1875 / 308 p. 12 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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vinzial-Schulrath Sommerbrodt und den Bürgermeister Bötticher ; auf den Vorschlag des Vorsitzenden wurde ferner“ der Stadt- gerihts-Rath Mila und Justiz-Rath Haenschke, sowie die Super- intendenten Pfeiffer und Przygodo zur Hülfe für die Pratokoll- führung herangezogen.

Als Kommissarien des Ministers der geistliheu Angelegen- heiten_fungirten der Unter-Staatssekretär Sydow, der Ministe- rial-Direktor Dr. Förster und der Geheime Ober-Regierungs- Rath Dr. Hübler, als Delegirte des Königlichen Kommissars der Dber-Konsistorial-Rath Hermes und General-Superintendent Dr. Brü>ner.

Die Synode beauftragte zunächst einstimmig den Vorstand, in einer zu erbittenden Audienz den Gefühlen der Dankbarkeit, Ehrerbietung und Treue der versammelten Synode gegen Se. Majestät den entspre<henden Ausdru> zu geben.

Diese Audienz wurde Allergnädigst am 28, November 1875 gewährt.

Der Vorsißende erklärte am Schlusse seiner Ansprache :

Wir stchen vor Ew. Maoajestät als unseres weiteren und “engeren Vaterlandes Kaiser und Könige, dem allezeit treu und ge- horsam zu sein uns- als evangelischen Christen eine ernste und freudige Pflicht ist. Wir erbli>en aber in Ew. Majestät au< weiter und ganz besondere den hohen Schirmherrn unserer evangelischen Lecnded- kirche, E Königlichen Herzen die Sorge für das Reich Gottes und das Wohl der Kirch? tief eingeprägt ift.

Nehmen daher Ew. Kaiserlihe und Königliche Majestät neben

- unserem ehrfurchtsvollen Danke auch die Versicherung der unwandel-

baren Treue und Ergebenheit der Synodal- Mitglieder huldreich entgegen.

Gott segne Ew. Majestät !

Se. Majestät geruhten für die ausgesprochenen Gefinnungen huldreihst zu danken und erflärten unter Anderm:

I stche auf dem Grunde dcs Glaubens, auf wel<hem Jch ge- tauft und konfirmirt worden bin und Nichts kann Mich bewegen, da- von abzuweichen. ;

Was die Vorlage betrifft, die I< Ihnen gemacht habe, M rann Ich natürlih nur wünschen, daß dieselbe angenommen wird, selbst- verständlich einzelne Modifikationen und Abänderungen vorbehaltend; dem Wesen und Grundgedanken nah aber muß -Ich die Annahme der Vorlage wünschen, die ja mit Meiner Zustimmung gemacht ist und die das enthält, was nah ernster gewissenhafter Erwägung als das Ersprießlichste erscheint.

Ich habe dieses Werk als ein Erbe überkommen. Mein jeliger Bruder hat ja schon Vieles in dicser Richtung gethan es war aber damals vielleicht no< niht genugsam vorbereitet. Dies is ja nun anders, uahdem dur Kreis- und Provinzialsynoden der Grund ge- legt worden.

Auch Mein Vater hat bereits in Bezug auf die Ordnung und Regelung der kir<li<en Dinge, z. B. der Liturgie, Wichtiges voll-. bracht, au ganz ‘abgesehen von der Union. Jh steh2 auf dem Boden der Union mit vollem Herzen, und was an Mir liegt, das werde Jch für fie thun und Alle, die sich freiwillig auf diesem Boden mit Mir vereinigen wollen, werde J< mit offenen Armen empfangen, Die das nitt wollen, werde Jch natürlich in keiner Weise verfolgen. Es ift überall nicht gut, etwas zu thun, was nicht aus der Ueber- zeugung und aus dem Gewisscn kommt, am wenigsten aber in <rist- lichen und religiösen Dingen, Möge Gott der Herr, ohne dessen Segen nichts ifl, und der ja seither so sichtli<h über unserm Vater- lande gewaltet hut, Jhre Arbeiten segnen, damit das Werk gelinge und Sie in Frieden auseinandergehen.

