1834 / 282 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

204, Preuss. Präm.-Scheine —. o 2g23 0 G A

Antwerpen, 2. Oktober.

Span, 52 432, Guebhard 27. Zins], 112.

do. 48 Anl. 982.

Cortes A457.

984. OVesterr. 102. Neap. 88. Warschau, 5. Oktober. Pfandbr. 943. 95. Part.-Obl. 418. Russ. Assign, 18673. Wien, 4. Oktober. i s 55 Met. 997. 48 9045. Bank-Actien 12561. Neue Anleihe v, I 34 a Berliner Börse. Den 9. Oktober 1834. Amt!, Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufs. Cour.)

Zf.\Brief.|Geld. D vSEP:A7

HOGTETE D S TEM P A OHATIRGNCRR T t St.- Schuld - Sch. | 4 | 992 | 99 JOstpr. Pfandbr. | 4 |101f | Pr. Engl. Obl. 30.| 4 957 | 95; Pomm. do. A O Präm. Sch.d.Sceh.| | 592 | 583 IKur-u. Neum. do.| 4 | |1067 Kurm. Obl. m.1. C.| 4 | 997 | fFISchlesische do. A | [1057 Neum.Int. Sch. do.! 4 | 9832| FRkstC.d.K.-u N 72 | Berl. Stadt - Obl. | 4 | 993 Z Sd N! 4 72 | Königsb. do. |# | 981 | | | Elbing. do. A1 981 | M voll, Duk =—| 171 | Danz, do, in h. —| 1 | Ne O R 48 Westpr. Pfandbr.| 4 [101 [1001 FFriedriehsd’or . .|— | 135 | 135 Grasshz. Pos. do.| 4 | [1021 [Disconto .… .. =| 8 [A 5 PreussCour. Wechsel-Cours. Br Gd ADERFEEI E I A e B I S e B R P T Ai N T A Pat ata A 250 Fl. Kurz. 141 | Ei do 20 (2 Me 1405 [1403 Ban 300 Mk. |Kurz (152 O G E 300 Mk. |2 Mt. [613 C S I LSt 8 Mt. 6 24¡| A aa aa 300 Fr 2 Mt. 807 | 8075 Wien 0 20 150 FI. 2 Mt. 1045 | A 150 Fl. 2 Mt: 1034 | Dre E 100 Thl. |2 Mt. 991 E 100 Thl. [8 Tage |1034 [103 Prektunt a Me... 100 FI. 2M 1034 | BetersbunE e 100 Rbl 3 Woch. 307 VVATROa 600 FI Kurz |— |

are

Span. 58 441,

Belg.

1142

Neueskes Nachrichten.

Paris, 3. Okt. Die ministeriellen Blätter enthal- ten einen sehr ausführlichen Bericht darüber, wie der König den gestrigen Tag in Fontainebleau zugebracht hat. Gegen Mirt- tag führten Se. Majestät das diplomatische Corps, das am Abend vorher in Fontainebleau eingetroffen war, in den Zimmern des Schlosses umher. Um 1 Uhr machte die Königl. Familie in Be- gleitung des Grafen Pozzo di Borgo, des Barons Werther nebst Ge- mahlin, des Marschalls Gérard, des Fürsten von Butera, des Groß- siegelbewahrers nnd des Baron Dumas eine Spazierfahrt durch den Park, von der sie um halb 6 Uhr zurückehrte. Um 7 Uhr war bei Sr. Maj. Diner zu 60 Couverts, bei welchem der Russische Botschafter zur Rechten der Königin saß. Nach auf- gchobener Tafel seßte man si<h an den Spieltisch, und um 10 Uhr gab die Königin einen Thee. Um halb 11 Uhr zogen JI. MM. sich in ihre Zimmer zut.

Namik Pascha, der Türkische Botschafter am Londoner Hofe, ist erst gestern von hier abgereist, um sih an den Ort seiner Bestimmung zu verfügen. (Die schon vor einigen Tagen aus Englischen Blättern gegebene Nachricht von seiner bereits erfolgten Ankunft in London war also voreilig.)

Eine vom Moniteur mitgetheilze telegraphische Depesche meldet, daß Elisondo am 29. Sept. durch den General Cordova deblokirt worden is. An demselben Tage waren au<h Waffen- Zufuhren daselbst eingetroffen. Don Carlos befand si<h zu (s nos. Cuevillas, vom General Manso gedrängt, i| nach Na- varra zurügekehrt. Der Konsular- Agent zu Bilbao schreibt unterm 24, September von dort, daß Tages zuvor nur noch 30 Sterbefälle und wenig neue Erfrankungen vorgekommen wa- ren. Die Cholera war im Abnehmen, und man schôpfte wieder Hoffuung.

Einem Privat-Schreiben aus Bayonne vom 28îen v. M. zufolge, würde der General Rodil das Kommando noch so lange beibehalten, bis dem General Mina fein Gesundheits - Zustand erlaube, sich zur Armee zu begeben, was vielleicht no< Monate dauern könnte.

Berichte úber die Verhandlungen in der Spanischen Pro- furadoren: Kammer am 25sten und 26sten v. M., die heute auf Privat - Wegen aus Madrid hier eingegangen sind, geben Auf- {luß darüber, wie es zuging, daß anfänglih d Nachricht von der Anerkennuug aller Anleihen und erst später die von der Ver-

genven

nahm;

die Worte;

demselben

\{<ob.

