1834 / 184 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

her hauptsächlich für Fütterung der Schafe und des Hornviehs benußt wurden.

Es ist in diesem Augenbli> eine Untersuchung bei der hie- leischerzunft angeordnet, die bereits zur Folge hatte, daß Vorsteher dieser Zunft eingezogen wurden wissen, daß ihre Angaben über den Preis des eingekauften Vie-

es, nah welchem sich die Fleisch-Taxe richtet, schon seit längerer eit niht der Wahrheit gemäß waren , und daß die von den Verkäufern in Ungarn ausgestellten Scheine über den bedunge- nen Kaufschilling immer auf höhere Beträge lauteten, als jene wirklich bezahlt erhielten, wodurch natürlich die Taxe in die Höhe Die Zunft wird nun wegen dieses Verfahrens

rung den Entwurf nun dem uchhändler in Leip Dieser hat den Druck beschlo Sachverständigen darüber zu hören. Die Re- Ausschusse Übertragen, welcher der hohen Bun- | des-Versammlung alle eingegangenen Erörterungen vorzulegen hat, wonach denn der literarische definitiv festgestellt werden kann. zungen in den ersten Tagen des sen die gutachtlichen Mittheilungen bis zum 20. Juli entweder in Berlin oder Leipzig eingesendet seyn. : sentliche des Entwurfs hier ausheben, damit er allgemeiner Prü, aßregeln so wichtiger Art stets heil, F . Sämmtliche Bundes - Staaten wollen den Buchhandel unter ihren ganz besonderen Schuß neh: men und gesetzliche Bestimmungen aufstellen, zu deren Festhal, F tung jeder Deutsche immatrikulirte Buchhändler berechtigt seyn soll, seinen Rekurs an die Jntercession des Bundestages zu neh H men, im Fall einer Uebertretung des Regulativs oder einer Ju: gerung oder Verweigerung in einem Bundes - Staate, [f : aten vor Publicirung des zu erlassen den Regulativs muß sich jeder zum Buchhandel Berechtigte bei den, von seiner Regierung dazu bestellten Behörden imma f Befugnisse f s. 3. Die auf diese Weise be; stätigten Buchhändler, gleichwie die später immatrikulirten, bil: F den die Corporation des Deutschen Buchhändler-Vereins. $ Niemand kann in diesen Verein aufgenommen, zur Betrei bung des Buchhandels berechtigt werden, ; {äft in der üblichen Lehrzeit praktisch erlernt hat, gute Zeug: F und verhältnißmäßige Geldmittel be: ._ 5. Verlags- und Sortiments- Handlungen dürfen von F Andern nicht getrieben werden, namentlich ni<ht 1) von Buch druckereien und Leih- Bibliotheken, 2) Autoren, 3) Antiquaren, | 4) Buchbindern und 5) von Hausirern. 50 Rthlrn. steht darauf, oder der zwanzigfache Werth des betref | 6. 6. Nachdru>k is gänzlich verboten | von allen in Deutschland gedruckten Werken; dagegen ist der f Nachdruck aller im Auslande erschienenen Werke erlaubt. Feder Buchhändler muß die Bestimmungen in Beziehung der f Presse nicht allein beobachten , sondern auf jedem bei ihm er scheinenden Buche die Jahreszahl und seine Firma beiseben, f Ueberschreitungen werden mit Confiscation besiraft. (usgabe des Werkes ist der Verleger gehalten, zwei Exemplare abzuliefern, worüber er eine Bescheinigung erhält, welche ihm das Recht giebt, auf den Titel des Werkes zu seßen: deponirt Dieses is einem Privilegium ge gen den Nachdruck gleich zu achten, und genießt in Deutschen Bundes-Staaten gleichen Schuß. $. 9. Alle Werke, die nicht de ponirt werden, stehen außer allem Schuß und haben keine An: he auf die bestimmten Rechte. den mit Confiscation bestraft. der ein solches deponirtes Buch nachdrukt, ist seiner Matrikel auf Lebenszeit verlustig; er wird aus dem Verein gestrichen und ist seiner Börsenrechte beraubt. schädigung tritt ein.

hat die Königl. Sächsische Re Bôörsen-Vereine der Deutschen gutachtung vorgel Meinungen aller daction ist einem

as des neuen Chaussée-Geldes und un- Zollgesällen der zweiten und dritten Fi- gebenden und noch disponibeln Mehr- Einnah- en noch folgende zwei Wünsche beschlossen: a) sung in fleineren Städten, so wie in heil des Pflasiers und der Frachtzug gebildet hat, Es mdòchten neue Brük- hne dieselben nüßliche 10) Der Staats-Regterung

cher Verwendung des Ertra ter Benußung der aus den nanz - Periode sich er men.// Hierzu wurd Es môge in Folge solcher Ablö sämmtlichen Land-Gemeinden, derjenige T Strafen, welcher im Orte die Bahn für den von Seiten des Sraats besorgt werden. e da noch bewilligt werden, wo 0 Brü>en-Bauten unterbleiben würden. wird endlich no<h die Ermächtigung ertheilt zu einzelnen Zoll-Ta- rifs-Modificationen Behufs der Ausführun den, auf dieselbe Gewichts-Einheit den C men gegründeten allgemeinen Zoll-Tarifs. M ammer noch folgende Anträge verbunden: Staaten auf mdglichsie Erleichterung und nach Umständen g des Durchfuhr-Zolls hingewirkt werden. Durchfuhr-Zolls in allenVereins-Staa- adenen Durchfuhr-GÜ- enden zum Vortheile der in- erleichtert werden. : Folge des $ 15. Absaß 2. Belastung der Preu- Ärtifeln für

das man angenommen, ihm gestattet ihn nur Zu Andover aber leider is er in der Nacht daß, wenn man ihn den tt des Swift würde Sieger trúbt ber seine Niederlage über das Fehlschlagen seiner Hoffnun- ind, und verdiente, ein besseres Schick- unter dem Namen „der Taschen- ift, als ihn dur<h einen falschen

menschlichen Verfahren, zufrieden war, und vorhersah, das Gefecht

unndôthigen Verwundungen erhielt er schnelle ärztliche Hülfe ; gestorben; er behauptete beständig, Kampf hätte fortsezen lassen, er sta Er schien schr be

mit deri f g zur Be- fortzuseßen ,

ausgesebt ge]eß Man will

Rechtszustand in Deutschland geblieben seyn. börlich A R R Sip und klagte unaufhörli ugu eginnen; daher müs Er hinterläßt eine Wittwe und ein K wie Englische Zeitungen pathetisch hinzufügen, Er war in dem Ringe Herkules‘/ bekannt und besiegte früher einmal Sw

das Glúck des Tages verlassen hatte,

eines Übereinstimmen=- L Gn Vas entner zu 50 Kilogram- Wir wo s We; it diesen Beschl Üsz a) Es mòge bet

etrieben wurde. zur Verantwortung gezogen.

