1834 / 309 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

wenn sîe diesen Mangel durch eine herbeigezogene, fin Geberdensprache erseßen will; denn dadurch wird eben e

gerzeigende

Kunst ofenkundig und der Eindruck fann nur cin kal- Situationen, wo der Natur nach die

55 Met. 9932,

482 9121, 1834 5532 S

Schranke der è Dagegen fieht bet

1254

Wien, 31. Oktober.

Nede versiummt, Verständniß der Herzen ausdrüt, nach, sondern hier ist sie in threm darum der DÚsseldorfer Schule hoch Lessings Vorgang, le ihn nicht eher hat {<ödpft war. Lessing stell Aummen Schmerz dar, Aneinanderschmicgen, Schooß des Königs stÚh 3- bedarf feiner Ausfú noch refer gegliedert, in Bendemanns wirft noch fort in Stilkes Pilgern in der es auch in Sohns Leonorea und in Bendemanns Mädchen, ja mehr oder weniger in noch andern Bildern. Man wird von immer neuen f zurú> kommen dürfen; allein der { dramatische Handlung gar nicht ver- wedrt, und weit entfernt, daß der Mangel der Rede sie davon aus- C vielmehr überall, wo ihr Charaktere und bestimmter Antheil der Perso gelang, nie úber die Worte im Zweifel \

hierin scho wir zunächst von den reiheren D Bendemann unter Händen haben.

und nur durh shweigsames Anschließen sich ein die Malerei der Poesie ni<ht mehr ganzen Vortheil. | angerechnet werden, daß sie, unter diesen Punkt so sicher ausgefunden hat, ja daß verlassen wollen, als bis er gleichsam ganz er- te so in seinem Königspaare zuerst den starren und der keine andere Mittheilung hat, als das herzliche daß die Königin ihr schmerzliches Haupt a te und dieser seine Hand auf die ihrige legte. hrung, daß dies PHauptmotiv, roiewohl nur Juden wieder fam, fa es So erfennt man

Gewiß muß es

Herrn Bock. Seiten auch noh dfters darau Malerei is auch die eigentlich s{<ld}e, wird man bestimmte Zeichnung der nen an einer Handlun Ube / : eyn können, welche Wir dürfen nicht wiederholen, daß der Düsseldorfer Schule n im Einzelnen manches gelungen is, und viel erwarten arstelungen, wede Lessing und | men werden, na r.

den müssen. Jm Schauspielhause: Keine Französische Vorstellung. Sonnabend, 8. Nov. Jm Schauspielhause: Auf Befehl: Tassos Tod, Trauerspiel in 5 Abth., von E. Raupach.

Meteorologishe Beobachtung.

Nachmitt. ach einmaliger

Beobachtung.

Luftdruck. . 1338,53 3" Par. |338, 2 “Par./338, 5 3 ‘’Par.f Luftwärme Thaupunkt Ounftsättg.

I Wolkenzug

uellwärme 8,7 ® R. Flußwärme 5,0 ® R. Bodenwärme 6,1 ® R. Ausdünft, 0,039 " Rh. Niederschlag 0.

halbhefter. | halbheiter. | halbheiter. W. W. W.

Auswärtige Bötaeöen. Amsterdawm, 31. Oktober

Niederl. wik. Schuld 52,5. 58 do. 99,5.

Kauz-Bill, 235. 448 Amort, 9141,

P’reuss, i‘räm.-Scheine 1061.

Ausg. Schuld —, 315 74x. Russ. 981, Oesterr.

do. 45 Anl, —. Spau. 59 471,

Antwerpen, 30. Oktober.

ruebhard 395. Zinsl, 15}. Cortes 44.

November.

Span. 58 481, 32 281. amburg, 8 Hope in Cert. 971. ög Schatz-OblI. 684. London, 31. Uktober. Beig. 10184.

Engl. Rass. 1022, Poln. 13373,

Preuss. Präm. - Sch.

interimistes< dem

Cous, 38 pr. compt. 914. KMo!!, 212 325. 52 985, Columb, a1.

Cortes 371. 3 Engl. Russ. 1064. Bras. 771.

Griech, —. entschieden.

Königliche Schauspiele.

Donnerstag, 6. Nov. Jm Schauspielhause: Die Brand- schabung, Lustspiel in 1 Aft, von Koßebue. Hierauf: Richards Wanderleben, Lustspiel in 4 Abth., von G. Kettel.

Freitag, 7. Nov. Jm Opernhause: Zum erstenmale: Der Aufruhr im Serail, Ballet in 3 Abth., von Ph. Taglioni, Balletmeister der großen Oper zu Paris. Musik von M. Th. Die Ouvertüre ist vom Königl. Kammer - Musikus Herrmann Schmidt. Vorher: Konzert, in welchem Mad. Fischer- Achten zum le6tenmale auftreten wird. 1) Arie aus Sargines, von Paer, gesungen von Mad. Fischer-Achten. 2) Variationen für Pianoforte, fomponirt von Kalkbrenner, vorgetragen von 3) Duett aus Armida, von Rossini, gesungen von Mad. Fischer-Achten und Herrn Mantius.

Preise der Pläkze: Ein Plas in den Logen des ersten Ran- ges 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c.

Die zu diejer Vorstellung eingegangenen Meldungen um Billets sind, so weit es der Raum gestattet, berüksichtigt wor- den, und können die Billets bis Donnerstag den 6ten d. M. Mittags 2 Uhr im Billet-Verkaufs. Büreau in Empfang genom- < welcher Zeit solche anderweitig verkauft wer-

Königstädtisches Theater.

