1834 / 20 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

zum Polizei: Direftor und zugleich zum Etats - Rath ernannt

„Sichern Nachrichten zufolge, im Frühjahr seinen Anf nex hohen Per-

Man schreibt aus Holstein : wird der Bau des Kieler Schlosses nehmen; ‘wié es heißt, soll es zum Wohnsiß ei son eingerichtet werden.“

Deutschland. Nachdem die einzelnen Paragra- S. Nr. 16. der S Preußische

Hannover, 15._Jgn. phen des neuen Münz-Gesehzes ( wonach im Königreich Hannover der xt werden soll, in den leßten Sizungen ten Kammer mit einigen Modificatiot ren, wurde dasselbe in der gcstrigen Sißun jorität angenommen. Der leßte Paragrap lautet folgendermaßen: Behörden und Gerichte es sie angehet, auf die Ausführung u henden Vorschriften zu halten, sondern e Orts-Obrigkeiten und Polizei-Behö ten lassen, dag kein Verkehr tèn getrieben, Niemanden eine fre zulässige Münze aufgedrungen , anders als zur Ausgleichung und zu nicht zu leistenden Zahlu:.zen angewan dieselben befugt und verpflichtet, bei fentlich Handel und Verkehr getrieben wird, und ohne besondere Aufforderung, darauf zu Zahlungen nach Maßgabe der Vorsch Dieser $ fand zwar vo doch Widersp

nzfuß ge- setlich eingefüß fuß 8 1en genehmigt worden wa- g mit bedeutender Ma- h des Gesekzes (S. 23) lle Verwaltungs- <s verbunden, so weit ad Anwendung der vorste- s sollen besonders alle achten und ach- Múnz - Sor- mde, wenn auch an ich oder dieser glelchgeseb- Scheidemünze nicht 1 kleineren, mit Courant dt wird. Namentlich sind Märkten Und wo sonst df- vernidge ihres Amts halten, daß die ses Geselzes gelei- sllkommene Billigung von ruch in der Kammer, die Debatte ebenfalls genehmigte. A Rose wurde noch b citen der Stände der ältniß des Goldes wie der Desgleichen daß sie, nah An- echselns des Con- ches Geld, zur Vermeidung von

„„Es sind nich Unsers Königrei

rden - davauf mit verbotenen

riften die stet werden. ‘‘ Seiten der Komtnission, je ihn inzwischen nach längerer den Antrag des Geheimen Kabinets-Rath {lo}sen, daß dem Minist Wunsch vorgetragen werde, das Ver F Stücke zu der neuen Münze regu joll den Einnehmern neu eingeschärft werden, nahme des Preußischen Münz ventions- Geldes gegen Preußi Mißbräuchen, fich enthalten,

erium von S

sirt zu st

fußes, alles W

Zeitung enthält Königreiche over befanden sich zu ar- Schullehrer-

Hannover, 16. Jan. folgenden Artikel über die Elementar Hannover: „Jn dem Königreiche Hann Ende des Jahres 1826 überhaupt 34.6 Element Stellen, nämlich 3085 evangelische und 341 fat hatten 214,524 Kinder zu unterrichten. mals in der Land - Drostei Aurich, welche 163 | 90,159 Schul - Kinder und 295 Schu Land - Drostei Hildesheim, welche je i Schul - Kinder Land - Droftei Osnabrück, welche jeßt 261, 31,593 S <ul-Kinder und 383 stei Hannover, welche jeßt 314,051 Kinder und 603 Schul-Dienste; in der L welche jet 299,626 Seelen zählt, 39, Schul-Dienste; in der Land-Drostei Stad 32,139 Schul-Kinder und lehrer-Stellen beziehet nung und der Feuerung für die Sch Mahrlich eine bedeutende Summe, w Bildung verwendet wird. so würde eine einzelne Schullehrer und also fúr die pecuniaire

Die hiesige ¿Schulen im

en näamí{ich da- 2408 Seelen {- Dienste; 425 Seelen zählt,

Seelen zählt, in der Land-Dro- 44,944 Schul- stei Lüneburg, 478 Kinder uünd 827 e, welche jelzt 938,293 638 Schul-Dienste. ließlich der Woh- ulstube, 351,544 Rthlr. elche jährli Wäre dieselbe glei

und 660

Schul-Dienste; Seelen zählt, and -Dro

Seelen zählt, Diese 3426 Schu

äßig vertheilt, -Stelle 102-Rthlr. eintra- Lage der Lehrer we

Während Dienst durchschnittli 132 Rthlr., in der Land-

Vertheilung derselben Drosiei Aurich ein Schul - in der Land -Drostei Drostei Osnabrú ver 112 Rthlr. burg nur mit ett nux wit 68 Rthlr. dotirt. 1 Land-Drosteien so gerin Vervielfältigung der Schule j in diesen beiden Land-Drosteien 1385 Schul-Dienste sich be seine 142,907 K klar, daß diese große r die Lage der ei

< 136 Rthlr., der Land- Drostei Hanno- der Land - Drostei Lüne- der Land-Drostei Stade Durchschnitts - Ertrag in g ausfällt, ist vorzüg- n daselbst zuzu-

Hildesheim > 116 Rthlr., cinbringt, sind die in va 81 Rthlr. , und in

diesen beiden leßter lich der großen

finden, zäh! inder nur t

t das ganze 911 Schul- Zersplitterung in [nen Schullehrer ist dieselbe bei eini- rnung vieler kleiner d die Schwierigkeit

Schul- Kinder übrige Königreich für Es is; also ganz Lúneburg und Bremen nur sehr nachtheilig wirken fa aen durch Verhältnisse, name Dorfschaften von dem Kirchsp ihrer Verbindung bei anderen fônnte äußerst gering dotirten Schul - vor allen die Reihe-Stellen, deren Es finden sich deren in der in der Land-Drostei Hannover in der Land -Drostei Ds Mur in der Land-

