1876 / 24 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E A S i S E S

Zum meistbietenden Berkauf von circa 2200 Stü> starken und extrastarken Kiefcr-Nußhölzern sogenannten Handelshölzezzu lien Forstrevier Alt: Christburag, Mittwoch, den 9 14 Uhr, im Gasthauf burg anberaumt, wovo merken in Kenntniß geseßt werden, in der Nähe,

baren Wasserstraße lagern.

24, J

[473]

burg

werden,

Diese Stangen sollen auf Kosten der Post- und Telegraphenverwaltung in einer von ihr in der Nähe des Waldreviers, aus welchem die Stangen ent- nommen werden, zu errihtenden Jmprägnir-Auftalt mit Kupfervitriol à la Boucherie impräguirt werden.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. tw.

REICHSSCHULDEN

[723]

Nummern der Billetts der 1. 410/, Anleibe, welche bis zum Jahre 1876 gezogen,

Zeit der Ziehung,

1

19, Oktober

Y

8. C. 19.

9

de

21.

24,

REICHSSCHULDEN-TILGUNGSKOMWMISS

[724]

Nummern der Billette der 2. 43 9% Anleihe, welche bis zum Jahre 1876 des Kapitals noch nicht vorgestellt worden sind.

Bekanntmachung. Submission auf Die L

E al

1873.

Zeit der Ziehung,

3, März

»

1871 1872 1873

1856, 1863, 1864. 1865. 1866. 1871.

1872.

; uf Telegraphenstangen.

ieferung von 2000 ungeschälten kiefernen oder tannenen Telegraphenstangen von 8,5 Meter Länge und mit der Rinde am Zopfende 17 Cm. stark, foll für den Ober-:Postdirektionsbezirk Straß- den Mindestfordernden vergeben

. Februar 1876, Bormitta e zur Stadt Berlin in Christ n Kaufliebhaber mit dem Be-

zum. Theil unmittelbar an der ße la Alt - Christburg, den anuar 1876. Königliche Oberförsterei,

Den ca. 1

aus dem König- ist Termin auf

daß die Hölzer flôß-

tenden erfolgen wird,

sichtigt. zum 11. März d. I,

ST. PETERSBUEG..

Angebote, welche später eingeh ten Bedingungen nicht ents

des Kapitals noch nicht vorgestellt worden sind,

der

| Serien,

j

257 364 380 305 394 433 390 21 290 297 491 911 44

968 | | / | |

141

s

No. No.

|

| No. No |

Serien, |

der | !

75 401 35 194 243 421 446 5 65 124 275

484 509

911 987 994 133 139 228 235

239 241 381 395 500 627

j

| 24,669, 24,677

| 24,995, 25,009, 25,010, 25,015 bis 25,021 | 29,664, 25,667.

Nummern der Billette,

13,089, 12,549.

18,260.

19,320.

14,941 & 14,942. 17,610, 17,643, 17,644. 22.670.

19,903.

19,912.

1,003.

14,210.

14,510.

23,847.

27,679, 27,703.

| 2,112, 2,114. 2,130 bis 2,134, 2,155.

| 6,864.

| 6,870, 6,871. 6,877.

m imi

6,892, 6,895, 6,898. 6,903 bis 6,905, 6,908.

9,238, 9,243, 9,244, 9,246 bis 9,248, 9,251 bis

| 9,256, 14,559. | 14,572, 14,577, 14,590, 14,991, 14,597, | 15,636.

|: 15,698,

l 10,129.

| 16,126, 16,130. 16,133, 16,137, 16,140, | 16.165, 16,168.

| 20,736, 20,740, 20,742. | 20,765 bis 20,768. 20,772, 20,777 bis 3

| 20,785, 20,787, 20,790.

| 21,886, 21,891.

| 21,904, 21,914, 21,917, 21,918, 21,925,

21,928.

| 21,929, 21,947, 21,948, 21,949.

24,654 bis 24,657, 24,661,

24,666. bis 24,679, 24,689. 24,692, 24,698 bis 24,700.

16,144, 16,151,

24,662,

24,681,

| 24,965,

24,664, 24,686, |

24,972 bis 24,974, 24,978, 24,983 bis 24,985.

25,681, 25,683 29,712. 29,713, 25,720, 25,721, 25,725.

bis 25,689, 25,691, 25,692, |

Im Ganzen

ST. PETERSBUERG.

Nummern der Billette.

4151.

36702,

587 bis 589,

16091 bis 16098.

20946, 20951.

38708, 38792, 38793.

41295.

49, 50.

3127, 3128, 3148. 3200.

9001 bis 9004, 9052, 9071 bis 9073. 24144, 24145, 24151, 24157.

45033, 45054, 45060, 45065, 45066. 45084 bis 45086, 45096 bis 45098. 47503, 47506, 47511, 47526 bis 47529. 47536, 47548, 47549.

47714, 47732, 47765, 47767, 47798. 99362, 595389, 55390, 55400.

96067, 56073, 56082, 56090, 56097, 56100. 9901 bis 10000.

10501 bis 10600.

19401 bis 19500.

20101 bis 20200.

20501 bis 20600. *

20701 bis 20800.

34701 bis 34800,

36101 bis 36200.

46601 bis 46700.

59301 bis 59400.

haben.

