1875 / 292 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

von Colombo, dessen Bau dreiviertel Million Tosten wird. Der Gouverneur Ingenieur, vor, welcher Sr.

terte, mit dem

Der Prinz erwiderte:

stein dieses

Iifeit des Werkes überzeugt und freue mi<, daß mein Besuch

Ceylon zu dieser Zeit mi< in den Stand seßt, an der Legung des

cines fo nothwendigen Werkes Theil zu nehmen.“ die eigens für die Gelegcn- erklärte den Stein für ge- Am Abend fand auf der Esplanade ein großes Feuerwerk jowie Der Prinz segelt morgen an Bord

(W. T. B.) Die amtliche Zeitung ver-

das Parlament auf den 8. Februar 1876 einberufen wird.

h. 10. Dezember, Nachmittags. (W. T. B.) Die Linke hat eine Kandidatenlifte für die

Gcundsteines

Se. Königliche Hoheit gebrauchte alsdann a vorbereitete Kelle nebst Schlägel und egt. eine allgemeine Illumination statt. der „Serapis* nah Tuticorin.

10. Dezember.

öffentliht eine Königlihe Verordnung, dur welche Frankreich. Versailles,

Scenatorenwahl vorgelegt, in welhe mehrereUltra-Legitimiste

aufgenommen find, namentli<h Marquis de Franclieu, Graf Cornulier-Lucinière, Marquis Gouvello, Théry, Graf Bois- boissel, Marquis de la Rocejacquelein, Vicomte de Lorgeril, de la Rochette. Die Linke hofft, auf diese Weise die Unter-

stüßung der äußersten Rechten zu erlangen. Abends. (W. T. B.) Nationalversamm Tung. In der heutigen Sizung wurde ein neue Skrutinium für die Senatorenwahl eröffnet. rere Mitglieder der äußersten Rechten legten

Verwahrung ein, Wahlliste ihre

Namen mit eingestellt würden. bis zum nädcsten gelehnt. Vorlage

Bontag, der Antrag wurde aber ab

Auxelles de Paladine 346 Stimmen erhalten. der Liste der Linken befindlihen Kandidaten sollen Barthélemy St. Hilaire 349, Kasimir Périer 347, Corne 399, Duclerc 366, Foubert 355, Frébaut 367, Kranz 367, Laboulaye 357, Lastcyrie 365, Maleville 352, Pothuau 362, Roger du Nord 399, Wolowski 349 Stimmen erhalten haben. Als vollständig ist dicse Liste der Gewählten niht anzusehen.

10. Dezember, Nachts. (W. T. B.) Nach dem nunmehr vorliegenden offiziellen Ergebniß der heutigen Sena- torenwahl find die beiden Kandidaten der Rechten und die 13 Kandidaten der Linken, deren Namen bereits außeramtlih gemeldet wurden, gewählt worden. Außerdem wurden noh< Chanzy, Fourihon, Ernest Vicard und Cordier, sämmilih von der Linken, gewählt.

Portugal. Aus Lissabon wird mitgetheilt, daß am 1. Dezember im ganzen * Königreih Portugal die lebhaftesten Freudenbezeugungen zur Erinnerung an die am 1. Dezember 1640 stattgehabte Befreiung Portugals von der \panischen Herr- schaft fiattgefunden haben. Auf einem Plate Lissabons wurde mit größtem Pomp und Feierlihkeit der Grundstein des Denk- mals gelegt, welches (die Kosten find dur freiwillige Subskrip- tion aufgebraht) dort errichtet werden wird, um die Erinnerung jenes Ereignisses zu verewigen. Der König Ludwig, der im Theater Donna Maria erschien, wurde dort vom Publikum mit dem größten Enthusiasmus empfangen.

Türkei. Konstantinopel, 10. Dezember. (W. T. B.) Nach einem hier eingegangenen, vom 4. d. M. datirten Tele-

Berlin, den 11. Dezember.

_ Ein von dem Kapitän Hargesheimer, dem na< Harwich ab-

c)andten Beamten des Norddeutschen Lloyd, in Bremen eingelau- enes Telegramm vom Freitag, 11 Uhr Mittags, meldet über den ver- unglü>ten Dampfer „Deutschland* Folgendes: Vergangene Nacht hier angefommen. Das Schiff geht in der Mitte auseinander, und es ist sehr wenig Aussicht, irgend etwas zu“ bergen, aber was mögli ist, geschieht. Der Kanzler des deutschen General-Konsulats in London ist hier. Auch ist hier ein Beamter des Board of Trade, vor dem eine vorläufige Vernehmung stattfinden wird. Ueber das Benehmen des Kapitäns, der Offiziere und der Mannschaft spricht man \si< allgemein lobend aus. Jch bleibe bis Montag hier. Die Leiche des Pafsagiers Großmann ist gefunden und wird nah Hamburg gesandt. Die gerettete Post (25 Sä>e) geht heute, nachdem di? Briefe in London mögli} getro>net und ín neue Sä>e gethan sind, per „City of Brooklyu* na< New-York ab.

Ein dem „Norddeutschen Lloyd“ zugegangenes Telegramm aus Bremerhafen von heute Vormittag meldet cin neues Schiffs- unglü>: „Nachdem der na<h New-York bestimmte Dampfer „Mosel“ (dem norddeuts<en Lioyd gehörig) die Passagiere im Vor hafen an Bord genommen, explodirte der Kessel des S<<lepp- dampfers „Simfon“, der vor der „Mosel* lag. Es sind dur den Unglü>sfall wenigstens 50 Menschen ums Leben gekommen und eine große Anzahl verwundet. Die „Mosel“ ist bes<hädigt und kann hcute ni<t abgehen.“

Mit Bezug auf das entsezlihe Unglü>X in der Kohlen- grube Swaithe Main bei Barasley wird aus London, den 9. Dezember, die Mittheilung gemacht, daß die furchtbare Explosion etwa 160 Grubenarbeiter getödtet hat. Die Bergung der Leichen ift seit Mitternacht am Dienstag ras< von statten gegangen, und bis Mittwo<h Abend waren über 100 an die Oberfläche gebracht. Dec Identififationêprozeß giebt Anlaß zu vielen ergreifenden Scenen, da Wittwen, Väter, Mütter, Geshwister und entfernte Verwandte fich an dem traurigen Geschäft betheiligen. Viele der Leichen find bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und verunstaltet.

