1834 / 125 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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an die Kainmern = „hat uns in gleicheitt Grade überraschen und be- trüben müssen; und dieses Gefühl wird getheilt von einer sehr aroßen Majoritär unserer Mitbürger. Vergebens haben wir bei Entwickelung sciner Motive nach einem der leitenden Grundsäße, nach einer der dringenden Rücksichten uns umgesehen, welche hier vor allen Dingen hätten zu Rathe gezogen werden sollen. Der Entwurf taugt nichts un- ter dem finanziellen Gesichtépunfte, denn die meisten Säße sind zu hoch, um einträglich zu seyn; er is verderblich für viele unserer Ge- werbe, für unseren Binnen - Handel, für unfer Kolontal - System IUY unser politisches Verhältniß zum Auslande; in Gemeinpläßen , V0l7 urtheilen und Unkenntniß der wichtigsten Thatsachen der Industrie uud des Handels wetteifert er mit den schlimmsten Produkten dieset Art, welche das Kaiserreich oder die Restauration zu Tage gefördert i Und der Verein der Weinbauer im Departement der Nieder - Pyre- näen sagt im Eingange seiner gegen denselben Entwurf gerichteten Adresse: „Derselbe biete nur die Verlängerung etnes durch die Nestau- ration geschaffenen und längst unerträglich gewordenen Zustandes ; ledig- lich auf Bereicherung einiger großen Eisetnfabrik- und Wald- Eigen- thümer sei er berechnet ob eine große Nation denn geschaffen set, zum Besten weniger Privilegirten in ihren wesentlichsten Bedürfnissen belastet und gedrückt zu werden?“ :

Rußland. Nach Allerhöchst bestätigtem Reichs-Rathscluß vom 20. Febr. d. J. die Unterpfands - Annahme der Billets der, Esthländi- schen, Lievländischen und Kurländischen Adligen Banken bei Lieferun- gen betreffend, is verordnet: E 4 j 1 E Efihlandischen und Lievländischen Kreditkassen , Fón-

nen bei Kronlieferungen ‘und Stellungen, wie auch bei Unterhal- tung von zinétragendem Krongut überall als Unterpfand ange- nommeu werden: die Billete der Kurländischen Adligen Bank aber uur bei Licitation obgenannter Unternehmungen in den Oftsee-Gouvernements, den ses westlichen Gouvernements und der Provinz Bialystock. 2) Alle diese E anten Billete sollen als Unterpfand zu den vol- len Summen angenommen werden, ein Rubel für einen Rubel, mit den gehörigen Blanfo - oder Uebertragungs-Indossementen. 3) Bei Annahme dieser BVillete, wie auch bei ihrer Zurückgabe an die Pfandgeber, sollen diejenigen Behörden gehörig n Kenntniß davon geseßt werden, von welchen diese Billette ausgegeben sind.

Das Departement des auswärtigen Handels hat den Zoll-Aemtern die Vorschrift ertheilt, die Reichsschaß-Billete der 1V. und V. Serie, mit Zurechnung der Zinsen vom 1. Febr. 1834, bei Entrichtung der Zoll- Gebühren, unweigerlich in Zahlung anzunehmen, und dabet die Vor- schriften des Departements vom 18. und 27. Juli 1831 zu befoigen.

Durch Allerhöchst bestätigten Beschluß des Minister - Comite vom } 30, Januar c. sind die Quarantainen am Asowschen Meere aufgeho | ben. Im Flecken Aluschta soll eine Quarantaine - Barrière errich- | tet werden. : : H

Vom Departement des auswärtigen Handels wird deklarirt und verordnet : : E

daß selbst gebrauchte Spielkarten, gleichviel in welchem Quantunt, den in’s Reich eintretenden Reisenden , bei denen ste gesunden wer- den, nicht verbleiben dürfen, sondern ihnen, zur Einsendung an das Vormundschafts-Conseil, den bestehenden Verordnungen gemäß, ab- genommen werden sollen; daß jedoch für Spielkarten, welche nicht versteckt, bei Besichtigung der Effekten der Reisenden stch vorsin- den, die durch Nr. 16 der Verordnung vom 27. Mai 1819 bestimmte Strafe nicht zu verhängen ist.

Deutschland. Die Regierungen von Oldenburg und Bre- men haben resp. - unterm 7. Febr. und 13. Jan. d. J. verfügt, daß in ihren resp. Häfen die Russische Flagge völlige Gleichheit mit den National - Schiffen, in Vetref der Schifffahrts - Abgaben, genteßen soll, so lange eine solche Gleichheit in deu Russischen Häfen rücksicht- lich der Oldenburgischen und Bremer Schiffe befolgt werden wird.

Zu Hannover ward am k9ten d. M. das (seinem wesentlichen Inhalte nach bereits in unserem Artikel VI. Staats-Zeitung Nr. 66 d. J. erwähnte) neue Münz-Geseß publizirt. Die Königl. Bestätigung ist vom Sten d. M. Eine Königl. Verordnung vom selbigen Dato enthält den Umrechnungs-Tarif , nach welchem die auf Conventions- Münze lautenden Zahlungen in dem Verhältnisse von 36 : 37 in neuen „Courant“/ geleistet werden sollen. Eine fernere Verordnung, gletch- falls vom selbigen Tage, bestimmt, daß im Herzogthum Bremen und Lande Hadeln für die Erfüllung von Geid-Verbindlichkeiten zwischen Privat-Personen das Verhältniß von 1 Rthlr. Conventions-Münze, zu 1 Rthlr. $ l. Courant , bis zum 1. July 1836 noch nicht anwendbar seyn, sondern deshalb Verabredung zwischen Zahlern und Empfängern eintreten soll. i 5 L

Für das Großherzogthum Baden enthält dat Regierungsblatt vom öten d. M. eine Verwarnung, außerordentlicze Waaren - Bor- räthe aufzuhäufen, die im Falle eines künftigen Beitrittes des Groß- herzogthums zu dem zwischen mehreren Deutschen Regierungen abge- \chlossenen Zolivereine einer Nachversteuerung unterliegen dürften. (Die betreffende Bekanntmachung selbst befindet sich in Nr. 101 der Staats- Zeitung Art. Karlsruhe) -

