1834 / 215 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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zusammanberufen und die Sißungen desselben mit einer beifällig aufgenommenen Rede eröffnet. Die Insel war ruhig.

Berichte aus Mex iko vom 28. Mai und aus Vera-Cruz vom 9. Juni schildern die Lage des Landes noch immer als sehr Der Streit zwischen Santana und den geseh- gebenden Kammern über die Confiscation des Kloster-Eigenthums Auflôsung der leuteren geendet. Santana, vom Militair und der Aristokratie unterstútt, hatte sih offen an die Geistlichkeit angeschlossen. Indessen waren die nördlichen Staa- ten entschieden gegen ihn, und mit den Kammern einverstanden. Er hatte 3000 Mann Truppen in Mexiko gesammelt.

daß?dem Grafen Grey das große Siegel angebo- j lih hohem Ton, ließ aber kurz darauf so daß man jeßt glaubt, die Anga- ganz ungegrün-

Lord Mel- bisherigen G e, erst zu fragen, soll denn diesen Lebteren na- s bewogen haben.

te Bill wegen Zulassung ielt in der heutigen

nin g P ost, ten worden sey, in ziem in seinem Widerspruch nach, ben des leßteren Blattes möchten doch wohl nicht det seyn; es wäre dana<h dem Grafen Grey jenes dem Rücken und ohne Wissen des Premier-Ministers, bourne, angeboten worden, ja selbst ohne den Siegelbewahrer, Grafen von Carlisl| die Siegel abgeben wolle, und dies mentlih zur Niederlegung seines Amt Die gestern im Unterhause passir der Dissenters zu den Universitäten erh

beunruhigend.

hatte mit der

London, 29. Juli, Obgleich ih Jhnen seit zwei geschrieben, habe i< Jhnen doch wenig mitzu- Das Unterhaus hat nah manchen Kämpfen mit dem llschen Schweif (denn das Haupt war aus bekannter Ursache dabei genöthigt, eine untergeordnete Rolle zu spielen) die Zwangs - Bill angenommen, und das Oberhaus hat dieselbe schon zur zweiten Verlesung zugelassen. Die Diskussion darüber mird aber diesen Abend vor dem dritten Verlesen statt- finden, wobei der Herzog von Wellington, seiner Ankündigung MWiedereinrücfung der ausgelassenen Klauseln an- Da cer indessen wohl weiß, daß das Unterhaus eher die ganze Bill verwerfen, als dies: Klauseln annehmen würde, so is es ni<t wahrscheinli<h, dap die Tories die Ver- antwortlichkeit auf sh nehmen werden, die friedlichen Landbe- wohner Jrlands für den ganzen künftigen Winter \chußlos den n preiszugeben, gegen welche das Geseß gemacht 5g handelt sich also bloß um eine Gelegenheit, die im Amte befindlichen Whigs voor den Augen des Volkes als schwankende ustellen, welche das dffentliche Zutrauen nicht scheint dieses den Ministern, welche sich eben durch den Beitritt des Grafen Mulgrave verstärkt und dem Wellington bei solchen Gelegenheiten stets sein Be- der Emancipation der Katholiken ins Gedächtniß rufen, wenig Sorge zu machen. Mit der Armen-Bill hat das Fortschritte gemacht, und nur eine einzige Klausel hat es hinzugefügt, welche dem PHrinzip der Maßregel t, aber um dieselbe nur einmal in Gang zu bringen, wird das Unterhaus feinen Anstand nehmen, dieselbe auch mit jener Modification zu billigen. Vor wenigen Tagen das diesjährige Budget entwickelt, Das Merk- daß es sich aufs Neue bewährt hat, daß Verminderung oder die gönzlihe Abschaffung einer ufte im Ganzen bei weitem nicht so viel ver- Erlassung beträgt, indem der Konsument, der sich auf einem Punkt erleichtert fühle, in den Stand geseßkt wird, seine Ausgaben auf einer andern Seite zu erweitern. In die- agt es die Regierung auch, ihre zu gewärti- mit den vom Parlamente bercits verstatteten

Lesung; die zweite Auf eine no<hmalige Frage Betreff des Don Carlos daß die Regierung noch immer t úber dessen Ankunft in Spanien er- fündigte hierauf zum Montage einen auswärtigen Verhältnisse und nament- drupel-Traktat an. Wahlen ging dur< den Ausschuß. bourne auf die dritte Lesung der Jrlän- Der Herzog von gekündigtes Amendement vorschlag en Versammlungen wie ber auf Anrathen des Lord-Kanzlers Lesung aus. die wesentlichsten Klau- gelassen habe; Graf Grey, meinte er, sey onnellschen Jntriguen gefallen, Und wenn so würde Lord Melbourne das

Sisung des Oberhauses bereits wurde auf den Freitag angesebt. des Marquis von L erwiederte Lord Melbourne, keine authentische Nachrich halten habe. Antrag in Bezug auf die lich in Bezug auf den Qua die Bestechungen Sodann trug Lord Mel dischen Zivar wollte sein an in Betreff der politisch aufzunehmen, sebte es a bis nah der Abstimmung Über die dritte Ripon sprach gegen seln aus derselben weg als ein Opfer der O’C jezt unheilvolle Folgen einträten, Opfer werden.

Im Unterhauf die Bill wegen Gr durch den Ausschuß. Haus sich noch an ländische Zehnten -

Posfttagen nicht

ondonderry in V sogenannten O’Conne

Der Erstere Die Bill gegen

geinäß, auf die Wellington | tragen wird. die Klauseln

der in die Bill

1gs - Bill an.

die Bill, weil man wilden Horde worden ist.

