1834 / 53 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Jm Laufe des Jahres 1833 sind: 1. inden Hafen von | Danzig: a, eingegangen 23 Dänische Seeschiffe, 13 Hansea-

tische, 1 Russisches, 19 Schwedische, 66 Dra, 57 Eng- lische, 25 Hannoversche, 15 Oldenburgische, 88 Niederländische, i Belgiïches, 3 Franzdsische und 225 Preußische, zusammen 536, mit ener Tragfähigkeit von überhaupt 47,678 2 ormal - Lasten. Davon waren 280 Schiffe mit 19,508 Lasten verschiedener Waas- ren beladen, und 256 Schiffe zur Grdße von 28,170 Lasten be- ballastetz b. ausgegangen 24 Dänische Schiffe, 1 Meccklen- buraishes, 17 Hanseatische, 13 Schwedische, 69 Norwegische, 54 Englische, 30 Hannoversche, 14 Oldenburgische, 84 Nieder- lándiiche, 1 Belgisches, 1 Franzdsisches und 232 Preußische, zu- sammen 545 Schiffe von überhaupt 52,642 Normal-Lasten, wo- von 502 Schiffe zur summarischen Größe von 49,373 Lasten mit verschiedenen Gütern beladen und 43 Schiffe von 3269 La- sten bcballastet waren; Il, in den Hafen von Elbing: a. ein-

gegangen 4 Hannoversche Seeschiffe, 2 Oldenburgische und 1 | Nieder! indisches, zusammen 7 zur Größe von zusammen 212 | Laiten : davon waren 3 Schiffe mit 86 Lasten verschiedener Waa- :

ren beladen und 4 Schiffe von 126 Lasten beballastet; þ, aus-

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Latten aingen leer na Pillau.

m n T angie q m i Ada bvig Egl T G A A BT I P D Ä H D D D R R

Literarische Nachrichten.

Geschichte Alexanders des Großen von Joh. Gust. Dro p-

sen. Mit einer Karte. Berlin, bei Finke 1833. 9. Wohl nicht mit Unrecht gestatten wir uns, die Freunde der Ges

schichte guf cine neue Erscheinung im Gebiete ernster historischer TForichung, die Geschichte Alexanders des Großen von Hrn. Droy» jen, aunierfsam zu machen. Der Verfasser, durch rine gelungene U-bertragung der gesammten Werke des erften der (Hriechischen Tra»

aiker bercits rúhmlichsi bekannt, bietet jeßt eine Gabe anderer Art. C5 wi-d aber dies Buch vom Alexander sicherlich gar bald an an-

deren Orten von Anderen beurtheilt werden; dergleichen darf nicht der Zweck dieser Anzeiae seyn. Wem belannt ist, wie es bisher mit der Giichichte des großen Macedoniers bestellt war, wie sie meisi

als Veiwerkf Griechiicher Geschichten mche oder minder flicfmütter-

lich, b hardt, endlich an St. Croix einen Bearbeiter geiunden, wie dieser ‘oh senes extscbieden cinseitigeit, ia seindseligen Standpunkts, troß sener Geschichischrcibung nicht selten ohne vorhergegangene |

(esch c tésorschung lange Zeit hindurch fast allein Geltung hatte, | den wid diese Arbeit vornehmlich deshalb ansprechen / weil er sich bald bertenat von der durchaus fleißigen, wie gewissenhaften Bes | nußung des gesammten Materials, weil er seine Freude findet an

der eben jo würdig-ernsten, wie liebenswürdig-heiteren Darstellung, weil er den großen Mann nicht monographisch oder bio raphisch be- | tar delt, sondern in setner geschichtlichen Größe darge ellt erblickt, | va denn feine Persdnlichkeit nur das Organ seiner That, seine That | dev ese Fmipuls einer Wirkung auf Jahrhunderte gewesen. Einer nopliscen Ueversicht Griechischer wie Perstfcher Geschichten clit ch „das Macedonijsche Kdnegthum, Alexander's Regterungs-

Antritt an. Der Feldzug in Klein- Asien ist Gegensiand des drit- | ten, wie der in Syrien des vierten Kapitels. Die zwet folgenden | tag bezeichnet, verkauft. führen nach Babylon, Persien, Ariana und Turan, bis den naci U dien voracdrungenen Helden (Kapitel 7) seine Völker zur Rückkehr | Le mahnen, denn der Gedanke der Heimath erfúllte ihre Herzen. Die | &luft, die Asten und Europa geschieden, war a ae es | i ern Ver- trauen und Hingebung geweckt worden, dfe volle Versdh- zung und Einigung des Abend =- und Morgenlandes auf die | ausgedehntefie Weise auszusprechen und zu bethätigen;, noch feiert | | man die glänendsten Feste, da sinkt dem König der Freund seiner | fel, Oper in Fugend ins Grab, auf daß er selbs scin Werk war volibacht | ton folge. So it es denn vornchmlich ein volles lebensfrisches | Bild des Königs in seiner großartigsien Persènlich kett, roclches uns | aus dem vielfach bewegten Hintergrunde entgegentritt, uns fesselt, ; gdtterähnlich bezaubert, rührt; es isff demnächf dem (Zegenstande die militgirisch interessante Seite kunsigereht abgeronnen, damit aber dem Gauzen die Grundlage und der Rahmen nicht ermangele,- | das Geographische tüchtig behandelt , da denn eine nach den neue } fien Orientirungen gearbeitete Karte icgliches trefftich veranschau- | licht. Möchte, 0 schließen wir, dem Versasser die Muße wer- | den, um, wie er verheißen, auch die dornigen Pfade durch die Ge- ; schichte der Diadochen und die des Hellenismus zu wandeln; an |

war die Zeit gekommen, nachdem in Asiens Vôl

Muth wird es ibm sicherlich nicht gehbrechen. - t,

e 2E E ———_—_— dn 002 na em

Meteorolvugishe Beobachtung.