Eine Großherzogliche Verordnung vom 12ten d. M. verfügt fol- gende Modificationen der zwischen Baden und der Schweiz seit dem Jahre 1826 in Zoll- und Handels-Sachen bestandenen, und mit Aus- nahme der modifizirten Punkte auch künftig vorerst fortbestehenden pro- visorischen Uebereinkunft: : / :

1) Kassee, Zucker, ausländische Gewürze , unverarbeitete Leder, Cor- duan, Saffian und Sohlleder, Fabrikate aus Seide, Floretseide, Baumwolle, Wolle, Leinen, unvermengt oder aus mehreren die- ser Stoffe bestehend, neue Kleidungsstücke und Leder-Fabrikate unterliegen beim Eingang aus der Schweiz dem gesezmäßigen Zoll, ohne Rücksicht auf die Quantität, in der ste eingebracht werden. i e 9) Die Schweizer Weine dürfen nach dem ersten Ablaß, nur in den Haupt-Zoll-Stationen Waldshut, Zollhaus am Randen und Konstanz gegen den durch die Uebereinkunft vom Jahre 1826 ermäßigten Zoll zugelassen werden. : S Zu Hamburg ist durch Rathöschluß vom Aten d. M. in Er- wägung vielfacher gegen Artikel 1 des revidirten Wasser-Schout-Regle- ments vom Jahre 1786 kürzlich vorgekommenen Contraventionen bestimmt worden: daß ferner fein unter Hamburger Flagge fahrendes Schiff auf dem Zoll -Comtoir die erforderlichen Papiere erhalten soll, ehe nicht durch einen Schein des Schouts , oder durch Production der Musterrolle dargethan worden, daß der Rheder oder Schisfer den Vor- schriften des Reglements von 1786 nachgekommen sey. _ 5

Niederlande. Nr. V. des diesjährigen Staats-Blattes enthält eine Königliche Verorduung vom 28. Februar d. J. mit mehrfacher resp. Beschränkung und Ausdehnung der in Bezug auf Erzielung, Be- reitung und Verkauf der Färber-Röthe (Meekrap) bisher schon bestan- denen handelspolizeilichen Vorschriften.

Belgien. Nr. 107 des Moniteur Belge enthält eine König- liche Verordnung vom 12ten d. M. zur näheren Bestimmung der Art und Weise, wie das Gesetz vom 22. Februar d. J., betreffend die-unter Umständen zu bewilligende zollfreie Einfuhr gewisser Maschinen und Gewerbs-Utensilien zur Ausführung gelangen soll.

Schweden. Durch K. Verordnung vom 15. März d. J. ist, in Erwägung des baldigen Ablaufs der Handels-Convention mit Rußland vom 26. Februar 1828 und vielleiht nahe bevorstehenden Erlasses einer neuen allgemeinen Zoll-Taxe, bezüglich auf Schwedens Handels- Gemeinschaft mit Rußland und Finnland, wesentlich Folgendes zur Nachachtung vom 1. Juni d. J. ab bestimmt worden :

1) Gleichstellung Russischer und Finnischer Schiffsgefäße in Schwe- A Häfen mit den Nationalen in Bezug auf Schifss-Abgaben aller Art.

2) Dieselbe Gleichstellung in Bezug auf Aus- und Eingangs-Abgaben aller erlaubten Waaren, jedoch nur für Russische Schiffe, und

3) für die Finnischen auf den Salz - Artikel beschränkt, heides unter Vorausseßung der Reciprozität in Rußland und Finnland.

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24. März ist bescimmt worden :

Dampfschiffe eingerichtet, das desfallsige Uebereinkommen vorläufig auf sieben Jahre abgeschlossen, und die Fahrt seit Anfang dieses Monats bereits wirklich eröffnet worden.

daß künftig für Getreide (statt der bisherigen Zoll-Skala) ein E Zoll anzunehmen sey, obaestegt haben, jedoch eine ziemlich hohe Nor- imirung desselben vorzuschlagen beliebt worden seyn. D 0 das Comité für Fertdauer des Einfuhr - Verbots von Stangen - Sten und des Ausfuhr-Verbots von Roh-Eisen sich entschieden, endlich auc) in Bezug auf Einfuhr verschiedener Lebensmittel und landwirth\chask- licher Produkte cinige Prohibitiv - Bestimmungen in Antrag gebracht haben.

war die zu hoffende Einnahme auf 715,000 Spzs. Silber mid 422/503 Spzs. Zettel veranschlagt worden. S e dener Ermäßigung mehrerer Tarif-Säße- und namentlich des Ausfuhr- Zolls vom Holze, efsektiv betragen 944,660 Spzs. Silber und 522,770 Spzs. Zettel. P ret

736,884 Sypzs. Silber und 472,050 Spzs. Zettel geliefert.

Grund angeblich glaubwürdiger Kopenhagener Nachrichten , daß dio nächstens zu erwartende neue Zoll-Ordnung alie Zoll-Freiheiten, sowohl reale als personale, aufheben, die Vorschläge über Entschädigung | Privilegirten aber zum Gutachten künftiger Previnzial - Stände vorstel- len werde.

in Bezug auf die in den Häfen des Königreichs ankommenden Schiffe nachstehende Sanitäts-Maaßregeln verordnet worden :

tionen verordnet worden :

4) Herabsezung der bestehenden Einfuhr -Abgaben um 50 pCt, von

506 Talg und Talglichtern, um 10 pCt, von Karavanen - Thee, wetin auf Schwedischen, Gan, Russischen oder Finnischen Schiffen in Schweden eingeführt. e |