Rente 434

Auss

Anl. 95 Looje 677

werfung der Guebhardschen Anleihen an der hiesigen Börje

mp

bekannt gemacht wurde. der That in der Toreno’ schen Geseß-Entwurfs

62 gegen 37 mer will dem ersten Artikel des Gesclz-

leihe, hinzugefügt wissen.“ der Abstimmung über dieses Amendement, | her 8 Mitglieder über den ersten Artikel nicht mitgestimmt hatty e doch noch, daß der Präsident schon am Sl der Sißung vom 25sten, nahdem der erste Artikel angenom worden war, der Versammlung anzeigte, daß cin Zusaß f und daß Kammer die Diskussion darúber auf den folgenden Tag y| Vor dem Amendement des Herrn Cortina wurden d} von andern Mitalicdern in Vorschlag gebrachte Amendemey verworfen. (Den weiteren Bericht úber die Sibung vom 2st in welcher der zweite Artikel des Geseß- Entwurfes noch ein an die Kommission zurükzewiesen wurde, müssen wir uns gj morgen vorbehalten.) i

Heute schloß 5proc. Rente pr. compt. 105. 60. (i fin «cour. 77, y 5proc. Neap. pr. compt. 95. —. fio. cour, 95. 20. 5proc. Shuy

Zu bemerken ist je

cour. 105. 80.

Br LOFER G7 2

do. 314. Dl.

R T E A Ee m

mit Ausnahme

vorgeschlagen word

3proc. pr. compt. 77.

en E

70.

sten Artikel ny

Zproc. do. 32, (ohne den Coup.) Cortes

Span, Schuld 123. Guebhavrd Frankfurt a. M, 6 Oktober. 101 1014s. 4proc. 925 925.

Holl.

21proc, 932 232 Bank-Actien 1542, 1540 Part.-Oblig, 1405. 1395. Loose 100 Gulden 2083. Br. Preuß. Präm.-Sch. 587 585. do. 4pry 5proc. Oblig. von 1832 98; 98. P

5proc. Span. Rente perp. 465. 464. 3p a

262.

Oesterr. 5proc. Met 1proc. 23

Br.

Redacteur Cottet.

S rer

Gedruckt bei A. W. Hayn.

O E P O R O E E R R E R T R T E

_——

E

Bekanntmachungen.

Betan nt tim aua; wegen Verpachtung der Domaine Uszpigunen.

Die îm Pillkallenschen Kreise, des MRegterungs-

Bezirks Gumbinnen belegene Kdnigl. Domaine Usz

piaunen soll andecweit auf 12 Fahre vom 1 Juni 1834 ab, bis dahin 1846 verpachtet werden , da das

für diesen Zeitraum errichtet gewesene Pachtverhält- niß wegen Unvermdgens des Pächtecs zur Erfüllung hat wieder aufgehoben werden müssen.

Die zu verpachtenden Gegenstände bestehen :

1) in dem Vorwerke Uszpigunen, mit den dazu ge-

hôrigen Wohn - und Wirthschafts- Gebäuden, und mit einem Flächenmaaß von 1084 Mor- gen 105 Ruthen Acker, 279 Morg. 103 Ruth. jährliche Wiesen , 245 Morg. 61 Ruth. Feld- wiesen, 223 Morg. 2 Ruth. Hütung, 8 Morg. 161 Ruth. Obî- und Geköchgarten, und 54 Morg. 105 Ruth. Hof- und Baustellen, Teiche, Gräben, Wege und Unland, zusammen 1895 Morg. 177 Ruth. Preuß.

2) in dem Vorwerf Lobinnen, mit den dazu ge- hôrigen Wohn- und Wirthschafts - Gebäuden, und mit einem Flächenmaaß von 320 Morg. 135 Ruth. A>er, #5 Morg. 127 Ruth. jähr liche Wiesen, 41 Morg. 8 Ruth. Feldwiesen, 5 Morg. 116 Ruth. Hütung, 6 Morg. 94 Ruth. Obst - und Geköchgarten und 17 Morg. 87

Ruth. Hof- und Baustellen 2c. , zusammen 437,

Morg. 103 Nuth. Preuß. _ Der zu dieser Verpachtung anberaumte Lizitations-

Termin , steht auf den vierzehnten November, dieses Fahres, Nachmittags um 3 Uhr, tn|

dem Konferenzhause der unterzeichneten Regierungs- Abtheilung an, und werden Pachtwerber, welche die gehörige Sicherheit nachweisen kdnnen, dazu hiedurch eingeladen.

Der Pächter muß die Kosien und Vorschüsse der seit 1, Juni d. F. stattgefundenen Administration egen Ueberlassung der diesjährigen Erndte, und der in der Adminisiration angeschafften Fnventaricnstücke, úbernehmen, auch eine Kaution von Ein Tausend Thalern in Pfandbriefen oder Staatsschuldscheinen bestellen. f

Die úbrigen Pachtbedingungen können in der hie- sigen Finanz - Regisiratur eingeschen werden , auch sieht es jedem Pachtbewerber frei, die Vorwerke 1c. zu besuchen.

Der Zuschlag der Pacht kann nach Umständen #o- fort, und die Uebergabe unverzüglich darauf erfolgen. Gumbinnen, den 20. September 1834.

O Mea aO Abtheilung für die Verwaltung der divek- ten Steuern, Domainen und Forsten.

Allgemeiner Anze

an jeden einzelnen Erben für seinen Antheil sich

halten fönnen.

