1834 / 229 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

fär ihr Land 40 pCt. weniger von dem Nominal - Werth des den und von der nachtheiligen und n seyn, die aus

Zehnten zu n gehabt ha daß sie eine Auf-

Zehnten befreit worde ihrer Erhebungsweise so wie daraus hervorgeht, lage auf die Kultur und Verbesserung des Bodens sind, die in dem- in welchem der Pächter mehr Kapita- nd Boden anlegt. Da die Zehnten, elt sind, nicht mehr so wÜrde die Kulti- es wúrde mehr Kapital Werth desselben erhdht worden sepn; Gutsbesiber, wenn die Pachtzeit Abschließung neuer Pacht: Kon- Antheil von den durch die Zehnten- Es wären aber auch diese Vor- denn der Grundzins wie der Werth des des Landbaus würde vermehrt haben, und en Konsumenten des <t, indem die noth- Lebens bei größeren Vorräthen auch Wer hätte glauben sollen, daß eine so heilsame Wirkungen hervor- bten Weisheit verworfen wer- g von Wel- ation in der daß keine Reform statt- Rand eines Aufstandes. keine Zehnten - Erleichte- kliche Rebel-

drückenden Wirkung der

selben Verhältniß steigt,

lien in dem gepachteten Grund u Gutsherr hätte seinen Vortheil dabei gehabt. sobald sie in einen festen Grundzins verwan als eine Auflage auf den Ake virung des Bodens sich er hineingeste>t und so der dann hätten die Jrländischen abgelaufen gewesen und es zur trafkte gekommen wäre, au ihren

Bill erzeugten Vortheile theile nicht ihnen allein

würde nicht in dem Maf Bodens. Erweiterung und Dek | ferner die Vorräthe der Acker - Erzeugnisse ío hâtte der verbesserte Zustand Jrlands all Yereinigten Königreichs zun wendigsten Bedürfnisse des

wohlfeiler geworden wären.

s

Maßregel, die dazu geeignet war, ubringen, selbst von einer nur erer den würde! Welch ein Staatsmann lington! Er lebt hinsichtlich der größten Unwissenheit. Seine Erklärung, finden dürfe, trieb England an_ den Gebe der Himmel, daß sein Entschluß, rung gewähren zu lassen, lion stürzen mdge. Seine

denken nur, daß sîe

la urczubringen, bis das Parlament iange durchz gen, I T

der zusammenkömmt.

bung der Zehnten die Hülfe des avsfedi N aber will Herr G Krone gegen die Verwendung des antragen, und die gestrige Althorp's scheint anzudeuten, aben werden, wenn ihr Entsch

P frechterhaltung der Ordnung z ein Votum des Unterhauses bekräftigt also, daß die Pairs durch ihre Entscheid viel Anderem a

ger in Zrland zu nicht

ehnten- Pflichtigen zur Verzweiflun dis bat damit das Urtheil übe in Jrland gesprochen it. Minchilsea und des Grafen von Zehnten-Bill als einen Angriss auf Anhänger außerhalb des Hauje und dringen deshalb bejond ua das hohe Uebergewicht des pr zu erhalten. Ein solcher terstúßung gefunden haben, w die zahlreichste und einflußrei ren. So aLer steh die Sache anders, un er und die

die Schottischen Presbyterian aus gewissenhafter Ueberzeugung ( Aen rungen zu wider]eßen, die au digt 1 daß der Gl Vorzug habe. Geradezu seine <2 den Latholischen Zehnt-Pflichtigen in Ï

nen Glaubens ge!

theidigt werden,

den sind, und wenn sie von allen Di ten G, auf diesen Grund zu stüß gebotene anzunehmen, scheint uns ein si che der Gefahr und Vernichtung auszuseßen. fluß, den die Entscheidun ses Hauses, dem Lande uns jeß E M s Zeitungen sprechen von

De renden Miene, als ob ste sich auf zwischen bheidett Parlaments- Häusern an dem fänden, ias alle Gutgesinnten mi Was die Motive der Tory-Pairs an wir niht mit in ihrem Rath fien, se aber zugaben, daß die Fehruar würde leiden cúcht zu glauben, welches

angiebt, höheren i / Ruder bleiben k

Schlechtigkeit | Kollision zwi

Hoffnuti

jetzigen Minister nicht am früheren Zelren manche Schlech auf ankommen U! lassen, ob cene fern entsteht, ob dle H M N

iri ar cntwurdigt w Parte ea De der ministerie wo das Land ruhig ist, darbot, und wo die

kurze Zeit den Besiß und dies zu einer Zeit,

tel zur Sicherstellung der Kirche fing , sich in der vero neuern zu befestigen, das \ i zu seyn, die sich in der finsteren Ge Gibraltar vom esiras , San Noque, Jn Gibral men; man zählte daselbst am 17ten nod sollen mehrere Pestfälle vorgekommen seyn.

Kalkutta-Zeitungen vom dergenesung des Genevral-Gouverneu Nachricht von einem Duell, das

Nachrichten aus

var die Cholera ‘in Alg

Tanger ausgebrochen.

litair, Herrn Hume ,

maika aufzumuntern. Jnzwischen milien aus Deutschland dort angekommen, und man erwartete deren noch 33 über Bremen.

rbau wirkten , weitert haben,

u Gute gekommen, e gestiegen seyn, Verbesserung

1 Vortheil gerei

ist der He

Stimmung der

Jrland nicht in eine wir gedankenlose und nichtssagende ? über diesen wichtigen Gegenstand erweckt eine traurige Erinne- cung an die Eitelkeit aller men Ende aller menschlichen Größe: Marlborough’s Wange!‘ dasselbe Ereigniß folgenderma des Oberhauses dürfte, wenig und unter zwei Klassen der Bevdölker tischen Zehnt -Eigenthümern und unter Pflichtigen große Aufregun üs sie so viel als eine Erklärung, daß dic dem jebigen Geseß Gehorsam geleistet werd dem Gese nicht gehorcht sondern müssen sie dieselbe leider als eine seligkeit von Seiten der Pairs ansehen. auch eine Verweigerung ih ommen jelzt keine Einkünfte, un men können. Die zuversichtlichsten unter im Stande seyn werden,

schlihen Wünsche und an das „Und Kinderthränen neßten Der Courier äußert sih Über „Die gestrige Entscheidung stens in einem Theile des Reichs ung unter den protestan- den katholischen Zehnt- Für die Lesteren ie Pairs darauf bestehen, e; und da sie set haben , so

g verursachen.

