1834 / 145 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E E

_ Von ten damaligen Stipendiaten für wissenschaftliche Zwecke: Hübner im Friedrichs - Kollegium, Großiohann und Heinemann im riedrihs - Kollegium,

Altsiädtschen Gymnasium , Schneider im und Wyssamirsfki im Altstädtishen Gymnastum ,

erst Genannten bereits mit vortheilhaften Zeugnissen die Universität Schneider wurde durch eine bedenkliche Augenkrankheit an Wyssamirsfi widmet /

bezogen, der Fortseßung seiner Studien gehindert, sih noch sciner Fortbildung die Reihe der Stipendiaten

ein: Brandstätier aus Memel (der ebenfalls hon mit einem vov« |

theilhaften Zeugniß die Universität bezogen hat)/ Kneiphdfische Gymnastum besucht, und Brandt, der senhause unterrichtet wird.

Zu ihrer fünstlerishen Ausbildung empfingen Untersiüßung: | Jacobi, der durch mehrere landschaftliche Bilder, die auch zur hie- |

sigen Kunft-Ausstellung gelangten,

auf der Kunst-Afademie zu Düsseldorf sh fortbildet , Bender und

Hübner, die hier unter Aufsicht ihres Pflegers vi zung erhalten, auf die ihnen ihre Leistungen bereits Ein erfreuliches

Verein unterstüßt, gas fort.

auf der vorhin genannten Anstalt.

: j Gelingen seiner Zwecke darf der Verein besonders in der fünstierischen Entwickelung des Malers Rundt erfennen. Rundt, ein geborner Königsberger, bildete sh, vom in Berlin unter Leitung des Professor Be- | Schon im Herbst 1828 wourten zwei von ihm zur Kunst-

haben die 3 zu- | „Fahre 153 | Königsberg, den 1. Mai l

Iu 10,000 Nthir.

Cassar, der das | im hiesigen Wai- |

Der Verein für Wissenschaft und Kunft.

; h 0 Á *) Laut dieses Rehnungs-Abschlusses hatte der Verein am Scblusse des vori- für wissenschaftliche Zwecke traten ferner | gen Jahres einen baaren Bestand von 276 Rthlen. 11 Sgr. 7 Pf., und in Aktivis D.

588

gen können, welche unserer Unterstüßun n L Anla Benachrichtigung sebr Ste würden, und ut ge die Uebersicht aus unseren e Fahre 1831, 1832 und 1833 bei. *) echnungen fürdie |

würdig und bedürftig sind, |

1834. |

| des Generals

î

Ausstellung in Berlin gelieferte Bilder, den Korridor und die Hoch- |

meister - Kapelle in Marienburg darstellend, von Sr. Majestät dem | Könige fúr Allerhôchstdessen Sammlung gekauft. Rundts in Stein- | druck erschienene, in unserer Provinz mit Recht sehr verbreitete )

Darstellungen von Heilsberg, Marienburg und Ol

ver dentlichen Achtung würdig, so wie seine Bestimmung der Hälfte | des Rein-Ertrags der Unternehmung für Unterstüßung der, bet den

Ueberschwemmungen im Frühjahr 1829 in Noth

Kauz-Bill. 257 Preuss. Prämien-Scheine 995. | SPan 712 32 451

iva, zeigten ihn |

gerathenen Be-

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 29 Mai.

Niederl, wirkl. Schuld 517 58

412 Amort. 90,7. 312 737. Russ. (v. 1831) 975.

do. 48 Anl. —.

Lonäou, 17. Mai. . |

Gese wegen

1834. | Morgens | Nachmitt. | Abends | Nach einmaliger e S bewiesen b x 24. Maïi. | 6 Uhr. | 2 Uhr. | 10 Uhr. Beobachtung. lassen hatte.“ ein Talent bewiesen hat, und jebt : p i S .|340. 4 1 ‘Par. Si 3 9 Par 338.0 6 ‘’’Par.[Quellwärme 7,2 ® R. j G uftwärme| 9,0 ° R. 4°®R. ; R. - vor ar | S di Aouiet Ps A a E 7 D Flußwärme 15,6 ® R. | In der heuti | Dunftsättg. 68 yCt. | 32 yCt. | 55 pCt. [Bodenwärme 12, 6 ° R. | Q E N otto ! ¿ Ÿ / Matter. beiter, | beiter. | beiter. suugdinn, 0,207 "99. | Wolkenzug |! _— j Niederschlag 0. | R | |

do, 971, Ausgesetzte Schuld 1-s-

Vesterr. 9715. 95

wohner Ostpreußens seine Anhänglichkeit an die Heimath bethä- | C :

7 | / i : Dell ) - /ons. pr. compt. 924, Span. 351, Holl. 50 910 5982

tigte. Mit den nothwendigsten Mitteln zu einer Kunst- | Portug. v. 1531 T1. Rus. 16522 106 Bis 16 ‘Mex. 62 41.

ras a Ot A LOROn N Ae in o | Ven: 99a . 76. Mex. 6g 441.

on Le ereine ausgestattet, benußte der junge Künstler | 52 Mot, 9942, 910 911: 42 591 BunkzAeti E e

die ihm dargebotene Gelegenheit zu emsigen und sorgfältigen 100 F 2054. an e E gets begann.

Studien in landschaftlicher und besonders - architektonischer Hinsicht.