Schwächlinge darz verdienten.

e ging heute nah langen Erdrterungen dung einer Kolonie in Süd - Australien Herr Littleton trug darauf an, daß das iesem Abend in den Ausschuß über die Jr- Bill verwandeln möge. aber beantragte, unterstüßt von Herrn Ruthven, Bill bis auf die nächste Session, weil die weit vorgerúüct sey, als daß man noch he und Beson-

Herzog von nehmen bei

Herr O'Connell Oberhaus bedeutende

die Aussez- | Kia l : L zung dieser einigermaßen wider|prich rige Sessi die 200 K nenheit erôrtern könnte, 1839 in volle Kraft treten könne. die Klauseln der Bill ließen ken, und Beschleunigun

Sir John Hobhouse ist nun, Nottingham geschlossen worden, w Stimmenmehrheit, die er gleich in den úber seinen Gegner davontrug Mitglied für Nottingham pro wieder in London eingetroffen,

on schon zu (auseln dieser Bill mit gehöriger Ru und weil die Bill doch erst im Jahre Herr Littleton bemerkte sich auf 70 bis 80 beschrän- sey vonnôthen.

nachdem die Wahllisten in ie es sih aus der großen ersten Tagen der Wahl zum Parlaments- kflamirt und bereits gestern Abend wo er sogleich eine Unterredung

hat Lord Althorp wúrdigste daran ift, durch die Steuer die Etnkü

der ß Ae OIeS lieren, als die

sem Vertrauen w genden Einnahmen Ausgaben des künftigen

erwarten ließ,

Jahres fo nahe gleich zu stellen, daß

viel mehr als eine Viertelmiilien Ueberschuß heraus: tanche tadeln sie darum, während Andere meinen , sie rer Reduction noch weiter gehen, und statt 200,000 Pfund an Kleinigkeiten, als: Korinthen, Pslaumen, Baumöl, Stärke, Kalender-Stempel und dergleichen aufzugeben, besonders

Freitag Abend wurde ihm in | sich nicht

Diner von seinen Konstituenten ge- sesaal mit vier Panieren ausgeschmückt trugen: „Unser Patriot Grey Frei- die Verfassung in ihrer Reinheit.‘ storbenen Herrn Taylor is der Gene-

mit Lord Althorp hatte. Nottingham ein gl geben, wobei der Spei war, welche die Jnschrift heit für die ganze Welt

An die Stelle des ver

hátte in ih

dem Territorial-Înteress

eine namhafte Erleichterung bewilligen

< is es in diesem Punkte schwerer , als

Aber bekanntli

Mitglied für Sudbury ge- : Mitglied f MA in irgend einem andern,

ral Sir E. Barnes zum Parlaments- wählt worden.

es allen Leuten re<ht zu machen.

Die Bill hinsichtlich der Zulassung der Nonkonformisten is ge- stern im Unterhause durchgegangen, dúrfte aber unbezweifelt vom Oberhause verworfen werden, ein Spiel, welches (wie die Frage über die Emancipation der Katholiken, obwohi nicht so lange dauernd) wie- derholt werden wird, bis das Oberhaus einmal nachgiebt. Wäre es aber bei der Ueberzeugung, daß ein solches Nachgeben früher oder später gewiß erfolgen werde, nicht vernünftiger, im Voraus aus zu machen, und sich den Anschein zu ge- freiem Antriebe und reiner Gerechtigkeits-

er des Unterhauses wollen heute eine Ver-

Mehrere Mitglied über die schnelle Durchführung der

sammlung halten, um si Jrländischen Zehnten-Bill zu ber

Der Courier sag die Jrländische Zwang die Tories im Ô kann nicht auffallen , n muß, daß es eine arge Jnconsequenz w die Erneuerung der ganzen

t mit Bezug auf die Art und Weise, wie s-:Bill im Oberhause behandelt wird: berhause sih dieser Bill so wenig oppo- da der gemäßigtere Theil derselben âre, wenn sie, Bill für durch- rneuerung einzelner Bestim- während die Uebrigen, die,

der Noth eine Tugend ben, daß man jeßt aus liebe dasjenige gestatte, währen muß? Die lel

nachdem sie einmal aus nothwendig erklärt, sih der E

mungen derselben widerseßen wollten,

was man später der Nothwendigkeit ge- ten Veränderungen im Kabinette sind

alle zum Vortheile des liberalen Prinzips ausgefallen, so daß

Spitze des Ministeriums trat, aus

als Lord Melbourne an die t daß sie sich der neuen Bill auf jeden

i ifeln steht bloßem Eigensinn drohten, nicht zu zweifeln steht,

daß diejenigen Neuerungen , welche von

einzelnen Mitgliedern des Unterhauses herrühren, in der nächsten Session mehr Unterstühung beim Ministerium finden werden. Schon is die Erneuerung der dieses Jahr ohne Erfolg gemach- ten Vorschläge angekündigt, daß die Bischöfe nicht mehr im Ober- und alle Wahlen fürs Unterhaus durch Ballottement So eben is auch von der hierzu ernannten

der Ueberzeugung gekommen seyn hr Widerstand nichts hel haben gestern ein

Fall widerseßen würden, zu mögen, daß ihnen i

Die Bank - Actionaire dem Vorschlage des Lord Althorp gemäß, Z yCts. fúr das von der

von 3,670,000 Pfund anzune

fen würde.“

stimmig beschlossen, 4,180,000 Pfund in tragene Schuldviertel hmen und diese 3pCrts. bei der

hause fißen, geschehen sollen. h Kommission der genaue S

Regierung abge

tatus des Einkommens der Kirche in

ales dem Parlamente vorgelegt worden, nach welchem die Last, die Kirchen zu erhalten, ohne Zweifel, wie dur das vorjährige Geses für Jrland, dem Klerus selbst auf- Freilich sind 181,000 Pfd. für 26 Erzbi- 1d Bischöfe nach hiesigem Maßjtabe, nicht übermäßia, und 3,200,000 Pfd. unter 12,000 Geistlichen vertheilt, ist gewiß

Bank zu belassen. Der Graf von

en; seine Titel und Würden

ents-Mitglied für Cirencester.

st wieder nah Paris abgegangen, um die

Geschäfte da-

j England und ntt Vode | Q

Bathurst ist nach langer Krankheit Lord Aps-

abgegang erbt sein Sohn,

ley, jebiges Parlam Dr. Bowring i ihm von der- Britischen Regierung übertragenen

das Dampfschiff „Columbine‘/ in 51 Stunden

erden wird.

