1876 / 35 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Bémerkungen.

1) Die Reihenfolge der Eisenbahnen ist nach der Größe der mittleren Verhältnißzahl (geometr. Mittel) zwischen der auf je Eine Verspätung der Courier-, Schnell-, Personen- und gemischten Züge auf eigener Bahn entfallenden Anzahl von Zügen dieser Gattungen und der auf je Eine Verspätung cntfallenden Zabl der von diesen Zuggattungen zurü>gelegten Achskilometer bestimmt (Col. 34, 55 U. 36).

9) Gs entfällt: a. die größte Zahl der beförderten Züge auf die Säwsischen Staatsbahnen mit 23,556 Zügen (lfde. Nr. 49, Col. 5—10); b. dic größte Zahl der zurüd>gelegten Achsfilometer aller Züge auf die- selbe Bahn mit 56,650,943 Achskilometern, und der Courier-, Scnell-, Personen- und gemischten Züge mit 11,298,412 Achskilometern (lfde. Nr. 4, Gol. 31 und 32); e. die größte Leistung pro Kilometer Babn- länge auf die Niederschlesis{-Märkische Bahn mit 52,200 Achsfkilo- metern (lfde. Nr. 43, Col. 33). : e

3) Dur<schunittlich beträgt: a. die auf jeden Kilometer Bahn- länge von der Gefammtsumme der Achskilometer entfallende Zahl 24,300 Achskilometer (Col. 3, 31 und 33); þÞ. die mittiere Verhältnißzahl zwischen der auf je Eine Verspätung entfallenden Zugzahl und der auf je Eine Verspätung entfallenden Zahl von Achskilometern 1231 (Col. 34, 35 und 36). : S ) S ] Ï

4) Die größte Fahrgeshwindigke: n lufenthalt auf den Stationen) haben: a. von den Courier- und ¿5 -elzügen diejenigen der Magdeburg-Halberstädter Bahn mit 58 Kübometern pro Stunde Fahrzeit (lfde. Nr. 9, Col. 37); b. von den Personenzügen diejenigen der Ober- lausißer und Gottbus-Großenhainer Bahn mit 42 Kilometern vro Stunde Fahrzeit (lfde. Nr. 48, Col. 38); e. von den gemis{<ten Zügen die-

| jenigen der Eutin-Lübe>er Bahn mit 32 Kilometern pro Stunde Fahr-

| zeit (lfde. Nr. 59, Col. 39).

5) Durch schnittlich legen pro Stunde Fahrzeit incl. Aufenthalt auf den Stationen zurü>: a. Courier- und Schnellzüge 46 Klm., b. Per- sonenzüge 33 Klm., c. gemischte Züge 24 Klm. (Col. 37, 38 u. 39).

6) Die Zahl der zurü>gelegten Ahskilom. ist von den Verwaltungen (lfde. Nr. 8, 20, 31, 35, 41, 55 und 59) nach approximativem Ueber- \hlage, von allen übrigen Verwaltungen na< genauer Becechnung angegeben.

7) In Folge des im Monat November stattgehabten starken Shneefalls ift eine größzre Zahl von Zügen ausgefallen (Col. 5—s8). Außerdem find von den Gesammtverspätungen in Col. 22—27 74,370 Minuten in 1432 Fällen dur< dieselbe Ursache hervorgerufen worden und zwar litt die Pünktlichkeit der Beförderung vzrhältniß- mäßig am stärksten

mit in

Min. Fällen

bei der lfd. Nr. 1 (Nordhausen-Erfurt und Saal-

e A... E % . e s y 2 (Magdeburg - Leipziger Bahn) 6237 129 e 4 (Breslau-Schreidn.-Freib. , ) 8075 75 S 7 (Oberscklesische _) 14998 232 « y y » 9 (Magdeburg-Halberstädter ) 9463 158 « e e e 11 (Halle-Sorau-Gubener J U D «o 4 (Braunscweigii(e I s 0 e & a O COOMIOUERTE I 574 9 L Ote Oper Here A 660 26

mit in

; Min. Fällen

bei der lfd. Nr. 22 (Berlin-Potêdam-Magdeb. , ) 4752 55 - e e o 23 (Frankfurt-Bebraer « 14 E « 7 e e 26 (Ostpreußische Süd- E 16 "e * 32 (Rheinische ". 7/ E 6 O L M P N e y 43 (Niederschlefis<-Märkishe , ) 537 29 e x x e 45 (Hannoversche Staats- L E e o » e 46 (Oldenburgische C 8 e x e e 49 (Sächsische Staats- } 0 0

8) Von den Gesammtverspätungen in Col. 22 —27 :

a, der lfd. Nr. 3 (Chemnit-Aue-Adorfer Bahn) find 228 Mi- nuten in 16 Fällen dur<h Stopfarbeiten an den Geleisen und weitere 447 Minuten in 6 Fällen dur<h Schneefall ;

b. der lfd. Nr. 5 (Chemniß-Komotauer Bahn) sind 834 Mis nuten in 23 Fällen dur< eine Dammrutschung ;

c. der lfd. Nr. 8 (Posen-Creuzburger Bahn) sind 549 Min u ten in 6 Fällen dur eine Dammrutschung ;

4, der lfd. Nr. 19 (Hessische Ludwigsbahn) find 163 Minuten in 16 Fällen dur< Halten vor den Signalen der Main- *ce>ar Babn auf Station Frankfurt a. M. wegen unzurei- <ender Bahnhofs-Anlagen;

e, der lfd. Nr. 41 (Elsaß-Lothringishe Bahn) sind 325 Mi- nuten in 36 Fällen dur< Geleis-Umbau

hervorgerufen worden.

Personal-Veränderungen

Königlich Preußische Armee.