Neuwedell , den 26. Septbr. 1834. Daa C O

iger für die Preußis

2)

Erbgut ; 3)

4)

Vermögen ;

1

Nermögen; 6)

F

)

Det OmaOu Nachstehende Personen haben si{< als 20 Jahren aus ihrem Wohnorte und dem Gerichts: Sezuife entfernt und von tyrem Leden uno Aufenthalt feine Nachricht gegeben : 1) Johann Geora Braeuninger von Bauden- bach, geboren 1783, hat si als Metaergesel 1206 entfernt, die leßte Nachricht seines Aufent- halts cini von Kopenhagen aus, sein Vérmöger it 190 Fl. 30 Kr.; Michael Derrer von S-bornweisach, seit dem Jahr 1312 abwesend, dbésiar 11 Fl. 424 Kr

Johann Michael Brau von Neufiadt a. A. geboren 1779, seit 1797, wo er sich ¡zu Franë: furt a. M. avfzielr, unbefaunten Aufenthalié, hat 103 -Fl. 425 Kr. Vermöòzen ;

Simon Hirsch und Aaroa Hirs<Sieges- fron von Die: pec>, ersterer seit 25, leßterer seit 40 Jahren vermißt, aben zusammen 100 Fl.

Tobias Steinmeß, Sohn der Wittwe Ka- tharine Bauder von Nev?"dt a. A., seit 28 Jah- ren abwesend und vern ißt, hat 42 Fl. 7 Kr.

Georg Martin Wehr gebürtig zu Nzundo! f, Stiefsohn des Bauern Veir Haug zu Mödachs: berg, Soldat des vormaligen 5ten leiten Jn- fanterie-Bataillon, mift, hat 400 Fl. vâterlihes Erbe;

Johann Traeger von Neuftadt a. A., geboren 1776, dfterreichisher So!dat, seit 23 Jatre1 ab- wesend und Soldat, besiz: 70 Fl. Vermögen. Auf Antrag der nächsten Verwandten und Erb-In- teressenten dieser landé2abwesenden Personen, werden nun dieselben oder die etwa von ihnen zurü>gelassenen unbekannten Erben aufgefordert, sh biunen neun Monaten dei diesseitigen Gerichte zu melden und zu legitimiren, außerdem nah Abfiuß dicses Termins die Abwesenden fär todt erklärt, und ihr vorhandenes Vermögen an deren bekannte nä<ste Erben ohne Cau- tion ausoeantivortet werdeir wird.

Neustadt a. A., am 6. Juni 1834. Königliches

ng. schon seit mehr

spiele anschaulich gemacht Königl. Preuß. Hofrathe.

genbli>klich nicht zu helfen wissen

gelungen, seine Aufgabe zu ldsen.

plaß Nr. 2, zu haben:

ge D (gr

22

Promenade. 3) Das 4) Das Köntgsschießen. Dres lau N

Aahre abwesend und ver D

gch. 1) Der Wollmarft. bei Liebich.

D gr.

so eben erschienen : und die damit sechasten 34r Bd.

iateln.

Landgericht. Peis 12 Thlr,

Der Antrag auf Subhastation des in der Freien Standesherrschaft Militsch belegenen, zum Fidet- Commiß - Verbande Militsh gehörigen Ritterguts Grebline, is zurü genommen. Es behebt sich da- her der auf

den dritten November dieses Fahres

anberaumt gewesene peremtorische Bietungs-Termin.*

Militsch, den 12. September 1834. Reichsgräflich von Malßan Standecsherr- liches Gericht.

Glein 0

Beranntmachung

Da der Nachlaß des am 4. Juli 1825 hierselbst verstorbenen Erbyächters Friedrich Stephan Sperling und dessen am 13. October 1831 hier verstorbenen Wittwe Wilhelmine Charlotte, gebornen Hdber, jeßt unter die Erben vertheilt werden soll, so wird dieses hierdurch den unbekannten Gläubigern mit dem Be- merfen befannt gemacht, daß sie, wenn sie sich nicht mit ihren Forderungen binnen drei Monaten bei uns melden, nach erfolgter Theilung des Nachlasses nur

Aer Sm en

Wenn die Verwandien oder Nüchst-Angehörigen des Herrn Josecph Sipp, chemaligen Capitains der Brig Elizabeth, der im Königreich Portugal zu Oporto am oder um den 26. November 1832 ge- storben, und, wie man vermuthet, ein ceborner Preusse gewesen ist, an den Herrn George Maule. Advokaten der Königl. Britannischen Schatzkammer, in London Lincoln’s Jnn Stone Building's No. 5 sìch entweder persönlich oder schriftlich durch fran- kirte Briefe wenden wollen, s0 werden sie cine angenehme Nachricht erhalten.

Berlin, den 25. Septhr. 1834.

Grossbritannische Gesandtschast.

Vorlesungen für Handwerker.

Im bevorstehenden Winterhalbjahre werden, durch uns veranlaßt , faßliche Vorträge für Handwerker, und zwar über Geometrie von dem Herrn Direk- tor Klöden und über Physik und Chemie von dem Herrn lr, Köhler im Gewerb - Schulhause, Nieder- Wallstraße Nr. 12, gehalten werden. Hand- werker , welche geneigt sind, daran Theil zu nehmen, föônnen das Nähere daselbsi bei dem Schuldiener| Trossin erfahren, und wollen sich in der ersten Hâlfte dieses Monats melden.

Curatorium der Weber-Broughamschen

me

Home

handlungen) ist vorräthig:

Die Homoeopathik der g nunft, so wie dem Staats- gegenüber in 2 Theilen. geh. 15 Thlr.

Zusammenstellung der Hauptsütze

hast empfehlen!

Fn demselben Verlage erschien : E L Bus Stahlsiichen. 8vo.

Por, E O

A U O aan Offering Forget me nol.

