1834 / 354 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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war ftr wenig nellig, im Zenith und gegen Norden wax da- aegen der Himmel fast ganz durch diFe Wolken von einer dun- flen Farbe verfinskert; sle bewegten sich von Westen nah Osten und gaben dem Himmel, als sle sich -mehr verdünnten, eine vrangegelbe Farbe. Von 22 bis 5 Uhr mußte man Licht an- zunden, denn es war kaum so hell, wie bei dem Anbruch des Tages. Um 4 Uhr ging die dunkle Orange-Farbe dec Atmosphäre iz ein lihtes Strohgelb über. An der Zwischenzeit regnete es ein wenig und das Thermometer war 4 bis gefallen , stieg indeß wieder auf 50° F. Die Wolken im Zenith bewegten sich jcneller, aber noch immer von West“ nah Of, während sich auf der Erde, bei vollkommener Windstille und gelegentlichem egen, ein Rebel gelagert hatte. Endlich erhob sich ein leichter “Find aus SW. und die Helligkeit nahm zu, bis sie, um 52 or, ibre gewöhnliche Stärke an einem bewdltten Tage erreichte Diese Erscheinung ist s{chwierig zu etláren. Nur die oberen chihten der Atmosphäre werden plôö6lich sehr verdichtet und 7 Wasserdampf und Raguch übersättigt, wäßrend man an der ráche der Erde die entfernten Berge erblickt. Ereignet ch 2s an Tagen, wo die Erde mit Schnee bedeckt ist, so findet ian denselben' mit einer Art Staub oder Asche bedeckc, und ievavus Fat man geschlossen, daß die ganze Erscheinung wohl vird Rauch von Feuern bewirkt werde, der ostwärts getrieben und bei Windstille ch an einem Orte anhäuft./‘ Nachrichten aus Hayti zufolge, war diese Jnsel am 30. ‘pteniber von einem furchtbaren Orfan heimgesucht worden, chreck@lice Verheerunzen anrichtete. Ueber die (bereits erwähnte) Niederlage der von Siam ge- n Cochinchina auégesandten Armee enthalten die Singapor e- Zeitungèn vem 13. Juni folgendes Nähere: „Die Siame- ien waren anfangs glücklich und erbeuteten bei ißrein Vorrücken egen Ka8bodscha einen Schaß von grozem Werthe. Vor der Stadt Saigon trafen sîe aber auf ein starkes Cochinchinesisches er ri

Deer; dies griff die Siamesen an und sc)lug sie mit aroßem Berluste zurü. Sie langten bereits am 1 Mai wieder in Ban- éof an. Der Verlust derjelben zur See wird auf 9 Schiffe mit zahlreicher Mannschaft und zu Lande auf 2100 Mann, darunter 30 Mandarinen, angegeben. Sie hatten sich gendthigt gesehen, úder Hals und Kopf nah Tschantibon zu fliehen, und die Co- cchzinchinesen hielten nun wieder ihre früheren Positionen besetzt.“

Hiesige Blätter enthalten folgendes Schreiben aus Can- ton vom 11. Juni: „Die Theepreise sind kürzlich etwas gestie- gen, weil die Chinesen behaupten, daß, nach den leßten Bexichten aus den Bohe- Bezirken, die Lese dort sehr schlecht ausgefa!len y. In Betreff des Empfangs des nach der neuen Parlaments- Akte zu erwartenden Ober-Jntendanten des Britischen Handels, Lord Napier, haben die Behdrden nech keinen Entschluß ge- faßt; fie warten mit großer Spannung auf ißn, und es tvird viel auf sein Benehmen ankommen. Zuvörderst wird man wohl die Hong - Kaufleute an ihn abschicken; ge- gen diese mag er s{ nur sehr höflich zeigen, abex ja nicht zu- geben, daß fle ein Wort úber Geschäfte \sprehen. Wahßrschein- lich wird sich der Vice: König sodann guf Peckinz bervf:n, und follte dies gechehen, so müßte Lord Napier sogleih Befehl ge- ben, daß die Fregatte, in welcher er anfômmt, sich zu ein?r

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Fahrt nach dem gelben Meere anschicke, um ihn selbs nah dea |

Kaiserlichen Palaste zu bringen, wo er dem Kaiser unsere Be- schwerden vorzutragen und Abhülfe zu verlangen hätte. Wenn dies in männlichem Geiste geschieht, so wird es sicher von guter Erfolg seyn. ‘/ Niederlande Aus dem Haag, 15. Dezember. Dem Vernehmen nach,

ivird Se. K. H. der Prinz von Oranicn am nächsten Freitage nach dem Hauptquartiere zurúcÉkchren.

die Berathungen darüber in öffentliher Sißung stattfinden. Nerbinbung des Landes) im Ministerium des Innern har dic- |

Tage einen Entwurf zur Abschließung der Maas und An- ; lrgung eines Decks (n Rotterdam, so wie zu einer anderen Ab- | legung der Maas iti der Nähe der Festung Grave, wodurch |

enoush unter Wasser gescßt werden könnte, in Berathung)

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QDrussel, 15, Dez, Seit dem Jahre 1830 hat das Kriegs | Departement mehr als die Hälfte der Belgistten Staate - Ein: ! nahme absorbitt. Die Ausgaben sür die 15 Monate ven 1. Dtc, ! 182) bie tun 31. Dei 1831 betrugen 1 olisev Dejtehung 862

; l E M os S S Uo Me das 51 Millionen Und Ur das S 1834 422 Mone:

64 i Ri d Kab il Xa 5% : G K o : 1 in Gent bestehenden Bereine zur Beförderung der | : i