Werth de

1000L./500 L. | 100 L

co |

do |

21,926, |

Il

| Werth der

[T000T.1500 L 10 Il

A Pat 141

| »> “J

ION,

gezogen, aber zur Auszallung

Hektar großen Plaß dazu hat der Lie- ferer unentgeltli< herzugeben. Derslbe: muß leihte An- und Abfuhr gestatten, sein und reines, mögli reihliher Menge in der Nähe

Die väheren Bedin

gungen find in der Regi des Unterzeichneten a gen Y gistratur

usgelegt und können au gegen Erstaitung der Schreibgebühren bezogen O 9 Versiegelte Angebote mit der Bezeichnung : „Submission auf Lieferung von Tele- graphenstangen für die Ober-Postdirektion in Straßburg i./E.“ find bis zum 12. Februar c., an den Unterzeichneten portofr welchem Termine die Angebote in Gegenwart

12 Uhr Mittags, ) ei einzusenden, Eröffnung der eingegangeneu der ctwa erschienenen Bie-

en oder den gestell- prechen, bleiben unberü>-

Die Auswahl unter “den Bietenden, wel<be bis : eins<ließli< an ihr Gebot gebunden bleiben, wird vorbehalten, Straßburg i./E., den 15. Januar 1876. Der Kaiserliche Ober-Postdirektor. Zschüschuer.

von öffentlichen Papieren.

-TILGUNGSCOMMISSTON,

aber zur Auszahlung

r Billette,

| | |

| o lla abs G

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Billette.

B! J Q N 5 CO ¡P | 09 D900 | A

Im Ganzen

öglichft v i möglichst eben fließendes Wasser in

an

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A

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B

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Per Grund-Kapital in 1000 Stü

r u u

[736]

von 1876) abgedru>te Ne im Allgemeinen bemerkt, einkommen bezichen : a, pensionsfähiges Ge welcher bei der kfosten-Entschädigung 1500 4; d, b in mäßigem Betrage.

Anstcllung bewerben wollen, Zeugnisse und Nachweisung A cinzuseuden. Die bereits eingelaufenen Meldungen bedürfen ni<t der Er1 :

5 z rene leuerung, for erwähnten Nacbweisungen no< nit erbracht sind, s erng, -JORDOTD MUE

Nicht verbrauter Theil der, in der vor Neserve für nah Abs{luß liquidirte Kosten, mögliche Ausfälle 2c.

Prämie für 55,608,655 M Versicherungssumme abzüglich Riftorno und

Vergütung auf 1146 angemeldete Schäden abzüglich E und fonftige Emolumente der General-, . Agenten, sowie sämmtliche Verwaltungs- incl. Schaden-

Reserve für nah Abschluß rée i Ausf een

[734] Preußische Ceutral-Bodenkredit-Aktiengesellschaft.

Die definitiven Stü>e der 44 0/, unkündb Central - Pfandbriefs - Anleihe von 1875 uen von jeßt ab gegen Einlieferung der Interimsscheine in Empfang genommen werden; den Jnterimsscheinen ist ein Verzeichniß beizufügen. Jn Berlin erfolgt der Umtaus<h in unserem Geschäftslokal „«Uuter den Lindeu 34“ in den Stunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags. Die auswärts wohnenden Subskri- benten können fi< wegen Vermittelung des Um- tausches au<h an die betreffende Zeichnungsftclle wenden.

Berlin, den 27. Januar 1876.

Die Direktion. v. Philipsboru. Bossart. Herrmann.

Urter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 29. Dezember 1869 werden die urbekannten legitimirten Inhaber darüber die unverzinslichen Schuldbeträge der ehemaligen Salzbergzewerkschaft Zeudiß-Kößschau am 10, Januar 1825 ausgeftellten Anerkenntnisse nochmals hiermit aufgefordert, die Anerkenntniss? binnen vier Wochen bei dem unter- zeihneten Oberbergamte einzureichen, woselbst die Tilgung der noch s{<webenden Schuldbeträge der obigen Gewerkschaft erfolgen wird. Halle a. S, den 19. Januar 1876. Königliches ODberbergamt.

Verschiedene Bekanntmachungen.

(S1 Bekanutmachung. : Die Rektor- und 1, Kuabenlehrerstelle an den

hiesigen Bürgerschulen mit einem Jahrescinkommen von 2100 A. eins<ließli< der Dienstwohnung wird zu Ostern 1876 vakant. t

Bewerbungen werden bis zum 15. Februar cr.

entgegengenommen, indem wir bemerken, daß die Be- seßung entweder mit einem pro rectoratu geprüften egn E E gen Phtlologen, der die facultas uere raczen, Literatur un iffen- schaften besißt, erfolgen soll. O Zeugnifse, so wie ein selbftge\<rieb ener Lebenslauf sind der Meldung beizufügen. ì; Scehauseu i. d. Altm., den 24. Januar 1876.

Der Magistrat. Buch.

[701 Deutsche Union-Bank.

Nachdem i der außerordentli<hen General. Ner- fammlung vom 14. d. Mts. die Auflösung Ee Gesellschaft beschlossen und die Eintragung dieses Beschlusses in das Handelsregister unterm gestrigen Tage erfolgt ist, bringen wir dieses hiermit in Ge- mäßheit des Art. 243 des Allg. Deutsch. Hand. S IUE, Tegen ia a fordern gleih-

ie Glaubiger unserer Gesellscha f bei uns zu ilden | E L N

Verlin, den 25. Januar 1876. | Deutsche Union-Bank in Liquid, Fiopetziy. G. Siemens, EE. Wi allii2k.