Donnerstag, 6. Nov. Zum erstenmale: Elise von Valberg, Schauspiel in 5 Akten, von Zffland. (Madame Crelinger, Kd- nigl. Hofschauspielerin: Die Fürstin, als Gastrolle. Dlle. Klara Stich wird in der Rolle der Elise von Valberg zum erstenmale die Bühne betreten. Herr Karl Devrient vom Hoftheater zu Dresden: Den Färsten, als fünfte Gastrolle.)

Freitag, 7, Nov. Der bôse Geist Lumpacivagabundus, oder : Das lúderliche Kleeblatt, Zauberposse mit Gesang in 3 Akten.

E O 0 a e T I N A

Neueste Nachrichten.

Paris, 30 Okt. von gestern datirte und von dem Großsiegelbewahrer kontrasig- nirte Königl, Verordnung, wodurch das von dem Conseils-Prä- sidenten und Kriegs - Mtnister, Marschall Gérard, eingercichte Entlassungs - Gesuch angenommen und das Kriegs - Ministerium Minister der auswärtigen Angelegenhei- Grafen von Rigny ,„ Übertragen wird. Ueber die eines neuen Conseils - Prásidenten ist no< nichts

Der heutige Moniteur enthält eine

Alla#Meintte

is<e Staats-Zeitung.

Ei S 04 Li gETE t nar d E mt are tier arten Huta fneetlkzaperutnzaeutadntatint aat tannatnn:

çais, datirt von gesiern um Mitternacht , erklärt dies ei! „So eben hôren wir“/, heißt es darin, „daß nog mehrere Tage vergehen werden, bevor ein definitiver Beschl Das Kriegs - Ministerium erhält vorláu Ó Vorschläge sollen no<h in dieser Nacht Person abgehen, der man sowohl dieses Ministerium, als d! Vorsis im Conseil zugedacht hat.“ Eben dieses B [las sagt: „Die Festlichkeiten in Valençay sind dur heiten des Ministeriums völlig gestört worden.

die eingeladenen Minister sich nicht dorthin haben begeben n, wird auch der Aufenthalt des Herzogs von Orlean Valençay ungleich kürzer seyn, als es anfangs beschlossen waL Der Prinz wird schon heute Abend (29sten) in Paris zurÿ

Bank-Actien 1262. Neue Anleihe y. germaßen.

gefaßt wird. von Rigny.

< die Berlegey/ Nicht nur,

Preuß

aar» ATZ Ä 40 a: L E Min E M idi f d Ri di MMaErA E af

Berlin, Freitag den 7e No,90 6m b:év

MDLI

1834.

É EDEO T C S E E Ma E L R S G d S L:

erwartet, so daß er nur 30— 36 Stunden bei dem Fürsten v Talleyrand gewesen seyn wird. V

Die Grafen Pozzo di Borgo und von Appony hatten gt 4 stern nah einander lange Konferenzen mit dem Minister d, auswärtigen Augelegenheiten. :

Ueber die Angelegenheiten im ndrdlihen Spanien liest m, heute in den ministeriellen Blättern Folgendes: H Depesche aus Bayonne vom 28sten zufolge, war Mina Tf zuvor in dieser Stadt eingetroffen, und seine Gesundheit \<i#ff völlig wiederhergestelit zu seyn. gonesen war angekommen, um ihm anzuzeigen, daß 500 nete und equipirte M

Eines derselben hatte ein Mit- tel gefunden, úber die Schwierigkeit hinwegzukommen, indem es vorschlug, die Präsidentenstelle ganz unbesegt zu lassen. Seine Kollegen haben die Freude, welche ihm seine Entde>ung verur-

Mitglieder des Kabinettes.

Amtlihe Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben den Hofrath Credé zum c(imen Regierungs: und vortragenden Rath im Minister(um und Medizinal - Angelegenheiten Al- d das deéfallsige Patent Allerhöchst-

Nach langen Erdrterungen fiber diesen Gegenstand hat man sich wieder auf demselben ‘Punkte befunden, von dem man ausgegangen war. , / sagt kein Wort über die ministerielle Krisis, und der „„Moni- teuc‘/ wird morgen wahrscheinlih dasselbe Stillschweigen beob-

sachte, nicht getheilt. . C) Q s7y adl

stlichen, Unterrichts - Das „Journal de Paris

ädigst zu ernennen un

händig zu vollziehen geruht.

re Königl. Hoheiten die Prinzen Alexander und

) e S Königl. Hoheit des Prinzen Friedrich)

Eine Deputation von 5 A, 0 bewa lergn ilizen auf seine Befehle warteten. Elison! ist entseßt worden und hat eine Garnison von 5000 Mann halten. Die Abseßung Valdespinas und Zavalas bestätigt si. Eben so unwichtig wie diese N welche die Bordeauxer und Bayonner Zeitungen in ihren nue, sten Blättern aus Spanien geben. Bayonne bieten nichts Jnteressantes, so da daß beide Parteien unihätig auf dem Kriegs-Schauplage stehe, Der Moniteur giebt heute auf Ansuchen der schen Gesandtschaft (wie er auëdrücklich bemerkt ) der Madrider Hof-Zeitung vom 21sten er wittiveten Königin, wodurch die neu Realen ausgeboten wird. j Das Journal des Débats berichtet heute, daß die Feucti <t sämmtliche zu Gefängnissql gelegt habe, daß vielmehr ein so daß von den Gef » Mann, nach Bea

Der Marschall Gérard hat {on vorgestern Abend das Georg (Söhne Sr. von ihm bewohnte Hotel in der Straße St. Dominique ver- find nah Ballenstädt abgereist. S

Jhre Königl. Hoheiten der Großherzog und die Gro ß- Necklenburg-Strelitz, und Hôchstihre Toch- ter, Jhre Hoheit die Herzogin Louise, sind von Neu-Stre-

