1900 / 17 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Untersuchungs-Sachen

Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

1. 2. 3. 4. 5.

1) Untersuchungs-Sachen.

[75221]

Der in der Nr. 92 I. Beilage des Deutschen Reis- und K3nigl. Pr. Staatt-Anzeigers vom 20 April 1885 geaen dzn Nestäurateur Johann George Ferdinand Hanishch unter dem 13. April 1885 in den Akten 88 D. 1027/83 erlassene Steck- brief wird zurückgenommen.

Berlin, den 17. Januar 190).

Königl. Amtsgericht. 1. Abth. 130.

[75181] K. Staatsanwaltschaft Hall. Vermögensbeschlagnahme. betreffend.

Durch Beschluß der Strafkammer des K. Land- gerihts dahier vom 12. d. M. ift das im Deutschen Reich befindliße Vermögen der abwesenden Wehr- pflichtigen:

1) Dawidzki, Moriz, geb. am 29. September 1876 in Hall,

2) Frasch, Ernst Otto, geb. am 16. Jani 1873 in Rotb am See, O-A. Gerabronn,

3) Kayser, Leonhard Andreas Jultus, geb. am g November 1871 in Wallhausen, O.-A. Gera- ronn,

4) Mitsh, Georg, geb. am 21. März 1873 in Waiallhauien, O-A. Gerabronn,

5) Roll, Georg Leonhard Friedrih, geb. am 10. Februar 1873 in Bartenstein, O.-A. Gerabronn,

6) Rücker, Johann Georg, geb. am 1. Februar 1872 in Brettenfeld, Gde. Noth am See, D.A. Gerabronn,

zur Deckung der diefelben möglicherweise treffenden böhsten Geldstrafe von je 600 4G und der muthmaß- lihen Kosten des Verfahren mit je 70 4 bis zum Betrag von je ca. 670 4 mit Beschlag belegt worden.

Den 16. Januar 1900.

H.-Staat3anwalt Helber.

92) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

175138)

In Saten des Feldwebels a. D. Friß Hänßen in Braunschweig, Klägers, gegen 1) die Wittwe des Anhauers Heinrih Heuer, Henriette, geb. Hinte, und 2) de:. Anbauer Heinrih Heuer, beide in Thune, Beklagte, wegen Forderuna, wird, nahdem auf An- trag des Klägers die Beschlagnahme des dem Be- klagten Heinrich Heuer gehörigen Anbauerwesens No. ass. 6 in Thune mit Zubebörungen , als: Plan 30, im Dorfe. 41 a 30 qm, Plan 82, das Meinholz, 62 a 20 qm, Pian 133, der kurze Kamp ., 2 ha 5 a 20 qm, Plan 17, der große Kamp, 1 ha 38 a 50 qm, sowie das Miteigenthum an den Privatwegen Nr. 259 zu 8 a 30 qm und Nr. 262 zu 11 a 70 qm zum Zweck- der Zwangsversteigerung dur Beschluß vom 30. Dezember 1899 verfügt, auc die Eintra zung dieses Beschlusses im Grund- buche an demseloen Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 28. April 1900, Nachmittags 4 Uhr, vor Herioglihem Amts- gerichte NRiddagshausen in der Ka!berlagh"schen Gastwirthshaft zu Thune angeseßt, in welchem die Hypotbekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über- reiden baben.

Braunschweig, den 11. Januar 1900. Herzogliches Amtsgericht Riddag8hausen. (gez.) Raab e.

Veröffentlicht : A. Freund, Gerichtsschreiber.

[754001 Erledigung.

Die im Deutschen Reichs-Anzeiger Nr. 12 vom 13. d. Mts. ad 275./1% 35. 00. als gestohlen an- gezeigten :

„Fl. 13000 4% Ungar. Gold - Rente

Nr. 398 534, 426 765, 344 387, 344 388, 64 246

bis 64248, 491634, 481 424, 500363" bis

500 365 à 1000 Fl. und

Nr. 89301 u. 89 302 à 500 Fl.“ waren nur verlegt und werden dem Verkehr wieder freigegeben.

Berlin, den 18. Januar 1900.

Königliches Polizei - Präfidium, Abthl. TV.

[73999] _ Bekanutmachung.

Das K. Amtsgericht Ludwigshafen a. Nh. hat beute folgendes Aufgebot erlafsen: Auf Antrag des SFohann Gleixner, Häusler in Großberg, Post

rüfening, welcher glaubhaft gemacht bat, daß er der

iéherige Inhaber des 34% Pfandbriefs der

Pfälzischen Hyvothekenbank zu Ludwigshafen a. Rb,, Serie 19 Litt. E. Nr. 16 822 über 100 (G war und daß ihm derselte am 30. Dezemzer 1896 zu Verlust gegangen ist, wird hiermit der Inhaber dieser Urkunde aufgefordert, späteftens in dem am Samötag, den 22, September 1900, Vormittags 9 Uhr, im Sigzungssaale des Kgl. Amtsgerichts hier stattfindenden Aufgebotstermine seine Ansprühe und Rechte bei hiesiger Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Ludwigshafen a. Rh., 9. Januar 1900.

Der Sekretär des Kal. Amtsgerichts: He ift.

[75170] Aufgebot.