Offiziere, Portepee-Fähnr iche 2c. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. Im stehenden Heere. Berlin, 31. Januar. Frhr. v. Steinae>er, Gen Lt. und Gen. à la suite Sr. Majestät des Kaisers und Königs, von dem Verhält- niß als Commdr. dec S<loß-Garde-Comp. entbunden. v. Winter- feld, Major u. Flügel-Adjut. Sr. Maj. des Kaisers und Königs, zum Commdr. der Sc<hloß-Garde-Comp. ernannt. Roerfch, Hauptm. und Cowp. Chef im Inf. Regt. Nr. 43, mit Pension zur Disp. ge- stellt und gleichzeitig im aktiven Dienst als Plaßg-Major zu Franf- furt a./M. wieder angestellt. Feige, Hauptmann und Compagnie- Ghef ira Infanterie- Regiment Nr. 57, in das Infanterie-Regiment Nr. 43 verseßt. Böse, Hauptmann und Comp. Chef im Infant. Regt. Nr. 29, in das Inf. Regt. Nr. 57 verseßt. v. Tschischwitß, Hauptmaun à la snite des Inf. Regts. Nr. 20, unter Entbindung von seinem Verhältniß als Comp. Chef bei dem Kadettenhause zu Potédam, als Comp. Chef in das Inf. Regt. Nr. 29 verseßt. v. Heugel, Hauptm., aggr. dem Gren. Regt. Nr. 10 und kommdrt. zur Dienstleiltung bei dem Kadettenhause zu Potsdam, unter Stel- lung à la suite des Regts, als Comp. Chef bei demselben Kadetten- hau'e kommandirt. Berlin, 1. Februar. Bronsart- v. Schel- lendorff, Hauptm. und Flügel-Adjut. des Großherzogs von Me>tien- burg-Schwerin K. H, jum Major, vorläufig ohne Patent, befördert v. Dono p, Hauptm à la suite des 3. Garde-Regts. zu Fuß u. Flügel-Adj. des Fürsten zur Lippe Durchl., bis auf Weiteres zur Dienstleistung bei dem Kadettenhause zu Plôn, Behufs Unterstüßung der Comp. Chefs koms mandirt. Berlin, 3. Februar. Leo, Major u. Abtheil. Commdr. vom Feld-Art. Regt. Nr. 4, zum Commandr. des Feld-Art. Regts. Nr. 21 ernannt. v. Ni>is<-Rosenegk, Major vom Generalstabe der 18. Div, zum Generalstabe der 2. Garde-Inf. Div., Hofmann, Major vom Großen Generalstabe, zum Generalstabe der 18. Div. verseßt. v. Wißleben, Pr. Lt. vom Hus. Regt. Nr. 3, unter Be- lassung in seinem Verhältniß als Adjutant der 3. Armee-Insp., à la suite des Regts. gesteht. v. Byern, Sec. Lt. von demselben Regt., zum Pr. Lt. befördert, v. Wedell, Pr. Lt. von der Reserve desselben Regts., früher Pr. Lt. in diesem Regt., im stehenden Heere, und zwar als Pr. Lt. aggr. dem Hus. Regt. Nr. 3, mit seinem Patent vom 15. Nov. 1873 wieder angestellt. v. Lüt>ken, Hauptm. vom Inf. Regt. Nr. 53, unter Belassung in seinem Kommando als Adjutant bei dem Gen. Kommdo. I. Armee-Corps, in das Infanterie-Regiment Nr. 56 versez!t. Kleinhans, Hauptm. vom Infant. Regt. Nr. 43, unter Belassung in seinem Kommdo. als Adjut. bei der d. Div, in das Infant. Regt. Nr. 23 verseßt. v. Sturmfeder, Hauptm. vom Inf, Regt. Nr. 49, unter Belassung in feinem Kommando als Adjut. dei der 15. Div., in das Inf. Regt. Nr. 28 verseßt. v. Winning, Hauptm. vom Inf. Regt. Nr. 47, unter Belassung in seinem Kommdo. als Adjut. beim Gen. Kommdo. XI. Armee-Corps, in das Infant. Ret. Nr. 83 verseßt. Lengerich, Hauptm. vom Infant. Regt. Nr. 69, unter Belassung in scinem Kommando als Adjutant bcim Gen, Kommando XV. Lrmee-Corps, in das Inf. Regt. Nr. 66 ver- seßt. Berlin, 4. Februar. Fürst zur Lippe Dur&laucht, zum Gen. Major à la suite der Armee ernannt. Froelich, Hauptm., aggr. dem Jnfant. Regt. Nr. 85, von seinem Kommdo. zur Dienst- leistung im Kriegs-Minist. entbunden, und in das gedachte Negt. als Comp. Chef wieder einrangirt,

Abschiedsbewilligungen. Jm stehenden Heere. Ber- lin, 27. Januar Frhr. v. Bodtlenberg gen. v. Schirp, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 32, mit s{<li<tem Abschied entlassen. Berlin, 3. Februar. v. Wissell, Major a. D., zuleßt Abtheil. Comuidr. im Feld-Art. Regt, Vir. 9, unter Ertheilung der Erlaubniß zum Tragen der Armee-Uniform, der Char. als Overst-Lieutenant verliehen.

In der Reserve und Landwehr. Berlin, 1. Februar. Wessel, Sec. Lt. a. D., zuleßt von der Inf. des Landw. Bats. Straßburg i./E., unter Ertheilung der Erlaubniß zum Tragen der Landw. Armee-Uniform, der Char. als Pr. Lt. verlichen.

Beamte der Militär-Verwaltung. Dur<h Verfügung des Kriegs-Ministeriums. Den 31. Januar. Hungsberg, Zahlm. Aspirant, zum Zahlm. beim Füs. Bat. Juf. Regts. Nr. 94 und Seidler, Zahlm. Aspirant, zum Zahlm. beim 2. Bat. Inf. Regts. Nr. 117 ernannt. Den 1. Februar. Hoffmann, Zahlm. des Füs. “ads Infant. Regts. Nr. 85, mit Pension in den Ruhestand verleßt.

G

Neichstags- Angelegenheiten.

Berlin, 9. Februar. Die Antwort, wel<he der Bundes- fommissar, Direktor im Reichskanzler - Amt, Wirkl. Geh. Dber- Regierungs-Rath Herzog in der Sizung des Deutschen Reichstages am 7. d. M. auf die Interpellation des Abg. Gerber, betreffend den Vertrag Über den Verkauf der Grundftü>e in Straßburg, ertheilte, hatte folgenden Wortlaut:

Meine Herren! J beginne mit der zweiten der von dem Herrn Snterpellanten gestellten Fragen, weil an diese si zunächst ein prafk- tisches Interesse knüpft. Wie wohl der Herr Interpellant selbft nicht anders erwartet, habe ih diese Frage im Namen der Regierurg zu verneinen. Die Regierung hat, wie sich aus der Jhnen vorgelegten Dru>sache Nr. 186 ergiebt, den Vertrag zwischen dem Reich und der Stadt Straßburg über den Ankauf deë durch die Festungéerweiterung frei werdenden Terrains ihrerseits genehmigt; er ist ebenso andererseits von der Aufsichtsbehörde der Stadtverwaltang genehmigt worden; die Re- gierung kann daher ni<t wohl die Absicht haben, denselben nunmehr no< ciner erst zu fonftituirenden Munizipalvertretung von Stra}z- burg zur Natifikation vorzulegen; denn das hieße einfa, die Sache von vorne anfangen, Die Regierung würde, wenn fie den Vertrag niht für juristis< perfekt hielte und nicht von der Ueberzeugung auéginge, daß die Stadt beim Abschluß des Vertrages gültig und wirksam vertreten gewesen ist, ihn überhaupt ni<t zur Kenntniß des Reichstags gebracht haben. Diese Ueber- zeugung stüßt si< darauf, daß der Bürgermeistereiverwalter

Ba> als außerordentlicher Kommissar auf Grund des Gesetzes vom 24. Februar 1872 die Funktion des Bürgermeisters und Muni-

zipalraths zur Zeit -auëübt, und daß ein von ihm in dieser Eigen" \caft gefaßter Beschluß nah dem geltenden Rechte rur der Genet;- migung des vorgesezten Bezirkêpräsidenten bedarf. Diese Genehmi- gung ist ertheilt, und es steht darna<h die formelle Befugniß des Bürgermeistereiverwalters zum Abschluß des Geschäfts jurifti]ch außer

Frage. Andererseits ift nicht zu verkennen, daß der Bürgermeisterei- verwalter damit eine n:<t unbeträchtliche Verantwortlichkeit

übernommen hat. Es wäre für ihn leihter und für die Re- gierung in manchen Beziehungen erwünshtec gewesen, wenn diese Ver- antwortung von einer gewählten Gemeindevertretung hätte getheilt werden fönnen. Indessen hat diese Rücksicht nicht dazu führen können, die Wiederberstelung des Gemeinderaths auf Grund des Munizipal- geseßes ad hoc herbeizuführen, und ebenso wenig dazu, die Erweite- rung der Festung, die nah den Beschlüssen des Reichstags von dem (rwerb des Terrains dur die Stadt abhängig gestellt werden ift, auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Der BVürgermeistereiverwalter bat unter diesen Umständen für richtig gehalten, die Verantwortung für seine Person zu übernehmen. Er hat si< dazu nach sehr sorgs fältigen und gründlichen Erwägungen, die den Abschluß des Geschäfts auf lange Zeit hinausgeschoben haben, ents<lofsen.

