1900 / 22 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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(111. Ärtiée:Kocps), künftiger Wohnsitz Brandenburg a. H.,, zum

Dr, Beeck, Erster Professor beim Kadetten- hause in Bensberg, zum Kadettenhauie in Naumburg zum 1. März 1900, Bensel, Professor bei der Haupt-Kadettenanstalt, als E-ster der Haupt-Kzdettenanstalt, Dr. Wahlstatt, Oberlehrer Dr. Rro hn, Oberlehrer in Naum- in Bensberg, Dr. Gräfenhan, Professor in Karlsruhe, Oberlehrer beim Kadettenhause in Plön, zur Haupt-Kadettenanstalt, Speitkamp, Oberlehrer bei der Haupts-

1. ipcil 1900 verseßt. 923. Dezember.

Professor, Floß. Oberlehrer bei Erdmann, Oberl-hrer beim Kadettenhause in zum Kadettenhause in Bensberg, Dr. Schmidt, beim Kadettenÿause in Potsdam, Söhle, beim Kadettenhause in Wahlstatt, zum Kadettenhause burg, Neubourg, Professor beim Kadettenhause zum Kadettenhaule in Potsdam, Dr. Heder, Oberlehrer Dr. Kloevekorn,

bein Kadettenhause

Kadettenanstalt, zum Kadettenhause in Karl3ruhe, Hei

lehrer beim Kadzttenhause ia Bensberg, Haßler,

Dr. Lehnert, Oberlehrer 28. Dezember.

und Luk zum 1. Januar 1900 av\gefstellt.

9. Januar. Krehmke, Festungs-Bauwart von der Fortifikation Wallmeister vón

Sypandau, zum Festungs-Ober-Bauwart, Thiele,

ne,

der Fortififation Kobien:, zum Festungt-Bauwart, ernannt

3. Januar. Tobies, 6. Dezember 1839 ernannt Durch Verfügung der genieur- und Pionier- Korys nuar. Köln, zur 5. Festungs-Jnsp.

verjeßt.

Ober

use fi Oberlehrer beim Kadettenhause in Oranienstein, zum Kzdettenhause in Wahistatt, i rk, _ bei der Haupt - Kadettenanstält, zum Kadettenhause in Plön, sämmilih zum 1. April 1900, verseßt. e Klare, Zimmer, Kanthak, Proviant- amts-Aiviranten, al3 Proviantamts-Assistenten in W-fel bezw. Meß

i charafteri}, Proviantamts-Direktor in Hagenau, ¡um Proviant2mts-Direktor mit einem Dienstalter vom

General - Inspektion des In- l C und der Festungen. Nietbammer, Festung?-Bauwart voa der Fortifitation -Insp. ‘nah Straßburg, Flohr, Festungs- Bauwart von der Fortifikation Friedrihsort, zur Fortifikation Danzig,

8. Ja-

Regierungs - Asesor; von - Kameke, Oberleutnant der Reserve; voa Kühlmann, bayerischer Leutnant der Reserve, Attahs im Aus- wärtigen Amt; Graf von Montgelas, bayerischer Leutaant der Reserve, AttaŸé im Auswärtigen Amt; Dr. von Jacobs, Leutnant der Reserve, Regierungs- Assessor im Auswärtigen Amt; Baron von Lüttwiß, Ober- leutnant der R-serve, Attahó im Au3wä-tigen Amt; von Krause, Leutnant der Reserve, Attahó im Auswärtigen Amt.

Räthe erster Klasse. A. Deutsches Reih: Dr. Köhler, Präsident des Kaiserlichen Geheimer Admiralitätsrath, B. Königreich Preußen: Lehnert, Unter-Staatssekretär; Dr. Küngtel, Wirklicher Geheimer Ober-Justiz- rath; Dr. Schwarßkovf, Wir licher Geheimer Ober-Regierungsrath, Ministerial-Direktor; Schmidt, Wirklicher Geheimer Ober: Regierungs- rath und Direktor; Rintelen, Wirklicher Geheimer Ober-Regierungs- rath; von Friedberg, Wirklicher Geheimer Ober-Regierunasrath ; , Pra Ee Wirklicher Geheim?r Ober - Regierungsrath, Senats-

räsident.

Räthe zweiter Klasse. A. Deutsches Reih: Dr Dungs, Geheimer Ober- Regierungsrath; Rudloff, Geheimer Marine-Baurat ; Bertram, Geheimer Marine-Baurath ; Brinkmann, Geheimer Marine- Baurath; Semler, Geheimer Ober-Baurath; Krieshe, Geheimer Ober- Baurath; Max Werner, Geheimer -Döber - Regierungsrath ; Klehmet, Geheimer Legationsrath. B. Königreich Preußen: Koh, Behetimer Ober-BauratÖ; 204 Ammon, Geheimer Ober-Berg- rath; Tielih. Geheimer Ober-Finanzrath; Heinke, Geheimer Ober- Finanzrath; Dr. Struy, ( Geheimer Ober-Finanzrath; Sarrazin, Geheimer Ovber-Baurath; Dr. Schmidtmann, Geheimer Ober-Medizinalrath ; Dr. Rohde, Ober-Verwaltungsg-ci{tsratbh; Bonnenberg, Geheimer Ober-Finanzrath; Roda, Geheimer Ober-Finanzrath; Dr. _ von Günther, Gcheimez Ober-Fiuanzrath; Werner, Geheimer Ober- Justizrath; Dr, Leske, Geheimer Ober- Justizratb; Dr. Stöckel, Ge- heimer Ober-Justtzrath; Offenbera, G-:heimer Ober- Regierungsrath; von Massow, Geheimer Obver-Regierungsrath; Paye, Geheimer Ober- Regierungsrath; von Stünzner, Prääzent der Königlichen Hofkammer ; von Münftermann, Geheimer Ober- Baurath; Simon, Geheimer Ober-Regierungsrath; Lufensky, G:heimer Ober-Rezierungsrath.

Nichtamtliches. Deutsches Reich. Preußen, Berlin, 24. Januar.

Seine Majestät der Kaiser und König nahmen, heute Vormittag die Vorträge des Chefs des Zivilkabinets, Wirklihen Geheimen des Ministers des Jnnern Freiherrn

wie „W. T. B.“ meldet,

Dr. von Lucanus und von Rheinbaben entgegen.

Gestern Abend um 8 Uhr fand bei Jhren Kaiser- Majestäten im Rittersaal des

lihen und Königlichen Königlichen Schlosses Defilier-Cour für das dip

loma

Korps, alle inländishen Damen und alle Herren vom

statt. sonen vorgestellt: Ausländishe Damen:

Somssh, Fräulein Marix de Martins, Hon. Mrs. Carnegie, Miß Sparling, ‘Madame Monod, Piinzessin Alexander Vereinigte Staaten von Amerika: Wurts. Belgien: Madame Beernaert. Baden: von Jagemann.

