1900 / 32 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

aggregiert. Frhr. Stasöl v. Holftein, Hauvtm. z. D. und Bezirks- Offizier beim Landw. Bezirk Calw, den Charakter als Major erhalten. Bauer, Hauptm. im 8. Inf. Regt. Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden, unter Sutbeumg. von dem Kommando als Zaun bei der 52. Inf. Brig. (2. K. W.), als Komp. Chef in das ‘Gren. Regt. Königin Olga: Nr. 119 E Stühmke, Oberlt. im 8. Inf. Regt. Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden, als Adjutant zur 52. Inf. Brig. Q W.) kommandiert. Fack, Oberlt. im Gren. Regt. König I Nr. 123, kommandiert als Adjutant bei der 54. Inf. Brig. (4.*K. W.), zum Hauptm. befördert. Keim,-Lt.-im 10.-Jnf. Regt. Nr. 180, in das Inf. Negt. Kaiser Friedri, König von reußen Nr. 125 verseßt. Frhr. v. Gültlingen (Wilhelm), berlt. im Drag. Regt. Königin Olga Nr. 25, zum überzähl. Rittm., Frhr. Cavler v. ODedheim.-gen. Baut. (Hans), Lt. im Ulan. Regt. König Wilhelm 1. Nr. 20, zum Oberlt., befördert. Ein Patent ihres Dienstgrades erhalten : die Hauptleute und Komp. Chefs: Tuttmann im 8, Inf. Regt. Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden, Holßhausen im 9. Inf. Regt. Nr. 127, Gerner ‘im Inf. Regt. Kaiser Friedrich, König von uen Nr. 125, Zöpprig im 4. Inf. Regt. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Oesterreih, König von Ungarn, Breyer im Inf. Negt. Alt-Württemberg Nr. 121, Amman v. Bo- rowsky im Inf. Regt. König Wilhelm T. Nr. 124, Steiniger, Hauptm. im 8. Inf. Negt. Nr. 126 Großberzog Friedrich von Baden, : kommandiert als Erzieher am Kadettenhause in Köslin, Mügge, Jürgensen, Oberlts, in demselben Regt., Wöllwarth, Oberlt. im Inf. Regt. Tos Wilbelm I. Nr. 124, Graf v. Reishach, Oberlt. im Inf. Regt. Alt-Württembera Nr. 121, hr. v. Mühlen, Oberlt. im 10. Inf. Regt. Nr. 180, Menzel, berlt. im 4, Inf. Regt. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Oefter- rei, König von AUB, Niemañn, Hauptm. und Battr. Chef im 3. Feld-Art. Regt. Nr. 49, Schlee, Hauptm. im 2. Feld-Art.-Negt. Nr. 29 Prinz-Regent Luitpold von Bayern, kommandiert als Adjutant bei der 26. Feld-Art. Brig. (1. K. W.), Mohs, Oberlt. im 3. Feld- Artillerie-Regiment Nr. 49, Maessen, Oberlt. im Feld-Art. Regt. König Karl Nr. 13, Meyer, Oberlt. im Feld-Artillerie-Regiment Ne. 75, Erdmenger, Hauptmann in der 3. Ingenieur-Jnfsvektion. Die Fähnrihe: Mayvyser, Albrecht im Inf. Negt. Kaiser Wilhelm König von Preußen Nr. 120, Müller im 4. Inf. Regt. Nr.-122 Kaiser Franz Ioseph von Oesterrei, König von Ungarn, Hiller, Berner im Gren. Regt König Karl Nr. 123, Frhr. v. Hirs\ch- berg, Nöller, Berndt, Niemann im Inf. Regt. König Wilhelm I. Nr. 124, Erbelding im 10. Inf. Regt. Nr. 180, Graf v. Degenfeld-Schonburg im Dras. Regt Königin Olga Nr. 25, dieser unter Versezung in das Drag. Negt. König Nr. 26, v. Neubronner im Drag. Regt. König Nr. 26, Gaißer im Feld- Art. Regt. König Karl Nr. 13, Baas im Pion. Bat. Nr. 13, zu Lts. ; die Unteroffiziere: Horlacher im Inf. Regt. Kaiser Wilhelra, König von Preußen Nr. 120, Leibrock, Wirth im Inf. Regt. Alt-Württemberg Nr. 121, Ableiter im Inf. Negt. Kaiser Friedrich, König von Preußen ‘Nr. 125, M uff (Wolfgang), Muff (Fried- ri} im 3. Inf. Regt. Nr. 126 Großberzog Friedrich von Baden, Habn, Ciolina im 9. Inf. Regt. Nr. 127, Lademann im 10. Inf. Regt. Nr. 180, Dießsh im Drag. Regt. Königin Olga Nr. 25, Tscherning, v. Marchtaler im Feld-Art. Regt. König Karl Nr. 13, zu Fähnrihen, befördert.

Im Beurlaubtenstande. 27. Januar. DieLts.: Strack von der Res. des Inf. Regts. Kaiser Friedrih, König von Preußen Nr. 125, Geilsdörfer von der Res. des Inf. Negts. König Wil- helm I. Nr. 124, Wintterlin, Paur, Vayhinger von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Stuttaart, Böhmert von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Reutlingen, Kölle von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Ulm, Schilling von der Inf. 2, Aufgebots, Schuler, Löhnefinke vom Train 1. Aufgebots, des Landw. Bezirks Stuttgart, Ganzhorn vom Train 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Gmünd, zu Oberlts.; die Vize-Feldwebel : Sch{weizer vom Landw. Bezirk Calw, zum Lt. der Ref. des 4. Inf. Regts. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Oesterreich, König von Ungzrn, vom Landw. Bezirk Stuttgart: Weyrauch, Lang zu Lts. der Ne?. des Inf. Regts. Alt-Württemberg Nr. 121, Schefold, Schickhardt zu Lts. der Res. des 4. Inf. Regts. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von O-fterreich, König von Ungarn, Schaal zum Lt. der Res. des Inf. Regts. König Wilhelm I. Nr. 124, vom Landw. Bezirk Reutlingen: Bidlingmaier, Traebert, Lorey zu Lts. der Res. des 4. Inf. Regts. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Oesterrei, König von Ungarn, Wenz zum Lt. der Res. des 10. Inf. Regts. Nr. 180, Gisenmenger vom Landw. Bezirk Lutwigébura, zum Lt. der Res. des Inf. Regts. Alt, Württemberg Rr. 121, Stainl vom Landw. Bezirk Heilbronn, zum Lt. -der Ref. des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen Nr. 120, Hahn vom Landw. Bezirk Eßlingen, zum Lt. der Ref. des Gren. Regts. Königin Olga Nr. 119, Dittus vom Landw. Bezirk Biberach, zum Lt. der Res. des 9. Inf. Regts. Nr. 127, befördert.

Abschiedsbewilligungen. Im Beurlaubtenstande. 27. Januar. v. Maur, Lt. der Landw. a. D., zuleßt in der Art. 2, Aufgebots des Landw. Bezirks Si1u1taart, ausnahmsweise die Er- [laubniß zum Tragen der Landw. Armee-Uniform erhalten.

Kaiserliche Marine.

Offiziere 2. Ernennungen, Beförderungen, Ver- sezungen 2c. Berlin, Schloß, 22. Januar. Meidinger, Oberlt. zur See von der Marinestation der Nordsee zum Stabe S. M. Sghulshiffes ,Mars* übergetreten.

