1901 / 152 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

152.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und E A |

Rußland.

Ermächtigung der Kaiserlihen Eremitage, die für deren S nothwendigen Sammlungen, np strumente und anderen Gegenstände aus dem Auslande L und zollfrei zu beziehen. Auf Allerhöchsten Befehl

st der Kaiserlihen Eremitage das Recht eingeräumt worden, die für deren Abtheilungen nothwendigen Sammlungen, Instrumente, Bücher, S Gemälde, Zeichnungen und andere Gegenstände aus dem

uslande zensur- und zollfrei zu bezichen unter Beobachtung der bezüglich der g: solher Gegenstände im Artikel 1047 des Zoll- statuts (Geseßblatt Bd. V1 Ausgabe 1892) getroffenen Bestimmungen. (Gesez-Sammlung Nr. 47 vom 18. Mai 1901.)

Betheiligung der wichtigsten Länder am Außenhandel der Schweiz im-Jahre 1900. Sowohl in der Einfuhr nah der Schweiz, als au< in der Cet Ausfuhr nimmt Deutschland unter allen anderen andern die erste Stelle ein, Im Jahre 1900 ene sich die deutsche Einfuhr na< der Schweiz auf 3650 356 574 Franken oder 31 539% ber \si< auf 1111 109 700 Frauken belaufenden Gesammt- einfuhr gegen 342 683 799 Franken im vorhergehenden und 314 611 521 Brant im Jahre 1898, Die schweizerische I nah Deutsch- and erreihte im Jahre 1900 einen Werth von 201 573 146 Franken, d. i. 24,11% der 836 079 700 Franken betragenden Gesammtausfuhr gegen 198 580 847 Franken im vorhergehenden und 194013 144 ranken im Jahre 1898. :

Was die Delheiligüng an der Einfuhr der Schweiz im Jahre 1900 (und 1899) anbelangt, so folgt an zweiter See S mit 207 353 839 (213 932 969) Franken, dann Jtalien mit 162 008 596 191 344 301) Franken, Oesterreih-Ungarn mit 69 142 414 (76522040)

ranken, Großbritannien mit 62 306 499 (56 431 476) Franken, die ereinigten Staaten von Amerika mit 57 069 517 (61 836 614) Franken und Rußland mit 48 063 009 (57 122 349) Franken.

Von der s{weizeris<en Ausfuhr des Jahres 1900 (und 1899) entfiel nä<hst Deutshland der größte Theil E andten mit 175 504 695 (165 943 473) Franken; an dritter Stelle kam Frankreich mit 109 933 188 (96 287 581) Franken, sodann die Vereinigten Staaten von Amerika mit 95 744 629 (91 688 55) Franken, Oesterreih-Ungarn mit 45548 780 (45 495 740) Franken, Italien mit 44 180 289 (41 A Anen und A mit 26961152 (31660995) Franken. (Nach dem Schweizerischen Handelétamtsöblatt.)

Türkei. Zollfreiheit für landwirthschaftlihe Geräthe. Jm Bib war ein Kaiserliches Jrade, betreffend die einstweilige ollfreiheit von landwirthschaftlihen Geräthen, erlassen, das nunmehr am 2./15. Februar d J. auf weitere zehn Jahre verlängert worden ist. Gegenwärtig fallen folgende Geräthe unter diese Verordnung: E von Pflügen mit einfahen und mehrfahen Pflug- aren; t Mashinea zum Schnüren von Heubündeln; Wiesen-Mähmaschinen; L qute zum Stroh- und Kornähren-Binden (fahrbar, Räder); eite; Maschinen zum Wenden und Lro>nen von “Heublindeln (fahrbar); M inen zum Pressen von Heublindeln; Maschinen zum Streuen von Pferdedünger (fahrbar); Verschiedene ‘Arten von Eggen (fahrbar); Maschinen zum Harken (fa D