Swe.

Der Vorort hat den seit dem 20sten d. M- in Zürich versammelten fremden Gesandten vorgestern eine Note úÚberreicht, in welcher im Wesentlichen dem Begehren der auswärtigen Mächte entsprochen worden ist, und von der zu er- warten steht, daß sie das gestôrte gute Einverständniß der Schweiz mit dem Auslande schnell herstellen werde. Der Vorort wünschte zwar, die Gesandten möchten no<h die Beschlússe der Tagsaßung abwarten, jene glaubten aber, diesem Wunsche nicht entsprechen zu fônnen und erklärten, daß, wenn sie nicht am 24. Juni im Besiß einer genügenden Antwort seyen, sie sofort den Eintritt der Verkehrs-Sperre veranlassen würden. matischen Verhandlungen berieth sih “auch der große Rath von Zürich Über die jeßzige Stellung der Schweiz zum Auslande und erflárte sich, troß der Einsprache mehrerer früher schr einfluß- reicher Mitglieder, mit überwiegender Mehrheit für die Einwil- ligung in das Begehren der Mächte. Diese entschiedene Nieder- lage des Radikalismus in Zürich hat große Sensation in der Schweiz gemacht, und den |chlagendsten Beweis geliefert, daß es um dessen Sache mit jedem Tage mißlicher wird.

| fung unterliege, was für M Dao same Folgen gehabt hat. selb auf gänzliche Aufhebun tenbei Erhebung des -Aemtern umgel

b) Es mdch Zürich, 26. Juni. ten alle bei inländischen Zoll ter gegen die ohne Umladung: durchfahr ländischen Spedition in der Abgade Staats-Regierung möge bewirken, daß in Fol des Vertrags mit Preußen vom März 1833 die Rhein-Oktroy-Gebühren wo möglich von allen »drigen zux Gleichstellung des Verkehrs s der unter lil. e. angegebene Zwe> ung an die Bethei- r betreffenden Waaren im e) Es mdge der Art. 23 Absaß s vom 31 März 1831 hinsicht» Bayerischen

Niederlande

Aus dem Haag, 287 Juni. dem Herzoge Bernhard von Sachse yl dem Prinzen und der derlande gegebenes Fest ist

Java sche Zeitungen bis am 2. Febr. unter einem heftigen

Ein vor einigen Tagen von n-Weimar auf seinem Land- Prinzessin Friedrich der Nie- länzend und heiter gewesen. um 26. Februar melden, daß Fegengusse ein Theil des Ber- ojo im Distrikte Nyassinan an der Gränze von urden dadurch verschüt- haben dabei das Le-

stiz - Verzö ungemein g 2, Binnen se<s Mon die Bayerischen Staats-Ange entfernt werden. erreicht wird, ligten die Konsumo - Behandlung de nern von Bayern gesichert werden.

2 und 3 des Rheinschifffahrts-Vertrag l li der Erlegung des Ryein - Zolls auf den Königlich t Speyer in der Art angewendet werden, Ladungen, welcher in diesem Freihafen Rhein-Zoll auf der nächsten ZoUfielle Flußstre>e von dieser Zoliielle an |) Es möchten die seit dem Novem- dlle auf Oel, Glas, mit Ause udenmaaß - Spiegel , ferner ; chen Gränzen diesseits des Sâäße- zurückgestellt werden. a, wo ihnen aus erheblichen Grün- zum Ersay auf den nach dem Er-

d) Es mdge, bi

durch eine proportionelle Vergüt trikfuliren,

ges Telo M barawa eingestürzt ist. Buchhändler anerkennen lassen. tet und 37 Menschen, worunter 22 Kinder,

ben verloren.

Zwölf Häuser w Während dieser diplo-

Freihafen der Stad E: es 0E Me den Theil der Schiffs- der nicht dieses Ge: fl ein- oder ausgeladen mird, der nur nah dem Verhältnisse der bis zum Freihafen zu zahlen ist. der 1833 bestehenden hdhern Einfuhr-Z nahme des weißen Hohlglases und der F auf Leder und Leinwand ak Rheins auf die Vereins - Zoli - möchten den Handelshäusern d den keine Privatlager gestattet werden ödnnen , Kbnigl Hallen und Nied messen des Königl. Staats: h) Es môge die! Einleitung den oberflen Zollstellen vorkom Suppliken getroffen werden. felgen auch ohne Chaussee - 5 im ganzen Königreiche möglich

Belgien.

Der König ist vorgestern Abend

Brüffel, 28. Juni. gekommen

von seiner Reise nah Antwerpen und Lôwen zurück und wird heute nach Paris abgehen.

Aus dem Anklage : Akt aegen die Plúnderer vom 5.

das Flugblatt kennen, das am Tage vor

den Scenen in Brússel vertheilt ward, und

die Proletarier aufs Hôchste zu entflam-

t den s{hwärzesten

nisse beibringen fann,

April lernt man erst dem Ausbruch der wil allerdinas geeignet war, men. Die Nassauische Dynastie wird darin mi und ihre Anhänger „„eine Handvoll elender e im Stillen konspiriren“/ der „„höôllische Gesindel‘/ müßte der Wurzel hen Machwerk war cine Liste an welcher ein Akt der Volksrache sten Namen war auch die Woh- Man hat, nach Untersuchung der Brüsseler ettern herausgebracht, in ru>t worden ist. einer der Angeklagten. als die Häupter des Anschlages, Abts und x - Offizier vom ersten

den Bayeris Eine Strafe von E

Walen

L Gestern um 2 Uhr Nachmittags ist im hiesigen Hafen die Englische Fregatte „Stag“ angekommen, an deren Bord sih der Jnfant Dom Miguel mit einem zahl- reichen Gefolge befindet.