Die lehtere Richtung hat sich in ihm immer cntschiedener hervorge- | boben. 1831 fanden seine aus Rom ci: gesaudten Gemälde bei der | 5 H - | 5 K1ns| - Ausstellung in Berlin ungetheilten Beifall. Während der | L K d niglihe Schauspiele. , ten war. dortige Kunst- Verein einige von den Skizzen Rundts ankaufte, ge- a! A 26. Mai. Jm Schauspielhause: Auf Begehren : | H Die Verschwörung des Fiesko zu | -— Heute

ruheten Se. Maiestät der König, abermals ein ausgezeichnetes Bild

von ihm fär Allerhdchstihre Privat-Sammlung zu bestimmen. Nacbdem der junge Künstler durch rnermüdete Thätigkeit und | tüchtige Leistungen in Jtalien dahin gekommen war, der ferneren | Tber entsagen zu fönnen, hat er seine ‘n fortgeseßt, und if jeyt mit Heraus-

ije durch Ftalien beschäftigt. f cchâ/ reins werden unter dem Vorsiße S-. Ex celleiz des Wirkiichen Geheimen Raths und Ober-Präfidenten Herrn diutrch den engeren Ausschuft besorgt, welcher ießt aus

Unterstugung des Ver

Studien in Neapel 1:

gabe ciner malerischen . Die Geschäfte des

von Schön -

folgenden Mitgliedern beüteht : Ober- und Se! Kommkevrzien- Potizei-Präsideni Schuidt, (Geheime Negterungs-Rath Müller,

Provinzial-Schul-Rath und Direftor Dr. Lucas,

Stadtrath Hartutig- Professor Dr. Voigt.

L Wir \cließen mit vem wiederholten Wunsche, Freunde unseres wers, die uns Knaben und Füngtinge vorschla-

H'A wn gt _ erre

Bekanntmachungen.

Edictal-Citation.

In Sachen das Gesuch dee Kaufmannes Balthaser

Friedrih Meyn zu Calbe an der Milde und Consor: ten, die Erlassung voa Edictalien betreffend, werden alle diejenigen, welche von dem weiland Oberamtmann Johann Haspe !macher z1 Oschersleben, oder dessen rhelicher Tochter Maraarethe Elisabeth, Ehefrau des Königlich Preußischen Hofraths Christian Krakow ihre Abkunfr herleiten, und daher zu der 5ten Branche der Haspelmacherschen Familienfideicommiß-Erben gehören, bei Strafe der Präclusion damit vorgeladen , -in dem auf den 9 Junt d, 40 Uhr Morgenè, vor hiesigem Herzoglichen Kreis-Ge- richte angese68ten Termine zu erscheinen, ihre Abstam- muna von dem vorgedachten Oberamtmann Haspel- macher nachzuweiscn, ihre Ansprüche an der Zinsenrate des st. g. Haëpelmacherschen Fideicommiß-Capitals an- zugeben, stch auch über die Wahl eines gemeinshaftli- ben, mit der Erhebung der rúckständigen und fünftio fällig werdenden Zinératen auf das den Haëpelmacher- schen Fideicommiß-Erben fünfter Brzunche gebührende, 1200 Thlr. Convencions- Münze betragende Capital, zu erklären.

Gegeben Braunschwe'g, den 3. Mai 1834.

Herzogliches Kreis- Giuricht.

Wiederholte Konkurs - Ausschreibung der Lehrkanzel der Geburtshülfe und der Frauen- und Kin- derfranfheiten an der Krakauer Universität.

Von Seite des akademischen Senats der Jagellonischen Unioersicät wird hiermit fund gemacht, daß die Lehr- fanzel der Geburtshülfe und der Frauen- und Kinder - Krankheitey, welche Gegenstände wöd- chentlich durch 10 Stunden in Polnischer Spra he in halbjiprigen Kursen nach einem vom akademischen Se- nate zirt bestäctigenden Werke vorgetragen werden, mit dem fixen jährlichen Gehalte von 6000 Polnischen Gulden, micrel| Konkurs-Prüfung besezt werden wird.

Mir besagter Kanzel i| die Direktion der Entbin- dunas-Anfialt , dann die Obliegenheit, den erfranften Wöchnerinnen und Kindern ärztliche Hülfe zu leisten, ferner die betreffenden Zuhörer praftish in obbenanten Fi hern zu unterrichten, endlih das Impfungs - Ge- s.hâfr zu deaufsichtigen, verbunden.

Diejenigen, welche um diese Kanzel einkommen wol- len, haben ihr Gesuch an den Rector Magnificus läng- stens fis 12. Juli 1834 poftofrei einzuschickéen, und mit nachsteheaden Zeuanissen und Urfunden zu belegen: 1) Taufschein. 2) Curriculam vitae, 3) Das nach ab- geleaten srenzen Prüfungen an der Krafauer oder an einer in den Ländern der drei Allerhöch#en Schuyhöfe gelzgenen Universität erlangte Doctor-Diplom.

Jene Konkurrenten, welhe nah Einsicht und Prü- funa ihrer Gesuche und Beilagen vom akademischen Senate fir qualifi.irt anerfannt weiden, erhalten vom Rector Magnificus eine Eioladung zur Konkurs - Prü- funa, welche an den unabänderlich festzesezten Tagen, nâmlich din 19. October 1834 schriftlich, den 11 Oc- tob-r münt{ ch in obbenannter Sprache abgehalten wird.

Krakau, d:n 29. April 1834.

Sktcretaic des afademischen Senats A. Czapski

¡we Regicrungs-Rath Reusch, 11d Admiralitäts-Rath Becker,

Allgemeiner Anzeiger für

| von Schiller. (Hr. Becker: Dienstaa, 27. Mai.

ges 1 Nthlr. 10 Sgr. 2c. Im Schauspiclhause :

Na O | Montag, 26. Mai. | 2 Akten. Musik von Rossini.

Frisch: Ninetic Dienstag, 27. Mai. Zum

| mit Gesang

daß dieienizen | Müller. | Sacchetti gemait.)

U t D E:

Wiederholte Konkurs - Ausschreibung der Lehrkanzel der gerihtlihen Arzeneikunde und medici- nischen Polizei, dann der Geshichtc der Me- dicin und Chirurgie an der Krakauer Universttät. _ Von Seite des akademischen Seaats der Jagelloni- hen Universität wird hiermit kund gemaHt, daß die Lehrfanzel der geriht!ichen Arzeneikunde und medicinischen Polizei, dann der Geschichte der Medizin und Cdirurgie, welche Gegenftände wöchentlich durch 10 Stunden, und zwar e: stere in halbjährigen Kursen Polnisch, leßtere durchs ganze Jahr lateinisch nah einem vom akademischen Senate zu bestättigenden Werke vorgetragen werden, mit dem fixen jährlichen Gehalte von 6000 Polnischen Bulden, miztel| Konkurs- Prüfung beseßt werden toird.

