1900 / 21 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

werden mitwirken: die Damen Clara Begas, Luise Behrends und

Welda Munscheid aus mann (Cello) und Ad. Bolte. das Diguare und. ein rg arer d bliagelieo aus der ng, „Kailer Friédrih?s slied“ t . d. e Teitt U fel. ch8 Lieblingslied" von Radedcke u. a

Dreéden, die Herren Al rth, P. Neu-

. Cu Zur Aufführung Tecainon das Largo,

Mannigfaltiges. Berlin, den 23. Januar 1900.

\ A. F. Die von allen Freunden der großen Vergangenheit Deutschlands bei der vor kurzem erfolgten Begründung mit Ge- nugthuung begrüßte „Vereinigung zur Erhaltung deutsccher Burgen“ hielt am Sonnabend, den 20. d. M., im großen Saale der Kriegs-Akademie eine erste öffentlihe Versammlung ab. Der Redner des Abends, der Königliche Bibliothekar Dr. Luther, hatte zwei der ältesten und zuglei besterhaltenen deutshen Burgen, die Wartburg und die Veste Coburg und deren Beziehungen zu Dr. Martin Luther, zum Gegenstand setnes f Felnden Vortrags erwählt. Zahlreihe und verzüglih veranshaulihte Lichtbilder, nah Aufnabßmen dés Architekten Bodo Ebhardt hergestellt, dienten zur Erläuterung. Welche großen Kulturfortshritte immer das eben beschlossene 19. Jahr- bundert aufzuweisen hat, so begann der Redner, dur das 15. Jabr- hundert wird es an Größe und Bedeutung der in seinem Rahmen sich zufammendrängenden Entwickelungen übertroffen: Neubelebung von Kunst und Wifenschaft, Humanismus, Einführung des römischen Rechts, Erfindung der Buchdruckerkunst, Gntdeckung von Amerika und hieraus sich ergebende gänzlihe Umgestaltung des Welibandels. Auch die Reform der Kirche begann in diesem großen Jahrhundert bereits, wenn es au im ersten Viertel des nähsten Luther vorbehalten blieb, mit wier Wort alle Schranken zu durhbrechen und das Werk einer

eformation an Haupt und Gliedern einzuleiten. Freilich hätte auch Luther ohne Unterstüßung durch die weltlihe Macht, und im besonderen dur die Kurfürsten von Sach}en, seine Aufgabe kaum fo siegreih durchführen Eönnen, als es gesehen ist. In zwei bedeutungsvollen Momenten seines Lebens greifen die Landesherren thatkräftig und {hüßend ein, um mit dem geistigen Urheber der begonnenen Reformation auch sein Werk vor Schaden zu bewahren, und beide Male knüpfte sch diese Bethätigung landesväterliher Fürsorge an die Nämen fester Burgen, in denen fie dem Bedrohten Zufluht gewährten. Das erste Mal geigat es, als Luther, nahdem er kühn die Thesen an die Thür der Shloßkirhe zu Wittenberg angeshlagen und dur die Verbrennung der Bannbulle mit Rom gebrochen, vor Kaiser und Reichsftänden in Worms 1521 feierli hatte widerrufen sollen und sh dessen durch - sein befanntes „Hier steh" id, ih kann nicht anders!“ mannhaft ge- weigert hatte. In die Reichsaht erklärt, stand Luther damals in äußerfter Leibes- und Lebensgefahr, weshalb zu seiner eigenen Sicher- heit Friedrih der Weise den von Worms Heimkehrenden überfallen und nach der Wartburg bringen ließ, wo er als Ritter Göôrg, § Jahre lang, seinen Feinden unbekannt, Aufenthalt nahm. Kein Geringerer als Lukas Cranoh hat den Ritter Görg im Bilde festgehalten. Das von dem Vortragenden im Lichtbilde vor- gezeigte Konterfei zeigt Luther frischer aus]ehend und zuversichtlicher, als cin zum Verglei herangezogenes Bild von 1520, das ihn als elend aussehenden Mönch darstellt. Die Wartburg war auch damals schon eine alterêgraue Veste. Im Beginn des Mittelalters stand bier eine Warte, die allmählich zu dem großen Anwesen und dem mächtigen Burgfrieden erwuhs, der seine lanzperiode zur Zeit der thüringischen Landgrafen und des Sängerkriegs in der vielgepriesenen

Minnesänger-Zeit erlebte. Mit Bildern aus dieser poesievollen und durch die Erinnerungen an die heilige Elisabeth geweihten Zeit, sämmtlih von Schwind1's Meisterhand gemalt, ist heute das Innere der Wartbarg oeschmüdckt. Vorzügliche Lichtbilder gaben von diesér reichen inneren Aueéftattung eine deutliche D O Man wurde eingeführt in den prächtigen Sängersaal, den ankettsaal mit seinen

-chriftlih-symbolishen Bildern, in die Kapelle, wo Luther gepredigt, in das Landgrafenhaus, den Bergfried, den Wehrgang und endli in das

