1834 / 293 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

: Antwerpen, 14. Oktober. SPAL 58 441, 38 —, Guebhard 274. Zins!l, 114. Belg. 99, Oesterr. 102. Neap. 89. London. 14. Oktober. pr. compt. 907. Belg. 1014. Cortes. 521. 58 9837. Port. 824. Engl. Russ. 1061, Mex. 41. Griech. —. Wien, 15, Oktober. 52 Met. 99,7. 48 903, Bank-Actien 1257, 1834 5481

Cons. 33 Holl. 258 522, Columb, 311.

09 x 3 F aw 2 Kras, 7

Neue Ánleihe Yv.

Meteorologische Beoba Morgens Nachmitt. Abends |} Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

Luftdr ug . 329,9 e 333,3 s"’Par.[336, 4 s ’Par.fQuellwärme 8, 9 °® R. uftwärme 2 i: 9,4 ° R. 5,8 ° R. : :

Thauvunkt 2,5 9N. A6 on 2,6 o Flußwärme 8,5 ® R. Dunstsättg.| 74 pÞCt. | 57 pCt. | 76 pCt. Bodenwärme 9,4 ° R.

A s, i ads | V Auédünf, 0,0 7 2 Rd. Sa S |

l Königlihe Schauspiele.

Dienstag, 21. Oke. Jm Opernhause: Jphigenia in Tauris, großè Oper in 4-Abth., mit Tanz. Musik von Gluck. (Mad. Louise Finke, vom Großherzoglichen Hof - Theater zu Streliß : Jphigenia, als Gastrolle. Hr. Bader: Orest.) Hierauf: Di: vertisseinent aus Aline, von Hoguet. (Die Herren Eckner und Carelle, von der Ballet-Gesellschaft des Herrn Direktors Cassel, werden hierin tanzen.)

Jin Schauspielhause: 1) T'’oncle rival, vaudeville en 1 acte. 2) La zgageure, comédie en 1 acte. 3) L’art de payer ses deltes, vauderville en 1 acte. j

Kna ade Sheater.

Dienstag, 21. Okt. Die Reise auf gemeinschaftliche Kosten, Posse in 5 Akten, von L Angely. Vorher: Das Räthsel, Lust- spiel in 1 Aft, von Contessa.

Mittwoch, 22, Okt. Norma, Oper in 2 Akten, nach dem Jtal:änischen, von Seyfried. Musik von Bellini.

Der Anfang dieser Vorstellung ist um halb 7 Uhr.

Zu den von der Königlichen Hofschauspielerin, Mad. Cre- linger, und deren beiden Töchtern, den Dlles. Bertha und Kiara St.ch, auf dem Könugitädtischen Theater nächstens zu gebenden Gafroll.n werden nur die schriftlich eingehenden Meldungen um Billets, so weit der Raum es gestattet, berücksichtigt werden.

tung. 1834, 9 9 19. Oftober

[otiederschlag 0,042 Rh

Cortes —,

. .

1186

Die Billets zu den Vorstellungen können vom Tage det ersten Ankündigung an, im Billet-Verkauss-Büreau, Burgstraße No. 7, abgeholt werden.

Die Direction des Königstädtischen Theatert.

P Ne r C R E S Es Na E E E R E G V R E S IREE.

Meuelite NaGriGOten,

Paris, 14, Oft. Der Herzog von. Orleans ist aus dem Lager von Luneville in St. Cloud angekommen.

Der Graf von Rigny, Minister der auswärtigen Angele- genheiten, ist gestern wieder in Paris eingetroffen.

Der Jndicateur de Bordeaux vom l11ten d. hat er- fahren, daß die Person, die man für Dona Miguel gehalten, viel grözer sey, als dieser Jnfant, der bekanntlich klein sey. Ohne Zweifel habe man derselben, fügt das Jo':rnal von Bor- deaux hinzu, diesen Namen beigelegt, um den Muth der Karli- stischen Truppen aufzurichten oder ein Sinken in den Spanischen Fonds zu bewirken.

Im Moniteur liest nan: „Einigen in! Bordeaux verbrei- ‘eten Gerüchten Glauben schentend, zeigen mehrere Zeitungen an, daß Dom Miguel, nachdem er dur<h den Süden Frank- reichs gereist, in Catasonien angefomm?-n sey. Dies if ein Ereigniß, das von den legitimistischen Blättern schon so ofr vorher verkündigt worden war, daß die Nachricht davon noth- ivendigerweije srüher oder spärer in Uinlauf kommen mußte, auch ohne Ziveifel vor dem Ende des Krieges noch mehr als einmal wieder zum Vorschein kommen wird. Wir sind ermächtigt, ihr förmlich zu widersprechen.“

Das Journal des Debats sagt: „Wir haben heUte aus Rom Briefe von sehr frischem Darum erhaiten, welche be- riten, daß Dom Miguel diese Stadt nicht verlassen und einen Palast gemiethet hatte, in welchem er scine Residenz auf}schlagen wird. Die durch die Journale von Bordeaux verbreiteten Ge- rúchte Úber die vorgebliche Reije Dom Miguels durch Frankreich sind ungegründet.“/

Nach den Bordeauxer Blättern hat sich General Ro- dil, gleich nachdem er seine Absezung erfahren, nach Pampelona begeben, um von dem Vice-König Armildez einen Paß nach Co- ruña zu verlangen. Mit seinem Kommando Über die Nord-Ar- mee legt er auch seine Würden als General-Capitain von Estre- madura und als Procer nieder.

In einem Schreiben aus Bayonne vom 8ten d. heißt eë: „Gestern i ein Spanischer Courter aus Madrid mit Depesche! fär den Spanischen Konsul hier angekommen. Dieser begab sich sogleich nah Cambo und stellte eine Geldsumme zur Verfügung

|

1

des Generals Mina. nien begeben.