1834 4 Ms Nachmitt. | Abends |-Vach einmaliger 49 Februar) 6 Uhr. 2 Uhr. | 410 Ubr. Beobachtung.

Lustdruck.. 337,6 #“Par./336, s 5 “Par. Luftwärme |— 0,2 ® R.|4- 6-2 * N.|-+ 3,0 ° R. Thaupunkt |-— 2,0® R.|— 1/3 ®R.\— 1,6 ® R. Dunfsisättg.! 85 pCt. | 50 pEt. | 63 pCt. Wetter... heiter. | heiter. | heiter

Flußwärme 1,0 ® R.

IBolfenzng --- | NW. _ iederitlog

Am 43. Fedr. roaren bie Anzeigen dec Instrumente: 2/2) s / L

1/46; haldheiter, halb

338,32!) B Ol, 3/69, 44,009, 2/09, O °. 93 pCt., 60 vCt., 84 pC heiter, heiter.

+- 6.5

oder: Das hab? ich gleich gedaht, Posse in 1 Akt, von Dr,

23, Februar. Auf Begehren: Des Adlers 3 Akten , von K. v. Holtei. (Dlle. Hähnel: Rose.)

Bp-riliger Dora Den 20 Februar 1834 Aintl. Fonds- und Geld - Cours- Zettel.

« | Brief. Geld.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

Sonntag, romantisch-komische Oper in 5 vom Kapellmeister Franz Gläser. G E E I E T S N S T IKL E G I: E

Neueste Nachrichten.

(Preuss. Cour.) Zj. Briuef.\Geld. 1 1013 [1014

Grossbz. Pos. do

8St. - Schuid- Sch. Veipr. Pfandbr.

Pr. Engl. Anl. 18. Pr. Engl. Aal, 22. Pr. Eng!. Ohl, 30.

Kur.- uz. Neum. do,

Vorgestern Abend und gestern Mittag

Paris, 14, Febr. i nd l Vorsis in einem Minister - Rathe, der

führte der König den | jedesmal 2 Scunden

Die heutige Siß nem erheblichen Juteresse.

Schiesische Rks!. U. d. K.-n. N 7 - Sch. d. K.-u.N.|

Präm. Sch.d. Seeh. Kurm. Obl. 10.1 C. Neum. Int.Sch. do. Stadt - Obl. Könoigsb. do.

Ne 53.

Berlin, Sonnabend den

ung der Pairs-Kammer war von kei Der General Becker erklärte in

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o! vollw. Duk

Februar 1834.

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ntwúrfe wegen der ‘Pensionen für betreffende Kom- rselben stimme.

ug auf die beiden Geseßz-E Wittwen Jourdan und Decaen, daß die g fúr die Annahme de ortemart hielt dem am 28|en v. M. verstor; und der Baron Mounier

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?vriedrichsd’or «

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Amtliche Nachrichten. Kronik

JZhre Hoheiten die Herzoge Friedrich und Wilhelm, Söhne, so wie Jhre Hoheit die Herzogin Louise, Tochter Sr. Königl. Hoheit des Erb - Großherzogs von Mecklenburg- Schwerin, sind von Ludwigslust hier eingetroffen.

In allen N - s i iae- wohnt va ; Wahl =- Versammlungen, denen ih beige geleistet wurde, noch immer diese und feine andere Auslegung ge- ben. Der legitime Nachfolger unserer legitimen Könige ist Hein- V! Durch die Abdankung seines Großvaters und seines Ons kels if er am 2. August 1839 der legitime Kdnig aller dem Grund- Gesebe ihres Landes treuen Franzosen geworden. Schon am 9. August desselben Jahres erklärte ich mich für einen dieser treuen Es war derselbe Tag, an dem sich der ¿rsie Unterthan Da bet meiner An-

mission einmü: hi Herzog von M | benen Marquis von Mortemart, em verstorbenen Grafen von Tournon eine Gedächtniß - Rede, aure trug sodann auf die Annahme des Geseb- gen der öffentlichen Ausrufer an. diesen Gegenstand bereits auf den folgenden Versammlung noch nach

S DLA P I. A R A Preufss. Cour.

Wechsel-C Tages.