E. Fock,

S Hörliger Acticu-Brauerci.

n Stelle des aus dem Verwaltungsrat -

schiedenen Stadtrath Herrn C, Schiedt "in Gorhe

ist der Fabrikbesißer Herr Guido Oswald Hags-

Be in Görliß in den Verwaltungêrath gewählt orden. & Cto. 220/1 IV. Göxliß, den 24, Januar 1876. / S

Der Verwaltungsrath

der Görlißer Acticn Braucrei. vou Wolff-Liebstein.

in Zufolge Gesetzes v. Js., welcher die Genehmigung der Unterhaltung der biéherigen Staatêch fommunalständishen Verb

2) den Ober- und Untertaunuëékreis; 3) Ober- und Unterlahnkreis;

4) Ober- und Unterwesterwaldkreis ; 9) Villkreis und Kreis Biedenkopf.

Penfionirung mit dem

Bautechniker, welche die Qualififation

werden aufgefordert,

Wiesbaden, den 24, Januar 1876.

L E D Les es vorstelzenden tUng eiwa vortommender Hochbauten des Kommunalverbandes übertra verden k d i i

Städte: A E D N 3) E 4) Hachenburg, 5) grie chatte L G et it Bezugnahme auf das im Amtsblatt der Königlichen Regier1 i? î !

dement ‘über die Verwaltun glich gierung dahier vom 13, d. Mts. (Nr !2

ay die Wegebau-In|pekioren kommunalständishe Beamte sind und als Dienst-

hált von 2400—4200 M3 b. Wohnungêgeldzus<uß 300—600 T

h Durchschnittsbetrag von 450 Æ zur Anrechnung kommt; c. Bureau- ei allen Dienstreisen über eine Meile Diäten und Reisekostenvergütung

Beseßung der Wegeban-Juspektor-Stellen

Naffau. vom 8. Juli v. Js. und Beslusscs des Kommunallandtags vom 2:

Herren Ressort-Minister erhalten hat, dtags vom 22, Oktober bes an i ie Leitung des sorstigen Wegebauwesens im ; ; m 1. JUU d. F. von den ktommunalständisd R werden und find zu diesem Zwe>e fünf Baubezirke gebildet worden ; ständischen Organen übernommen 1) für den Stadtkreis Wiesbaden, Landkreis

wird die Verwaltung und Bezirk des

Wiesbaden und Rh eingaukreis;

Wegebau-Inspekioren, welchen auch die Lei-

des Wegebauwesexs im Kommunalverbande wird

n zum Kreisbaumeister besißen und \i< um ei erden a ihre Meldungen unter x La Den en über frühere Beschäftigung, Dienstalter 2c. bis

Beifügung der erforderlichen zum 1, März d. Is. an den

sofern die

der Vervollständigung.

Der Landesdirektor des R NNREN E Ae im Negierungsbezirk Wiesbaden. rth.

718]

Berliner

Einnahme,

Rü>versicherung

Police-Gebühren . Zinsen, Agio 2c.

Ausgabe.

liquidirte Koften, mögliche

Bevollmächtigten

fließen nach dem vierten Statuten-Nachtrage Nr. Ia. in

mmen zur Vertheilung als Dividende auf 1000

estand desselben laut vorjähriger Bilanz

Aus dem diesjährigen Ueberschusse treten hinzu

Bilanz.

Activa.

An Sola- Wechseln der Actionaire .

Lombard-Forderungen : Wechseln im Portefeuille

Debitoren .

Passîva. Reserre-Fond Tentidms der Directio D des 2 ächtigtez Dividende aus 1875 i: Ne E

Berlin, den 1. Januar 1876.

Warschauer. Güterboe. D

iährigen Bilanz zurü>gestellten

Rü>oersicherung . . , Haupt- und Special-

Ausfälle 2c.

b die statulenmäßige resp. contracilihe Tantième der Direction

Von den somit verbleibenden ., in den Reservefond 50% Stü> Actien à 99 M.

Rechnung über den Resecrvesond.

Also gegenwärtiger Bestand

Kassenbestand und Guthaben bei der Bank des Berliner Kassen-Vereins

Uebergangs-Conto (no< zu vercinnahmende Stückzinsen :c.) i

Actien à 1009 Thlr.

Reserve für nah Abfluß liquidirte Kosten mösglicho Augtälle »- * \ ] 4 ( n, mögliche Ausfälle 2c. . flir drei no< ni<ht abgehobene Hagel-Entschädiguigen ans 1875

Vierundvierzigster Abschluß Hagel-Assecuranz-Gesellschaft von 1832.

für das Iahr 1875.

e M K

1,753/89 |

700,392/05 A A 8/340 /20 E. 31/931 /07 ais 74241721

378,09083 | 150,607/68 3,086 /40 I. 93177891 also Reingewinn 210,638 30 und des | | |__12,638/30 198,000

2

|

99,000! 99:000

Summa wie oben | 198,000'/— 79,500|'— 99,000 |—

f f

178,500 2,400,000 /—

490,000 363,874 48 33,446 46 4,488 04

1,586 95 | ns

3,000,000 178/500! 3,080 40 177/23 12,638/30 99,000 |— |—] 3,293,395 93

Berliner Hagel - Assecuranz-Gesellschaft von 1832. a È Cn ERe

Ed, Rieß, H. Zwi>er,

A. Herz. Bevollmächtigter.

=-®

In. dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den geri

1) Patente, 2) die 3) die

zum Deutschen Reihs-Anz 2 24,

Dritte Beilage

Nebersicht der anstehenden Konkuarstermine, Vakanzen - Liste der dur< Militär-Anwärter zu besetenden Stellen,

4) die Uebersicht vakanier Stellen für Nicht-Militär-Anwärter, 5) die Uebersicht der anstehenden Subhastationstermine,

einem besonderen Blatt unter dem Titel

Sentrxral-Handels-Register für das Deutsche Reich. x: 0,

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel tägli.