5) Neue Tarifirung nachbenannter Finnisher Produkte und Waa- ren: Baumrinde, Boote, Beeren, Butter, Duhnen, Eier, Eisen, Federn, gesalzene Fische, leinene Gewebe, Glas, Holz, Holz-Arbei- ten, Hopfen, Käse, Kienruß, Kümmel, Kupfer, Oel, Pottasche, Säcke, Schiffe und Schisssgeräthe, Speck, Stroh, Strümpfe, Tabacksblätter, Talg, Talglichter, Vieh, Zungen, mit einiger Erhöhung gegen den Tarif vom 10. April 18288. 2

6) Erlaß von 50 pCt. des Einfuhr-Zolls von allen übrigen Fin- nischen Produkten und Waaren, wenn überhaupt zur Einfuhr er- laubt, und in Schwedischen, Norwegischen, Russischen oder Finni- chen Schiffen eingeführt. i :

7) Sin bnif zur Einfuhr Finnischer Natur- und Kunst-Produkte, selbst wenn dieselben im Allgemeinen verboten wären, gegen etnen Zoll von 10 pCt. ad val. jedoch nur direët aus Finnland eingehend, und mit Ausnahme von Branntwein, Salpeter und Spielkarten. x L

5) Berechnung der Convoi - Abgabe und Zulage für alle Waaren aus und nach Finnland zur Hälfte des sonst gewöhnlichen Saßes, und gänzlicher Erlaß derselben bei zollfreien Artikeln

9) Nothwendigkeit einer Beobachtung der Bestimmungen des F. 14.

der Verordnung vom 10. April 1828, wenn der Finnische Han

del der vorstehend sub 5—S8 ihm bewilligten Vorzüge theillzaftig

werden will. | l L L

Fortbestand aller bisher schon für Schisse des Finnischen ge:

meinen Mannes in Bezug auf Zoll- Angabe und Art der

Abgaben - Entrichtung bewilligt gewesenen Erleichterungen.

Fortbestand der für die Ausfuhr von Stockholm nach Finnland,

so wie für Auflegung und Umladung von nach Finnland bestimm-

ren Waaren schon in Kraft befindlichen speciellen Vorschriften.

) Fortbestand sämmtlicher Bestimmungen der Berordnung von

10. April 1828 bis zum 1. Juni d. J. Durch Verordnungen der Quarantaine -Kommission vom 10. und

1) Herstellung der sons aufgehobenen Cholera-Quarantaine in Bezug

auf Waterford in Irland. E . E 2) Erklärung, daß wegen Pest und gelben Fiebers als angesteckt betrachtet werden sollen Havanna, Konstantinopel, die Insel Syra und der Archipelagus; als verdächtig die Westindischen Injeln, mic Ausnahme von St. Barthelemy, die Berber-Küsten, alle Türkische, Griechische und Aegyptische Häfen. Außerdem sollen, auf Grundlage der Bekanutmachung vom 25. Januar 1833, alle aus der Levante oder aus irgend einem außerhalb Europa belege: nen Hafen ankommende Schisse einer Quarantaine unterworfen seyu, ‘mit Auönahme der direkt von St. Barthelemy oder Bra- lien fommenden, hinsichtlich welcher eine besondere Verfügung besteht. S E Verfügung, daß Quarantaine - Pflichtige, nah Schiffers eigener Wahl, entweder bei der Quarantaine - Anstalt zu Drott- ningsfär (bei Karlskrona), oder bei der provisorisch von Hasselö- fiata nah Sandhamn verlegten, ihre Quarantaine abzuhalten haben, und daß die Quarantaine-Untersuchung der vom Auslande fommenden Schiffe, die durch das äußere Fahrwasser nach Stock- holm gehen wollen, so wie voriges Jahr, bei Furuqund, Sand- hamn oder Dalarö, stattfinden soll, und die Befehlshaber an die- sen Orten berechtigt sind, Praftika zu ertheilen. : Ï Zwischen Gothenburg und Hull is etne neuc Postverbindung durch

des

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In dem Zoll - Comité des Reichétags soll der wichtige Grundsaß,

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Deëgleichen

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Im Zoll - Budget des Königreichs Norwegen für das Jahr 1830

Sie hat aber, ungeachtet stattgefun

m Jahre 1832 hatte ste, bei höheren Zollfäßen, nur

Dänemark. Kieler Briese vom 20sten d. M. meldea, auf den

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Königreich beider Sizilien. Für das laufende Jahr sind

1) Als angesteckte Pläze und Länder werden betrachtet, und die von daher kommenden Schiffe, definitiv oder vorläufig abgew!e- sen: alle Asiatische und Afrikanische Küsten, mit Ausnahme von Algier, Tunis und Tripolis; das übrige Osmanische Reich in Europa und die anliegenden Inseln; die Insel Lampedusa; die Königreiche Granada und Andalusien, Portugal mit Ausnahu1e von Lissabon; Schottland zwischen St. Andrews und Berwik; Christiania und Drammen: Louisiana, der Mississipi, die Jnsel Kuba, der Staat Guatimala, Mexiko, und die Stadt Valparaiso.

2) Schiffe, welche aus den als angestecckt angesehenen Orten im Ha-

fn von Neapel ankommen, können bloß in Lazareth von Nî- fita zur Entlöschung der nicht ansteckungsfähigen Waaren, un- ter Kontumaz und den strengsten Sanitäts - Maaßregeln , je nach Beschaffenheit der inr Art. 48 des Sanitäts-Reglemenis vorgese- henen Umstände, zugelassen werden. Aber die Schiffe selbst und die darauf befindlichen anste Fungsfähigen Waaren sind ohne alle Ausnahme abzuweisen. y E

3) Als a Die und Gegenstände sind bezeichnet : a) die Regentschaften Algier, Tunis und Tripolis, mit 25 tägtger Sani- täts - Behandlung für ansteckungsfähige und litagiger für nicht ansteckungsfahige Gegenstände, bloß im Hafen Nisita. h) Grie- chenland, mit derselben Behandlung, bloß zu Nisita oder_ Brin- disi. c) Die Jonischen Inseln, die Russischen Häfen des Schwar- zen und Asowschen Meeres, Lissabon, die großen und kleinen An- tillen, und Gibraltar, mit dersclben Behandlung in allen Laza- reth- Häfen, i