Wenn der Werth 95 Rthlr. jährli <t wird, so tragen unter Rthlr.; 61 unte 20 Rthlr.; 226 unter Regel sind diese Reih hrer berechnet; inde - Wohnung damit verbunden, doch noch besser

tlich die Entfe iels-Orte, un Haiden und Moore, geboten sie füglich beshränkt Stellen“ d

n wegen der

es Königreichs gehdren ahl im Banzen sich auf Land - Drostei in der Land -Drostei nabrú> 30: in der Land- Drostei Hildesheim finden des Natural-Reihe - Tis < anschlagen darf, nicht diesen Reihestellen 131 unter 15 95 und 244 unter 30 e-Tische auf einen Unver- ssen ist hin und wieder und dann \ind als viele an- feinen Reihe- che überhaupt vorhan- {-Dienst-Stellen mit Offizial - Wöh- u 25 Rthlr- angenommenen befindlichen Reihe-Tisches, . 18 unter 15 Rthlr. ; 72 unter 20 Rthlr. ; 395 unter. 40 Rthlr. ; 891 unter 70 Rthlr. ; den sich die gering- Drostei Stade, und hnungen vorzugs-

Uebrigens 1529 Kirch- Bauerschafts-Schul- 1175 Elementar-Schul-Stellen un- Es finden si< von diesen n in der Land- Drostei Hildesheim 11, n der Land-Drostei 153 odet !, in der Land- er Land - Drostei Lüneburg

360 beläuft.

Lüneburg 48; Drostei Stade 33.

sich deren gar feine. hes, den man et in Anschlag gebra 5 jährli< unter 5 ¿thlr ; 188 unte Kthlr. ein. Jn der heiratheten Schulle

r 10 Rthlr. ;

lechten Ertrages, ei einer Familien W n im Königrei

«fie, troß ihres { dere Stellen, Fisch haben. Denn von de

denen 2575 Elementar-Schu

en tragen, einschließ!lih des z Werthes des hin und wi jährlich unter 10 Rth( 134 unter 25 594 unter 50

und 966 unter 75 Rt sten Reihestell

geringsten

ever dabei

211 unter 30-Rthlr. ; Rthlr. ; 753 unter 60 Rthle. ; hlr. ein. Im Gauzen befin zugsweise in der Land - Stellen mit Familien - Wo

Königreiche und von den 1897

Lüneburg.

spiel-Schul-Stellen Stellen 1138, zujain ter 50 Kthlr. jährlich rmlichen Stelle i ler dortigen Schulen, 1 and-Drostei Hannover

Drostei Osnabrück 126 oder 4, in d

er Einkünfte. äußerst á

oder 2 in der L

78

400 oder 4, und in der Land - Drostei Stade 407 oder + aller dortigen Elementar/Schulen. Die beiden leßten Land-Drosteien haben an diesen schlechten Stellen für sh allein mehr, als die 4 úbrigen Land - Drosteien zusummengeuommen. Mit einer die Summe vou jährlich 50 Rthlr. nicht übersteigenden Gésammt- Einnahme wird kaum ein unverheiratheter Tagelöhner seine Aus? gabe bestreiten können. Die völlige Unzulänglichkeit des Ertra- ges jener 1175 Schullehrer-Stellen im Lande kann daher. gar teinem Zweifel unterworfen seyn, zumal sogar einige darunter für verheirathete Schullehrer bestimmt sind. Diese Stellen auf Kosten Zfentlicher Fonds zu verbessern, ist aber durchaus unthun- lich, inècm, wenn den geringsten Stellen ein Zuschuß auch nur von 20 Rthlr. gegeben würde, dies hon eine Summe von 25,000 Rihlr. nôthig machte, und damit doch fúr die Stellen úber 50 Rthlr., die zwar etroas besser sind, aber doch ebenfalls noch nicht ausreichen, noch gar nichts geschehen wäre. Nun ist zwar der Vorschlag gemacht worden, daß diejenigen Gemeinden, welche den jährlichen Ertrag ihrer Schullehrer: Stellen für un- verheirathete Schullehrer nicht wenigstens auf 30 Rthlv. Conv.- Múnze, ausschließlich der Wohnung, des Brennmaterials für die Schulstube und des Reihe - Tisches oder dessen Acquivalents, und fár verheirathete Schullehrer nicht mindestens auf 75 Rthlr. Conv. - Münze, ausschließli<h der Wohnung, des Brenn- materials fúr die Schulstube und deren Aequivalents gebracht haben, oder nicht bringen werden, verpflichcet seyn sollen, sich eine Modification ihrer bisherigen Schul - Einrichtung Uun- weigevlich gefällen lassen zu müssen; eben so soll auch das Schulgeld der Kinder erhöht werden; alleini auch damit wáre doch nur sehr wenig geshehen, indem ein Einkom- men von 30 Rthlr. und Reihe - Tisch für einen unverhei- ratheten Schullchrer, oder 75 Rthlr. für eine Schullehrer - Fa- milie, sich wenig von dem unterscheidet, was ein gewöhnlicher A>er- Knecht auf dem Lande an Lohn und Deputat zu erhal- tén pflegt, und also für solche Schullehrer , denen as keine Gelegenheit zu Neben - Verdiensten darbietet, kaum hinreicht, auch nur die Kosten ihrer nothwendigsten Lebens - Bedürfnisse zu bestreiten.“

München, 13. Jan. Der Herzog von Leuchtenberg ist von Cichstädt wieder hier eingetroffen und wird. sich nach Be- endigung des Karnevals nach Rora begeben, wo sich seine Durchl, Mutter und seine Schwester, die Prinzessin Theodolinde, . mit deren Gesundheits-Umständen es nun besser geht, fortwährend befinden.

