1875 / 287 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

- , Landtags: Angelegenheiten.

Magde®%urg, 6. Dezember. Nach amtlicher Mitiheilung ist im 4, Walbezirke des Regierungsbezirks Magdeburg (Stadt Magdeburg mit Neustadt und Sudenburg) an Stelle des Appellationsgerichts-Raths Kannegießer der Fabritbesizer C. Gärtner in Ba>au (national-liberal) mit 293 von 343 Stimmen zum Land- tag8äbgeo: dneten gewählt worden. 59 Stimmen fi-lea auf den Stadt- rath Dresel hier.

Statistische Nachrichten.

Einem mehrfa<h ausgesprochenen Wuns<he Folge gebend, werden wir von nun an monatli eine vergleihende Mortali- tätstatistik der bekanntesten Großstädte veröffentlichen. Wir entnehmen diese Uebersichten auszugsweise den forgsamen Zu- sammenstellungen des Dr. Alexander Spieß zu Frankfurt a. M-, mitgetheilt in Dr. P. Börners „Deutscher medizinis<her Wochenschrift“, Berlin, G. Reimer. Für Monat September, mit wel<hem wir beginnen, stehen einigermaßen übereinstimmende und zuverlässige Daten nur für Berlin, Wien, Breslau, München, Frank- furt a. M., London und Brüfsel zu Gebote. Von einer Reihe weite- rer Städte ist einzig die Zahl der Todesfälle im Ganzen bekannt. Die allgemeine Sterblichkeit llt si< nun folgendermaßen per Mille und Jahr: München 34,4, Triest 34,2, Metz 32,2, Bétlin 31,6, Zürich 31,3, Cöln 31,1, Breslau 29,6, Stuttgart 28,8, Leipzig 28,1, Straß- burg 25,6, Brüssel 24,9, Hamkurg 23,1, Wien 22,9, Loudon 20,8, Sranffurt a. M.16 6. Die Gefammtsterblichkeit variirte somit zwischen 34,4 und 16,6 ver Mille. Den Hauptantheil an dieser Verschieden- Heit hat die Kindersterblihkeit, vorzugsweise die Sterblichkcit im ersten Lebensjahr. Nur aus Berlin, München, Frankfurt, London und Brüffel find die Alterêverhältnisse für den September genau bekannt; sie gestalteten fich folgendermaßen :

Mit den Gesammttodesfällen verglichen kommen in Berlin auf 2636 Todesf. 1406 im ersten Jahr auf 1000 : 533

München 931 S f e E ä nos ¿410003923 London “0907 S 2 =. e O0: D086 Frankfurt „, 145 L S = 15 «T0002 303

Brüfsel 4 090 ¿ 113 Z 1000 : 289 L Mit den Geburten verglichen famen in ;

München bei 694 Geburten auf je 1000 Geb. 401 Todesf. im 1. Jahr

Berlin ¿ 3746 ü 1000|: 975 T2

Brüssel ¿5 486 Z e: 1000282 S S Gou Q 2 «100 189 P 3 Wrankfurt „, 275 v 1000+. 160 A

¿Mit der Einwohnerzahl der Städte verglicen (wobei freilich das z. Z. ziemlich unsichere, aber sehr wichtige Verhältniß der ein- “le Altersklafsen der Lebenden außer Acht bleiben muß), kamen in

nen bei 185,000 Einw. auf je 10,000 Einw. 15,0 Todesf. i. 1. Jahr Berlin e: 999.000 ¿ca T S Brüssel v. L00000 5+ e 640000 00 A London O O S Su «I O

Aus diesen Takellen ergiebt si ein sehr bedeutender Unterschied, der zwischen Berlin und München einerseits und Frankfurt, London und Brüffel andererseits besteht. Mit den Gesammittodesfällen ver- gliSen, ift die Sterblichkeit im erften Jahre in den ersten beiden Städten fast doppelt 10 groß, als in den drei leßten; mit den Ge- burten verglichen, ungefähr gerade doppelt so groß und mit der Ein- wohnerzahl verglichen, weit mehr, als doppelt fo groß. Die

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Verlin, den 6. Dezember.

; Die Société des Arts de Genève,

im Jahre 1776 gegründet, hat zur Feier ihres hunder!jährigen Bestchens im Namen ihrer 3 Klassen zahlreihe Preise ausgeseßt, von welchen wir diejenigen erwähnen, um deren Bewerbung au<h Ausländer zugelassen werden: Klasse für Indusirie und Handel: 3, Abhandlung über die Nußbarmachung der natürlichen bewegenden Kräfte im Kanton Genf; 4, desgl. über ein sicheres Verfahren zur Herstellung von Spiral- und Treib- federn; 5. desgl. über Gründung eines neuen Etablissements im Kauton Genf, um die Entwi>elung der Genfer Industrie in ihrer Gesammtheit oder wenigstens in ihren wichtigsten Zweigen zu begünstigen ; 6. desgl. über ein für die Uhrmacherei anwend- bares rationelles Metalls<hraubensystem: 7. ein Werkzeug, welches den Zapfen und Löchern eine cylindrishe Form giebt. Ieder Preis besteht aus 500 Francs. Termin der Ablieferung bis 1. März 1876. 8. Internationaler Konkurs zur Regu- lirung von Taschenhronometern. Die Chronometer müssen vor dem 14. Februar 1876 Mittags eingeliefert sein. Die Versuche dauern 52 Tage. Mindestens 3000 Fres. sind für goldene Preis- medaillen beftimmt. E. Preis de la Rive für die der In- dustrie des Kantons Genf nüglihste Entde>kung. Der Preis besteht aus einer goldenen Medaille im Werthe von 1000 Fr. oder deren Werth. Meldungen müssen bis zum 31. Dezember d. I. erfolgen.

Die Präsidenten der Gesellschaft sind die Hrrn. Th. de Saufsure, G. H. Dufour (Ehren-Präsident), A. Repvilliod Lite theilung der \{<önen Künste), E. Wartmann (Abtheilung für Industrie und Handel), A. Iules Naville (Abtheilung für Land- wirthf<{aft).