D uben Manufattur at Loc König nicht bioß eine Unter» . Unterßaltung _Und gegensecitize Belehrung das Studium der sugUng, sonder auc ne Sechadlozhaleung sür den Fall zuges / Natur», und Heillunde nah Kräften zu fördern. Die Ge- jar, daß die leiten Auéju)ren nah Java, in Zolge der neuern sellschaft sührt Len Namen: „Rheinische naturforschende Geseil- Gej gebung Hollands, mit einem vedeutendea Verluste v.rknupfe schaft zu Mainz. Se. Ködaigliche Hoheit der Großherzog

wen Und No egeN |

Co A 2 Der Constitutions: Auéschuß haz |

den Neichóstäánden über den Entivurf eines Beschlusses in Be- | ug auf die Geschwornen: Gerichte und die von den Behörden | usgehende Einziehungen der Zeitungen ein Bedenken vorgelegt, ' T c Bürgerstand für nichtig erklärt, indem er von deim

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{ E €£ 4 4A S - i usjchasje verlangt, über beide Gegenstände getrennie Propoi- / ionen ectizureichen, wont sich dann der Stand daräbecr cnt-: |

(eiden ivetde. | |

haltung Les biéherigen Haadels,Proh.bit(vs - System mit £7 ge- n 18 Stimmen erklärt.

an ben Drâfidenten des Sivea - Hofgerichts i numneôr | won Seit: des teichsständischen Justiz-Bevollinächti ten die ¿sufforverung evganzen, in Folge eines Beschlusses des Constitu- tioné-Aussdusses, sämmtliche Mitglieder des Königl. Staateratls nebst dein Staais -Sccretair Skogman zur Verantwortung vor das Reichs-Berici;t zu berufen.

Dem hiestgen Dagblad zufolge, dürfte die proponirte aué- lattdiscoe Auleihe, aller Schwierigkeiten ungeachtet, die sich da- gegen erhoben, dennoch zu Stande kommen.

Jn dem zu Christiania erscheinenden Morgenblad wird l'ehauptet, daß Norwegen durch den zunchmenden Ertrag des Kongsbergschen Silber: Bergwerkes und der See-Zölle sehr bald in den Stand gesc6t werden dürfte, nicht bloß seine gej/ammte Staats¿-Schuld einzuldsen, sondern auch die je6t bestehende Grund-

Der Bauernstand des Reichstages Fat sich gegen Beibe- | bi Cv

Steuer ganz agufzuhebez. Andere Blätter scheinen jedoch diese ? lociren.

| zen 146 Paare, darunter 33 Wittwer und 20 Wittwen. In

Akte und Kraft der ihr durch das provisorische Preß-Geseß vom 20. September 1819, §. 6, erthei!ten Befugniß beschlossen wor-

eben bezeihneten Art enthalten werden, unterdrückt werden fol- lin, Zur Nachachiung, insbesondere für Eigenthümer und Redaktoren von Zeitungen, wird solches hierdurch öffentlich be- kannt gemacht. Dresden, den 6. Dez. 1834. Ministerium des Innern. v. Carlow.

rier hier angekommen mit der Antwort auf die Mittheilung, } welche die Sendung des Herrn von Bayard an Se. Hoheit den

nehmen nah sind alle Schwierigkeiten gehoben, welche der ehe- , lichen Verbindung zwischen Sr. Hoheit und der Königin von { Portugal noch im Wege standen; die Vermählung ward am

Die Céntral- Section der zweiten Kammer hat heute mit / 1. Dezember in Lissabon durch Procuration vollzogen, und der dem Finanz-Minister eine Konferenz gehabt, worin das Gese | Prinz wird demnächst von hier abreisen, um dort als Getmnahl úber die Grundsteuer verhandelt wurde. Am Mittwoch w.rden /, der Königin und als Mitregent von Portugal aufzutreten. E

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Das Departement für den Watcrstaat (Kanal- und Fuß: ; Bevollmächtigten is hier ganz nah dem Wunsche der Ordnungs- :

Einwohner hat über falsche und kran?hast überspannte Ansichten einen ehrenvoilen Sieg errungen. Hier, auf dem Schauplaß | g M E hi Fef t j des fostspicligen politischen Draima’s, tvelches ziveimal mit so f rberlichen Falls das Land zwischen dieser Festung und Her- j groß-m Aufwand von Maschinerien, Decorationen und Decla-

f mationen begonnen, aber niht ausgespielt wurde, mußte man den Wert des Stücks und seiner Acteurs am besten würdigen E lernen. Da die Urwahl als die Mutter der beiden folgenden : Q ° | Wahlen zu betrachten ist, so fann man dem End- Resultat mit ZUocriccht enkaegetisehen und der Hofsnung Raum geben, dag A Se Beispiel der Residenz nicht ohne Nachahmung blci- ci werde,

funde zu Mainz haben sich vereinigt, eine Gesellschaft zu grün- den, deren Hauptzivect seyn soil, durch Sammlung und ge: ordnete Aufbewa : N ders aber des Rheinischen Vaterlandes, sowie durch periodische

j voti H:ssen haven dicjeite unter obiger Benennung bestätige und , daé Protettorat derselben übernommen.

stimmtheit versichert, werden Se, Maj. der Kaiser in künftiger Woche wicder Audienzen ertheilen.

nach Mailand abgereist. einige Wochen hier verweilen.

| Hofe hat diescr Tage Sr. Majestät dem Kaiser die Kreditive üderreiht, wvodurch er von seinem Könige als bevolimächtigier Minister Englands während der Abwesenheit des Botschafters Sv Fr. Lamb beglaubigt wird.

N Gesandten an unserem Hofe, Grafen von Pra-

ormo, von seinem Souverain das Portefeuille des Finanz-Mi- j e

nisteriums Übertragen worde il A Ga l L, muß, wenn es auch eine vorübergehende i, schon darum in bic g l, und derjelbe sonach nicht hier- en, weil alle Leistungen derselben Beweise ih-

auch zugleich Beweise der qui?

Bühne belehrt u!

l ühmlih anerkannt werde, dai

ivie so manche andere junge i

hrer Organisation hinausge

diese Schranken gestatten

chrauten doch ein Etwas verräth, das si

her zurückkehren wird.

1444

S goltelling für eine gewissermaßen poetische Uebertreibung zu alten.