C) Als gene Lokalitäten werden betrachtet, und die daher fommenden Schiffe einer resy. 21 tägigen und 14 tägigen Sani- täts -Behandlung unterworfen: Dalmatien, Jrland, das südliche Spanien und die Balearischen Inseln, das übrige Schottland, das übrige Norwegen, das übrige der Vereinigten Staaten, das übrige Südamerika. . : :

5) Als Lokalitäten unter Beobachtung sind bezeichnet: a) mit 14 tä-

giger Beobachtungs-Quarantaine die Inseln und Bänke von Ter-

reneuve, die Insel Capraja, die aus der Meerenge von Gibraltar ankommenden und nicht unter obigen Klassificationen der Lokal-

Kontumaz begrifsenen Gegenstände: þ) mit 7tägtger Beobachtungs-

Ouarantaine das Litorale des Lombardisch-Venezianischen König-

reichs, Fiume und Triest.

Spanien. Im Einfuhr-Zoll-Tarife dieses Königreichs sind zwi-

chen dem 1. September v. J. und 31. März d.

Ï. folgende Modifica-

pro Stück übersteigt, indem die ge-_ ringeren verboten sin)... 15 pCt. ad valor. B lutegel sind einzuführen verboten. Spazierstöcke: (eiserne mit Firniß überzogene) pro Stück... L Bicarbonate von Soda ist etnzufüh- ren verboten. —— | Mehl und Getraide, s. hierüber die schon in unferem Art. VI. St. 5. Nr. 66 d. I. gegebene Nachricht ._ D ochte zu dèn Lokatelli-Lampen . . 15pCt. ad valor. Schnallen (eiserne e für Pferdegeschirre) sind verboten. : l O e GCgo ene Po D ee 20 Marav. 30 Marav. Dauben, Pipen und Reifen, s. die hierüber chon in unserem Art. VII. | Ci, 2 R D D S Ge A Nachricht.

Portugal. Unterm 22. März d. I. ist zu Lissabon ein Dekret erlassen worden, welches Lissabon und Porto zu Freihäfen erflärt (den “Anhalt dieses Deëretes {\. im Art. Portugal, Ny. 112 dey Sk: 5.)]

Südamerika. Der am Schlusse unseres Artikels V. in Nr. 100 e erwähnte Handels - Traktat ¿wischen Venezuela und Frankreich soll wesentlich die Bestimmung enthalten, day die diplo: L matischen Agenten, Staatsbürger, Schiffer und Waaren beider Lander, s aegenseitia in beiden, aller der begünstigtesten Nation zugestandener / Privilegien und Jmmunitäten zu genießen haben werden; und dap je- des Schif, dessen Ladung einem Staatsbürger von S Ve- nezueia gehört, resp. in Venezuela oder Frankreich als einheimisch be- trachtet und behandelt werden wird. E

unt, Span, unt, fremd, Flagge : Real, Marav. Real. Maravd, A l l ; Bretter (3 Zoll dicke) vor der Hand g e m e i in e das doppelte des jezt bestehenden A Zolls. s / # H Îute: vor der Hand über den bereits / s s e N Ï bestehenden Zoll nach pro Pfd. D 3 L Walkererde: pro Arroba ...» + - D es e 3 o cher: (solche, deren Werht 30 Real. | A, Î s L U Z

25 pCt. ad valor,

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1834.

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Berlin, Dienstag den 6e Mai

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141/278 wirklich Theil genommen, wovon 103,266 für die ge- genwärtige Regierung stimmten, die übrigen 38,012 aber den verschiedenen Oppositions-Parteien angehörten. Aus diesen Zah- len-Angaben zieht der Verfasser einen günstigen Schluß für die nächsten Wahlen. Die royalistischen Blätter sind dagegen der Meinung, daß die 68,722 Wähler, die bei den leßten Wahlen nicht erschienen, gröptentheils gegen die Regierung stimmen würden, und daß die Orleans'he Partei daher sehr unrecht habe, wenn sie sich stets mit einer so großen Majorität des Lan- des brúste. In Bordeaux is auf den 1. Mai, als den Namenstag des G eine General-Revue über die National-Garde angeseßt worden.

Herr Prunelle, Maire von Lyon, hat in der Kammer einige merkwürdige Aufschlüsse über die Production und die Verarbei- tung der Seide in Frankreich gegeben. Mehr als 20 Departe- ments pflanzen Maulbeerbäume. Das Departement der Ardèche findet in dieser Pflanzung seinen grôgten und beinahe seinen einzigen Reichthum. Unter der Kaiserlichen Regierung belief | gelmäßigen Gang der Arbeiten unterbrechen; sie sind endlich dov- sich der jährliche Verbrauch der Seide auf 200,000 Kilgr.; un- | pelt widergeseblich, weil ste die Ruhe und den Frieden des Staates ter der vorigen Regierung auf 525,000 Kilgr. Jm Jahre 1832 E (Hört / hört!) Dennoch ist nicht zu übersehen, wie

25pCt. ad valor,

4 Amtliche NaGricGten.

Kronik des Tages

Se. Majestät der König haben dem Eigenthümer Nau- mann aus Christiansburg bei Landsberg a. d. W. die Rettungs- Medaille mit dem Bande zu verleihen geruht.

Vorwande von Begräbniß- Feier, an Sonntagen zu halten pfle- gen? Es entspann sich nun eine Debatte über die nterdrückung der Handwerks - Vereine; die Tories, namentli der Marquis von Londonderry, forderten zu Zwangs-Maßregeln auf und wollten die Prozessionen im Nothfall sogar mit Waffen-Gewalt unterdrúckt wissen. Einen besseren Eindruck als diese Drohun- gen machten die friedliheren Aeußerungen des Lo rd-Kanzlers, welcher zwar das in der lebten Zeit von den Vereinen einge- schlagene Verfahren für widerseblih erklärte, aber sich mit einer wohlgemeinten Ermahnung an das Volk, an solchen Widergeset- lichkeiten nicht Theil zu nehmen, begnügte.