Neapel, 18 Juni.

is

fenden Gegenstandes. Genua, 21, Juni.

A

R E E E Stee Tai BAen Li E Eh h drnn E E C E E L E T E R S itim Se R Gt Ta HS A6 M E T Sid: Zer Pi

erlagen abgabenfreie Lager, Ministeriums der Finanzen, gestattet wer- zu schneller Erledigung der bei Reclamationen, Anfragen und Endlich i) cs mbchten die breiten Rad- Tarif zur Erhaltung guter Landsiraßeti | bald vorgeschrieben werden.

Farben geschildert, Orangisten, feige Verräther , di Rache des Volks denunzirt. die „„Gisftpflanze ‘/ Dem mordbrenneri

Et

Sf <1 E bai,

cen

Durch ein Königl. Dekret vom gestri- gen Tage wird für die Dauer der Abwesenheir Sr. Majcstáät, Höôchstwelche eine Reise nach Sicilien unternehmen, die Anord- nung des sonst von dem Könige selbst ressortrirenden Geschäfts- ganges festgeseßt.

Heute fruh haben Jhre Majestäten der König und die Königin, so wie der Prinz von Capua, der Graf von Lecce und der Prinz und die Prinzessin von Salerno, auf dem Dampf- boote „Francesco 1.‘ die Reise nah Palermo angetreten.

vernichtet , tet werden. der Orangisten angehängt, auszuüben sey.

nung angegeben. Druckereien, dur<h Vergleichung der L welcher Offizin das gedachte Flugblatt ged (er heißt Cricfx) ist

6.8. Vor

Bei den mei

s

de

Die Kammer der Abgeordneten Vormittags und Abends, und ihre Geschäfte zu {loß diese

München, 28. Juni. versammelte sich gestern zweimal, brachte in ihrer heutigen (54sten) Sißgung Der erste Präsident, lezte Sitzung, nachdem zuvor n iber den Gesekzes - Entwurf in machung und Verehelichung zu Stande ge genden Worten :

„Wenn ich am auf die Laufbahn zurü>richte, we ih das Resultat unsers Wirkens dige Gefühle in mir auf den Ausdruck dieser Gefühle vor © stimmung zu einem Geseße, welches dei hochgefeterten Monarchen eine imm haben Sie, und zwar auf ette den Stempel der treuesten Anhänglichkeit zend aufdrückte, JFhre Thätigkeit bego! cher Sie bei diesem Akte leitete, hat der Verhandlungen beseelt. Ruhe, die Würde, die Besonnen ; mit Gediegenheit und ansiändigem

Durch diesen Geist der Mäßigung, der Fhre Debatten ausze!

oder gesebmäßig niedergelegt.

L 7 JETA |

Inhaber derselben Neben ihm figuriren, : Winkelmann, Kaufleute, und Conink, E Jäger-Regiment.

Man hofft, es wer der Eisenbahn von Brüssel nah Mechel ber - Festen beendigt seyn. Dampfwagen aus E Plane, während der Kunststraße zu gewähren.

Däânemarfk.

Kopenhagen, 28. Juni. sollen Sich seit Jhrer Rückkehr mit gro über Jhre Reise geäußert haben. en Allerhöchstdieselben sämmtliche höhere Beamten, und ha: gewöhnlichen Geschäfte schon wieder angetreten. ónigl. Familie das Lustschloß in Friederichs-

Freiherr von Schrenk, och ein Gesammtbeschluß beider Betreff der Ansässig- fommen war, mit fol-

Ueberschreitungen wer:

Kammern ü Jeder Buchhändler,

Spanien.

Die Times theilt nachstehendes Privat - Schreiben aus 5 ¡Noch hat sich nichts ereignet, was die Besorgniß rechtfertigen könnte, in Folge deren jener Lieblings- Aufenthalt der katholischen Monarchen an den Ufern des Tajo so pldôtlich verlassen wurde, der, nach der besten etymo- logischen Autorität seinen Namen daher führt, weil in der frü- hejten Heidenzeit dort ein dem Vater der Götter errichteter Al- Die Cholera hat sich nicht näher an Aranjuez, als zu Andujar, blicken lassen, und es is sehr möglich, daß ein Opfer auf Jovis Altar oder ein Gebet zur Jungfrau in der Kirche, die auf dessen Plaß steht, das Vorrücken der Epidemie eben so gut zurückgehalten hätte, als der zu Ocana gezogene Sanitäts- Kordon. Die Ankunft des Hofes in der unmittelbaren Nach- barschafc der Hauptstadt und das öôftere Erscheinen der Königin- Regentin im Publikum hat übrigens offenbar die beste Wirkung gehabt, indem Jhre Majestät dadurch fehr in der Liebe des Vol- Die Zeit hierzu war sehr gut gewählt, weil die Einwohner der Hauptstadt dur< die Vergnügungen, die ihnen bei Gelegenheit der Publication des Königlichen Statuts guter Laune den leßten beiden Tagen boten die Straßen und paseos vun Madrid fortwährend ein belebtes und ergößbliches Schauspiel dar, das am Donnerstag früh mit der Bürger; Prozession be- gann, wel<he die Magisirats-Personen und ihren Wasfen-König begleiteten, als der Aft, der die Grundlage der neuen Verfas- fung bildet, auf der Plaza Mayor und in anderen Stadtvier- teln laut verlesen wurde, und das gestern Abend mit dem leßten Schimmer einer allgemeinen Zllumination {<loß. j [und die anstoßenden Spaziergänge waren der Schauplaß fort- währender Maskenzüge und Lustbarkeiten, in die eine allgemeine Musterung der Stadt - Miliz, ein Pferderennen an den Ufern des Kanals und andere Spiele, wie sie in den anderen H städten Eurdöpas täglich vorkommen, für das Madrider Volk - aber etwas Neues sind, eine angenehme Abwechselung brachten. Es war übrigens sichtbar, daß alle Volksklassen mit Lust an den für sie veranstalteten Unterhaltungen Theil nahmen; und wenn se sich durch die in dem Wahl-Geseß und in dem néulich als Er- gänzung zu dem Königlichen Statut erlassenen Censur-Edikt ih- nen erdffnete Aussicht auf constitutionnelle Freiheit haben begeis Î stern lassen, so folgt daraus, daß sie sih gern mir einem sehr mäßigen Antheil von Freiheit begnügen wollen. i nen der Königin - Regentin bei der Revue war sicher mit den Behörden vorher verabredet, wirkte aber offenbar ganz wie eine Ueberraschung, denn die Stadt-Miliz war nicht zufrieden damit, als die Königin an ihren Reihen vorüberfuhr, in ein pldbliches Hurrahrufen auszubrechen, sondern sie scheint sich auch noch be- u haben, des Abends die Rückkehr Jhrer Majestät heater abzuwarten, um ihren Wagen mit einem lan- gen Fackelzuge bis nach dem Palast zu begleiten. [weis von Aufmerksamkeit war zweifelsöhne ein freiwilliger, und m Theater selbst, so wie an jedem anderen öffentlichen Ort, wo die Regentin sich zeigts, wurde sie stets sogar noch mit größe- rem Enthusiasmus als bei früheren Gelegenheiten empfangen. Wenn noch irgend etwas daran fehlte, so rührte es daher, daß man meinte, sie hâtte ihre beiden Töchter bei sich haben sollen, nicht aber daher, daß sie von ihrem Günstling begleitet war, des- sen Name in den Französischen und Englischen Zeitungen so oft rige Weise genannt worden ist. General Rodil | adrid angekommen, einige Tage früher, als es in dem bekannt gemachten Reiseplan desselben angegeben war. Ohne Zweifel will er sich mit der Regierung über seine künfri- gen Operations, Maßregeln besprechen. der Jnfant Don Francisco sehr eifersüchtig auf die Ehre ist, daß man ihm erlaube, bei der Pacification der nôrdlichen Pro- vinzen die Hauptrolle zu spielen; aber man fängt an zu zweifeln, ob, selbst unter dem Beistande des Generals Amarillas, als sei- nes Generalstabs: Chefs, die in Vorschlag gebrachte Ernennung Meines mit militairischen Talenten nicht begabten Prinzen von

