1834 / 250 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Auswärtige Börsen. - Amsterdam, 2. September. __ Niederl, wirkl, Schuld 503. - 55 do. 977. %aDz-Bili, 217. 432 Amort. 887. 355 707

T t! L 8 . - ©reuss. Primien - Scheine —. do. 48 Ánl 977 Oegsterr., 974. | F I Span. 312, 302 217 | . Ántwerpen, 1. September. | Span. 52 302. 38 20. Zinal. 92. ‘Cortes 37. | London, 2. Scntember. | E 0us, 35 pr. compt, 89x. Belg. 987. Span. 474. 4. 35 23. | Holl. 235 504. 58 98%. Port. 802. Engl-Kuss. —. Bras. 773 Columb. 30. Mex, 409.

Wien, 2 September. 43 S872. Bank-Actien 12374.

R E Erg ay E 2 T A E t s 1 R E S A E

MaGriOteh,

Paris, 1. Son, Wer König begab ih gestern Mittag, veglertet von dem Grafen von Montalivet, auf kurze Zeit von Saint s Sous na Bersaues. Heute gegen Mittag snd Se. Weaijestät zur Stadt gelommen.

_Mit der Gesund eit des Marschalls Gérard geht es heute od) fchie<t¿r wie gestern. Mittags? roird in den < gilezieen ein Minister-Rath gehalten, ¿m dem Martchall interimistis< einen Nachfolger zu geben. Fur die Geschäfte des Kriegs - Ministeriums bezeichnet man den Den erai WDebarttani.

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Pozzo di Borgo hatte aestern Vormittag eine S ven Ministern der auswärtigen Angelegenheiten Zune.

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Konferen und des Der Grof von Rigny hat fich zu ciner großen Jagd nach dem Landgute des Herrn von Rothschild und Herr Thiers in das Lager von Compiègne begeben. _ Das Journal de Paris nimmt sih mit großer Wärme seines Protektors, des Herrn Thiers, gegen die, wie es behaup- tet, verleumderischen Angaben der legitimistishen Blätter an. Unter di:se Angaben gehört auch diejenige, daß der. Minister noch vor 3 oder 4 Jahren ganz arm gewesen sey, seitdem aber cin Vermögen von 7 bis 800,000 Fr. zusammengerafft habe.

Hierauf wird geantwortet: „Jm Namen des Herrn Thiers er-

A CTISSUN TZ A 0EI T: O RSONS O T O ¿P WCT G C N R D P S S O MTTIE 14: E TTEN L U E R L O A E “U T U E AIR G E A t 1

Allgemeiner

Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

Das im Rurnmelédurgschen Kreise bclegene Gut Treten nebst Pertinenzien und Gerechtigketten, wel- ches na< der unterm 21. Januar 1834 aufgenomme-: ; nen landschafclichen Taxe auf 90,905 Thlr. 15 sgr. 8 pf. gewürdige worden, if zur nothwendigen Subhaftation gestellt, und zum vfentlihen Verkauf ein Bietungs- Termin auf deu 13. März 1835, Vormittags 10 Uhr, vor dem ernarnten Depucirren, dem Ober-Lan: desgerihts- Rath von Boeyn angesezt; welches hier- i durch mir dem Bemerken zur dffentlihen Kenntniß gebra<t wird, daß die Taxe, der neueste Hypotdeten- Schein und die Kaufbedingungen täglich in unserer Concurs-Negistratur eingesehen werden ¿ônnen.

Cdélin, den 21. Juli 1834.

Civil-Senat des Königlihen Ober- Landesgerichts.

a) 17

Avertissement.

Im Wege der nothwendizen Subhastation soll das dem Hof- und Justizrath Carl Joseph von Hopfgarten: zugehdrige, ta der Nähe von P und in dessen Âreise belegene, im Hypothekenbuche des unterzeich- neten Königl. Ober - Landeëgerichts Tom. II. No. 33. pag 334 seq. eingetragene Mannlehn-Rittergut Mül- versèáde zweiten Antheils, mit den dazu gehörigen! Holzungeu auf dem Ihlefelde, wozn außerden die Hälfre eineë halben Gutes in Großengottern und Ertel von dem andern halben Gute daselbft gehören, und welcheé guf 57,624 T.lr. 11 sgr. 5% pf. gerichtlich abge- schâgt worden ist, an den Meistbietenden öffentlich ver- éaufc werdeu. Zu diesem Behufe Fnd 3 Bietungs-Ter- mine, von denen der dritte and leyte Seremrori:s< ift, in vnserm Geschäfts - Lokale vor dem Deputirten, Herrnj 5) Ober-Landesgerichts-Ass:\sor Krug, auf

den 6 Uni r, den 12 eee ers Den M Dee mer cr, Vormittags 10 Uhr, benaraumt worden, wozu besis- und zahlungsfähige

ein

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ken eingeladen werden, daß" mit dem Zuschiage an den| Meifibietenden, wenn nicht geseulihe Umstände eine Ausnahme zuläsfig machen, nah Verlauf des leuten Lizitations-Termins verfahren werden soll.

Die Taxe nebst deu Kaufbedingungen kann sowohl in unserer Neg'stratur als auch bei dem Patrimonial- Gerizite ¿u Múlverfiädr zu jeder Zeit eingesehen werden.

Naumbura, den 28.

aur : Januar 1834. Königl. Preus. r

Ober-Landesgericht von Sachsen

Subhastations-Patent. rung, hierdur< "t

Vor dem unterzeichneten Königl. Loendgecichte sollen folgende det

rige G:undsitcke:

1) das unter Nr. 50 des Hypotheken-Buchs von S<helsis, F Meile von Naumburg a. d. Saale, an der Stcaße v0 Naumburg nah Merseburg und Freyburg liegende Gast- und Schenkfhaus zur nacften Henne nebst Zubehor, bestehend aus (ol- ge: en Gebäuden :

a) eloem Wohnhause mit Seiten - Gebäude,

‘m Gastwirch Johann Christian Otto gehd-

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neueften

Ausg. Schuld 1; Russ. (v. 1831) 967.