Berlin, Scchbloß, 30. Januar. Stellenbesezungen mit Außer- dienftftellung S. M. Linienschiffes „Bayern“ zum Stabe S. M. Linienschiffes „Kaiser Wilbelm I1.“: Scheder, Kapitän zur See, als Kommandart, Paech, Kapitänlt., als Erster Offizier, v. Studnit, Behnke, Kapitänlts,, Brünivghaus, Oberlt. zur See, nah Sthluß des 2 Coetus der Marine-Akademie, Herr, Frhr. v. Bülow (Friedri), v. Meuron, Goebel, Oberlts. zur See, Oldekop,

ollmann, Frhr. v. Freyberg! Eisenberg- Almendingen,

üchsel, Lorey. Klebe, Stempel, Lts. zur See, Lehmann, Marine-Stabs-Ingen., Tasch, Overhoff, Marine-Jngen., Dr. Behrens, Marine-Stabsarzt, Prieur, Marine- Assist. Arzt.

Die Uebernahme der Karolinen-, Palau- uud M ariauen- Juseln in deutscheu Besitz.

Der Allerhöchfte Erlaß, betreffend die Erklärung des Schhuyz?8 über die Karolinen, Palau und Marianen, vom 18. Juli 1899, und die Allerböchfte Verordnung über die Rechtsverhältnisse im Inselgebiet der Karolinen, Palau und Marianen von demselben Tage sind, wie das „Deutsche Kolonialblatt" mittbeilt, von dem damit beauftragten Koiserlihen Gouv:rneur von Bennigsen bei der feierlihen Flaggen» bifsung in Ponape am 12. Oktober, in Y1p am 3. und in Saipan am 17. November 1899 öffentlich verkündigt worden.

Der Kaiserlihe Gouverneur berichtet über seine Reise zum Zweck der Uebernahme dieses Inselgebiets unter dem 30. Nooember v. J. vom Bord des Dampfers „Kudat" Folgend:

Am 27. September 1899 verließen wir gleichzeitig mit S. M. S. eJaguar® die Rhede von Herbertéhöhe. Während die für die Ver- waltung des neu erworbenen Inselgediets bestimmten Beamten zu- gleih mit mir fih auf der „Kuzat" einschifften, wurde Herr Professor Dr. Volfkens, der behufs botanisher Untecsuhungen ih uns an- ges{lofsen hatte, auf meine Biite von Herrn Kapitän Kinderling in die Kommandantenmesse des „Jaguar“ aufgenommen. Am 29. Sept:mber ward die äußerste öitlihe Grenzz des Schutzgebiets Neu-Guinea erreicht, und am 3. Oktober gingen wir in der Lagune von Jaluit zu Anker. Dort mußten wir zur Einnahme von Frisch- waffer uns zu einem zweitägigen Aufenthalt entschließen. Auf den Marshall-Fnseln war in den leßten Monaten nih1s von Bedeutung vorgekommen. Die deutshe Kolonie daselbst wurde beim besten Wohlsein angetroffen, und die Osfiziere des „Jaguar“ sowie die der

„Kudat* und die Beamten des Gbuvernements “wurden vom Landes- hauptmann Brandeis und seiner Gemählin in gäftlichfter Weise aufgenonimen. : Am 5. Oktober Mittags wurde die Reise nah Kussaie fort- Pefegt und ‘am 8. Morgens ‘der vön der Jüsel Lele gebildeté Chabrol- fen. “Die Etñfahrti desselben ist zwar ziemlich eng, aber der Hafen selb bietet mit setner umgebung, abgesehen von Zeiten, in denen besonders gerade in die Einfahrt Hineinweht, einen guten und Der Häuptling des Hafenorts Lele, Charley, ift ein gutmüthiger, aber {wächliher Mann, der von dem eit nicht ortsanwesenden amerikanishen „King“ Chatley's Mäht erstreckt fich über ganz Kufsaie, dessen-Bewohaer aber nur. auf rund.500 Köpfe. geshäßt Die Bevölkerung if früher weit zahlreicher gewesen, aber s eingeshleppte Krankheiten

Kúüssaie angelau

\chütßenden B flortee Dftwind sicheren Ankerplagz.

Z ndler Melander pekuniär abhängig ift.

verringert worden. chen Bofstonmission haben den Krankheiten mit gutem Erfolge in \egensreihster Weise Malaria s{cheint auf Kufsaie nicht einheimisch Zeit nimmt die Bevölkerung wieder nahmslos durch die amerikanische zum Chriftenthum bekehrt und steht bereits auf einer verbältniß- Ein großer Theil der Leute kann gut lesen bübsch gebauten, gut en sehr reirlihe Kleidung nah einfahem e freundlih dreinschauenden Frauen und Mädchen tragen ihr langes, s{warzes, mit Blumen verziertes H geschmackvoll auf dem Kopf gescheitelt. finden sich umfangreihe Steinumwallungen, aus Bafaltblöcken und Korallenfteinen ohne Bindematerial lothr aus welcher Zeit fie stammen. *) Am wahrs{einlihsten is wobl, daß fie die Shußwälle einer Handelsniederlassung besonders weit vorgedrungener Sthiffer von den Philippinen oder Sunda-Inseln gebild:t haben. Als Baudenkmale haben diese Mauern keinen befonderen Werth, und da keinerlei Inschriften oder andere Ginrißungen an ihnen erkennbar sind, so werden fie auch hiftorische Aufshlüfse niht geben können. Die Bevölkerung von Kufsaie baut zu ihrem Lebensunterhalte Taro, Kokospalm-n, Bananen, Zuckerrohr in reihfter Fülle und bält sich Schweine, Rindvieh, Hühner, Enten, Hunde als Hausthiere. Das Rindvieh ift ein ausgezeichneter, vollständig acclimatisierter, durch die Mission über Hawaii eingeführter amerikanisher Schlag. europäischen Bedürfnisse befriedigen die Eingeborenen durch Verkauf von Kopra Produktion zur Zeit rund 40 Tonnen im Jahre und Abgabe rüchten, insbesondere einer sehr aromatischen Ananas, en sie auch ihre sehr feinen andanusbläâttera, die siz auf einem sehr eigenthümlihen, ortsüblihen Webstuhl herstellen, Waffen sieht man bei den durchaus friedlihzn Inselbewohnern nicht mehr. Ihren Gesihtszügen und ihrem Benehmen nach ähneln fi: sehr den Bewohnern der Marshall-Inseln. In der Kufsaiesprahz befinden si, Ponape, nach Mittheilung des awerifanisch-n Missionars viel Anklänge an das Malayische. Leute von Kufsaie sprehen ziemlich gutes Englisch das ihnen durch die Mission beigebracht ift. Das Pigeon-Englis if im Gegensay zu den übrigen Gebieten der Südsee hier niht gebräuchlih.