de mindestens eine Stunde Weges von n schon zu den Septem- den au< die Muster- fommen seyn, und es ist im Feste dem Volke freie Fahrt auf der neuen

Schlusse unserer dermaligen Sihung den Blick 5 ; / X [che wir durchschritten haben, wenn Madrid vom 14. Juni mit: überschaue, so- tauchen nur freu- rren, daß ich Mit der Zu- n erhabenen Hause unsers nde Kron-Dotation sichert, Meise, welche Fhrer Zustimmung und Ecgebenheit glän- n, und der Geist, wel- Sie auch im ganzen Laufe i von Jónen die heit der parlamentarischen Erdrte- Freimuüthe , beob durch diesen ach- c<hnete, haben Sie nträchtigen Wirkens der Stände n Ziele, zum ben dadurch

Dann: wer

Confiscation und Klage auf Ent: F. 11. Die vor Publication dieses Regulativé veranstalteten Nachdrücke können noch 5 Jahre lang verkauft werden, Nach dieser Zeit treten die gese6lichen Strafen ein. Doch darf dieser Nachdru> nicht auf die Leipziger Buchhändler - Messe gebracht und in Masse debitirt, auch darf er in diesen 5 Jahren nicht F. 12. Von dem Augenblicke, wo dieses Regulativ in Kraft tritt, sind die sämmtlichen Werke aller vor n verstorbenen Autoren als Gemeingut zu betrach steht deren Wiederauflage unter Beobachtung der Preß - Geselze jedem- immatrikulirten Buchhäudler frei. Dasselbe gilt von allen ohne Angabe des Autors erschienenen, oder von mehreren Verfassern redigirten Werken, von denen in den letzten zwanzig Jahren, von dem Datum diescs Regulativs feine neue Auflage erschienen is; dasselbe gilt von odex bereichherten neuen Auflagen älterer Schrif ten, desgleichen von Deutschen Ueberseßungen in fremden, alten oder neuern Sprachen erschienener Werke. $. 14. Alle Buchhandlungen, f welche von diesem Rechte eines Wiederabdrucks älterer Werke Ge brauch machen, müssen solches zwei Monate vor der Herausgabe inf dem, vom Buchhändler-Vorstande redigirten Blatte öffentlich be fannt machen, damit die Urverleger und Erben des Autors ihre s. 15. Ein jeder solcher neue Ab- druck muß ebenfalls in zwei Exemplaren deponirt werden, und auf dem Titel gleih $. 8. die geseßliche Bemerkung erhalten} s. 16. Die im $. 12 und 13 ausgesprochenen Bestimmungen bleiben, sobald sie in Kraft getreten, während dreier Jahre un verándert, und ohne in ihrer Wirkung mit der Zeit fortzuïchrei ten, stehen, um dem Buchhandel Zeit zu lassen, seine künftigen] Einrichtungen darnach zu treffen; nach Ablauf dieser drei Jaht aber würde obiges Gese als fortwirkend anzuschen seyn, derge stalt also, daß, wenn z. B. dasselbe am 1. Juli 1834 publicirt würde, alle Werke, welche bis zum 1. Juli 1834 den obigen Bestimmungen unterlägen, freies Eigenthum würden, aber erst 1837 dürfte man anfangen, die Werke wieder aufzulegen, welche| 1815, 1816 und 1817 dem Geseße verfallen sind, und dann schritte dasselbe erst in dem ursprünglich ausgesprochenen Sinne mir je} dem Jahre fort.“

ngland ange ie, meine He

auf: vergdnnen S Fhnen niederlege.

(Hamb. Korr.) Se. Maje- Ï tar stand. ßer Zusfrie- Gestern Morgen em-

neu aufgelegt werden.

ben Zhre Ununterbrochen zwanzig Jahre Kurzém wird die K berg beziehen.

Das von der Fahrt na<h J „„Dronning Maria‘‘ struction ganz ein Reikiawig eingelaufen , Felsenriffe für eine Unm land herum, und soll nun, nach na< der Ostsee abgehen. Rhede liegt, wird die M einem neuen Plane gebauten Kanonen - Friedrich ist, wie di oll zum Herbst von der Fregatte der Nordsee angekommen, abgeholt werden.

Deutschland.