¿ Historishe Gesellschaft.

u der November-Sißung hatte der Vorstand, vo Wunsche geleitet, weitere Kreise mit den Zielen dee Gi Ea kannt zu machen und eine größere Zusammenfafsung vieler gleicarti- gen Elemente anzubahnen, an die Fachgenossen und- Freunde der hiséorisen Wissenschaft zablreihe Einladungen ergehen lassen, Die Gesellschaft hatte die Freude, in dem neuen Versammlungslokal (Behrenstraße 92) eine ganze Neihe von Facbgenofsen, Hrn. Geheimen Ober-Regierungs-Rath Max Dun>er, Professor Dr. Lazarus, Geheimen Archivrath Dr. Hassel, Ferd. Meyer, Dr. Jfaacsohu u. A. in ibrer Mitte begrüßen zu dürfen. Hr. Profefsor Drovsen und Hr. Hauptmann Iähns, die am Erscheinen verhindert waren Haben ihren Eintritt in die Gesellschaft zugesagt. Den Vortrag hielt Hr. Abraham über „die Variazuische Niederlage". Die Schlacht im Teutoburger Walde hat von j ber vielfahes Interesse erregt, theils wegen der eigenthümlichen Beschaffenheit der Quellen welche, ausführli< und anshauli< s{ildernd, do< über mehrere Puukte, besonders über den Ort der Niederlage, keine Auskunft geben. Die Daner dec Swla<t muß na<h den Angaben des Tacitus auf drei Tage angeseßt werden. Ebensowenig ist es zweifelhaft, daß DBarué vor seinem leßten Marsche an der- Weser oder in unmittel- barer Nähe derselben gestanden hat. Dagegen ift der Sthla<ht- ort bis jeßt selbst von Niemand sicher nahgewiesen worden, und es ift au< feine Auésiht vorhanden, daß dies je wird ges{chen Föônnen. Man hat ihn in der Nähe von Alifo gesucht; aber sus militäris<cu Gründen ift cs gar niht mögli<, daß er der Lippe und den dortigen röumishen Straßen so nahe lag. Vie Dauer des Marsches, der Wohnort und felbst der Name des Velkes, gegen das Vauus zog, ist nic festzustellen; Gegenden, wie die, in wel<er das Nömerheer vernichtet wurde, finden \si< häufig, no< zahlreicher sind Namenésanklänge, wele si< auf die Teutoburg, auf Armín oder auf ein Sélachtfeld deuten laffen. Nur im AUgemeinen kann daber aus Tacitus und der dama ges Lage gefolgert werden, daß das Schlachtfeld an der Ofitgreaze des Vructererlanbes in der Gegend der obercn Ems zu suchéèn ift, Die Hoffnung, welhe in einer Resolution des Gesammivereíns der deutschen Geschichts- und Alterthumêvereine auf erneute auêge- r wp Naÿhgrabungen geseßt wird, hielt der- Vortragende für eine

ugeris<e. Zum Schluß wies derselbe auf die hove strategishe Ent-

Wien 304 oder von 100 Todesfällen 23,5, auf ON Einw. 4,5, 10,000

Ma: a 200 t 200, 4 10 s 8, Brüfsel M 100 { 148,» 10000. 5 0, London 626 , 2 00 Z 105, «O 8: M 03 100 2 100, I. Ps Berlin 225 100 05 O29

doppelt so häufig als in Berlin, 24 Mal so häufig als in London und etwa 1} Mal so käufiz alz in Brüffel, München und Frankfurt.

in Berlin aufgetreten, mit 162 Todesfällen, 14 mehr als im August = 1,6 Todesfall auf 10,000 Lebende, während auf dieselbe Zahl Leben- der in Breslau nur 0,7, in Brüssel 0,6, in München und - Frankfurt je 0,4 und in Wien und London je 0,3 Typhustodesfälle kamen. Jn Bezug auf Blatter« nahmen Wien und Brüssel mit 38 resp. 6 Todesfällen die erste Stelle ein, in den übrigen Städten kamen nur ganz vereinzelte Fälle vor (in Berlin 8, in London nur 3), währeud in Breslau und Frankfurt kein Blatterntodesfall vorkam. London steht, wie iu der,Regel, mit Scharlach an der Spitze, und zwar zeigt sich hierbei

auf 82, 90, 113, so daß im Ganzen 381 Todesfälle an Scharlach vorkamen, auf - 10,000 Lebende 1,1 Scharlachtodeéfall, währ:nd in Berlin 0,6, in Breslau 0,5, in Wien 0,4, in Brüssel 0,3 und in Frank- furt gar kein Todesfall an Scharlach vorkam. Jn Bezug auf Diph- theritis übertrifft wieder Berlin alle anderen Städte, obwohl gerade bei dieser Krankheit die Diagnose und die Bezeichnungen die aller unzuverlässigsten sind: es starben 109, davon der größere Theil in der zweiten Mönatéhälfte, 15 mehr als im August, während ihre Zahl in dem Z so großen Wien kur 28, in dem mehr als 3mal so großen London nur 41 betrug. Masern und Keuchhusten trat in keiuer der Städte in einer stärkeren Epidemie auf, am relativ häufigsten waren sie in London. :

Volkszählung hat si< die Zahl der am 1. Dezember anwesenden 0A Res der Stadt Berlin auf 964,755 Einwohner er- geben.

hause 11 Familien mit 28 Personen. Am 1. Dezemver d. X. wa der Bestand 9 Familien mit 25 Persouen. Das Asyl für L Obdachlose benußten im Laufe des Monats November cr. 9711 Per- sonen, und zwar: 9316 Männer, 363 Frauen, 8 Mädchen, 24 Säug- linge. Von diesen Personea wurden 51 zur Charité befördert, 522 der Polizei vorgeführt.