Danemarl

Kopenhagen, 13. Dez. Am Donnerstag, den 8ten d. M., fand die feierliche Beisezung der sterblichen Hülle des Prinzen Friedrich Wilhelm Karl Ludwig von Hessen-Philipysthal-Barch- feld in der Kdnig. Kapelle der St. Petri - Kirche statt, Dem Vernehmen nach find der Geheime Staats-Minister Mösting, so wie der Cfats-Rath und General-Fiscal Treschow von Sr. Maj. dem Könige beauftragt 10orden, als Commissaire den Nachlaß des oet'itorbenen Prinzen zu behandeln.

Hier scheint man zu glauben, daß die Einberufung der et- sten Stände-Versammlung zum nächsten März stattfinden werde. Sowohl in Roeskilde als in Wiburg sind die zu den Stände- Versammiungen bestimmten Lokale vollständig eingerichtet, ja es sollen schon Logis für eine große Anzahl von Abgeordneten da- selbst bestellt seyn.

Unter 3. Dez. hat C. F. Bansmann aus Heepen bei Bie- lefeldt die Bewilligung auf ein Jahr erhalten, seine Kunst, das Stammeln zu heilen, bei einem Jeden, der in Dänemark seine Hülfe sucht, anwenden zu dürfen.

Deut Gand

Rostock, 8. Dez. Jn dem jest beendigten Kirchenjahre vom 1sten Advent 1833 bis dahin 1834 sind in Nostock und den Vorstädten geboren 302 Knaben und 287 Mädchen, zusam- men also 5839, worunter 78 uneheliche Geburten. Gestorben sind dagegen 292 männlichen und 251 weiblihen Geschlechts, in Summa 543. Es sind also in dem genannten Zeitraum 46 Individuen mehr geboren, als gestorben. Kopulirt sind im Gan-

dem vorhergehenden Kircherjahre waren hiecseibst im Ganzen geboren 545 und dagegen gestorben 381. An den Blattern starben 8 Personen. Auch diesen Augenblick grassiren dieselben hier wieder sehr stark, so daß in einem Hause sogar schon 5 Personen an denselben krank darnieder liegen.

ae 10 D C Dur der Prinz Alexander von Solms-Braunfels ist von Berlin hier eingetroffen. __ Dresden, 15. Dez. Die Leipziger Zeitung enthält folgende Bekanntmachung : „Nachdem die Bundes-Versammlung in Erwägung gezogen hac, daß durch die in den Zeitungen er- scheinenden* außeramtiihen Nachrichten über Verhaftungen und Untersuchungen, welche sich auf hochverrätherische Komplotte in Deutschland beziehen, der Gang dieser Untersuchungen gehemmt und das Resultat derselben gefährdet wird, und daß daher die der Bundes-Versammlung obliegende Fürsorge für die Erhaltung der inneren Sicherheit Deutschlands die Ergreifung von Mafß- regeln zur Beseitigung dieses Nachtheils erfordert, so ist von derselben auf den Grund des Artikels 28 der Wiener Schlufß-

den: daß diejenigen Zeitungen, welche künftig Nachrichten der

München, 14. Dez. Es is gestern von Lissabon ein Cou-

Prinzen August von Leuchtenberg veranlaßt hatte. Dem Ver-

Darn ade 10 D Q De ZPahl der

reunde ausgefallen. Der gesunde, rehtlihe Sinn der hiesigen |

Mainz, 19. Dez. Mehrere Freunde der Natur- und Heil:

)rung ven Natuar- Produkten jeder Art, be(on-

De erve Weren, ls O0), (Se), Zig) Wie man mit Be& Se. K. K. Hoheit der Erzherzog Rainer mit Familie ist Se. Hönigl. Hoheit der Kronprinz von Baiern wird noch

Der erste Secretair der Englischen Botschaft am hiesizen

Aus Turin erfährt man, daß dem biéherigen Königlich

erhalten haben, sih zurückzuziehen und diesseits Konieh zu dis- | anmuthige Persönlich

worfen.

billigt.

fandt, die

Gebäude,

Blättern gedacht werd l i 4 x j 5 1. : Bricfe aus Konstantinopel vom 25. v. Mts. melden, S O e tas sich die Verhältnisse zivischen der Pforre und Nehmed Ali | leitet worden if. auf’'s Günstigste gestaltet haben. Der Sultan soll si entschlos- | Dlle. Bauer nicht, sen haben, auf den rúcksändigen Tribut Verzicht zu leisten, wo- | Über die Schranken i durch Mehmed Als am hd4sten gespannte Erwartung befrie- | U Hdherem, als es degt worden sey. Die Armee in Caramanien soll bereits Ordre n r T ; j hierzu verführen könnte; der thörichten Schmeicheleleti, deicit eine #0

Es fann Úbrigens in

Dein 11 Del

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Burg, Quedlinburg, Aj dauerud lebhaft betrieben; es Tuch gemacht und der Haudel damit isx lebhaft Hilfe eines von dem verstorbenen Domßerrn von Ampach in Nan burg zur Anschaffung von Straßen-Laternen auszesebten Lecu ist nunmehr die ganze Domwsfreiheit daselbs tit ausreicheid Beleuchtung verschen worden. Die Schulden der Suhl Delibsch sollen jeßt auf den Zinsfuß von Z pCt. Herabalkl werden, und es isi bereits ein Kapital von 2900 Rihlr. wud sem Zinsfuße erborgt worden. Am l1áten v. M. Gräfenhaynchen das mit cinem Aufwande vo2 80) Relul parirte Scul- Gebäude fr Knaben cin Gelegenheit die betvirkt. ‘/

__ Am 12ten d. M. betraf den Lohn - und Frachtfußr Christian Heinze aus Spremberg in der Niederl wöhnliche Unglück, daß ein ißm ange wagen auf der Chaussee von Königsh! in Brand gerieth, und vaß die aat Flammen vernichtet wurde. 140 Stück Tuch, jene Schaden nach Courant.