7/ch nier B M t R ti! naen 4 Hannoversche Schiffe, 2 Oldenburgische, 1 Nieder- | Amseterdam. ..….. ländijches und 2 Preußische, zusammen 9 Schisse von überhaupt i 67 Laiten Davon waren 7 Schiffe von 212 Lasten mit vere | schiedenen Gürern beladen, und 2 Schiffe von zusammen 395 |

| Herr Felix F Entwurfes we Berathung über Tag angesekt einer kurzen der von Franzosen in der Lev ten verübten Vergehen und Contraventionen. :

Die Berarhungen über die ehemalige Civil-Liste wurden in der Deputirten-Kammer geschlos; - Minister zur Befriedigung der lebt: Summe von 400,000 Fr. bewil: ag des Herrn Charlemagne noch ein Amen men worden : ( die seit dem Jahre 1789 ge: zu Theil geworden, sy die auf den Grund eines solchen Benchmens Waisen) bewilligt worden, dürfen nicht wei: / Es aing sodann noch, als leßter Artikel, daß etne motivirte Uebersicht aller bewilligten rn vorgelegt werden

Gesetz - Entwurfes Am Schlusse der Siz t cin Schreiben, m ttelst dessen der nbaud, Kränklichkeits halber seine Herrn Realier

P04. # 9.0 02:0: 0 0050

Nachdem die

Franzosen. des jungen Königs auf dessen kunft in Paris jene Verleßung des ersien der dentlichen Rechte der Franzosen bereits geschehen war, so beeilte ich mi, zu prote- ( ) von jeder Schuld rein zu waschen, indem ich #9- gleich dem Präsidenten der Pairs-Kammer, deren Mitglied ich war, einen Brief schriebck den N A ate i die Verdffentlichung an meine êFch brachte in demselden Heinrich Ÿ die Huldigung der Treue dar, welche ich ihm bente ende eie ner Zeit habe ich mich zweimal getwei E R O Li das Mp enta er einen Eid zu kcisten, der sich mit meinem Gewissen nicht ver- E Wähler wiederhole ich jeßt diese Weigerung zum drit- Der zweite der inkriminirten Artikel bestand in einem von Prag aus an die Quotidienne gerichteten Schreiben, in welchem über die Aufnahme der legitimistischen Depuration bei dem Her- zoge von Bordeaux Bericht erstattet wurde. x an die Stelle kam, wo der Sprecher jener Deputation den jun- gen Herzog aufforderte, den Französischen Thron zu besteigen, bemächtigte sh seiner ein so tiefes Gefühl der Rührung, daß ihm die Thränen in die Augen traten, und er mit den Worten : „Jh kann nicht weiter! ‘/ seinen Vortrag unterbrach, und sich, das Schnupftuh vor das Gesicht haltend, auf seinen Sis nie- derwarf. Dieser Auftritt brachte eine unbeschreibliche Wirkung | Fast alle Anwesende, besonders die Damen, brachen in Thränen aus, so daß man mehrere Mi- nuten lang ein lautes Schluchzen im Saale hörte, welches sich zulest in lebhaftes ändeklatschen aufldste, in das sich der Ruf: Es lebe Heinrich E . mischte. Der Präsident machte die Stadt- Sergeanten auf cinige Gruppen aufmerksam, aus denen jener Ruf ertônt war, und befahl ihnen, sie mit Gewalt aus dem Saale lautem Tumult vollzogen, und erst nah geraumer Zeit war die Ruhe insoweit wiederhergestellt, daß der Gerichtsschreiber den von Herrn Berryer angefangenen Brief zu Ende lesen konnte. Nachdem Herr Aylies, Substitut des General-Prokurators, in einer kurzen Rede die Anklage behauptet hatte, nahm Herr von Er griff im Eingange seines Vor- trages den Grundsaß der aegenwärtigen Regierung Frankreichs geradezu at, und sagte, daß die Monarchie, welche zurn Un- des Landes gebildet worden sey, reuloswgkeit gründe.

worden, genehmigte die C Debatte den Geseßz- Entwurf über die Bestrafung

ante und in den Barbaresken-Stag- hron seßte.

Bekanntmachun wischen Bielefeld und Münster is an gen Reit-Post auf dem Wege über Gütersloh, Herzebrôck, Wa- rendorf und Telgte, eine wdchentlih dreimalige dreispännige Scnell-Post în Gang geseßt worden, welche : a) auf der Tour von Bielefeld nah Münster aus Bielefeld abgefertigt wird

1 Wien in 2 Sis der bisheri--| de stiren und mich

ì s, N, W E der gestrigen Sißung l ; sen, nachdem dem Finanz genannten Gläubiger ligt und auf den Antr | dement folgenden Jnhalts angenon | Unterstützungen, welche Personen, gen die National | wie dicjenigen -

| (den Wittwen und | ter gezahlt werden. | die Bestimmung durch,

Frank urt 9, M, VW meine Mitdürger cichtete.

Petersburg . VV arschan

E O E T ES

: s n N ONA ert, das einemal als Mitglied 1 s E r t F e iz ö ae D. ¿Diejenigen als Mitglied der Pairs-Kam-

Amsterdam, 15 Februar. A Niederl. wirkl. Schuld 50. 52 do. 9447 Ausgesetzte Schuld 1-f5s- Amort. 90, 348 T2 Prämien-Scheine 96. Russ. 1828) 1025 (v. 1531) dir

59. 3F 39.

Donnerstag

11— 12 Uhr- Abends Sonnabend } Ó c

nach dem Eintreffen der Schnell -Post von Berlin, resp. Hannover,

und in Münster ankommt

} gegen 9 Uhr Morgens;

b) auf der Tour von Münstér nah Bielefeld aus Mänster

Regierung gefochten , Kanz-Bill.