4. d, M. von hier folgendes Telegramm zugesandt:

menilih des Tiberius zeige, und erläuterte dic Unfähigkeit des römi- schen Reiches im Jahre 9 n. Chr., die Eroberung Deutschlaaès von neuem zu beginnen. Die an den Vortrag si knüpfende Debatte konstatirte namentli die Ueberzeugung, daß au< nah den neuesten Entwi>elungen der Schauplaß jenes Kampfes nicht gefunden, derselbe au<h s{werli< zu finden fei.

heute Morgen 11 Uhr im großen Mittelsaale des Priazessinnen-Palais eröffnet worden. Jhre Majestät die Kaiserin-Königin und Jhre Kaiserliche und Königliche Hoheit die Kronprinzessin, Allerhöchst- und Höchstwele der Ausstellung wiederum zahlreiche Geschenke zu- gewandt haben, hatten für heute Mittag Ihren Besu< anmelden lassen. Die Gaken mildthätiger Liebe sind in rei<hstem Maße einge- laufen und auf verschiedenen Tafeln in ges{ma>voller Weise aufge- baut. Ein elegantes Herren- und Damexputlikum war in dem glän- zenden Raume versammelt; die Neichhaltigkeit der Ausstellung und der milde Zwe>, dem sie dient, werden nit verfehlen, ein günstiges Resultat für die Kasse des Friedrichstiftes zu erzielen.

des Berliner Künstlervereins das im Allerböchst-n Auftrage gemalte Bild des Professor Camphausen zur Ausftellung Canal das den „Einzug Sr. Majestät des Kaisers in Berlin am 18. Juni 1871“, und zwar den Augenbli> s<{ildert, in welchem Se. Majestät, umgeben von dem Gefolge der siegreichen Heerführer, am Brandenburger Thor die Begrüßung der Ehrenjungfrauen ent- gegennet;men.

Gemälde von dem in: Hanau lebenden Georg Cornicelius vor die um so mebr Juteresse erregen dürften, als der genaunte Künstler bisher überbaupt no< nit auf Berliner Ausstellungen vertreten war. Endlich sei hier noh bemerkt, daß eine Reihe dekorativér Landschaften von Ch. Wilberg bis Mitte Dezember tägli< von 11—2 Uhr in der Villa des Geheimen Regierungs- und Bau-Raths Cornelius (Berlin, Wilhelmshöhe 14) besihtigt werden können.

wird eine Ausstellung vom Freitag, den 14. bis Montag, den 17. Januar künftigen Jahres in Sachse’s Kunstsalon, Taubenstraße Nr. 34, verarstalten. Dieselbe soll sämmtliche einheimishe und sremdländishe Sing- und Schmu>vözgel, ferner Käfige und alle Ver- pflegungs- und Züchtungs-Hülfsmittel umfassen. Anmeldungen we: den an den Herausgeber der „Gefiederten Welt“, Hrn. Dr. Karl Ruß in Stegliß, oder an ‘Hrn. Kaufmann Duliß in Berlin, Oranien- straße 145, erbeten. Ausftellungë-Programme find von den Genannten zu beziehen. Auswärtige Züchter und Liebhaber dürfen der sorgfäl- tigsten, entsprechenden Verpflegung ihrer eingesandten Vögel versichert sein. Kostbare, feltene, nameatli< aber selbstgezogene Vögel sollen Ei Würdigung finden; die Kanarien werden na< dem Gesange

Gast, brahte das Friedri<h-Wilhelmstädtishe Tbeater am Sonnabend eine Buffo-Oper von W. Felleet Lat Musik von R. Bial, betitelt „Der Liebesring“, zur erj:en Aufführung, die fich nur cines mittelmäßigen Gelingens rühmen Tkonnte. WVer- fasser und Komponist habez sich denselben zu gleihen Theilen beizu- messen. Der Erstere hat si< die anrüchigen Pariser Librettisten zum Muster genommen, obne deren Esprit zu erreichen, der Leßtere s<wankt zwischen Offenbach - Lecoq und Strauß, vermochte aber weder musfikzlis< zu <arakterisiren, no<G leihtflüssige, in die Ohren fallende Melodien zu s{afen, da ihre Wirkung durch eine viel zu s{werwiegende Inftrumentation vollständig gelähmt wird. Jn Summa ist das Werk eine {wä<li<he Nachah

Vorbilder von schr zweifelhaftem Werthe, das nur dur< dàs Gaft- spiel des Frl. Finaly iu der Rolle der Blumenbäzdlerin Paquinette einiges Interesse erhielt. Die genannte Künstlerin befißt ein zwar ni<t auégiebiges, „aber sehr ansprehendes Organ und dic au- muthigste Keblfertigkeit, mit der sie in dem Turteltaubenlied im ersten Akt das Publikum vellstäadig für si gewann. Daß die Dame mit Decenz und Grazie auch die mannihfachen Klip-

wi>lung hin, di? f@ ia den germagnisen Feldzügen der Römer, na-

pen vermied, die der Librettift gestellt-bat, gereiht ihr zur besonderez

Hauptu:saße an dieser großen Verschiedenheit trägt die verschiedene Zahl der Geburten; während nämlich«die Geburtsziffer für Berlin und für München im September- genau 45,0 per Mille

und Jahr betrug, war sie für London uur 33,8, für Frankfurt 31,4

und für Brüssel nur 31,1.

Mit der Kinderfterblichkeit ziemli<h übereinstimmend, gehen die Erkrankungen der Digestionsorgane, da Darmkatarrhe, Bre<ruhr 2c. die Hauptursache der Kindersterblihkeit in den Spätsommer- und Herbstmonaten bilden. ih Anders ftellt es fih bezügli der Schwindsuht. Es starben an ihr in

In Wien tôdtete Die Schwindsucht im September sonach gerad

Von den zymotischen Krankheiten war Typhus am häufi- stea

im September eine ftete Steigerung von Woche zu Woche, von 71

Na der vorläufigen Zusammenstellung der Resultate der

Am 1. November d. J. befanden \i<h im hiesig:n Arbeits-

Kunst, TVissenschaft und Literatur. Dem Herrn Thomas Carlyle, Cheljea, London, wurde am