Neue Anleihe v.

In diesem Augenbli>ke (12 Uhr |

: Holzschuppen ; 3) ein Lang - oder Kegelshub auf Grund und Wo- den des Dorss Schellsig, welche Grundstücke unter 1 bis 3 zusammen auf 14,173 Thlr. 22 sgr. 6 pf. Cour. ; 4) ein Stückcßen Garten über der Henne, das Ha- ebrei geúaunt, mit Bäumen bepflanzt, auf 50 our; dreizeón Acker Holz in Frepburger Flur neben dem Superintendentur-Holze, auf 513 Thlr. 26 szr. 6 pf. Cour. ; 6) ein Garteu an Saalufer neben dem Fährhausgarten mit darauf E E A N 800 B z enaraumn i j : ammtlich na ug der Lasten geri Kauflustige zur Abgabe ihrer Gebote mit dem Bewer-|im Wege der ULIPIA Slubaition O wérden, und if hierzu ein einziger Bictungs-Termin auf den 15. Januar 1835, Vormittags 10 Uhr, a7 Orte und Stelle im Gasthause zur na>ten Henne bei Naumbura vor dem Deputirten Herrn Landge- richts - Rath Hunger anberaumt worden, zu welchen alie Kauflustige, welche die gedachten Grundftücke zu besigen fähig und zu bezahlen vermögend sind, Behufs der Abgabe ihrer Gebote, so wie in Betreff der unter 2 h. und unter 4, 5 und 6 angegebenen Grundüüke alle unbefannten Realprätendenten, bei Vermeidung . der Ausschließung mit ihren etwanigen Ansprüchen, ingleichen sämmtliche bekannte Realinteressenten zur Wahrnehmung ihrer Gerechtsame bei der Veräuße- mit dem Bemerken vorgeladen wer- G den, daß dem Meistbietenden, na< vorgängiger Ein- m willigung der gegenwärtigen Interessenten, der Zuschlag i ertheilt werden soll, und daß die T i zuesten Hypotheken - Scheine über gedachte Grund- siù>ke, in der Registratur des unterzeichneten Gerichts eingeschen werden fönnen. Naumburg, den 23. Mai 1834. Königl. Preuß. Landgericht.

1014

| klären wir dies für eine Lüge; Herr in die Verwaltung eingetreten, und würde auch heute no<h ohne | Vermögen aus derselben ausscheiden.“

Thiers ist ohne Vermögen | einem andern von 800 Mann der Königin hat

Eben so wird die Be- |

| hauptung, daß der Minister 600,000 Fr. in den Spanischen |

men habe.

Die heutigen ministeriellen Blätter zeigen wieder an, daß der Regierung durchaus keine Nachrichten vom Kriegs-Schau-

_Jn der Quotidienne liest man Folgendes: „Nach dem Gefechte vom 19. August bei Larrion hat Don Carlos auf den | Vorschlag des Zumalacarreguy mchrere Beförderungen vorge-

._| plaße in Spanien zugegangen scyen.

| nommen. Zwar zieht das ministerielle Blatt jenes Ge- | feht no< immer in Zweifel und bezeichnet - es geradezu

| als eine Erfindung. Bedúrfte es no< eines Beweises für | die Wahrheit des von uns gegebenen Bérichts, so würden | wir uns auf die Aussage eines Augenzeugen berufen, der ! heute in Paris angekoramen is und uns die freilich traurige

| Anzeige gemacht hat, daß der in jener Affaire gefangen genom- |

onds verloren habe, mit der Bemerkung zurückgewiesen, daß | Herr Thiers niemals an dem Börsenspiele Antheil genom- |

j

| mene Oberst Via Manuel als Repressalie für ähnliche von den |

| Christinos verfügte Maßregeln am Wsten erschossen worden ift. | Die Gazette de France enthält ein Schreiben aus Ba- | | yontne vom 27ften, worin es heißt: „Man hat hier eine klägliche | | Geschichte ersonnen: Don Carlos soll krank seyn, man soli izn | | zur Ader gelassen haben, und Rodil foll ihn unausgeseßt ver- | | folgen. Sie können es als gewiß betrachten, daß der König sich | vorgestern (25sten) noch im besten Wohlseyn befand. Herr Cruz- ; Mayor hat dagegen einen gewaltigen Sturz mit dem Pferde | | gethan, und sih in Folge dessen zur Ader lassen müssen. | wird au das Gerücht verbreitet, daß Rodil das Bastan : Thal | eingenommen habe und gestern in Elisondo eingerückt sey; Sie | | können mir indessen glauben, daß gestern Rodil noch nicht in je- nem Thale erschienen war. | telegraphische Depeschen verwandelt, so können Sie ihnen dreist | widersprechen. Am 23sten wollte der Oberst Barrena mit 2 Ba- | taillonen in das Roncal : Thal eindringen; er wurde jedo<h von | den royalistischen Freiwilligen des Salazar zurückgeworfen und | dis na< der Gränze von Aragonien verfolgt. | einem 550 Mann fttarken Cavallerie:Corps des Don Carlos und |

a f b Va T M T M S M A UT M7 T E A R S O TAC!* Ee V

Werden diese Gerüchte daher in

Auch zwischen

mal die Ladung,

den 16.

den ausgewiesen habe.