/ lis hier eingetroffen.

achrichten sind diejenigen,

Der Minister des Innern hat an die Präfekten ein Rund- schreiben in Bezug auf die neue Wahl der Maires und ihrer Adjunkten für den geseßlichen Zeitraum von 3 Jahren erlassen. In einem hiesigen Blatte licst man: „Da ‘die Königl. Verordnung, welche Herrn Leo Pillet, Redacteur des „Journal , zum Requetenmeister im Staats - Rathe ernennt, weder in dem Gesetz-Bullerin, noch in dem Moniteur erschienen war, so konnten die Herren Auditeure glauben, daß si die Regierung eines Besseren besonnen, und day sie, die älteren Dienstleistungen einer großen Zahl von ihnen berüksichtigend, beschlossen habe, dem Neugewählten die ihm gebührende Stelle hinter seinen Vorgängern anzuweisen. Heute Morgen ist ihnen aber diese Täuschung benommen worden, indem Herr Leo Pillet in seiner Eigenschaft als Requetenmeister den Eid in die Hände des Großsiegeibewahrers abgelegt haî. ;

Der General - Lieutenant Vicomte Vionnet de Maringoné ist vor cinigen Tagen hierselbst mit Tode abgegangen. /

Am áten k. M. wird der Cassationshof seine Sikungen wie- der erófnen.

Die Zoll - Verwaltung hat so eben eine General - Uebersicht von dem Handet und Verkehr Frankreichs mit seinen Kolonieen und den fremden Mächten im Lausc des Jahres 1833 her- Es ergeben sich aus derselben folgende Haupt:

Auch die Privat-Briefe gz

ß man annehmen daj herzogin von Ÿ

. & *, ç aris“ schienene Dekret der vei de Paris“,

¿ Anleihe der 400 Million \

Zeitungs-Nawr Ul

Srantre h. Heute fand hierselbst in Vegenwart des urs, des Prinzen von Joinville

brunst auf Mont Str. Michel ni bestimmte Gebäude in Asche ter Theil derselben gerettet worden sey, genen nur 2 Transporte, ein jeder von lieu gebracht werden wúrden,

Heute {loß Z5proc. Rente 106. 390. 5proc. Span. perp. 46. Cortes - Coup. —,

j Paris, 30. Oft. | Kdnias, des Herzogs von Nem C | F und enes zahlreichen Generalstabes die Enweizung der neuen SBrúte am Caroussel-Plate statt. : Aus Amboise schreibt man unterm und die Königl. Familie dort auf kurze Zeit erwartet würden, und daß man auf dem Sclosse bereits große Vorkehrungen zu ‘em Empfange treffe. O A o ibnal des Débats liest man in Bezug auf das arshalls Gérard aus dem Ministerrathe Fol-

5proc. Neap. 96. 30. Guebhard 371.

Zproc. do. 21,

Ausg. Span. Schuld 14! ten, daß der Kdnig

Medacteur Cottel.

A L S Rana ae emem:

Sedru>t bei 4. W. Hayn.

Ausscheiden des M

Der nachstehende Artikel des Courrier fran;

ausgegeben.

arschalls Gérard ijk Resultate :

gendes: „Das Entlassungs- Gesuch des i Ministerium interimistis<h dem

| angenommen, und das Kriegs -

New me Oi D Oer

Was zunächst die Einfuhr betrisst, so betrug diejelbe :

Alle anderen Minister

A [l : è * I 4 / E d E ( s ; 1gCmelilnier nzelger fUr die CEUPBI tion an dem väterliGen Nachlasse lichen Erben verabfolgt werden solle. Zugleich werden alle diejenigen, welche Nachricht vou dem Verschollenen besizen, aufgefordert, solche der Men E T 1gnatum Dd>ecdurg, den 24. Juni 1834. c T ; . A A R von Vye. Johann Ferdinand SUT ili Ghaumburg-Lippische Ju&iz- Kdnigl, Preuß. Gebeinièn Ju Ladenpreis 1 Thir. 15 sgr. Ein allgemeines Geseß über den dfentlichen Un- terricht in Preußen hat noch nicht adgefaßt werden fönnen , da dieser hochwichtige Zweig der Staatzs- Die General - Direction des landichafiiucheu Credit- N lS nos 1 Tans@reltende Vereins im Königreiche Polen macht zufolge Arx. 124 des landscastlicen Credit-Geseges befannt:

den übrigen gese:

Bekanntmachungen.

Subhastations-Patent. Zum Verkauf der in hiesigem Bromberger Depar: temiut uad dessen Kreise, eine Meile von der hiesgen Stade belegenen, zur Catharina Klahríchen etbsafr- lien Liquidationé-Masse gebbriges, auf 29,399 Th(r. 4 r. 7 pf. gerihtli<h abgeschägten adeligen Güter Polnish Czeréf neb| Zubehör, fehet im Wege dei nothwendigen Subhaßfation ein Bietungs-Termin auf den Januar 1835 Vormittags an 10 Uhr, in unserm GVeschäfts - Lokale vor dem Deputirten Herrn Landgerichts-Rath Koehler 997, zu wel<em Kauflustige mit dem Bemerken einge- laden werden, daß die Taxe, der neueste Hypotheken Scin dieser Güter in nserer Subhastations - Regi- firauur oiugeschen werden können. gougiei<h wird der scinem Wohnorte nah unbekannte Sfarost Thomas Ignas von Galecki, welchem ein Ver- aufrecht an dén gedachten Gütern zuftehet, hierdur>< ven: i vorscladen, in diesem Termine Behufs Wahr- neh muica seiner Gere<tsame ¡v erscheinen. DSromberg, den 31. Mai 1834. Königl. Preuß. Landgert

ade erd ss dp anar Em d a:

hörde minzutheiler.