„Dem tapferen Vorkämpfer germanischer Gedaukenfreiheit und

Die Weihnachtsausstellung des Friedrichstiftes ist

Außer zahlreichen anderen Arbeiten von Bedeutung ist im Lokal

Gleichzeitig führt Sase’s Jntecnationaler Kunstsalon fünf

Die „Aegintha“, Veretú der Vogelfreunde in Berlin,

/ Theater. Mit Fr. Caroline Finaly vom Carliheater in Wien, als

mung französischer

Sitteustrenge, dem treuen Freunde unseres Vaterlandes, der dur< die Arbeit eines langen, reihen Lebens das herzliche Verständniß zwischen dem englischen und dem deutschen Volk- erfolgreich gefördert E E us und Friedrihs des roßen, senden zu feinem ac<tzigsten Geburtst und Warmen A! L x CEOE Es Das eopold von Ranke, Joh. Guftav Droysen, Rudolf Gueist, Heinri Marquardfen, Theodor Mommsen, Reinhold Pauli, Freihere is Stauffenberg, Heinri<h von Sybel, Heinri von Treitschke Georg Waih.“ : In Anschluß an bereits mehrfa< von uns gebrachte Artikel

welche die Nothwendigkeit einer allgemeinen Verbreitung von Volks:

bibliotheken behandelten und hervorbhoben, wie den fogenannten Volks, {riften nicht gexug Sorgfalt und Aufmerksamkeit gewidmet Verte

könne, machen wir hiermit auf den Nordwestdeutshen Volks,

\<riften- Verlag in Brewen aufmerksam. Gerade dieses js ges der Literatur hat sih in ganz besonderem Maße die S bemächiigt. Unter der Firma „Volksichrift“ werden (dur<h Kolpor- tage) nur gar zu viele Schriften ins Volk gebracht, die weder beleh- rend noch sittenverbessernd wirken. Diesen Zwe> verfolgen aber die von dem Nordwestdeutichen Volksschriften-Verlag in Bremen heraus- gegebenen Werke. Wir nennen: W. Fischer: Du follst nit \teh- len; Hand um Hand. Melchior Meyr: Der Sieg des Shwa- chen. W. Fischer: Bunte Bilder. Th. Messerer: Der

Sglagring. Ernst Pasqué: Der Grenadier von Pirmas

Q " f - N k I. P. Hebel: Ausgewählte Erzählungen des Rh. Bete Herm. Hoffmeister: Der Schwmiedehans. Simplicius

Simplicissimus, neu bearbeitet von E. H. Mayer. Don * i neu bearbeitet von Wilh. Set, Deutscher Spri 0 Tausend, gesammelt von L. Stra>erjan. Die Kindheit der Welt, von Edward Clodd. Autorisirte deutsche Auêgabez, Münchhousen im Vogeléberg, von Otto Müller. s

_ Unter den gewonvexen Mitarbeitern, die demnächst in neuen Werken auftreten werden, finden wir Autoz1en anerkannten Rufes, wie Edm. Hoefer, Ferd. Pflug, Nob. Wallmüller, Mar von Schlaegell. „Sämmtiiche oben genannte Werke eignen si ganz vorzügli zur Anschaffung für Volks- und Familienbibliothefen.

In demselten Sinne können wir auf die im Verlage von P. Anders und Hugo Kastner in Berlin ershienenen Volks- und Iugen d- s<r1ften des bekannten Jugendschriftstellers Ferdinand Schmidt (namentlich auf die „Geschichte Preußens“, die „Weltgeschibte“, und auf Biographien, wie: „Kaiser Wilhelm*, „Der große Kurfürst“ und „Friedri der Große“) verweisen. Dieselben eignen si namentli zu gern geschenen Weihnachtsgeschenken. :

L E E und Sandel.

Wen, 4. Vezember. (W. T. B.) Wie die „Presse* erfä haben die englishen Aktionäre der Lemberg- Cin ne Eli bahn deim von dem Verwaltungsrathe dieser Bahn mit dec Regie- rung getroffenen Uebereinkommen wegen der Fusion mit den ga- lizishen Eisenbahnen zugestimmt. Die Generalversammlung welcher diefes Uebereinkommen vorgelegt werden foll, wird am 22. De-

| zember statifinden. Die Unionbank zahlt, demselben Blatte zu-

folge, im Januar k. J, 5% Zinsen un> wird eine Kavitalzre i dur< Nüctauf von Aktien vornehmen. On Vertehrs-Anfstalten-

Triest, -4. Dezember. (W. T. B) Der Lloyddampfer „Austria“ ift mit dec ostindi‘{-<inesis{<en Ueberlandpost heute Nachmittag 43 Uhr aus Alexandrien bier eingetroffen.

An 1kennung. Der Herzog Pafnucio war ein i f e Gemahls der „Madame Herzog* von Offeubad, ub ie O gelungene Leistung des Hrn. S<{ulz. Ihnen sowohl wie den Damen Srl. von C/fepcsanyvfki (Herzogin Julietta) Frl Schmidt (Rosita, Wirthin), und den Herren Swoboda (P iquino) und Broda (Domenio, Muister), sind Verfasser und Xonpoulit zum meisten Dank verpflichtet. Die Direktion hat durch eine glän- zende Ausstattung, die Regie durch treffliche Inscenirung das Môsg- liche gethar, 10 daßz die Novität, ohne ctwas Neues zu bieten, dod no< manche S mit dem anmuthigcn Gaste erleben dürfte.

Das Perfonal des Residenz-Theater zi x der Leitung des Direktors Hahn wetleesp elek. MEEZ S trefflibe Ensemble d-m Theater crhalten. Man beabsichtigt dasselbe am 16. Dezember unter der Direktion des Herrn Nosenthal mit einer Aufführung von Sardou's „Fernande*“ zu {{ließen welche bekanntlih während der Glanzzeit die Hauptanziehungskraft bildete.

und will dem \<{eidenden Direkt i dies it ei und n 1d or bei dieser Ge %vation darbriugen. S

Die Novität des Residenz-Theaters „R ose Michel*,

Stauspiel in 5 Akten nah dem Franzésischen von S ce S ziemli jahlreiches P btitaa O "Der re Srfolg war jedoch ein wenig günftiger, wie das übrigens F und. Inhalt des Stücks gleih beim Beginn wahrsGeinlih teEt Daß in Pflegesohn fi< in seine Pflegeshwester verliebt ist als Vorwurf zu einem Drama nit gerade neu; daß die Pflege- s{wester einen graujam geizige: Vater und eine engelgleihz Mutter hat, ist au< s<hon oster dagewesen; aber eine Seltenheit ist es glüd- liherweise, daß den Höhepunkt des dramatischen Konflikts ein Raub- mord bildet, der, wenn auch ni<t bei offener Scene, so do fast fidtbar, dit neben derselben au*geführt wird. Mit zwei solchen im grellften Kontrast stehenden Charafkteren macht man felbst mit der Hinzuthat tiner einigermaßen lustigen Person no< kein mäßiges Schauspiel. Die Heldin des Stü>s, Rose Michel, reben der das Liebeepaar und der Raubwmörder, ja alle übrigen Personen eitel Bii- werk sind, ift als Muiter und Weib nit ohne tiefes Vei ständniß gezeidnet, und in der That heftet si< an fie allein ein dauerndes S enles gut diese Holle konnte eine tüchtigere Da L gnär kaum gefunden werden, und diese Kunstleif rdi wohl, daß man einen Theil der großen Sie LA verdient gesse. Nében dieser Künstlerin haben si< auch die Herren Be>kmann Fritshe, Pander, Söonfeld und Frl. Ramm wohlvecdienten Beifall erworben, der auch der Dicektion und Regie für die fleißize Ein-