Diejenigen, weiche um diese Kanzel oinfommen wol- sen, haben ihr Gesuch an den Rector Magniflcus läng- Jens bis 12. Juli 1834 postofcei einzuschickéen, und mit qnachftehenden Zeuan'ssen und Urkunden zu belegen: l) Taufschein. 2) Curriculum vitae. 3) Das nach ab- elegten strengen Prüfungen an der Krafauer oder an einer in den Ländern der drei Allerhöchften Schußhöfe gelegenen Universität erlangre Doctor-Diplom.

Jene Konkurrenten, welche nach Einsicht ihrer Ge- suHe und Beilagen vom akademischen Senate für q'a- l'ficirt anerkannt werden, erhalten vom Rector Ma- gnificus eine Einladung zur Konfur3-Prüfung, welche 4n den festgeseßten Tagen, nämlich den 10. October riftli, den 11. October 1834 mündlich in den ob- venannten Sprachen abgehalten wird.

Krakau, den 29. April 1834,

Secretair des akademischen Senats

A. Czapski.

Literarische Anzeigen.

In unserm Verlag erscheinen in guter Verdeut- hung deé berühmten italienishen Tragifers Silvio Pellico von Saluzio

sämmctliche Werke in Einem Bande.

O Werke des Grafen Silvio Pel- co da Saluzzo, erregen in Jtalien und Frank- reich das größte Aufseheu. I I

Ín der Ueberzeugung, daß die trefflichen Trauer- spiele Pellico’s auch in Deutschland eine günftige Aufaahme finden werden, haben wir uns entschlossen, dieselben in einer gelungenen Ueberseßung auf deut- hen Boden zu verpflanzen. Die Uebersetzung wird von Männern besorgt, welche sich bereits dur ahn- liche Uebertragungea rühmlich| ausgezeichnet haden und worüber ein nächstens erscheinender ausführliche! Prospectus das Nähere besagt.

Die áußere Ausstattung dieser Werke wird sehr eleaant seyn, und in Druck, Papier und Format den hdnen Ausgaber von Schiller's und Shakspea- re’s Werken in Einem Bande völlig aleihen, worauf wir die Besizer derselben besonders aufmerksam machen

Der Preis richtet sch nach der Bogenzahl und kann noch nicht genau bestimmr werden; er wird indeß sehr mäßig seyn, und für Sub scribenten nicht viel über 2 Thlr. betragen, wogegen der Ladenpreis, welcher mit Erscheinung des Werkes eintritt, um die Hälfte des Subser - Preises erhdhet wird.

Das Ganze wird spätestens bis zur Michael - Messe d. À. êrscheinen.

Alle Buchhandlungen Deutschlands (in Berlin C.

Fiestfo, als lezte Gastrolle.) : Im Opernhause: Robert der Teufel, Oper in 5 Abth., mit Ballets. Musik von J. Meyerbeer. (Mad. Schrôder-Devrient: Alice, als Gaürolle.) : : Preise der Pläße: Ein Pias in den Logen des ersten Ran-

als seßte Gastrollen.) | pacivazabundus, oder: Das liederliche Kleeblatt, Zauber - Posse

z ia 3 Akten, von J. Nestroy. (Die neuen Decorationen sind vom Herrn Antoi.io

die Preußischen Staaten.

Genua, Trauerspiel in 5 Abch., | Neap.

(Hr. Frisch: Fernando. Mad. | xstenmale: Der böse Geist Lum-

Mvhnëk von Adolph

dit,

F. Amelang, Brüderstraße Nr. 11,) und der öster- reichisl,cn Katserstaate! nehmen Subscuiption darauf an. Zwick¿u, im April 1834. Gebrüder Schumann.

In der unterzeichneten Buchhand! ::ng sind erschienen

un? in allen auren Bucrhan? iunveii zu haben :

Köhler, Dr. Fr., die Chemie in technischer Be- ziehung. Leitfaden für Vorträge in Gewerbschu- len. 21 ggr. (2v 1gr. 6 Df.)

Schubart, Fr., Direccor, Vorschule der Geschicht Europas durch eine Erzählung in géographisch chronologischer Verfnüpfuna mit einleiteader Ue- bersicht der astarischen Geschichte. Zur Grundlage des geschichtlichen Unterrichts in höheren weibl-- chen Lehrunftalten und zum aligemeinen Unter- richcêégebrauch. 21 ggr. (26 sar. 6 pf.)

Enslinsche Buchhandlung, (Ferd. Múller) breite Straße Nr. 23.

An der Andreaeishen Buchhand!ung in Frankfur! 4. M. is erschienen und in allen Buchhandluig?1n zu habn, Berlin bei F. Dúmmier, Lindeu Nr. 19:

Statistique de la France, par L. Goldsmith, traduite

de langlais par Eugine d’Hamecourt, __ 41 vol. in dvo. (358 S.) P-:eis 2 Thlr.

Diese gelungere und mir Zusäßg2n bereicherte Ue bersegunz eines anerkannt bedeutenden Werks über dic die Sratistik Frankreichs, iff allen denen zu empfehlen, oie sich eine gründliche Kenntcniß der gesammten A Betti R edose das auf die europái-

altnisse so vielseitigen Einfluß ü ; schaffen wollen. G AAE E

Die neuefien, authentischen Angaben sind mit gro- ßem Fleiß ¡u bequemer Uebersicht methodisch zusam- mengeftellt und der fireng wissenshafelihe Ton glück- lich gemäßigt durch Einstreuung vieler anziehenden Anekdoten aus der Tagégeschichte.

Nameatlich werden über die Journalistik und über- haupt über die Schicksale der politischen Presse in Frankreich höchst merkwürdige Notizen mitgetheilt.