Wiewohl si<h eine genaue Uebersicht Verkehrs noch nicht liefern daß das zum Markt ge- tausend Stein höher beläuft, wo der Markt

rung, gepaart achtet worden. tungêwerthen Anstand, der Welt das schöne Beispiel eines ei j des Reichs mit der Staats-Regierung zum gemeinsame Besten des Landes, gegeben, und Sie hi Repräsentation selbsi den we- Wahl zu der Stelle, wel- be, mir schon bei dem Beginnen Ehre erschtenen is, welcher ich

#0. hat dieses Ldh| ehrenvolle adur< den unschäßbarfsten ( chem dasselbe hervorgegangen war, mich daß Ste den

sland heimgefkehrte Linienschiff wird wegen der Vorzüglichkeit seiner Con- Es war in den Hafen von was man bisher wegen der gefährlichen öglichkeit hielt; von da ging es um Js- dem es sich mit Proviant verje- Während es hier auf der annschaft im Manövriren einiger nach Barkassen geübt. 2 es bestimmt war, in Jsland geblieben, „„Najaden‘/, die heute aus

zurückgerechnet, kes gestiegen ist.

stimmig gelobt. ( allen kommentirten

Wohle und } ohne Zweifel dem Fnstitute der Volks- sentlichsten Oienst geleistet. <e i< in Fhrer Mitte bekleidet ha unserer Wirksamkeit als die größte je hâtte theilhastig werden kdnnen, Ereigniß. für mich d daß Jhr Vertraue! in feinem Monien Geist, welchen ihre Wahl aussprach, ) bewährt haben. Nehmen Sie, meine Herren, hle testen Dank mit eben fo viel Güte a ‘tigkeit aus meinem Herzen hervorgeht, schaftliche und liebevolle Zuneigung, wo wart auf eine so erfreuliche Art bezeigt haben, rer nun bevorstehenden Trennung. Vilt unsere heutige leyte Sihung, und ich en nerstem Herzensgrunde kommenden Rufe: liebter hochherziger Könîg!“/ Die ganze Versammlung wie mit gleicher Begeister Versammlung wird,

Der Feldmarschall Fürst von e Schlusse der Stände-Versammlung nach Ellingen begeben.

Am 26sten d. M. feierte unsere Universität ihren Stiftungs- hem von Seiten der Fakultä- arbeitungen der von ihnen Unter decn jungen Herr Paul Schelling, ältester Sohn in der zuridischen Den Abend hatten berghausen einen glänzen-

Wenn Fhre

1, aus w! te unserce Wirksamkeit verlassen hat, ununterbrochen fesigehalten und cfür meinen lcbhaf- dlicier Aufrich= und erhalten Sie die freund- elche Ste mir in der Gegen- mir auch nach unse- Wunsche schließe ich de dieselbe mit dem aus îin- Hoch lebe unser allge-

„Maßregeln nehmen können.

1f, als er mit re Bes Bd

Kassel, 30. Juni. des diesjährigen hiesigen Wollmarkt - láßt, so stellt sich doch vorláufig heraus, brachte Quantum sich um einige als im vorigen Jahre. Auch sind bereits heute, bedeutende Partieen feinerer Wolle verkauft wor- Ct hôher, als im vo- daß es an ‘zahlreichen

begonnen hat, den, die Preise stellen sich um 12 bis 15 p rigen Jahre und liefert dies den Beweis, Käufern nicht fehit.

Múnchen, (<hlússe der Kammer der

derholte diesen Ruf dreimal ung. Der feierliche Schluß der wie man glaubt, nächsten Dienstag statt-

Folgendes sind die weiteren Be- s E ; N igeeibmiltn in Betreff der Zoll -Vere- Wrede wird sih nach hältnisse und der darauf bezüglichen Ermächtigungen. 177 der Staats-Ztg.) j

5) Die Kammer giebt ihre Zustimmung $S. 96 bis 115 der Zoll-Ord änderten Fassung, un der diesfall/

24. Juni.

Oesterreich. Das Erscial (Allgemeine Zeitung.) Se. Ma} der Kaiser werden bis zum 26sten d. in Schönbrunn erwartet. | Allerhdc<hstdieselben werden nur einige Tage daselbst vertwoeilen! und dann einen Sommer - Aufenthalt in Baden machen. Spanische Gesandte Graf Campuzano schi>t sih zu seiner R F reise nach Madrid an; er erwartet nur seinen Legations- Secr& f tair, der als Geschäftsträger fungiren wird. Man weiß hiet, daß Don Carlos in England angekommen ist und daj Dom Miguel nach Genua sich einschiffen wollte, kennt aber ihre ferneren Absichten nicht, und zweifelt, daß einer oder der andere dieser Prinzen sich in den Oesterreichischen Staaten niederlassen werde. Dit Herzogin von Berry, welche mit ihrer Familie im besten Ein vernehmen lebt, hat auf die Vormundschaft ihres Sohnes Verf geleistet; diese úbt jest der König Karl X. aus.

Aus Siebenbürgen erfährt man, daß der Landtag zwa? noch nicht eröffnet sey, daß man aber damit nicht zögern werde, sobald die Abgeordneten in gehöriger Zahl fic) eingefunden ha ben, und über einige Formalitäten das Nöthige verfügt worden ist, Der Landtag in Preßburg dauert no<h immer fort. eingeführte Dampfschifffahrt auf der Donau wirkt bereits au Ungarn ; es sollen nämlich mehrere Güter : Besißer, die von dek Wohlthätigkeit dieser Einrichtung übe ben, eine große An})ahl sogenannter Dies würde von großer Wichtigkeit seyn, und die Getraide? Preise in den übrigen Oesterreichischen ‘Provinzen sehr hera drücken, wogegen die Wolle steigen dürfte, da jene Pusten biw F

tag durch einen Rede-Akt, bei wel ten auch die Preise für die besten Be gestellten Aufgaben bekannt Preiseträgern wurde au unsers berühmten Philosophen, bemerkt, der Fakultät úber sieben Bewerber gesiegt die Studirenden im Garten von Neu den Ball veranstaltet, welher von Jhrer Majestät der Königin Karoline, Sr. Königl. Hoheit dem Max und seiner Gemahlin, durch so wie von einem großen Theil d hohen Adels und der übrigen ausgezei Gestern Mittags halb 12 Uhr traf die aus Griechenland alterie des Königl. Bayerischen 1sten Se. Majestát der König adt- Kommandanten, Gene- und mehrerer anderer Ge-

zur Republicirung der

zum Theile ver- Wien, 22, Juni.

nung von 1828 in einer in der Gestalt, welche dieselben in Folge lagen der Staats - Regierung durch die betref- der Kammer erhalten haben. <tigt, die Binnen-Kontrolle, wenn diese wie in den úbrigen Ver- nach Vorschrift der hier- 7) Diese Besiimmun- Kontrolle im Binnenlande sind in fols ¿Die aus dem Auslande oder aus dem Binnenland übergehenden zollpflichti- <namigen inländischen geschehenen

gemacht wurden.

llen Beschlüsse ung if ermä Königreiche Württemberg , vollzogen wird, einzuführen, Bestimmungen.

