1834 / 153 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

622 ädtishes Theater. i Der Kreuzritter in Aegypten, große gero e Oper in 4 Akten. Musik vom Königl, Hof-Kapellmei- er Meyerbeer. (Mad. de Méríc, vom K. K. Theater della Scala zu Mailand: Palmide, als ahte Gastrolle.) Preise der Pläse: Ein Plat in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. 2c.

r a E R I T

ge sagt în dieser Beziehung! „Die offiziellen und die Priva Korrespondenzen bezeugen, daß in der ganzen Levante eine zi

sich ungewöhnliche Bewegung unter den See-Streitkräften statt, findet. Wegen oder vielleicht unter dem Vorwand der BlokayÞ von Samos möchte Sultan Mahmud gern den Archipel offy piren. Die Stärke der Flotte des Türkischen Admirals win} zwar nur auf 20 Segel angegeben; allein man fügt hinzu, deg} sie bald verstärkt werden und daß der Ueberrest der Ottoman, hen Marine binnen Kurzem bewaffnet seyn wird. Es sind selbs Schebecken und Tartanen von Tunis und Tripolis requirirt wou

Köni

St. Zeit. Erwähnung geschehert, hat den Pfarrer, Bürgermeister Dienstag, 3. Mai.

und Kämmerer dieser Stadt veranlaßt, einen Aufruf zur Wohl- thätigkeit in die dortigen öffentlichen Blätter einrü>en zu lassen und alle cdle Menschenfreunde in der Nähe und Ferne er Un- terstübung der dur diese Natur-Erscheinung Verunglückten um so mehr aufzufordern, als leßtere ganz unbemittelt sind und ih- nen zum Wiederaufbau ihrer Scheunen, bei der Unzulänglichkeit des dortigen Kämmerei - Fonds, von dem Magistrate selbst feine

Beihülfe gewährt werden kann.

Preußis<he Sta

Allgemeine

den, und man hat eine nicht unbedeutende Aushebung von My

M 153.

N F nee 9 G0 9 M trosen und Galiondschis vorgenommen. Ein Theil der Russische Meteorologische Beobachtung. Paris, 27. Mai. Gestern Mittag kam der König nah Kriegsschi}e ist aus den Häfen ausgelaufen und mandvrirt iy 1834, [ Morgens | Nachmitt. | Abends | Nach einmaliger der Stadt, arbeitete mit den Ministern des - Kriegs , des dffent- anzen Schwarzen Meere, um die Mannschaften zu üben; d 1. Funi | v Uhr. 2 Uhr M 10 Uhr. Beobachtung. lichen Unterrichts und des Handels und besuchte dann in Ge- brigen werden bewaffnet oder güsgebessert. Nur zwei bie T 1g Va,» ari R E sellschaft der Königin und der Prinzessinnen die hiesige Gewerbe- | gig jegt die Dardanellen überschritten, zwei oder drei and E E E Luftdruck. , [337,7 9'’Par./338, 2 2 ’Par-/339,9 8 Par Quellwärme 7/1 o R.

Ausstellung, wo er seine Aufmerksamkeit vorzugsweise den Wol- | ßefinden si< im Bosporus oder in der Umgegend un

Luftwärme | 7,0°R. | 13,1°R. | 7/8°R. seiugwärme 12,0°R. | len-, Baumwollen- und Seiden-Geweben schenkte. viele no< auf den Werften. Es is \<wer, gena 4 li e : :

E 4-0) Ct 86 pCt Bodenwärme 9,8 ® R Die Heroge von Orleans und von Nemours ließen gestern | {gtistishe Angaben über diese ganze Marine zu erhalten, do A < Nachrichten

D N: balbkeiter L aa T 7 =* | frúh, in Begleitung ihrer Adjutanten und mehrerer Generale, | fann man sie auf 30 Fahrzeuge hätzen, von denen mehrere g Kronik des Tages.

R L 8 c 00 N. stuêdünst, 0,245 Rd. } einige Ane Me atentex auf dem Marsfelde mandvriren. | und \<werfällig sind. Seit achtzehn Monaten beschäftigt sg A a4 i

Wolken Ms N. -— iederschlag O. Der Belgische Gesandte, Herr Lehon, ist gestern von hier ] die Russische Regierung aufs thätigste mit ihrer Marine und hy Se. Majestät der König haben dem Küster und Schullehrer E nah Brüssel abgereist. bedeutende Verbesserungen darin getroffen. Zehn Englische Sez M Krucéow zu Groß-Schwersen, Regierungs-Bezirks Köslin, uad

Es befinden si< in diesem ‘Augenbli>e mehrere Belgische. Kommissarien in Paris, um mit der Französischen Regierun Über einen Handelsvertrag zu unterhandeln; bis jeßt aber so ihre Mission von wenig Erfolg gewesen seyn, denn M Du- chatel, heißt es, zeige sich sehr wenig geneigt, den Tarif auf eine für Belgien vortheilhafte Weise abzuändern.

s i wid Durch eine Königl. Verordnung vom vorgestrigen Tage 99x | 984 fGrosskz. Pos, do.| 4 wird der General-Präfektur-Secretair im Departement des Ais, Ostpr. Pfandbr, (4 | | 97 err Jayr, an die Stelle des verstorbenen Herrn Marchand- l'omm. do, 7 OE 0a R zum Präfekten dieses Departements ernannt.