sich ihm wider Erklärung entschiedener Feind- Für die Ersteren 1 sie lfe zu gewähren. Sie be- und sle werden auch keine bekom- ihren Freunden sich noch so im Februar der Eintrei- Militairs und der Polizei ge- rattan auf eine Adresse an die Militairs zu solchem Zweck Aeußerung Lord daß die Minister nichts dagegen luß, das Militair nur zur u gebrauchen, durch Es scheint uns ung die Zehnten-Empfän- ls zum Hungertode und g verurtheilt haben. r die protestantische Kirche Reden des Grafen von Roden ersieht man, daß sie die die Religion betrachten. Jhre sonniren auf dieselbe Weise die Eintreibung des Zehnten, schen Glaubens aufrecht würde große Un- Englischen Kirche Klasse des Reichs wä- ändischen Katholiken, Englischen Dissenters müssen von der Wahrheit ihres eige: ache machen, um sich Forde- den Grund hin erhoben und ver- Anglikanischen Kirche den Ansprüche, wenn sie hon von rland niedergeschlagen wor- issenters in England bestrit- en, statt ruhig das Dar- cherer Weg, um die Kir-

Ueber den Ein- f die Stellung die- r, ausúben wird, wollen wir Die auf ihrer Seite stehenden eidung mit einer so trium- die wahrscheinliche Kollision freuten und ein Vergnügen t Betrübniß erfüllt, so kdnnen wir, da dieselben nicht kennen; da Geistlichkeit bis nächsten geneigt, an das Ge- ihres Benehmens die Orts den Beweis zu führen, daß die ônnten. Parteisucht hat in ausersonnen; aber es dar: chen beiden Häu- Kirche untergeht, und ob die ird, nur, um ih auf eine {len Gewalt zu verschaffen, wo sich ein Mit- Pairie an- der Gesammtheit von der unsinnigsten Pläne ichte der Parteien vorfinden.“

18ten v. M. zufolge, Ceuta und auch in sle im Abneh- < 370 Kranke. Jn Malta

nen Abhú

bedeutungsvolle

Aus den

ß möchte und wenn die Mitgliede <;ste Einwohner- und die Jrl

laube der

ry-Pairs au

hrer Entsch

Frländische G ússen, so sind wir als den Grund

slornen Zuneigung cheint uns

tar selbst war

932

JFamaika-Zeitungen zufolge, ging die dortige Legislatur

damit um, freie Arbeiter aus Europa zur Einwanderung in Ja-

chen waren schon 13 Arbeiter - Fa-

Das Packetschiff „„Pigeon'“ hat aus Rio- Janeiro die

Nachricht mitgebracht, daß die Brasiliani)che Kriegs-Brigg „„Ca- cique‘/ kürzlich bei St. Sebastiao einen unter Yortugiesticher Flagge segelnden Sklavenhändler genommen hat ; ein anderes Por- tugiesisches Sklaven-Schiss, die „Maria da Gloria‘, die früher hon von einem Englischen Kreuzfahrer genommen, aber von der Kommission in Sierra Leona wieder frei gesprochen worden war, hatte sich im Monat Mai der Brasilianischen Brigg /,,Piraja ‘‘ bei der Barre von Bahia ergeben müssen.

Aus Buenos-Ayres hat man Nachrichten bis zum 17.

Mai. Der Streit zwischen dem Staat Paraguay und der Pro- vinz Corrientes war auf gütlichem Wege beigelegt. Am 28. April war Herr Bernardino Rivadavia, nah fünfjähriger Ab- wesenheit, auf der Französischen Brigg ¡„¿Herminie‘/ nah Bue- nos: Ayres zurückgekehrt. Man glaubt jet nicht mehr daran, daß dieser Staatsmann in Paris mit Agenten Ferdinand’'s VII. unterhandelt habe, um die Súd-Amerikanischen Freistaaten wieder an Spanien zu verkaufen, weil er es sonst wohl nicht so offen gewagt hätte, wieder nah Buenos-Ayres zurückzusegeln. Dessen- ungeachtet erhielt er sogleich von der dortigen Regierung Befehl, sich unverzüglich wieder an Bord zu begeben, bis das Repräsen- tanten - Haus in Betreff seiner einen Beschluß gefaßt haben würde. Diese Maßregel hatte im Publikum großes Aufsehen erregt.

Niederlande Aus dem Haag, 13. August. Se. K. Hoh. der Prinz

von Oranien hat unterm 9ten d. M. einen Tagesbefehl an das Heer erlassen, worin er demselben die Zufriedenheit zu erkennen giebt, welche Se. Maj. der König bei Gelegenheit der kürzlich stattgefundenen Musterung bezeugt haben. Der Tagesbefehl schließt mit folgenden Worten: „Euch allen endlich, die Jhr ei nen Theil der Armee zu Felde bildet, giebt der König Seine innige Ueberzeugung zu erkennen, daß, wenn neue Gefahren Nie- derland bedrohen sollten, die edle stets von Euch an den Tag gelegte Begeisterung Euch wieder dahin treiben werde, wohin die Stimme Eures Königs zum Wohle des Vaterlandes Euch ruft, um unter dem Segen Gottes mit unerschro>enem Muthe

den erworbenen Ruhm zu behaupten.“ Die Königin von Bayern hat vorgestern das in der Nähe

unserer Stadt seit dem Jahre 1819 bestehende, vom Professor

Heine aus Würzburg gegründete orthopädische Institut besucht,

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 12, August. Se. Majestät der König haben die Anträge der Quarantaine- Kommission mit Bezug auf die neuern Vorschriften hinsichtlich der nunmehr im Lande selbft ausgebrochenen Cholera, so wie hinsichtlich der auf die Staats- Kasse anzuweisenden Gelder zur Deckung der Kosten, welche die neuen Anstalten verursachen, durch ein Kabiners-Schreiben vom 7ten d. M. bewilligt.

