1900 / 67 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

P S

E E E E dais

F 2 d tros Mim 6 E ai? r DOE - s Es E E E E E G E E C M 3 i a: n M C an A y E S AL ar Ip gal S E Ss it n T A Tv - f E "i F Lriezatecino gs L N E SBAEE E 22 R ¿Bj f

[92733]

Dur Auszs{lußurtheil des unterzeichneten Amt8s- gerihts vom heutigen Tage find nachfolgende Hypo- thekendokumente:

1) das Hypothekendokument d. d. Halberstadt, den 1. März 1865, bestehend aus der gerihtlihen Obli- gation vom 23. Februar 1865 sowie einer nachträg- lien Verhandlung vom 25. Februar 1865 nebst zwei Wshungs- und zwei Abtretungsvermerken und einem Hypothekenbuhsau®zuge, lautend über noh 1009 Thaler oder 3000 4 Rest von 10 700 Thaler Kurant gegen 9 °/o alljährlich postnumerando zahl- bare Zinsen vom 1. April 1889 an, eiúgetragen im Hypothekenbuche von Halberstadt über Häuser Band XX Seite 205 Abtheilung IIT Nr. 8

9) das Hypothekendokument d. 4. Halberstadt, 7. August 1857, bestehend aus der gerihtlihen Ver- handlung vom 9. Juli 1857, dem Eintragungsvermerk vom 31. August 1857 und einem Hypothekenbuhs- au8zuge, lautend über (300) dreihundert Thaler Kurant Darlehn nebs 44 9/0 Zinsen feit 1. Oktober 1857, eingetragen für den Arbeitsmann Friedri Dehnecke zu Derenburg im Grundbuche von Deren- burg Band VII Blatt 349 in Abtheilung 111 Nr. 6,

3) das Hypothekendokument d. d. Halberstadt, den 90. November 1855, bestehend aus einer beglaubigten Abshrift des Requisitions\reibens des Königlichen Kreisgerichts, Abth. I, zu Halberstadt vom 25. Of- tober 1855 nebst einec mit dem Atteste der Necht3- kraft versehenen Ausfertigung des Erkenntnisses des Königlichen Kreisgerihis, Abth. T, zu Halberstadt vom 12 Juli 1855 sowie einem Hyvothekenbuchs- au8zuge, lautend über sechzig Thaler zehn Silbergroschen zwei Pfennig rechtskräftig erstrittene Waarenforde- rung und sieben Thaler achtundzwanzig Silbergroschen neun Pfennig Gerichtskosten, sowie drei Thaler fünf- undzwanzig Silbergroschen sechs Pfennig Anwalts- gebühren nebst Zinsen und Kosten der Eintragung, letztere mit einem Thaler zehn Silbergroschen, ein- getragen im Hausgrundbuche von Halberstadt Band II Blatt 37 in Abtheilung 111 Nr. 9,

für kraftlos erflärt worden.

Halberstadt, den 5. März 1909.

Königliches Amtsgericht. Abth 4.

[92738] Bekauutmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts in Haltern vom 2. Márz 1900 ist die Hypo- thekenurkunde vom 6. Juli 1832 über die im Grund- buche von Kir{sptiel Haltern Band 15 Blait 268 Abth. 111 Nr. 2 für den Kolon Franz Hinsenhofe zu Overrath eingetragene, zu vier Prozent verzins- liche Darlehnsforderung von vierzig Thalern für Fraftlos erflärt.

Halteru, den 2. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[92732]

Durch Aus\{lußurtheil des Königlihen Amts- gerihts zu Havelberg vom 20. Februar 1900 ift der Zweig-Hypothekenbrief vom 25. Juni 1861 über die im Grundbuh von Haverland Band 1 Blatt Nr. 29 in Abtheilung I1T unter Nr. T E Den Schneidermeister Julius Holländer zu Havelberg zu- folge Verfügung vom 25. Juni 1861 subingrofssierten, zu 59/6 verzinslihen 350 Thlr, eines Theilbetrages der aus dem Vertrage vom 2. Mai 1859 eingetragenen E ORE Kaufgelder von 3390 Thlr., für kraftlos erklärt.

[92724] Im Namen des Königs! Verkündet am 17. Las 1900. Born, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Käthners Friedri Bloch zu Czierspienten erkennt das Königliche Amtsgericht, Abtheilung 6, zu Sensburg dur den Amtsrichtec Bolck für Recht:

Der Hypothekenbrief über 300 dreihundert Mark Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 13. April 1877 für den Partikulier Kadgiehn in Königsberg im Grundbuche des Grundstücks Czierspienten Blatt 32 und von dort in das Grund- buch des dem Käthner Friedrih Bloch gebörigen Graundstücks Czierspiznten Blatt 146 Abth. III Nr. 4 übertragen, gebildet aus dem Hypothekenbrief vom 94, Mai 1877 und der Schuldurkunde vom 13, April 1877, wird für frafilos erklärt.

[92725] Ausschlußurtheil. Verkündet am 17. Februar 1900. Born, Gerichtsschreiber.

_ Auf den Antrag des Besißers Hermann Fleischer in Reuschendorf erkennt das Königliche Amtszçericht zu Sensburg durch den Amtsrichter Bolck, daß die unbekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbu von Reuschendorf Band I Blatt 3 Abth 111 Nr. 2 eingetragene Post von 17 M 20 Rest eines Darlehens der Kirchenkafse Schwarzstein von 901 J und nebst 59/6 Zinsen dem Möbel- fabrikanten Johann Fricdrih Lengnick in Königsberg übereignet, eingetragen am 17. September 1880, wie hiemit geschieht, auszuschlicßen und die Poft im Grundbuch zu löschen.