6) die Verpachtungstermine der Königl. Hof-Güter und Staats-Dotmänen, sowie anderer Landgüter, Der Inhalt dieser Beilage, in welcher au< die im $,

Das Central-Handels-Regisier für das Deutsche Reich kann dur< alle Post-Anstalten des Jn- und Auslandes, sowie durxh Carl Heymanns Verlag, Berlin, 8W., Königgräßerstraße 109, und alle Buchhandlungen, für Berlin au< dur< die Expedition: $8W, Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

eiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 27. Januar

A Br R A T L 4 1

<tliGen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löschungen in den Handels- und Zeichenregifstern, sowie über Konkurse veröffentlicht:

7) die von den Reihs-, Staats- und Kommunalbehörden au2ges{riebenen Submissionstermine, 3) die Tarif- und Fahrplan-Veränderungen der deutshen Eisenbahnen,

9) die Uebersiht der Haupt-Eisenbahn-Verbindungen Berlins, ; N

19) die Uebersicht der bestehenden Postdampfschiff-Verbindungen mit transatlantishen Ländern,

11) das Telegraphen-Verkehrsblatt.

6 des Geseßes über den Martfeunshuyÿ, vom 30. November 1874, vorgeschrievenen Bekanatmachungen ver ffenilicht werden, erscheint au< in

—- Das

Abonuement beträgt 1 A 50 S für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 29 S

Insertionspreis für den Raum einer Dru>zeile 30 4,

Die Verfolgung des Nets aus Artikel 29 der MW-<selordnung, von dem Acceptanten in Be- treff der acceptirten Summe im Wege des Weh sel- prozesses Sicherstellung zu fordern, kann zum Erwerbe des Pfandrechts au ciner vom Berechtigten speziell Tezeichneten Sache des Verpflichteten führen, zur Erreichuug dieses Zwe>kes bedarf es aber eines besonderen prozessualishen Verfahrens: entneder der auf Pfaadbestellung gerichteten Exekutionsvollstre>ung oder der Anstrengung eines besonderen Prozesses. Unterlößt der Berechtigte, die Pfandbestellung beson- ders zu beantragen, so werden zwar Vermöüzens-

objefte dez Acceptanten mit Arrest belegt, ohne daß jedoch der Wechselgläubiger ein Pfandrecht erwirbt.

Der Wechselgläuviger kann demna<h, wenn der Acceptant in Konkurs verfällt, aus der bloßen Sicherstellung seiner Forderung kein VBorzugsrecht vor den übrigen Gläubigern herleiten, (Eckenntuiß des Reihs-Oberhandelsgerichts, II1. Senat, ; vom 23. Dezember 1875.)

Die Verleßung der übernommenen Verpflichtung, # ein Konkurrenz-Geschäft niht zu etabliren, ! gewährt, im Geltnngsbereiche des gemeineu Rechts, i

dem benachtheiligten Kontrahenten ein Ret auf î

Schadenersaß uud auf Schließung des widerre<tli< eröffneten Geschäfts. Aus ven Bestimmungen des Handelsgeseßbuchs, betreffend den Prokuristen und i Handlungsbevollmächtigten, welhe für eigene Rech: j nung oder für Rechnung eines Dritten Handels- { geschäfte machen (Art. 56 und 97), läßt fich cin all- j gemeines, au<h auf Fälle der vorliegenden Art an-

zuwendendes handelsrechtlißes Prinzip nicht ableiten. }

(Eckeuntuiß des geri<ts, II. Senat, vom 22. Dezember 1875). „Nach heutigem gemeinen Recht“, führt das Eckennt- niß des Reichs-Ober-Handelëgerichts aus, zweifellos Verurtheilung zu

Reichs - Ober - Handel8- | : al der [ ( | draht, für ordinäre Sorten mitunter auch gewöhn-

„tann ! der vertragsmäßigen |

Leistung resp. Unterlassung des Geschäftsbetriebes |

selbst verlangt werden. Es ist au<h bis

höôfen anerkannt worden, daß ni{ht nur auf das

Geldinteresse, sondern auch auf die versproene Un- | geh i zwischen zwei Stahlplatten gerade richtet.

terlafsung felbst geklagt und erfannt werden könne und resp. auf Verlangen des Klägers erkannt wer-

den müsse. ; l 2 : Kläger in vielen Fällen ein großes Jnteresse daran

in die j neueste Zeit von den höchsten deatschen Gerichts- | (28 ? a D) l : 09—6900 Stüd, die durch eiserne Reifen zusammens- j

Es ist au< nicht zu verkennen, daß der |

haben kann, ni<t auf das Interesse beschränkt zu |

sein, sondern die versprochene Unterlassung felbst for- dern zu können, da er im Falle jener Beschränkung

| wehr genießt der Arbeiter hierbei den nöthigen Schuß |

{hon prozessualish insofern eine ungünstigere, \{<wie- | rigere Position hat, als er eine gengue Liquidation !

