1834 / 149 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Jtalten.

Florenz, 19. Mai. Die jüngste Tochter Sr. K. K. heit des Großherzogs, die Erzherzogin Maria Maximilian ist in der Nacht vom 18ten d. Tad einer langen und s{chweren Sit Tode abgegangen. Sie war gehoren am 9. Ja-

S panien,

Madrid, 16. Mai. Die heutige Hof Zeitung enthält folgenden amtlichen Artikel: T E A Dekret Bn 1. April festgesezte Termin abgelaufen, machte der Staats- Sekretair der Finanzen die im Artikel Z obenerwähnten Dekrets bezeichnete Junta mit allen, sowohl von inländischen als von ausländischen Häusern in Betreff der durch die Regierung aus- geschriebenen Anleihe von 200 Mill. Realen (50 Mill, Fr.) ie a Anerbietungen bekannt. Die Junta, welche die- elben mit eben \o viel Sachkenntuiß as Eifer in Berag- thung gezogen , is der Ansicht, daß die gemachten Verschläge, obgleich weit vortheilhaster als diejenigen, unter welchen von der Spanischen Regierung iy, den vorhergehenden Jahren An- leihen abgeschlossen wurden, nicht dem augenblicklichen Stand unsers Kredits, bei dem Höhepunkt, welchen die öffentlichen Fonds auf dev, einheimischen Und ausländischen Börsen be- gen und bei der glücklichen Ausficht, welche die politische age der Vconarchie darbiete, entsprechen. Der Regentschafts-Rath, mit Be ugnahme auf die Bestimmungen des Art. 4. obigen De- krets, i derselben Veeinung. Dieser hohe Nath bemerkte, mit nicht weniger Weisheit als Unparteilichkeit, daß die Anerbietun- gen, welhe seiner ‘Präfung unterlegen, uicht annehmbar seyen, weil mehrere unter ihnen die Anwendung legislativer Maßregeln erheischen, und weil keine unter ihnen, in Betracht der Fortschritte und notorischen Besserv“zg, welche sich für den National-Kredit in den le6tverflosseney, Monaten kund gaben, so vortheilhaft sey, wie man mit Becht hätte hossen können. Die Ansicht des Re- entschaftsra*)s geht demnach dahin, alle diese Anerbietungen um 0 mehr dbzuweisen, als der Regierung die nêthigen Hülfsquellen zu Got stehen, um den früheren Verpflichtungen des Staates zu geV.ägen. Der Ministerrath ist gleichfalls dieser Meinung, besonders Wenn in Erwägung gezogen wird, daß mit jedem Tag die Lage der Regierung sich bessert, und daß es immer noch Zeit seyn dürfte, die Nation, sobald das Bedürfniß es erßkeischt, mit Vortheil in spätere Anlehns-Unterhandlungen treten zu lassen. Da überdies der Ministerrath es abgelehnt, die Verantwortlichkeit in Betreff der Lösung der Frage, wegen Anerkennung der in den Jahren 1820, 21. und 22 abgeschlossenen Anleihen, auf sich zu nehmen, eine Frage, ‘welche die Regierung J.-M. entschlossen is, den allgemeinen Cortes des Königreichs vorzulegen: so hat der- selbe seine Meinung, -nach welcher man vorziehen sollte, die Staats-Ausgaben durch die" sichersten und mindest lästigen Mit- tel zu bestreiten, ohne cin neues Anlehn bis zur Zusammenkunft der Cortes aLzuschließen, der höchsten Genehmigung Jhrer Maj. dér Königin: Regentin untcrstelt. Jhre Maj. hat es geeignet O sich dem Rath Jhres Ministeriums anzuschließen. i o werden also die Cortes, während unterdessen die Grund- lagen des Staats - Kredits durh wichtige Verbesserungen in den Sinanzen und in der Gesammt -Staats- Verwaltung {h immer mehr heben werden, auf den zu erwartenden Vorschlag der Re- gierung zu entscheiden haben , ob es Noth thue, den Kredit der Nation, aus Unzulänglichkeit der gewöhnlichen Hülféquellen und um nicht das Volk zu belasten, in Anspruch zu nehmen. Aus dem Gesagten erheit nun offen Und feierlich, daß, mit der Wie- derherstelung der Grundgeseze der Monar-hie, in Spanien eine neue Aera der Ordnung und Geseslichkeit beginnt, cin Um- stand, der schon für sich allein genügend ist, um späterhin jede Art der in Rede stehenden Finanz - Operationen mit größerem Mußen und sicheren Vortheilen ins Werk zu schen.‘

Es wird hier mit Bestimmtheit versichert, daß der Minister des Auswärtigen dem Päpstlichen Nuntius in Folge seiner Ant- wort auf die Cirkular - Note des Hrn. Martinez de la Rosa seine Pässe zugestellc habe,

Der Jndicateur vom 2sten d. will briefliche Mitthei lungen aus Cadix haben, wonach" man daselbst aus Lissabon in Erfahrung gebracht habe, Don Carlos habe mit seiner Familie bei Dom Pedro Zufiuchi gesucht. (Die über Engiand eingegan- genen direkten Nachrichten aus Lissabon melden hiervon nichts.)

P ortugal.