Eis Me I E A Ar

Tapaurx.

Warscfßau, den 14. Apri! 1834.

uno ziwoire Haldiahr 4330,

E 4 i 1 färs erste und zweit Halbfahr 1234, sirs ersie und

¿weite Halbjahr 1832

‘urs ersie Haléjah Beiftliccen Stanislaus Glid

: 1s Glidzuisfi während des lepten Frieges verbrannt sein solle

Pre lam a ;

Der am 26. April 17783 allhier geborne Carl Frie rich Baumeißer, ein Sohn des verstorbenen htesigen Dofror Bauineister, welcher in den Jahren 1795 unt 1797 n Leip 19 die Rechte studiite, später aber seine Enr{*luß änderte, und im Jahre 1799- ¡u Brieg in ><lisien bei der Handiung Johann Ern# Schlegel: W'rtioe die Kaufmannschaft erlernte, und seix dem Jahr? 1890 ke:ne Nachriche von H gegeben hat, wie disses erwa nackgelassene unbefannre Erben - und S buehmer werden hierdur< dffentlih aufzesordert sich binnen neun Monaten s<riftlich oder persönlich it sigen Landaerichte in der R-gifiratur dessel- estens aber in dem auf den29 Decembeêtc a. Vormittagsum10Uhr vor dem Deputirten Herrn Ober - Landesgerichts - Re- ferendar Kaauft, auf hiesizem Landgericht angeseßten Termine zu melden, und die weitern Anweisungen zu

M chne ee auf 1000 Fl., gehö- 1 j ‘en en ar wilishen Minorennen, wäh: end deé : 900 > F Z Pridaes in T Erde veraraben, vernichtet wurden. —| 7 Znrichtung des Schulwesens in Preußen. Lay die Pfandbriefe Lite. B. No. 993, 1218, 1285, Sn : ; 2422, 3083 62 136, 86,554, jeder zu 5000 Fl, Litt. L (oen C. No. 63.241 uad 193,797, jeder zu 1000 Fl. , mi b) Wesondere Verbäl 1 den Coupons anfs erste Halbjahr 1833, als Eigenthu5 erhâltnisse der Judita Bergsohn zufällig verbrannt sein sollen. I Endlich daß die Pfandbriefe Litt. C. No. 6906, 14 393 :

f L

‘hum des Jano gonacn sein sol

den diejenigen E

den di geathümer, die ¿u solchen Pfandbrie- D. Ferien ‘en einiges Re

Wein der Baum ister weder erscheint, no< sich schrifilih meldet, wird er fär-iodr erf!ärt, demnächs: aber sein Vermözen den befannten Erben dess-lber zuaeprohèen und zur freien Verfügung verabfolgi

Görl: am 21. Februar 1834. l Kdnigl. Preuß. Landgericht.

Stelle die verlan Eigenthümern ausaehändigt. Der Präsident und Staats-Rath

%. Moramwöski.

; Soi tal - La du Buckebura. Augufi Funk, Sohn des dahier aw 21. Mai d. J. versiorbenen Consiftorial - Raths und Oberpredigers Funf, hat im Jahr 1812 unter der da: hâlischen Jäger - Garde gedient, d marschirt und 8412 no< am Lehen Da nun Seitenéê Raths Funk auf ollenen angetra- r hiesigen Fürst- r 1820 der g

maló Königlich ift mit diesem Reaime zu Mosaik am 19. September 4 gewesen, scirdein aber verschollen. der orsezlichen E ben des Consistorial- eine offentliche Vorladung des Versch g?9 worden, so wird in Gemäßheit de lichen Verordnung vom 25. Octobe guft Funk hiermit peremtorish citirt, binnen | vor hiesiger Fürflicher Justiz - Kan n, oder sonst sein Leben licher Verwarnung, daß Abiauf dieser Frist für todt erklär

nt nach Rußlan

¿u documentiren, mit er nah fruchtlosem t, und seine Erbpor-

det Elementar-Unteëricht der Fu

geilelit:

ieder zu 1000 FL., Lit. E. No. 137,093, 143,d12, lugend.

Da die Eigenthümer obenbenannter Pfandbriefe ver- Anorduung derselben.

Die Pflicht der Eltern, ihre Kinder in die

in Fadbrik- Ge-

genden. L N, e

Der Unterricht und die Erziehung der Schul-

143 813, jeder zu 200 Fl, ohne Coupons als Eigen: A. Religions-Unterricht. (Conf ssions Ver- ß Godiewefi durch Zufall verloren ge- schiedenheit. Simultan. Schulen).

B. Allgemeine Unterrichtë-Gegenstände und

‘¿ngen, Duplicate der verlornen ¡u befommen, so wer C: Unterricht in dkonomischen Gegenständen.

/ ; ten und Entlassung aus der Schule.

| er haben töónnten, aufaefordert, sa E, Aufsicht auf die Jugend außer der Schule

binnen eines Jahres von der ersten Publicarion die se1 (Fugendliche Verbrechen , verwahrlosete

Befanntmachung an, mit ihren Forde-ungen oder Einr: Kinder). vendungen an die General - Direction schriftlich zu melden; widrigenfalls werde ten Pfanddriefe für verschollen erklärt und auf dercn

; 1V. Verpflic der Gemeind in Wai scha» pflichtung der Gemeinden zur Unterhaltunc n die N der Volëts\chulen und der Lehrer. j „nisse der Dominien und Domainen). gten Duplicare ausgesiellt und der V. Das Recht zur Berufung der Elementar: Leh- rer. (Patronats - Verhältnisse )

VI. Verhältnisse der Lehrer.

Das Schulgeld.

ie

Volksschullehrer.

einentar-Lehreyr.

