1834 / 26 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

gemeinschaftlichen Feindes in dem Verhältniß von 1 zu 200 steht, und die nicht einen Schatten von Einfluß auf die arbeitenden Klassen haben. OD'Connell hat in seinem blinden Ehrgeiz die Thorheit begangen, sich zu Gunsten seines Repeal-Abenteuers an die Protestanten in Jrland zu wenden. Ueber den selbstgefälligen. Becken! Sie lachen ihn aus, während Einige in der That wuún- schen, daß ihm sein Trennungs-Versuch gelingen möchte, weil sie Überzeugt sind, daß ein zweiter Bürgerkrieg darauf erfolgen, daß sie sich dann an das protestantische England um Hülfe wenden, Zrland wieder vollkommen erobern und militgirisch regieren wUk-

den. Doch wir brauchen uns nicht so weit nach Grün- den gegen dieses lächerliche und verderbliche Komplott umzuschen. Was hat Jrlands eigenes Parlament jemals zum

Heil der Jrländischen Armen vorgeschlagen ? Mas ist seine ganze Geschichte anders, als ein Denkmal von Raub und Un- terdrückung 2 Ja, welche Maßregel zum Wohl der Armuth hat O'’Connell ¡jemals beférdern wollen? Die einzige wirkliche und dauerhafte Wohlthat für die Jrländer würde ein gutes Armen- Geses seyn, und davon ift jener Ruhestdrer ein geschworener und eingestandener Feind. Indeß, sein_ Reich geht mit raschen Schritten zu Ende; er weint, wo er jon zu belfern pflegte, und er fleht die Protestanten an, die er sonst mit Spott und Drohungen traktirte.““

Am Globe liest man: „Man kann sich keine Vorstellung von dein Ungemach, den Entbehrungen und Verlegenheiten machen, worin die Rheder, Capitaine und Passagiere der 500 Schiffe gese sind, welche durch contraire Winde, theils seit acht und neun Wochen, theils seit zwölf und dreizehn Wochen, in den Häfen des Kanals zwischen den Dünen und Falmouth zu- rúckgehalten werden. Die Unkosten für das Schif allein, be- laufen sich für den Rheder an 10, 15 bis 20 Shill. Sterling; hierzu fommen noch die Unterhaltungs-Kosten solcher Passagiere, mit denen für eine gewisse Summe für die ganze Reise abgeschlossen ist. Andere Passagiere, wo dies nicht der Fall is, und die für ihren Unterhalt selbst zu sorgen oder zu zahlen haben, befinden sich gleichfalls in einer schre>lichen Lage, da sie alle ihr Geld \chon ausgegeben und keines wieder zu bekommen wissen; man- he unter ihnen haben Uhren, Kleider u. \. 1. verkaufen müssen. Ein Uhrmacher in Portsmouth hat bis zum Betrage von 100 Pfd. Sterl. solcher Uhren gekauft, was als Beispiel des Elends unter den Passagieren dienen kann.“

Getraide-Durchschnittspreise in vergangener Woche.

Wöchentl. Sechsöwöchentl. Zoll I E 49 Sh. 2P. 49Sh. 4P. 37Sh. 8PÞP. Gerste A E R O A D O Q ee S 0 Os 2) B D Mgen ine S 2 L A2 O e tale 2s 119 100 » 10 0 A P O So D L 2%

Die Bremer Zeitung meldet aus London vom 17. AJanuar: „Die Abreise des Lord Howard de Walden nach Lis- fabon soll wiederum verschoben seyn. Man bringt dies mit dem Gerücht in Verbindung, daß die bewaffnete Einschreitung Eng- (ands von Dom Pedro verlangt. und das Kabinet hierüber noch zu feinem Entschluß gckommen sey. Das fortdauernde Schwei- gen des Globe über dies von allen úbrigen Blättern besprochene Gerúchr giebt demselben einige Konsistenz, so seltsam auch der gestern von uns bereits gemeldete angebliche Grund je- ner Aufforderung allgemein gefunden wird. Die Lage der Pedroisten muß sehr bedenklich seyn und die Einmischung Englands ihnen fast als lestes Rettungsmittel wenn ein casus foederis so bei den Haaren herbeigezogen wird. Heißt es doch, - den“ gesunden Menjschenverstand ver hdh- nen, wenn man behauptet, die Verleßung des Spanischen Ge- biets durch eine bis jeßt no< neutrale Macht und zu einem zu dem Portugiesischen Bürgerkriege in keiner Beziehung stehenden Zweck scy im Sinn des Traktats als ein casus foederis zu be- trachten. Hdchstens würde ein solches Argument die Aufstellung Britischer Truppen an der Portugiesischen Gränze zum Zweck der Abwehrung fernerer Verletzungen des Portugiesischen Gebiets durch Spanische Truppen einigermaßen beinänteln können, nicht aber Waf- fen:-Gewalt gegen die Miguelisten, denen jenes alles Vdlker-Recht init Füßen tretende Ereigniß offenbar noch fremder ist, als den deshalb Hülfe ansprechenden Pedroisten. Uebrigens sagt man, daß unser Kabinet über die gedachte Aufforderung höchst verschiedener An- sicht sey ; nach einem langen Kabinets-Rath habe sih Lord Grey daher veranlaßt gesehen, sich nach Brighton zu begeben, um dem Könige die Sache vorzustellen. Begreiflich knüpften sich daran Gerüchte von bevorstehender Ministerial - Veränderung. Der Morning Herald wollte schon wissen, Lord Grey und einige an- dere Minister seven ihreë Amtes herzlich müde; der Kdnig habe sich nicht ungeneigt gezeigt, Lord Brougham dem der Woll- sa> mehr ein Sil der Sorge als des Glanzes gewesen zum Premier-Minister zu erhalten. Auch heiße es, dieser edle Lord habe erklárt, daß man nun die Reform weit genug getrieben, und in Folge dieser Erklärung habe auch Sir Robert‘Peel sich geneigt gezeigt, ins Kabinet zu treten. (Vergl. damit das in Nr. 24 der St. Zeitung befindliche Schreiben aus London.) Der Morning Herald fnúpfte an eine solche Combination die Hossnung, daß dann „die Entweihung der National-Kirche verhindert werden, England auf hdren würde, der Spott und Fußball der Zweisler und Ungläu- bigen zu seyn und eine energischere auswärtige Politik würde angenommen werden.“ Der Globe von heute Abend wider- spricht nun freilich allen Gerüchten dieser Art, doch berufen sich die, welche noch immer einen Zweifel bewahren, auf die in die- sen Tagen in Paris stattgefundenen ähnlichen Begebnisse, wo doch, tros des Widerspruchs der ministeriellen Blätter, kein Vernünftiger zweifeln werde, daß in dem dortigen Kabinet nicht wirklich ein arger Zwiespalt obgewaltet habe.

