1834 / 61 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Der Fürst Talleyrand und die Her- d der Graf Grey schon dem Herzog von Bedford

London, 2. Febr. zogin von Dino têe am Mittwoch von ihrem Besuch bei wieder nah der Stadt zurü.

Der Marquis von von dem ersten Erfolg der die Untersuchung der Ver hielt, sogleich einen ihn zu versichern, wie beobachtete Benehmen bedaure und verwerf

Der Verein gegen die Kern - C mit großer Thätigkeit, er hat die Adresse d (jeßigen Grafen Fibwilliam) tanien, die dieser vor zwei drucéen und portofrei durch das ganze Land 1zene Statue des verstorbenen Herzogs vdn seit langer Zeit in dem Attelier des Herrn 7 nun bald ihrer Vollendung nahe en auf der Säule auf dem Wa-

hrten vorgestern un

als er die Nachricht O'Connellschen Motion in Bezug auf fahrungsweise des Baron Smith er- Dublin ab, um

Wellesley sandte,

Expressen an Leßteren nach / | schr er das von der Regierung hierbei

betreibt seine Pläne es Viscount Milton an die Gutsbesißer von Großbri- ahren publicirte, von Neuem ab- versenden lassen.

Die kolossale brot York, an der schon Westmacott gearbeitet wird, i! und soll in fünf bis sechs terloo- Pla aufgestellt werden.

B elg N.

Brüssel, 24. Febr. Herr van de Weyer reist heute von ten zu London wieder anzutreten. tegiment geht auch das 1lte zu Namur dagegen wer- Provinz auf-

hier ab, um scinen Po/

Außer dem lsten d liegende Regiment nach dem Luxemburgischen ab; den das 5te und 10te Regiment nicht nach jener

iehung der Milizen Festung Luxemburg Dudelange,

Am 2Wsten d. M. sollte zu Esch die Z des srategischen Rayons der Bettemburg, Differdange, r stattfinden.

lin soll als Bedingung der Freilassung die officielle Zurücknahme aller Maßregeln in g innerhalb des Festungs - Rayons ver-

der außerhalb Getineinden Bettange und Schomweile

Der General Dumou des Herrn Hanno Betreff der langt haben.

D à n mea. tbe

Das Linienschiff „„Königin usgerüstet, um zum Frühling Die Kopenhagener Post es seit Z Decennien das erste Linienschiff sep, gen ausgerüstet werde. richte úber die Kredit-Kasse für Haut-Cigen- 'ollegial-Zeitung erhellt, daß diese . die von ihr zu 5 pCt. ngezogen, im Wesentlichen er- Juni-Ter-

Í Ü -]

¿L ERE

Kopenhagen, Maria‘, von 84 Kanonen, wird ga eine Kreuzfahrt z bemerkt, daß dic) welches in Kopenha

Aus einem Be thümer in Kopenhagen in der - Kasse, da der Zweck, Zinsen ausge reicht ist, sich im Stande min den Zins für die S 4 herabzujeßzen.,

Durch ein in der ausgebrochenes Feuer is die Säbel: und Messer: drichswerk ein Raub der Flammen geworden. wurde teine der angränzenden Werkstätten, von denen besonders Schmiede in Gesahr schwebte, angegriffen, das abge- ude war übrigens eins der besten der Fabrik und die von der Werkstatt gelieferten Stahl-Arbeiten sind durch das Dieselbe beschäftigte gegen 50 Arbeiter, lle ausgelernt, und unter Leitung des aus- Listergreen sich eine große Fertigkeit [-Waaren erworben hatten. ier fast ganz ohne Frost vorúbergehen en der Jnseln hat man in der lezten Woche - nach einem Schreiben aus Mariboe, dort hsen war, hier wechseln Regen, Wind doch fúrch-

u unternehmen.

weshalb sie \. Z tellten Obligationen eingez sieht, mit dem nächsten 11. husdner, die bisher 5 pCt. gezahlt, auf

Nacht zwischen Montag und Dienstag

Fabrik in Frie- Glücklicherweise

brannte Geb

ganze Land bekannt, die alle an Ort und Ste gezeichneten Fabrikanten J in Behandlung von Stah

Dex Winter scheint h zu wollen. Auf einig Kälte gehabt , weiche, Graden angewac hein; der Stand der Saat wird gelobt,

tet man nachträgliche Kälte.

D eutschland.

Jm Verlauf der fortgesetzten Be- weiten Kammer Über die Abkürzung des ne ausführlichere Discussion über heiten der Presse betreffend. fte, wie die Deputation geglaubt [ches Gese unter den gegenwärtigen Ver- und ein specielles Preß - Geseb Der Ab-

und Sonnen}

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Dresden, 24. Februar.

rathung der z Landtages entspann sich“ ei das Gese, die Angelegen Der Referent E isen habe, es werde ein so hältnissen nid úberhaupt nicht mit geordnete Richter (a Antrag: ,/

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E

{u ck bemer

zt von Nu6en seyn, Erfolg gegeben werden können. us Zwickau) sprach sih dagegen, aus , und daß die Kammer diese für repräsentative Angelegenheit noch im Laufe dieses Land- iehen und bei der Staats- jelbe in Rücksicht der Civilisation der Be- Rücksicht des Rechts - Zustandes aller Klasscn fest und zuverlässig regulirt werde. ver diesen Gegenstand erklärte er sich auernde persdnliche Verantwortlichkeit hre -Werke bereits die Genehmigung Staats - Minister von Linde- ieser Ansichten auf, und be- Sächsische Verleger von aller weiteren Verantwortlich- Maßgabe der bestehenden Geseßzge- Rechtsgrundsäßzen unstreitig verneint unmöglich, in Sachsen Preßfrei- da nach §. 35 der Verfassungs-Urkunde die Presse unter Berücksichtigung der Vorschrif- festgestellt werden sollen. Die Veranlas- vorliegenden ‘Preßgeseßes sey in der n; da aber dasselbe den Wünschen r Kammern nicht úberall zu entsprechen chstuck sey, wie es nicht Zurúcklegung dieses Ge- so weniger widersprochen, Maßregeln hierin zu erwarten seyn teren Erörterungen beschloß die Kam- iber das erwähnte Geselz auf diesem Unter..den übrigen Gesebß-Ent- sussezung ebenfalls beschlossen wurde, befanden über die Tanz- Vergnügungen, über das Lotto- spiel und die Kreistags-Ordnung.