Gibraltar wurde am -23. und 24 v. Mts. von einem ver- heerenden Sturme heimgesuht. Der Regen fiel während dieser beiden Tage in Strömen. Von den höheren Theilen des Felsens spülte das Unwetter Ecde und s{hwere Steine auf die Straßen und die Häuser in den niederen Theilen der Stadt herab, wodur< das Straßenpfiafter aufgerissen und viel Eigenthum be- {digt wurde. Kaum irgend eine Straße oder Gasse blieb unver- fehrt, Jn einigen Gegenden stand das Wasser in den Häusern 8 Fuß ho<. Während des Sturmes litten zwei Schiffe, die britis<e Brigg „Wellington* und die grieis<e Driga „San Antonio“, Schiffbruch und büßten den größten Theil ihrer Mannschaften ein.

Ein beklagenswertk-er Vorfall, der si vor wenigen Wochen in der Stadt Saint-Omer zutrug und die französische Prefse vielfa beschäftigte, fand dieser Tage in einem vor dem Appellhofe von Douai geführten Kriminalprozeß seinen Abshluß Vor diesem

ibunal, als dem für Amtsverleßungen kompetenten Gerichtsfstande,

Pfd. Sterl. stellte dem Prinzen Mr. Ryle, den Ober- } elder Sr. Königlichen Hoheit den Plan èes Werkes, sowie dessen große Wichtigkeit für den orientalischen Handel erläu- i Hinzufügen, daß die größten Dampfer der Peninsular- und Oriental-Dampfschiffahrtsgesellshaft im Stande sein würden, längs des Welenbr-chers, wenn derselbe vollendet sei, Anker zu werfen. N C „Es gereicht mir zum großen Vergnügen, im Einklange mit dem Gesuche der Bevölkerung von Ceylon den Grund-

Wellenbre<ers zu legen. J< bin von der großen Nüg-

Meh- dagegen daß in die von der Linken aufgestellte

Robert von der Rechten beantragte die Verschiebung der Wahl

Albert Grévy überreihte den Bericht, betreffend die wegen Aufhebung des Belagerungszustaudes. Das Ergebniß der heutigen Senatorenwahl, bei welcher die absolute Majorität 346 Stimmen erforderte, if noh nit amtlich festgestellt und bekannt gema<ht; na< dem aber, was bis jcßt außeramtli< bekannt geworden, haben von den auf der Liste der Rechten befindlihen Kandidaten Changarnier 365,

Von den auf

5)

gramme Raouf der Gegend von Piva über die 5000 Mann ten, wel<he in Unordnung vom Kampfplaße, reihe Todte zurüdließen, getragen.

__ Dänemark. Kopenhagen, 10. wird telegraphis<h vom 9. d. gemeldet: Die Ks nigirt vo Dänemark und Prinzessin Thyra find heuto

in

Gestern waren die Herrschaften in der Oper. des Corps diplomatique haben bei der

gen Sizung die 1876/77.

fassungsmäßig sei, beantwortete der Konseils-Präsiden

n | Realitätspunkte.

Ohne Abstimmung wurde der

gang des Gefezentwurfes zur

s

tin Levy, hat dem Vorfißenden des Landsthinges mitgetheilt, daß er die auf ihn gefallene Wahl des Thinges als Staats- Revisor angenommen hat.

Afrika. (A. A. C.) Einem Privatbriefe entnimmt der eGlobe“ die Nachricht, daß die Könige von Bonny und Opobo die Feindseligkeiten, welche vor einiger Zeit den Handels- verkehr im Bonnyflusse lahm legten, wieder erneuern dürften. Der Kommodore des britis<hen Geschwaders in den westafrika- nishen Gewässern wird in Kurzem diesen Theil der Station besuhen, und man hofft, es werde ihm gelingen, den Streit friedlih zu \{li<ten. Australien. Aus Adelaide wird unterm 1. per Kabel

gemeldet, daß das südaustralis<he Parlament bis zum 25. Februar vertagt wurde.

-

Nr. 50 des „Central-Blatts für das Deutsche Rei“, herausgegeben im Reichskanzler-Amt, Hat folgenden Inhalt : Allge- gemeine Verwaltungésahen: Verweisung von Ausländern aus dem Reichégebiet. -— Finanzwesen: Ankauf von Gold durch die Preußische Bank. Münzwesen: Uebersicht über die Ausprägung von Reichs- münzen. Handels- und_Gewerbewesen: Verzeichniß der während des Prüfungéjahres 1874/75 appro*irten Aerzie, Zahnärzte, Thier- ärzte und Apotheker. Militärwesen: Vereinbarung mit der Schweiz, betreffend die Itichtheranziehung 2c. zum Militärdienst 2c. Marine und Schiffahrt: Prüfungs-Kommission für Seeschiffer 2c. in Papen- burg; Beginn der Seeschiffer- 2c. P:üfung in Hamburg und Leer. Eisenbahnwesen: Betriebseröffnung der Stre>e Rochliß-Großbothen. Heimatbwesen: Erkenntniß des Bundesamts für das Heimath- wesen, Konsulatwesen: Ecnennung und Exequatur-Ertheilung. Nr. 47 des Justiz - Ministerial - Blatts für die Preußische Geseßgebung und Rechtêpflege, herausgegeben im Bureau des Justiz - Ministeriums, hat folgenden Inhalt: Regu- lativ vom 6. Dezember 1875 zu dem Gesche über die juristischen Penges Ans die Vorbereitung zum höheren Justizdienste vom 6. Mai 1869.

Statistische Nachrichten.

