1900 / 22 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Das Pran iaater Trio“, bestehzad aus den Herren James Kwaft (Klavier), Adolf Rebner (Violine) und Johannes Hegar (Cello), führte sih bei seinem am Dienstag im Saal Bechstein gegebenen ersten Konzerte durch seine musterhasten Vorträge so vortheilhaft ein, daß es auf dem Gebiete der Kammermusik zweifellos zu den ersten zu renen u dürfte. Das Spiel der drei Herren war frisch und temperamentvoll, ihr Zu)jammenwirken harmonisch, exakt und sehr dezent; nur der Vertreter des Klaviers hätte, selbst im Forte, etwas mit seiner Kraft zurückhalten follen, da fie zeitweise in Härte überzugehen drohte. Einen hohen Genuß bot die tad:llose Ausführung der A-dur- Sonate von Beethoven für Cello und Klavier. Die Zuhörer belohnten sie auch dur gebührende Anerkennung und kargten au fonst niht mit ihrem Beifall. Leider war das Konzert niht so zahlrei besuht, wie es den Künstlern in Anbetracht ihrer trefflichen Leistungen zu wünschen gewesen wäre. Im Beethoven-Saal veranstalteten an demselben Tage zwei Üngarn, die Herren Ferdinand Bendiner (Klavier) und Koloman Balaf Ï a (Violine) aus Budapest, ein gut besuhtes Konzert unter Mitwirkung von Fräulein Hella Sauer (Gesang) sowie der Herren Max Schulz- Fürstenberg (Violoncello) und Alfred Witten berg (Violine). Sie begannen ihre Vorträge mit einem hier un- bekannten Ungarischen Trio in F-moll von Koloman Chován, an dessen Wiedergabe ih die Herren Bendiner, Schulz und Witteaberg

betheiligten. E3 zeigt den Komponisten als einen tüchtigen Beherrscher .

der Form, der die {ön erfundenen, echt Iren Themen recht gelFickt verarbeitet. Das Werk erntete reihen Beifall, der zum großen

beil aber auch den Vortragenden galt. Der \{chw“erige Klavierpart, wurde von Herrn F. Bendiner besonders gut durchgeführt. Im weiteren Verlaufe des Abends trat der Genannte auh als Solift auf. E: spielte u. A. mit großer Leidenschaft aber niht ganz einwandfrei in der Auffassung die Sonata appassionata von Beethoven. Herr Ba- lafsa erntete mit dem Vortrage von Vieuxtemps? D-moll-Konzert reihen Beifall. Leider mißlangen ihm in Paganini's nMoise“ vers schiedene Flageolettône, was aber dem Gesammteindruck wenig Eintrag

that. Fräulein Hella Sauer trug drei ungariige Lieder von A. Laszky

und Aurél Kern vor, denen sie eine Zugabe folgen ließ.

räulein Corally Böttcher versammelte am Mittwoch ein beifallfreudiges Publikum zu ihrem Lieder-Abend im Saal Bech- stein. Leider seßte das Konzert ziemlich unglücklich ein: die. Sängerin litt unter einer Indisposition oder einer starken Befangenheit, sodaß se nviht ganz Herrin ihrer Stimme war. Doch sie überwand im Laufe des Abends diesen stôrenden Mangel und führte dann im Vollbesiz“ ihrer Mittel und mit klugem Vortrag die Komponisten, denen der zweite und dritte Theil" des Programms ge“ widmet war, zum Siege. Die Herren Friß Fuhrmeister und Eduard Behm, die selbst ihre Kompositionen feinsinnig