- von Luther bewohnte dritte Haus, die Arbeitsstätte, aus der neben tiefdurchdahten Kommentaren über einzelne Bibelftellen und Sonntags- predigten von hervorragender Sprache, die lederevuag der Bibel in das

ge Deutsch bervorging, welches Luther so trefflih schrieb, daß seine

ibelübersezung für die hohdeutshe Schriftsprache außergewöhnliche

Bedeutung gewann. Auch Luthers Arbeitszimmer wurde einschließli

des berühmten Tintenflecks an der Wand vorgeführt, von dem zu unrecht die Sage gebt, daf er von peit zu Zeit erneuert werde. Als

nah dreiviertel Jahren Luther sein halbfreiwilliges Exil verließ,

ändel, die „Adler“ -Arie

warteten auf ihn s{chwere Arbeit und viel Verdruß im-fernen Witten-

berg. Es galt zugleih den Shwarmgeistern entgegenzutreten und die Mutblosen aufzürichten, Gottesdientt und Unterriht von. Grund iel Aerger bereiteten Luther in der Folge anch die Bauernaufftände, weil sie einer falf Auffassung feiner Lehre entsprangen. So kam in Mühe und Noth das Zahr 1530 beran und mit ihm eine neue Ladung Luther's vor Kaiser ‘und Reich gen Augsburg. Da freies Geleit für Luther verweigert wurde, be- gleitete er seinen neuen Landesherrn Johann den Beftändigen nur bis zur Landesgrenze und blieb, möglihst nahe an Augsburg, wohin Melanhthon zur Vertretung der proteftantishen Sache ing, auf der Veste Coburg zurückl. Wann diese uralte Be è gegründet worden ist, verbirgt sich im- Dunkel der Zeiten : die Vorsilbe „Co“ soll eine Beziebung zu dem Tutiêco des Lacitus verrathen. Zuerst erwähnt wird die Veste ums Jahr 1000; 1347 fam sie an das Haus Sachsen. Heute ist sie wieder genau in den Zustand verseßt, wie zur Zeit, als sie Luther beherbergte. Im April 1530 traf er dort ein und nahm Wohnung im Föürstenbau. (Einzelne heute für Sammlungen benußte Räume desselbêèn wurden in Lichtbildern vorgeführt einscdließlich des ftattlichen Waffensaales und des pietätvoll in seiner damaligen Einrichtung er- haltenen Luther-Zimmers.) Au der Coburger Aufenthalt war für' Luther von Aufregungen und Sorgen erfüllt. An den in Augsburg für die Interessen der Protestanten kämpfeznden Fonn konnte er! nur Trost- und Mahnworte gelangen lassen. ein Briefwechsel war ein sehr reger, auh mit der fernen Familie. Von tiefem Gemüth legt ein an seinea vierjährigen Sohn Hans gerihteter Bricf Zeugniß ab. Troy aller Sorge verleugnet Luther do auch hier den ihn kennzeihnenden gefunden Humor niht. Er erzählt ven dem „Dohlenparlament" über seinec Kemenate und fand Zeit und Stimmung für die Ueberseßuna_ Aesop'scher Fabeln. Erst nach 6 Monaten verließ Luther die Veste Coburg, nah dem Ausgang des Augsburger Reicbstags wahrscheinlich in besserer Stimmung, als er 9 Jahre früher die Wartburg hinter sih gelassen hatte; dean inzwischen war die protestantishe Sache doch kräftig gefördert worden und hatte sih gani_ wesentlih kfkonsolidiert. In gewifsem Sinne spiegeln die beiden Vesten Luthers Seelenstimmung beim Akt- \chiede von ihnen wider. Die trußige Veste Cobur entspricht der gehobenen nnd siegesgewissen, die minder _ gefestete, nicht gegen jzden Angriff gefeite Wartburg die um den Sieg seiner Sache noch bangende Stimmung Luthers. Zum Schluß wurden noch mehrere Ansichten der Besté Coburg von verschiedenen Seiten, die Kanonenbastei u. \. f. vorgeführt. MReicher Beifall dankte dem Redner und bewies ihm, wie recht er gethan, das “nteresse für die Erhaltung unierer ehrwürdigen deutshen Burgen gerade an diesen See wohlbekannter Bergvesten von großenhistorishenErinnerungen zu entfahen.

Am Donnerstag. Abends 8 Uhr, beginnt im großen Saale des Architektenhauses (Wilhelmfir. 92/93) der bereits angekündigte diesjährige Vortrags-Cyclus des Vereins „Berliner Presse*, den Herr Otto von Leirxner eröffnen wird. Eintrittskarten sind in den Buchhandlungen von Amelang (Potsdamerstr. 126), Lazarus (Friedrichstr. 66), Speyer u. Peters (Unter den Linden 43), Traut- wein (Leipzigerstr. 8) und, soweit es der Raum gestattet, an der Abendkasse käuflich.