Zur Charakteristik der Bildungsbestrebungen der Gegenwart.

Ein wichtiges Moment in den Kulturbestrebungen unserer Zeit bilden die öffentlichen wissenshaftlihenBVorlesungen, wie sie jeßt während des Winters in vielen Städten gehalten werden, Indem dieselben die Resultate der Wissenschaft weiteren Kreisen der Gesellschaft vermitteln, stellen fie eine lebendige Verbindung zwischen dem Reiche der Forshung und dem Leben her, und machen die geistige Arbeit der Einzelnen zum Gemeingute der Bildung. Da gegen diese Popularisirung der Wissenschaft Bedenken er- N und Befürchtungen ausgesprohen worden sind, daß sie eiht anstatt Nugen zu stiften, zu flaher Halbbildung führen könne, so tritt I. Bona Meyer in seiner Ab-

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handlung: „Wesen und Aufgabe der allgemeinen Bildung“ *) dieser Ansicht entgegen. Allgemeine Bildung, sagt er, sei die Grundbedingung der menschlihen Gemeinschaft, nur dur Theil- nahme an dem gemeinsamen Denken und Streben der Menschen könne das Band, das die Menschheit zusammenhält, fes blei- ben. Auch dem Einzelnen selbst erleihtecre sie die Erfüllung seiner besonderen menshli<hen Lebensaufgabe. Sie könne sogar nur dann die Gemeinschaft der Kulturaufgabe för- dern, wenn sie zuvor die Bildung des Einzelnen gehoben. Die Ausbreitung wahrer Volksbildung müsse immer gleichzeitig eine Vertiefung und Verinnerlihung der Bildung Einzelner sein. Bildung if aber vi<t Ansammlung von Kenntnissen, bilden heißt gestalten. Bildung seßt den Erwerb allgemeiner Kennt- nisse nur voraus als Material zur innerlichen Verarbeitung ; diese leßtere aber is die Hauptsache. Das aufgenommene Wissen soll zum selbständigen Besige des Einzelnen werden. Nicht äußerlihe Anhäufung von Kenntnissen is der Zwe> der allge- meinen Bildung, fondern inhaltlihe Anregung zur inneren Sammlung und Klärung des menschlihen Selbstbewußtseins. Den Lohn für die darauf verwendete Mühe findet der Mensch unmittelbar in dieser Erhöhung seiner mens{hlihen Selbstän- digkeit und in der Erweiterung seiner Empfänglichkeit für den Genuß der idealen Güter des Lebens.

Vorträge und Schriften im Dienste der allgemeinen Bildung dürften daher niht den Hauptzwe> haben, den Hörern allerlei Kenntnisse mitzutheilen, sondern an einem bestimmten Ge- genftande des Wissens zu zeigen, weshalb es der Mühe werth ist, für diese Erkenntniß und damit für das ganze Erkenntniß- gebiet Theilnahme zu hegen, unter welchen Bedingungen dieser Wissens\haÿ gehoben worden is und welche Bedeutung dies für den Kulturfortschritt des eigenen Volkes und der Menschheit bereits gehabt hat oder no< haben wird.

Besser, als diesem Streben vornehm den Rücken zu Pren, sagt der Verfasser weiter, \ei es, für die re<te Erfüllung dieser Aufgabe zu sorgen. Dies zu thun, sei geradezu eine Pflicht Derjenigen, welche glauben dürfen, auf dem Gebiete des Wissens mehr als Andere erreiht zu haben und dabei no< von der Natur mit der Gabe volksthümlicher Mittheilung ausgestattet zu sein, Sie hätten die Pflicht, mit erhöhter Gewissenhaftigkeit ihr Wissen und ihr Talent für echte Volksbildung nußzbar zu machen, damit diese wichtige Aufgabe nit der Halbbildung in die Hände falle.