Niederland e;

Aus dem Haag, 20. Jän. Der Geburtstag Jhrer Kai- serlichen Hoheit der Prinzessin von Oranien ist gestern hier durch das Ausste>en der Festflaggen auf allen dffentlichen Gebäuden, so wie auf vielen Privat-Häusern, gefeiert worden. Um 12 Uhr war Dejeuner auf dem ‘Palais der ‘Prinzessin; um halb drei Uhr Parade und alsdann großes Diner bei Hofe.

Der in Amsterdam residirende General-Konsul der Königin Donna Maria von Portugal befindet sich seit einigen Tagen in der hiesigen Hauptstadt.

Den Mitgliedern der zweiten Kammer der Generalstaaten sind die abgedruckten neuen Geseß - Entwüöfe zur Modificirung des Handels-Geseßzbuches zugesandt worden.

Áuf der Amsterdamer Börse, an der si bekanntli<h 5 bis 6009 Menschen zu versammeln pflégen, finden seit einigen Ta- gen Unordnungen und Belästigungen Einzelner statt, was dem Handelsblad zu einem rügenden Artikel Anlaß giebt, worin

auch darauf hingewiesen wird, daß durch solche tumultuarische

Scenen alles Geschäft an der. Börse unmöglich gemacht wird.

erscheinen,

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Belgien.

Brüssel, 20. Januar. Jn der vorgestrigen Sißung der Repräsentanten-Kammer wurden die Budgets der Mini- sterien der auswärtigen Angelegenheiten und der Marine durch 61 Stimmen gegen 1 angenommen. Der Kriegs - Minister über- reichte darauf einen Geseß - Entwurf in Betresf der Organisa- nen einer Militair - Schule in einer der Festungen des König- reichs.

Die von den Ministern der Justiz und des Krieges nieder- gesezte Kommission zur Revision der Militair-Straf:-Geselzbücher hat gestern ihre zweite Sißung gehalten. Der General Goethals wurde zum Präsidenten ernannt. Der erste Gegenstand der Be- rathung wird die Organisation des obern Militair - Gerichtsho- es seyn.

f a Gravesend schreibt man vom 14. Januar: „Der Major Lecharlier, ehemaliger Kommandant des Tivailleurx - Ba- taillons der Maas, jegt Oberst - Lieutenant im Dienste Donna Maria's, ist glúcklih mit der zweiten Abtheilung seines Corps u Gravesend angekommen. Die ganze Schaar schisste sich an Zord des Dampfschiffes, „the City of Edinburgh‘/ ein. Der Rit- ter d’'Abreu e Lima, bevollmächtigter Minister der Königin von Portugal, und der Oberst A. de Ramon y Carbonnell begaben sich in Begleitung mehrerer ausgezeichneter Personen an Bord des besagten Schisses, um dem Obersi - Lieutenant Lecharlier die Fahne seines Corps zu úbergeben, die mit Enthusiasmus einpfangen ward. Im Augenblick dieser Uebergabe ließ die Musik des Corps patriotische Arien ertdnen, denen der Ruf: Es lebe Donna Maria, Königin von Portugal! Es lebe Dom Pedro! folgte. Der Oberst - Lieutenant und sein Generalstab wurden zu einem Diner an das Land eingeladen, wobei der Königin, Dom Pedro 2c. 2c. verschiedene Toaste gebracht wurden. Nach dem Mahl nahmen besagte Offiziere Abschied und begaben sih wieder an Bord. Am l2ten fuhr das Dampfschiff nach Falmouth ab, von wo es seine Reise nach Portugal fortsetzen wird.“ :

Aus Belgien wird jest ein jehr thätiger Schleichhandel nach Frankreich betrieben. Zu Mons, Quievrain und in der Umge- gend zählt man eine große Anzahl reicher Häuser, welche die Einfuhr dec Waaren vermittelst sehr geringer Prämien ver- sichern.