Der Privat- Korrespondent der Times schreibt unter dem 9ten aus Lissabon Folgendes: „Die Regierung ist im Begriffe, das Dampfboot „Counteß of Pembroke“/ abzusenden, und ih beeile mich, Jhnen mit dieser Gelegenheit die neuesten Nachrich- ten über den Stand der Portugiesischen Angelegenheiten zu mel- den. Der Quadruple- Allianz - Traktat ist von dem diesseitigen Kabinct unterzeichnet. Die Verzögerung des sörmlichen Ab- \chlusses lag, wie ich aus sicherer Quelle weiß, lediglih daran, daß Dom ‘Pedro und seine Minister eine Zeit lang Anstand nahmen, Dom Miguel den Titel eines Jufanten des König- reichs cinzuräumen; im übrigen war alles längst zugestanden. Das ungünstige Wetter trug die Schuld, daß Terceira nicht alsobald bedeutendere Fortschritte in seinen Unternehmungen machte, wie wir sie von ihm erwarten zu dürfen glaub- ten. Gleichwohl hat er nunmehr seine Operationen begon- nen, und laut seiner hier eingegangencn Depesche rúckte er am lten d. in Castro d’Ayre ein, nachdem ex die Miguelisten mit großem ‘Verluste ihrerseits in die Flucht gejagt und ihnen 120 Gefangene abgenommen hatte, Seitdem, verlautete es, scy er vor Mangualde, und General Azeredo vor Vizeu gerüct, und in dem Augenblicke, in welchem ih mein Schreiben abfasse, erwarten wir über die Einnahme Coimbra's Nachrichten. Die Depeschen des Generals Aviles und des Gouverneurs von Lamego statten Bericht ab über die reißenden Fortschritte der constitution- nellen Sache und machen sämmtliche Städte und Pläße nam- hafte, in denen die Regierung der Königin proflamirt ist und Frei-Corps errichtet werden. Z Obersten, 2 Oberst-Lieutcnants, 4 Ma- jore, 31 andere Offiziere, 2 Armee-Chirurgen und 167 Gemeine habet die Fahnen Dom Miguels verlassen und sich dem Corps des lelztge- nonnten Generals angeschlossen. Der Bericht des Gouverneurs von Aimeida meldet die Organisation von §39 Ueberläufern, und die Nachricht, daß 46 Spanische Karlisten, deren Namen aufge- führt werden, von der Befreiungs - Armee gefangen genommen wurdén. Der Miguelistésche Gouverneur von Braganza ist sammt dem Bischofe der Diöcese, als sie beim Einrücken der con- stitutionnellen Truppen auf einer Fähre nah Alvoa überzusezen versuchten, gefangen genommen. Diese Ereignisse sind an sich wichtig genug, aber für noch bedeutender gilt rür die Versiche- rung eines meiner Freunde in Cartaxo, der mir schreibt, allem Anschein nach werde Dom Miguel in Kurzem Santarem ver- lassen müssen. Auch Bernardo de Sa hat den Miguelisten, nach seinem “Berichte vom bten d, aus Faro, am Tage zu-

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vor einen Verlust von 350 bis 400 Mann bei ebracht. Die Britischen Kaufleute in Porto sind, nach ca ihrer Briefe zu schließen, die ich selbst gelesen habe, mit dem Dekrete der Regierung, wonach “eine allgemeine Handels - Freiheit pro- kiamirt wurde, keinesweges unzufrieden. Sie befürchten nicht im geringsten die Französishe Konkurrenz, da Frankreich gar nicht im Stande ist, die Fabrik- Artikel so wohlfeil zu liefern, ais es in England geschieht. Außerdem gehen drei Viertheile der hier eingeführten Englischen Manufaktur - Waaren nah Spa- nien, und Frankreih wird die für Spanien bestimmten Arti- kel s{hwerlih nah Portugiesischen Häfen schicken, da sle durch die Pyrenäen direkt nah dem Lande ihrer Bestim-

mung eingeschmuggelt werden können.“ Vom 10ten Mai. „Am 8. d. isk in Figueira und Coimbra zu glei cher Zeit die Regierung der Königin proklamirt worden.

Die 550 Mann starke Miguelistische Besaßung hatte den ersten Plaß verlassen, und es leidet feinen Zwe.fel, daß dies Corps in die Hânde des wachsamen Terceira fallen wird. Nach einem gestern früh datirten Briefe ist Napier im Begriffe, nach Coim- bra aufzubrehen. Wir erfahren außerdem, day der Visconde von Villa Garcia , dex Brigade- General Manoel Cactano und der Oberst Guedes die Fahnen Dom Miguels verlassen haven und zu der Partei der Königin übergegangen sind. „Jn cinem

kleinen Gefecht in der Nähe von Mearvao verlor der Feind 11 Gefangene.“ Aus Porto theilt die Times unter den 1lten d. ebenfalls eine Korrespondenz mit. „„Am

Sten d., heißt es in derselden unter anderm, „zog Terceira unter dem lautesten Jubel der Einwohner in Coimbra cin. Eine beträchtlihe Anzahl Offiziere und 200 sonstige Ueverläufer hatten sich dem immer glücklichen Villaflor unter- worfen, 150 Miguelisten fand man außerdem in den Hospitälern. Das feindliche Corps zieht sich in ziemlich aufgelöstem Zustande

nach Santarem hin, um sh mit den Ueberbleibseln der Migue- | | Heran, daß das Vieh

listishen Armee zu vereinigen. Es heißt, der feindliche General Joze Cardozo habe sich in Coimbra eingesteilt und dec Königin gehuldigt, ein Gerücht, das noch der Bestätigung bedarf. Jn Aveiro und sämmtlichen Pläßen der Küste ist jedoch bercits die constitutionnelle Regierung proklamirt. General Rodil hat den lebhaften Wunsch geäußert, an dey glänzenden Erfolgen der Trup- pen der Königin thätigen Antheil p! achmen.““