Nusländishe Herren: Jtalien:

Sekretär; Hvde

H. A. Kennard, AttaWé. Fabre, Erster a

: rankrei: Botschhafts - Sekretär; Staaten von Amerika: Dritter Botschafts-Sekretär ; Marine - Attahó (zur Schweiz: Dr. jur.

einigte Esq., Kapitän ,

Majestät).

William Bechler,

Hans Bringolf , Leutnant der Reserve. Sachsen: Dr. Rüger, Gebeimer Finanzrath. Belgien: Joseph Mélot,

Minifter. Mecklenburg: von Flügge, Legationsrath. China: Sun Chao Yun, Attaché; Chên, Attahé; Dollin, Attaché. 7 2 Kokichi-Midzuno, Attaó; M. Togo, Kapitän z. S. und Norwegen: Moltke. Huitfeld, Attachs.

Fnländishe Damen. A. Verheirathete:

Hohenborn; Frau von Maubeuge; Frau von Graß; Gräfin von Matuschka;

D Frau von von Arnim-Zihow; Frau

Gräfin Barnekow, als

Byern; York von

Frau; Frau von

und Krain; Frau Gräfia von SŸHmettow, als Frau;

Winterfeldt, als Frau; Frau von Kameke; Frau Gräfia von Kalnein als Frau; Frau von Klüber; Frau Angus von E als Frau. B. Unverheirathete: n hon Sai Fräulein

i räulein Eise vom Bomsdorff ; Gräfin Renate von Harra; Fräulein Sophie von Kessel ; Fetulein Pelet - Nar-

ven 1 Fräulein Mar- t Fräulein Elifab2th von der Osten; reiin Charlotte von Lyncker; Fräulein Anna Kalau vom Hofe; Fräulein Elisabeth von Byern; 7 ( _Freiin Laura von Plettenberg* Fräulein Hilda von Deichmann; Gräfin Alice von Ma- tushka; Fräulein Affta von Stangen; Fräulein Irma von Maubeuge ; Grâfin Margarethe von Strachwiß ; Gräfin Maria von Strachwihtz; Gräfin Anna von e D Me Daa Fräulein Ellen von tephanie Gans Edle Herrin zu Putliß; Fräulein

räulein Hildegard von Byern ; Fräulein Marga von Byern; i cin Manet

Elisabeth Edle von der Planig;

Margarethe von Kessel; bo-ne; Fräulein Henriette arethe von der Often;

Fräulein von

Alice Lüdemann ;

von

räulein Armgard von Krosigk; räulein Alexandra von MNoeder; ebhrum;

Douglas; Fräulein

Melanie von Baer; Gräfin Meda von Beroldingen;

von Wedel, als Braut

Fnländishe Herren: Edgar Graf Heackel von D , mardck, Fanterherr Freiherr von Vittinghoff, R von Sell Erb, ürstenthums Efsen; von Gneist, Regierungsrath; von

droste des Oettingen,

Otto von Wichelhaus, Rittecgutsbesiger; von doz. ‘nt an der Universität; von

von Klenck, vtezierungs-A enckd, Regierungs - Fer Leuinant Löhneysen, Regierungs-Assessor im Auswärtigen Amt; von

Vorftellung bei

Bei der Cour wurden Jhren Majestäten folgende

' | Oesterrei -Ungarn (von der Gemahlin des östecreihisch-ungarischckn Botschafters Mga h Gräfin

Lady Susan Towaley,

Lady Sybil Laëcelles, von Thurn und Taxis. Mrs. Bechler, Fräulein Ciíara

Attilio Serra, Attachs. Rußland: von Goutowsky, Kollegienrath, Botschafts - Attachs. Großbritannien: Hon. Lancelot io fr Zweiter Botschafts-

M.

aoul de Chamberet, Dritter Botschafts - Sekretär; Monod, Handels - E p Henry Percival Dodge, Fregatten- ui

tas. Bayern: Graf Hugo von Lerthenfeld-Kotfering, Königlich bayerischer Königlich gun 1 egation8s- Sekretär erster Klasse; A. Beernaert, Königlih belgis{hzr Staats- ? l Rittmeister a. D. Rittergutsbesißer. Niederlande: Dr. Jonkheer A. Y,. van Cittecs, En, _ L l, L __apan: , Sato, Grsler L?ga- tions-Sekretär; Tetsukihi-Kurachi, Legations-Sekretär dritter Klase - i Schweden Otto von Loevenskiold, Attahé; Graf A. von

i Frau Edle von der Planiß; Frau von Boméêdorff ; Frau Minister Tirpitz; Frau von Lüdemann; Frau von der Osten; Frau von Franztzius, Freifrau von und zuEgloffstein ; Frau von Schmidt ; Frau von Heyden-Linden, als Frau ; Prinzessin Friedrih Carl zu Hohenlohe-Dehringen; Frau Wild von be ; t Frau Gräfin von Strahwiß; Frau Gräfin von Frandcken- Sierstorpfff ; i

Frau

rofessor, ftändiger Sekretär der Akademie der Künste; Dr.

von Budchka, Poleor, ar der Technischen Hochschule; Graf Louis Blome; pon Byern, Hauptmann der Landwehr, Rittergutsbesißer; Friedrich reiherr von Kessel-Zeutsch, Rittmeister der Reserve und Majoratsbesiger ;

_ Wesfendonck, Privat-

Wendck|stern, Privatdozent der Staats- wisse::[haften ¡Felix Graf von Harb:wal, Chamaré genannt; von Lucius, . Regierunat-Afsefsor ; feffor; Kersten von der Reserve;

Üsed

Ver-

Frau Frau G äfin L Wartenburg ;

reifrau von Wr:del ; fas von Reuter, als Frau; Frau von W:sendonck, als Frax; Frau

räfin Siegfried zu Eulenburg; Frau voa Seidliz-Ludwigszeorf, als Frau; Freifca1 von Senden, als Frau; Frau Gcäfin vog Schweiniy

Naths

tische ivil er-

Mrs.

Jean

und

von

von

Der Regierungs - Assessor Fle ishmann zu Minden ist

dem Königlichen Polizei - Präsidium zu Berlin behufs Ueber- nahme der Funktion eines stellvertretenden Vorsißenden der in Berlin bestehenden Schiedsgerichte der Arbziterversiherung überwiesen worden. D Negierungs - Assessor von Grunelius aus Berlin ist dem Landrath des Kreises B'umenthal, Regierungsbezirk Stade, zur Hilfeleistung in den landräthlihen Geschäften zu- getheiit worden.