Dre ‘Minen Ae dur Dampf-, Hand- und Wasserkraft); Dresch-Maschinen (Betrieb durh Lokomobile); Dresch- Maschinen (Betrieb durh Göpelwerk);

Dampfpflüge; ( i j Laue und gezähnte Zylinder zum Zerkleinern von Dünger (fahrbar) ; fee Zenden „Muhagem“ zum Zerkleinern von Dünger ahrbar);

Eiserne Masa inen „Müvezi“ zum Bearbeiten des Bodens ;

Sâäe-Maschinen; Da : Ï

Sieb Maschinen zum MOIIA des Getreides (Betrieb dur Hand-, Pferde-, Dampf- oder Wasserkraft);

Sieb-Maschinen zum Reinigen des Samens (desgl.);

Maschinen zum Auskörnen von Mais (desgl.);

Maschinen zum Auskörnen von Neis (desgl.);

Maschinen zum Strohschneiden (bega); i;

Maschinen zum Zerkleinern von 2 ziehfutter und Neinigen durh Blasvorrichtung (desgl.); i B

Mit der Hand oder dur Göpel betriebene Maschinen zum Schneiden

Eis von Sten Uen Ä fiel

iserne Sensen m olzstiel;

Sogenannte beate Spri en zur Behandlung von Krank- heiten des Weines und der Getreidearten ;

Maschinen zum Scheiden von Milch und Nahm, „Zentrifuge“ (Be- trieb: Hand, Göpel, dfer oder Dampf);

Hölzerne und eiserne Butterfässer (desgl).

Erfahrungen mit amerikanishen Lokomotiven in England.

Die Midland Railway Company verwendet in ihrem Betriebe seit der zweiten Dillte des Jahres 1899 vierzig amerikanische Loko- motiven. Na Ne des Vorstehers der Lokomotivenabthei- lung und des Vorsitzenden der N haben diese Lokomotiven zwar eine zufriedenstellende Arbeitskraft entwickelt aber an Kohlen 20 bis 25 9/6, an Schmieröl 50 9/6 mehr ebraucht als unter gleichen Lst A ee ans ven und au< 60 9% mehr teparaturkosten verursacht als diefe.

Vie in Frage stehenden amerikanischen Lokomotiven sind 400 Pfd. Sterl. billiger als die englishen und“ wurden im Laufe weniger Monate geliefert, während Lokomotiven, die im Februar 1897 von der Gesellschaft in England bestellt waren, bis zum Februar 1900 no< nicht Es waren, hauptsächlih os der Arbeiterausstände.

Nach Ansicht des Vo1sißenden der“ Compagnie können die Amerikaner ebenso gute Lokomotiven bauen wie die Engländer, aber die verschiedene Verwendungs- und Behandlungsweise der Maschinen in beiden Ländern hat zu abweichenden Methoden bei ihrer Her-

lung geführt. Der Amerikaner holt die Lokomotive aus der

abrik und läßt sie ohne Unterbrehung fahren, bis sie unbrauchbar En ist, L er sie dur eine neue und ee erseßt. Jn ngland werden die Maschinen so gut als mögli gebaut, dann aber au sorgsam behandelt, zeitweilig außer Betrieb geseßt, gereinigt und untersuht, und es wird alles gethan, um sie möglichst lange zu er- une “Amerikanische Lokomotiven sind na< dem Urtheil der dland Railway Company für englishe Verhältnisse weniger geeignet als" einheimishe. (Nah The Journal of Commerce and mmoercial Bulletin.) ;

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Î “zum Deutschen Reichs-A

Zweite Beilage

Berlin, Sonnabend, den 29. Juni

Mexiko.