Unter den in Berlin alljährli<h im Winter stattfindenden wissenschaftlichen Vorlesungen nehmen besonders drei Cyclen dur Inhalt und Form eine hervorragende Stelle ein :

Die von Friedrih v. Raumer im Jahre 1841 gegründeten Vorträge des wissen\s<haftli<hen Vereins in der Sing- Akademie, deren Erträgniß bekanntlich zur Errichtung E Erweiterung von Berliner Volksbibliotheken verwandt wird ;

die seit 23 Jahren von dem evangelishen Verein für kirhliche Zwe>e veranstalteten Vorträge; und

die Vorlesungen im Victoria-Lycäum.

Diese lehteren stehen in nächster Verbindung mit der Frauen- frage, sowohl va der praktishen, wie nach der ideellen Seite. Ihr eigentlicher Zwe> i} die Förderung der Frauenbildung. Die Frauenbildung erklärt I, Bona Meyer in der angeführten Schrift**) für den Kernpunkt der Frauenfrage; in einer ernsteren und gediegenèren Fürsorge für die Frauenbildung sei die Lösung der Frage zu suchen.

Die Forderung der vollständigen Gleichstellung von Mann und Frau sei eine unerfüllbare, weil sie keinen Grund in der Natur habe; ihr stehe der auf einem verschiedenen Verhältnisse der Seelenkräfte zu einander be- ruhende Naturunterschied der Frauen- und der Mannesseele entgegen. Die {hon dur< die größere Reizbarkeit des Nerven- systems körperlih bedingte leichtere Erregbarkeit des Gemüths der Frauen zu Empfindungen der Lust und Unlust hindern die Kraft- anstrengungen des Willens im Dienste des Pflihtmäßigen, des Nothwendigen, und gerade darin liege ein Hauptgrund zur natürlihen Unterscheidung der Ea und der weiblihen Arbeitsgebiete, Was den Frauen fehle, sei die andauernde Kraft, die dazu gehört, um großartig zusammenhängende Werke der Kunst und Wissenschaft oder gewichtige Thaten des öffent- lichen Lebens auszuführen. Die natürlichen Seelenunterschiede der Geschlechter bedingen indessen niht entfernt einen Vorzug des einen Geschlehts vor dem andern. Der Mann hat von Natur

*) „Zum Bildungskampf unserer Zeit.* Von Prof. Jürgen Bona Meyer. Bonn, bei Marcus 1875,

®) Frauengeist und Frauenbildung. A. a. O,

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Köpfe Belegschaft gewonnen, wel<her Ertrag einen Werth von 123,088,272 Thlr. darstellte. In den 2 Asphaltwerken wurden 88 Arbeiter beschäftigt, welhe 475,364 Ctr. im Werthe von 122,536 Thlr. förderten

Der Havpttheil der Förderung fällt für Steinkohlen auf den Ober-Bergamtsbezirk Dortmund, der 310,791,259 Ctr. im Werthe von 56,998,336 Thir. euzeugte; es folgt das Ober- Bergamt Breslau mit 212,320,223 Ctr. = 28,403,940 Telr., sodann Bonn mit 106 513,739 Ctr. und 25,126,094 Thlr, , Klaus- thal mit 8,138,342 Ctr. und 1,734,827 Thlr., während im Bezirk Halle nur 1,065,102 Ctr. = 204,167 Thlr. gewonnen wurden. Da- gegen wurden weitaus die Mehrheit der Braunkohlen in diesem Ober- Vergamtsbezirk gefördert, nämli<h 157,377,390 Ctr. im Betrage von 9,315,907 Thlr. Breslau produzirte 9,200,423 Ctr. im De von 990,852 Thlr., Bonn 4,000,810 Ctr. für 286,389 Thlr. und Klaus- thal 3,754,363 Ctr. für 336,134 Thlr. Die Bitumenförderung be- schränkte sich gänzlih auf den Bezirk Klausthal.