Es haben, das Aufgebot folgender Urkunden der allgemeintn Versorgungsanstalt im Großherzogthum Baden- beantragt : :

1) Erwin Saur jr., Kaufmann in Stuttgart, Königsstraße Nr. 27, als Erbe seiner Großmutter, der am 1. September 1897 in Villingen verstorbenen Rentnerin JIosefine Grnestine Saur, geb. Zipf, laut Ertlegitimationeurkunde des Königl. Gerichtsnota- riats IIT Stuttgart vom 5. Januar 1899, er Renternshein Nr. 7197 ter -Jahresgesellshait von 1835 Klasse III b, vom 31. Mai 1859 über 514 M 29 A, auf den Namen der Josefa Saur, geb. Zipf, von Gerlahéheim lautend. :

2) Albertine Emm, nunmehr Maria Wenefriede arme Schulshwester ds. N. D. im Klofter Heidings- feld bei Würzburg, über Rentenshein Nr. 1130 der Fabresgesellibaît 1848/49 Klasse II b. vom 31. De- zember 1849 über 200 Gulden, nun 342 M 86 s,

ee erlust- und Fundsahhen, Zustellungen u. dergl.

ae dun Namen ‘von Fräulein Albertine Emm von re‘burg. : 3) Christian Andrae, Seilermeister in Schwäbisch Hall, über die Lebensversicherung Nr. 6103 , vom 11. Oktober 1870 auf - den Namen und das Leben des Christian Andrae, wohnhaft in Schwäbisch Hall, über 500 Gulden, zahlbar auf den 12. Oftober 1919 an den Versicherten selbst oder bei dessen früher erfolgendem Ableben an seine Ehefrau, im Falle des früheren Ablebens der Ehefrau Andrae an die Rechts- n2chfolger des Ehemanns Andrae. ;

4) Peter Iosef Hubert Genenger, Dachdecker in Duisburg, über die Lebensv::siche1ung Nr. 9356 vom 11. September 1872 auf den Namen und das L-ben des Peter Iosef Hubert Genenger, wohnhaft in Duisdurg, über 750 Thaler, zahlbar auf den 27. Dk- tober 1924 an den Versihherten felbst oder bei dessen früher erfolgendem Ableben an seine Ebefrau, im Falle dis früheren Ablebers der Ehefrau Genenger an die Rethtsnahhfolger des Ehemanns Genenger.

5) Max Geora Schrödter, Direktor in Kalk bei Köln, Vingster Straße Nr. 49, über die Lebensver- sicherung Nr. 12677 vom 11. Juli 1874 auf den Namen und das Leben des Max Georg Schrödter, früher Ingenieur in Karlsruhe, j:üt Direktor in Kalk bei Köin, über 1000 Gulden, zahlbar auf den 12, Februar 1927 an den Versicherten selbft oder bei dessen früher e:folgendem Ableben an seine Ehe- frau und Kinder. | Í ;

6) Gottlieb Haußmann, Fabrikant in Urach, über die Lebenéversidberung Nr. 23358 vom 30. Dezember 1877 über 5000 G auf den Namen und das Leben des Gottlieb Haufimann, Fabrikant in Urach, zahl- bar auf den 1. Juni 1936 an den Versicherten selbst oder bei dessen früher erfolgendem Ableben an dessen geseßlihe Erben. A :

7) Albin Hermann Seifert, Hotelier in Pirna, über die Lebensversicherung Nr. 65897 vom 11. September 1887 auf den Namen und das Lebeu des Albin Hermann Seifert, Hotelier in Pirna, über 3000 #4, zablbar auf den 23. März 1930 an den Versicherten selbs oder bei dcssen früber erfolgendem Ableben an tess:n Ehefrau und dessen Kinder. i

8) Wilhelm Ferdinand August Gluff, Schreiner- meisters Ehefrau Martha, aeb. Ackermann, in Ludwigs- burg, Schorndorferstraß? Nr. 46, über die Lebens- versicherung Nr. 92322 vom 21. April 1892 auf den Namen und das Leben ibres Chemanns, des Schreiner- meisters Wilhelm Ferdinand August Gluff in Ludwigsburg über 2000 4, zahlbar auf den 21. April 1930 an den Versicherten selbt oder bei dessen früher erfolgendem Ableben an dessen Erben. Die vor- bezeihnet: Urkunde wurde laut vorgelegter Bescheini- aung des Konkursverwalte:s, Gerichtsnotars Bet in Ladwig8burg, vom 26. Januar 1899 anläßlich -des Konkursverfahrens egen den Schreinermeister Wilbelm Ferdinand August Gluff in Ludwigsburg vom Jahre 1898 auf dessen Chefrau Martha, geb. Ackermann, daselbst übertragen. i

9) Heinri Schlebach IL., Landwirth in Worms, über die Lebensversiherung Nr. 116242 vom 21. De- zember 1895 auf den Namen und das Leben des Heinrih Schlebach, Landwirths in Worms, über 10 000 Æ, zahlbar auf den 23. Juni 1934 an den Versicherten selbft oder bei dessen früher erfolgendem Ableben an dessen geseßlihe Erben.

Die Inhaber diefer Urkunden werden aufaefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 16. Oktober 1900, Vorm. 9 Uhr,- vor dem Gr. Amts„ericht Karlsruhe, Akademiestraße Nr. 2, 11. Stock, Zimmer Nr. 8, anberaumten Aufgebo‘stermin ihre Rechte an- zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Karlsruhe, den 13. Januar 1900. Katzenberger, Gerichts]chreiber Gr. Amtsgerichts.

[75180] Aufgebot. i Die Wittwe Thekla Neulanudt, geb Petrie, hier, Wilhelmstraße 16 T, vertreten durch die Rechts- anwälte Kelich und P. Müller 11. hier, hat das Aufgebot des auf ihren Namen von der städtischen Sparkasse hierselb über 1538,19 M4 lautenden, an- geblich im Jahre 1899 geftohlenen Sparkassenbuhs Nr. 10 598 beantragt. Der Inhaber des Spars kassenbus , wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 4, Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht, Zimmer 958, an- beraumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloser:lärung des Spatkafsenbuchs erfolgen wird. Erfurt, den 13. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. Abtheil. 8.

[75175] Der Taglöhner Theodor Schabrich zu Hohenwepel bat das Aufgebot der auf seinem Grundbuchblaite Bd. 1 Bl. 23 Hohenwepel Abth. 111 Nr. 1 für die Margaretha Willmes aus der Schichtiungs- verbandlung vom 24. April 1820 einaetragenen Ab- findung vos 40 Thlr. 21 Sgr. 9 Pf. zum Zwecke der Quittungtleistung beantragt. Es wird der un- befannte Inhaber der Post aufgefordert, seine An- sprüche und Rechte \pätest-ns im Aufgebotêstermin am 14, März 1900, Vorm. 11 Uhr, anzu- melden, widrigenfalls er mit seinem Rechte wird Mgritielien werden. arburg, den 12. Januar 1300. Königliches Amtsgericht.