\elbst fortzuseßen.

auch nicht zu viel; aber

276,000 Pfd., welche jeßt einetu Heere

von Dechanten zusließen, dürften ohne Zweifel an die Stelle der 250,000 Pfund geseßt werden, welche Lord Althorp im An-

Gesiern kam von Hamburg hier an 487 Stunde cretaire des

; es hatte die Fahrt nah Hamburg in ; mit diesem Schiff langten zwei Se-

n zurückgelegt i seines Hofhalts

Don Carlos und sieben Personen Staats - Kasse

statt der jeßigen Kirchen - Steuer anweisen wollte. Dabei wird in

der Vertheilung alles Kirchen - Einkommens eine Veränderung gema<ht werden, indem es jezt Bis- thümer giebt, wel<e kaum 2000 Pfund, und Pfarreien, die nicht 40 Pfò. abwerfen, während manche von jenen 30-—40,000 d einige von diesen von 2—5000 Pfd. Alles ie Umtauschung des Zehnten in England, wird in der nächsten Session geordnet werden, und zwar um so durchgreifender, als das gegenwärtige Ministerium mehr für ene Reformen geneigt ist, als das bisherige. Es ist so- ob es nicht, wenn O'’Connell es recht ernstlich dieser Session seinen neuen Charakter in einigen eránderungen der Jrländischen Zehnten-Bill zu falls dies zu spät seyn sollte, dieselbe lieber bis zur nächsten Session fallen läßt. Dies muß sich jedoch schon

immer keine neuere Nachrichten Cadaval, ehemaliger Gouverneur Lafoens, einer der ergebensten haben sich,

s Portugal sind noch en; der Herzog von und der Herzog von dort hierher kamen, , nach dem Kontinent eingeschifst. los sich genöthigt sähe, Spanien soll die Jacht „Lulworth“/, auf welcher er berschifste, ihn wieder aufnehmen. dem Vernehmen nach, zwischen Bayonne

n vom 3. Juli, daß die Englische von Vurla nach Malta zurückkeh- egel und zusammen 850 Kanonen fehl des Lord Pon-

eingegang von Lissabon, Freunde Do nach kurzem

m Miguels, die von Aufenthalt in London Fall, daß Don Car

Pfd. bringen un dieses, so wie d

u verlassen , Frankreich ü Fahrzeug kreuzt jeßt, und St. Sebastian. Aus Malta berichtet ma Flotte unter Admiral Rowl

Die Flotte, 21 sermaßen unter dem Oberbe

S E O

gar eine Frage, drängt, noch i bedeutenden V erkennen giebt, oder,

d anl r C E U

heute Abend zeigen, wo O'Connell einen Antrag für die Ver-

stark, steht gewi/

unseres G der fortwährend die

esandten in Konstantinopel, danach seine Befehle

lischen Verhältnisse beobachtet und werfung der Bill oder die Einschaltung der bekannten Appropria- i

tions - Klausel angekündigt hat. -— Es sind während dieser Se|-

re Bills für die Anlegung von Eisenbahnen durchge- ne hôch{ wichtige, wodurch London mit Bath und

an den Admiral Rowley einrichtet.

Der Morning Herald meldet: schifses aus China mit e die, wie man glaubt,

sion mehre gangen; ei Bristol in Verbindung ge Unterhause angenommen, es zu spät

¡Die Ankunst des ersten iner sehr werthvollen La- wegen der mißrathenen en, einen Vortheil von 40 bis 50

freien Handels| dung roher Seide, , Seiden-Aerndte in Jtali

bracht werden sollte, ist, obgleich vom vom Oberhause verworfen worden, der Session sey, eine so wichtige

sicher Auftnérksamkeit zu untersuchen. wissen wir dermalen hier nicht mehr, {hon über Paris erfuhren. Ueber Por-

Sache mit hinläng Von Spanien her “als Sie wohl tugal ist es ganz fill,

Impuls gegeben, der aus der Aufhebung des ie besonders für London er- 0,841 Kisten Kassia und 400

bringen wird, hat dem Handel einen neuen

éndem sie den große Meonopels der Das Schi

n Nusten zeigt, Ostindischen Compagn

bringt auch 1

Es is Jhnen wahrscheinlich nicht ent-

erhaus endlih den Siegern bei Navarin chtigkeit wiederfahren lassen, indem es dem Sir Edward d seinen tapfern Offizieren und Seeleuten 60,009

Die Preise unserer Manufaktur-Waaren daß das Unt

etwas gesunken sey Nachrichten

Kisten Rhabardber mit. sollen in China maica sind Marquis von Sligo,

hat Gere Codrington un Pfo. bewilligt hat.

hier vom 7. Juni.

Gouverneur, hatte das Repräsentantenhaus

Der öffentliche Widerwille gegen das

dchte dabei seyn, daß unsere milden Stiftungen im vielen unserer Obligationen sind, und durch den Ver- s Viertels der jährlichen Zinfen-Einnahme hieran nichr dern auch dadur), daß der Zinsfuß nothwendig auch thek - Schulden herabgedrü>t werden wird, große hrer jährlichen Einnahme erleiden müßten. n höôrt man die ôffentlic)ve Meinung sih sehr entschie- die vorgeschlagene Maßregel aussprechen. Hinsicht- Vermögens- und Gewerbe-Steuer an die der bisher eingeführten Einkommen-Steuer vernimmt man, Senat sih gegen deren Einführung und für Beibehal- g der Einkommen-Steuer erklärt habe. : rungen dürfte die geseßgebende Versammlung der-

glü>li< erscheinen. Allein auch seine Zeit ist jeßt gekommen: Der Dâmon der Anarchie, welcher seinen Wohnsiß in Bueñios-: Roees und Mexiko aufgeschlagen, befindet si{< jeßt mitten unter uns und Gott weiß es, wann er uns verlassen wird. sere Heldenthaten berichte, fürchte i< nur, besonderes Vergnügen gewähren. Unsere Helden sind schr unbedeu- tende Menschen, sie haben, in Hinsicht auf Fähigkeiten und Patrio- tismus, einander nichts vorzuwerfen, und sie sind Fhnen wahrschein- L ie n C S Tapserkeit sind unserer Helden würdi le 9 r Nati ist wie unsere Truppen. A ANO. Pie Me DT A Fm Fahre 1829 waren wir, we en unserer nördlichen Gränzen, räsidentschaft, damals mit General Lamar beseht, sah, nach der Constitution , einer neuen Wahl cntge- gen. Der General Gamarra, welcher die Armee kommandirte, sah die Möglichkeit, diesen hohen Posten zu erhalten, wenn er scin Va- terland dem Feinde aufopferte. Durch einen geheimen Vertrag ver» pflichtete er sich, die Armee unter der Bedingung an Lzolivar zu überliefern , daß dieser, zum zweiten Male Herr des Schicksals von Peru, ihn zu der höchsten Gewalt erhebe. Dieser schändlihe Vertrag Nachdem ein schimpflicher ter Columbischen Einfluß gestellt desselben Fahres Gamarra zum Präsidenten erwählt und zu gleicher Zeit das Amt des Vice - Präsidenten dem General La Fuente üher-