è Mina: wird sh am 1. Nov. nah Spz J Er tadelt den General Rodil, weil er das Kom f

mando einer ihm änvertrauten Armee vor der Ankunft seingz|

Nachfolgers nie>crgelegt. Der General San Juanina hat de}

Oberbefehl über das Heer übernommen, weil der Vice- Könj frant ist.

nommen worden.““

Man hat heute weder aus Madrid no< von der Spanische j

Gränze neuere Nachrichten erhalten.

Der berühmte Schwedische Alterthumsforscher, Herr Schr), der, Professor und Ober- Bibliothekar an der Universität voy Upsala, ist in Paris angekommen, wo er einige Zeit verweilt

| wird, um in unsern Bibliotheken Nachforschungen anzustellen bevor er sein historisches Werk über das Mittclalter, unter dei | Titel :- Scriptores rerum suecicarum medii aevi, von dem s<o, F

zwei Folio. Bände erschienen sind, beendigt.

Der Minister des Junnern hat die von Dantan gefertigt F

Búste Boyeldieu's um den Preis von 2000 Fr. für das „Jns tut de France‘/ angekauft.

Die Oppositions-Blätter werfen der Negierung vor, sie hak |

Boyeldieu in seinen lesten Jahren darben lassen. Die Regi;

rung antwortet darauf, daß Boyeldieu eine Pension von 6900 ?:

bezogen habe, E Die durch die Königl. Verordnung vom 19, August für di

Französischen Besizungen in Nord - Afrika eingeseßten neun Justiz-Beamten sind am 30. Sepr. in Algier feierlich installi; F

worden. Der Engli!che Dichter Campbell ist gegen Ende Sty tembers ebendaselbjt angelangt.

Heute \<loß 5proc. Rente pr. compt, 105, 80. fn Cour. 1057 90. Sproc pr compt, ¡S ¿0 Bn Cour, ¡S N 5proc. Neap. pr. compt. 95. 75. fin. cour, 95, 85. 5proc. Span, Rente 45. Zpuoc0, do! 28, Cortes 4354. i 12, Guebhard 26.

Frankfurt a. M, 17. Oktobev, 1004. «proc. 913 911.

N E e Metall, 5 4“ 2Proc, 992. Of, roc. 29 100 proc. 231 100 Gulden 2084. Br. Prevß. Präm.-Sh. —. —.

An U Do uro OUE Von 188207972 Loofe 671, Br. E D

do. ávro,

5proc. Span. Rente 465. 463, 3proc. do. per,

O E E L E EEE E E L E E E E Eve

Redacteur Cottel.

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Gedru>t bet A. W.,

Hayn.

1 ab 4 S R É Ä G R N M A MMO S: V DER A K RC A O R M A FZHCAME A5 N

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F S T G R Ia

In der hiesigen Gegend is eine geheime Pulver, f und Patronen - Fabrik entde>t und große Vorräthe sind wegge f

Ausg Span. Schuh J

Bank-Actien 1526. 1524. Part.-Oblig. 1393. 1392 Loose u

Poln, E

Preuß} Staa

Allem!

Berlin. Mit

e

Amtlihe Nachrichten.

Kronik des Tages.

Berlin, den 21. Oktober.

Se. Majestät der König haben gestern dem zum Königlich Griechischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten " Minister an Allerhdchstihrem Hoflager ernannten Fürsten Mau- ofordato die Antritts- Audienz zu ertheilen und das Beglau- 'higungs-Schreiben desselben entgegen zu nehmen geruht.

Der Königl. Hof legt morgen den 22s|en dieses die Trauer | uf drei Tage an für Se. Hoheit den Herzog Albrecht von "Me>lenburg-Schwerin.

Berlin, den 21. Oktober 1834.

i I Pa) Cd

Œtremonienmeister.

| Der Justiz-Kommissarius Johann Gottlob Friedrich " Friniß zu Zeiß ist zugleich zum Notar im Departement des " Finigl, Ober-Landesgerichts zu Naumburg bestellt worden.

Angekommen: Der General-Major und Commandeur der | {sten Garde - Jnfanterie- Brigade, von Röder, von Warschau.

Zeitungs-Nachrichten. Null and.

Scaneed

Paris, 15. Okt. Vorgestern Abend arbeitete der König in Saint-Cloud mit den Ministern des dentlichen Unterrichtes,

L SCEIO T E

Mit seiner Gesundheit hat es si wesent-

hierher zurügekehrt. | er sich hoffentlich bald nah Pampelona wird

lich gebessert, so daß begeben fönnen.“/ E Allgemein fängt man an, das Stillschweigen der Regierung úber die Lage der insurgirten Spanischen Provinzen sehr auf- fallend zu finden. Es sind jeßt bereits acht Tage her, daß keine telegraphischen Depeschen in den ministeriellen Journalen publí- cirt worden sind. E Man versichert (heißt es in der Gazette), daß. die Re- gierung gestern Morgen sehr traurige Nachrichten über die Ar- mee der Königin von Spanien erhalten habe, und daß der mo- ralische Zustand der Truppen einen immer bedenklicheren Cha- rakter annehme. Die Ursache dieser Demoralisirung schreibt man der Cholera zu, welche, wie man sagt, unter den Christinos große Verheerungen anrichtet.