Schule.

gzesunden

und Privatrecht . dv

gr. Syo,

Pilger des Rheins,

Litera de Agen.

Bei A. W. Hayn in Berlin, Zimmerstraße Nr. 29, ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben : Die Disputir- und Vortragskunst. Eine praktische Anleitung zum logischen Beweisen und Wideriegen und zum folgerichtigen (Hedanfen- Vortrag: gemeinfaßlich N und î Bon F D. F. Rumpf- Prets: 1 Thlr Es ijt eîne nicht seltene Erscheinung, daß Manche, obgleich sachkundig und gewandt im Sprechen , bei Einwürfen gegen ihre Meinung außer Fassung und in cine Verlegenheit gerathen , aus der sie stch _au- In solchen Fäl- len den in der Etreitfunst minder Geubten Aushülfe zu bieten, ist die Absicht des Verf. , und es ist thm Ref kann dat er diese Schrift nicht nur überhaupt für Bildung und Schärfung des Verstandes, sondern insbesondere den- jenigen schr empfehlen, welche den Beruf haben , in ständischen Versammlungen Vorträge zu halten, oder vor Gericht thr Recht zu beweisen, zu vertheidigen [und Streitsachen auscinander zu schen.

Bei Aderholz in Breslau is erschienen und in der Stuhr schen Buchhandlung zu Berlin, Schloß-

Breslau wie es spazieren geht. Humorifßische Zeitbilder von Pickelhäring.

1) Morgen - Svazierganz in Morgenau. 2) Die 3) Das Wurstausschieben im Seelöwen.

Wolle.

Humoristische Zeitbilder von Pickelhäring. gr. 8vo.

lmarft. 2) Wollmarfts- Jllumination 3) Die Wollmarkts- Redoute.

Bei Ludwig Oehmigke, Burgsiraße Nr. 8, ift

Berlinisches Jahrbuch für die Pharmacie verbundenen Herausgeber: Prof, Dr. Lindes. Isle Abtheilung, 16mo, mit 2 Kupter-

Pana

Fn allen Buchhandlungen (in Berlin bei E. S. Mittler, Stechbahn Nr. 3, in der Stuhr schen, Enslinschen, Kecht schen und allen übrigen Buch-

Ver-

21 Bogen.

Diese Schrift dürfte sich durch eine gründliche dieser Lehre, die ganz unpartheisch geprüft ist, vortheil-

neuen

[L Manewald’s Verlagshandlung in Quedlinburg.

mit 9

( : brosh. Subscript. - Pr. it O LicfCLngat à 2 far, cal cavuton t 1

Englische Taschenbücher sür 1839. Piciuresque Annual, 7 Thlr. 15 sgr. Oriental Amulei Friendship's

A. Asher, Linden No. 20,

durch Bet-

gr. 8vo.

W issen-

<en Staaten.

Einladung zur Snbseription.

; s / : Unterzeichneter bat die Worte von Uellert: «Nach einer Prülung kurzer Tage erw

let uns die Ewigk

in Musik geselzt. welche scriplion zu Michael d.

den. Auslülhrong isl nicht sch Obgleich diese Cantale

sie Insbesondere

katholischen Kirche zu

enthehrlich macht.

1 Fl, 30 Kr, Rlein.; der gen 2 Thlr.

zur Subseriplion hierauf a

Jung in Berlin, unter deu 'Subscription an

frei erbeten.

Zu äußerst wohl 1822 à 111 fgr. 1831 à 112 gr.

durch Beiträge i Paul, Voß, Matthisso

nichtin die Gesammt- A lung einen dauernden Wert

des Dames liefern hôchst Bildern des berühmte

Dames.

tis ausgegeben. Berlin, J. A.

So eben ist erschienen ur

langen des In- und Ausland lin bei A, Hirschwald:

Eine Kritik der Schrilt des

nebst einem Sendschreiber

Gr. 8vo. 18 Bogen. Leipzig, im September 1

sümmtlichen

Almanach des Dames, Jahrgang 1802 !

Das Taschenbuch f, D von Göthe,

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Cb etc,

aul’ dem Wege der Su J. im Drucke

er. auch am Pianoforte v

empfleblen secyn, und u

8) mehr. weil die Orgelbegleitang ein nicht imm herbeizuschafendes und oft kostspieliges Orscheslf

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n. (fn Leipzig die Va

Linden No. 34, niuy

Alle Bestellungen deshalb werden jedoch po

Leipzig, den 4, Jani 1834,

Carl Kloss

0 B i E R E T

feilen Preisen.

ergreleint Dein deutschen Texte ist eine Uebertragung in Lateinische, von C. Niemeyer, untergelegt wo Die Cantate enthält 10 Nummern, und (di

Singvereinen und im häuslichen Kreise leicht au zutühren ist, so eignet sie sich doch am nächsts tür die Kirche während des Gotlesdiensles unl zwar aller christlichen Contessionen: daher dür Herren Organisle und Cantoren, sowohl der cevangelisechen d

Der Subseriptions- Preis ist 25 sgr. ode spätere Laden - Preis gt

n, Pfeffel, Pichless

usgaben dieser Di

gelungene Copien n n Museum de Pari

ter aufgenommen sind, und mithin der San" „einen dau ‘th sichern. Die Ku} zu diesem Taschenbuche, so wie zu dem A Ima nacl

fri Re S:

so wie nach beliebten Werken der neuen Fra zdsishen Schule. Die geschäßtesten Dich! \ Frankreichs sind Mitarbeiter des Almanach de

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Die Homöopathie und Herr Kopp.

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1 Thle, 10 sgr 834.