Küstenschiffahrt. Ueber die Küstenschiffahrt an den mexi- fanischen Küsten sind dur< Dekret des Präsidenten der Republik vom 23. März d. J. neue Bestimmungen erlassen worden. Hiernach werden die Zollämter in Veracruz, Tampico, Campeche, Progreso, Mazatlán, Guaymas, Acapulco und Todos Santos ermächtigt, innerhalb ihres Amtsbezirks den darum na<hsuchenden Fahrzeugen die Genehmigung zur Fahrt na<h bewohnten Punkten der Küste ju ertheilen, gegen Stellung einer von dem betreffenden Zollamt zu estimmenden Bürgschaft für genten, in die das Küstenfahrt Bde ahrzeug verfallen könnte. Einheimishe Produkte dürfen die mit der Senehmigung zur Küstenfahrt versehenen Fahrzeuge ohne jede Be- [n verfra<hten. An ausländishen Produkten und Waaren ürfen Schiffe von 50 Tons Gehalt und darunter nur so viel ver- laden, daß der dafür zu erlegende Zollbetrag 500 Pesos (1000 4) nicht übersteigt, Schiffe von mehr als 50 bis 100 Tons dürfen solche Waaren bis zu dem Zollbetrage von 800 Pesos, Schiffe von über 100 bis 150 Tons bis zu dem Zollbetrage von 1200 Pesos und Schiffe von mehr als 150 Tons bis zum Zollbetrage von 2000 Pesos

in der Küstenfahrt verladen.

Geschäftslage in Mexiko.

Die wirty[Gallicze Krisis, unter der Mexiko seit mehr als einem halben Jahre leidet, wird meistens auf die Ueberstürzung der Kapitalanlagen in industriellen Unternehmungen zurückgeführt, wobei ah der Meinung Ausdru> gegeben wird, daß diese ungünstige Lage alé eine vorübergehende M etrahten sei. Eine nähere Unterne dürfte Ines auf tieferliegende Ursachen dieses geschäftlichen Un- behagens stoßen, deren Beseitigung weder leicht ist, no< in nächster Zukunft erwartet werden kann. Die erste dieser Ursachen liegt in der engen Begrenzung der Konsumfähigkeit der mexikanishen Be- völkerung, von welcher mehr als zwei Drittel aus rein indianischen Nassen bestehen, welche der Zivilisation und den mit ihr entstehenden Bedürfnissen eine sprôde, {wer zu erweiternde Schranke entgegen- stellen. Das Uebel der Ueberproduktion is daher in Mexiko nicht eine vorübergehende Folge intensiver industrieller Thätigkeit, sondern eine nothwendige Wirkung der ethnischen Zusammen|epung der meri- kfanishen Bevölkerung. Da den kommerziellen und industriellen Kreisen die Mittel und Qualitäten fehlen, welche kultiviertere Na- tionen in den Stand seyen, für ihre Ueberproduktion Abhilfe auf ausländischen Absaßmärkten zu finden, und daß der mexikanische Staat auch dur< seine 2 itish internationale Lage daran gehindert ist, in- dustrielle Erportbestrebungen zu fördern, brauht wohl kaum besonders hervorgehoben zu werden.

Die zweite Ursache, die einer fortschreitenden Entwickelung industrieller Produktion in Mexiko ein kaum zu lberwindendes B in den Weg stellt, is der ee an Arbeitskräften.