N Der ehemalige Pfarrer Hochdörfer aus Zweibrücken und der Buchdrucker Kohlhepp befinden sich jetzt auf der Frohnveste von Kaiserslautern, wo sie, dem über sie ergangenen gerichtli- hen Urtheil zufolge, in Stráflings - Kleidung die gewöhnliche Zwangs - Arbeit vervrichten. 3

Aus den hiesigen fatholishen Pfarrkirchen werden viele úberzählige Ornamente und Gefäße nach Griechenland gespendet, um die dortigen Kirchen, die größtentheils ganz arm sind, da- mit zu verschen ; sie sind bereits in mehrere Kisten gepa>t, und werden mit dem nächsten Transport der Freiwilligen dahin vel: sendet werden. i

Gestern Mittags kamen die, schon frúher namentlich aufge- führten 24 Griechischen Knaben, lauter Söhne im Freiheits- Kampfe berühmt gewordener Hellenen, in sechs viersißigen Lohnwagen, jeder mit 2 Pferden bespannt, mit Begleitung von Trief durch Tyrol hier an, und stiegen in dem Griechischen Er- ziehungs-Justitute in der Max-Vorstadt ab.

Stuttgart, 11. Jan. Ju der neuesten Mumimer desS tutt-

garter Literaturblattes recensirt Ur. W. Menzel seinen eige- nen Antrag auf ein Gese wide den Nachdruck in der Wärttem- berger Abgeordneten-Kammer am 2. Juli und exklärt sich dazu um so mehr aufgefordert , „als das Publikum erfahren habén wird, daß der Nachdruck im Wäürttembergischen noch immer im Flor is und so eben erst die Gedichte Uhlands, die von einem Württemberger verfaßt und in Württemberg verlegt sind, gleich- wohl von einem Wörttemberger), in Kannstadt bei Stuttgart, also gewissermaßen unter den Augen des Autors und vechtmäßi- gen Verlegers nachgedrucêt und dfentlich feilgeboten worden sind.‘

Frankfurt a. M., 15. Zan. An der hiesigen Börse war heute das Gerücht verbreitet, daß der Mörder Kaspar Hauses entde>t und in Stuttgart festgenommen worden. Man wollte wissen, daß es eine Militair-Person jey.

Worms, 5. Januar. Durch die schon zwei volle Monate andauernden heftigen Stürme und Regengüsse ist der Wasser-

stand dés Rheines außerordentlich hoch, hat weit hinaus seine *

Ufer überstiegen und große Ueberschwemmung gebracht. Jehtt ist die Wasserhdhe fast 22 Fuß am Pegel, Und noch immer im Steigen begriffen. Die nach dem Rheine hin gelegene Vor- stadt, Wiesen und Felder stehen unter Wasser; in unjerer Stadt selbst wird in vielen Straßen die Communication nur mittelst Nachen unterhalten, während die Bewohner in die oberen Stok- werke ihrer Häuser flüchten mußten, um dem in die Erd-Ge- schosse einstrômenden Wasser auszuweichen. Die ganze weite Gegend gleicht einem großen, durch anhaltenden Wind stets auf- geregten See, und es steht zu befürchten, daß die Ueberschwem- mung wohl gar wieder die Höhe von 1824 erreichen werde. Auf der rechten Rheinseite haben mehrere Dammbrüche stattge- funden. Die Noth ist groß; die 'Zerstôrung der Winter-Saaten “auf beiden Seiten des Stromes von Basel bis in die Nieder- lande hôchst bedeutend. Läßt jedoch diese Ueberschwemmung zei- tig genug nach / so kann dieser Verlust durch Sommer-Saat er- seßt werden.

Desterreich.

Wien, 12. Jan. Der Bürgermeister von Frankfurt a. M., Senator von Guahta, is aus Frankfurt und der Königl. Fran- zösische Botschafts - Attaché, Vicomte Valon/ aus Belgrad hier angekommen.

Italien.

Mailand, 6. Jan. Der Russische Maler, Ritter Karl Bruloff„ dessen großes Gemälde: „der leßte Tag von ‘Pom- peji‘/ hier sowohl als in Rom #o allgemeine Bewunderung el- regte, ist von der K. K. Akademie der schônen Künste in Mai- land zu ihrem Ehren-Mitgliede ernannt. Der Maler ist im Begrisf, sein obenerwähntes Gemälde nach Paris zu senden, wo es bei der nächsten (im Monat März stattfindenden) Kunst-Aus- stellung zu sehen seyn wird. (Eine nähere Beschreibung dieses

dchst interessanten Kunstwerkes befinder sih in dem Magazin úr die Literatur des Auslandes, Nr. 136 v. J. 1833.)

Jn der hiesigen Zeitung liest man: „Ein von Sr. Hei- ligkeit dem, Papst an die Spanischen Bischödfe gerichtetes Breve soll nicht günstig für die Königin läuten ; es wird sogar behaup- ‘tet; daß darin von Don Carlos’, als dem legitimen Erben des Spanischen Thrones, gesprochen wird.‘ E

beobachten könnten. Die Einrichtung und Aufstellung dieser Uhr i noch nicht’ ganz beendigt. Von da begab sich fer B tan in das Kloster der Dexrwische vom Mewlewi- Orden, das sich in einem bénachbarten Viertel befindet; er wohnte den re-

ligiósen' Uebungen derselben bei und beschenkte sie sehr reichlich.“

Smyrna, 30. Nov. Der Kaiserl. Oesterreichische Contre- Admiral, Graf Dandolo, is im Begri e, die Anker zu li ten, um si<, nach Nauplia zu begeben. M badi

Das Journal de Smyrne berichtet, daß der Griechische iPatriar< von Konstantinopel seine frühere Absicht, eine Schrift ie neue in Griechenland eingeseßte Synode zu publiciren, scheint, ganz aufgegeben habe. Der Patriarch ist ein auf- eflárter Mann, der die besten Intentionen hat; er besorgt da- er auch, daß seine Bemerkungen eine Kontroverse hervorrufen und ‘darum Zwietracht erzeugen möchten. Zeit und Erfahrung dazu beitragen werden, das Schisma,

mit welchem die Griechische Kirche bedroht ist, | abzuwenden. | Herr von Bois - Lecomte ist, nachdem er in Rumelien viele | Da úber die Geschichte des leßten Russisch-Türkischen Krieges } gesammelt, nah Konstantinopel zurückgekehrt.