À

unter diesen ein Dreimaster und 6 Schisfe von 74 Kanon} dem Schullehrer Köpke zu Baloau, Regierungs-Bezirks Dan- müssen in diesem Augenblick den Hafen von Malta verlassyF zig, das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen gerußt.

haben. Außer dieser Flotte, die unter dem Kommando des Adm} EETTES SIN N UETESR

rals Rowley steht, liegen noch mehr als 10 andere Linienschiffe u Fregatten bei jener Ansel und bei Gibraltar, und noch and werden von England erwartet. Für die Besa6ungen auf Mal} und Korfu ist auch eine große Quantität Kriegs - Munition u| einige Verstärkung eingetroffen. Mit Ausnahme einiger wen} ger Fahrzeuge, die in Kreta und in den neuen Provinzen ((| schäftigt sind, liegt die gauze Aegyptische Flotte meist segelfert,| im Hafen von Alexandrien. Sie besteht aus 9 Lintensgi

Berliner Börse; Den 2. Juni 1834.

Jm Bezirke der Königl, Regierung u Minden ist dem Kaplan Martin Lacêmann die er- sedigte Pfarr- Stelle zu Rösebe>, und dem Kaplan Neuffer die erledigte Kaplanei-Stelle zu Westenholz verliehen worden.

St. - Schuld - Seh. Pr. Engl. Aul. 18. Pr. Engl, Anl. 22. Pr. Engl. Obl. 30.

931 | 948 E EAR, 4 In dem Bezirk von Mantes (Departement der Seine und 3 e f tun g s - N a < L î c) E

e | ee de de e | de e O Am ÏS S 4 Sj

Präm.Sch,.d.Seeh. 597 59 ; : : ils mis H f Z Ad Odi u N. 681 | 68 Oise) haben sich bis jeßt hon 17 Kandidaten, meistenthei en, dem „,Masr“/ und „Akka‘’, jedes zu 138 Kanon 4 i a Aa D EAR 682 68+ | nisterielle, zu der neuen Deputirten-Wahl gemeldet. Man glaubt N „„Mesallet - el- Kebireh/“, „Mansurah““, Neid „Koniaht | S E Berl. Stadt - Oh!, 994 | T aber, daß sich die Mehrheit der Wähler wieder für ihren frühe- | und „Beilan‘/, sämmtlich zu 100 Kanonen, dem „Skanderi| ai j Königsb, do. | Holl. yoiiw. Duk.|— | 174 | | ren Deputirten, Herrn Fiot, der zu der gemäßigten Opposition zu 92 und dem „Abukir‘/ zu 90 Kanonen, ferner aus 7 Freu a R e Eibing. do. | 98 Neue do.|—|/ 18 | | von der Partei Odilon-Barrots gehört, entscheiden wird. Eben #0 | fen, 5 Korvetten, 18 Briggs, Kuttern und Brandern , und Y Pari, 28. Mai. Gestern Mittag hielt der König in Danz. dó, in Th|—| 57 |. 8 JErloaliehnd'or . .|—I0E (ILE, | treten an vielen andereti Orten eine große Menge von Kandi- | Fransportschiffen von 3 —600 Tonnen Last. Alle diese Schiss Neuilly einen zweisiöndigen Minitker-Raih Woatpt, FIRndhr.| #11004 1 PNEoOnto » -. * al 10 daten zu gleicher Zeit auf. Einige, wie die Herren Persil, | ind erst seit dret Jahren von Herrn von Cerisy erbaut wordas Die Abreise des Marschalls Soulc nach den Bädern von Thiers, Passy und Odilon-Barrot, haben sich sogar für verschie- } und befinden sich îm besten Zustande. Mutusch Pascha besch Mont d'Or is bis zum ten k. We, ausaecsrtzr worden; man Auswärtige Börsen. dene Wahl-Bezirke, oft für 7 bis 8 zugleich," als Kandidaten ge- ligt die Aegyptische Flotte, seitdem der Admiral Osman, wie h glaubt, daß der Minister 6 Wochen abwez)end jevn w-rde. Der meldet. fannt, zum Sultan übergegangen ist.‘ l Umstand, daß die M.n'ister sich vorgejitera z1 einer Konferenz

Amsterdam, 28. Mai. Niederl. wirkl. Schuld 522. 582 do. 97#; Ausgesetzte Schuld —. Kanz - Bill. 233. 418 Amort. 907. 345 735. Russ. (v. 1831) 975. Preuss. Prämien - Scheine 101. do, 42 Anl. —. Oesterr. 985. 53

Span. 71%. 35 4517- 5 E Antwerpen, 27. Mai. Span. 5g 704. Bras. 774. Zinsl, 164, Neap. 90, Metall, 1017. London, 27. Mai.

Cons. pr. compt. 924. Belg. 984. Span. 364. 39 45, 2. Holl. 52 97. 212 521, Portug. v. 1831 797 Griech. v. 1825 34, 33 Russ, v, 1822 1061. Bras. 761. Mex. 6g 434. Columb. 26,

Hamburg, 31. Mai. :

Oesterr. 52 Metall. 1004. 4g do. 92. Bank-Actien 1297. Russ. Engl. 1021. Russ. Holl. 954. Met. in Hamb, Cert. 97. Preuss, Präm.-Scheine 1131. Poln. 1294. Dän. 72. Holl, 58 954. 276 917-

Span: 82-A8, A2 537. i E S * - Wien; 28. Mái,

39 Mot. 0905, 4g 91, Bank - Acticn 1286, Lonso zu 100 Fl, 205. Part.-Obl. 137.

Die National-Garde von Alby im Departement des Tarn

soll aufgelôst worden seyn, weil sie sich geweigert hatte, den Na- Hiesige Blätter enthalten folgende Nachrichten a bei -dem Marschall Soult verjammelt-n, hat zu dem Gerüchte ou a ge 0 / /

Madrid vom láten d.: „Der Graf von Pußonrostro und dei Anlaß gegeben, da Leßterer unwohl \ey.