In den vorhandenen 1462 Erzbergwerken ergab si< cine Gesammtförderung von 70,275,090 Ctr. bei 19,577,208 Thlr. Werth; vorhanden waren 58,822 Arbeiter mit 107,390 Angehörigen. An Zinkerzen gewannen 72 Werke 8,870,503 Ctr. = 3,646,913 Thlr. ; sie beschäftigten dabei 8970 Arbeiter. Bedeutender ist, wenn au nit in der Menge des gewonnenen Erzes, die Bleierzproduktion: in 153 Gruben wurden dur< 17,427 Mann Belegschaft 1,992,051 Ctr. ge- fördert, welche einen Werth von 6 042,095 Thlr. repräsentirten. Kupfererze produzirten 37 Gruben in Menge von 5,105,921 Ctr. = 2,083,983 Thlr. bei einer Kopfzahl der Arbei!er von 6665. An sonstigen Erzea ist nur no< die Gewinnung von Schwefel kies in 20 Werken, einem Er- trage von 2,535,938 Ctr. bei 809,447 Thlr. Werth dur< 8557 Mann Belegschaft, sowie die von Manganerz hervorzuheben.

Die E-zföcderung war am Bedeutendsten im Bezirk - Bonn. Daselbst wurden 35,115,607 Ctr, in Höbe von 10,298,176 Thlr. ge- wonnen, darunter 29,067,159 Ctr. Eisenerze im Werthe von 3,380,526 Thlr., 1,286,991 Ctr. Bleierze mit 3,380,526 Thlr, 2,443,909 Ctr. Schwefelkies mit 782,603 Thlr. Der Ober-Bergamts- bezirk Breslau pcoduzirte 17,045,619 Cir. Erze = 4,545,852 Thlr. und zwar namentli<h 9,143,259 Ctr. Eisenerze im Betrage von 694,770 Tblr., 7,349,529 Ctr. Zinkerze mit 2,491,911 Thlr. Werth und 325,743 Etr. Bleierze = 1,319,499 Thlr. Dortmund förderte 9,009,033 Ctr. Erze im Werthe von 1,041,020 Thlr., hauptsächlih Eisenerze, nämli< 8,357,029 Ctr. mit 644,664 Thlr. Im Bezirk Halle wurden 5,393,293 Ctr. produzirt, die einen Betrag von 1,898,673 Thlr. darstellten (4,025,566 Ctr. Kupfererze = 1,798,086 Tylr.). Klausthal endlih gewann 3,711,547 Ctr. in Höhe von 1,793,487 Thlr, darunter 339,869 Ctr, Bleierze mit 1,177,607 Thlr., 3,130,847 Ctr. Eisenerze mit 284,969“ Thlr., 137,144 Ctr. Kuv'ererze mit 127,164 Thlr., 57,929 Ctr. Zinkerze mit 106,304 Thlr. und endli< im Nebenbetriebe 111 Ctr. Silber mit 33,918 Thlr. L

An Minerals\alzen wurden in 8 Bergwerken 4,098,124 Ctr. im Betrage von 535,562 Thlr. dur 772 Arbeiter gewonnen. Steinsalzberg- werke waren 6 im Betriebe, welche 1,537,958 Ctr. im Werthe von 200,336 Thlr. lieferten und eine Belegschaft von 352 Köpfen beschäftigten ; die beiden Kalisalzwerke erzeugten bei 420 Arbeitern 2,959,800 Ctr. = 329,754 Thlr. Nebenbei wurden in einem Werk des Ober- Bergamtsbezirk Halle 366 Ctr: Bittersalz gewonnen, deren Werth sich auf 9272 Thlr. stellt.

Die in Betricb befindlihen 31 Salinen produzirten 4,305,664 Ctr. Kochsalz im Gesammtwerthe von 1,947,451 Thlr. ; die Zahl der beschäftigten Arbeiter betrug 1857, die ihrer Angehörigen 4280. Im Nebenbetrieb ergaben si< auf einem Werke 1158 Ctr. Chlorkalium, dessen Preis sih auf 859 Thlr. stellt. Von \{<wefelsauren Alkalien wurde Glaubersalz auf 1 selbständigen We:k und auf drei anderen im Nebenbetrieb erzeugt Die Menge belief sih auf 148,645 Ctrc., ihr Werth auf 219,302 Thlr. ; Arbeiter beschäftigte dieser Betriebszweig 40. Endlich wurden an \{<wefelsauren Erden, und zwar einmal an \{<we- felsaurer Thonerde gewonnen auf einem Werke 10,000 Ctr. im Be- trage von 29,167 Thlr., beshäftigt wurden dabei 3 Arbeiter; ferner an Alaun 49,594 Ctr. im Werthe von 150,028 Thlr. durch eine Beleg- schaft von 177 Mann.