Schweiz.

Herr Kosthofer hat einen neuen über die auswärtigen Verhältnisse vor den und ín der gestrigen Sißung wurde derselbe {on be Dieser neue Antrag war, wie zu erwarten, i der frühere, und ging im Wesentlichen ei dem Regierungsrathe bestimmte, freilich schr radikale tionen für fein Verhalten gegenüber den fremden ertho! sen. (

großen Rath g

temorandum ,

Aae Der Königliche Hof hat Trauer auf 14 Tage fúr Jhre Königliche Hoheit von ‘Portugal, María Francesca d’Ássist, Gemahlin des Carlos, angelegt. Mae 5 De

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So wird denn das Köniotkum fahren, die National- Unabhängigkeit zu besen, é die Bürgschaft, die Hut und die treue Verbindete seyn wird,“

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riger zweispänniger Fi ‘idé nach Dresden p ze Ladung desselben i

J bestand vorz und beträgt der dem Heinze ba amtlichen Ermittelungen 3699

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Die Zeitungs-Abonnenten werden benachricl Londoner Tages- und Wochenblätter vom ! im Allgemeinen eine Preis - Ermäßigung ein jedoch zur Zeit nur für die über Hamburg zi lischen Zeitungen bekannt und auf diesem W tend tit. _Bei Bestellungen auf diese Blätter wird daßer von geda ter Zeit an von den Post-Anstalten diciseits der Wes-r die V schreibung stets Über Hamburg geschehen, insofern nichr ausdrüd lich ein anderes verlangt wird, in welchem Falle die © ken verbunden sind, die noch nicht bekannten DBezugswegen sich gefallen u lassen. Von den Preisen, wi nb men, sind nach allen Richtungen der Nionarä zur Einsicht bereit liegen. Berliner J1 nen jolche aus der Zeitungs- Ausgab unentgeltlich verabreiht erhalten. | jenseits dev Wester mssen die

auf welhem Wege sie die wünschen. An vielen Orten in den dasî die gedachtin Blätter über Aachen Und Ostende und esp. Über Emraerich und Acnheuün schtieller zu beziehen seyn, als liber Hain burg; an andern wird der Unterschied in U6schr Hl (ligkeit des Bezugs unbedeutend und an may Hamburg entscheidend seyn, Die zu berücksichtigen haben, d merich wahrscheinlich höher zu stehe Hamburz. : Berlin, den 22. Dezember 1834.

Zeitungs- Comtoir.

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: Interessenten i as die Preise úber Aachen und ( tommen iverdn, als

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-ShNstrue tein Mädten Kasihofer konnte aber nur schr wenige Stimme si) ewinnen, und sein Anirag wurde mit großer Damit hat nun aber auch der große Seiten . des Regierungsrarhs erlassene Me übrigens bei den Verhandlungen zugleich zur Sprache fg; Man fann also nun sagen, daß s\i{ch Bern das System von Zürich auLegesprochen hat, noch vor nicht langer Zeit bitter tadelte. ist dabei, daß sich Zürich von seiner Ansicht úber Lage und Stellung der Schweiz, Bern hingegen Furche und dem Einflusse des Französischen Gesandten men ließ.

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el, 5. Vel uns ist in diesem Augenbli y schönste Frühlings - Witterung und die ältesten L keines so milden und angenehmen Spät-Herbstes zu erinn De Río Janeiro, 19. September. Jahrestage der Unabhängigkeits-Erklärung des Reichs, hi Französische Gesandte, Graf Alexis von St. Prie, turze Anrede an den jungen Kaiser Dom Pedro li: Die Jahresfeier, welche uns um Ew. Kaiserliche Ia sammelt, ist um so glorreicher, als die Unabhängigk-it die Erhaltung der Monarchie zur Grundiage hat. i einigung des edelsten Gesuhis und des Heilsamsten Prinzips j reicht der Brasilianischen Nation zur Ehre. fahrung den Vorzug gegeben vor den Utopien, nunfe vor dem Beispiel.

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Berlin, 21. Dez. Aus der Provinz Sachsen gehen fh gende Nachrichten ein: „Die Tuch: Fabrication in deu Std etéleben und Salzwedel ivird fat

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chauspielers » U evtl ghar, Y A 2 icht, der zugleih der Marftplaß für allerlei Kauf, Lusî Máßtagang iss. Auch die vollwichtigsten Stimmen haben seit P, als die Deutsche Bühne besteht, diesem Frrthume nicht Lessing sagt in einein vertraulichen Brief an Gebler arofen Schausptelerin , die damals eben anfing, an Reife ¿1 gewinnen, was ste an Jugendblüthe verlor: „Fch habe NAetrice gefunden, die das, was fte zu sagen hat, mehr und es mehr empfinden läßt, daß sie es versteht. Wo E Vollkommenheit, die ih für die hdchste eines uspielers halte, cin wentg mehr Jugend und Schönheit,

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arf gezogen werden, daß nicht so manches in den einzelnen . finden sollte, was dem Naturell des ausübenden Künstlers oder weniger sh cinverstan i gauptsac é. fenden Int

zusagt; Über dergleichen geht die ehrliche, mit dene Kritif gern hinweg und hält sih t:ux an

Schon, daß Dlle. Bauer nach einem sehr ver- ll wieder zur Kunst zurückgekehrt ist, beweiset eine Liebe für die Kunst, und so wahr es auch seyn niíag, und Liebe zur Sache gern für Talent dazu nimmt, in jedem einzelnen Fall es sih bald ausweisen, ob die auf einem haltharen Grunde ruht oder nicht. Dies eben was unseres Erachtens Dle. Bauer durch ihre gafstli-

erwiesen und solchergestalt ihren Naturberuf

¿alaubigt hat. Weniger kommt es dann darauf an, in detr einzelnen Aufgaben immer das rechte und eben ge- Dae O E On in alle Un 16Der Stimmung des Künstlers von Gewicht und giebt was günstige Stimmung heifit, scinen Pr9- einen unnachaßmbaren Reiz, #0 muß in der leben- den Zuständen und Dispositionen des Körpers \o pielkun|, diese Stimmung noch weit mehr Der aller\scchädlichste Frrthum für die Kunsi aber if der, leider! unvertilgbarste, wenigstens o

als die Ausübung der Schauspielfunst an einem

Anstand, ein wenig mehr von dem elenden

man Aix der großen Welt nennt, vorziehen kann, 7 sicherlich in der Empfindung des Wahren noch sehr

