nr. 695 verzeichnete Grundstü soll

am 5. Februar 1876, Bormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle im Wege der Zwanssvoll- ! stre>ung auf den Antrag des Verwalters der Kon- kumsmasse versteigert und das Urtheil über die Er- th-iluna des Zuschlages

am 8. Februar 1876, Bormittags 10 Uhr, ebendaselbst verkündet werden.

| mit der Aufschrift „Submissions - Offerte auf

Bn efen-Nummer 306, belegene Wohnhaus nebft Eschwege und Küllst:-dt gegen E: stattung der Ko-

icherung gegen un- ; pialien bezogen werden. e E a O aiten des s Frautfurt a. M,, den 14 November 1875.

laß ! bekannte Rethte Dritter an demselben den Erlaß Königliche Eisenbahn-Direktion.

eiter Ediktalladung beantragt.

im Bureau der

: Berlin ; R, : n di ten frankirt, versiegelt und mit der Der am 22. Oktober 1844 geborene Sohu des Sn 7 Offerten f sieg

i versehen, eingereiht sein müssen.

; VOURg, Proben, i Wochentagen im e

itestens i erftei lden. i = Vi : Verwaltung zur Eirsicht aus, und können daseibst jpätesteas im Versteigerungstermin anzumelde (Bi, eld ded: Meermonns Cart dolph zu | V n altung zur 'infidt aue, und Fônnen dafelbjt

- Empfang genommen werden.

Alle Personen, welche über das Fortleben des * [9089]

i i 1 en : Mng biegies A, Uu en Me O : über den Storfower Kanal zu Storkow, veranschlagt

Srundf i lächeninhalt - laeb : 7 - ! mit 1300 46, soll im Wege der Submission ver- veranlagt zur Grundsteuer bei einem Flächeninh und Nachfolgeberehtigte des Verichollezen zur An | mit 18 0 %, joll. im Wege der Submission ver-

; í 7 n i meldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung he L Dezember, Bormitians 10 U, i / Bureau des Unterzeichneten ein Termin ansteht.

Znigli icht. II. werktäglih eingesehen werden. Qualifizicte Uater- AARg as E | nehmer werden aufgefordert, ihre Offerten frankirt

urd rechtzeitig hierher gelangen zu laffen.

epcts Eingang Stallstraße | [8991]

i Bezügliche Offerten sind versiegelt un» portofrei :

Demgemäß werden Alle, welche an dem Verkaufs- [9088]

At

Eisenbahn.

ben werden. Termin hierzu ift auf Dounerstag, deu 2. Dezember cx., Vormittags 11¿ Uhr, Z Ober-Maschincn-Verwaltung in

Breélaucrstraße 17, anberaumt, bis zu

Submission auf Liefernug von Werkstatts- E Materialien pro 1876

Die Submissions-Bedingungen, Bedarfs - Nach- eihnungen 2c. liegen in den Bureau der Ober - Maschinen-

Berlin, den 16. November 1875. Die Königliche Ober-Maschinen-

Verwaltung. H. Gust,.

Cto. 188/11.)

Bekanutmachung. E Die Reparatur der fogenannten Hohen Brüd>e

Die Bedingungen und der Kostenanshlag können

Cöpeui>, den 18. November 1875.

Der Wasserbaumeister. Stengel. Cto. 182/11.)

Oeffentlihe Submission. ;

Die Arkeiten, wel<e zu den Veränderungen in unserem Bureaugebäude nöthig sind, als: 1) Maurerarbeiten incl. Material, ans{lägli< im

Betrage von . . ... . » 33 M39 S 2) Zimmerarbeiten incl. Material,

auslägli< im Betrage vou. . 108 , 92 2 3) Tischlerarbeiten, anschlägli<h im

E a M6 4) Sólofferarbeiten, anshlägli<h im

D Do a 5) Anstreicher1arbeiten, anschläglih

in Dele von (6 221 v Wp 6) Töpferarbeiten, anshlägli< im

DA e 900 s sollen im Wege der söffentlihen Submission verge- ben werden.

Die Offerten sind in Prozenten des Anschlages versiegelt und mit der Aufschrift „Submission auf

Arbeiten“ bis zum 30, November cr.

bei uns einzureihen, und fönnen der Anschlag, die Bedingungen und die Zeichnung in unserem Bureau während der Dienftftunden vorher eingeschen werden.

Spandau, den 15. November 1875. Königliche Direktion der Arlillerie- Werkstatt.

[8869]

4 A i

Lasfowiß-Jablonowoer Eiseubahu. Ens R Die Lieferuvg von 15000 Kubikmetern runden Feidsteineu zum Bau der Brü>e über die Weichfel vei Graudenz, “foll im Wege der éffcatlihen Sub- mission, ganz oder in einzelnen unbes{<ränkten Theilen, vergeben werden. : :

Portofreie Offerten mit der Aufschrift : „Submissions - Offerte auf Lieferung von ruuden Genn

werden bis zum Termin

Dounerstag, den 2 Dezember cr., Bormittags 10 Uhr, im Bureau des Unterzeichneten entgegen- gencmmen , woselbst * die Submissionsbedingungen während der Dienststunden zur Einsicht ausliegen, und von wo dieselben auch gegen Erftattung der Copialien abschriftli<h bezogen werden können,

Graudenz, den 10. November 1875.

(9077] Bekanntmachung. Die auf den verschieder en Bahnhöfen der Westfälischen Eisenbahn lagerndeuQuan- titäten ansraugirter Schic-

| nen, Laschen, ‘Stofßplatteu, alien Schrot und

Königliche Nied rs{lesish-Märkishe | Gußeisens sollen im Wege der öffentlihen Sub-

! mission verkauft werden.