ftudirung und die angemessene Ausstattung gebührt. Es

rfstellerin als Frl,

Das Wiederauftreten des Frl. Gallmeyer in der Posse

„LUftschlösser*“ im Woltersdorfff - Theater mw

x O 2voltersdorf - urde am Sonnta

rff She Fee ie mil Syastrstent Beifall begeht: von A lich bh À . Um dec genanute1 ünftleri

Zeit zu Zeit Ruhetage in der Durchführun, ihrer C

genden Rolle der Feau Grillhofer gewähren zu „können, hat Hr

Direktor Thomas Offenvahs „Orpheus in der Untérwelt* in

das Repertoir jeines Theaters aufgenommen, und wird diese Operette

am Sonnabend den 11. d. Mts. mit Frl. Anna Preuß in der

Partie der Eurydyce in Scene gehen.

Nat der „W. C." wird die : von Richard Wagner in

Bayreuth erbaute Villa , Wahnfried“ f i Î Unternehmens* verkauft Ren O OEREE E E

Aus Paris, 4. Dezember, wird gemeldet: Heute ward die vor-

gestern verstorbene Schauspielerin Dei i

efter1 j l jazei bestattet. Die ca Feier fand mit greßem Pomp in der Ri la Trináió ait; es ward eine musikalishe Todtenmesse celebrirt, wobei sehr viele Pcrionea zugegen waren, alle Theater-Direktoren, alle Schauspieler und Swauspielerinnen, dié meisten Schriftsteller und Journalisten pon Paris, Und viele andere Notabilitäten befanden si< vor der F irche, welche nur etwa 4000 Personen faßt Von der Kirche ging er Leichenzug über die Boulevards nah dem Kirchhofe Père la Chaise, wo „mehrere Reden gehalten wurden.

vou elner außerordentlihen Volksmenge begleitet.

Dec Leichenzug war

Berlixn: Redacteur: F. Prehm.

Verlag der Expedition (Kessel). Dru> W. Elsner. _ Drei Beilagen (einschließli Börsen-Beilage).

anse

#7 P anm

Ste>briefe und Untersuchungs - Sachen+

Folkert aus Kemen welcher seit dem Joh B ttober d. J. mögliher Weise eines au! die

Namen Führung Al ut abme hat ni<t ausgeführt werden können. Es wird ersu

zum Deutschen Keichs-

p 27

des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers: Berlin, 8. W. Wilhelm-Straße Nr. 32.

age

Erste Beilag e < Preußischen Staats-Anzeiger.

Anzeiger und Königli

Berlin, Montag, den 6. Dezember

1825.

Beffentlicher Anzeiger.

5, Indnustrielle Etabliss-ments, Fabriken und Grosshandel,

6. Verschiedene Bekanntmachungen,

7, Literarische Anzeigen,

8. Theater-Ánzeigen.

9, Familien-Nachrichten.

a rate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das

Post olatt nimmt aut die Inseraten-Expedition 1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

9 Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ete, 4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u, s. w, von öffentlichen Papieren,

In der Börsen-

I initenie nebmen an: die autorisirte Annoncen-Expedi- tion von Rudolf Mosse in Berlin, Breslau, Chemnitz, Cöln, Dresden, Dortmund, Frankfurt a. M,, Halle a.S., Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Straße burg i. E., Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agenten, sowie alle übrigen größeren Annoncen-Bureaus,

Ste>brief, Gegen den Schmiedegesellen

Valentin Goszyusfi lautenden Militair- s-Attéstes zu seiner Legitimation si< bedient die gerichtliche Haft wegen Unterschlagung weren Diebstahls beschloffen worden. Seine

<t, den 2c. Folkert im Betretungsfalle fest- mnehmen, uud mit allen bei ihm si vorfindenden ¿genständen und Geldern an uns abzuliefern, Beschreibung. Alter: etwa 23 Jahre. Größe: wa 5 7 Zoll. Haare: dunkel. Gestalt: hwächlih. Gesichtsbildung: hager. Bekleidet ift Folfert muthmaßlich mit einem braunen halbwolle- nen Jaquet mit Hornknöpfen. Sprottau, den 9 Dezember 1875. Königliches Kreisgericht, T. Ab- theilung. >briefs-Ernenerung. Der von uns in Nr. M ra S itden Reichs- und Preußischen Staats- Anzeigers pro 1874 unterm 13. Juli 1874 hinter ten Smied Carl Nädish aus Klitshdorf, Kreis Bunzlau, erlafsene Ste>brief wird hiermit erneuert. Jauer, den 30. November 1875. i Königliches Kreisgeriht. Erste Abtheilung.

Ste>briefs-Erledigung. Der unterm 8. No- vember cr. von mir wider den Rentier Carl Heilgendorf und dessen Ehefrau KAd-line, geb. Braschke, erlassene Ste>brief ift erledigt.

Magdeburg, den 3. Dezember 1875.

Der Königliche Staatsanwait. Angern.

Ste>brief wider Shuhmacher Otto Sh mehling von Clausthal wegen Diebstahls, mit Erjuchen um Festnahme und Nachricht anher. Caffel, den 2. De- zember 1875, Der Staats-Anwalt.

Ste>brief. Gegen Maurer George Roßhirt au3 Unterelsba<h (Bezirksamt Neustadt a. S.) 1st wegen Diebstahls die gerihtlihe Haft erkannt. Jch ersuGe um dessen Verhaftung uud Anherlieferung. Signalement: Alter: 36 Jahr. Statur: sclank. Augen: grau. Haare :. blond. Zähne: einige Border- zähne fehlen. Haltung: etwas gebü>t. Roteu- | aufgefordert, dieselben burg a. F., den 29. November 1875. (Provinz |

Hessen-Nassau). Der Staatsanwalt. Rabe.

fordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden. Berlin, den 20. November 1875. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations - Richter.