DBDanema t f

Kopenhagen, 19. Januar. Die älteste Volkszählung in Dänemark fand 1769 statt. Nach Ausweis derselben war die Volksmenge im eigentlichen Dänemark (Seeland, Fühnen, Jút- land und den Jnseln) 786,000 Menschen. Die zunächst darauf folgende Volkszählung geschah im Jahre 1787, wo die Zahl auf 810,000 gestiegen war; eiwa in 18 Jahren also um 7 pt. Bei der leßten Zählung bestand die Volksmenge aus 925,000 Menschen; demnach hatte sie in 14 Jahren einen Zuwachs von 10 pCt. erhalien. Zählt man zu dieser Bevölkerung die Ein- wohner von Jsland und den Faerdern mit 52,000, und in den Herzogthümern Schleswig und Holstein (wo die Zählung 1803 geschah) mit 604,000 Menschen, so war die Volksmenge im Jahre 1801 in den Landen Sr. Majeät 1,581,000, Nach ap- proximativen Berechnungen aus den Listen von der jährlichen Zunahme der Bevölkerung von 1801 dürfte sie jeßt in Dâne- mark 1,257,000, und wenn in beiden Herzogthümern ein glei- cher Zuwachs angenommen wird, zusammen ungefähr 2 Millio- nen betragen, und sich in 30 Jahren um 25 pCt. vermehrt haben.

Polen.

Warschau, 21. Januar. Das Fest der Jordansweihe wurde am i8ten d., der sc<le<ten. Witterung ungeachtet, mit großem Glanze begangen. Der Fürst Statthalter und sämmt- liche hohe Militair- und Civil-Perscnen wohnten dem Fest-Got- tesdienst in der Schloßkivche bei. Dann fand auf der Weichsel in der Nähe der Schloß- Terrasse die Wasserweihe statt. Auf den Terrassen war die Znfanterie der hiesigen Garnison in Pa- rade aufgestellt. Der Fürst Paskewitsch begab sich, in Beglei- tung des Generalstabes, an die Weichsel, wo die heilige Hand- (ung unter dem Gesang vou Hyimnen und unter dem Donner des Geschüßzes verrichtet wurde. Nach Beendigung dieser Cere- monie ließ Se. Durchlaucht die hiesige Garnison in der Kra- fauer Vorstadt in großer Parade an sich vorbeidefiliren.

Deutschland.

Hannover, 2°. Januar, Zufolge Bekanntmachung des Königl. Finanz-Ministeriums vom geskrigen Tage, soll die zwi- schen der Königl. Sächsischen Landes - Lotterie zu Leipzig Und der hiesigen Landes-Lotterie, in Ansehung des Debits der Loose bestandene Reciprocität mit dem S:hlusse der gegenwärtig in Ziehung begriffenen Lotterieen , námlich der Zten Leipziger und 8ßsten Hannoverschen, aufgehoben werden, und gehört alsdann die Leipziger Lotterie zu den im hiesigen Königreiche verbotenen.

Hamburg, 20. Januar. Die neue Chaussee zwischen Altona und Kiel scheint den davon gehegten Erwartungen zu entsprechen. Schon jebt verspricht die Einnahme nicht nur die Kosten der Unterhaltung zu deŒen, sondern auch noch eine fleine Zinse für das auf die Anlegung verwandte bedeutende Kapital abzuwerfen, Bei verminderten Frachtpreisen soll der Waaren- zug nach Kiel bereits merklich zugenommen haben. Wie man vernimmt, ist an die Stelle des verstorbenen Etatsraths Feid- nann, als zweiten Mitgliedes der Wegbau-Direction, einstuzeilen der Kämmerier Storjohann in Aítona- dem Kammerherrn v. Warn- stedt von der Kanzlei beigeordhet worden, um demselben beim Abschluß der Rechnung behülflich zu seyn und was sonjè dem zweiten Direktor noch oblag, zu besorgen. Der projektirten Diligen- cen- Communication, als ‘deren Mittelpunkt J6enhoe bezeichnet wurde, scheint der Zustand der zu benußzenden Wege wenigstens fürs Erste ein kaum zu besiegendes Hinderniß entgegenzustellen. Der früher gemachte Versuch, den Personen-Verkehr in einer andern Richtung auf diese Weise zu befördern, hat schon gezeigt, daß eine solche Beförderungs - Art sich mit unsern gewshnlichen Wegen nicht wohl verträgt,

Frank fürt a. M,, 22. Jan. Heute Nachmittag ist hier (wie das Journal de Francfort meldet) aus Wiesbaden die Nachricht von dem Tode des Herzogl. Nassauischen dirigi- renden Staats-Ministers, Freiherrn Marschall von Bieberstein, eingegangen.

S < weiz.

Zürich, 15. Januar. * Vorgestern verwarf der Großrath von Zürich einen Antrag auf Einführung der Guillotine. Das Polen - Comité in Bern veranstaltet für die in der Schweiz befindlichen Polen eine Lotterie. Den Haupt-Gewinn bildet ein zu 2000 Französischen Franken angeschlagenes Reise - Kästchen von vergoldetem Silber, welches, früher Napoleon angehörend, von Louis Bonaparte an das Comité úbersandt worden ist.

Als eine merkwürdige Erscheinung bei dieser ungewöhnlich milden Witterung mag angeführt werden, daß ein Einwohner zu Bern am 13. Aanuar zwei Maikäfer gefangen hat.

Spanien.