Sein Entsc{luß kinn hier, wo nur seine Legitimation in Betracht fommt, fügli<h niht Gegenstand der Diskusfion sein. Gleichwchl ge- statte ih mir einige Bemerkungen über die Umstände, unter denen er gehandelt hat. Denn auch die Regierung hat ein Interesje daran, daß die Stadt Straßburg nicht dur< ein mit dem Reiche abgeschlof- senes Geschäft in finanzielle Schwierigkeiten gerathe, und ebenso dar- an, daß die Annahme, von welcher der Herr Interpellant ausgeht, widerlegt werde, als habe sie die Interessen des Reichs dur< Vermit- telung eines in manchen Beziehungen von ihr abhängigen Beamten einseitig wahrgenommen.

Bon diesem Gesichtspunkte aus ist hervorzuheben, daß die Stadt- erweiterung als nothwendig und nüßlich allseitig anerkannt ist ; sie ist es feincswegs nur im militärischen Interesse, wie der Herr Inter- pellant auszuführen si< bemühte, sie ist es aus\<{ließli< oder do jedenfalls im höchsten Maße im Interesse der Stadt. Ich habe bei der Debatte im vorigen Jahre au< keineswegs das fortififatorische

Interesse als maßgebend vorausgestellt; nur weil ih nach» zuweisen hatte, daß au<h das Reich dabei Opfer zu bringen habe, welhe zu bringen es damals eingeladen wurde, habe

ih ausgeführt, daß eine Stadterweiterung, wenn sie geshähe, zu- gleich so geschehen werde, daß das fortififatocishe Interesse dabei seine Befriedigung finde. Ih wiederhole aber, daß der entscheidende Grund im städtischen Interesse liegt. Schon der frühere Munizipalratÿ, sowie die vor ihm fungirende Munizipal?ommission haben in den Fahren 1871/72 mit der Militärverwaltung Över die Frage ver- bandelt; sie haben damals bereits die finanzielle Betheiligung der Stadt in Aussicht genommen. Jch erinnere fodann an die Adresse von Notablen, deren bei der Debatte im vorigen Jahre eingehend Erwähnung geschehen ist, und in welher mit warmen und beredten Worten nachgewiesen wurde, daß die Erweiterung der Stadt für das Gedeihen derjelben Lebensfrage fei. Der Bürgermeistereiverwalter wird dober auf die Zustimmung aller einfichtigen Klassen der Bevsl- ferung in Straßburg re<nen dürfen, wenn er mit seiner Person für die Ausführung des Projekts eingetreten ist. So viel mir bekannt, hat er si< dabei auch dauernd im Einvernehmen mit fachkundigen und einsihtigen Mitgliedern der Bürgerschaft gehalten.

Wena nun der Herr Jaterpellant die Größe der Opfer beschreibt, welche die Stadt zu bringen habe, und für welche fie einen avs- reichenden Eatgelt nicht finde, \o erinnere ih zunächst daran, daß von den 17 Millionen Mark, wel<he die Stadt als Kaufpreis zu bezahlen hat, ein erhebliher Theil dadurch ge- de>t wird, daß für den Universitätsbau auf dem von der Stadt erworbenen Terrain eine bedeutende Fläche in Anspru genommen wird, und daß dur<h den dafür zu zahlenden Preis nach den dabei zu Grunde legenden Einheitssäßen allein mehr als 17 Mill. M gede>t werden. Es fommt au< nicht auf die ab- solute Höhe des Preises, sondern auf die relative an. Legt man nun in dieser Richtung cine Berechnung _ an, so ergiebt sih, daß für den Ar städtischen Terrains der Preis sich auf nur wenig mehr als 900 M stell. Die Entwi>elungsfähigkeit der Stadt steht gewiß außer Frage; es ist daher mit aler Sicherheit anzanehmen, daß das Geschäft nicht so verlaufen wird, wie der Herr Interpellant es prophezeit hat, sondern daß die Stadt, die allein im Stande ift, all- mäbli< und mit Umsicht das Geschäft durchzuführen, dur den Erlös aus den Grundstü>en au<h ihre De>kung finden wird. Sie kann

mit um so größerer Zuversicht in das Geschäft eintreten, als ihre finanzielle Lage außerordentlich una il Sn Dem DBertite,

welchen der Bürgermeistereiverwalter über den Haushalt der Stadt für dieses Jahr veröffentlicht hat, und in dessen Anhange die Broschüre sich befindet, wel<he der Herr Interpellant als einen Aus- fluß der Regierungsorgane darstellt, ift erwähnt, daß der Neber- \<huß der diesjährigen Einnahmen guf mehr als 300,000 Æ zu ver- anschlagen sei, und daß er nah früheren Erfahrungen vorauésihtli< sih auf 500,600 M stellen werde. Es ergiebt dieser Bericht ferner, daß aus den Ueberschüssen früherer Jahre mehr als 900,000 A bereits zinsbar angelegt sind. Halten Sie hiermit zusammen, daß die Zahlungen, welhe die Stadt na< dem Vertrage zu leisten hat, erst vom Jahre 1879 beginnen, und daß fie fi bis auf das Jahr 1893 hinaus erstre>en sollen, fo wird von einer Belastung der Stadt, die deren finanziellen Ruin herbeiführen fönnte, in keinem Falle die Rede sein können. Die Re- gierung hat es ihrerseits für ihre besondere Pflicht erachtet, der Stadt in diejer Nichtung so weit entgegenzukommen, als die ihr vom Reichs« tag ertheilte Ermächtigung es irgendwie zu erlauben schien. Sie werden dies aus den Bedingungen des Vertrags entnehmen, welcher das Zugeständniß völliger Zinsenfreiheit enthält, die Erstrekung der Zabhlungstermine auf mehr als 17- Jahre hinaus gewährt, und welcher von der rü>si<tsvellen Behandlung, die au in Bezug auf die Militärbauten eingehalten ist, Zeugniß giebt.