VIIT, Schul-Vermögen.

Genealogisches Taschenbu A. Das < : cartonnirt. 1 Tube < Vermögen der Schulen und dessen

Verwaltung.

Unterhaltung.

N Admiral von Rigny anvertraut worden.

aa ' - | behalten ihre Departements.

in Summa

Dadurch ist das Kabinet allerdings 693,273,752 Fr Dl j “- Le

no<h nicht vervollständigt; aber es wird wenigstens damit ange- l deutet, daß die Aufrechthaltung desselben nicht in Frage gestellt e und daß der politische Gedanke, der bei dessen Bildung vor- Wahlen vorschreiben wird. Ge- ) stern exittirte so zu sagen kein Kabinet. Alle Muthmaßungen wa- Ï ren ertaubt, und man tennt die Verheerungen, welche die Un-

Heute ist ein Ministerium zu vervollstän- Fortschritt, und wir bekunden ihn mit Freu- den, da wir dringend wänschen, daß die öffentliche Meinung die N Ruhe wieder erlange, welche ihr durch so häufige Schwankun- M gen in der Regierung geraubt wird. N verläßt das Ministcrium, ohne irgend eines sciner Rechte auf die M dffentliche Achtung verloren zu haben. G ( | scheidens ist an und für slch nur ehrenwerth. Wenn seine gestrigen

226,158,573 Fr. AUS Uh:

(Cw i L 467,117,179 Fr. Staaten.

C. Das Etats- Besondece Verhält Besondere Lehr

A. Taubstummen-Anstalten

B, Waisen- Häuser.

C. Confirmanden-Unterricht. h

D. Anderweite unter der Aufsicht des Staat

ftchende Anstalten \úr Volksbildung. Drivat-Unterricht. Klein = Kinder - Schulen. 3. Mädchen-Schulen.

. Jüdisches Schulwesen. ung der Volësschullehrer.

Unterricht in und. außerhalb den Semi

- Persönliche Rechte und Pflichten de Seminaristen. f - Militair = Verhältnisse der Schulamt * Candidaten. . Schullehrer-Vereine oder Conferenz-Ge MeOIartei: Um die Anschaffung auch den Unbemitreiten < den Preis im Verhältni guten Papiers billig gestelit Ein zweiter Band, die nasien enthaltend, ist b ein dritier mit denen f Berlin, den 9. Oftover 1834. S. Mittler, Stechbahn Nr. 3.

Neue politische und historishe Schriften

Von F. S cheibles Verlags - Expedition in Leip Buchhandlungen versandh" che in Berlin, Schloßpla"—"

Julius Schnellers Jdeen Uber Literatur und Kunst, nebst ausgewählten Dich tungen Statistische Briefe, Biographieen und Che!" seinen hinterlassenen Manuscrrip\" Aufsäßen 2c, gesammelt u. heraus

hen Bei Unterzeichnetem is so eben erschienen : Das Volks- Schulwesen in den Preußischen Staaten. Eine Zusammenstellung der Verordnungen , welche

gend betreffen, Neigebaur, !

in Summa 963,829,652 Fr. 502,486,660 »

E) 766,316,312 Fr.

und Rechnungswesen. x nisse der städtischen Schule F -Anstalten.

58,901,568 Fr. 157,406,185 »

an Urstoffen 205,325,084 Fr.

an Fabrikaten 345,080,475 »

zusammen 550,408,559 Fr. 215,907,753 Fr. DUt<P fuhr:

auf Franz. auf fremden

geherrscht hat, die no< übrigen

Ÿ gewißheit anrichtet. Ï digen; das ist ein ¿Suita 3 Fu. S 20/898, 112 47,088,023

60,838,032 I n O 2 A OVENTE: SIREES 107,871,053

1,011,959 27,236,085

Schifffahrt.

an Urstoffen 25,662,961 an Fabrikaten 9,762,189

Der Marschall Gérard "E E S E M a L: E E

Die Ursache seines Aus- 44,197,872

vaitung fort sch: r Entwickelung begriffen ti. Alles das Große, das bisher geleisict R ist l A Verordnungen G E S F Á welche nachdem aile früheren Sammlungen der- bee O O00 E L LaE B ‘Pfanddriet N L S E großen Fortschritte, ‘unzurei- : : R S O S ‘che _nnd/ zum Gebrauche für Lebrer 10. 65,727 zu 1900 Fl, mit den Coupons fürs ersti| und Beamte zusammengestelit werden muSi i : 0 Ee N E Geistlichen und Unter- Be R S E : rechts =Ungeiegenhetten hat den Herrn Verfasser bei O U L D der vorliegenden Arbeit mit der ‘grogen Bereitiils r 1829 ael dr ond: ais Éi ‘utbam d ligkeit unterstüßt, welche selbsi auswärtige Befdrderer

E A e Aa „(des bfentlichen Unterrichts erfahren haven. Die Gescbe/ Verordnungen 2c. selöst sind zur bes- Daß die Pfandbriefe Lit, C. No. 13 289, 117,965 sern Uebersicht unter folgenden Rubriken zufagmmen-

Allgemeine organische Besiimmungen über die

zusammen 35,425,130 enthalten,

} Feinde ihn heute mit den eigennÜßigen Huldigungen einer pld6- # lichen Popularität umringen, jo wundert U Ï das gewöhnliche Spiel die entschiedene

Es liefen ein: Französische Schisse Fremde Schiffe

zusammen

Es liefen aus: Französische Schiffe . . Fremde Schiffe

zusammen

ns das nicht; es 1st Aber wi, Zweckinäßigkeit

O0, ic S087 Sonnen Last

oer Parteien. Meinung

: E) mit 980,892 Tonnen Last.