C S irt

stellte den Staaten so wich tages in Erwägung

tragen möge, daß die wohner des V der Schrifteller n seinen Aeußerungen Ú vornehmlich gegen die fortd der Schrifisteller, nachdem i

Regierung bean-

aterlandes und in

Widerlegung d

nau trat | ob durch

der Verfasser und keit befreit sey, sowohl nach bung als nach allgemeinen werden müsse. heit zu gewähren, Angelegenheiten der ten der Bundes-Geselze sung zur Bearbeitung des ersten Kammer gegeben der Betheiligten und de scheine, und es allerdings nur ein Bru anders habe seyn fönnen, |o werde tegierung um

Auch sey es

sezes von Seiten der F als vielleicht allgemeine Nach einigen wei mer, daß die Berathung U Landtag ausgese würfen, de sich das Gese

ar bleiben solle.

Portugal.

Unter den von Englischen Blättern mitgetheilten, in Líssa- üen befindet sich auch nachstehende 6 de Zea Bermudez (damals Spani- an den Grafen von Mon-

bon vorgefundenen Aktenst Depesche des Don Francisc ¡dten am Londoner Hofe) tirt London, 19. Februar 1830.

leßten paar Tagen hatte ih mehrere Unterredungen und im Einklange mit den vom Hofe erhalte- cifrigsi und dringend darauf

schen Gesa! tealegre, da

mit Lord Aberdeen, : nen Befehlen war mein einziges Ziel,

24A

hinzuarbeiten, daf Se. Allergetreueste Maiefiät von England aner- fannt wúrde. Die Antworten dieses Ministers haben fortschreitend einen entschiedenern Charakter angenommen, und das Resultat isi, daß er bestimmter als je versichert, daß, wenn Se. Allergetreuesie Mai. England in Stand sehen wolle, die Zeit seiner Anerkennung zu be- schleunigen, es gut, ja nothwendig sey/ da! Se. Mai. sich entschließe, den aus politischen Gründen kompromittirten Portugiesen eine Amnestie zu . bewilligen, ohne Ausnahms- Kategorien, ia ohne Ausschließung te- gend cines Fndividuums. Ueber diejen Punkt bemertte ich dem Lord, daß das nâchste Paketboot von Lissabon vielleicht cine Amnestte bringen werde, nach den mir von Ew. Exc. mitgetheilten Grundla- gen, welche von Lord Aberdeen selbt nicht als unzulässig betrachtet worden waren, vorausgeseßt, daß die Zahl der ausgenommenen Per- soneu vermindert würde. Lord Aberdeen schnitt indessen meine Be- merkungen furz ab, indem er sagte, die Zögerungen der Portugiesî- schen Regicrungen hätten neuc_ und ernste Verlegenheiten erzeugt, welche, da fie eingetreten, ehe Se. Allergetreueste Maj. zu einem de-

finitiven Entschlusse Über die Sache gefommen sey, das, was früher

unter den damals obwaltenden Umständen als nüßlich und zeitge- mäß erschienen wäre, fast werthlos und unzureichend eeemacht hät- ten fúr die Umstände, welche scit der Ankunft der leßten Rachrich- ten aus Brasilien sich erhoben haben. Wenn daher cine nah den von mir bezeichneten Bedingungen abgefaßte Amüestie ankäme, #0

wúrde es unumgänglich nothwendig seyn, Sk. Allergetreuesten Majestät

zu rathen, eine zweite Amnestie zu senden, die gar keine Ausnahme enthielte. Jch bemerkte ihm, daß ich dies für unmöglich halte, weil Fhre Regierung nicht hinlängliche moralische Kraft beste,

um ohne dic unmittelbare Aussicht auf die Anerkennung Sr.

Allergetreuesen Majestät auf dfese Weise zu handeln, indem die Erbitterung des Portugiesischen Volks gegen die verhär- teten Rebellen sich einer solchen Bahn der Milde widerseßen und fe verhindern werde. Lord Aberdeen entgegnete, man

werde finden, daß in dieser Hinsicht keine Schwierigkeit bestehe,

die nicht zu überwinden wäre, weil, obgleich England auf fei-

nem festen Entschlusse bestehen werde, diesen Aft der Gnade nicht

als Bedingung der Anerkennung auëzusprehen, man doch wohl ver-

stehen werde, daß Eines aus dem Andern folge. Jch hdre auch von

dem Visconde de Affeca, daß Lord Aberdeen thm gleichfalls im We- sentlichen dieselben Rathschläge gegeben habe. Unter diejen uUm-

ständen hatte ich gestern eine Unterredung mit dem Herzeg von Wel- lington, und gebrauchte die stärksten und gewichtigsten Argumente, die in den Depeschen des schr vortrefflichen Senhor, des ersten Staats-

Secvetairs, euthalten sind, so wie die Depesche, die er eben durch

einen außerordentlichen Courier erhalten hat, um ihn zu bewegen, die von Jhrer Regierung als unumgänglich erachtete Anerkennung nicht länger hinauszuschieben , bis zur Erfüllung des ießt von dem Grafen von Aberdeen angerathenen Aktes, nämlich einer allgemet- nen Amnestie im vollen Sinne des Wortes. Nachdem er mich an- gehört , brach der Premier - Minister in bittere Klagen gegen JFhre Regierung aus, daß sle so sagte der Herzog wenig oder nichts von dem gethan habe, was thr England uneigennüßig gerathen, und woran es sle freundschaftlich erinnert habe; vielmehr habe sie, durch ihre Unentschiedenheit , iede Gelegenheit entshlüpfen lassen, welche Se. Großbritanische Majestät in Stand geseßt haben würde, die Erfullung dessen, was sie so sehnlich wtinsche , zu beschleuntgen. Die Portugiesische Regierung ( fügte er bet) verlor stets gus dem Gesicht, in welcher Lage ste sich (Großbritanien und den andern Mächten gegenüber befindet, die Dom Pedro förmlich anerkannt ha- ben als legitimen König von Portugal, und Donna Maria da Gloria als Königin nach der Abdankung ihres Vaters. Diese unglückliche Rerblendung des Lissaboner Hofes war ‘sagte er ) der Hauptgrund, warum diese Sache so hôch| verwictelt wurde, so daß die ernsten Schwierigkeiten ießt ofenbar so groß sind, daß frühere Plane nicht mehr ausreichen, die Hindernisse zu entfernen, die deren glüklicher Lôsung im Wege sichen. „Die leßten Nachrichten aus Rio - Janeiro (fuhr der Premier-Minister fort) und die Ankunft cine# Mascarenhas (T0o- mas de Assis) in London, mit Depeschen für Personen, die Dom Pe- dros Veutrauen hier besißen, lassen feinen Zweifel übrig, daß man mit dem Plane umgeht, unverweilt auf der Fnsel Terceira eine Regent- chaft oder Regterung im Namen Donna Maria’s da Gloria einzu- seßen, so daß man von dort aus anfangen wird, mittelst GeldhÜlfe, die gewiß hier auf die eine oder andere Weise erlangt werden wird, und mittels der militairischen und Sce-Succurse, die von Rio de Janeiro kommen, den Operations - Plan auszuführen - den ste ge- gen Portugal oder dessen Übersccische Beithungen vorhaben. Va