Fh bin daher der Meinung, daß die Stadt Straßburg keinen Grund hat, ein vae victis au8zurufen, und daß sie ebenso wenig Grund hat, Thränen zu vergießen über eine dur< den Vertrag ihr ofktroyirte Kriegskontribution. Ich bin überzeugt, daß im Laufe der Zeit die Erwartungen, wel<he man an die Erweiterung der Stadt knüpft, fih auf das Beste erfüllen werden. Auch wenn sie mit dem Kauf- preis nicht völlig herauskommen sollte, wird sie do in den vortheil-

haften Einwirkungen auf dic Gesundheit und das Wohlbefinden der Einwohner, welche die Stadterweiterung mit sih bringt, einen zuläng- liden Ersaß finden. Jh hoffe, daß im Jahre 1893 der Herr Ab- geordnete für Gebweiler hier mit der heiteren Objektivität, welche die Frucht reiferen Alters ist, anerkennen wird, daß er heute die Gefahren für diz Stadt Straßburg viel zu shwarz gefehen hat.

Ich wende mich jeßt zu der ersten Frage des Herrn JInter- pellanten, die dahin geht, ob die Regierung beabsichtigt, in Straßburg demnächst eine gesetzlihe Gemeindevertretung wieder herzustellen.

Diese Frage ijt eigentlich des Pudels Kery. Ich würde fie be- jaben fönnen, wenn i<h das Wort „demnächst“ nicht in dem vom Herrn Interpellanten gemeinten Sinne, „in nächster Zeit“ oder „alt bald“, zu verstehen hätte. In diesem Sinne kann ich sie nicht be- jahen. Die Regierung nimmt zwar feinen Anstand, anzuerkennen, daß der gegenwärtige Zustand in Straßburg fein dauernder sein kann, daß er ein Ausnahmezustand ift, der zu seiner Zeit dem normalen wieder Plaß zu machen haben wird; sie lehnt es aber ebenso entschieden ab, bezüglich des Zeitpunkts, wo dieser Wechsel eintreten wird, heute eine bindende Zusicherung zu geben; sie muß si< vielmehr die Freiheit der Entschießung in dieser Beziehung wahren.

Zur Erläuterung dieses Standpunfts und gegenüber dem, was der Herr Interpellant ausgeführt hat, halte ih einen, wenn au< nur kurzen Rübli> auf den historischen Verlauf geboten.

Die Regierung hat seit Einrichtung der deutschen Ver- waltung und von Haus aus es als wünschenswerth erachtet, die Ge¿meinevertzetungen in ihrer bishevigen Thätigkeit zu

belassen und mit ihnen die Verwaltung ¿u führen. Es find deshalb im Jahre 1871 die Wahlen zu den Munizipalräthen vorschriftémäßig vollzogen und es find die Bürgermeister von den zuständigen Stellen überall ernannt worden. So ist es auch in Straßburg geschehen, wo der Gemeinderath im Jahre 1871 in Aftion getreten ist und wo der Bürgermeister aus seiner Mitte am 9. Oktober 1871 Allerhö ernannt worden ist. Eine Aenderung in dieser Bezizhung ift erst ein- getreten, als die im Jahre 1872 beginnende Optionsvewegung und diz mit ibr Hand in Hand gehende klerikale Agitation die Gemüther in Aufregung verseßte und die Besorgniß entstand, daß die Gemeinde- räthe in vielen Orten sih auflösen und Neuwahlen ni<ht zu Stande fowmen würden. Die Regierung sah si<h damals genöthigt, das Gesez vom 24, Februar 1872 zu erlassen, defsea wesentlihe Bes stimmungen wie folgt lauten :

Wenn in einer Gemeinde die Stelle des Maire oder cines Beigeordneten erledigt und ein zu ihrer Ausübung geeignetes und bereites Mitg!ied des Munizipalraths nicht vorhanden ist, so ift der Bezirkspräsident befugt, mittels motivirten Beschlusses die Vers waltung der Stelle einem außerordentlichen Kommissar zu über- tragen. °

Der außerordenili<he Kommissar hat alle Rechte und Pflichten des Maire beziehungsweise Beigeordneten.

Soll die kommissarishe Verwaltung länger als fünf Jadre dauern, so ist hierzu eine motivirte Entscheidung des Ober - Präsi- deuten nöthig. S

Im Falle der Suspension oder Auflösung eines Munizipal- ratbs ist der Bezirkspräsident befuat, mittels motivirten Beschlusses die Ausübung aller Rechte und Pflichten des Munizipalraths dem Maire oder dem denselben erseenden außerordentlichen Kommissar zu übertragen.

Dieses Geseß scheint der Herr Jaterpellant im Sinne gehabt zu haben, weun er bei der Begründung der Interpellation erwähnt, es sei der Gemeinderath in Straßburg am 26. Februar 1872 auf- gelôft worden. Dies ist thatsächlih nicht rihtig. Maire und Ge- meinderath haben in Straßburg da3 ganze Jahr 1872 bindur< fungirt bis in den April des Jahres 1873; dann nöthigte ihre Haltung die Regierung zu ihrer Beseitigung. Es ist bekannt, daß der damalige Bürgermeister offen erklärte, er sei nur deshalb in Straßburg ge- blieben, weil er glaube, daß das Elsaß do< bald wieder französis< werden würde. Er hat keinen Anstand genommen, diese Aeußerung dem Bezirképräsidenten und dem Ober-Präsidenten gegenüber zu thun; und als er nit einsehen wollte, daß er bei einer derartigen Gesinnung nicht fügli< Bürgermeister der Stadt Straßburg bleiben könne, sonders seinen Rütritt nehmen müsse, ift seine Enthebung mittels Kaiserlicher Verordnung ausgesprochen worden. i:

Auf Grund des vorhin vorgelesenen Paragraphen des Geseße® von 1872 ift demnächst einem außerordentlichen Kommissar das Amt des Bürgermeisters übertragen worden, weil eine geeignete Perjon innerhalb des Munizipalraths, die an seine Stelle hätte treten fönnen, und aleichzeitig dazu bereit gewesen wäre, sich nicht fand.

Darauf hat der Munizipalrath in seiner großen Mehrhcit 98 Mitglieder von 33 erflärt, daß er unter dem Vorsitz eines außerordentlichen Kommissars dic Geschäfte nicht führen wolle. Er hat si damit in offenbaren Widerspruch gegen das Gesetz geseßt. Er wurde zunächst suspendirt. Die Bildung einer Munizipaikom- mission, die na< dem französischen Geseß an seine Stelle hâtte treten sollen, glü>te nicht, weil die Mitglieder des Munizipalraths die] allerdings undankbare Funktion zu übernehmen sich weigerten. :

Die Suspension wurde auf ein Jahr ausgedehnt. Als dieses Jahr seinem Ablaufe sih näherte, zeigte sih eine Anzahl Mitglieder des Munizipalraths bereit, unter einem außerordentlichen Kommifjar zu fungiren. (8 wurden darüber Verhandlungen mit dem Ober- Präsidenten geführt, die aber endli<h dahin auëliefen, daß die Mchr- heit des Munizipalraths bei dem früheren Entschluß blieb und er- klärte, die Sißungen nur dann wieder besuchen zu wollen, wenn ein Bürgermeister thnen vorsiße. #

Diese Haltung nöthigte dazu, den Munizipalrath aufzulóo}en, und dieses ist im April des Jahres 1874 geschehen. So liegen die Verhältnisse seit. jener Zeit. Aus der Verwaltung der städtischen Interessen dur< den mit dem Vürgermeistereiamt betrauten Verwalter Back vermochte die Regierung einen Grund zur Aenderung nicht zu entnehmen. Denn es wird allseitig anerkannt, daß Hr. Ba> mit Einsicht und Sorgfalt die Verwaltung leitet, und daß es ihm ge- glüdt ift, in den weitesten Kreisen der Bürgerschaft Vertrauen zu winnen.