Die Regierungs-Referendare Dr. jur. Nudolf Meyer aus Wiesbaden, Dr. jur. Kreuzberg aus Koblenz, Valen- tiner aus Wiesbaden, von Bülow aus Stettin und Dr. jur. von Hippel aus Breslau haben die zweite Staatspcüfung für den höheren Verwaltungsdi-nst bestanden.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M.S. „Hansa“, Kommandant: Fregatten - Kapitän Pohl, mit dem stellver- tretenden Chef des Kreuzergeschwaders, Kontre-Admiral Frit e an Bord, heute von Bataoia nah Probolinggo (Java) in Sce gegangen.

S. M. S. „JZlt is“, Kommandant: Lans, gcht am 29. Januar von Canton nah Macao in See. S. M. S. „Schwalbe“, Kommandant: Korvetten-Kapitän Boerner, ist gestern in East London eingetroffen.

Korvetten-Kapitän

Bayern.

Die Kammer der Abgeordneten hat, der „Alg. Ztg.“ jufolae, gestern mit 119 gegen 5 Stimmen den Geseßentwurf, etreffend die Gründung einer staatlichen Pferdeversiherungs- anstalt, angenommen.

Sachsen.

Ueber das Befinden Zhrer Hoheit der Herzogin Adel- heid zu Shleswig-Holstein ist, wie „W. T. B.“ meldet, heute das nachstehende Bulletin ausgegeben worden :

_Die Athemnoth hält imm:cr noh an, hat aber in den l

24 Stunden hohe Grade niht erreiht. Die t N cecliet eia wenig S&laf, der Puls ist befriedigend. Die Nahrungsaufnahme ist etrvas besser. Der Zustand giebt zu augenblicklihen Besorgnissen keine

Veranlofsung. Dr. Hübler. Dr. Sdfwörer.

Großbritannien und Frland.,

Lord Rosebery hielt gehen in Chatham eine Rede, in welcher er, dem „W. T. B.“ zufolge, ausführte!: das Un- glück lehre, daß das britische Reich ein festverbundenes Reich sei. Der gegenwärtige Krieg werde ein wohlfeiler Krieg sein, wenn er die Lehre ertheile, daß Großbritannien die Dinge im Handels-, M und Kriegswesen auf eine wissenschaftliche und methodishe Grundlage stellen müsse. Die Aufgabe, vor welche es gestellt worden sei, jei die größte, vor die je eine Nation sich gestellt gesehen habe. És sei eine Aufgabe, welche die jeßige Regierung und vielleicht noch manche andere beshästigen werde. Zunächst habe Großbritannien den gegenwärtigen Krieg 4 einem siegreichen Abschluß zu bringen. Sei dics geschehen, o werde es seine nähstz Aufgabe Fin, für den Reichs- gedanken Bahn und Boden zu schaffen und das britishe Reichsideal, ohne jede Bedrohung, ohne jede Unterdrücung, als einen Musterstaat mit Milclikien in- richtungen zu verwirklichen. Weiter bemerkte Lord Rosebery, er wolle keinen Vergleich zwischen Großbritannien und Deutsch- land ziehen, weil er kaum eine fremde Macht nennen könne, ohne in den Verdacht zu kommen, auf irgend etwas anspielen zu wollen; aber das könne bs gesagt werden, daß Deutschland unendlich wissenschaftliher und unverdrossen \treb- samer sei als Großbritannien, das, falls es seine Stellung behaupten wolle, weit wissenschaftliher werden müsse.

Frankreich.

__JIn dem rozeß gegen die Assumptionisten wurden wie „W. T. B.“ berichtet, gestern die Zeugen vernommen. Ein Polizeikommissar berichtete über die vorgenommene Haus- suchung und erklärte, er habe zwar kein Jnventar der von ihm vorgefundenen Vermögenswerthe aufgenommen, s{häße die elben aber auf mindestens 1 800 000 Fr. Der Staatsanwalt be- antragte die Auflösung der Assumptionisten-Vereinigung, die er für gefährlih für die gefellshaftlihe Ordnung halte. Die Verhandlung wurde sodann vertagt.

Spanien. : Der Senat hat, wie „W. T. B.“ aus Mad rid erfährt,

om,

Gesundheitsamts; Dr. Holy, Wirklicher

‘der Buren vor Ladysmith besagt, daß seit

E

zu ziehen, in welhem verlangt wird, daß die Re ierung 1 die Generale, welhe an dem Kriege mit den Bereiniates Staaten theilgenommen, zur Verantwortung gezogen würden. In parlamentarischen Kreisen werde hierzu bemerkt, daß das Kriegsgericht nur die Generale abgeurtheilt habe, welche sih in Manila - und Santiago de Cuba ergeben hâtten niht aber den Generalkapitän von „Cuba und diejenigen Staatsmänner, welche die Frage des Friedensshlusses erörtert hätten. Diese lehteren habe hauptsächlih der Antrag dezs Grafen Aimenas im Auge. Wenn sie gerichtlih verfolgt werden sollten, so würde sih der Senat als Oberster Gerichtshof konstituieren, um sie abzuurtheilen.

Belgien.

“ga der gestrigen S der Repräsentanten kammer interpellierte, wie ckW. D. B.“ meldet, der Deputirte Woe ste (Rechte) die Regierung über die Mission in Berlin, welche dem Präsidenten der Kammer Beernaert in Berichten über Unterredungen mit ihm und sonst in der Presse, namentlich hinsichtlich einer etwaigen Vermittelung im Transvaalkriege, zugeschrieben werde. Woeste führte aus Belgien sei ein neutraler Staat und habe in die Ereignisse, deren Schauplaß Transvaal sei, sih ebensowenig einzu- mischen, wie die belgishen Staatsmänner das Recht hätten als Politikec dort zu intervenieren. Großbritannien habe stets die beste Bürgschaft für die Aufrechterhaltung der belgischen Nationalität und Neutralität geboten. Woeste verlangte Er- flärungen, um allen Gerüchten, die über eine Mission Beer- naert's im Umlauf seien, ein Ende zu machen. Der Minister des Aeußern de Favereau erwiderte, Beernaert sei mit keiner Mission der belgishen Regierung betraut, er habe sih dorthin begeben, um Verhandlungen für den Kongostaat zu führcn. Was die veröffentlichten Jnterviews anlange, so kenne er Beernaert zu gut, um zu glauben, daß er in einem angeblichen Jnterview die Jnteressen Belgiens habe gefährden können. Der Zwischenfall war damit beendet.

Amerika.