Sensburg, den 17. Februar 1900,

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

[92730]

Durh Aus\ch{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihis zu Havelberg vom 20. Februar 1900 sind die etwaigen Berechtigten der“ im Grundbu von Haverland Band 1 Blatt Nr. 29 in Abtheilung 111 Nr. 3a. für Friedrih Voß eingetragenen Post yon 6800 Thlr. nebst Zinsen zu 29/o, solange der Alt- fißer Christoph Voß und dessen Ehefrau, Marie Dorothee, geb. Wendt, leben, mit 39% nah dem Tode des einen derselben, zahlbar nah einjähriger, bei Lebzeit der gedahten Eheleute aber ausgeschiossener Kündigung, welche nach dem Kautionsverpfändungs- instrument vom 5. Februar bez. 30. September 1829 dem Diensikneht FriedriGh Schmidt zu Nühstädt bez. dem Arbeitsmann Joachim Scherling zu Legde zur Sicherheit ihrer Forderungen an den Frei» vollbauern Johann Christian Jahn zu Abbendorf von je 200 Thlr. und Zinfen zu 48 bez. 49/9 auf je 200 Thlr. verpfändet ist, mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

[92731]

Dur Auss{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Havelberg vom 20. Februar 1900 find die etwaigen Berechtigten folgender im Grundbuche von Niyow Band I Blatt Nr. 30 in Abtheilung TII eingetragenen Posten:

a. Ne. 2: 260 Thlr, nebst 5 9/6 Zinsen seit dem 24. Dezember 1832, gegen dreinionatiihe Kündigung zahlbar, eingetragen für den Kanzleigehilfen August Friedrih Friedlieb zu Havelberg aus der geriht- 14 Schuldverschreibung vom 24./31. Dezember

b. Nr. 5: 150 Thlr. rückständiger, zu 4°/o seit dem 1. Dezember 1842 verzinslicher, gegen einjährige Kündigung zahlbarer Kaufgelder für den Alisizer Georg Friedrich Dittmann und defsen Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Lücke, laut Kaufkontrakt vom 6. De- zember 1842

mit ihren Ansprüchen auf diese Posten aus- geshlofsen.

[92721] Aus\{chlufßurtheil. Verkündet am 17, Februar 1900. Born, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Käthners Fohann Sawißzki Il. in Sys5droyofen erkennt das Königliche Amtsgericht zu Sensburg dur den Amtsrichter Bolck, daß die unbekannten Berechtigten mit_ ihren Ansprüchen auf die im Grundbuhe von Sysdroyofen Band Blatt 18 eingetragenen Hypothekenposten von:

a. 8 Thlr. 10 Sgr. väterliches Erbtheil des Michael Sawißki, eingetragen in Abth. 111 Nr. 1 auf Grund der Erbtheilungsverhandlung vom 1. Sep- tember 1814 und 15. Januar 1815 laut Verfügung vom 25. Mai 1834 und von Sysdroyofen Nr. 9 hierher übertragen,

b. 168 4, eingetragen in Abth. III Nr. 2 für die Geschwister Abam und Louise Kraffzik, wovon jedem ein Theil von 84 4 gebührt, auf Grund des Vertrags vom 28. Mai gemäß Verfügung vom 27. Juli 1861,

wie hiermit geschehen, auszuschließen und die Posten im Grundbuche zu löschen.

Sensburg, den 17. Februar 1900.

Königliches Amtsgericht. Abth. 6.

[92722] Aus\chlußurtheil. Verkündet am 17. Februar 1900. Born, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag 1) des Wirths Fohann Konopka in Brödienen, 2) des Wirths Michael Bastian ebenda erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Sens- burg dur den Amtsrichter Bolck, daß die unbe- kannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuch von Brödienen Blatt 9 Abtb. 111 Nr. 1 eingetragene Post von 85 Thlr., föllmische Hälfte der Wittwe Luise Wlotka, geb. Nikolai, auf Grund des Erbrezesses vom 30. Juni 1858 zufolge Verfügung vom 25. Oktober 1864 eingetragene und von da in das Grundbuch von Brödienen Blatt 43 Abth. 111 Nr. 1 übertragene Poft, woie hiermit ge- schieht, auszuschließen und die Post in dem Grund- bu der beiden genannten Grundstücke zu löschen.

Sensburg, den 17. Februar 1900.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

(92727] Auss\chlußurtheil. Nerkündet am 17. Februar 1900. Born, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Besitzers Carl Durchgraf in Budzisken erkennt das Königliche Amtsgericht zu Sensburg durch den Amtsrichter Bolck, daß die un- bekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die Post von 18 Thlr. 28 Sgr. 921 Pf. elterlihes Erb- theil, cingetragen für den Ludwig Durchgraf in Abth. 111 Nr. 1 des dem Besißer Carl Durchgraf gehörigen Grundstücks Budzisken Blatt 4 auf Grund des Zessionsvergleihs vom 24. Juni 1824 gemäß Verfügung vom 20. März 1832, wie hiemit ge- [Be auszuschließen und die Post im Grundbuch zu ôöshen.

Sensburg, den 17. Februar 1900.

Königlihes Amtsgericht. Abth. 6. [92723] Aus\cchlußurtheil. Verkündet am 17. Februar 1900. Born, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Grundbesigers Michael Bieber in Aweyden erkennt das Königliche Amtsgericht zu Sensburg durch den Amtsrichter Bolck, daß die un- bekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die Hypothekenpost von 2v Thlr. 5 Sgr. 6 Pf. vâter- ¡ies Erbtheil, eingetragen für die Charlotte Bieber in Abth. 111 Nr. 3 des dem Grundbesitzer Michael Bieber gehörigen Grundftücks Aweyden Blatt 31 auf Grund des Erbrezesses vom 18. Februar 1831 gemäß Verfügung rom 18. Mai 1836, wie hiemit geschieht, auszushließen und die Post im Grundbuch zu löschen.