Wien, 15. Februar. A

( 42 do, 87, 38 do. 22. Bank-Actien 12285. Part.- | Obi 437. Loose zu 4100 Fl 204%,

London, 14, Vebruar.

| Unterstüßzungen gedruckt und den Kamme Als Herr Berryer

worauf die Annahme | mit 201 gegen 85 Stimm zung verlas noch der Präsiden | Deputirte des Var, Herr | Entlassung einreichte. Dumas in Bezug auf Kommission zur Berichter In der heutigen furzen Debatte der Antrag der Madame oniteurs, wegen eines monatlichen Zuschusses von 5000 chnellere Verdffentlichung der Verhandlungen der nach dem Vorschlage des jenen Anirag an die mit dem beauftragte Kommission zu ver sich mit der Frau Ägasse über billigere Be Es begannen sodann die Berathungen über f wegen der bürgerlichen Lage der Offiziere

58 do 965. immen erfolgte.

Griech. 1054. Russ, 1954. Belg. 98 Madrid. 28. Jan. Auf 2 Mt, Zeit 475. Warschau, 16 Februar. Pfanbr. 93/4. 4. Part.-Obligat. 392.

Cons. 89x. 41. Vort 70. Span. 35 38 à 39

Mittwoch | 12 Uhr Mittags,

um an denselben Tagen 1014 Uhr Abends zum Anschluß an die Schnell - Post nach Berlin, resp. Hannover, in Bielefeld einzu-

Eine Proposition des die Getränk - Steuer wurde der Budgets stattung überwiesen.

Sipung wurde zuvörder| nach einer gasse, Eigenthümerin

40 Vales 4bg.

Russ. Assign. 1845. 185.

auf die Versammlung hervor.

Königliche Schauspiele. Im Opernhause: Zum komisches Singspiel in 3 Abthei- ährchen. Text von E. Rau- von Hoguet. L pernhaus-Billets, mit Sonn-

Zur gedachten Schneil-Post, welche durch einen Conducteur begleitet wird, kommen neunsißige, auf Federn ruhende bequeme Wagen in Anwendung, in welchen, außer dem Conducteur, acht Für die Über diese Zahl sih meldenden Das Personen-Geld be-

Freitag, 21. Februar. erstenmale

wiederholt: Die drei Wünsche, lungen, nach einem orientalischen M

Musik vom Pr. Löwe. Zu dieser Vorstellung werden Ö

U U Ie | Kammer, verworfen, dagegen aber, | Herrn Salverte, beschlossen, | Rechnungsweien der i weisen, damit dieje | dingungen einige. den Ge!etze Cnt pur der Land: und Seemacht. Herr Gabriel Detesser nen Herrn Teissier zum * | nannt worden. Der Graf Florian von Kergorlay und de s ¿, sind gestern beide von dem hiesigen egen eines Angrisss auf die Rechte des dachten Blatte enthaltenen Artikeln Wir werden auf

Perionen Plat finden. Perjonen werden Bei-Chaisen gestellt. trâgt 10 Sgr. pro Meile, wofür jedem Reisenden die freie Mit- nahme von dreißig Pfund Effekten gestattet ist. Frankfurt a. M., den 15. Februar 1834. Der General: Postmeister von Nagler.

Im Schauspielhause: 1) lo villageoise somnambule, vieux mar, Sonnabend, | Morgen, Vielliebchen | Im Konzertsaale des Schauspielhauses : | Subscriptions-Ball.

Sonntag, 23. Februar. Jm Opern 5 Abtheilungen, mit Ballet.

Im Schauspielhause: Guten Und: Freien nach Vorschrifc. Letter diesjähriger

es kürzlich verstorbe- Práfeften des Aude», Departements et

t ist an die Stelle d

Angekommen: Der General-Major und Kommandant | Kergorlay selbst das Wort.

R i 9 M e hause: Robert der Teu- | r Herausgeber de F}? Breslau, von Str ans, von Breslau. Musik von Meyerbeer.

Ein Platz in den Logen des erstcn Ran-

| Quotidienne, Herr Dieud Ajjsenhofe, vorx den hie w Kônias in zweien in dem ge 4 worden waren, freigesprochen worden. E gerichtliche Verhandlung noch einmal zurückkommen.) Die Redaction des „Bon Sens‘ will heute e i des Herrn Cormenin zu Gunsten der Volkspresse zu einz | in den Stragen der Hauptstadt ausrufen und verkaufen lassen. r der Quotidienne ist wezen eines Ar ahrestag des Todes des Herzogs von

ldet worden sich auf Verrath und Tre : | Der Präsident: „Jch kann dergleichen Abschweifungen nichr dulden. Sie schaden dur die Aufstellung solcher Grundsäge Jhrer Vertheidigung.“ Herr von Kergor- ließ sich dur diese Unterbrechung nit irre machen, sondern fuhr fort, die Handlungen der Regierung auf cine so heftige Weise anzugreifen, daß der Präsident si veranlaßt saß, ihn noch einigemale zu oróßerer Mäßigung zu ermahnen. Schlusse seiner Rede erinnerte Herr von Kergorlay daran, daß er den traurigen Jahrestag des 14. Febr. (Todestag des Her- zogs von Berry) schon zweimal im Gefängnisse begangen habe, und sagte, er freue sich, daß ihm gerade an diesem Tage Gele- genheit gegeben würde, vor ganz Frankreich Zeuaniß für seinen König abzulegen. Für den Herausgeber der Quotidienne sprach hierauf noch Herr Berryer, und Herr Battur vervollständigte die Vertheidigung des Herrn von Kergorkay. Die Reden beider Advokaten wurden von der Versaminlung mit lauten Beifalls - Aeu omn: Herr Aylies nahm zuleßt noch einmal das Wort, um die Argumente der Vertheidiger der Angeklagten zu wideriegen und wandte sih am Schlusse mit folgenden Worten an die ZUrty : „„Wenn Sie die Angeklagten freisprechen, so sind Sie es, die die Elemente zur Unorduung und Anarchie in die Gesellschaft s{leu- dern!‘ Nachdem der Präsident die Debatten zusammengefaßt hatte, zogen sich die Geschwornen in ihr Zimmer zurück, und er- klärten nach einstündiger Berathung die Angeklagten für Nicht- Dieser Ausspruch brachte eine freudige Bewegung unter den Anwesenden hervor, die den Grafen von Kergorlay umringten, uud ihm in den lebhaftesten Ausdrücken zu seiner Freisprechung Glück wünschten.