Staats-Regier gleichzeitig im eins-Staaten, Úber besonders festzuseßenden gen für die Ausführung der gender Gestalt angenommen Grâuz = Bezirke in das en fremden od zum Ausweise l

mit der im Grânz - Bezirke Bestimmungsorte begleitet seyn. Auch leute besondere Aufschreibungen z ren nah Gattung und Betrag, zollung der unmitte verzeichnet sind." Einführung de

Dieser Be-

Prinzen Karl, dem Prinzen ihre Gegenwart verherrlicht, L es diplomatischen Corps und Waaren müs- chneten Familien besucht war. „Verzollung oder Anniel-

empfangenen Bezettelung haben die Fandels- u halten, worin die verzollten Waa- \o wie der Tag und Ort der Ver- Auslande bezogenen Gegenstände ierung is ermächtigt, zur en von thr vorgeschlagenen egenstände em Tarife vom

zurückfehrende 9te Linien B Artillerie-Regiments zu München ein. haben dieselbe, in Begleitung des St ral-Lieutenants Freiherrn von- Ströhl, G nerale und Stabs-Offiziere, auf dem Max-Joseph-Plabe inspizirt.

Die Allgemeine Zeitung Deutschland möchte es von hohem Interesse kennen, welhe in Betreff des literari- erden sollen, und welche, wie ur Sprache gekommen egulativs dem Minister Kongresse n prüfên zu lassen und Sehr zweckmäßig

auf eine ehrenrüh

lbagr aus dem ist heute fruh in

8s) Die Staats-Re s Chaussée-Geldes nach der Modification, daß „alle diejenigen fuhr, welche nach der Zoll- Ordnung und 1828 vom Einfuhrzolle oder vom ZoUbeischlage befreit waren,“ enießen sollen. Zugleich wurde als Mo- n: „Der Ertrag dieser Chau Aufhebung und Ablösung der Brücken- und 9) Der Staats-Regie-

Augsburg, 25. Juni. „Für ganz seyn, die Maßregeln zu schen Rechtszustandes genommen w wir hören, in Wien lebhaft ist der Entwurf eines solchen mit der Bitte vorgelegt worden, denselbe ihm bundesgesetzliche Bestätigung zu geben.

Es ist ausgemacht, daß

ugt sind, den Plan hæ&

Auch) ferner diese Befreiung usten urbar zu machen}

dification der Zu wird ausschließend zur Pflasier-Zölle in

d:r Pflaster-

saß beschlosse ¿e-Gelder den Gemeinden verwendet.// die Ermächtigung ertheilt „zur endlichen Ablôsung und Brücken-Zölle dex Gemeinden, unter gusschließli-

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Geblüt zum Ober-Befehlshaber der aktiven Armee die gute Wir- kung haben dürfte, die man anfangs davon erwartete. Heute wurde ein Kabinets-Rath gehalten, angeblich, um diese Frage zu entscheiden, so wie, um über die Auswahl der nicht erbli- chen “Mitglieder der Pairs - Kammer zu berathschlagen und zugleid den Bericht der Kommission der Granden er- ster Klasse entgegenzunehmen, der das Geschäft übertra- gen war, die Qualification derjenigen Mitglieder ihrer eigenen Körperschaft zu untersuchen, die nah den Vorschriften des Kö- nigl. Statuts vermöge ihrer bloßen Geburt berechtigt seyn wer- den, in der Pairs-Kammer Siß und Stimme zu erhalten. Es | ist wohl nicht zu bezweifeln, daß die Wirkung des Wahlgeseßes und die Wahlen, die dasselbe wahrscheinlih herbeiführen wird auch einen Hauptgegenstand der Berathungen in dieser Si6ung gebildet haben, da die definitive Anfertigung der Proceres- Liste in vieler Hinsicht mkt dem Resultat der Prokuradoren - Wahlen zusammenhänget. Man glaubt allgemein, daß der Finanz-Mini- ster, Herr Jmaz, zum Range eines Procer erhoben werden wird, und je eher er von den Functionen befreit wird, zu denen er weiter feine Befähigung, als einen unbefle>ten persönli- chen Ruf mitgebracht hatte, um desto besser ist ‘es nicht bloß für sein eigenes Fach, sondern für die Wohlfahrt «des Landes im Allgemeinen. Seine Handels - Politik zum Bei- spiel gründet sih auf die abgedroschenen Prinzipien gegenseiti- ger Eifersucht unter den Nationen und sjirenger Absperrung, und ih habe allen Grund, zu glauben, daß Se. Excellenz der Englische Botschafter, der in einem benachbarten Lande so viel gethan hat, um gesunde Ansichten über diesen Gegenstand zu verbreiten und in Ausführung zu bringen, von Seiten des jeßzi- gen Finanz- Ministers auf solche Vorurtheile gestoßen is, daß er es für gerathener halten mußte, so lange zu warten , bis er mit einem Nachfolger desselben nah liberaleren Grundsáben unterhandel könnte. Wenn Torreno dieser Nachfolger wäre so würde wahrscheinlih ein für die Kaufleute beider Länder er- wünschter Handels - Traktat abgeschlossen werden. -—— Die regel- mäßige Posk zwischen Lissabon und Madrid is wiederhergestellt, aber die leßten Briefe bringen nichts von Den