Auch befindet ich darauf

Es

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Anzeiger für die Preußifc

Pferdestall enthält, das obere aus einem große Saale, einer Stube und einem Al- _koven beficht ; ï) einem Brennerei-Gebäude von Bleichwerk, mit kupferner Blase; 2) ein, dem Schenkhause gegenüber, jenseit der! ahrfiraße liegendes Stück Feld und Garten mit ebaude ein Ganzes bildend, und aus folgenden einzelnea Theilen bestehend:

Garten und Weinbergsfuß am Rössig-

berge, Nr. 117e- des Ziné-Registers ;

b) -- Weinberge mit Bäumen bepflanzt, Nr. 210 des Zins-Regifters ;

c) 2 des Rößigbergs, Nr. 209b., 210, 117 des Zins-Regifiers ;

à) J eines Garten- und Weinbergsfücks an der Halleschen Fähre am Rößigberge, Nr. 206 e- des Zins-Regifters ;

e) r desgleichen daselb, Nr. 1173.

a E erg rien E 2063. 4 s) erem Weinberge da egt Fe I 207 und 2084. E b) einem Weinberge, die Blende genannt, jetzt Garten mit Baumen beseßt und Feld. Auf diesem lezteru Grundßück steht eine große massive Scheune mit 2 Tennen, 3 Wagen- huppen, einem Pferdestall und zwei ge- dielten Boden.

| Loose 6ò4. 65. 5proc. Span. Rente 34. 332. Zproc. do. 242.

dete Ansprüche zu haben glauben, hiermit ein für allc-!

den 2. Decbr., 1834, Vormittags 10 Uhr, [gen vor dem hiesigen Großherzogl. Justiz- Amte ia Person oder durch gehörig legitimirte Gevolimätigte zu er: scheinen, sich Uber ihre Person und Verwandischafi | hinlänglich auszuweisen, bezugiweise ihre Ansprüche in gehöriger Form anzumelden und zu beschiinigen, T6 widrigenfalls aber zu gewärtigen, daß durch einen F 5 desselben Monats, zu eröffnenden Präclusiv- Bescheid, welcher nah Ab- lauf de” Termintzeit in Ansehung der Nichrerschie- nenen für eröffnet angesehen weiden soll, der abwe- sende Petri für todt und verschollen erklärt, die nichi- erschienenen Erben oder Gläubiger aber ihrer Rechte und Ansprüche, auch der Wiedereinsezung in den vo- rigen Stand für verlustig werden erachtet, und dae Vermogen des Abwesenden denjeniacn wird auégeant- tvortet werden, welche sich als hierzu berechtige wer:

Zu demselben Termine und unter gleihen Rets- nachtheilen wird auch der am 30. Mat 1787 zu Schwe1- born geborne, seit 1805 abwesende Johann Sevaftian Múler dem beilaufiz 47 Thir. aus dem elterlichet Nachlasse zugefallen sind, oder dessen Erben und Erb- nehmer auf Antrag seiner Geschwister geladen. Vieselbach bei Weimar, den 15. August 1834.

Das Großherzogl. Sächs. JIuliiz-Amt hier.

gefunden. geworfen und fast 3 Lieues weit verfolgt. Das Nähere über diese Affaire muß uns in diesen Tagen zugehen.'/

Wir lesen inder Sentinelle des Pyrenées vom23. Aug, „„Xspartero hat an der Spiße seiner Kolonne die bei Lequeytio verschanzten Karlisten angegriffen. Er nahm ihnen zwei Kano: nen ab und drängte siz-bis an das Meer, in welches sich viele derselben stúrzten. Die Anzahl der Ertrunkenen wird auf 150 bis 200 geschäßt. Die Christinos sollen bei einer Einsiedelei in der Nähe von Estella úberfallen worden seyn. Es heißt, die Karlisken hätten den Marquis von Villacampo und den Obersten der Stadt-Miliz von Valladolid gefangen genommen.“

Das Journal des Débats zeigt an, daß die Mißbill:}

agung des Toreno’schen Finanz- Planes von Seiten aller Franzh sischen Blätter in Madrid einigen Eindru gemacht habe. Die hiesigen Zeitungen geben den Tcxt des am 8. Juli d,

J. zwischen dem Grafen von Toreno und dem hiesigen Ban: |

quier Ardoin abgeschlossenen Finanz: Abkommens, wodurch Leßterer ich verpflichtet, der Spanischen Regierung bis zum definitiven Abschlusse eincr Anleihe monatlich 12 Mill. Realen, jedoch nit lánger als 4 Monate, so daÿ die Gesammt - Summe nicht 4g

ein Gefecht satt; Die Leßteren wurden ungeachtet ihrer Ueberlegcnheit |

Miilionen übersteigen darf, vorzuschießen, au<h dem Handlungs, hause Rothschild diejenigen 60 Millionen Realen zu erstatten, | welche die Spanische Regierung noch diescm Hause \{uldig ist, Der Englische Commissaire in dem Hauptquartiere Rodils Oberst Craddock, ist in Bayonne angekommen. H Heute {loß sproc. Rente pr. compt.

106. 20. 3proc. pr. compt. 74. 85. On Cou O OPOG Neap. pr. compt. 92, —. lin, cour. 92, 20. 5proc. Span. Rente |

Zproc. do. 241, Cortes 381. Auso. Span. Schuld 190, Frankfurt a. M., 4. Septbr. Oesterr. 5proc. Metall, O O Are S S9 DPeo O D Mo 207 N Bank - Actien 1496. 1494. Part. - Oblig. 1381. 1384. Loose zu 100 Gulden 2061. Br. Preuß. Präm.-Sch. 567. 964. do. 4proc, Anl. 932. Br. Holl. 5proc. Oblig. von 1832 957. 954. Poln,

Ut,

314.

Redacteur Cottel. 2

Gedruckt dci A. W. Hayn.

} S I HA 5 M SES G STUE I U L T 1 di ¿i U 217 7 F | F

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Staaten.

Die Stuhr he Buchhandlung ín Berlin, Schles: | |plas Ne. 2, nimmt auf folgente Schriften DVegelluw | 0n : | Zeitschriften auf das Jahr 1834 im Werlage der Arnoldischen Buchhandlung in Dresden und Leipzig.

hen

| |

udw. Würkert.

jägrli<h 1 Thlr.

Abendzeitung, neb literarishem und artistishen No- | rizenblatt, von Th. Hell und C. A. Eödrtiger, md- chentlich 9 Nummern, halbjährlich 5 Thir |

Confiitutionelle Staatébürgerzeitung und JZnsel Rügen, | von F. Philippi. Wöchentlich 5 Nummein, dalb- jährlich 25 Thir.