[75173] Aufgebot.

Auf den Antraz des Bâckermeisters Eduard Mohr in Berlin vom 7. Dezember 1899 wird defsen Bruder, Schlosser Hermann Mohr, welcher von Artern aus im Jahre 1873 nach Amerika aus- gewandert ift, aufgefordert, späteftens im Aufgebots- termin, den 3. November cr., Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht fich zu En, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Artern, den 12. Januar 1900,

Königliches Amtsgericht.

[75204] K. Württ. Amtsgeriht Heidenheim. Aufgebot. Auf Antrag des Friedrih Güntter und dessen Ehefrau Marie, geb. Nuffert, in Bopfingen wird Fohann Wilhelm Nuffert, Tuhmaher von Bop-

Kommandit-Gefellsä aften an R jl Artten-Gesellsh, i ossenschaften.

fingen, geboren den 5. Januar 1843 daselbst, zuleßt wobndast ia Heidenheim und seit 5. Dezember 1875 verschollen, aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, deu 1. Oktober 1900, Nachm. 8 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin dahier zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. Ebenso werden alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, auf- gefordert, hierüber spätestens in dem obeu- genaunten Aufgebotstermin hierher Anzeige zu machen. Den 13. Januar 1900. : Oberamtsriter Wiest.

[75179] _ Aufgebot. |

Unterm 12. Januar 1900 hat Bianka Süßkind, gewerblos, in Berlin wohnhaft, Wittwe erster Ehe des in Stuttgart verlebten Kaufmanns Isidor Sachs und nuvymehr verheirathet mit dem in Berlin wohn- haften Kaufmann Eugen Sachs, dur ihren Bevoll- mächtigten, Rechtsanwalt Kärcher dahier, Antrag auf Erlassung einer Todeserklärung gegen den Bruder ihres ersten Ehemannes, den Kausmann Louis Sachs, zuleßt in Kaiserslautern wohnhaft, nunmehr aber \hon über zehn Jahre ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, gestellt. Antragstellerin hat fowchl ihr rehtlihes Interesse an der Todeserklärung als au die zur Begründung ihres Antrages erforder- lihen Thatsachen glaubhaft _gemacht. Das Kal. Amtsgericht Kaiserslautern erläßt hiermit auf Grund der 88 13 ff. B. G.-B. und § 960 ff. R.Z.-P.-D. die Aufforderung Z

1) an den vershollenen Louis Sachs, sih spätestens im Aufgebotstermine, als welcher die öffentliche Sitzung vom Dienstag, den 25. September 1900, Vormittags 9 Uhr, bestimmt wirb, zu melden bei Vermeidung des Aus\spruhs der Todes- erklärung in dem genannten Termine,

2) an alle, welche über Leben oder Tod des ge- nannten Louis Sahs Auskunft zu ertheilen ver- mözen, spätestens in dem bezeichneten Aufgebots- termine dem Gerihte Anzeige zu machen.

Kaiserslauteru, den 13. Januar 1900.

Kal. Amtsgericht. (L. S) Waldmann, K. Amtsrichter.

[75177}

Auf Antrag seines Pflegers, des Landmanns Fohann Nicolaus Dörscher in Ketelsbüttel, wird der am 27. Mai 1829 geborene Heinrih Brütt aus Ketelsbüttel aufgefordert, ih ¡pätestens im Auf- gebotstermine am Sonnabend, den 22. Sep- tember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterfertigten Amtsgeriht zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wtrd. Gleichzeitig werden alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Heinrich Brütt zu ertheilen vermögen, aufgefordert, späteftens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu

machen. Meldorf, 13. Januar 1900. : Königliches Amtsgericht. I.

[75176]

Im Jahre 1846 oder 1847 sind:

1) die Ehefrau des Strohhutmachers Bartels, Anna Mazadalena Wilhelmine, geb. Schlüter,

2) die Ehefrau des Schneiders Vehren8, Do- rothea Wilhelmine Sophie, ges: Ahrens,

von hier aus nah Amerika ausgewandert. Die- selben würden das 70. Lebensjahr längft vollendet haben; seit mehr als b Jahren is keine Nachricht von ihrem Leben eingegangen. Auf zulässig befundenen Antrag des geseglihen Vertretets der beiden Frauen, des Stadtdieners Friy Bauer bierselbst, wird hier- durch zum Zwecke der Todeserklärung ein Aufge bots- termin auf Sounabend, den 14. Juli 1900, Vormittago 11 Uhr, anberaumt. Es ergeht hierdurch die Aufforderung:

1) an die genannten Verschollenen, sih spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,

2) an alle, welhe Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu ertheilen ver:nögeo, späteftens im Aufgebotêtermin dem unterzeihneten Waisen- gerihte Anzzige zu machen.

Neubukow i. Mecklenburg, den 10. Januar 1900.

Da3 Waifengericht. (Unterschrift.)

[75171] Berichtigung.

Das Aufgebot des K Amt3gerihis Nürnberg vom 13. Juli 1899 in Sachen Ernft, Therese, Dienst- manasebefcau, Shreglmaun, Joh. Georg, Zimmer- mann, Straguß, Georg Hterorymus, Kellner, zuleßt in Nürnberg, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Todeserklärung, enthalten in Nr. 183 des Deutschen Neiche- Anzeigers vom 5. August 1899, wirck dahin berichtigt, daß Aufgebot:termin Mittwoch, den 30. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, Zimmer 13 des Justizgebäudes ftattfindet.

Nürnberg, 8. Januar+1900

K. Amtsgericht. (L. 8.)

Renner. [75172] Aufgebot.