Jn dem Januar- Heft des United Service Journa( finden sich folgende Nachrichten über den Militair -Staat von Spanien: „Das Land wird in 11 Militair -Gouvernements abgetheilt: Madrid, Alt- Castilien, Aragonien, Catalonien, Va- lencia, Murcia, Navarra, Guipuzcoa, Andalusien, Gallizien,

Estremadura. Die Stärke der ganzen Armee beträgt 55,000 Mann. Zu den Garden gehdren

4 Éscadrons schwere Kavallerie. T, Garde - du Corps f [leichte (flanqueadore=). 1 Compagnie Hellebardierer. 2 e Regimenter (Carabiniers und

LAN Ae LN A) Cürassiers). 11. Garde zu Pferde 5 (¿ichte Regimenter (Husaren u. Uhlanen), 1 Brigade Artillerie. 4

( Regimenter oder 8 Bataill. Grenadiers, Î 12 / G: Provinzial: U Gat U S U / 0 ONP 4 / Grenadiers, aus d. Miliz-Reg. form,

A 2 Jâger - Regimenter. Die Linien-Truppen bestehen aus:

13 Jnfanterie- Regimentern zu 3 Bataillonen,

á ; zu P ; 6 - [eichte (Caçadores) zu 2 D See zu 2 1 N Qa zu 3

T EUTLEELNIE A PEBAERZ U E C HTUR L 12e S AUNC A At

27 Regimenter, zusammen 68 Bataillone. (Jedes Bataillon besteht aus 1 Comp. Grenadiere, 4 Füsiliere, 1 Cagadores.)

5 Reg. schwere Kavallerie, 7 leichte, jedes zu 5 Escadrons, wobei 1 Esca-

dron ilanqueadores. 4 Artillerie zu 2 Bataillonen, 1 Brigade zum Felddienst, 1 Fuß-Batterieen, 5 Mineurs-Compagnieen, 2 reitende Batterieen, 2 Batatilons oder 7 Comp. Pontonniers u. Sapeurs, 2 Brigaden oder 19 Comp. Garnisons-Artillerte. Der ganze Bestand an Geschüzen beträgt 5559 Feuerschlünde. Geschüb-Gießereien giebt es zu Sevilla und Barcelona, Gewchr- Fabriken zu Oviedo, Jqualada und Placencia und für blanke Waffen in Toledo. Zu Segovia und Alcala de Henares sind Artillerie: Schulen. Zum Schube der Küsten und Landgränzen dient ein Lorvs Carabiniers von 12 Bataillonen. Die Pro- vinzial-Miliz zählt 42 Bataillone zu 6 Comp, 34,000 Mann. Das Corps der Voluntarios reales bestand aus 500 Bataillonen, 51 Escadrons, 24 Comp. Artillerie, und war 300,000 Mann stark, existirte aber, wie man leicht denken kann, meistens nur auf dem Papiere,“ :

Vereinigce Staaten von Nord-Amerika.

Ueber die Lage der Jndianer in den Vereinigten Staaten enthält der dem Kongresse bei seiner Erds\fnung übergebene Be- richt des Kriegs-Ministers folgende Stellen: „Die Erfahrung jedes Jahrs erhöht die Ueberzeugung, daß, je früher die im Often des Missisippi no<h zurückgebliebenen Jndianer nach der westwärts von diesem Flusse gelegenen Gegend auswandern, desto frúher sie sih aus den Verlegenheiten ihrer dermaligen Stellung erlôs| und in eine Lage verseßt finden werden, worin sie sich physisch und moralis< verbessern, und einer glücklichen und dauernden Bestimmung entgegensehen können. Wie alle über diefen Gegenftand einlgufenden Berichte übereinstimmend melden, leben die bereits dort angesiedelten Auswanderer be- haglich und zufrieden, und die ihnen angewiesene Gegend ist \ruchtbar, gesund und so ausgedehnt, als sie und ihre Nachkom- men, guf viele Generationen hinaus, erfordern föônnen. Sie machen Verbesserungen, erbauen Wohnungen , und sind offenbar mit der Grundlegung zu einem focialen Systeme beschäftigt, das ihnen hoffentlich Sicherheit und Wohlstand gewähren wird. Als ein schlagender Beweis ihres Fortschreitens und des großen Vorraths von Lebensmitteln, den sie selbst produciren, läßt sich anführen, daß einer der Verträge zur Versorgung mit Lebens- mitteln von einem Choftaw übernommen wurde, der ganz aus eigenen Mitteln seinen Kontrakt zu erfüllen vermdgend seyn soll. Es ijt ein Glück für die Jnudianer selbst und jür die große Sache der Menschheit, daß die Bemühungen der Regierung, sie zur friedlichen und freiwilligen Entfernung zu bewegen, von Jahr zu Jahr mit immer größerem Erfolg gekrönt werden. Seit dem lelzten Jahres Berichte des Kriegs-Ministeriums ist die, bedingungsweise mit den Seminolen getroffene Uebercinfunft zur Auswauderung durch eine persönliche Besichtigung, des zu ihrer Ansiedelung vorgeschla genen Landstriches in Ausführung getreten. Sie haben ihn untersucht, und sind mit ihm zufrieden, und wenn der Kon- greß den Vertrag ratificirt, so werden sie bald das Gebiet von Florida verlassen. Auch die andern abgesonderten Haufen in diesem Gebiete haben vertragömäßig in ihre Auswanderung ein- gewilligt, und so ist zur Entfernung der ganzen Indianer - Be- völkerung aus Florida die Einleitung getroffen. Der Vertrag nit den Chifasaw-Jndianern hat alle Schwierigkeiten mit die sem Statnme beigelegt. Wie man vernimmt, teht die in die ser Urkunde angeordnete Erforschungs- Kommission im Begriffe, ihre Reise anzutreten, um westlich von Missisippi einen Wohn- pla6 auszuwählen. Glückt ihnen die Wahl, so werden sie si binnen der festgesezten Zeit entfernen. Jst dieses aber nicht der