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Hos- uf Nedicinalrath, Ritter Dr. Clarus Ÿ on D SacS, ord. Prof. der Medicin zu Königsberg. Geh,

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A. Brockhav F

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Die Prokuradoren - Kammer hatte

Si6ung vom 25. Sept. den ersten Artikel | mit einer Majorität von 63 ges 47 Stimmen ohne Modification angenommen, und erst am f} Tage, in der Sibung vom 26sten, modisizirte sie dies ihren Beschluß dadurch, daß ste ein von Herrn Morales Dk Cortina vorgeschlagenes Amendement zu dem er , also mit einer Majorität von 25 Stimmen „| dieses Amendement lautete folgendermaßen : ¡Die Kull Entwurfes der Regieru der Guebhardschen A} Zehn Mitglieder enthielten 4 o wie am Tage yy

in Form einer Cantale lür vier Solostimm und Chor mit obligater Ovrgelbe gleitun

| meldet, daß Elisondo am 29. Sept. durch den General Cordova h deblokirt worden ist, - An Zufuhren daselbst eingetroffen. Subsecribenten-Sammler erhalten auf 12 Exemplif eins, und auf 18 Exemplare zwei unentgeldlidW vyarra zurücfgefehrt. Alle Buch- und Musikhandlungen nehmen Auftriß Ö 3 lags- Handlungen von Breitkopf & Härtel, F j Holfmecister,Probsl-KistnerundC F. Peter

Die Schlesinger’sche Buch- und Musikhau

furadoren: Kammer am 25sten und 26jten v.

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Taschenbuch für Damen, Jahrgang 1800

amen zeichnet sich Schiller, T

Huber, Rückert u. A., welche größtenthil

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Qüsseldorf.

| tag führten Se. Majejtät das diplomatische Corps,

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Amtlihe Nachricht

Kronik des Tages. Königl. Hoheiten die Prinzen Alexander und

N.

Jhre

Georg, Sdhne Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Friedrich, snd von Bernburg hier eingetroffen.

Der Justiz-Kommissarius Reusche bei dern hiesigen Stadt- ericht is in gleicher Eigenschaft an das Kammergericht verjebl, Î dan dessen Stelle der bisherige Kammergerichts: Assessor und

E n e > . 7 - O7 , fande and Stadtrichter Furbach in Lauenburg zum Justiz i worden.

' Kommissarius bei dem hiesigen Stadtgericht ernannt

Im Bezirfe der Königl. Regierung zu Erfurc is der bisherige evanzgeli]che Pfarrer Sach fe ' zu Felchta zum Diakonus in Weißensee ernannt norden.

Abgereist: Se. Durchlaucht der Prinz Herrmann zu lde> und Pyrmont, nach Westphalen. Se. Durchlaucht der Für Phil: pp von CEropy, nach

Zeitungs-Nachrichten. A Ulan

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E R das diplomati das am Abend

vorher in Fontainebleau eingetroffen war, in den Zimmern e Scwlosses umher. Um 1 Uhr machte die Königl. Familie in Be- gleitung des Grafen Pozzo di Borgo, des Barons Werther nev1i Ge- mahlin, des Marschaüs Gérard, des Fürsten von Butera, des GBroß- siegelbewahrers und des Baron Dumas eine Spazierjahrt anes den Park, von der sie um halb 6 Uhr zurückkehrte. Um L Uhr war bei Sr. Maj. Diner zu 60 Couverts, bei weschem der Russische Botschafter zur Rechten der Königin saß. Nach avf: gehobener Tafel sekzte man sich an den Spieltcy), und um 10 Uhr gab die Königin einen Thee. Um halb 11 Uhr zogen ZI- MM. sich in hre Zimmer zu ück.

Namik Pascha, der Tüúkische s Hofe, it erst gestern von hier abaerei!t, um sich an den Ort jener Bestimmunz zu verfügen. (Die schon vor einigen Tagen aus Englischen Blättern gegebene ötachricht von feiner bereits erfolgten Ankunfc in London war aljo Vore

Eine vom Moniteur mitgetheilte telegraphische Depesche

Botschafter am Londoner

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unterm 24. Sterbefälle und wenig neue C1 ren, Die Cholira war im Abnehmen, und man {dp

nung. “A úber die Verhandlungen in der Spanischen Pro- M. , die heute auf Privat: Wegen aus Madrid her eingegangen sind, geben Aufs shluß darúber, wie es zuging, daß anfänglich die Nachricht von der Anerkennung aller Anleihen und erst \váter die von der Ver- werfung der Guwedhard|chen Anleihen an der hiesizen Börje bekannt gemacht wurde. Die Prokuradoren- Kammer hatte in der That in der Sißzung vom 25. Sept. den ersten Artike des Toreno’ [chen Geselz-Cntwu-fs wit einer Majorität von 63 gegen 47 Stimmen ohne Modification angenommen, Und erst am fol- genden Tage, in der S1zung vom 26jten, modifizirte sie diesen ihren Beschluß dadurch, daß sie cin von Herrn Morales Diaz Cortina vorgeschlagenes Amendement zu dem ersen Arnifl mic 62 gegen 37, also mit einer Majorität von 25 Stimmen an- nahm; dieses Amendement lautete folgendermaßen : ¡Die Kam- mer will dem ersten Artikel des Gesclß-Entwurfes der Regierung die Worte; mit Ausnahme der Guebhardschen An- leihe, hinzuzgesúgt wissen.“ Zehn Miktglieder enthielten sich der Abitimmung über dieses Amendement, '0 wie am Tage vor: her 8 Mitaliedecr úber den ersten Art.k.l nicht mitgestimmt hatten. Zu bemerken ist jedoch no<, daß dcr Präsident schon am Schluß der Sißung vom 2östen, nachdem dr erste Artikel angenommen worden war, der Versammlung anzeigke, daß etn Zufßakß z ul demselben vorgeschlagen worden sey, und daß die Kammer die Diskussion darüber auf den folgenden Tag ver- hob. Vor dem Amendement des Herrn Cortina wurden drei von andern Mitgliedern in Vorschlag gebrachte Amendements verworfen. 7 -