Man schreibt aus Toulon vom 21sten d.: „Das Linien- {i} „„Nestor‘/, von Herrn Luneau befehligt, is gestern Abend von Tunis wieder hierher P Der Zweck seiner Sendung war folgender : ie Französische Regierung hatte erfahren, daß der Bey von Tunis fortwährend den Bey von Konstantine mit Kriegs-Munitionen aller Art unterstüße, und ließ daher in aller Éil und insgeheim das Linienschiff ¿Nes- stor‘’ im Hafen von Toulon ausrüsten, um jenen Fürsten über diese Verlebung der Verträge zur Rechenschaft zu ziehen. Der "„Nestor‘/ ging gegen Ende des vorigen Monats von Toulon ab und zeigte sich vor Tunis. Der Befehlshaber , Herr Lus- neau, theilte die Depeschen, deren Ueberbringer er war, dem General: Konsul Herrn Lesseps mit. Der Bey gab ihren Vor- stellungen Gehöôr und versprach Frankreich jede Genugthuung.

dniglichen Garde erhalcen. Man glaubt, daß Rodil in Vis nah London antreten.

caya an Quesada’s Stelle treten und daß Latre den ‘Oberbesch(| Der Marquis von Dreux Brézé ist gestern in Paris ange- über die Spanische Expedition in Portugal bekommen - wir, fommen.

Angeblich will die Regierung, um das Uebel erblicher Municipali Die definitive Ernennung eines General-Gouverneurs von täten zu vermeiden, alle schon seit Jahrhunderten verkauften städti Algier ist noch immer nicht erfolat; wie verlautet, will man schen A A ae Mee Vp corona) mit e Ln hierzu die Ankunft des Genera Guilleminot e der bin- wieder an sich kaufen. ann würden alle Municipal- Beamten} nen wenigen Tagen in der Hauptstadr eintressen dürfte. Es ge- vom Volke gewählt, aber die Summe der dffentlichen Schul winnt immer mchr Wahrscheinlichkeit, daß dieser General selbst würde dadurch nicht vermindert werden. Herr Gonzalez Allen} in der gedachten Eigenschaft nach Algier gehen werde.

reist mit cinem Auftrage der Königlichen Schulden - Tilgungs Man spricht von der nahe bevorstehenden Pubdlication ciner Kasse nach Paris. Noch immer keine Hoffnung auf baldiz} Königl. Verordnung, wodurch die Regierung von der ihr im Einberufung der Cortes. Das Ministerium verspricht sie for} Einnahme-Budget eingèräumten Befugniß, gewisse, bisher ver- Murat L E E SE als m äußersten NMothfall an dée} hoten gewêsene Handels - Artikel gegen einen E Zoll N h ; ; iusführung seines Versprechens denken. Féankreich zuzulassen, Gebrauch machen werde. Der Entwur Man versichert, daß der - Nestor autorisirt war, im Weige- Heute schloß 5proc. Rente pr. compt. 106. 10. fin cour Le Kb c endna soll bereits dem obersten“ Handels-Rathe vor- rungsfall Gewalt zu gebrauchen. : 106. 15. 3proc. pr. compt. 79. 70. sin cour. 79, 75. Spr liegen und die Einfuhr-Erlgubniß würde mit dem 1. September

In den Depeschen, welche die Regierung vom Adintzal Map, pr, oi, 09 40. fBin-cont, 07,45, Moree, U oan,

Noussin erhalten hat, und worin dieser Diplomat das Marine- | Rente 737. 3proc. do. 442. Cortes-Obl. 314. Belg. 99. PreusM Herr Viennet hat das nachstehende Schreiben in das Jour- Ministerium auéschlug, soll derselbe, Wie. V L e Präm.:Scheine 225 Fr. nal des Débats eintúcken lassen: „Jch hôdre, daß ich in gewissen glei): angettige Dage: 20a ex. einen s o us A6 Zeitungen als das einzige Mitglied der Französischen Akademie \cen der Pforte. und Mehmed Kli Iss d E, é ft Frankfurt a. M., 30, Mai. Oesterr. 5proc. Metal bezeichnet worden bin, das sich einer Lobrede auf den General wollte nämlich eine Anleihe negociiren E l N [4 nie } 10012 1003. 4proc. 9212. 923. 21proc. 545. G. 1proc. U von Lafayette als Preis der Beredtsamkeit widerseßt hat; eben Aeayptens als Garantie anen. De uttan se er t 234. Bank-Aktien 1570. 1568. Part.-Obl. 1404. 1397. Loose ¡M so hdre ih, daß diese Behauptung mit Schmähungen aller Art klárte, daß Mehmed, der nur ein ags der R M b 100 Gulden 210 Br. Preuß. Präm -Sch. 585. 581. do. 4pr\} begleitet worden ist. Was diese letzteren betrisst, so verachte ich das Recht habe, Aegypten zu verpfänden. M Plan e Anl. 954. 944. Holl. 5proc. Obl. von 1832 96x. 96x. Poli sie; das Faktum an sich aber erfordert eine Erklärung. Da jener med Alls saiterte Bao, Und A ora) Sis aas en a Loose 664. 664. dproc. Span. Rente 704. 702. Z3proc. ds} Vorschlag in einem Augenbli>ke gemacht wurde, wo der Hugo Jar unabhängig von der Pforte erk'üren une P T E perp, 452. 497- ° N Akademie no< feine Cntscheidung zustand, so - unterhielt Nouer Rrieg-ent (chat v. M0 M EBg Nane De Atal D N man si< darúber bloß in vertrauter Weise, und mehrere Roussin geäußert und dabei au die auten A gn Redacteur Cottel. N Akademiker nahmen an dieser Besprechung Theil. Zwei M L E D be s er 'und der En ische von ihnen, worunter auch ih, stellten als Grundsaß auf, daß, da Aegyptens gemacht würden, |0 T ten d ree 4A ch |* dergleichen prunkvolle Lobreden den Ehren des Pantheons gleich- Botschafter in Konstantinopel sich geme Be M M Mar Gedrud>t bei A. W. Hayn. |" gestellt werden könnten, man erst 10 Jahre nach dem Tode ei eines neuen Kpieges, im, Qriant.. zu: verhindern, A / M nes großen Mannes damit hervortreten dürfe. Jch fügte für S E E E E E ncinen Theil hinzu, daß in dem vorliegenden Falle alle politi-