Aher Lessings Wort vor 60 Fahren hat eben o ¡tet, als Göthe’s aus der Erfahrung eines so geist- wirksamen Daseyns in mehr als sechzigiähriger lite- T'hôtigkeit und bewußter Anschauung geschdpftes: „Es

E e eine Gan des Deli daß man Männer und Weiber nicht jung ge-

Könnten wir doch zur einer Zeit, wo wir von den n Bühnen so viel Schlechtes auf die unsern üÜbertra- zre Tugenden nachahmen. Fn Frankreich fragt Niemand 1 Alter der Künsiler, sondern nur nach ihrer Kunsi: Wie *Lünglinge gefunden werden, die {on Künsiler sind? ensten Bemühungen aber des Schanspielers lassen ihre n Antliß zurúck, und wenn er fich auch vburch Spiel ht es do nicht spielen d.// Referent schaltet diese Autorität würdigsten Stimmen, wenn gegenwär= utoritát noch etwas gelten solite, nicht ohne Absicht ein: denn

lieblichen Dlle. Bauer hat man schon die zehn

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aft mit ihre vorgezählt. Referent, der solche Jugend- ¿(b abgebüßt, aber darum nicht das Vergnügen an der Kunst eingebüßt hat, jedoch, leider! schon oftmals an q daß sie es eingebüßt haben, mag immerhin auch ute noch nicht ganz frei von den, zu der erforderlichen Kunst- chen nit gehörigen, aber gefälltgen Eindrücten seyn;

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im ernsten Streben nach Freiheit des Kunî- Urtheils muß h befennen, daß Dle. Bauer durch Naturell und Bildung ein binschensrwoerthes Glied einer jeden guten Bühne seyn muß. Fn ky „„Zabriele‘/ und dem „Käthchen von Heilbronn// hat sie etwas drefliches, ganz ihrem Naturell Gemäßes geleistet; auch thre „Mar- Ffland’s „„Hagestolzen// verdient darum einer ausge- ähnung, weil ste niemals in Gemeinheit und noch die hergebrachte Theater-Naivetät versank. Fhre „Donna war freilich nicht das, was sie von Rechtswegen seyn soll, die Diang des Dichters, nicht die hohe fürstliche Dame, deren Stol; und Leidenschaft aus einer echt Spanischen Wurzel stammt, her aieichwohl muß man es lobend anerkennen, daß sle die Auf- 1e ibrer Fndividualität ohne Zwang anzuschmiegen und, dieser nalität gemäß, sich der ihrem ganzen Geschlecht in allen inder gemeinsamen Wassen gegen das Männergeschleht gewandt 1thig zu bedicnen wußte. Ueberhaupt kann man zwar nit nalen, daß ihre Rollen alle mit einander eine gewisse Aehnlichkeit

die manche scharf urtheilende Leute einfdôrmig nennen; der es mag ihr das Beispiel des Malers Albano zu statten kom- essen Engel und Liebesgötter sich alle ähnlich sehen, aber alle

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des notes historiques. B04 S

Friedsich der Große, dessen Andenken und Wirkung eine Reibe Welt-Ereignisse, die sich zu thm fremdartig stellten, sir uns einigermaßen zurückgetreten schien, lebt aufs neue unter Uns auf, in jeiner alten Grdße und Herrlichkeit, und nicht nur bei Uns, sondern gleichzeitig im Auslande. Fi Frankreich, dem mit i) sed so viel beschäftigten Frankreich, erschten vor wenig Jahren line neue Lebensheschreibung des großen Königs; gleiches ereignete in Œ Bei uns halte die Geschichte des stebenjähris- bearbeitet von den Offizieren des Gencralstabes, auf die Sreignisse jener Zeit geworfen, w0o- des Königs nur stets gewinncn mußte. Das ë gver, worin alle Seiten Friedrichs zusammengefaßt. wer- Professor Preuß, der zuerit ein vollständiges Bild Pr Lebens und der Regierung des Königs gegeben, und die wahre VUtdigung desselben zuer| möglich gemacht hat. Thei erfes, das er mit inuthigem Eifer und langiähri- Pim Fieiße, mit sorgfältiger Sachkunde und freisinniger Redlichkeit, j) man kann fagen , mit Selbstverleugnung, in patrtotischem Sinn idgearbeitet hat, erschien wie eine Wünschelruthe, welche plò lich n alle verborzenen Schäße der Erinnerung und der Denkmale an- lug, überall das Bild Friedvichs belebte, und für sein Andenken de Thâti Dies Buch hat unleugbar, nicht nur für Picorichs Namen, sondern auch für Friedrihs Staat und Land, U Prußen, ia für die Monarchie überhaupt, neuen Eifer und Anhang Deo ben, Bloßem Zufall ist diese gleichzeitige Wiederbelebung nicht p umessen, fie sleht in dem Gange der allgemeinen Entwickelung, pi der Reife des Gegenstandes, in den Bed © Feitalters begründet.

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Literarishe Nachrichten. | Friedrichs des Zweiten Anti-Machiavel, nah einer Original - Handschrift herausgegeben. Hamburg, 1834. Bei Friedrich Perthes. 8.