Während Dr. Hahl und Senfft einen dreistündizen Marsch naÿ der an der anderen Seite der Jafel belegenen Mijsionsnieder- laffung antraten, um den amerikanischen Missionar herbeizurufen, fuhr ich mit Korvetten-Kapitän Kinderling, Bezirks- amtmann Frit und Profefsor Dr. Volkens einize Kilometer im Des seihten Waffers und des fumpfizen Ufergeländes wegen war es aber niht mögli, die ziemli \{chrof anfsteigenden Berge der Insel zu erreichen. an diesec Seite von Kusszie eine jedenfalls viele Hunderte von Hekiaren umfassende, fruchtbare Ebzne meist mit fettem lehmigen Untergrund vorgelagert. An einigen Punkten fanden wir gut ausseh:nde Taro- und Zuckerrohrfelder. Die Bergbhänge {einen für die Anlage von Schußvorrichtungen vielleicht Kassaies wird darauf beruhen, die farbige Bevölkerung neben dem Plantagenbau zum stärkeren Betriebe der Viehzuht und zur Kopraproduktion angehalten wird. Der amerikanishe Over-Missionar, der „King“ Charley, im Beisein seiner Rathgeber und zweier untergeordneter europäisch?-r Händler, wurden darüber. belehrt, daß die Karolinen-, Marianea- und Palau- Inseln nun deutih geword:n seien, und daß in einigen Tagen diese Insfelgruppe in Ponape von der spanishen Regierung an die deutschen Verwaltungsbeamten übergeben L der, als zur Zeit der einzige in Kufsaie anwesendz ablehnen zu müffen, theilzunehmen ,

entgegengearbeitet.

mäßig hohen Kulturstufe. und schreiben; gehaltenen Häufern und tra europâäishen Zuschnitt.

auch wohnen dieselben in

Nahe der Ortschaft Lele be- t geshihtet. Niemand weiß,

von Vieh und an anlaufende Gewebe und Hüte aus

Gelegentlih se Bananen- bezw

ebenso wie in der Sprache von

Shannon

Kanu einen Wasserlauf hinauf.

Den Bergen war

Die Zukunft

werden würden. Ober-Missionar es bedauerte, der Flaggenbifseng übernahmen ; deutshe Flagge fünf Tage nach unserer Abreise, da alsdann anzu- ß die Uebergabe erfolgt sein würde, zu hifsen. Kenntniß deutsher Münzen wurde den Einzeborenen thunlichst bei- gebrat, auch versprah die Mission, darauf hinzuwirken, daß in erster Linte nur deutshes Geld als Zablungsmittel verwendet und fremdes Silber allmählich abgestoßen würde. einem spanishen Kriegsschiff besucht worden. spanishe Herrschaft an dieser Insel fast ganz spurlos vorübergegangen. Am 9. wurde die Reise nah Ponape fortgeseßt, und am 11. Morgens lief die „Kudat* kurz; nach dem „Jaguar“ in den nördlichen äußeren Hafen (Santiago- Hafen) von Ponape ein. der von den Spaniern gecharterte amerifanische, auf den Philippinen beheimathete Tranéportdampfer „Uranus“ und im Innenhafen das spanische Kriegs\{chif „General Alawa“. 1 ] wie alle Hâfen der Südsee, stark--mit Riffen -durhseßt und für die Navigation wegen des trüben Wassers und der fehlenden Betonnung Für größeren Veik-hr dücfte des- et zu bezeihnen sein. erlegung des Sitzes des

Missionar,

nehmen war, da

Kafsaie ift nuc einmal von Im übrigen ift die

Hier lag bereits Der Hafen von Ponape ift,

zur Zeit recht s{hwierig. wegen der Hafen als nicht besonders geei wird daber eventuell für später die Bezirksamts nab dem weit besseren Metalanimhafen in Aussiht zu Wird Ponape als Siy der Verwaltung beibehalten, so wird cine etnzehende Betonung und Bebakung des Santiago- Hafens erforderlih werden. ch unserer Ankunft fuhr ih mit Korveiten - Kapitän Vize - Gouverneur Dr. Habl und Bezirksamtaann An der Landungsbrücke wurden wir von dem der- zeitigen Gouverneur Don Ricardo de Castro y Gandara und dem zur Uebergabe des Inselgebieis entsandten spanishen Spezial- Oberstleutnant empfangen und zu einem Rundgange in dem Ort Ponape, dzr fast ganz aus Regierungê8gebäuden bestebt, d2s Fort umschließenden mächtigen Steinmauern befi ‘den si außer- dem nur noch die Niederlassung der katbolischen Mission (panische Franiziskaner) und die Häuser ei1iger kleineren Härdler und Gast- wirthe. Die Mauern sind gegen Eingeborenen Angriffe siherlich stark genug. und jedes Thor derselben war unter spanischer Hzrrschaft Taz und Naht von einem Posten mit scharf geladenem Gewehr bewacht. Die Besatung beftand zulegt aus 130 Mann europäischer Truppen. Eingetorene der Karolinen wurden nicht mebr als Soldaten ver- Die sehr weitläufig angelegten Gebäude sind heut: durch- Aber aus den vielen vochandenen avßerorzentlih mit einigem

nehmen sein.

Kinderling, Frit an Land.

komn=ifsar, Chriftobal

Innerhalb der

weg baufällig und verwahrloft.

einfatzere Verwaltung erforderliden Gebäude wande von Zeit und Mühe unshwer herstellen lassen. F-:\flungsmauer, von der man nur wünschen fann, daß fie recht bald stürzt, damit die Eingeborenen sehen, daß wir Deutsche ihnen gegen-

/*) Sie wie die ähnl:chen Bauten in Metalanim auf Ponape sind bereits ôfter von Deutschen be'prochen und neuerdings sehr eingehend von dem eng!ishen Forscher Christian untersucht worden. sie von den Eingeborenen: selbft aus der Zeit, als die beiden Inseln fehr ftark bevölkert waren, herzurühren.

r Vergl auch Finsch, Karolinen «d Marianen (Holzenda:f'\{e Sammlung N. F. 14. S.

über keiner Festungswälle bedürfen, wird gutes Baumaterial ergeben. Von weitem matt der Ort Ponaye mit jeinen im tropishen Grün glänzenden, weißgrauen Wellblechdächern, seinen an sanft ansteigender Polke sich hinziehendea Mauern ‘und seinen dur fteile, hoch bewaldete

ergkubÞen “nit den rutnenartigen Fel8gebilden von Fokoits gegebenen Hinteëgründ éinen sehr reizhollen Eitndruck. Nahdem wegen der am folgenden Tage vorzunehmenden feierlihen Uebergabe und Flaggen- hifsung mit den Vertretern der spanischen Regierung alles verabredet war, fehrten wir an Bord zurück. Nah-dêm* Vorschlage des spanish:n Kommissars, dem ich zustimmte, sollten in Ponape-die Ost-, in Yzp die West-Karolinen und in Saipan die Marianen ge- sondert übergeben werden. Im Laufe des- Morgens wurde noch von mir und Kapitän Kinderling der „Seneral Alawa* befihtigt, um uns

behufs eventuellen Ankaufs desselben für das Schußgebiet Deut

Neu-Buinea ein Urthäl zu bilden. Das Schiff mukte wegen seiner Größe, seiner unpraktishen Einrihtungen und seiner thzuren Jndtenst- stellungs- und Unterhaltungskoftea für den bezeihneten Zweck für unbrauchbar erklärt werden. Nachmittags unternahm ih in Be- gleitung des Kapitäns Kinderling und des Bezirksamtmanns rig einen Ausflug den öôfilich des Hafens mündenden Fluß hinauf. [s Führer diente uns ein Eingeborener der Junsel Langar, den úüns der dortige Häuptling durh freundlihe Vermittelung des Vorftehers der auf dieser Jasel- erbauten Station der Jaluit-Gesellshaft zur Berfügung geftellt hatte. Die Flußufer und die von uns einen Heineren Nebenfl1ß entlang durchwanderte Landftrecke waren von einem wunderbaren tropischen Pflanzenwuhse, in dem als besonders charakteristisch die Elfenbeinnußpalme und der Brotfruhtbaum hervortraten, bede. Der Boden schien, abgesehen einigen eingestreuten ftzinigen Stellen, fehr fruchtbar zu ü. Die Eingeborenen, mit denen wir in Berührung kamen, waren sehr freundlich und zutraulich. Die Rückfahrt den s{weigsamen, dunkel- beshatteten Fluß hinab bei prahtvollem Abendhimmel der unter- gehenden Sonne entgegen war zauberhaft.