Die Regierung wird, wenn sie auf anderem Wege unzweideutige Kundgebungen der öffentlichen Meinung dahin erhält, daß die Zu- gehörigkeit des Landes zum Deutschen Reiche niht mehr als ein Pro- visorium aufgefaßt wird, und eh diejenigen Personen, welche für den Munizipalrath wählbar sind, dieje Wahl nicht zu politishen Demon-

_hasiation am

sirationen benugen sollen, gerne bereit sein, den normalen Zustand

wiederherzustellen. als mögli sei.

Die Justiz-Kommission des Reichstages wird, ‘pie die „Nat. Ztg.“ mittteilt, nah dem Schluß der Session, welchec mit Bestimmtheit am Donnerstag, den 10. dieses Monats zu erwarten ift, wieder zusammentreten und die Einführungêgefetze zu den Juftiz-

geseßzen in Berathung ziehen.

Sie wünscht lebhaft, daß dieser Zeitpunkt fo nahe

1875/76 auf 573, im

Statistische Nachrichten.

Das Kaiserlich statistische Amt hat eine vorläufigeUeber- si<ht über die Ergebnisse der Rübenzu>er-Fabrikation im deuiscen Zollgebiete während des Betrieb8jahres Danach find in der Zeit vom 1. September bis zum 1. Dezember 1875 von sämmtlichen Rüben- zu>erfabrifen des deutschen Zollgebiets 36,035,051 Ctr. Rüben (und selbjiigebante und 11,954,865 Ctr. gefaufte) auf Zu>er verarbeitet und daraus 4,548,373 Ctr. oder 12,6 °/ Füll- masse gewornen worden. Im gleichen Zeitraum der Vorc:mpagne

1875/76 aufgestellt uxd veröffentlicht. zwar : 24,080,186 Ctr.

Anze

(Ctr., die daraus gewonnene Füllmafsse auf 3,928,184 Ctr. oder 13,4°/o, so daß si also für 1575/76 eine Zunabme der Rübenmenge um

6 777,160 Ctr. ergiebt, wogegen der Prozentsaß

etwas geringer (um 0,8?/o) als in 1874/75 gewesen ist. verarbeitung in den einzelnen Verwaltungsbezirken war für 1375/76 fol- D ‘ende: Westprédßen (1 Fabrif) 94,510 @r. mit 11,102 Ctr. Fülsl- Potsdam (7 Fabr.) 421,445 Ctr. mit 50,85 Cic. Füllmasse (11 9/6); Reg. Bez Franksurt a. O. (12 Fabr.) 973,275 Ctr. mit 110,845 Ctr, Füslmafse (11,4°/5); Pommecn (6 Fabr.) (44,190 Ctr. mit 72,112 Gtr. Füslmasse (11,3%); Posen (1 Fabr.) ( je (10,0 Schlesien (48 Fabr.) 4,475,110 Ctr. mit 552,48 Ctr. Füllmasse (12,3%s); s<warzburgishen Unterhercschaften (145 Fabr.) 15,989,112 Gic. mit 2,065,192 Ctr. Füllmasse (12,9%); Schleswig-

masse (11,7%/); Reg. Bez.

19,261 Ctr. mit 1926 Cir. Füllmasse (10,0%);

mit den Fürstlich

f 29,257,591

Die Nüber-

burg,

Prov. Sachsen | selven verkehrt :

Inhalt,

der evangelis<-theologis<hen Fakultäten in Deutschland im Sommer- semester 1875 und im Wintersemester 1875/76 angiebt. Darnach belief sich die Gesammtzahl der den älteren preußis<hen P .ovinzen angebörigen Theologie-Studirenden im Sommer 1875 auf 589, fie sank im Winter Sommer 1874/75 betrug dieselbe 580. Die einzelnen Provinzen trugen zu dieser Zabl im Allgemeinen den Verhältnissen entsprechend in folgender Weise bi: Aus Preußen stadirten Theologie im Sommersemester 1875 im Ganzen 52, im Wintersemestecr 1875/76 58, aus der Mark Brandenburg entspre{end | 119 und 116, aus Pommern 85 und 78, aus Posen 10 und 14, aus | Swlesien 69 uxrd 59, aus Sachsen 150 und 143, aus Westfalen 45 | und 48, aus der Rheinprooinz 68 und 66. der evangelis - theologishen Fakultäten in Deutschland Mintersemefter 1874/75 1641 und verminderte fich im Sommersemefter | 1875 auf 1637, im Wintersemester 1875/76 auf 1565. sih die seit dem Scmmer 1862 in der Anzxhl der Theclogie Studi- renden eingetretene rü>läufige Bewegung no< fortgesetzt, jedoch ia | geringerem Grade. Der Besuch der einzelnen evangelish-theologishen Fakultäten in beiden Semestera war folgender : wies Theologen auf in Leipzig 356, Tübingen 250, Halle 195, Er- langen 142, Berlin 122, Göttingen 85, Jena 79, Straßburg 69, Bonn: 62, Marburg 53, Kiel 48, Breslau 44, Königsberg 42, Greifs- wald 34, RostoE 31, Gießen 14, Heidelbora 11 - daaoaen ftudirten im Wintersemester 1875/76 in Lip 337, "Tüh iffe 19 162, Erlanger 134, Göttingen 78, Jena 64, Bonn 51, Kiel und Straß- -derFüllnaffe| -burg Fel ailtarbunr 46, Königsberg 44, Breslau 39, Greifswald 33, Rofte> 25, Gießen 23, Heidelberg 9 Theelogen. Winter 1874/75 Berlin in der Frequenz zugenommen und nimmt gegenwärtig in der Reihenfolge vor Erlançea den Plat ein; Straß- burg Dagegen ist hinter Boun zurü>gztretea, Königsberg hinter Mar- Rosto> Hinter Greifswald, und Heidelberg hinter Gießen.

, —_ Der „Temps“ veröffentliht eine vergleihende Statistik des Schifföverkehrs in den franzüsishen Seehäfen während der Jahre 1873, 1874 und 1875. se 18,568 französishe Schiffe mit 4,580,774 Tonnen Inhalt und 36,160 Schiffe fremder Nationen mit 7,945,826 Tennen im Jahre 1874 19,291 französishe Schiffe

Die Gesammtfrequenz betrug im !