Pacent - Kochheerde -; oder? Koch - Apparate _ von A. A. Schnorrenberg in Köln am Rhein, Judengosse Nr 3.

Das Königl. Hohe Minifterium des Innern für aa und Gewerbe hat die doppelte Wirkung des Feuers eines von mir erfundenen, durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Kochheerdes anerkannt, den- selben hinsichtlich dieser doppelten Wirkung neu und eigenthümlich befunden, und mir hiernach im vorigen Jahre darauf ein auss{ließliches Patent ertheilt. Durcd die vielen Erfahrungen in dem tägliehen Gebrauch die- ser Koch - Apparate in Küchen von Privat - und Gast- zausern und in großen Landökonomien hat sich heraus- gestellt, däß dieselben übrigens alle möglichen Vor- theile und Bequemlichkeiten darbieten, und zugleich der

euer4gefahr vorbeugen, indem das Feuer gut ver- ¡chlossen und die Hiße in den Apparaten dergestalt de- nut wird, day nur eine gelinde Wärme in die Ka- mine geht, welche niht zündend if. Obwohl in der Publikation meines Patents (\. Nr. 72 der Staatt- Zeitung vom Jahr 1833) von den Eigenschaften des Kochheerdes keine Erwähnung geschedea ist, so sind

Neueste Nachrichten.

Paris, 19. Mai. Von den hiesigen Blättern sind wege, | des gestrigen Pfingstfestes heute bloß der „National“/ und j lignani’s Messenger“/ erschienen. 7 M

Die erstere dieser beiden Zeitungen meldet über den Zustan |

ns | Mittag einen abermaligen Fieber - Anfall gehabt. e | Abends war sein Zustand Besorgniß erregend.

| aber stellte sih eine merbliche Besserung ein, welche die | Nacht hindurch anhielt und auch heute Morgen um 10 Uhr

Meteorologische Beobachtung. | go d 4 | noch fortdauerte, obgleich das Fieber den Patienten nicht ey

| 406. 25. 3pvoc. pr, compt, 79, 80. pr. compt. 97. 50. Rente 742. Jproc. do. 45.

Frankfurt a. M., 22. Mai.

Lafayette Folgendes: „Der General hat gestern Bis 6 Uhr ganze

Man ist in diesem Augenblicke mit dem Drucke der Sj, zungs - Protofolle der Kommission für die Afrikanischen Angels genheiten beschäftigt, um solche der Pairs-Kammer mitzutheiley

Si6ung der Pairs-Kammer wurde,

2 Kommissionen zur Prüfung der beiden lebten, dieser Kamme vorgelegten Gesel - Entwürfe ernannt; für das Geses, das di Erhaltung des Heeres auf dem jezigen Fuße bis zum 1. Jui 1835 bezweckc, wurden die Herren von Choiseul , Guilleminct Haro, von Laplace, Lobau, Molitor und Neigre, und fär da

des Verbots der Aufbewahrung von Waffen und

Kriegs - Munition die Herren Boyer , Cassaignolles , Malhouet Röôderer, Simeon, Jacqueminot und Tripier gewählt. / selben Sibung erfolgte die Annahme des Geseh - Entwurfes wy gen der 400/000 Fr. fúr die Opfer der leßten Pa:iser Unruhe mit 106 ad Stimmen. In der Deputirten-Kammer begannen heute di

thungen über das Einnahme-Budget. i Jeu eer sen Herr Salverte, ließen sich darüber vernehmen, sämmtlich da;

In der

Fünf Redner, unter die

wider, worauf die Debatte über die einzelnen Artikel des Bud

(Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Budget no

in derselben Si6ung angenommen worden, da man um 4 Ur wo dieser Bericht schließt, bereits bis zum 5ten Art. vorgesrit

schloß 5Zproc. Rente pr. compt. 106. 10. fin cour sin cour. 79. 90. proc, _fin cour. 97. 60. 5proc. Span Cortes-Obl. 29. 5proc. BHelg, 99!

-

Oesterr. 5proc. Metail. 101.

: 10015. 4proc. 92a 92 22pP0C, D47 1PVOC 24 237. Do

Französische Vorstellung. Aktien 1569. 1567. Part. ; Obl. 1392: Br. Loöôsc zu 100 G S ; | 2094. G. “Holl, 5proc. Obl. von 1832 96. 964, Poln L i s ches Theater. | Es 0). Preuß. Prôm, ; Sch. 561 DO ápcoc. Un! 94,

Die diebische Elster, komische Oper in G. Zproc. Span. Rente 711. 707. Zproc. do perp. 451. 451

Redacieur Cottel.

C P S E Bt pn

Gedruckt bei A. K Haun.

i a S s

dieselben aber do h durch die bereits abgzelie

Apparate, welche räglih von Einheimischen E den in Augenschein genommen wérden, vülseiig be: kannt, und es find mir aus der Náhe und Fecne zu »iele Antraae mit Gesuchen um die Mitihë!tung der

Konstrufrionsa:t und um die Befuan!s, diele Appa!

anzufertigen, zugefemmen, als deß ich f: ) olleiaigén Anfertigunz derselbe Stets e Jd habe daher beschtess-n, den gef. geehrten Anträgen, und Jedem, dem daran geiegen ist, sich mit meiner E fia: dung befan! ¡u maden, oder mir der Apferitzun meiner Paient-Kochbeerde s zu bef.ssen, auf folzenti

Weise zu genügen: zur Anwendung und Ein ;

i ¡ :d Einsuhrun( dieser meinen Par-nt-Kochheerde over Koch- Apparate, F deren Brandersparung nach Maaßgabe 1hrer Leifiun: gen, volfomméen auf die Halfre des sonst ertorderliden|

zenn-Materials an¡uschlagen ifi, habe i H j gen ift, habe i eine Sub- "Minister,

scriprizens - Liste erdffaet. Jeder YAbonnenc erhält

eine genaue und roustándige Beschreibung sammt dec}

erforderlichen Zeiwnungen, um Apparate für alle er denfiichen Küchen darnach anzufertigen. Dem Werke,

weiches diese Zeichnungen und VGeschreibun encháâlt E vird für die Besitzer desselben die A Res die i dart besckriebeuen Aovparate anzufertigen oder anser- L