Fall, und wollen sie lieber bleiben, so werden sie, mit ihrer eige

nen Zustimmung, Bürger von Missisippi, und nehmen als freie Eigenthümer die ihnen angewiesenen verschiedenen Landstriche ein. Die von den Vereinigten Staaten im Vertrage mit den Choktaws wegen Entfernung dieser Indianer übernommenen Verbindlichkeiten sind erfüllt. Aus den Berichten an das Kriegs Departement geht hervor, daß 15,000 Individuen dieses Stam- mes entfernt worden sind. Ein Theil davon, den man auf 1500 bis 3000 Köpfe anschlägt, hat seinen gewöhnlichen Wohn- pla in Alabama gewechselt, und die übrigen Indianer aus ihrer Auswanderung zu begleiten abgelehnt. Man glaubt, daß dieser Theil zumeist aus den schle<htesten Subjekten des Stammes bestehe, die, um ihren angenommenen lasterhaf ten Gewohnheiten nachzuhßängen, den Niederlassungen dek Weißen ankleben wollen. Da die Regierung ihre mit diesem Jahre zu Ende gehenden Verpflichtungen gegen diese Menschen gewissenhaft erfülit, und da man durch die geeigneten Agenten

Alles gethan hat, um sie zum Abzuge zu vermögen, so bleibt nun

nichts übrig, als sie den Folgen ihrer eigenen Erfahrung zu überlassen. In Kurzem werden sie die Nothwendigkeit fühlen, sich mit der Hauptmasse des Stammes zu vereinigen. Die

i man T Gh Le E irks auf der Westseite des Michigan - Sees, südlich von | Green-Bay und nördlich von Chicago, für die Vereinigten

| Michigan, nordwärts vom Missisippt und der Sagana-Bay, die zusammen wahrscheinlich nicht über 5000 Köpfe betragen, isk das

| von der

| anheischig gemacht, | E l | l a0 Mitte sich in ihren neuen Wohnplätßen bequem einzurich-

| lih vom Ohio und dstlich vom Missisippi die einzigen India-

| Doch werden sich, wie man erwartet, fünfhundert dieser Jn-

| helgufen wird.“

des Kaisers von Rußland Majestät verlichenen St. Alexander- Newski-Ordens ertheilt worden.

| Annen-Ordens 1ster Klasse anzulegen.

| Mittheilung zu: „Heute wurde bei uns der fünfte Landtag der

Sa>k- und Fuchs-Yndianer haben fl<h ruhig nach der ihnen an- | eiwiesenen Gegend entfernt, und die Winnebagos haben, den Stipulationen des mit ihnen geschlossenen Vertrages gemäß, das Land am Roe - River verlassen, und sich über den Missisippi nach ihren Gegenden nordwärts von Quiscçonsin zurückgezogen. Mit den Potawatomies Chippewas- und Ottawas- Zndianern Verträge eingegangen, wodurch die Abtretung des

Staaten in Anspruch genommen wird; eben so mit den Poôta- watomies auf der Halbinsel von Michigan wegen Abzugs aus ihrer Besibung südwärts vom Grand - River. Mit Auë- nahme der Miamies_ im Staate Indiana, eincs Haufens MWyandots in Ober -Sandusfky, in Ohio, und zerstreuter Ab- heilungen der Ottawas und Chippewas auf der Halbinsel

anze Land nöôrdlich vom Ohio und östlich vom Missisippi, mit Einschluß der Staaten Ohio, JZndiana Und Zllinois, dann des Gebiets von Michigan zwischen dem Fox - und Ouisconsin-Flusse, stdrenden Jndianischen Nachbarschaft gesäubert; und die Jndianer selbs sind entweder schon ausgetvandert, oder ha- ben sich in engbestimmten- Fristen und unter Bedingungen dazu die ihnen eine angemessene Subsistenz und

ten, sichern, wenn anders der Beistand und die Bemühungen der Regierung durch ihre géwohnte Trägheit und Sorglosigkeit nicht vereitelt werden. Die wahrscheinlich nicht über 11,000 Seelen betragenden Cherokees, welche Landestheile in Georgien, Alabama , Nord - Carolina und Tennessce inne haben, sind \úd-

ner, mit welchen noch feine Uebevreinkunfce wegen Auswanderung oder Veränderung ihrer politischen Verhältnisse aetroffen wurde.

no<h im Osten des Missisippi bleibende Ueberrest der Cherofkees, nach vorgängiger Berechnung, sich auf ungefähr 10,500 Köpfe

dianer in diesem Jahre westwärts entfernen, worauf der dann

14-940 -d:

Berlin, 25. Januar. Dem heutigen Militair-Wo- <henblatte zufolge, ist dem General-Lieutenant und Gene- ral:Adjutanten Sr. Majestät des Königs, Herrn von Wißleben, Allerhdchsten - Orts die Erlaubniß zur Tragung des ihm von

v Ehen so haben die General- Majors Prinz Georg von Hessen Durchlaucht und v. Wrangel die Erlaubniß erhalten, die Insignien des ihnen verlichenen St.

Aus Danzig geht uns unterm 19ten d. M. folger de

Provinzial-Stände des Königreichs Preußen eròssnet. Der Land- tag der ‘Provinz Preußen ist befanntlich der zaÿlreichste in un- serm Staate: es versammelten sich auf demselben 95 Abgeord- nete. Vormittaas wohnten die Landtags - Abgeordneten dein Gottesdienste in der Ober-Pfarrkirche und in der katholischen Haupt-Kirche bei. In beiden Kirchen wurden vorzügliche Pre- digten gehalten; besonders zeichnete sich die des Konsistorial- Raths Pr. Breßler aus, welche die Herzen mächtig zum Gebete fúr das Wohl Sr. Majestät des Königs erhob.- Nachdem die Landstände sich von hier nah ihrem Sißungs - Lokale begeben hatten, lud eine Deputation derselben den Königlichen Kommis- sarius, Wirklichen Geheimen Rath und Ober-Präsidenten von Schdn Excellenz, zur Eröffnung des Landtages ein. Derselbe fuhr in feierlichem Aufzuge nah dem Stände - Hause und hielt hier vor der Versammlung die übliche Erôffnungs - Rede, der ein lautes Lebehoch auf den allverehrten Landesvater folgte. Mittags war bei dem Königlichen Kommissarius ein Festmahl von 112 Gedecken veranstaltet, bei welchem der erste Toast Sr. Majestät dem Könige, der zweite dem Wohle des Landes galt. Unter Segenswünschen für unsern Königlichen Herrn und Sein erhabenes Haus trennte sih die Versammlung.“