Wänsche und Bemühungen zugesellt hätten; wir, die wir nur das Datum der Amnestie bestritten haben, und die wir den

( 7 Marschall zu unserm Leidwesen mit unbeugjamer Sirenge auf zugänglich zu machen, hat s

. 3675, mit 318,840 Tonnen Last. des Buches zu erleichtern un

E S e N 8252, mic 782,868 Tonnen Last. Ce Ote Am 31. Dezember 1832 befanden sich in den Entrepots Waaren zum Werthe von Im Jahre 1833 wurden aufgestapelt. .

in Summa.

Aus den Entrepots zurücEgezogen wurde im Jahre 1833: '

zum Verbrauch für. . . , 276,812,954Fr.

zur Wiederausfuhr .

von einem Entrepot ins an-

dere verlegt

F des engen L ‘: uni Ciner unverzüglichen Lösung haben bestehen schen, wir können

gen Druaes unsererseits unser tiefes Bedauern darüber aussprechen , daß einer S der besten Freunde der Juli-Monarchie, einer der militairischen Helden Frankreichs , einer der ehrenwerthesten Charaktere unserer Ï Zeit, sich von den Geschäfren zurückzieht. e Maßrege | die dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten interimistisch | das Kriegs - Ministerium anvertraut, andeuten foll, daß die blei- | benden Minister sich die gehdrige Zeit haben nehmen wollen, um | die schwierige Wahl, welche sie no< zu treffen haben, reiflich zu erwägen und dem Lande so wie den Umsiänden würdig zu ma- chen, so glauben wir, daß die ôdffentliche Meinung sich leicht in eine solche Zögerung finden wird; aber wênn man eben dadurch ihre Ansprüche erhöht, so darf sich Niemand darüber beklagen; man muß vielmehr noch ernsiliher darauf bedacht seyn, sie zufrie- Der Temps sagt über denselben Gegen- stand: „Jm Laufe des Tages haben die Unterhandlungen fort- gedauert, ohne daß man heute Abend ein bestimmtes Re- Herr von Rigny hat bei seiner Wei- gerung, Präsident des Conseils zu werden, beharrt. Herr ersten Augenbli> dachte, Die Cotterie hat sich

Verordnungen für die Gy reits unter der Presse, den ur die Universitäten folger

97,254,577 Fr. . 440,239,127

. 037,493,704 Fr.

d 00 0 00 0; 0-0 E 0

Wenn die Maßregel,

114/8980007 » g wurde so even an alle e zu nächst an die Stuhr 02/02/7082 »

00 00

Es befanden si<h demna<h am 31. Dez. 1833 in den Entrepots Waaren zum Werthe von 112,960,111 Fr.

Der Messager enthált folgendes: „Wir können endlich etwas Neues über die Haytishe Angelegenheit mittheilen; der Staub, welcher auf dem diese Sache ‘betressenden Aktenstücke ruhte, ist abges<Üttelt und. das dike Paquet auf das Bureau des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten niedergelegt wor- Man konnte nicht länger zögern; der verdrießliche Augen- blik, wo man Rechenschaft geben muß, nahet; man muß sich in den Stand seben, auf die strengen Fragen der Repräsentanten des Landes und auf die gerechten Klagen einer Menge unglük- Der Minister dér auswärtigen Angelegenheiten hat seinen Kollegen vom Seewesen aufgefordert, eine Korvette zu seiner Disposition zu stellen, um einen Königl. Komniissarius nah Port -au- Prince zu bringen, und Herr Du- wie man sagt, mit dieser Mission beauf- Er wird sogar von der Brigg „le Cuirassier‘/ begleitet werden, und kann im Nothfall no<h über imposantere Kräfte bei der Station in den Antillen gebieten. gut unterrichtet sind, so ist der Minister der auswärti en An- gelegenheiten aus seinem Schlafe, dur<h den Finanz - aufgerüttelt worden, der sich erinnert, daß sih in seinem Porte- feuille no<h eine Forderung von 4,800,000 Fr. auf die Republik Hayti befindet, und ihn gefragt hat, ob er diese Forderung noch unter die Aktiva dés Schatzes aufführen könne, oder ob man der Kammer, wie bei dem Keßner'schen Defizit, vorschlagen músse, jene Summe als verloren zu betrachten ?““

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ratterisiken Aus ten und zersireuten gegeben voa Ernst Mün ch. R ober U O Julius Schnellers Ansich Philosophie und Geschichte , auf: Glauben und Kirchthum 2c {erlassenen

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* qultat melden kann.

von Broglie, ist schnell wieder aufgegeben worden. Cott ) Überzeugt, daß es nicht der geeignete Augenbli>k sey, um auf diejer Wahl zu bestehen, und daß es ihr schon zu viel Múhe kostet, sich ihre gegenwärtigen Repräsentanten zu erhalten, als daß sie es no< wagen könnte, die Einführung eines neuen zu Uin sich dur< eine Wahl zu verstärken, die ge- eignet wäre, der National-Garde zu schmeicheln, hat man an den Marschall Lobau gedacht, der unter Napoleon auf dem Punkte war, Kriegs - Minister zu werden. Kah nicht mehr die Rede; denn man versichert, daß der Marschall das ihm gemachte Anerbieten auf die besiimmteste Weise abge- Einer der Namen, der fast von allen Seiten aus- Man bietet ihm

Politik nnd Welt nd Aus seinen hin- Manuseripten und kleinen Schriften gee d herausgegeben von Er 24 Kr. Rhein. , oder 135 Thlr. A néismus u, d, Jesuitenbeicht:. F \{<-psychologishe Geschihte —= Kloster - Züchtigumngent rungen aller Zeiten. tovani Frusta 2 Fl. 24 Kr. Rhein., oder 15 Thlr.