begleiteten, fanden reihe Anerkennung; ihre Lieder, die alle |

eine weihe, lyrishe Stimmung athmen und modernaes Naturgefühl in impressionistishen Bildern wobl am schönsten wiedergeben, fanden in der Sängerin eine feinfühlige Juterpretin. Zu derselben Zeit ließ Herr Eugen d’ Albert szine Virtuosität in einem Klavier-Äbend in der Sing-Akademie glänzen. Eiae von ihm selbst für Klavier bearbeitete Passacaglia in C-moll von Ba brate er zu mächtiger Wirkung, und die Sonata appassionata (op. 57) von Beethoven, die mit ihrem leidenschaftlih stürmischen Charakter eher als jede ihrer Shwestern eine modern \tilisierte Interpretation verträgt, wird man s{öner und eindrucksvoller kaum von einem Andern vor- tragen hôren. Weniger gelangen ihm die gewählten drei Präludien und die Phantasie (op. 49) von Chopin, die eine leihtere Hand er- fordern. Dagegen erfreute der schlichte und klare Vortrag des Im- promptus und der Variationen aus op. 142 von Schubert in hohem Maße. Den Gipfelpunkt des Abends bildete jedo der außerordentlih brillant und mit einer aller Schwierigkeiten \pottenden Bravour gespitelte „Carneval*“ von Schumann, der dem Künstler S Beifall eintrug. Ein von ibm selbs komponiertes Scherzo fand warme An- erkennung. Als nach der glänzenden Auéführung des geisivollen „Nachtfalter*-Walzer-Capriccios von Strauß - Tausig der Applaus arniht enden wolite, gab Herr d’Albert noh die A-mo11-Etüde von bopin (op. 25, 11) zu.

Der am Donnerstag im Saal Bechstein gegebene Lieder- Abend der . beliebten Sängerin Mary Forreft trug der Konzert- geberin raushenden Beifall des zablreih ershienenen Publikums ein. Es läßt ih dies wohl dadur erklären, daß die Künftlerin eine vor- trefflihe Sbulung und auch Temperament besißt. Ihre Intonation it aber nicht immer ganz rein, und die Auffaffung oft nicht vertieft ‘genug ; so gelang das Brahms'she „Immer leiser wird mein Sálummer“ nicht aanz nach Wunsch. ungleih besser dagegen das \{lihte „Sandmännthen“ von demselben Komponisten. Ueberhzupt

klingt die Stimme im Piano der Müttellage am besten, während sih im Forte leiht eine Ueberanstrengung geltend mat. Die Sängerinnen Fräulein Ellen Sarfen und Fräulein Maria Arendt ließen sh ebenfalls am Donnerstag im Beethoven- Saal hôcen. ie erstere, eine noch sehr junge Künstlerin, hat ihre Ausbildung in Dresden genossen; sie besißt eine frische, hohe Sopranstimme, die si für die Bühne eignet, ebenso wie der dramatisch belebte Vortrag. den sie im Liede zuweilen an unrehter Stelle an- bringt; zu loben is ferner ihre musikalishe Sicherheit. Die Let} stungen der Altistin erschienen für den Konzertsaal noh nit reif. An demselben Abend hatte sih ein zahlreihes Publikum im Saale der Philharmonte eingefunden. wo Herc Gugöne saye ein Konzert mit Begleitung des Philharmonischen cchesters gab. Das Programm - enthielt vorzugsweise deutshe Musik, welche der namentlih technisch auf der vollen Hoh? seiner Aufgabe stéhende Künstler unter lebhaftem Beifall zu Gehör braÿte. Das gleichfalls am Donnerstag im Römischen Hofe von Herrn Weinberg und Frau Weinberg-Goeße gegebene Konzert bot ein mit Geshmack gewähltes, abwehselungreihes Programm. Ganz neu, aber recht unbedeutend waren zwei Lieder (Manuskript) von Sis Wolfgang, von denen insbesondere das zweite gar zu ehr den - Charakter eines Kaplets an \siŸY trug. Frau Wein- berg besißt eine weihe, angenehme, aber nit allzu ‘au?giebige und umfangreiche Stimme. Ihr anmuthiger Vortrag bekundete rihtiges, wenn auch nit gerade intensives Empfinden und fand bei der zahlrei versammelten Zuhörerschaft reihea Beifall. Herc Wein- berg erzielte durh seine Vortragsweise eine bessere Wirkung als dur den Wohllaut seiner Stimme, nur follte er sih vor allzu- großer Ueberschwänglihkeit im Ausdruck hüten. Vortrefflich war seine Klavierbegleitung zu den Gesängen seiner Partnerin.