Portugal.

Lissabon, 27. Dezember. Torres-Novas untern e dort befindlichen gemacht worden.“ Diese Unterne den seyn, da die dort Miguels ni<ht Stand ermittelung von Seiten ( in Spanien ist, wie zu Mie durfte nur gehofst wer

Graf Saldanha hat eí- ommen, der ihra geglü>t Mühlen sind untauglit soll ohne Verlust aus: befindlichen Truppen Die vorgesch(a- und der Re-

nen Handstreich auf ist; nämli):

geführt wor gehalten haben. Großbritaniens

erwarten stand, gescheitert. daß Dom Miguel ohne Wei fen Etwas einräumen" werde, wozu

ihn zwingen d zur Abreise aus Portugal? da Dom Miguel noch eine Ar- ihm noch gehorcht!

teres und aus freien Stüc feine Gewalt der Waffen vorläufig sih zur Niederlegung der ‘erlangt man jeßt, Portugals

Trek et. pel, 20. Dez. Monats seine Som

fann, nâm: Krone un Und dieses G : | inee besißt, und ein großer Theil Er Vogt Ble,

von derselben

Der Sultan hat in der mer-Wohnung zu Stawros Tscheragan bezogen. Der Serasfier, der Kapudan: Artillerie begaben sich bald Gelegenheit dieses Woh:

Konstantino Mitte des vorigen verlassen und den Wintier- Palast zu er Groß - Musfti, der General-Direktor der im ihm bei fwúnsche darzubringen. Salih Efendi is abgeselt u Stelle ernannt worden. Mehmed Emin Efendi, en Münz - Direktor, üher einmal bekleidet Direktor ist dagegen Ali

Groß -Wesir, d Pascha und der darauf zu Sr. Hoheit, 1 s-Wechsels seine Glüc Der Tschausch-Baschi Nedschib Efendi an seine Direktor der Großherrlichen ist scin Amt gen Abdurrahman Nafis Efen hatte, übertragen worden. di ernannt. Direction“ der Großherrlich her dem Stattha Durch einen Befe it der Statthalter gen Groß-Wesi Statthalter

Griechenland.

; Im Journal de Smyrne liest man: „Den leßten Nach- Î richten aus Nauplia zufolge, haben dort neuerdings cinige / Verhaftungen stattgefunden. Man nennt unter Anderen einen Ï Bischof, der bei der entdeckten Verschwörung se Ï mittirt seyn soll. Î den immer noch sreng bewacht. | Prozesses, die mit Thätigkeit betrie | Beschuldigungen gegen sie hervor. Aber je mehr sie vorschreitet, Ï um so complicirter wird auch die Sache, wiewohl jeßt der Plan | und alle Details der Verschwdrung der Behörde sehr genau be- Die Regentschaft fährt fort, in dem Gange dieser Angelegenheit viele Kraft und Würde zu entwickeln, und weder Bitten, noch die Drohungen, einen Theil des Landes in Aufstand zu bringen, die von Verwandten und Freunden der Angeschuidigten dffentlich ausgesprochen wurden, vermögen sie von ihrer festen Stellung, die bereits große Resultate hervor- t Man glaubt allgemein, daß die Ue- berführten im nächsten Monate verurtheilt werden würden. Es sind freilich nicht Alle auf gleiche Weise nigen leicht die Todesstrafe zuerkannt werden. in dffentlicher Sikung gefällt werden, was sowohl für die An- als für die Nation eine Bürgschaft ist, daß einerseits Stand und Rang vor dem Gesehe keine Ausnahme machen und | andererseits nichts Ungese6liches gegen die Angeklagten geschieht. Die Strenge, mit der die Regierung gegen Räubér und anderes Gesindel dieser Art zu Werke geht, hat ebenfalls schon Man spricht jeßt kaum mehr von den sogenannten Klephtèn und selbst die Landstraßen, die vön der Residenz und den verschiedenen Garnison - Pläßen entfernter sind, können jeßt schon im Allgemeinen ganz sicher genannt

( hr arg fompro- Kolokotronis und seine Mitange)chuldigten wer- Aus. der Instruction ihres ben wird, gehen. täglich neue

ommen und dem bisherig di, der es \< Zum Münz- Risa Efen en Bergwerke von Keban ster von Diarbekir und von hl des Sultans ist diese chaft Siwas verei irs, Reschid dieses Sandschaks et: Fskak Pascha wurde zuglei d Rakka bestätigt. Pascha , und dir lonia und Del Befehl erhalten hatten, ihren Wohn#ß j ptstadt eingetrossen. Dit tedhi Bey und Pascha ab. d das für die Einwohnt liche Geschenk alle Jahre an Bestimmung abgefertigt. De ten Tage in seit

und Argana war bis Rakka anvertraut. Direction jeßt m der Verwaltung des ehemali der vor Kurzem zum de, Úbertragen worden. als Statthalter von Diarbekir un

Der Ex- Statthalter von Widdin, halter der Sandschaks Janina welche beide den en und hier

Ï fannt seyn sollen.

nannt wur gebracht hat, abzubringen.

schuldia, doch dürfte Ei-

vina, Emin Pascha, Das Urtheil soll

nach Konstantinopel zu komm nehmen, sind nach einan Crstere stieg der Andere

der in de Geschäftsträger Esad A bei seinem Väter Reschid Nach einem alten Gebrauch von Mekka bestimmte Großherr 94, November an den Ort seiner Sultan begab sich auch Serail zu Konstantinopel, ten Gejchenke vorgezei Kapidschi Baschi Sei Mekka zu schaffen. von einem großen Zuge nach Kapisi geleitet, wo er sich Dampfboot e‘nschisste. Geschenks beauftragten Skutari zu verweilen. einen längern Aufsch beeilen mußte ,„. nach auf große Schwierig Seid Aga die Erlaubniß, Der Derwisch Efendi, we an den heilig Sr. Hoheit ebenfalls hu tan ihm eine Der Moniteur über die Reise des Botscha teróburg: „Die Fregatte at, ist nach Kon <med Pascha’s benachrichti n günstigen Ueberfahrt im Eíne in diesem úßte zuerst die Fre f die Flagge Sr. tete mit einer

bei seinem

diesmal an dem genann j ihre gute Wirkung gehabt.