Hiernach hat

Der Sommer 1875

> Berln

Somit hat seit dem

Im Jahre 1873 haben in den-

mit 4,815,219 |

Holstein (1 Fabr.) 129,143 Ctr. mit 16,681 Ctr. Füllmafje (12,9?/0); Han- | Tonnen Inkait und 34,772 Schiffe fremder Nationen mit 8,286,180 |

nover (21 Fabr.) 3,039,755 Ctr. mit 380,950 Ctr. Füsslmasse (12,5“/9); Westfalen (1 Fabr.) 41,465 Ctr. mit 4820 Ctr. Füllmafse (11,6'/9); mit 5264 EŒtr. d il Nheinprovinz (9 Fabr.) 1,643,770 Ctr. mit 192,768 Ctr. Súllmaffe (11,7 9/0); Bayern (2 Fabr.) 145,250 Gir. mit 17,497 Cir. | Sta Füslmafse (12,0 °/o); Württemberg (5 Fabr.) 645,529 Ctr. mit 78,140 | 174 Lo

Baden (1 Fabr.) 189,692 Ctr. mit 19,917 L Mec>lenburg (2 Fabr.) 46,985 Cir. mit Thüringen (5 Fabr.) 485,734 Ctr. Braunsc{weig (28. Fabr.) Füllmasse (12,4 °/9)z Füllmasse (13,3%);

Hessen-Nassau (1 Fabr.) 41,200 Cte.

(12,8 9/0) ;

Ctr. Füllmafse (12,1 °/9); Ctr. Füllmasse (10,5 ‘/9); A 4740 Gtr. Füslmasse (10,1 °/9); mit 63,581 Ctr. Füllmasse (13,1 °/6);z 3470,117 Ctr. mit 432,043 Ctr. (34 Fabr.) 3,353,763 Ctr. mit 445,944 Ctr. Luremburg (2 Fabr.) 185,655 Ctr.

halt, Thüringen, der Provinz Sachsen, Schleswig-Holstein und Hefsen-

Nassau erzielt worden, wogegen in allen übrigen Berwaltungsbezirken der oben her:-<nete Durhschnittssaß von 12,6%/ nit ecreiht worden ist. Das nah dem 1. Dez-mber 1875 muthmaßli<h) no<h zu ver- arbeitende Rüberquantum wird auf 43,624,872-GtL. gelbägt, 10 daß. die Campagne 1875/76 im Ganzen 79,659,923 Ctr. zu verarbeitende der Campagne 18 55,134,902 Ctr. verarbeitet worden, und dürfte fonach das Betriebs- jahr 1875/76 mit einem Mehr von ca. 243 Millionen Ctr. ab-

Rüben in Autsict stellt. Jn

schließen.

Der Evangelische Oker-Kirchenrath hat soeben eine statistische Tabelle heran? gegeben, wel<e 1)_die Anzahl der im Sommersemeîter 1875 und im Wintersemester 1875/76 den deutschen Universitäten immatrifulirten, den acht älteren Provinzen angehörigen Studiren - den der evangelis<hen Theologie und 2) die Gesammtfrequenz

|

l

|

; J 99 Ctr. mit 22,275 Ctr. | (12,09/0). Hiernach ift die gürstigste Ausbeute an Füllinasse in An- | “cellum, eine neue Arachnide.*

|

14/75

Füllmasse | 8,765,669 Tonnen Inhalt.

S

ager.

S dex Silzung dex

Anhait 27. Januar Lam folgende

Füllmasse | Prag zur Verlesung:

wurde. find nuc i nung zu erheben und

ftellen.

zwar Gibocellum (Vertreter

Kun}, Wissenschaft und Literatur. O Der i mathematis - naturwifseus{aftlicen Klasse der Kais. Akademie der Wissenschaften zu Wien vom Notiz de

der Familie Cyphophthalraus (also Familie der Cyphophthalmiden) dur die Zahl

der Augen (bei Cyphophthalmus zwei, bei Gibocellum vier Augen), die | Zahl der Tracheae orcficia (vier bei Gibocellum, zwei bei Cyphophthal- | mus), das Vorhandensein der Spinnorgane (bci Cyphophthalcmanus find

(ui 4

Tonnen Juhalt; im Jahre 1875 19,117 fran6sishe Schiffe mit |

4 889,108 Tonnen Snhalt und 36,173 Swifffe frenzder Natioten mit |

Hrn. Anten

„Anatomisches und Histologisches üver Gi?0-

__ Gibocellum sndeticum nov. gen, und sp. gehört in die von Dr. G. Ioseph im Jahre 1868 entde>te Familie der Cyphophthalmiden, welche damals nur dur< die Gattung Cyphophtha!mus vertreten

| Steder in ) 1 |

Seit der Zeit gelangte die Familie zu einem weit größeren | Arcale- und fand jo versciedene Repräsentanten, daß i, nachdem ich | das vorige Jahr das neue Genus Gibocellum im b6ßmiihen Riesengebirge | entde>ce, mich genöthigt sah, die Familie zu ciner se!bstäzdigen Ord- im Arachniden-Systeme in die unmittelbare |

Nähe einerseits der Phalangaiden, - andererseits der Cheraetiden zu Was die äußere Körperform anbelangt, unterscheidet sich | | | l

der Gibocellinen) von

| Bremijche

Am Séluß des Jahres 1874 waren bei dn \<hwedishen tsbahnen 2771 Personen angestellt und waren in Gebrauch | fomotiven, 438 Personenwagen, 39 Pofít- und 4593 Güter- |

die Spinnwerkzeuge no< nit beobachtet werden); im anderen find aber die Gattungen einander fo ähnli, daß ihre Verwandtschaft feinem Zweifel unterliegt. Was die innere Organisation anv:langt, bildet Gibocellum einen Uebergang von den Phalangiden zu den Cheraetiden ; die innere Anatomie ven Cyphophthalmns ift uns vôslia unbefannt. Ih habe das Thier zuerst in den Sißungsberichten der böhmischen Ge- \ells<aft der Wissenschaften vorläufig kurz beschrieben, habe ater nur die äußere Körperform in Betrachtung genomm-n. Seit der Zeit ergaben sih bei der Zergliederung der Thiere so viele anatomische Besonderhbeiten, daß ih mi enti<lossen, dieselb> in einer umfang- reichen Monographie zu beacbeiten. Die Tafeln, die ich beilege, sind na der Natur von mir selbit gezeichnet; leider fehlen mir nähere Angaben über einige Organe (Kreislauf- und Fortpflarzungswerkzeuge), welche ih des spärlihea Materials wegen, indem i nur zwölf Erem- plare dieses interessanten Thicrchens besaß, nit beobachten konnte.

Das wirkiihe Mitglied Prof. v. Lang überreidbte eine von Hrn. Dr. Haldor Topsde in Kopenhagen übersendete Avhandiung: „Kryftal- lographishe Uaterfuchungen an künftlich dargest-üten Salzen.“

Das wirkliche Mitglied Prof. Loschmidt überreichte eine Abhand- lung: „Ueber den Zustand des Wärmegleichgewiht-s eines Systemes von Körpern mit Rü>sicht auf die S<hwerkraft" In derselben ward für einige speziell? Systeme nachzewiesen, daß in denselben im Zustande des dynamischen Gleichgewichtes die mittlere lebendige Kceaft der Molecüle nicht überall die gleiche sein kôö:ne. Es ward daraus der S<hluß gezogen, daß das Marwellshe Vertheilung®geseß, welchem zufolge diefes der Fall fein müßte, niht ohne Weiteres aus- gedehnt werden dürfe auf den Fall, wo äußere Kräfte auf die kon- stituirenden Atome des Systemes einwirken. Es ward ferner nach- gewiesen, daß die Gültigkeit des zweiten Hauptsages der mechanischen Wärmetheorie dur dieses Verhaltea m<t bescränft werde, daß aber gew e Felgerungen zurü>zewiesen werden müßten, wel<he man bisher ohne Berechtigung aus demelben gezogen hat.