Am Freitag gelangten im Saale dec Philharmonie unter Leitung des Herrn Nicolai von Kasanli Bruhftücke aus- der Oper „Ruslan und Ludmilla" von Michael Glinka zu Gehör. In Deutschland ift bisher nuz eine Oper des Komponisten, „Das Leben für den Zar“, und zwar mit unbestritteaem Er- folg aufgeführt worden. Die Handlung der Oper ist einer Puschkin’shen, wohl eine kleinrussische Sage behandelnden Dich: tung entlehnt; beklagen muß man es aber, daß es Puschkin selbst nit mehr vergönnt war, wie er beabsihtigte, das Opernlibretto für Glinka zu schaffen; denn die B-arbeitung von fremder Hand erscheint als kindlihes, oft sinnwidriges Machwerk. JInwieweit die Ma, ins Deutsche daran Shuld ist, entzieht Äh der Beurtheilung. Glinka's Musik zu diesem Text fehlt zwar der ausgeprägt national - russishe Charakter, aber manches ‘von der \lavishen Eigenart ist ihr do geblieben. Der orcestrale Theil weist große Schönheiten, viel rhythmish: Anmuth und eine sehr sympathish b-rührende Melodik auf. Die Jnitrumentation is eine glänzende, und die Musik bringt die einzelnen Phasen der Handlung zu vollem Au3- druck. Leider liegt troßdem etne niht zu leugnende Monotonie über der ganzen Tondichtung, die ih vielleicht bei scenisher Gestaltung nicht so bemerkbar gemacht haben würde. Belebend wirkten nur die charafterishen Tonstücke des Orchesters: „Marsch“, „Türkischer und arabisher Tanz“, sowie der kaukasishe Nationaltanz „Die Lesginka“. Um die Aufführung maten sih bewährte Künstler verdient. Für die oft an die Stimme recht hohe Ansprüche stellende Sopranpartie hatte man Frau Herzog gewcnnen, welhe mit ihrem bellen, glockenreinen Organ in künstlerisher Weise ihre Aufgabe löste. Die Altyartie sang Frau Elisabeth Ertér, deren breit- aus\trömende Stimme von großer Klangshönheit und Fülle war. Beiden Künstlerinnen wurde rauschender Beifall zu 1heil. Die anderen Aufgaben wurden durch die Herren Heß, Heinemann, Bender und Severin gut gelöst. Di2 Chöre hätten zum theil voller, zum theil feiner absattiert erklingen können. Zu loben war dagegen die Präzision in den Einsäten. Der jung? Dirigent leitete die Aufführung fris und energisch, und reiher Dank wurde ihna von seiten der Zuhörer gespendet. Gin Schweizer Pianist, Per Ernft Lohbrunner ver- anstaltete an demselben Abend im Saal Bechstein seinen erften Klavier-Akend. Neben sauberer Technik zeigte er zarte Tongebung ; die Vortragsart erschien jz voch noch niht genügend ausgefeilt, auch beein- trähtigte ein etwas zu shnelles Tempo den sonft günstigen Gesammt- eindruck. d’'Albert’s Fis-moll-Sonate war keine glücklihe Wahl für dea Anfang des Konzerts. Scchumann's Symphonishe Etude lag der Individualität des Konzertgebers entschieden günstiger.

Fn demselben Saal gab am Sonnabend Abend das Quartett der Herren Professor Halir, Exner, Müller und Dechert, unter Mitwirkung des Herra Hofkapellmeisters Weingartner seinen dritten Kammermusik-Abend. Eröffnet wurde derselbe mit dem Streich- quartett in Es-dur von Haydn, das von den vier Künstlern in der ge-

wohnten charakteriftishen und vollendeten Weise vorgeführt wurde. Welch eine tiefe Empfiadung in dem s{chönen Andante, welche Zierlichkeit und Musik freudigkeit in dem reizenden Scherzo und dem geradezu prickelnden Finale! Leider trat bei dem si anschliezenden neuen Quartett Nr. 2 in F-moll (op. 26) von Weingartner ein Umshwung in der allgemein guten Stimmung ein. Das Werk erwies sih als phrasenhaft und ohne rehten Gehalt. Da war auch kaum ein Gedanke, der anmuthend oder packend gewesen wäre; man suhte v-rgeblih nah einer Melodie, die versöhnend gewirkt hätte, und ‘da, wo sie einmal geboten zu werden schien, in der Mitte des Adagio cantabile, wurde fie dur die ab- N eintôönige Begleitung der anderen Instrumente wieder völlig beeinträhtigt. Den Höhevunkt des Unbe haglichen an aber jeden- falls der Sihlußsag, das Vivace furioso. Die Künstler hatten {h ver- geblih bemüht, dem undankbaren Werke Erfolg zu. verschaffen Reichlich entschädiat wurden die Zuhörer dagegen durch das unübertrefflih |chöne Es-dur-Quintett füc Klavier (op. 44) vonScumann, bei dessen fa3zinteren- der Vorführung sh Herr Weingartner als gewiegten Klavier spieler und glämzenden Dirigenten erwies, der es versteht, durch seine Begeiste- rung Mitspieler und Zuhörer hinzureißen. Herr Dr. Franz Kublo gab mit-dem Ph ilharmonischen Or heft er gleihfalls am Sonnabend im Beethoven-Saal einen Klavierabend. Ec beherrscht die Technik in einer W-ise, die auf äußerst sorgfältige Vo: bildung schließen läßt. S-inem Vortrag fehlte es aber an Wärme.