roy neuerdings außerordentli<h hoh gesteigerker Arbeitslöhne wird es tagli<h s{<wieriger, genügende Arbeitökräfte flir die Bebauung der Felder und Pa agen: für die Eisenbahnbauten und Hafenanlagen und für die Fabriken zu erlangen. Das Land ist außerordentlich dünn bevölkert (6 Menschen auf den Quadratkilometer), und die ein- heimishe Bevölkerung e n großten Theil aus Elementen zusammen- geseht, bei denen erhöhte Löhne ni<ht erhöhte M CLAS en ewirken. Anstatt 6 Tage in der Woche arbeitet der mexikanische Peon nur 4, höchstens 5 Tage, wenn er mit dem Lohnertrage dieser verkürzten Arbeitszeit seinen bedürfnißarmen Lebensunterhalt zu be- streiten vermag. Von vorgeschritteneren Meritanetn wird daher auch ausgesprochen, vas mit der vorhandenen eingeborenen Bevölkerung das Land niemals eine P wirthschaftlihe Entwi>kelung werde erreichen können, und daß dies nur mit Hilfe einer U en Ein- wanderung weißer Nasse zu Ronen sein würde. us diesem Grunde geht das Streben der mexikanischen Regierung unablässig darauf aus, europäishe Einwanderung ins Land zu ziehen, und aus diesem Grunde werden immer neue Versuche angestellt, für Mexiko, wenn möglich, eine Einwanderung deutschen Stammes zu beschaffen, Sogar von der Heranziehung einer Einwanderung von Buren ist fürzlih die Rede civelent u< Chinesen sind als Arbeiter von einigen Planta enbesigern namentli<h von Amerikanern, nah Mexiko importiert worden. iese Einwanderung kann aber nur ein zeit- weises Aushilfsmittel sein; denn Negierung und Bevölkerung in Mee sind nicht geneigt, der gelben Nassenbeimishung den Zugang zu eröffnen.

Canada.

GAnatE [rana <e Dampferverbindung, Das Dominial-Parlament hat der Megierung für die Zeit von 10 Jahren behufs Suventionierung einer direkten canadis fan ösischen Dampfer- verbindung den Betrag von 100 000 Doll, rlidh zur Verfügung gestellt; als Mindestleistung bedingt das Geseg 18 Hîin- und Herreisen im Jahre aus, wofür 50 000 Doll. bewilligt werden dürfen; für öftere Fahrten steigt die Subvention verhältnißmäßig, eventuell bis zu dem Högstbetrage von 100 000 Doll.

Gold-Produktion in Süd-Amerika.

In den leßten Jahren sind in den zahlreihen Ländern, aus denen ih Süd-Amerika zusammenseßt, in der Goldproduktion ziem- lihe Fortschritte gemaht worden, und obgleich diese Länder e für den Weltmarkt in Gold von Bedeutung a sind, so bildet die Gesammtmenge ihrer Produktion do einen ansehnlichen Prozent- saß der Golderzeugung der Welt. Die näheren Angaben beruhen vielfa< auf Scähüng, ind aber cher zu niedrig als zu hoch. Man \{äßt, daß die Ausbeute an Gold in Süd-Amerika im legten Jahre annähernd 640 000 Unzen betrug gegen 599 000 im Sahre 1896 und 547000 im Jahre 1893. eses Anwachsen entfällt zumeist auf Chile und Französish Guiana. Columbien, welches mit nahe an 160 000 Unzen den ersten Play unter den Goldproduktionsländern Süd-Amerikas einnimmt, hat ebenfalls an- sehnliche Fortschritte gemaht; denn im Jahre 1893 betrug seine Gesammtproduktion nur erst 136 000 Unzen. British-Gutana hat mit 112800 Unzen seinen Play behauptet, wenn es auch in den leßten drei oder vier Jahren infolge von Mangel an Kapital und aus anderen Gründen zurü>gegangen is. Dann folgt Französische Guiana mit 95 600 Unzen. Chile weist mit 75500 Unzen gegen 68 100 im Jahre 1896 Fortschritte auf. Brasilien behauptet sh mit 65 000 Unzen gegen 58 000 Unzen vier Jahre vorher. Der Ertrag von Niederländish-Guiana ist dagegen von 34 250 a 500 zurüd- gegangen. Andererseits macht sich in Venezuela ein Aufshwung be- merkbar; die Ausbeute E dort 46 800 gegen 39 000 Unzen im Zahre 1893. Uruguay ist indessen in demselben Zeitraum von nahe an 7000 Unzen auf 1400 Unzen zurü>tgegangen. Der Gesammtwerth der übrigen Länder (Argentinien, Bolivien, Ecuador und Peru) beträgt zusammen os mehr als 66 000 Unzen. Die Ausbeute der drei Guianas an Gold L ih jeßt auf 230 000 Unzen gegen 268 000 Unzen vor Ia ahren.