Im Desterreichishen Beobachter liest man: A welhem Grade die neuesten Maßregeln Dom Pedro’s zum Nach- theile des Englischen Handels den in Lissabon wehnenden Enge lándern mißfallen, sicht man am deutlichsten aus dem verán- derten Tone, in welchem die in Londoner Zeitungen mitgetheil- ten Lissaboner Korrespondenz: Artikel abgefaßt sind. Da man aus früherer Zeit weiß, wie wenig den - durch Londoner Blätter

| über Porcugal verbreiteten Nachrichten im Einzelnen zu trauen

ist, so darf man wohl die Greuelthaten, welche nunmehr im Uchermaße Dom Pedro und seinen Freunden zugeschricben wer- den, eben so wenig für lauter witkliche Thatjachen annehmen, wie dies vor ein paar Jahren in ähnlicher Weise von den hin- sichtlich Dom Miguels und seiner Anhänger verbreiteten Erzäh- lungen galt. Es wird: jeßt in den Lissaboner Briefen unter Anderm behauptet, in dem Mislitair-Gefängnisse des Castells St. George scyen von hundert und vierzig Marine- Offizieren, die dort seit Wegnahme der Miguelistischen Escadre eingesperrt. wa- ren, nur noch sechs am Leben, die übrigen, theils an der ih: nen zu Theil gewordenen schlechten Behandlung (weil sie sich) weigerten, Dom Pedro zu dienen), theils an Mangel der nô- thigsten Lebensbedürsnisse gestorben, theils von dem Kerkermei- ster, der schon vor mehreren Jahren auf der Jnjel Terceira we- gen seines grausamen Verfahrens gegen die gefangenen Migue- litischen Offiziere bekannt war, und den Dom Pedro deshalb eigens nah Lissabon berufen hat, auf andere Art bei Seite ge- hat worden. Es wird ferner erzählt, daß ähnliche Dinge in dem Thurme von St. Julias vorgceëommen, und daß nament- lich viele Geistliche in den dortigen unterirdischen Kerkern auf verschiedene Art umgekommen seyen. Auch sind in den Stra- ßen von Lissabon neuerlich bei Nacht häufig Mordthaten vorge- fallen, wahrscheinlih weil die zahlreiche und aus sehr tüchtigen Leuten bestehende Polizei-Garde ohne Ausnahme Dom Miguel gefolgt is, und man die Straßen-Polizei feitdem den Búrzer- garden úberlassen hat. Jn den leßten Tagen war der Buchhal- ter eines der ersten Französschen Handelshäuser auf diese Weise umgebracht worden. Die Streitigkeiten der Englischen Kauf- leute mit Dom Pedro's Gouvernement hatten Übrigens schon vor Erlassung des Dekretes vom 18. April angefangen; die Zei- tungen theilen unter Anderm eine von vierundzwanzig Englischen Handelshäusern unterzeichnete Beschwerde - Schrift vom 3. April mit, worin dieselben der Zoll-Verwaltung eine Verlezung der ih- nen zustehenden ‘Privilegien vorwerfen. Als Ursache der Veränderungen, welhe Dom Pedro ganz neuerlich wieder mit den Umgebungen seiner Tochter vorgenommen hat, will man, eben jo wie vor einigen Monaten bei der Entfernung ihrer frü- heren Erzieherin, Donna Leonora da Camara, die Besorgniß Dom Pedro's betrachten, die erwähnten Personen ständen -in Verbin- dung mit Santarem, und arbeiteten an der Aussöhnung der slreitenden Parteien durch die Heirath Dom Migueis mit seiner Nichte. Auch will man damit die von der Jnfantin Jsabella Maria beabsichtigte Reise na Lissabon in Verbindung seßen, wozu aber Dom Pedro seine Einwilligung nicht geben tvollte, weil er, wie man sagt, befürchtete, die Gegenwart der Infantin, sciner Schwester, würde es ihm unmöglich machen, seine Toch ter an aller Communication mit ihrem Oheim zu hindern. Alle Nachrichten aus Portugal stimmen darin überein , daß seit eini- ger Zeit bei beiden Parteien die Ueberzeugung seßr allgemein verbreitet iff, nur durch diese Heirath fônne dem Bürgerkriege ein Ziel geseßzt- werden, und. die Opposition Dom Pedro's und seiner Minister gegen dieses Mittel der Versöhnung shreidt man eben deshalb dessen Wunsche zu, bei der ersten Gelegenheit die Abdication zurückzunehmen, und sich selbst zum Könige von Por- tugal auszurufen.“

T0 d.

Berlin, 30. Mai. Das heutige Amtsblatt der Königl. Regierung zu Potsdam enthält die nachstehende Bekanntma- chung des Wirklichen Geheimen Raths und Ober : Präsidenten Herrn von Bassewiß Excellenz: „In Folge der Beschlüsse der Abgeordneten dec Ritterschaft zum Kurmärkishen Kommunal- Landtage vom 20sten November v. J , und der darauf ergan- genen Entscheidung Sr. Majestät des Königs vom Zten Februar d. J., ist die bisherige Kommission zur Regulirung der Kriegces- Schulden - Beiträge der Mitglieder des ersten Verbandes aufge- lôset, und zur ferneren Bearbeitung der vorkommenden Angele- gp eine anderweite Kominission eingeseßt, zu deren Mit- gliedern

der Herr Ritterschafts-Rath v. Monteton, s 4 General-Major v. Rudolphi,

der Herr Major v. Jagow auf Ruhstädt, 4 ¿ Hofmarschall Major v. Rochow auf Plessow, s ¿ Hofmarschall v. Massow,

Allerhôchst bestätigt worden, und welche die Benennung :

„Kommunal - Landtags - Kommission fúr die Krieges - Schulden: |

Angelegenheiten des ersten Kurmärkischen Verbandes‘

führt. Diese neue Kommission ist bereits konstituirt, und auf dieselbe sind alle Obliegenheiten Und Befugnisse der Kommission übergegangen. Es sind daher alle, die Krieges; Schulden-Angelegenheiten des ersten Kurmärkischen Verbandes betreffenden Mittheilungen, nicht ferner an diese, sondern an die neue Kommission zu Berlin, Spandauer Straße Nr. 59, zu rihten. Berlin, den 21. Mai 1834.‘ Der Magistrat und die Stadt-Verordneten zu Perle berg haben mit rühmlichem Eifer für die Verbesserung ihres Schulwesens nicht nur seit einigen Jahren bedeutende Opfer Behufs der Erweiterung desseiben und der Anstellung und Ba soldung tüchtiger Lehrer gebracht, sondern auch jeßt eine Summe von 150 Rthir. zur Anschaffung besserer Schul - Lehr - Apparate angewiesen.