Auf Königl. Befehl hat der Justiz - Kanzler einen Kommis sarius nah Gothenburg abgesandt, um streng zu untersuchen, auf welche Weise die Cholera dort eingeschleppt worden, und demnächst darüber zu berichten. Man is hier noch so sehr von der Ansteckungs- Theorie angeste>t, daß in einer Zeitung \0- gar der Vorschlag gemachr wird , die Verbindung mit denjeni- gen Orten, wo die Cholera ausgebrochen, nur durch Telegraphen und nicht durch persdnliche Communicationen und Briefe zu un- terhalten.

D âäin emar k.

Kopenhagen, 12. August. Zum Empfange des jungen Prinzen Wilhelm Friedrich Heinrich der Niederlande, der sich hier, wie es heipt, bei seiner Rückkehr längere Zeit als bei der Hinreise nah St Petersburg verweilen wird, sind mancherlei Anstalten getroffen worden. Eins der Schld}ser der Amalien- burg wird fár ihn in Stand gesebt, und als Begleiter soll ihm ein See-Offizier aus einer ursprünglich Holländischen Familie,

der Capitain de Coninc, beigegeben werden.

Deutschland.

_ Dresden, 16. August. Jhre Kdnigl. Hoheit die } Prinzessin Amalia Augusta, Gemahlin des Prinzen Johann, | ist heute früh 64 Uhr, im Sommer - Hoflager zu Pillnilz , von einer Prinzessin glücklich entbunden worden. Der Königlich Großbritanische Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kd- * niglich Preußischen Hofe, Graf von Minto, is gestern nach Augustusbad bei Radeberg, wo sich seine Gemahlin zuin Ge-

brauch des Bades besindet, hier durchpassirt.

Hannover, 15. August. Am 12. d. M. wurde zur Süif- tungsfeier des Königlichen Guelp en-Ordens das statuten:näßige Ordens-Kapitel im Königlichen Schlosse zu Hecrenhausen, auf die vorgeschriebene feierliche Weise und unter dem Präsidium des Staats- und Kabinets: Ministers, Freiherrn von Stralen-

heim, abgehalten.

Haus und das Jhm treu ergebene Varerland.

nach Gastein begeben.“

20. März melden die Wie- Auch enthalten sie die chen einem ehemaligen M

na< Wien zurückkehren.

und dem Lieutenant Rainy stattgefunden, f und wobei Leßterer einen Schuß dur den oberen Kinnbaken | erhalten hatte, dessen Folgen lebensgefährlich schienen.

in der heutigen Sißung der zweiten Kammer von dem Ah, aecordúueten Brunck ein Antrag gestellt, der, der Dringlichkeit des Gegenstandes wegen, die rascheste Beförderung erhielt. E; trägt nämlich darauf an, daß die Kammer die Staats-Regierung ersuchen wolle, den minderbemittelten Winzern dieser Provinz behufs der Anschaffung von Fässern, verzinsliche Vorschüsse aus der Staats-Kasse zu bewilligen, und glaubt, daß dieser sein An

zu erfreuen haben dúrste, da bei früheren Fällen der Art die Regierung aus eigenem Antriebe die bedürftigeren Winzer auf diese Weise unterstükt habe, und da jet schon der Mangel q

den vorhergehenden Weinlesen größtentheils no< unver,

Abstimmung und Genehmigung des Schreibens an die ers

der oben bezeichneten Kathegorie beschränkt, sondern auch auf diejenigen Apfelwein- Produzenten des Landes, welche etwa in ähnlicher Lage sich befinden möchten, ausgedehnt wurde. h der Tagesordnung war die Berathung über ten Antrag des Abg, Fr iß: dem Art. 51 der Gemeindeordnung die Bestimmun hinzuzufügen, daß ein in eine Gemeinde recipirter Ausländer

könne. Der Ausschußbericht empfiehlt den Antrag, jedoch mit Herabsezung des vorgeschlagenen Zeitraumes auf die Dauer von fünf Jahren. Statt dieser fünf Jahre schlägt der Abg. hr, Heß drei Jahre vor; ein Amendement, welches vielfach unter stÚßt wurde.

Schweiz.

Genf, 6. August. (Allg. Ztg.) Die Kometen ün) Zornruthen, die vor kurzem noch drohend an unserm äußern

Înnern der Schweiz is es aber darum nicht behaglicher, 6

gentheil eine peinigende Ungewißheit, in der die Regierunge, die Jnstitutionen und die Gemüther s{wankfen; von allen Si ten dringt das Augenblickliche, Provisorische auf uns ein, und

auch Zuverlässigkeit, Ruhe und Zukunft. Zwar ist von eiu alloemeinen Umwälzung bei uns nichts zu fürchten, denn day fehlen alle Bedingungen: es drücken uns keine ‘Privilegien ur) lästigen Bevorrechtungen; wir len nur geringe Abgaben, in manchem Kanton gar keine; Arbeit, Ordnung und Sparsaww

gezeichneten Eigenschaften begleitet ist. Allerdings fehlt es hi

kennt jet diese Sprecher und Aufreizer, ihre wahren Absichten und Zwecke, darum bleibt es kalt bei ihren irenenliedern.

D Cr

guten Bürger , welche sie zur Gleichgültigkeit für alles Oeffent

liche und Polítische führt und dadur<h das Vaterland si F

ner chrenwerthesten und stärksten Stüßen beraubt. Jun q ÿen Staaten, in Monarchieen, können sich die Staats - Dient leicht úber Ungerechtigkeit und Verleumdung hinaussetzen , iht Obern oder der Monarch kennt sie besser, sie erwerben außt dem Vermögen und hdhere Anerkennung, und ihre Stellen g ben ihnen imponirende Kraft. Wie ganz anders ist dies bi uns in der fleinen, armen Schweiz! Da haben die Beamtä

fest von den Regierungen unterstüßt werden, sie sollten weniy

Auszeichnung fordern, so sollte ihnen ihre Regierung wenigste! volle Achtung sichern Dies geschieht aber jeßt nicht bei uns man verkennt thren Diensteifer, man legt ihnen andere unreiu Grúnde unter, die Regierungen überlassen jene Männer