Im Schiller-Theater findet am Sonrabend ausnahmsweise eine Nachmittags - Vorstellung statt, es geht als zweite Schüler- Vorstellung „Iphigenie auf Tauris“ mit Frau Wiecke und den Herren Bat, Paeschke, Gregort und Thurner in den Hauptrollen tin Scene. Füc Freitag Abend is eine Wiederholung des Trauerspiels „Die Jungfrau von Orleans* angeseßt

Fm Neuen Theater gelangt in Abänderung des Wochenspiel- plans morgen, sowie am Freitaz, Sonnabend und Sonntag Abend E. von Wolzogen’s Lustspiel „Ein unbeshriebenes Blatt“ zur Auf- führung, und zwar wiederum mit Frau Nuscha Buße als Gertrud und Hecru Aenderly Lebius als Professor Mohl. Thilo von Trotha’ s Lustspiel „Hofgunst“ geht am kommenden Sonntag zum ersten Viale als Nahmittagsvorstellung zu halben Preisen in Scene.

In dem morgen, Donnerstag, Abends 7 bis 8 Uhr, in der Per C E (am S stattfindenden K irchen- onzert des Organistea H:.rcn Bernhard Irrgang werden mit- wirken : Fräulein Margarete Habreht (Sopran), Fräulein Katharina von Schütz (Alt) und Herr Walther Habenicht (Violine). Der Eintritt

ist frei. Mannigfaltiges. Berlin, den 24. Januar 1900.

Amtlich wird gemeldet: In der Naht vom 23. zum 24. Januar um 2 Uhr entgleisten die Maschine und die 9 folgenden Wagen des vom Rangierbahnhofe Rummelsburg nah dem Rangier- bahnhofe Pankow verkehrenden Güterzuges 8746 bei der Durch- fahrt dur die Station Shönhauser-Allee hinter dem Herz- \sttück der nach Pankow abzweigend-n Weiche. Die Ursache ist bisher nicht ermittelt. Der Heizer wurde getödtet, der Lokomotivführer {wer und der Zugführer und cin Bremser anscheinend leiht verlegt. Die Berleßten wurden in das Krankenhaus Friedrihshain gebracht.

In der „Urania“ findet heute der 9. Centeaar-Vortrag statt, und zwar wiro Professor Rubner. über „dea Kam»f um die Gesund- heit* sprechen. Morgen findet die Premiòre des neuen dekorativ anu8- aestaiteten Vortrags „Von den Alpen zum Vesuv“ von Ur. P. SHhwahn, statt. Jm Hörsaal spriht heute Herr Dr.- P_Schwahn über „den Vulkanismus der Erde“, morgen Herr Dr. P. Spies über „das Grundgesey elektrischer Strôme“, während am Freitag noh einmal der Vortrag „Berlin vor hundert Jahren“ wiederholt wird.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Modder River, 23. Januar. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus.) ‘Am Montag Abend wurde unter dem Schuße heftigen Artilleriefeuers ein Aufklärungsmarsh gegen Magers- fontein zu unternommen. Der Feind, der das Geschüßfeuer sehr gut erwiderte, ist, wie sih herausstellte, noch sehr stark an Zahl. Das Feuern dauerte nah dem Dunkelwerden noch fort und wurde auch heute früh wieder aufgenommen.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

zum Deutschen Reihs-Anz

A 22.

Erste Beilage eiger und Königlich Preußi)

Berlin, Mittwoch, den 24. Januar

dz

Deutsches Reich.

Ein- und Ausfuhr von Getreide und Mehl im deutschen Zollgebiet.