Aus Washington meldet „W. T. B.“, daß alle Mächte welche an den Verhandlungen, betreffend die „offene Thür“ in China, theilgenommen hätten, dem Staatsdepartement Schreiben hätten zugehen lassen, in welchen sie dem ameri- kanishen Handel in China die „offene Thür“ zusicherten. Nur Japan und Jtalien hätten noch keine förmlichen Zusiche- rungen gezeben, man glaube jedo, daß es sih hier nur um Verzögerungen in der postalishen Beförderung handele.

Afrika.

Aus Pretoria vom 21. d. M. meldet das „Reuter'sche Bureau“, nah einem dort eingetroffenen Telegramm aus Colesberg sei de Wet zum berbefehlshaber der daselbst befindlichen Streitkräfte der Buren ernannt worden. Die Stellung der Buren bei Colesberg sei am Sonntag früh vom Feinde angegriffen worden. Es habe sich ein heftiger Kampf ent- \ponnen, dessen E ndergebniß noch unbekannt fei. Nach den leßten Berichten hätten die, Buren ihre Stellungen behauptet.

Dasselbe Bureau meldet ferner, in Pretoria sei folgendes Telegramm aus Colenso vom 18. d. M. eingegangen: Eme 200 Mann starke. Reckognoszierungs - Abtheilung unter dem Feldkornet Oppermann wurde von den Engländern umzingelt; es A ihr jedoch, sich kämpfend durchzushlagen. Gerüht- weise verlautet, die Buren hätten bei dem Gefecht 4 Todte und 30 Verwundete und Gefangene verloren.

__Dem „Reuter’shen Bureau“ ist folgende Meldung aus S n ih d. M. gange: Die Buren richten ein andauerndes, shweres Ge üßfeuer gegen die Stadt, hauptsächlih gegen die Redouten. Y E

Aus dem Burenlager am oberen Tugela wird dem „Reuter’shen Bureau“ vom 19. Januar gemeldet: Die Ben der britischen Truppen ist bei der Zwartkop

"rift, wo sie beide Ufer des lusses besegt halten. Weiter hinauf nah Zunkles zu haben fie eine Brücke über den Fluß geshlagen und eine große Proviantniederlage hergerichtet. Auf dem obersten Theile des Zwartkop sind fünf Vtarine- geshüße aufgestellt worden, eine Feldbatterie sei über den Fluß nah einem kleinen Hügel am nördlihen Ufer ge- bracht worden, von dem unau hörlich ein sehr heftiges Feuer auf die Verschanzungen der Buren gerichtet werde. Die durch diese Beschießung verursahten Verluste sind schwerer als bei Colenso. Die Beschießung der Burenstellungen vom Zwartkop aus wurde am 18. d. M. von den Engländern wieder auf- genommen, besonders durh eine über den Fluß geschaffte Batterie. Am Nachmittag wurde die Kanonade außerordentli lebhaft; unter ihrem Schuße ging die britische Infanterie in drei Linien bis zu der zweiten Reihe kleiner Kopjes vor und besetzte dieselben bei Eintritt der Nacht, ging aber später in die alte Ae a zurück. Während der Nacht ließen die Eng- länder Sternraketen und einen Ballon aufsteigen, um die Stellungen der Buren weiter aufwärts am Tugela festzustellen. Am Morgen des 19. d. M. nahmen die Schi sgeshüße von einem anderen Punkte aus die Beschießung wieder auf, jedo ohne ia ves Die Engländer halten jeßt drei Positionen längs des Tugela bejegt. Auf die. im Lager eingegangene Meldung, daß 92000 Mann Kavallerie die Stellung der Buren längs der Dcakensberge zu umgehen suhten, wurde eine starke Pa- trouille zur E uu Mad ausgesandi ; dieselbe rückte, da sie die Signale dec Vorposten falsch ver tand, nah einem Kopje vor, von wo aus auf einmal ein furhtbares Feuer aus Gewehren und Maximgeschühen auf sie eröffnet wurde. Die Buren ver- loren 14 Todte und 90 Verwundete ; der Verlust der Engländer war wahrscheinlich nur unbedeutend.

Vom 21. d. M. wird dann von ebendaher weiter berichtet: Nachdem der Kommandant Bo tha dem britishen Vorstoß am Sonnabend Morgen Einhalt gethan, erwartete man, der Feind werde bis Montag unthätig bleiben. Am Sonnabend Nalh- mittag erkannte man jedoh aus Anzeichen im nördlichen Lager der Engländer, daß ein weiterer Vorttoß beabsichtigt sei. Botha und Cronje hielten die hohen Hügel, über welche der Weg nah Ladysmith führt, beset. Der Kampf währte bis zur Dunkelheit Auf Seiten der Buren war der Feldkornet Ernst Ermels ge- fallen. Alsdann rückten im Zentrum der britischen Stellung am Zwartkop, wo ein zweiter Weg nah Ladysmith über die Hügel führt, die Engländer von den niedrigen Kopjes her vor, die am Ufer des Tugela liegen. Sie erreichten ungehindert die qweite Reihe der zerstreut legenden Kopjes; als ste jedo

in den Bereich der Gewehre kamen, mußten sie anhalten, obwohl die Schiffsgeshüge wie gewöhnlich feuerten. Die Engländer sammelten nunmehr ihre Todten und Verwundeten.

Eine Meldung vom 22. d. M. aus dem auptquartier onnabend an

beschlossen, einen Antrag des Grafen Almenas in Erwägung ©

der Straße nah Oliviers Hock zwischen den Buren unter

ommando von dem N Das Gefecht konzentriere sih auf Spionsfkop.

retorius

werde.

unter Botha und Cronje seien

en beshränkten sich die Engländer auf Rekoç,nos ierungen. übrig | die Quartiere der /

Ladysmith seien —iOhunter durh das Feuer

Eine Meldung der „Times“ | | vom gestcigen Tage besagt, daß die Brücken der Natal-Eisen- bahn, der Tunnel von Laings N-k n nach dem i da gu ers führenden Eisenbahn unterminiert

eien, sodaß diejelben jederzeit

zerstört werden könnten, werden sollte. :

Der General Sir Redver berichtet, gestern Abend um

rmans Camp gemeldet, der General Warren halte A welhe er am 21. d. M. erobert habe.

die Position, : 1400 Yards vor ihm dem westlichen Theil höher A es sei deshalb unmöglich , Man könne sich dem

von offenen Schluchten durchz

liege des

dem Geueral Warren beseßt gehaltenen Bergkämme seien o steil, daß sich Kanonen nicht hinaufbringen ließen. Die feind- liche Stellung werde mit Haubißen und schossen, welche auf niedrigerem Terrain hinter der Jnfanterie Der Feind anderen Kanonen.

aufgestellt seien.