des Schadensbetrages aufstellen und dessen Beweis übernehmen muß, s F Stellung des Richters bezüglih des Beweiscs und

der Quantifizirung des Schadens in vielen Fällen | V: : f r aus; | Rinnen am O°?hre, in welche fich beim Nähen der Faden

das zuerkannte Interesse den wirklichen Schaden doch ni<ht vollständig ausgleicht. die Frage aufgeworfen werden, ob nit Handelsgeseßbbu<)h den Grundsaß adoptirt

daß nur das Geldinteresse in Fällen der vorliegen- deu Art gefordert werden dürfe. Art. 56 verbietet nämli<h dem Profuristen und Handlungsbevollmäch- tigten, füc eigene Rehnung sowohl als für Rechnung eines Decritten Handelsgeschäîte zu - machen. Ferner verbietet Act. 96 dem Gesellschafter,

für Rechnung cines Dritten Handelsgeschäfte zu machen, sowie an einer anderen gleichartigen Gesell- haft als offener Gesellschafter Theil zu nehmen. Als Folgen der Zuwiderhandluag gegen diese Ver-

bote statuiren Art. 56 und 97 die Verpflichtung zum !

und als selbst bei der freiesten | 1 T 4 ! Ende breit geschlagen oder gepflö>t, hierauf eine

Es fann allzrdings das ! habe,

In England sind Reddith und Umgebung, in Deutschland BKachen und Burtscheid, Jserlohn und Altona, Nürnberg und Schwabach Hauptfiße der | Nähnadelfabrikation. Frankreics Nähnadelfabri- i kation ist nicht so bedeutend, als die Deutschlands oder gar Englands, In Reddith und Um- ; gegend, wo die Fabrikation der Nähnadeln zuerst im Großen betrieben wurde, bestehen über 70 Fa- briken, die gegen 8090 Menschen beschäftigen, jährlich 10,000 Ctr. Stahl verarbeiten und 403) Mill. Näh- nadeln im Gesammtwerthe von 1 Mill. Pfd. Sterl. : erzeugen. Die Azbeiterzahl in Deutschland beträgt

‘ungefähr 400); die Gesammtproduktion beiäuft sich :

auf 2000 Mill. Stü>, und der Werth derselben auf 3 Mill. 46. Die feineren Sorten werden in Nürn- !

¿ berg und Aachen, die gröberen in Iserlohn crzeugt. i | Die Blüthe der Nähnadelindustrie hängt weniger |

von dem Rohmaterial, als von der Geschicklichkeit der Arbeiter in diesem fpeziellen Judustriezweige ab. Die Kunst, {nell und gut zu arbeiten, erlangt der

| Arbeiter aber besonders ?adur<{, daß er immer nur

den Nadeln verrichtet und sie dann behufs Weiter- bearbeitung dem. nächsten übergiebt. Es giebt eine sehr große Anzahl verschiedener Nähnadeln und an- dere verwandter Gegenstände aus Stahl, und als i ein carafteristishes Zeichen großer Urbeitstheilung ist es zu betraten, daß in England besondere Fa- i briken für Herstellung von Fischangeln bestehen,

| | | eine ganz gertngfügige, genau begrenzte rbeit an j j | 1

in den Nähnadelfabriken mit verfertigt werden;

Schuhmacheralen und Sattlerorte liefern besonders

Remscheidt, Solingen, Schmalkalden und Steyer. Das Material der Nähnadel ist meistens Stahl-

licher Eisendraht, dec dann im Laufe der Fabr kation in Stahl verwandelt wird. Die aus 90 bis 100 Windungen bestehenden Drahtbündel werd:n zus | vörderst mittelst der Maschinenscheere in Stücke von | doppelter Länge der herzustellenden Nadel (Schafte) | zerschnitten, wel<he man dann in Bündela zu je

| während in Lachen und Jserlohn dieselben S

gehalten werden, s{wa< glüht und dur< Walzen ; Alsdann erfolgt das Anspitzen der Schafte an beiden Seiten auf sih sehr schnell drehenden Schleifsteinen, wobei der Arbeiter 40 --50 Schafte zu gleicher Zeit auf den Schleifsteia bringt und in Folge dessen im Stande ist, tägli<h 15,000 anzuspißen, Durch eine Brust-

gegen den der Lunge {ädli<en, beim Tro>kenschleifen sih entwi>elnden Sandstaub und gegen die Folgen eines Zerspringens des Schleifsteines. Die Schafte

werden nun in der Mitte zershnitten, das stumpfe |

f | | | j | | |

Vertiefung und in dieser das Oehr ausgeha>t und die |

legt, hergestellt, Die leßteren Arbeiten geschahen in neue- | rer Zeit dur< geeignete Maschinen , fog. Fallwerke, | während si: früher durh Menschenhände verrichtet | wurden. Hierauf wird jede Nadel an ihrem stumpfen Ende durch Feilen oder Schleifen von allen Rauhßeiten | befreit. Nachdem nun die Nadeln durch eigenthüm- liches Schütteln in einer blehernen Mulde in mög- |

| lichst parallele Lage gebracht worden, daun gehärtet

[lsa in dem Hans- | delszweige der Gesellschaft für eigene Re<hnung oder |

j

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Shadensersaß und das Ret Derjenigen, zu deren |!