Die vor Kurzem in einer zweiten Auflage erschienene Schrift: „Preußen und Frankreich. Staatswirthschaftlich und politisch, unter vorzüglicher Berücksichtigung der Rhein : Pro- vinz, von David Hansemann ; (Leipzig in der Reinschen Buch- händlung. 1834. 8vo.)“/ enthält auf Seite 83 (in der ersten Auflage auf Seite 117) einige irrige Angaben in Bezug auf die Verwaltungs- Kosten der Provinzial- Irren- Heil-Anskalt zu Siegburg , zu deren Berichtigung wir, Seitens der Verwaltungs - Kommission dieser Anstalt selbs, in nach- stehender Weije veranlaßt worden sind. Jn der angeführten Stelle wird zunächst behauptet, daß in einem Jahre für die genannte Anstalt 62,700 Nthlr. an Unterhaltungs - Bei- trägen von der Rhein - Provinz aufgebracht würden; daß sich gleichwohl in derselben nur 609 bis 80 Jrre befänden, die unentgeltlich verpflegt und behandelt würden, und daß das Dienst- Personal daselb fast eben so groß, wie die Zahl der Jrren sey. Es konstirt nun aber aus den vorliegenden amtlichen Verhand- lungen und aus den Jahres - Rechuungen der Anstalt, daß noch in keinem. Jahre mehr als 31,500 Rthlr. an Unterhaltungs-Bei- trägen für dieselbe von der Provinz entrichtet ivorden sind, daß seit dem Jahre 1832 aber nur 39,390 Rthlr. erhoben werden, und daß noch in keinem Jahre von diesen Beiträ„en mehr als 18,000 bis 22,000 Rthlr. wirklich verwendet, die verbliebenen Ueberschüsse dagegen am Schlusse eines jeden Jahres mit 9 bis 13,000 Rthlr. entweder der Provinz erstattet oder auf die Beiträge für das fol- gende Jahr gut geschrieben worden sind. Seit dem Jahre 1830 haben sich außer den Pensionairs immer mehr als 129 unent- geltlich verpjiezte Jrre in der Anstale befunden. Die Zahl der derselben anvertrauten Kranken ist seitdem fortwährend gestiegen, und hat im Jahre 1833 in der Regel über 200 betragen. Die Stärke des Wärter - Personals steht mit der Zahl der Kranken in einem genau vorgeschriebenen bestimmten Verhält- nisse und es trifft im Durchschnitt ein Wärter auf acht nor- malmäßig verpflegte Kranke. Die Wärter der Pensionairs kom- men hierbei natürlih nicht in Betracht, da für sie besonders bezahlt wird. Das übrige Dienst-Perfsonal besteht aus achtzehn Personen und is dem ausgedehnten Oekonomie-Dienste- ange- messen. Die Verpflegungs-Kosten eines Jrren sind in der Sieg- burger Jrren- Heil - Anstalt im Jahre 1832 auf 142 Rthlr. zu stehen gekommen, während sie in den Jrren - Aufbewahrungs- Anstalten zu Köln und Düsseldorf 110 Rthlr. betragen.

Der Besißer von Deutsch-Wilke, im Fraustädter Kreise des Regierungs-Bezirks Posen, Graf von Potocki, hat auf seine Kosten ein vorzüglich {dnes massives Schulhaus in dem Dorfe Polnisch - Wilke aufführen lassen. Die Gemeindeglieder

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200 Nthlr. baar, und no< 2 Kapitalien, zusammen im Betrage von etwa 680 Rthlr., als Geschenk erhalten, wovon die Zinsen zum Besten der dortigen Prediger - Wittwen und Waisen ver- wandt werden sollen. -

Die Rhein- und Mosel-Zeitung berichtet aus Koblenz vom 20sten Januar: „Dem Kalender nach befinden wir uns im Januar; der Witterung nach aber im April, zu- weilen wohl gar im Mai. Gestern hat der Schreiber diefer Zeilen mit eigenen Augen Pfirsich- und Aprikosenbäume, ja auch Erdbeeren- in der Blüthe gesehen ; schon seit vierzehn Tagen mit Blümchen aller Art. Jn einem Garten fanden sich Vergißmeinnicht und noch andere Blumen,

meinde f Burtscheid bei Achen hat von einem Ungenannten | | |

die Wiesen de>ken sich |

und ein Rosenstrauch entfaltete schon seine frishen Blätter. Größere Sträucher und Bäume haben V M7 p Blätter- knospen. In einem Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in wel<hem, wissen wir nicht mehr genau, erfreute man sich eines ähnlichen Winters; allein damals fror noch im März der Rhein zu. „Das sey uns jedoch keine bôse Vorbedeutung für dieses Jahr. Viel lieber wollen wir annehmen, 1834 werde dem Jahre 1328 gleichen , das, unter des Kurfürsten Balduin Re- gierung, eines der gesegnetsten für das Trierische Land war. Damals war, wie im „„Trierschen Zeitbuche// zu lesen ist: „ge- linder, warmer Winter; im Januar blühten die Bäume, im April die Trauben; um Pfingsten Aerndte; um Jakobstag (25. Juni) Herbst. Sehr fruchtbares Jahr.“

2 N : Preije der vier Haupt -Getraide- Arten in den für die Preußische Monarchie bedeutendsten Marktstädten im Monat Dezember 1833, nach einem monatlichen Durchschnitte in Preußischen Silbergroschen und Scheffeln angegeben.