England mit Dom Pedro und Oonna Maria da Gloria verbún- | det, und durch fruhere Akte gezwungen is, in dieser Sache tm Einklange mit andecn Mächten zu handeln, so wird es nicht

freie Hand haben, diese Versuche zu vereiteln, aufer wenn Dom Miguel sich s{chnell entschließt, uns den einzigen noch übrig bleibenden Weg zu dfnen, und zwar mit der gehdrigen Würde, aber auch mit all der Eile, welche die Dringlichkeit der Um- stände fordert. Dies kann bloß geschehen durch die alöbaldige

Bewilligung einer allgemeinen Amnestie für alle in der Sache Donna Maria's da Gloria kompromittirten Portugiesen und zwar ohne Ausnahme irgend einer Person, wie groß auch die ihr beigemessene Schuld seyn mag,/- wobei iedoch zugleich eine bestimmte Zeit, nicht unter drei Monaten / fefizuschen wäre, innerhalb deren die Betheiligten von der Woblthat jenes Altes Ge- brauch machen müssen Fch wiederhole Fhnen (fuhr der Herzog fort), was ih JFhnen bei andern Gelegenheiten gesagt - und ich er- suche Sie, daß Sie die Güte haben und der Portugiesischen Regie- rung, damit kein Mißverständniß in Betreff unserer Absichten ob- walte, die Mittheilung machen, daß England die Amnestie nicht als cine ausdrückliche Bedingung der Anerkennung fordere, indem cs in dicsem Punkte allein von der A! sicht der anderen Mächte abwei- che; der Grund, weshalb es diesen vorläufigen Entschluß gefaßt, und den es ofen eingestehen wird, sobald die Verhältnisse es erhet- schen, liegt in seinem unumsübßlichen System, sh in die inneren Angelegenheiten andercr Länder nicht einzumishen. Außerdem ist noch ein anderer Privatgrund dazu vorhanden, den ich JFhnen im

Bertraucn mittheilen will, und der für uns und vielleicht auch fúr Fhre Regierung nicht minder beachtet zu werden verdtent. Wenn wir die Amnestie zur ausdrückliche Bedingung machten , würde es | jeselbe eingeschlo}enen Perso-

nen zu beschüßen, went sie sich späterhin etwa durch Verlchung der- selben beeinträchtigt glauben soliten, und auf eine solche Weise wollen wir uns nicht kompromittiren, um so weniger, als die Beschwerdez führer, wenn ein solcher Fall einträte und das Britische Ministe- rium ihnen fein Gehör gäbe, sich dann unfehlbar an das Parlament wenden und dasselbe gegen uns um Abhülfe bitten würden; dadurch aber würde zu unangenehmen Ecdrterungen mit der Portugiesischen Regierung Anlaß gegeben werden, und die Vorsicht muß dem son jeßt vorbeugen ‘/ Alle Aufmerksamfket der Portugiesischen Regle- rung, bemerkt der Minister, müsse auf zwei Haupt-Punkte gerichtet seyn. Der erste iff die Rücksicht, welche, man den bedeu- tenden Mächte Europa's fchuldig sey, die, mit Ausnahme Svpa- niens, sämmtlih Donna Maria da Gloria als die legitime Souve- rainin von Portugal anerkannt und durch diesen Akt das Benehmen ortugiesen, welche die Sache der Leßtern A E

rt ha-

ben; hieraus fo'gt, daß, wenn nun die Zeit kommt, frühere Bande zu lôsen, um zur Anerkennung Dom Miguels zu schreiten, sie es nicht wünschen können und werden, daß diejenigen verlassen und proskribirt bleiben sollten, die gleich thnen Donna Maria da Gloria für die rechtmäßige Nachfolgerin JFohann's VI. halten oder doch da- für zu halten vorgeben, denn wenn sie dies geschehen ließen, wür- den sie gegen ihre eigene Politik - zu Felde ziehen, einen Aft der Ungerechtigkeit begehen und ein Opfer bringen, welches threr Würde und ihrer Ehre Abbruch thäte, und das Spanien und Portugal unter keiner Bedingung von dem übrigen Europa fordern fönnte. Der zweite Punkt ist, daß es für das Fnteresse Dom Miguels am heilsamsten seyn werde, einen Schleier über vergangene Ereignisse zu werfen und selbst das Andenken an die durch jene Ereignisse er- ¡eugten politischen Stürme zu tilgen, um sich auf dem Thron zu

uns die Verpflichtung auferlegen, die in die

derienigen ihrigen gemacht, nicht nur gebilligt, sondern selb| sanction

Waaren war- der Absatz taittelmäßig. aaren sind nicht unbeträchtlihe Geschäfte gemacht wor- Seiden- und Halbseiden-Waaren fanden ziemlichen In Leinen - Waaren wurden ebenfalls ziemliche Fär feine kurze Waaren ist zu Martini die Mit Éisen-, Stahl- und Holz- / und Tuch - Waaren, war der Ab- lmáßig. Rohe Häute und Felle waren viel auf dem wurden meist sämmtlich verkauft. waren wenig, Federposen und Bettfedern viel vorhanden, und fanden sämmtlich Käufer. mittelmäßiger Menge hier,

auer der Ruhe in Portugal zu sert. In Baumwol- laube ich nicht zu viel zu Würde der verschiedenen zur Anerkennung Dom vorher ihren Forderun: er Völker überhebt. Und laube ich nicht, daß es star- daß für Dom Mis r vor den Augen Eu- d huldreichen Souverains erschtene, eringe von sciner Ehre auf- zusehen und denn dicje-

en und die en ersten dieser Pu wagen, w Mächte es ihnen nt Miguels zu entschließen, gen nachgiebt was den zwel

nkte betrifft, so g sichere, daß dte nicht gestatten wird, sch wenn dieser nicht

Rügen thr schäfte gemacht,

Haupt - Messe. Glas-Waaren, Leder-

und sie der ten Punkt anbela fer Argumente bedúrfen wird, ul guel nichts vortheilhafter seyn würd ch:eetines gerechten un en, ohne das G e tferntcsien einer Gefahr au mpromittiren ; i Wohlthat der Verzeihung e davon ausgeschlossen seyt Miguel wird sich auf diese Welt ein glänzendes Beisptel der daß die Amnestie alls o fann man doch sicher glauben, daß fompromittirt halten, nicht nicht sowohl

aaren, Porzel-

um zu beweisen -

e, als wenn e

Plaße und Pferdehaare

ropa’sin dem Li | Dahin aber könnte er es bring ohne sich im ent, ! Fnteressen im mindesten zu fo welche nicht bei Zeiten von der machten, wúrden in der Folg und durch eigene Schuld leiden