ritis{<-Guiana ist sehr goldreih; das Gold ist zuweilen mit bloßem Auge im Quarz zu erkennen. Die Abnahme der Produktion ist vor allem der Unkenntniß der eins{lägigen Verhältnisse und der un- geeigneten Ausbeutungsmethode (In reiben. Unter den brasilia-

ischen Unternehmungen ist die von St. John del Rey zu nennen, Ta Mine mit seinige Leistung. Die Industrie hat indessen

nzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

sehr unter dem Mangel an Maschinen und Kapital gelitten. Die Regierung bemüht s\ih, den Bergbau besouders in der Provinz Minas Geraes zu fördern und Kapital und Bergleute heran- zuziehen, um die Quellen des Landes aufzuschließen: Auch Chile ist ein Land mit aussihtövoller Zukunft für die Goldproduktion. Dasselbe kann von Argentinien gesagt werden. Die argentinischen Goldf&er sind aäbleeic, liegen aber in weit zerstreuten Gegenden. Die Provinz San Luis besißt Goldlager in Canada Honda, ín Karolina, das wegen seines Goldreihthums bekannt und das mit sehr rohen Geräthen dur<s<nittli< 160 Unzen im Monat produziert, und in Cerro de Payen, wo die Quarzadern zuerst von den Spaniern bearbeitet wurden. Ein anderer Bezirk, welcher während der spanischen Herrschaft in Süd-Amerika viel Gold lieferte, ist Gualilan und Guachi (d. h. Goldberg). Amtliche Angaben \lehen ni<t zur Verfügung; aber es ist bekannt, daß die Hauptader an manchen Stellen 30 Su und an anderen 60 Fuß breit ist. Diese roße Ader wird dur<h Vereinigung zweier anderen S Indessen fie en die örtlichen ertisie der vollständigen uóbeute fast un- überwindlihe Hindernisse entgegen. Die Wege müssen beträchtlich ver- bessert werden, ehe die Maschinen an den Fuß des Gebirges gebracht werden können, und außerdem giebt es dort wenig Holz und Wasser. Andere Orte in der Republik, wo Gold vorhanden ist, sind Famatina Guayco, La Nioja nnd San Juan. (Ths Mining Journal, Railway and commercial Gazette.)

Columbien.

Erhebung der Ausfuhrzölle in Gold und Sry Lung der Tin fuhrte: Ein Dekret der columbischen Regierung ha die sofortige Zahlung dec Ausfuhrzölle in Gold angeordnet. Für Häute und enthlilsten Kaffee ist der Ausfuhrzoll mit 1 sh 7 d für 100 Pfund, für Kaffee in der Hülse mit 1 sh 2 d für 100 Pfund und für Gold, Silber und Platina in Barren mit 39% ihres Probier- werthes zu entrichten.

Die Einfuhrzölle sind wie bisher zu zahlen, indessen sind die Zollsäge allgemein verdoppelt. (Tos Board of Trade Journal)

Eisenbahnbau in Guatemala,

Nach einem im „PViarlo offlcial“ publizierten Dekret ist der wischen der Negierung von Guatemala und bder Compañia del FFerrocarril Central de Guatemala behufs Verlängerung der Bahn- inie Escuintla—(Lócales bis Mazatenango abgeschlossene Kontrakt anerkannt worden

Es wird damit dem längst Ane Bedürfniß einer direkten Verbindung wischen den reihen Plantagendistrikten Pamaxan, Costa Grande, Costa Cuca und Tumbador, sowie zwischen den Ortschaften Mazatenango, MNetalhulen und Quezaltenango und der Hauptstadt entsprohen, In Mazatenango wird sih die Zentralbahn an die von dort über Netalhulen nah San Felipe und dem Hasen Chamyerico führenden O del Occidente Gs Von San Felipe ist eine Bahn nah Quezaltenango Hoe iert, deren Ausführun 208 Wuelsclhat els nt. (Bericht der Kaiserlichen Gesandtschaft in uatemala.