Zum Besten des Lette-Vereins wird morgen, Mittwoch, Abends 6 Uhr, Herr Profeffor Dr. Richard Sternfteld im Saale des Victoria-Lyceums, ti 39, einen Vortrag über „Richard Wagner?s Frauengestalten“ halten.

An dem morgigen 32. Beobachtungs8-Abend des „Vereins von Freunden der Treptower Sternwarte“ (Abends 8 Uhr) wird Herr Professor F. K. Ginzel, E des Königlichen astro- nomischen Rechen-Inltituts, über „die historischen Finsternisse“ \spreen. Mit dem Riesenrefraktor wird von 7 bis 11 Uhr Abends der „Orion- Nebel“ beobahtet. Die Wagen der Spreetunnelbahn fahren alle 12 Minuten vom Schlesishen Bahnhof nah der Sternwarte.

Die ChromolithographisheKunstanftalt vonHeinrich und August Brüning in Hanau hat auh zum diesjährigen Geburtstage Seiner Majestät des Kaisers und Königs eine Reihe von P oftkarten mit dem Porträt Seiner Majestät in wohl- elungenem Farbenoruck hergestellt, und zwar in verschiedenartiger arstellung: in Admiralsuniform, in Marine-Dffiziersuniform mit Mütze, nebst Abkildungea S. M. SS. „Karl der Große“ und

aus neueinzurihten.

E

Wetterberiht vom 23. Januar 1900, 8 Uhr Morgens.

m———————

Liebe.

Wind. Regi

Donnerstag :

Stationen. Wetter.

in 0 Celsius

Bar. auf 0 Gr

u. d. Meeressp. b (f f P O O

5°C. =40°R.

red. in Millim, Temperatur

bedeckt halb bed. Regen Nebel bededt Schnee

bedeckt bedeckt halb bed. bedeckt 756 bede 752 Dunst!) 750 bedeckt 747 Schnee?) 761 Regen 767 bedeckt 765 bedeckt 767 beded13) 762 dedea 756 Regen*® 764 Regen E ¿s egen Bresl 759 R Triest .… . . | 764 wolfig 1) Nachts egen. 2) Nachts Schnee. 3) Nachts Regen. 4) ahmittags und Abends Regen. 5)- Rachts Regen.

Uebersicht der Witterung.

Ein sehr tiefes Minimum von etwa 720 mm liegt an der mittleren norwegischen Küste, in Wedchsel- wirkung mit dem über Südwest-Europa lagernden Hofdrucgebiere stürmische südwestlihe Winde im

ord- und Ostseegebiete bervorrufend. In Deutsch- land, wo allenthalben Niederschläge stattfanden, ift das Wetter andauernd mild und trübe; zu München sind 21, zu Friedrihshafen 24 mm Regen gefallen.

Deutsche Seewarte.

E Theater.

Königliche Schauspiele. Mittwoh: Opern-

aus. 22. Vorstellung. Figaro’s Hochzeit. K in 4 Akten von gan Aeu Irie

WSW

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Blacksod Aberdeen Christiansund Kopenhagen . Stolholm . Haparanda . Cork Queens-

town .. Cherbour

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Srrsaarwasier Memel Münster Wstf. Karlsruhe . . Meral -- er s Wien

752

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735 burg.

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767 768 761 752

Donnerstag :

goldene Käfig.

I | Do V9 O P 00 00 00 D TMBRRIIOD

Herrmann.

Orleans.

Text nah Beaumarchais, von Lorenzo Daponte. Uebersezung von Knigge-Vulpius. Anfang 74 Uhr. Car prelhaus, in bürgerliches Trauerspiel in 5 Aufzügen von g von Schiller. eur Georg Droescher Opernhaus. 23. Vorstellung. Der Evangelimann. Musikalises Schauspiel in 2 Aufzügen, nah Meißner erzählten wahren Begebenheit, von Kienzl. Anfang 7# Uhr f L V Pa i 3 Auf ell. wank in ufzügen von Gustav Kadel- Anfang 7F Uhr. q f

Deutsches Theater. Mittwoch: Zum 50. Male : Der Probekandidat. Der Probekaudidat. Freitag: Der Probekaudidat.

Berliner Theater. Mittwoh: Zum ersten Male: Der goldene Käfig.

Donnerstag: Das deutsche Jahrhundert.

Freitag (20. Abonnements - Vorstellung): Der

Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Mitt- woh, Abends s Uhr: Freudvoll und leidvoll. Volksftück mit Gesang in 4 Aufzügen von Louis Musik von G. Steffens.

Donnerstag, Abends 8 Ubr: Ju Behandluug. Freitag, Abends 8 Uhr: Die Jungfrau von

Theater des Westens. (Opernhaus.) Mitt-

wo: Der Zigeunerbaron. R. Wellhof, als Gast.) Donnerstag: Zum 25. Male: Der Zigeuner-

baron. uo (19. Freitags-Abonnements-Vorstellung) :

u N

Sonnabend: Volksthümliche Vorstell S RCURERE he Vorstellung zu balben iberti, als Gast.)