Der Renovateur enthält folgenden Artikel :

Preise der Plätze: ges 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c. u dieser Vorstellung bleiben die be eichneten Opernhaus-Billets gülteg; auch werden die dazu | kaufenden Billets ebenfalls mit Freitag bezeichnet seyn. | Der erste Schritt.

Zeitungs-Nachrichten. Ela.

SvantreiG.

Í a : Geskern speiste der Präsident der De- , putirten-Kammer, Herr Dupin, mit dem Könige und der Kö- niglichen Familie. Ï Die gestrige Sigung der Assisen gehdrte nah dem über- einstimmenden Urtheil der hiesigen Blätter zu den lebendigsten, deren man sich seit langer Zeit erinnert, und gewährte in man- chen Momenten ein wahrhaft dramatisches Interesse. Der Saal war überfüllt, und man bemerkte in der Versammiung eine bei politischen Prozessen ungewöhnliche Menge von Damen. Auf die Frage des Prásidenten nach dem Namen unv Stand der An- Ä geblagten, erwiederte der Graf von Kergorlay: „Fh heiße Lud- V Florian, Paul, Graf von Kergorlay, und bin Wähler im Dent der Oise.// Die Anklage beruhte auf zwei in dem latte der Quotidienne vom 12. Nov. erschienene Artikel, deren Vorlesung der Präsident befahl. hierzu anschickte, gab Herr Berryer, der Advokat der Quotidienne, den Wunsch zu erkennen, die inkriminirten Artikel selb|t vorlesen zu dürfen, welches bewilligt wurde. age Grafen von Kergorlay an den Präsidenten der Wahl- / ersammlung des Departements der Oise, die am 10. Novbr. zur Wahl der Mitglieder des General-Conjeils zusammenberufen worden war, und lautet folgendermaßen: derr Präsident! Das Einberufungs-Schreiben, welches ih in

reits geld\ten, mit Frei- |

noch zu ver ine kleine Flugschrift Im Schauspielhause : rist und der Bauer. Montag, 24. Februar. Der Nasenstüber. Dienstag, 25 Februar. Im Schauspielhause : | au bénéfice de Mademoiselle Lancestre. | remière représen!altion de: Bertrand el L’art de Coospirer, comédie nouvelle én 5 actes | par Seribe. 2) Vau diver-

Und: Der JU-

Warum? | Die geitrige Nuume! Paris, 14. Febr. tifels úber den heutigen J Berry in Beschlag genommen worden.

Der Zujtand des Generals Lafayette hat | der verschlechtert.

Heute {loß 5proc. Rente pr. | 105. 85, GgZproc. pr, | Neap. pr. compt. 91. Zproc. do. 384.

Im Schauspielhause :

Im Opernhause: Figaro’s Hochzeit. Une représenlalion exIraordinaire | e spectacle 8e COM-

sich seit gestern wie

compt. 105. 75. fin cour. 76. —. Oproc,

70). in cour. 91. 80. 5proc. Span. perp.

5proc. Belg. 981. 5proc. Rôm. 92.

Meta 1 08 r!

»osera de: aton, 90: | et, en prose, du théâtre francais. tissement. exécuté par les prèmier« sujets du Ballet. Billets zu dieser Vorstellung sind von Morgens 9 bis Nachmittags 4 Uhr, in der Wohnung Lancestre, Friedrichsstraße No. 182, zu folgenden Prei- |

ersten Ranges 1 Rthlr.

compi. 75.

Sonnabend, 22sten zerungen aufge- Frankfurta. M., 14.Februar. Oesterr. 5proc. 21proc. 534. 1proc. 234. Br. Loose zu i00 24x. Poln,

á4proc. 88 5 S8. Parr.-Obl. r. Holl. 5proc. Obl. von 1832 94 Preuß. Präm. - Sch. 54x. 535-

Span. Rente 584. 58. 3proc. do. perp. 38.

der Dlle. sen zu haben: / Ein Plak in den Logen des

337,0 1 Par.fQueklwärme 6, « ® M. N

| Actien R | Nl; 2112. ° A N E D Ee a F 112 Als der Gerichtsschreiber sich

Theater. 9232, G. 5proc.

der Stadtschultheißen-Sohn Schauspiel in 5 Akten, nebsi einem von Charlotte Birch-Pfeiffer. Der Maurer, komische Oper in | Die Beutelschneider, |

Kbnigstätisches Freitag, 21. Februar. | von Nürnberg, ¿Der jüngere Sohn“,

Sonnabend, 22. Februar. Z Akten, Musik von Auber.