Creusot - Geschüßen theil shanzungen Schuß zu Artillerie füge suht werden,

und

pee f der Potgieters

33 Personen bestehende gestern an Bord des

wenn

als die Stellung des

Spionkop nur über eine fkahle,

sei auf british.r Seite , suchen nicht viel Verluste den Spionkop zu nehmen, 1 Flü der feindlichen Stellung gegenüber der Trichards Drift bilde und diese Stellung von der anderen Stellung der Engländer Drift trenne. errsche fast alle feindlichen Verschanzungen.

Wie das „Raeuter'sche I berichtet, russische französishen Dampfers „Gironde“ in Courenço Marques eingetroffen.

und 6000 E4gländern gekämpft Buren

dorthin entsandt worden. Jm Generale White der Buren zerstört worden.

aus Lourenço Marques und auch die Brüken der

weiteres von den Buren ihr Rückzug nothwendig

s Buller hat, wie „W. T. B.“ Uhr 20 Minuten aus

ohne

Etwa die feindlihe Stellung auf Spionkop. Dieselbe liege Generals Warren , und in dieselbe hineinzusehen.

ogene Fläche nähern. Die von

und Feldgeshüßen be- das Feuer nit Der Vor- da der Feind in Ver- scheine. Die feindliche zu. Am Abend solle ver- welcher den Flügel

erwidere

Der Spionkop be-

ist das aus Ambulanz - Korps

Parlamentarische Nachrichten.

Die Berichte über die gestrigen Sißungen des Reichstages und des Hauses der Abgeordneten befinden sich in der

Ersten Beilage.

Jn der heutigen (134.) Sißung

welcher der Staatssekretär des von Thielmann beiwohnte, Ne a N ia, und f Rei

Nach kurzer Debatte, an

sekretär des Reichs-Schaharits Dr. Freiherrn von Thi elmann (b. k. F.) und der Direktor im Reich

noch der Abg. Lu e Schagamt Dr.

Schayamts bis auf das Kapitel: „Meberweisungen an Bundesstaaten“ und das Extraordinarium, Budgetkommission vorliegen, angenommen.

Bei Schluß des Blattes

Neichs\huld und derjenige des Deutschen Reichs ohne Debatte zur Annahme.

der Abgeordneten igung, welcher der Minister

Das Baue heutigen G i \haft 2c. Freiherr von Ham

Verathung jahr 1900 bei dem Etat der waltung fort.

Die Einnahmen werden ohne Debatte bewilligt.

Bei den dauernden Au „Gehalt des Ministers“ wird

Berichterstatter von Arnim (fkons.) mit einer kurzen Grcläuterung

der Mehrausgaben dieses Etats e

Abg. von Mendel-Steinfels Finanzlage auch vom Finanz-Minister ge die Mittel, die auf unseren vorjährigen Antrag Wir finden für

\chaft ausgeworfen sind. Ebeverung der Landwirthschaft,

usftattung von Versuchsstationen 2c. Wenn für die Versuchsanstalten des ganzen Staats nur 2600 4 aus- so ift das keinesfalls ausreichend. find nur 60 000 4 vorgeseben, und zwar für die

acworfen find,

vieh- und die Geflügelzucht jz 20 so geringen ü nur 1500 4 übrig, viel zu unserer Fischzucht. haft zu ihrer Förderung in d außero:dentlich färglih aus. 6,6 Millionen Mark für

den Etat des und 379000 A für die

eworfen, aber für die praktische Landwirthschaft nur 120 030 A Die

ehauptung des Finanz-Ministers, daß in diesen Etat eingestellt sei, was von den Landwirthen gefordert worden sei, Der Landwirthschafts-Minister muß dafür eintreten,

Etat ein anderes Bild dér

Landwirthschaft zeigt. Die Ginnahmen der decken die Produktionskosten nicht, an Arbeitern is großer Mangel. Dagegen sehen wir überall ein Ansteigen der Prosperität der Industrie ; der Preis der Maschinen ist um 33 9/6 gestiegen. i ers noch bemühen kann, zu beweijen, daß die Lantwirthschaft sich

niht in Nothblage der kreise. mit hineingezogen. lichen Etats steht in keinem der allgemeinen Verhältnisse Fortschritten der Wissenschaft zu

einer Nothlage be Lant wirthschaft

den paar Millionen nicht erfüllen. Kapital von über 30 Millionen Mark inveftiert, ganz abgesehen von

der sozialen und sonstigen

Landwirthschaft.

ist ‘ein s allgemeines das Gefühl für das Unrecht des BULSS ift g M pri adin Mar

gegangen, das musler E Gese erlassen. f Viesen \ folgen. ie

ge und Stellenvermittler, andesregierungen müssen mit

s-Schaßamts, und zwar Staatssekretärs: 30 000 M4“ fortgeseßt.

Fischer betheiligten, wurde der Etat des Reichs-

des Staatshaushalt3-Etats für das Etat3-

Zuschüssen anfangen? Für Ganzen außer den geshäftlihzn Ausgaben

Die ganze Summe, die der prakti

Ministeriums der

Die Erhöhung des landwirthschaft-

Die Bitte des den Kontraktbruch is ncch nicht erfüllt, Volksübel geworden.

I Ae R e ee K ovele zur Gewerbeordnung bringï ¡war Dor- schriften über die Konzessionspflicht ú 2

des Reichstages, Reichs-Schaßgamts Dr. Freiherr wurde die zweite Berathung des ür 1900 bei dem Etat des bei dem Titel „Gehalt des

welcher sih außer dem Staats-

je welhe noch der

gelangten auch der Etat der Rechnungshofes des

sezte in der für Landwirth-

merstein beiwohnte, die zweite

landwirthschaftlihen Ver-

s8gaben und zwar beim Titel die Generaldebatte von dem

ingeleitet. j on: So glänzend die childert wurde, fo klein sind für die Landwirth- die wissenschaftliche Einrichtung und

Wanderlehrer, ÁÆM angeseßt.

nur 45 0009

ür die Viehzucht ferde-, die Rind- 000 A Was soll eine Provinz mit die Fischzucht bleiben im für Fishmeifter u. |. w. wonig bei der aran Bedeutung hen Landwirth-

ie Hände gegeben wird, nimmt Im Extraordinarium sind Wasserbauten, die eigentlich in öfentlihen Arbeiten gehören, wissenschaftlihen Anstalten au®2-

ist nicht zutreffend. daß der nächste Förderung namentlich der kleinen kleinen Landwirthschaft

Wie man fich da

n die

ih nicht. Erwerbs-

begreife andere

finde, werden / auch

Verhältniß zu den Veränderungen ._ Die \chwierige Aufgabe, den folgen, kann die Landwirthschaft mit In der Landwirthschaft ist ein wirthschastlihen Bedeutung der Hauses um ein Gese gegen Der Kontraktbruch Dem Arbeiter ist Kontraktbruhes abhanden gekommen. Geseges über den Kontraktbruch vor- Preußen muß gleichfalls ein solches Staaten

und die Tarife der Ge- aber das genügt noch nit; die

Borlage Anzeigen der Wert egangen , was ganzen von den einzeln darin vorfindet,

Meinen

schaft. anzustellen, ob d

müssen gro wird viel besser überein. Die Kr

regeln, die au

auch darauf ihr werden dur die

kulose giebt, wird.