Na dem soeben eríchiencaen „Amtlichen Verzeichnisse des Personals und der Studenten der Universität Straßburg für das Winterhalbjahr 1875/76" weist dieselbe im laufenden Semester den zahlreihsten Besuch seit ihrem Beftehen auf. Die Summe der

Hr. Ritt, und der Staatsanwaltsgehülfe bei dem dortigen Gerichte, Hr. Van Cassel, unter der Anklage des Mißbrauchs der Amtsgewalt. Diese gründet sih auf folgende Begebenheit: Aus einem JIrrenhause von Saint-Omer war ein Tobsüchtiger, Namens Lepretre, im bloßen Hemde auëgebrohen und über Maucrn und Däter, endlich no< über eine norshe Stiege hinweg auf einen alten, mitten in einem ehemaligen Klofiergarten stehenden Thurm gelangt. Hier wurde er vou den Wächtern bald entde>t und aufgefordert, berunterzukommen, und als er si< dessen weigerte, mit einem falten Strahl aus dea Feuersprißen der Stadt übergossen. Das nahm er ruhig hin, zog sein einziges Kleidungsftü> aus und richtete si{, da inzwischen der Abend hereingebrohen war, in einem Raucfange für die Nacht ein. Den nächsten Tag wiederholte man in Gegenwart eines zahlreihen Marktpublikums die Versuche, ihn aus seiner Zu- fluchtsftätte zu vertreiben. Die Sprißen marschirten abermais auf, um den Plaß wurden Strohfeuer angezündet, den Flüchtling hinweg- zuräuchern, und Anstalten getroffen, ihm von einem Gerüste aus bei- zukommen, daß mit Hülfe der Linientruppen crri<tet werden follte, welche der auf dem Plage ab- und zugehende Unterpräfekt Ritt sih-von dem kommandirenden General Ferri-Pisani erbeten hatte. Der Belagerte blieb allen Zureden taub und wer dem Thurae nahe kam, wurde von ihm mit Ziegeln und Steinen empfangen. So verstri< der zweite Tag und Lepretre brachte die Nacht abermals im Schornstein zu. Er war, wie gesagt, na>t und hatte seit beinahe ahtundvierzig Stunden nihts gegessen, Als si< die Wacen am nä<{sten Morgen nach sei- nem Befinden erkundigten, gestand er, daß ihn friere und hungre, und nahm einen Laib Brod sammt Kleidungéstü>en, die der Staats- anwaltschaftsgehülfe Vau Cassel ihm hinaufreihte. Indessen er- {öpften der Unter-Präfekt und andere Notabilitäten ihre Beredtsam- keit mit dem Verrüd>ten, der fortfuhr, mit Steinen um sih zu werfen und unter andern einem Priester drohte, er werde ihn tödten, wenn er zu ihm binaufstcige. Jeßt verfiel Jemand auf den Gedanken, ihn während des Schlafes zu überraschen, und zu diesem Behufe gelang es einer der Wachen, ihn zur Annahme eines Fleishkloßes, dem Opium beigemisht war, zu bewegen. In der That ni>te der Tolle nah dem Genusse desselben ein. Während dieser Zeit wurden im Beisein des Staatsanwaltsgehülfen Vau Bens im Janern des Thur- mes Leitern angelegt, um von hier aus auf das Dach zu gelangen. Allein der Schlaf dauerte nicht lange, der ausgehungerte Magen hatte die Speise nicht vertragen, und der Flüchtling erwachte bald wieder mit heftigem Brechen. Er bemerkte sogleih, daß der Feind in seinen Platz eingedrungen war, stürzte auf die Dawlü>e zu, dur die man ihn überraschen wollte, und ergoß in dieselbe einen Ziegelregen, welcher einen eben die Leiter erkletternden Trompeter vom 8. Jäger-Regiment zurü>warf und {wer verwundete. Ein Schrei der Entrüstung ging dur< die Menge und die Meinung wurde laut, man sollte dem Tollen den Garaus machen. Der Unter- Präfekt Ritt rief ihm zu, er solle das Steinwerfen einstellen, soust werde man auf ihn schießen. Lepretre antwortete mit drei Ziegel- steinen und sogleich fielen einige Shüsse. Der Lieutenant der auf- gestellten Truppenabtheilung hatte den Unter-Präfekten gefragt, ob er

Paschas haben die . türkis<hen.Truppen in starken Insurgen- flohen und zahl- ni<t unerheblihe Erfolge davons-

Dezember. Aus Paris

in Versailles gewesen, machten alsdann bei ‘dem Marshall und der Mar- \hallin Mac Mahon Visite und besuhten später die Museen. Alle Mitglieder Königin ihre Karten abgegeben. Das Folkething beendete in seiner gestri-

erste Lesung des Finanzgeseßentwurfes für Einen von Tauber erhobenen Zweifel darüber, wieweit das Verfahren des Ministeriums mit der Aus- sezung des Reichstages ohne Vorlage des Finanzgeseßes ver-

dahin, daß die jegige Regierung nih<ts gethan, was niht nah ihrer Auffassung mit der Verfafsung vollkommen übereinstimme. Im Uebrigen drehten si< die Verhandlungen- um verschiedene Ueber= zweiten Lesung angenom- wen und derselbe einem heute zu wählenden Ausschusse von 15 Mitgliedern überwiesen. Im Landsthinge fand gestern die erste Lesung des Predigergehaltsgesetzes statt. Nach längerer Debatte, während welher der Kultus-Minister den - | Gesezentwurf vertheidigte, wurde derselbe einem Ausschusse von

9 Mitgliedern überwiesen. Der Handelsbank-Direktor, Mar-

immatrikulirten Studenten beläuft fi< auf 677, wozu zo< 30 zum Hören der Vorlesungen Berechtigte kommen, so daß sich die Gesammt- zahl der an den Vorlesengen Theiluehmenden auf 707 erhebt. Zu der Zahl der immatrikulirten Hörer ftellt das Deutsche Reich 575, das übrige Europa 87; außereuropäis<e Staaten 15 = 677.