Der erste war ein Schrei-

Redacteur Cottel. suldig.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

,¿„Man er-

aft als Mitglied der Versammlung, die heute unter | innert sich, daß Herr Thiers im vorigen Jahre eine Reise nach

(Et t M D An A Ä T O T E Hu L O m Wn O

Bekanntmachung, wie endlich bei deo täglich / in Beziehung auf die Anmeldung der land: |nach dieser deutechen Bearbeitung, wird die Anzeige auf dem klei \chaftlich Polnischen Pfandbriefe. genügen, dass das ecróte Heft derselben 30 eben die falugsten In Behufs der am 1. April d. J. tin Wars hau zur |Prease verlassen hat. h | RBeiloosung kommenden landschaftlich Polnischen Pfand- |drucktea Bogen die Artikel: Abdomen bis Angina briefe, kdnnen solche bis ¡um 12. März c in meinem|Pectoris, und ist von heute án in allen Buchhand- lungen ou obigem Preise au haben | Die andern Hefte werden in gleicher e, s ; «u gleichen Preiven möglichat raech folgen, s0 dals das Arons Wolff, uater dea Lindea Nr. 44 e VVerk, welches T 6 Bänden etwa 240 Druck- ogen enthalten soll, in 2 Jahren vollendet scyn und

Gescháfts-Local angemeldet werden. Berlin, deo 15. Februar 1834.

T É

L iterari {ch é A nz el g én, | VVas die Bearbeitung betrifft, 40 hat sich der rühm-

s é Ae L hi f lichat bekannts Herausgeber darüber in der Einleitung

D Oen O E [näher ausgesprochen, und indem ich das VVerk. s0- Encyc lo p disches-Wörterbu ch wohl in Beziebung auf acinen VVerth, als auf die Bil- ‘der praktischen Medicin, ligkeit cines Preises, für sich selbst reden lassen will,

mit Inbegriff der allgemeinen Pathologie, Therapie|bemerke ich nur noch, dass wegen der ungefähren und pathologischen Anatomie, Von Dr James Cop-|Grösse der Auflage frühe Vorausbestellung für die fol- land. Aus dem Englischen übertragen und mit Zu- |genden Hefte wünschenswerth ist, da bei dem Ankaufe cätzen verseben von Dr. M. Kalisch. ir Bd. 1s Heft. eines Hestes keine Verpflichtung für die folgenden gr 8vo. Broch 20 sgr. übernommen wird Nicht unbedentend freilich ist

Bei dem fast beispielloszen Lobe, welches sïrmrmt- | gegenwärtig die Concurrens ähnlicher Unternehmun- liche eaglischs medicizieche Zeitsehriften diescm VVör-| gem, allein es muss sich bald zeigen, welches unter

hrem Vorsitz z ch in derselbe ih meine Mitw

usammentreten soll, erhalten habe, fordert mich auf, n zur Ausübung meiner Rechte einzufinden. Wenn E irkung zu der bevorstehenden Wahl nur als die Aus- h fl g eities persönlichen Rechtes vetrachtete/ so würde ich mich dej- en RIeOE Nil QVelgend enthalten. sugnisse als eine der wichtigsten bürgerlichen Pflichten muß daher meinen Mitbücgern Recheitschaft A A ablegen , die mich an der Ersüllung derselven verhindern. ch mich der Ausubung meines Rechtes enthalte, muß rgen-das Hinderniß, welches mich s Hinderniß ist die den Wäh- Bedingung,

England unternahm, um den Grund zu einem Handels-Traktate mit der Britischen Regierung zu legen. die politische Verbindung Englands mit Frankreich noch fester knüpfen, und so ermangelte Herr Thiers nicht, dem Englischen Ministerium die glänzend\sten Versprechungen zu machen. Er ver- kündete als eine der Grundlagen des künftigen Traktates eine wesentliche Verminderung der Eingangs-Zölle, denen bis je6t die Kohlen und das Eisen Großbritaniens unterworfen sind. dieje shônen Worte wurde der Französische Handels - Minister von dem Britischen Handelsstande mit großer Zuvorkommenheit 1 Bis dahin war Alles gut; aber England wollte sich nicht lange mit bloßen Redensarten hinhalten lassen, und sandte einen außerordentlichen Agenten nach Paris, um die Er- fällung der Versprechungen des Herrn Thiers zu betreiben. Auf diese erste Aufforderung ertheilte unser Handels - Minister eine ausweichende Antwort; denn jene Versprechungen waren den persdnlichen Jnteressen mehrerer Mitglieder der steriellen Majorität so entgegen, daß sie mit Abfall drohten, wenn sich die Minister entschld}sen, das Wort des Hrn. Thiers ] Andererseits hat nun der Britische Botschafter, der beständigen Ausflüchte müde, dem Französischen Ministerium eine Note überreicht, worin er erklärt, daß, wenn nicht binnen kurzer Zeit die Eingangs-Zölle auf Kohlen und Eisen herabgeseßt wür- den, die Englische Regierung unverzüglich die alten Eingangs- O Französische Weine und Seiden-Waaren wiederherstel- e.

die Preußishen Staatren.