{hen Leidenschaften in die Schranken treten würden, und daß es

C E I E E ¿ ; 2 c , / bels op Kolo s 3 Herrn v a: Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten. P A e

| wir den mit näheren Anfragen an uns si< wendénden| zstituit exposcuit atque cum adversa digestionis or-| twvie auch als erfte Leseúbung im Deutschen für Fra nen. Die Indiskreten , die das Geheimniß dieser Sißung aus- Bekanntmachungen. Pachtlustigen die gewünschten Nachrichten gern ertheilen.| ganorum valctudine comparavit C. H. Schuliz,| zosen und Engländer. 2 Theile. 8a. br. 264 {Wi geplaudert haben, hätten auch das Ehrenvolle, das ih von cinem Bekannt m.a < ten s: b8 s Kreis Königsberg , e 4 Ma E a An l heran litt. Berol. C. tab. acn. Der Deutsche Theil e Ge L Z î so hehren Charakter gesagt, wiederholen sollen; sie haben es in-

s-1vird beabsichtigt, die in dem Landraths» Kreije By S UNA À M S R L i : | ° dessen vorgezogen, mich dem Parteihasse preiszugeben. Jch abi, 7 Meilen von Königébera belegene Domaine | Abtheil. für die Verwaltung der direkten|Sichel/ Dr. J/ Allgemeine Grundsäße, die Augen-| Der Französische Theil 114 sgr. oder 42 (in daran L Sa Man mag hierüber denten, wie man will,

adi g e ? omainen und Forften. heilkunde betreffend, nebsi einer Geschichte der|The Casket. Selections from the most popular uf BUL D ; E, ; Gr dad ; Labia vom E Ute 24 Jahre im Weye Steuern, Domain Forft rheumatischen Augenentzündung, überseßt und| admired authors, Edited by C. Huter, Fi ih werde deshalb nicht minder in allen Ereignissen meines Lebens

j “rit 4 herausgegeben von P. J Philipp, Dr. der Mes| series. 12mo. 221'sgr. oder Fl. 1. 21 kf dafjenige thun, was ich fúr recht und zuträglich halte. Jch bin 2c. ¡Dle Pa e veet Viebbof, : n g. dizin und Chirurgie. Preis brosch. 74sgr. Zu haben bei E. S. Mixtler (Stechbahn Nr. | Pavis, 27. Mai 1834. (gez.) Viennet. T i; e - -> Werderhoff, Jn unserm Deposicorío befinden si< 17 Thlr. 4 sgr. Aug. Hirsch wald. und den übrigen Buchhandlungen in Berlin , Franb Nachdem mehrere der leßten Deputirten der Opposition vor 5) - - - Rüdlauken und 2 pf. nebs| einer filbernen Taschenuhr, deren Eigen- - fart a. d. O., Potsdam, Stettin u. s. w- ihrer Abreise ihre in Paris ansässigen Kollegen, namentlich die 4) aus der Brau- und Brennerei nebs dem Ver-|thümer, der Schachtmeister Schneider und der Steins Neue Uebunasbücher Herren Laffitte, Odilon-Barrot und Mauguin, um eine regelmä

iagérecht von 8 Krügen und Schankhäusern. |prenger Thiele bei der beabsichtigten Rückzahlung ° j I ige Korrespondenz in Bezug auf die bevorstehenden Wahlen Mars x nicht zu ermitteln gewesen sind. Wenn diese Gelder | dr Französischen und Englischen Sprache.| Die S<lefinger {he Buh- und Musikhandlu ies n trau den a C LIE emalleen Secre-

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 3. Juni. Jm Schauspielhause: Zum Erstenmale: Von Sieben die Ne Lustspiel in 4 Abth. , nach Told's Erzählung von L. Angely. ,

: Mo, 4. Juni. Jm Opernhause: Mit Allerhöchster Genehmigung. Zum Dee der Mad. Schröder: Devrient, zum Erstenmale: Die Familien Capuleti und Montechi, Oper in 4 Abth., mit Tanz, aus dem Ztaliänischen übersetzt von J. Chr. Grünbaum. Musik von Bellini. (Mad. Schröder - Devrient:

omco. j M Lileis zu dieser Vorstellung sind im Billet-:Verkauf-Büreau zu folgenden Preisen zu haben: Ein Plaß in den Logen des er- sten Ranges 1 Nthlr. 19 Sgr. 2c. i

Die Abonnements- Pläße werden zu dieser Vorstellung bis heute Mittags 12 Uhr reservirt, nach welcher Zeit die nicht ab- geholten Billets anderweitig verkauft werden. Die Abonnements und freien Entreen sind ohne Ausnahme nicht gültig.