Lanotagblatc. Zu Wittheilung der ständischen Ver | handlungen im Köunigr. Sachsen. von E. W. Krause. 8te Licferung. Nr. 306 dis 350, mithin 45 Nummern 1 Thlr. Alle 350 Nun mern ftatt 8 Thlr. 6 Thir. |

Polizeilice Mittheilungen, zunächst sür das Königr. | Sachsen. Wöchentlich 2 Nummern, haibj. 1 Thir. |

Zeitung der homödovathischen Heilkunst für Aerzte und Nichrärzte, von Dr. G. U. Schweikert. Wöchent- lich 2 Nummern, halbjährl. 12 Thir.

Die Alidepathie. Beleuchtet von de1 homêovathischen Aerzten Dr, Trinks und Dr. Helbig. Wödchenilid | 1 Nummer. 24 Nummern 1 Lülr.

Allgemeines Voltsblatr, zunäch| für Sachsen, zur Be

Wöchentlich 2 Nummern, halb-

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naire ein, der am 13. September d. F.

der Halleshen Fähre am reten Versammlung,

beizuwohnen.

Elberfeld, am 13. Qugust 1834.

so wie die

are,

Richter. XVI und 502 Seltcen.

welches leßtere im untern Sto>werk einen Pfecdesall enthält ;

b) cinem KahstaW;

<) us Stail-Gebäude mit massiven Erdge- 14)0b8 5

) einem daran foßenden Schuppen mit 3 hôl- zeruen Schweinftällen ;

«) zwei in Felsen gehauenen Kellern, einem

Mee und einem Gefvölbe zum Win-

térfatier ;

einém halbmassiven Kelterhause mit darun-

ter vefindlichea ¿wei Kellern, einem Schup-

pen und zwei gedielcren Kammern ;

g) einem Wasch- und E

b) einem Billardhaujse, ¿wei Geschoß hoch, roo- 200 das untere ganz massiv ift und einen

Nicolai-

halte ertheilt.

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Edictal-Ladung.

Der angeblich 68 Jahr alte, in dem diesizen Amtt- dorfe Kleinmölsen, getorae Jeremias Christoph Petri, Sohn des dort im Jahre 1813 verstorbenen Pfarrers “ohann is eiri, zuleßt Organist bei der St. i-Kirche zu j ren keine Nachricht von seinem Leben und Aufent- ! Da ihm aus dem Nachlasse seiner El- tern ein Vermögen aver von ungefähr 455 Thlr. zu- gefallen if; so ergeht mit Bezugnahme auf die bei der unterzeihneien Behörde aushängende Edictal - Ladung auf Antrag seiner in hiesiger Umgegend lebenden Ge- \hwister, an genannten Jeremias Chrisioph Petri, oder dessen Verwandte und Erden, und alle diejenigen, welche an dem erwähnten Vermögeu re<ts begrün-

eval, har seit länger als zehn Jah-

bürgen.

Deutsch: amerikanischer Bergwerks - Verein. |

Die unterzeichnete Dircktion ladet in Gemößheit des Beschlusses des großen Raths sämmtliche Action:

drei Uhr, im Saale des hiesigen Cassi- nos zu haltenden a<htzehntèa General-

entweder selbs, oder dur< genugsam Vevollmächtigte

Indem sie an die ihr bekannten Actionnaire noch eine besondere Einladung dur<h Rundschre:ben ergehen lassen wird, bringt sie hier noch den $. 24. der Sta- tuten in Erinnerung, und biteer, die üduchen Stimm- ¡ettel am 11. und 12. September in den gewöhnlicher Bureau - Stunden bei iprem Nechnüngtführer, Herrn von Zwedl, in Empfang nehmen zu wollen.

Die Direktion des deuts<-amerikanishen Bergwerk - Vereins.

Literarische Anzeigen.

Jn I. H. Deiters Buch- und Papierhandlung in Munßer i| eben erschienen und in allen Buchhand- lungen (in Berlin, Losen, Bromderg, Guesen und Culm bei E. S. Mittler), ¡u haben:

J. Annegarn's Handbuch der Geographie für die Jugend. Mit vielen eingestreueten ausführlichen Nachrichten über die Sitten, Religion und Lebenéweise fremdei Völker, nebst andern nüßlichen Notizen. gr. 8vo.

: l Preis nur 20 sgr.

Ein Werk, wie das obige, war lange Bedúrfn!?. Die Geographie, so wichiig die Keantniß derseiben für jeden Gebildeten is, hat für die Jugend wenig Anziehendes, wenn sie wie in den meifteen Handdù- ern vorgeirazen wird. Hérr Annegarn hat aber seinen Vortrag so einzuridsteu aecwußtr, daß der jugend- liche Geist auf alle Weise gefesselt wird. Angenehme Erzählungen, interessante Beschreibungen und Anecdo ten aus dem Leben und Treiben der Völker sind überal! mit anderem Wissenswerthe1 in den Vortrag einge- flochten. Dabei ist alles was namentlich bei der mathem. Geographie von Bedeutung auf die faß- lichste Weise dargestellt, wie denn des Hrn. Verfasser frühere Schriften für die Gediegenheir der obige.

| lehrunz für den Vürger und Landmann, von Dr

Schweizer und H. Schutarth. Wöchentlich 1 Vo-

| gen, halbjährl. # Thlr.

Neue (chöngeistige Schriften. |

Dr. J. Nürnberger, Erzählungen. 2 Theile. 24 Thi |

F. Mannßein, der Sc;wedentönig Gustav dolph, Rom. ériegerishes Geraälde in 2 Theilen. 13 Thir,

Von demselben Verfasser erschienen im vorigen Jaht:

Ga U Bundes Uatergang und Rächer 7 Thlr.