Nach üblicher Eröffnung der Feierlichkeit, und nachdem die in der Versammlung anwesenden neuen Ordens- Mitglieder mit der von Seiner Majestät ihnen für das heutige Fest verliehenen Decoration bekleidet waren, erfolate die Proclamation der von des Allerdurchlauchtigsten Großmeisters Majestät seit dem 12. Au- gust v. J. vorgenommenen Ordens-Verleihungen, und ward die Festlichkeit beschlossen unter Ausrufung der innigsten Segens- wünsche für Seine Majestät den König, das ganze Königliche

Mänchen, 12. August. Hiesige Blätter melden: „Ge- stern Vormittag reiste der Minister des Jnnern, Fürst von Waller- stein, nebst seiner Familie ins Bad nach Ems ab. Der Herr Gene- ral-Commissair und Regierungs-Präsident des JZsar-: Kreises, Graf von Seinéheim, hat das Portefeuille des Ministeriums des Jn- nern übernommen, Am 28: August wird sich der Feldmar- hall Fürst von Wrede von Ellingen über Mondsee ins Bad

Darmstadt, 13. August. Jhre K. Hoheiten der Prinz und die Prinzessin Wasa sind gestern nach einem neuntägigen Aufenthalte am Großherzogl. Hofe wieder abgereist und werden

theidigungólos den Feinden der Ordnung, denn eine engherzi zitternde Politik scheint ihnen ihre Functionen nur unter dit Bedingung gegeben zu haben, daß sie dabei keine Kraft 1 Energie anwenden. Es ist demnach gar nicht zu verwund wenn Ehrenmänner in solhem Falle ihre Steüen niedere! und wenn sie ferner feine Rollen in diesem Schwachh und Furcht Drama annehmen wollen, So war es vor fv zem wieder im Waadilande mit dem wackeren General E ; guer der Fall, der einem ihm untergeordneten Offizier der Miliz in Nyon mit vollem Recht seine Stelle nahm, weil d vei den Polen-Angelegenheiten im Februar eine zweideutige R gespielt hatte. Seine Regierung nahm aber Reclamationen ul tergeordnerer Offiziere gegen ihn an, und da er sich nicht (!

sah, bat er um seine Entlassung und erhielt sie au< zum Lal!

zu Zürich von dieser feindlichen Clique be auch jüngst der edle P. Gérard seine Professorstelle in Luzt! niederlegte, weil er gegründete Ursache hatte, mit der Reg!

über die vielen Amts-Niederlegungen und Amts-Verweigerung wodur unsere Armee so wie die Staats-NRäthe und die Verw!

doch in der Schweiz nicht ausgeführt werden können.

waltung vershwunden, Hier ist Aenderung und Hellu

wo die Regierungen {elbst wegen ihres Mangels an Energie und Strenge in der öffentlichen Meinung sind und wo sie immer mehr fallen werden, je weniger

aufzutreten.

Im Interesse der Wein-Produzenten in Rhein-Hessen ward |

trag der Zustimmung von Seiten der Kammer sich um #o eher |

Fässern äußerst fühlbar sey, indem das Erträgniß der bej |

fauft in den Kellern liege. Berichterstattung, Berathung, | s )

Kammer folgten fast unmittelbar auf den Antrag, welcher vey | der Kammer in einem weiteren Sinne angenommen und nich | bloß auf sämmtliche Wein -Erzeuger des Großherzogthums vey |

erst 10 Jahre in derselben gewohnt haben müsse, bevor er de | Ueberzugsreht in eine andere Gemeinde geseßlich ansprechen |

Horizont hingen, sind nun bis auf Weiteres abgezogen, in V

sicherter und beruhigender geworden. Es zeigt sih da im G F

mit der Sicherheit, die es dem Lande nimmt, raubt es ihy

uns nicht an thôrichten Träumern oder an Fremden ohne V

alle jene äußern bedeutenden Vortheile nicht, um #o mehr s | ten sie ermuntert, ermuthigt und in ihren Amts - Verrichtunzn F" n A M ate und 200 Mann Kavallerie beseßt : U Ï habe, beschloß ih, mit 4 Bataillonen Navarresen und dem zweiten stens auf den vollen Schuß der Geseße rechnen können. F / avar zweite

sie súr ihre treue Dienstleistung weder materielle Vortheile, nd}

hôrig unterstäßt und gegen radikalistische Untriebe nicht ges"

wesen aller wahren Vaterlands - Freunde. Jedermann wel wie unwürdig dieser treffliche Offizier kürzlich am Schüßzenf(W

indele wurde. Ach} liches is in mehreren anderen Kantonen geschehen, wie den

rung unzufrieden zu sepn. Solche Männer werden dann "f uns des politischen Egoismus angeklagt und man wundert P}

tung seit vier Jahren die ausgezeichnetsten Männer verlor hat. Auch klagt man, daß die wünschenswerthesten Neformtf

dies hat aber einen sehr einfachen Grund: unsere ôfffentlihW Stellen sind in großem Verfall, Subordination, Gehorsal ;

rdnung und Strenge sind g; Vi ( O g Strenge sind fast ganz aus unsrer Staats- 1) wundete betragen. Der unsrige ist ein offenbarer Beweis von dem

nôthig, wenn es besser werden soll; diese aber ist da sehr ua

Ne efallet sle 00 Muth haben, kräftig und furchtlos gegen jeden öffentlichen Unf! I 3

Spanien.

Madrid, 3. August. Folgendes sind die ferneren Tinzeln- eiten der (in der gestrigen Nachschrift erwähnten) Sibung der

/ rofkuradoren - Kammer vom 3. August, als die Debatte über die Adresse zur Beantwortung der Thron - Rede begann. Nach-

em die Adresse von einem der Secretaire vorgelesen worden war, erflärte Herr Lopez, ein Mitglied des Auss\<husseë, der e entworfen, die Gründe für die Abfassung der Adresse. Der Vice-Präsident Mendrano behauptete, nachdem er die Adresse

| nah den einzelnen Paragraphen zergliedert, daß nicht einer der-

hen die wahren Gefühle der Versammlung ausdrü>ke, und trug

| darauf an, sie ganz zu verwerfen. Herr Lopez sprach dagegen. aunáchst erhob sich dann der Graf Torreno und wider|eszte

edem einzelnen Paragraphen. Er protestirte mit großer árme gegen das der bestehenden Gesetzgebung gegebene Bei-