Sensburg, den 17. Februar 1900.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6. [92270] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts- gerichts zu Dortmund vom 283. Februar 1900 sind die Hypothekenurkunden über die im Grundbuche von Kirchlinde Band I Blatt 29 in Abth. Ill unter Nr. 2 und 4 eingetragenen Posten, nämli 155,70 M nebst 10,23 4 Kosten und Mandatargebühren und 2,50 & Eintragungsfosten aus dem rechtskräftigen Erkenntnisse vom 25. Januar 1877 und der Nes- quisition des Prozeßrichters vom 19. März 1877 für den Winkelier H. Düppe zu Westrich, sowie 42,50 46 nebst 4,70 A Gerits- und Mandatar- fosten und 1,40 M Eintragungskosten für den Winkelier H. Düppe zu Westrih aus dem rechts- kräftigen Véandat vom 28. Februar 1877 und der Requisition des Prozeßrihters vom 9, Mai 1877 für fraftlos erklärt worden.

Dortmund, den 6. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[92269] Im Namen des Königs!

In der Aufgebotésache des Heizers Anton Felix Szwajkowsfi zu Hamburg, St. Pauli, Thalstraße 59, hat das Königlihe Amtsgericht in Nakel am 9, März 1900 durch den Ämtsrihter Rademacher für Recht erkannt :

Der Hypothekenbrief vom 11./13. Februar 1880, lautend über 300 X Kaufgeld, welche auf dem Grund- buchblatt Hohenwaide Bd. 11 Bl. Nr. 27, der Wittwe Golata Josepha, geb. Orszulewéka, zu Hohen- walde geyrrig, in Abtbeilung IIL unter Nr. 2 für die Rybka’schen Gheleute zu Grenzdorf eingetragen und mit den Zinien vem 23. Januar 1880 auf den minderjährigen Moriß Szwajkowski zu Morißzfelde umgeschrieben sind, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Heizer Anton Sjzwajkowski auferlegt.

[92275]

Die Urkunde über die Hypothek von 659 Thaler Kurant, eingetragen im Grundbuche von Meppen Bd. 1IV Art. 185 Abth. IIl Nr. 1 zu Gunsten der Ehefrau des Hermann N Tengen, Margaretha, geb. Huesmann, zu Wesuwe ift durch Auss{luß- urtbeil des unterzeihneten Amtsgerichts vom 7, März 1900 für kraftlos erklärt.

Meppen, den 7. März 1900.

Königliches Amtsgericht. 1.

[92266]

Durch Auss\{lußurtheil des Königliben Amts- gerihts zu Ratibor vom 2. März 1900 i} für Necht erkannt worden :

Der am 22. Juli 1845 ausgefertigte Hypotheken" schein über 1000 Thaler Darlehn nebst Zinsen, ein- getragen auf dem Blatt Stadt Ratibor Nr. 34 in Abthlg. I[1 Nr. 6 für Fräulein Amalie Heisig auf Grund der Verschreibung vom 12. Juli 1845, wird für kraftlos erklärt.

[92274] Bekanntmachung.

Durch Aués{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Dortmund vom 23. Februar 1900 ift die über die früher im Grundbuße von Dortmund Band 27 Bl. 6 für die Essener Maschinenbau- Aktiengesellschaft aus der Urkunde vom 10. Oktober 1870 eingetragen gewesene und jeßt für diese Gesell- haft im Grundbuhe von Dortmund Band 82 Bl. 34 eingetragene Kaution von 2000 Thalern ge- bildete Hypothekenurkunde für kraftlos erklärt.

Dortmund, den 6. März 1900. -

Königliches Amtsgericht.

[92273] Bekanntmachung.

Dur Auzschlußurtheil * des Königlichen Amts- gerihts zu Dortmund vom 23. Februar 1900 ift die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Barop Band I Blatt 45 in Abthl. 1l1 unter Nr. 9 eingetragene Poft von 2432,86 Waarenforderung aus der Urkunde vom 4. Februar 1880 für den Kaufmann Philipp Meister zu Dortmund, abgetreten an den Holzhändler Diedrich Dreckmann zu Lütgen- P, von der 1000 (4 gelöst sind, für kraftlos erflärt.

Dortmund, den 6. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[92271] Bekanutmachunug.

Durch Aus\{chl&ußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Dortmund vom 93. Februar 1900 sind die Hypothekenurkunden über die im Grundbuche von Grevel Band I Blatt 5 in Abth. TI1 unter Nr. 8 und 11 eingetragenen Posten, nämlich 400 Thaler Kaution aus der Urkunde vom 15. Februar 1863 für den Handelsmann Jacob Sieger zu Brackel, ab- getreten. an den Kaufmann Facob Spiegel zu Dort- mund, sowie 500 Thaler Kaution für den Landwirth Wilhelm Weber zu Grevel aus der Urkunde vom 30. April 1864 für kraftlos erklärt worden.

Dortmund, den 6. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[92268]

Auf den Antrag: i

1) des Buchbinders Joseph Jünemann in Uder,

9) der Wittwe des Böttchers Fohann Joseph Fünemann, Katharine, geb. Meier, in Uder,

3) des Bötthers und Selterwasserfabrikanten &Fohann Georg Jünemann in Schönau,

4) der Ehefrau des Arbeiters Ernst Smidt, Pauline, geb. Jünemann, in Dassel bei Einbeck,

5) der unverehelihten Anna Jünemann in Uder,

6) des Schneiders Heinrih Jünemann in Berlin,

zu 2—6 vertreten durch den zu 1 Genannten, hat das unterzeiGnete Amtsgericht durch Urtheil vom 1. März 1900 für Recht erkannt:

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Uder Band 6 Artikel 279 in Abtheilung 1II unter Nr. 3 aus der Schuldverschreibung vom 23. Dezember 1869 für den Rustenfelder Hospitalfonds eingetragenen 40 Thaler Darlehn nebst 5 9% Zinsen seit dem 1. Januar 1870 wird für kraftlos erklärt. Die Kosten tragen die Antragsteller. Y

Heiligenstadt, den 3. März 1900.