Im Courrier français liest man: | blicé, wo alle Nachrichten darin übereinstimmen, daß es nicht Dom Miguel war, der in Navarra angekommen if, fällt uns ein Umstand auf, der die Zweifel erneuern fönnte. Die „„Allge- meine Zeitung‘/ enthält nämlih ein Schreiben aus Rom vom 2ten d., worin es unter Anderem heißt: ;,, „Dom Miguel, der seit dem 27. Sept. aus Genua wieder hier eingetroffen ist, hat am 29. Sept. , als an seinem Geburtstage, Geld unter die Ar- men vertheilen lassen, aber er hat keine Glückwünsche angenom- men, und nur seine vertrauten Diener haben die Ehre gehabt, zum Handkuß zugelassen zu werden.‘/““ Js diese Art von Geheimniß, in welche sich Dom Miguel einhüllt, nicht auffal- lend, und sollte man nicht versucht seyn, zu glauben, daß er da- mals die Komödie mit der Hals-Entzündung wiederholte , welche vor einiger Zeit angeblich den Don Carlos zwang, das Zim- mer zu húten, während er bereits seine Reise nac Spanien an- getreten hatte? Wir wollen indeß glauben, daß Dom Miguel Jtalien noch nicht verlassen hat, um sich zu Don Carlos zu he-

„Jn dem Augen-

(8s- Zeitung,

rend E E R R H A T E ED E E B

o< den 22> Oktober

1834.

SET S prr I V P I R S EE Ir Ep E T I A N "Des Ta Rb P L: S bra: bi E T I S I I

P P C T R P N T E T ars R E

ten Patrouillen, dem unlängst geschärften Verbot nächtlichen Singens, dem seit kurzem zweimal wiederholten Feuern etnes Postens auf Gefangene, die si zur Nachtzeit am Fenster zeig- ten, aus dem Ermorden mehrerer Jndividuen in der Umgegend sollte man auf eine neue Gährung in unjerer Stadt ließen. Sie hat aber troß des stummen Grimmes der Parteien / und troß des fast gänzlichen Stillstandes der Geschäfte im Augen- blicée durchaus nicht statt, und wenn au< der Präfekt, wie ein hiesiges Blatt behauptet, beunruhigende Berichte nah Paris gesandt hat, so ist er wahrscheinlich abermals durch ängstlich ver- grödßerte Sagen mpystificirt worden. Die Oppositions -Blâtter wollen dergleichen Besorgnisse mit der vorgeschlagenen, und von Vielen ungern Loy Amnestie in Verbindung seßen; hier und da hôrt man sogar, daß der jeßige Central -Com- missair der Polizei dur<h einen anderen erjeßt werden solle, und daß man, um die Unzulänglichkeit des Erstern zu zeigen, die Gerüchte von geheimen Umtrieben der Parteien ver- breite. Neue Ausbrüche der Arbeiter sind jeßt nicht möglich, ja selbst die Bildung solcher Gesellschaften, wie die der droits de l’homme. würde mit unendlihen Schwierigkeiten verknüpft seyn. Auch is bemerkt worden, daß sich die Arbeiter selten em- pdren, wenn die Geschäfte gänzlich ruhen. Das aber ist in dies sem Augenblicke fast der Fall. Die Preise der Seiden sind aus Mangel an Absaßz gesunken, und die nach dem unglücklichen Rentenspiele vorherzusehenden Bankerotte vermehren die Unsichers- heit. Jedes Stocken des Handels aber bringt in unserm Kauf- mannsstande eine Opposition hervor, die, wenn sie auch der Ener- gie gebricht, doch lästiger werden kann, als es die Regierung wünscht. Schon hat“ die Uneinigkeit zwischen der städtischen und der Central-Behörde, zwischen Maire und Präfekt wegen Eröffnung eines Viehmarktes in der Vorstadt Vaize, eine neue Nahrung er- halten. Der Präfekt hat sich genöthigt gesehen, in einem ôffent- lichen Briefe die Angrisse des ministeriellen „Courrier“ zurückzu- weisen; der „Courrier“ besteht aber dennoch auf seiner Meinung.

die Preußischen Staaten.

preis bisher 4 Thlr. oder 7 Fl. kostete, bis Ende des Jahres 1835 für den herabgeseßten Preis von 2 Thlr. 15 sgr. oder 4 F!, 20 Kr. zu beziehen sein. Nach Ab- lauf dieses Termins tritt der frühere Ladenpreis wie- der ein und es wird nur, wenn wenigstens 10 Exem- plare zugleich genommen werden, der frühere Par: thiepreis gestattet.

Allgemeiner Anzeiger für

Befanntmachun gen. lih, und von jeder vornehmen Herrschaft be-

: roohnbar, auch wegen seiner großen Räume, Avertissemen

i ] t vorzüglichen Böden 2c. zu Betreibung eines be- _Das im Marieawerderschen landräthlihen Kreise deutenden Fabrifgeschäfts wohl geeignet, mit *olegene, dem Ludwig Hinzmann und dessen Ehefrau den dazu gehörigen, ebenfalls massiv erbauten Johanna, gedorne Glomm, gehörige, landschaftlich auf Oeckonomie= Gebäuden, wohin Brennerci mit 27,833 Thlr. 23 sgr. 4 pf. abgcschäzte Nittergut Alt- laufendem Wasser, Viehgebäude und Scheunen und Neu-Janischau Nr. 87. ist zur nothwendigen Sub-

( h zu rechnen find. hastation gestellt, und der Bietungs- Termin vor dem ) Eine unterschlächtige massiv gebaute Mühle, Herrn Ober-Landesgerichts-A}sesser Lepsius, auf mit 2 Mahlgängen, Oel- und Flachsmühle,

Den 25 Mas 1835,

: i i nur einige hundert Schritte vom Gute selb| Vormittaas um 10 Uhr, im Conferenz-Zimmer des