Kunst, Wissenschaft und Literatur. n Na< dem „Monatsberiht der Königlih preußi- s<hen Akademie der Wissenschaften zu Berlin für abi und August 1875 lasen in diesen Monaten folgende Herren: Kiepert, Ueber die ôstlien Grenzen der griechischen Erdkunde; Mommsen und Zangemeister, Ueber die vom Königlichen Museum angekauften Stleuderbleie; Krone>er, Ueber die Legendre'’shen und den zweiten Gaußschen Beweis des Reziprozilätsgeseßzes; Mommsen, Ueber das Römische Konsilium; Peters, Ueber die Eatwi>clung der Cäcilien ; Kirhhoff, G., Ueber die stationären elektrishen Strömungen in einer gekrümmten leitenden Flähe; Krone>er, Ueber die algebraishen Gleichungen, von denen die Theilung der elliptis<hen Funktionen ab- hängt; Fritsch, Bericht über den Verlauf der mit Unterftüßuna der t Akademie im Srübjahr 1875 unternommenen wifsens<haftlihen Erpe- dition nah Klein-Afien; Reichert, Beiträge zur vergleihenden Ana- tomie des Säugethierschädels mit Bezug aur normale und anomale Hörnerbildung, 2. Theil: Bau der Schädelkapsel bei Wiederkäuern mit Hörnerbildung; Droysen, Ueber Friedrichs IL. Kriegsberichte aus dem 1. und 2. Sthlesischen Kriege; vom Rath, Mineralogishe No- tizen; Weber, Ueber den pañcadandachattraprabandha (Märchen vom König Vikramäditya), Fortseßung; Kirchhoff, Uebec die Redaktion der Demosthenishen Kranzrede; Groth, Ueber die Elaftizität des Steinsalzes; Hofmann, 1) Ueber Atomwanderung im Molecul und 2) Zur Dampsdichtbestimmung in der Barometerleere; Peters, Ueber zwei Gatturzgen von Eidechsen, Scincodypus und Sphenoscincus : Curtius, Ueber eine grie<is<e Jnschrift im Museum von Smyrna. :

___ Gewerbe und Handel. Der in industrielle] und landwirthschaftlichen Kreisen weithin bekannte hiesige Fabrikbesißer Kommissions-Rath E>ert, der fih um die Einführung und Herstellung landwirthscaftliher Maschinen in Gia Verdienste erworben hat, ist am 9. Dezember gestorben. Weimar, 11, Dezember. (W. T. B.) In der heutigen Ge- neralversammlung der Aktionäre der Weimarijichen Bank, in welcher 141 Stimmen vertreten waren, wurde die Aufgabe des Rechts der Notenemission beshlossen und die Entschädigungsfrist bezüglich der verfallenen Zehnthalernoten bis zum 31. Dezember 1876

verlängert.

St. Petersburg, 11. Dezember. (W. T B.) Die Reichs- bank hat von heute ab den Diskont für Wechsel auf 95 und den Lombardzinsfuß auf 64 %% festgeseßt.

Washington, 10. Dezember. (W. T. B.) Nat dem von tem Departement für Landwirthschaft erstatteten Bericht hat die diesjährige Baumwollernte die vorige um 2 Million Ballen Überitiegen. Die Getreide-Ernte ift ebenfalls sehr bedeutend gewesen und hat 25 % mehr ergebex, als im Jahre 1874.

l __ Verkehrs-Anstalten. Na< dem im Polizei - Präsidium ausliegenden Plane der Stre>e der Stadtbahn vom Schiffbauerdamm bis zum Unter- baum wird von den am Schiffbauerdamm gelegenen Grundst üen der bekannte Holzplaß von S<hönemann, sowie das Grundstü> des Lederfabrifanten Wölbling sehr stark in Anspruch genommen. Auf dem leßteren Grundftü>e findet eine sehr bedeutende Verbreiterung des Babndammes statt, wahrscheinli< für eine Haltestelle. Fu der Marieustraße werden die Grundftü>e Nr. 7—9, dem Fuhrherrn Gieps gehörig, gebraucht. Das Haus des Photographen Petsch, - Louiseustraße Nr. 37, wird ganz weggerissen. WVon dem H use des Kaufmanns Magaß fällt nur eine E>e. An der gegenüberliegenden Seite fallen die Nummern 19 und 20, darunter die Apotheke. In der Kaclstraße werden die Grundstü>e Nr. 4 ünd Nr. 42—44, in der Unterbaumstraßz Nr. 5 und 6 gebraucht und weggerissen werden. Auf dea Umban der Unterbaumbrü>e ist bei dem Prcejekt der Stadtbahn gebührend Rü>sicht genommen. Der weitere Lauf derselben soll an der verlängerten Jnvalidenstraße den Hum- boldishafen und den Babnhof der Lehrter Bahn überschreiten und D Ea sih Ee na< dem Een Ufer der Spree hinziehen. Die rud? uver die Spree am Schiffbauerdamm erhält 3 Oeffnungen zu 15 Metern Lichtweite. s : ritt s Triest, 11. Dezember. (W. T. B.) Der Lloyddampfer „Casftore“ ift mit der oftindishen Ueberlandépost beute früh um 74 Uhr aus Alexandrien hier eingetroffen.

fehle zu ertheilen hätte und sih der Sicherheitsmannschaften und der Genséd'armerie hâtte bedienen follen. Lepretre war s<on verwundet und der Plaßkommandant gab ihm sein Ehrenwort, daß, wenn er herunterkäme, ihm kein Leid geshehen würde. Der Unglü>liche ant- wortete {on nagiebiger und verspra<, zu gehorhen da fielen neue S&üsse, diesmal Revolverschüsse, und die sie abfeuerten, waren die inzwischen berbeigeholten Gensd’armen, denen der Staatzanwalts- gehülfe Van Caffel, wie Zeugen ausfagen, auf den Schornstein zu schießen befahl, um den Tollen daraus zu vertceibezn. Herr Van Cassel hatte selbst mit einem Revolver geschossen, den er von einem Gen®d'armen borgte mit der Bemerkang, er werde auf die Beine des Verrö>ten zielen, um ihn zu Falle zu bringen. Im Ganzen fielen 40—45 Flinten- und 30—35 Revolvershüfse. Lepretre rettete sich vor dem Kugelregen in seinen Schornftein und rutste, dur die er- haltenen Wunden ges<hwäct, den Rauchfang h:nunter. Als auf Befehl des Generals Ferri-Pisani die Mauer aufgebrochen wurde, fiel er be- fianungslos heraus und man hielt ihn zuerst für todt. Er erholte fich aber wieder und ist nah einem Monat von seinen Wunden gänz- lich genesen. Die Zeugenvernehmung, welche zwei S ßungen in An- spruch nahm, beftätigte diefe Darftelluna in allen wesentlichen Punk- ten. Die beiden Angeklagten, übrigens Männer von dur<haus makel - loser Vergangenheit, zertheidigten sih selbst. Auf die Frage des Vorfißenden, was fie zu diesem Verfahren bestimmen konnte, erwiderte Ritt, er hätte sonst fünf bis se<s Tage gebraucht, um Lepretre dur< Aushungerung beizukommen und auf fo lange

hâtte er für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe nicht einstehen können, Van Cassel wiederum, er hätte auf Lepretre mit Revolvern schießen laffen und selbst geschossen, um seine Aufmerksamkeit von den Arbeitern abzulenken, wel<he im Junern des Thurmes dem Wahnsin- nigen von rü>wärts beizufkommen bemüht waren. Der Generalpro-

kurator, verbreitete si< lange über das ehrenvolle Borleben der Angeklagten und legte dem Gerichtshofe selbst den Gedanken nahe,

daß Ritt und Van Cassel nicht absihtli<, sondern nur aus Fahr-

lâsfigkeit Lepretre verwundet hätten.