Königliches Amtsgericht. Abth. 4. [91964]

Fn Aufgebotssachen hat das unterzeihnete Gericht auf diz Verhandlungen vom 1. März 1900 für Recht erfannt :

1) Die Gläubiger der im Grundbuch von Klein- Osfig Bl. Nr. 16 und Bl. Nr. 23 und Groß:Ossig Bl. Nr. 45 in Abth. I11 Nr. 7, bezw. Nr. 17, bezw. Nr. 1 eingetragenen Antheile :

a. des Tagearbeiters Johann Anton Kleinert von Breslau (F. 1/99),

b. der verwittweten Häusler Rosina Barbara Kleinert von Chemniß in Sachsen (F. 2/99),

c. des Hilfsjägers Franz Bernhard Kleinert von Trawheaberg (F. 3/99),

an der daselbst auf !Grund der gerihilihen Ver- handlung vom 29. April und 4. Juni 1846 ein- getragenen Post von 50 Thalern und einem Surplus- Neservat, über welche das Hypothekeninstrument vom 20. Juni 1846 gebildet ist, werden mit ihren An- sprüchen auf die Post ausgeschlossen.

[Se 1

1) Die Gläubiger der im Grundbuche von Stadt Trachenberg Häuser Bl. Nr. 90/91 Abth. Ill Nr. 11 für die Köchin Johanna Pauline Preibisch zu Görli auf Grund des Nertrages vom 18. Juli 1862 nebst Nachträgen eingetragenen Hypothekenpost von 50 Thalern Kaufgeld werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen,

2) dem Fräulein Emma Hecke in Trachenberg werden die von thr angemeldeten Rechte, nah welchen sie als Erbin der Zablerin der Post diese erworben habe, vorbehalten. (F. 7/99.)

X. 2.

1) Die Uikunde, welche gebildet ist aus dem Hypothekenbrief vom 13. Mai 1899, der Schuld- urfunde vom 6., 13. Fuli 1879, Löschungs-, Noch gültigkeits- und Vererbungévermerken vom 13. Mai 1889 und Entpyfändungsvermerk vom 4, Oktober 1839 über die im Grundbuhe von Nesigode Bl. Nr. 20 und 81, 82, 83, 84 Abth. T1T Nr. 13 bezw. 1 für die Lehrertohter Anna Nachtigal zu Nesigode umgeschriebene Restpost von 529 Ueberlafsungs- geld, wird für kraftlos erklärt. (F. 6/99.)

G

Trachenberg, den 1. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[91966] Bekanntmachung : sind

Durch Urtheil vom 15. Februar 1900 unde k

Kaminiec

zur Hinterlegung folgender Kapitalien i verstattet, und zum Antrage auf Löschung falA 4

DopotherenpoLe g bere(tia! E erstere: bezü er im Grundbuche vo Blatt 44b. Al io

10 Sgr., leßtere: bezüglih der im Grundbuche von Kaminiee

Blatt Nr. 27 Abtheilung II1 Nr. 1 eingetragen

53 Thaler 24 Sar. 74 Pf. Gnesen, 20. Februar 1900. Königliches Amtsgericht.

[92267] Bekauutmachung.

Dur Aus\{lußu1theil des hiefigen Königlithen J Amtsgerichts vom 5. März 1900 sind die Jnhaber * folgender Posten mit ihren Ansprüchen auf diese 4

ausgesclofsen :

a. Galezewo Nr. 12 Abth. IIT Nr. 24.: 1316 « * nebst 59/0 Zinsen jährlih vom 14. Oktober 189 eingetragen für die am 26. August 1863 geborene Marianna Psuta ‘aus dem Erbvergleih vom

25. November 1878 _

"14. Oktober 1880 b. Janowiy Blait 46 und 47 Abth. Ill:

1) 2% Thlr. 16 Sgr. 10 Pf, zu 5 9% verzinslidh, 4

mütterlihes Erbtheil für Katharina Pijanowska,

9) 6 Thlr 10 Sgr. Kosten für die Salarienkasse

des Kreisgerihts in Wongrowiß, 3) 11 Thlr. 29 Sgr. 9 Pf. für dieselbe Kasse,

4) 33 Thlr. 10 Sgr. 105 Pf,, zu 5 % veriintlih,

väterlihes Erbtheil für Johann Szulawinsky, Zuin, den 5. März 1900. : Königliches Amtsgericht.

[92726] Ausschlufurtheil. Berkündet am 17. Februar 1900. Born, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Käthners Rudolf Liebelt in Burschewen, erkennt das Königliche Amtsgeriht u Sensburg durch den Amtsrichter Bolck, daß die

unbekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbu von Burschewen Band 1T Blatt 32

in Abth. Il1 unter Nr 1, 2 und 3 für die Catha-

rina Weißner, Johann Weißner und Anna Weißner eingetragenen Posten von je Thlr. 16 Sar. 4 Pf, väterlihen Erbtheils, auf Grund der Erbtheilungs- verhandlung vom 9. Januar 1799 laut Verfügung vom 9. September 1829 eingetragen, wie hiermit gesehen, auszuschließen und die Posten im Grund- bu zu löschen. Seusburg, den 17. Februar 1900. Königliches Amtsgericht. Abtbeilung 6.

