1900 / 178 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

willigt, darf an denselben j

Bei den Bewerbungen, welche an den Direktor der Bs schule für die bildenden Künste zu Berlin zu richten sind, find folgende Schriftstücke einzureichen: ,

1) ein vom Bewerber verfaßter kurzer Lebenslauf,

e Sti Zeugnisse über die Absolvierung der afa- demishen Studien und Über Sn Fleiß und Befähigung des Bewerbers. Erforderlihen Falls haben die Bewerber diesen Nahweis dur<h Vorlage ihrer Studienarbeiten oder dur< Probearbeiten vor dem Direktor der Königlichen aka- Aen N für die bildenden Künste zu Berlin zu ühren. (S 6.) : 055

i Die L ouviain sind verpflichtet, über ihren Aufenthalt und ihre Thätigkeit an den Direktor der Königlichen aka- demischen Hochschule für die bildenden Künste zu Berlin quartaliter Bericht zu erstatten und außerdem mit Ablauf des zweiten Quartals an die Königliche akademische Hochschule ür die bildenden Künste eine Studienarbeit mäßigen Um- na s (entweder eine Studie nah der Natur oder eine Kopie na< einem hervorragenden Werk der älteren Kunst) einzu- liefern, welhe Eigenthum derselben wird. (8 10.

Bei mangelhaftem Mlelß oder schlechter Stipendiaten tann demselben das Stipendium Kuratorium entzogen werden. (8 11.)

Das Stipendium beträgt ca. 1700 /6 und wird für die Zeit vom 29. Dezember 1900 bis dahin 1901 verliehen. '

Geeignete Bewerber haben ihre Gesuche mit den in Vor- stehendem geforderten Attesten bis zum 15. Oktober d. J. an den unterzeichneten Vorsißenden des Kuratoriums einzureichen.

Berlin, den, 28. Juli 1900.

Der Vorsißende des Kuratoriums der „Adolf-Ginsberg-Stiftung“. A. von Werner, Direktor der Königlichen akademishen Hochschule für die bildenden Künste.

jedoch zwei Jahre hintereinander, aber nicht länger werber bewilligt werden. 4 des Statuts.)

ührung des ur<h das

Bekanntmachung.

Jn Gemäßheit des $ 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Geseß-Samml. S. 152) wird zur öffent- lihen Kenntniß gebraht, daß aus dem Betriebe der Lofïal- bahn Jossa—Brü>enau ein fkommunalabgabe- P Des Reineinkommen für das Jahr 1899 nicht erzielt ist.

Frankfurt a. M., den 25. Zuli 1900. .

Der Königliche Eisenbahn-Kommissar. Knoche,

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 31 der „Geseß-Sammlung“ enthält unter

Nr. 10 218 das Geseß, betreffend das Ruhegehalt der Organisten, Kantoren und Küster und die Fürsorge für ihre Hinterbliebenen in ‘der evangelishen Landeskirche der älteren Provinzen, vom 7. Juli 1900; und unter 64 Nr. 10219 die Verfügung des Justiz-Ministers, betreffend die Anlegung des Grundbu<s für einen Theil des Bezirks des Amtsgerichts Münden (Hann.), vom 23. Juli 1900.

Berlin W., den 28. Juli 1900.

Königliches Geseßz-Sammlungs-Amkt. Weberstedt.

Die Personal-Veränderungen in der Armee 2c. ‘befinden sich in der Ersten Beilage. i

Nichtamtliches. Deutsches Reic><.

Preußen. Berlin, 28. Juli.

Seine Majestät der Kaiser und König hörten, wie aus Bremerhaven gemeldet wird, gestern Vormittag die Marinevorträge, dann die Vorträge des Chefs des Militär- fabinets und des Kriegs - Ministers und nahmen die Mel- dung des Generalleutnants von Lessel entgegen. Um 1 Uhr besichtigten Seine Majestät die zur Absendung fommenden

Abtheilungen des ostasiatishen Expeditionskorps und wohnten dann der Ausfahrt der Dampfer „Halle“, „Batavia“ und „Dresden“ bei; die Einrichtungen der beiden leßteren Dampfer hatten Seine Majestät gestern früh in Augenschein genommen.

i Heute früh um 4 Uhr is, einem Telezramm aus Helgoland zufolge, die Yacht „Hohenzollern“, mit Jhren Kaiserlihen und Königlichen Majestäten an Bord, unter dem Salut der Stations-Batterie hinter der Düne vor Anker gegangen.