Das Journal de Paris ent auf die lelzten telearaphischen Depeschen

enthält einen Artikel in Bezug

aus Bayonne, der sei: nem wesentlichen Inhalte na) aljo lautet: ¿eJndem wir hier einige Aufschlüsse über diesen Gegenstand gebe, hegen wir kei: nesweges die Hoffnung, diejenigen zu überzeugen oder zum Srillschweigen zu bringen, die Alles, was vorgeht, der Regie- rung zur Last zu legen gewohnt sind. Wir thetlen bloß die Thatsachen mit, weil unter gewissen Umiänden die Bekannt- machung derselben eine Schuld der Regierung an alle achtungs- werthe und cinsihtige Männer ist. Für die Genauigkeit der Details, die wir geben, verbürgen wir uns. Am Montag den 29, September hat die Negierung ungesäumt die Nachricht von der Annahme des 1sen Artikels des Torenoschen Finanz-Planes publizirt. Am {. Oft. hat sie eben so púnktlich die Nachricht von

Preuß1#<

Berlin,

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eitung.

Sonnabend den

der Anaullirung der Guebhardschen Anleihe bekannt gemacht, obgleich erst die Hälfte der Depesche “eingegangen war. Von den Telegraphen: Registern und den Bescheinigungen über den Empfang der Depeschen konnte Jeder, den es inreressirte, Kennt- niß nehmen. Auf die erte Nachricht sind die Fonds gestiegen, auf die ziveite sind sie gefalien, Die leidenschaftlichen Börsen- \pieler haben furchtbare Verluste erlitten; jclzt #.ll die Regierung heran Schuld scyn; sie soll das Steigen, sie soil das Fallen der Course veranlaßt haben! Und doch hat sie nihts weiter gethan, als die Nachrichten, so wie sie solche empfangen, dein Publikum mitzutheilen. Der Constitutionnel behauptet, daß jene beiden Nachrichten schon vorßer an der Börse befannt gewejen seyen. Was die Nachricht vom Montag betcisst, so könnten viel- leicht Spekulanten, für die sie vom größten Juteresse war, einige Augenblicke srüher einen Courier erhalten haben, obgleich dies nicht wahricheinl.< ist, da seit der Sigung, in welcher die auswártige S panische Schuld anerkannt wurde, bis zur Mon- tagsbdrse nur 90 Stunden verflossen sind, während die Couriere von Madrid nach Paris gewöhnlich mindestens 110 Stunden brauen. Daß am folgenden Tage die Guebhardsche An!eihe shon eine Stunde vor der amtlichen Bekanntmachung ihrer UAn- nuslirung wieder gefallen war, läßt sich leicht dad erkláren, daß schon seit mehreren Tagen alle Handelshriefe die Verwer- fung jener Anleihe als unvermeidlich angekündigt hatten. Jm Uebrigen konnte an diesem Tage ein Courier schon vor der Bdrfe in Yaris eingetroffen seyn, benn es waren seit dem Schluß der Sißung vom 26iten, wo jene Verwerfung erfolgte, bis zur Erdsf:- nung der Börse 115 Stunden verfiossen. Jundessen hat die Pos: Verwaltung, auf eine desfallsige Anfrage der Regieruna, erflárt, daß fein Courier in Paris angekommen sey, Mag es nun wahr seyn oder nicht, daß die mebrerwähnten beiden Nach- rieen hon früher an der Bör e bekannt gewesen, in feinen Falle fann man die Regierung dafür verantwortlih machen, denn wenn diese auch in der Regel besser unterrichtet i, als irgend Jemand, so kann sie es doch nicht verhindern, daz bei gewissen Gelegenheiten die Spekulanten übermäßige Opfer brin-

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gen, um fruher wie jeder Andere eine Nachricht zu erhalten, 2 f f - ¡ E ¿ A von dexr ofe der grdire Theil ihres Vermögens abhängt. ZJn

solhen Fällen bleibt der Regicrunz nur Übrig, die Nachricht in demselben Augenblicke mit,utheilen, wo sie solche empfängt- und dics hat sie gewissenhaft gethan. Der Constitutionnel behauptet feiner, daß dein Grafen von Toreno schon vor: her von den Corres die Anerkennung der auswartigen Schuld unter der Bedingung zugesichert worden sey, daß das Buebhard\che Anlehen annullirt werde, und daß Mina das Kommando in Navarra crhalte. Die Regierung, meint das ge- dachte Blatt, have dieses Abkommen kennen müsen, und es ]cy daher ihre Pflicht gewesen, der Börse anzuzeigen, daz die Iach- richt von der Anerkennung der gesammten Schuld eine bloëe Locksyeise scy, und daß ihr ohne Z reifel eine schlechtere Mach: richt folgen werde. -Hierauf erwiedern wir ganz einfach, daß in