Der Spruch des Appellhofs von Douai lautet dahin, daß unter

Zulafsung von mildernden Umständen aller Art Ritt zu 100 Fr. und

Van Cassel zu 50 Fr. Strafe zu verurtheilen seien.

Theater. / ,_ Die neue Posse von Emil Pohl, „Geheimrathstöchter*, wird im Wallnertheater am 18.

Dezember zum erften Male vorgeführt werden. Das Schauspiel „Die beiden Waisen“ wird im Vikt o-

riatheater in den lezten Tagen des Januar zur ersten Aufführung fommen.

Für die weiblihe Hauptrolle des Schauspiels „Ferréol*,

welches am 23. ‘d, Mts. das Eröffnungsstü> des Residenzthea- ters unter der neuen Direktion bildet, hat Hr. Direktor Hahn Frl.

Léontine L'Allemand von Hamburg auf einen Monat als Gast engagirt.

guerft blind schießen solle, dieser aber geantwortet: Nein, mit Kugeln! ls der Plaßfkoiumandant Ferri-Pisani hôrte, was vorging, eilte er auf den Mauplas und gebot foglei< dem Schießen Einhalt. Dem Unter-Präfekten, der Alles unter seine Verantwortung nehmen zu

erschien näâmli< am 8. Dezember der Unterpräfekt von Saint-Omer,

Berlin:

Redacteur: F. Prehm.

Verlag der Expedition (Kessel). Dru> W. Elsner.

wollen erflärte, machte er bemerklih, daß er den Truppen keine Be-

Fünf Beilagen (einschließli Börsen-Beilage),

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich

¿ 292.

Königreich Preußen. ivilegi j 3,060 M Prioritäté- vilegium wegen Emission von 300,06 i

Be tionen der Homburger Eisenbahngesellschaft.

Wir Wilhelm von

M , - - hat L Erweiterung von Betriebseinrichtungen die

ioritäts Obligationen im den Inhaber lautender Prioritäts DbUg zul bnnbectigufend Mark zu gestatten,

ie i 6 Drei \ lark zu e Die in Höhe von Dreihunderttausend Y

den Obligationen werden na< dem beigefügten Schema A Bezeichnung L Arta a A T Serie ( llihaft“ in Appoints von prtlau bahnges O ausgefertigt und mit der Uaterschrist des So und zweier Mitzlieder des Verwaltungsraths und dem Dke

Gesellichaft versehen. Auf der Rückseite der nehmigungs-Urkunde abgedru>t. 8. 2

auf Höhe des darin verschriebenen Kapitalbetrags

ü abléend i Gläubige: ur na< S. 3 zu zahlenden Zinsen & ) ie Eisenbahngesellic<aft, A L E Bar x den Inhabern der StammaTki in uned Bo Dageien: den Jnhabern der Schuldverschreibungen det

m Jahre 1860 un! 1 1 180,000 Gulden süddeutscer IRährung, i ilgt sind, wegen sen die P: ias Eine iee Vermehrung des Gesellschaftsfapitalé dur von Aktien oder Prioritäts-Obligationen darf hiernächst nul folgen, wenn den auf R a (l f oui da Privileatu i bligationen nebst Zinsen das Dor geri an M ita die leßteren nit eingelöit ind, oder E sung erforderliche Geldbetra: nicht geri<tli<h deponu > Gesellschaft keines ihrer zum

soweit dieselben

s ä 5 \ 1< fedo< niht auf ieses Veräußerungsverbot erstre>t < edo i l

uf oder die dauernde Ueberlassung einzeiner Fheile E den Staat, an Gemeinden, Korporationen oder JIudividue

Anlagen und Einrichtungen, welche zu ôffentlihen Zwe>n, zur An-

a>bó ind W iederlagen oder zu fonst

e ven Pa>böôfen und Waarenntiedertage ì t Raten A Bahnbetriebes oder zum Bortheil der G-\e reichenden Einrichtungen dienen. Ueber die Zulässigkeit der

Aufsichtsbehörde.

&, 3. Die Obligationen werden mit vier uad einem halben

Prozent jährlih verzinjt.

éaov Wini den Obligationen ur Erhebung dieser Zinsen werden den : für 2 Sat sehszehn A am 2. Januar und 1.

betreffenden J hre zahlbare Zinscoupons Nr. 1 bis 16 ne na dem sub B. beigefügten Sema beigegeben. O Beim Ablauf dieser und eder folgenden a itjä rig werden na< vorgängiger ¿ffentlicer Befanktmawung neu pons nebst Talons für weitere acht Jahre ausgegeben. erfolat an den Vorzeiger des Talons, über dea Empfang der neuen Serie tirt wird, fofern nicht erboben worden ist Im Falle eines solchen Widerspruchs r Talon nah | r Ob! ei Bades ist, erfolgt die Ausgabe einer neuen De nebst Talon an den Leßteren. 8. 4. Die Zinscoupons sie ni<t binnen vier Jahren nach i L den. 2 , Q „oe L g Die Obligationen unterliegen der Amortisai j Fahre 1877 beginnt. 08 i m Für Deiatung und Amortisation des ge ns alljährli<h die Summe von Achtzehatausend Mark v1 Amortisation eros nah dem, spl dur î hlung Ao Paavaih Der Homburger Eifenvahngefellscha?t org Recht vorbehalten, sowohl i E eo zl i l igun/ mähblichen 2 und dadur< die Beendigung er 0 Ae Ls Î 6 ationen auf einn en, als au<h sômmtlice Obligatione _ein Peeiten Blätter mit sechémonailicyer Frist zu kündige Zahlung des Z¿ennuwerths einzul0}en. Die Ausloosungen erfolgen im Eisenbahngeselli<a1t {n Gegenwart des Beamten der freiwilligen Seri it Ergebniß der Ausloosung wird in den im 2 ffentlichen Blättern spätestens im November bekannt gemacht. Die im Wege der ] E eo gationen werden in Gegenwart eines Beamten r richtsbarfeit oder eines Notars verbrannt. Ueber die Ausführung der

Direktionslokale der MRerwaltungSrathe

& 10 näher betreffe

l Ü iele fi iedeémal auf Die Rü>zahlungsziele find [e 4

i inf und die Rü>zahlung erfo e O DUE Ÿ bei der Kasse der E! Verwaltungsrath zu Bankhaute.