Bezüglih des am 21. Oktober 1840 in Plitters- dorf geborenen Sattlers Wendelin Uhrig, welcher im Jahre 1867 nach Amerika ausgewandert und feit- dem verschollen ist, hat Sekastian Fischang, ftädtischer Arbeiter in Freiburg i. B., vertreten durch Rechte- anwalt Dr. Bogel in Rastatt, das Aufgebotêverfabhren zum Zwecke der Todeserklärung beantragt. Auf- gebotstermin wird auf V M t BEg, 20. Sep- tember 1900, Vormittags 10 Uhr, bestimmt.

Der Verschollene wird aufgefordert, sh spätestens |-

in dem Aufgebotstermin zu melden, widrigen*alls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welhe Aus- kinft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er- theilen vermögen, werden aufgeforde:t, späteftens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Rastatt, 11. Januar 1900. Großh. Aeritartint,

Dies reröffentliht: Der Gerichtsschreiber: Z ir kel.

[75169) Aufgebot. Auf Antrag des Käthners Hans Pohl aus Büdels- dorf wird ter am 25. Februar 1837 zu Elmshorn

schafts-

i | 6. Oeffentlicher Anzeiger. | (E i

10, Verschiedene

ekanntmachungen.

eborene, zuleßt in Büdelsdorf wohnhaft gewese Swbiffer Peter Dieckmaun, welcher seit Anfang p Jahres 1860 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 8. Oktober 1900, Vorm. 10 Uhr, beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. Gleichzeitig weden alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine davon dem Gericht Anzeige zu machen. Reudsburg, den 8. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. 3. Veröffentliht: Sperling, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[75168] Aufgebot.

Auf Antrag ‘des Käthners Hans Pahl aus Osfter- rôönfeld wird der am 2. November 1846 zu Kluven- sleck, Kreis Rendsburg, geborene Schiffer Christian Friedrih Hardt, wel seit etwa 20 Jahren, ohne daß irgend eine Nachricht von ihm eingegangen ift, von hier abwesend ist, aufgefordert, sh spätestens in dem auf den 3. Oktober 1990, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. Zugleich werden alle, welche irgend eine Kunde über Leben oder Tod des Ver- schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin davon dem Ge- riht Anzeige zu machen.

Nendsburg, den 12. Januar 1900,

Königlibes Amtsgericht. Abth. 3. Veröffentlicht: Sperling, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[75174] Aufgebot.

Auf Antrag des Restaurateurs Ernst Borchert zu Stendal, als Abwesenheitsvormunds, wird dessen Mündel, der am 3. September 1859 zu Groß- Möhringen geborene Arbeiter Christoph Friedr ich Beckmanu, zuleßt in Stendal, welcher sih am 51. Mai 1889 von Stendal nach Amerika polizeilich abgemeldet hat und am 1. Juni 1889 mit dem Dampfer „Werra“ A New York ausgewandert und seitdem verschollen is, aufgefordert, sich späte- stens in dem auf den 7. November 1900, Vor- mittags 9 Uhr, von dem unterzeihneten Gericht bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.

Steudal, den 29. Dezember 4/899.

Königliches Amtsgericht.

[74533]

Der Rechtsanwalt, Justizrath Dr. Pbilipp Fraenkel zu Berlin, Königstr. 30, als Nachlaßpfleger, hat das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und Vermächtniß- nehmer des hier wohnhaft gewefenen, am 17. Mai 1899 verstorbenen Dr. phil. Anton Sarnes beantragt. Sämmtliche Nachlaßgläubiger und Ver- mächtnißnehmer des Verstorbenen werden demnach auf- gefordert, späteftens in dem auf den 17. März 1900, Vormittags 107 Uhr, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part., Zimmer 25, anberaumten Aufgebotstermine ihre Ansprüche anzumelden, widrigenfallo sie dieselben gegen die Benefizialerben nur noch insoweit geltend machen Fönzen, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen dur Bete egung der angemeldeten Gläubiger nicht erschôpft wird. Das Nahhlaßyerzeichniß kann in der Gerichtsschreiberei daselbst, Zimmer 25, von 11 bis 1 Uhr Nachmittags eingesehen werden.

Berlin, den 11. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 82.

[75178] Aufgebot.

Auf Antrag des biesigen Erbschaftsamis in Ver- waltung des Benefizialnahlasses des verstorbenen Kassierers Theodor Gotthard Petersen, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Samson und Lippmann; Dr. jur. A. Blurck, wird ein Auf- gebot dahin erlassen :

Es werden 1) alle, welhe an den abseiten der Wittwe und der . zwei Kinder des Erblassers ausweise Bescheini- gungen des Amtsgerichts Hamburg vom 7. August bezw. 1. September -1899 mit der Rechtswohlthat des Inventars angetretenen Nach- laß des in Braoerup geborenen, bierselbst wohn- hast gewesenen und in Rothenbeck verstorbenen Kaisierers Theodor Gotthard Petersen Erb- oder sonftize Ansprühe und Forderungen zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welhe den Bestimmungen dcs von dem genannten Grktlasser in Gemeinschaft mit seiner Ghefrau Anna Magdalena Juliane (Julie) Johanna Peterseu, geb. Wischer, verw. Sievert am 29. April 1880 hierselbft errichteten und am 31. Augvst 1899 hierselk| publizierten Testaments widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solhe Ansprüche, Forde- rungen und Widersprüche bei der Gerichts- schreiberei des unterzeihneten Amtsgerichts, Post- straße 19, Parterre links, Zimmer Nr. 3, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 7. März 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, dajelbst, Parterre links, Zimmer Nr 1, anzumelden und zwar Auswärtige thunlihft unter Bestellung eines hiesigen Zu- \tellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aut- \{chlufses und unter dem Rechtsnachtheil, daß die niht angemeldeten Ansprüche: und Forderungen gegen die Benefizialerben niht geltend gemacht werden können. R, den 8. Januar 1900. as Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssa öldckers Dr.

gez. Veröffentlicht: U de, Gerichtsschreiber.