E N lossen, deigetnae: x: as Honorar für die Ermächtigung und das er wähnte Werk if sorohl für in, als außer dem Be:

reiche meines Pateots wohnende Subscr¡benten auff ¡wei Thlr. Preuß. Cour. feßgeftelr. WVorausbezahlunz |

E Loe v E

eftellungsbriefe sind mir portofrei zuzusenden

Subscribenten-Sammlern wird das si Fren

gratis zugestanden. s sechste Exempla Das genannte Werk wird enthalten:

1) Die Grandságe der Konfiruktion der Apparate; i

2) Die Zeichnungen und Beschreibungen von zwéi nach denselben Grund(äpen, aber ‘ü verschieder nem Format, und außer dem Kochen zu verschit: denem Zwecke konstruirien Apparate, und

3) Die Verbindung zweier Heerde der einen Kon ftrukrc:onsart zu einem Doppelheerde für die grd6- zen Küchen , dessen Wirksamkeic durch das Zu- Meinen der beiden Feuer noch vermehrt

Die Zeichnungen von jedem der drei genannten Ap-|

D e ias g N O béwetlon wird man \ckon 2 nei ieset Kocideette ersehen und f woa alen U) Sre Brinat, 160 Déeunteil uad

fann zur Feurung edie U Ie A S

Es wird auch gezeigt, wie diese Koch-Apparate als |

besonders {dne Küchenmöbel , aber auch einfach und

sogar zum Theil aus Mauerwerk recht ig eins P Ì ¡weckmäáßig ein- Þ gerichtet werden fköonen, und wie noch ven oder } uber der Küche befindlibe Zimmer durch dieselben | geheit werden. Die Modelle zu den Gußtheilen für |

aroße und kleine Apparate von jeder Konftrukrionsart

sind auf der Königl. Eisenhütte zu Sayn vorhanden; | jeder Beschreibung wird ein Beri niß dierkber bei: F Sobald eine hinlängliche Anzohl Subscriben- |

gefügt. ten sich gemeldet hat, wird die Subscrihtious-Liste ge:

(ch¿osseu und der Druck beginnen.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung,

Amtliche Nachrichten. Kronik das dge

Seine Majestät der König haben dem Raths-Diener Dett- [nann zu Treptow an der Rega das Allgemeine Ehrenzeichen, nd dem Schiffer Wittbrodt zu Pukig die Rettungs-Medaille [nit dem Bande zu verleihen geruht.

| Gei der am 23sten und 24sten d. M. fortgeseßten Ziehung ver 5ten Klasse 69ster Kdnial. Klassen - Lotterie fiel der driite Haupt-Ge.oinn von 50,000 Kthlr. auf Nr. 87,503 nah Bierje- ;purg bei Kieselbach;, 1 Haupt-Gewinn von 30,000 Rthlr. auf Nr, 49,882 in Berlin bei Seeger; 1 Gewinn von 5000 Rehir. luf Nr. 71,470 in Berlin bei Burg ; 2 Gewinne zu 2000 Rthlr. fielen auf Nr. 38,278 und 54,298 in Berlin bei Alevin und nah Meseriß bei Golde; 26 Gewinne zu 1000 Rchlr. auf Nr, 2743. 7162. 9344. 90,475. 20,899. 23,855. 28,692. 32,59. 137598. 38,685. 44,229. 48,442. 50,225. 50,510. 53/044. 69,216. 169,007. 69,194. 72,063. 72,302. 72,393. 76,681. 87,668. 89,337. [90,256 und 99,980 in Berlin bei Baller, bei Burg, 2mal bei Seeger und bei Sußmann, nach Breslau bei Löwenstein und mal bei Schreiber, Coblenz bei Seligmann, Côln bei Huißgen | ind mal bei Reimbold, Crefeld bei Meyer, Elberfeld bei Hey- mer, Jauer bei Gürtler, Kempen bei Berndt, Königsberg bei Burchard und bei Heygster, Liegniß bei Leitgebel , Magdeburg | hei Roch, Merseburg 2mal bei Kieselbach , Sagan bei Wiesen- hal und nah Stettin bei Rolin und hei Wilsnach; 46 GVe- "inne zu 500 Rthlr. auf Nr. 1787. 3203. 669). 10,537. 12,906. 115,302. 15,542. 90,985. 21,519. 93,003. 23,346. 39/942. 26,085. 39,310. 39,879. 41,112, 42,264. 44,211. 44,305. 45,462. 48,30. 52,724. 52,821. 57,032. 57,220. 60,422. 64,857. 66,057. 71,753. 71,863. 72,021. 72,406. 72,829. 76,622. TTLANT, 18/00: 81/209. 82,502. 83,054. 84,289. 85,341. 89,5283. 89,760. 90,582. 99,167 und 99,675 in Berlin bei Alevin , bei Burg, bei Gronau, bei Jórael, bei Mabdorff- 92mal bei Mestag und 7mal bei Seeger, nah Bielefeld bei Honrich, Breslau bei Gerstenberg, bei Leu- huscher und 4mal bei Schreiber, Brieg bei Böhm, Coblenz bei Stephan, Côln bei Reimbold, Dússeldorf bei Spab, Elberfeld hei Heymer , Glogau bei Bamberger, Graudenz bei Cronbach, Halle 4mal bei Lehmann, Königsberg in Pr. bei Burchard, andsberg a. d. W. bei Borchardt und bei Gottschalk, Liegniß hei Leitgebel, Merseburg bei Kieselbah , Naumburg a. d. S. mal bei Kayser, Posen bei Bielefeld und bei Leipziger, Pots- [dam bei Hiller, Sagan 3mal bei Wiesenthat und nach Wrießen T hei Pâtsch; 61 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 2921. 3305. 1 4879. 6167. 6739. 7141. 8172. 9660. 9991. 10,017. 12/694. 115,117. 15,140. 18,124. 19,389. 20,409. 20,781. 23,071. 23/366. 194/763. 98,580. 29,319. 37,113. 38,276. 40,287. 43,991. 46,468. 52,201. 52,374. 54,207. 54,495. 56,673. E A 58,423. 58/4 76. 59,037. 64,147. 64,544. 66,964. 67,131. 70,314. 74,945. 75,562.