Am 13., Morgens zwishzn 9 und 10 Uhr, fand die feierlih- Uebergabe der Ost-Karolinen in Ponape ftatt. Die deutshea und spanishen Offiziere und Beamten waren dazu vollzählig in großer Uniform erschienen. Der in Ponape wohnende Pater der katholischen Mission wohnte der Feier bei, während die evangelisch: Mission [leider verhindert war, \sich vertreten zu laffen. Außerdem

hatte fich eine ftattlche Anzahl Europäer und Eingeborener

als Zushauzr eiagefunden. Im großen Hofe hinter dem Gouver- neurhause hatten, mit der Front nach dem Hafen und dem vor dem Gouve-nementshause ftehenden Flaggenftode, eine Abtheilung der Be- fazung des „Jaguar“ untzr Führung des Kapitänleutnants Wedding und die \panische Besaßung Aufftellung genommen. Zum Beginn der Feierlichkeit verlas ich den Allerhöchften Erlaß vom 18. Juli 1899, du:ch w?zlchen das JFanselgebiet unter den Kaiseclihen Schuß geftellt wird. Alsdann ging unter dem "Salut des „General Alawa“ die spanische. Flazg2 nieder. Mit den Worten: „Zum Zeihea der Besitzergreifung diefes Landes hissen wir nun die Fahne des Deutschen Reiches“ gab ih darauf den Befehl zum Hifsen der deutschen Flagge, die unter dem Kanonendonner des „Jaguar“ und des „General

lawa“ bohzing. Als die Salutshüsfe verklungen waren, hielt ih folgende Arsprache:

„Nun w-he die Flagge des Deutshen Reiches über diese Inseln für all: Zeit, dem Reich: zur Ehr und dem Feinde zur W-br. Sie bringe diesen Landen untzr deutsch:-r V?zrwaltung das ersehnte Glück und den lang vermißten Frieden. Die Bevölkecung des Landes aber ecinnere fie immerfoct daran, getreue Unterthanen zu seia unserm geliebten Kaiser und König, dem zu Ehren wir in diesem feierlichen Augenblick einstimm-n in den Raf: Seine Majestät der Deutsche Kaiser und König Wilhelm I[. Hurrah, Harrah, Harrah !“

Dann hielt der spanische Gouverneur eine Rede an feine Soldaten des ungefähren Inhalts: Sie schieden jeßt von hier, wo sie in shwerer Zeit die spanische Favne hoch und unbefleckt erbalten hätten, da dur fciedlihen und freundshzfiligen Vertrag die Karolinen an Deutsch- land übergeben feien. Es gzreihe Spanien zur Freude, daß die Insela gerade an die deutsch2 Nation übergingen, da die Vertreter der deut- schen Nation hier wi? auch sonst überall in der Welt in Zeiten der Noth dem fpanishzn Volk gegenüber fich ritterlich und takivoll be- nommen bâtten. Der Gouoerneur {loß seine Rede mit einem Hoch auf Seine Majestät den Deutshen Kaiser, auf das deutshe Heer und die deutsche Marine, was mich vecanlaßte, nomals in folgender Weise das Wort zu ergreifen :

„Es ift für uns Deutsche von hoher Wichtigkeit und gereicht uns zu befonderer Ehre, daß wir dieses Jnselgebiet in friedlicher, freundshaftliher Weise aus den Händen einer Deutschland hbe- freundeten Nation übernehmen. Wir erfüllen eine Pflicht der Freund- schaft und der Ritterlihkeit, wenn wir in diesem Augenb!ick des er- habenen Herrsherhauses des zu unseren Gunsten diese Inseln räumen- den Königreihs Spanien gedeafen: Seine Majestät der König Alfons X[lIl. und Seine Erhabene Mutter, Ihre Majestät die Kbnigin Maria Chriftina von Spanien, Sie leven bo, hoh, hoh!“

Nach Beerdigung der Feterlihkeit wurde im Bureau des Gou- verneurs das Uevergabe - Protokoll festgestellt. Alsdann folgten die deutschen Offiziere und Beamten einer Einladung des Gouverneurs zum Diner. Das Eff?en verlief in der freundshaftlihsten Weise, die in gegenseitigen herz;lihen Ansprah?zn zum Ausdruck kam. Wir empfingen hier, wie au später in Yzp und Saipan, durchaus den Eindruck, daß seitens der Vertreter der spaznishen Nation uns gern das Jaselg-ebiet als Zich:-n der Freundschaft zwishen den beiden Nationen übergeben wurde, und daß der seitens der Spanier vielfah geäußerte Wunsch, daß wir mit der Verwaltung und der Entwickelung der Inseln gutea Ecfolg baben möchten, ihnen wirflich vom Herzen kam. Bei all-en Uebergadegeshäften - be- wiesen die Vertreter der spanishen Regierung das allergrößte Ent- gegenkommen und waren ftets und nach j:der Richtung zur Hilfeleistung bereit. Uns Deutshen find die Eingeborenen in diesen Tagen mit ganz außerordentlicher Freundlichkeit und Vertrauen entgegengekommen. Sie haben auf mich bei meinen vielfahen perföalihen Berührungen mit ihnen auf der Station und bei dea Wanderungen auf der Jasel, die ih nur mit dem Jagdgewehr ohne besondere Bealeitunz troy der Vorkommnisse unter der \panishen Herrschaft ungestört unternahm, den Eindruck einer intelligenten, \tolzea und svmpatbishen Be- völkerung gem2cht. Hochzewahh‘en, muskulös ga?zbaut, schreiten die Männer selbstbewußt einhec, und die Frauen find fih mit ihrem [angwallenden s{hœarzen Haar und ihren s{ö1en Figuren wohl bewußt, daß sie nicht zu den häßlibften ihes Geshlehts gehören. Um dem Alkoholgenuß der Eingeborenen, der niht wenig zur Er- r2gung von Eingeborenen-Unruhen beiträgt, zu steuern,“ ift von mir

durh Eclaß einer Verordnung, die die Abgabe alkoholartiger Ge- tränke an EGingzborene verbietet, das erforderlih2 Mittel gegeben worden. Die Zahl d2r Eingeborenen auf der Jasel Ponzpe wird auf etwa 4000 geschäßt, die zu einem geringen Bruchtheil H:iden und sonst angeblich zu etwa zwei Dritteln Protestanten und einem Drittel Katholiken si-d. Für die katholishe Mission siad zur Zeit auf Ponape drei Franzizfaner thätig. Die proteftantishe Mission ist, die amerifanishe Bostonmifsion, die fast ausfchließlich mit eingeborenen Lehrern arbeitet.