A. v. Troraliz, sämmtliche Schrifter. Taschenaus gabe. Zweite Sammluna. 1r—9c Band. 3x Thir. Prä. Von der ersten Sammlung von 36 Bände sind noch Exemplaie zu 14 Thlr. in allen Bud hand!ungen ¿zu bekommen. Der spärere Ladeuprei! ift 18 Thlr.

Nachmittags

Ärnoldishe Buchhandlung in Dreéden u. Leipzig.

Neue Neise-Taschenbücher. | Taschenbuch für den Besuch der sächsischen und bd | mischen Schweiz. Z3:e sehr verbess. Auflage. Von Lintau vnd Wiemann. Mit Kupfer und Kart. einged. 2 Thlr. Mit 31 Kupfern von L. Richter. 1 Thlr. 275 sgr. - Y Tharand und seine Umgebungen, von B. C... Mit Kupfer und einer neuen-Karte von Tharand und | der Umgegend. Toschenformat und eingeb. # Thlk. | Hierzu : i . ; Die (ächsische Schweit, ein großes Elatt mit 19 a0 | ßen und fleinen Ar sichten, von L. Richter. 13 Thile |

nach der Natur colorirt 35 Thlr. i Dreéden und seine Umgebungen, ein großes Blatt mil | 18 großen und kleineren Ansichten, vom Pr. Rich

ter. 12 Thlr, nach der Natur colorirt 34 Thlr. Arnoldishe BVuchhanolung in Dreëèden u. L:ipzig.

Noth- und Hülfbuch für alle Stände. | Von der 6¡ea sehr vermehrten und verbessertell | Auflage von Á. E. Petri, Schrifr- und Umgang(prache, zum Verstehew und Vermeiden derselben 2c. ist das 6re Heft erschienen und in allen Buchhandlut gen zu bekommen. Das Ganze besteht aus 8 Heften in weiche bis Michael d. J vollständia erscheinen werden. f Bis dahin ist das Buch no< für 35 Thlr. zu be: F fommen und auf 10 Exemplare wird das 1lte frél | zegeben. Der spätere Ladenpreis betragt 4x Thlr. | Dresden und Leipzig, 1834. | Arnol dische Buchhandlung.

106. 20. sin cour,

Der Tempel, ¡ur Erbauung für alle Christen, von F. |

Heraut gegeben F

Handbuch der Fremdwörter in deutet

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S D A Ede t D A d bit D p wt per ra trt d erer b D E E E Eme

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Amtli<he Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben dem Kaiserl. Rusfischen Feldmarschall Fürsten P asfkewits< von Warschau, den Schwarzen Adler-Orden in Brillanten, und. dem Vice Admiral, General- Adjutanten Sr. Majestät des Kaijers- Fürsten Men- tshiko, den Rothen Adler-Orden erster Klasse mit Brillanten zu verleihen geruht. E i

Reglement und Lehrplan n der akademischen Schule für musikalische Composition.

Fär die am 20. Oktober d. J. ihre Wirksamkcit beginnende akademische Schule für musikalische Composition ist von deu o: hen Königl. Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Me- dizinal-Angelegenheiten das nachfolgende Reglement unter Vor: hehalt der in Zukunft sich aló nothwendig ergebenden Abân de- rungen genehmigt worden : E

1) Um als Zögling der akademischen Schule für musitalische Composition zugelassen zu werden, bedarf es einer vorgängtgen Prüfung, welche vou den in den Senat berufenen ordentlichen Mit- gliedern der musikalischen Section der Atadeite moögitcon baid vee- anstaltet wird, um des Talents und der nöthtgen Borvildung des ch Meldenden gewiß zu seyn. Nur bei gegebenen dentlichen Be- weisen der Fähigkeit, und wenn feiner der in den Senat berufenen Mitglieder der Section cine Prüfung ndôthig findet, kann dieselbe erlaßen werden. L : y :

2) Die Probe- Aufgabe beficht in der Anfertigung cinesmchriim- migen Vokal- oder Fnst'umental - Saßes, welche ohne HUife Uns Vorbereitung im Akademie Gebäude flattszuden muß. Fertigteit in der Behandlung eines Jusiruments, besonders des Klaviers, i eben- falls unerläßlich. H E :

$3) Die vocläuftgen Meldungen zur Tcufinahme gescchen hei dem Direktor der Afademte der Künste, der auch die Zugelaßenen als Zdge- linge der Königlichen Akademie der Künsle insccibtrk and nach) Um- ständen die Fujcriptions- Gebühren (welche denen der Zôglinge an: derer Kunsifächer gleich ehen), so wie die Honorare erlazen fann.

4) Der Lehr-Fursus wird im Alügemetnen auf drei Fahre feil- geseht, und begreift folgende Gegenzüände:

Lehre dex Harmotiie.

Choral - und Figurai - Styl.

Doppelter Contrapuntt und Fuge.

Freie Vokal - Composition

Lehre vom a<t- und mehrsliimmigen Saß.

Eigenheit und Gebrauch der Blas-Jusirumente.

Freie JFusirumentai - Composition. S S

Beziehung der Musik auf die anderen KUUle, insbesondere auf bildende und auf Bühnen - Kuni.

. Accompagnement und Direction. .

. Anleitung zum geistlichen und weltlichen rama. i 11, Entwicéelung der Eigenthümlichkeit der Formei/ 10 Wte 1

Schreibart, Leren sich die TDounmeitñer älterer und neuerer Zei

bei ihren Schèvfungent bedient haben.