[92728] Ausschlufßurtheil. Berkündet am 17. Februar 1900. Born, Gerichtéschreider.

Auf den Antrag des Käthners Iacob Kruppa aus Ober- Kossewen erkennt das Königliche Amtsgericht zu Sensburg durch den Amtsrichter Bolck, daß die unbekannten Berehtigten mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuch von Kossewen Blatt 51 Abth. II1. Nr. 6 eingetragene Post von 30 Thlr. als elterlihes Erbtheil überwiefene Kaufgelder für die unverebelichte Luise Kruppa in Kofsewen, fällig bei deren Grofßjährigkeit, eingetragen auf Grund der Eintragungsbewilligung vom 18. Dezember 1872 an demselben Tage, wie hiermit gesehen, auszuschließen und die Post im Grundbuch zu löschen.

Sensburg, den 17. Februar 1900.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

[92703] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebesrau des Zigarrenarbeiters Carl Thomalsfy, Christine, geb. Bricke, zu Hess.-Oldendorf, ver- treten dur Rechtsanwalt Heinemann I. zu Han-

ver, klagt gegen ihren Ehemann, den Zigarren-

beiter Carl Thomalsky, zulegt in Hess.-Olden- dorf, jet unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß Beklagter die Klägerin im, Januar 1894 mit einer eisernen Ofenroste grob mißhandelt und se Ende Januar 1894 böelich verlassen habe, sein Aufenthalt auch seit dieser Zeit unbekannt sei, mit dem Antrage, die unter den Parteien bestehende Ehe zu \sh-iden, den Beklagten für den huldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 6 a. des Königlichen Landgeri(!s in Hannover auf den 28. Mai 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu beftellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, den 8. März 1990. :

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 6 a.

[92281] Oeffentliche Zuftellung. In Sachen der Chefcau des Arbeiters Jurke, Albertine Sophie Bertha, geb. Ahrend, in Stettin, Klägerin und Becufungsklägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Ehrenwerth tn Stettin, gegen Ae Ghemann, den Arbeiter Johann Traugott Alb Jurke, unbekannten Aufenthalts, Beklagten U Berufungsbeklagten, durch einen Anwalt niht ver treten, wegen Ehescheidung, hat die Klägerin durá Sghriftsay vom 28. Februar d. I. gegen das e 17. Januar d. I. verkündete Urtheil der IV. Bin kammer des Königlichen Landgerichts in Ste n durh welches die Klägerin mit der auf Trennung j Che gerichteten Klage fkostenläftig abgewiesen Be: Berufung eingelegt. Die Klägerin ladet den n klagten zur mündlichen NBerhandlung U errichen Berufung vor den I1II. Zivilsenat des König 2s Oberlandesgerihts zu Stettin auf den L uf 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der feaes forderung, einen bet cht zuge tli Anwalt zu bestellen, Zum Zwedcke der öffen fngb Zustellung wird dieser Auszug aus der igs: dec rist mit dem Bemerken bekannt gemaht, Klägerin das Armenreht bewilligt ift. Stettin, den 6. März 1900. Marzabn, als Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerihts.

1) die Joseph Wroblewski’shen Gheleute in Vit ow9o, - / 2) die Thomas Strachanowski’s{hen Eheleute in j

btheilung TII Nr. 1 und Nr. 2 eh 4 getragenen 52 Thaler 26 Sgr. 6 Pf. bez. 33 Thaler

„um Deutschen Reichs-

Vierte Beilage Anzeiger und Königlich Preußi)

Berlin, Freitag, den 16. März

hen Staats-Anzeiger.

1900.

M

0 67.

„Sachen.

L g nh Feclust- und Fundsachen i und Inyaliditäts- 2c. Versi erung. e, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

2 Ba eli x. von Werthpapieren.

ustellungen u. dergl.

6. Kommandit-Gesellshaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsh.

7. Erwerbs- und Wirt - Oeffentlicher Anzeiger. | S +4 9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

J) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl. O

effentliche Zustellung.

Die Frau Louise Braun, geb. Brühl, zu Herbs- vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Mittele- A Gotha, flagt gegen ihren Ehémann, den e ndarbeiter Hermann Braun aus Herbsleben, jeßt d bekannten Aufentbalts, wegen Ehescheidung, mit l Antraçe, die zcischen den Parteien bestehende She zu trennen, den Beklagten für den {huldigen Theil zu erllären und ihm die Kosten des Rechts- Sreits jur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Reflagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- De vor die I[. Zivilkammer des Herzoglichen zu Gotha auf den 26. Mai 1900, dori 9 Uhr, mit der Autforderung, einen “i dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu hestelen Zum Zwette der öffentlichen Zustellung

vird dieser S N gemacht.

den 13. Tj . Gotha Friedebah, Gerihtssreiber des Herzoglichen Landgerichts.

G Oeffentliche Zustellung.

Die Eva Vagdalena, geb. Schub, Ehefrau von ariedrih Schikert, Kaufmann, tn Mainz wohnhaft, Yrozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Zuckmayer * 23wensberg in Mainz, klagt gegen den Friedrich Schickert, Kaufmann, unbekannten Wohn- und Aufenthaltsorts, früher zu Mainz, auf Grund des e 1568 B. G.-B., mit dem Antrage auf Ehe- eidung: Es gefalle dem Gerichte, die ¿wischen den Parteien vor dem Standesbeamten zu Mainz m 6 April 1895 geschlossene Ehe vom Bande zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Theil zu rfláren und denselben zu verurtbeilen, die Kosten 2s Rechtsftreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- Sreits vor die Erste Zivilkammer des Großherzog- iden Landgericts zu Mainz auf den 30. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, inen bei dem aedachten Gerichte zugelassenen Anwalt \y bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung vird dieser Auszug der Klaae bekannt gemacht.