/ wort der Absurdität und tadelte die Gleichgültigkeit, mit welcher

die Ereignisse des 17. und 18. Juli behandelt worden wären. ann suchte er die Versammlung zu úberzeugen, daß der ZU- and der Nation nicht so elend jep, wie der Ausschuß thn dar- estellt habe, und fügte hinzu, daß man, ohae das lelste Mini- sterium rechtfertigen zu wollen, unmöglich leugnen könne, daß,

" gegen seine Aufissung hin manches Gute geschehen sey, dep

rúchte das Land genieße. Er suchte - dann die Ge- u schildern, welche aus einer plößlich unbegränzten

Preß - Freiheit, wie sie die Adresse des Ausschusses verlan- e, entstehen würde, und befämpfte au<h als unzeitig i

den grdßeren Theil der anderen von dem Ausschusse vorge}]ch{a-

enen Neuerungen und vorzüglich die Einführung der Geschwor- nen- Gerichte. Er verweilte lange bei der Frage über die Ver- antwortlichkeit der Minister, und behauptete, daß sie nur für ' die Verbrechen des Hochverraths Und der Veruntreuung ange- * flagt werden könnten und {loß nach einigen allgemeinen Be- merkungen úber den Mangel an Schicklichkeit in der vorge}chla- enen Adresse. Herr Lopez erwiederte hierauf Einiges, ohne edo seinen früheren Argumenten etwas Wesentliches hinzuzu- " fágen. Herr Martinez de la Rosa nahm zunächst das Wort " und begann damit, die allgemeine Tendenz der Adresse zu tadeln. Er sprach mit Unwillen úber die Lauheit des Paragraphen in | Bezug auf die Ereignisse des 17. Juli; dann ließ er sich \ehr * weitläuftig auf das ein, was in Portugal in Bezug auf Don * Carlos, als Dom Miguel und seine Armee kapitulivte, geschehen sey und erläuterte das bei dieser Gelegenheit befolgte politische * Benehmen. Nachdem er sowohl den Jnhalt als den Stil der | Adresse getadelt hatte, stimmte er, in Hinsicht auf die Uebel,

,

welche aus einer uneingeschränkten Preßfreiheit entstehen mö<- ten, dem Grafen Torreno bei und {loß damit, auf das Ge- * fahrvolle zu schneller Neuerungen aufmerksam zu machen. | Herr Diez L i der Didcese Leon : in Mitgli d usS|d ra Hr Yesti ge keit führen bei uns nothwendig zum Wohlstand; dieser abt, H O Le Qatoai O ja selbst der Reichthum, gewährt nur sehr geringen Einfluß, | wenn er nicht bei seinen Besizern von andern guten oder au! F

errn Martinez de la Rosa. Der Marquis von Falces, der

nah den lebten Ereignissen abgeselte Corregidor von Madrid, " griff die Adresse an als ungescklih, unpassend und auf keine " Weise die ee beantwortend. Er ging dann in eine ; : ; | lange Abshweifung über die Ereignisse des 17. und 18. Juli terland, die des Volkes Bli>k von obigen wesentlichen Vorthei F e C Eauawed> jedoch war , E selb zu vebefcutigen, len ableiten und die ärmern Klassen zu Neid und Schelsuht | \ stimmen, indem sie ihnen Bereicherung und Zerstúkelung dei j fremden Eigenthums vorhalren; aber das Volk im Ganze}

Herr Giralda, welcher im Jahre 1820 Präsident der Cortes

| war, suchte den Paragraphen, worin der Ausschuß dem von den

Ministern befolgten System der Milde und Nichtbestrafung die Verlängerung des Bürgerkrieges zuschreibt, zu vertheidigen, und

; 9 ( N) Sar der Spit » Ens Von Revolutionen haben wix also nichts zu fúrchten, wohl abe f g d E O E E vom Gegentheil. Dies Uebel, diese Asthenie unsers dffentlichn|} wortete (wie gestern in der Nachschrifc bereits erwähnt), daß Lebens besteht in dem Gehenlassen und der Entmuthigung d! | die Regierung über die Ankunft des Don Carlos in Navarra T noch in Ungewißheit sey, doch habe dies auf das Verfahren der Regierung keinen Einfluÿ, die Alles thue, was in ihrer Macht I stehe, für die Ruhe der Nation und die Befestigung des Thro- Î nes. Am Schlusse dieser Rede vertagte sich die Kammer auf

* den folgenden Tag.

genten stehe oder nicht. Herr Martinez de la Rosa ant-

Folgendes ist der wesentliche Jnhalt des (gestern erwähn-

/ U E von Zumalacarreguy über den Kampf am 1sten © Auguit:

_ ¡Excellenz! Nachdem ih erfahren/ daß der Feind, unter An- führung des Rebellen Rodil, gestern die Ddrfer von Unter - Ames-

Bataillon von Guipuzcoa den Engpaß von Artaza/ oberhalb des Dorfes gleiches Namens, in Besiß zu nehmen. Jch hoffte auch, den Feind zu einem Kampfe zu bewegen und ihm einen bedeutenden

* Verlust beizubringen. Die Navarre|ischen Truppen Sv. Majestät

eigten den lebhaftesten Wunsch, mit den revolutionugiven Horden

müssen. Um Mittag sezte ih mich mit den 5 Bataillonen in

Ï Marsch und ging mit dem 1sien, 2ten und 3ten Bataillon nach dem

Engpasse von Artaza, von wo man den Feind in den Ddrfern von Nieder-Amescua sehr gut erblicken konnte. Zwet Landleute, eifrige Vertheidiger der Rechte Sr. Majestät, die das Land sehr gut kanu- ten, gingen an der Spihe der Truppen und führten die Grenadiere des ersten Bataillons zu dem äußersten Posten des Feindes. Sie überrumpelten den Posten, machten mehrere Gefangene und tdd- teten Einige; die, welche entkamen, machten in dem Dorfe Lärm, die Feinde verließen hierauf zu Tausenden die benach-