Machiavel ou examen du Prince de Machiavel. Corrigé pour la plus grande partie d’après le mannuscrit origciual de Frédéric I. Avec une introduction el Hambourg, chez Frédéric Per-

t hat) fand im Besiße seiner Familie die merkwürdige Hand-

Der erste Theil

Urfnissen und Aussichten i | In den Kreis der neuerwachten ldblichen lligleiten gehdrt auch die aufmerksamere Sorgfalt für die Schrif- ei des Köntgs, welche nur allzulange literarisch verwahrlost wer- E, und deren volliändige, hergestellte, ergänzte und gereintigte Mmmlung den Wünschen der Vateriandsfreunde nicht vorenthalten ven wird! Allerdings wird ein solches Unternehmen nicht ohne Hülfe der Staats-Behdrde geschehen können. Einstweilen gber bietet sich hier zu einem solchen, jedem Preu- P, und jedem Geschichtsfreunde wünschenswerthen dentlichen Eh- male ein wichtiger Beitraç, aus Privat - Mitteln dar. Herr Dr. itleb Friedländer (derselbe junge Gelehrte, dem Hr. Prof. Droy- treffliches (Geschichtbuch Über Alexander den Großen zu-

1445

chrift eines der frühsten schriftstellerischen Versuche Friedrichs, der Prü- fung und Widerlegung desberühmten Buches von Machiavelli, genannt vom Fürsten. Friedrich hatte diese Schrift bekanntlich noch als Kronprin entworfen und an Voltaire gesandt, der ste in Holland zum Dru beförderte. Man wußte, daß Voltaire sich der ihm ertheilten Be- fugniß, an dem Buche zu feilen, wegzuschneiden, allenfalls auch hinzuzuthun, reichlich bedient hatte. Der König selbsi, der während des Druckes der Schrift auf den Thron gestiegen war erklärt in einem Briefe an Voltaire, daß er in dem Gedruckten seine eigene Arheit nicht mehr wiederfinde; doch ließ er den von Voltaire Über- arbeiteten Text in der Folge gelten, und die Berliner Zeitungen durften das Buch lobend anzeigen. Fúr uns aber besteht freilich ein hdheres Fntereïe, des Königs ursprüngliche Arbeit vor Augen zu haben. Denn was ein solcher Mann eigenthümlich will und ausübt, sey auc der Gegenstand nicht gerade der wichtigste, kann für seine durch Liebe und Bewunderung ihm angehörigen Freunde und folche wird Friedrich wohl unter allen gebildeten Völkern bis ans Ende aller Zeitett haben niemals gleichgültig werden, darf vielmehr allgemein für wissenswerth und belehrend gelten. Hier aber ist nichts Geringfügiges der Gegenstand unserer Nachfrage, es betrifft die geistige Form, worin .ein großer König hinsichtlich seines Berufes als Volks- und Staatsführer seine wahren Ueberzeugungen niedergelegt hat, an deren freiem Ausdrucke fich seine spätere Handlungsweise messen läßt, wo dann leicht zu scheiden seyn mag, was dem ungehemmten Geisiesfluge und was dem bedingenden Drange der Welt zugerechnet werden müsse. Ein Theil dieser ursprünglichen Arbeit leider nicht das Ganze, aber doch ein beträchtlicher, weit der größte Theil tritt nun wirklich aus langer Verborgenheit an das Licht. Die Handschrift war in guter Hand bewahrt, sie kam in die beste zur Herausgabe. Mit gründli- cher Sorgfalt, mie wir solche von dem Veutschen Gelehrten slets erwarten dürfen, in klarer, bündiger Sprache, giebt Hv. De Friedländer uns fritishe Nachricht von der Schrift des Königs, thren Schickjalen , ihren Ausgahen ; sodann handelt er von der ihm überfkommenen, vorher noch nie benußten Handschrift , ihrer Herkunft und Beschaffenheit; wodurch denn der forrekte Wiederabdruck des ganzen Textes gehdrig eingeleitet is. Das bisher im Druck schon bekannt Gewesene ist beibehalten , #9- fern nicht die Handschrifk eine ältere Abweichung darbietet: diese aber is jedesmal, so wie alle größeren und Éleineren Zusäße, V e ais thr hergestellt worden, durch besonderen Druck ausge- zeichnet. ; S Bei der vergleichenden Uebersicht, roelche sich nun sehr leicht gewinnen läßt, findet sich die Bemerkung des Königs freilich sehr begründet, daß in dieser Gestalt das Buch ihm kaum noch das seine dúnke. Fn der That hat Voltaire niht nur die Schreibart- im Einzelnen an hundert Stellen nachgebessert, sondern auch ebenso oft ganze Säße und Ausführungen geradezu getilgt oder ins Kurze ge- zogen. Wir können deshalb aber noch nicht in den Tadel einstimmen, zu welchem sowohl unser Herausgeber, als bei gleichem Anlasse Herr Prof. Preuß, gegen Voltaire uns allzu geneigt scheinen! Jn seinem Verfahren erkennen wir weder Dreistigkeit noch Anmaßung, denn Friedrich hatte ihn ersucht und ermächtigt, dem Buche vor dem Ab- drucke jede kritishe RNachhülfe zu ertheilen, die ihm zweckmäßig dúnfte. Was er aber in dieser Art ausgeübt, mag es auch noch so viel seyn, und selbsi dem Könige cinen Augenblick allzu viel ge- dunfkt haben, müssen wir für den damaligen Zweck im Ganzen gutheißen und als dankenswerth achten, ja die außerordentliche Ge- wandtheit und den sichern Taft, durch welche er in seinen eigenen Schriften unübertroffen dasteht, auch hier bewundern! Damals kam es darauf an, diesem merkwürdigen Buche, dessen Ursprung nicht ein- gestanden werden sollte, dem aber die doch eigentlich Deutsche und noch dazu prinzliche Feder gar manche Rauhigkeit gelassen hatte, eine literarisch glatte und minder auffällige Gestalt zu geben. Dies hat Voltaire sehr glücklich ausgeführt, und das Ganze, gereinigt von Sprach-Widrigkeiten wie von Unfertigkeiten des Ausdrucks und der Behandlung, lesbar in die Welt geschickt. Wir dürfen uns über die Wiedererlangung und Veröffentlichung des ursprünglichen Ent- wurfes freuen weil wir ein ganz anderes Fnteresse bei der Sache haben; allein von Voltaire unsern Gesichtspunkt zu fordern, den auch weder Friedrich noch die Lesewelt damals hahen konnte, wäre sehr ungerecht. y : - Unser Herausgeber verweilt, wie es der Gegenstand erheischt,

oder abfallen.