Mainz, den 13. März 1900.

(Unterschrift), Gerits\chreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[92710] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zuftellung.

Dic Ebefrau Auna Sophie Margaretha Köhler, gev. Blohm, zu Hamburg, vertreten durch Nechts- anwälte A. M. und Edm. Facobsen, klagt gegen ihren Ehemarn, den Maurer Gotthelf Hermann Köhler, unbekannten Aufenthalts, wegen bôslider Nerlofsung, mit dem Antrage, prinzipaliter: die Ehe der Parteien wegen böslicher Verlassung des Be- flagten dem Bande nah zu scheiden, _eventualiter : den Beklagten zur Herstellvng der häuslichen Ge- meinschaft zu verurtheilen, sowie dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Fünfte Per des Landgerichts zu Hamburg (Altes Ratk haus) Admiralität- ftraße 66 auf den 16. Juni 1900, Vor- mittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 14. März 1900.

H. Kuers, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[92702] Oeffentliche Zustelluug.

Die Frau Martha Clara Loewenthal, geborene Auerbach, hier, vertreten durh den Justizrat Klein- bolz hier, flagt gegen ibren Ehemann, den Kauf- mann Louis Loewenthal, zuleßt in Berlin, jeßt unbekarnten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung und wegen ehrlosen und unsittlien Verhaltens, mit dem Antrage auf Ehescheidung: das zwischen den Yarteien bestehende Band der Che zu lôsen und den Heflogten für den allein {huldigen Theil zu er- lôren, auch dem Beklagten die Kosten des Rechts- streits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur Aindlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die B; Zivilkammer des Königlichen Landgerichts [I zu Seri auf den 13, Juni 1900,‘ Vormittags { Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, m der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- E enen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke g öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der lage bekannt gemacht.

Verlin, den f März 1900.

uchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 21.

092707] Oeffentli e Zustellung.

ae Ebefrau des Webers Josef Demuth, Maria agg geb. Jäbah, zu Köln, Prozeßbevollmäch- E gfehteanwalt Dr. Ströhmer zu Köln, klagt E hren genannten Ehemann, ohne bekannten Milte: und Aufenthaltsort, früher zu Köln bezw. Bellgcen a. Rhein, unter der Behauptung, daß der C1568 h sie böslih verlassen und die ihm nah 4 es Bürgerlichen Gesebuchs obliegenden Ver- die zwischen shwer verlegt have, mit dem Antrage, dem Beit den Parteien bestehende Ghe zu \heiden und det Vert daten als dem schuldigen Theile die Kosten Bellag E rens aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den treits, S zur mündlihen Verhandlung des Rechts- LUndgerias die Erste Zivilkammer des Königlichen Vormit g! Köln auf den S1, Juni 1900, einen bei igs 9 Uhr, mit der Aufforderung, u befelie em En E Naa v Mderlid ¿erz ühneversuz if für n er- derlich erflärt, Zum Zwecke der öffentlichen Zu-

ftelung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Köln, den 10. März 1900. T usch, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[92703] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermann Reinhold Böttner zu Erfurt, Pee T Rechtsanwalt Zander da- elbst, klagt gegen seine Ehefrau Adelheid Böttner, eb. Kühner, unbekannten Aufenthalts, wegen Ghe- sdeivüng mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und die Beklagte für den allein \chul- digen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts ¡u Erfurt auf den 9D. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Erfurt, den 10. März 1900.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[92286] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Mathilde Marohn, geb. Schöôn- rcck, zu Jastrow, Prozeßbevollmächtigter : Nechts- anwalt Soldin in Schneidemühl, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Eduard Marohn, früher zu Jastrow, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter am 12. Mai 1892 die Klägerin ohne jeden Grund böôéwillig ver- lasen und während dieser Zeit nichts von sih hat hören lassen, mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestebende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des König- lien Landgerichts zu Schneidemühl auf den 2. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen ber dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schneidemühl, den 8. März 1900.

Guischar d, Aktuar, f. d. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[92706] Stuttgart. Oeffentliche Zuftellung.

Die Sofie Wohlbold, geb. Veth, Buchhalters- ehefrau, zur Zeit in Lichtenstern, Post WiUsbach, vertreten durch Rechtsanwälte Fr. Haußmann u. Dr. Zinßtag in Stuttgart, klagt gegen ibren mit unbe- fanntem Aufenthaltsort abwesenden Ehemann Karl August Friedrich Wohlbold, mit dem Antrage, durch Urtheil zu erkernen: „die zwischen den Par- teien am 24. November 1894 zu Straßburg ge- \{lofsene Ehe wird dem Bande nah geschieden; der Beklagte ist {huld an der Scheidung und hat sämmt- liche Kosten zu tragen“, und ladet den Beklagten jur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart Juf Samêtag, den 26. Mai 1900, Vor- mittags ¿9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei e gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be-

ellen.

Stuttgart, den E x 1900.

chüß, H.-Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[92300] Amtsgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Toni Helene Apel, vertreten durch ihren Vormund, den Kapellmeister Max Friedri Finke in Dresden, dieser vertreten dur die Rechtsanwälte Dr. Hermann May, Dr. A. Mittelstraß und Dr. Hugo May, klagt gegen den Reisenden Henry Willing, vynbekannten Aufenthalts; wegen Alimentation, mit dem Antrage, den Be- flagten kostenpflichtig, vorläufig vollstreckbar zu ver- urtheilen, der Klägerin, zu Händen ihres Vormunds, pränumerando 109 monatli Alimente vom 4. De- zember 1899 ab zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgeriht Hamburg, Zivil - Abtheilung 16, Dammthorstraße 10, erster Stock, Zimmer Nr. 2, auf Sonnabend, den 28. April 1900, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Broug wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ,

Hamburg, den 13. März 1900.