Der Hallische Courier meldet aus Langensalza; „„Der Ort Groß-Uhrleben bat in diesen Tagen mit beträchtlichen Wasserfluthen zu kämpfen gehabt. Jn kurzer Zeit wurde ein großer Theil des Dorfs unter Wasser gesest. Jm Érdgeschoß der ‘Pfarr: wohnung stand das Wasser 3 Fuß hoch und bei den tieferliegen den Häusern geng es durch die Fen|ter:-Defsnungen aus und ein, so daß die Modbilicn (in der alcen Schmiede sogar die Wiege mit einem Kinde) umhergetrieben wurden ; die Bewohner kont ten sich nur mit Lebensgefahr in die obern Gemächer rettet, Einem Einwohner stúrzte ein Überschtes Nebengebäud2 Und ein Scheuer E, und in der Pfarre der Schafstall ; im Ganzen aber sind 18 Wohnhäuser nebst Nebengebäuden mehr oder minder beschädigt worden. Das Wasser drang so {nell nur mit großer Anstrengung gerettet werden fonnte. Die Feldfluren von Haus-, Horn- und Mittel: sômmern haben ebenfalls zufolge der IWasserstrôme sehr gelitten, und viele Wege in denselben sind durch angehäáufte Steine und durch Schlamia vngangbar geworden; besonders hab?n die neu bestellten Sommerfelder gelitten, wo die Saat theils überschwemmt, theils mit fortgerissen ist; der Angabe zufolge, sind die sämmt lichen Felder im Durchschnitt fast zur Hälfte ruinirt. Vei Kugleben ist der Schäfer mit mehreren Hundert Stü Schw fen im Wasser umgekommen.“

Berliner Börse. Den 30. Mai 1834.

Amt]. Fonds- und Geld - Cours -Zettel. (Preufe. Conr.) F WUIEI E P E S P L)

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E St. - Schuld - Sch. | 4 | 994 ( 985 fGrosshz. los. do! 4 ¡1028 | Pr. Engl. Aul. 18.| 5 [1033 | HOstpr. Pfandbr. | 4 | | 997 Pr Engl. Aul. 22.1 5 | | JPomm. do. A [1064 | Pre. Engl. Obl. 30| 4 | 954 | 94g FKur- u. Neum. do.| 4 1065 [1064 Präm.Sch.d.Seeh.| | 575 | 56f Sechlesische . do.| 4 |106t | Kurm. Obl. m. I. C| 4 | 982 | fikat.C.d.K.- u. N. | 68% ( 68 Neum.int.Sch. do! 4 | 982 | [Z.-Sch. d. K. u. N.|— | 685 | 087 Berl Stadt - Obl, | # | 995 | / Königsb. da. 4 | Holl, yoliw.- Duk L T, j s : j S | Bibing. do, 44 | 98 Neue do. |—| 18 |— Danz. do. in Th.| | 37 [Fredriched’or . . f 195 188 W'estpr. Pfandbr.| 4 1001 | fDigconto . .. G (4

Ausewürtige Börsen. Amsterdam, 25 Mai.

Niederl. wirkl. Schuld 5112, 5g do. 977. Kanz-Bill. 283. Span. Ff

58 7147, Cortes 305. Frankfurt a. M.., 27, Mai.

Oesterr. 52 Metall. 100}. 1008. 48 924. 923. 236 Mi. 12 24, —. Br. Bauk - Actien 1368, 1566. Yart:- ObI, - 140, Br,

Loose zu 100 FI. 2101. Br. Holl. 52 Obl. v. 1832 96g. 95i7- Poln,

Loose 651. —. Preuss. Präm. - Scheine v7. 365. do. 45 Aul Br

341, 50 Span. Rente 704. 7014. 38g do. perp. 44. 45 London, 23, Mai.

compt. 923. Belg. 984. Span. 37. 35

Portug. v. 1831 80 Griech. v. 1825 35, 34,

Columb. 28,

Cos. pr. x5, +7

Holl. 52 971. 212 528. \

Russ. v. 1822 106. Bras. 761. Mex. 6g 445. Parts, 24, Mal

52 Rente pr. compt. 106. 20. tin cour. 106 2 04

70,90 N cour, (0. 90 D Nen, N COMPS 97, 70.

97. 75. 52 Span. Rénte 733. 32 43. Cortes-Obl. 305. Belg.

Königlihe Schauspiele.

Sonnabend, 31. Mai. Jm Schauspielhause:

gen Vielliebchen! Lustspiel in 1 Akt, von A. v. Thale.

auf: Dcr Zeitgeist, Possenspiel in 4 Abth., von E. Raupach).

Ä Sonntag, 1. Juni: Im Opernhauje: L

Figaro, Oper in 2 Abth., mit Tanz. Musik von Neozart. Im Schauspielhause : Französische Vorstellung.

Guten Mor-

Die resy. Abonnenten zu den Französischen Vorstellungen

werden ersucht, ihre Abonnements-Billets für den Monat Juni

bis spätestens Sonntag, den 1. Juni, Mittags 12 Uhr, im Bil |

let-Verkaufs:Bureau abholen zu lassen. Königstädtisches Theater. Sonnabend, 31. Mai. Anna Boulen, Oper in 2 Akten. Musik von Donizetti. (Mad. de Méric, vom K. K. Theater della Scala zu Mailand: Anna Boulen, als siebente Gastrolle.) Preise der Pläse: Ein Plaß in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. 2c. Markt-Preise vom Getraide. Berlin, den 29. Mai 1834 _ZU Lande: Weizen 1 Rthir. 11 Sgr. 3 Pf., auch 1 Nthlr. 3 Sar. 9 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf.- auh 28 Sgr. 9 Pf-; große Gerste 22 Sg“. 6 Pf; kleine Gerste 21 Sgr. 3 Pf.; Hafer 23 Sgr. 9 Pf., auch 18 Sgr. 9 Pf.