Lessing-Theater. Mitiwoh : Lord Quex.

Donnerstag: Als ich wiederkam . Freitag: Der Tugeudhof.

24. Vcerftellung. Kabale und von Hugo Holm.

In Scene gefeßt vom Anfang 75 Ukr.

von E. von Wolzogen. einer von Dr. Leopold Florian ilhelm

L Belle - Alliance - Theater. 25. Vorstellung. Das Vären-

„Schlierseer Bauern- Theaters“. 8 Uhr: Jägerblut.

Anfang 7# Uhr. Mittwoech: Die Dame

dame de chez

burg. (La

Maxim.

älfte ermäßigten Preisen: outroleur.

Mittwoß: Jm Himmelhof.

von Jean

ober, als Gast.)

„Hohenzollern“ (von - dem Marinemaler W. Sts : i, olens mit Helm 2c- tôwer), in * Küra N L é By ge als V arten benußt, bei- welchen -noch e ;

qu dger. ohne ppen in R iel B jutritt. u Umrand i er 15 verschiedenen Ausführungen dieser Kart

oder ‘glattem Papier werden von der T OO aaten vere e ntetn einsendung zum Preise von 50 Z bezw. 70 .HZ @

Tage verabfolgt. noh an demselben

München, 22. Januar. (W. T. B.) Anläßlich des 80. tages des Dichters Hermann Lingg ließ Seine K Hoheit der Prinz-Regent dem Jubilar seine Glückwünsche üh mitteln. Szine Königliche Hoheit der Prinz Ludwig erschien per, sönlih zur Beglückwünshung. Die Stadtgemeinde Münen ehrte ihren Ghrenbürger durch Uebersendung einer Adresse. Vo zahlreihen Korporationen gingen Glückwunschtelegramme ein. n

Hamburg, 22. Januar. (W T. B.) Der auf der

La nach New Deleans befindlihe- Dampfer B ttie

amburg-Amerifa-Linie s{chleppte am 21. d. M den wegen Bruhs der Schraubenwelle in Seenoth befinslihen englischen Dampfer „Frederick Knight“ in den Hafen von St. Thomas. Heute \hleppte der Dampfer „Andalusta“, gleihfalls der- Hamburg- Amerika-Linie gehörig, von Ost-Asien kommend, den von ihm im Mittelländishen Meere in Seenoth angetroffenen iialienischen Dampfer „Elisabeth“ nah dem Hafen von Cagliari.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Wien, 23. Januar. (W. T. B.) Unter dem Vorsißz des Minister-Präsidenten von Körber, oder in dessen Ver- hinderung des Ackerbau-Ministers wird von heute ab täglih eine Kommission zusammentreten , welhe aus Vertretern der Ministerien des Jnnern, der Justiz, des Ackerbaues des Handels- und des Eisenbahn - Min isteriums bestehen und sh mit den Vorgängen in den Gebieten zu befassen haben wird, in welhen Kohlenarbeiter - Strikes aus- gebrohen sind. Alle die Ausstände betreffenden thatsäch- lichen Mittheilungen werden dieser Kommission s zur Kenntniß zu bringen sein; sie hat ihrerseits die Aufgabe, die wegen der usstände erforderlihen Maßnahmen und Verfügungen zu treffen, sodaß bei ihr der gesammte, die Ausstände betreffende Verwaltungsdienst konzentriert wird. Um volle Klarheit über die Sachlage zu gewinnen, wurden schon vor einigen Tagen in die Ausstandsgebiete höhere Be- amte entsendet, welhe in den- einzelnen Revieren die ver- schieden gearteten Verhältnisse eingehend zu untersuchen und so für die seitens der Regierung zu ergreifenden Maß- nahmen geeignete Grundsäge zu schaffen haben. Ange- sichts der ungewöhnlihen Bedeutung der Ausslände für das S wirthschaftlihe Leben wird sich außerdem bereits eute, mit besonderen Vollmachten versehen, der Justiz-Minister Freiherr von Spens in das mährisch-schlesische und der Sektions- hef Blumenfeld in das böhmische Ausstandsgebiet begeven,

London, 23. Januar. (W. T. B.) Das „Reuter’sche Bureau“ meldet aus Durban vom 22. d. M.: Der Reichs- Postdampfer „Bundesrath“ wird morgen von hier ostwärts in See gehen. Die Sterblichkeit an Typhus und an Dysenterie in Ladysmith beziffert sich auf zehn Fälle täglich. Aus Modder River vom 22. d. M. wird gemeldet, die Beschießung der Stellung des Feindes wurde gestern Abend und heute früh fortgeseßt.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Neues Theater. S{iffbauerdamm 4a. Mitt-

woch: Unser einziges Kind. Schwank in 3 Akten nfang 73 Uhr.

Donnerstag: Unser einziges Kind.