wo ihm die bereits dorthin gebra F Se. Hoheit úbertrug den , dieselben nad de Achmed Ag von Baktschs

gt wurden. Achmed Aga die Sorge Nach dieser Ceremonie wur dem Landungs -Plälz auf dem für ihn bereit gehalten mit der Ueberbringung dieses kostbare} Beamten pflegten sonst einige Tage u Da «ber die Witterung in d ub der Abreise nicht gestattete und man sid Damaskus zu gelangen , keiten unterweges stoßen wollte, von Skutari sogleich weiter zu reisen. scher die Functionen eines Dolmetscheti eser Gelegenheit voi den, indem der Sul ewilligt hat. t nachstehenden Beri! fters Achmed Pascha nach [he Se Excellenz nach

stantinopel zurückgekehrt, gen Se. Hoheit, daß er nad Hafen von Odessi Hafen liegende Rus gatte mit 11 Kanone Hoheit mit 21 Schl

ähnlichen Salve. | ter Beamter kam sodann dl lûcflichen Ankunft zu beglüd g und seinen .Einzi spát am Tage war, bil

Den von Tinos täglich eingehenden Nachrichten zufolge befindet sih diese Jnsel jeßt im vollkommensten M M ] Ruhe. Es sind zwar dort noch einige Mißvergnügte, die sich | nach der Capodistrias’schen Regierung zurücksehnen, doch nimmt # die Zahl derselben immer mehr und mehr ab.

Die Unruhen auf Kandien und . Samos sind unserer -Re- gierung keinesweges angenehm ; diese sucht vielmehr sowohl beim Pascha von Aegypten, als beim Großherrn jeden Verdacht von sich abzuwenden, als stünde sie mit den mißvergnügten Griechen beider Jnseln auch nur in der geringsten Verbindung.

Es heißt, daß der gegenwärtige Gouverneur von Syra, Herr Rizzo, zum Justiz Minister ernannt worden sey.

Aegypten.

Der Moniteur Egyptien vom 2sten Oktober berichtet : ¡„Mohavrema Bey ist von hier nach sch zu Jbrahim Pascha zu begeben. Gesandter der Hohen gen. Der Ex-Dey von Algier ist men, wo exr sich niederlassen wird ; eine Pilgerfahrt nah M ein großer Theil seines r den. Drei Jnd nien, die sih nach erregen durch ihrè au Publikums.

iesem Jaht F

wenn man tit

en Stäcten versicht, ist bei di ldreich bedacht wor seines Gehalts b

Erhöhung Ottoman erstatte

Syrien abgegangen, um JFöbrahim Edhem - Efendi, Pforte, ist nah Konjtantinopel abgegan- in Alexandrien angekom- do<h will er vorher noch n. Dem Heere ist úücfständigen Soldes ausbezahlt wor- im Dienste von Großbrita- Europa begeben , sind hier angekommen und ffallende Tracht die Aufmerksamkeit des Die Unruhen in Kandien sollen wiederum einen gefährlichen Charakter angenommen haben. M sich auf einige Monate nach Kahira begeben.“

Brasilien. Rio - Janeiro, 13. Nov. Seit dem 8ten d. be- wiederhergestellter junger Kaiser leider is die anhaltende drückend doch ist die viel reiner als in der Te Deum zum Danke

und die Dept

einer fünstägige vor Anker gegangen if <e Kriegs-Brigg begr schüssen und bald darau Die Fregatte antwor von den Orts-Behörden a um dem Botschafter zu seiner g wünschen und ihn einzuladen, in die Quarantaine , da es schon etwas zum nächsten Morgen zu auch beauftragt, Achmed Pas Sur. Majestät der Kaiser aus wöhnliche von de den außerordentli auf 14 Tage zu gen verließ Achmed Stufen zum L ( Land- und See - stellt und bezeigten ihm rantaine-Beamten kamen ihm entg in einem Wagen nach de selben Zimmer logirt, w 1 Konstantinopel dirende Brigade-Gen den sih an demselben Tage ein, ringen und ihm anzuzeig ertheilt worden seyen, um Maßregeln verträgli die seinem Range ge In demselben nüßlichen Gebä die Hauptstadt schen Werth Se. Hoheit dar Ändenken seiner

eka unternehme

ische Militairs

eine Landun / ehmed Ali hat verschieben. a davon zu benachrichtigen, di besonderer Vergünstigung die »riebene Quarantaine - Zeit f Sr. Hoheit abzukürzen Und s . Am folgenden M und wurde, als er d 9 Kanonenschüssen b Quai auf

seben vorgesc <en Botschafter beschränken geruht hätten Pascha seine Fregatte

h hinanstieg, von 1 Truppen waren auf dem die militairischen Ehren. egen, und Se. Excellenz ut bracht und - dort in deb

findet sih uhser nun gänzlich im Lustschlosse St. Christoph ; eiße WittetüUng nicht uft dort, besonders früh und Abends, t. Am Zsten v. M. wurde ein für die Wiederherstellung des Kaisers gesungen, auch war Cour illuminirten die Bürger und mehrere pa- n, die Legionen der National - Garde und en besondere Te Deum fingen lassen. rd die Kaiserliche Familie nah dem ort verweilen. Nie hat man donaten zählten wir nicht volle welche uns mit Wasser versorgen, imer gutes Wasser mit 240 Bohnen und der Türkische Sack der ersten, die die Haupt- Klasse und Neger bilden, 12,000 Reis Unsere nächste Kasfee-Aerndte wird auch lúthen verdorrten und fielen ab, be- stimmt führen wir nächstes Jahr nicht die Hälfte des Kassee ) jetzigen exportirten, da wir über 550,000 Sá>e oder 88 Millionen Pfd. verschissten. bedeutenden Haus - Verbrauch hinzu, so geht uns da Gewinn von beiläufig 10,266,000" Rthlr. verloren.