Die 235 Hüttenwerke Preußens produzirten mit 29,551 Ar- beitern aus inländishen Erzen 27,493,064, aus ausländi <en 1,850,071 Ctr. im Gesammtwerthe von 62,263,623 Thlr. An oh- eisen wurde gewonnen auf 160 Werken mit 224 Hochöfen und 19,001 Arbeitern 25,605,370 Ctr. = 38,335,297 Thlr. uf die Rhein- provinz entfallen dabei 47 Werk» mit 87 Hochöfen und 7103 Arbeitern, ein Ertrag von 10,829,664 Ctr. in Höbe / von 15,949,769 Thlr., Westfalen produzirte auf 37 Werken mit" 54 Hochöfen und 3759 Ar- beitern 6,231,188 Ctr. im Werthe von 9,677,328 Thl1u., Schlcsien endli<h auf 41 Werken mit 58 Hochöfen und 3617 Arbeitern 9,729,271 Ctr. = 8,144,368 Thlr. Zink in Blö>en wurden 1,403,540 Ctr. (2,511,589 Thlr. Werth) auf 32 Werken von 5845 Arbeitern ers zeugt, darunter in Schlesien allein 830,352 Ctr. (5,812,870 Tir.) in 26 Werken dur< 3626 Arbeiter. Blei (in Blö>en) nebst Kaufylätte wurde auf 17 Werken mit 2537 Arbeitern im Betrage von 1,287,193 Ctr. gewonnen; der Werth betrng 8,919,542 Thlr. Das Haupt-

erträgniß (754,427 Ctr. = 5,218,742 Thlr.) lieferte die Rheinprovin auf 5 Werken mit 969 Arbeitern. Kupfer einschließli Schwarzkupfer und Kupferstein wurde auf 8 Werken von 1358 Ar- beitern produzirt, 125,032 Ctr. im Werthe von 3,604,828 Thlr. ; Sachsen allein erzeugte 103,174 Ctr. (3,023,858 Thlr.) auf 1 Werk

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20 im Nebenbetriebe gewonnen 226,973 Ctr. = 6,499,544 Thlr. Die selbständigen Werke liegen in Hannov-r: sie beschäftigten 339 Arbeiter und produzirten 91,964 Ctr = 2,639,006 Thlr ; die Rhein- provinz und Sachsen gewannen im Nebenbetriebe 47,276 Le“ 46,117 Ctr., welche 1,347,363 bez. 1,322,219 Thlr. repräsentirten, An Gold wurden im Nebenbetriebe 438 Ctr. = 197,848 Thlr., an Ni>el auf 3 Wecken 3672 Ctr. = 433,131 Thlr., Arsenik auf 1 Werk 4290 Ctr. = 21,537 Thlr., Schwefel auf 11 Werken 3762 Ctr. = 12,138 Thlr , Schwefelsäure auf 10 Werken 835,135 Ctr. = 1,059,990 Thlr, und Vitriol auf 1 Werk 74,959 Ctr. = 352,715 Thlr. produzirt.

Publikationen des literarishen Vereins in Stuttgart.

Der unter dem Protektorat Sr. Majestät des Königs von Württemberg stehende literarishe Verein in Stuttgart, cin Bibliophilenverein, der die von den Mitgliedern gesteuerten Bei- träge zum Abdru> wichtiger Handschriften und alter Bücher verwendet, hat seine Publikationen für das Jahr 1875 abge- \{hlossen und an seine Mitglieder fünf Bände versendet. Da diese Werke in der Regel nur an Vereinsmitglieder abgegeben werden, gleihwohl von allgemeinem wissenschaftlichen Interesse sind, mag eine kurze Nachricht über den Jnhalt, welche der „St.-A. f. W.“ giebt, au<h außerhalb des engeren Kreises will- kommen sein.