Sonntag, Nachnittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Ein unbesthriebenes Blatt. Lustspiel in-3 Akten

Mittwoch, Abends Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Protenbauer.

Residenz-Theater. Direktion:

( Maxim ) in 3 Aften von Georges Feydeau. bearbeitet von Benno Jacobson. In Scene geseßt von Sigmund Lautenburg. Anfang 74 Uhr. Donnerstag und folgende Tage: Die Dame von

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die Der Schlafwagen-

Thalia - Theater. ODreédenerstraße 72/73.

stattungsposse mit Gesang und Tanz in 3 Akten

Kren und Alfred S{önfeld. Musik aer Mar A Zis Tf Ee i i:

onnerstag und folgerde Tage: Jm Himm i

Sonntag, Nachmittags ‘Ubr: 9 E

) reo: Freuud Fritz. (Nabbi

Pirkus BVchumann. Im eleganten, renovierten irkus Renz, Karlsträße. Mittwoch, Abends präzise 4 Uhr: Große außerordentliche Vorftellung mit neuem abgewechselten Programm. Die erften und einzigen tauhenden und \{wimmenden Hirsche in Deutschland. Neu: Die Kaiserlich japanische Hofkünstler-Truppe. Die 12 Akimotos. Die unerreiht dastebenden Original-Dressuren des Direktors Albert Shumann. Das glänzende Ritter-

Gastspiel des | shaustück: Der schwarze und der weiße Ritter.

A

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Fr. Ida Wilm, geb. Springer, mit Hrn. Oberleut. d. R. Curt von Aster (Kiel—Berlin). fre Antonie Ramin mit Hrn. Kaiserl. Bank- buhhalter Max Wieprecht (Berlin). Frl. Lucie Bieneck mit Hrn. Rittergutsbesißer Otto

(Scchkudla—Kurow). Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann von Pre urs (Berlin). Hrn. uptmann von ettenborn (Schweidniß). Cine Tochter: rn. Divisions-Pfarrer Shönermark (BErGings edr. Hrn. Staatsanwalt (Ratibor). G f storben : Hr. Oberst z. D. Friedrich von Stock ausen (Darmstadt). Hr. Hauptmann a. L Carl Gossow (Breslau). Hr. Rittergutsbeige

und Hauptmann a. D. Hugo Richter (Klo Glautk). Hug ch

Sigmund Lauten- voni Maxim. Schwank Ueberseßt und offmann

Große Aus-

A

u ermäßigten ihel : Guftav Verantwortlicher Redakteur:

(Zsupán: Herr

Konzerte.

Eugen Hildach.

(Caspar: Herr Robert errt Saal Bechstein. Mitiwo,

Sing-Akademie. Mittwoh, Anfang 8 Uhr: Ix. Populärer Lieder-Abend von Auna und

Lieder-Abend von Arthur van Eweyk.

Beethoven-Saal. Mittwo, Anfang 8 Uhr: -

L. Kammermusik-Abend von Edouard Risler Willy Burmester, Jeau Gerardy. i

Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Siebén Beilagen

(einshließlich Börsen-Beilage),

sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des

öffentlichen Anzeigers (einschließlich der unter

Nr. §® veröffentlichten Bekanntmachuugen)-

betreffeud Kommanditgesellschaften auf

und engesellschaften, für die Woche von. 15, bis 20, Jauuar 1900.

Anfang 74 Uhr:

Preis für 100 Stück 8 bezw. 12 4). F orderseite füy

Wappen in -Reliesprägung hinzutritt. Muster sämm |

Schweiher

zum Deutschen Reichs

W214.

Erste Beilage

-Anzeiger und Königlich Preuß

Berlin, Dienstag, den 23. Januar

ischen Staats-Anzeiger.

1900.

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität

gering

mittel

gut

Gai S —-—

Verkaufte

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

Menge

niedrigster

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Doppelzentner

Verkaufs-

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Durchschnitts- preis für 1 Doppel- zentner

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Am vorigen Markttage

Durch- shnitts- preis

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Außerdem wurden a Markttage

rc bläclicher er bun verkauft

Doppelzentner (Preis unbekannt)

Lia . Ó - o o e Crone a. Br. . Strehlen i. Schl. . Striegau . is Löwenberg . Oppeln . . ; Heidenheim . « - Breslau .

Glogau .

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Posen. .

Nt ie a Crone a. Br. . . Strehlen i. Schl... . Striegau . H Grünberg Löwenberg . Oppeln

Aalen. . Breélau .

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M t 6 Crone a. Br. . . Strehlen i. Sl. Striegau

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Löwenberg . Oppeln .

Aalen. . « Heidenheim . Riedlingen . Breélau .

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Posen. « « + Liffa . U Crone a.

Striegau . Grünberg Löwenberg Oppeln . Aalen. ,. Heidenheim . Riedlingen . Breslau . Glogau . Neuß . Trier . Engen

Bemerkungen.

a S ea L 7A

Deutscher Reichstag.

Ses Streblen i. Schl.