; aas __ entfernt und von dem Twisteflusse getrieben. hicstacn Königl Oder-Landeëgerichts anberaumt worden. | 3) Ein sehr großer, etwa 8 9 Morgen haltender D e Toxe, der neueste Hyportdeken-Schein und die Gemüse- und Obstgarten , ein Lustgarten und Verkaufs-Bedingungen sind werktäglich in der hiesigen Blumenhof, sämmtlich mit dem Wohnhause Concurê-Regiftratur einzusehen. und den Ocfonomte- Gebäuden in einex wohl- Marienwerder, den 8. August 1834. _ erhaltenen Ringmauer liegend. Civil-Senat des Kdnigl. Ober-Landes- ) Achtzig Morgen vortreflicher Wiesen, welche Gertchts. größtentheils zusammenhängend gleich hinter den Gârten liegen, und von dem Twise- und Diemelflusse begränzt werden. 5) Vierhundert Morgen des besten und fruchtbar- sten Landes. SUnfhundert Morgen Hochwald, nahe beim Gute, mit Buchen, Eichen und Tannen be- standen, und im besten Zustande Schäferet - Gerechtigkeit mit zwei Pfirchen von unbeschränkter Kopfzahl, durchschnittlich 800 1000 Stück. 8) Fischerei in der Twiste. 9) 1800 Scheffel reine jährliche Frucht-Einnahme,

geben; aber wer kann seine frühere oder spätere Flucht verhin- dern? Nachdem er Jntriguen mit der Römischen Geistlichkeit angeknüpft hat, um auf die Spanische und Portugiesische Geistlichkeit zurückzuwirken, kann er 1 füglich eines Ta- ges infkognito aus der Hauptstadt der risilichen Welt ab- reisen. Er kann eben so leicht in Civita-Vechia als in Genua ein Schiff finden, und von dort aus nach den Küsten Frankreichs oder Cataloniens unter Segel gehen. Es giebt für ihn nichts Leichteres,, als sich der Wachsamkeit der geheimen Agenten zu entziehen, womit unsere Polizei ihn vielleicht umgeben hat. Seine Absicht, neue Unruhen in der Halbinsel zu erregen, kann nicht in Zweifel gestellt werden. Män braucht sih in dieser Bezie- hung - nur der Protestation zu erinnern , welche er, gleich nach- dem er si<h in Sicherheit befand, erließ. Eben so wenig läßt sich daran zweifeln, daß seine Anhänger ihn aufmuntern werden, den Bürgerkrieg aufs neue zu entzünden. Man meldet uns, daß zwei seiner vertrautesten Anhänger vor ungefähr drei Wo- <en von hier zu ihm gereist sind, um ihn zu einer neuen Unterneh- mung zu bewegen. Wenn er diejen Anforderungen noch nicht nachgegeben hat, so ist er sicherlich nicht durch die Schwierigkei- ten, welche ihm Frankreich und England in den Weg legen, da- von abgehalten worden. Keines der beiden Kabinette weiß viel- leicht schon etwas von der Abreise der beiden obenerwähnten Emissaire.‘‘ . :

Im Constitutionnel liest man: „Wir sind ermächtigt und aufgefordert, die in unserm gestrigen Blatte enthaltene Me!- dung, daß der Nord - Amerikanische Gesandte Herr Livingston mit neuen Jnstructionen, um wegen der, von der Französischen Regierung anerkannten Forderung der 25 Millionen Fr. zu un- terhandeln, in Paris angekommen sey, zurückzunehmen. Herr Livingston kehrt nicht aus den Vereinigten Staaten, sondern aus den Bädern von Savoyen zurück. Er hat keine Justruction in Bezug auf den oben erwähnten Gegenstand erhalten, und er weiß auf das Bestimmtesic, daß er in keinem Falle eine solche erhalten wird.“ /

Der Minister des Innern hat dem Herrn Adrian Boyel- dieu, Sohn des berühmten Komponisten, eine jährliche Gratifi- cation von 1200 Fr. auf den Etat des Departements der shônen

des Jnnern und der auswärtigen Angelegenheiten. i | Die Königin is gestern Nachmittag um 4 Uhr, in Beglei * tung der Prinzessinnen Marie und Clementine, von Saint-

Diese Sache, wie unwichtig sie scheint, und wie bald sie au< beigelegt werden mag, ist ein Anfang des Kriegs der Kommunai- Behörden gegen die Centralisation, der mit der Zeit aller Orten bedeutender werden muß. Hätten wir nicht in Gasparin einen so gewandten Präfekten und einen so thätigen Geschäftsmann, so múßte bei der Hartnäckigkeit Prunelle's die Uneinigkeit s<hon \{hlimmere Folgen gehabt haben. Ein Arzt, der seit funf Mo- naten vorläufig verhaftet war, wurde, so wie die zwölf unlängst eingezogenen Atelier - Chefs, der Haft entlassen. Es s{eint, daß die neue ohne Erlaubniß des Maire konstituirte Gesellschaft eine Unterstüßung der ohne Arbeit befindlichen Weber beabsichtigte. Beim Eintreten eines strengen Winters wird die Bildung einer solchen Gesellschaft fast nothwendig werden, ja sie wird, wenn die Stille in den Geschäften fortdauern solite, selbst den Behör- den erwünscht seyn müssen, versteht sich unter einer fortdauern- den Aufsicht.‘ Großbritanien und Jrland.

London, 15. Oft. Der Portugiesische und der Griechische Gesandte, Herr von Moraes Sarmento und Herr Trikupi, hats ten gestern Geschäfte im auswärtigen Amte.

Lord Althorp ist gestern Nachmittags von einem Besuch, den er dem Herzoge von Richmond in Goodwood abgestattet, Herr Abercromby aus der Grafschaft Northampton und Sir John Hobhouse aus dem Norden nach London zurügekehrt.