Subhastations-Patent.

ist ein Termin vor der Kriminal-Abthc1 ung auf den 25. Februar 1876, in unserm Gerichtslöofale,

Bormittags 9 Uhr, - Lindenstraße i . 54 im } Saale anberaumt, und werden die 1c stehend Aufenthalte nah unbekannt en Per- ver Aufforderuxg vocz eladen, erscheinen und die g dienenden Beweismittel mit j der solche dem unterzeichneten | eitig vor dem Termine anzuzeigen, lben herbeigeschafft werden können. der deren Bevollmäch-* so wird mit der Ver- d Entscheidung in contumaeciam verfah Potsdam, den 30. Oftober 1875. Königliches Kreisgericht. Abtheilung T.

gedachten, ihrem l sonen zu demselben niiît be! Termine pünktlich zu zu ihrex Vertheidigun Stelle zu bringen o

v. Stülpnagel,

Gerichte so zeiti sie no< zu demje Erscheinen die Angeklagten 0 tigte in dem Termine nicht,

handlung un

ren werden.

Subhastationen, Nufgebote, Vor- : ladungen u. dergl.

Subhastations-Patent. eorg Friedri< Zühlke zu | Nr. 15 wohnhaft, gebörigen, im Grundbuche von Malchow Band I. Blatt Nr. 37 verzeichneten Grundstü>ke nebst Zubehör sollen

deu 15. Dezember 1875, an biesiger Gerichtsiielle, immer Nr. 12, im Wege

Die dem Rentier G Berlin, Prenzlauerftraße in Malchow velegenen,

Bormittags 11 Uhr, Zimmerstraße Nr. 259, der nothwendigen Sub- fentli<h an den Meistbietenden versteigert er die Ertheilung des

Bormittags 12 Uhr,

hastation ôffenti n Y und demnächst das Urtheil üb

den 16. Dezember 1875, ebenda verfündet werden. Die zu ve-steigernden Grundstü>e sind zur Grund- steuer kei einem derselben unterliegenden Gesammt- 80 Hectaren mit einem Reinertrag ; Auszug aus der Steuer- | etwaige Ab- dítü> betreffende Nach- | besondere Kaufbedingungen find in

flusion spätestens

Berlin, den 20. November 1875. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

Subhastations-Patent.

Das dem Gutsbesiger Julius Albert Baer zu Neu-Thymen gehörige, im- Kreise Templin belegene, im Grundbuch der größeren Grundstü>e des Königl. urdbu<hamis zu Ly<hen Band I. Nr. 2 Bl. 9

Thyuien

Flächexmaß von 7,13 ven 256,71 F. veranlagt. rolle und Hypcthekenjchein, schäâßtzungen, and | weisungen und i | unserm Bureau V. einzusehen. | Alle Diejenigen, wel<he Eigenthum - oder ander- Wirksamkeit gegen Dritte der Einträgung < bedürféènde, aber nicht einge- end zu machen haben, werden Grur zur Vermeidung der Präklusion verzeichnete

Vorwerk Neu-

ere das Grun

in das Hypothekenbu tragene Realrechte gelt

spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Berlin, den 2. Oftober 1875. ! nebst Zubehör sol

Offene Requisition. Der Inhaber eines | Bank- uud Wechselgeschäfts Albert Fricdheim zu Hamburg is wegen Verkaufs von Loosen einer ' in Preußen nit zugelassenen auswärtigen Lotterie dur unser re<tékräftiges Erkenntniß vom 19. Juni cr. zu einer Geldstrafe von 50 , der im Unver-

Perleberg, den 27. November 1875 Königliches Kreisgericht. I, Abtheilung.

Oeffentli<he Vorladung. Königliches _Kreis- geri@t, Kommissarius für U-bertretungen. Fraufk- ; | ( furt a./O., den 12. Oktober 1875. Auf Grund des steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Antrages der hiesigen Königlichen Polizei-Anwalt- {aft vom 10. Juli cr. ist wider den Wehrmann Friedrich Ludwig Polla> wegen Auéwanderung ynd Hypotbekenschein , i w ohne Erlaubniß aus den Königlih Preußischen Lan- s<äßungen, andere das Grundstü> betreffende Nach- den als beurlaubter Wehrmann die Untersuchung * weisungen und besondere Kaufbedingungen sind in eröffnet worden. $. 360 ad 3 des Strafgeseß- ! ynserem Bureau V. einzuseben.

Buches. Da der Aufenthalt des Angeklagten zur ;

Zeit unbekannt ist, so wird derselbe zu der am

Januar 1876, Vormittags 11 Uhr, zum öffentlichen : mündlichen Verfahren an hiesiger Gerichtéstelle, Lo- | genstraße Nr. 6, Zimmer Nr. 30, anberaumten Ter- i mine mit der Aufforderung vorgeladen, in demselben ; zur festgeseßten Stunde zu erscheinen und die zu jet- j ner Vertheidigung dienenden Beweismittel mit zur } Stelle zu bringen, oder aber solhe dem hiesigen Gericht unter genauer Angabe der zu erweisenden Thatsachen so zeitig vor dem Termine anzuzeigen, daß sie no< zu demselben herbeiges<afffi werden fênnen. Im Falle des Ausbleibens wird mit der ? Untersuchung und Entscheidung in contumaciam ver-

fahren werden.