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unserec amtlichen Madrider Kotrrespondetiz jenes vorgebticheu A fommens des Herrn von Torcno mit der Opposition mit fein Silbe crwähnt wird, und daß diese Nachricht also wahrschein: lich zu der Klasse derer gehört, die von den Neuizgkeitskrämern ersunden und verbreitet werden, sobaid ste zu ihren S pceculatio- nen taugen. Gesebt aber auch, die Machricht wäre gearUn- det, soll denn die MNeglerung |\ Rolle eines einfachen Berichterstatters aufgeben, um sici) L E Commenta- tor zu machen? Sollte sie zum & cispiel am Montag den Börsenspielern sagen: „Spielt nicht aufs Steigen, weil am Mittwoch schlehte Nachrichten cingehen könnten‘, und am Mite- woch: „¿„Spielt aufs Fallen, weil die Guebhard|che Anleihe an- nullirt werden dürfce.““ Wie könnte der Constitutionnel der Res- gierung zumuthen, daß sie die Verantwortlichkeit für solche Be; nachrihtigungen übernähme? Die Depeschen, weiche das Mi: nisterium bekommt, enthalten zum Theil Gcheunisse, zum Theil nicht; daß es die ersteren publicire, wird Niemand verlangen, und die lekteren werden, sobald sie namentlich einen Einfluß auf die bffentlichen Fonds haben, stets unverzüglich mitgethezlt, Dies 117 auch in dein vorliegenden Falle geschehen. Wir ha- ben geglaubt, diese Erklärungen dem achtbaren und ciusichtsvol- (ien Theile des Publikums schuldig zu seyn; was den andern betrifft, so würde es eine Thorheit eyn, ihm zu antworten.

Der Temps sagt: „Wir können über die beklagenswerihe Wuth des Börscnipiels, die sih ciner jo großen Anzahl von Personen bemächtigt hat, nicht stischiweigend hinweggehen. ¿l les, was die Liebe zur Verschwendung, der Wunsch, sich schnell cin Vermögen zu verschaffen, der Ab\.yeu gegen alle Arbeit aben- teucrlichen Spekutanien an Leiden)chaft und unsinniger Wuth cinsidgen fann, ist dem vernünftigern Theile des Publikums seit einigen Wochen als Schauspiel gegeben worden. Es liegt eine tiefe Uasitelichkeit in der Berechnung jener Leute, die auf diese Weise das Wenige, was sie besien, und ofe auch das, was sie nicht besigen, aufs Spiel selzen, und gleichsam mit Ueberlegung in Elend und Schande siürzen. Wir wiss.n, daß die Bemer fungen der Presse zu leicht wiegen, Uin der schauderhaften Hab- gier, die sich die Pariser Bôrje zum Tempel ausersehen har, das Gleichgeivicht zu halten. Aber die difentliche Meinung, U zu siudiren Und immer wieder fund zu machen verpflichtet sind, brandmarkt von Tage zu Tage mit mche Energie jenes s{<impfs liche Laster unserer Zeit; und wir würden glauben, unjere heiligsten Verpflichtungen unerfüllt zu lassen, wenn wir nicht wenigstens versuchten, die rechtlichen Häuser, die sich, wie man sagt, durch das Bôörsenspiel forrreißen lassen, von dicsem vers derblichen Wege abzulenken. Kaufleute, welche- cin mühsam er- worbenes Vermögen und einen langjam, aber fest begrändeten Kredit besißen, segen in einem Tage, Und zuweilen in einem einzigen Geschäst, die Frucht ihrer langjährigen Anstrengungen aufs Spiel. Man führe acht ngswerthe Namen an, die unter der Zahl derjenigen figuriren, welche in den

lezten Tagen ge- wonnen haben. Was sie gewonnen haben,

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Frühere Unglücké-

*) Die meisien der in dicsem Attifel enthaltenen Notizen haben wir unsern hiesizen Lesern noch in der gestcigen Nachschrift zeoeu ditt,

11 Oftober

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aber wie leicht konnte ganz der entgegengesette Fall cintreten. Wenn Männer, die hoch in der öffentlichen Achtung stehen, und darin einen Tro für ihr unverschuldetes Herabkommen finden sollten, der“ Neigung nachgeben, em neues Vermögen auf folche Gefahren zu gründen, wie kann man dann no< darúber erjtaus nen, daß gemeine Habgierige mit Wuth den Weg einschlagen, der ihnen durch ein \olches Beispiel gezeigt witd ?‘/

Einem Privat-Schreiben aus Bayonne vom 28Ten v. M. zufolge, würde der General Rodil das Kommando noch so lange beibehalten, bis dem Generai Mina jein Gesundheits: Zustand erlaube, sich zur Armee zu begeben, was vielleicht noch Monate dauern könnte.

Paris, 4. Oft. Vorgestern empfing der Kdnig in Fon- tainebleau den Munizipal: Rath von Melun und eine Deputa- tion der National-Garde dieser Stadt, und versprach derjelben, sich am folgenden Tage nah Melun zu begeben, um eine Mus sterung über die dortige National-Garde zu halten.