Gestern Abend hielt das Comité des Kirchspiels Maryle- bone, welches aus mehr als 700 steuerpflichtigen Einwohnern dieses Kirchspiels besteht, eine Zusammenkunft, um das neue Armen-Geseß in Berathung zu ziehen. Es waren an 150 Mits glieder gegenwärtig. Herr Wilson, der zuerst das Wort nahm, äußerte sich im Wesentlichen folgendermaßen: :

„Meine Absicht ist niht, Jhre Aufmerïsanikeit ießt auf eine abscheuliche Bill hinzulenken, sondern ich will dgs geschriebene, nas türliche und geseßliche Recht untersuchen, welches die Armen auf Unterstüßung haben. (Hört!) Sie werden wtsen, daß die Armen immer ein solches Recht hatten, so lange der Englische Staat he- sieht. Fch schreibe sogar unseren großen Wohlstand der Art und Weise zu, wie der Arme in England gekleidet , gespeist und beher-

Im Verlage von F. D. Sanerländer in Frank: t j furt am Matin sind erschienen und durch alle solide | Cloud aus nach Brüssel abgereist. E O in Berlin durch E. H. SchroF Der Fürst von Talleyrand und Herr Dupin werden täglich S E Buchhandlung), Kdnig F in Paris zurückerwartet. : : N

E N - L | Die Gerüchte über die Amnestie durchkreuzen sich noch im- Erzählungen und Phanktasiestücke. mer. Marschall Gérard, so sagt man, habe sich durch die erste Bon E. Ouller. 2 Theile. 3 Thir. abschlägige Antwort, welche er erhalten, nicht entmuthigen lassen,

: Die Uer fal fe. und habe abermals, und zwar noch nachdrücklicher , diese Maß- Eine Erzählung von E. Duller. 2 Theile. so. regel verlangt. Man hat, wie behauptet wird, mit ihm einen

R E 3D | Vergleich zu machen gesuchr. Es würde eine Amnestie bewilligt

Der geisireihe Verfasser zeigt in diesen seinen} werden, diese aber nicht allgemein seyn. Herr Persil soll damit E Werken den freundlichen Lesern eine Fülle} beauftragt gewesen seyn, sh mit dem Conseils-Präsidenten hier- n S une S Se b Ein frischer Hau} ber zu verständigen, dieser aber sich durchaus gegen jede Aus- lungen und Pl Matelidte E escelt jetne Crzäh- nahme von der Amnestie erêlärt haben. Mehrere Con)eils-Mit- S N eun did S O R glieder, welche früher die unbeschränkte Amnestie unterstüsten, Nachtstück à la Hdllenbreughel. “Fn der Sitten hätten sich dagegen jelzt ebenfalls für eine Beschränkung dieses Akts führt der Verfa\sec seine Lescr in die Zeiten tes} der Königlichen Gnade erklärt, und selbst Hr. Guizot habe sich furchtbarsten Aberglaubens, in das Gebiet der Heren-| nur unter dieser Bedingung für die Amnestie ausgesprochen. Prozesse, zugleich aber läßt er den ersten Verthei-} Dig Gazette bemerkt : „Der Marschall Gérard hat vor drei diger der Vernunft und Menschenwürde gegen dies} Tagen, wegen Verwerfung der unbedingten Amnestie, sein Ent- e U m L o eos e e S s Zeitalters und Mitglieder würden mit ihm ausgetreten seyn, aber der Schrecken P L O A vet i in Schlosse war so groß, daß der Conseils Präsident den an ihn ¡(ung-ne Behandlung berechtigen uns diese beide H gerichteten dringenden Bitten agegen hat. Seine persônliche äußerst 1meressanten Schriften allen Freunden einc| Anhänglichkeit hat über seine Grundsäße den Sieg davon ge- geilireëchen Unterhaltungs-Lektüre zu empfehlen. | tragen, und das Ministerium wird nun bis zur nächsten Session

Der BDihloma! | unverändert bleiben. / S Von L, Storch. Novelle. 1 Thlr. 222 1 Der heutige Moniteur giebt eine Uebersicht von dem Ec-

Eri hil e | trage der indirekten Steuern in den 3 ersten Quartalen d. J-3 E 0 n Q Gs derselbe belief sih auf 420,695,000 Fr., d. i. 14,565,000 Fr. Die Leiv dit bi 2 Aden Thlr. 10 sgr. mehr als in dem entsprechenden Zeitraume des Jahres 1832, blunach des O E und den M und 1,075,000 Fr. weniger als im Jahre 1833. : reiche Gallerie von Darstel ee ein F Ein hiesiges Blatt enthält Folgendes: „Man theilt Lebendigfcit und innere Wahrdeit, S Un r 1 | uns einen Brief aus Madrid vom s8ten d, mit, welcher von gelungene Form und treffliche Behandlung gewi ' einem MiktglieTe der L e

ind e O

N S: Dichl’s Verlagsbhuchhandlung in Darmstadt 1 eben erschienen und durch alle Buch- handlungen , zunächst in dee Stuhrschen zu Ber- lin, Schloßplaß Nr. 2, zu haben: Köllner, Vr. Ed.-Commentarzu demBriefe des Apostels Paulus an die Rômevr, mit besondere" Rücksicht auf Tholuck u. Rückert 2c.

ar. Svo. 815 Bogen. 1 Dhly. 20 sgr. “Nachdem einmal die Vernunft im religidsen Glau- ben ihr Recht geltend gemacht, heerscht Zwiespalt in der Ansicht von dem Gehalte der Bibel und in set- nem Gefolge it Lauheit gegen die Religion Üüber- haupt, so wie geringere Schäßung der Bibel gerade von Setten der Denkenden unter den Chrisien nar leider zu sichtbar geworden. Die neuere Zeit fordect und bedarf wieder lebendigeren Glauben und sucht und wird ihn in der den heiligen Büchern wiedergegebenen Würde finden, sobald jener Zwiespalt gehoben il Die Haupttrennungspunkfte licgen in dem Briefe an die Rômer. Auf ihn haben sich denn guch vorzüg lich die Bestrebungen der Ausleger gerichtet, aver noch sind die Gegensäße nicht gehoben und gerade durch die seitherigen Bemühungei der Streit nur lebhafter , der Riß zwischen Glauben und Leben nur größer geworden. Aus Gründen, die die Vorrede entwickelt, verläßt der Herr Verfasser die bisherige Bahn der Auslegung und betritt eine neue, auf de" er hofft, durch stetes Zurückgehen auf dite leß- tenGründe, eben so frei von allem Auctoritätösglauben als philosophischen Deutung, auf grammatis<- historischem Wege darzuthun, daß der wahre