Bekanntmachu

Die drei Vorwerke enthalte: { S i f : : j 6 , 461% Q1Ruth. r abseiten de n benannten Vecsonen oder !(In Friedrich Wilmans Kunst- und Sortiment- |in Berlin, unter den Linden Nr. 34 c ; S S C |

a N S: E rens "574 m Erd N Lia aier Tel Cesfionarien nicht oe Wochen _ handlung in Frankfart a. M.) , [erhalten: E tair der Deputirten-Kammer, init diesem Geschäfte beauftragt.

c) an Gärten. . .. O S 26 - abgefordert worden, so fließen fe zur allgemeinen Ju- Lit erarishe Blumenlese, Deutsh und Franzd- Lamennais, Paroles d’un croyant 224 sgr. Vie pob _Das Dampfboot ,,Neptun“/ hat Dos GUISEN, ag, ee

a) an Weideländereien . 1270 - 163 - stiz-Offizianten-Wittwen-Kasse. sisch. Ein Uebungs - und Unrerhaltungebuch für tique du prince de Talleyrand p. Sallé 14 Thl Reise auf der Seine gemacht, die ihrer großen Schnelligkeit

e) an unbenusren Lände- A my den 27. Mai 1834. : reunde der beiden Sprachen, besonders zur Bil- Mé. de Napoléon Bonaparte. T. I. 14 Ti wegen einer besonderen Erwähnung verdient. Am 23sten um

a N 400, 5 47 - Königl. Preuß. Stadtgericht. ung des Gehörs, nach einer neuen Methode Capefigue, Histoire de la réforme de la lie#M8 Ußr Abends verließ dieses Schiff den Hafen von Havre mit

G A A M "T EEETTOD von H. Pierre, Professor der neuern Sprachen. Summa 81140 wiorg. 915 CIRurh. Bro. be M 26t sar, dder Fl L 20 gr, i : mit der Hälfte zur zweiten und mit|Zinszahlung der Spanischen 5pEt. Renten er Zweck dieser Anthologie ist hauptsächlich, da

E A aue er D und vierten Klasse, die f und der Anleihe bei Guebhard. Ohr des Lernenden an die Tône der fremden Wiesen größtentheils zur zveite# Klasse gehören, und} Die am 1. Juii fälligen Zinsen der Basen Mundart zu gewöhnen, ohne großen Aufrand de Weideländereien 109 Morg. 3 Ruth. an guten |5 pCt. Rente perpet. bei Aguado u. Willink, von Zeit und Müde Wortreichthum zu ver- Roßgárten enthalten. E (o wie der Königl. Anleihe bei Guebhard schaffen und auf diese Weise das Gespräch mit D mit der Pachtung bisher verbundene Rent-|(Emprunt Roya) werden von heute ab in unserem Eingebornen, sowohl im Verständniß als Er- und Polizei-Verwaltung des Domainen-Amtes Labiau] Comtoir bezadlr. : wiederung, zu erleichtern und ¡zu fördern. Da- wird davon getrennt, uad einem besonders errichteten Berlin, den 26. Mai 1834. bei ift sie ihrem ên alt nach unterhaltend und Rent-Amte überwiesen. A. H Dev s - Comp.» dd Oi s tyls 4 es und freier

f ügung des Königl. Finanz- unter den Linden Nr. 23. Rede, von besonderem Nuten.

a Ag E dieß ot bedalt Pierre, H., die vier Stylarten der Französischen

f i fanntmachung der Pacht - Bedin- Î j und Deutschen Sprache. 1. der leichte Styl. Il. gungen 2nd, des Termins zue Einreidung der dies) Piteraris<he Anzeigen, | del Caertongoi. Zum Ueberseten ins" Fran ¡líaen Submis! i ustigen mi ( j : - e S A h von den Verhâlt-| So eben ift bei mir erschienen und versandt: zösische für Deutsche, welche schon mit den Elemen- Ties de Pachtstücke zu -untexxichten. Auch werden|Des alimentorum concoctions experimenta noya. In-| tarregeln der Französischen Sprache vertraut sind, |

et de Henri IV. 2 Vol. 23 Thlr. Mém. de M rabeau. 4 Vol, Lettres de Napoléon à Joséphiu etc. 2 Torn, av. 7 Facsimilés 14 Thir. Balzac Histoire des Treize 1 Thlr. Balzac, Physiolog! du mariage; 2 Vol. 22 Thlr. Dumas, Angel 15 ser. Ampère, Litteratures et voyages. 2 Vo 275 Thlr. V. Hugo, Litterature et philosophi 2 Vol. 23 Thlr. Le roi s’amuse 15 sgr.