Die Gegenstände 1. 2. 3. 4 7. und 11 werden von dem Mu sit - Direktor Bach im Königlichen Fnstitut für Kirchen - Mujtk ger lehrt, die unter 6 und 7. hat der Kapellmeiter Schneider, die un- ter à, 5. 7. 8, 9. 10. und 11 der Musik,= Direktor Rungenyage? übernommen. Jedem ordentlichen Mitgliede der Seclton vieior es

Akademie

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freigeñellt, dieselben Gegenüände für Schüler der Akadem zut: lehren, so wie cs jedem Zögling bel Je Auprnagzue zur Pflicht gemacht wird, sich na< eigener Wahl einem

er Besuch der Vorträge Uber

Lehrer besonders anzuschließen. Dex ( ortráge Ûl Aesthetif , Kunstgeschichte, Poeste, Mytliologte und anderer zur all: gemeinea Bildung gehdrenden , weiche bet der Akademie und Unte versität stattfinden, wird den Zbglingen ezuvfohlen und erleichtert. 5) Das beî der Akademie bestehende Eleven - Jusitut wird auf die Schule für musikalische Composition in der Art ausge! daß nach gegebenen Beweisen vorzüglicher Tüchtigkeit orer tateut- volle und bedürftige Zöglinge derjelven monattich etne Remunera- tion von 3 Nthle. , zwei Zdglinge, vie bereits wetier fortgeschritten sind, monatlich 5 Rthlr. erhalten. Sie sind dafur verpflichtet, Uber ihre Fortschritte dur< Vorlegung ihrer Arbeiten in den ihnen vorzu- \hreibenden Zeit-Abschnitten vor dem atademischen Senat fich auszu- weisen. Die erwähnten Remunerationen für talentyole und bedúrf- tige Zdglinge werden nur auf drei Jahre zuertannt, und auf An- trag des akademischen Scitats von dem hohen vorgeordneten Mini- erium bewilligt. E : Y 6) M (es Ermunterung der Studien: Arbeiten wird Me nigen Zöglingen, welche cin selbst komponivrtes gutes Musik id 1m doppelten Contrapunki voclegen, von den musikalischen Mitgliederit des Senats eine Prämie zuerkannt, welche in etnem tlasischen Mu- sifwerke oder einem theoretischen Werke besteht, und dem Pramitr- ten in der dentlichen Frühjahrs - Sißung der Akademie überreicht wird, wo zugleich die prämtirten Arbeiten zur Aufführung gebrach! werden. S : I dev feierlichen Sipung der Akademie am 3 Augusi wid ährlich ein größerer Pecis zuerkannt. : M Dle vi liefernde Uvbeit muß aus mehreren Nummern il Form einer Kantate bestehen, wird vou alen ordentlichen Mitgliedern der musikalischen Section der Akademie geprüft und die des Pretjes würdig gefundene au jeucm Tage zur Aufsührung gebracht. Dev Preis besteht in einer zu diesem Zwe> anzufertigendenz Medaille oder in einer Geld-Prämie. ; E 8) Der ben Mitgliedern der Akademie und den akademischen Künsilern dur< $ 51 des Reglements der Akademie zugelicherte Schuß gegen Nachmachung threr A‘beiten findet auch auf die dem Senate vorzulegenden musikalischen Comuosttionen der Zöglinge der Afademie Anwendung, le O Aae A nicht dürfen nachgedruc>t oder wider ihren Willen vubltztrë werbell. e 9 Alle für die Zdglinge der Königlichen Akademie der Künste bereits bestehenden Vorschriften gelten auch, für die Zöglinge der afademischen Schule für musikalische Composition, in soferit sle auf diese anwendbar sind oder durch dieses spezielle Reglement nicht mo=

difizirt wecden. N Winter:Semester werden zunächst die $. 4 unter

n diesem j : Nr. e 3. 4. und 6. benannten Gegenstände, nämlich: die Lehre doppelter

der Harmonie, Choral- und Figural-Styl, el! E Nate M Fuge, freie Vokal-Composition und freie Jnstrumental-Composition gelehrt werden.

Berlin, den 4. September 1834. Königliche

ee E M A O R B M E

wil, von Sonnenburg. S Abgereist: Der Königl. Griechische a sandte und bevollmächtigte Minister am Kathe

Ls epu i arti Air e P B U E ARO A Ae i E

Zeitungs-Nahr1

U a 1 Di Tan e O)

Paris, 1. Sept.

wähnt) heute Mittag um 1 Uhr

nung eines interimistishen Conse gen, da die Krankheit des Marschalls Géra

versammelt,

nem Zustande, der wenigstens König hat befohlen, daß Morgens und A iber das Befinden des Marschalls werde. hatte si<h der Marschall Gérard mit den At Departements beschäftigt. tan zählt 1 zu Reformen, die er unverzüglich in seiner nehmen wollte, Er

im Kriegs-Ministerium unterzeichnet, welche

waltung des Marschalls Soult Unterschleise fomimen laffen.

auf seine vorgestrigen Betrachtungen über

Berson des Königs die Antwort nicht {u naire Blatt,‘ sagt der Ccurrier, ¿„Hâit das

Repräsentativ - Regierungs,

bekennen, so mögen sie es

Indessen machen die Herren Doctrinairs in spilzfindige Unterscheidungen ;

hen unschädlich mache, das Land doch

Dies soll offenbar heißen,

D, A e n Î 6801 979 Ler Verwaltung etnc

Luit Q 41 . A Reaterung wW

Gewiß keiner, und die schlechten “ournal des Débats

CSTD &,

Tas c Dein <

lärt gleichzeitig, daß dies in der Dat n dern noch keine Verordnung ohne die nisters erschienen sey. ]

cben so gut ein Staatsstreich seyn wude, als im Juli 1830 beging. mann, daß der König in Person den Min

ohnmächtiges Fantom zu gelten, so muß er leblichleit verzichten und sich die l Regierungs - Wdethode geiallen laßen;

wâáte es indessen freilich, man stieße gleich) taciv System über den Hausen.“

Die Quotidienne giebt ein von dessus, Hennequin, Berryer dem Sohn ,

und 84 des Straf-Geseßbuches auf Herrn tersucht, schließen sie mit folgenden Herrn Jauge ist nicht die eines bloßen Pri quier - Häuser in Frankreich und Europa Aus unserer obigen

Donna Jsabella hat stoßen lassen, konnte und es auch jeßt noch kann,

Darlehn, ‘Fra gierung macht, die mit einer für diese le6tere feindselige Handlung ,

Die Meldungen der Schüler müssen bis zum 8. Oktober d. J. bei dem unterzeichneten Direktor de! Akademie erfolgen,

es mithin nit möglich is, Herrn Jauge

um die 6. [ und 2 des Reglements vorgeschriebenen Prüfungen vor Eröffnung des Lehr-Kursus anordnen zu können.