8 6. festgeseßt. 1g 1 1d e Subaber der Obligationen schaft oder bei einem dur den und öffentli<h bekannt zu machenden

i i j âlliafe;têtage der Die Zinsen werden nicht weiter, als bis zum Fällig g

i i | leistet ; üssen alle zu Obligations-Heimzahiung geleistet; daber musse : Looften ae gehörenden Zintcónpous, weite GE fällig gewo: den sind, bei Vezauns ee Obligatio i

n, indem sonst der Betrag Der ì ata von der Kapital:ü>zahlungs!umme 1n Abug g

7. Di- Homburger Eisenbabngesellshaft v rpflichtet "i, die

erforterlichen Zins- und Rü>zahlungsbeträge re<tzelt

älligkeitsterminen entweder ae

wtbcien Baukhause L Ee G M S , Diejenigen Oti igationen, he a O

find Sah der Bekanntmachung durch die ea

geachtet ni<ht re<tzeitig zur Einlösung eingchen, a

nächsten zehn Jahre vom NVerwaltungsrathe dec Ham

R : ¿ffi aufgerufen. bahngesells<haft alljährlich R N US frist na bewi lestles

nicht späteftens 6 i M L ae ‘Einlösung ein, io erlischt ein ] aus denselben an das Gesellschaftsverm0gen. 9. Sind Obligationen, Zinécoupons A ce oder unbrauchbar geworden, jedo in Ea E (baue gestalt erhalten, daß über ihre Richtigkeit D ard ist der Verwaltungsrath der Homburger Eisenbahng tigt, gegen Einreichurg der beshädigten habers neue gleichartiue Papiere N Außer diesem Falle ist die Aus Obligationen an Stelle beschädigter, abhanden E : mh ra i i ion 4. last E P Uides auf Antrag der De Sin f Zwischenräumen von wenigstens vier und h

nur zuläisig

Gottes Gnaden König von Preußen 2c.

; zE t darau? angetragen die Homburger E:senbahngesellichaft d AlLitelluna

Betr: ge von fo ertheilen Wir dur gegen i ivilegi \ i ¿nehmigung zur Emi}- artiges Privilegium Unsere landetherrliche Genehm| ür e der aiten Obligationen unter folgenden Bediagunge!: :

II. der Pom pnas Eisen-

in fortlaufenden Nummern 1 / f De naiaidels rsigeuden | jedo soll demjenigen, der

j Eisenbahngesellschaît Obligationen wird die gegenwärtige Ges Die - Inhaber der zu emittirenden Obligationen

der

Und vom 1. Jaruar 1861 im Gesammtbetrage von

Kapital und Zinsen die Priorität vorbehalten.

6 ständig ans- Bahnkörper oder zum vollständ:gen Tr j portbetriebe auf den Bahnhöfen erforderlichen Grundstücke veräußern.

Veräußerung eines Grundftüs runs scheidet ia aslen diejen Fällen im Zweifel die vorge]eßte Eitenbahn-

Die Ausgabe dur< dessen Rückgabe zugle < Zinscoupons nebit. „Talons quit- en von dem Inhaber der BvUga- vorher dagegen von dern Jnhaber der 2A x 3 érathz der G -iftlid Widerspruch

tion bei dem Verwaltungsrath? der Gesellschaft sri

 8 Inhabers der Obligation Erklärung des Inhabers N acaipons

werden ungültig und werthlos, Mens der Verfallzeit zur Zahblunz V

“Ra wigef v l- den Obligationen beigefügten Ti Ausloosung urxd Rü>zahlung des Kapitals zum

rtifation zu be-

Gerichtébarfeit oder einem Notar. Amortisation eingeiésten

Amortisation wird der vorgeseßten

- .” s e >f in eicht. Eisenbahn-Aufsichte behörde alijährlih ein Nachweis eingerei:

fehlenden nit falligen Zins-

bei der Gesellschaftskasse oder bei einem

Talons beschädigt ien Theilen der-

Papiere auf Kosten des Zn- ufertigen und auézure!<-n. ertigung und Ausre:chur g neuer angebli< verni<teter Oder

Der VWerwaltungsra!h er-

Erste Beila

ge Preußischen Staals-Anzeiger.

Berlin, Sounabvend, den 11. Dezember

ein Obliga- fin oh

D d mittiren- | be

mit der

mpel der

find und der Homs- \gen]\<haft | y 2u1gsr edt. Aaleihen

nicht be- Emi sion

r dann ers ms emit-

Vorzugsrechi eingeräumt wird. | [leg il tige! ig vollzogen uud O

Obi bee Dilene bng ‘iLrér Bee lhirmtig eine Gewährleistung

: Rechten Dritter zu pra- L TLERO

das Amtsblatt der Re- eine Anzeige, daß dies

darf die

den Ver- Bahn an zu fol<en

en, zum lichaft ge“

zunäcst Juli der Talons

bit

: | en Periode | e Z'nécou-

, oder wenn ve: Loren

ion, welche

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Die

ï jedo das 1 verciärfen

al durch die n un? dur

Hanburger # Vor einem Das beze:cneten nden Jahres Opli- willigen Ge-

2. Januar gt foitenfrei enbahnaetell- bezei<nendea

einer ausge- s{<ou vorher zurüdgeliefert

Li raht wird

por dén

14 zu tellen. der gekündigt Biâätter Urx- wäbrend der burger Eiscn Gchen sie Anipruch

Der

obwaltet, so i<aft ermäch-

rah gericht-

dreimal in

tend zu etwaigen Rechte an denselben gel nach Dee leßten Aufforderung vergangen, eingelieferi oder etwaige

termin des ersten Zinscoupons einer neuen

Ablauf die betreffenden Obligationen zum j ônigliche Kreisgericht zu ed A Ne vie SUNEiction aus, worauf der Verwaltungsrath die

selbe zur öffentlichen Kenntniß bringt und an

des Verfahrens fallen ni<t der Gesellschaft,

M M rupont fönnen weder aufgeboten no< mertifizirt werden,

zerlus lauf en Verlust von Coupons vor Ab

E Nerwaltungsrath der Homburger den stattgehabten Besiß N Vorzeigung der Prioritäts-Obligationen oder sonst in glaubhafter Weije darthut, nah Ablauf der gemeldeten und bis dahiaz nicht vorge tung ausgezahlt werden.