ist hier jet so di>, wie in Deutschland und dabei eine Hiße von 28 Gr ein Wunder, daß keine epidemisch dem leßten Paketboot von B richten erhalten. Eine Zeitung,

günstig zu seiner. Stärkung,

bei Hofe, drei Tage triotische Gesellschafte einzelne Stadtviertel hab In einigen Monaten wi Gebirge ziehen und längere Zeit d eine solche Dürre geschen, in zehn Regentage; die Quellen, versiegen auffallend, so daß ein E Reis (9 Sgr.) bezahlt wurde. Weizen verdorrten, jo da Nahrung der arbeitenden (circa 14 Rthlr.) kostet. bedeutend leiden; alle B

m Lazareth ge [ches der Graf Orloff bei innegehabt hatte. ral und die Verwaltungs- um ihm ihre Huldiguay! daß die nôthigen Befe) xcellenz alle mit den Sanitil uemlichkeiten- zu gewähren und i)" bührenden Rücksichten zu beweisen. ‘“ Blatte liest man Folge uden, womit der seines Reichs verschdnert hat,

die Garnisb!

ndes: 1 Die g

Anzahl von Sultan seit ei

gen Jahr weist, we sáumen, um das Das alte Gebäude, Galata bekannt ist, stdrt worden.

‘auf legt, nichts zu vel Regierung zu verewigl welches unter dem Namen des Thurms Feuersbrunst zum Theil er Sultan befahl daher im vorigen Ja)" en Gestalt wieder Arbeiten nun {on \} so begab sich Se. H diesen Thurm, und nachdem er Augenschein genommen hatte, ließ! sehr große Uhr - darauf anbrinz! lmänner, wie zu Boli, Rodosto, Sophia, V in mehreren anderen Stunden des Gebets und namentli Monat Ramasan g

aus, den wir .im Rechnen wir den durch ein Die Luft bei einem Heerrauch, ‘ad R. im Schatten. é Krankheit herrscht. Mit s-Ayres haben wir bôse Nach- g, die zu fre< gegen die Regierung sprach, wurde von dem Geschwornen - Gericht verurtheilt, die Freunde des Redacteurs stifteten Lärmen an und geriethen in izei, mußten aber fliehen; nun sammelten dem Lande und umzingelten die Stadt, sezgebende Körper Zwangsmittel

war durch eine geschma>voller

Monaten beendigt sind, eit am 19. November in heile desselben genau in

in seiner Gege

damit die Muse din, Jamboli, des Reichs, die

Anfang der täglichen Fastenzeit im

nwavrt eine

Fehde mit der Pol sie ihre Anhänger au zu deren Vertheidigung der ge

Aidos und

79

anzuwenden gestattete. Man soll sich demnach: {hon i Straßen geschlagen haben. Es sind di pg Aepriescnon, PrepFucideit: sind dies neue Früchte der’ so

Mexiko.

Mexiko, 2. Oktober. (Frankfurte der Politik dieses Landes sieht es a8 T Ste En A Die Revolution des Jahres 1832 endigte sich mit dem Siege der demokratischen gegen die aristokratische Partei. Seit Mai dieses Jahres hat die leßtere Partei aufs Neue ‘das Land in eine Revolution gestürzt. Die Aristokraten haben die Linien- Truppen auf ihrer Seite, und die Regierung kämpft mit den neu organisirten Milizen. Vis jeßt waren die Truppen der Gouvernements mehr oder weniger Sieger. Jm gegenwärtigen Augenblicke stehen die Heere beider Parteien im Norden der Republik; durch die schlechte Jahreszeit und die Cholera sind beide beinahe aufgerieben worden; sie haben sih jedoch durch die ungeheuersten Anstrengungen wieder auf einen leidlichèn Fuß gebracht, und man glaubt, daß es nun bald zwischen beiden zu einem entscheidenden Schlag kommen müsse. Die Beranlassung zur gegenwärtigen Revolution ist hauptsäch- lih in Folgendem zu suchen: Nachdem nach Beseitigung der vorjährigen Revolution die demokratische Partei das Ruder der Regierung in Händen hatte, ging ihr Haupt-Augen- merk darauf hin, ihrer Partei, dem Volke also, so viel Kraft als möglich zu verschassen. Der Hauptwezg hierzu war, diese Kraft den reichen Aristokraten, den Geistlichen und besonders dem Militair, or ausführende Gewalt den bèiden erstgenannten zu entziehen. Es ergingen daher Geseze der Kammer, welche dies bezwe>en sollten; viele Mißbräuche sollten aufgehoben werden. Dies, und besonders die Errichtung der Milizen, welche die Auflösung des größern Theils der Linien - Truppen zur Folge haben mußte, er- regte natürlich große Unzufriedenheit unter den Aristokraten. Sie verbanden sich daher mit den Geistlichen und dem Militair und gaben den Ausruf: Crilo, mit den Waffen in der Hand, für die katholische Religion, für ihre Rechte und Privilegien zu siegen oder zu sterben. Aus ihren Artikeln geht aber hervor, das republika- nische System des Landes zu zerstören, und vor der Hand einén Diktator (Santana) an die Spiße des Gouvernements zu stellen. Santana, als Champion der Republikaner, / hat den Antrag abgeschlagen, und kämpft im Augenblick an der Spike der Regierungs-Truppen. Unsere Republikaner rufen aber dage- gen aus: Das Volk hat si<h die gegenwärtige republikanische Verfassung gegeben, und wird sie zu erhalten oder zu sterben wissen. Euer Zweck ist, Mexiko unter Spanische Regierung durch die Thron-Uebertragung an einen Prinzen aus dem Spani- schen Hause u bringen, und uns die Freißeit welche wir \o theuer erfaust haben, wieder zu rauben. Am Anfang dieser B e die A daß Santana mit der aristo- ratischen Partei unter einer Decke spiele; sei / i jeßt beweist das Gegentheil. is O 7

Inland.