Weise das Verdienst erwerben, der Gnade gegeben zu haben. 1 gemein angenommen alle die, welche sich nach Portugal zurück vor der Regierung,

dentlichen Vorwürfen. liche Rücksichten aufs festeste davon haft für sie seyn wür unseren freundlichen Rathsch Wesentlichen dasselbe, wa äctigen Depesche findet - ch die großen Schwi

Schweineborsten waren in und wurden meistens abgesett. Wolle war circa 4000 Centner auf dem Plaße und wurde im Preise hoch gehalten, aber auch ‘nit gänzlich verkauft.

ferdemarkt war mittelmäßig beseßt; die Preise der Pferde

men Ee D Ae Nen, An die in der Nr. 57 der Staats-Zeitung mitgetheilte Nachricht von den im Jahre 1833 bei den 22 Gymnasien der Sachsen stattgehabten Prâfungen, knüpfen wir die An- den bei Rubach in Magdeburg jeze in Druck erschie- von dem Konsistorial-Secretair, Hofrath Burchardt, aus amtlichen Quellen zusammengestellten Beiträgen zu einer verglei- chenden Darstellung der Lehr- und E nz Sachsen, den Zeitraum vom Fahre 1816 bis 1833 um- Es liefern diese Beiträge einen erfreulichen Beweis von für diesen hochwichtigen Gegenstand in dem gedachten Seiten der

für hauptsächlich ehren werden, nl! als aus Besorgniß vor de So laufen denn alle ;

die Portugiesische Regterung es hôchst klug und vortheil- ünschen der Mächte unh lägen sich fügte. Jch antwortete dem s ih, wie es sich im Anfange dem Lord Aberdeen erwiedert erigkeiten, die Fhr Kabinet zu die ihm anempfohlenen Maßre: hinzufügte , daß n auf die Bewilli-

aus Furcht n allgemeinen nur mög-

zu überzeugen, d

de, wenn sle den W iehungs- Anstalten in der

Herzoge im der gegehwäct! hatte, indem t überwinden haben würde / geln annehmen wollte, n0o diese Schwierigkeiten unbesiegb gung der Amnesti lands erfolgte 5 Lage mangelnde moralische K erflärte sich nun mit größerer dener als der Graf von Aberdeen; Allergetreneste Maiestät der zu seinem freundschaftlichen Amnestie bewillige, worin a Gloria kompromittirte Portugiesen v schlossen wären, wenn dies geschähe daß 1eßt weiter kein Bedenke nung Sr. Allergetreuesten M dern könnte, und man wür einen Botschafter Linienschiffes an den Hof vo auch zwei Fregatten nach dem dort ihre Station zu nehmen. Herzog binzu, „un chirt, so würden nairs auf einmal zu Wasser wer zu Terceira vielleicht zusa Rull verschwinden. Fnteresse ablegen, | Ruhe auf der Halbinsel nehme beiführung des von Dom Migue dern. Aber ich bitte Ew. Excellenz, Regierung zu melden und zur K das von uns empf rd, die Sachen so verwdick sehen kann, wie weit die habe den Visconde von Asseca von und ich werde an un

dem, was Zeitraum sowohl von Seiten des Staats, wie von

der Kommunen und der einzelnen Schul - Patrone st. Da hier nicht der Ort seyn kann, in ein weitläuf- Detail einzugehen, so sey zum Beweise des Gesagten, mit Uebergehung alles dessen, was auf die rer:Seminarien und die mit diesen in engster Verbindung sste- Taubstummen- Justitute , die medizinisch-cirurgische Lehr- Anstalt und auf die Hebammen -Lehr- Anstalten Bez worüber auf die Schrift selbst verwiesen wird— nur die Uebersicht der bei den Stadt- und Landschulen der Provinz in den Jahren 1816 bis einschließlih 1831 ausgeführten Verbesserungen mitgetheikt. Jn dem gedachten Zeitraume sind. in den Städten 79 und auf dem Lande 42 neue Schulen gegründet, 346 neue Lehrerstellen in den Städten und 54 dergleichen auf dem Lande gestistet, 98 eien abgetrennt, 167 Wandel-Schulen fixirt worden. Schulhäusern sind neu erbaut 9 dem Lande, und erweitert oder sonst verbessert 162 in den Städten“ und 644 auf dem Lande. An Kosten zur Ausführung

sind verwendet worden: 102,098 Rthlr. 190,703 Rthlr. aus Patronats - Fonds und 671,912 Rthlc. aus Gemeinde-Fonds. An Einkommen sind 406 Stadt- und 948 Land-Schulstellen mit einem Geldbetrage von 5379 Rthlr. aus Staats - Kassen, und 78 munal- Mitteln und aus der Erhdhung des Schulgeldes verb Die Gesammtzahl der schulpflichtigen Kinder be- 93 und im Jahre 1831

ehdrden ch mehr hervorhob und Beh í ar werden würden, wen ; 5 licklich die Anerkennung von Seiten Eng« die ihr in ihrer jetzigen dürfte. Der Herzog F Offenheit als jemals und unumwun- denn er sagte mir, wenn Se. er Vernunft Gehdr gäbe, ih Rath hinneige und unverzüglich eine lle in der Sache der Donna Marta da hne cine einzige Ausnahme einge- , so könne er mich versïchern, den sey , welches die Anerken- Englands verbin- dadurch bethätigen,

an Bórd 1 Lissabon senden und nöthigenfalls Tajo schicken würde, mit dem Befehl,

,, Wäre dies geschehen‘, fügte der ine Brigg nach Porto detas F

silianer und dec Revolution- , und die Streitkräfte, die mat F hringen möchte, würden ganz zu F Fch kann keine deutlichere Beroeise von dem welche ich an der Erhaltung , und von meittem