" und ein gewisser Blanc aus Ferney,

177,990. 78,248. 80,285. 84,416. 84 769. 88,624. 89,652. 90,982. N 91'110. 9141. 92,135. 92,783. 92,929. 93,289. 93,352. 98,153. 99,082 E as R A | Die Ziehung wird fortge|eßt.

Berlin, den 26. Mai 1834. i : Königl. Preußische General-Lotterie-Direction.

Abgereist: Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Staats- von Schuckmann, nach Marienbad. Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Staats-Minister,

Graf von Bernstorff, nach Dänemark.

Zeitungs-Nachrichten. ' Nu Sen

Frankrei,

j Paris, 19. Mai. Der General Horaz Sebastiani, Depu- " tirter des Aisne-Departements, der sich wegen jeiner Ernennung "zum Botschafter in Neapel einer neuen Wahl unterwerfen mußte, " ist von dem Wahl-Kollegium zu Vervins wiedergewählt worden. h Der Herzog Decazes macht seit einiger Zeit häufige Be- ' suche im Schlosse der uilerien; man will wissen, daß er in | der vorigen Woche drei bis vier Konferenzen mit dem Könige ge- " habt habe. / i | Der bisherige Herausgeber des Précurseur de Lyon, Herr ' Petetin, hat neuerdings ein Schreiben in dieses Blatt einrücken lassen, worin er seine Flucht in derselben Weise motivirt wie Herr Caber, als dieser sich nach Belgien begab. N, Vor dem

Assisenhofe zu Grenoble erschienen am 12ten d. ' M. zwd{f Jtaliänische Flúchtiinge, die im Februar d J. an der

| Expedition nah Savoyen und Piemont Theil genommen " hatten; sie waren angeschuldigt, durch feindselige “Handlun- | gen den Staat einer Kriegs - Erklärung ausgesezt, und

das Sardinische Gebiet, so wie

du i Finfall in j | durch ihren Einf Frankrei der

dort verübten Gewaltthätigfkeiten

" durch die : ch d * Gefahr bloßgestellt zu haben, daß das Nachbarland Repressalien gegen dasselbe úbe, Vergehen, die das Straf-Geseßbuch durch

j Die Angeschuldigten räumten zwar ihre | Theilnahme an jenem Zuge ein, behaupteten jedo und stell- ten einen Zeugen dafür auf, daß sie weder in Frank- | reich, noch in Savoyen Excesse irgend einer Art verübt / hätten. Nach einem beredten Plaidoyer des Advokaten Reymond und zweier seiner Kollegen wurden sämmtliche Ange- flaaten von den Geschwornen für nicht schuldig erklärt, jedoch auf den Antrag des General-Advokatèn in das Gefängn!ß zurückge- | fährt, von wo am folgenden Morgen vorläufig vier abgeholt wur- den, um unter Bedeckung, von Station zu Station, bis nah Calais gebracht zu werden, w0 sie sich nach England einschifsen ollen. Die übrigen acht sollten in der folgenden Nacht nach-

' Verbannung ahndet.

f:

Berlin, Dienfias e 27en Mai

des National Génévois, Herr Lecomte, beide wegen aufrühreri-

scher Reden bei Errichtung eines Freiheits-Baums in Ferney ver-

Der Redacteur

folgt, sind am 14. d M. in Bourg angekommen, um vok die

dortigen Assisen gestellt zu werden. i Oeffentlichen Blättern zufolge würde der zweite Obelisf von |

Großbritanien und Jrlan d.

London, 20. Mai. Die Hof-Zeitung meldet, daß der Kaiserlich Oesterreichische Botschafter Fürst Esterhazy am láten bein Könige und ai 15ten bei der Königin seine Abschieds-Au- | dienz gehabt habe. Der Fürst ist seitdem, nahdem er Freitags | noch eine Unterredung mit Lord Palmerston gehabt und Sonn- abents den Mitgliedern der Königlichen Familie Besuche abge- stattet hatte, nah dem Kontinent abgereist. Herr Humelauen verwaltet in des Fürsten Abwesenheit als Geschäftsträger die Oesterreichischen Gesandtschasts-Angelegenheiten.

Der Herzog von Wellington, Lord Hill, Sir James Kempt und andere hohe Militairs begaben sich gestern von hier nach Sandhurst, um der feierlichen Ceremonie beizuwohnen , welche dort stattfand, indem die Königin den Kadetten ein Paar neue Fahnen überreichte. Der General Sir Edward Paget gab bei diejer Gelegenheit Jhren Majestäten in dem Kadettenhause zu Sandhurst ein glänzendes Dejeuner.

Die von Lord Adolphus Fitclarence befehligte Königliche Jacht „Royal George“ liegt in Portsmouth bereit, um nach Woolwich abzugehen und sich zu der im Juni von Jhrer Ma- jestát beabsichtigten Reise einzurichten; man glaubt jedoch, daß die Königin nicht vor Juli an Bord gehen und daß das Köd- nigliche Jacht-Geschwader Jhre Majestät begleiten werde.

Am Sonntage musterte der Herzog Ferdinand von Sachsen- Koburg in Begleitung des Fürsten von Leiningen die Königlichen Haus-Truppen in Hyde-Park. Die Herzogin von Kent und die Prinzeisin Victoria wohnten der Mujterung bei. Gestern spei- sten die beiden fremden Fürsten in Gesellschaft der Herzogin v. Kent bei dem Herzoge von Sussex.