Berlin, 19. Jan. Aus Achen meldet man unterm 14. d.: „Vorgestern wurde das Publikum durch die Erdffnung des ka- tholischen Gottesdienstes für die Wallonen, welche in der Stadt Achen und nächsten Umgebung wohnen, auf eine angenehme Weise überrascht. Die Anzahl dieser Eingebürgerten ist groß; viele unter ihnen leben in dürftigen Verhältnissen, und sind der Deutschen Sprache unkundigz das- Bedürfniß- des Religions: Unterrichts in Französischer Sprache wurde daher schon lange lebhaft empfunden. Allein weder eine geeignete Kirche, noch die zur Besoldung eines Geistlichen erforderlichen Mittel waren vor- handen. Durch die Huld. Sr. Majestät des Kdnigs, durch die oberhirtenamtliche Fürsorge unsers hochwürdigsten Erzbischofs und durch die unverdrossenen Bemühungen des Kollegiat - Kapi- tels gelang es endlich, diese Jnstitution ins Leben zu rufen. E die SADERNs diner Freischule für die Wallonen

as Unternehmen recht dald vollenden und d ituüti I Krone O er neuen Institution

In der Nacht vom 13ten auf den 14ten d. M. starb auf Groß-Zauche, im Trebnibßer Kreise des RGR N Breslau, nach dreitägigem Krankenlager an einer Gehirn-Entzün- dung der Oberst a. D. Graf Blücher, Sohn des verstorbenen Fürsten Blücher von Wahlstatt.

In der in Breslau erscheinenden Schlesischen Zei- tung liest man Folgendes: „Die Schlesische Gesellschaft fär vaterländische Kultur kündigt so eben ein Unternehmen an, we!- ches mehr als irgend ein anderes die eifrigste Unterstüßung und Theilnahme aller Freunde der vaterländischen Vorzeit, Geschichte und Literatur verdient. Der beabsichtigte Zweck ist nämlich kein geringerer, als eine kritisch genaue, mit erläuternden Anmerkun- gen ausgestattete Herausgabe aller noch ganz ungedru>ten, oder doch nur mangelhaft abgedrucften Schlesischen Chroniken und Geschichtsquellen , namentli<h der beiden alten Chroniken , Chro- nica Polonorum und Principum Poloniae,. sodann der vom Abt Ludolf im láten Jahrhundert begonnenen Saganer Chronik und der des Augustiner-Abts Jodocus zu Breslau aus dem 15ten Jahrhundert, woran sich noch andere, z. B. die Legende der heiligen Hedwig die Chronik der Bischöfe von Breslau, Ko- blißens Frankensteiner Chronik u. st. w., anschließen sollen. Was einst Professor Bújching mit Hülfe des von ihm zu Stande ge- brachten Vereins von 500 Freunden und Gönnern der Schlesi- schen Geschichte und Alterthumskunde versuchte, und durch Her- ausgabe der Zahrbücher Pol's, des Ritters von Schweinichen, der heidnischen ‘Alterthümer Schlesiens und des Grabdenkmals Heinrich 1V., mit Erfolg begann, soll nun nah einem zwe>- mäßigeren und umfassenderen ‘Plane fortgeseßt und- ausgeführt werden, wofern unter den fast drittehalb Millionen Einwohnern unserer Provinz sich wenigstens 300 finden, die durch einen jähr- lichen Beitrag von einem Thaler den Fonds, der zur Bestreitung der Druckkosten erforderlich ist, bilden helfen. Andere Länder haben bei geringeren Mitteln und bei einer kleineren Einwoh- nerzahl Aehnliches unternommen und vollführt, und es läßt sich daher von der so oft erprobten Vaterlandsliebe und dem Ge- meinsinn der Schlesier erwarten und hoffen, sie werden ein Un- ternehmen , das des Vaterlandes Ruhm und Ehre, die Erfor- hung und Aufhellung unserer Vorzeit und Vergangenheit be- zwet, nicht dur<h Mangel an Unterstübung fallen und unter- gehen lassen.“

Literarische Nachrichten.

Des Kronprinzen von Preußen Jubelfahrt au P ONS A L E Le Ben L

edicht in drei Gesängen von ilhelm ¿

D di bobe Bed welch R

die hohe Bedeutung, welche die Reise Sr. Kdnigl it

des Kronprinzen durch die Rheinlande im ordd rige D Ge Ta eis

nem wahrhaft vaterländischen und volksthümlichen Ereigni auch der poetischen Begeisterung z i, ird dié moralische und nationelle- jener en hatte, war unter. eintem- Volke vorauszuschen, in n den Preußen, das Gefühl der Treue und Anhän edles Ul Un Dach "S Verfas onal-Element dasteht. Der Verfasser des oben Gedichts, ein hinlänglich bekannter katholischer Geistlicher, R e Muse m günstig ge u eimen zusammenge Dichtung/ durch die reichen und in das nâchste Beziehungen des: Gegensiandes. gehoben - liefert, was ihm bei den Musen dem Aufenthalte Sr. Königl. Hohe Beglückendes Walten städtischen Verkehr, freuendes Mitheraustreten in die mannigfachen Volkslebens, werden darin Der zweite Gesang l Das Dampfschiff mit neunzehn Flaggen geziert , worunter i Wappenbilder und die Fahnen der, Rheinp Staaten, Bayern, Baden, Hessen, Nassau und Holland, wird Gegenstand einer besonders g Juübclfahrt „. der sich bei Linz das Reumwied gesellte, das