Ja eions, Vas L Ua Genehmigungs-Urckunde vorgeschriebenen

mindestens dur< En M i U e

Franffurter Zeitung, des Frankfurter E best ut Stelle desselben ein anderes und publizir

d f: x vorbezei<neten Blätter. Wir das gegenwärtige Privl- ôchstei andi nter Unserem Konig-

egium Allerhôchsteigenhändig vollzogen und e E labeta

¿ffentlichen Bekannmmachungen erfolgen Anzeiger, die d Rhyeini]chen Kurier.

dec Verwaltungsrath die getioffene

der Obligationen in_ i von Seiten des Staats zu geben oder

judiziren.

gierung zu Wiesbaden bekannt zu machen Ce geichchen, in die Gesc-Sammlung aufzunehmen.

j i einzuliefern oder die e öfentlihe Aufforderung, jene Dokumente af a ae Ne

ohne daß die ggen f auf dieselben geltend gema<ht wor?

N Le Tk Aufforderung der Fälligkeits-

Coupons-Serie verstrichen,

mindestens se<s Monaten nah dessen

Vorschein gekommen find,

Wiesbaden auf Grund jenes

machen.

d, und ist außerdem

ne daß hierbei innerhalb

Î tigt ue unter denselben Nummern ausfertigt, L 6 dal sie als Ersaß für mortifizirte dienen.

dertährungsfrist ($ 4) bei dem e Eren P, 2 A und

Ruch findet eine gerichtliche erniteter oder abhanden gekom

8. 10. Alle in

Sollte eines dieser Blätter eingehen,

Wabl durch die übrigen

& 11. Zu Urkunde dessen haben

Das gegenwärtige Privilegium if dur

November 1879.

Gegeben Berlin, den 8. Wilhelm.

(L: S)

Schema À.

Nr. rioritäts-Obligation E Serie II.

der L Homburger Eisenbahngesells<haft L Reichswährung Fünfhundert Mar ei<h8wäh A A 41 % jährlich verzinslih

Mark 500.

sgefertigt auf ) Ea 1875 im Gesammtbetrage in Folge d er Gei Homburger Eisénbvabngesellschaft der Koiten für Erweiterungen von

vom 31. Vie Betriebseinrichtungen.

Der Verwaltungsrath

fundet hierdur<, daß der | der Bestimmungen des umstehend abgedru>ten iums mit dem Betrage von E N R Füunfhundert Mark Reichswährung an dem unterm 1 187 gegründeten Anlehen betheiligt ijt. das Jahr sind gegen die ausgegebenen,

So geschehen Homburg vor der Höhe, den 1

Stempel.

A E E

2) Verloosungstabelle. Für Stüd> das à Jahr | M 500 Transp. | 1894 1895 | 5,000 1896 | 1897 S 1898 1899 1900 1901 1902 1903 1904 1905 | 1906 | 1907 | 33 1908 | 833 0 Summa 600

Für Stück E 1A

Sir 16 500 | Jahr ¡9 |

Summen At.

Transép. | 222 19 20 20 22 23 23 25 26 27 28 30 30

1877 | 1878 | 179 1580 1881 1882 1853 1884 1855 1586 1487 1388 1859 1890 1891 1592 1893 |

Januar 8 „Nr. == Zuli (Serie IL)

Inhaber dieses Goupons empfängt am

1.

1, Fuli

No ñ 500. zu 44% mit ritäte-Dbligalon Mark 25 Pfennige Reichswährung.

Homb'rg v- d. V-- lten

Drei Unterschriftea (Facsimile.)

Z t Fanuar

Talon.

Der Inhaber dieses Talons empfängt

e<s Monaten

ben nah Maßgabe

|

Stelle der mortifizirten auf welchen Die Kc sondern den Betheiligten

Verjährungsfrist der Betrag 4 ei Goupons gegen Quits

Mortififation beshädigter, angeblich mener Talons zum Empfange neuer

e = Af Privilegiums vom …. Grund Ällerhöhsten Pri es 300,000 Reicsmark,

Î s der Ge ersammlung der Aktionäre der Deines der Spin März 1875 zur Dé>ung

der Homburger Eisenbahngesells{aft be- babs dieser Obligation na Maßgabe j Allerhö<hsten Privile-

im Gesammtketrage von 300,000 Æ Die Zinsen mit 44 Prozent für am 2. Januar rau L. jähri inéceupons zu erheben. jedes Jahres zahlbaren halbjährigen Zinécoupons z hebe d

Der Verwaltungsrath der Homburger Eisenbahngesellschaft. (drei Unterschriften.)

1) Wörtlicher Abdru> des Privilegiums.

| 111,000

Ï }

Schema B. ._,_._. ter Coupon.

halbjährigen Zinsen der obenbezeihneten Homburger Eisenbahn-Prio-

Der Verwaltungs:ath der Homburger Eisenbahn: Gesellschaft.

des $. 3 des Privilegiums vom

300,000

Kosten

der au-

Camphausen. Achenba@. ;

Q

Juli

Summen t. Transp.

9,500 10,000 10,000 11,000 11,500 11,500 13,000 13,500 14,000 15,000 15,000 16,500 16,500

9,500

2. Januar 18g, , die

gegen Auslieferung dessel-

ofern ni<t vorher dagegen ven dem Î Verwaltungsrath der worden ist.

Theil, so

beizufügen :

1875.