Qo

den Herrschers geblicben ift!

der Handschrift ist eine schäßbagre Zugabe,

S C E R TE R E B E E

Meteorologische Beobachtung.

1834. Morgens | Nachmitt. | Abends Nach einmaliger 20, Derr 6 Loy. 2 or. 10 Uhr. Beobachtung.

Luftdruck. . [338,5 3" Par. (338, 8 3 Par./337,9 6 ‘Par [Quellwärme 8,3 ® R. 2 s L 1,1 °N.|— 0,7 2R.

Lhauvunkt S D o R L 2,0 °R.|— 2/20R V A Dunsisättg.| 82 pCt. 76 pCt. §8 pCt. Bodenwärme 2,9 ® R.

sente, lokaler Gelegen Hierauf: Das Königreich der Weiber, Burleske mit Gesang in 2 Akten, von Friedr. Genée.

nische Gesandte die

auch bei dem wesentlichen Mißversiande, in welchem sowohl der große König als Voltaire hinsichtlich der Beurtheilung des Machia- velli mit dem größten Theile ihrer Zeitgenossen befangen waren. Sie hatten keine Ahnung, daß das Buch vom Fürsten, welches ih- nen eine Unterweisung in shändlichen Grundsäßen und im verderb- lichsten Sinne abgefaßt schien, jemals eine mildere Ansicht zu las- sen, und daß sein Urheber als ein edlex und freigesinnter Mann elten könnte. Es ist das Verdienst der Deutschen Geschichtsfor= cher, daß Machiavelli jeßt allgemein in günstigerem Lichte betrach- tet wird. Sie haben den Versuch, ihn zu rechtfertigen, vielfältig unternommen, zum Theil freilih in ganz widersprehender Weise; dennoch hat, nicht sowohl Machiavelli, dessen Leben und Charakter jeßt ofen genug daliegen , um Niemanden mehr als ein movalisches Ungeheuer erscheinen zu können, wohl aber das Buch vom Fürsten, ungeachtet aller scharfsinnigen Erklärungen, geschichtlichen Aufschlüsse und geistigen Vermittelungen, immer noch etwas Räthselhaftes, was am Ende der gelehrten und sinnreichen Untersuchungen, aus welchen seine Unschuld hervorgehen soll, unaufgelds| übrig bleibt. Auch wir sind der Meinung, daß das frühere unbedingte Verdammungs-U theil gegen das wunderliche Buch nicht bestehen kdnne, und daß eine be- sch wichtigende Auslegung für dasselbe zu ftnden scyn müsse. Allein wir glauben, daß das eigentliche Wort, durch welches jeder Zweifel gehoben und eine klare Einsicht begründet wäre, noch nicht gespro- chen ist. Auch der Folgezeit nach wird das Buch, so scheint es, im- mer wieder als Râthsel auftauchen und versinken, je nachdem die Versuche, sich sciner zu demächtigen, dem Gelingen näher treten

Reben diesem Rätbselhaften des Sinnes und Zweckes wird dann auch mit vielen Säßen des Buches, man mag se nun als Aus- sprüche des Thatsächlichen oder als wirtliche Lehren und Ernah- nurgen betrachten, immerfort cin tiefer Abscheu sich verknüpfen, zu: welchem , ofen oder geheim, das menschliche Gefühl sich iedes= mal erregt findet, wenn das Gedeihen der Staaten wie der Einzel- nen, anstatt auf Len Grundlagen der Gerechtigkeit und der Wahr- heit, auf denen des Verbrechens und der Lüge sh erheben soll. Und wir werden immer den Fürsten preisen und segnen, der solche scheinbare Lehren zu widerlegen in früher Jugend die Feder ergrif, und auf dem Thron sein langes Leben hindurch das Vorbild eines flugen , tapfern, die Menschheit ehrenden und sein Volk beglüccken-

Wir haben Herrn D. Friedländer für die wohlzeitige Darbie- tung dieses nun authentischen Zeugnisses von Friedrichs frúhster Denkart aufrichtig zu danken, und bemerken nux noch, daß auch der chrenwerthe Herr Verleger das kleine Buch trefflich aus- gestattet hat. Druck und Papter sind vorzüglich, und das N

—— Dr "ev ———_—_—_—_————-

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Mette Dee heiter. neblig. Hi : Wind... NW., RW. | W Ausdünst. 0,030 Rh. Wolkenzug | NW. | Îtiederschlag 0

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 16. Dezember. Niederl. wirkl. Scbuld 54, 58 do. 100. Ausg. Sebuld 1%

Kanz-Bill. 233. 445 Amort. 922. 348 752. Russ. 984. Oesterr 984. Preuss. Präm.-Scheine 108. do. 48 Anl, —, Span. 58 437 328 273.

Antwerpen, 15. Dezember. Span. 58 42%, 35 —. Guebhard 425. Zins], 148. Cortes 39 Hamburg, 19. Dezember. Poln, 1367. Engl. Russ. 1023 Wien, 16. Dezember

57 Met. 9985, 42 916, Bank - Actien —, Neue Anleihe v. 1834 557. Königliche Schauspiele.

2. Œt

Montag, 22. Dez. Im Schauspielhause: Dec Bräutigam

aus Mexiko, Lustspiel in 5 Abth., von H. Clauren. (Dle. C. Bauer : Suschen, als Gastrolle.)

Dienstag, 23. Dez. Jm Opernhause: Die Zerstreuten,

Posse in 1 Akt, von Koßebue. Hierauf: Der Gott und die Bajadere, Oper mit Ballets und Pantomime in 2 Abth. Muosik von Auber.