Lehren

jeder gezwungen natürlich muß

bei der Kontrole

haupt zu spät gehen im Rei

geholfen

Landwirthschaft Seucben.

(Schluß d

der Futter- und Düngemittel der Provinz Sachsen sind wir jeßt

emishen Untersuchungen des Schiffsladungen in

Chilesalpeter-Importeuren

seine Bekämpfung der Rothlaufseuche. Klauenseuhe möchte ih den

der einzelnen Gehöfté richtig ist. f l hätten wir jegt von dieser Seuche verschont bleiben müssen. Es

g abgesperrt werden, Die Absperrun 1] von Gehöft zu Gehöft.

e Seucenherde nur die Seuche in “Sicht ift.

Hierin \timme ih allerdings

Deginfektionsmaßregeln zu beaufsi L f dem großen Gate durchgeführt werden, den kleinen Besißern vollständig. Dur durchziehende Truppen sind ebenfalls jchon Seuchen verbreitet worden. Die Regierung muß Die Molkereigenossenschaften Seuchenmaßregeln außerordentlich geshädigt. Der daß e3 eine Nahrungstuber- Milch kranker Kühe Sohn

Tuberkulose-Kongreß hat uns gelehrt, die durch die felbst Nahrungstuberkulose verloren. des Tuberkulose-Kongresses kranken Thiere müssen dur

Das dem Reichstag Forderungen dieses Hauses in keiner Beziehung.

des Fleisches ebenso behandelt we ibt aber drakonishe Maßreg

land. Das Geseg sre dem Ausland die Kontrole

vor, erleihtert dagegen Mit diesem Geseß hat uns die Regierung Wir müssen fordern, daß die Regier vas Aeußerste thut, was gethan werden kann; ha: fonst über- r allen Vormacht im Dann wird auch werden muß. D

werden. Die Lage des Ar äußerst bedrohli. Bei rechtzeitiger hätten wir heute keinen A

mmt der Minister für Landwirthschaft 2c.

Hierauf ni ammerstein das Wort.

Freiherr von H

Gegen die

einbringen. angepriefenen

Händler hoffentlich zur

en Versuchsstationen. ist das reine Gift. beherrscht

öchte ih dem

Dank m ie Bekämpfung dieser Seuh

sofort sein, als die Absperrung

tigen.

Augenmerk richten.

habe

dafür eine

werden. Preußen muß vo

he, denn es is die der Bundesrath davon überzeugt ie Seuchen dürfen einzigen Methode bekämpft werden, es müssen alle Methoden erprobt beitsmarktes ist für unsere Landwirthschaft Erfüllung der Forderungen der rbeitermangel und keine

es Blattes.)

fürzlich meinen Die Regierung muß endlih den praktishe Folge geben. ch Shlachtung beseitigt werden,

werden, kranke Thiere zur Schlachtung auszuliefern ; Entschädigung g vorgelegte - Fleischshaugeseß Das Ausland muß rden, wie das In- eln für das Inland in jeder Beziehung. statt Brot Stein gegeben. ung für die Landwirthschaft endlich

Bei uns if der Zutritt der \lavischen Arbeiter nur vom 1. März bis zum 15. Dezember geftattet, im Großherjogtbem Sachsen dagegen während des ganzen Jahres.

und Düngemittelhandel muß m Reichstage

ißftände beim Futter- der Bundesrath Zwifchen und

niht mit meiner eis-Thierärzte sind jeyt gar niht im stande, die Alle drakonishen Maß-

dem wirklichen ist ein großer Unterschied. In mit Strafanzeigen dagegen vor» Remedur beitragen wird. Die Chilesalpeters werden für die

vorgenommen , Das Perchlorat, das {ich Das kleine Häuflein von unsere ganze Minister aussprehen für Hinsichtlich Minister bitten, eine Untersuchung e durch die Absperrung

Wenn diese Meth

nicht

endli eine dem in den

anstatt

Landwirth-

der Maul- und

ode richtig wäre,

sobald

großer Bezirke

ganzen Fraktion

scheitern bei

verbreitet durch die

Die es muß

ewährt werden. entspriht den

Dingen voran- Reiche. werden, daß nach einer

Authropolog

Profes or Dr.

verdienten Direk Hauchccorne und

eigenthümlicher Dörfern früher

ellenlinien au

alsdann ein 21 Sturz

des Wachsthum

Während die erscheint, ift die die rechte übe

ndessen für den

eine Anzahl Marschall:

dar, an deren Muschel befinde Winkler und K

JIgsulaner solle grupye bedienen Regierungsrath,

Material unter ungewöhnlicher

gefunden und, mund darüber weitergegeben einem Steckniß geleg Hügel auffallen

2 m weiten,

der st Umhüllung der

eine ansehnliche

Ausführungsvorschristen vorgehen.

worden. Die

A. F. Die leßte ie, am Sonnabend v. W., be

achrufs dem verstorbenen,

Inschrift an die Gesells

Kalk gestrihenen Estrichwänden v Lehm eingekraßt gefunden hat. leichen Verzierungen aus einer Reihe senkrechter und wagerehter ch auf dem Sockel eines Grabkreuzes gefunden. Deutung dieser Verzierungen ist nicht ermittelt worden. Es stellte fich Jahre alter Amerikaner aus Kansas oor, der seit einem mit dem Pferde als achtjähriger Knabe an einer Knochen- wudherung auf der linkenSchädelhälfte gelitten hat, die mit der Vollendung Stilistande gekommen ist, oßen Händen und Füßen Aussehen vershafft hat.

Wort paßt: Nichts Neues unter des physiologishen Instituts en der mex

Sie stellen u. a. ein Ney von kreuz

Seddin in der Prigniß“". führte, in der Gegend Riesenkönig (König Hint), der einem hohen Grabkhügel ruhe.

und Dauerhaftigkeit , in diescm Jahrhundert, zuleßt besonders eifrtg

dem Grabe, jedo vergeblih

ügel, drei Meilen östlih vo

Mörtel eigenthümlich

enau in der Mitte, eine riesige Urne leinere, \{chôn ornamentierte Urne aus Goldbronze, einernen Grabkammer die von der

Asche des hier beigeseßten großen Königs oder Medizin- sich an den Wänden der och fünf kleinere Urnen und Grabbeilagen in be- trächtlihher ile 5 gefunden haben, so i das Maärkishe Museum um

manns Bestätigung findet. Da fammer außerdem n

Kunft und Wissenschaft.