187 die . . te Serie der Zinscoupons zur Prioritäts-Dbligation der Homburger CisenbahngesenGan

Serie I.

s Fnbaber der Obligation bei dem

Gesellschaft schriftli MWideripruch erhoben

. d. H., lten 18. s A der Homburger Eisenbahngesellschaft.

Drei Unterschriften. (Facsimile.)

Justiz-Ministerium.

Regulativ vom 6. Dezember 1875 zu dem Gesege über die juriftishen-Prüfungen

und die Vorbereitung zum höheren Iustiz- dienste vom 6. Mai 1869.

Auf Grund des $. 14 des Geseges vom 6. Mai 1869 über

die juristischen Prüfungen und die Vorbereitung zum iöheren Iustizdienste

: L L 2E L der Rechtskandidaten kann bei dem

Ofipreußischen Tribunal, dem Kammergeriht und den Appella-

tionsgerichten in Caffel E Cöln abgelegt werden.

Greifswald, Breslau, Naumburg, Kiel, Celle,

8. 2. Die einzelnen Prüfungen find von drei Mitgliedern

der bei den vorgedachten Gerichten zu bildenden Prüfungskommis- sionen,

¡ ¡jeßlih des Vorsizenden derselben, abzunehmen.

a is Go eñgeube an der mündlichen Befragung nichk at er ein viertes Mitglied zuzuziehen. alten Er wird, sofern nicht erhebliche Verhinderungen obwalten,

an jeder Prüfung Theil nehmen und bei der Beurtheilung ihres Ergebnisses mitwirken.

8. 3. Dem Gesuche um Zulassung zur ersten Prüfung i

3 Zeugniß der Reife zur Universität, 9 op Zrnaniß über die Militärverhältnisse, 3 iversitäts-Abgangszeugnlß, : 5 e E dexi Sprache abgefaßter Lebenslauf, e welchem insbesondere der Gang der Univerfitätsstudien ift. S E dnb der demselben beizufügende Lebenslauf ift von dem Rechtskandidaten eigenhändig zu \<reiben.

2 2 t der Präsident des 4. Nah Prüfung des Gesuhs P Necctalandidaten

Gerichts die Zulassung oder Zurü>weisung E i Drorung des Gesu<hs i zu erwägen, ob nah E Universitäts-AbgangszeugnN : i E afigen. HOaTE Ti F z E ist, daß der Rechtsïan i chrift: 92 Des Gesehes entsprechendes Ei dee N a & 5. Wird ein theilweiser Erla S 1 UitoShiäien beantragt, so ift, sofern derselbe überhaupt gesehlicz zulässig erscheint , das H gg, rain Pas Iustiz- \

i ( tliczen Berichts zu Üüberreiczen. : E L der Studienzeit erfolgt stets uer dts V <weigenden Vorausfeßung, daß die Prüfung bestanden wi! A {weig 6. Dem zugelassenen Rechtskandidaten ift eine wisse - schaftliche Aufgabe zur shrifilihen E vom Vorsißende

ü sfommisfion zu übergeben. : E V aiiofandidat E Bei ry E ior,

i Civilre<t, dem Deutschen Privatre@t, : 1 , n E dem Civilprozeßreht oder dem Strafrecht an idi f L de die \riftlihe Bearbeitung der gestellten Le abe ist eine \se<h8wöchige Frist zu gewähren, welche aus E e lichen Gründen vom Vorsißenden der Prüfungsfkommisfio u zwei Monat.n erftre>t werden kann. L : Am Séhlusse der Arbeit hat E r idat z

ies lbftändig angefertig S : ee L L sariftliche Arbeit von denjenigen M liedern der Kommission, vor welchen die mündliche Fe 1g choreat werden soll, begutahtet worden ift, wird der Re kandidat zur mündlichen Prüfung vorgeladen. Die mündlihe Prüfung 1st nicht öffentli. s 8. 9. Zu einem Prüfungstermin uen mehrere, jedo<

iht über tsfandidaten geladen werden. i cas O Bl ris ob die Prüfung bestanden sei oder nit,” wird durh Stimmenmehrheit, und zwar nah dem Le sammtergebnisse der \criftlihen und mündlichen Prüfung e [Vie Sei Stimmengleichheit gilt die Prüfung als nicht bestanden. S. 11, Die Prüfungskommisfion hat na< Hoeumlgtee O fung Zu den Akten zu bemerken L die a (bmi S ide

‘bei das Ergebniß der Begutachtun 3 S ilde der viünblien Prüfung; das Gesammtergebniß der

Prüfung. Prüfung nicht bestanden hat, wird für

, Wer die : die it Le mindestens se<s Monaten behufs besserer Vorbe

j Prüfungskommission zurü>gewiesen. | ci Îee Dritte Arbeit nah dem einstimmigen Urtheil der Mitglieder der Kommisfion G 8) den Anforderungen ges nügt, so kann die wiederholte Prüfung auf die mündlihe Prü

: ränkt werden. 2 : tuns Be die wiederholte dient T

intritt i öheren JIustizdiens| au3ge N i L 13. d bie Prüfung bestanden hat, erhält über dieses Er ebniß ein Zeugniß des Vorfißenden der Prüfungskommisfon.

3 8. 14. Auf Grund dieses Zeugnisses hat der E fen sih an den Präsidenten A T e t A lia

i den Vorbereitungsdiens| thun wil, / LE meseieniar ernannt und eidlih verpflichtet zu E L Die Ablehnung des Gesuchs kann erfolgen, wenn s Ueberfüllung des Bezirks mit Referendaren eine Se s

Beschäftigung und zwe>mäßige Ausbildung des Antragst warten läßt. : : ags "Vi Ver Tage Ie eidlichen Verpflichtung beginnt der Vor E N iecendeas welche in den Bezirk ee Ba Appellationsgerichts verseßt zu werden wünschen, ha A (x den Präsidenten dieses Gerichts zu rihtendes esu d Tia fidenten desjenigen Gerichts, in dessen Bezir fie be Utgs werden, zu übersenden. Ist der Erstere mit dem an ee

mittelnden Gesuche einverstanden, so ist der Referen ar E Letzteren, ohne daß es einer Genehmigung des Iustiz- sters

ist von dem

ss

bedarf, zu entlassen.