¡Jh bin Überzeugt“/, sagte er unter Anderem, „daß es“wider- geseßlich is, wenn Männer sich in starken Massen versammeln , die mit dem Zweck der Versammlung in keinem Verhältniß stehen und nicht durch besondere Umfiände nothwendig gemaht werden. Sol- he E uo sind geseßwidrig, weil sie auf ein großes dfent- liches Uebel, auf eine Einshüchterung der friedlihen Unterthanen Sr. Majefät abzwecken; außerdem sind se in einem Handel und Industrie treibenden Staate besonders nachtheilig, weil sie den re-

Der bei dem Land- und Stadtgerichte zu Havelberg ange- stellte Justiz-Kommissarius Tauben speck ist zugleih zum No- tar in dem Departement des Königlichen Kammergerichts er- nannt worden.

Im Bezirke der Königl. Regierung zu Königsberg ist der bisherige Hülfs- Prediger Sin- gelmann zu Bartenstein zum Pfarrer der evangelischen St. Johannis: Kirche in Königsberg berufen worden.

Angekommen: Der Wirkliche Geheime Ober - Finanz- Rath, Präsident der Haupt-Verwaltung der Staats: Schulden

Meteorologische Beobachtung. und Chef des Sechandlungs-Jnstituts, Rother, von Leipzig.

S: i ach einmaliger | Abgereist: Der Königl. Bayerische Kämmerer, auperor- | betrug derselbe an 669,000 Kilgr.; und im vergangenen Jahre | \chwierig die Stellung der Minister in dieser Beziehung ist. Sie E | E 2 ubr 10 übe. i l dentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kaiserlich stieg der Verbrauch bis auf beinahe 800,000 Kilgr. “Der Durch- E S P: Ae M heiliges und unverlehliches Recht Bm O : Russischen Hofe, Graf von Lerchenfeld-Köfering, nach | schnitts - Preis eines jeden Kilgr. Seide beträgt 70 bis 89 Fr. | ¿fen zu Vtfantatlf G rap gte A e LuftdruÆ.… (335,3 o”’Par./334,7 s "Par. 335, 7 2 “Par .fQuellwärme 6,7 ® R. é Mänchen. Ueber 90,000 Arbeiter sind mit Fabricirung der Seidenwaaren unsere Befugniß, zu entscheiden, ob sie die Gränzen der e

+1655 R-\4 10,8 ° Rirtufwärme 11,2 ° R. beschäftigt; diese 90,000 Arbeiter erhalten einen jährlichen Lohn

I seblichkeit bei dieset Versämmlungen Werbe e Ie

E i: E a8 dieser Ansicht beigetreten sey.

Auswärtige Börsen. ö i Der hier seit einiger Zeit bestehende Verein zur Verbesse- G, 2 Paris, 28. April. Durch eine Königl. Verordnung vom | rung der Pferdezucht, an dessen Spike Lord Seymour steht, Niederl. wirkl. Schuld 502. 52 do. 963. Ausgesetzte Schuld 15. F 26sten O U E der Generalstab des Ober - Befehlshabers der | wird am 4. 8. und 11. Mai seine Wettrennen auf dem Mars- Kanz-Bill. 22%. 448 Amort. 89{. —. Russ. (v. 1831) 96. F hiesigen National - Garde in folgender Weise zusammengestellt felde abhalten. Die Preise bestehen aus 5000, 3000, 2500 und

Preuss, Prémnicu-Scheine 98 42 do. 974. Oesterr. 964. 96 Span. i worden. Ein Chef des Generalstabes, 5 Brigade - Generale, 9 | 2000 Fr. 701. 32 4412, Obersten, 4 Oberst-Lieutenants, 13 Eskadrons-Chefs, 31 Capi- Cines der ersten Handlungs-Häuser der Hauptstadt hat wäh- tains, (1 Intendant, 1 Ur.ter-Jntendant, 1 General-Chirurgus rend der leßten 14 Tage für mehr als 14 Mill. Fr. in Silber- und 1 Stabs-Chirurgus. Zum Chef des Generalstabes ist wie- | barren aus London kommen lassen. Man glaubt, daß diese Bar- + der der General Jacquemínot ernannt worden. Die 5 Brigade- | ren bestimmt sind, um ein Gebot auf die neue Spanische An- | Generale sind: Der Graf Friand, Herr von St. Aignan, der | leihe zu machen, die, dem Vernehmen nach, nächstens abgeschlossen \# Baron von Hallez, Herr Tourton und der Graf Delaborde, werden würde. zu seyn; nein, sie sind angeklagt , überführt, verurtheilt und be- 4 Laut einer von einem Tarife begleiteten Königlichen Verord- Am. 18ten d. M. ist es neuerdings zwischen einigen 20 Eng- | firaft worden, wegen eines der größesten Verbrechen , die je began- „+ nung sollen die Offiziere, Untcroffiziere und Soldaten, die wäh- | lischen Fischerkähnen, die auf den (usternfang ausgingen, und dio worden sind, wegen cines Verbrechens - das an {selbs ge- rend der leßten Unruhen verwundet worden, folgende Gratifica- | einem Französischen Kutter, der die Küste zu bewachen hatte, in ährlich , 200 gelerr icher in seinen Folgen is, eines Verbrechens, tionen erhalten: die Lieutenants und Unter-Lieutenants 209 Fr., | der Nähe des bekannten ..Rocher de Cancale“ zu Zwistigkeiten dessen Folgen Verschwörung, Q des Eigenthums, Vernich- ein Capitain 309 Fr., ein Stabs- Offizier 400 Fr., endlich ein | gekommen, die sich damit endigten, daß eins der Englischen | 19g. alles menschlichen Gefühles, ia selb (denn dahin lauteten ihre