17 Sgr. 6 Pf. und 1 Rthlr. 5 Sgr.; Roggen 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pr., auch 1 Rtblr.; große Gerste 25 Sgr./ auch 17 Sgr. 6 Pf; Hajer 21 Sg. 3 Pf.4 auch 16 Sge. 3 Pf. Eingegangen sind 1123 Wispcl 5 Scheel. Z Mittwoch, den 28. Mai 1834. Das Schock Stroh 9 Rthte. 15 Sgr., auch 6 Nthlr. 25 Sgk. der Centner Heu 1 Rthir. 5 Sgr., auch 29 Sgr. Branntwein-Preise vom 23. bis 29. Mai 1834.

_ Das Faß von 200 Quart nach Tralles 54 pCt. oder 40 pCt. Richter gegen baare Zahlung und sofortige Ablieferung: Kartoffel: Branntuein 16 Rthlr., auch 14 Rthle. : !

Kartoffel-Preise vom 22 bis 28. Mai 1834. Der Scheel 15 Sar., auch 8 Sar. Re!actiur Cottel.

: Geo. ukt vei A. W. Hayn. Beilage.

aufgeldseten F

5 Ad E Â

pr. compt. F tin cour, F

0 A i Eingegangen sind 221 Wispel. | Zu Wasser: Weizen (weißer) 1 Rthic. 0 Sgr, auch 1 Rrthlr. f

Nabiau, fabiau

Allgemeiner Anzeige Bekanntmachungen. Das im Sulaust rereise M G

Bekanntmachung. :

Es wird beabsichtigt, die in dem Landraths - Kreise 7 Meilen von Königsberg belegene Domaine 4835 . auf 24 Jahre im Wege

vom i. Juni Submission, zu verpachten.

der S e : e Pachrstucke bestehen : ; Die dem Vorwerk Viehhoff,

E

5 Werderhof,

Die drei Vorwerke enthalten:

| „J an Aer. + + - - -.° 1134 Morg | pjan Wiesen. -- 54A 8 | an Gárten. +25 9 an Weideländereien . 1270 5 e) an unbenußten Lände- : reien. «o... 05.

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| wird davon gétrennt,

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Die Hochzeit des F

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I): - Nüúdlauken und 4) aué der Brau - und Brennerei nebs dem Ver- lagérecht von 8 Krügen und Schankhäusern.

Beilage z

. 1615 C1 Ruth. 84 5 26 # 163 ? 47 s

Summa 83110 Morg. 914 (JRuth.

die Aecker mit der Hälfte zur zweiten und mit d älfte zur dritten und vierten Klasse, die

d a / b sen größtentheils zur zweiten Klasse gehören , und Vie cidelándereien 109 Morg. 3 Ruth. an guten

Roÿgárten enthalten.

je mit der 1 und golizei-Verwaltung des Domaine

nt-Amte überwiesen. Nf den Grund der Verfugung des

inisterii vom 5. d. M. wird dieß unter Vorbehalt

der fernerweiten Bekanntmachung de

gungen und des Termins zur

Aufforderung befannt gemacht - nissen der

tlustigen die gewünschten Nachricht Vednigsbers den 16. Mai 1834.

Königl. Regieru

il. für die Verwaltung aren; Domainen und Forsten.

Bekanntmachu

t Bezugnahme auf die Bekanntmachuug vom 31. A S wird hierdurch zur Kenntniß des

ezember v. I. Dublifums gebracht , daß

zum Verkauf der Holländérei Gnageland ein an- derweitiger L R auf en

Un im Geschäfts - Local der Torf - Fa land, Vormittags um 9 Uhr, vor Rath Freiherrn von Salmuth, Die Verkaufs-Bedingungen fönnen

rer Registratur als bei der Torf- Factorei in

land und bei dem Domainen-Rent-A eingesehen werden.

Nach denselben wird die Holländerei Gnageland mit «iner zu Wiesen geeigneten Forfiparzele von 48 Mor- gen 52 C3Ruthen , alternativ, sowohl im Ganzen, als auch in mehreren einzelnen kleinen Parzelen von 4 bis 8 Morgen N G Os als freies Eigen- hum zur Veräußerung gestellt. | j s A an der Odec und die Nähe Stettins sind

* für die Viehzucht und andere Benugzungsarten ganz

Ae uno, i s gehören dazu: G an Gebäuden :

4) das Haus des ersten Torf - Faktorei- Offizianten, eldes sich zum herrschafclichen Hause oder für e: Piehiuht einzurichtende Wirthschaft

eine zur eignet,

9) 4 Familienhäuser für resp. 7, 6, 4 und 2 Familien,

3) 2 große Viebställe 4) 6 kleinere Ställe, 5) 2 Backöfen,

6) das Haus des zweiten Offizianten nebst 2 Ställen.

An Grundftückcn :

A. Von der Holländerei incl. des Borthschen Etablis-

sements, an

4) Hof- und Baustellen 2) Gärten

3) urbaren Wiecen 401 4) noch zu radenden Wiesen 47 5) Rohrkämpen 28 6) Wegen und Dämmen 6 7) Grâben 40

477 Morg. 17 [IRuth.

B, Von der For 48

Die Minima des Kaufgeldes sind, ferung im Ganzen incl. der schaften

für die in

QRuthen Wiesen uberhaupt

Die Uebergabe finder am 1. Ofto

diesjährigen Heu-Erndte fiatt. Stettin, den 14. Mai 1834. Kdnigl. Regier

eil. für die Verwaltung A Domainen und Forften.