Die verkaufte Menge wir i Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise

11,50 11,50 11,00 12,00 12.20 11,90 12,00 16,40 15,60 14,08 11,50

11,00 11,50 11,50 11,30 12,80 11,10 11,60 12,80 12,80 12,60 11,20 12,20

14,20

132. Sißung vom 22. Januar 1900, 1 Uhr.

Zur ersten Berathung ste treffend die A ür

gesege für das Gewerbe, für entwurf,

sann,

der sciedgerihtlihen Institutionen, n wordenen Ruf nah dem Territorialprinzip endlih entsprähen, wo-

Berufsgenofsen- bei den Schieds-

auarbeiter und Seeleute, betreffend die

bg. Trimborn (Zentr.) begrüßt vor allem die Umgestaltung die dem immer dringender ge-

in Verbindung mit dem Unfallfürsorge für Ge-

gegen die bisherigen Schiedsgerichte für die einzelnen

haften in Wegfall kämen. gerihten auch Vertrauentärzte Gegengutahten anzustellen,

Das bisherige

erreichen. \ch{riftliches.

\ählich ein

organe zu \{afen, sei im

in der Kommission, deren fruhtbringende heutigen Vorlagen herautzuerkennen Interesse des Zustandekommens des ließli auf diesen Wunsch verzichtet.

wesentlich anders ; sekretär nicht eine ähnliche eingetreten, aber natürlich es gewußt, da

do) die Hoffnung nicht Unterbau Lol für die

werden könnte. , Sehr erfreulih se sclhe Einrichtung

¿tssionen, die, einmal gemacht, nicht mehr oh zurückgenommen werden könnten. Allerding ihren Verzicht auf die Sesarantuna dadurch abe, reformatio in pejus erôfne, die bisher nid;t bestanden habe; al n 1897 einverstanden erklärt. Eine e der Verkürzung der Karenzzeit. ommission die hefti

geblieben sei, eine

\{lußverfahren eingeschaltet hätte fi

nicht

Der

in dem neuen In Unterbau in den Rentenstellen geschaffen. Einrichtung genommen? Er (Redner) sei für diese in der

au für tie Unfallyer sicherung eingeführt das unterbleiben sollte,

{hon die Kommission vo der \{hwierigsten Fragen sei diejeni Im Jahre 1897 habe man in der darüber geführt / aber \{ließlich sei nihts zu stande ge

Leider sei die Anregung, für die Versicherten zur Abgabe von in die Novelle \ worden ; er (Redner) werde alles aufbieten, um diese Ergänzung zu Rentenfestscpungêverfahren otale

in diese

afen,

gehöre

ht der Gesegentwurf , be- der Unfallversicherungs- Land- und Forstwirthschaft, Geseßh-

aufgenommen

et

zumal daß dieser lokale Krankenversiherung verwerthbar gemacht sei, daß der Rekurs unversehrt zu den ne Schaden des Ganzen habe fih die Regierung erleichtert, daß sie ein Be- die Möglichkeit der er damit

13,80 13,80 12.00 13,80 14,20 13,69 14,60 12,90 14,50 14,40 15,80

12,20 12,00 12,00 13,40 13,20 12 80 12,69 13,00 12,80 13,30 12,80

11,70 11,50 11,00 12,40 12,20 11,90 12,00 16,40 15,60 14,08 12,00

11,20 11,50 11,50 11,50 12,80 11,10 11,60 12,80 12,80 12,60 1i,30 12,20

that- Festistellungs- Jahre 1897 bei der damaligen Berathung Thätigkeit auch aus den sehr lebhaft gewesen; im damaligen Geseßes habe man Jet liege die Sache validengesey jei ein lokaler Weshalb habe der Staats- Novelle auf- tenstellen mit Lebhaftigkeit Voraussetzung, daß werden würden ; so hâtte er ih dafür nicht mit solchem Eifer ins Zeug gelegt; aber es werde ja wohl noh mögli sein, in diesem Punkte Remedur zu \ch aufgeben dürfe ,

e nun ätte er

man

ons

sen Kämpfe

t

ommen ; nux

14,20

ird auf volle Doppelzentner u hat die Bedeutung,

auf

auf

alle

haben. Eventue

Ueberweis

werden und Berathung der Vorlage abhalten. wird ccliee fv Deutschen Reihe giebt rbeitec im Deutshen Reiche giebt; l sozialpolitishen Gesehe muß nicht von dem einseitigen Arbeiter- ned dur Aufnahme der Bestimmung über Beruf die vier einzelnen Novellen wür

gewitter es niht nur

standpunkt, son trachtet werden. einverstanden.