e nickt augenblic | durch weiche die Regierung raft erhalten

Gymnasien, die Schul-

ug hat Stimme d

ajestät von Seiten de dieselbe sogleich

Gesandten 9 in den Städten und 604 auf

daß man

/ dieser Verbesserungen d etwa noch cine kle aus Staats - Fonds,

alle Pläne der

Rthlr. aus Ko

der Ordnung und Wunsch, die Her l so eifrig erstrebten Ziels zu fôr daß Sie es nicht vergessen, Jhre Lissaboner Hofes zu bringen, ohlene Verfahren nicht sogle elt werden könne! Folgen führen dürften./ állem Vorgefallenen aufs F seren Hof so bald als môòg- n Bericht darüber. einsenden. | d nach dem Wunsche der f einstweilen von den That- F Sv. Allergc- f c Zea Berof

sert worden. trug in den Städten im Jahre 1816 57,3 daß C 86,595, und auf dem platten Lande im Jahre 1816 135/459 enntniß des und im Jahre 1831 Obgleich danach die Zahl der hulpflichtigen Kinder in den leßten Jahren sehr

hat, so hat sh doch die Zahl der Gynnasial - Schü (s vermehrr, eine sehr erwünschte Erscheinung, die Volksschulen, in

ende Knabe die,

daß, wenn schlagen wi nicht vorher

ugenommen er eher ver-

mindert, a hauptsächlich aus dem verbesserten Zustande der denen jebt der sich dem seinem künftigen Berufe im Stande ist, hervorge

engueste unterrichtet, ch durch eit Betracht der l hiesigen Regierung seße ich sachen in Kenntniß, treuesten Maijesiât mi mudez.“

Gewerbsstande widm angemessene Bildung sih zu verschaffen ht und durch welche es mbglich wird, die Gymnasien noch bestimmter auf ihren eigentlichen Zweck als gelehrte Schulen zurückzuführen.

en Expressen einen 2 dringenden Verhältnisse un Ew. Excellenz | Sie dieselben unverzüglich ttheilen kdnnen. Francisco d

Literarishe Nachrichten.

État de l’instraction secondaire dans le royaume de Prusse ar M. V. Cousin, menbre

Süd-Amerika. L ra ist am 9. Dezember eine neue Verschwd F General Panz, entdeckt worden, reits 15 Personen verhaftet. F rn mitgetheilten Schreiben wünschen die Súd- Amerikanischen Stas& F hierarchischen als dem militairischen F Theilweise ist dies auch bereits inso F in ihrer Gewalt sehr beschränkt selben das Land verlassen hat," hefs von der Leitung der |st an mehreren Punkten iht von der so eben un

An La Guay rung gegen den Präsidenten, und es waren an diesem Tage be Einem in Holländis aus Curaçao zufolge / ten sih sowohl von dem Despotismus zu befreien. fern gelungen, als die Priester wurden und ein großer Theil der Der Plan jedoch, die militairischen C Staats-Angelegenheiten zu entfernen, i gescheitert, wie dies auch aus der Nachr terdrüten Verschwörung hervorgeht.

Rio Janeiro, 18. Dez. des Kaisers is es hier sehr unruhig; die Regentschaft zu stürzen, was die sich Sociedada Militat Iten von dem Volke insultirt und am öten wobei Alles zum Fenster hinausgeworfen wurde. Druckereien, die ihnen ergeben waren! Pressen und Typen, und zerriß alle! die ganz unschuldige Menschen," vertheilte man, um gewisserma\* Am 15ten rúckten und be

pendant l’année 1831; du conseil royal de Vinstruction publique, faire suite au Mémoire sur l'état de l’instruction pri- maire en Prusse à la fin de l’année 1831.) Strasbourg, F. G. Levrault.

Fn seiner früheren Schrift und seinem Publikum in Betre ulen die Ergebnisse sciner { de Kommune Frankreichs bezweckt j (Primair-) Schule, sement cine hbdhere (Secondair-) An brachte, die sich mit unsern Bürger- lel tellen ließe. Das gegenwärtige Heft, den Gymnastal-Unterricht in Preuße trachtung nimmt, is Anerkennung , die un als wegen der Einsich ten, theilweis sogar h lèges gewährt.

Herr Cousin seßt zunächst auseinande unseres Schulwesens möglich werde, dkonomischen Verhältnisse jedes Gymna zu úben, uud empfiehlt besonders die tionen der Schul-Kommissionen und von der Central - Behörde des betre Fn der Organisat Strenge der Prüfungen und estellten Zeugnisse hervo urch alle Klassen der A ( Cousin eine grdßere Bestimmtheit in Úber die Baccalaureats-Prúfung angen reich die insiruclion secondaire beschließt und, ten - Examen auf den P zu dem hdhern Kreise d Tadelnswürdig erscheint ihm die Verfügung der zum haccalauréal ès cht haben muß, l nicht ertheilt scy-,

chen Blätte

1834. 70 p. gr. 8vo.

hatte Herr Cousin seiner Regierun

ff} der Preußischen Elementar- un

gründlichen Untersuchung vor- e er die Gründun

“er für jedes Arrondis- fialt dieser Art in Vorschlag oder Gewerbe-Schulen paral= in welchem der Verfasser Gegenstand seiner Be- t wegen der fast unbedingten u Theil wird, ich ungercgel=

Búrger- Sch gelegt; für ie einex Elementar-

Seit dem Geburt®sta die Caramurus schienen? ihnen aber! eben so interessan sern gelehrten Anstalten darin t, die uns dasselbe in den ziem

dch dürstigen Zustand der Franzdsischen col-

r, wie es bei der Verfassung iber die Leistungen und die siums eine laufende Kontrolle rt und Weise, wie die der Provinzial-Schul-Kollegien fenden Ministeriums regulirt ion des Unterrichts selbs hebt, die Ausführlichkeit der siufenweise auf- wie sie in unsern Ansialten die Schüler Vor Allem mdbchte Herr der Ausftellung der Zeugnisse wandt sehen, welche in Franf- wie das Abiturien- über die Zulassung déums entscheidet. der Franzdsishen Re- gelangen will, während in Preußen Zbglinge zur vatim Gebildete in cher Bürger werden nterrichts- kademischen immenden welche das

die Absicht zu ha mißlungen ist.

wurde am förmlich gestürmt, Von da ging es nach den und hier zerstdrte das Volk Papiere. Einige Messerstiche, silianer, erhielten, Gewohnheit zu bleiben. d einige Linien - Mannschaft aus hristoph, wo der Vormund des Die Regenten und Frie Don Bonifacio d’Andrade ab unt? den der junge Kaiser sch! s eine starke Niede! Ob sic abet

JFhre Gesellschaft ,

geborne Bra ßen in der die Permanentes und e seßten das Schloß St. C Leute und Munition gesamm densrichter seßten den alten wählten den Marquis de Itanhaem, ierdurch erleiden die Caramuru hnen nun die Kaiserliche Kasse abgeht.

so ruhig hinnehmen werden , ist zu bezweifeln.