(Unterschrift), Gerichtsschreiber, des Amtägerichts Hamburg, Zivil-Abtheilung XVI.

92713)

[ Der Mühlenbesiger Ewald Conrad in Schallen- burg bei Sömmerda, vertreten durch Justizrath Dr. Beck in Gotha, klagt gegen den Mühlenbesitzer Paul Kirchner, zuleßt in Friedrichroda, zur eit un- bekannten Aufentbälts, aus käuflicher Lieferung von Weizenmehl und Weizenkleie, erfolgt am 30. Sep- tember und 19. Dezember 1899, mit dem Antrage, vorläufig vollstreckbares Urtbeil dahin zu erlassen: der Beklagte set shuldig, 191 4 20 4 nebst 6 °/o Zinsen A 106 M 80 S vom 30. September 1899 ab und auf 84 4 40 vom 19. Dezember 1899 ab an dbèn Kläger zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, Der Kläger ladet den Be- klagten zur mündlicen Verhandlung des Rechtsftreits vor das Herzogliche Amtsgericht, Abth. 111, hier, zu dem auf den 30. April d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termin. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht.

i Ten Tenneberg (S.-Gotha), am 10. März

C. H. Kühne, Gerichtsschreiber Herzogl. Amtsgerichts. 111,

[92717]

Der Bierbrauereibesizer Reinh. Brill und die Wittwe des Bierbrauereibesfigers Otto Brill, als Vormünderin ihres minderjährigen Sohnes Edmund Brill, beide von Eschwege, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Peyser zu Eschwege, klagt gegen Nr. 1—6 x. 7. Georg Stromberg, Cigarrenmacher, unbekannten Aufenthalts, früher zu Eschwege, unter der Behauptung, daß die Eheleute, äkler Georg Stromberg und Marie, geb. Schonder, hier, als Gesammtsculdner den Klägern als Erben des Otto Brill hier aus Zession des Lederfabrikanten Rein- hard Brill hier vom 8. Juni 1830 ein im Grund- buch von Eschwege Abth. 11 Nr. 2 des Artikel 94 eingetragenes, zu 44 2/9 verzinslihes Darlehn von 300 Mark schulden, daß ferner die Ehefrau Strom- berg verstorben und von den Beklagten zu 2—7 be- erbt worden is, mit dem Antrage, den Beklagten zu 7 Lte zu verurtheilen :

a. an die Kläger 300 H nebst 48 %/o insen da- von seit 1. März 1897 zu zahlen unter erhaftung des Beklagten zu 1 einerseits und der Beklagte zu 2 bis 7 andererseits für die ganze Schuld,

b. wegen der vorstehenden Schuld von 300 A nebft 4X 0/0 Zinsen davon feit 1. März 1897 si die Zwangsvollstreckung gefallen zu lassen in den nachstehend dafür verpfändeten, im Grundbuche von Eschwege Art. 94 eingetragenen Grundbesig, nämlich: Gemarkung Eschwege : 1) Ktbl. O Nr. 544/388, Mauerstraße, Haus Nr. 30, a Wohnhaus mit Anbau nnd Hofraum, b. Stallung 1a 12 qm 2) Ktbl. O Nr. 552/394, Mauerstraße, Hofraum 28 qm, eer Ürtheil für vorläufig vollstreckbar zu er-

ren.

Die Kläger laden den Beklagten zu Nr. 7 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Könialihe Amtsgericht zu Eschwege auf den 28. April 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht (C. 666/99).

Eschwege, den 10. März 1900.

Rupp, Geri toren E Königl. Amtsgerichts.

[92712] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Anton Mes zu Aachen, ver- treten durch Rechtsanwalt Gotts{51k in Aachen, klagt gegen die Kauffrau und Wirthin Wittwe W. I. Gärtner, früher zu Blankenheim, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen fäuflich geliefert erhaltener Waaren, mit dem Antrog auf kostenfälliae Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 872,95 4 nebst 6 °/o Men seit dem 1. Of- tober 1899 und vorläufige ollftreckbarkeiiserflärung des Urtheils gegen Sicherheitsleistung, und ladet die Beklagte zur mündli{hen Verhandlung des Rechts3- streits vor die Kammer für Handelssacben des Königl. Landgerichts zu Aachen auf den 40. Mai 1900, Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelofsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. i

Pfingsten, als Gerihtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[92715] _ Oeffentliche Zustellung.

Der Straßenwart Sigmund Wunderli in Oesflingen, vertreten dur F. I. Völkle hier, klagt gegen den Mebermeistec Wilhelm Zahner und dessen Sohn Sigmund Zahuer, zuleßt in Oeflingen, zur Zeit an unbekannten Orten, aus Bürgschaft, mit dem Antrage auf Vecurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 264 4. 44 § und 5% Zins vom 50. Januar 1895 an bis zum 1. Januar 1903 und von da ab zu 49/6 als Gesammts{huldner, und lavet die Beklagten zur mündlichen Berhandlung kes Rechtsstreits vor das Großherzoglihe Amtsgericht zu Säckingen auf Mittwoch, den 2. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwedke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3

Säckingen, 6. März 1900.

Eckert, Gerihts\shreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[92719) Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann W. Buchholz zu Berlin, Wall- straße 36, Proz-ßbevollmächtigte: Rech'8anwälte Dr. Lipman-Wulf und Jacoty zu Berlin, klagt gegen

den Ulrih Grafen Schwerin, früher zu MWilmers-

dorf, Eislebenerstraße 14, jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund des Bermittelungsauftrags vom 12. Juli 1899 mit dem Antrage: den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 30 4 Honorar nebst 60/6 Zinsen seit dem Tage dec Klagezustellung zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreck- bar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtt\treits vor das Königliche Amtdgericht T zu Berlin, A. d. Stadt- bahn 26/27, I Tr., Bimmér 7, auf den 26, Mai 1900, Vormittags 94 Uhr. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 14. März 1900. Wehrle, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts [. Abth. 63.