Gunsten das Verbot czlassen ist, die von dem Kontra- venienten geschlossenen Geschäfte als für Rechnung des Prinzipals esp. der Gesellschaft geschloffen anzu- sehen. Dagegen ist dort nicht ausdrü>klich gesagt, daz auf Unterl-\sung des Verbotenen pro futuro geklagt werden könne. Allein einmal erscheint es be- denfli<, daraus, daß das Leßtere nicht ausdrücklih im Gesetze für zulässig erklärt worden ift, folgern zu wollen, daß es habe für unstatthaft erklärt wer- den sollen. Außerdem dürfte es niht unbedenklich sein, aus den Spezialbestimmungen der Art. 56, 97 ein allgemeines, au<h auf Fälle der vorliegenden Art anzuwendendes handelsrehtli<hes Prinzip ableiten zu wollen. Auch aus partikularrehtli<hen Beschrän- fungen des Rechts (vergl. Preußisches Allgemeines Landrecht Thl. I. Tit. 5 $$. 408, 409) auf die ver- tragsmäßige Leistung rep. Unterlassung felbst zu klagen, lassen fih keine Folgeruugen auf eine Besei- tigung des fraglichen deuts<hen Gerichtsbrauchs, wel<er namentli<h au< im $. 162 des jüngsten Reichsabschieds Anertennung gefunden hat, ableiten.“

ImGewerbeverein zu Crimmitschau hiel!

am 21. Dezember v. J, Hr. Kaufmann Gustav Böhme einen Vortrag über: „Nähnadelfabri- kation“, dem wir nah der „Sächs. Gew.-Ver.-Z.“ Folgendes entnehmen: Nachdem der Vortragende einleitend einige Vergleihungépunkte zwischen Näh- nadel und Stahlfeder angegeben hat, erwähnt er, daß die Stahlfeder einige 30 Hände und Maschinen, die noch einfachere Nähnadel sogar ca. 100 passiren muß, ehe Beide für den Gebrauch) fertig find, und daß hierin der Grund zu den äußerst billigen Preisen beider Jndustrieprodukte zu suchen ift,

und angelassen worden sind, erfolgt das Scheuern und Poliren derselben. Zu diesem Behufe werden sie mit Lagen von feinem Sand oder Schmirgel pa- rallel auf einer starken Leinwand ausgebreilet, das ganze mit Rüböl dur<feuchtet, dann in Pa>ete, die bis F Mill. Nadeln enthalten, zusammengerollt, diese fest verbunden und 20 bis 30 Stü> sol<er Ballen auf einmal in die Scheuermühle gebraht, wo sie unter starkem Drucke 12 bis 18 Stunden lang hin- und hergewalzt werden Hierauf nimmt man die Nadeln aus den Ballen heraus, entfernt das ihnen anhaftende Rüböl und den Sand, dur< Bewegung in einer großen rotirenden Trommel, welche Sägen- \pähne, die das Oel aufnehmen, enthält und giebt ihneu auf diese Weise zuglei<h die erste Po- litur. Dieses Scheuern und Poliren geschieht mit immer feineren Mitteln, zulezt mit Kleie und Zinnasche, zehn Mal nah einander und währt mindestens 8 Tage. Dann werden die Nadeln gewaschen, getro>uet, sortirt, in gleiche Lage gebracht, die Oehrenden no< einmal ange- lassen und die Spißen nachgeshärft. Die Schluß- arbeiten bei der Nadelfabrikation find endlich die glatte Ausrundung des Nadelöhrs (Drillen), aber- maliges Poliren (Brauniren) und das Anbringen einer leichten Vergoldnng oder Hervorrufung einer blauen Anlauffarbe am Nadelkopfe, worauf die Verpa>ung erfolgen kann, Zu diesem Zwecke müssen die Nadeln abgezählt werden, was dur<h das Zähl- lineal, wel<es 25 oder 100 Furchen von der Größe, daß nur eine Nadel in jeder derselben Plaß hat, enthält, mit äußerster Schnelligkeit und Sicherheit geschieht, in neuester Zeit aber au<h dur<h eine ganz selbstthätige Zählmaschine vollbracht wird. Fabrikanten-Adreßbuch des Königreichs Sachsen 1875 u. 1876. Dresden. L. Badts Verlagsbuchhandlung. 1875. Die „Sächs. Gewerbe- Ver.-Z.“ äußert sih über dieses Buch wie folgt: Das Buch ift zunächst - in 6 Serien eingetheilt;

* men die Ortscha!ten in alphabetischer Reihenfolge i (mit Voranstellung der Kreishauptstadt). Die jedem Orte zugehörigen Adressen folgen ebenfalls in (nit

; jahr, die Zahl der beschäftigten Arbeiter 2c. ange-

| verzeichnet wucde,

3) Textil- und Bekleidungs-Industrie. 4) Leder- und { 3. September 1869 übertragene Aufsichtsbefugniß

Kautshuk-Jndustrie. 5) und 6) Holzindustrie; mathe- matische, physikalische, <hirurgin<he und musikalische Instrumente, Uhren und deren Bestandtheile. Inner- halb jeder Serie is das Material weiter na< den Kreiéhauptmannschaften geordnet, und in diesen kom-

ganz streng innegehaltener) alphabetischer Bei vielen Firmen ift das Gründungs-

immer Ordnung.

geben.