[74840]

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 11. Januar 1900 sind die von der Deutschen Lebensversicherungsgesellschaft in Lübeck auf das Leben des Meygers Gottfried Schäuble bezw. der Frau Regina Schäuble, geb. Hirz, in Rickenbach aus-

vor dem unterzeihneten Geriht an- t

Policen Nr. 85 855 und 85 856 für kraft-

ellt E 13. Januar 1900. : | tet, "Das Amtsgericht. Abth. 5.

175143) Bekanntmachuug.

lie Hypotbekenurkunde über 50 Thaler, haftend theilung 111 Nr. 5 auf dem. dem Karstgärtner

L Pohl zu Mettkau gehörigen Grundflüdck 15 Mettkau, ist für kraft!os erklärt worden.

“anth, den 16. Januar 1900.

| Königliches Amtsgericht.

76169) Oeffentliche Zustellung. [ er Kommis Ludwig Hose zu Düsseldorf, Prozeß- jevollmächtigter : Rechtsanwalt Belles, klagt gegen seine Ehefrau Antonie, geb. Lenendorf, ohne bekannten Bohn: und Aufenthaltsort, auf Grund Ehebruchs, nit dem Autrage, die zwischen den Parteien bestehende (he zu trennen und der Beklagten die Kosten zur aft zu legen. Der Kläger: ladet die Beklagte zur nindlichen Verhandlung des Retsstreits vor die

ivillammer des Königlichen Landgerihts zu Piseldorf auf den 20, Februar 1900, Vor- ‘qas 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- „llen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 16. Januar 1900.

Arand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

§163 .

l L efentliche Zustellung uud Ladung. Elisabetha Rieder, A Kennel, ohne Gewerbe, Morlautern wohnhaft, durch Rechtsanwalt I. Kärchec n Kaiserslautern als Prozeßbevollmächtigten ver: treten, hat gegen ihren Ehemann, den Bordschnitter Daniel Rieder, früher in Morlautern® wohnhaft, jur Zeit ohne bekanuten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, Klage wegen Ghescheidung erhoben mit dem Antrage, . die Ehescheidung zwischen den Parteien quézusprehen und dem Beklagten die Prozeßkosten jur Last zu legen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtöstreits in die {fentliche Siß 1ng der Zivilkammer des K. Land- ¡erichts Kaiserslautern vem 16, März 1900, Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, einen hi dem genannten Gerichte zugelassenen Rechts- juwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen ustelung wird dieser Auszug der Klage bekannt

emacht. Kaiserslautern, 16. Januar 1900. | Kgl. Landgerichts\chreiberei. Bedcker, Kgl. Sekretär.

16159] Oeffentliche Zustellung.

Die Erben des Kaufmanns Theodor Ackermann : 1) der Kaufmann Georg Ackermann zu Berlin, lfanisher Plaß 4,

9) die Helene Ackermann zu Berlin, Aékanis%er lag 4, für sich und als Vormünderin der Aer- ann'shen Minorennen: Karl Louis Georz, ilhelmine Bertha Alice Dora, Louis Adolf Hans, ouis Adolf Kurt, Geschwister Ackermann,

z) die Frau Geheimrath Clara Wiegner zu Berlin, Wilhelmstraße 19,

4) der Maler Otto Ackermann in Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Leopold Ealomon zu Berlin, An der Spandauer Brüdte 13, agen gegen

1) den Ingenieur V. O. Wandruszka,

9) den Kaufmann Paul Tramuitz, früher zu ferlin, jeßt unbekannten Aufenthalte, unter der Pehauptung, daß thnen Beklagte

a, an rüdständiger Miethe vom 1. Januar 1899 } 1, Juli 1899 1350 M für eine im Hause fanisher Plaß 4 innegehabte Wohnung bezw. häftslokal, welhe ihnen bezw. der durch sie ver» enen offenen Handel8gesellschaft Wandruszka Co. durch Vertrag vom 28. August 1897 ver- ithet worden ift,

bd. an Kosten für Wiederherstellung der bezeihneten ohnung in den früheren Zustand 130,52 4,

e, an Auslagen für Korrespondenz mit den lubigern der Beklagten und Ermittelung der dresse der Beklagten 10,99 4

hulden, mit dem Antrage, die Beklagten zu ver- heilen, in ihrem Namen und namens der h sie vertretenen Firma Wandruszèa & Co. rin zu willigen, daß von dem vom Gerichts- lzieher Sarstedt zu Berlin am 6. März 1899 in hen Opiß c/a Wandruszka & Co. 4. P. 404/405. ) H. K. 14, zum Zeihen I. O. 5134. 99, bei der Mnigl. vereinigten Ko-r.sistorial-, Militär- und Bau- se hinterlegten Versteigerungserlöse von 2025 M4 Il A 51 4 nebst 59/6 Zinsen von 675 M seit Januar 1899 und von 675 M seit 1. Juli 1899, ie die den Klägern durch die Erhebung dieser age entstandenen und noch entstehenden, deninächst Vleßendew Kosten an die Kläger gezahlt werden. je Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Ver- ndlung des Rechtsstreits vor die Erfte Zivilkammer 8 Königlichen Landgerihts 1 zu Berlin, Jüden- (ße59, T Treppe, Zimmer 88, auf den 31. März 00, Vormittags 10 Uhr, mit der Auj- Nerung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- senen Anwalt zu bestellen. Fum Zwede der tntlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage annt gemacht. O. 11. 00. C. K. 1.