r Armee hat si<h seit kurzem so entschieden auz, | Hedenken m

Anderes übrig Le als diese Strafe | velche die Regierung desvezes E ! E A fue O 0,0)

| hei den Hypo | Verluste ül Allgemeine

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

Der Schwäbische Merkvr meldet in einem Schreiben aus Bremen vom 23. Juli: „Die neuesten aus den Vereinig- ten Staaten auf hiesigem Plake eingetroffenen Nachrichten lau- ten Úberaus beruhigend und befriedigend. Geld- Umlauf war allmälig wieder vershwunden, und damit zu- gleich die einige Zeit lang stattgefundene Handels-Krisis. Die Ge- schäfte hatten mit dem zurückgekehrten Vertrauen ihren Gang genommen, wie zuvor, und es herrschte Úberall die gewohnte Thätigkeit Und der den Amerikanern eigene Unternchmungsgeist. Es ergab sich immer mehr, daß die vorübergehende Geldverlegen- I größtentheils Erhaltung der interessirten

Peitschen in de gesprochen , daß nichts abzuschaffen, und die zu ernennen versproc! als andere Strafmitte Truppen im Gehorsam zu erhalten.

Nétedevlande Aus dem Haag, 30. Juli. Se. Majestät der König hat

s gestern nach .d-m Loo begeben und wird, dem Vern-hmen | nach, am nächsten Dienstage nach dem Hauptquartier abgehen.

Belgien. Aus Ostende wird gemeldet, dag Ihre Majestäten zum 7ten oder 8ten Augusk dajelbst erwarte F werden. Man trifft dort Anstalten zu ihrer Einholung.

Der Bischof von Tournay (Doornik) ist mit Tode abge,

Kommission, t | en, wird nichts Anderes zu hun haben { zu erfinden, welhe im Stande seyen, die

ndem ih Fhnen un- e werden Jhnen kein

Die Stockung im

angetragenen Unsere Trupvyen und ihre

Nach den bisher ge- im Kriege mit Columbien, und die

machten Erfa Manöver

selben Ansicht jeyn. Privilegien Reichen hervorgerufen PBráâsident van Buren

nicht von Be-

Brússel, 39. Juli. Vereinigten

Desterreich.

Se. Kaiserlich Königl. Majestät haben (he und Hof-Dolmetsch, Ritier von Hammer, gestat- Betrsien verliehenen Orden

Wien, 30. Juli. sein Vice - Präsident stets behaupteten, daß and l Keine Stadt in Deutschland ist bei den Er- eignissen in den Vereinigten Staaten so sehr betheiligt, wie Bre- men; aber Wohlunterrichtete haben hier nie gezweifelt, daß die dortige Krisis im Verkehr nur von kurzer Dauer seyn werde. Durch die mit dem 1. Januar d. J. in den Amerikanischen Hä- fen zur Ausführung gebrachte bedeutende Herabseßung des Zoll- Tarifs hat die Einfuhr ungemein zugenommen, und die Ein- nahme -der Bundes-Regierung von den Zöllen hat sich bedeutend j l Nach den zwei ersten Vierteljahren zu schließen, wird man auf einen jährlichen Mehrbetrag von 1 Million Dollars in Vergleich mit dem Zoll-Ertrage im verflossenen Jahre zu rechnen haben. Auch die Nachfrage nach Staats Ländereien war in die- sem Jahre um ein Beträchtliches größer, als im vorigen, so daß durch den Verkauf große Summen in den öffentlichen Schal fließen werden. Die vielen Schiffe, die in diesem Jahre von Bremen mit Auswanderern nah Amerika abgesegelt, sind alle, so weit wir von denselben Nachricht haben fönnen, glücklih an dem Orte ihrer Bestimmung angelangt. Fahrzeuge, die von England nach Kanada abgegangen waren, in der Nähe von Neufundland verunglückt. Es scheint, daß die Fahrt na) den Häfen der Vereinigten Staaten mit weniger N verknüpft ist, als die weiter nordwärts nah Quebek in Kanada.

hatten, wenn sie

| dem Hofra stand seyn werde.

hm von dem Schach von en und der Sonne zweiter Klasse annezmen und tragen

zu dürfen.

wurde treulich von beiden Seiten riedenss{luß den Kongreß un- atte, wurde am 20. Dezember

Das Journal du Commerce von Antwerpen enthä( die (gestern erwähnte) Verfügung des Königs der Niederland, ubung der Schutterei und äußert sich dabei fol „König Wilhelm hat die zahlreichen Corps seine F Schutterei, die einen ansehnlichen Theil seiner Streitkräfte bil: F Hiernach zerfallen von se1b\t die unge: F reimten Gerüchte, welche der Belge, der Liberal und andi Tageblätter Über die Zusammenziehung der Holländischen Trup: pen, über den Plan einer neuen Jnvasion des Prinzen ven F Oranien u. \. w. verbreiteten. | dieser Blätter und die guten Leute, denen sie einen Schreck ein: E Holland wird uns nicht angreifen, Hol net sich. Dies ist sicherlih eine sehr wichtige Thatsache, ein unverkenndarer Schritt des Königs L2W zu einem fciedlihen Systeme, ein wärts zu einem definitiven Traktate; mit Einem Worte , diese Umstand zeigt nichts Geringeres an, als daß der König Wilhely stillschweigend von jenem Wunsch einer Restauration, den « noch immer gehegt haben so!!, und zwar selbst zu einer Zeit, wo die Ereignisse die Erfüllung desselben unmöglich zu machen schie nen, ganz und gar absteht.“/

wegen Beurla

p 4 gendermaßen : Spanien

Englische Blätter enthalten folgende Nachrichten aus ie Ereignisse der beiden leßten Tage würden jeßt, da Ordnung und Ruhe wiederhergestellt sind, wie ein Traum erscheinen, hätten wir nicht die traurigen Spuren, die Pest und die Leidenschaften zurückgelassen haben, vor Die Cholera und die durch sie bewirkte Volksgährung ienen fast in derselben Stunde ihre größte Höhe erreicht zu n. Die Zahl der Todeefälle, welche in den leßten 24 Sätun- bei der Gejundheits-Kommission angemeldet wurden, ist we- s nicht grözer als an dem vorhergehenden Tage, man nicht mit Bestimmtheit dar Kirchspiele der Hauptsiadt keine regelmäßige Angaben Die autegezeichnete Hitze hat, in Verbindung | Aufregung des Volkes, wahrscheinlich dazu beigetragen, die Epi- h zur Reife zu bringen. Jn Bezug auf die das Unglück so sehr vergrößert wurde, is es erfreu- e Minister Torreno und Moscoso nicht zd- Mißbilligung Über die Nachlässigkeit und Unentschie- ilitair - Behörden der Hauptstadt und Die Hof-Zeitung