Belau emaO n: Nachdem die beiden Milchmannssdhne Georg und. Jacob Helmberger von hier , oder deren Descendenz, fich innerhalb des durch diesseitige Ausschreibung vom 34 Jänner d. F. festgeseßten sechsmonatlichen Termines hierorts nicht gemeldet, oder ihre Ansprüche auf ihr liegendes Vermögen nachgewiesen haven, #o werden dieselben hiermit auf Anrufen der Betheilig- ten, dem angedrohten Rechtsnachtheile gemäß, als vecschollen erklärt, und ihr Vermögen an ihre näch- sten Verwandten gegen Caution ausgefolgt. halb Korn; halb Hafer. München , am 22. August 1834. x | 10) Der Zehnten von der Gemeine Wormeln, und Königl. Kreis- und Stadtgericht München.) M D des Zehntes von der Gemeinde Rd- ebed. 11) Eine Geld-Einnahme von circa 100 Thlr., und 12) Eine bedeutende Zahl jährlich zu liefernder Gânse, Hahnen, Hühner und Eier.

sgr.

Da die Refractaire Walje und Schlottow in Folge | der Mens vom 9. Mai d. J. s< zur Zeit noch nicht gemeldet , so soll nunmehr das ihnen an-

edrohete Pracjudiz nach $. 31 des Rekrutixungs-Re- N H f g P j g das Interesse zu fesseln vermögen

gulativs gegen sie vollsire>et sein. Amt Neukloster zu Warin, den 1. Oftober 1834 Großherzoglich Amt.

renen o BCRÉ M: E A PE E

BetanntmaG ung.

Die Erben des zu Wormeln ohnlängst verstorbe- nen Gutsbesißers Wrisberg sind gesonnen, das ihnen anheiin gefallene hierunter näher beschriebene exemte Klostergut daselbst, neb den dazu gehörigen Reve- nüen , Waldungen und Haus=, Hof-, Vich-/, Feld- und Brauntweinbrenn-Fnventarien, dffentlich an den 9teistbietenden zu verkaufen. Termin hierzu ist auf den 17. November d. F.- Vormittags 10 Uhr, auf dem Gute selbst, angescht, wo sich alsdann Kauflieb- haber gefälligst einfinden, und nah Befinden den Zuschlag erwarten können. :

Die Kaufbedingungen sind zu Cassel in Nr. 1077, nächit der Fuldabrüd>ke, ir Etage, zu Warburg beim Herrn Fustiz-Commissar Gvers, so wie auf dem Gute selbst, bei dem Administrator Herrn Wiedemann eit- zusehen, welcher leßtere guch alle gewünschte Aus- funft ertheilen wird. Nachrichtlich wird noch be- merft , daß nur solche zum Bieten zugelassen werden fdnnen, welche sich als hinlänglich vermögend aus- weisen , daß jedoch mindestens die Hälfte des Kauf- preises mit 45 verzinslich, auf dem Gute stehen blei- ben fann , und daß die Ueberlieferung zu Petri 1835 siatt findet Beschreibung des exemten Guts Wormeln

Das Gut liegt im Kreise Warbug, Regterungs- bezirks Minden, + Stunde von dem Kreishauptorte und der von Cassel nach Paderborn und Cöln füh- renden Landstraße, nahe am Diemelsirome in einer \chdnen und dußerst fruchtbaren Gegend. Es ge- hdcen dazu:

1) Ein großes ins Quadrat modern erbautes mass

sives Wohngebäude, im besien Zustande befind«

EiterariMWe An tigen.

Ur For eamte

Bei C. W. Leske in Leipzig und Darmstadt ist erschienen und in allen Buchhandlungen (in Berlin [bei E. S Mittler, Stechbahn Nr. 3) zu bedeu- tend herabgeschtem Preise zu haven:

Anleitung zur Forsiverwaltung und zum Forstgeschäftsbetriebe von G. W Freiherrn von Wedekind, Gr. Hess. Oberforstrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Mit 116 Mustern. 1831. gr. 8a. 507 Seiten Text, außer den Beilagen.

Dieses Werk aus dem Geschäftsleben hervorgegan- gen und für dasselbe vorzugsweise bestimmt, ¿ründet ¡eine Lehren eben so sehr auf den neuesten Stand der Wissenschaft, als guf die Erfahrungen der praktischen Anwendung in den verschiedenen Staaten - des deut- schen Bundes und giebt eine anschauliche pragmatische Darstellung der Wirksamkeit allec Stufen des Forst: dienstes und der Beztehungen, in welchen andere Be- hörden zur Forstverwaltung stehen. Es enthält zu- gleich den Stoff für die Verordnungen, Regulative ¡und Fnstructionen über Gegenstände der Dienstord- nung, der Verwaltung der Forsidomänen, des Rech- nungswesens und des Communalforsthaushaltes.

Da hiernach diese Anleitung jedem Forstbeamten, wie jedem mit der ¿orstverwaltung in Beziehung se- henden Geschäftsmanne als ein sehr nüßliches Hand- buch dient, woraus er sich in allen Zweifelsfällen Raths erholen kann und wodurch eine gründliche Belehr-ng über die Verrichtungen und Pflichten aller Diensigrade, sowohl im Einzelnen als in ihrem Zusammenwirken, verbreitet wird, so hat der Verle: | ger es für Pflicht gehalten, den Ankauf des Werkes möglichst zu erleichtern.

straße Nr. 23, zu haben :

tairschulen eutwoorfen. geh.