Lucrèce Borgia 15 sgr. Scribe, Bertrand et Rato! 15 sgr. Racine, Iphigenie 7} sgr. Bayard

Jeinem Kahne von 4—H500 Tonnen, den es am Schlepptau hatte. Am folgenden Morgen um 4 Uhr war es bereits in Rouen und nachdem es hier die Taue losgewunden, kehrte es mit der Ebbe nach Havre zurÜc>, wo es um 12 Uhr Mittags wieder eintraf, de:'gestalt, daß es in 16 Stunden 2mal 36 Lieues oder 4+ Lieue in eier Stunde zurückgelegt hat, eine Schnelligkeit, die sich allein d1r< den vorzüglichen Bau des Schisses, so wie durch Ydie Fluth, womit es die Hinreise, und die Ebbe, womit es die X : ! Rückreise macôte, erkláren (äßt. Auf dieser legteren war es nach Une E, 10 sgr, Balzac, Scènes de la vie p einer 5 stúndigen Fahrt bereits in Quilleboecuf eingetrossen; es zisienne 14 Thlr. Hoffmann, Contes et fa s o in diesen 5 Stunden 25 Lieues zurückgelegt

taisîes. 4 Vol. VVeiss, Principes philosophique )atte also in diesen 9 © m W ‘is hier di Meder A „Rei: 3 Thlr. Lerminier, De l'influence de la Auf außerordentlichen ege ist hier die Madrider Hof-Zei- losophie du 18e. siècle 12 Thlr. Mass0n, Uftung vom 2isten eingegangen. Nachstehendes ist der wesentliche cocur de jeune fille 14 Thlr. Silvio PellicoJnha\r derselben: „Durch ein aus Aranjuez vom 19. Mai da- Dei doveri degli uomini 1 Thlr, etc, etc, Mirtes DeLtret der Königin werden 4 Zeitungen: „el Universal“, „el Mational‘/, „el Eco ‘de la Opinion‘/ und „el Tiempo‘‘, un- terdrú>t und zwr (wie das Dekret besagt), weil diese Zeitungen anfangen, Grundsäge U verbreiten, die den erhaltenden Prinzi- dien des Esatuto Rea1 schnurstra>ks zuwider laufen, Herr

p En ey e E

menstag des Königs zu feiern. P von San Lorenzo haben Jeder ein Kommando in def Der Herzog von- Broalie- wird in diesen Tägen eine Beise |

Berlin, :Mietws< de-n Att Jiu n 3 pn: O H N T A T RE S NTZEE g E Ee R T i L S G —-7 ï t N Ls s i R i O A L E La M R 27 Pr URTCE Bit M DE R l L U E Pk Ea 2 v P teiuazeraa au pcrcuanas a me = E I S EE E N E ——— E

E R N v G E p EIL A S R P EE E Mer O See eo wp TAE A pm

von Quiínones ist zum Präfekten von Madrid an die Stelle des Herrn Linares ernannt worden. Der General Rodil, der die Spanische Division in Portugal befehligt, meldet seine An- kunft in Caftello-Branco am {5ten. Der Miguelistische Gene- ral-Capitain der Provinz Beira hatte jene Stadt am 13ten mit etwa 400 Mann geräumt, und am 15ten war seine Arrière- Garde von dem Major Madureira an der Spiße von 80 Pferden Und 20 Contrebandirern angegriffen worden, die den Miguelisten mehrere Gefangene abnahmen, sich auch der ganzen Bagage be- mächtigten. Am 16ten concentrirte der General Rodil alle seine Truppen bei Castello-Branco , um von hier aus im Einverständ- nisse mit dem Herzog von Terceira zu operiren. Leßterer hatte am 12ten sein Hauptquartier in Auciao und am 13ten in Res- cha; am l1áten wollte er in Tomar eintreffen, von wo, wie es scheint, die Miguelisten sich zurückgezogen haben. Am +16ten hatte man weder in Caftello:Branco noch in Valencia de Alcan- ¡ara irgend eine bestimmte Amzeige, daß die Jnfanten Don Car- los und Dom Miguel ihre Residenz in Chamusca und Santa- rem vezlassen hätten. General Rodil und den Kriegs: Minister sind in Estremadura von dein Karlisten-Chef Cuesca avfgefangen worden. ‘/

Dem Messager zufolge, wäre am Wsten in Madrid das Gerücht verbreitet gewesen, daß die beiden Infanten sich der Spanischen Gränze genähert hätten. Etn anderes Blatt will wissen, daß der Vicomte von Santarem von seinem Herrn den Befehl erhalten habe, sich nach Lissabon zu begeben und daselbst Unterhandlungen anzuknüpfen.

Straßburg, 27. Mai. Heute fand hierselbst die von der Gesellschaft der Menschenrechte verantaltete Todtenfeier zu Eh- ren des Generals Lafayette statt. Mehr als 4000 Personen hatten sich zu derselben auf dem Thomas-Quai und in den an- gränzenden Straßen versammelt und begaben sih von hier aus in 5 Abtheilungen nach der Frucbthalle, die zu der eigentlichen Feier bestimmt war. An der Spike einer jeden dieser Abthei- lungen marschirte eines der 5 Musik: Corps der National-Garde, dann kam ein bewaf}netes Piquet der National-Garde und ihm folgte eine zahlreihe Menge von Einwohnern theils in Uniform, theils in bürgerlicher Tracht, worunter auch mehrere Militairs, so wie Civil-, richtérliche und städtische Beamte. Jn der Mitte der zweiten Abtheilung gingen die Studenten der verschiedenen Fakultäten der Akademie. Sappeurs eröffneten den Zug und eine Schwadron der berittenen National-Garde schlos ihn; zu beiden Sei- ten aber ging cine Reihe National-GZ5isten mit gesentkten Geweh- ren, Die Häuser in den Straßen, durch welche der Zug si< fortbewegte, waren mir dreifarbigen Fahnen ge|<hmü>kt. Die Fruchthalle selbs war in einen geschmackvoll verzierten Tempel verwandelt, in dessen schwarz behangenem Hintergrunde man Lafayette’s Búste auf einer Säule, umgeben von Fahnen und Trophäen, erblickte. Nachdem der Zug hier angekommen, hielt der Advokat Liechtenberger eine Trauer- Rede, der noch einige andere Vorträgé folgten. Da man von der Fruchthalle die Aus- sicht auf den Múnster hat, \o konnte man bemerken, daß wäh- rend der ganzen Ceremonie der Telegraph ungusgesezt in Bewe- gung war. Die Regimenter hatten den Befehl erhalten, ihre Kasernen nicht zu verlassen, au< war die Gendarmerie zum Ausrüúcken bereit. Jndessen ficl nicht der mindeste Unfug vor.