Publicandum Das der verwittweten Amtmann L anisch gehörende, im Qu ach landschafelichen Principien auf

Steuern,

Kittel, geborne Kreise belegene,

Pachtung bisher verbundene Rent -

Einreichung der dies:

i bmissionen der resp. Pachtlustigen mit der en S | sh von den Verhäâlt-

Pachtstrücke zu unterrichten. Auch werden wir den mit näheren Anfragen an uns sich wendenden

3 Morg. 46 Ruth. 40 s 401 s s T8 5 - 36 5 ; ; £ 10 5 412 ¿

525 Morg. 69 (Ruth. Feuer - Ldschgeräth-

44,376 Thlr. 12 \gr.,

d eráußerung im Einzelnen : u O u e30 Parzelen gelegten 200 Morgen 64

6226 Thlr. 19 sgr. E

fbr die Hauptparzele incl. der Gebäude und Feuer-

£dschgerärhschafcen als besondere Besizung 8

4 lr. 2 sgr. 4 pf. E Lon ber d. I. nah der

n-Amtes Labiau

Königl. Finanz- r Pacht - Bedin-

en gern ertheilen.

nd der direften

ny.

d A,

ctorei zu Gnage- dem Regierungë-

angeseßt ift. sowohl in unse-

Gnage-

mte zu Stepeniß

5 52 -

beider Verau-

8 pf

ung der direften

Anne Elisabeth Culmschen

gemeinen

609

Preußischen Staats-Zeitung Fe 149:

p e E Ter A

Ober-Linderode, welches n tur einzusehenden gerichtlihen T

wendigen Subhast Bierungs-Termin auf den 24

vor dem Deput Ober-Landesgericht angesetzt worden, zu

Kbnigl. Preußs. Ober-Landesgericht.

ur All

November

luftige, welche annehmliche Zahlung zu leisten vermò- K i gen, eingeladen werden. Neigebaur. Franffurt a. d. O., den 6. Mai 1834. h : / Edictal-Citation

Avertissement

Ueber den Nachlaß des am 15. Mai

auf

vor dem Referendarius v. Malza geseßzt worden.

A A Va a durch vorgeladen, ihre Forderunge obigen Termine, auf dem Königl. Ober - Landesgericht

und einem besonders errichteten hierselbft , Vollmacht und Information ver Kommissarius anzuzeigen, und zubringen.

Bei

Termin aber haben sie zu t ihrer Vorrechte für verluftig erklärt, Forderungen nur au daëjentgé, ldenden Gläubiger von der verwiesen werden. den 14. Mai 1834.

der sich meldend übrig bleiben möchte, Frankfurt a. d. O. ,

bel verstorbenen Gerichts -Amtmanns Antrag der Beneficial - Erben dations - Prozeß eröffnet und dung und Nachweisung der

ein

den 9. Augusi

alle unbefannten

entweder in Person oder die B

unterlassener Un

Königl. Preuß. Ober-Land

1) d d

v d

zu machen haben, dem Deputirten H den 25. Auguß d. I anberaumten Termine mächtigte auf dem Obe und ihre Ansprüche a l widrigenfalls sie damit unter Amortistrut ) mente werden präcludirt werden und ihnen deßhalb n wird auferlegt werden.

wich,

ftruct

für g

ga

dem

13030 Thlr. 5 gr. abgescäute Rittergut Jeleniec Nr.| B

25 (früher Nr. 62)

Lepsius hierselbst angeseßt. Die Taxe und der neueste H

tur einzusehen. Marienwerder, den 6. Mai 1834 Königl. Preuß. Ober-La

it zur nothwendigen tion gestellt, und der Biertungs-Termin auf

den 15 Decemb vor dem Deputirten Herrn Ober-Land

Subhasta-

er c. etgerichts-Assessor

ypothefenschein sind

jederzeit in d iesigen Ober-Landes erichts-Registra- | und eit Uen h s auf 53,347 Thlr. 24 sgr. 1 p

Thlr. 2 sgr. 5 pf. gewürdigt worden

und

ndesgericht.

H

term 16. September ; erschreibung über 1000 Thlr. Cour. zinsbar zu womit der Biermann bei Uebernahme |und die abwesenden Gebruder Schreiber und deren,

5 , er Rendantur dem Domcapitel Caution bestellt |\o wie der obgedachten Verstorbenen Erben und Erhb-

hat, und;

2) die Schuld- capitularen und de dato Pießpuhl de 4000 Thlr. Gold, zinsbar zu 5 gen auf das Rittergut Pieupuhl nebst beigefügtem Recognitions-

Urkunde vom 21. September 1807, mittelst wel- den bekannten Erben,

er der Domkämmerer Biermann dem Dom- { ebenfalls mit diesem Capitale jon | de e dem Hypotheken - Scheine |wird,

Subingressation vom 5. Ja-

cher capite l beftellt hat, so wi über die geschehene nuar 1808,

verloren gegangen sind, so werden welche an diese Docum

ein ewiges Stillschweigen wi! Denen, welche am persönlichen Er Bekanntschaft hier haben, werden hier- |H

ind und keine : f ¿-Râäthe Klipsh und Kette ler zu Fraßtzig/-

mit die Juftiz-Commission und J Vorschlag gebracht. ;

Magdeburg, den 2. Mai 1834.

Der erfte Senat des Königl.

Auf den Antrag der

Ehemann, : durch vorgeladen, in dem

licher Verlassung angeste den 19. Dezember d. I-, anberaumten Termin persönlich, od hörig legitimirten Bevollmächtigten Klage vollständig zu beantworten, conturoaciam der in der Klage en eständig erachtet, die Ehe getrennt, un den allein {uldigen Theil erklärt werden wird. Neuwarp, den 8. Januar 1834.

Königl. Preußf.

Das,

soll nebs

vor dem H dowsfi, Morgen

Nachricht bekannt gemacht, i ) täten dem Meistbietenden werden zugeschlagen werden, [liter und peremtorish vorgeladen, f auf die etwa nachher einfommenden Gebote nicht 5 M

den soll, insofern nicht geseßliche] vor dem hièsigen Amts-Gerichte zu gestellen,

weiter geachtet wer sen.

Hindernisse eine Ausnahme zula l | Nach der gerichtlichen Taxe yom 24. August 1833| mäß verurtheilt werden soll. resp. 14. Januar 1834, ist Wilkowo nebft Bielawy f. und Siekowko auf 37,149 | April 1834.