[92718]

Der Bierbrauereibesißer Reinh. Brill und die Wittwe des Bierbrauereibesiße1s Otto Brill, als Normünderin ihres minderjährigen Sohnes Gdmund Brill, beide von Eschwege, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Peyser zu Gschwege, klagen gegen Nr. 1)—b) und 7). 6) Zigärrenmacher Georg Stromberg, unbekannten Aufenthalts, unter der

Behauptung, daß die Eheleute Mäkler Georg Strombecg und Marie, geb. Schonder, hier, als Gesammtshuldner, den Klägern als Erben des Otto Brill hier aus Zession des Bäckers Friedr. Christoph T hier, ein im Grundbuch von Gshwege Art. 94 Abth. Ill eingetragenes, za 5 9/0 verzins- lihes Darlehn im Restbetrage von 50 Thalern = 150 &, \chulden, daß ferner die Mitschuldnerin, Ehefrau Stromberg, gestorben und von den Be- flagten zu Nr. 1—6 beerbt worden it, mit dem An- trage, den Beklagten zu 6 kfostenfällig zu verurtheilen :

a. an die Kläger 150 #4 nebst 5 9/9 Zinsen davon seit 25. Februar 1897 zu zahlen unter Verhaftung der Beklagten zu 1 bis 6 einerseits und des Be- klagten zu 7 andererseits für die ganze Schuld,

b. wegen der vorstehenden I von 150 M nebst 5 % Zinsen feit 25. Februar 1897 ih die

wangsvollstreckung gefallen zn lassen in das nach- tehende, im Grundbuche von Eschwege Art. 94 ein- getragene Grundftück der Gemarkung Eschwege: Ktbl. A. A. Nr. 157, der Beckersberg, Garten, 11 a

58 qm,

das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er- klären. Die As laden den Beklagten zu Nr. 6 zur mündlichen erhandlung des Rechts\treits vor das Königlihe Amts. ericht zu Eschwege auf den 28. April 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. (C. 667/99.)

Eschwege, den 10. März 1900.

Rupp, Gerichts\chreiber des Königl. Amtsgerichts. Abth. IT.

[92711] Landgericht Hamburg. Oeffeutliche Zustellung.

Die Kommanditgesellschaft in Firma H von Pein & Co. zu Hamburg, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Samson, Lippmann und Blunck, klagt gegen den Maurermeister J. H. W. Buhrmester, früher in A ems jept unbefannten Aufenthalts, wegen

orderung für gelieferte Baumaterialien, mit dem Antrage, den Beklagten zur Z1hlung von 2057 06 S nebst 69/0 p. a. Zinsen vom 1. November 1899 bis 1. Januar 1900 und 4909/6 p. a. Zinsen von diesem Tage an zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlunz des Rechts- streits vor die Ecste Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Rathhaus, Admiralitätstraße 56) auf den 4. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 14. März 1900.

98, Clauss, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[92716] Oeffeutliche Zustellung.

Der Bäermeifter Albert Röhrig in Sanger- hausen, Prozéßbevollmähtigter:Rechtsanwalt Friedrich daselbft, flagt gegen den Optiker Artbur Rödger, früher zu Sangerhausen, jeßt unbekannten Aufenthalts unter der Bebauvptung, daß er ihm aus dem Wechsel d. d. Sangerhausen, den 4. Dezember 1899, 100 und 2,20 4 Protestkosten shulde, mit dem Antrage auf Zahlung von 102,20 4 Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Sanger- bausen auf den S. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Sangerhausen, den 10. März 1900.

_ Herrmann, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. {92720] Oeffentliche Zustellung.

Der Pianofortefabrikant Wilhelm Emmer, hier, Seydelstraße 20, vert1eten dur den Rechtsanwalt Apolant Il. hier, Oranienstraße 163, klagt gegen den Lehrer Konrad Wilhelm Wittich, früher zu Pölzig (Sasen-Altenburg), jeßt unbekannten Aufent- halts, aus dem Vertrage vom 18. Dezember 1899 mit dem ‘Antrage: den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger das Pianino in Poli- sander Holz mit Galerie mit der Fabriknummer Nr. 9989 herauszugeben event. an den Kläger den Werth desselben mit 600 4 nebst 5 9/6 Zinsen feit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, auch das Urtheil gezen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- \streckbar zu erklären. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 1, Abtheilung 74, zu Berlin, An der Stadtbahn 26/27, 2 Treppen, Zimmer 13, auf den 30, April 1900, Vormittags 95 Uhr. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 13. März 1990.

_ Seeger, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abth. 74.

[92714]

1) Die Ehefrau des Landwirths Johann Günther, Anna, geborene Hühne, zu Halle a. S., vertreten dur ihren genannten Ehemann als Generalbevoll- mächtigten,

2) die Ehefrau des Landwirths Hugo Keil, Louise, geborene Hühne, im Beistande ihres genannten Ehe- mannes, zu Ermsleben,

Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Meißner in Aschersleben,

klagt gegen den Zimmermann Franz Held, früher zu Ermsleben, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte am 15. März 1852 ein baares Darlehn von 100 Thalern = 300 M erhalten habe, mit dem Antrage, den Beklagten so- wohl persönlich als au bei Vermeidung der Zwangs- vollftreckung in das Gcundstück Haus Nr. 200 in Ermsleben nebst allem Zubehör, verzeihnet im Grund-

i i Mt Zis ut Ei Tite Ot L; S iRiE A P R A E Ee O E E E E E R E

cite Zivi Gi Aer

S