Das Journal des Débats und die Q uotidi geben sehr verschiedene Berichte über die lesten in va D ferten Treffen; ersteres Blatt enthält. darüber folgendes Schrei- ben von der Spanischen Gränze vom 21. Juni: „Am 16ten kam es zu einem sehr hißigen Gefecht bei Erice, einem 2 Mei- len von Pampelona entfernten Wirthshause, zwischen den von den Generalen Lorenzo und Linares befehligten Truppen der Kd- nigin, 5000 Mann an der Zahl, und 6 Jnsurgenten-Bataillonen aus Navarra und Alava. Nach einem hartnäckigen Widerstande raumten diese Le6teren das Schlachtfeld, das von ihren Todten und Verwundeten bede>t blieb, Zwei Karlistishe Regimenter wurden ganz aufgerieben. Quesada ist mic dem Convoi, den er zu beshüßen beauftragt war, in Pampelona eingerú>t. Die erste Kolonne der Armee des General Rodil hat am lten ihren Einzug in Madrid gehalten; diese Truppen werden sich unverzüg- lich in die insurgirten Provinzen begeben.‘‘—Das leßtgenannte Blatt dagegen meldet von ebendaher: „Da Zumalacarreguy erfahren hatte, daß Lorenzo mit 2000 Mann aus Pampelona ausgerúc>t sey, um den Einzug Quesada's zu decken, so setzte er sich gegen den- selben in Marsch. Am Donnerstag den 18ten fand ein sehr hibiges Treffen statt, in welchem Zumalacarreguy dem General Lorenzo 400 Gefangene abnahm und úber 200 Mann tödtete und verwundete. Er marschirte Fann gegen Quesada, dem er am folgenden Tage, den 19ten, begegnete. Es kam zu einem neuen Treffen, das für die Christinos noch unglücklicher ausfiel. Zumalacarreguy machte 800 Mann zu Gefangenen. Von beiden Seiten wurden über 1200 Mann getödtet und verwundet. Die offiziellen Berichte sind uns noch nicht zugekommen; man weiß nur, daß der Sieg überall auf Seiten der Karlisten blieb.“ Der Messager meint, aus diesen so abweichenden Darstelluù- gen sey wohl die Folgerung zu ziehen, daß die stattgefundenen Treffen kein anderes Resultat gehabt hätten, als alle andere Ge- d A O qua schon fast ein Jahr lang ge-

è en, nämlich daß von beiden Seiten viel Blur gefloss aber Alles beim Alten geblieben sey. E

Por euUgal Der Morning-Herald giebt no< nachstehendes frühere

Schreiben aus Lissabon: „Unter den Kron- Juwelen, di Dom Miguel ausgeliefert hat, befindet sich der dfe Diainade der bekannten Welt. Der verstorbene König Johann V1. trug denselben auf der Spise eines Stabes oder Scepters, den er bei der feierlichen Eröffnung der Cortes und Beschwdrung der Constitution nach seiner Rückkehr aus Brasilien, an welcher Handlung bekanntlich die verstorbene Königin Joaquima Car- lotta de Bourbon nicht Theil nehmen wollte, in der Hand hatte. n arme alte König, der stets sehr furchtsam war, erschraf iber die Nachricht von der Weigerung seiner Gemahlin derma- pen, daß er fortlief und seinen Stab zurü>ließ. Ein Hofmann

der es bemerkte, als der König in seine Kutsche steigen wollte, machte ihn darauf aufmerksam, worauf Se. Majestät sogleich zurücfeilte und sich den unshäßbaren Diamant-Stab mit Höchst- eigenen Händen holte. Dieser Diamant würde Dom Miguel, wenn es ihm gelungen wäre, damit davonzukommen, in den Stand gesebßt haben, sih die langweiligen Stunden seines Exils auf anständige Weise zu vertreiben. Aus dem in der Cro- nica enthaltenen Verzeichniß von den 49 Personen, welche Dom Miguel begleiten, werden Sie ersehen, daß der Graf von Soure der ‘einzige Mann von Bedeutung daruntex is. Der Graf liebt die Stiergefechte sehr und is daher auch ein großer Liebling von Dom Miguel. Lesterer soll, wie es je6t heißt, die Absicht haben, sich nach Berlin oder St. Petersburg , statt nah Jtalien oder Oesterreich, zurückzuziehen. Das Prisen-Gericht hat heute frúh alle jeine früheren Ungerechtigkeiten noch verdunkelt, indem es den Britischen Schooner „Echo‘“, ein im Hafen von Viana vom Admiral Napier weggenommenes Fahrzeug, verurtheilte. Das Schiff wurde von dem obersten Marine-Hof für eine gute und geseßliche Prise erklärt, und das noch dazu aus den seltsam- sten Gründen, die jemals an einem Gerichtshofe vorgebracht wur- den, da es sih doch ganz klar erwies, daß es nur aus Noth in jenen Hafen eingelaufen war. Nach der neuen Verctheilyng der constitutionnellen Armee sollen die Lanciers der Königin und das erste leichte Infanterie-Regiment, aus Franzosen bestehend, in Lissabon stationirt werden; die vom General Dodgin befehligten Britischen Grenadiere und die vom Oberst Honner komman-

dirte Jrländische Infanterie in Alemtejo unter dem Brigadier

S Bwnlas und Portugiesischen Befehlshabern. Die vom Oberst

: haw geführten Schottischen Füsiliere gehen nah Porto. Die

Lanciers, wovon eine Schwadron in Algarbien stand, verloren

dort an cinem Tage 25 Mann und 2 Offiziere. Die Marine

soll ihren Sold ausgezahlt erhalten und mit Portugiesischen

Offizieren nur theilweise neu bemannt w soll den „Dom Joao‘/ Pelcbligen 7 das Der Courier e worin es heißt : werden Sie von Dom Migu sem Lande gehört haben. Die stieè hat große Unzufriedenheit Aufgabe. Er muß tung zu verschaffen, größte Theil derjenig