Aus\chußmitglieder für 1990. Es wurden d im Vorjahre gewählt.

Der Vorsitzende, Virhow widmete um die

aft abgesandt.

Linien- und

s im 17. Jahre zwar zum

aber dem riesengroßen, auch mit übermäßig gr begabten Manne ein

hôsstt befremdlihes

rehte Seite des Kopfes

linke ungewöhnlich stark, sodaß die linke Schädelhälfte Backenknochen i

chöht und die linken

Barre bervortreten als die reten. :

Beweis gesorgt, daß auch auf diesen seltenen Fall das der Sonne! Ein auf dem Vorstants- tish liegender Schädel von unbekannter Herkunft, den Sammlungen taommen, zeigte die ganz identishen Wudherungen der linken Schädelhälfte. Professor von Luschan legte fwürdigen Segelkarten vo Fnsulaner zur Orieutierung in ihrem und quer gehenden Holzstäbchen ih häufig je eine t. Nach den Untersuhungen von Korvetten - Kapitän apitän A. Schück ist das Räthsel diesec Karten gelöst. Die Muscheln stellen die Inseln des Archipe vor und die Holzstäbe die geeignetsten

Kreozungspunkten

rientierun

n ih ähnlicher Stadtrath Friedel über

Stärke

was das Merkwürdigste, es

in lebendiger Tradition von Ge hat, mit der Wirklichkeit überein. n der Elbe, d

1,70 m hohen,

In Linderode

Sitzung der Berliner G ann mit der Wahl der

ieselben

Geheime Medizinalrath,

sodann warme Zwecke der Gesellschaft hoch- tor der Berg - Akademie, Geheimen Ober-Bergrath brate mehrere interessante Eingänge zur Kenntniß der Versammlung. U. a. hat Baron Dr. von Landau bei Gelegen- heit seines Aufenthalts in Bonifacio effsante neolithishe Funde emacht und solche nebst einer von ihm kopierten An Mittheilungen in einer früheren Versammlung knüpfte Herr Mielke an, indem er Abbildungen Wellen-Ornamente vorlegte, h \lavisher Theile der Mark Brandenburg an nicht mit on Häusecn und bei Sorau wurden die

(Süd-Korsika) dort intet-

und

ls in ihrer Lage zu einander Segelrouten. gsmittel in ihrer Insel- ._— Den ersten Vortrag des Abends hielt Geheimer „das Königsgrab bei Seit undenklicher Zeit ift, wie er cus- von Perleberg die Sage verbreitet von einem in dreifahem Sarge aus kostbarem Die Sage war von

, gesucht worden ist.

stimmt

Sage behauptete dreifache

ahl interessanter pee ein

ermuthung, daß es nicht

r, deren si die

vor 49 Jahren, nah

let zu Geschleht g hat

iht an dem Flüßchen en, beim Ausgraben der in diesem 11 bis 12 m hohen d häufigen großen Steine der Eingang zu einer mit flahen Steinen ausgekleideten und mit großen Findlingen ohne überwölbten Grabkammer gefunden, in nahezu kreisförmigen Grabkammer, und in diese eingeshlossen eine

esellschaft für neun Herren wie

Worte des

die er in

Scheunen in den

Cine

Gesihts normal

erheblich irhow hatte

Archipel bedienen.

kieine weiße

Auch die Fidschi-

sodaß namentlich

Jetzt ift dasselbe was der Volks-

sih in

dieser sodaß eins O

Grab-

Heiliger und Wohlthäter - des Volks, ein großer Medizin- mann gewesen sei, der hier in so E Weise beigesetzt worden, knüpft sih an die Natur der Grabbeilagen, unter denen ein mittellanges Bronzeshwert die einzige Waffe ist, während \ih außer allerlei Goldbronze-Frauenshmuck, Nadeln, Armbändern, Ringen, noch flache, kurze Klingen vorfinden, die man für Instrumente eines Arztes zu halten versucht ist. Der über die Grabkammer gethürmte Hügel hat 90 m im Umfang; ein äußerer Steinzaun is genau dur Fels- blôde markirt. Welhe Menge von Steinen bier künstlih aufgehäuft ist, geht u. a. daraus hervor, daß der Bahnhof in Perleberg 4. Th. aus den an dieser Stelle gewonnenen Steinen erbaut ift, meer viele ähnliche Verwendungen in den benachbarten örfern. Die hochinteressante Fundstelle is jeßt dur Ankauf in den Besitz der Provinz Brandenburg übergegangen, um das Grab daaernd in seinem gegenwärtigen Erhaltungszustande für die Nachwelt aufzu- bewahren. Es ift das größte der bis jeyt aufgedeckten Hünengräber. Das allgemein bekannte Hünengrab bei Sagar auf Rügen (1803 entdeckt) hat nur 8 m, die als Odin-, Freyx- und Thor-Grab be- zeichneten Gräber bei Upsala nur 10,5 m Höhe. Eine hochinters- effsante Mittheilung brachte au der ¡weite Vortrag des Abends, von Dr. Brunnhofer: „Ueber das Alter des Rig-Veda“. Dieses älteste Denkmal der indischen Literatur, 10 Bücher und über 1000 Hymnen ent- haltend, und in einer von dem klassishen Sanskrit stark abweichenden Sprate geschrieben, wurde bisher in seiner Entstehung auf 4000 bis 4500 Fahre voc Christi angesegt. Ießt hat Dr. Brunnhofer Entdeckungen in dem Text einzelner Gesänge gemacht, welche ein viel höheres Alter vermuthen laffen. Ec fand nämlich die „pucpurne Morgenröthe“ in Beziehung gebracht zu dem „bei Lenze8anfang“ gleichzeitig ersh:inenden und „karz vor der Sonne aufgehenden Sternbild der Zwvillinge“. Dr. Brunnhofer fragte nun bei Astronomen an : Ft es zu ermitteln möglich, wann in Indien oder Mesopotamien das Sternbild der Zwillinge um die Frühling9nachtuleiche kurz vor der Sonne aufgegangen ist? Und er empfing von dem Direktor der Berliner Sternwarte, Geheimen Regierungsrath, Professor Dr. Foerster die bestimmte Antwort: das sei mit annähernder Sicherheit genau zu berechnen. Die Rechnung ergab etwa das Jahr 6000 v. Chr., eher früher als später, als die Zeit, in der das Sternbild der Zwillinge am Morgenbimmel { Stunde vor Sonnenaufgang über dem Horizont erschienen ist. Wenn die PoOiGe Darstellung des Dichters jener Gesänge auf gleichzeitiger Bes ahtung beruht, wücde somit das Alter des Rig-Veda auf mindestens 6000 Jahre vor Christi Geburt hinauszuschieben sein.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten uud Absperrungs- Maßregeln.