Am 20. hatten siŸ auf Einladung des Vize-Gouverneurs3 Dr. Hahl die Fäuptlinge der Insel in Ponape versammelt. Die einflußreihen L-ute waren bis auf zwei, durch Erfcank1ng verhinderte, sämm!lich erschienen, tarunter Häpop!linge, die si seit aht Jahren nicht mehr bei dea Spaniern in Porape hatten {h n laffen. Den Er1chienenzn wurde der Uebergang der Verwaltung in deutsche Hände, die Absichten der deutschezn Berwaltung und der wichtigste Inhalt der erlaffenen Verordnungen auseinandergeseßt. Als- dann g-Tobten protestantische und fatholishe Häurxtlinge in die Hände Dr. Hahl's, daß se ihre reliznôösen Streitig» - keiten fallen laffen und von nun an Frieden halten wollten. Diesen Versicherungen ift bei dem stolzen, rachsühtigen Charafter der Ein

unter den Inselbi wobnern nur erhalten bleiben, wenn das Verbot der

Heft 331/32).

geborenen freilih k um viel zu trauen, und der Frieden wird dauer Einführung von Waffen und Munition streug durchgeführt und n

wir um die Insel Toloas berum und gingen an der Nordwestecke der- selben vor der amerikanishen Miision zu Anker. Der evangelifche Missionar Stimsfon war s{chon am Tage zuvor an Bord gewesen, die Besorgung unserer P unseren Besuch vor der Abreise versprochen. Kreise seiner Familie in einem hübschen, äußerst praktish für die 1 Die ganze Familie mate einen sehr en Eindruck. J überreichte ihm eine deutshe Flagge, die g nabm, und mit der er bei unserer Abfahrt, , uns lebhaît Abschiedsgrüße zuwinkte. Herr e männlihen und weiblihen Zöglinge der leßtere unter der Leitung von drei Missionarinnen stehend, ren anscheinend gut gezogen und

cit vier Jahren

efien wir die Lagune von Ruck, um nseln zuzudampfen.

Stärkung ter deutshen Macht allmählih die Entwaffnung der Be- ‘völkerung vorgenommen werden kann. Munition wurde bislang hauptsählich den amerikanishen Walfish- D Januar und Februar den Hafen

von Metalanim im Often der Jasel anlaufen, Schuld gegeben. fen- und Muniticnseinshleppuna maden, wird die Anwesenheit eines Kriegs\chiffes in den Ka- vorbezeiGneten Monaten, Veberhaupt halte ich in den erften Jah deutshen Verwaltung des Inselgebiets die häufize Anwesenheit eines Kriegss{ifs dort für sehr wlinshenswerth, um den Eingeborenen die he Matt zur Erkenntniß zu bringen und den Beamten zur Dur(- fübrung der Verwaltung eine gute Verbiudung mit den einzelnen Fnseln zeitweise zu ermöglihen. Die spanishe Regierung, die allerdings mit oßen Apparat gearbeitet hat, hat ftändig mindestens ¿wei Kriegsschiffe in den Karolinen zur Verfügung gehabt. Jh möchte aber annehmen, daß die Autsihten auf friedlihe Entwickelung für die Insel Ponaape sehr gute sind, irgendwo im Inselgebiet die Errichtung fester Stationen oder einer Schußtruppe erforderlich werden wird.

. *und den Marianen wird sogar, wie ich sier festgestellt babe, die [izeitruppe auf ein Minimum reduziert werten fönnen. idte Verwaltung der Offkarolinen, die in den Händen Dr. Hahl's Y ist, wird ohne besondere Schwierigkeiten und Zwischenfälle dur persönliches Eingreifen allmählih die Be- Auch würden die zur V fehenten Malayen und Neumecklenburger, verftärkt turch zuverläfsige Eingeborene, ein eventuelles energisch:8 Auftreten im Lande, mit Unterstüßung "eines Kriegsschiffes \fchwierigen Umständen, ift, und die Siedelungen der Eingeborenen wie ein Insel herumliegen, ermöglihen. des gesammten Inselgebiets unter Berüksihtizung des Charakters ihrer Bewohner Schlüfse zieht, so muß man vor allen Dingen be- denken, daß man es hier nit, wie durchweg im Schußtzgebiet Deutsch- Neu-Guínea, mit menshenfressenden Melanesiern, die jedem Fremden abhold sind, zu thun hat, sondern mit Polynefiern, die Verftändnißs Gatgegenkommen für eine freundlihe und gerechte Behandlung hier der Verwaltung ebenso die

kehren, da der „Jaguar“ des gefährlichen, Ankerplaßzes wegen spätestens um 5 dampfen wollte, und bis dahin die Boote zurück sein follten. Glück- ch im legten Augenblick oben im Kreek einen dem der Sicherheit wegen von uns zurück-

den Auftrag

Gegen Abend a M reer ein au adets*) aleihzeitig mit diesem Berichte von mir lenstück. Dasselbe ist an der f grauen Lehmshicht noch innerhalb des Man worden. Es handelt si bei dieser Probe sei oder um Steinkohle ganz junger Formation. foll sih aber nah den Angaben der Eingeborenen meilenweit er- höheren Lagen dr Insel hinaufgeben, woselbft die er und härter sein soll. Der H entlassen, nahdem er für seine Dienste belobt und belo Versprechen

und dem Bezirksamt

fügung ftellen zu wollen. daran kann fein Zwei Koblenlager auf den Palau zur Zeit über die Palau-

Zufuhr von Waffen und von Riffen umgebenen hatte bereitwilligft Uhr wieder weiter in S-:e Ponape zugesagt, und ih hatte ihm

fängern, welche i Er empfing uns im

herweise trafen wir no Eingeborenen, der von gehaltenen Häuptling

Koblenprobe

Um diefer Waffen- ein Ende zu

noch heute übergab das mitt:Is ein-

ebauten Hause. nothwendig sein. er mit Freude in Emyfan vor seinem Hause stehend Stimson fübrte uns di

gef riebenen übersandte Ko Oberfläch? unter einer ovengürtels gefunden nbar um Braunkohle

Die Knaben und Mädchen wa Das Kohlenvorkommen

wohlgefieidet. Die Mädchenschule E aus 28 Köpfen. Die Mission ift hier \

lim 11 Uhr des 24. verli wefiwärts den Palau-J ; g wurde nordwärts der Alingol-Passage, der die Insel Baobeltaob um- ffffrani passiert und im Often der Jnsel zu Anker gegangen. doch keine Ansiedlungen zu sehen waren und Eingeborene wurden die Anker wieder gelihtet und

des nah Often vorgelagerlen großen vorbei, bei der kleinen Insel Malakal Malakal wohnte zur Zeit der west- bon. Derselbe hält sich hon über nd [ebt vollkommen wie die Ein- on ganz guter Bildung und offenem r Beziehung von Nutzen e von Gibbon hat fi ein japani- Er handelt mit fünf anderen über den Archipel zerstreuten Japanern für die Firma Koschinscha u. Co. ia find ferner in der Inselgruppe thätig für den foatraktlihen Verkbält-

Nationalität

bestand zur Z einem überflüssig strecken und in die Kohle viel glänzend äuptling wurde

weder hier noch sonft hnt war und er

gebende Ri Da hier je nit an diz Shiffe kamen, nah einer Fahrt außerhalb Riffes, an der Insel Korror gen Mittag wieder geankert. Auf indische Neger (Mischblut) James Gi 40 Jahre in den Palauinfeln auf u geborenen. Aber er ist ein Mann v Blick, welcher der Verwaltu fein wird. In unmittelbarer her Händler niedergelassen.