Edictal Sittat

Da folgende zwei Documenté: f von dem vormaligen hiesigen Domcapitel

em ehemaligen Domkämmerer Biermann u1- 1807 ausgestellte Schuld-|lenen und deren unbekannte Erben und Erbnehmer auf

pCt.,

ustiz- Commissarius Lüdecke z

Landesgerichts.

Edictal-Citation. ; Ehefrau des Matrosen Stein- Marie Sophie, gebornen Sassenhagen, wird ihr welcher sh im Jahr 1827 entfernt, i n g. zur Beantwortung und In-| Da dex Definitiv-Abschluß der Theilung des Nach-

n auf Grund bôs- |lasses der am 26. September 1825 zu Freienstein ver- Winter-

ion der von derselben wider ih

Subhastations-Patent

im Großherzogthum Posen und dessen Kosteti- Kreise belegene, zur Victor Graf von Szoldrzki- : adelige Gut Wilkow9o, De, dem dazu ge»drigen Vorwerke Bielawy und Dorfe Siekowko dfentlich an den Meistbietenden

Konkurs - Masse gehörige

verkauft werden, und es is hierzu Bietungs-Termin auf

den 9. Dezember d. J. i ; i errn Landesgerihts-Rath Grafen von Posa- Rettich zu Moidentin, wegen einer

8 um 10 Uhr allhier angeseßt den. r. N. 2, der le¿tere, welcher fih seit Anfan des [hier gewün hr allhier angese8t worden. \Thl i ane, I eia seinem bishe- Hebescheine, auf Kofien und Gefahr der Eigenthümer.

daß in demselben die Reali: rigen Wohnorte, heimlich. entfernt dierdurch edicta- e E P IoA Pevonieren erbalten die Hebésideine ,

esiufähigen Käufern wird diese

ieroon sind jedoch die in Folge

E E D D B B WT

dem Kaufmann jauf 4340 Wilhelm Gottlob Erler gehörige , Mannlehnrittergut [nicht in Abzug gebracht.

[hes nah der in unserer Regiftra- d der axe auf 17,391 Thlr. [4 Wochen vor dem Termine einem Jedem frei, uns

98 sar. 4 pf. abgeschäßt worden, soll im Wege der noth-idie etwa bei Aufnahme der Taxe vorgefallenen Mán- ation verkauft werden, und es if der gel anzuzeigen.

irten Referendarius Cottenet auf dem 3

der erbschaftliche Liqui- | j [-[2) der Schneider-Geselle Friedrich Berndt aus Trotha|mit der Vorderseite an den großen und freien Palais

bei Halle, seit etwa 50 Jahren; (Vermögen : 20 Thlr.) | Platz, mit der Hinterseite an den üapanischen' Palais- 3) der Fleischermeister Augui Gottfried. Beper von|Garten grenit, und von diesem einen Terrassen-Thet! inne hat, der von den mannigfaltigfen Blumen-Par-

0 Andr aus Keuschberg bei|tieen umgeben wird, verbindet mit einer überaus be- Lügen seit 1797, um welche Zeit er als Soldat |quemen Eintheilung seiner innern Bauart, alle Rec der Polnischen Conföderations-Armee der Schlacht einer zu jeder Jahreszeit angenehmen Wohnung.

Termin zur Anmel- Ansprüche der Gläubiger

Cr.» hn als ODeputato an- n (pätestens. in dem

sehenen hiesigen Juftiz-

meidung ihrer Ansprüche im auf deren Todes - Erklärung bei dem unterzeichneten zu gewärtigen, daß sie aller Gerichte angetragen worden, verschollen,

was nach Befriedigung|6) Johann Carl Maedigke, unehelicher Sohn dex Ma-

und Pfandverschreibung des Dom- j ] Obristwachtmeisters von Wulffen | vor dem Deputirten, Herrn Landgerichts-Rath Model,

den 16. December 1806 über |an hiesige Gerichtsstelle vorgeladen und aufgefordert,

ente als Eigenthümer, Cessio- è narien, Pfand - oder sonstige Briefinhaber Ansprüche [ausgeantwortet worden, anzuerkennen und zu überneh- hierdurch vorgeladen, in dem vor |men \{chuldig , von denselben auch weder Rechnungsle-

errn Auscultator Fischer auf Vormittags um 11 Uhr, persönlich, oder dur Bevoll- | davon: noch vorhanden, zu rlandes - Gerichte zu erscheinen | sollen.

nzumelden und nachzuweisen,| Halle, den 3. Januar 1834.

llten Ehescheidungs-Klage auf storbenen verwittweten Frau Hauptmann v. XWl Henriette Albertine, geb. v. Winter-

Vorm. 11 Uhr, so werden sämmtliche unbekannte

widrigenfalls er in|sch innerhalb dreier Monate, |pd thaltenen Thatsachen |am 31. October d. I. Vormittags

Stadtgericht.

S D D:

für die Preußischen S

bäuerlichen Verhältnisse von Siekowko nothwendigen

Die Taxe und der neueste Hypotheken - Schein, so

1834, D 1 L eit in unserer Negiftratur eingesehen werden. Fraustadt, den 1. Mai 1834

welchem Kauf- i é dnigl. Preuß. Landgericht.

Es sind folgende Personen :

taaten.