Dem „W. T. B.“ wird aus Bremerhaven berichtet: Bei der gestrigen Besichtigung der nah Ost-Asien abgehenden Truppen war Seine Majestät der Kaiser von Jhrer Majestät der Kaiserin, Jhren Kömglichen Hoheiten den Prinzen Éitel- Friedrich und Adalbert, dem Reichskanzler Fürsten zu Hohen- lohe, dem Staatzsekretär, Staats-Minister Grafen von Bülow, dem Kriegs-Minister, General von Goßler und dem General- leutnant von Lessel begleitet.

.- Seine Majestät der Kaiser verabschiedete Sich von den Truppen mit einer Ansprache, welche nah dèm Bericht des „W. T. B.“ etwa folgendermaßen lautete:

Grofe überseeis(e Aufgaben sind es, die dem neu en{standenen Deutschen Reiche zugefallen find, Aufgaben weit größer, als viele Meiner Landéleute es erwartet haben. Das Deutsche Reich hat seinem

‘Charakter na< die Verpflichtung, seinen Bürgern, wofern diese im Ausland bedrängt werden, beizustehen. Die Aufgaben, welche “vas alte Römische Reih deutscher Nation nicht - hat lösen __Tönnen, ist das neue Deuishe Reich in ter Lage zu lösen. ‘Das Mittel, das ifm dies ermöglicht, ift unser Heer. In dreißigjähriger treuer Friedentarbeit is es herangebildet worden na< ben Grundsäßen Meines verewigten Groß- # vaters. Au Ihr habt Eure Ausbildung . nah diesen Grundsäßen / e und sollt nun „vor dem Feinde die Probe ablegen, ob sie si< et Euch bewährt haben. Eure Kameraden von der Marine haben

diese Probe bereits bestanden, sie hakcn Euch gezeigt, daß die Grund- säße unserer Ausbildung gute sind, und Ich bin stolz auf das Lob au< aus dem Munde autwärtiger Führer, das Eure Kameraden draußen si{< erworben haben. An Euch is es, es ibnen glei zu thun. Eine große Aufgabe harrt Eurer: Ihr follt das \<were Unrecht, das gesehen ist, sühnen. Die Chinesen haben das Völkerrecht umgeworfen, sie haben in einer in der Weltgeschichte nit erhörten W-ise der Heiligkeit des Gesandten, den Pflichten des Gast- rets Hohn gesprochen. Es is das um fo empörender, als dies Verbrechen begangen worden ist von einer Nation, die auf fihre ucalte Kultur stoiz ist. Bewährt die alte preußische Tüchtigkeit, zeigt Euch als Christen im freudigen Ertragen von Leiden, möge Ghre und Ruhm Euren Fahnen und Waffen folgen, gebt an Manneëzucht und Disziplin aller Welt ein Beispiel. Ihr wißt es wohl, ähr follt fechten gegen einen verslagenen, tapfern, gut bewaffneten, grausamen Feind. Kommt Ihr an ihn, so wißt: Pardon wird nit gegeben, Gefangene werden ni<ht gemaht. Führt Eure Wz2fffen fo, daß auf tausend Jahre hinaus kein Chinese mehr es wagt, einen Deutschen {eel anzusehen. Wahrt Manneszucht, der Segen Gottes sei mit Eu, die Gebete eines ganzen Volkes, Meine Wünsche be- gleiten Euch, jeden Einzelnen. Oeffnet der Kultur den Weg ein für alle Makï! Nun könnt Ihr reisen! Adieu Kameraden!

Der Generalleutnant von Lessel dankte. Seiner Majestät dem Kaiser für die den Truppen gewidmeten Worte. Er er- klärte: die Truppen seien stolz darauf, als Werkzeug des Willens Seiner Majestät zu dienen, und Jeder werde an seinem Plage seine Aufgabe mit vollstec Hingebung zu lósen fuhen. Generalleutnant von Lessel schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hurrah- auf Seine Mazjestät den Kaiser.