Im Schauspielhause: Soectacle demandé: 1) La éeconde

représentalion de: La Lectrice, drame-vaudeville nouveau en 2 actes, par Mr. Bayard. 2) L’enfant trouvé, comédie en 3 actes, par MM. Picard et Mazères.

Mittwoch, 24. Kein Schauspiel.

Königstädtisches Theater. Montag, 22. Dez. Joseph in Aegypten, Oper in 3 Akten.

Musik von Mehul.

Wegen Heiserkeit der Dlle. Hähnel kann die Oper „Der

neue Figaro‘‘, heute nicht gegeben werden.

Dienstag, 23. Dez. Zum erstenmale: Die Weihnachts-Prä- deits, Scherz in 1 Aft, von L Angely.

Meueste Marie.

Paris, 15. Dez. Gestern Mittag hatte der Königl. Dä-

Ehre, dem Könige in einer Privat-Audienz das Notifications- Schreiben seines Souverains wegen des Ab- lebens des Prinzen Friedrih Wilhelm Karl Ludwig von Hesen- Philippsthal-Barchfeld, Gemahls der Prinzessin Juliane Sophie von Dänemark, zu überreichen. Der König legt wegen dieses Todesfalls heute eine fünftägige Trauer an. Jn einsr zweiten Audienz, die Se. Majestät darauf dem Großherzogl. Badischen Minister - Residenten ertheilte, überreichte dieser ein Schreiben, wodurch Se. Königl. Hoheit der Großherzog von Baden die Entbindung seiner Gemahlin von einer Prinzessin notifizirt. Die heutige Sißung der Deputirten-Kammer dauerte nur 12 Stunden. Zuerst entwickelte Herr Anisson-Duper- ron seinen Geseßes - Vorschlag in Bezug auf die Urbarmachung der Waldungen, den die Versammlung in Erwägung zu ziehen beschloß. Es erfolgte darauf die Abstimmung wegen der Wahl eines vierten Vice-Präsidenten. Der Namens-Aufruf ergab 311 anwesende Deputirte. Von diesen erhielt Herr Passy die mei- sten, námlich 270 Stimmen, so daß derselbe aufs neue zunr Vice - Präsidenten gewählt worden ist. Die übrigen 41 Stim- men zersplitterten sich. Für den folgenden Tag war eine Mit- theilung der Regierung angesagt.

Durch eine Verordnung vom l1áten d. M. hat der Köníg von den ihm vorgeschlagenen 10 Kandidaten den Grafen von Montalivet zum Commandeur der Kavallerie-Legion der Pariser National- Garde an die Stelle des unlängst verstorbenen Gene- ral-Lieutenants Grafen von Laferrière ernannt.

Der Deputirte Herr Sauzet ist statt des verstorbenen Herrn Dugas-Montbel zum Mitgliede der Kommission ernangt worden, die sich mit der Vertheilung der für die Opfer der lebten Un- ruhen eingegangenen milden Beiträge beschäftigen soll.

Privat-Briefe aus Madrid vom bten melden, daß die ver- wittwete Königin täglich und spätestens bis zum 10ten aus dem

ardo in der Hauptstadt zurückerwartet werde. Der neue Krieas- Minister Llauder war ain 6ten noch nicht dort esagetrossen. Da- gegen wax der zum Spanischen Gesandten in London ernannte General Alava am Î5ten nach seinem Bestimmungsorts abgegan gen. Man glaubte, daß er über Paris reisen würde,

Von dem Kriegs-Schauplaßze in Spanien sind keine neueren Nachrichten eingegangen. ur so viel erfährt man, daß der * General Mina, der aus Pampelona auségeräckt war, angeblich um dem General Zumalacarreguy eine Schlacht anzubieten, am i0ten nach jener Stadt zurückgekehrt ist, nachdem seine Truppen einen: Geld - Transporte als Bedecküng gedient hatten. Man giebt diesen Transport auf 500,000 Fr. an. „Es thut uns leid es sagen zu müssen‘/, äußert der Messager des Chambres, „aber alle unsere Briefe aus Bayonne vom 10ten widerspre hen den vorgeblichen Erfolgen, welche die Truppen der Königiti in neuerer Zeit in Navarra errungen haben follceen. Mina hat, um eine Summe von +4 Million, die ihm von Bayonne aus zugesandt wurde, in Empfang zu nehmen, 3 seiner Divisionen (wenigstens 8000 Mann ) aufbieten müssen, um das Terrain zwischen Pampelona und den Alduden zu säubern. Dies cnr- spricht wahrlich nicht den Hoffnungen, die tan auf seinen blo ßen Namen gebaut hatte. Er soll auch so entmuthigtr nac Pampelona zurückgekehrt seyn, daß er geshworen, diesen Plat nicht eher wieder zu verlassen, als bis er eine Verstärkung von wenigstens 10,000 Mann erhalten hat. 260 Mann sind ihm abschläglich unterm Zten von Madrid aus zugeschickt wörden.

Heute schloß 5proc. Rente pr. compt, 106. 49. f cour 10G 50 GSULOC I COMPDI 70 00. fin cour 6 M, Sproc. Neap. pr. compt. 93. 25. fin cour. 93. 40. Jproc. Spa Rente 412. 3proc. do. 26. Cortes 381. Ausg. Span. Schul:

144. 21proc. Holländische 54. 75.

Frankfurt a V, 18 Dez, Desterv, Sproe, Metall. 1002. 1004. «áproc. 92 914. 25proc. 537 O 1ptoe. 23. 235 Bank-Actien 1542. 1540. Part.-Oblig. 1397. 1397. Loose zu 100 Gulden 2101. B. Preuß. Prâm.-Sch. 601. 604. do. 4pro Anl. 944. G. Holl. 5proc. Obl. von 1332 97x. 977x. Poin. Loose 682 681, 5proc. Span. Rente 42. 415. Zproc. do. perp, 252, 2514. E

Redacteur Cottel. Gedrudt bei A, W. Hayn.