Vasconceilos

nthält ein Schreiben aus Goligao vom „Ehe dieser Brief Jhnen zukömmt, s Sturz und seiner Abreise aus die- vor einigen Tagen publizirte Amne- erregt. Dom Pedro hat keine leichte große Entschlossenheit zeigen, den Gesezen Ach: sonst wird die Amnestie wenig nüßen ; der en, die sich Constitutionnelle nennen, scheint delmuth zubesißen und hat seinen Sinn nur auf Rache gerich- vielen Orten hat der Dolch wieder seine Rolle gespielt ; hon Punhate und Torres Novas mehrere < nah dem Bezirk, den ich hier zu e, auf den Zustand des Landes sclie- rscheinlih eine Menge. von Mordtha- sih nicht entschlossen zeigt, ihnen cher ein Ziel zu sez- ) en, um sich der con- uschließen, oder die dur< die Willkür rden von ihrem Heerde vertrieben wur- chaus rächen zu wollen und nach ihren j Freilich sind sie in manchen Fäl- sehr gereizt worden, wenn man ihnen aber gestatten will, < selbst Recht zu verschaffen, sv wird das Land durch den Re- gierungswechsel wenig gewonnen haben. E ein Zufall M N war, ist E ere, und es sind drei verdächtige Personen verhaftet worden. J dem dortigen Franziskaner -Kloster hatte man fue die “a Ast ceira verwundeten Pedroistishen Soldaten ein Lazareth errich- tet; in einem Magazin unter demselben befanden fih nahe an 700 Pfund Pulver; diese geriethen in Explosion und nahmen n liegenden Theil des Gebäudes mit in die Luft; zum Glück flog nicht alles Pulver gleichzeitig auf, sonst würde noch weit größerer Schaden angerichtet worden seyn; 9 Personen wur- den dadurch getödtet und mehrere {wer verwundet. in Brand gerieth, __ wahrscheinli<h wurde Personen angelegt. Miguelistishe Soldaten

ihm in Santarem, Opfer gefallen, beobachten Gelegenheit hab ßen darf, so wird es wah ten geben, wenn die Regierung durch augenbli>liche Bestrafung zen. Viele, die ihre Heimath verlassen hab stitutionnellen Partei an der Miguelistischen Beh den, scheinen si<h dur Schlachtopfern umzusch

und wenn i

der Verbre

Vielleicht haben Sie zu Thomar angelegter doch glaubt man mehr das leb-

den darüber lie

das Pulver ein Geheimniß, böswillige V s d Tagen sind sehr viele | a em ege na< ihrer Hei

durch Golígao gekommen. Diejenigen Sans, R i Bon guel Partei genommen haben, Über den Ausgang der Sache. nicht mit Dom Miguel na< Evora gegangen. näherung des Herzogs von Terceira verließ er Coimbra und begab sih zu einem Landsmann in die Nähe von Santarem, , bis Dom Miguel sich zurü>zog; darauf < Lissabon und schiffte sich mit dem Packet-

Jn einem von eben diesem Blatte mitgetheilten Privat- Schreiben aus Lissabon vom 9. Juni heißt S ube A gab „Es is aufgefallen, daß weder die Jnfantin Donna Jsabella

èaria an dem Tage ihrer Ankunft der Königin und der Kaiserin < die Lesteren sich zu einem Besuch gaben, den sie sogleich nach ihrer Lan- Es scheint je6t ziemli<h gewiß, daß die úcflihen Lande, statt zu Ende zu seyn, nur von neuem anfangen werden." Bisher befanden wir uns nur in einem Kriegs - Zustande, zwar von der shlimmsten Art da der Kampf zwischen Männern aus einem und demselben Va- terlande, die eine und dieselbe Sprache reden, geführt wurde aber es war do< immer nur ein Konflikt zwischen zwei Par- Pa von e E keine wirkli ert war, so jehr sich auch die Neigung dazu zei erst die eherne Nothwendigkeit der E Ee Ce f U menhielt, aufgehört haben würde. L A Nation unter fünf bis vielen Panieren gegen sich selbst in Harnisch zu schen, und w die Englische Regierung- nicht ein Tun E ib ée enden: um irgend eine besondere Partei in Anschen zu erhalten so fônnen wir demselben beneidenswerthen Zustande entgegense: hen, in dem si<h die Spanish-Süd-Amerikanischen Staaten be- sen Parteien dürfte die durch en Absolutisten gebildete seyn,

sind nicht sehr vergnügt Macdonnell ist Bei der An-

wo er so lange blieb ging er verkleidet na boot ein.“

einen Besuch abgestattet, no bei ihr auf deren Landsiß be dung bezogen hat.

Unruhen in diesem ungl

< in neue Factionen zersplit-

2 intracht, welche sie zusam- Jekbt aber können wir erwarten, jechs oder der Himmel weiß wie

nden. Die mächtigste unter die eine Coalition Dom Pedro’s mit d denn die Leßteren zeigen sich sehr becifert, ihn an stellen ; und wenn sie einen ‘Augenbli bedenken, diese Partei selbst in den Händen von Dom Miguels planlosen Rathgebern war, so können Sie leicht ermessen, wie stark sie wer- den könnte, wenn sie von talentvollen Männern geleitet würde Die nächste in der Reihe ist dierepublikanische, mit dem General Sal- danha an der Spiße. Dann kommen die Männer der der Charte“

ihre Spibe zu wie furchtbar

: ¡¿Köônigi

l , die von den Herzogen von Palmella und ver Er ceira angeführt werden, und die leßte und zugleich die : bilden diejenigen, welhe das Sce auf die Neben-Linie Cadaval zu übertragen wünschen den dies vielleicht für bloße Visionen eines Terrori aber ich versichere Jhnen, daß ich die besten Gründ glauben, daß es so kommen wird, da ich zu jeder Tages von Leuten die Ansichten und Zweck ihrer respektive, Parteien laut und unumwunden äußern höre. f ein einziger Tag ohne zwei oder drei von Privat-Rache und politischer Erbitterung. Die Han <hlachtopfer, welche bis je6 des Pöbels gefallen sind, war freili<h unter gierung von der Art, daß man ihr Schick| rechte Vergeltung betrachten kann; dessenunge wahrscheinlicher , als daß die politishe Gen nem bloßen Vorwand gebraucht werden w schaften, die mit der Politik gar digen, und es geziemt der Regierung daher, Maßregeln zu ergreifen, um diesem absch Dinge ein Ende zu machen, nicht abe schon genug gethan sey, fentlih rüge. Gestern Nach tische Füsiliere, das 5te Jäger-B zösische Regiment

pter von dem Hause Braganza sten halten, e habe, zu Stunde des