Der Johann Herrmann Christian Wallje, unehelic

Thlr. 1 sgr. 105 pf. veranschlagten Bauten S Os der Maria E und des Tischlerburschen 1 allje, geboren zu 2. Februar 181

Vébrigens feht während der Subhaftation und bis|und der Carl Nobian Friederich E Le EE Sohn der Sovhia Schlotter und des Schneidergeselleu Andreas Steffens zu Neukloster, geboren zu den 45. Juli 1813, werden hierdurch aufgefordert, si)

Deplif

am 1. September d. I

wie die Kauf-Bedingungen können zu jeder {icklicheu|hierselb| zur Genügung ihrer Militairpflicht zu ge“ stellen, bei dem ein theil, daß son| in Gemäßheit Recrutirungs - Gesezes vom 22. Februar 1830 sie wird verfahren werden.

für alle Male angedroheten Nach: S. 31 des revidirte! wider

A. ‘Neuklofter zu Warin, den 9. Mai 1834. Großherzogliches Amt.

1) der Conditer Friedrih Wilhelm rege von : hier, seit dem Januar 1810, zu welcher Zeit er in 1832 zu Trie-

Jung, if auf Saftli 4—500 Thlr.)

hier, seit 1800; 4) Johann Andreas Rosenkranz

Gläubiger hier-

bei Succutschow beigewohnt haben soll ; durch einen mit |5) Johann Georg Chriftian und Friedrich Adolph Gu- sao, Gebrüder

eroeismittel bei- ( mögen: mehrere 100 Thlr.)

und mit ihren und folgende Personen : rie Maedigke, geschiedenen Fischer in Giebichenstein

Masse noch p am 20. Mai 1818; (Vermögen : 140 Thlr.)

eôgericht- x 1831; (Vermögen : 42 Thlr.)

; 8) die verwittwete Gärtner Richter, ion (Vermögen über 200 Thlr.) ohne bekannte Erben verftorben.

den dritten Dezember e., Vorm. 10 Uhr,

nehmer auf den vierten Dezember ch., Vorm. 10 Uhr,

Hoheit des Prinzen Mitregenten - artige des Gebdudes und seine reizende Aussicht na dem Elbthale, der Stadt Dresden und den Gebirgen

Das an dem Japanischen Palais-Plaze in Neustadt

Straßburg in Condition gewesen und sich von da| Dreéden gelegene reiberrl. vou Pfiftersche Haus i nach der Schweiz hat begeben wollen ; (Vermögen : |aus freier Haud A E N E

Die seltene {dne Lage dieses Grundsücks, - welches

Es besteht aus zwei Etagen, wovon die erftere einer

l : ¡-|fleinen Saal und acht an einander fioßende Zimmei Schreiber , ersterer Tischler, seit |mit der Ausficht theils auf den Play, theils in den 1807, legterer Bäcker, (eit 1811, aus Wettin ; (Ver-|Garten enthält, einem Vorzimmer, einer Hinterstube, Garderobe und drei anderen Piecen.

Die zweite Etage besteht aus 4 Stuben, drei Ka-

binets, einer Leutefiuube, nebs mehreren Kammern, einer Küche, einem gerdumigen Boden und einer Plateform.

Das Parterre aus zwei Stuben neb| Kammern,

einer großen Küche, einem großen Garten-Salon nebfi

7) die geschiedene Strumpfwirker-Meister Ottermann, | Stube, welche auf die oben benannte Terrasse führt;

Johanne Marie, geborne Schwille, hier am 10. Juni [und die Hausflur, welche das Einfahren erlaubt. Im Hofe ist ein gewölbter Stall auf 4 Pferde, ein

i l Christiane So-|Wagénschuppen auf 4 Wagen, eine Kutscherftube unt phie, aeborne Borsdorf, hier am 25. Mai 1831; JELgUM get UITTNBa N eine Pumpe und der Ein- gang zum r

eller. Mit dem Verkaufe iff beauftragt der unterzeichnete

Es werden daher die vier zuer genannten Verschol-| Curator der Gan von Pfif

er. dvocat Drs. Gusiav Pohlaud in Dresden-

eine Landbesigung, ohnweit der Villa Sr. Königl. Meine Laudbeigung, os durch das Groß-

pCt., eingetra- sich vor oder in dem anberaumten Termine bei dem|der Sächsischen Schweiz ausgezeichnet, ist mit meublir-

am 5. Juni 1807 unterzeichneten Gerichte zu melden, N Scheine und der | Verschollenen für todt erflárt und deren Vermögen

der Nachlaß der Verstorbenen aber den bekannten Erben , oder als herrenloses Gut Caution |dem Königl. Preuß. Fiscus ausgeantwortet werden und die nach erfolgter Todes - Erklärung oder Präclusion sich meldenden Verschollenen und deren, oder der Verstorbenen nähere oder gleich nahe Erben alle Verfügungen der Erben, welchen das Vermogen des Verschollenen und der Nachlaß der Verstorbenen

alle diejenigen,

gung noch Ersay der erhobenen Nuzungen zu fordern berechtigt, sondern sch ledigli mit dem, was alsdann begnügen verbunden sein

sirung der Docu- Königl. Preuß. Landgericht.

Bekanutmachunsg.

Frau Emilie, verehelichte Erbpächter Müller, geborne ins, und deren Gatte der Erbpächter Ludwig Mul- r j haben, nachdem die erstere beim Kd- u Mandataren in|\niglichen Landgerichte Bromberg für mazorenn erflârt worden, in der vor demselben am 3. September 1833 abgegebenen, am gestrigen vor uns wiederholten pro- Preuß. Ober- |tokollarischen Erklärung die Gemeinschaft der Güter und des Erwerbes unter einander ausgeschlossen. Soenlanke, den 5. März 1834. i

Königl. Preuß. Friedens-Gericht.

(L. S.) v. Baczko.

cheinen behindert

hier- Bekanntmachun

l terfeld, Agnes er durch einen ge- feldt, bevorsteht ; 1 zu erscheinen, die Gläubiger der Erbschaftêmasse hierdurch aufgefordert,

und er für |selbs| anberaumten Termine bei dem unterzeichneten genfalls die Theilung des Nachlasses abgeschlossen wird,

§ 141. Th. 1. Tit. 17 A. L. N.

far seinen Antheil halten fönnen.

Stift R as den 14. April 1834,

Im Auftrage des nsn Churmärkschen Pupillen- ollegii.

Louis.

Edictal-Citation.

Auf den Antra wird in der Sache desselben,

ein peremtorischer

r Termin mit der|Monats Februar d. J. von Moidentin ,

ch am

Qi b. orgens 10 Uhr,

falls er der Klage für geständig erachtet, und

‘quatre chevaux, remise