Die Pairs-Kammer hat eine Unterjuchung úber den vor einigen Tagen in dem Gefängnisse Ste. Pelagie verübten Unfug veranlaßt. Das Journal de Paris enthält ein Schreiben des Bolizei-Präfekten Giéquet, worin derselbe mehrere von dem Doktor Gervais publizirte Details über jene Unordnungen fúr Vec!eumdungen eitiärt und seinerseits einen Bericht Über das Vorgefallene beilegt, den das oben erwähnte Journal morgen mitzutheilen verspricht. e /

Das Journal de Paris kommt in seinem heutigen Blatte noch cininal auf die leßten Verhandiungen der Spanischen ‘Pros- éuradoren : Kammer, und namentlih auch auf die Behauptung des „„National‘/ zurúck, daß man in der telegraphischen Depesche vom 29, Sept. den von den Cortes dein ersten Artikel des Tos renoschen Finanzplanes (über die Anerkennung der auswartigen Schuld) henzugefúgten Saß: „iedoh unter folgendem Vorbes haite‘/, weggelassen hade. „Der Censtituticnnel//, sagt das Eingangs erwähnte Blatt, „„stüßt sich jeßt auf diese Behauptung, urn die Frage aufzuwerfen, ob die Regierung nicht vielleicht selbst die Depesche des Herrn von Rayneval verstümmelt habe. Vie Regierung könnte sich súglih jeder Antwort auf cine jo unschi>- liche Frage enthalten, indessen will sie den Ekel, den eine soiche Polemik ihr einfldÿt, Überwinden, um jedem redlich Gesinnten das That! sächliche mitzutheilen. Die Regierung hat die Depesche des Hrn. v Rayneval w drtlich fd ihrem ganzen Inhalte nach public zirt. Diese am 25. Naemittags um 4 Uhr von Madrid. abgefers- rigte Depesche enthält w örtlich und seinem ganzen Inhalte nach den 1sten Artikel des Finanz- Planes über die Spanische Schuld, so wie derselbe in der Sißung dieses Tages angencms- men worden is. Es is ungegründet, daß Herr von Rayneval auch nur ein Worr weggela habe. Erst am 26\ten, nach eis ner langen Erdrterung, hat der gedachte Artikel einen Zusas er- Haiten, und dieser besczránkte sich nicht etwa auf cinen bloßen Vorbe- halt, sondern die Guebhardsche Anleihe wurde auédrücklich ner: worfen. Man siehr hieraus, wie wohl unterrichtet der National war, als cr mitten in der Krise, die an der Bôrse eine solche Bewegung verursachte, sich nicht scheute, eine so ernsie Anklage gegen die Regierung oder ihren Botschafter zu erheben.““

Im Messager liz man: „Die Stille an der Börse hat nicht lange gedauert; die Aufregung begann gestern aufs neue; aber dieseémal ohne telegraphische Depesche. Die Spanischen Papiere sind auf die Nachricht gestiegen, daß in Briefen aus Madrid gemeldet würde, Herr Garcia Caraëco, Berichte statter der Majoritát der Kommisjion, sey auf die Seite der Minori- tät getreten, und man weiß, daß die Minorität die volliiändige Bezahlung der Zinsen verlangt. Der Span: sche Finanz: Mints ster, sagt man f.rner, verzichte auf jeinen ursprunglichen ‘Plan, die Schuld in aktive und passive Schuld zu theilen, unter der Bedingung jedo<h, daß man ihn dann zur Abschließung ciner neuen Anleihe von 600 Mill. Realen ermächtige. Dies sind die Nachrichten, welche von Madrid eingetroffen seyn sollen / und die hier an der gestrigen Börse eine Steigerung von 5 bis 6 pCt. bewirkt haben. Wir tnachen daraus aufmerksam, daß man den neucn Bericht der Kommission, wenigstens auf Privatwegen, noch nicht kennt, und daß man Unrecht thun würde, die oben angeführte Nachriche für ganz authentisch zu halten‘

Der in Bazcelona eischeinende Vapor enthält Folzendes : „„Romagosa hat den Zwec> jeiner M1}sion keinen Augenbl > ge- leugnet; seine eigene Erklárung und die Papiere, welche er bet

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sich führte, rechtfertigen die Anwendung der Todes: Strafe voll: fommen. Es geht aus jeinein Geständnisse hervor, day er am

Bord der Sardzni\chez Brizantine „Phénomène““ an der Küste von Catalonien angelangt, und in der Nacht vom 12ten gelans det war. Sein Paß ist von dem Spanischen General- Konsul in Genua, Don Jsidoro Montenegro, am 7. Sept. mit seinem wirfüczen Signalement, aber unter dem falschen Namen Antonio Ribas ausgestellt; sein Diener hatte chenfalls unter einem fals schen Namen einen Paß von demjelben Konsul erhalten. Ros magosa hat bei den gerichtlichen Verhandlungen viel Geiitesruhe gezeigt, und ist dein Tode entschlossen und muthvoll entgegea gegangen.“

Die heutigen nachstehenden neu- sten

ministeriellen Blätter enthalten die Pachrichten vom Kriegs - Schauploße : „„Am 28. Dept. ist Cordova in das Bastanthal cingerücke. Dei seiner Annäherung zogen si die Karlisten zurück. Das Alave- sische Batailion hat sich mit Don Carlos in Enguy vereinigt und das fúünsce Batailloi hat sich mit der Junta nah Yanci iijondos, welche schon eine rüche

ie Befestigungen E begcben. Die Befestigungen S d Vertheidigungs Linie bilden, werden verbessert. Der Plak i fár lange Zeit mit Verräthen vollständig verschen. Lorenzo

und Oraa verfolgen Zumalacarreguy in der Umgegend von Estella. Am 2. d. war Don Carlos im Thale von Aheecoa. L Rodil, welcher erfahren, daß dcr Gesundheits Zustand Mina's diesem nicht gestatte, sich sogleich an die Sp!le des Heeres zu stellen, hat si, geleitet von einem die größten Lobsprüche vers dienenden Patriotismus, entschlossen, bis zu dessen Ankunft das

konnten sie verlic- ren; der geringste Umstand reichte dazu M l d fálle sollen durch jene Gewinne wieder ausgeglichen worden seynz

Kommando fortzuführen, Am 24. September har er sich nach Pamse-