Mantelgese

einsette, / hatten, und wir mußten mit Regierungen entgegensehen. unbegründet; denn die Vorl Kommissionsbeschlüssen an. mal die abgeschwächte Form des lokalen Unterbaues, llen in . das Invyvaliditätsge ist. Auch ich wün die Unfallversiherung nußbar ge- nd ja nicht obligatorisch gemacht | der so weniger

14,00 14,00 13,20 14,29 14,70 13,80 15,68 13,20 14,55 14,90 16,00

12,40 12,20 12,50 13,60

13,30 12,80 13,63 13,10 13,40 13,50

12,00 11,90 12,50 13,00

12,90 12,50 16,58 15,90 14,22 12,50 12,60 15,50

12,40 11,30 11,75 11,75 11, 70

11,40 11,80 13,32 13,00 12,94 11,40 12,35

14,40 13.70

Die

Annahme

Abg.

mich

Abg.

macht werden. worden, man hatte sie nur fak Grund is vorhanden, thnen n

ung der

es un

|

von Arbeitsnahweisen ihnen der Erlaß voa tragen werden solle. i Grundlage für die Kommi l ) aber flott arbeiten; denn über dem Neichstage zögen aus denen leiht eines Tages der Redner beantragt die mission vo* 21 Mitgliedern. amsdorf (d. kons.): Weder ßersten Linken, welche die Arbeiter erklären, noch der Hinweis zusammenzieht, Durerinaag

n-

witterwolken zusammen, Gestalt der Auflösung herniederzucken k Vorlage an eine Kom Freikerr von Richthofen -D Herren von der âu ein Trinkgeld für die 2 Millionen beträgt,

weldes fh

die Uebertreibungen der ganze Sozialreform für obwohl dieses Trinkgeld das Unwetter, von

mäßig funktionieren soll, stände der Berufsgenossen| bei dem Zentralverband Vorlage von 1896/97. verwarf fast alles, was Sorge Dai S A N ailein age e ast in allen Sehr bedauerlich ist aber,

Gestalt der Rentenste wurde, in die Novelle übergegangen daß die Rentenstellen irgendwie für Die Rentenstellen

ultativ zugelassen; um D iht au die Vorarbeiten für die

Weizen.

14,20 14,00 13,20 14,40 14,70 13,80 15,68 13,60 14,55 14,99 16,00

R oggeu,

12,60 12,20 12 50 13.80

13,30 12,80 13 68 13,30 13,40

13,50

G 12,20 11,90 12,50 13,40

12,90 12,50 16,58 15,90 14,22 13,00

12,60 15,50

14,40 14,40 14,49 14,89 15,20 14,00 16,20 14 20 14,60 15,40 16,30

13,00 12,80 12,40 13,60 14,00 13,40 13,80 13,00 14,090 13,40 13,50 14,50

erste. 12,50 12,409 14,00 14,00 12,609 13,90 12,75 16,80 16,00 14,62 13,50

Hafer.

12,60 11,40 11,75 11,75 11,90

11,40 11,80 13 40 13,00

12,94

11,60 12,35

14,60 13.70

nd der Verkaufswerth auf volle daß der betreffende Preis nicht

ein Antrag des Vorsißenden Roesike die Berufsgenossenschaft voa der vierten bis Vorlage

Alles in alle \sionéberathungen.

einer

mu

Die

11,50 12,00 12,00 12,10 13,20 11,90 12,00

13,20 13,12 11,90 12,90 12,409 14,80

en den Kran zur dreizehnten Wo mache auch l würde er jedem Vorschlage bätte und die Die Erweiterung der Aufgabe Seite der Einführung der Haf ) sei zu begrüßen, Unfallverhütungsvorschriften m sei die Vorlag

haste

der

Position

der Berufsgenossenschaften na tpflichtversiherung und der aber zu bedaue

rubiger,

Ich

dern von großen vaterländis

Mit der Ueberweisung an eine Redner kritisiert dann dder vier Novellen zu oeside- Dessau (b. k. F.) ß es so

Kommiision, wir in

keinen

önnte.

über gründlichen Ih hoffe, sse aber auch nicht, daß

verge diese Vorlage wie

14 60 14,49 14 4) 15,00 15,20 14,00 16,20 14,90 14,60 15.40 16,30

13 00 13,00 12,40 13,60 14,20 13,49 13,80 13,00 14,00 13,70 13,50 14,50

12,70 12,40 14/00 14,40 12,60 13,90 12,75 16,80 16,00 14,62 14,50

11,70 12,00 12,00 12,30 13,20 11,90 12,00

13,20 13,12 12,10 12,50 13,40 15,00

uns

die Vorschläge d den Unfallgeseßen im einzelnen. : „Wénn das Geseh ordnungs- gestaltet werden, daß die Vor- n damit arbeiten können“, fo hieß es deutshen Industriellen gegenüber der die dieser Verband dann der Kommission beschlossen der neuen Vorlage der verbündeten er Weise Punkten jenen daß nit ein-

wie sie i aufgenommen

120 7 54 29 60 40

seß

4

Mark abgerundet mitgetheilt. : vorgekommen ist, ein Punkt (.) în den

gelangte zur Annahme, wonach kenfassen für den Unfallverleßten

Verbefierungsvorschlag. zustimmen, der Aussicht der Krankenkassen stärkte. ch der

chafffung rn sei, daß niht mehr über- e éine brauchbare Die Kommission müsse sich schwere Ge- Blitz in

diefes

hen Gesichtsvunkten be- Kommission bin ih es Jogenannten

227 9 100

1063 1732

291 5 310 2 368

1108 652

2 000

1308

107 1 608 3 385

296 1 900

286 789 3 607 5 248 252 279

314 293

1180 1416 87 700 324

741 595

54

Der s

\heidun

sollte.