Thaupunkt |4- 9,5 ® R.|-410/4 ° R.|+ 9/0 °® R e : von 33 bis 35 Millionen Fr. geseblih is es jedenfalls, wenn zahlreiche rperschaften in Dunfisättg. | 89 pCt. 64 pCt. 87 pCt. Bodenwärme 9,3 ® R. : c ‘id 1 Einige Personen versichern, daß man im Schoße des Mi- | Parade aufziehen, um das Au wae s E gut Wetter. | bezogen. | trübe. U tusdünst. 0,09 1 " Rh. f Sg NaGriGO ten. nister-Raths die Frage aufgeworfen habe, ob es nicht zweckmäßig | von Wenigen beschafft werden könnte, also ofenbar mit dem d SSO. E | N W. N N seyn möchte, die Rehts-Schule nah Versailles zu verlegen; man Zweck, um zu drohen, um indirekte Gewalt anzuwenden. Jnsbe- Wolkenzug WSLW. a 0, Rh. M Sand will auch wissen, daß die Mehrzahl der Mitglieder des Conseils sondere ist Übrigens die Lage meines ehrenwerthen Freundes (Lord

Melbourne) zu berücksichtigen. Wenn welchem es ungeeignet gewesen wäre, das Geseß mit grdferer Strenge anzuwenden, so is es der Fall , dessen man eben erwähnt hat, wo die Zwecke dex Versammlung keine egoistischen, keine eigen- nüßtgen waren, sondern wo man ofen erklärte, man verlange nur, Gnade für einige verurtheilte Mitbrüder zu erflehen. Daß aber die Verurtheilung jener Männer geseßlih und gerecht war, dar: Uber darf kaum ein Schattewr von Zweifel bleiben. Es wäre eine überaus freche Behauptung, es wäre der gehässigste Vorwurf, es wäre die schändlichste Verleumdung gegen die Richter des Landes, zu behaupten, daß jene 6 änner wegen ihrer Theilnahme an den Arbeiter - Vereinen verurtheilt seyen. Kein einzige? von ihnen is angeklagt worden, Mitglied der Union

es je einen Fall gab, in

2910

Antwer L n, 28. April.

32 441, Metall, 993. Neap. 88. Zinsl. 165.

Span. 5F 70%.

Bras. 74. . Wien, 29. April. l : 5 2 Met. 9845. 48 885- Bank-Actien 1251 Loose zu 490 Fl. 201.

C R G. E ECZE S R SK A ca ci D A A E Ei MN N N ewesteé NaG1i ten

Paris, 28. April. Die hiesigen Blätter zeigen an, E Mai) das diplomati-

daß der König an seinem Namenstage (i Corps-Chef 500 Fr. Die Wittwe oder die Familic eines Ge- | Fahrzteuae : S i : Eide) Meuchelmord seyn würden. Wegen ihrer verbrecherischen A (Ta 4 , ttags empfangen werde. | i : : , f OUeL Ie YAU : Fahrzeuge gekapert und nach Granville gebracht wurde. Bn ! L n il is {he Corps um 4 Uhr Nachmi N Dea Kammer bliebenen soll den Betrag dieser Gratification gleichfalls erhalten, Die Quotidienne enthält Folgendes: „Die heute in Pa- N E e E R 1 oie auf die Frage

[ : gt | roßen Prozefs- sionen bei Va A Run weiß ih aber wahrlih nicht , auf wie Viele die Zahl der Theilnahme an einer Beerdigung zu be- schränken seyn soll , das muß ih noch von dem edlen Lord lernen. U wenn Beerdigungen als Vorwand gebraucht werden, um Ver- ammlungen zu halten, die einen andern Zweck haben, dann stellt sich die Sache anders. Zum ersten Male hdre. ih hier, und mit niht geringem Bedauern, daß o heilige Gelegenheiten zu schändlichen Umtrieben mißbraucht werden; aber ich bin Überzeugt, ein so unnatürliches System kann sich nicht lange halten, es muß in sich selbs zusammenfallen, seinen Zweck wird es nie erreichen. Fch weiß gus guter Quelle, daß die Zahl der Theilnehmer bei dem Be- gräbniß am leßten Sonntag schon sehr bedeutend gegen frühere ab- genommen hat. Jch bin Überzeugt , daß der gesunde Sinn, daß das rechtliche Gefühl meiner Landsleute sie von der Theilnahme an sol- chen häßlichen Schauspielen abhalten wird, und daß diese Angrife auf ihre eigenen Güter, diese Unternehmungen, die zu ihrem eige- nen Unglücke ausschlagen müssen, bald ohne allen Erfolg bleiben werden. Indem ich diese Ueberzeugung ausspreche, spreche ih nicht egen, sondern für die unteren Klassen des Volks. Die {limmsten einde des Volkes, die gefährlichsten Feinde der Handwerker-Zünfte selbst sind, Diejenigen, die ste zu den Schritten verleitet haben , die seit Einführung der Geseße Über die Zulässigkeit der Vereine von thnen eingeschlagen wurden.// Nach einigen ferneren Aeußerungen in ähnlichem Sinne ging der LordKanzler auf den Vorwurf des Mar- quis von Londonderry über, als sey die Existenz der Arbeiter - Ver- eine eine Folge der von dem Ministerium Grey gegen die politi- schen Unionen gezeigten Nachgiebigkeit. Der Redner wies nach, daß die Arbeiter-Verbindungen schon 5 bis 6 Jahre früher entstan- den seyen, als man an yolitische Unionen dachte; das Erste, worauf das gegenwärtige Ministerium 1830 seine Aufmerksamkeit gerichtet habe, seyen gerade die Gefahren gewesen, die aus den Handwerker- Vereinen hervorzugehen drohten : diese seyen damals, sowohl hin- sichtlich ihrer Zahl als ihrer Pläne, bei weitem gefährlicher gewe- sen, als jeßt; er selbs, Lord Brougham, habe von mehreren Perso - nen, die mit jenen Vereinen in Verbindung stehen, besondere Schrei- ben erhalten, in welchen sie sich sehr wohlwollend gegen ihn äu- ßerit, thn Über das Vorhaben der Vereine beruhigen und ihn bitten, der Freund der arbeitenden Klasse zu bleiben. „Eben deswegen, chloß der Lord - Kanzler, „eben weil ih der Freund der Arbeiter bin, bin ih den Arbeiter-Vereinen feind. Nach Beendigung dieser Debatte legte Lord Wharnclife mehrere ‘Petitionen gegen die Bill vor, wodurch den Freisassen der Stadt Liverpool das Wahlrecht entzogen werden soll. So- dann kam der Antrag des Grafen von Durham, der von sei- ner Unpäßlichkeit wiederhergestellt ist, auf die zweite Lesung der Bill, wonach das Wahlrecht von Warwick auf Leamington Spa ausgedehnt werden soll, an die Reihe; allein Lord Wynford trug darauf an, daß zu Gunsten der dagegen eingekommenen Bittsteller vor den Schranken des Hauses erst Rechts - Anwalre vernommen werden möchten. Obgleich sich der Graf Durham diesem Amendement widerseßte, so wurde es doch ohne Abstim- mung genehmigt, und es sollen nun die Parteien nebst ihren Zeugen am nächsten Freitage vernommen werden. Da es {on etwas spät geworden war, so wurde auf den Antrag des Lord Wharnclifsfe die zweite Lesung der Liverpooler Bill, die heute stattfinden sollte, auf Donnerstag ausgese6t.