Davon Einfuhr dz

Seit dem

a. unmittelbar in den E 8s freien Verkehr (sofort | „gLelene verzollte Mengen) (Mühlenlager

Gesammteinfuhr

Januar, 1. Hälfte

þ. Ver-

Januar

c. auf Nieder-

lagen

Fanuar, 1. Hälfte 1. Hälfte \Januar, 1. Hälfte

1. Januar im Mühlen- lager, verkehr verzollte Mengen

dz

Abgang von Niederlagen in den freien Verkehr dz

a. verzollte Mengen

Januar, 1. Hälfte

þ. Veredelungs8- verkehr (Mühlen- lager 2c.)

Fanuar, 1. Hälfte

c. zollfrei von in- ländischen Konten } abgeschrieben

Seit dem 1. Januar

hen Staats-Anzeiger.

Davon Ausfuhr dz

Gesammtausfuhr

Januar, 1. Hälfte

a. aus freiem Verkehr b. aus Mühlenlagern

Januar, 1. Hälft:

c. von Nieder- [agen

Januar, 1. Hälfte

202 986 193 460 81 366 303 093 11 954 513

Außerdem zollfrei für Bewohner des Grenzbe

112 119 4299 138 596 19 770 53 850 2 227 131 3718 6 768 30 6 Zen

Berlin, den 24. Januar 1900.

Bezeichnung

der

Zusammenstellung der pro Fuli-Oktober-T

86 612 35 094 27 516 72 244

3 392

zirks: Januar 1. Hälfte : Einfuhrübers Fuß

(* 1764 dz (f

von

S Am 1. Juli/Oktober 1899 sind an Renten übernommen

178 613 43 853 19 120

83 574 1 282

507 dz.

*) Die einge 1900 von gemi land8mengen sin

Kaiserliches Statistishes Amt. Scheel.

Weizenmehl

Lu As d*) in Zolllagerna am 15. SFanuar 1900

ebn Berechneter an A TIREO d

Ausfuhrüberschuß

Ausländischer L pie

Königreich Preufßen.

Finanz-Ministerium. ermin 1899 durch die Rentenbanken erzielten Resultate.

chten

Í t e de lagerten Inlandsmengen un Lagern in den freien d nicht berücksichtigt.

Die Berechtigten haben dafür Abfindungen erhalten

zu 2/10 des Betrages der

vollen Rente (43 9/0) zu

9/10

a. b.

Summa

des Betrages

Summa

sämmtlicher

in Rentenbriefen

a.

für die

_Renten- Ablösungs- Kapitalien

pro Juli-

106 998 12 690 22 725

5 919

9 862 4 366 11 642 7 715

d die seit dem 1. Januar Verker gebrachten Aus-

31 035 14 547 2 298 307 250

An

find

Olktober-

1. Oktober Staatskaf

Die Kapita- lien, von

Die aus- Plichtigen geloosten, 18fachen Bes

am trage der Rente an die

1899 eingezahlt

fältigen | ddn Ber

O Wetterbetiht vom 24. Januar 1900, Theater. Sonnabend: Volksthümlihe Vorstellung zu balben Konzerte Ú

8 Uhr M s. A L reisen: Zur Feier des Geburtstages Seiner L : hr Morgen Königliche Schauspiele. Donnerstag: Opern- Majestät des Kaisers: Bei festlih erleuhtetem | Philharmonie. Donnerstag, Anfang 7# Uhr: |

| haus. 23. Vorstellung. Der Evangelimanu. Hause: Der Freischüß. (Caspar: Herr Nobert | Konzert mit eigenen Kompositionen von Karl | Musikalishes Schauspiel in 2 Aufzügen, na einer | Biberti, als Gast.) Glei. Wind. | Wetter.

der vollen Renten Staats- Abfindungen |Fermin 1899| Renten- | rechtigten die ; Abfindungen

von den A t bts Rente gekündigt briefe | in Renten- rente resp. betragen | briefen ver-

0 pflichteten (44 9/0) éindèuablt langt O

tenbank. Nentenban Ld ft

Staatskasse

gon Dr. Leopold Florian Meihner erzäblten wabren | aetha: (Plumfet: Herr Robert Biberti, als

, von elm Kien nfan r. Y A Tes TONE Shauspielhaus. 2%. Norstellung. Das Bären- | Sast.) Abends: Der Zigeunerbarou. fell. SHtwank in 3 Aufzügen von Gustav Kadel- T TESSST burg. Anfang 7# Uhr.