Die Erklärungen Lord Palmerstons über die Quadrupel- Allianz zur Pacificirung Portugals, geben fast täglih den hiesi gen Journal zu verschiedenen Kommentaren Anlaß. Dabei wird denn auch baude gestritten, ob der Minister gesagt habe, daß der Vertrag in Lissabon bereits wirklich unterzeichnet sey oder er werde unterzeichnet

Luxor in Marseille zu stehen kommen. | |

sen Tagen mit seiner Familie in Portsmouth auf dem | Regierun

gaben, welche dieselben unter

| Über die beabsichtigte copiiniOns

Es heißt, der Kanzler der Schaßkammer wolle die ee Abschaffung des Ausfuhr - Zolls von Steinkohlen in Dor chlag bringen. e Der Marquis von Hertfort und Herr Casimir Périer sind von Calais hier 1e Abo H y Der General-Major Sir Colin Campbell wird sich Me 1 F dent‘“ von 52 Kanonen nah Neu-Schottland einschiffen, um die dieser Kolonie zu übernehmen. , Omnibus im Gange, daß die Ab- m s Titel ou E ju zah- len haben, sih jährlih auf beinahe 200, und belaufen. ‘és circulirt jekt unter den elden Kaufleuten ein Plan ampf\chiffahrt zwischen Eu- ropa und Ostindien. arnah soll ein Kapital von 120,000 Pfund Sterling zusammengebracht und 4 Dampfschiffe mit 200 Pferde-Kraft erbaut werden. Ein Dampfschiff soll zu dem Cours zwischen England und Alexandrien und die anderen Z an der Ostseite des Jsthmus (1 in Bombay und 2 in Calcutta) ges braucht werden. Das Pawpfsds von Bombay wird immer so abgefertigt werden, daß es zwei Tage vor dem Calcuttaischen in Socotara eintrifft ; lesteres wird in Madras und Ceylon anlegen. Sobald das Schiff von Bombay ankommt, werden die Passa- Calcuttaishe Schiff (welches unterdessen 2

Jn London sind so viele

iere sofort in das Tage zum Ausbessern Zeit gehabt hat) hinübergebraht, das sodann ohne Aufenthalt nach uez abgeht und dort

die Passagiere nah Alexandrien aufnimmt, welche ihm das Mit- telländische Schiff, das zur passenden Zeit aus England abge- gangen seyn wird, nee Das Bombayer Schiff kehrt dann nah Socotora zurück, giebt dort die Passagiere nach Ceylon, Madras und Bengalen an das andere Schiff ab und seßt seine Reise mit den übrigen nach Bombay fort. / i

Das Dampfschiff „Pluto‘/, geführt vom Lieutenant Sulli- van (schreibt der Hampshire Telegraph), hat auf der dhe von Bonny einen glänzenden Kampf bestanden mit einem Spa- nischen Schiffe, welches eine Ladung Sklaven am Bord hatte. Das Sklavenschiff mit 400 Sclaven wurde zuleßt genommen.

Aus Malta wird vom 29sten v. M. gemeldet: „Sil @P- Rowley is mit seinem Geschwader noch immer hier; es be t aus der ,/Caledonia‘/, der „Britannia‘/, dem „„Thunderer“‘- „Edinburg“, „„Malabar‘/, „Talavera‘/ und ¡¡Alfred‘/, die sámmt- lich auf Befehle warten. Die Mannschaft ist ‘jedoch nicht mü- ßíig, sondern wird fortwährend im Schießen geübt.“

blos, daß man Gewißheit habe, | i werden. „Diese Frage‘/, sagt der Courier, „ist durch- aus unerheblich. Daß der Vertrag rätificirr werden wird,

ist wie wir gute Gründe haben, zu glauben der Regierung officiell angezeigt worden; es war aber in Por- tugal nah dem Art. 110 des Verfassungs- Gesehes von 1826 durchaus erforderlich , erst den Saaats-Rath einzuberufen, ohne dessen Zustimmung der Regent seine Ratification nicht gültig er- theilen konnte. Das Dampfschiff „County of Pembroke‘/, wel- ches den Traktat úberbrachte, traf erst spät am Abend des 3. Mai auf dem Tajo ein; die mit dem „„African‘/ hergebrachten Depe- schen wurden in der Nacht des 6. ausgefertigt; sie enthielten die Versicherung, daß die Unterzeichnung des Traktates keiner Schwie- rigfeit unterliegen werde, daß aber die Ratification noch nicht habe übersendet werden fönnen, weil es an Zeit zur Einberufung des Staats-Rathes gefehlt habe.““

Ueber Spanien laufen fortwährend Gerüchte um, ohne Be- stätigung zu erhalten, Heute- erzählt die Times mit vieler Bestimmtheit, die verwittwete Königin habe beschlossen, die Cortes auf den 24sten Juli, als auf ihren Geburtstag, einzuberufen. Dasselbe Schreiben aus Madrid vom 13ten, welches diese Nachricht - bringt , meldet. au zugleich, der Herzog von Ter- ceira sey am 8ten in Coimbra eingerückt. „„Wir halten dies für sehr wahrscheinlich,“ fügt die Times hinzu, „der Zustand der Dinge in den mittleren ‘Provinzen und der Angriff des Ad- miral Napier auf Figueiras, am Ausflusse des Mondego, an dessen Ufern Coimbra liegt, deuten darauf hin.// Die Abend- blätter bezweifeln wenigstens die erstere Nachricht, weil noch gar keine Verfügungen in Bezug auf die Wahl der Procura- dores in Spanien getroffen worden sind.

‘Am vorigen Sonnabend hielt die „protestantische Gesell- haft zur Sicherung der Religions- Freiheit,“ die seit 20 oder 30 Jahren besteht und eigentlich ein Verein von Dissenters ist, unter dem Vorsiß des Lord Durham eine Zusammenkunft. S

Heute hielt der Britische und ausländische Mäßigkeits-Ver- ein unter Vorsis des Bischofs von Winchester eine Sibßung, in welcher úber den Erfolg ihrer Bemühungen Bericht erstattet wurde, der sh als sehr befriedigend ergab. Der Bischof sagte unter Anderem, daß schon auf 700 Amerikanischen Schiffen der Gebrauch von geistigen Getränken ganz abgeschafft sey.