Unterhaus. Sibung vom 28sten. Eine Debatte

In der heutigen Sißung d R legte Herr Gillon den Bericht über das Budget des Ministe- riums des öffentlichen Unterrichts auf das Bureau des Prâsi- denten nieder. An der Tagesordnung waren darauf die Bera- thungen über den Geseß-Entwurf wegen des Schifffahrts - Zolls auf der niederen Seine; sie sind für das Ausland von feinem Interesse. / ; - : E Min Kriegs-Ministerium geht die Mee u E 2

x in der Umgegend der Hauptstadt aufgeschlagen werden ; ; O N Gie : N Ms t O das andere bei Versailles. Mh Auch der Renovateur enthielt gestern die Erklärung der wür h E Marras, der Haupt- Redacteur der Tribune, wird beiden royalistischen Blätter in Bezug auf die bevorstehenden

[i e von der Kommission des Pairs-Hofes verhört. Jn- P n das gen, Bl. N Del Umstand, daß die fast täg ‘gert er sich standhaft, auf diejenigen Fragen zu ant: 2. egitimistischen Zeitungen der pauptstadt gleichzeitig diese dessen e a Geschäfte der Redaction des genannten Erklärung abgegeben haben, erregt die Aufmerksamkeit zweier worten, die ü g V ben e O Ne G Blätter dèr richtigen Mitte, nämlich des Temps und des Con- Baus R s sich A an den verantwortlichen Her stitutionnel, welche sie mit einigen Betrachtungen begleiten. M A habe. Die Kommission ihrerseits will indes; Die Regierung‘, ruft das erstere Blatt aus, „môge auf ihrer ausgeber zu ha n A tén aen Und Bl aiter 006 b uth sein : sie môge sich bei ihrer übertriebenen Duldsamkeit ge- sen N M Male Fiction des verantwortlichen en die Legitimisten, durch das Urtheil einiger Wähler nicht für Staats SELore N ! u A ermächtigt oder verpflichtet halten, die Wölfe in den Schaafstail E A e man, daß mehrere Regimenter bataillons- * E sie Mae O damit begnügen, in der Kammer eine weise in die umliegenden Dorfschaften E R Wi y E n u A O d f M E

L R [ it, Und zahlreiche ** Si A E 2 E Dijon übt die A O E big sehung der Karlistischen Minorität beschränken, während es für Patrouillen C E C die liberale Majorität mehr als je eine heilige Pflicht ist, sich in jeßt die Ae A : N ie Mitgliedér des republikanischen Masse in die Wahl-Kollegien zu begeben.“ Der Constitutionnel V s at Doe 6 14 die möglichen Logen der Jt Erklärung nicht min-

ereins verhaf 1. ; / “der besorgt, und um im Voraus die Wirkung zu {wächen, die

Ein Englischer A R Ee e e “sie auf die Anhänger der vorigen Dynastie hervorbringen könnte, Französin verheirathet ist und sei O) - sagt er: „Diejenigen Franzosen, die aus einer bis auf einen ge.

i i ie die G e F behauptet) seiner F; ; ' ( ist fünzlich (wie die Gazette de Yranee wissen Punkt ehrenwerthen Neigung n : vorigen Regier vollsten Gesinnungen halber aus Frankreich verwiesen worden, P ) ert) gung noch der vorigen Regierung