Verlin, den 12. Januar 1990.

d Krohn, Gerichtsschreiber

t Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 1.

lo] Oeffentliche Zustellung. Et Kreis-Sparkafse in Strasburg, Vértretén dur meratorium, bestehend aus den Herren : Landrath nd in Strasburg, Güter-Direktor Dirlam in M E N Gutsbesißer Hewelle in Zmiewo, oes evollmächhtigter: Justizrath Trommer in v, klagt gegen pen Kaufmann Marcus Dymak genannt Jacobs, bal Kaüfmann Moritz Max Dymak genannt ad 2 ‘früher in Amerika, Phôni , O x, Arizona, jeßt en Aufenthalts, und Genofsen, unter der Gol daß das im Grundbuche des Grund- f L ub Blatt 65 in Abtheilung 111 Nr. 7 für 9g N ee Darlehn von 9000 (4 im Olktober den se üdzahlung am 1. Februar 1899 gekündigt l) die Beklagien Toft enpfliti ; gten kostenpflihtig und zur Ver- dung der Zwangsvollftreckung in das Grundstück

a. sich als‘ Eigenthümer im Grundbuche d Greoritnts Bela L 65 eivtragen zu E

] gerin 4 nebst 50 x D bas Urlbil zahlen, A O 1E

as Urtbeil gegen Sicherheitsle ü -

läufig vollstreckbar zu erklä Y 2s N Die Klägerin ladet den Beklagten zu 2 zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Thorn auf den 5. April 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1. O. 141/99,

Thorn, den 29. Dezember 1899.

Meller, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[75158] Oeffentliche Zustellung. ;

Die offene Handelsgesellsbaft unter der Firma «Gustav Tillmanns“ zu Köln, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. R. Welter zu Köln, klagt gegen

1) den Elektrotehniker Wilhelm Pohlig,

2) den Schneider August gen. Eugen Pohlig,

3) den Koch Julius Pohlig, früher zu Köln, jeßt ohne befannten Wohn- und Aufenthaltsort, w2zen Feststellung, mit dem Antrage : Königliches Landgericht wolle:

1) den Akt bezw. das Schuldbekenntniß vor Notar Justizrath Schaefer 111 zu Köln vom 14. Ayril 1893 Rept. Nr. 699 zu Gunsten der Klägerin, Firma „Gustav Tillmanns“ zu Köln gegen die Be- klagten als Erben und allgemeine Rechtsnachfolger ihres Vaters, des darin als Schuldner bezeihneten verstorbenen Kaufmanns Augast Pohlig, zeitlebens zu Köln wohnhaft, für die Hauptshuldsumme von restlih 5600 s (Fünftausend sechshundert Mark) nebst Zinsen nah Inhalt der Schuldurkunde für vollstreckbar erklären und der Klägerin entsprehende Vollstreckungsklausel gegen die Beklagten ertheilen,

2) diz Beklagten, verurtheilen, in die Rückzahlung der von der Klägerin zur Vollziehung des Arreft- kefehls un) Bn Ses des Königlichen Amtogerichts, Abtheilung 29, vom 7, Oktober 1899 29 G. 824/99 in Arrestsahen der Parteien unterm 9. Oktober 1899 bei dem Königlichen Amts- gerichte, Abtheilung 30, zu Köln hinterlegten bezw. in vorläufize Verwahrung gegebenen Königlich Preußischen konfolidierten 4 %/igen (seit 1. Oktober 1897 = 34 9/6) Staats-Anleihe Läitt. C. Nr. 724 von 1876 nebft Talon und Kupons Nr. 3-—20 zu willigen,

3) den Beklagten die Kosten des Rechtsstreits ein- \{chließlich der Kosten der Erwirkung und Vollziehung des vorgedahten Arrestbefehls und Pfändungs- beshluss des Königlichen Amtsgerichts, Ab- theilung 29, zu Köln vom 7. Oktober 1899 29 G. 854/99 zur Last legen,

4) das zu erlassende Urtheil für vorläufig, voll- \treckbar erklären falls gegen Sicherheit.

Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rehtsftreits vor die IIl. Zivil- kammer de3 Königlichen Landgerichts zu Köln auf den 20. April 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kölu, den 23. Dezember 1899,

Goetbling,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[75156] Oeffentliche Zustellung.

1) Die Wittwe des Bauunternehmers Gustav Stiel, Maria, geb. Göddertz, zu Bonn,

2) die Ghefrau Direktor Heinrich Paar, Johanna, geborene Stiel, zu Bürrigerheide,

3) die Geshäftsinhaberin Gugenie Stiel zu Berlin,

4) die geschäftslose Clara Stiel zu Bonn,

5) der Kaufmann Gustav Stiel zu Opladen,

6) der Kaufmann ‘Karl Stiel zu Opladen, Prozeßbevollmächtigter : Nehtsanwalt Dr. R. Welter zu Köln, klagen gegen

1) den Œleftrotehniker Wilhelm Pohlig,

2) den Schneider August aen. Gugen Pohlig,

3) den Koh Julius Pohlig, früher zu Köln, jeßt ohne ‘bekannten Wohn- ‘und Aufenthaltsort, wegen Feststellung mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle:

1) das rechtskräftige und mit Vollstreckungsklausel versehene, in Sachen des Bauunternehmers Gustav Stiel ¿zu Opladen g den Rentner August Pohblig zu Köln am 10. Mai 1889 erlassene Urtheil des Königlichen Landgerichts, Erste Kammer für Hanktel3- sahen, ¡u Köln 1. P, 197/89 —, inbalts dessen der Rentner August Poblig kostenpflichtig verurtheilt worden ift, gegen Auslieferung des quittierten Wechsels, ausgestellt zu Opladen, den 14. März 1888, an den Kläzer Gustav Stiel zu zahlen: a. 2754,47 M (Zweitausendsiebenhundertvierundfünfzig Mark 47 4); b. Zinsen davon zu 69/0 seit dem 14. Juni 1888; c. 31,74 A Wechselunkosten, zu Gunsten der Kläger als Erben und MNRechtsnachfolger des verstorbenen Bauunternehmers Gustav Stiel gegen die Beklagten als Erben und Rechtsnachfolger des verstorbenen Rentners August Poblig für vollstreckbar erklären und den Klägern entsprechende Vollstrekungsklausel geaen die Beklagten ertheilen,

2) den- Beklagten die Kosten des Rechtsftreits zur Last legen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar erklären falls gegen Sicherheit.

Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen

kammer des Königlichen Landgericht zu Köln auf den 20, April 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Köln, den 23, Dezember 1899.

Goetbling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[75157 Oeffeutliche Zustellung.