Der General-Prokurator Sir Yoûn Campbell ist, wie man erwartet hatte, von den Edinburger Bürgern sehr günstig auf- genommen worden ; er präsentirte sih der dortigen Wählerschaft, die aus Whigs, Tories und Radikalen besteht, am vorigen Sonn- tage in einer großen Verjammlung. Sir J. Campbell ist einer der ersten Englischen Rechtsgelehrten, als Staatsmann jedoch noch nicht lange bekannt. Er is der Sohn des Geistlichen, Dr. George Campbell, und erhielt seine erste Bildung zu St. An- drew’'s. Jm Jahre 1808 begann er seine juristische Laufbahn in London. Er hat seitdem in zwei Parlamenten gesessen, beide Male für Stafford. Als die ersten Wahlen nah Annahme der Re- form-Bill stattfanden, wurde er eingeladen, als Kandidat für Dudley aufzutreten, und seine Wahl wurde ungeachtet einer heftigen Opposition von Seiten der Tories durchgeseßzt. Man glaubt, daß er, als er sich wegen seiner Ernennung zum Gene- ral - Profurator, einer neuen Wahl unterwerfen mußte, jenen Einfiuß wieder besiegt haben wúrde, wenn nicht gerade unter den Dissenters zu Dudley durch Lord John Russel's Bill über die Trauungen großer Unwille über die Minister erregt worden wáre. Da er nun hôrte, daß Sir John Hobhouse es abgelehnt

als Kandidat für Edinburg aufzutreten , so nahm er, mit

f folgen.

abe Atlaiturig der dortigen Wähler, dessen Plat ein.

Blätter aus Buenos-Ayres vom 18. Januar enthalten den Protest, den der bevollmächtigte Minister der vereinigte Provinzen vom Rio la Plata, in Bezug auf die Beseßung der Falklands - Inseln durch die Engländer, an unser Kabinet ge- richtet hat. Das Dokument erzählt ausführlich den ganzen Ver- lauf der Unterhandlungen. Die Frage, ob die Souverainetät úber jene Jnseln der ronn Großbritannien oder den vereinigten Provinzen zustehe, wird mit großer Genauäigkeit untersucht und in Z Abschnitten behandelt. 1) Die Éntdeckung der Jn-

seln, die durch verschiedene Europäische Nationen gleich- zeitig bewerkstelligt wurde. 2) Die föórmlihe Occupa- tion derselben von 1764 bis 1774 und der darauf fol-

gende Streit zwischen England und Spanien. 3) Der Zustand der Jnseln nah Beendigung jenes Streites in den leßten 60 Jahren. Der Gesandte schließt mit einem formellen Protest gegen die Souverainetät, welche Großbritanien sih in der leßten Zeit über die Falklands-Jnseln angemaßt habe, so wie ge- gen die Beraubung und Vernichtung des der Republik gehöri- gen Etablissements in Port Luis durch die Englische Korvette ,¿Clio‘/, und fordert Schaden-Ersaß wegen aller Folgen jenes Gewaltstreiches.

Aus Mexiko und Havana if ein Königliches Paketboot angekommen, welches gegen 300/000 Dollars an Baarschaften am Bord hatte. Es ist am 22sten aus Mexiko, am 27sten aus Vera-Cruz gesegelt. Bravo und Canalizo waren aus Oaxaca, wo sie sich einige Zeit mit einer starken Infanterie gehalten hat- ten, vertrieben worden. Canalizo stand in der Nähe von Mexico mit etwa 500 Mann Jnfanterie und Kavallerie. Ein Brief aus Oaxaca vom 14. Márz sagt: „Jn unserem Staate herrscht vollkommene Ruhe, und man hat Maßregeln ergriffen, um die Insurgenten unter Canalizo von einem neuen Angriff abzuhal- ten.‘ Das von dem Repräsentanten-Hause ernannte Finanz- Comité hat seinen Geseß-Entwurf eingebracht, dessen Basis die Einziehung der Klostergüter (zu 20 bis 30 Millionen geshäßt) zu Gunsten der Staats-Kasse bildet. Die Geschäfte waren in Mexiko und Vera-Cruz im Zunehmen.

Niederlande.

Aus dem Haag, 21. Mai. Jhre Majestäten der König und die Königin sind gestern nah dem Loo abgereist. Se. Kö- E nigl. Hoheit der Prinz Friedrich hat sich nach dem Helder be- E

eben, vermuthlih um das Linienschiff „„de Zeeuw‘/ vor dessen i bgang nach der Ostsee zu inspiciren. j

Das Schiff „Algiers‘/, mit welchem der General-Lieutenant van den Bosch aus Batavia gekommen ist, hat diese Reise in 106 Tagen zurückgelegt.

Deutschland.

Leipzig, 6. Mai. (Allgemeine Zeitung.) Unsere vielbesprochene Messe ist zwar beendet, aber die Folgen derselben theilen sich in tausend lebhaften Schwingungen allen zum Zoll-Ver- bande gehörigen Deutschen Ländern mit, die nun kein Schlag- baum mehr trennt. Dahin wurden zum erstenmale wieder viel- fahe Verbindungen an eknüpft. Es war die erste Deutsch'e Messe von ungetheiltem Interesse für Nord - und Süúd-Deutschland. Offenbach ivar und bleibt doch nur eine stellvertretende Ablage- rung. Da es kaum einem Zweifel unterliegt, daß Frank- furt a. M., bei dem es Seyn oder Nichtseyn gilt, beitre- ten werde, so wird künftig Leipzig mit Frankfurt theilen, Sachsens Fabrikfleiß dabei eher gewinnen, als verlieren, Denn so viel hat sich schon jet in Leipzig deutlich genug heraus-