Großbritanien Und ZJeland.

Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. Siz- zung vom 28. Mai. Jn der Rede, welche Herr Ward zur Unterstüßung seines Antrages auf Verminderung der weltlichen Güter der Anglikanischen Geistlichkeit in Jrland hielt, hob er zunächst hervor, daß die Zehnten und die daran sich knüpfenden Religionsstreitigkeiten der hauptsächlichste Grund gewesen seyen, um dessentwillen in Îrland stets ein fast ununterbrochener Bür- gerkrieg stattgefunden habe, und daß dieselben das leßte Ueber- bleibsel an jenem Verfolgungs-System gegen die Kathöliken bil- deten, welches noch länger beizubehalten höchst ungerecht seyn wúrde. Er erinnerte an die Aeußerung Canning's, daß, wenn man dieses Uebel nicht beseitige, nachdem alle andere Be- shwerden der Katholiken berücksichtigt worden, man ihnen zwar die Ketten abgenommen, aber noch ein oder zwei Glieder zurückgelassen hätte, die gerade hinreichten, sie stets daran zu er- innern, daß sie einst gefesselt gewesen. Wenn, meint er, diese Ungerechtigkeit, daß die Jrländer außer den Gebühren, die sie ihren eigenen Geistlichen zu bezahlen hätten, auch noch den Geist- lichen der Anglikanischen Kirche den Zehnten entrichten müßten, schon im Jahre 1801, als die Union zu Stande kam, aufgeho- ben worden wäre, so würde man im Jahre 1834 nichts von einer Auflösung der Union gehört haben. Der Redner citirte dann eine Menge von Autoritäten aus früherer und späterer Zeit, die alle die Zehnten- Erhebung in Jrland als das Grundübel in der Vertwaltung dieses Landes bezeichnet hatten, namentlich Lord Charlemont, Grattan, Pitt, Sir John Newport und zwei der jeßigen Minister, Herrn Poulete Thompson und Herrn Stanley. Von der Ansicht des Leßteren wich er jedoch darin ab, daß er den Zehnten - Austausch für keine Abhülfe des Uebels er- klärte, denn , meinte er, wenn der Betrag der Zehnten nicht zu anderen Zwecken, als bisher, verwandt würde, so werde die Jr- lándishe Bevölkerung eine solche Maßregel für einen bloßen Spott ansehen. „Es stellt sich“/, fuhr er fort, „dem Hause ganz einfach die Frage dar, ob die Anglikanische Kirche in Jrland jezt noch aufreht erhalten werden fann, und, wenn sié dies niht fann,. ob sie damn nicht aufgegeben werden muß. Nun, die ganzen Hülfsquellen des Reichs sind zur Verfügung des Staats - Secretairs für Jrland gestellt worden Mannschaften, Waffen, Geld, Zehnten -Bills und Zwangs-Bill mit dem Allèm wurde er ausgerüstet, und was núßte es? Was war der Erfolg? Wurde Jrland zur Ruhe ge- bracht, das Eigenthum der Kirche gesichert? Jm Gegentheil, man mußte zu jenem bèrühmten Beschluß seine Zuflucht nehmen, der die Krone zum General- Einnehmer für die Kirche machte ? (Hört, hört!) Was hilft es, daß man die Erhebungsweise des