G, Fine, Spittelmarït Nr. 16, ver _Büúffons Naturgesch. , allgem., 7 B 35 Bde. u. Nachtr.,. vierfüß. Thiere 66 Bde. / 8vo. , mit ill. Kpf., |. 258 Thlr. 32 Thlr. | ¿dwards botanical register. 689 co!. plat. 60 Thlr. st. 40 Thlr. 10 Thlr. Vde., m ill. Kpf., st|, 64

thyologie.

nst Mün ch. gr A. Anstellung der Lehrer in den Drewnowski. len. (Prüfung, Vocation.)

B. Persönliche Rechte und Ee E a a Volksschullehrer. Literarische Anzeigen. Reimer, Wilhelmstraße Nr. 73, if er-

Franceson, C. F. um Behuf der h en dieser Sprache

des Styls, oder Sam

m Ucberseßen gus de

sche, mit elnem fortl

tdndiger Hinweisung a ¿bsische Sprachlehre. 22; Gottschal>, Fr., fúr das Fahr 1835.

Volfsschu- unternehmen.

Der Flagella der Geißelu und Beichtstuhl-Verir Ftalienischen des (G

licher Franzosen zu antworten.

ngs - FJustitute , Aber von dieser Wahl ist

Neben - Aemter und Neben - Erwerb der petit: Thouars wird,

tragt werden.

lehat habe. gesprochen wird, ist der des Grafen Molé. die Prásidentschast des Conseils ohne Portefeuille an. Was die Amnestie betri\st, so wäre es unnöthig, darauf zu bestehen, daß dieselbe zur Grundlage der Politik des neuen Kabinettes gemacht würde, da die Nothwendigkeit sie unvermeidlih macht. A hat wohl die Anhänger derselben vertreiben können; aber ste selbst kann man nicht vertreiben.“ Der Courrier français sagt: ¡Der ganze Tag ist mit ministeriellen Zusammenkänsten bei dem Köd- nige und anderwärts hingebracht worden ; es hat vieles Hin- und Herlaufen stattgefunden, ohne daß man zu einem

P. Entlassung der provisorisch angestellten L Nas Fo tinis A Senstompung der wirklich angestell- u -

ins fie Dercbllommnans F. Amts-Entsebung dex Volksschullehrer. mlung von Materialien G. Sorge für die Hinterbliebenen der Volts-

m Deutschen ins Franzd- ,_ schullehrer. (Wittwen-Cassen.)

aufenden Commentar und| V! Leitung des dfentiichen Unterrichts durch die uf des Verfassers fran- verschiedenen Behörden.

de. , d. Vögel F Wenn wir 23 Bde. u. Reg. London, 1822. Schkuhr, bot. Hdbech.. 2 Bde. | ys Naturgesch., 10 | 10 a A 2 (Col . 300 r. Borkhausens Vögel, cpl. m. <. u. ill. Kpf. *

Le Vaillant hist. nat. des oiseaux de P

Großbritanien und Jrland.

London, 31. Okt. Zwischen vier und fünf hundert Men- schen sind jet täglich damit beschäftigt, die von den beiden Par- lamentshäusern no< stehenden Mauern niederzureißen. Der Architekt Herr Smirke und der Baumeister Herr Bocker sollen es unternommen haben, die Trümmer des alten Oberhauses bin- nen drei Monaten so weit wiederhcrzustellen, daß das Unterhaus darin seine Sibungen werde halten können, während das Ober: haus si< in dem gemalten Zimmer versammeln (ol Im n nern des leßteren ist bereits ein Gerüst aufgeführt, und mehrere hundert Menschen arbeiten darin. Die beiden neu einzurichten den Säle werden ein neues Dach bedürfen, und wenn Herr Bocker- wirklich zu der bestimmten Zeit mit den Arbeiten fertig würde, so wäre vielleicht noch niemals in neuerer Zeit ein Bau mit solcher Schnelligkeit ausgeführt worden.

Ais Graf Durham (wie gestern erwähnt) am Mittwoch zu dem ihm zu Ehren in Glasgow veranstalteten Diner dort ein- traf, wurde er von ciner unübersehbaren Volksmenge, die man auf 120,000 Personen \{áßte, mit Panieren und Fahnen em- pfangen, die mit der Jnschrift: „Es wird die Zeit kommen !“ versehen waren. Auf dem Wege bis zur Stadt- Halle wurden dem Lord alle mögliche Bezeigungen der Volksgunst zu Thei In der Halle empfingen ihn die Magistrats- Personen, und der Baillie Gilmour überreichte ihm das Bürgerreht der Stadt. Der Graf dankte und sagte unter Anderem, er sey überzeugt, daß dieser Tribut nicht sowohl seiner Person, als der Sache gelte, die er stets aus allen Kräften vertheidigt habc, indem cr seinen Kollegen bei der Durchbringung der Reform - Biil eifrigst geholfen und überhaupt immer um die Verbesserun der Jnstitutionen des Landes bemüht gewesen; er mü}: jedoch sagen, daß man die Erreichung dieses Zweckes einem ein- zigen Manne, dem Grafen Grey, verdanke; seit 19 Jahren, fügte er hinzu, habe er (Lord Dutham) die Stadt Glasgow nicht besucht, und er freue si, jeßt so Vieles hier verbesserte zu finden, besonders aber darüber, daß er sich, ftatt von ciner ge- schlossenen Corporation, von ciner dur< das Volk gewählten Obrigkeit umgeben sehe. Es wurde dem Grafen dann noch der Bürgerbrief von der Stadt Perth überreicht, worauf er sich nach dem freien Pla begab, auf welchem eine Rednerbühne für ihn