__ Der General Lamar war indeß, wie Sie wohl denken können, nicht geneigt - auf gütliche Weise eine Macht aufzugeben, die er drei Fahre besessen und auf Kosten seiner Ehre erworben hatte. Seit dem Antritt seines Amtes war es sein Bestreben, fïch zum Troß der dentlichen Meinung, gegen die er die tiefste Verachtung hegte, die Würde auf Lebenszeit zu sichern. Seine erste Sorge roar, fich die unbedingte Ergebenheit der Armee zu verschaffen, indem er die Stellen mit Offizieren beseßte, die seinen Launen zu gehorchet? . Alle Personen, die durch Moralität und langiäh- ienste si<h empfahlen, wurden tin ihre Heimath zurü>gefandt und dur< Spanier, deren Gegenwart kaum im Lande geduldet wurde, so wie durch Personen aus einer in Lima sehr zahl= reichen Klasse, die ohne Ehre, in Schulden und Ausschwetjun- gen, und zu jedem Verbrechen bereit is, erscht. unter seinen Offizieren auch Meuchelmbrder, wenn er deren bedurite. Als ein Buchdrucker sein Mißfallen erregt hatte, Überfielen densel- ben fünf Obersten, als Leute aus dem Volke verkleidet , in sciner Wohnung, shleppten ihn zur Stadt hinaus und ermordeten ihn mit Aus dieser Art, die Censur auszuüben, können sie von Um sich seiner Kreaturen noch mehr zu versichern, hatte Gamarra eine Art von Freimaurer-Loge errichtet, wo jeder Aufgenommene shwdbren mußte, die Gewalt aufrecht zu erhalten, unter der Bedingung, daß der Präsident, wenn sein Anse- t sey, ihnen die hdchsten Aemter der Regierung und der Hiermit nicht zufrieden, und den Widerstand der Stadt - Bewohner fürchtend , ließ er das sämmtliche Kriegs - Mate- rial der Republik nah Cuzco bringen, und errichtete daselbsi eine Art von Arsenal, das ihm, im Falle er seine Usurpation in Zukunft mit Hülfe der Armee vertheidigen müßte, zum Mittelpunkt der Operas- E dienen ae us ;

amarra wurde tre von seiner Frau unterstüßt, die allein so viel gethan, wie seine sämmtlichen Anhänger Be nas men, um ihn in seinem Amte zu erhalten. ( oder gewöhnlich Donna

den, in Masse entlas}}en. Madrid vom 19. Juli:

vermehrt, statt vermindert. Fortan können die Redaktoren jagten, ruhig land entwa}ff}

bedeutender Schritt vor úber sprechen kann, da

Dagegen sind mehrere Gamarra fand

Ì demie zu frü dur<h welche l } lich, zu sehen, daß di | kaltem Blute.

Schweden und Norwegen. dem Uebrigen urtheilen.

, Der junge Prinz Wilhelm Frit drich Heinrich der Niederlande hat in diesen Tagen abwe <sen hei Sr. Majestät dem Könige, jowohl in der Stadt als in Ry sendal, und bei Jhrer Maiestát der Königin gespeist. Vorgestern gab der Russische Gesandte, Graf von Suchtelen, zu Ehren de Prinzen, ein glänzendes Fest und einen Ball in welchem auch die Königin und der Kronprinz erschienen und w sich Úberhaupt die auserlesenste Gesellschaft der Hauptsiad funden hatte.

Am 2sten d. wurde in unserm Thiergarten das unter den F Namen ,„Belmansfest ‘/ bekannte große Volksfest gefeiert. Der König, der Kronprinz und der junge Prinz der Niederlande ei F schienen unter der Volksmenge und verweilten bejonders vor den F Tribünen, auf welchen die Musfik-Corps aufgestellt waren.

Unsere Zeitungen publiziren den Jnhalt eines zwischen Schweden und Rußland abgeschlossenen Traktats in Bezug au den sogenannten Finnischen Handel.

Dänemark Kopenhagen, 23. Juli.

Ï denheit der Civil, und M der Provinz Madrid dffentlich auszusprechen. i cine bereits gestern von uns mitgetheilte von dem Mini- } ster des Junern unterzeichnete Proclamation, M ber die Vergistung der Brnnnen nachdrüklih widerlegt, ' und so ein stillschweigender Tadel über die Proclamation des Herzogs von Gor ausgesprochen wird, der entweder selbst von

dem Vorurthe.l des Volkes gegen die Mönche angestecêt gewe- t oder sich fürchtete, dem Volkswillen einen Es sollen schon etwa 70 Pro-

Stockholm, 29. Juli. I na n d.

Berlin, 4. August.