In 1:4: d.

Dem heutigen Militair-Wochet? berst und Commandeur des Regiment on v. d. Bussche-Jppenburg, als General!

hestand verseßt worden. | d. Oder schreibt man unter „Die nunmehr meist beendigte hiesige R , den nun veränderten Umständen nach, g die Messe in dem gegenwärtigen Jaht *) so war der Bedarf- an Waaren nicht sh bei dem diesmaligen sehr gelinden Wintel aren auf dem Lager geblieben sind

Einkäufen abgehalten wurden. J och beträchtliche G fanden viel Abjas

Mitteltüch Mit Wo lle

nstalt begleiten.

keußischen Gymnasien - es wissenschaftlichen Stu

gierung, daß jeder, eine dfentliche Anstalt besu den Gymnasien das Monopo Universität zu qualificiren olge einer ann. Somit r Verfassung eine Studien tretel in die Central - Normal - Schule zu Paris, Kaiserthum gründete, die Rest ins Leben gerufen hat. nner noch einen drei

Berlin, 1. März. blatte zufolge, ist der Garde du Corps, Bar Major mit Pension in den Ru

-— Aus Frankfurtc a. gestrigen Datum: miniscere - Messe is ausgefallen. sehr frúh fiel, umal auch, [l-Händlern viel Wa wodurch sie von neuen großen Tuch und tuchartigen Waaren sind denn Ordinaire Tücher Frankfurt a. M. und Hannover. waren weniger begehrt; noch weniger die feinen.

, und guch d Prüfung akademis bhmt der Verf. an den Formen un

Nach Verlauf der a e zum Lehrfach sh Best eine Anstalt, wel fhob und die jeßige Re-

Fn diesem Seminar müssen jdhrigen Kursus machen, um ines Doktors oder wenigstens cines Liz Diese Würden erlangt man in der Hof, wo der Examinant mit erworben hahen. Hier wird euúbt und ist nun igt. Diese école zu Berlin,

eré Freiheit. i di

auration au ierung wieder ie jungen sodann erst mit dex Würde e centiaten entlassen zu egation , eine en konkurrirt/ der Qualificirteé zug zu den oberen Lehrer- centrale normale glaubte dem der Herr Geh. Reg. der ausgeführten

den Detai Examinations- die dieselben bereits leih im Untevricht-Ertheilen Stellen in den cóllèges befd xr Cousin in

schäfte gemacht

nach Bayern , em Seminar

th Boekh vorsteht , wiederzufinden; in wischen beiden Anstalten weiter nen unbedingten Vorzug, Über- eite allgemeine, aus-

arallele, die er

ebt er seinex heimischen , daß mit dem Berliner Seminar.

nämlich, Montag vor R

*) Der geseßliche Anfang der Messe, früheste T

miniscere, war diesmal der 17. Februar. Der

ermin, welchem diesex Montag fallen kann, is der 9. Februar.

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\chließliche und eentrale Bestimmun keinesweges bezweckt ist, d a wir mehrere philologishe Seminare diefer Art les : fal Was die Darstellung des Zustandes der Franzdsischen Gymna- tal - Schulen und den in der Schrift angestellten Vergleich mit der Preußischen hetrit, so heben wir daraus das Wichtigste hervor und henerden nur zuvor , daß Herr Cousin bei seinem Berichte, so wie en angehängten Tabellen über den Besuch unserer Gymnasten, die Ergebnisse des Jahres 1831 zu Grunde gelegt hat. Zunächst fällt der Unterschied in den dkonomischen Verhältnissen der Anstalten

Preußen zur Erhaltung der 110 Gymnasien eine jährliche Summe von 447,774 Rthlr. (1,680,000 Fr.) aus Staats-Fonds beigesteuert wird, pet dic instruclion secondaire în dem 32 Millionen Einwohner zählen- en Frankreich aus Staats-Kassen nur 1,641,000 Fr., welche auf die Er- haltung von 39 Kbniglichen collèges verwendet werden, während die Übrigen sich von Seiten der Regierung keiner Unterstüßung zu erfreuen haben. Die Anzahl dieser collèges communaux beläuft fich auf 320, EENE jedoch nur 100 den Rang gelehrter Schulen behaupten, de- ren Bestimmung im der Vorbereitung zur akademischen Laufbahn beruht. Den Zustand der übrigen 120 zu schildern, gesteht Herr Cousin, faum Muth genug zu haben. Sie scheinen meistens nur Penstons-Anstalten zu seyn; mehrere von ihnen haben nur zwei oder drei Lehrer, Über deren Beschaffenheit zu urtheilen Herr Cousin der Gnade Gottes anheimstelt. Sein Vorschlag in Betreff dieser , collèges geht dahin, dieselben auf Mittel- oder Bürgerschulen zu reduciren, da es an Mitteln fehle, sie zu wirklichen Gymnasial-An- fialten zu organisiren / Auch unter den 1090 collèges communaux, die diesen Namen verdienten, seyen nur 20, die ihre Zöglinge zum akademischen Studium vollständig befähigt entlassen könnten, da in den meisten die Lehrerstellen mit Leuten beseßt wären, die keine andere Prúfung als die zum Baccalaureat (unse- rem Abiturienten - Examen) bestanden hätten. Herr Cousin bezweckt nun zur Gleichstellung aller Gymnasial - Schulen, so daß sie sämmtlich für colleges de plein exereice ange- sehen werden könnten, eine geseßliche Verfügung, nach welcher nur die aus der Central - Normal - Schule und der Agregation zu Paris Entlassenen als Lehrer in diesen höhern Bildungs - Anstalten fungi- ren dürften. Fm Verhältniß zu Preußens 110 Gymnasien müsse Frankreich 275 förmliche collèzes besißen. „Möchten die Kam- mern‘, so schließt er seine weitern Propositionen, „hierauf ihr Augen- merk richten und Über die Ausführbarkeit meines Planes verfügen! ‘/