Oeffentliche Vorladung. Dur< Beschluß der Rathskammer des unterzeibneten Gerichts vom 27. Oktober cr. auf die Anklage der hiesigen Königlichen Staatsanwaltschaft vom 18. Oktober 1875 ift gegen fol- | génde Personen wegen unerlaubten Auswanderns nach erreichtem militärpflihtigen Alter und des Versuchs, sh dadur< dem Eintritte in den Dienst des fte- henden Heeres oder der Flotte zu entziehen, in Ge- mäßheit des 8. 140 des Strafgeseßbuches ‘die Unter- « su<ung eröffnet: 1) den Ludwig Carl Adolf Lud- wig, geboren am 2. März 1851, 2) den Hugo Alexan- j der Moriß Schen>, geboren den 28. Februar 1:51, ! 3) den Julius Wilhelm Eduard Hüter, geboren am 24. Juli 1852, 4) den r Carl Eduard Kunth,

, 5) den Hans Georg

Friedrih Pfahl, geboren den 6. Fe ruar 1852, 6) den Johann Friedrich Wilhelm Heinrich, geboren den 16. November 1854, 7) den Georg Louis Schu- mann, gebdren den 23, Februar 1854, 8) den Ru- dolf r einri< Vol>, geboren den 25. Septem- ber 1854, Ÿ den Robert Hermann Himmelsbach, Ms den 22. Dezember 1855, sämmtli<h_ aus otêdam. Zur mündlichen Verhandlung der Sache

geboren den 18. Februar 185

ische Eiscubahn. Königliches Kreisgericht. e- iam Der Subhastations-Richter. ? é -

Rh i Subhastations-Patent.

Das dem Kaufmann Ferdinand Jahnke zu Lichter- s felde gebörige, in Lantwig an der Gartenstraße be- mögensfalle eine Gefängnißstrafe von 5 Tagen zu legene, im Grundbuche von Lankwiß Band V. Bl, substituiren, verurtheilt worden. Da die Hamburger Nx. 134 verzeichnete Gruudstü>k nebst Zubehör soll Gerichtsbehörden die Strafvollstre>ung abgelehni, so ! * asuhen wir alle preußischen Behörden, die Strafe, ? an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, falls Angeklagter oder Vermögentobjekte desselben in | Zimmer Nr. 16, im Yreußen angetroffen werden sollten, zu vollstre>en. | hastation öffentli ? gert, und demnä i des Zuschlags : : den 6. Januar 1876, Bormittags 11 Uhr, t verkündet werden. teigernde Grundstü is zur Grund-

1876, Bormittags 10 Uhr, ' an hiesiger Gerichtsstelle, im Wege der nothwendigen : Subhastation öffentli<h an den Meistbietenden ver- steigert, warn gy das Urtheil über die Er- theilung des Zuschlags den 28. Iauuar 1876, Bormittags 10 Uhr, an biesiger Gerichtsstelle verkündet werden. Das zu versteigernde Grundftü> ist zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- SFlächenmaß von 397 Hektar 27 Ar ‘34 Qu.-Metern mit einem Reinertrag von 2436 Æ 36 -Z und zur Gebäudesteuer mit einem jährlihen Nußungswerth Auszug aus der Steuerrolle, und beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, in- gleichen etwaige Abshäßungen, andere das Grund- ungen und besondere Kauf- erm Bureau einzusehen. Alle Diejenigen, wel<he Eigenthum oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, getragene Realre<te geltend zu machen haben, wer- den aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der flusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden. Lychen, den 11, November 1879. Königliche Kreisgerichts-Kommission. Der Subhastations-Richter.

26. Iauuar

geben werden:

1) Die Lieferung rialien für die Beamten der Nassauischen Eiseubahn pro 1876, L:

bestehend in feinen und ordären wollenen Tuchen, Leinwand 2c., und

den 5. Ianuar 1876, Bormittags 11 Uhr,

Wege der nothwendigen Sub- an den Meistbie:enden verstei-

das Urtheil über die Ertheilung | von 852 K veranlagt.

2) Die Anfertigun der Uniform-M pro 1876.

T 5 F i fe beterenbe Nas Die bezüglihen Offerten find versiegelt mit der

| ebendaselbs bedingungen sind in un

Das zu verî

en mit einem Reinertrag von

Flächenmaß von 4,92 Ar Auszug aus der Steuerrolle

0,322 Thaler veranlagt.

Alle Diejenigen, wel<he Eigenthumê- oder ander- 6. ? weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Hypothekenbuch bedürfende, aber nit einge- tragene Realrechte geltend zu machen haben, werden | aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präfklu- fon - späteftens im Versteigerungstermin anzumelden. Beriin, den 29. Oktober 1875. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

At c L Subhastations-Patent.

Das ‘der Berliner Nordend- Aktien-Gesellschaft in Liquid..tior gehörige, auf der Feldmark Rojseu- : thal, zwischen dem von Nieder-Schönhausen nah Biarfkenfelde führenden Wege und der Gemarkung Französis<-Buchho!z belegene, im Grundbuch von Rosenthal Band Il. Bl Nr. 59, verzeichnete Grund- stü>k nebst Zubehêör soll

den 26. Ianuar 1876, Bormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, -Zimmerftr. Nr. 25, Z mer Nr. 16, im Wege der nothwendigen Subhasta- an den Meistbietenden versteigert,

und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des | Zuschlags

den 27. Ianuar 1876, Bormittags 11 Uhr, ebenda verfündet werden.

Das zu versteigernde Grundstü> ist zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Flächenmaß von 4 Hekt. 75 Aren 20 Da.-M. mit einem Reinertrag von 81,54 4 veranlagt. Steuerrolle, und Hypothekenschein, ungen, andere das Grund- uüd betreffende Nachweisungen und besondere Kauf- bedingungen find in unserm Bureau V. einzusehen.

Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, | zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in ; das Hypothekenbuc$ bedürfende, aber nitht eingetra Realrechte geltend zu machen haben, werden a

Bekauntmachuug. : Aus dem Nachlasse des am 5. Juli 1874 zu Drenzig verstorbenen Dienstknechtes Johann Heinrich Fischer stehen dem am 24. Oftober 1836 zu Sandow geborenen Carl Friedri<h Wilhelm Fischer und der uuverehelichten Wilhelmine Fischer je 55A | 14 «5 zu, welche si<h im Gerichtsdepositorio befinden. Die Eigenthümer oder deren Rehtsnachfolger wer- den wegen ihres unbekannten Aufenthaltes hierdur< aufgefordert, si<h binnen 4 Wochen bei uns zu melden oder ihren Aufenthaltsort zu den Fischer’ schen Nacblaßakten von Drenzig Nr. 3 d G zuzeigen, damit ihnzn die genanuten beiden Beträge von je 55 4 14 H gezahlt werden können, widrigen- falls dieselben zur allgemeinea Justizofficianten- Wittwenkasse werden abgeliefert werden. Reppen, den 22. Novenber 1875, Königliche Kreisgerihts-Kommission I.

de 74 an-

Verkäufe, Verpachtungen, Submisfionen 2c-

Submission. Das unterzeichnete Regiment ift b die attahirten Landwehr-Bataillone circa 2370 Paar Patronentaschen bisheriger Art in solche zur Aufnahme der Metallmunition umarbeiten zu

tion sffentlih

eauftragt, für

Die näheren Bedingungen können beim Regiment eingesehen werden; s{rifili< gegen Erstattung der

Fabrikanten, wel<he mit dec Umänderung vertraut find, wollen ihre Gebote bis zum 20. Dezem- ber cr. versiegelt hier abgeben.