Namen der Städte. 1 WÆeizen | Roggen | Gerste | Hafer O 1 | 47,| 35 | 1911) 1314 Ï ee a E S 52 4s 245, Lis

E r S E 492, 40 | WS| 146 Ilstrburg 0%, T 40 | 35 16 12 Mastenburg 38 295/ 18141 Ls Meeldetibutg 52 32 20 L:

E ; 4D f) 34 18%) 12

E L D S : C D c

Grauden L 52%] 34 19x] LOTS D e E S P 19 13 2 O 40s) 2795 14 zl L147z Doe N 40 27% 1155| 14

M ra L 40 2452| 20% 16% Rawitsch L 0 0d D ° 39 7, 2595 1812 1512 t An E E 29iz| 21

D 4710 adt rel 2012 Brandenburg E i r is 3 ls 2 r Mrs Frankfurt E 432 29,8% 215 19 5 Landsberg a 4075| 307] 191), 1647 S C h E e O 38 ¿s Ls e: r 7 iz

Laud N 35 1 I K 38% 3025| 2225| LOrs O 4351| 311 20/1, 0H A 34 251%) 1512] 1425 Grünberg E 42s 26 295 18 [2 E r n s 55 is ctr H: h

D S e C 4 Js 2 e ï D E D er A 52 | 271°) 235 178 Me L 15 O A 36) O0 18 1

O L ee L 2D 1s 4 r O ar r e, Leobshüt s E a q 3l E 22 s 1612 13 s

Meteorologische Beobachtung.

Morgens | Nachmitt. | Abends | Nach eiamaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

Lustiruck. . 333,9 Par. |333.2 7 "Par.1332.5 8 "par .[Queiwärme 6,4 ® N. Lurtwoärnme + 9,1 ° N.(4-10,0° R.|+ 6,3 °R

B P S E Yx(uêwárme 3,9 ° 8 Thaupunkt |+ 8,1 °. N.|+ 6,2 ° R.|4- 3,80 RPufwärme 8/9 R.

1834. | 24. Fanuar.|

Dag, 4 pCt. 73 vCt. | 81 pCt. FBodenwárme 4,4 ® N. Ee 2 s iter. MNege Zis R Wind l | Mgen | Hes | A d Auetünfi. 0,05! Rh. Wolkenzug | -— i W. | Niederschlag 0,3 8 1 "Rh.

Berliner VDOr se Den 25. Januar 1834.

Amtl. Fonds- und Geld-Cours- Zeit. (Preufss. Cour.)

|Z/+ Brief: : z Z Fr riet Geld. /*!

Rat I A S CRIIE S

Si. - Schuld-Sch.| 4 974 | 97 JGrosshz. Pos, do. 4 (101% | Pr. Engl. Anl. 18.| 5 1034 [103 fOstpr. Piandbe. } 4 | 995 | Pr. Engl. Anl. 22.| 5 1034 103 fPonm. do. [4 14054 1055 Pr. Engl. Obi. 301 4 | 92 | 914 fKur.- u. Neum. do.' 4 [106 105% Präm. Sch. d. Seeh.|— | 54 | 534 ESchlesizsche da.' 4 4054

á

&urm, Obl. m. 1. C. 4 | 964 | 954 JRkst. C. d K.-u. N. 663 | Neam. Int.Sch. do.| 4 | 96 | 954 [Z.-Sch.d. K.-u.N.— | 67 664 Berl. Stadt -ObI| 4 | 984 | 977 E

Königsb. do. 4 Holl. vollw. Duk.i— | 174 | Elbing. do. 45 97 Neue do. —| | 187 Ganz. do. in Th.|—!| 365 | FFriedrichsd’or ..!—| 135 | 132 Westpr. Pfandbr.l 4 ' 982 | 98 Jltiscante .....|—| 33 | As

Preufss. Cour.

Wechsel. Cours. e ——————— s f 7 Brief. } Geld.

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 20. Januar.

Niederl. wirkl. Schuld 492. 52 do. 94,5. Ausgesetzte Schuld —. Prümien-Scheine 9414. Russ. (v. 1828) 102. (v. 1831) 93. 55 Spau 583. 38 39,

, Hamburg, 23. Januar.

Oesterr. 52 Met. 952. 48 do. 855. G. Bank-Actien 1244. Russ.

Engl. 987. Russ. Holl. 914. Met. in Hamb. Cert. 924. Preass.

haben dabei nur die Hand- und Spanndienste geleistet -— Der Kirchen - Vorstand der evangelisch - reformirten Ge-

Prämien-Scheine 1054. Poln. 1254. Dän. 70. Holl, 58 924. 2465 436, Span, 32 36. 48 435. Norweg. 65 108.

Kauz-Bill. 247, 422 Amort. 8811. 348 714. Vesterr. 944. Preuss.