Das Verhältniß der Bevölkerung der Preußischen Städte zu der Anzahl ihrer gelehrten höhern Schulen dient ihm dann zum Maßstab für den näheren Entwurf zur Gründung einer angemesse- nen Anzahl neuer Anstalten in den größern Städten Frankreichs Paris hat gegenwärtig nur 7 collèges, während es im Vergleiche mit Berlin und dessen 5 Gymnasien, nach des Verfassers Berech- nung, 20 haben müßte. Jn Städten von 100,000 Einwohnern und darüber, wle Lyon, Bordeaux, Marseille, Rouen, findet sich nur Eine gelehrte Anstalt, während Straßburg ausnahms- weise zwei collèges, ein fatholishes und ein yrotestantisches, besißt, deren Dotationen sich von einer Zeit her schreiben, als der Elsaß Deutsch war. Fn Lille, der Hauptstadt einer der reichsten Provinzen Frankreichs, sucht man vergebens nach einer vom Staat dotirten gelehrten Anstalt; Brest und Bayonne, mithin die ganze Bretagne und ganz Gascogne/ haben nicht ein- mal ein Sie E E Fúr Lille hält Herr Cousin die Stif- tung eines Kdniglichen collège um so wichtiger, als aus Belgien, wo der Unterricht auch nicht eben schr gehegt wird, Fünglinge herbeistrdmen würden, dadurch. ein neues geistiges Band zwischen beiden Ländern geknüpft und ein Saame gesireut werden könnte, welcher für die Zukunft Früchte tragen dürfte. Eben so wichtig erscheint dem Verf. die Gründung einer hdheren Schule auf Kor- sika; auf diesem zwischen Jtalien und Frankreich gelegenen An- knüpfungs-Punkte Franzbsische Bildung zur Blüthe zu bringen, sey für Ludwig Philipp ein würdigeres Unternehmen, als dem großen Kaiser daselbst ein Denkmal zu errichten. Für Paris bestimmt Herr Cousin ganz speciell die einzelnen Stadttheile, die einer Gymnasial- Schule bedürften, und schlägt die Anlegung einer Muster - Anstalt fúr die übrigen vor, welcher er den Namen collèze d’Orlé¿ans bei- legen mdchte.

Wir schließen hier den Bericht Über das interessante Heft, und heben nur noch aus dem, was der Verfasser von den Gegen- fänden des Unterrichts für die in Rede stehenden Schulen sagt, den cinen Punkt hervor, wo er von der Religions- Lehre spricht, die er für die Jugend um so dringender em- pfiehlt, als der Kultus mit feinen Ceremonien nah seiner Ansicht nicht genüge. „„Zur Zeit der Restauration ‘/, sagt Herr Cousin, „wo man so viel von Religion sprach hâtte man denfen sollen - die Einführung des religidsen Unterrichts sey etn vorzügli- cher Gegenftand der Sorge der Regierung gewesen; allcin der fromme Eifer beschränkte _sich damals darauf, die Zahl der geistlichen Stellen ju vermehren. Statt der Geistlichkeit die hohe Achtung, die ihr ge- ührt, dadurch zu verschaffen, daß man die Liebe zum Studium über- haupt erweckte - stellte man jene bei dem Publikum in ein schlechtes Licht, indem man sie zu Politikern machte. F- G. K

| beider Länder als besonders hervortretend in dis Augen. Während in

Meteorologische Beobachtung. 1834. | Morgens | Nachmitt. | Abends Nach einmaliger 23. Fehruar.| 6 Uhr. | 2 Uhr. | 10 uhr. Beobachtung.

Luftdruck. (337,6 6 ’Par./334, 6 3 ‘par. /340,0 7 "Par sQuellwärme 6,1 ° R.

Luftwärme 7,9 ° R. 4+ 7,8 ® R.\4- 4,3 ° Ra A Thaupunkt L R450 Mle 120 Reine V4 M Dunfstisättg.| 82 pCt. | 79 pCt. 80 pEt. Bodenwärme 2,8 ® R. | ia. | i i 7 Wolkenzug B: Niederschlag 0/8 0 1 "Rh.

N erliner Dub 66 Den 1. März 1834.

Amtl. Fonds - und Geld-Cours- Zettel. (Preufs. Cour.)

P, Erie Ceidl Dr Brief Geld. St. - Schuld- Sch. 981 | 972 #Grosshz. Pos. do. 4 | [1017

ck

4

Pr. Engl. Anl. 18.| 5 |1034 | fOsipr. Pfandbr. | 4 [100 | Pr. Engl. Anl. 22.| 5 [1034 | Pomm. do. 4 [106i | Pr. Engl. Obl. 30.1 4 | 932 | 931 fKur.- u. Neum. do.| 4 | [1067 Präm. Sch.d. Seeh.| | 552 | 543 [Schlesische do.| 4 [106 Kurm. Obl.m. 1. C.| 4 | 972 | IRket.C.d.K.-u.N.|-— | 665 | Neum. Int.Sch. do.| 4 | 973 | 1Z.-Sch.d.K.-u.N.—| 67 | Berl. Stadt - ObI.j 4 | 994 | ———-

Königsb. do. 4 | | Moll. vollw. Duk |—| 175 | Elbing. do. 4 97 | Neue do. |— | | 183 Dans. do. in Th.|— | 364 | 364 [Friedriched’or . .|—| 135 | 13 Westpr. Pfandbr.| 4 | | 984 Disconto .....|— L Al

T O STA R BBA T. LEUIT ) ¿I

Preufs. Cour. - Cours. De N Wechsel Brief. | Geld.

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Amsterdam..... ooo 250 Fl. [Kurz 142 —- E i A at 250 Fl. |2 Mm. [1412 [1414 Hamburg ......,eeo o 300 Mk. |Karz 41522 (452 A aa C e 300 Nik. [2 Mi. 152 —— L AOE ete biet Ib elite 1 LSt. |3 Mi. 6 25116 247 E ot: oos S 300 Fe. |2 Mt, 811 | 814 Wien in 20 Xr....... 150 Fl. |2 Mt, 1045 |1047 Augsburg... 150 FL [2 Mt. U a C Ca 400 D [2 Ub = {994 E a ote ae Hd 100 Thl. [8 Tage [103% | Frankfurt a. M. WZ...... 150 V1, . 42 Mt. 103 Petersburg... 100 Rbl. |3 Woch. | | 305 VYarschau T. S 0104 054-0 90::0:/0. ° 79 . 600 FI. ü Kucz ¿ uo

Auswärtige Börsen.

“4 Amsterdam, 24. Februar.