2) die 6te ver 'Wöetern abermals vermehrte : Dr. À. @. A. Heyse's allaemeinem wdrterbuche, oder Handbuche zum und Vermeiden der in unserer Sprache mech minder gebräuchlichen frem zeichnung der Auésprache, thigfien Erklärung.

An Berlin vorràhig bei C. F. &melang, derfiraße Nr. 11.

Bei A. ke unencbehr- | und in sammtlich:

Dieser Traktat sollte

Allgemeiner Anzeiger für

s terbuebe ertheilen, bei dem Rufe des Vertassers B fan ntmachu nigen. eines der auaggezeichnetsten jetat lebender Aerzte, s0-|dem jetzigen Z zunehmenden Anfragen'am meisten entspricht, nsten Raume umfasst, welches 1 halt durch die klarste Darstellung verein-| e von dem Ueberflüssigen am ch im Verhältnisse |

besserte und mit mehr als 370

als ‘ihnen den Anforderungen des praktischen Arrtes bei E N:

ustande seiner VVissenschast und Kunst, welches das reichste Material) den mannig-}

betrachte dic

den Ausdrücke, mit V Beronung und der 10 56 Bogen. V

sacht, welches das Nöthig besten absondert, und welches endli seiner Leistungen am billigs

Dasselbe enthält in 410 engge-| i 4 d, zu meiner Rechtfe-tigunz, lerzu zwingt, protesliren. ungerechterweise der eben sowohl mit dem Grund - Gesehe des Lan- | die úber die un- heilsamen Gesezes nicht befragt worden ch habe es mein gan en Rechte der Franzo eiben zu dürfen

E S Mittler in Berlin, | auferlegte einen Eid

(Stechbahn No. 3). aufgenommen.

j gerechte Verle der Nation , it, im Wide

un es r_in Berl.n ist so eben ers ung Js n Tuchhandlungen daselbf, d chen in deu Buchhandluagea zu Hille, Potsdam, Stettin u. st. w.

iert Dr. F. N., (Könial. Divisions Dioisten) yefiliche Lieder fur s

Diese Lieder zeichnen sich, nah dem competenten Geifilichen, nit nur dur 1h Poesie sondern auch durch denen Glauben , vorthe-lhafc aus, Erbauuna suchenden Chrifsien mit Recht emp werden fdnnen.

rspruche steht. durch als das erste der dfentlich gitimen Königen treu bl sem Rechte ndem ich hier fúr | treu bleivcn Nale meinen le lle ofenbar zum Souverainetät un} | das unsrige, dieien

es Leben hin- A e U ' ( Fch mache heute M A ich Da mich dieser Pflicht, r alle meine Mitbürger und für mich unser $

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Das gesammte Publikum wird hiermit auf ¡wei sehr | schätzbare, fu: Handbücbher aufmerksam jede Buchhandlung, gleih aanz; vollstän

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zlih wieder neu erschienene, gemacht, welche dur starr in einzelnen Lieferungen, dig zum sofortigen Gebrauche zu

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dnigthume berufen worden sind durch die Volks- rec Borfahren, die für ihr Glück, wie für ieten 1, die ‘dfenliche B NOLLE ais, Qafithvsen, : z entliche Ordnung zu s

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andbuche der Geogra- d vollständigem Negister leich als Zeitunge-Lexifon Bogen fein Hannover, in der

einzuldsen. Dr. W. F- Volaer’'s H Urtheil eines mit Tabellen un (wodurch das Werk zug zu benugen if). Velin - Druekpapier. gr. 8vo.

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4 Meiner An 1 legitimen Königen geleistete Eid ‘elite allein ihnen, sondern auch ihren legitimen Nach-

2 Bände, circa 80

Einem ministeriellen Befehle zufolge, dürfen die Bureau- Chefs des Kriegs-Ministeriums in 1 vis R AAE frem- den Personen keine Audienz mehr ertheilen, wenn dazu nicht vor- her die Erlaubniß des Kriegs-Ministers oder des General -Se- cretairs eingeholt worden ist.

Die Zergliederung der Leiche des Pfarrers Descrambes zu Blaye hat alle Gerüchte von einer Vergiftung als völlig unge- gründet erwiesen. 4

Eine telegraphische Depesche hat am 8. Februar den Befehl nach Toulon gebracht, unverzüglich die Fregatten „Dido‘/ von 60 und „Bellona‘“/ von 48 Kanonen für eine dringende Expedi- tion zu bewaffnen. »