Einfuhr von Butter und Käse nah China. In Schanghai betrug die Einfuhr von Butter und Käse während Kies Bahres L pen eue es fiber 12 L anten As der eferung dieser Artikel betheiligten aupt\ä Frankreich, Dänemark, Australien, Schweden und Nb Vereinigten Staaten. i Versendung der Butter erfolgte mean in Weißble<hblichsen im Ge- wichte von 250 g bis 1 kg Die Oletonlen missen gegen Most e ügt sein, und die Aufschriften in das Metall eingepreßt f n, da aufgeklebte Etiketts \sih ni<ht bewährt haben. aaren missen mit größter Sorgfalt verpa>kt werden, damit sie weder durh den langen Transport no< dur< die Wärme Schaden erleiden und das gute Aussehen behalten. Gute Butter wird immer mehr nicht allein an der <inesishen Küste, sondern au< in Japan und auf den Piitppiges verlangt. Australien liefert zur Zeit dorthin die Waare illig und in bedeutenden Mengen. (La Politique Coloniale.)

Surinam.

Ausgabe von Goldk'onzessionen, Die Bestimmungen der veränderten Goldverordnung gelten nur für diejenigen Voldkonjessionen, die na<h der Annahme der Abänderung angefragt und verlichen werden, auf alle bereits vorher ausgegebenen Konzessionen hat der Set at rü>wirkende Krast, dieselben können also jederzeit au an Ausländer oder an Gesellschaften, die im Auslande thren Sih haben, verkauft werden. .

Eine Ausnahme machen nur die „Gesellschaft Suriname“*, welche eine entsprechende einshränkende Bestimmung in ihre Statuten aufs genommen hat, und die Gesellschaft „Barr-Nobertson e. a.“, für s seinerzeit eine besondere Geseßesbestimmung ins Leben gerufen wurde.

Die Mehl-Einfuhr na<h Egypten. Während des Jahres 1900 wurden nah Egypten 62721 4 Mehl im Werthe von 424823 £ k. eingeführt gegen 6918 t im Werthe von 94671 L E. im Jahre 1890. In den leßten drei Jahren gena h diese Einfuhr im Vergleich zum Jahre 1894 gt: 1

und 1890, wie fo! 900 1899 1898 1894 1890

( prt Se Mengen in Tonnen rantreiQ 32 505 8662 21312 8 153 194 Rußland 10 831 89556 10633 9083 6869 Großbritannien . 6199 4 763 20922 2071 27 400 1510 2223 1 043 630 13 U «0 ed e 719 12 263 89 600 Oesterreich-Ungarn 366 103 97 232 210 Amerika . 4 211 305 i 00. Deutschland. . 84 10 Andere Länder 296 155 563 _— b

Zusammen .- 062721 836018 830403 20223 6918

In diesem zehnjährigen Zeitraum hat also die Mehl-Einfuhr ganz bedeutend zugenommen, während die Getreideernte alljährlich geringer wurde, sodaß die ente Kornkammer des römischen Rei niht nur keiner nennenswerthen Getreideausfuhr mehr fähig i sondern selbst den eigenen Bedarf dur<h Bezüge aus dem Auslan de>den muß. Während in den Jahren 1884 bis 1893 all- jährlih im Durchschnitt 600 000 h1 Weizen und 320 000 h1 Mais ausgeführt En Jn S Sahre 1900 nur 18 000 h1 Weizen und nicht ganz 20 bl Mais zur Ausfuhr.

Der Grund für die Abnahme des Getreidebaues liegt in der von A zu Jahr zunehmenden Ausdehnung des lohnenderen Baumwoll-

ues, welcher voraussichtli< in den kommenden Jahren eine no< weitere Einschränkung der Getreidefelder herbeiführen wird. Neben der Baumwolle sind es no< Zu>ker und Zwiebeln, deren Kulturen E an Ausdehnung gewinnen und die Getreide-Anpflanzung beschränken.