Namen der Städte. Weizen | Roggen | Gerste | Hafer Magdeburg... ……. A: 0 33 D 195 C E R 39 | 29 ! 22 18 A EO t Es J L O] 1827

Da 43 3275) 2525| 19 Uan Zu O J O L ao A 2 A J O E E O L - E

o Ae 39 3021| 25 20 E ees 45 34 M D Minden B A E d, R A 395 32 s 23 Ls 18 F Dabei. «a a fas e 402% 332%] 23%) 1877 DUmud. Ai, 44 Jo 29 1 2275 S 0 ¿ 2 31 2671 : QLH Elbépfeld.s S5 au. 535) 40 34 28 Ddo u Ca 462) 002) 28 23 Krefeld E N 46 32 29s) 22 5 Ae 1 edu agte Gs 46111802] 201 Ql Kl S E 47 r B22 Orel 19s Achen M7040 00 G S S0 É po S 0 46 5 35 Ls 30 24 Ls Den 55 40 3 23 C a E A E 480 422,1 33%! 2075 Saarbrü S G R Q 50 ¿s 40 2, 2 ¡5 17 ‘5 Sa 40 Z45| N 197 Colum 3971: 00,54 - 1717 G 45 33 Zl 195 Dea i nat | 3 3 2s 21

Durch)chnitts - Preise |

der 11 Preußischen Städte 46 L 19 1387 5 Posenschen Städte a 2 J LOS - 9 Brandenb. u. ‘Pora- |

merschen Städte . . 4E 3005|. 221. 187

; 10 Schlesischen Städte 387xl 2501 19% | 15s

„8 Sächsischen Städte 382, 3084| E

; 4 Westfäl. Städte . . | 42/| 33%) 2517| 2e

- 14 Rheinischen Städte 47 | Abe, 29251 2175s

Köbniglihe Schauspiele. Sonntag, 26. Januar. Jm Opernhause: Die Lokalposse,

| Lokalposse mit Gesang in 1 Aufzug, von J. E. Mand. Hierauf:

| | i l

|

"Das Schweizer Milchmädchen, pantomimisches Ballet in 2 Ab-

theilungen. (Düe. Fanny Elsler wird die Partie der Lieslé ausführen und Dlle. Therese Elsler wird hierin tanzen.)

Fm Schauspielhause: Zum erstenmale wiederholt: Das

graue Männlein, Schauspiel in 5 Abtheilungen, von E. Des-

E, Ouvertüre, Zwischen- und Theater-Musik von W. Tau- ert.

Montag, 27. Januar. Das graue Mánnlein.

Dienstag, 28. Januar. Jm Opernhause: Der Jurist und der Bauer, Lustspiel in 2 Abtheilungen, von Rautenstrauch. Hierauf: Die Fee und der Ritter, großes Zauber - Ballet in 3 Abtheilungen. (Dlle. Therese Elsler : Prinzessin Jseult. Dlle. Fanny Elsler: die Fee Viviane.)

Im Schauspielhause: 1) Les deax cousins, vaudeville en 3 actes. 2) La famille de Papothicaire, pièce comique en 1 acte.

Mittwoch, 29. Januar. Jm Opernhause: Fernand Cor- tez, Oper in 3 Abtheilungen, mit Ballets; Musik von Spon- tini. (Dlles. Therese und Fanny Elsler werden hierin tanzen.)

Im Schauspielhause: Auf Befehl:

Königstädtisches Theater. Sonntag, 26. Januar. Zum fünfundzwanzigsten Male:

Des Adlers Horst, romantisch - komische Oper in 3 Akten, von K. v. Holtei ; Musik vom Kapellmeister Franz Gläser. (Dile. Hähnel: Rose.)

Montag , 27. Januar. Zum erstenmale: Hinko , der Stadtschultheißen - Sohn von Nürnberg, Schauspiel in 5 Atten, nebs einem Vorspiel: „Der jüngere Sohn““, mit freier Benu6ung des Storchischen Romans, von Charlotte Birch- R n Decoration des zweiten Akts und die Kostüme sind neu.

Dienstag, 28 Januar. Zum erstenmale wiederholt: Hinko, der Stadtschultheißen-Sohn von Nürnberg.

Neueste Nachrichten. Paris, 19. Januar. Der heutige Moniteur schweigt noch über den Schiffbruch des „Superbe‘/; der Constitution-

' nel aber enthält in dieser Beziehung folgendes Nähere: „Durch

A G a an e iuA 259 Fi, Kurz i [1413 Q N “6 2530 le 92 Mit. (1414 Hambu a e ek O00 R Ub 1525 | Do H A E os 300 Mk. [2 il. [1514 TONAOn a C 1 LSi, 13 Rit, 6 247 A a 4 3009 Fr. 2 Dit. Gs 80% Wen I O N e Ca 150 Fl. 2 Mi. 1047 [104 Au 150 Fl. 2 dit, [1035 B D R A 109 Thi, [2 Di. 99-5 | 9815 I 100 Thl. |8 Tage [1027 Erankfürt 4 0 V 150 FI. 2 Nt. 11025 BCISNEDUTE E 190 Rbl. [3 Woch. | 394 | E A E 600 FI. Kurz _—- __

eine telegraphische Depesche ist dem Marine- Minister gemeldet

worden, daß der „„Superbe“/, Linienschiff von 74 Kanonen, im Archipel an den Felsen der Jnsel Paros, wohin er durch einen furchtbaren Sturm verschlagen wurde, Schiffbruch gelitten hat. Der Schiffs-Capitain, der den „Superbe“/, dessen Mannschaft aus 8/0 Individuen bestand, kommandirte, heißt d’Opjsonville. Der Verlust wird auf nahe an 2 Millionen geschäßt. Seit kur- em hat die Kdnigl. Marine mehrere empfindliche Verluste ge- abt; sie hat die Fregatte „la Résolue‘/, die Brigg „Marsouin““ und das Linienschiff „Superbe‘/ eingebüßt.“ f Die Briefe aus Toulon sind voll von Nachrichten über Un- glücksfälle und Schiffbrüche, die durch die heftigen Stürme auf dem Mittelländischen Meere veranlaßt worden sind. Seit vie-

len Jahren hat man auf diesem sonst so ruhigen Meere keine so anhaltend stürmische Witterung erlebt. E d