F barten Dörfer, um eine Stellung einzunehmen, während unsere Ÿ Guerillas bis zu dem Dorfe Arta;a vordrangen, wo eine starke feind- 9 liche Kolonne sie aufzuhalten suchte, aber unsere Tayferen gingen, Ungeachtet ihrer geringen Anzahl, vorwärts und ¿wangen den Feind, * sich auf sein Haupt-Corps zurückzuziehen. Darauf fam eine beträcht- ' liche Verstärkung an und eine Stunde lang waren wir cinem hef-

tigen Feuer ausgeseßt; aber der Tag war gekommen, wo man seyen sollte, daß die Tapferkeit die Menge erscht. Unsere Linie ging von Neuem vor: es entstand ein hartnäckiger Kampf und meine Solda- ten stritten gegen die vierfache Uebermacht bis zu dem Augenblicke, wo sie feine Patronen mehr hatten, was sie zwoang, sich auf die

dhen zurü>zuzichen. Der Feind verfolgte sie, aber er wurde schnell durch dgs Bataillon, welches noch in Reserve war, zurückgeworfen. Ich schie darguf zwei Compagnieen des vierten Bataillons ab, um den Feind während der Nacht zu Überfallen, und um 11 Uhr hôrte ih ein Gewehrfeuer, dessen Nesultate ich Fhnen mittheilen werde, sobald ich die Details erhalten habe. So endigte der glorreiche Kampf vei Artaza, den drei Navavresische Bataillone begonnen und ausgehalten haben Rodil hat \ïch hier- durh Überzeugen können, daß die Eroberung dieses Königreichs nicht j leicht seyn wird, wie die Expedition nach Portugal, deren glÜck- icher Erfolg nur dur<h Gold erlangt wurde, und er wird gesehen haben, daß man hier die Siege nux mit Blut erkauft. Der Verlust

7 des Feindes is furchtbar, denn das Feuer fand in großer Nähe

ftatt, und er kann nicht weniger als 250 Todte und 5 bis 6090 Ver-

Schuße des Himmels, und daß der Gott der Waffen unseren erha- benen Monarchen Karl V. erwählt hat, um den Saktien Thron zu besteigen, denn unser Verlust beträgt nur 4 Todte und 22 Ver- pundete. Unter leßteren befindet sich, obwohl nur leicht verwundet, 444 zweite Befehlshaber des 3. Bataillons, Don Francisco Lazaroti, er Grenadier - Capitain von demselben Bataillone, Don Manuel Zufa, und der Unter-Lieutenant des 4. Bat., Don Alexander Galar.

er Feind hat eine Menge Waffen und andere Gegenstände zurück-

gelassen, deren wir uns, als wir ihn bis ins Dorf verfolgten , be- mächtigt haben. Jch habe keine Worte, um die Mao ran Ba- taillone nah Verdienst zu loben. Fch will nur hinzufügen, daß sie u Tage sich des Rufes, den sie durch ihre Thaten erlangt rdiger zeigen; die Beweise von Muth, welche sie gestern gegeben, machen nicht den geringfien Theil ihres Verdienstes aus; thre Mannszucht, ihre Ruhe, die Genauigkcit, mit der sie ihr Feuer richteten, Alles endlich, was einen vollkommenen Soldaten bildet, länzt in ihnen, so daß es nicht zu viel gesagt ist, wenn man ver- ichert, daß der Himmel selbs ihnen die Tüchtigkeit eingegeben habe, _ Alle Anführer, Offiziere und Soldaten der obengenannten Bataillone sind meiner besonderen Emyfehlung wúr- dig; aber ih erwähne vor Allen die Anführer des isten Bataillons, Don Jose Antonio Goni und Don Damajo Berdiel, welche, mit- ten in einem Regen von Kugeln, ibrer O währen es Kampfes in Ordnung en. das E Dates e 8A nur zuleßt an dem Kampfe Thril nahm, doch nici i i

gleichen Muth und Enthufïiasmus gezeigt A Ae Don Bartolome Guibelalde, Over - Befehlshaber von Guipuzcoa, und Don Francisco Thorvrelde, Chef der ersten Brigade , waren während des Kampfes an meiner Seite und vollzogen die ihnen ge- gebenen Befehle, a [o die Aren des Generalsiabes , welche _begl Fch bringe dies Alles zur Kenntniß Ew. Excel. damit Sie es Sr. Majestät vorlegen, und S A varresen bei ieder S u U! durch die Tapferkeit zu er- | j Hott erhalte Ew. Excellenz noch viele Fahre. Im Hauptquartier Muñariz, 1. August E S

Thomas Zumalacarreguy.“

GOtteMmwenland.

Die Münchener politische Zeitung sagt am isse | eines ausführlichen Berichts über E (bereits ria E

nthaten in „Die Ursache des Aufstandes in der Maina ist die Zumuthung, ihre Häuser, resp. Thürme oder Ka- ] Das Land ist zu arm, um seine Bewohner zu nähren, daher die Ausfälle in die fruchtbaren Nachbarlande, wo sie rauben und ihre Beute hinter ihren Thürmen wahren ; auch ist die Blutrache bei ihnen eingewurzelt, welhe Schus

Berfol ingt. Die Negierung hat Recht, wenn sie auf Schleifung der Thürme hält; Mistra und die fruchtbaren : Ebenen sind immer den Anfällen der Gebirgsbewohner ausge- | seht. Jebt blokirt man, und das is das Beste; man läßt | thnen keine Lebensmittel zu, zu Lande stehen an 3000 Mann, | zur See kreuzt Canaris; Herr von Schmalz hat den Oberbe- ! Die Blokade war schon früher beschlossen. | Der Aufstand in der Maina wird durch die Geistlichen noch ¡ mehr angefeuert, so wie diese Ereignisse mit dem Prozeß der

auf der Jtschkale Sibenden gewiß zusammenhängen.“

mit der ste agirten.

nicht aufhörten, die Rethen ermuntern und Fch darf

durchlaufen, unerwähnt

Die Brigadiers,

mich begleiteten.

E E D I A I L E I.

seßen wissen werden.

fenthaten in der Maina :

stelle, zu schleifen.

vor Verfolgung verlangt.

| fehl übernommen.