Stationen.

M4 « t 4 . | | | Ls pati E j | / j

Saal Bechstein. Donrerstag, Anfang 8 Uhr: T M LIIL. Klavier-Abend von Ernst Lochbrunnuer.

Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeressp

red. in Millim. in 0 Celsius

Temperatur D MIWMOO NIONUAAN-I 59C. = 409N.

| S M. M. M | S M |S M |S M. H |S 434775) 434775 5 120|777/0] 439 895/777/4] 67 018/61

476950) |— Freitag: Opernhaus. Der Barbier von | Lessing-Theater. Donnerstag: Als ih 26 1381275) 1080 Sevilla. Komishe Oper in 2 Aufzügen von wiederkam Beethoven-§a Donnerstaz, A 74 Uhr: 1219/10 24 975 26 175 7895| 26 960| 69 540/26] 138 L Gioadimo Rossini. Dichtung nah Beaumarhais | Freitag: Der Tugendhof, G s E ER Sa Lg Bo: E Se 10 782| 20 224 Gol 9341661 2219/22 | 236384/22 | %560183/49/ 703200 onnabe 16 800 18 660 195|555/9 18 855|555/9 48 494/06 522 900 1 674

von Cesar Sterbini, überseßt von Ignaz Kollmann. nd: Als ich wiederkam und Johannes Miersh (Violine) Berlin . . w 2 (Rosine: Frau Nellie Melba, als Gast.) Anfang Magdeb En w a 09 764 848| 50 848 50 6 800 8 660 s E 4 170136 27 770 3 631

Ne, s E A E lie N Theat Ebi Hannover 34 215| 775 rejervejaß 2. relle der Plaße: ¿Fremden-Loge eues CYeaiecL. auerdamm 4a. Don- | Zirkus Schumann Im eleganten, renovterten cer L è Z ; é ? war: Derialt E a rel He Ras E S nerstag: Ein unbeschriebenes Blatt. Lustspiel | Zirkua Renz, Karlstraße. Donnerstag, Abends präzise q Münset teles aas Rhein- S e e Sd o L: TV. Race: Eiche A von Se, on Ne, 74 Uhr: Eiite-Abend. Gala-Programm. Nur rovinz

. Rang Sihplaß S §, IV. Rang Steh- | Freitag: Ein unbeschriebenes Blatt. noch einige Tage: Die ersten und einzigen M der Provinz 124/70 124

play 1 Æ 50 s. Sonntag, Nachuittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: chen Shauspielhans. 26. Vorstellung. Sonder- Hofgunft. Lustspiel in 4 Aufzügen von Thilo | Nur E e Zeit: Die A Satt osen 110/70 110 4 308/90 4 308 77

Abonnement B. 4. Vorftellung. Auf Allerhöchften | yon Trotha N ; S 12 Afkimotos.. Die Araber 2. Nur noch in, und zwar: Befehl: Zum erften Male: Der Eisenzahn. ite einige «Aufführungen: Das G ünzende Steitin, Provin Pommern l L tershau : er warze un er aus der Provinz eswig- Belle - Alliance - Theater. Gastspiel des | weiße Ritter mit sämmtlichen Einlagen. Die Holstein 9 293/60] _2 293 ol 224 38 338 a 38 836 3 026 41 861

Historishes Schauspiel in 5 Aufzügen von Jofe Lauff. Anfang 74 Uhr. fiñg is S „Shlierseer Bauern-Theaters“. Donnerstag, Abends | unerreiht dastebenden Original-Dressuren des i , 18 Uhr: Der Protzenbauer. G g ; a Deutsches Theater. Donnerstag: Der Probe Freitag, Abends 8 Uhr: Almenrausch und T Eoectuci Borsltlaie E 19 837 696|30]21 212 388] 514 [1 353 248/20|22 565 636 i 19 876 034 v 291 224 1356 27320122 607 498

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kandidat. Anfang 74 Uhr. Sonntag: 2 Vorstellungen: Nachmittags Uhr Uebernahmeterminen . . . | 1374 692 Freitag: ider LE I acbibar. Edelwe und Abends 74 Uhr. Nachmittags 1 Kind frei. h Summe [T3575 190 onnabend: Der Probekandidat. Außerdem sind an Rente übernommen und haben die L | Berechtigten dafür an |