Akademie der Künste. i Dr. G. Schadow, Direktor.

Angekommen: Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath und Ober-Präsident der Provinz Brandendurg, von Basse:

Fürst Michael Suzzo, nah St. Petersburg.

Der Minister-Rath war (wie bereits er- eils: Prásidenten zu berathschla- rußigenden Charakter angenommen hat. Er befindet sich in ei: teine Hoffnung zuläßt, daß er sürs erste den Geschäften wieder werde vorstehen können. nach dem Schlosse gesandt Man glaubt, daß der General Sebastiani interimistisch das Portefeuille des Krieges erhalten werde. Man zählt mehr als 30 Entwürfe

hat die Abseßung zweier

Der Courrier francais bleibt dem Journal des Débats die Unverleblichkeit der

Gang fortgehen. Während indesen das S behauptet, daß der König ganz füglich verwalten könnte, er-

gen, deß er zugleich verwalte und unverantwortlich sey.

Worten: ,, vatmannes z alle Ban-

Unseinanderseßung

t u0ce cin Anlehn zu Gunsten dieses an E n ohne sich des im 79sten_ bezeichneten Verbrechens schuldig zu machen; endlich 3) daß ein welches ein Franzdjischer Banquier einer dritten im Kriege ist,

ußerordentliche Ge- rl. Russischen Hofe,

a

<ten.

um über die Ernen- rd einen sehr beun-

Der bends cin Bulletin

Vorgestern noch 1gelegenheiten seines

n Ministerium vors höheren Beaniten sich unter der Ver- hatten zu Schulden

ldig. „Das doctris-

gerichtlich zu belangen. Aus diesem Allem schließen wir, daß Herr. Jauge die gerichtliche Entscheidung in der gegen ihn ein- gelèiteten Kriminal - Procedur mit jener vollen Zuversicht erwar- ten darf, E Gefühl der Rechtlichkeit und Unschuld jeden Menschen einflößt.‘

Gs hiesiges Blatt enthält Folgendes: ¿Man hat vor- gestern in London viel Lärm von einer angeblich daselbst einge- troffenen Nachricht gemacht, wonach die Majorität der Madri- der Finanz-Kommission entschlossen seyn soll, den Cortes die volle Anerkennung der Cortes - Schuld und die gänzliche Verwerfung aller spätern Anleihen vorzuschlagen. Wir wisjen nicht, in wie weit diese Nachrichten, denen die Englischen Blätter unbeding- ten Glauben schenken, gegründet sind; aber das gänzliche Still- \{hweigen unserer Regierung läßt befürchten, daß wenigstens etwas Wahres an der Sache ist. Es würde uns übrigens nicht wundern, wenn die Cortes das System eines gänzlichen Ban: kerotcs für den Französischen Theil der Schuld annähmen. Die Spanischen Agenten sollen sich überzeugt haben, daß die Ne 0: ziirung einer neuen Anleihe in Paris unmöglich ist, da kein Ka- pitalist mehr der Spanischen Regierung Vertrauen schenkt; nun will man den Cortes-Anleihen, die sich größtentheils in den Hän- den Englischer Kapitalisten befinden, alle möglichen Vortheile zu- wenden, um in London eine Anleihe abschließen zu können. Ist die Nachricht gegründet, so würde in diejer ganzen Angelegen: heit Frankreich der geprellte Theil scpn, Und England auch hier wieder allein aus dem schimpflichen Bankerott der Spanischen

Regierung Nutzen ziehen.“ Großbritanien und Jrland.

London, 2. Sept. Die hiesigen Zeitungen enthalten nachstehendes Schreiben, welches, von zahireichen Mitgliedern des Ober- und Unterhauses unterzeichnet, durch die Herzöge von Sussex und von ‘Norfolk dem Grafen Grey am Tage vor sei: ner Abreise aus London Úberreicht worden ist: „Mylord. Die eigenthümlichen Umstände, welche die Resignation Ew. Herr- lichkeit veranlaßten Umstände, über die Sie nicht gebieten konn- ten, werden Ihren politischen Freunden und Verehrern immer mit ungeheucheitem Schmerz in ‘Erinnerung bleiben. Dürften wir bei dieser Gelegenheit unjeren Gefühlen folgen, so würden wir Sie bitten, wieder eine Stellung einzunehmen, die Sie mie so großer Ehre für si< und Nußten für Jhren Fürsten und Jhr Land ausgefüllt haben. Da twvir jedoch die persdnlichen Opfer,

Princip der Unver-

antwortlihkeit des Königs fär den Grundstein des Gebäudes der und will uns sehr gründlich beweisen, daß der König nie fehlen könne, indem er grundsäglih bloß herrsche, aber nicht verwalte. Da die Débats sich zu diesem Principe | nur von der Regierung auch wirklich befolgen lassen, und jeder Streit zwischen uns hat ein Ende.

der Anwendung sehr

sie meinen námlich, daß, wenn das Repräsentativ-System die Fehler und Leidenschaften des Monar- aus seinen Tugenden und Einsichten, aus seiner Erfahrung und Hingebung Nutzen ziehenmüsse. daß Ludwig Bhilipp alle dieje Borzúge besie und daß inan thn alfo, dem obigen Grundsatze zum Troße, ver- walten lassen müsse. Wienun aber, wenn er, ung?achtet jener Vorzüge, \<{lehte Richtung gäbe? n Minittern wúrde alsdann woh! freimúchig genug seyn, um wie

wer von den

der arme Gil:Blas gegen den Erzbischof von Granada zu han-

rde ihren schlechten

icht der Fall sey, iù-

Contra-Signaiur eines Mi- As ob Ludwig Philipp nicht wüßte, daß dies derjenige, den Karl X.