Die erste Schrift für den laufenden Jahrgang, der 118. Band der ganzen Sammlung; führt den Titel: Augustin Tüngers Facetiae. Der bisher nur wenigen Literar- historikern dem Namen nah bekannte Verfasser is um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Endingen geboren, also wahr- \cheinlih ein Württemberger, wenn der Herausgeber, A. v. Keller, Recht hat, in Endingen das zum jeßigen Dberamt Balingen ge- hörige Derf zu finden. Die Erzählungen sind für den Grafen Eberhart im Bart geschrieben, 54 an der Zahl, zuerst lateinisch, dann aber, da der Schreiber „vermerkt, daß Seine Gnaden lateinischer Zungen unteilhaftig sei“, au< deuts<. Die meisten Schwänke sind Originalspäße aus der Bodenseegegend ; in Con- stanz lebte der Verfasser als Prokurator des bischöflichen Hofes. Manche der Erzählungen knüpfen \si< an bekannte süddeutsche Geschlechter, besonders an die Herren von Rechberg. Nu: weniges bietet Parallelen mit anderen mittelalterlihen Erzählern.

Dcr 119. Band enthält Dichtungen des 16. Jahr- hunderts, gesammelt von Emil Waller, dem Verfasser der_ Annalen der poetischen Nationalliteratur der Deutschen. Die Sammlung bringt interessante Beiträge zur Sittengeschichte der Zeit, z. B. ein Gedicht vom Haushalten, ein anderes vom Ehe- stand, eine Tischzuht, d. h. Höflichkeitsregeln zur Tafel, einen Frauenspiegel u. ähnl. *

Jm 120. Band i} zum erstenmal ein altfranzösis<hes Lehrgediht von Jehan von Journi veröffentlicht, be- sonders werthvoll für die romanishen Sprachstudien durch seine genaue Datirung aus dem Jahre 1288. Der Herausgeber, Dr. Hermann Bregmann, jeßt Professor an der Universität München, hat das Gedicht einer Handschrift des britis<hea Mu- seums in London entnommen.

Die zwei leßten Bände der Vereins\chriften für 1875 ent- halten Fortsezungen früherer begonnener größerer Unter- nehmungen des Vereins. Jm 121. Bande kommt der 8. Band der Ausgabe von Hans Sachs’ Schriften. Die Bedeutung dieser neuen Ausgabe liegt darin, daß fie den e umfassenden Versuch bietet, den Text dieses Dichters auf kritische Grundlagen zu stellen. Es find nämli für die Feststellung desselben zwar niht die nur in seltenen Fällen no< erreihbaren Einzekdru>e der Dichtungen des Nürnbergers, wohl aber die no<h zu Leh=- zeiten und, wie man annehmen darf, unter sorgfältiger Kontrole des Dichters erschienenen Geigmmauaden benußt, wel<e au sehr selten geworden und bisher noch nie kritish und dur- gängig gegeneinander gehalten sind. Am Schlusse jedes Bandes ist eine Zeittafel aufgestellt, woraus die Abfassung der einzelnen Stü>e ersehen und eine Uebersicht über die Thätigkeit des fruchtbaren Dichters nah ihrer 'zeitlichen Entwi>lunge ent- nommen werden kann. Die Rezister geben vollitändig die An- fänge und die Ueberschriften der einzelnen Gedichte in alpha- betischer Reihe, außerdem aber au<h no< manches andere, wie interessante Ausdrü>ke, Eigennamen und Fingerzeige über den Inhalt. Was in den Anmerkungen und Anhängen gegeben ift, ist als shäßenswerthe Beigabe zu betrachten.

mit 1117 Arbeitern. An Silber wurde auf 2 eigenen Werken und auf

__ Die allgemeinste Theilnahme unter den Vereinsschriften wird ohne Zweifel die leßte gewinnen, die Briefe der

ari tein ibi A.