errichtet war. Ueber hundert Fahnen flaggten rings umher, und die versammelte Volksmenge, die sich den ganzen Tag über schr ruhig und ordentlich verhalten haben soll, empfing den hohen Gast mir stärmischem Applaus. Mehrere Adressen wurden ihm eingehändigt, worunter eine von den Glasgower Gewerken, fol- genden wesentlichen Jnhalcs : Z L —- ¿Die Handwerker von Glasgow und de? Umgegend fühlen sich bei diesem willklommenen Besuch Ew. Herrlichkeit verpflichtet, einem Manne, der sich durch seine lange und eifrige Anhänglichkeit an die Grundsäße der Reform und durch seine kühne, uner}chÜtterliche und männliche Vertheidigung der Rechte des Volfs den Nameit eines ächten Edelmannes, abgesehen von erblichem Einfluß, vot Rang und Reichthum, erworben hat, thre Hochachtung zu bezeugen. Wir ehren Ew. Herrlichkeit besonders um der Gesinnungen willen, die Sie neulich zu Edinburg und Dundee ausgesprochen haben, wo- durch Ste anerkannten, daß weder Wohlhabenheit noch hohes Ge- blút allein hinreichen, um eine heilsame Reform in unseren bürger- lichen und politischen Fnstitutionen zu bewirken, und daß ohne die Mitwirkung der arbeitenden Klassen jeder Verbesserungs- Versuch vergeblich if. Wir t«trachten diese Erklärung Ew. Herrlichkeit als eine Aufforderung an uns, von neuem aufzutreten und zu handeln. Wir sammeln uns um Ew. Herrlichkeit, wie um das Panter der Freiheit. Bereitwillig und dankbar fassen wir die freundliche Hand, die uns o unerwartet dargeboten wird, und umklammern das edel- müthige Herz, welches den Klagen eines lange Zeit unterdrückten und gefränkten Volkes so feurig entgegengekommen ift. Aus so edlen und doch bei einem Manne Jhres Ranges so neuen Gesinnungen folgt, daß Ew. Herrlichkeit, wenn es in Fhrer Macht stände. das Recht, an der Wahl derjenigen Theil zu nehmen, denen die Geseß- gebung anvertraut wird, auf die Arbeiter ausdehnen würden, und daß auch nah Jhrer Meinung die Reform-Bill für die Zwecke, auf die sie berechnet ist, nicht ausreicht und erweitert werden muß. Wir sind nicht etwa so unbesonnen, daß wir mit einem Mal die Ausdeh nung des Wahlrechts aufalle diejenigen, welchezur Erhaltung des Staats beitragen und die Fnteressen des gesellschaftlichen Verbandes befördern helfen, verlangen sollten; zwar werden wir stets danach streben, aber es wird uns schon freuen, wenn wir nur eine allmälige Erweiterung utiscrer legitimen Rechte durch friedliche und verfassungsmäßige Mittel er- langen; und es wird uns glü>kli<h machen, wenn Ew. Herrlichkeit uns darin beistimmen , daß wir ein ausgedehnteres Wahlrecht, ge- heime Abstimmung und Abkürzung der Parlaments-Dauer für Maß- regeln halten , die jeßt ins Werk geseßt werden müßen, und die zu einem besseren Vernehmen unter allen Klassen der Gesellschaft füh- ren würden. Unter den Maßregeln, welche in" den betden ersten Sessionen des sogenannten reformirten Parlaments durchgingen, t noch keine einzige von Einfluß auf die Lage des Britischen Arbeiters ewesen, außer, daß ste idm no<h mehr Laften aufbürdete. Wir freuen uns zwar Über die theilweise Emancipation der s{war-= zen Bewohner unserer Kolonieen; went aber W Y nen Pfund, der Preis ihrer Fretheit , auf unsere Schultern geworfen werden, warum weigerte sih da die Geseßgebung, die Hände der Fndustrie freier zu machen? Warum läßt man die vornehmen Armen des Staats noch immer von den Früchten unse- rer Arbeit zehren? Warum wurde das shmähliche Embargo auf das Brot, von dem wir leben, und die heillose Fessel, die der Ver breitung der Kenntnisse angelegt isl, nicht beseitigt? Erheischt diese gänzliche Vernachlässigung der Fnteressen des Britischen Armen und Gewerbtreibenden niht einen grdßeren Zusaß von Volksgesinnung zu der geseßgebettden Versammlung der Nation? Fudem wir es für ausgemacht annehmen daß die Antwort Ew. Herrlichkeit beiahend ausfallen wird, wünschen wir sehnlich|, daß Sie recht bald ¿ua einer einflußreihen und verantwortlichen Stellung in dem Rath Sr. Maÿj. berufen werden und uns noch lange erhalten werden mdchten./ Als diese Adresse verlesen war, erhob sih Lord Durham und machte der versammelten Menge alle mögliche Komplimente, pries die herrlichen Gebirge, die schönen Thäíer und romanti- schen Seen Schottlands, vor Allem aber den Charakter der Schottischen Nation , ihre Ordnungsliebe, ihre Energie, ihren Enthusiasmus für die Sache der Freiheit und ihre Ufrichtig- keit und erklärte, daß er ihren Gesinnungen das vollste Ver-

í lin - 44 1

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B. Die Schulgebäude, deren Neubau und

Fig. col. 45 Thlr. Aldrovar di © gelangt ist. Die Frage der Präsidentschaft theilt no< immer

trauen schenke; wenn er auch nicht allen den in der eben verle-