Ja den Weftkarolinen Yap mit nächster Gelegenheit zur Ver- Für die Entwickelung der Karolinen würde fel sein das Auffindea abbauwürdiger s von bahnbrehender Bedeutung sein. Das h u-Inseln vorliegende Karten unzuverläsfig, und bei der Wichtigkeit der Inse nautishe Neuvermefsurg desselben dringend wünf nauer Vermessung wird sich in der Grupp? j guter Häfen mit nicht besonders s{chwieriger Ein blidlih ift die Navigation innerhalb der Grup zweifellos mit erhebliher Gefahr verbunden.

mit Si vorauszufe cherheit ¡ufegen material ift gänzlich In ift eine baldige chen3wercth. Bei ge- *denfalls eine Anzahl fahrt finden.

pe für größere Schiffe

urde die Fahrt nach Yap fortgeseßt. Am

Jaguar“ und „Kudat“ in den weiten, hönen Daselbst lagen schon die spanishen Kriegsschiffe „Quiros* und das Transportschiff „Quiros“ sind kleine Kanonenboote, wenig für die Südsee eignen und ement nicht brauhbar sind. nöthigen Verab- im \{chönsten

Dem Akte

ruhigung des Landes erreichen.

n

das Innere der Insel unbewohnt s Se 1. November w Am 2. Mittags liefen Hafen von Yap ein. „General Alawa“, ,

e Kranz um die enn man über die Entwickelung Als Händler in Yap ansäsfigen amerikanischen,

Jaluit - Gesellshaft

erfundet werden konnte, mit dem Sige auf Marakatlan, und Eingeborener von Guam, auf Orokeor. Händler James Sim, ein Shotte, auf der Insel Angaur von den Ein wird, nahdem er ihnen in ihren

von der Tributpflicht

1“, „Villa ‘Labos*“, „Villa Lobos* und die sih aber ihrer Bauart nah daher au für das Gouvern gegenseit’gen Besuche

redungen getroffen waren, wurde am 3. Sonnenschein feierliher Weise wohnten als Zuschauer d Franziskaner,

Endlich als selbständiger der schon seit längeren Jahren eborenen als Häuptling betrachtet | Kämpfen Beistand geleiftet und sie gegen nördlih gelegene Inseln befreit hat. Die von den Japanern eingehandelten Produkte werden einmal im Jahre von einer japanishen Barke abgeholt. Es wurden von den Japanern lezten Jahren 100€ Kopra, 20 bis 30 t Trepang, 1 bis 14 t Perlschalen, i N 1 Gefammtausêfuhr Palau wird ungefähr auf das Doppelte zu schägen fein. Auéfahr von Trerang und Perlshalen könnte noch sehr gesteigert werden. Kokospalmen sind biéther im Verhältnisse der Flähe des für diese Kultue gezigneten Landes nur sehr wenig angebaut worden. Die Einwohnerzahl der Palauinseln wird von Händlern und Missionären auf etwa 4000 geschâßt. Diefelbe foll im Zunehmzn begriffza sein. Dies erscheint alaublich, da man viel Kinder si:ht und die Spuren verheerender geschlechtlicher Krankheiten an den {ön gebauten Ein- : Der Typus und die Tracht der Ein- geborenen ift denen des Nuck-Archipels ährlich. Statt der sackartigen Ge- wänder tragen fi? jedoch einen dickoulftigea Lendenshurz aus lang- gespaltenen Blättern. Die Palauleute sind aber den Fremden gegenüber zu- trauliher und untereinander friedliher wie die von Ruck. Feuer: waffzn find auf den Palaainseln, naLdzm vor einiger Zeit das spanish2 Kri-egsschif „V.lla Lobos“ die Herausgabe einer großen An- zabl Gewehre erlangt, nur noch in fehr geringer Zahl vorhanden. Besondere SYwierigkeiten wird auf diesen Inseln die Verwaltun

mit der Bevölkerung niht haben. Auf der Insel Korror besuchte i

den „König“ Abathul, einen bebäbigen,

fh wobl! nur selten aus seinem hübsch gebau ror findet man viel auffallend gut, aus prahtvollem Holze gebaute Hütten, unter denen sih besonders die mit bunten, bäufig obscôönen Zeichnungen an den Außenwänden und dem inneren Balkenwerk bedeckten Ver- sammlungshäuser der jungen Leute beiderlei Geshlechts autzeihnen. Auch zimmern die Eingeborenen sehr {öne Kanus, und durch wasserdihte Schotts abgetheilt. Besonders mit unendliher Mühe auch Au die Wege find zwischen

zeigen. Der Volkscharakter ebnet Wege, wie derselbe sie ihr in Melanesien aufs äußerste ers&wert. Das Land, soweit ich es gesehen habe, und soweit ih bei dem die Insel und Tropenpflanzungen gut kennenden Leuten erkundet habe, ift zum großen Theile zu Plantagenkolturen, Vanille und Kakao, brauchbar und birgt werthvolle Bestände an n Auch ift meist reihlich Wasser vorhanden und fällt jahraus jahrein eine besonders hobe Regenmenge. Orkanartige Stürme haben, soviel bekänrt, Klima ift gesund... Malaria mird sehr felten beobahtet. Arbeiter für größere Kulturen müßten allerdings eingeführt werden, vorläufiz die Eingeborenen in einzelnen flahen Inseln, wie Pingelap, bereit fiaden lassen werden, _ An Produkten werden zur Zeit in Cie Ee L A O E eini, At i i aver alles un rd man im Hinblick auf die fortwährenden Kämpfe ver- stehen noh nicht in fehr erheblihen Mengen. | eine größere Dampferlinie zu regelmäßig würde, würde sich dort bei dadur gesihert-m Abf in g1ôößerem Maße betreiben laffen. und Viehkrankbeiten sind bisher nicht Am 21. Morgens wurde 21. Abends wurden die Padtin bei wundervollem des „Jaguar®* Bezirks-Amtmann Senfft, F gemeinshaftliher Feier der Kaiserin zum „Jaguar“ hinüber. durch die Einfahrt zwishen den Insel Admiralitätskarte) in den Ruckarcipel ein. fih deshalb als recht schwierig, weil die vorhandenen Karten sehr vn- - rihtig waren, und häufiger niht eingezeihnete, feftgeft:Ut wurden. Ift jedo die JInselgruppe e kTartographiert, so wird die Schiffahrt innerbalb nit mit besonderer Gefahr verbunden fein, del günstige Ankferpläße finden.

deutsien Flagge ; vorgenommen. ¡ie auf Yay anwesenden Europäer, ? Anzahl von Eingeborenen bei. Jm zu Ponape befinden fih die spanischen Regierungsgebäude einem fehr guten baulihen Zustande. Das Wohnhaus des Gouverneurs ift geräumig und tadellos gebaut.

und Brücken sowie für befestizte Wege bis weit i viel ge‘chehen, und von der ganzen Jnfel ist einz nabme gem2ckcht wordzn. Der abzeh-nde Salvador Cortez y Samit, ift wegen \ seines Fleißies befannt, zu verdanken, waltung ein gut vorbereitetes Feld find durh Don Salvador, den sie

und geliebt baben, zur Arbeit erzogen. vflcht war durhgeführt, in

die Hifsung

insbesondere auch für sowie eine erheblich

barea Hölzern. durchschnittlich Für Anlegepläge n das Innere ist i fartographishe Auf- spani’ he Gouverneur, Don eizer Gewissenhaftigk-it es bauvtsählih dzutih2 Ver- t. Eingeborenen troß seiner Strenge geachtet Seloft eine Art von SŸul- flcht i dem durch Beftrafung der Väter der säumigen Kinder leßtere zum Besuhe der Franziskanersculen, die über die Insel zerstreut lizzen und inégesammt 509 bis 600 Be haben sollen, angehalten wurden. rourde in Yap eioe ziemlih ftarke

die Insel ni2 heimgesucht. Schildpatt. da wenigstens größerer Anzahl sich

Guropäerplantagen zu arbeiten. Ponuape aus8ge!ü

Für den Fall, daß en Fahrten Ponave berühren ! aub Viehzucht Greßvieh und Kleinvich gedeiht,

die Reise naß Ruck fortgesetzt «Inseln pafssizrt.

geborenen jelten bemerkbar sind.