Ein Beitrag zux Aesihetik. geh.

Preis 5 sgr.

Stein gezeichnet von Zandecs.

És soll demnach dieses Werk, welches im Laden-

opt

Gehalt der Bibel eben so wahre göttliche Offen- barung sey, als exr mit der Vernunft übereinstimme, und eben darum als alleinige Grundfecste und Grund- süße alles christlichen Glaubens und Lebens ange- sehen werden fönne und müsse, und so wirklich zur è richtigen Schäßung unserer heiligen Bücher, | sdhnung der Partheicn und Belebung eines neuen freudig - göttlichen Glaubens beizutragen. wohl nicht mchr, um die Aufmerksamkeit des ganzen theologischen Publikums, wie der denkenden Christen úberhaupt auf dieses Werk zu lenken.

Fn der Buch -, Kunsi- und Musitalienhandlung von Foh. Ad. Klöônne in Wesel ist jo eben erschie- nen und în allen Buchhandlungen, in Berlin in der Enslin schen Buchhandlung (F. Müller), Breite-

Fiedler, Fr., historisch - genealogische Tafeln der wichtigen Regentenhäuser in dem Mittel- alter und ix der neueren Zeit, besonders für den historischet !?nterricht in Gymnasien und Milt-

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Lenneke,O., dev Silhouetteuvr des Gehcimnisses den Schattenriß eines jeden Gesichts auf Glas in Gold oder Silber, mittels einer hierin abgebildeten Maschine ganz getreu und ähnlich darzustellen ; verstegelt. Preis 29 sgr.

Viehoff, H., wie malt dexr Dichter Gestakten?

Lella my, Röschen, eine poetische Erzählung. Aus dem Nord - Niederländischen von Jansen.

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| teresse Der Vcrfasst hat es in dtesen kleineren Novellen , wie N cin größeren Romanen, verstanden, den Leser geiireld zu unterhalten; und wir hoffen, daß Niemand uv befriedigt diese Erzählungen aus der Hand lege wird, in welchen fich eine tüchtige Lebenskenntni, etn sicherer Taît, die Spannung vom Anfang bi zum Ende rege zu erhalten, so wie überhaupt alle wackeren Eigenschaften, wodur) sich der Verfasst dite Gunst des Publikums erworben, qufs Neue vor- theilhaft dargethan finden.

Gallerie zu Byron's Werken. Erste Lieferung in 11 Blättern. 1 Thlr. Diese Gallerie is besonders auch zur Ausschmúl kung der deutschen Ausgabe von Byron's Werken geeignet, weshalb denn auch hauptsächlich der Preis so außerordentlich billig gestellt wurde. Die meisten der Stahlstiche gehören zu den ausgezeichnetsten und vorzüglichsten Kunsterzeugnissen, weshalb sie auch mit F ungetheiitem Brifail aufgenommen wurde. Eine nd here Ansicht wird das Gesagte bestätigen.

Byron's sämmtliche Werke, herausgegeben von Dr. Adrian. Mit dem Bild | nisse des Verfassers, einem Facsimile seiner Schrift F [und einer Ansicht von Newstead- Abtey. Geh. Al F 'geglättetem Velinpapier 8 Thlr. 15 sgr. Auf weißen | Druckpapier 6 Thlr. 223 sgr. i

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Enthüllung

ç f Pros 10106, } Boi Stmon Schropp & Comp. tn Berlin, Jägerstralse No 24, ist erschienen :

Karte vom Deutschen Zoll-Vereio. ; Frei nl

Karle vom Preussischen Staate und den angren- zenden Liündern ögltlicb von Berlin, entworfen von F. B, Engelhardt, Königl, Preuss. Geh. Reg È Rath, Section 16 und 20. Preis à 21 Thlr, |

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j sind. Man hoffte viel von der Wirkung,

| scheinenden ministeriellen Blatte :

| geschrieben worden ist, / ( | die Majorität jener Kommission entschlossen scy, das Votum der andern Kammer, wodurch die Guebhardsche Anleihe annullirt wird, zu verwerfen. Nur zwei Mitglieder hätten sich für den Beschluß der Prokuradoren-Kammer erklärt. Da diese Stim- | mung der Finanz-Kommission dem Grafen Toreno seit mehreren | Tagen befannt war, so hat er die Abstattung des Berichtes zu verzögern gesucht, um ven Neuem die Gesinnungen der Profku- radoren zu sondiren, von denen einige es schon bedauern sollen, daß sie so strenge gegen die Guebhardsche Anleihe verfahren welche die Sprache der Fran sischen und Englischen Journale in Madrid hervor- bringen würde. Am {10ten soll der Bericht der Finanz-Kommis- sion der Proceres-Kammer abgestattet werden.“

Die Gazette giebt einen Artikel aus dem in Madrid er- „„La Revista Española‘/ vom 7ten, worin die Verwerfung der Guebhardschen Anleihe als eine im hôchiten Grade unpolitische Maßregel geschildert wird. (Wir werden auf diesen Artikel morgen zurückkommen.)