worin der Wahn- hen befesti

Ueber die gestrige Feier des Aller: Armee ver

hdchsten Geburtsfestes ist noch Folgendes zu berichten : sämmtlichen Truppen der Garnison wurden in ihren Kasernen festlich bewirthet und das Schúgzen-Corps hielt ein solennes Kd- nigsschießen, welchem ein Mittagémahl folgte. hen Opernhause wurde vor einem glänzenden Publikum Spon- tinis Festmarsch und Volksgesang aufgeführt und zwischen die- sen beiden großartigen Musikstücken sprah Madame Crelinger mit gewohnter Meisterschaft eine von H. Smidt gedichtete Fest- R Sodann wurde zum erstenmal Reißigers Oper: „„Die Felsenmühle von Estalières,“/ wozu Herr Karl Borromaeus von Miltiz den Text geliefert hat, aufgeführt. dieser Oper wird in einer der nächsten Nummern der Staats- Zeitung erfolgen.) Auf dem Königlichen Schloß - Theater zu Charlottenburg hielt Madame Unzelmann zur Feier des Tages eine von A. Múller verfaßte Rede, welcher zwei neue Lustspiele folgten. Das Königstädtische Theater beging den festlichen Tag durch die Wiederholung eines bereits in den beiden leßten Jahren aufgeführ- ten Festspiels mit Chôren von F. W. Seidel: „Preußens dritter August‘, das die zahlreich versammelten Zuschauer zu dem leb- haftesten Enthusiasmus hinriß. Schon Nachmittag hatte die \{<hône Witterung einen großen Theil der Bewohner Berlins nach dem Tivoli und den verschiedenen im Thiergarten oder vor den übrigen Thoren der Stadt belegenen öffentlichen Belusti- gungs- Orten gelot, die mit eintretender Dunkelheit glänzend Von Stunde zu Stunde mehrte sich die froh- bewegte Menge, die in allen Richtungen den Thiergarten durch- zog; an mehreren Orten, namentlich im Tivoli und Elysium, wur- den Feuerwerke abgebrannt, indeß von allen Seiten Freuden- schüsse erschollen und erst in später Nacht dein ailgemeinen Ju- bel, der durch keinen irgend erheblichen Unfall getrübt wurde, ein Ende machten. Unter den illuminirten Etablissements des Thier- gartens zeihneten sih besonders Elysium, der freundliche Teich- mannshe Blumengarten, das sogenannte Hosjäger-Etablissement und die Zelte aus. Einen vorzüglich shônen Effeft machte aber auch diesmal wieder die Blumen-geschmückte Luijen-Junsel, deren eigenthümliche Beleuchtung zugleich einen wunderbaren Glanz über die zunächst gelegenen Baumgruppen verbreitete, und deren stiller Anblick gewiß in manchem von den Tausenden von Men- schen, die hier zusammenstrômten, inmitten aller Freude eine wehmüthige Erinnerung zurückrief.

an schreibt aus Königsberg: Vormittags gegen 11 Uhr, gerieth der Wald bei dem Dorfe Heiligen -Creuß (Kreis Fishhausen) durch eine bisher noch nicht ermittelte Veranlassung plôslich in Brand. findenden Winde stand in Zeit von wenigen Minuten ein bedeu- tender Theil der Forst, hier namentli aus Nadelhdlzern und Sträuchern bestehend, in Fiammen ; und schre>lich {dn war für die Strand - Reisenden, von denen mehrere mit Rath und That zur Hülfe eilten, der Anblick, wie das von der anhaltenden Hike ausgedörrte Gras si<h brennend hin- und herschlängelte und wie in den prasselnden Nadelhölzern hunderte von Vögeln durch die In kurzer Zeit harten sich aus dem dortigen Landraths-Kreise über 200 Feuerlösch-Dienstpflichtige mit Axt und Spaten eingefunden, die nach einer úbermens\chli- <en Anstrengung dur<h Aushauen von Bäumen, Sträuchern und Umziehung mehrerer bedeutender Gräben, dem Feuer Ein- halt zu thun suchten, das ihnen theilweite auc gelang, da die Arbeit durch den hin und wieder no<h nassen Moorgrund erleich- tert wurde. Auch im Rösselschen Kreise, unfern Bansen, ijt ein Torfmoor und durch diesen der benachbarte Wald in Brand gerathen. ‘‘

(rifsdal, bi

« * & e %

E sen zu seyn fentlichen Widerstand zu bieten. furadores in Madrid angekommen seyn, und wohlunterrichtete der Meinung, daß vor dem 2ásten d. M. eine einfinden wird, um die absolute Majori- die nothwendig if, damit die Verhand- i GÚltigtecit haben. rußt darin, daß die Deputicien die Ereignisse | Tage unterweges erfahren, und sih vielleicht | dadurch von der Fortsezung ihrer Reise abhalten lassen. ses Morgens, fo wie der beruhigende Ton der wird indeß wahrscheinlich hinreichend seyn, in den vier oder fünf Tagen, die noch übrig sind, die noch Fehlen- den hevrbeizubringen.““

Im Königli-

Cra T R E ©

© Personen sind * hinreichende Zahl si tát von 95 zu bilden, | lungen bei Erdffnung der Se|sio Ï zige Hinderniß be Ï der leßten beiden

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Donna Francisca Su- odhn l anchita genannt, is eine junge und artige Frau, die, in weniger prosaischen Zeiten, Stof zu mehr als einem Roman geliefert haben wúrde. i reizbar und nervenschwach. Diese Schwäche giebt ihren Zügen ei- nen leidenden Ausdru>, der alle junge Offiziere verführt, deren Huldigungen sïe nicht immee vergebens umshwärmen. ihres Ranges sicht man sie hâufig in den Straßen zu Fuß, mit der Saya bekleidet , und bis auf ein Auge, das sie mit einem eigen- auber zu gebrauchen weiß, in den Rebozo verhüllt. Jn rerischen Kostüm sicht ste gern die Aufmerksamkeit der Fremden, welche die Frauen von Lima noch nicht an threm Beneh- f sich zu lenken und sie bis an ihre Wohnung zu lo>en, wo sic sich plöylich entschleiert und sh in ihre Zimmer be- giebt, um Über den mystificirten Unglücklichen zu lachen. anchita ist außerdem eine unerschro>ene Reiterin, sie wird im Pi- olenschießen, im Tanzen des Huachamlu und im Spiel der Gui- tarre von Niemand in Lima übertroffen, und was ihr revolutionnaires ende eine Probe davon: Sie hatte sch ' j ( a Fuente zu beklagen, der ihre Ent- würfe nicht so unterstüßte, wie sie es wünsthte; daher benußte sie die Abwesenheit ihres Gemahls, der sich damals im: Fnnern des Landes befand , stellte sich an die Spiße eines Regiments, dessen Oberst ihr vbllig ergeben war, und marschirte nah dem Regierungs= Gebdude, wo La Fuente, der nichts davon ahnte, gefangen und auf eine Kriegs - Brigg im Hafen von Callao gebracht wurde. Donna Panchita nahm seine Stelle ein und während einiger Tage hatte die Republik eine Präsidentin statt eines Präsidenten. / Fch kehre zu Gamarra zurü>. Alle dfentliche und geheime zeigten mehr und mehr deutlich Zeit der Niederle