Schuldverschreibungen bezw. |

Rentenbriefen erhalten Paderborner 943 154 04 | 6098936/04 | 1016 248/11 3437745 488 917/63

12 | 23513 756/12 | 1835 447/52

17 | 5 273 908/17 21 710/11 34 | 1576525/34 9 864/50 66 122 747/66 _ |— 09 144 861/09 fe 19 | 179136719 | 1836 832/68 | 391456| | 142516/26 49 | 9073 871/49 33 717/92 65 | 9 38401465 93 643/64 54 | 1571 827/54 an lia G O7 p30 106 191/29 | 6238101629 | 2077 898/37] 10 665 105 496 947 855] 2 427 052 13440499 374 907 134/9[37 372 128|50|225 249 150

O9 J22 3980| 2 033 4D 421/061 fob 923/424/0139 450 0261871235 914 Zo5l P

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I Lider Abadtut: De iti d Residenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- iner eater. Donnerstag: Das deutsche | burg. Donnerstag: Die Dame von Maxim. ilien - id Jahrhundert. (La dame de chez Maxim) Schwank Familien-Nachrichten. Freitag (20. Abonnements - Vorstellung): Der | in 3 Akten von Georges Feydeau. Uebersezt und | Geboren: Ein Sohn: Hrn. Wilhelm von a. von Haugwihÿ (Lehnhaus). Tilgungskasse. . . Gestorben : Hr. Kammergerichtsrath Richard Busch b. von der Eichsfeldschen B Dtinimu Ma (Bexliy), Or. Major a- D Fels Dalixey O l oda Ee mittleren norwegishen Küste lag, nordostwärts na ; : reslau). Fr. Hedwig von Dandemer, L Us R A E mitileren norwegischen Küfte lag, norbostwêrts nab | Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Don- | Sonntag, Nathmittags 3 Uhr : Bei bis über die | von Ribbed (Sp 1 Shles : E PL rf Sottland ein neues Minimum erschienen, welches | nerstag, Abends 8 Ubr: Jn Behandlung. Komödie Hälfte ermäßigten Preisen: Der Schlafwagen- 64 718 feinen EinAuß bereits über das Nordscegebiet aus- | in 3 Aufzügen von Max Dreyer. Controleur. E i 5 846 gebreitet hat, wo das Barometer wieder in raschem | _ Freitag, Abends 8 Uhr: Die Jungfrau von vom 7. Juli 1891 Oer 2 323 estfalen u. Rheinprov. 72 323

Fallen begriff-n ist. In Deutschland dauert das Orleans. 4 2 L Verantwortlicher Nedakteur: (Rentengutsrenten) ¿ : milde, trübe Wetter fort, nur in den nordöstlichen | „Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr (zweite Schüler- Thalia Ae M n Direktor Siemenroth in Berlin. : f Vligegla A s71 698

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bearbeitet von Benno Jacobson. In Scene geseht von Sigmund Lautenburg. Anfang 7} Uhr. Freitag und folgende Tage: Die Dame von

goldene Käfig. Sonnabend: König Heinrich.

Brandenburg c. auf Grund des Gese es l, Sachsen

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Gebietétbeilen herrscht heitere Witterung. Eine er- | Vorstellung): Jvhigeuie auf Tauris. Abends Donnerstag: Ju ; : heblihe Aenderung des Wetters ist demnächst Tod 8 Uhr: Ju Behandlung. ftattungspofse mit Gesang und Tanz in 3 Akten | Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. ommern O e ee eswig-Holstein .

nicht zu erwarten. R L von Jean Kren und Alfred S{önfeld. Musik Druck der Norddeutschen Buchdrueerei und Nerlags- s: Deutsche Seewarte. | Theater des Westens, (Opernhaus,) Don- = I

von Max Schmidt. Anfang 74 Uhr. : : a t nerstag: Zum 25, Male: Der Zigeunerbaron Son unn, R L es ub n E b g ata itr g clgós Grad E A | Dazu 22 607 498 E : . : . onntas, Iachmitta Ss j «o nion Freitag (19. Fretitags- Abonnements-Vorstellung) : | Preisen : Freund SFrih. (Rabbi Sichel: Gustav Acht Beilagen Ueberhaupt |25 130 744

Undiue. Kober, als Gast.) (einshließlich Börsen-Beilage).

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