Nr. 7 der „Natur“, Zeitung zur Berbreituyg naturwissen- schaftliher Kenntniß und Naturanschauung für Lefer aller Stände (Halle, G. Schwetsc<hke’ scher Verlag), hat folgenden Jubalt: Das Pflanzenblatt. Von Otto Ule. (Schluß.) Pez?walsfki's Rü>kehr na Ala-schan und seine Reife von Urga durch die Wüste Gobi. Bon Albin Kcehn. LiteraturberiHt: u. A.: Julius Payer, Die ¿sterreihis<-ungarishe Nordpel-Erpedition in den Jahren 1872—1574. Mit Abbildungen. Geologische Bilder: Ueber die Eiszeit. Zoolegische Mittheilungen: Vogelshuz. Reisen und Reisende: Expedition nah Sibirien, Astronomi'che Mittheilungen.

Land- und Forstwirthschaft. A der Landwirthe gab am Dienstag Abend Dr. S < ù 8 einige Mittheilangen über eincn fkürzli<h in Pferden gefun- enen Parasiten, den Strongylas armatus, Genaue Unter’uchungen, die die Hiesige Thierarzneischule hat anstell-n lassen, haben ergeben, daß ca. 94°/, aller Pferde mit diesem überaus shädlihem Parafiten beyaftet find. Der Strongyias armatus, der im entwidelten Zustande an seinem runden Maule mir spißen Stache!n ausgestattet it, diz ein \{nelles Durcharkteiten dec Haut ermöglichen, har eine dreifache Stufe der Entwi>iung zu dur<laufen, Die im Brimmdarm, dem Aufenthalts» o:t des ausgebildeten Thieres, gel:gten Eier werden durch die Fäfkfal- massen sämmtlich fo:tgespült und entwiteln sich außerbalb des Thieres

zunächst zum Emtryo, dann zur Larve, Diese Larve kommt nun auf eine biéher no< nicht aufgeklärte Weise wieder in das Pferd hinein und fett si< in der vorderen Gefrösarterie fest, wandert aver nah ihrer vollständigen Entwi>{(ung in den Grimmdarm. Hier beginnt der Kr-iclauf von Neuem. An de: vorderen Gefkrösarterie bewirkt nun der Stronagylaz armatus cinmal eine Aneurysma, eine Arterien- erweiterung, und erzeugt zweitens Trombi, Vlutgerinsfel, die oft ent- weder derartige Dimensionen annehmen können, daß die Artecie voll» stäudig verstopft wird, oder von denen fih Stüefchen, Lmboli, los- reiß:en, die ihrerseits glei<falls Verstoyfung bewirken. In beiden Fällen fällt das Pferd binnen Kurzem an der Kolik; ein Mittel da- gegen ist no< nicht bekannt.

S G D < t

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| Inserate für ten Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. | Deffentlicher Auzeiger.

as E

Staats-Anzeiger, das Central-Hande Sregister

Postblatt nimmt an: die Iuseraten- Expedition

des Deutsczen Ucihs-Anzeigers und Königlich Prenßishen Staats-Anzeigers: Berlin, 8.W. Wilhelm-Straße Nr. 32. 5

1, Steckbriefe und Untersachungs-Sachen, 9, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl,

3, Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc, |

4, Verloosung, Amortisation, Zinszahlung Ó u, s, w. von öfentlichen Papieren,

Crozshandel,

Literarische Anzeigen, T . Theater-Ánzeigen, Familien-Nachrichten. /

D T N

Industrielle Etablissements, Fabriken und Verschiedene Bekanntmachungen,

1 In der Börsen- beilage, A

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2 Inserate nehmen an: die autorifirte Anroncen-Expedition von Nudolf Mofse in Berlin, Breélau, Chernniß, Cöln, Dresden, Dortmund, Frankfurt a. M., Halle a. S,, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Straß- burg i. E., Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agenten | fowie alle übrigen größeren Aunoncen-Buceaus

Us

Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen<

Stecbriefs - Erledigung, [Der hinter den Arbeiter Iohaun Christian Kublank wegen Straßenraubes resp. Diebstah1s in den Akten 8. 877 de 1875 K. IL unter dem 10. und 20, v. Mts. erlassene Ste>brief wird hierdur< zurü>genommen. Ber- lin, den 7. Februar 1876. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Untersuchungssachen. Kommission 11. für Voruntersuchungen.

Steckbrief. Gegen Robert Gutermann von Frankfurt a. M., 35 Jahre alt, von großer, kräf- tiger Statur, mit s{hwarzem, krausem Haar und s<warzem Schnurr- und Knebelbart, ist die geri<t- lie Haft wegen bedeutender Unterschlagungen, Urfundenfälsbung .und Diebstahls beschiossen wor- den. In Gesellschaft des Gutermann befindet sich wahrscheinli<h die Marie Magdalena Berchtold aus Uster, Kantons Zürich, 19 Jahr alt, blond, s<mal, seither Sängerin an einem hiesigen Café <hantaxt. Ich ersuche, denselben im Betretungsfalle zu ver- haften und mi<h von der Berhaftung zu be- nachrichtigen. Frankfurt a. M,, den 7. Februar 1876. Der Staatsanwalt. Kemnißtß.

[1140] : Der Bergtagelöhuer Iacob De>ers, zuleßt

auf der Zeche „Projper “T Wttbe> besi fri, sabercnumten Termine

c beimlih eutfernt und ¡eine Ehefrau mit 3 klei- nen Kintern in hülfébedürftiger Lage zurüd>gelafsen. Um Angabe des zeitigen Aufenthalts des 2c. De>kers ersucht ergebenst Altendorf bei Essen, den 3. Februar 1876. Der Bürgermeister. Kerd>—hoff.

Subhaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

96 n , a [1136] Nothwendiger Verkauf. _Das in der Feldmark von Weidenvorwerk belegene , im Grundbuche von Weidenvorwerk Blatt 63 Band 3 Seite 49 auf den Namen des Premier-Licutenants Herrmann von Swoenebe> in Weidenvorwerk ein- getragene Grundstü> Rotheuhof, wel<hes mit einem Flächeninhalte von 109 Hektaren 82 Aren 70 Quadratmetern der Grundsteuer unterliegt und mit einem Grundsteuer-Reinertrage von 233,588 Thlr. und zur Gebäudesteuer mit einem Nußungéwertbe von 156 M veranlagt ift, soll behufs Zwangs- vollstrefung im Wege der nothwendigen Sub-

Sonnabend, den 1. April d. I,, Nachmittags um 2 Uhr, im Lokale der Gerichtstagsfommission zu Bentschen versteigert werden. Der Beschluß über die Eriheilung des Zuschlages wird in dem auf den 5. April d. I., Vormittags um 11 Uhr, im Geschäftslokale des unterzeiwneten Gerichts an- beraumten Termine öffentli<h verkündet werden. Meserit, den 28. Januar 1876. Königliches Kreisgerict. Der Subhastations - Richter. Röhricht.

[907] Proclama.