Breslau, den 5. Dezember 1875.!

1, S(jlesishes Grenadier-Regin eat Nr, 10,

leichen etwaige Abschä

| Der Berkanf im Elisabeth -Kraukenhause, : Lütowstraße 24/26 wird am 8., 9. und 10. De- ember vou 10 bis 4 Uhr stattfinden, Beiträge nüßlihe Sachen namentlih find erwünscht) werden dankbar angenommen wo möglich bis zum 4. De- ember erbeten bei: Frau Thamm, Potsdamer- raße 93, Frau Gau, Kronenstraße 26, Fräulein p : Sönebergerstraße 9, Fräulein Das der Berliner Nordcnd-Aftien-Gesellshaft in | y, Buddenbro>, Schellingstraße 12, Fräulein v. Al- Liquidation gehörige, in Rosenthal zwischen der | venêleben, Königliches Schloß und im Elisabeth- Gemarkung Franz.-Buchholz und dem Wege von | Krankenhause, Lüßowsftraße 24/26. -Niezer-Schönhausen nah Blankenfelde belegene, im j - Grundbuche von Rosenthal Band Il, Bl. Nr. 52! erzei<hnete Grundstück nebst Zubehör soll den 29. Iaunuar 1876, Bormittags 11 Uhr, | an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, Zim- Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subhastation | Sffentlich an den Meistbietenden versteigert, und dem- | nächst das Urtheil über die Ertheilung dès Zu-

den 2. Februar 1876, Bormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. E

Das zu versteigernde Grundftü> is zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Flächenmaß von 5 Hekt. 7 Ar 40 Quadr.-Mt., mit ; einem Reinertrag von 79,50 K veranlagt. Au! aus der Steuerrolle und Hypothekenschein, ingleihen etwaige Abschäßungen, andere das Grundstü> be- treffende Nachweisungen und besondere Kaufbedin- gungen find in unserm Bureau V. einzusehen.

Alle Diejenigen, welhe Eigenthum oder ander- irkf\amkeit gegen Dritte der Eintragung j in das Hypothekenbuch bedürfende, aber nicht einge- tragene Realrehte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Prâä- im Versteigerungstermin anzu-

Bekanutmachung.

Lieferung von Isolatorfstüßen.

Die Lieferung von 64,000 Stück shmiedeeisernen Schraubenstüßea für Isolatoren foll im Wege des \hriftlihen Angebots vergeben werden. Die Liefe- rungsbedingungen, nebst einer die Form und die Abmessungen! der Stüßen angebenden Zeichnung, liegen in der Geheimen Kanzlei der P E General - Direktion, Französishe Straße Zimmer Nr. 14, in den Stunden von 9 Uhr Mor- gens bis 3 Uhr Nachmittags zur Einsicht aus und : werden auf Antrag \chriftli< mitgetheilt.

Die Lieferungsangebote sind versiegelt und frankirt unter der Aufschrift:

„Angebot auf Lieferung von Ifolator-

r. 0G,

ß | bis zum 20, Dezember d. I., Bormittags 10 i Uhr, an die unterzeichnete General - Direktion cin»

Die Eröffnung der Angebote soll an vorgenauntem | Tage, Mittags 12 Uhr im Telegraphengebäude, ! Französishe Straße Nr. 33e., Zimmer Nr. 11, in Gegenwart der etwa erschienenen Anbieter erfolgen. Die Auswahl unter den Mindestfordernden bleibt vorbehalten.

Die Anbieter bleiben bis zum 3. Januar 1876 an ihre Augebote gebunden. Zu spät eingehende, owie den Lieferungsbedingungen nicht entsprechende Angebote und Nachgebote werden nicht berücsichtigt. Berlin, den 4. Dezember 1875.

Kaiserliche Geueral-Direktion der Telegraphen. In Vertretung :

Budde.

E E

der Uniformirungs-Mate-

der Uniformen, sowie

en für diese Beamten

„Submission auf die Lieferuug der Uniformirungs -Materialien für die Beamten dec Nassauischen Eisenbahn pro 1876“

unter Beifügung von Proben, „Submissiou auf die Anfertigung von Uniformeu resp. Offerten zur Anfertigung vou Uniform-Müßen für die Beamten der Nassauischen Eisen- bahn pro 1876“, Ï bis zum 23, Dezember 1875,

Bormittags 11 Uhr, E

| bei der Haupt-Magazins-Verwaltung der Nassauischen Eisenbahn zu Limburg a. d. Lahn einzureichen, wo- selbst dieselben in diesem Termine, in Gegenwart der etwa persönli< erschienenen Submittenten, er- ¿ffnet werden. i A Später eingehende oder den Bedingungen nicht entipre<hende Offerten bleiben unberü>ichtigt. Die Lieferungsbedingungen resp. die Bedingungen für die Anfertigung der Uniformen und Uniform- Müßen können von uns und von unserer Haupt- Magazin-Verwaltung zu Limburg a. d. Lahn auf portofreie Anfragen unentgeltlich bezogen werden. Wiesbaden, ven 25. November 1875. (àCto.281/11)

Königlihe Eisenbahn-Direktion.

0938] Oeffentliche Submission.

Bei der unterzeihneten Fortification foll die Lieferung von ca. 680 Qu.-Meter an Thoren, Thüren uud Fensterläden aus 5 Mm. starkem Bessemer Stahlble<h auf demi Wege unbeschränkter Submission verdungen werden.

Der Submissionstermin findet am

20, Dezember, Vormittags 10 Uhr, auf dem Fortificationsbureau statt.

Die Subwissionsbedingungen sind von heute an ortificationsbureau einzusehen und werden

uns< durch die Dot übersandt werden. eh, den 1. Dezember 1879.

Kaiserliche Kettler. (àCto,31/12.)

ortification.