Seitens der spanishen Regierung i A i fe Garnifon, bis zu 200 Maun unter- balten, die aber für di? deutshe Verwaltung der Insel durchaus _ift _ Eingeborenen - sind außzrordentlich friedlih und gutmüthig, dabei, wie fh gelegentliß des Entlad-zns und Koblennehmens zeigte, gute Arbeiter.

wird dur die Franziskaner, die eine Ar haben, mit ziemliher Sicherh

Am 22. Auitige apitän8gig ü ü i nann Senfft G ERRE A überflüssig ift.

eburtätages Die Zabl der Eingeborenen j t von Zählung vorgenommen L eit auf rund 8000 angegeben. Es foll Zahl in den [eßten Jaxhren etwas abgenommen haben, angebli wegen des übermäßigen _Genufses s{lechten Alkohols daß die bezüglich des Alfkohols von mir erlassene Ver-

ge Händler vorhanden find, ih

| Wirksamkeit Alkohol an Eingeborene erlaffen. E 5A T E abenteuzr- efindet nch als größerer Händler nur der deutsche Unterthan Friedländer in Yap. Auch wisser Weise von O'Keefe, der Azent der deuts ift, abhängig. U-?ber die Inse O'Keefe angestellte europäish Schildpatt und Perlschalen leßter Zeit

Am 23. morgens liefen wir Fanan und Uput (englische

Subea fe Ae fettleibigen, alten Herrn, der

ten Hause entfernt. Auf Kor-

gefahrdrohende Riffe inmal vermefsen und derselben zweifellos und werden \ich für den girg unter

ordnung auf Ya1p, wo nur weni ies durchführen uweilen von ge- i auch bereits mit guter ein Verbot des Verkaufs von 3 Außer dem amerikanischen Händle

lihen Persönlichkeit,

waltiger Länge bemerken2werth find die umfangreichen, im Wasser aufgeführten Steinvbauten, den vereinzelt Tiegenden Hütten viele Kilometer weit mit Korallenfteinen und Basalt gut eingebaut. und als Stapellaufpläßtze

durch das vorgelagerte Korallenriff und westwärts an den Inseln Tarik und Periadik vorbei, um an der Nordfeite von Ruck, mit d

Insel T-loas (Daublon) im Often, A ; 1 Rue arhipel sind fünf japanische Händler ansässig, und der Archipel wird regelmäßig voa zwei japanifchen Seglern besucht

Händler fteben im Dienfte der „South Sea H y“ in T-fio Und siad sämmwtlih d-8 Waff- ndels an Oct und Stelle überführt wor Ich hielt es demnach für angezeigt, der K Tokio ron dem Festgestellten Mittheilung ¡u maten, einer Abschrift der von mir erla und Munitionshar Infselgebiete, ¡u w:rden, Munitionshandel j ¡u hindern behilflih

riedländer ift in g en Jaluit-Gesell schaft l Y1p zerstreut wohnen noch einige von Aus8geführt wird neben

nker zu werfen. a ie R für ur die Kanuswerkftätten sind weite Bassins aufgemauert. Jn das Meer hinein ragen Steins bis zu 3 Km Länge, bis zu 3 m Breit? und einer Höhe, die über der n F Vielleicht haben au diese anscheinend sehr alten Steinmolen der Siffahrt gedient, oder sie sind auch den Ein- geborenen in der s{limmften Zeit der Moskitoplage oder bei feind- lihen Angriffen eine Zufluchtsstätte gewesen. sih anscheinend weder über die entstanden find, noch über ibren Korror wohnenden Franziskaner-Pater mate i fuch und überreicht

die Kanus

Die Schiffe und iki Trading Com- n- und Munitions- den oder doch verdächtig. aiserlihena Gesandtschaft in unter Arfügung fsenen Verordnungen, betr. Waffen- del und den Verkehr fremder Schiffe im deutschen mit dem Ersuchen, bei der japanishen Regierung vor- damit auh diese ihrerseits den Waffen- und scher Schiffe nah dem deutschen JInselgebiete i Den anrwesenzen Fapanern und dem Kapitän des zur Z-it dort ankernden Schuners wurde für kün fälle {were Strafe angedroht und ihm mitget daß die Verhandlungen gegen ihn zur nach Ponape abgegeben würden. arhipel muß energisch . fulazer die erftandenen Kämpfen untereinander Händler und Missionare haben diejelben bisher sich all Am Nachmittag begab ih mi in Begle ere und Beamten unter Führung des den Eingeboren

ndlers Girrow nah der Insel Nuck. fonders bemerker8weithe Hütten der Eio

“_ in einer großen Fefthütte von 40 bis 50 fingen und vortanzen.

Südsee üblich ift, in fi

Le o fes og ae

enktel unter Begleitung mit wirkli

ausgeführt. v

von der Kultur noch kaum berü

wenn auch etwas weidish gebaut, und kaben fehr züge. Sie tragen ihr

Tnäuelartig

und hübsh gearbeiteten Holzpfeilen.

ein langes, fackartigea Gewand aus Pflanzen einander gezogenen Ohl

Ringe, aus der Stúhale d

e Händler. böchsten Fluth liegt. in geringen zurüdgegangen durch einen Sturm, im Januar 1895 die n anscheinend

flanzgrund von großer Fruchtbarkeit

e ger Die Eingeborenen sind eit, in welher diese Steindämme Dem auf der Fnsel ch zweimal einen Be- einigen Tagen Auf den Palau-

f Kokospalmen Theil der Infel sehr zusagender P bei andauerader Feuchtigkeit des Klimas. Die geologishe, den Palau- läßt es nicht ausgeshlofsen ersch Es ging das Gerücht, es Ih habe alsdann hierüber bei gegenkommenden Prior der kat eingezogen und erfahren, Thatsächlih sind auf den Pala- sicher mittheilte, ldhaltige Erze Untersuchung

weck im Klaren. Inseln ähnlihe Bildung von Yap : hier Mineralien zu sei auf Ywp {hon Gold ge- ü dem sehr freundlihen, ent- holishen Mission nähere Erkundigungen e Verwehslung handelt. Inseln, wie der Prior als ganz 1: Koblenlager, spanischen Behörde tani ; i als nicht abbau- würdig beurtheilt worden. Die Abreise aus Yap verzögerte sich, weil der Hafen von Freitag Nachmittag bis Sonnabend Morgen von einem Seit Freitag Mittag fil das d erreihte gegen 4 Uhr Morgens ezn Stand mit 29,

e ibm auch zum Hifsen ir nah der Uebergabe in Yap eine deutshe Fahne. d im Ganzen zwei Patres und zwei Laienbrüder für die Bekehrung der Eingeborenen 1hätig. Palau-Inseln ift eine sehr verschiedenartige. korbartige kleine Eilande und Berge, die gan und tros ihrer üppigen Bewachsung jedenfalls wenig fcuhtbar, aber Anbau der genügsamen Kokospalme besonders geeignet ¡u sein größeren Infeln find zum theil vulkznischen Ursprungs. den böberen Lagen viele, beftandene Flächen, bei denen o Terrafsenbildung hervortritt.