unm Stoff werden würde, Latidestheile si<h \o hoch daran

ih als ein angezeigten dem die zrü- hat in dieser én romantischen

Patriotismus au

her mehrfach vers: aus den s{<önsten

vielleicht sein Der ersie Gesang ist it in. Köln und Bonn gewtd- ilnehmender Fürstennähe und Wissens - Fnstitute, und er=- Strömungen des in warmblühender Darstellung ge- schildert die Fubelfahrt auf dem das den erhabenen Reisenden trägk, < vierzehn Preußische reußen benachbarter

elungenen Beschreibung. din A0 S bes garen August von e, d en auf einer Rhein-Fnjel - anftalteten Festlichkeiten und das glänzende Festim chem Se. Königl. Hoheit dem Rheinischen D

on dem auch, wie bekannt, Einladung u heinfahrt ausgegangen waren) einen huldvo ausbrachten, werden in anmuthigen Zügen vorübergefüh Sänger hat. es zugleich geschi>kt verstanden, das, was und selbs daran haftende Sagen hier so reichlich bote in die Darstellung zu ver ders nah Tegernsee, wo Prinzen, Seiner in sinniger Wehmuth der ¡wischen verweilt, und schildert sodann die Etwas düsteres Priesterpathos abge anders als erfreuen. Hoheit des Kronprinzen is ihr vorangegeben.

die dort ver- mahl selbs, i; fschifffahrts-Verein nd Zurüstung zu dieser ll aufmunternden Toasi rt, und der Lofalitäten \{<müd>end Der dritte Gesang verseßt zuvör- die Erlauchte Gemahlin des gefeierten rennung gedenkend, in= úd>fahrt auf dem Rhein. : kann diese Dichtung nicht lithographirtes Bild Sr. Kdnigl.

Meteorologische Beobachtung.

Abends Nach einmaliger Beobachtung.

Luftdru>. . 330,9 s ‘’Par.|331,7 3 ’Par.|332, 4 6 Par. fQuellwärme 7,0 ® R. Luftwärme |+ 6,0 ° R.\+ 7/8 R.|+ 5, Thaupunkt |+ 4,9 ° R.|+ 3/6 ® R.\+ 3, Dunsisättg. Wetter...

Wolkenzug

18. Januar. bet eds

‘Flußwärme 1,7 R. * Bodenwärme 3,2 ° R. Ausdünst. 0,0 3 6 " Rh.

WSW. | ags Niederschlag 0, 1 s 5 Rh.

Auswärtige Börsen.

d i Amsterdam, 14. Januar. Niederl. wirkl. Schuld 4975. 52 do. 943. Ausgesetzte Schuld 1,25 Kanz-Bill. 222, 418 Amort. 88. 325 712. Vesterr. 9312, Prämien-Scheine —. Russ. (v. 1828) 102. (v. 1831) 935.

601, 38 392.

1 Antwerpen, 13. Januar. _ Span. 55 595. 60. 32 394. G. Belg. 955.

Wien, 14. Januar.

58 Met. 9523. 43 do. 86. 512. Bank-Actien 12337.

Königliche Schauspiele.

Montag, 20. Januar. Jm Opernhäuse: Zum Besten des Friedrichs-Stiftes und. der Dn O p ' des Herrn Alexander in Deutsche Domestiken - Schwänke , Französischen des Personen : Niklas, dessen Bedienter. Flirtilla, deren Tochter. Obige fünf Charaktere werden von Herrn Alexander allein, ohne Mitwirkung einer andern Person, dargestellt. Vorher: in cecctesia, Oder: Königin, historische Tragikomödie in 3 Abtheilungen , von E. Zum Schluß der Vorstellung: von Hoguet, worin die Dlles. Therese und Fanny Elsler tanzen werden. i Die Abonnements und freien nicht gültig. Die Abonnements -Plábe werden zu dieser Vorstellung bis Sonntag Mittag um 12 Uhr reservirt, nach welcher Zeit die nicht abgeholten Billets and

Kasse, Vorstellung r Sprache: Der listige Niklas, Lustspiel in 1 Akt, nah dem Alexander, vom Der. Ahrendt.

Furlough, Englischer Capirain. Pilbury, Alder- : Madame Pilbury, des Alder- man’s Frau. i

MAulier taceat Die kluge

Ein Divertissement

Entréen sind ohne Ausnahme

V “anderweitig verkauft werden. Im Schauspielhause: Tasso's Tod, Trauerspiel in 5 Ab- G von E. anda G, . ienitag, 21. Januar. Jm Schauspielhause: oster, Charakter - Gemälde in 5 D voin De, C, Zu dieser Vorstellung werden Schauspielhaus -BDi j Mittwoch bezeichnet, Ad E A Mittwoch, 22. Januar. Jm Opernhause: Das Heiraths- esu, Lokalposse in 1 Akt, von J. E. Mand. Hierauf: Blau- art, großes romantisch -pantomimisches Ballet in 3 Abtheilun- gen. (Dlle: Fanny Elsler: Jsmela. Dlle. Therese Elsler wird

hierin tanzen.) chauspielhause :

: 1) Rabelais, vaudeville e ita 2) Sîimple histoire, / s n 1 nete.

vaudeville en 1 acte, par Seribe. 3) La seconde représentation de: Monsieur Mouflet, ou: Le duel au troisième étage, vaudeville comigue nouveau en 1 acle Zu diesen beiden Mittwochs-Vorstellungen bleiben die dazu

mit Dienstag bezeichneten , Billets gültig; auch

h zu verkaufenden Billets ebenfalls mit

bereits gelösten, werden die dazu no Dienstag bezeichnet seyn.

Königstädtisches Theater.

Montag, 20. Januar. Des Adlers Horst, romantisch -ko-

mische Oper in 3 Akten, von K. v. Holtei; Musik vom Reale Franz A au Que, Due Rose.)

: anuar. Zum erstenmale wiederholt: Ewi

Lustspiel in 2 Akten, nach Scribe, frei bearbeitet u Kurläno

der. Hierauf: Zum erstenmale wiederholt :

tergang, Lustspiel in 2. Aktèn, frei nah dem Französischen, von

Dienstag, 21.

Nach Sonnen-Un-

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