Am 2. Juli starb hier im 72. Lebensjahre der Wirkliche Geheime Ober-Regierungsrath Dr. Wilhelm Wehren- pfennig, bis zum Ende vorigen Jahres vortragender Rath im Ministerium der geistlihen, Unterrihts- und Medizinal- Angelegenheiten. E

Es ist ein ungewöhnlih reiches Leben, das hier feinen Abschluß gefunden hat, reih sowohl durch die Vielseitigkeit, wie durch die Energie seiner Bethätigung, und ungewöhnlich, weit abweichend von der üblichen Laufbahn des höheren Ver- waltungsbeamten, ist au der äußere Gang, den dieses Leben genommen.

Am 2%. März 1829 in Blankenburg am Harz geboren und auf dem Gymnasium seiner Heimalhstadt vorgebildet, studierte Wehrenpfennig in Jena und Berlin vornehmlich klassische Philologie. Aber nur wenige Jahre blieb er dem Lehrberuf zu- gewandt. Seine praktishe Thätigkeit am Joachimsthalschen und später am E Slrbeit ließ ihm nicht allein Muße zu wissenschaftlihen Arbeiten, sondern au<h zu mannigfahen Aeußerungen seiner publizistishen Begabung, die ihm 1860 die Berufung in das Literarishe Bureau des Staats - Ministeriums und bereits im folgenden Zahre die Ernennung zu dessen Leiter brahte. Mit dem Wechsel des Ministeriums 1862 auf seinen Wunsch zur Dis- position gestellt, übernahm er bald darauf die Redaktion der Preußishèh Jahrvücher, und was er in dieser Stellüung, seit 1867 im Verein mit seinem Freunde Heinrich von Treitschke, geleistet hat, das lebt in Aller Erinnerung. Zur publizistischen Thätigkeit gesellte sich bald die parlamentarische, welche er sowohl im Abgeordnetenhause wie im Reichstage als angeschenes Mitglied der nationalliberalen Partei ausübte.

Fm Jahre 1877 wurde er als vortragender Rath in das Handels-Ministerium berufen, um bei ‘der geplanten Neu- regelung des gewerblichen Unterrichts mitzuwirken. Die Arbeit aber, die seines Lebens Krönung werden sollte, that si ihm auf, als er 1879 in das Kultus - Ministerium ver- seßt wurde und hier das Referat für das höhere tehnishe Unterrichtswesen übernahm. Volle zwanzig Jahre hat er scine Kraft vorzugsweise dieser Auf- gabe gewidmet, und groß wie die ühe war auch der Erfolg: an dem kräftigen Aufshwunge, den unser technisches Unterrichtswesen in den beiden leßten Jahrzehnten genommen hat, gebührt ihm hervorragender Antheil. An Allerhöchsten Anerkennungen dafür hat es ihm nicht gefehlt. Auch die Technischen Hochschulen haben keine Gelegenheit versäumt, ihm ihren warmen Dank auszusprehen. Es möge hier nur an die Ansprache erinnert werden, mit welcher ihn der Sprecher der drei Hochschulen ‘zu seinem 70. Geburtstage am 25. März 1899 unter Üeberreihung der eigens für diesen Tag gestifteten goldenen Porträtmedaille begrüßte. Auch bei der Jubel- feier der hi:sigen Technishen Hochschule und bei seinem Nück- tritt zum Beginn dieses Jahres wurden ihm Dank - und Anerkennung in reihem Maße zu theil, und noch vor kurzem übertrug ihm die Hochschule in Aachen ehrenhalber die Würde eines Doktor-Jngenieurs.

Kaum ein halbes Jahr hat er sih der wohlverdienten Nuhe erfreuen dürfen, und nun is über den Schwerleidenden der Tod wie cine Erlösung gekommen. Sein Andenken wird bei Allen, die ihn kannten, in Ehren bleiben. |

Ja der Zeit vom 1. April bis zum Schlusse des Monats Juni 1900 sind im Deutschen Reich folgende Einnahmen (einsließli<h der kreditierten Beträge) an Zöllen und gemeinshaftlihen Verbrauch ssteuern sowie andere Einnahmen nah dem „Centralblatt für das Deutsche Reich“ zur Anschreibung gelangt:

Bólle 115 149 243 6. (gegen das Vorjahr + 5 752 790 46), Tabafsteuer 2534 724 #6 (— 9531 4), Zu>kersteuer und Wushag zu derselben 831 498 509 6 (-+ 10455274 6), Salzsteuer 10572 480 46 (+ 566565 46), Maischbottich- und Branntweinmaterialsteuer 36584226 4 (+ 81402 4), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben 29 808 643 6 (— 904274 M), Brennsteuer 656987 A6 (+ 152495 A6), Brausteuer 8328207 4 (+ 204624 46), Uebergangsabgabe von Bier 1 032279 4 (+ 48121 6), Summe 203 165 298 4 (+ 16 347 466 #6). Stempelsteuer für : a. Werthpapiere 12 699 064 4 (+ T 620247 M4), b. Kauf- und sonstige Anschaffungsgeschäfte 3 704403 1366164 M6), c. Loose zu : Privatlotterien 1426 514 46

+ 267 130 6), Staatslotterien 2 146 319 46 (— 733 170 6), Spielkartenstempel 317 466 46 (+ 12101 (6), Wechselstempel- steuer 3 127 039 4 (+ 234 691 A), Post- und Telegraphen- Verwaltung 93 717 254 M (+ 5 446 740 6), Reichs:Esenbahn- verwaltung 22116 000 M (+ 2040 000 4).

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Die zur Reichskafse gelangte Jf - Ein nahme, ab üglich der Ausfuhrvergütungen und Verwaltungskosten , beträgt ) bei den na<hbezeihneten Einnahmen: Zölle 37 578 644

4 4199229 M6), Tebadsteuer 894 685 M (+ 60732 M6

u>ersteuer und Zuschlag zu derselben 6658686 104152 M), Salzsteuer 3918 042 S (+ 241935 46)

aischbottih- und Branntweinmaterialsteuer 1 233515 (— 128 368 6), Verbrauch8abgabe von Branntwein und Zu- \hlag zu derselben 8 369 263 (— 8333576 A), Brenn- steuer 10 647 6 (— 38994 M), Brausteuer und Ucber- Lgnggapgase von Bier 2647869 # (+ 126388 A),

umme 61 290 057 A (+4023 194 46). Spielkarten: stempel 130 526 6 (+ 13 483 H).

Die Tuberkulose wird mit Recht als die verderh- lihste aller Volkskrankheiten bezeichnet. Dies geht daraus hervor, daß na< der amtlihen, von den Bundes: regierungen erhobenen Statistik über die Todesursachen jährlih über 100 000 Menschen im Deutschen Reiche daran sterben, und daß insbesondere von den im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 60 Jahren sterbenden R jeder Dritte der Tuberkulose erliegt. Andererseits gilt sie aber au<h als die am leichtesten heilbare aller mit ihr in Verglei<h gzu stellenden Volkskrankheiten. Zum Beweise hierfür wird, abgesehen von den Erfolgen- der Lungenheilstätten, auf die Thatsache hingewiesen, daß nach den Sektionsbefunden der Anatomen reihli<h 25 Proz. aller Leichen solcher Personen, welhe an anderen Todesursachen gestorben sind, Spuren überstandener Tuberkulose aufweisen. Mit Recht wird daher auf die Nothwendigkeit hingewiesen, daß die Kenntniß von der Art der Verbreitung und von den hierauf beruhenden Schußmaßregeln den weitesien Kreisen zugängig gemacht wird. Das Kaiser- liche Gesundheitsamt hat auf Grund dieser Er- wägungen soeben ein „Tuberkulose - Merkblatt“ herausgegeben, welches die wichtigsten Thaisachen und Rath- schläge für jedermann na< den obenbezeihneten Richtungen hin enthält. Das Merkblatt ist in Format und Ausstattung dem in den Jahren 1892 und 1893 vertriebenen Cholera- Flugblatt nachgebildet und im Verlage von Julius Springer, Berin N, Monbijouplaß 3, erschienen; es kann im Bu- | handel zum Preise von 5 Z für 1 Exemplar, von 3 H für E. Exemplare, von 25 #6 für 1000 Exemplare bezogen werden.