5 Berlin, 18. August. Nachrichten aus Königsbera vom 13ten d. M. zufolge, wurden Se. Königl. Hoheit der Kronprinz von Schweden in den nächsten Tagen mit der Schwedischen Uebungs - Flotte in Danzig erwartet, und es waren dort die nöthigen Veranstaltungen getroffen worden, um den Prinzen mit den seinem hohen Range gebührenden Ehrenbezeugungen zu em-

Jn der General - Versammlung der Actionaire der rit- terschaftlichen Privat-Bank von Pommern sind der Gutsbesißer Herr von Dewiß auf Cantre> zum Präsidenten des Bank-Kura- toriums, und s e A und Fißzau zu Direktoren er D ewählt worden ; auch hat die erstere le ges liche Allerhöchste Bestätigung S R Me O A —— Ih Danzig hat im Monat Juli eine bedeutende Zu- j fuhr von Getraide auf der Weichsel stattgefunden, jedoch ist das | meiste davon unverkauft geblieben und ohne Aussicht auf úber- seeischen Absaß einstweilen aufgespeichert worden. Hafen von Danzig sind im Laufe des gedachten Monats 76 Schiffe eingelaufen, und zwar 7 Schiffe aus Preußischen, 20 aus Englischen, 12 aus Holländischen, 9 aus Russischen, 8 aus Schwedischen, 5 aus Französischen, d Mecklenburgischen, 3 aus Belgischen, ? aus Dänischen und 1 aus Hanndverschen Häfen; 38 dieser Schisse waren beballastet, die Übrigen mit Salz, Häringen, Stückgut, Steinkohlen, Dach- pfannen, Thee, De altem Eisen, Kalk und andern Gegen- den _ Ausgegangen sind 102 Schiffe, und zt 27 Schisse nach Englischen, 24 nach Französischen, 19 nach Val: ländischen, 14 nah Russischen, 5 nah Schwedischen, 5 nach Hanseatischen, 4 nah Dánischen, 2 nach Belgischen, 1 nach Hannoverschen und 1 na<h Amerikanischen Häfen. i ren beladen 3 Schiffe mit Ballasi, 37 mit Holz, 19 mit Ge- traide, und die übrigen mit Zink, Asche, Linnen, Bier, Thee, | n Elbing har im Laufe des

der Bank

5 aus Hanseatischen, 4 aus

ständen befrachtet.

handgemein zu werden, und ich glaubte, die Gelegenheit benuzen zu Davon wa-

Mehl, Spiritus u. \. w. Monats Juli kein See-Verkehr stattgefunden.

Aus dem Badeorte Zoppot bei Danzig wird unterm Sten d. M. Folgendes gemeldet: t mer macht Epoche in der Geschichte der Baltischen Seebäder überhaupt, und seit dem Entstchen des hiesigen Badeorts is kein Sommer dem Seebade so günstig, als der gegenwärtige, gewesen. Nach den unter Leitung des Bade- Arztes stattfindenden regel- mäßigen Beobachtungen, hat sich hier vom 4. 1 heute die Temperatur des Meeres in den Stunden von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends meistens zwischen 16" und 18° R. Mur an einem einzigen Tage sank die Wärme bis auf 14°, erhob sich dagegen an 7 Tagen bis auf 19° und an vieren sogar bis auf 20°. Durch diese seltene Wärme des Wassers, in Verbindung mit einem kräftigen Wellenschlage, den die häufi- gen Oft- und Nordost-Winde bisher unterhalten haben, wird der glückliche ungestörte Fortgang der Bade-Kuren ungemein begün- 1 E Interesse des Publikums selbst zu wün- schen, daß von allen Seebádern der Ost- und Nordjee jährlich die Meereswärme öffentlich angezeigt würde. | hiesigen Badegäste beläuft sich gegenwärtig noch auf 440 Per-

diesjährige Som- |

ult c ab bis

T E R

Es wäre in dem

Die Zahl der

Meteorologische Beobachtung.

Yhends Nach einmaliger Beobachtung.

Nachmitt. | j 10 uhr.

Luftdru>.… 335, 3 ' Par. Luftwärme Thaupunkt Ounfisättg.

Wind... Wolkenzug

Die Anzeigen am 16. August waren: 18/72 1849,

335/94 Par. 335/37 Par.fQuellwärme 9,1 R. 2Flufwärme 18,0 ® N. Rodenwärme 15,5 ® R. | i; Ausdünft, 0,1 04 | halbheiter. Niederschlag 0, 2 5 1 Rh. | Nachmittags 4 Uhr Ge- witter aus NO.

halbheiter.

336,2 N Le 1209 10/40, 78, 61, 92 pCt. heiter, Gewitter, Wetterleuchten. —#NO. NO. RO. Ausdünst. 0/14 8// Rh. Niederschlag 0,34 1// Rh.

Berliner Börse.

Den 18. August 1834. Amt], Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufs. Cour.)

rief |G'eld. |\Brief.\Geld. St. - Schuld- Sch. | 4 | 995 {99 {Grosshz. Pos. do.| 4 [1025 (102i Pr. Engl. Anl. 18 5 | | JOstpr. Pfandbr. | 4 [1014 [he Pr. Engl. Anl. 22.1 5 | | fPomm. do. A [1063 | Pr. Engl. Obl. 30.| 4 | 944 | 94 [Kur- u. Neum. do.| 4 106i [1064 Präm. Sch.d.Seeh.| | 572 | 572 ISchleaische do.| 4 S [006 Kurm. Obi m. 1. C| 4 | 988 | IRkst.C.d.K.-u.N.1—| 72 | Neum.Int Sch. do.| 4 | 983 | IZ.-Sch.d.K.-u.N.[—| 72 | Berl. Stadt - Obl. | 4 | 99% | er | Königsb. do. 4 | 982 | Holl. yollw. Duk.|— | 175 | Elbing. do. 45 982 | Neue do. | 185 | 18 Danz. do. in Th. l 3714 | [WFriedrichsâ’or . 4 | 135 | 135 Westpr. Pfandbr.! £ [1011 | |Disconto. . .|—| 3 4

Auswärtige BOrsen.

Amsterdam, 13. August. Niederl. wirkl. Schuld 512 58g do. 975. Ausg. Schuld 121 Kanz-Bill. 22,3. 412 Amort. 8913, 310 724 Russ. (v. 1831) 9%. Preuss, Prämien-Scheine 1002. do. 42 Apnl. 977. Oesterr. 974. 55 Spau. 53 38 371.

Antwerpen, 12. August.

Span. 52 502. Zinsl. 157. Cortes 335. Metall. 99.

Hamburg, 16. August.