L U: T anhängen, nichtsdestoweniger aber ihrem Lande treu ergeben sind Der Cassationshof hat gestern entschieden, daß ein Meaniols | dei sich E U g A Partei hinters Licht A der a!s Konsul einer fremden Macht in E es residirt, des assen, die, nachdem sie so lange von contre-revolutionnairen Grund- Dienstes bei der National-Garde A U Gól nan ben gelebt, sich jeßt durch eine Reform wieder zu Ansehen bringen Herr Chevassut, ehemaliger Divisions - hef beim Finanz "will, welche an sih wünschenswerth seyn mag, deren vollstän- Ministerium, und einer der Stifter des „Constitutionnel“, ist dige und sofortige ' Einführung aber (wie diese Partei es so gestern hierselb|t mit Tode abgegangen. Ge UUTEDIT f “gut weiß, als wir) fúr das unvorberecitete Land leicht Das Journal des Débats versichert wiederholt, d “kine neue Quelle bürgerlicher Unruhen werden könnte.“ Die den Nachrichten aus London zufolge, an N E "Gazette de France erwiedert auf beide Raisonnements Fol- E A E auf die Pyrenäische Halbinse E e N de e Temps von einer liberalen Ma- nicht inehr zu zweifeln ey. orität spricht, so ¿s dieses Beiwort seltsam gewählt, da die O Heute chloÿ 5proc. Rente pr. compt. 104. 50. fin cour. "Majorität, die es bezeichnen soll, den G V Un gebe die poli- 104. 55. 3proc. pr. compt. 78. 30. fin cour, 78, 39. Bran lischen Rechte abspricht, welche die Royalisten für sie in Anspruch Neap. fin cour. 94. 95. proc. Span. 72. proc. do. 44. TMehmen. Die bürgerlichen Unruhen, die der Constitutionnel be- Cortes-Obl. 29. 5proc. Belg. 98. 5proc. Rôm. E Mécéall. 99,1 fürchtet, bestehen {on jeßt; sie sind eben das Resultat der Juli- Frankfurt a. M., 1. Mai. Hesterr. A LEN a A A evolution und können allein durch eine Wahl-Reform beendigt 99. áproc. 8914. 8914. 22Pproc. 94z- lyroc. n L. 0 Werden. Mögen die guten Franzosen, an die der Constitutionnel Aktien 1523. 1521. Part. - Obl. 1384. a E oose zu 4 ih wendet, an die Gefahren denken, die uns“ Allen drohen; es G. 204. Br. Holl. 5proc. Obl. von 1832 Mit 94i+- M H )andelt sich jeßt nicht. mehr um eine bloße Partei-Frage; es han- L. 621, Br. Preuß. ‘Präm. - Sch. 544. 942. Aproc. V Welt sich um das Heil des gesammten Landes.“ 923, G. 5proc, Span. Rente 704. 70. Zproc. do. perp. 444. 44i. F Von einem höheren Staats-Beamten, Herrn Jmbert, ist U I Fürzlich eine kleine Schrift über die lezten Wahlen im Druck

w Ten I Bram

unbeschadet ihrer etwanigen Ansprüche auf eine Pension. | Die Untersuchungs - Kommission des Pairshofes hat schon "mehr als 300 Personen verhört, von denen jedoch die meisten “wieder in Freiheit geseßt worden sind, weil ihre Verhaftung nur auf leichten Verdachtsgründen beruhte. a2 Gestern ist der bekannte Jeanne aus dem Gefängnisse St. Michel zu Paris angekommen; er hat sogleich ein Verhör be- standen, und ist darauf nach Bicètre gebracht worden.

ris angekommenen liberalen Korrespondenz- Mittheilungen erwäh- nen eines Ereignisses, das, wenn es sih bestätigen sollte, die Stellung der zu einer Intervention in Portugal bestimmten Spanischen Division auf eine seltsame Weise verwickeln würde. Ein Royalisten-Corps, das in jenen Briefen auf 700 Mann ange- geben wird, wäre plößlich zwischen Oviedo und Gigon (Asturien) erschienen und agirte im Einverständniß mit den zahlreichen Guerillas von Galicien. Die augenscheinliche Besorgniß Ro- dil’s, sih auf jener Seite zu entblôßen, erhöht die Glaubwür- digkeit dieses Gerüchtes. Unsere liberalen Zeitungen machen viel Lärm von einem durch die Madrider Hofzeitung mitge- theilten Bericht Über einen Einfall der Avant-Garde der Division des Generals Rodil in das Portugiesische Gebiet. Sie erblik- fen darin größtentheils eine förmliche Invasion in Ausführung des Quadrupel - Allianz - Traktats, was jedenfalls sehr {wierig festzustellen seyn würde, indem jene Bewegung am 16ten stattge- funden hat, und, ihrer eigenen Behauptung nach, der Traktat erst am 22sten unterzeichnet worden wäre. Es würde viel wah- rer seyn, wenn man sagte, daß bloß ein Handstreich gegen Don Carlos oder vielmehr gegen einiges Gepäck dieses Prinzen ge- macht worden sey; denn es ist sehr zweifelhaft, daß er sich. bei der Ankunft der Christinos in der kleinen Stadt befunden habe, wie der Bericht solches behauptete. Das Journal des Débats findet jenen Bericht sehr merkwürdig. Das ist Alles, was er darüber zu sagen weiß, und wir sind seiner Meinung, obgleich wahrscheinlich aus anderen Gründen.“

Das Mémorial des Pyrenées theilt folgende Nach- richten über die jeßigen Stellungen der beiden Parteien in Spa- nien mit: Quesada ist zu Vittoria eingecúckt; sein Armee-Corps fantonnirt in der Uingegend. Jaureguy steht in Tolosa. Bus- tron hat das Kommando von San Sebastian wieder übernom- men. Zumalacarreguy hält sich mit seiner Brigade, die wohl organisirt ist, zwischez Urdach und Elisondo, in welcher lelzteren Sradt sich fortwährend die insurrectionnelle Junta befindet. Craso durchstreift an der Spiße seines Haufens das Thal Sa- lazar. Merino sucht mit einer gewissen Anzahl Reiter Alt-Ka- stilien zu revolutionniren ; doch scheint es, daß diese Versuche we- nig Erfolg haben.

Die Sentinelle des Pyrenées spricht von einer durch d:n General-Capitain Llauder entdeckten Verschwörung, wonach Tarragona den Karlisten habe überliefert werden sollen; der Gou- verneur, der im Komplotte gewesen, sey auf der Stelle erschossen worden. Das nämliche Blatt erzählt umständlich die unlängst bei Bilbao stattgehabte Execution des Karlisten - Brigadiers Ar- mencha, eines reichen Gutsbesißzers, der in dem Treffen am 9ten bei Bermeo gefangen genommen wurde.

Großbritanien und Frland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Siz- zung vom 28. April: Der Herzog von Newcastle legte einige ‘Petitionen in Bezug auf eine strengere Feier des Sonn- tags vor und fragte bei der Gelegenheit, ob man Maßregeln er- griffen habe, um die übermäßig zahlreichen Prozessionen der Hand-

: Xrschienen. Herr Jmbert berechnet darin die Gesammt-Zahl der Gedruckt bei A, W. Hayn; FPähler auf 210,000. Von diesen haben an den ibt Bade

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werks-Vereine zu verhindern, welche dieje, namentlich unter dem | ähnlichen Jnhalts, wie sie im Oberhause stattfand, veranlaßten