Die Verkaufsbedingungen liegen in unserm Central-

Es soll die Lieferung der für das Jahr 18376 er- ; Bureau hier und auf den Stationen Warburg, E Werkstatts-Materialien und Uten- | Paderborn, Soest, Hamm, Münster, Rheine, Leer

lien, als: Kupfer, Zinn, Zink, Antimonium, Bleche, | und Emden zur Einsicht aus, werden au<h auf fran- | Blei, Stahl, E>- und Stabeisen, Eisenguß, Draht, | kirte, an unseren Bureau-Vorsteher, Re<hnungs-Rath : Swrauben, Nägel, Nieten, Material- und Farbe- | y, Griesbach hier zu rihtende Schreiben gegen Ein- waaren, Posamentier-, Leder-, Manufaktur- und Seilerwaaren, Gummifabrifkate, Glas, Holzkohlen, Bürsten, Pinsel, Stuhlrohr und sonstige kleine Ge- : räthe und Werkzeuge im Wege der Submission ver-

sendung von 1 M übersandt.

Offerten sind verschlossen und mit der Aufschrift: „Submisfion auf Ankauf von alten eisernen Oberbau-Materialien“

bis zu dem am 9, Dezember cr.,, Vormittags 11 Uhr, in unserem Central-Bureau hier anstehen- den Termine, in welchem dieselben in Gegenwart der etwa portofrei an uns einzusenden.

erschienenen Submiltenten eröffnet werden,

Münster, den 17. November 1875.

Königl. Direktion der Westfälischen Eisenbahu. [8971]

Bekauntmachung. N Die Lieferung der zum Neubau der Königlichen

Kunstakademie hierselbst erforderlichen gewalzten resp. genieteten eisernen Träger, fr. Baustelle, veranschlagt zu 29,745 #4, und die Ausführung der Dachde>er- resp. Klempnerarbeiten incl. Material, veranschlagt zu 34,834 M, sollen submissionsweise verdunzen werden.

Bedingungen, Zeichnungen und Anschlag kênnen

im Baubureau, S 7, eingesehen werden. l

Die Offerten find versiegelt und als solche deuilih bezeichnet bis spätestens : “Sencccsi den 9. Dezember 1875, Vormittags 11 Uhr, l im genannten Bureau an den Baumeister Riffart abzugeben, wo dieselben in Gegenwart der Submit- tenten eröffnet werden soklen. Düsscldorf, den 14. November 1875. Königliche Bau- Iuspektiou, Schroers, Königlicher Baurath.

[9078] Main-Neekar- Eiseubahn.

Lieferung von Schwellen pro 1876. Der nächstjährige Bedarf an Schwellen und zwar:

6000 Stü> Mittelshwellen von Kiefernholz

(pirus silvestris),

6000 Stück Mittelshwellen von Eichenholz,

390 Stü>k Stoßschwellen von Eichenholz und

1500 lfde. Meter Langshwellen von Eichenholz

in Stüd>en bis zu 5 Mtr. Länge

soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die näheren Bedingungen, gegen früher nicht ge- ändert, find auf portofreie Anfragen dur< unfer Sekretariat dahier unentgeltlih zu beziehen. Der Preis foll per Stü> resp. per laufenden Me- ter franco hier angegeben sein und die Ablieferung mit je 1/4 in den Monaten März, April, Mai und Juni erfolgen. Angebote hierauf, welche das game Quantum oder au< nur einen Theil desselben umfassen können, find franco mit der Aufschrift: „Schwellenlieferung pro 1876 betreffend“ bis zum 10. Dezember 1875, Morgens 10 Uhr, versiegelt bei uns einzureichen, da um diese Zeit deren Eröffnung in Gegenwart der etwa erscheinenden Submittenten stattfinden wird. Darmstadt, den 17. November 1875.

Die Direktion der Main-Ne>kar-Bahn.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. w. von öffentlichen Papieren.

[28] Deutsche Hypothekenbauk (Actien-Gesellschaft)

Bei der am 16 September 1875 in Gegenwart eines Notars stattgefundenen Verloosung unserer fünfprocentigen Hypothekenbriefe find folgende Num- mern!

Serie II. Littera A, Nr. ii über 3000 4, Serie II. Littera B, Nr. 86. 132. 634. 650. 920,

953. 1000. 1154 und 1417 über je 600 A,

Serie IT. Littera C. Nr. 172. 208. 669. 825. 955,

1196 und 1289 über je 300 M,

Serie IV. Littera B. Nr. 107 und 281 über je 1500 4, : Serie IV. Littera C. Nr. 151. 154. 197, 199. 381. 506, 799. 1207. 1401. 1414. 1579, 1749 und 1756

über je 600 A,

Serie IV. Littera D. Nr. 59. 69, 342, 368 398.

931, 1065. 1179, 1261 und 1624 über je 300 4, Serie IV. Littera E. Nr. 3. 27. 156. 157. 250 und

261 über je 200 Einlf e O

ezogen worden. ie Einlösung D polkeenbriefe erfolgt vom 1. April 876 ah gegen Rückgabe der Stü>e mit Talons und den no< nit fälligen Coupons an unserer Gefsellshafts- kasse Unter den Linden Nr. 33. Mit dem L April Sea die Verziusung auf,

Der Eisenbahn - Bau - Iuspector, Tebiem.

Berlin, den September 1875, Die Direktiou.