A st im höchsten Grade (Eine Beurtheilung Ungeachtet

| Hof-Zeitung die | anderen Blätter thümlichen Das Linienschiff „„Drotmin Maria‘“ ist in die Docke eingelaufen, um da CUe (4beNen f U werden; der Leck ist so unbedeutend, daß nur eine Punipe nd thig war, um dasselbe frei von Wasser zu halten. hat sich durchaus gerechtfertigt, da er drei Lootsen am Bord ge | nommen, und diesen es sogar abgerathen hatte, durch die Rinne f zu laufen, wo es den Schaden erhielt. eine Kriminal - Untersuchung eingeleitet, wiewohl es gewiß sehr leicht zu entschuldigen, daß sie einen einzelnen aufstehenden Stein von wenigen Quadrat: Ellen nicht gekannt, da ein solcher, wi bekannt, selbst den genauesten Ausmessungen entschlüpfen kann, z. B. im Kanal fast jede bedeutendere Klippe den Namen F irgend eines Kriegsschiffes führt, das daran einmal festgesessen. Unter den diesjährigen Preisfragen der Gesellschaft der Vis senschaften ist eine von besonders allgemeinem Jnteresse, nänli(| über die erste Entstehung der Leibeigenschafct bei den Gertnani H Unter den außerordentlichen Aufgaben sino zwi}

Urte men kennen ,

Konstantinopel, 12. Juli. Der Moniteur Ottoman ist jet, nachdem er eine Zeit lang ganz geruht hatte, wieder er- schienen und theilt nach seiner Gewohnheit die seitdem vorgefal- " lenen Neuigkeiten nachträglich mit. nur folgendes noch nicht Bekannte: „Da der Erzbischof der Ar- * menischen Katholiken, Jakob, welcher sich hier aufhielt, gestorben * ist, so ersuchten diese den Sultan, daß der Bischof von Angora, Artin, den sie an der Stelle von Jakob erwählt hatten, von Sr. dchte bestätigt und als Patriarch der Katholiken aner- b Diese Nation bildet einen zahlreichen Theil der © Rajahs des Ottomanischen Reiches, und ihre vorzüglichiten Mit- glieder sind in verschiedenenen Zweigen des Staatsdienstes ange- Das Gesuch wurde vom Sultan genehmigt, und ein | Großherclicher Befehl zeigte an, daß Artin zu der Würde des

S E E E P U DR E C MBT A: D R M P: A

Gegen die Lootsen is Wir entnehmen daraus

Talent betri}fft, \o ist das Fol Úber den Vice - Präsidenten

LEMETZ E E ITZ aa:

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erleuchtet waren.

| Hoheit tin S fannt werden.

schen Nationen.

6 J ; L H Preise, jeder von 400 Rthlr., ausgeseßt für die besten bhan)} Patriarchen der katholischen Armenier erhoben worden sep, und daß die Ceremonien seiner Einführung dieselben seyn würden, wie sie bei ähnlicher Gelegenheit unter den schismatischen Arme- Artin wurde daher eingeladen, sich in den ersten Tagen des Monats Zilkade nah der hohen Pforte zu be- geben, wo er mit seiner neuen Würde bekleidet wurde.“

Die Times enthält nachstehendes Schreiben aus Kon- stantinopel vom 1. Juli: „Die Pest ist in Smyrna und In ersterer Stadt soll sie von mildem Cha- rakter seyn, da sie sih auf das Juden- und Türken - Quartier beschränkt, allein hier zeigt sie sich bdsartiger, als sie seit vielen Jahren zu dieser Zeit gewesen, und hat {on die Griechen be- fallen, von denen unter 19, die in das Hospital gebracht wur- den, in 48 Stunden 14 starben. ßen von Galata und Pera ift auffallend; Jeder, der durch die- selben geht, betrachtet vorsichtig Alle, die sh náßern, und ver- | Die Britische Gesandtschafc, so wie die Kriegsschiffe, welche im Bosporus, dem ‘Palast gegenüber, vor Anker liegen, haben {on Anstaiten getroffen, um jede Ver- bindung mit der Hauptstadt so viel als möglich zu vermeiden. Die Jnsel Samos soll sih endlich unterworfen haben, indem Logotheti und der Erzbischof ihren Einfluß verloren, als das Volk die Ränke, welche sie ausgeübt hatten, entdeckte. sichtige Wahl des Türkischen Befehlshabers dur< den Britischen und andere Gejandte, so wie die Absendung von lauter klei- nen Schiffen, hat Blutvergießen verhindert. Befehlshaber entließ Logotheti's Frau ohne Ldsegeld und hat die Erwartungen, welche man von ihm hegte, daß er die Ruhe her- stellen werde, ohne die seine Landsleute charakterisirenden Ge- walt-Maßregeln anzuwenden, gerechtfertigt. Ein Engländer, Na- mens Lyons, welcher sich hier seit drei Wochen mit seiner Jacht aufgehalten hat, will in das Schwarze Meer einlaufen, um sich nach Trebisonde zu begeben, allein der frische Nordwind wird seine Abreise wohl noch einige Tage verhindern. ser Art sollèn den Russen sehr unwillkommen seyn. Der Aus- bruch der Pest in Smyrna hat Sir J. Rowley veranlaßt, mit der Flotte nah Vurla zu gehen. wird täglich erwartet. Pest weniger heftig, als einige Zeit zuvor. Woche wurden vierzehn neue Patienten in das Griechische Hos- pital aufgenommen ; von diesen ‘starb die Hälfte, und die úbri- gen werden wahrscheinlich genesen.“

Handlungen seiner Verwaltun seine ehrgeizigen Absichten. tes nahte heran; aber ehe er, um sich in seiner Ste ten, Gewalt brauchte, glaubte er noch einmal zu den geseßlichea Formen seine Zuflucht nehmen zu müssen. die Wahl-Kollegien zu besiechen, mißglü>te, obgleich alle erden{liche Mittel angewendet waren, so gab er auf einmal vor, der Präsïdent- schaft úberdrüssig zu seyn, und ließ durch seine Journale den Ge- neral Bermudez als denjenigen bezeichnen, der allein würdig sey, Dies Mandver täuschte anfangs die weniger Hell- sehenden; allein bald erfuhr man, daß dieser General, zufrieden mit dem bloßen Práäsidenten- Titel, sich verpflichtet hatte, seinem Be- s<húßer das Kommando der Armee zu Überlassen, d. h. die Macht, welche Bolivar während seines Aufenthalts in Peru ausübte. Ber- mudez, der bis dahin bei dem Volke ziemlich in Gunst stand, wurde jeßt auf einmal eben so unpopulair, wie Gamarra. Schmeichler getäuscht , schienen Beide jedoch nicht an dem glückli- chen Erfolge threr Entwürfe zu zweifeln, und erwartetett ohne *,c- end einen Gewaltsireich den Zusammentritt der geseßgebenden %zer= mmlung, die im Dezember v. F. stattfand.