___ Vesterr. 55 Metall. 99. 42 do. —. Bank-Actien 1249, Russ. Engl. 1005. Russ. Holl. 945. Met. in Hamb. Cert. 957. FPreuss Präm.-Scheine 1132. Poln. 1304. Dän. 71. Holl. 58 —. 2785 90.

Span. 38 35%. A8 455. Wien, 13. August. 52 Met. 9817 42 88/1. Bank-Actien 1239,75. Loose zu 100 Fl —, Part.-Ob!. —. Neue Auleihe v. 1834 5567.

i Könitgliwe Schaus ptele.

Dienstag, 19. August. Im Schauspielhause: Die Günst- linge, Original-Schauspiel in 5 Abth. von Ch. Birch-Pfeifer.

Mittwoch, 20. August. Jm Opernhause: Das unter- brochene Opferfest.

Zu dieser Vorstellung. werden Opernhaus-Billets mit Sonn- abend bezeichnet, verkauft.

Donnerstag, 21. August. Jm Schauspielhause: Das legte Abenteuer , Lustspiel in 5 Abth. , von Bauernfeld. Hierauf: Nachbarliche Freundschaft, Posse in 1 Akt, von L. Angely.

| Königstädtisches Theater. Dienstag, 19. August. Joseph in Aegypten, Oper in 3 Ak- ten. Musik von Mehul.

. Mittwoch, 20. August. Zum erstenmale wiederholt: Der diplomatische Schneider, Posse in 1 Akt, nah dem Franz. Vor- her: Männerfreundschaft, Lustspiel in 4 Akten, nah dem Engli- schen, von Grammerstôtter. E E E N

Neueste NaGuiG ken:

Paris, 12. August. Gestern Abend um 8 Uhr wurde dié große Deputation der Pairs - Kammer, die den Auftrag hatte, dem Könige die Adresse dieser Kammer als Antwort auf die Thronrede zu Úberreichen, bei Sr. Maz. eingeführt. Nachdem der Präsident, Baron Pasquier, die Adresse vorgelesen hatte, ertheilte der König folgende Antwort: „Meine Herren Pairs: Jch bin tief gerührt von den Gesinnungen, die Sie Mir so red- lich und nahdrü>li< zu erkennen geben. Frankreih vor den Gefahren, die Sie so richtig bezeichnet haben, zu bewahren, durch alle gese6liche Mittel die strafbaren Verjuche jener Factionen zu hemmen und zu vereiteln, die sich nur in der Absicht vereinigt haben, die bestehende Ordnung der Dinge umzustoßen und uns in den Abgrund der Anarchie zu stürzen, dies ist Mein Wunsch, dies ist Meine Pflicht. Die Pairs-Kammer is Mir zur Erfüllung derselben stets in hohem Grade behúlflich gewe- jen. Die Adresse, die Jch so eben vernommen, verbürgt Mir aufs neue, daß Sie in Jhren muthigen Anstrengungen behar- ren werden. Durch die Einigkeit und die Mitwirkung ailer Staats - Gewalten is die dffentliche Ordnung befestigt, is der innere und äußere Friede consolidirt worden ; durch dieselbe glückliche Einigkeit wird auch die Wohlfahrt Frankreichs jenen hohen Grad erreichen, der für uns Alle die süßeste Belohnung ist, die wir nur immer erwarten können.“ Î

In der heutigen Sißung der Deputirten-Kammer wurde, nachdem noch einige Vollmachten verificirt worden, der Adreß: Entwurf mitgetheilt. Nachstehendes sind die erheblichsten Para- graphen desselben: „... . Die Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung begrüßen wir als eine große Wohlthat; wir danken der National-Garde und der Armee dafür, daß sie dem Gesetze den Sieg verschafft hat, hoffen aber auch, daß ihre Hingebung nicht mehr auf eine so harte Probe geseßt werden wird, und daß wir bei der Belobung ihres Muthes nicht mehr Verluste zu bewei- nen haben werden, die in den Familien langes Leid und untröst- lihen Schmerz zurüklassen .…. . Frankreich is der innern Zer rúttungen müde, und die gewaltigen Leidenschaften , die sich mit jedem Tage legen, werden zulezt ganz verschwinden vor den Fortschritten des gesunden Sinnes der Nation, unterstüßt durch eine feste und einsichtige Verwaltung, die, strenge gegen das Verbrechen , nachsichtig gegen den Jrrthum, darauf bedacht: ist, die Wunden zu heilen, die unsere bürgerlichen Zwistigkeit cu uns geschlagen haben. Vorzüglich durch die Wahl aufgek(ärter und getreuer Beamten wird sie der Regierung jenes moralische Uebergewicht geben, das ihre vornehmste Kraft ausmacht , und das durch so vielen Wankelmuth der Menschen und Gesebe in den Augen des Volkes leider so sehr geschwächt wor- den it... Wie befriedigend aber au<h unsere Aus- sichten für die Wohlfahrten des Landes seyn möôgen, unsere Hülfsquellen sind unzureichend, sobald nicht Ordnung in die Fi- nanzen zurükehrt. Es ist unumgänglich nöthig, daß das Gleich: gewicht der Einnahme und Ausgabe, welches Sie uns hoffen lassen, herbeigeführt werde. Wir re<hnen darauf, daß die Mi- nister sich dem bestimmten Wunsche des Landes, daß die Ausga- ben nah der gewöhnlichen Einnahme festgeseßt werden mögen, anschließen und demgemäß alle möglichen Ersparnisse vornehmen, ja, daß sie es sogar vermeiden werden, die außerordentiichen Kre- dite, die ihnen aus Besorgniß vor einer glü>klicherweise nicht eingetretenen stürmischen Zukunft bewilligt worden, zu erschdpfen. Es ist endlich Zeit, daß das Gleichgewicht wiederhergestellt werde ; wir wissen, daß dies nicht leicht ist, aber wir werden uns diesem Zwecke mit einer Beharrlichkeit widmen, die unser Mandat uns zur Pfliht macht. Wir werden demnach die uns vorzulegenden Finanz: Geseße aufmerksam prüfen, und rechnen darauf, daß, in Gemäßheit der in der vorigen Session aufge- stellten Regel, die Ausgaben nicht überschritten worden seyn wer- den: Wir wünschen uns mit Ew. Majestät Glück zu un- sern Verhältnissen mit dem Auslande. Der glü>liche Ausgang

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