Y er Kaufmann Heinri Tillmanns zu Köln, 2) der Kaufmann Ferdinand Tillmanns zu Köln, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Welter zu Köln, klagen gegen 1) den Glektrotehniker Wilhelm Pohlig,

2) den Schneider Auaust gen. Eugen Pohlig, §) den Koch Julius Pohlig,

früher zu Köln, jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltêort, wegen

ll uhe att 65 wie in ihr soaftizes Vermögen zu

Verhandlung des Rechtsftreits vor die T1. Zivil-|-

1) das rehtskräftige, in Sachen des Kaufmanns ustav Tillmanns zu Köln gegen den August Pohlig ‘und die Ehefrau August Pohlig zu Köln am ‘18. August 1890 erlassene Ürtheil des Königlichen Landgerichts, Ferienkammer für Handelssachen zu Köln V. P. 417/90 —, inhalts defsen die Ghe- leute August Pohlig als Gesammtschulduer kosten- vflichtig verurtheilt worden sind, dem Gustav Tillmanns 4518,50 #4 nebst 69% Zinsen von 4500 M seit dem 9. August 1890 zu zahlen, zu Gunsten der Kläger gegen die Beklagten als Grben und Rechtsnachfolger der Eheleute August Pohlig für den aus dem Urtheile noch vershuldeten Rest-

} betrag von 3593,37 M. (Dreitausendfünfhundertdrei-

undnueunzig Mark 37 Pfg.) nebst 609/69 Zinsen seit dem 20. Juli 1893, für volstreckbar erklären und den Klägern entsprechende Vollstreckungéklausel gegen die Beklagten ertheilen,

2) den Beklagten die Kosten des Nechts\treits zur Last legen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar erklären falls gegen Sierheit.

Die Kläger laoen die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IIl, Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Köln auf den 20, April 1900, Vormittags 9 Uhr, mit - der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte - zugelassenen Anwalt zu bestellcn. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Köln, den 23. Dezember 1899,

Goetbling, Gerichtsf{reiber des Königlichen Landgerichts

[75183] Ladung.

In Sachen des Kaufmanns E. Griese zu Kolberg, lee Een durch den Rechtzanwalt Benßz aselbft ‘/.

1) die unverehelihte großjährige Elise Preuf, früber zu Kolberg, jeßt unbekannten Aufeatbalis, Y

2) den Restaurateur Hugo Jacob, früher hier aufhaltsam, jeßt unbekannten Aufenthalts. Streit- gegenstand 120—200 A, werden die Beklagten auf Antrag des Gegners ‘zur mündlihen. Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Kolberg auf den 23. März 1900, Vorm. 9 Uhr, geladen. Kläger wird beantragen, zu erkennen :

A. die Beklagten sind schuldig,

1) anzuerkennen, daß der Verkauf und die Auf- [lassung des Grundstücks Bd. 14, Bl. 311, Nr. 682 Grundbuhs von Kolberg von der Beklagten zu 1 an den Beklagten zu 2 dem Kläger gegenüber in Pie seiner Forderung von 194,35 4 und eines

ostenpauschquantums von 30 M4 nebst 5 9/9 Zinsen von 175,79 #4 seit dem 26. November 1898 un- wirksam ift und demgemäß {m2) darin zu willigen/“daß von dèm in der Jacob- schen Zwangsversteigerungssahe K. 8/99 des König- liden Amtsgerichts zu Kolber+z zur vorläufizen Ver- wahrung genommenen und an die Königliche Regtierungs-Hauptkasse zu Köslin abgeführten Mehr- erlôs von 723,84 4 der Betrag der klägerischen Forderung von 194,35 4 nebst 509/69 Zinsen von 175,75 M seit dem 26. November 1898 sowie die durch diesen Prozeß entstehenden Kosten an Kläger ausgezahlt werden,

B. das Urtheil für vorläufiz vollstreckbar zu erklären.

Zwecks öffentlicher Zuftellung wird dieser Auszug aus der Klage bekannt gemacht.

Kolberg, den 13. Januar 1900.

/ Sd) ulz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[75161] Oeffentliche Zuftellung.

Der Holzhändler Karl Schaub zu Bischweiler vertreten durch MNechtearnwalt Fleisher dahier fIagt gegen den Schreiner Ludwig Obrecht, früher in Bischweiler, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Forderung, mit dem Antrage auf fkostenfällige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 778,19 M nebft 5% Zinsen vom Klagezustellungstage ab, und das ergehende Urtheil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- streckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen S des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Kaiserlihen Landgerichts zu Straßburg auf den 30, März 1900, Vor- mittags 10. Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der- öffeatlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Strafburg, den 17. Januar 1900.

(L. S.) Weidig, Gerihts\{reiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[75182] Oeffentliche Zustellung.

Der Schußmayn Hermann Peukert in Berlin, vertreten durch Rechtsanwalt Leonhard Hirsch da- selbst, klagt gegen den Paul Bludau, früher Unter- offizier des Infanterie-Regiments Nr. 99 zu Zabern, jeßt obne bekannten Aufenthaltsort, für im Namen des Kläzers bei der Sparkasse Zabdern erhobene, an denselben niht abgelieferte Gelder, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 112,60 nebst 50/6 Zinsen hieraus seit 30. Oktober 1899, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits, ein- {li ßlich derjenigen des Arrestveriabrens, zur Last zu legen und das zu erlassende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliße Amtsgeriht zu Zabern, Zimmer Nr. 2, auf den S. März 1900, Vormittags 9 Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diesec

uszug der Klage bekannt gemacht.

(L S) Birnhbach, ¿ Gerichteshreiber des Kaiferlihen Amtsgerichts.

[75166] Bekanntmachung. i Durch Beschluß der 1. Zivilkammer des Kaifer- lihen Landgerihts zu Colmar i. Ets. vom 9. Ja- nuar 1900 wurde die zwishen den Gheleuten Johann Christoph, Photograph, und Luife- Bebler, beisammen in Colmar, bestehende Gütergemeinschaft für aufgelöt erflärt. N Der Landgerichts-Sekretär:: M eb.