Zwei. Couriere mit Depeschen für den

Zehnten ändern, daß man den Betrag desselben vermindern will. Dies Alles trifft den Nagel nicht auf den Kopf, sondern es han- delt sich darum, ob der Zehnten-Ertrag anderes verwandt wer- den soll, oder niht. Jeßt wird der Zehnten in Jrland wie ein Tribut betrachtet, den die Besiegten dem Sieger zahlen müssen, und is wohl, das frage ich,- ein solches Gefühl dazu geeignet, das Band zwischen beiden Ländern enger zu schlingen?“/ Der Redner zeigte nun durch statistishe Nachweise, welche Wirkung das jeßige System gehabt habe. Erstens führte er an, daß man eine Macht ‘in Irland habe erhalten müssen, die sich in den Jahren 1825 bis 1832 auf 19 23,000 Mann jährlich belau- sen habe, fast so viel, als man zur Bewahrung des ganzen Indischen Reichs bedürfe, und ein Drittheil so viel, als man in allen anderen Kolonieen zusammen, in Gibraltar, Malta, den Jonischen Inseln, dem Kap, Sierra Leone, Kanadá, Neu- Schottland, den Bermudas-Jnseln, West-Jndien und Neu-Súd- Wales, auf den Beinen habe. Die Kosten für die Militair-Macht in Jrland beliefen sich vom 1. April 1833 bis zum 31. März 1834 auf 1,025,621 Pfund Sterling. Dann wies er nach, daß die Polizei, deren die Jrländi]che Regierung außerdem noch zur Aufrechthaltung ihrer Autorität bedürfe, in jedem der Jahre von 1830 bis 1832 zwishen 250 290,000 Pfund gekostet habe; ferner, daß, aller dieser Hülfsmittel ungeachtet, in den Jahren von 1817 bis 1821 durchschnittli< 17,981 Zehnten - Prozesse jährlich vor die Gerichte gebracht worden; abgesehen von den Zâllen, wo es sich um weniger als 10 Pfund gehandelt, und die von den Magistrats- Beamten entschieden werden könnten ; deren seyen in der Grafschaft Armagh allein jährlih gegen 1000 vorgekommen. Außerdem, daß man gewaltsame und ge- sezlihe Mittel in Bul versucht, sagte er, habe man auch zur Freigebigkeit seine Zuflucht genommen, um sich das Land geneigt zu machen und um die Opposition gegen die Zehnten zu erstik- ken; so seyen im Jahre 1829 zur Errichtung von Schulen und zur Verbesserung der Volksbildung 1,378,369 Pfund bewilligt worden ; aber das habe Alles nichts cehdlfén: Der Redner bedauerte, daß man nicht ganz genaue statistische Angaben über das Verhält- my der fatholischen zu der protestantischen Bevölkerung in den einzelnen Grafschaften Jrlands besibe und nur ungefähr annceh- men éônne, daß die Gejsammt-Bevdölkerung des Landes sich jebt auf 8 Millionen belaufe; ein wie geringer Theil davon der An- glikanischew Kirche angehödre , sey daraus abzunehmen, daß Wa- kesield im Jahre 1812 die Zahl der Protestanten in Jrland auf 7x der ganzen Bevölkerung geschäßt habe, und doch betrügen die Gesammtkosten zur Erhaltung der herrschenden Kirche in Jrland jährlih fast 1 Million. „Dabei“, sagte der Redner, „wrden die eigentlichen geistlichen Geschäfte in Jrland von 730 Vikaren verwaltet, die vielleiht im Durchschnitt höchstens 70 Pfund jährlih ein Jeder empfangen. Was müssen nun die Katholiken zu dem andern Theil der Geistlichkeit sagen, die nichts thut? Müssen sie nicht ihr Geschrei erheben gegen Kir- chen ohne Gemeinden, wie die Engländer gegen wahlberechtigte Burgfle>ken ohne Wählerschaften? (Hört, hört!) Man wird vei; leicht fragen, ob ich denn die protestantische Kirche in Brland ganz vernichten wolle. Das will ich nicht, sondern "geine Absicht ist nur, die Arbeit und den Lohn in ein "ichtiges Verhältniß zu stellen. (Hört, hört!) Jn diesem Sinne ließ sich der Redner noch eine ganze Zeit lang vernehm{n und wurde in seinem Antrage dur< Herrn Grote unter{übt. Als dieser Lestere seine Rede beendigt hatte, ertônte ein allgemeiner Ruf nach Lord Althorp; dieser erhob sich dahex und sagte: „Wäh- rend mein ehrenwerther Freund, der diese Motion unter- túßte, scinen Vortrag hielt, gelangten Umstände zu meiner Kenntniß, welche mich veranlassen, auf Vertagung der fer- neren Debatten bis zum nächsten Montage anzutragen. Jh kann jet nicht sagen, was dies für Umstände sind, aber ich hoffe, das Haus wird so viel Vertrauen in mich seßen hier wurde der Redner durch einen so lauten und anhaltenden Beifall von allen Seiten des Hauses unterbrochen, daß der Berichterstatter der Times versichert, seit Jahren inner- halb des Parlaments keine ähnliche Scene erlebt zu haben ; dann fuhr der Minister fort: „Jch hoffe, sage ih noch einmal, das Haus wird mir so viel Vertrauen schenken und glauben, daß ich einen solchen Vorschlag nicht machen würde, wenn ich nicht von der Angemessenheit desselben überzeugt wäre. (Beifall.) Jch trage jeßt darauf an, daß das Haus si< überhaupt bis zum nächsten Montag vertage.‘/ Dieser Antrag wurde ohne Weite- res genehmigk.

London, 28. Mai. Der König hielt gestern ein Lever im St. James - Palast, wobei der Belgische L der Bayerische Gesandte Sr. Majestät Schreiben von ihren beiderseitigen Sou- verainen überreichten. Dann wurde Herr Dupin der Aeltere, der von Paris hier angekommen ist, durch den Französischen Botschafter und Herr Mossellman, Attaché bei der Belgischen Gesandtschaft in Paris, dur< Herrn van de Weyer dem Könige vorgestellr. Nach dem Lever blieben mehrere Kabinets - Minister im Palast und hatten bei Sr. Majestät Audienz.

Mit Bezug auf die vermuthete Ministerial - Veränderung heißt es heute in der Times: „Es freut uns, sagen zu können, daß es wirklich so gekommen is, wie wir gestern prophezeiten. Nicht etwa, als ob es uns zum Vergnügen gereichte, daß zwei schäßenswerthe Mitglieder des Kabinets demselben nicht mehr angehören, sondern weil es erfreulich ist, daß die Majori- tât des Kabinets endlich mit der Festigkeit aufgetreten ist, die man biéher zu ihrem Nachtheil an ihr vermißte, und daß sie durch beharrliches Festhalten an einem gere<hten Grundsake eine Frage von außerordentlicher Wichtigkeit zur unmittelbarzn Ent- sheidung gebracht hat, Sobald dieser Beschluß pere‘atorisch ge- faßt war, erklärten die beiden Andersgesinnten, Herr Stanley und Sir James Graham, aufs Bestimmte“ce, daß sie ihre Entlassung nehmen wollten. Aber es "äre no<h eine Mög- lichkeit vorhanden gewesen, diese {*\nbar so leichte Entwicke-

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lung der Sache zu hindern. Der König hätte mit der An-

nahme dieser -Entlassungen - za' (dern, und dadurch vielleicht die