Ays Bayonne schreibt man unterm 1lten d. M L BA der grditen Wachsamkeit ist es sehr s{hwierig, um nicht zu sa- gen unmöglich, es zu verhindern, daß den Spanischen Jnsur- genten Kriegs - Munition zugesührt werde. Den Zoll -Behörden gelingt es zwar von Zeit zu Zeit, irgend einen guten Fang zu machen, das coupirte Terrain aber ist dem Schleichhandel so überaus günstig, daß derselbe nichtsdestoweniger seinen ungestdr- t.n Fortgang hat, wie dies sich {hon hinlänglich daraus ergiebt, daß die Karlisten sich allmälig immer vollständiger equipiren. Das Haupt - Entrepot, aus dem sie biéher ihren Bedarf zogen, glaubt man indessen, kürzlich entde>t zu haben: in einem Gehölze bei Saint - Pierre-d’Jrube hat man nämlich eine große Menge von Pulver, Patronen und Gewehren gefunden. Alle diese Ge-

Känste bewilligt. | Die Akademie der s{<ônen Künste soll beschlossen haben, die dur< den Tod Boyeldieu’'s in ihrem Schoße erledigte Stelle erst nach 6 Monaten wieder zu beseßen.

Als Nachfolger Arnault's in treten die Herren Scribe, von Salvandy, Aimé nuel Dupaty und Casimir Bonjour auf.

)ahdem die Stadt Nouen den Wunsch zu erkennen gege- ben, daß die Französische Akademie einc Deputation ernenne, die bei der Einweihung der Statue Corneille's zugegen sey, hat die Akademie zu ihren Repräsentanten bei dieser Feierlichkeit ihren eitigen Direktor Hrn. Lebrun, so wie die Hrn. Duval, Charles Modier, Michaud und Casimir Delavigne gewählt. _

Der ehemalige Deputirte und Präsident des Handels - Ge- ri<hts, Herr Vassal, is vorgestern hierselbst im 6G4sten Lebensjahre mit Tode abgegangen. i |

Herr von Genoude, der noch einen Prozeß vor dem hiesi- gen Assisenhofe zu bestehen hat, und dieserhalb heute vor Ge- richt erscheinen sollte, hat um eine Verlegung dieses Rechtshan- dels bis zu den näh{en Assisen gebeten, indem ein Fall, den er beim Aussteigen aus ‘dem Wagen gethan, ihn nöthige, das Zim- mer zu hüten. Die Gazette, die das betreffende Schreiben des Herrn von Genoude an den Gerichts-Präsidenten mittheilt, enthält zugleich zwei Artikel aus den beiden legitimistischen Blât- tern „le Journal de la Guienne‘’ und „le Vendéen‘“ zur Ver- theidigung des von Herrn von Genoude gefaßten Beschlusses in den Priesterstand einzutreten, zu welchem Schriite ihn allein der Verlust seiner Gattin bewogen haben soll.

Die Last - Korvette „Fortuna“ ist am 11ten d. M., von Nauplia kommend, in den Hafen von Toulon eingelaufen.

der Französis<hen Akademie Martin, Ema-

genstände sind zur Disposition des Königl, Prokurators gestellt worden. Der Genera! Mina is aus den Bädern von Cambo

Die Allgemeine Zeitung enthält ein Schreiben aus Lyon vom 9. Oktober, worin es heißt: „Aus den verstärk-

bergt wurde. (Hört!) Man hat zwar gesagt, es sey gar nicht die Meinung, diese Gesche abzuschaffen , ich glaube aber, daß man ge- radezu darauf ausgeht, die 43sie Akte der Kdnigin Elisabeth aufzu= heben. Dies scheint mir der erte Versuch von Seiten der Staats- Oekonomen, ihrem System im Lande Eingaig zu verschaffen. Das Haupt dieser Schule, denn ich glaube, den Lord-Kanzler das Haupt dersclben nennen zu müssen, weil ih mich sehr wohl der Rede Sr. Herrlichkeit im Oberhause erinnere , in der er dic 3sle Atte Elisa= beths als ein unseliges Geseß bezeichnete, woraus deutlich hervor= leuchtete, daß man dieses Geseß am Ende ganz abzuschaffet beab- sichtige, wenn also ein Mann, der Uber eite solche Masse von Patronat zu gebieten hat, eine solche Erklärung abgîebt, so ist es wohl Zeit, slch auf die Maßregeln vorzubereiten - die man dem Lande aufdringen ¿zu wollen scheint. F< fann nicht umhin, zu glauben, daß Viele bei der Einbréngung der Bil getäuscht wor den find, und ich darf Sie nur auf die Veränderung hinweisen, welche in dem Benehmen des Mitgliedes für Knaresborough, Herrn Richards, vorging; auch an das Verhalten der Herren Hume und Grote will ih erinnern, die, nachdem sie verständliche Fingerzeige von ihren Konsiituenten erhalten hatten, der Bill auf thren leßten Stationen nicht mehr die Unterstüßung angedeihen ließen, wie zu Anfange. Fch muß nun auf das Recht des Armen zurückkommen, das ich für unveräußerlih halte, Die heiligen Schriften lehreic uns, daß der Arme Anspruch darauf hat, mit _ den nothwendigsten Bedürfnissen versehen zu werden, wenn er sie fich nicht selbt ver- \chaffen kann; dasselbe wird uns von den größten Männern aller Fahrhunderte gesagt - die über das gemeine Recht geschrieben ha= den. Wenn nun diese heiligen Rechte des Armen gefährdet sind, so i| es an der Zeit, daß Alle, namentlich aber die Mittelklassen, E ihren Gunsten guftreten und ieden niedrigen und ungerechten Versuch, jene Rechte zu vernichten, zu Schanden machen. Jch fordere Sie auf, nicht nur mit Hinsicht auf die Schmach, die man den Kirch- spielen angethan, sondern um der Gerechtigkeit willen, zur Verthet- digung der Rechte des Armen in die Schranken zu treten. (Bei- fall.) Demnach trage ich darauf an, zu dekretiren, „daf das Eng- lische Armen- System sich auf Gerechtigkeit gründet und auf Bes

förderung der allgemeinen Wohlfahrt berechnet ist,/4