Der Königliche Gesandte in Dresden, Wirkliche Geheime Nath Graf von Dönhoff hat einen ihm Allerhöchst bewilligten Urlaub angetreten. Während der Abwesenheit desselben fungiert der etatsmäßige Legations-Sekretär der Königlichen Gesandtschaft Graf Georg von Wedel als Geschäftsträger.

Laut Meldung des „W. T. B “- ist die 2. Division des 1. Geshwaders, Divisionshef: Kontre - Admiral Geißler, geslern in Suez eingetroffen und hat alsbald die Ausreise nah Aden fortgeseßt. i

S. M. S. „Fürst Bismar>“, Kommandant: Kapitän

zur See Graf von Moltke, ist am 26. Juli in Colombo angekommen und gestern nah Singapore weitergegangen. Der Dampfer „Frankfurt“ mit dem 2. See-Bataillon an Bord, Transporitführer: Major von Kronhelm, ist gestern in Colombo eingetrossen und Beute nah Singapore weiter- gegangen.

Der Dampfer „G eneral“ mit der abgelösten Be- sazung S. M. S. „S<walbe“, Dransporiführer : Kapitän- leutnant Bertram, ist heute in Port Said angekommen und hat alsbald die Heimreise fortgeseßt.

Der auf der Heimreise aus China besindlihe Dampfer „Stuttgari“ überbringt folgende Verwundete: von S. M. S. „Jltis“: Casmir, L?dherz, Sontowski, Schoppengert, Kranks;- von S. M. S. „Hertha“: Vorpahl, Brehme, Klingberg, Boos, Holzknimper, Leißner, Lindner, Nöhrs, Reinstrom, Hartwig, Pesmüller, Dallmeyer, Weber, Tümoler, Ohrt, Meyer, Grunou, Reinicke, Anna>er, Grammel, Bedorf, Wohnsen, Glomb, Frie, Webers, Köyring; von S. M. S. „Hansa“: Friedrichsen, Walter, Schwan, Schulz, Siebert, Müssig, Link, Röniger, Trost, Grundt, Hamann, Fillner, Fischer, Zander; von S. M. S. „Kaiserin Augusta“: Bebensee, Klein, Kesseböhmer, Lauterbach, Blanken-

burg, Elberg; von S. M. S. „rene“: Noak, Hanke; von S. M. S. „Jaguar“: Kleist, Krauß, Wünnemann; von S. M. S. „Gefion“: Dethleff; vom Gouvernement

Tsingtau: Zahlmeister Hagemeister, Feuerwerker Barb, Aritillerist Struckmeyer, Orthen, Kolberg, Seejoldai Teubner, Branding, Merkt, Umbach, Mielke, Schulte I1., Stein, Hildebrandt, Kleiner, Menge, Schmidt TV., Wege, Rensch. /

Sachsen-Altenburg.

Seine p der Herzog hat die Badekur in Wildbad Gastein beendet, einige Tage in Gmunden verweilt und si dann nah Camenz in Schlesien begeben, wo am 2. Augusl die feierliche Ueberführung der irdischen Ueberreste der | hochseligen Prinzessin Albre<ht von Preußen aus der evangelischen Kirche nah dem neuerbauten Mausoleum stattfinden wird. Am 8. August wird der Herzog voraussihtlih in der Sommer Residenz Hummelshain eintreffen.

Oesterreich-Ungarn.

Die „Wiener Zeitung“ giebt heute die Verlobung des Erzherzogs Peter Ferdinand mit der Prinzessin Marie Christine von Bourbon-Sizilien bekannt.

Wie die „Politische Korrespondenz“ vernimmt, sind die von Pola abgegangenen Kriegsschiffe „Kaiserin Elisabeth“ und „Aspern“ zur Verstärkung der österreichish-ungarischen Streitkräfte in .den <hinesishen Gewässern bestimmt, Von der Entsendúng von Landtruppen sei mit Rücksicht auf die geringen materiellen Jnteressen, welche Oesterreich? Ungarn in China zu vertreten habe, abgesehen worden. Der Geschwader-Kommandant werde aber immerhin in der Lage sein, wenn die Verhältnisse es erheischten, durh Ausschiffung eines Landungs-Detachements * sich an der Operation der fremden

Kontingente zu Lande zu betheiligen. Die Enisendung der