tbun.

genug.

von F

n | die anderweite der Rente dur . {he dringend, [alte auf zwei Jahre verkür

n landwirthschaftlichen Krei

14,29 14,00

13,80 15,64 14,55 15,10 16,00

13,00 12,54

13,33

12,80 13,68

13,49 14,10

12,32 12,67

12,42 16,58 15,90 14,22

12,60 15,50

12,56 11,50

11,80

11,80 13,32 13,00 12,96

12,35 13,10

\{nittsp C eßten sechs Spalten, daß ent

Fällen die haben ja

zwei Monate, Daß man Interesse der A {hon im Jahre klärt, und wir habe Gbenso erfreu Widerstand gegen die Einschränkungen als Rekursgericht aufgeg als Kompensation vorge Versicherungsamt dann {on in der Besetzung n soll. Das äußere Arrangement der vielleiht wäre zu erwägen, ob das Mantelgefeß, welches die greifenden Organisationsänderung It,

entscheide billigen, allgemein bur

erweitern sei, Umfange erheblih verkleinert werden. Karenzzeit ist leider immer noch_ nicht gefördert. Daß in den vielen Fällen, wo von den Krankenkassen e die bisherige Karenzzeit durchbroche Aber dieses Entgegen Es muß dafür gesorgt werden, erung hier auf 26 Wo dürfte man über diese s{hwierige F Noch mehr erleihtert werden, {afen werden, Neuem in

Vorlage an.

Krankenversih

Unfälle ritten. Verhütung der

13,70

Unfallrenten-Feststellung zu überweisen, eine Vereinfahung des ganzen Apparats che Grsaß zu leisten | find um so nôthiger, als bisher thatf Entscheidung lediglich nach_ den sogar noch sieben Berufsgenofsen in Sektionen getheilt find, wo also garnîi der Akten und durch [chriftlihes Votier en herbeigeführt werden können. ist kein Ersaß; niht die Regel bilden. die Vorlage will es bei sie auf drei, oder do auf

ans Schied3gericht gehen kann, doch auch nur die Ausnahme, muß die Berufsfri einem Monat belassen; ih meine, wie die Kommission damals wollte, die örtlihen Sthiedsgerichte accept rbeiter mit Freuden zu begrüßen.

1897 selbs die Reichspartei damit einverfta n es hier mit einer definitiven Errungen lich ist, daß die verbündeten Regierungen ihren des Reichs - Versiherungsamts ber nit unbedenklih ift das ren, zumal das Reichs- yon fünf Mitgliedern Novellen ift nur zu

würde

in den

19. 1. 19. 1.

14,2% 14,00 14,40 1450

15,09 15,80

12,80 12,60 13,50

13,10 13,68

13,35 14,08

12,30 13,50

12,50 16,76 16,03 14,60

13,20

12,37 11,40

11,75

11,67 13,00 13,00 13,18

12,15 1300 |

9. 1.

t ausgedeht werden;

eben haben, a shlagene Beschlußverfah

Erwägung gezogen und die Be auf £ heruntergeseßt würde. Die fün eststelung, d. h. die Herab Entscheid der Berufsgenofsen t werden. Die Gesammtzahl der Un en hat im Jahre 1898 bereits die Berufsgeno erlcvalten über- orshriften über die

14,29 |

daß

die Ueberwindung

gewerblichen

Bezüglih der Kontrole der

Unfälle

liegt

haften, t anders als auf en die betreffenden Ent- Daß der Arbeiter jederzeit der Prozeß foll ja

en enth ng und Rekurs noch den dadurch in ihrem Die schwierige Frage der

n werden muß,

daß hen ausgede rage leihter hinwegkommen. dieser ein noch werthvollerer Ausgleichß würde ge» wenn die Frage der Beitrage oung gleichzeitig von

spfliht der Arbeiter jährige Frist, welche für ung bezw. Aufhebu hast vor

tra

|

au bei den

10

10

R E S E S 2 E E

reis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. sprechender Bericht fehlt.

da man do von allen Seiten

anstrebt. ächlich in den allermeisten Akten erfolgt.

Diese Stellen

die niht einmal Grund

Mindestens

verlängert werden iert hat, ift im Es hat sich ja

schaft zu

niht auch

in Heilverfahren eingeleitet ift,

erkennt auch die

kommen geht lange nicht weit möglichst bald die

nt wird, dann Schwierigkeit

geschlagen ist, älle

nden er-

ahl

leßteren noh