Paris, 15. Febr. Der Kdnig arbei i Ga E g arbeitete gestern mit dem Die Annahme des Geseß-Entwurfes wegen Bestrafung der von Franzosen in der Levante und in den Barbaresken Staaten verübten Vergehen und Contraventionen erfolgte noch in der gestrigen Sihung dee Pairs-Kammer fast ohne irgend eine Debatte mir 110 gegen 5 Stimmen. Das ganze Geseß besteht aus 33 Artikeln. Jn der heutigen Sibung berichtete zunächst Herr Tripier Äber den Gesekes-Vorschlag des Präsidenten Boyer „wegen der geseßlichen Folgen der Trennung von Tisch und Bett bei der späteren Entbindung einer geschiedenen Frau. Es be- gannen sodann die Berathungen über den Gese-Entwurf wegen der dffentlichen Ausrufer, über welches sich allein der Graf von Montktlos ier vernehmen ließ. Derselbe erklärte im Allgemeinen, daß ihm das Gese zwar schwach und unzulänglich scheine, daß er in- dessen nichtsdestoweniger für die Annahme desselben stimme, indem er von der Nothwendigkeit durhdrungen sey, der täglichen Verbrei- tung schamloser, ehrenrühriger und verleumderischer Schriften vorzubeugen. Das Geseß ging darauf mit 121 gegen 8 Stim- men durch. Eben so wurden die beiden Geseke wegen der ‘Pen- sionirung der Wittwen Jourdan und Decaen ohne Weiteres an- genommen. Den Beschluß der Sibung, die bereits um 4 Uhr wieder aufgehoben wurde, machte ein unerheblicher Bittschriften- Bericht, den der Graf von Germiny abstattete. je Deputirten-Kammer beschäftigte sich gestern (wie bereits erwähnt worden) mit dem Geseh -Entwurfe über die Stellung der Offiziere. Nachdem Herr Etienne eine von dem Grafen Delaborde zu Gunsten des Gesetzes abgefaßte Rede, die er selbs „vorzutragen durch eine Heiserkeit behindert war, vorgelesen, auch nocch die Generale Janin, Leidet und Delort, so wie die Herren von Failip, Larabit und Du- prat theils für, theils wider den Entwurf gesprochen hatten, faßte der Berichterstatter, Oberst Pairhans, die Debatte zu: sammen und es begannen die Berathungen über die einzelnen Artikel. Ueber den ersten Artikel erhob sich ein kurzer Streit zwischen dem General Demarçay und dem Kriegs-Mini- ster. Es hieß nämlich in dem ursprünglichen Entwurfe, daß der Grad von dem Könige verliehen würde. Diese Abfassung hielt Herr Demarçay für fehlerhaft, indem man nicht dur die Wahl des Königs, sondern durch die Erziehung, die man in den Militair/Schulen genossen, Offizier werde. Der Oberst Paixhans erwiederte, daß die Kommission jene Worte, eben weil sle besorgt, daß selbige eine Controverse über die Rechte der Krone herbeiführen könnten, gestrichen habe. Der Kriegs-Minister fand sch durch diese Erklärung ver- anlaßt, auf die Beibehaltung derselben zu bestehen. Herr Demarçay bemerkte darauf wiederholt, daß es nicht der König sey, der einen Offizier - Grad bewillige, son- dern daß der Offizier seinen Grad nur im Namen des Königs besize. Der Marschall Soult erwiederte, dies sey eine ganz falsche Ansicht; die Ernennung gehe vom Könige und die Patent- Ertheilung vom Kriegs - Minister aus; nähme der König gar keine Ernennungen vor, so würde es auch gar keine Offiziere geben; dies Ernennungs- Recht werde ihm aber ausdrücklich in der Charte vorbehalten, und és lasse sich mithin gar kein Grund absehen, warum man dasselbe nicht als Prinzip gelten lassen wolle. Auf den Antrag des Präsidenten Dupin einigte sich zuleßt die Versammlnng über folgende Abfassung: „Der Offiziers - Grad wird vom Könige verliehen, und bildet den Stand des Offiziers, der ihn nur aus folgenden Ursachen verlieren kann: durch eine von dem Könige genehmigte Abdankung; durch eine sechsmonatliche gesezwidrige Abwesenheir von seinem Corps; durch den geseblichen Verlust der Eigenschaft eines Franzosen; durch eine mittelst kriegsrechtlichen Erkenntnis ses erfolgte Abseßung; endlich durch eine Verurtheilung zu einer Leibes - oder entehrenden Strafe.“ Wegen dieser lesteren Be- stimmung, deren Abfassung Herr von Salvandy mangelhaft fand, wurde der Artikel sodann noch einmal an die betreffende Kommission verwiesen. Die übrigen 10 Artikel des Gese6-Ent- wurfes, die in diejer Sibung noch angenommen wurden, gaben zu keiner erheblichen Debatte Anlaß. Nachstehendes is der we- entliche Inhalt derselben : „Die verschiedenen Stellungen des Offi- ziers sind: Die Aktivität und die Disponibilität, die Nichtaktivität der Reform-Zustand und der Pensions-Zustand. Die Aktivität ist die Lage jedes Offiziers, der zu irgend einem Stamm der Armee gehört und im Dienste steht, so wie des nicht zu den Stämmen gehörenden Offiziers, der zu einer temporairen Dienstleistung benußt wird. Die Disponibilität ist die besondere Stellung eines General - oder Stabs - Offiziers, der zum Stamme der Armee gehört und momentan außer Dienst ist. Die Nicht- aktivität ist die Stellung eines nicht zum Stamme gehdrenden Offiziers außer Dienst. Ein Offizier kann nur aus folgenden Gränden in den Zustand der Nichtaktivität versest werden: Aufldsung des Corps, zu dem er gehdrt; Abschaffung des Po- stens, den er bekleidet; Gefangennehmung durch den Feind und in Folge dessen anderweitige Besebung seiner Stelle; temporaire Gebrechlichkeiten; endlich Amts - Entziehung oder Suspension. Für diejen leßteren Fall ist ein Königl. Be)chluß, auf vorgängigen Bericht des Kriegs - Ministers, nöthig. Der Reform - Zustand ist diejenige Lage des Offiziers außer Dienst, der nicht mehr

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zum aktiven Dienste berufen werden kann, aber auch kein Recht

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