Schweden. Nach einer Bekanntmachung der Königlichen Medizinal-Verwaltung vom 3. d. M. darf die Einfuhr seewärts von Wiederkäuern und Schweinen sowie von Thieren des Pferdegeshlechts nur über folgende Häfen stattfinden : Helsingborg, Hermösand, Kastellgärden in der Nähe von Kongelf (via Gothenburg), Landskrona, Luleà, Malmö, Stock- holm, Sundsvall, Söderhamn und Umcä. Hinter-Indien. Laut Bekanntmachung der „Government Gazette“ in Singapore vom 21. Dezember 1899 is die dur Bekanntmachung vom 13. des- selben Monats gegen Schiffe von Saigon wegen Auftretens der Cholera angeordnete Quarantäne wieder aufgehoben worden. (Vergl. „R.- Anz.“ Nr. 9 vom 10. d. M.). y

Theater und Musik.

Konzerte. j

Der siebente Symphonie-Abend der Kbulgtihen Kapelle unter Kapellmeister Felix Weingartner's Leitung brachte. als Neuheit ein symphonisches Tongemälde, „Das Gefilde der Seligen" betitelt und vom Dirigenten selbst komponiert. Ist darin zwar eine gewisse Anlehnung an Wagner" se Orchesterbehandlung nicht zu ver- kennen, so liegt doch immerhin eine cigenartige Stimmung über dem obne Reiz ist. Gleich der traumhafte Anfang mit einer gleihsam auf Engels\hwingen einher- getragenen Weise, von den Blasinstrumenten ausgeführt und von den Streichinstrumenten begleitet, wirkt durchaus ansprehend. Allmählih ringt sih von dieser Friedenshymne ein neckishes Tanz» motiv los, das aber etwas kurz ist und zu oft wiedezkehrt und troß aller Kunst der Instrumentation niht besonders reizvoll wirkt. Von großem Eindruck sind. gegen das Ende hin dagegen die wie mahnender Posaunenton ertönenden Blatinstrumente, welche die ausgelafsene Lustbarkeit wieder in ernstere Bahnen lenken und in einem feierlihen Schlußhymnus autklingen. Die Zuhörerschaft spendete dem Komponisten denn auh wohlverdienten, reihen Beifall. Sehr gut gelungen war auch die Wiedergabe der selten gehörten zweiten „Leonoren“-Duverture von Beethoven, die freilih einen Ver- gleich mit der bekannten dritten niht aushalten kann. Au die {röhlihe D-dur-Symphonie von Haydn wurde in äußerst (olger Weise vorgeführt und wirkte in ihrer einfachen, anmuthigen Gestaltung wohlthuend, gleih einer fonnigen Frühlingslandschaft. Die beliebte und viel gehörte Symphonie „Im Walde“ von Raff mit ihren vier lang ausgesponnenen, s{öngefärbten, melodiôsen Sätzen fand gleichfalls eine trefflihe Wiedergabe.

Die verflossene Woche war fo außerordentlih reich an Konzerten, daß es niht mögli ist, fie alle zu würdigen. Die Reihe eröffnete am Montag v. W. der Philharmonische Chor unter der Leitung seines verdienstvollen Dirigenten, Herrn Siegfried O chs, mit einem erlesenen Programin, welches im erften Theile die Toccata und Fuge in D-mol1 für Orgel (vorgetragen von Professor Reimann) und zwet Kantaten von Bach enthielt, im zweiten eine neue Komposition „Euphorion“ für Soli, Chor und Orchester von Wilhelm Ber ger und im dritten die Rhapsodie für eine Altstimme, Maänner- chor und Orchester (op. 53) sowie das „Shicksalslied“ von Brahms. Das Hauptinteresse des Abends konzentrierte sich naturgemäß auf die Novität des zweiten Abschnitts, welcher als Text die bekannte Episode aus dem zweiten Theil des „Faust“ von Goethe zu Grunde liegt. Schon der Gedanke, den opernhaft phantastishen Vorgang musikalish zu beleben und zu verdeutlichen, verdiente alle An- erkennung, selbs wenn die Ausführung nicht befriedigt hätte. Aber Berger's musikalische Befähigung hat sich hier glänzend bewährt ; flar gegliedert und flangshôn baut si auf wenigen Hauptthemen das Ganze ur Chöre und Soli lösen einander, der Dichtung entsprechend, in angenehmer See ab und werden durch den fesseläd instrumen- tierten Orhhestersaß wirksam unterstüyt. Das Werk fand eine vortreffliche Interpretierung. Die Hauptpartien waren in den Händen dec Damen Herzog (Euphorion), Goeße (Helena) und des Herrn von Milde (Faust). Der zweite Kammermusik-Abend von Fräulein Helene Geisler (Klavier), und den Herren Franz Fink (Violine) und Leo Schratten- holz b augen! verlief in genußreiher Weise und zeigte wiederum ein sehr präzises, reines Zusammenspiel, besonders im C-moll-Irio (op. 1) von Beethoven. Nur hätte die Violoncellostimme bei begleitenden Stellen, namentli in der Tiefe mehr hecvortreten müssen, man glaubte da oft, niht vorhaxdene Generalpausen vor sich zu haben. Herr

ink spielte den ersten Saß des zweiten Violinkonzerts von Bruch mit rone ausdrucksvoller, flarer Tongebung und erntete reihen Beifall. Fräulein Geisler begleitete sehr dezent und anshmiegend und zeigte auch im Triospiel einen guten Vortrag und sicheres tehnishes Können Gleichfalls am Montag gaben Frau Helene Manz und Fert Konzectmeister Alfred Meyer ein Konzert, welches den eethoven-Saal ziemlich gefüllt hatte. Mehrere Gesänge von Brahms lagen für die nicht mehr frische Stimme der Sängerin recht ungünstig; besser gelangen ihr ein Lied von Siegfried Fall „Leuchtende Tage“ und Hugo Welff's graziöses „Mögen alle bösen Zungen“ ; beides wurde da capo getan, Sehr gut trug die Sängerin zum Schluß Volkslieder in Friedl nder’scher und Reimann’ [her Bearbeitung vor; besonders in dem zarten Stücke „Es steht ein’ Lind?“ konnte fie ihre wohlgeschulte Kopfstimme zur Geltung bringen. Herr Konzertmeister Meyer errang mit Wieniawski's

Ganzen, welche nicht

undstücke bereichert ônig, sondern ein

Scherzo-Tarantella besonders lebhaften Beifall und spielte als Zugabe den „Schwan" von Saint-Saëns.