Ae L - . d 1 é H, i Ó Nichtsdestoweniger we:ß aber FJeder-

ister: Nath leitet; ja

das Journal des Débats behauptet sogar, daß von dem Tage an, wo er si ganz und gar nicht mehr um die dffentlichen An- gelegenheiten küminern wollte, die Factionen das Königthum, als ein ohnmáächtizes Phantom, der öffentlichen Verachtung preisgeben würden. Hierauf erwiedern wir nur Foizendes: Will der König die“ Berwa!tung leiten, und dies das einzige Meittel, um nicht fär ein

auch auf die Unver-

Inannehmlichkeiten dieser neuen er kann aber nicht verlan-

Besser das ganze Reprôjen-

den Advokaten Par-

SNandaroux - Vertamy ur:d Eugen Janvier abgefdßtes motivirtes Gutachten für den no<

q Q

immer in gefänglicher Haft besindlchen Banquter Jauge. Nach: dein diese Rechtösgelehrten die Anwendbarkeit der ärtikel 77, 79

Jauge gründlich un- Die Sache des

sind dabei betheiligt. ergiebt sih aber

Prinzen eröôfsnen en Art.

fremden Re: nicht als eine welche Frankreich eine

j ichen könnte, betrachtet werden fannz daß Kriegs - Erklärung zuziehe j < L anu B

elche Sie schon dem Staatsdienste gebracht, und Jhr Verlaü- ui aus e Stellung, welche neuere Ereignisse nothwendiger- weise mühevoll und s{hwierig gemacht haben, entlassen zu A den, sehr wohl kennen, so fühlen wir, daß nur die größte Noth wendigkeit unseren Wunsch für Jhre Rú>kehr zu rechtferti- gen vermag. Als eifrige Vertheidiger Ihrer Verwaltung, als aufrichtige Bewunderer Jhrer kurzen, aber glänzen- den dffentlicen Laufbahn dürsen wir indeß diese Aera in Jhrem politischen Leben ni<he vorübergehen lassen, ohne unsere Achtung und Bewunderung zu bezeugen Und unsere Freude auszudrü>en, über den Erfolg Jhrer Maßregeln für die Wiederherstellung der Verfsssung und unseren Stolz, daß wir Sie bei Ausführung derselben haben unterstützen tón: nen. Die Herstellung der ube im Junern, die größere Si- cherheit des Eigenthums, die 2 efestigung und s des Friedens, die Einführung einer sirengen Oekonomie ei der Ver wendung der öffentlichen Gelder, und die Erleichterung der Ma- tion, hinsichtlich der Stcuern, find Handlungen, die {on an si [elbst Zhre Verwaltung zu, mehr als gewöhnlichem Lobe b: rechtigen. Über, wenn wir hierzu noch die große und wichtige Maßregel der Reform des Unterhauses, die Emancipation der Skiaven, die Zulassung der ‘Privat - Personen zu dem Js dischen Handel hinzufügen , #0 fühlen wir uns überzeugt, daß die Aera Jhrer Verwaltung cine der glänzendsten und glü>lihsten in den Annalen unseres Vaterlandes ist. Mik allen Gefühlen der Achtung vor Ihren Privat; Tugenden so- wohl, als vor Ihrem öffentlichen Charakter und indem wir uns mit der Hoffnung schmeicheln, daß Sie noch lange sich der be- neidenswürdigen Ueberzeugung erfreuen mögen, die besten Jute- ressen des Reichs mit Erfolg befördert zu haven, bitten wir, uns unterzei<nen zu R Ew. Herrlichkeit gehorsamske und

gebenste Diener U. }. w. |

de Scetoman enthält Folgendes: „Das Diner, wel- hes dem Grafen Grey in Edinburg gegeben werden foll, erregt ein agußerordentliches Interesse. Aus allen Gegenden des Lans des gehen Meldungen dazu ein und die Deputationen vicier Fle>en und Gemeinden haben ihre Absicht kund gegeben, Adre)- sen zu Úberreichen. Es ist nicht Edinburg, sondern ganz Schott- iand, welches die Huldigung der Ehrfurcht und Dankbarkeit dem edlen Manne darbréngt, dessen glänzende Talente, Patriotiémuê, Festigkeit und Beredtsamkeit die Sache des Volkes gewonnen hat Und den Schottland mit Recht als den Gründer seiner Freiheit betrachtet. Es ist daher fein Wunder, daß es in so herzlich willkommen heißt!‘ Man hatte die Absicht , das Diner in dem Parlaments - Gebäude zu geben, allein, nachdem Seitens der Regierung die Erlaubniß dazu ertheilt, erhoben sich Schwie- rigkeiten von Seiten des Dekans der Fakultät, und obgleich diese au<h wohl noch würden zu beseitigen gewesen seyn, so hielt man es doch fúr besser, ein anderes Lokal zu suchen. Da indeß fein Raum von hinreichender Größe aufzutreiben war, so wurde

; da Frankreich mit Don Carlos nicht im Kriege be- 2 6 j / iffen ilt, De Auge auch nicht kraft des 77. Art. des Straf- | beschlossen , zu diesem 4 datfebti Aua i der 15. September. Gesesbuches für schuldig befunden werden kann; 2) daß, da N A S béfclosien, beta Grafen Grey das Ehren- Französische Regierung noch M E e L sl meten, Bürgerrecht zu ertheilen, das ihm in einer goldenen Kapsel Üüber-

¿cht werden wird. Die Kosten zur Anfertigung derselben sol- d Subscription unter den Bürgern herbeigeschafft wer: den, und man hat E ma ne zu hoch angeschlagen, damit

{lassen daran eil nehmen können. ne R verstorbenen Canning zu Ehren ist in der Westminsters Abtei ein neues Denkmal errichtet worden. Es is eine weiße Marmor: Statue, die den Minister, mit einer Senatoren - Toga bekleidet, in der Stellung eines Redners darstellt, Die Inschrift