Von der ganzen Eintheilung wollen uns am wenig- sten die bezeichneten 6 Serien zusagen. In Wi-klich- keit sind es gar nur 5, da eine vollständig: Zusammen- fassung der fünften und se<sten (wofür gar kein Grund ersichtlich ist) faktis< vorliegt, während nur durch die Ueberschrift gesagt wird, daß dieser Ab- schnitt 2 Serien umfaßt. Wären die Lebteren aber auch auseinander gehalten, so kann die Eintheilung doch

noch niht genügen. Indem esnämlich dem Herausgeber, wie es scheinen will, darauf anfam, sein Material in möglihst wenige Kapitel zu sondern, hat er Klasstftztrung säammtliher Industrie- zweige gar schr Gewalt angethan. Sind denn z. B. Mehl, Nudeln, Pfefferkuchen, Cigarren, Spiel- farten, Papierhülsen und Düten, Briefcouverts, Buchdru>arveiten, Ziegel 2c. Erzeugnisse dec „<hemi- schen Industrie"? Gehört die Anfectigung der Bürsten und Pinsel, der Kämme und Drechsler- waaren, der Regen- und Sonnenschirme, der Holz- und Blechspielwaaren, der Kinderwagen und Kinder- gewehre, der Kartonagen und Meerschaumartikel 2c. zur „Leder- und Kautschuk - Industrie“? Wer wird Thon-, Porzellan-, Marmor- und Glaswaaren unter den Gegenständen der Holz-Industrie suchen. Eine passende Eintheilung der Branchen oder der Industrie-Erzeugnisse aufzustellen, mag allerdings für Manchen seine S<hwie- rigkeiten haven. Hätte der Verfasser des Buches aber an eine gegebene (z. B. an die für die Berichte der Handels- und Ge- werbekammern. gewählte oder an die, welche das Central-Handelsregister bei Zusammenstellung der Fabrikmarken be- nußt) si<h angelehnt, so wäre das besser gewesen. Freili<h mit 5 oder 6 Kapiteln ifts nicht abzuthun. Auf alle Fälle sollten aber die gleichen Fabrikate immer nur unter einer Ueber- \<rift zu suchen sein, (also Steinzeug-, Glas-, Spiegel-, Porzellanwaaren nicht ia der 2. und 5. Serie 2c.)

In Bezug auf die äußere Einrichtung machen \ih um ein \<nelles Orientiren und bequemes Nach- {lagen zu ermöglihzn, was bei einem Adreßbuche von großem Werthe ist no< folgende Wünsche geltend: 1) Es wäre von Nutzen, wenn die spezia- lisirte Angabe des Inhalts der einzelnen Serien nicht auf den Titelblättern der Leßteren gegebea, sondern

| glei< am Anfange des Buches zu finden wäre.

2) Daß auf jeder Seite oben die betreffende Serie ist praftis<h. Die Angabe der

einer | 1874

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{ zuführen.

ersten und leßten Firma hat dagegen keinen Werth; |

dafür könnte besser die Kreishauptmannschaft (wenn au< uur dur< einen Buchstaben oder eine Ziffer), sowie der erste und leßte Ort der Seite benannt werden. Ganz besonders vortheilhaft für den Ge- brau des Buches müßten endli<h 3) auch ein Branchen-Register (nah Art des zum Jnseraten- theile gehörigen, wenn auch ohne Angabe der Firmen), sowie ein Octsregister werden.

Trogz aller dieser Mängel deren Ecwähnung nur zu einer Prüfung bez. Berü>sichtigung bei einer zu hoffenden Neuauflage des Buches erfolgt ist bleibt das Adreßbuch ein sehr anerkennenswerthes Unternehmen. Produzenten uad Konsumenten werden dem Herausgeber für seine sicher niht unbedeutenden Mühen, dur< welche es gelungen ift, eine so reiche Anzahl von Adressen zusammenzustellea, dankbar sein, und das Buch selbs wird voraussichtlih viel zur Benußung kommen und darf dazu bestens empfohlen werden.

(H. C.) In der am 7. d. abgehaltenen ersten Sitzung der Hamburgischen Gewerbekammer wurde die Wahl der Vorsißenden für das Jahr 1876 vorgenommen. Nachdem dec im ersten Wahlgange wiedererwählte Hr. Ed. Schmidt unter Berufung auf seine Abwesenheit als Neichstags-Abgeordneter abge- lehnt hatte, wurde im zweiten Wahlgange Hr. G. J. Herbst zum Vorsitzenden, sodann Hr. D. Steinert zum Stellvertreter desselben erwählt. Die Wahl eines Abgeordneten in die Bürgerschaft fiel auf Hrn. L. Hartmann. Zur Beschlußfassung ge- langte ein an die beeidigten Sachyerständi- gen der Kammer zu richtendes Rundschreiben, worin dieselben ersu<ht werden, zur Verhütung etwaiger Anfechtung ihrer Gutachten die Begutach- tung rechtzeitig abzulehnen, falls fie zu einer der Parteien in verwandtschaftlichhem oder nahem ge- \häftli<hen Verhältniß stehen, sowie ein an den Vorstand der Verwaltungsabtheilung für Handel und Gewerbe zu richtendes Ersuchen um Vermitte- lung einer Auskunft darüber, welcher der seit dem 1, Januar neu eingerichteten Abtheilungen der Po-

diese sind bezeichnet: 1) Eisen- und Metall-Industrie, Bergbau und Hüttenwesen. 2) Chemische Industrie.

lizeibehörde die leßterer, zufolge Verordnung vom

. walder

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hinsichtlih der gewerblichen Innungen (inêbefondere S8. 88, 89, 95 der ESewerbe-Ordnung), sowie die Entgegennahme der Anzeigen zugewiesen worden ift, welche laut Bekanntmachung des Senats vom 16. Januar 1865 hinsichtlih des Beitrittes gewerblicher Hülfsarbeiter zu Krankenkassen an die Polizei- behörden zu richten sind. Zur Mittheilung gelangte u. A. ein Ersuchen der G-\sammtkommission für Heburg der sächsischen Spielwaaren-Judustrie in Dresden, betr. Vermittelung des Ankaufes japanischer Spielwaaren für die in Sachsen zu gründenden Mustersammlungen von Spielwaaren.