Da mehrere Mitglieder dieser Versammlung, und an ikl,cer Spi Luna-Pizarro/, welcher präsidirte und i ¿en Suibe Opposition war, Gesinnungen von Unabh so hielt Gamarra, in Furcht geseßt, es für flug, seine die Constitution zu revidiren, in Folge derén er jede ihm unange= nehme Ernennung verwerfen konnte, einigermaßen zu beschränken, aber vorher auch noch das Terrain zu untersuchen. ten ihrerseits verfehlten ihre Absicht und versprachen alles, was er wollte, indem sie Luna Pizarro von der Handlungsweise, deren Ge- genstand sie waren, in Kenntniß seßten. Gamarra, getäuscht durch diese falschen Versprechungen, glaubte die Majorität dem General Ber- mudez gesichert. Durch eine offizielle Depesche erkannte er das Recht der Versammlung an, thm einen Nachfolger zu ernennen, und for= derte sie auf, zu dieser Wahl zu schreiten. Alles geschah mit Ord= nung und Anstand. Die Versammlung umgab sî< mit allen gesch= lichen Formen, um dem Uebeiwollen auch den kleinsten Vorwand zu nehmen, und am 20. Dezember wurde der General Odbregoso mit einer bedeutenden Stimmen-Mehrheit gewählt. :

Gamarra und seine Freunde wurden wüthend, als se sahen, nant Die Entschlossensten wollten sich der Ein{úhrung des neuen Präsidenten widerseßen, aber die Unent- schlossenheit ihres Oberhauptes widerseßte h diesem Vorhaben. Er glaubte, Obregoso werde dieselben Bedingungen annehmen, welche er dem General Bermudez auferlegt hatte, und daß er, erschre>t über die Gefahren seiner Stellung / sich mit dem Schatten der Macht begnügen werde. Da Obregoso dies verweigerte, so wurde scin Tod beschlossen und die Ausführung des Komplottes auf den

ung seines Ams

{ungen über die Mängel unserer Kommunal: Verfassung , so wi} ung zu behaup-

über die Ablôsung der Natural: Prästationen der Baue':n an da} Staat; auch ist eine Prámie von 600 Rthlr. für die beste Biof graphie des verstorbenen, hochverdienten Patrioten, des Staat K Ministers Grafen Reventlow, ausgeseßt.

Deutschland.

Mänchen, 28. Juli. Einem längst gefühlten Bedürfnis soll durch die Errichtung einer militairischen Vorbildungsfchule abg? holfen werden, in welcher unter zwe>mäßiger Leitung von gt \chi>ten Lehrern und ausgezeichneten Militairs nicht nur Knall ben zum Eintritt in das Königl. Kadettenkorps befähigt, sondeti auch andere junge Leute, die dort nicht unterkbommen könne also ausgebildet werden sollen, daß sie als Regiments - Kadetit} dereinst das schwierige Examen zur Erlangung einer Offizier stelle bestehen können.

Auf dem Kugelfang in München sind mit den vom Her Artillerie-Major Strauß erfundenen größern Brand-Raketen \{<| befriedigende Versuche gemacht worden. fung dieser Geschosse hätte den Zuschauern, die sich zu nahe «f die Schußlinie wagten, leicht gefährlich werden fönnen.

Frankfurt a. M,, 1. August. Am 28. Juli wurde Jh Majestär die Königin von England in Jhrer Vaterstadt M ningen erwartet, wo schon am Vorabend eine große Volksmenß! zu ihrem Empfang zusammenstrômte. Abend nach Liebenstein zurückkehren, und dort bis zum 1 gust im Familien-Kreise verweilen.

Frankfurt a. M., 26. Juli. Die beabsichtigte Reduction des Zinsfußes unserer Staats-Schuld macht gegenwärtig den Gegenstand lebhafter Erörterungen in natúrlich, daß eine Maßregel, welche so entf ermögens-Verhältnisse einzugreifen droht, vit? Wenn es auch Pflicht der Regierung is} eine, in den allgemeinen Verhältnissen begründeie Reduction zu} Sprache zu bringen, durch tvelche unserm o ten Budget die beträchtliche Summe von me gespart würde, und man daher einem desfallsigen Antrage {o lange entgegen \ehen mußte, so unterliegt es doch noch manchen Zweifel, ob bei den vielen Interessen, die dabei zur Spra kommen, eine Herabseßung auf 3pCt. von der geselzgebende"} Versammlung, wenn gleih von derselben die erste Veranlo"““"} zu diesem Projekte gegeben wurde, genehmigt wird. Ein H

“R L V i E A S P R ATE T RUEIE ¿U QUOWE ce:

niern stattgerunden. Da ein erster Versuch,

ihm zu folgen.

hier ausgebrochen. en 27. Juli,

Bei dem statt-

Jhre Wirkung in den Stra- Durch ihre

meidet jede Berährung.

ugleich das Haupt der

Die zerstôrende Wi} ngigkeit gezeigt hatten,

Flammen ihren Tod fanden.

Die Deputir-

Die Königin wollte al Der Türkische

(Nârnb. Korrespon

Publikum. \scheidend in alle fache Gegner findet.

Vermischte Nachrichten.

Die leßte Revolution in Peru.

Unter dieser Ueberschrift enthäle die Revue des deux Mondes den nachstehenden Jnhalt eines Schreibens aus Lima vom 8. März d. J

„Seit aht Jahren haben wir uns, mit Ausnahme einiger Streitigkeiten, mit unseren Nachbaren, Columbien und Bolivien, die indeß nicht den Frieden im Jnnern sidrten, einer leidlichen Ruhe erfreut. Das sorglose Lima, unter seinem stets heiteren Himmel er- \{<la}ff}t und nur den sinnlichen Genüssen hin nem Amerikanischen Gomorrha machten,

Besuche die-

hnehin sehr belaste}? daß man ihnen so mitgespielt.

hr als 70,000 H

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Das Französische Geschwader Während der lebten zehn Tage war die In der vorigen

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egeben, die es zu ci- onnte aus der Ferne