einen, daß auhch

mation der einzelnen äufig finden sich bienen- ¿ aus Korallen beftehen

t Uebertretunas daß e3 sih um eine V

Veranlaffung , Dem“ Waffenhandel im Ruck- zu Leibe gegangen werden, da die Jn- Waffen und Munition zu fortwährenden europâif ver erdings noch itung einiger en bekannten Wir besuchten einige nicht geborenen urd ließen uns Männern uad Knaben vor- Der Lanz ward, wie es allgemein in der bender Stellung dur rhythmishe Bewegungen Aufsclagen der Hände auf Bruft und Ober- recht melodiôsem Gesange machen den Eindruck sehr wilder, Sie si1d sebr {sön, l intelligeate Gesichts- langes, w:iches, {warzes H1ar na binten zusammengebunden und verzieren dasjelbe mit Blumen üblihe Kö1paib-deckung ift In den weit aus- wpp?n wird allerlei Zierrath, hauptsächlich er Kokosnuß geschnizt und shwarz poliert, \{:inen auch recht be:völfert und die Bevölkerung nimmt nah der An

ndler troß der ewigen Kriege noch eTbe aus etwa 15 000 Köpfen bestehen. Das Lan Es s\cheint allerdings im allgemeinen etwas fteini dem gedeihen Kokospalmen , Bananen, Jam ia üppigfter Fülle. der Gruppe widmen si nesishe und ein chchinesisher Händler. eit 300 Kopra und in unbe

Sie haben in , mit Gras und Pandanus E stmals eine fast fünftlih aussehende i dung her Diese obersten Fläh-n scheinen nicht besonders ticfgründig zu sein, während die niedrigeren Theile der größeren Inseln mit einer fetten, bumusdurchseßten Lehmschicht bedeckt fiad und der üppigsten Tropenflora Wachsthum geben. von den Eingeborenen in guter Qualität gezogen. Jn der Nähe ihrer Häuser si:ht man Mangos, Bananen, Apfelsinen, T1ro und wobl- gevflegte Zierpflanzen. Im Garten der katholishen Mission fand ih kräftig ausfehende, angebli erft zwei Jahre alte Sträucher, die mit reifen Kaffee- und Kakaofrüchien behangen waren. von den Spaniern eingeführt und gut gekommen sein. wicd von den Eingeborenen niht gezogen, hingegen in großen S@weine, Ziegen und Hühner.

Da von ‘den Palau-Inseln seit lan daselbt Koklken vorbanden teien, bei Missionaren,

nicht vergriffea. heftigen Taifun h Aneroidbarometer fortwährend un am Sonnabend seinen niedrigst welhe zum K-efselreinizen die Feuer ausg-blasen hatre, dckliberweise noch, gegen 5 Uhr ewafser Dampf aufzumathen.

eimgesucht wurd?

Taback wird E L Nachmittags mit eingepumptem in _Dann dampfte iz, vor zwzi Ankern end, dem Sturme fast 30 Stunden entgegen, um zu verhindern, der Wind die Anker hoh:iß und das Schiff innerhalb des riffe- i rahte. Um Uhr Morgens trat tunden eine entseglih schwüle, todtenftille Luft ein das Zentrum des Taifuns ging über ans wg dann bra der Sturm bei Windstärke 12 über zwei Stunden lang auf uns ein mit einer unbeshrejblihen Gewalt, die dem Meere um uns den Anblick verlieh, das Schiff in allen Fugen erkrahen ließ elben in Feßen und Trümmern in die Luft j urm fich geleat und das Wettec ih geklärt hatte, z

Auch Vanille foll | durhseßten

L rens zum Treiben brate. brter Menschen. für faft 14

gem das Gerücht geht, daß E so versuchten wir, durch Nahfragen Händlern und Eingeborenen diesem Gerücht auf den Grund zu geber, und ftellten {ließlich mit zizmliher Wahrscheinlich- keit fest, daß die Koblen, deren Fundort die Eingeborenen zu ver- beimliden fuen, da sie ans?inend durch den Abbau Unbequemlich- keiten für ihre Siedelungen fürchten, sih auf dem südl-chen Theil Wir fuhren nun- mehr am 31. Morgens mit dem „Jaguar“ die „Kudat* konnte gelnder Manöorierfätizkeit erft Mittags bei niedrigem

Paffage in die Bucht von Baobeltoab, welche Als Führer zum Kohlenfundplatze hatten wir einen Tagalen, de: {on feit Jahrzehnten auf Korror lebt, und als Lootsen 1 Der Tagale eiwies sih als ur- Er führte uns zu einer größeren Ortschaft, deren Ein- wohner fehr zutcaulich waren, konnte uns aber {ließlich nicht zu den Kohlen hinbringen. Entweder wußte er selbs nicht Bescheid, oder er sheute fich der Eingeboreaen wegen, uas als Führer zu der Händler Sin den Häuptling der

eines Schne-sturms und Theile desselb Als der St

daß die „Kudat“, wenn sie ein solhes Wetter auf hoher See erbalten bätte, aller Voraussficht nah verloren gewesen sein würde, da Bauart und Manövrierfähigkeit des Schiffes für einen solchzn S hoher See nicht ausreihten. wie immer auf der Reise, als ein vorzügli Die L1ge des „Jaguar“, mit unklaren Ankern zwi|chen den Riffen lag, ziemlih?:r Gefahr.

i der Station Beide Schiffe kamen aber im Lau ebenso wie das auch noh anwese Unwetter leidlih überftanden. Da die „Kudat“ nehmen zu thun hatte, der Uebernahme in Saipan drängte, so s{chifffte ih mich mit B

sicht der Missionare und Zur Zeit foll die- d ift {chôn bewaldet. g zu fein, aber troß8- Brotfruchtbaum, Dem Handelsbetrieb innerhalb iw'i englishz, fünf japa- Ervortiert werden S ta ae e ian 2 afen A und

nun ein Zrzeifel darüber nit Kopraproduktion schnell

von Baobeltoab ,

wegen man MNeefe erwies

sih während des Taifuns, her, erfahrener und rubiger Nähe Ciaataua war edvenfalls în Der „General Alawa* saß abgestüßt auf etner Kanonenboot den Strand getrieben. re- des Tages wieder frei und hatten, nde Kanonenboot „Villa Lodvo3*, das

noch eintge Tage mit Wasser- und Kohlen- sehr auf die Erledi

Steinnußpalmen , der Alingol- Paffage ; ç gegenüber liegt. gol-Paffag der in unserer zwei deutsche,

den Schotten Sim an Bord.

t steben, daß ¡unehmen wird, wenn es der Ver- waltung gelingt, den ewigen Kriegen der Eingeborenen untereinander Ich habe den Eindruck gewonnen, daß sih die Be- g diefer Inseln der deutshen V-rwaltung gegenüber dur&aus letnend verhalten wird. Die Gruppe hat pes E or O E O S

edeutung wie Ponape selbft. alte es für bier eine Nebenftation zu errichten.

Einhalt zu thun. Endlich bewo

übernehmen. rer elen s ry fubr-n alédann im Boot über den Hafen und an der anderen desselben einen engen Manarovenkreef hinauf. Ebe wir aber unser Ziel erreichen konnten, mußtea wir leider aus Mangel an Zeit um-

zur Zeit handels- asziffer viel mebr geboten, demnäthft Am 24. Oktober morgens fuhren

*) Ift noÿ nicht eingeganzen.