Das übec die auf dem Grundstü: Vo?. XVI. Nr. 1 Fol, 1 Grundbuchs Revpen in Abth. III, Nr. 1 für die verehelichte Mühlenbésißerin und Kaufmann Albert Bauer, Ernestine, geb. Büttner, aus dem Vertrage vom 15. Dezember 1872 verzins- liche Restkaufgelder gebildete Hypothekeninstru- ment ist verloren gegangen. Ulle Di:jenigen, wel<e auf dies Hypothekeninstrument als Eigen- thümer, Erben, Cessionare, Pfand- oder sonftige Briefinhaber Ansprüche zu haben vermeinen, werden hiermit aufgefordeit, fich mit ihren Ansprüchen spätestens in dem an bi-figer Gerichtsstelle auf

den 20, Mai 1876, Vormittags 11 Uar, zt,melden, widrigenfalls fie ibrer Ansp:üche für verlustig erklärt und das Jn- sirument Behu's Löschung für erloschen erklärt wer- den wird.

Reppen, den 27, Januar 1876.

Königliche Kreisgerihts-Kemmisfion I,

[1053] Edictal-Citation.

Der Oberkellner Theodor Generlii ¿u Bres- lau bat gegen den Grafen Alexander v. Czapsfi, früher in Gawroniec hiesigen Kreises auf Nü>zah- lung eines Darl:hn3 von 4200 M nebst 5°/9 Ver- zugszinsen seit 1. Mai 1875 geklagt, die Kiage ist jedo< nur in Höhe von 4200 A nebst 5°/o Ver- ¡apbiinsen von 2940 Æ seit 1. Mai 1875 einge- leitet.

Der jeßige Aufenthalt des Verklagten ist nicht zu ermitteln. ;

Zur Beantwortung der Klage ist ein Termin auf

den 20. April d. I., Vormittags 11 Uhx, vor dem Herrn Kreisrichter Detlefsen im hiefigen Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 1, anberaumt, zu welchem der Verklagte mit der Aufgabe vorgeladen wird, entweder die klagende Partei flaglos zu stellen, oder im Termin entweder in Person, odec dur einen zulässigen Bevollmächtigten zu erscheinen, die

später auf neue Einreden, genommen werden wird. Niemand ertfcheint

treter den Aufirag niht nochzuweif\ Urkundeo, worübtec die verklagie P

Erkenntnisse gegen dieselbe, selbst be

ausgesprochen werden. Schweß, den 20. Januar 1876.

[1092

Von dem Waisengerichte der Kai Riga werden Alle und Jede, welce

nen, hiermit aufgefor-ert,

clusi bei dem Waisfengerihte oder entweder persönlich cder drrd

Riga, Nathhaus, den 15. Januar (Unterschriften.)

Klage vollftändig zu beantworten, die Bewcismittel

tionêgesuche, sowie Adcitationêgesuche und nuncratienen anzubringen und zu begründen, weil welhe auf Thatsachen beruben, im Laufe der Justanz keine weitere Rü>sicht

Wern für die verklagte Paitei zur Terminë stunde l nd oder dieselve fi<h nit vollstän- dig auf die Klage erflärt, auh wenn der Stellver-

wird in contumaciam verfahren, und werden als-

C

dann die in der Klage angefühuten Thatsachen und

erklärt hat, für zugestanden und anerkannt erachtet, au< wird, was den Rethten nach daraus folgt, im

ben der kiagenden Partei, und ohne deren Antraz,

Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Proclama.

laß der allhier verstorbenen Wittwe Augusie Caroline Kiekebusch, geb. Groggat, irgend welche Anforderuagen oder Erbansprüche zu haben vermei- si iunerhalb fes Monaten a dato dieses affigirten Proklams, und spätestens den 15. Iuli 1876 snb poena prae-

geseßli< legitimirte Bevollmächtigte zu melden, um daselbst ihre fanda- E g erhibiren. om ee, tér

cbansprüche zu dociren, widrigenfalls jelbige, na A E S R Exspirxirung sothanen termini praefixi mit ihren An- | Etablissements zu Ellerbe> bei Kiel foll: gaben und Erbansprüchen nicht weiter gehört noch | admittirt, sondern ipszo facto präfludirt sin follen.

Il

a. für Votsdam 1800 Pfund Koéhbutter,

anzugeben, die Urfund?n im Original oder in Ab- b, Pretzsch . 120 Pfund Tischbutter, schrift einzurei{en, und di: etwa erforderlihen Edi- und 700 Pfund Kochbutter,

Litiéde- | soll durd Sufkmission bcschafft werden. Desfallsige Anerbietungen werden bis zum 25, Februar d, I., Viittags 12 Uhr, im Geschäftszimmer der Anjtalk entgegengenommen. Die dajelbst auéliegenden Bedingungen find von den Submittenten z3u unterschreiben, oder in den Offerten auédrü>li< als maßgebend anzuerfennen. Potsdam, den 3. Februar 1876. Köaiglihes großes Militär-Waisenhaus.

113 . Wi a T 1129) Hannoversche Staatsbahn. artei si<h ni<t | Die Léeferung von 1,940,600 Kilogramm Bessemer Stahlschienen und 1,811,400 Kilegramm Eisenschienen sell im Wege öffentlicher Submission verdungen wér- den und ist dazu Termin auf „Donnerïtag, den 24. Februar 1876, Bormiitags 10 Ukr,“

en vermag, fo

i dem Ausblei-

anberaumt.

Offerten darauf find bis zu diesem portofrei und versiegelt mit der Aufschrift : „Submissiou auf Lieferung von Eisen- beziehungsweise Staßlschienen“

an den Unterzeichneten einzureichen.

Die Lieferungs-B?dingungen liegen in dem be- triebste<hnis<en Bureau hierselbst zur Einsict aus und können au< von demselben gegen (Einzablung von 50 Pfennigen p10 Exemplar auf portofreien Antrag bezogen w:rden.

Der Königliche Eisenbahn-Bau-Inspektor.

Sehulenhuzgze

Termine

serlihen Stadt an den Nach-

19292 S P E F . (1133) Submissions-Auzeige.

Die Lieferung von 30,000 Tounen Portland- Cement für die Do>- und Kaibauten des Marine-

dessen Kanzlei

am 6, März d. Is., Mittags 12 Uhr, 7 im Wege der Suvmission vergeben werden. 1876 Reflectanten wollen ihre desfallsige und mit der : Aufschrift

„Submission auf Cement“

Submisfiouen 2€-

[1054] Bekanntmachung.

häusern zu Poisdain und Slojz P

stehend in ungefähr :

Berkäufe, Verpachtungen,

Der Bedarf an Butter in den Militär-Waiszn-

Zeit vom 1. April bis Ente September d. J., be- |

versehene Offerte bis zu dem vorangegebenen Ter- mine der unterzeihneten Kommission verschlossen und portofrei einsenden.

Die Lieferungs-Bedingungen liegen im Kommisfions- Bureau zur Einsicht aus; auf Verlaugen und gegen portofreie Einsendung der Kopialien mit 0,75 H für die | werden dieselben auch per Post au83gchäudigt.

Kiel, den ©. Februar 1876. l Kaiserlicze Hafenbau-Commission.

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