Niederl. wirkl. Schuld 50. 58. do. 954. Ausgesetzts Schuld —s Kanz-Bill. 225. 418 Amort. 8974. 355 72. Oesterr. 952. Preuss. L O) 952, Russ. (v. 1828) —. (v. 1831) 945. 55 Span,

o T:

297. Februar.

OVesterr. 58 Met. 991. 42do. 89. Bank - Actien 1267. Russ. i Russ. Holl. 931. Met. in Hamb. Cert. 947. Preuss- Prämien-Scheine 1071. Poln. 1275. Dün. 704. Holl. 55 934. 2 491, Span. 38 373. 4g 445. Norweg. 68 1047

Königliche Schauspiele. Im Opernhause :

Hamburg, Engl. 101.

Die Schleichhänd- Raupach. Hieraufa von Henry. (Dlles.

Sonntag, 2. März.

ler, Possenspiel in 4 Abtheilungen, von E.

Die Maskerade, komisches Ballet in 1 Akt,

Therese und Fanny Elsler werden hierin tanzen.)

Jm Schauspielhause :

el in 3 Akten, nach einem orientalischen Mährchen. Text von Raupach. Musik vom Dr. Löwe. Tanz von Höguet.

Königstädtisches Theater.

i der Stadtschultheißen- Sohn von Nürnberg, Schauspiel in 5 Akten, nebst einem Vor- spiel: „Der jüngere Sohn‘‘, von Charlotte Birch-Pfeiffer. O M E A S S E R T I I

Neueste Nachrichten.

Paris, 23. Febr. Der Herzog von Orleans ist von der Unpäßlichkeit, die ihn in der vergangenen Woche an sein Zimmer fesselte, vollklommen wiederhergestellt. ehrte gestern den Grafen Pozzo di Borgo, den sandten und die Minister mit seinem Besuch.

Die Annahme des Gese6 - Entwurfes Über die Proposition des Präsidenten Boyer wegen der geseßlichen Folgen der Tren- nung von Tisch und Bett bei einer späteren Entbindung der ges e in der gestrigen Sibung der Pairss Kammer nur mit einer Majorität von 7 Stimmen, Die Versammlung trennte sih darauf ohne Aw beraumung ihres nächsten Sibungs-Tages.

Ueber die gestrige Sikzung der Deputirten-K unter den eingegangenen Bittschriften | s und seiner Familie auch einige befanden, in denen verlangt wurde, daß man das Bildniß des ehemaligen Kaisers wieder auf die Decoration der Ehren-Legion seße. Diese wischen mit großer Stimmen-Mehrheit durch \ eseitigt. Der Großsiegelbewahrer brachte sodann den von der Pairs-Kammer bereits angenommes- ntwurf úber die Bestrafung der von Franzosen in i Barbaresken- Staaten begangenen Ver- brehen und Vergehen ein. Endlich entwickelte noch Herr Salverte eine Proposition, die dem kürzlich angenommenen affung der Majorate zur Ergänzung die- oder Be- och, da die Versammlung ächsten Montag verschoben

Der Moniteur meldet: „Eine telegraphische Depesche aus Lyon vom gestrigen Tage 11 Uhr Morgens bringt folgende Nachricht: Gestern Abend hat zu St. Etienne eine republikani- Ein Polizei- Agent ist ermordet die Arbeiter

Von ver-

Die drei Wünsche, komisches Sing»

Sonntag ,

Se. Kdnigl. Hoheit bes elgischen Ges

schiedenen Gattin erfolgt 46 gegen 39.

ge C ammezr isk noch zu melden, daß sich zu Gunsten Napoleon

Eingaben wurden inz die Tagesordnung b

nen Geseß :- E der Levante und in den

Gesetze über die Absch nen joll. Die Berathung über die Berücksichtigung seitigung dieses Antrages mußte jed nicht mehr vollzählig war, bis zum n

sche Bewegung stattgefunden. und ein Polizei - Kommissarius verwundet worden ; euterci keinen Theil genommen. Truppen gegen St. Etienne im l iten zwischen den Herren e iederaufnahine der Geschäfte noch vers dgert; theilweise jedoch haben die Arbeiten wieder begonnen Montags gewiß wieder in vollem Gange seyn.

bend sind ruhig vorübergegangen. Eine die um einige Stunden wurde, als die, aus der wir den obigen Aus- n, meldet, daß die Seiden- Arbeiter an ihre gekehrt und daß die Arbeiten -in allen Vier- teln, selbst in der Rothkreuz- Vorstadt,

haben an diejer M schiedenen Punkten aus find Anmarsch. Zu Lyon und den Arbeitern die

ben Zwistigke

gestrige Tag und A zweite telegraphische Depesche aus Lyon, später abgefertigt zug gegeben habe Werkstühle zurück wieder aufgenommen

Man versichert, der Marschall Soult habe heute früh einen seiner Adjutanten nah Lyon ab : Der Polizei - Präfekt hat chung in Bezug auf die Ausführ fentlichen Ausrufer an den Straß der Stadt herrscht eine dumpfe Gährung. blicke (12 Uhr Mittag versammelt. Die Straßen wimme Gardisten und geheimen Polizei-Agenten, daß die Herausgeber der kleinen Volk der Polizei dffentlih ausrufen 1ch auf dem Bastille:-Plaße, am St. Martin und beim Pantheon haben sich zahlreiche doch hat man bis jeßt noch kein aufrüh- Mittlerweile sind alle Wacht- Die Zusammen- So eben sind

eute Morgen eine Bekanntmas ung des Gesekßes gegen die dfe en-Ecken anschlagen lassen. Jn In diesem Augen- s) ist viel Volk auf dem Börsen-Plate seits is auch die Behdrde niht müßig. ln von Stadt - Sergeanten, Municipals da man in Erfahrung gebracht hat, s Blätter leßtere ohne die Genehmigun und verkaufen lassen wollen.

Volkshaufen gebildet, rerisches Geschrei vernommen. pelt worden. der Börse nehmen noch immer zu. von der Municipal-Garde und eine Abtheilung ¿Regiments dort aufmarschirt, Auseinandergehen aufzufordern: für den Abend.

err Gisquet die Polizei-Prä- Amt übernehmen werde. 27 Mitgliedern der Gesell- Verschwdrung gegen die on der Jury freigesprochen Polizei - Kommissar uer- weil er ein Komplott gegen die Sicher-

posten verdop rottungen an 3 Schwadronen des 58sten Linien der geseßlichen Weise zum ist nicht ohne Besorgnisse

Es geht das Gerücht, daß fektur aufgeben und ein anderes

Herr Chuquet, einer von den chaft der Menschen - Rechte, angeklagt waren, aber