75165 E E

5 Dari rechtskräftiges Urtheil des Königlichevy Land-

gerichts, I. Zivilkammer, zu Köln vom 14, De-

zember 1899.ist zwischea den Gheleuten Schul, maher-

meister Wilhelm MAshauer in Köln und Gertrud,

ged. Leudts, daselb die Gütertrenuung ausgesprochen. Köln, den 15. Zanuar 1900. Storbeck,

eststellung, mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle; ers j

Gerichts ceiber des Königlichen Landgerichts.

[75164 Bekarntmachuug. /

Dut Bas der I, Zivilkammer des Kaiserl. Landgerihts zu Saargemünd vom 8. Januar 1900 ist die Trennung der zwischen den Eheleuten Ludwig Reuter, Werkführer, und Mathilde Boos, beide in Saargemünd wohnhaft, bestandenen Gütergemeinschaft ausgesprohen worden. i

Saargemünd, den 15. Januar 1909.

Der Landgerihts-Obersekretär: D ie hl.

3) Unfall- und Fuvaliditäts- 2. Versicherung.

[74994] ‘* Vertraueusmanuswahl.

An Stelle des ausgeschiedenen Herrn Gruben- Dirz:ktors Söllinger zu Grube Antonie b. Bitterfeld ist der seitherige Stellvertreter,

Herr Direktor Kurt zu Bitterfeld als Ver-- trauensmannm, und Herr Direktor Göderiß zu Bitterfeld als Vertrauensmaunns-Stellvertreter für den : 16. Bezirk bis zum Ablauf des Wahlabschnitts, d. i. bis Ende September 1902, gewählt worden. Halle a. S., den 12. Januar 1900. Der Vorftanv der UV. Sektiou

der Knappschafts-Berufs-Genossenschaft. Kuhlow,

4) Verkäufe, Verpachtungen, di Verdingungen 2c.

In dem am 26. Januar d. J. im Deutschen Hause zu Eberswalde stattfindenden Handels- holztermin werden aus der Oberförsterei Glambeck folgende Buchen-Nußhölzer zum meistbietenden Ver- kauf gestelit werden :

Schußbez. Glamteck: Jag. 126 = 45 Nuzend. mit 88,40 fm,

Schuybez. Schmelze: Jag. 161 = 43 Nuyend. mit 96,50 fm.

Geumsin, den 17. Januar 1900

Der Königliche Oberförster. [75194] Bekanntmachung.

Es joll die Lieferung des unge{ähren Bedarfs des Arbeits- und Landarmenhauses zu Schweidniß für die Zeit vom 1. April 1900 bis Ende März 1901 und zwar circa:

300 m graues Tuch 133 cm breit,

900 m rohe Leinwand 83 ecm breit,

950 m roher Drell 100 ecm breit,

2500 m rober Drell 83 ecm breit,

600 m roher Handtuchdrell 42 cm breit,

200 m blau gestreifter Drell 83 cm breit,

1400 m blau farrierte Züchen- und S@hürzen-

leinwand 83 cm breit, n

4400 m Köper-Callicot 83 em breit, i

750 m ungeraubter Barcent 83 cm breit,

400 m Halstuchzeug für Männer 83 em breit, -

150 Stüd abgepaßte Halsiücher für Weiber,

700 m SNUD Gn 67 cm im Quadrat ohne

ante,

350 kg wollenes Strickzarn,

200 kg baumwollenes Strickgarn,

1190 kg Wildfohlleder,

150 kg Brandjohlleder,

300 kg Fahlleder,

30 kg roher Zwirn, 20 kg weißer Zwirn, 30 kg s{chwarzer Zwirn an den Mindestfordernden vergebèn werden. Bietungslustige haben ihre Angebote bis zum 15. Februar 1900, bei der unterzeichneten Direktion einzureichen.

Die Vergebungsbedingungen, sowie die gesiegelten nur allein maßgebenden Anftaltsproben liegen im Bureau der Arbeits-Inspektion zur Ginsichb aus. Abschrift der Bedingungen wird gegen vorherige Er- stattung von 75 H Z Schreibgebühr ertheilt.

Ueberjendung von Anstaltsproben findet nicht statt.

Fede einzelne einzusendende Probe muß mit ge- nauer Angabe der Firma und des Preises versehen sein, andernfalls eine solhe als niht eingegangen betrachtet wird.

Schweidnitz, den 17. Januar 1900.

Der Direktor des Arbeits- und Londarmenhausfes.

5) Verloosung x. von Werth- papieren.

Die bisher hier veröffentli{hten Bekanatmachungen über dea Verlust von Werthpapieren befinden fb ausfcließlich in Unterabtheilung, 2:

[75139] Bekanutmachung. i

Bon den auf Grund des Allerböchsten Privilegs yom 28. April 1886 ausgefertigten Auleihefeheinenz. des Kreises Osterburg sind nah Vorschrift des Tilgungsplanes ausgeloost worden :

“1; Von dem Buchstabeu A. über je 1000 46 die Nummer 66.

1X. Vou dem Buhstaben 1. über je 500 4 die Nummern. 6, 7, §, 25, 26, 81, 182, 314.

111. Vou dem Buchstaben C. über je 200 die Nummern 8, 24, 22, 97, 100, 135, 163, 263, 310, 311, 352, 364i, 393, 488, 557, 563, 564, 579, 580, 597, 598, 603, 676, 715, T33.

Die Inhaber werden hierdurh aufgefordert, die auageloosten | Kreisanleihesheine nebst . den noch nicht fällig gewordenen Zinsscheinen und. den dazu gehörigen Ziysschein - Auweifungen vom 1. April 19600 ab bei der Kreis-Kommunal=« Kasse hierselbst cinzureihen und den Nénnwerthz der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen.

Mit dem 1. April 1900 hôct die Verzinsung der ausgeloosten Anleihescheine auf. Für fehlende Zins» scheine wird deren Werthbetrag vom Kapital ah» gezogen.

Osterburg, den 16. Januar 1900.

Der Kreis - Ausschuß des Kreises Osterburg.

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