Die Prager Handelskammer hat anläßlich des Abschlusses neuer Handelsverträge mit Deutsch- land und Frankreich beslossen, die Regierung zu er- suchen, überhaupt bei Vereinbarung solcher Verträge auf keine Zolltarifsstipulationen einzugehen,

Ueber den Handelsverkehr Bosniens und der Herzegowina mit Deutschland im Jahre entnehmen wir dem Pr. Hand, Arch. Folgendes:

Dem deutschen und österreichischen Handel wird es bezüglih manwer Artifel jeßt {<wer, die Kon- kurrenz mit englischen und französishen Firmen dur<- f Die für das Innere der europäischen Türkei bestimmten, von Deutschland und Oesterreich gelieferten Artikel nehmen ihren Weg meist die Do- nau abwärts bis Semlin, von dort die Save auf- wärts bis Brood und von leßterem Orte bis Se- rajevo per Fvhre, Die von Cngland und Frank- reih für dieselben Gegenden importirten gleichen Artikel wurden bisher auf dem ungefähr ebznso kost- spieligen oven angegebenen Wege Triest-Sissek-Brood hierher befördert, so daß bezüglih derjelben eine Konkurrenz Seitens deuts<er und österreichischer Häuser wohl mögli< war, jeßt aber werden die be- treffenden englischen und französishen Waaren über Solonik und Mitrovißza an ihren Bestimmungsort expedirt und sind, hier angekommen, mit weit went- ger Unkosten belastet, als die von Serajevo anulan- genden deutshen und österreichis<hzn Artikel, für welch leßteren fih daher ein höherer Verkaufspreis ergiebt, als für die ersteren. Sobald die mehr- erwähnte Bahnlinie ihre Fortsezu :g dur< Bosnien bis an die össterreihis<he Grenze erhielte, könnten auch deutsche und österreichishe Häuser ihre Artikel mit verhältnißmäßig geringen Transportspesen bis in die innecn Gebiete der europäis<hen Türkei ge- langen lassen und die Konkurrenz mit englischen und französischen Firmen wieder aufnehmen. :

Die nachfolgenden Aufjtellungen geben das Detail der im Jahre 1874 aus Deutschland nah Serajevo eingeführten Waaren. Rauchwaaren, ungefährer Werth: 50,000 Æ#, Bezugsquelle: Leipzig. Wirk- waaren 10,000 , Sachsen, Elsaß. Webewaaren 35,000 Æ, Sachsen, Elsaß. (Cisenwaaren 20,00) Æ, Reinpreußen. Bronze- und Messingwaaren 10,000 4, Rheinpreußen. Nürnberger Artikel 40,000 4, Bayern. Blechwaaren 1000 4, Bayern, Württemberg. Stahl- waaren 1009 Æ, Bayern, Rheiupreußen. Schwarz- Uhren 1300 A, Baden. Seife 1900 Æ, Sachsen, Bayern. Stearinkerzen 3000 Æ, Bayern, Gold- und Silberborten 25,000 #, Nürnverg, Frankfurt a. Main, Hannover. Porzellan- und Stein- gutwaaren 3000 , Sachsen, Bayern. Kautschu>- waaren 100 M, Leipzig. Seidengeweve 20,090 , Leipzig. Wachsleinwand 350 Æ, Leipzig. Spiel- waaren 1890 H, Sonneberg bei Koburg. Tuch 90,000 4, Sachsen, Preuß. Lausißz. Zusammen 313,450 M

Die vom Bayerishen Gewerbemuseum zu Nürnberg herausgegebene Zeitschrift „Kunst und Gewerbe“ enthält in Nr. 4: Die Bedeutung der Chemie im Gewerbe, Vortrag, gehalten im Baye- rischen Gewerbemuscum. Von Dr. R. Kayser. Nürnberg: Zeichenunterriht in Amerika. Mün- <en: Zur Jubiläuméausstellung des Kunstgewerbe- Vereins. Berlin: Die Organisation der Unter- rihtsanstalt des Gewerbemuseums. Für die Werk- stati: Galyanische Verni>elungen. Kleine Nach- rihten : Die Ausgrabungen in Olympia. Zeit- schriften. Erklärung zur Beilage: Ehrenkarte des Bayerischen Gewerbemuseums.

In Nr. 5: Die Bedeutung der Chemie im Ge- werbe. Vortrag, gehalten im Bayerischen Gewerbe- museum. Von Dr. R. Kayser. (Forts.) Nürn- berg: Geschenk an das Bayerische Gewerbe-Museum. Berlin: Kunstgewerblihe Vorbilder. Das märkishe Provinzial - Museum. Bremen: Das technische Institut der VBewerbekammer. (Schluß folgt). Für die Werkstatt: Ueber das Färben des Goldes unter Mitwirkung von Brom, Von Rudolph Wagner. Aus dem Buchhandel: Wilhelm Hoff- manns Spitßen-Muster-Bvh. Herausgegeben vom K. K. österrèichishen Museum für Kunft und Jn- dustrie. Kleine Nachrichten: Papierzeitung. Deutscher Architektenverein. Der Mustershuß in Oefterreih, Frauenarbeit, Niederländisches Museum. Zur Philadelphia-Ausstellung. Denkmal für Thorwaldsen. Erklärung zur Beilage: Rococo-

verzierungen von E. Frhr. v. Loeffelholz. aats